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2023/0257

Jahresbericht 2022, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und Prävention

Magistratsvorlage 25.07.2023

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- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
28.07.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Amt für Soziales 
und Prävention   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 50 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0257 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
328 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 315110 
Kostenstelle:  50-003-1010 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3151-10 Sachkonto:       
 
Betreff: Jahresbericht 2022, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales  und 
Prävention 
 
Vorlage vom: 25.07.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen den Bericht zur Kenntnis  
 
Anlagen: Jahresbericht 
Flyer 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 09.08.2023 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.07.2023  
 
 
Die Servicestelle Soziales und Beratung im Amt für Soziales und Prävention ist seit 
vielen Jahren ein wichtiger Baustein im lokalen Altenhilfesystem. Das 
Beratungsangebot wird sehr gut angenommen und ist in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt für ältere Ratsuchende ab 65 Jahre eine wichtige Anlaufstelle. 
Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2022 wird die vielfältige Arbeit der Servicestelle 
Soziales und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt) 
vorgestellt. 
 
Nachdem die Beschränkungen aufgrund der Pandemie kontinuierlich zurückgefahren 
wurden, ist der große Bedarf an Beratung und Hilfestellung für Senior*innen und 
deren Angehörigen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt offensichtlich geworden.  
So war das Jahr 2022 geprägt von einer deutlichen Ausweitung der 
Öffentlichkeitsarbeit. In der Folge sind die Beratungskontakte im Vergleich zum 
Vorjahr um 75% (2021: 1731, 2022: 3043 Beratungskontakte) gestiegen. Auch der 
Bedarf und die Zahl der Hausbesuche war in diesem Zeitraum deutlich höher.  
Die Themen der Beratung waren vielfältig und häufig durch komplexe Bedarfslagen 
gekennzeichnet. Sie reichen von Information zu Sozialleistungen, Organisation von 
Alltagshilfen, Hilfe bei Antragsstellungen bis hin zu Wohnerstberatung.  
 
Die Komplexität eines Falles zeichnet sich dadurch aus, dass bei einer Person eine 
Vielzahl an Problemlagen (zum Beispiel: Gesundheit, Wohnsituation, familiäre und 
finanzielle Situation) vorliegt. Dies erfordert zunächst eine umfassende 
Bedarfsermittlung. Konkret konnte zum Beispiel einer älteren alleinstehenden Dame, 
die an fortgeschrittener Demenz leidet und weswegen sich die Nachbarn an SuB 
gewandt hatten, durch Folgendes geholfen werden: Pflegegrad beantragen, gesetzliche 
Betreuung anregen, Alltagsbegleiterin vermitteln, Netzwerk aufbauen/erhalten. 
 
Immobilität und Hochaltrigkeit machen zunehmend Beratungen in Form von 
Hausbesuchen notwendig, so wurden im Jahr 2022 insgesamt 103 Beratungen in der 
eigenen Häuslichkeit durchgeführt. 
Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungsarbeit ist die offene Altenhilfe.  
Sie zielt darauf ab, unter Einbindung von Ehrenamtlichen, vielfältige Angebote für 
Ältere zu entwickeln, die Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit 
entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Das Programm für 
Seniorinnen und Senioren mit Fokus auf die Präventionsarbeit, enthält eine Reihe von 
Veranstaltungen und Formate für Ältere, die nach Abklingen der Pandemie wieder 
gerne genutzt werden.

Insgesamt wurden durch die kommunale Altenhilfe von SuB für die älteren Menschen 
in Darmstadt 24 Angebote konzipiert und organisiert, um die Teilhabechancen am 
Leben in der Gemeinschaft zu fördern. 1588 Ältere haben an diesen Veranstaltungen 
teilgenommen. 
 
Darmstadt, 25.07.2023 
 
Dezernat II 
 
 
 
Barbara Akdeniz  
Bürgermeisterin  
 
 
Anlagen

2023/0257

4579 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
28.07.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Amt für Soziales 
und Prävention   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0257 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 315110 
Kostenstelle:  50-003-1010 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3151-10 Sachkonto:       
 
Betreff: Jahresbericht 2022, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und 
Prävention 
 
Vorlage vom: 25.07.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen den Bericht zur Kenntnis  
 
Anlagen: Jahresbericht 
Flyer 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.07.2023 
 
 
Die Servicestelle Soziales und Beratung im Amt für Soziales und Prävention ist seit 
vielen Jahren ein wichtiger Baustein im lokalen Altenhilfesystem. Das 
Beratungsangebot wird sehr gut angenommen und ist in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt für ältere Ratsuchende ab 65 Jahre eine wichtige Anlaufstelle. 
Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2022 wird die vielfältige Arbeit der Servicestelle 
Soziales und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt) 
vorgestellt. 
 
Nachdem die Beschränkungen aufgrund der Pandemie kontinuierlich zurückgefahren 
wurden, ist der große Bedarf an Beratung und Hilfestellung für Senior*innen und 
deren Angehörigen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt offensichtlich geworden.  
So war das Jahr 2022 geprägt von einer deutlichen Ausweitung der 
Öffentlichkeitsarbeit. In der Folge sind die Beratungskontakte im Vergleich zum 
Vorjahr um 75% (2021: 1731, 2022: 3043 Beratungskontakte) gestiegen. Auch der 
Bedarf und die Zahl der Hausbesuche war in diesem Zeitraum deutlich höher.  
Die Themen der Beratung waren vielfältig und häufig durch komplexe Bedarfslagen 
gekennzeichnet. Sie reichen von Information zu Sozialleistungen, Organisation von 
Alltagshilfen, Hilfe bei Antragsstellungen bis hin zu Wohnerstberatung.  
 
Die Komplexität eines Falles zeichnet sich dadurch aus, dass bei einer Person eine 
Vielzahl an Problemlagen (zum Beispiel: Gesundheit, Wohnsituation, familiäre und 
finanzielle Situation) vorliegt. Dies erfordert zunächst eine umfassende 
Bedarfsermittlung. Konkret konnte zum Beispiel einer älteren alleinstehenden Dame, 
die an fortgeschrittener Demenz leidet und weswegen sich die Nachbarn an SuB 
gewandt hatten, durch Folgendes geholfen werden: Pflegegrad beantragen, gesetzliche 
Betreuung anregen, Alltagsbegleiterin vermitteln, Netzwerk aufbauen/erhalten. 
 
Immobilität und Hochaltrigkeit machen zunehmend Beratungen in Form von 
Hausbesuchen notwendig, so wurden im Jahr 2022 insgesamt 103 Beratungen in der 
eigenen Häuslichkeit durchgeführt. 
Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungsarbeit ist die offene Altenhilfe.  
Sie zielt darauf ab, unter Einbindung von Ehrenamtlichen, vielfältige Angebote für 
Ältere zu entwickeln, die Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit 
entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Das Programm für 
Seniorinnen und Senioren mit Fokus auf die Präventionsarbeit, enthält eine Reihe von 
Veranstaltungen und Formate für Ältere, die nach Abklingen der Pandemie wieder 
gerne genutzt werden.

- 4 - 
Insgesamt wurden durch die kommunale Altenhilfe von SuB für die älteren Menschen 
in Darmstadt 24 Angebote konzipiert und organisiert, um die Teilhabechancen am 
Leben in der Gemeinschaft zu fördern. 1588 Ältere haben an diesen Veranstaltungen 
teilgenommen. 
 
Darmstadt, 25.07.2023 
 
Dezernat II 
 
 
 
Barbara Akdeniz  
Bürgermeisterin  
 
 
Anlagen

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Jahresbericht 2022  
 
Servicestelle Soziales und Beratung 
 
 
Berichtszeitraum 01.01.2022 - 31.12.2022

Jahresbericht SuB 2022 
2 
Inhaltsverzeichnis 
1. Vorwort ............................................................................................................. 3 
2. Vorstellung der Mitarbeiterinnen von SuB ........................................................... 4 
3. Beratung ........................................................................................................... 4 
3.1. Anzahl der Beratungskontakte gesamt ......................................................... 5 
3.2. Auswertung der Beratungskontakte durch OPEN PROSOZ ............................ 6 
3.3. Auswertung anonyme Beratung .................................................................... 6 
3.4. Themen der Beratung .................................................................................. 7 
3.5. Zugang zu SuB ............................................................................................ 8 
3.6. Telefonsprechzeit ........................................................................................ 9 
3.7. Wegweiser für Seniorinnen und Senioren ...................................................... 9 
4. Offene Altenhilfe .............................................................................................. 10 
4.1. Programm für Seniorinnen und Senioren .................................................... 10 
4.2. Digitale Angebote ...................................................................................... 11 
4.3. Städtische Senior*innentreffs ..................................................................... 11 
4.4. Senior*innenerholung ................................................................................ 11 
5. Öffentlichkeitsarbeit ......................................................................................... 11 
5.1. Flyer ......................................................................................................... 12 
5.2. Brief- und Mailaktion ................................................................................. 12 
5.3. Stadtteilfest Pallaswiesen-Mornewegviertel (PaMo) ..................................... 12 
5.4. Wochenmärkte .......................................................................................... 12 
5.5. Netzwerkarbeit .......................................................................................... 13 
5.6. Veröffentlichungen .................................................................................... 13 
5.7. Homepage ................................................................................................ 13 
6. Ehrenamt ........................................................................................................ 14 
6.1. Ehrenamtsveranstaltung ............................................................................ 14 
6.2. Senior*innenbesuchsdienst und Ämterlots*innen ........................................ 15 
6.3. Ehrenamt in der offenen Altenhilfe ............................................................. 15 
7. Ausblick .......................................................................................................... 15 
 
Anlagen

Jahresbericht SuB 2022 
3 
1. Vorwort 
Liebe Leserinnen und Leser, 
mit dem vorliegenden Jahresbericht stellen wir die vielfältige Arbeit der Servicestelle 
Soziales und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt) 
vor. 
Nachdem die Beschränkungen aufgrund der Pandemie kontinuierlich zurückgefahren 
wurden, ist der große Bedarf an Beratung und Hilfestellungen der Darmstädter 
Senior*innen und deren Angehörigen offensichtlicher geworden.  
So war das Jahr 2022 geprägt von einer deutlichen Ausweitung der 
Öffentlichkeitsarbeit durch SuB. In Folge sind die Beratungskontakte im Vergleich zum 
Vorjahr um 75% gestiegen. Auch der Bedarf und die Zahl der Hausbesuche war in 
diesem Zeitraum deutlich höher. 
Ein neues Angebot, das von SuB initiiert und durch Mittel der Max und Käthe-Kempf-
Stiftung ermöglicht wurde, war in diesem Jahr die Telefonsprechzeit „Hier werden Sie 
gehört“ für ältere Bürger*innen aus Darmstadt. Das Angebot wurde positiv 
angenommen. Vor allem wenig mobile und einsame Menschen konnten durch diese 
psychosoziale Telefonberatung erreicht werden. 
SuB organisierte in diesem Jahr auch eine Großveranstaltung, die alle zwei Jahre 
stattfindende Ehrenamtsveranstaltung zur Würdigung ehrenamtlich tätiger Menschen 
in Darmstadt. 
Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2022 und bedanken uns bei allen, die 
unsere Arbeit unterstützt und bereichert haben. 
 
 
Darmstadt, April 2023

Jahresbericht SuB 2022 
4 
2. Vorstellung der Mitarbeiterinnen von SuB 
Das Team setzt sich aus insgesamt sechs Mitarbeitenden zusammen:  
 
Irina Höllwarth, Simone Blank, Nadja Wolf, Pamela Jung, Monika Rau, Petra Wendling 
(von links nach rechts) 
 
 
3. Beratung 
Die Beratung durch SuB wird durch zwei Dokumentationsformen abgebildet: 
Die Beratung im System OPEN PROSOZ und die anonymen Beratungen. 
 
Das Fachverfahren OPEN PROSOZ wird in SuB zur Falldokumentation genutzt. Hier 
werden Senior*innen mit ihren Kontaktdaten aufgenommen, bei denen ein intensiver, 
komplexer Beratungs- und Unterstützungsprozess besteht. Die Ratsuchenden haben 
eine Einwilligungserklärung zur Datenerhebung und –verarbeitung unterschrieben.  
 
Die anonymen Beratungen werden in einer Excel Liste erfasst. In dieser erscheinen 
Kontakte, die entweder nur kurze oder einmalige Informationsberatung beinhalten 
oder bei denen ein abgeschlossener, kürzerer Beratungsprozess durchgeführt wurde. 
Anonym dokumentiert werden die Kontakte, wenn die Ratsuchenden ihre Kontaktdaten 
nicht angeben wollen bzw. keine Einverständniserklärung unterzeichnen.

Jahresbericht SuB 2022 
5 
3.1. Anzahl der Beratungskontakte gesamt 
  
Insgesamt waren es 3043 Beratungskontakte im Jahr 2022, 960 Beratungen wurden 
in OPEN PROSOZ dokumentiert, der überwiegende Großteil der Beratungen (2083) 
wurden anonym erfasst. 
 
Jahresvergleich  
In 2019 wurden 1912 Beratungskontakte gezählt, im Jahr 2020 waren es 1973 
Kontakte. Während in 2021 1731 Anfragen gezählt wurden, stieg die Zahl der 
Beratungskontakte in 2022 auf 3043 Kontakte an und damit um 75% mehr als im 
Vorjahr. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
9602083Beratungen/Kontakte gesamtProSozAnonyme Beratungen
191219731731304305001000150020002500300035002019 2020 2021 2022BeratungenJahrGesamtzahl Beratungen/Kontakte 2019-2022

Jahresbericht SuB 2022 
6 
3.2. Auswertung der Beratungskontakte durch OPEN PROSOZ 
 
 
Der Großteil der Kontakte, die in OPEN PROSOZ dokumentiert wurden, fand am 
Telefon (59 %) statt. Hausbesuche machten 9% und Vorsprachen 10% der Kontakte 
aus. Der Anteil an Kontakten über Mails waren 9%, Post 6% und Fax 6%. 
Überwiegend dauerten die Beratungen weniger als 45 Minuten, 8% der Kontakte 
dauerten länger als 45 Minuten (meist bei Hausbesuchen). 
 
3.3. Auswertung anonyme Beratung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bei den anonym erfassten Kontakten überwogen die Telefonate ebenfalls (58%). 
Kontakte über Mail (21%) und Post (14%) hatten außerdem einen signifikanten Anteil. 
Da Hausbesuche in der Regel in PROSOZ aufgenommen werden, machten die 
Hausbesuche nur einen geringen Anteil (1%) bei den anonymen Beratungen aus. In 
98% aller Fälle dauerten anonym erfasste Beratungskontakte weniger als 45 Minuten, 
im 2% über 45 Min. 
9%6%9%7%59%10%Kontaktart in OPEN PROSOZMailFaxHausbesuchePostTelefonVorsprache8%92%Beratungsdauer OPEN PROSOZüber 45 Minutenunter 45 Minuten
21%14%59%5%1%Kontaktart anonyme BeratungenMailPostTelefonVorspracheHausbesuche2%98%Beratungsdauer anonyme Beratungenüber 45 Minutenunter 45 Minuten

Jahresbericht SuB 2022 
7 
3.4. Themen der Beratung 
Die Themen der Beratung waren individuell und häufig durch eine komplexe 
Bedarfslage gekennzeichnet.  
Immobilität, Krankheit und Hochaltrigkeit machten zunehmend Beratungen in Form 
von Hausbesuchen notwendig. Im persönlichen Kontakt entstand Vertrauen und 
Unterstützung wurde eher angenommen. Vor Ort entstand ein besseres Gesamtbild 
der individuellen Situation der Senior*innen und es konnte direkter gehandelt werden. 
 
Akute Krisen machten eine zeitnahe Überprüfung und ein Eingreifen vor Ort nötig.  
Im Rahmen der Qualitätssicherung war es in diesem Jahr erstmalig möglich, dass die 
Mitarbeiterinnen von SuB, die in der Beratung tätig sind, an Supervision teilnehmen 
konnten.  
Außerdem schloss eine weitere Mitarbeiterin die Fortbildung zur Wohnberaterin ab. 
Somit sind drei Mitarbeiterinnen für die Wohnberatung qualifiziert.  
Insgesamt wurden 203 Wohnberatungen in 2022 durchgeführt.  
Mit der Wohnerstberatung unterstützte SuB die Ratsuchenden dabei, ihre individuelle 
Wohnsituation auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen und zu verbessern, um 
möglichst lange selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit leben zu können.  
 
 
 
 
Einen großen Anteil nahmen die Themen zu Sozialleistungen und Organisation (z.B.: 
Hilfe bei Antragsstellungen) ein, 18% bei den anonymen Beratungen und 31% im OPEN 
PROSOZ.  
 
Mit 20% hatte der Themenkreis Soziale Teilhabe in den anonymen Beratungen einen 
größeren Anteil, als bei den mit OPEN PROSOZ dokumentierten Beratungen mit 3%. 
6%15%20%9%7%25%18%Beratungsinhalte anonyme Beratung      gWohnberatungHaushalts-/DienstleistungSoziale TeilhabeSenior*innenbesuchsdient/Ämterlots*innenPflegekasse/KrankenkasseSonstigesSozialleistungen/Organisation7%13%3%6%2%38%31%Beratungsinhalte OPEN PROSOZWohnberatungHaushalts-/DienstleistungenSoziale TeilhabeSenior*innenbesuchsdienst/Ämterlots*innenPflegekasse/KrankenkasseSonstigesSozialleistungen/Organisation

Jahresbericht SuB 2022 
8 
Hierbei handelte es sich vorrangig um Informationen zum städtischen Programm für 
Senior*innen und weitere Angebote für Ältere.  
 
Unter der Kategorie „Sonstiges“ wurden Themenbereiche subsummiert, die weniger als 
7% der Beratungskontakte ausmachten. In der Summe waren diese Themenbereiche mit 
25% (anonyme Beratung) und 38% (OPEN PROSOZ) vertreten. Bei den anonymen 
Beratungen handelte es sich dabei um folgende Themen: Vorsorgevollmacht, gesetzliche 
Betreuung, Telefonsprechzeit, Demenz, psychosoziale Beratung, Krisenmanagement, 
Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerk.  
Bei den in OPEN PROSOZ erfassten Kontakten handelte es sich um die Themen 
Vorsorgevollmacht, gesetzliche Betreuung, Telefonsprechzeit, Demenz, psychosoziale 
Beratung bzw. Beratung allgemein.  
 
6% (anonym) bzw. 7% (OPEN PROSOZ) aller Anfragen gab es zum Thema 
Wohnberatung. Mit 15% (anonym) bzw. 13% (OPEN PROSOZ) war die Information, 
Beratung und teilweise Organisation von Haushalts-/ Dienstleistungen ein weiterer 
Beratungsschwerpunkt der Arbeit von SuB. 
 
Der Senior*innenbesuchsdienst/Ämterlots*innen war Gegenstand von 9% (anonym) 
bzw. 6% (OPEN PROSOZ) Beratungskontakten. Hierunter fiel auch die Begleitung, 
Unterstützung und Wertschätzung (Ehrenamtskultur) der ehrenamtlich Tätigen.  
 
Fragen zu Leistungen der Pflege- und Krankenkassen sowie Unterstützung bei der 
diesbezüglichen Antragstellung war in 7% (anonym) bzw. 2% (OPEN PROSOZ) 
gefragt. 
 
 
 
3.5. Zugang zu SuB

Jahresbericht SuB 2022 
9 
Die Zugangswege zu SuB waren unterschiedlich, wobei die internen Zuweisungen im 
Amt für Soziales und Prävention und die Öffentlichkeitsarbeit den größten Anteil 
ausmachten. 
 
 
3.6. Telefonsprechzeit  
Im Januar 2022 wurde das Projekt „Telefonsprechzeit Hier werden Sie gehört“, für 
alte und hochaltrige Menschen in Darmstadt etabliert. 
Die psychosoziale Telefonberatung ermöglicht, über individuelle Alltagsthemen zu 
sprechen, Entlastung zu erfahren und Selbstfürsorge zu stärken. Für die Durchführung 
der Telefonsprechzeit wurde die Diplom Gerontologin Frau Schröder-Kunz gewonnen.  
 
Diese fachliche Beratung, ohne das Haus verlassen zu müssen, ist für Senior*innen 
mit Mobilitätseinschränkungen ein passgenaues Angebot, das gut angenommen 
wurde.  
 
Von März bis Dezember 2022 fanden über 234 telefonische Beratungsgespräche statt. 
Insgesamt konnten 28 Interessent*innen für die Telefonsprechzeit durch SuB 
vermittelt werden. 
Das Angebot Telefonsprechzeit trägt dazu bei, Tabuthemen wie Einsamkeit, 
Depressionen oder auch Suizidgedanken ansprechen zu dürfen. 
Die BAGSO zählt zu den Risikofaktoren für Suizid im Alter Einsamkeit, Depression, mit 
starken Schmerzen verbundene chronische Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit.(vgl. 
BAGSO 20221)  
 „…Menschen mit Suizidgedanken können sehr davon profitieren, wenn sie darüber 
reden können. Sie reflektieren über diese Gedanken und finden meist auch selbst 
Lösungen, warum sie doch nicht wirklich einen Suizid durchführen wollen.“  
(Sabine Schröder-Kunz, 2022).  
 
 
3.7. Wegweiser für Seniorinnen und Senioren 
Die Broschüre beinhaltet Adressen und Kontaktdaten zu den Themen: Beratung, 
Freizeit, Kultur, Alltagshilfen, Vorsorge und Pflege.  
Der Wegweiser wurde in 2020 aktualisiert und in der Online-Version regelmäßig 
angepasst.  
(https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-
Rubriken/Leben_in_Darmstadt/soziales/senioren/WW_pdf__April_2022.pdf) 
 
  
                                           
1 BAGSO, Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, Suizidprävention im Alter stärken, 2022 
https://www.bagso.de/spezial/aktuelles/detailansicht/suizidpraevention-im-alter-staerken/

Jahresbericht SuB 2022 
10 
4. Offene Altenhilfe 
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von SuB ist die offene Altenhilfe.  
Die gesetzliche Grundlage für das Angebot der offenen Altenhilfe ist insbesondere § 71 
Sozialgesetzbuch (SGB), Zwölftes Buch (XII). Ziel der offenen Altenhilfe unter 
Einbindung der Ehrenamtlichen ist es unter anderem, vielfältige präventive Angebote 
für Ältere zu entwickeln, die Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit 
entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Die offene Altenhilfe muss 
daher sowohl die „Verjüngung des Alters“ (vorzeitige Verrentung) als auch die 
„Verlängerung des Alters“ in ihre Planung mit einbeziehen und ein breit gefächertes 
Angebot bereitstellen. 
 
 
4.1. Programm für Seniorinnen und Senioren 
Das Programm enthält eine Reihe von Veranstaltungen und Formate für Ältere ab 65 
Jahren. Neben der papierbasierten Form ist es auf der Homepage der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt für alle Bürger*innen online zu finden. 
https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-
Rubriken/Leben_in_Darmstadt/soziales/senioren/Seniorenprogramm_2022_web.pdf 
 
Während im Jahr 2021 pandemiebedingt viele geplante Veranstaltungen abgesagt 
werden mussten, konnten in diesem Jahr 1588 Ältere an den insgesamt 24 
Veranstaltungen teilnehmen. 
Im Vergleich dazu besuchten 2021 nur 485 Teilnehmende insgesamt 13 
Veranstaltungen. 
 
An der traditionellen Heinerfestwanderung vom Schützenhaus Darmstadt zur 
„Hausmann Festhalle“ nahmen 100 Senior*innen und ehrenamtlichen Helfer*innen 
teil. Auf halber Strecke gab es eine Erfrischungsstation durch SuB. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erfrischungsstation von SuB

Jahresbericht SuB 2022 
11 
 
 
Folgende weitere Veranstaltungen wurden 2022 durchgeführt: 12 Fahrten bzw. 
Ausflüge (240 TN), fünf Angebote der Weiterbildung und Information (75 TN) sowie 
drei Konzerte (819 TN) 
Drei Senior*innen-Nachmittage anlässlich der „Kerbe Veranstaltungen“ die von Seiten 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt bezuschusst wurden.  
 
 
4.2.  Digitale Angebote 
Auch im Jahr 2022 wurden im Programm für Senior*innen Online-Veranstaltungen 
angeboten. So wurde die Teilhabe derer, die aufgrund körperlicher Einschränkungen 
nicht an Präsensveranstaltungen teilnehmen konnten, ermöglicht: 
 
Beim „Hessisch Essen-online“, das schon im Vorjahr viele Teilnehmende begeisterte, 
hatten 24 Senior*innen bei Kochkäse, Würsten und hessischen Mundart Geschichten 
und Spielen viel Spaß. 
 
Das Quizduell, der Online-Senior*innentreff sowie die Veranstaltung „Daheim fit im 
Kopf“ fanden aus Mangel an Teilnehmer*innen nicht statt. 
 
 
4.3. Städtische Senior*innentreffs 
Insgesamt besuchten 367 Besucher*innen die Treffs am Woog und im Weidigweg.  
Bei dem Kreativangebot „Stricktreff“ nahmen insgesamt 44 Senior*innen teil.  
 
Der Umbau des Senior*innentreffs in Eberstadt konnte nicht abgeschlossen werden, 
da bei einem Einbruch die Küche entwendet wurde. So fanden die Treffen weiterhin in 
den Räumlichkeiten der evangelischen Kirchengemeinde Eberstadt Süd statt. 
 
 
4.4. Senior*innenerholung 
Die Seniorenerholung für 12 Senior*innen mit Beeinträchtigungen fand vom 14.-
23.10.2022 in Bad Bocklet statt. Die Nachfrage war höher als die Zahl der freien 
Plätze. Die Reise wurde von zwei ehrenamtlichen Helferinnen begleitet.  
5. Öffentlichkeitsarbeit 
Ein Schwerpunkt der Arbeit stellte 2022 die Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit dar, 
um den Bekanntheitsgrad von SuB bei Darmstädter Senior*innen und Multiplikatoren 
weiter auszubauen

Jahresbericht SuB 2022 
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5.1.  Flyer  
Es wurden neue Einlegeflyer erstellt, um das Angebot der Wohnberatung, 
Telefonsprechzeit und Senior*innenbesuchsdienst/Ämterlots*innen bekannt zu 
machen. 
 
5.2. Brief- und Mailaktion 
Im Januar wurden mit einer Briefaktion Hausärzt*innen/ Allgemeinmediziner*innen 
und Sanitätshäuser in Darmstadt angeschrieben, um als Multiplikator*innen auf SuB 
hinzuweisen. 
Die Kirchengemeinden wurden per Mail angeschrieben, was zu persönlichen 
Kontakten und Terminen zur Vorstellung von SuB in kirchlichen 
Senior*innentreffs.führte  
 
5.3. Stadtteilfest Pallaswiesen-Mornewegviertel (PaMo)  
Beim diesjährigen Nachbarschaftsfest im Pallaswiesen-Mornewegviertel beteiligte sich 
SuB mit einem Infostand und verschiedenen Spieleaktionen mit dem Thema „Erlebnis 
für die Sinne“. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.4. Wochenmärkte 
Die Servicestelle war auf dem Wochenmarkt in Eberstadt, in der Innenstadt auf dem 
Marktplatz und auf dem Löwenplatz in Arheilgen jeweils mit einem Infostand 
vertreten., Informationsmaterial rund um das Thema „Älter werden in Darmstadt“ 
wurde verteilt, für ehrenamtliches Engagement geworben und viele interessanten 
Gespräche wurden geführt.

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Löwenplatz Arheilgen      Marktplatz Darmstadt 
 
 
5.5. Netzwerkarbeit 
Die Mitarbeiterinnen von SuB stellten sich persönlich in folgenden Senior*innentreffs 
vor: Kreuzkirchengemeinde (Arheilgen), Michaelsgemeinde (Martinsviertel), 
Christophorus Gemeinde (Woogsviertel), Paulusgemeinde (Paulusviertel), 
Nachbarschaftscafé Eberstadt sowie bei der Gemeindepfarrei der Martin-Luther-
Gemeinde im Martinsviertel. 
Darüber hinaus stellten die Mitarbeiterinnen ihre Arbeit in verschiedenen 
stadtteilbezogenen Treffen vor: bei Hiergeblieben e.V. und im Stadtteilarbeitskreis 
Kranichstein, beim Stadtteiltreffen Eberstadt sowie in der Nachbarschaftsrunde auf 
Lincoln. 
An folgenden internen und externen Arbeitskreisen arbeitete SuB mit und setzt sich 
dort für die Belange von Darmstädter Senior*innen ein: AK „Migration und 
Gesundheit“, „Allianz demenzfähiges Darmstadt“, Projektgruppe "Mobiles Stadtlabor", 
Vernetzungstreffen mit den Gemeindepflegerinnen sowie dem Schnittstellentreffen 2.0 
mit dem Pflegestützpunkt.  
Mit den vier Gemeindeschwestern, die in drei Darmstädter Quartieren, präventiv und 
vorbeugend die bestehenden Strukturen sinnvoll ergänzen, arbeitete SUB von Anfang 
an regelhaft zusammen. 
 
5.6.  Veröffentlichungen 
In verschiedenen regionalen Veröffentlichungen wurde das Angebot von SuB 
vorgestellt:  
PaMo Stadtteilzeitung „Papiermonster“, Bauvereinzeitung, Seniorenrat Darmstadt 
e.V.: Veranstaltungskalender, sowie in Presseartikel im Darmstädter Echo. 
 
5.7. Homepage 
 
Die Darstellung von SuB auf der Darmstädter Homepage www.darmstadt.de wurde 
überarbeitet und aktualisiert jedoch noch nicht online gestellt, da der Internetauftritt 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt insgesamt modifiziert werden soll.

Jahresbericht SuB 2022 
14 
 
6. Ehrenamt  
Das bürgerschaftliche Engagement im Ehrenamt als Ergänzung der professionellen 
Hilfen ist ein wertvoller und unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Angebotsstruktur 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Die Gewinnung von ehrenamtlichen Helfer*innen im Bereich Altenhilfe machte einen 
weiteren Arbeitsschwerpunkt aus. 
In der offenen Altenhilfe engagierten sich Ehrenamtliche bei der Durchführung des 
Programms für Seniorinnen und Senioren und in den zwei städtischen 
Senior*innentreffs. Ergänzend zur Beratung unterstützen sie als Ämterlots*innen bei 
administrativen und behördlichen Themen oder begleiteten Senior*innen im Rahmen 
des Besuchsdienstes. 
Da sich die Gewinnung neuer ehrenamtlich engagierter Menschen als zunehmend 
schwierig herausstellt, wurde ein Kurzkonzept zur Werbung neuer Ehrenamtlicher 
erstellt. 
6.1. Ehrenamtsveranstaltung 
Zur Würdigung der Engagierten im Ehrenamt findet alle zwei Jahre, geplant und 
organisiert durch SuB, eine große Ehrenamtsveranstaltung als Dankeschön statt. Das 
Fest wurde 2022 im Parforcehof des Jagdschlosses Kranichstein ausgerichtet. Es 
spielten das Senior*innenorchester der Stadt Darmstadt und die Band Palouse.

Jahresbericht SuB 2022 
15 
6.2.  Senior*innenbesuchsdienst und Ämterlots*innen 
Den Kurs zur Qualifizierung von Senior*innenbegleitenden und Ämterlots*innen haben 
acht Teilnehmende abgeschlossen. Zur anschließenden Vermittlung standen zwei 
Ehrenamtliche zur Verfügung, vier möchten erst im Frühjahr 2023 regelmäßig in den 
Besuchsdienst einsteigen.  
 
Insgesamt konnten 16 neue Senior*innen an die Ämterlots*innen und den 
Senior*innenbesuchsdienst vermittelt werden.  
 
Die Mitarbeiterinnen von SuB wirkten in diesem Jahr erstmals als Referentinnen im 
Qualifizierungskurs mit. Inhalt des Vortrages war die Vorstellung des Amtes für 
Soziales und Prävention mit seinen Abteilungen sowie die entsprechenden Sozial- und 
Unterstützungsleistungen. 
 
Erstmalig wurde ein quartiersbezogener Workshop von SuB und dem Diakonischen 
Werk im Quartier in Arheilgen organisiert, um ehrenamtliche Helfer*innen zu werben 
und bereits ehrenamtlich Tätigen die Möglichkeit eines fachlichen Inputs zu geben.  
An der Veranstaltung nahmen 12 Interessierte teil, die zwei spannende Vorträge mit 
vielen Informationen und einen regen Austausch erlebten. 
 
6.3. Ehrenamt in der offenen Altenhilfe 
Im Rahmen des Programms für Seniorinnen und Senioren waren 30 ehrenamtlichen 
Helfer*innen im Einsatz. Sie unterstützten bei Ausflügen, übernahmen 
Garderobendienste und leiteten Kurse. Weitere Engagierte waren als Treffleitung und 
Mitgestaltende in den zwei städtischen Senior*innentreffs aktiv. 
 
7. Ausblick 
Nach der Renovierung der Räume des Senior*innentreffs im Weidigweg in Eberstadt 
ist die Wiedereröffnung für März 2023 geplant.  
Die Angebote der Begegnungsstätte Weidigweg sollen gemeinsam mit der BaFF 
Frauen-Kooperation gGmbH künftig um eine nachbarschaftliche und übergreifende 
Nutzung im Stadtteil ergänzt werden. 
 
Die Stärkung digitaler Kompetenz von Senior*innen wird ein weiterer Schwerpunkt der 
Arbeit bleiben. So soll die Zusammenarbeit mit dem digitalen Stadtlabor intensiviert 
werden, um gemeinsame Projekte und Strategien zu erarbeiten um Digitalisierung für 
Ältere zur Teilhabe und Unterstützung zu nutzen.  
Im nächsten Jahr wird das Projekt „digitale Unterstützung städtischer 
Senior*innentreffs“ durchgeführt. Interessierte Treffbesucher*innen haben die 
Möglichkeit, individuelle Hilfe durch Honorarkräfte zu erhalten, die den Umgang und 
die Technik mit Tablet und Handy verständlich erklären und auf individuelle Fragen 
und Themen eingehen. 
 
Ein wichtiges Ziel bleibt die Gewinnung von Personen, die sich langfristig ehrenamtlich 
für Senior*innen engagieren. Das Programm für Senior*innen kann nur durch das 
Mitwirken von ehrenamtlichen Helfer*innen weiter in der jetzigen Form bestehen 
bleiben.

Jahresbericht SuB 2022 
16 
Aufgrund der großen Nachfrage wird im nächsten Jahr ein zweites Angebot 
Senior*innenerholung angeboten. Alleinstehende Senior*innen können ein paar 
erholsame Tage in Gesellschaft in Bad Brückenau/Rhön verbringen.  
 
Ein weiterhin aktuelles Thema bleibt die Schaffung niedrigschwelliger, 
quartiersbezogener und zugehender Angebote gegen die Einsamkeit bei älteren 
Menschen. In diesem Zusammenhang ist die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit von 
SuB weiter wichtig. 
Neben den themenspezifischen Fortbildungen wird künftig die regelmäßige 
Supervision zur Reflexion der Beratungsarbeit genutzt werden.

Jahresbericht SuB 2022 
17 
ANHANG:  
 
 
 
 
  
13.01.20
 Darmstädter Echo vom 13.01.2022

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 Papiermonster Ausgabe 3

anlage 4

199 Zeichen

Punkt 5: Jahresbericht 2022, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und 
Prävention 
 (V-Nr. 2023/0257) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Soziales nimmt von der Vorlage Kenntnis.

anlage 2

1927 Zeichen

Für Seniorinnen und Senioren 
SERVICESTELLE
Soziales und Beratung
Beratung
Irina Höllwarth  
Telefon: 06151 13-3854
E-Mail: Irina.Hoellwarth@darmstadt.de
Monika Rau
Telefon: 06151 13-3488
E-Mail: Monika.Rau@darmstadt.de
Nadja Wolf 
Telefon: 06151 13-2053
E-Mail: Nadja.Wolf@darmstadt.de
Programm für Seniorinnen  
und Senioren
Simone Blank
Telefon: 06151 13-2872
E-Mail: Simone.Blank@darmstadt.de
Herausgeberin | Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Amt für Soziales und Prävention
Abteilung Altenhilfe
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 13-3491
Telefax: 06151 13-4402
E-Mail: Altenhilfe@darmstadt.de
Internet: www.darmstadt.de
Servicestelle  
Soziales und Beratung
Wissenschaftsstadt Darmstadt

Die Servicestelle 
Soziales und Beratung
Möglichst lange selbstbestimmt und 
eigenverantwortlich leben zu können, 
ist der Wunsch der meisten Menschen.
Die Servicestelle Soziales und Beratung 
informiert und berät Sie und Ihre An-
gehörigen rund um die Fragen, die ein 
Leben im Alter mit sich bringen.
Informationen zu:
• Sozialen und kulturellen Angeboten 
• Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
• Angeboten des Programms für  
Seniorinnen und Senioren der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt
• Sozialer Teilhabe 
• Ehrenamtlichem Engagement in der  
Senior*innenarbeit
Unterstützung bei der Suche nach:
• Haushaltsnahen Diensten
• Hilfen im Alltag
• Betreutem Wohnen
• Essen auf Rädern und Einkaufshilfen
• Hausnotrufdiensten
• Ämterlots*innen
• Seniorenbegleiter*innen
Beratung bei:
• der Suche nach der passgenauen  
Wohnform im Alter
• Wohnraumanpassung
• Fragen zu Sozialleistungen 
• der Suche nach wohnortnahen  
Hilfs- und Unterstützungsangeboten
• der Suche nach weiterführenden  
Fachdiensten und Beratungsstellen
• Fragen zu ehrenamtlichen Strukturen 
und Selbsthilfegruppen
Die Beratung ist:
• kostenfrei 
• neutral und trägerübergreifend
• bei Bedarf anonym
Wissenschaftsstadt Darmstadt
www.darmstadt.de

Beratungsverlauf (2)

TOP 5
TOP 328

Orte (3)

  • Weidigweg
  • Marktplatz
  • Frankfurter Straße 71

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2023/0257
Typ
Magistratsvorlage
Datum
25.07.2023
Erstellt
29.09.2026 00:00