2023/0257
Jahresbericht 2022, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und Prävention
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anlage 3
4661 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
28.07.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Amt für Soziales
und Prävention OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
II 50
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2023/0257
Magistratsbeschluss -Nr.
328
Internetfähig
Produkt-Nr.: 315110
Kostenstelle: 50-003-1010 Investitionsnummer:
Kostenträger: 3151-10 Sachkonto:
Betreff: Jahresbericht 2022, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und
Prävention
Vorlage vom: 25.07.2023
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen den Bericht zur Kenntnis
Anlagen: Jahresbericht
Flyer
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 3 -
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 09.08.2023
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.07.2023
Die Servicestelle Soziales und Beratung im Amt für Soziales und Prävention ist seit
vielen Jahren ein wichtiger Baustein im lokalen Altenhilfesystem. Das
Beratungsangebot wird sehr gut angenommen und ist in der Wissenschaftsstadt
Darmstadt für ältere Ratsuchende ab 65 Jahre eine wichtige Anlaufstelle.
Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2022 wird die vielfältige Arbeit der Servicestelle
Soziales und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt)
vorgestellt.
Nachdem die Beschränkungen aufgrund der Pandemie kontinuierlich zurückgefahren
wurden, ist der große Bedarf an Beratung und Hilfestellung für Senior*innen und
deren Angehörigen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt offensichtlich geworden.
So war das Jahr 2022 geprägt von einer deutlichen Ausweitung der
Öffentlichkeitsarbeit. In der Folge sind die Beratungskontakte im Vergleich zum
Vorjahr um 75% (2021: 1731, 2022: 3043 Beratungskontakte) gestiegen. Auch der
Bedarf und die Zahl der Hausbesuche war in diesem Zeitraum deutlich höher.
Die Themen der Beratung waren vielfältig und häufig durch komplexe Bedarfslagen
gekennzeichnet. Sie reichen von Information zu Sozialleistungen, Organisation von
Alltagshilfen, Hilfe bei Antragsstellungen bis hin zu Wohnerstberatung.
Die Komplexität eines Falles zeichnet sich dadurch aus, dass bei einer Person eine
Vielzahl an Problemlagen (zum Beispiel: Gesundheit, Wohnsituation, familiäre und
finanzielle Situation) vorliegt. Dies erfordert zunächst eine umfassende
Bedarfsermittlung. Konkret konnte zum Beispiel einer älteren alleinstehenden Dame,
die an fortgeschrittener Demenz leidet und weswegen sich die Nachbarn an SuB
gewandt hatten, durch Folgendes geholfen werden: Pflegegrad beantragen, gesetzliche
Betreuung anregen, Alltagsbegleiterin vermitteln, Netzwerk aufbauen/erhalten.
Immobilität und Hochaltrigkeit machen zunehmend Beratungen in Form von
Hausbesuchen notwendig, so wurden im Jahr 2022 insgesamt 103 Beratungen in der
eigenen Häuslichkeit durchgeführt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungsarbeit ist die offene Altenhilfe.
Sie zielt darauf ab, unter Einbindung von Ehrenamtlichen, vielfältige Angebote für
Ältere zu entwickeln, die Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit
entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Das Programm für
Seniorinnen und Senioren mit Fokus auf die Präventionsarbeit, enthält eine Reihe von
Veranstaltungen und Formate für Ältere, die nach Abklingen der Pandemie wieder
gerne genutzt werden.
Insgesamt wurden durch die kommunale Altenhilfe von SuB für die älteren Menschen
in Darmstadt 24 Angebote konzipiert und organisiert, um die Teilhabechancen am
Leben in der Gemeinschaft zu fördern. 1588 Ältere haben an diesen Veranstaltungen
teilgenommen.
Darmstadt, 25.07.2023
Dezernat II
Barbara Akdeniz
Bürgermeisterin
Anlagen
2023/0257
4579 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
28.07.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Amt für Soziales
und Prävention OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2023/0257
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 315110
Kostenstelle: 50-003-1010 Investitionsnummer:
Kostenträger: 3151-10 Sachkonto:
Betreff: Jahresbericht 2022, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und
Prävention
Vorlage vom: 25.07.2023
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen den Bericht zur Kenntnis
Anlagen: Jahresbericht
Flyer
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.07.2023
Die Servicestelle Soziales und Beratung im Amt für Soziales und Prävention ist seit
vielen Jahren ein wichtiger Baustein im lokalen Altenhilfesystem. Das
Beratungsangebot wird sehr gut angenommen und ist in der Wissenschaftsstadt
Darmstadt für ältere Ratsuchende ab 65 Jahre eine wichtige Anlaufstelle.
Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2022 wird die vielfältige Arbeit der Servicestelle
Soziales und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt)
vorgestellt.
Nachdem die Beschränkungen aufgrund der Pandemie kontinuierlich zurückgefahren
wurden, ist der große Bedarf an Beratung und Hilfestellung für Senior*innen und
deren Angehörigen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt offensichtlich geworden.
So war das Jahr 2022 geprägt von einer deutlichen Ausweitung der
Öffentlichkeitsarbeit. In der Folge sind die Beratungskontakte im Vergleich zum
Vorjahr um 75% (2021: 1731, 2022: 3043 Beratungskontakte) gestiegen. Auch der
Bedarf und die Zahl der Hausbesuche war in diesem Zeitraum deutlich höher.
Die Themen der Beratung waren vielfältig und häufig durch komplexe Bedarfslagen
gekennzeichnet. Sie reichen von Information zu Sozialleistungen, Organisation von
Alltagshilfen, Hilfe bei Antragsstellungen bis hin zu Wohnerstberatung.
Die Komplexität eines Falles zeichnet sich dadurch aus, dass bei einer Person eine
Vielzahl an Problemlagen (zum Beispiel: Gesundheit, Wohnsituation, familiäre und
finanzielle Situation) vorliegt. Dies erfordert zunächst eine umfassende
Bedarfsermittlung. Konkret konnte zum Beispiel einer älteren alleinstehenden Dame,
die an fortgeschrittener Demenz leidet und weswegen sich die Nachbarn an SuB
gewandt hatten, durch Folgendes geholfen werden: Pflegegrad beantragen, gesetzliche
Betreuung anregen, Alltagsbegleiterin vermitteln, Netzwerk aufbauen/erhalten.
Immobilität und Hochaltrigkeit machen zunehmend Beratungen in Form von
Hausbesuchen notwendig, so wurden im Jahr 2022 insgesamt 103 Beratungen in der
eigenen Häuslichkeit durchgeführt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungsarbeit ist die offene Altenhilfe.
Sie zielt darauf ab, unter Einbindung von Ehrenamtlichen, vielfältige Angebote für
Ältere zu entwickeln, die Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit
entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Das Programm für
Seniorinnen und Senioren mit Fokus auf die Präventionsarbeit, enthält eine Reihe von
Veranstaltungen und Formate für Ältere, die nach Abklingen der Pandemie wieder
gerne genutzt werden.
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Insgesamt wurden durch die kommunale Altenhilfe von SuB für die älteren Menschen
in Darmstadt 24 Angebote konzipiert und organisiert, um die Teilhabechancen am
Leben in der Gemeinschaft zu fördern. 1588 Ältere haben an diesen Veranstaltungen
teilgenommen.
Darmstadt, 25.07.2023
Dezernat II
Barbara Akdeniz
Bürgermeisterin
Anlagen
anlage 1
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Jahresbericht 2022
Servicestelle Soziales und Beratung
Berichtszeitraum 01.01.2022 - 31.12.2022
Jahresbericht SuB 2022
2
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort ............................................................................................................. 3
2. Vorstellung der Mitarbeiterinnen von SuB ........................................................... 4
3. Beratung ........................................................................................................... 4
3.1. Anzahl der Beratungskontakte gesamt ......................................................... 5
3.2. Auswertung der Beratungskontakte durch OPEN PROSOZ ............................ 6
3.3. Auswertung anonyme Beratung .................................................................... 6
3.4. Themen der Beratung .................................................................................. 7
3.5. Zugang zu SuB ............................................................................................ 8
3.6. Telefonsprechzeit ........................................................................................ 9
3.7. Wegweiser für Seniorinnen und Senioren ...................................................... 9
4. Offene Altenhilfe .............................................................................................. 10
4.1. Programm für Seniorinnen und Senioren .................................................... 10
4.2. Digitale Angebote ...................................................................................... 11
4.3. Städtische Senior*innentreffs ..................................................................... 11
4.4. Senior*innenerholung ................................................................................ 11
5. Öffentlichkeitsarbeit ......................................................................................... 11
5.1. Flyer ......................................................................................................... 12
5.2. Brief- und Mailaktion ................................................................................. 12
5.3. Stadtteilfest Pallaswiesen-Mornewegviertel (PaMo) ..................................... 12
5.4. Wochenmärkte .......................................................................................... 12
5.5. Netzwerkarbeit .......................................................................................... 13
5.6. Veröffentlichungen .................................................................................... 13
5.7. Homepage ................................................................................................ 13
6. Ehrenamt ........................................................................................................ 14
6.1. Ehrenamtsveranstaltung ............................................................................ 14
6.2. Senior*innenbesuchsdienst und Ämterlots*innen ........................................ 15
6.3. Ehrenamt in der offenen Altenhilfe ............................................................. 15
7. Ausblick .......................................................................................................... 15
Anlagen
Jahresbericht SuB 2022
3
1. Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
mit dem vorliegenden Jahresbericht stellen wir die vielfältige Arbeit der Servicestelle
Soziales und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt)
vor.
Nachdem die Beschränkungen aufgrund der Pandemie kontinuierlich zurückgefahren
wurden, ist der große Bedarf an Beratung und Hilfestellungen der Darmstädter
Senior*innen und deren Angehörigen offensichtlicher geworden.
So war das Jahr 2022 geprägt von einer deutlichen Ausweitung der
Öffentlichkeitsarbeit durch SuB. In Folge sind die Beratungskontakte im Vergleich zum
Vorjahr um 75% gestiegen. Auch der Bedarf und die Zahl der Hausbesuche war in
diesem Zeitraum deutlich höher.
Ein neues Angebot, das von SuB initiiert und durch Mittel der Max und Käthe-Kempf-
Stiftung ermöglicht wurde, war in diesem Jahr die Telefonsprechzeit „Hier werden Sie
gehört“ für ältere Bürger*innen aus Darmstadt. Das Angebot wurde positiv
angenommen. Vor allem wenig mobile und einsame Menschen konnten durch diese
psychosoziale Telefonberatung erreicht werden.
SuB organisierte in diesem Jahr auch eine Großveranstaltung, die alle zwei Jahre
stattfindende Ehrenamtsveranstaltung zur Würdigung ehrenamtlich tätiger Menschen
in Darmstadt.
Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2022 und bedanken uns bei allen, die
unsere Arbeit unterstützt und bereichert haben.
Darmstadt, April 2023
Jahresbericht SuB 2022
4
2. Vorstellung der Mitarbeiterinnen von SuB
Das Team setzt sich aus insgesamt sechs Mitarbeitenden zusammen:
Irina Höllwarth, Simone Blank, Nadja Wolf, Pamela Jung, Monika Rau, Petra Wendling
(von links nach rechts)
3. Beratung
Die Beratung durch SuB wird durch zwei Dokumentationsformen abgebildet:
Die Beratung im System OPEN PROSOZ und die anonymen Beratungen.
Das Fachverfahren OPEN PROSOZ wird in SuB zur Falldokumentation genutzt. Hier
werden Senior*innen mit ihren Kontaktdaten aufgenommen, bei denen ein intensiver,
komplexer Beratungs- und Unterstützungsprozess besteht. Die Ratsuchenden haben
eine Einwilligungserklärung zur Datenerhebung und –verarbeitung unterschrieben.
Die anonymen Beratungen werden in einer Excel Liste erfasst. In dieser erscheinen
Kontakte, die entweder nur kurze oder einmalige Informationsberatung beinhalten
oder bei denen ein abgeschlossener, kürzerer Beratungsprozess durchgeführt wurde.
Anonym dokumentiert werden die Kontakte, wenn die Ratsuchenden ihre Kontaktdaten
nicht angeben wollen bzw. keine Einverständniserklärung unterzeichnen.
Jahresbericht SuB 2022
5
3.1. Anzahl der Beratungskontakte gesamt
Insgesamt waren es 3043 Beratungskontakte im Jahr 2022, 960 Beratungen wurden
in OPEN PROSOZ dokumentiert, der überwiegende Großteil der Beratungen (2083)
wurden anonym erfasst.
Jahresvergleich
In 2019 wurden 1912 Beratungskontakte gezählt, im Jahr 2020 waren es 1973
Kontakte. Während in 2021 1731 Anfragen gezählt wurden, stieg die Zahl der
Beratungskontakte in 2022 auf 3043 Kontakte an und damit um 75% mehr als im
Vorjahr.
9602083Beratungen/Kontakte gesamtProSozAnonyme Beratungen
191219731731304305001000150020002500300035002019 2020 2021 2022BeratungenJahrGesamtzahl Beratungen/Kontakte 2019-2022
Jahresbericht SuB 2022
6
3.2. Auswertung der Beratungskontakte durch OPEN PROSOZ
Der Großteil der Kontakte, die in OPEN PROSOZ dokumentiert wurden, fand am
Telefon (59 %) statt. Hausbesuche machten 9% und Vorsprachen 10% der Kontakte
aus. Der Anteil an Kontakten über Mails waren 9%, Post 6% und Fax 6%.
Überwiegend dauerten die Beratungen weniger als 45 Minuten, 8% der Kontakte
dauerten länger als 45 Minuten (meist bei Hausbesuchen).
3.3. Auswertung anonyme Beratung
Bei den anonym erfassten Kontakten überwogen die Telefonate ebenfalls (58%).
Kontakte über Mail (21%) und Post (14%) hatten außerdem einen signifikanten Anteil.
Da Hausbesuche in der Regel in PROSOZ aufgenommen werden, machten die
Hausbesuche nur einen geringen Anteil (1%) bei den anonymen Beratungen aus. In
98% aller Fälle dauerten anonym erfasste Beratungskontakte weniger als 45 Minuten,
im 2% über 45 Min.
9%6%9%7%59%10%Kontaktart in OPEN PROSOZMailFaxHausbesuchePostTelefonVorsprache8%92%Beratungsdauer OPEN PROSOZüber 45 Minutenunter 45 Minuten
21%14%59%5%1%Kontaktart anonyme BeratungenMailPostTelefonVorspracheHausbesuche2%98%Beratungsdauer anonyme Beratungenüber 45 Minutenunter 45 Minuten
Jahresbericht SuB 2022
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3.4. Themen der Beratung
Die Themen der Beratung waren individuell und häufig durch eine komplexe
Bedarfslage gekennzeichnet.
Immobilität, Krankheit und Hochaltrigkeit machten zunehmend Beratungen in Form
von Hausbesuchen notwendig. Im persönlichen Kontakt entstand Vertrauen und
Unterstützung wurde eher angenommen. Vor Ort entstand ein besseres Gesamtbild
der individuellen Situation der Senior*innen und es konnte direkter gehandelt werden.
Akute Krisen machten eine zeitnahe Überprüfung und ein Eingreifen vor Ort nötig.
Im Rahmen der Qualitätssicherung war es in diesem Jahr erstmalig möglich, dass die
Mitarbeiterinnen von SuB, die in der Beratung tätig sind, an Supervision teilnehmen
konnten.
Außerdem schloss eine weitere Mitarbeiterin die Fortbildung zur Wohnberaterin ab.
Somit sind drei Mitarbeiterinnen für die Wohnberatung qualifiziert.
Insgesamt wurden 203 Wohnberatungen in 2022 durchgeführt.
Mit der Wohnerstberatung unterstützte SuB die Ratsuchenden dabei, ihre individuelle
Wohnsituation auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen und zu verbessern, um
möglichst lange selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit leben zu können.
Einen großen Anteil nahmen die Themen zu Sozialleistungen und Organisation (z.B.:
Hilfe bei Antragsstellungen) ein, 18% bei den anonymen Beratungen und 31% im OPEN
PROSOZ.
Mit 20% hatte der Themenkreis Soziale Teilhabe in den anonymen Beratungen einen
größeren Anteil, als bei den mit OPEN PROSOZ dokumentierten Beratungen mit 3%.
6%15%20%9%7%25%18%Beratungsinhalte anonyme Beratung gWohnberatungHaushalts-/DienstleistungSoziale TeilhabeSenior*innenbesuchsdient/Ämterlots*innenPflegekasse/KrankenkasseSonstigesSozialleistungen/Organisation7%13%3%6%2%38%31%Beratungsinhalte OPEN PROSOZWohnberatungHaushalts-/DienstleistungenSoziale TeilhabeSenior*innenbesuchsdienst/Ämterlots*innenPflegekasse/KrankenkasseSonstigesSozialleistungen/Organisation
Jahresbericht SuB 2022
8
Hierbei handelte es sich vorrangig um Informationen zum städtischen Programm für
Senior*innen und weitere Angebote für Ältere.
Unter der Kategorie „Sonstiges“ wurden Themenbereiche subsummiert, die weniger als
7% der Beratungskontakte ausmachten. In der Summe waren diese Themenbereiche mit
25% (anonyme Beratung) und 38% (OPEN PROSOZ) vertreten. Bei den anonymen
Beratungen handelte es sich dabei um folgende Themen: Vorsorgevollmacht, gesetzliche
Betreuung, Telefonsprechzeit, Demenz, psychosoziale Beratung, Krisenmanagement,
Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerk.
Bei den in OPEN PROSOZ erfassten Kontakten handelte es sich um die Themen
Vorsorgevollmacht, gesetzliche Betreuung, Telefonsprechzeit, Demenz, psychosoziale
Beratung bzw. Beratung allgemein.
6% (anonym) bzw. 7% (OPEN PROSOZ) aller Anfragen gab es zum Thema
Wohnberatung. Mit 15% (anonym) bzw. 13% (OPEN PROSOZ) war die Information,
Beratung und teilweise Organisation von Haushalts-/ Dienstleistungen ein weiterer
Beratungsschwerpunkt der Arbeit von SuB.
Der Senior*innenbesuchsdienst/Ämterlots*innen war Gegenstand von 9% (anonym)
bzw. 6% (OPEN PROSOZ) Beratungskontakten. Hierunter fiel auch die Begleitung,
Unterstützung und Wertschätzung (Ehrenamtskultur) der ehrenamtlich Tätigen.
Fragen zu Leistungen der Pflege- und Krankenkassen sowie Unterstützung bei der
diesbezüglichen Antragstellung war in 7% (anonym) bzw. 2% (OPEN PROSOZ)
gefragt.
3.5. Zugang zu SuB
Jahresbericht SuB 2022
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Die Zugangswege zu SuB waren unterschiedlich, wobei die internen Zuweisungen im
Amt für Soziales und Prävention und die Öffentlichkeitsarbeit den größten Anteil
ausmachten.
3.6. Telefonsprechzeit
Im Januar 2022 wurde das Projekt „Telefonsprechzeit Hier werden Sie gehört“, für
alte und hochaltrige Menschen in Darmstadt etabliert.
Die psychosoziale Telefonberatung ermöglicht, über individuelle Alltagsthemen zu
sprechen, Entlastung zu erfahren und Selbstfürsorge zu stärken. Für die Durchführung
der Telefonsprechzeit wurde die Diplom Gerontologin Frau Schröder-Kunz gewonnen.
Diese fachliche Beratung, ohne das Haus verlassen zu müssen, ist für Senior*innen
mit Mobilitätseinschränkungen ein passgenaues Angebot, das gut angenommen
wurde.
Von März bis Dezember 2022 fanden über 234 telefonische Beratungsgespräche statt.
Insgesamt konnten 28 Interessent*innen für die Telefonsprechzeit durch SuB
vermittelt werden.
Das Angebot Telefonsprechzeit trägt dazu bei, Tabuthemen wie Einsamkeit,
Depressionen oder auch Suizidgedanken ansprechen zu dürfen.
Die BAGSO zählt zu den Risikofaktoren für Suizid im Alter Einsamkeit, Depression, mit
starken Schmerzen verbundene chronische Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit.(vgl.
BAGSO 20221)
„…Menschen mit Suizidgedanken können sehr davon profitieren, wenn sie darüber
reden können. Sie reflektieren über diese Gedanken und finden meist auch selbst
Lösungen, warum sie doch nicht wirklich einen Suizid durchführen wollen.“
(Sabine Schröder-Kunz, 2022).
3.7. Wegweiser für Seniorinnen und Senioren
Die Broschüre beinhaltet Adressen und Kontaktdaten zu den Themen: Beratung,
Freizeit, Kultur, Alltagshilfen, Vorsorge und Pflege.
Der Wegweiser wurde in 2020 aktualisiert und in der Online-Version regelmäßig
angepasst.
(https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-
Rubriken/Leben_in_Darmstadt/soziales/senioren/WW_pdf__April_2022.pdf)
1 BAGSO, Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, Suizidprävention im Alter stärken, 2022
https://www.bagso.de/spezial/aktuelles/detailansicht/suizidpraevention-im-alter-staerken/
Jahresbericht SuB 2022
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4. Offene Altenhilfe
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von SuB ist die offene Altenhilfe.
Die gesetzliche Grundlage für das Angebot der offenen Altenhilfe ist insbesondere § 71
Sozialgesetzbuch (SGB), Zwölftes Buch (XII). Ziel der offenen Altenhilfe unter
Einbindung der Ehrenamtlichen ist es unter anderem, vielfältige präventive Angebote
für Ältere zu entwickeln, die Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit
entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Die offene Altenhilfe muss
daher sowohl die „Verjüngung des Alters“ (vorzeitige Verrentung) als auch die
„Verlängerung des Alters“ in ihre Planung mit einbeziehen und ein breit gefächertes
Angebot bereitstellen.
4.1. Programm für Seniorinnen und Senioren
Das Programm enthält eine Reihe von Veranstaltungen und Formate für Ältere ab 65
Jahren. Neben der papierbasierten Form ist es auf der Homepage der
Wissenschaftsstadt Darmstadt für alle Bürger*innen online zu finden.
https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-
Rubriken/Leben_in_Darmstadt/soziales/senioren/Seniorenprogramm_2022_web.pdf
Während im Jahr 2021 pandemiebedingt viele geplante Veranstaltungen abgesagt
werden mussten, konnten in diesem Jahr 1588 Ältere an den insgesamt 24
Veranstaltungen teilnehmen.
Im Vergleich dazu besuchten 2021 nur 485 Teilnehmende insgesamt 13
Veranstaltungen.
An der traditionellen Heinerfestwanderung vom Schützenhaus Darmstadt zur
„Hausmann Festhalle“ nahmen 100 Senior*innen und ehrenamtlichen Helfer*innen
teil. Auf halber Strecke gab es eine Erfrischungsstation durch SuB.
Erfrischungsstation von SuB
Jahresbericht SuB 2022
11
Folgende weitere Veranstaltungen wurden 2022 durchgeführt: 12 Fahrten bzw.
Ausflüge (240 TN), fünf Angebote der Weiterbildung und Information (75 TN) sowie
drei Konzerte (819 TN)
Drei Senior*innen-Nachmittage anlässlich der „Kerbe Veranstaltungen“ die von Seiten
der Wissenschaftsstadt Darmstadt bezuschusst wurden.
4.2. Digitale Angebote
Auch im Jahr 2022 wurden im Programm für Senior*innen Online-Veranstaltungen
angeboten. So wurde die Teilhabe derer, die aufgrund körperlicher Einschränkungen
nicht an Präsensveranstaltungen teilnehmen konnten, ermöglicht:
Beim „Hessisch Essen-online“, das schon im Vorjahr viele Teilnehmende begeisterte,
hatten 24 Senior*innen bei Kochkäse, Würsten und hessischen Mundart Geschichten
und Spielen viel Spaß.
Das Quizduell, der Online-Senior*innentreff sowie die Veranstaltung „Daheim fit im
Kopf“ fanden aus Mangel an Teilnehmer*innen nicht statt.
4.3. Städtische Senior*innentreffs
Insgesamt besuchten 367 Besucher*innen die Treffs am Woog und im Weidigweg.
Bei dem Kreativangebot „Stricktreff“ nahmen insgesamt 44 Senior*innen teil.
Der Umbau des Senior*innentreffs in Eberstadt konnte nicht abgeschlossen werden,
da bei einem Einbruch die Küche entwendet wurde. So fanden die Treffen weiterhin in
den Räumlichkeiten der evangelischen Kirchengemeinde Eberstadt Süd statt.
4.4. Senior*innenerholung
Die Seniorenerholung für 12 Senior*innen mit Beeinträchtigungen fand vom 14.-
23.10.2022 in Bad Bocklet statt. Die Nachfrage war höher als die Zahl der freien
Plätze. Die Reise wurde von zwei ehrenamtlichen Helferinnen begleitet.
5. Öffentlichkeitsarbeit
Ein Schwerpunkt der Arbeit stellte 2022 die Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit dar,
um den Bekanntheitsgrad von SuB bei Darmstädter Senior*innen und Multiplikatoren
weiter auszubauen
Jahresbericht SuB 2022
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5.1. Flyer
Es wurden neue Einlegeflyer erstellt, um das Angebot der Wohnberatung,
Telefonsprechzeit und Senior*innenbesuchsdienst/Ämterlots*innen bekannt zu
machen.
5.2. Brief- und Mailaktion
Im Januar wurden mit einer Briefaktion Hausärzt*innen/ Allgemeinmediziner*innen
und Sanitätshäuser in Darmstadt angeschrieben, um als Multiplikator*innen auf SuB
hinzuweisen.
Die Kirchengemeinden wurden per Mail angeschrieben, was zu persönlichen
Kontakten und Terminen zur Vorstellung von SuB in kirchlichen
Senior*innentreffs.führte
5.3. Stadtteilfest Pallaswiesen-Mornewegviertel (PaMo)
Beim diesjährigen Nachbarschaftsfest im Pallaswiesen-Mornewegviertel beteiligte sich
SuB mit einem Infostand und verschiedenen Spieleaktionen mit dem Thema „Erlebnis
für die Sinne“.
5.4. Wochenmärkte
Die Servicestelle war auf dem Wochenmarkt in Eberstadt, in der Innenstadt auf dem
Marktplatz und auf dem Löwenplatz in Arheilgen jeweils mit einem Infostand
vertreten., Informationsmaterial rund um das Thema „Älter werden in Darmstadt“
wurde verteilt, für ehrenamtliches Engagement geworben und viele interessanten
Gespräche wurden geführt.
Jahresbericht SuB 2022
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Löwenplatz Arheilgen Marktplatz Darmstadt
5.5. Netzwerkarbeit
Die Mitarbeiterinnen von SuB stellten sich persönlich in folgenden Senior*innentreffs
vor: Kreuzkirchengemeinde (Arheilgen), Michaelsgemeinde (Martinsviertel),
Christophorus Gemeinde (Woogsviertel), Paulusgemeinde (Paulusviertel),
Nachbarschaftscafé Eberstadt sowie bei der Gemeindepfarrei der Martin-Luther-
Gemeinde im Martinsviertel.
Darüber hinaus stellten die Mitarbeiterinnen ihre Arbeit in verschiedenen
stadtteilbezogenen Treffen vor: bei Hiergeblieben e.V. und im Stadtteilarbeitskreis
Kranichstein, beim Stadtteiltreffen Eberstadt sowie in der Nachbarschaftsrunde auf
Lincoln.
An folgenden internen und externen Arbeitskreisen arbeitete SuB mit und setzt sich
dort für die Belange von Darmstädter Senior*innen ein: AK „Migration und
Gesundheit“, „Allianz demenzfähiges Darmstadt“, Projektgruppe "Mobiles Stadtlabor",
Vernetzungstreffen mit den Gemeindepflegerinnen sowie dem Schnittstellentreffen 2.0
mit dem Pflegestützpunkt.
Mit den vier Gemeindeschwestern, die in drei Darmstädter Quartieren, präventiv und
vorbeugend die bestehenden Strukturen sinnvoll ergänzen, arbeitete SUB von Anfang
an regelhaft zusammen.
5.6. Veröffentlichungen
In verschiedenen regionalen Veröffentlichungen wurde das Angebot von SuB
vorgestellt:
PaMo Stadtteilzeitung „Papiermonster“, Bauvereinzeitung, Seniorenrat Darmstadt
e.V.: Veranstaltungskalender, sowie in Presseartikel im Darmstädter Echo.
5.7. Homepage
Die Darstellung von SuB auf der Darmstädter Homepage www.darmstadt.de wurde
überarbeitet und aktualisiert jedoch noch nicht online gestellt, da der Internetauftritt
der Wissenschaftsstadt Darmstadt insgesamt modifiziert werden soll.
Jahresbericht SuB 2022
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6. Ehrenamt
Das bürgerschaftliche Engagement im Ehrenamt als Ergänzung der professionellen
Hilfen ist ein wertvoller und unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Angebotsstruktur
der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Die Gewinnung von ehrenamtlichen Helfer*innen im Bereich Altenhilfe machte einen
weiteren Arbeitsschwerpunkt aus.
In der offenen Altenhilfe engagierten sich Ehrenamtliche bei der Durchführung des
Programms für Seniorinnen und Senioren und in den zwei städtischen
Senior*innentreffs. Ergänzend zur Beratung unterstützen sie als Ämterlots*innen bei
administrativen und behördlichen Themen oder begleiteten Senior*innen im Rahmen
des Besuchsdienstes.
Da sich die Gewinnung neuer ehrenamtlich engagierter Menschen als zunehmend
schwierig herausstellt, wurde ein Kurzkonzept zur Werbung neuer Ehrenamtlicher
erstellt.
6.1. Ehrenamtsveranstaltung
Zur Würdigung der Engagierten im Ehrenamt findet alle zwei Jahre, geplant und
organisiert durch SuB, eine große Ehrenamtsveranstaltung als Dankeschön statt. Das
Fest wurde 2022 im Parforcehof des Jagdschlosses Kranichstein ausgerichtet. Es
spielten das Senior*innenorchester der Stadt Darmstadt und die Band Palouse.
Jahresbericht SuB 2022
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6.2. Senior*innenbesuchsdienst und Ämterlots*innen
Den Kurs zur Qualifizierung von Senior*innenbegleitenden und Ämterlots*innen haben
acht Teilnehmende abgeschlossen. Zur anschließenden Vermittlung standen zwei
Ehrenamtliche zur Verfügung, vier möchten erst im Frühjahr 2023 regelmäßig in den
Besuchsdienst einsteigen.
Insgesamt konnten 16 neue Senior*innen an die Ämterlots*innen und den
Senior*innenbesuchsdienst vermittelt werden.
Die Mitarbeiterinnen von SuB wirkten in diesem Jahr erstmals als Referentinnen im
Qualifizierungskurs mit. Inhalt des Vortrages war die Vorstellung des Amtes für
Soziales und Prävention mit seinen Abteilungen sowie die entsprechenden Sozial- und
Unterstützungsleistungen.
Erstmalig wurde ein quartiersbezogener Workshop von SuB und dem Diakonischen
Werk im Quartier in Arheilgen organisiert, um ehrenamtliche Helfer*innen zu werben
und bereits ehrenamtlich Tätigen die Möglichkeit eines fachlichen Inputs zu geben.
An der Veranstaltung nahmen 12 Interessierte teil, die zwei spannende Vorträge mit
vielen Informationen und einen regen Austausch erlebten.
6.3. Ehrenamt in der offenen Altenhilfe
Im Rahmen des Programms für Seniorinnen und Senioren waren 30 ehrenamtlichen
Helfer*innen im Einsatz. Sie unterstützten bei Ausflügen, übernahmen
Garderobendienste und leiteten Kurse. Weitere Engagierte waren als Treffleitung und
Mitgestaltende in den zwei städtischen Senior*innentreffs aktiv.
7. Ausblick
Nach der Renovierung der Räume des Senior*innentreffs im Weidigweg in Eberstadt
ist die Wiedereröffnung für März 2023 geplant.
Die Angebote der Begegnungsstätte Weidigweg sollen gemeinsam mit der BaFF
Frauen-Kooperation gGmbH künftig um eine nachbarschaftliche und übergreifende
Nutzung im Stadtteil ergänzt werden.
Die Stärkung digitaler Kompetenz von Senior*innen wird ein weiterer Schwerpunkt der
Arbeit bleiben. So soll die Zusammenarbeit mit dem digitalen Stadtlabor intensiviert
werden, um gemeinsame Projekte und Strategien zu erarbeiten um Digitalisierung für
Ältere zur Teilhabe und Unterstützung zu nutzen.
Im nächsten Jahr wird das Projekt „digitale Unterstützung städtischer
Senior*innentreffs“ durchgeführt. Interessierte Treffbesucher*innen haben die
Möglichkeit, individuelle Hilfe durch Honorarkräfte zu erhalten, die den Umgang und
die Technik mit Tablet und Handy verständlich erklären und auf individuelle Fragen
und Themen eingehen.
Ein wichtiges Ziel bleibt die Gewinnung von Personen, die sich langfristig ehrenamtlich
für Senior*innen engagieren. Das Programm für Senior*innen kann nur durch das
Mitwirken von ehrenamtlichen Helfer*innen weiter in der jetzigen Form bestehen
bleiben.
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Aufgrund der großen Nachfrage wird im nächsten Jahr ein zweites Angebot
Senior*innenerholung angeboten. Alleinstehende Senior*innen können ein paar
erholsame Tage in Gesellschaft in Bad Brückenau/Rhön verbringen.
Ein weiterhin aktuelles Thema bleibt die Schaffung niedrigschwelliger,
quartiersbezogener und zugehender Angebote gegen die Einsamkeit bei älteren
Menschen. In diesem Zusammenhang ist die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit von
SuB weiter wichtig.
Neben den themenspezifischen Fortbildungen wird künftig die regelmäßige
Supervision zur Reflexion der Beratungsarbeit genutzt werden.
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ANHANG:
13.01.20
Darmstädter Echo vom 13.01.2022
Jahresbericht SuB 2022
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Papiermonster Ausgabe 3
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Punkt 5: Jahresbericht 2022, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und Prävention (V-Nr. 2023/0257) - Kenntnisnahme - Der Ausschuss für Soziales nimmt von der Vorlage Kenntnis.
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Für Seniorinnen und Senioren SERVICESTELLE Soziales und Beratung Beratung Irina Höllwarth Telefon: 06151 13-3854 E-Mail: Irina.Hoellwarth@darmstadt.de Monika Rau Telefon: 06151 13-3488 E-Mail: Monika.Rau@darmstadt.de Nadja Wolf Telefon: 06151 13-2053 E-Mail: Nadja.Wolf@darmstadt.de Programm für Seniorinnen und Senioren Simone Blank Telefon: 06151 13-2872 E-Mail: Simone.Blank@darmstadt.de Herausgeberin | Kontakt Wissenschaftsstadt Darmstadt Amt für Soziales und Prävention Abteilung Altenhilfe Frankfurter Straße 71 64293 Darmstadt Telefon: 06151 13-3491 Telefax: 06151 13-4402 E-Mail: Altenhilfe@darmstadt.de Internet: www.darmstadt.de Servicestelle Soziales und Beratung Wissenschaftsstadt Darmstadt Die Servicestelle Soziales und Beratung Möglichst lange selbstbestimmt und eigenverantwortlich leben zu können, ist der Wunsch der meisten Menschen. Die Servicestelle Soziales und Beratung informiert und berät Sie und Ihre An- gehörigen rund um die Fragen, die ein Leben im Alter mit sich bringen. Informationen zu: • Sozialen und kulturellen Angeboten • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung • Angeboten des Programms für Seniorinnen und Senioren der Wissenschaftsstadt Darmstadt • Sozialer Teilhabe • Ehrenamtlichem Engagement in der Senior*innenarbeit Unterstützung bei der Suche nach: • Haushaltsnahen Diensten • Hilfen im Alltag • Betreutem Wohnen • Essen auf Rädern und Einkaufshilfen • Hausnotrufdiensten • Ämterlots*innen • Seniorenbegleiter*innen Beratung bei: • der Suche nach der passgenauen Wohnform im Alter • Wohnraumanpassung • Fragen zu Sozialleistungen • der Suche nach wohnortnahen Hilfs- und Unterstützungsangeboten • der Suche nach weiterführenden Fachdiensten und Beratungsstellen • Fragen zu ehrenamtlichen Strukturen und Selbsthilfegruppen Die Beratung ist: • kostenfrei • neutral und trägerübergreifend • bei Bedarf anonym Wissenschaftsstadt Darmstadt www.darmstadt.de
Beratungsverlauf (2)
Orte (3)
- Weidigweg
- Marktplatz
- Frankfurter Straße 71
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2023/0257
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 25.07.2023
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00