A-R/0014/2025
Bewerbung der Stadt Münster als Austragungsort der Invictus Games 2029
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A-R-0014-2025
3305 Zeichen
Münster, 07. April 2025 RATSANTRAG Bewerbung der Stadt Münster als Austragungsort der Invictus Games 2029 Der Rat möge beschließen: Die Stadt Münster spricht sich für eine Bewerbung zur Austragung der Invictus Games im Jahr 2029 aus. 1. Die Verwaltung wird beauftragt, in Abstimmung mit dem Bundesverteidigungsministerium, dem Land NRW, der Bundeswehr, lokalen Institutionen und potenziellen Partnern ein Bewerbungskonzept zu entwickeln. 2. Die Stadt prüft Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Landesebene sowie Kooperationspotenziale mit anderen Kommunen und internationalen Partnern. Begründung: Die Invictus Games stehen für mehr als sportlichen Wettbewerb – sie sind ein Zeichen des Respekts, der Anerkennung und der gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber verwundeten, verletzten und erkrankten Soldatinnen und Soldaten sowie Veteraninnen und Veteranen. Münster bietet hierfür als traditionsreiche Garnisonsstadt und engagierte Friedensstadt die idealen Rahmenbedingungen. 1. Militärischer Stellenwert Münsters: Münster ist seit Jahrhunderten ein zentraler Standort für das deutsche Militär. Als Sitz des Deutsch-Niederländischen Korps, mehrerer Bundeswehrdienststellen sowie der Universität der Bundeswehr mit einem starken Fokus auf sicherheitspolitische Studien ist Münster fest in der militärischen Infrastruktur Deutschlands verankert. Dies schafft nicht nur Nähe zur Zielgruppe der Invictus Games, sondern auch ein breites Netzwerk an Unterstützern vor Ort. Auch das Münsterland insgesamt weist eine enge Verbindung zur Bundeswehr auf – etwa die Stadt Rheine mit ihrer langjährigen Rolle als bedeutende Garnisonsstadt. Diese regionale Verankerung sorgt für ein hohes Maß an Identifikation und Unterstützung für die Zielgruppe der Invictus Games. 2. Sportliche Infrastruktur und Erfahrung: Münster verfügt über eine moderne Sportinfrastruktur – darunter das Sportzentrum Sentruper Höhe, die Messehalle Münster, Schwimmhallen, barrierefreie Einrichtungen und zahlreiche Sportvereine, die inklusive und adaptive Sportarten fördern. Die Stadt hat mehrfach bewiesen, dass sie internationale Veranstaltungen mit hohem Anspruch ausrichten kann – etwa den Sparkassen Münsterland Giro oder den Münster-Marathon. Eine weitere positive Referenz sind die Landesspiele von Special Olympics Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024, die mit großer Beteiligung und gesellschaftlicher Strahlkraft durchgeführt wurden und zeigten, wie inklusiver Sport in Münster gelebt wird. 3. Gesellschaftliches Engagement und Inklusion: Münster zeichnet sich durch ein starkes zivilgesellschaftliches Engagement aus. Inklusion, Teilhabe und Integration sind zentrale Leitmotive städtischer Politik. Die Invictus Games würden auf fruchtbaren Boden fallen – bei Bürger*innen, Institutionen, Vereinen und nicht Antrag an den Rat Nr. A-R/0014/2025 zuletzt bei der Universität Münster mit ihrer starken Forschung im Bereich Gesundheit, Psychologie und Sportwissenschaft. 4. Symbolkraft als Friedensstadt: Als Ort des Westfälischen Friedens steht Münster für Völkerverständigung und Aussöhnung – Werte, die auch im Mittelpunkt der Invictus Games stehen. Diese historische Dimension verleiht der Bewerbung eine zusätzliche Tiefe und weltweite Strahlkraft. Gez. Stefan Weber und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Sentruper Höhe
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0014/2025
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 10.04.2025
- Erstellt
- 10.04.2025 18:10