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1687/2025

Jahresbericht 2024 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln

Mitteilung Ausschuss 30.07.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 28.08.2025, TOP 8.1

Anlage 1 - Jahresbericht 2024

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2 - Bericht Mittelverwendung

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Ansehen

Anlage 1 - Jahresbericht 2024

38137 Zeichen

Jahresbericht Jahresbericht 
               2024               2024

2
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
Zahlen und Fakten 4
Öffentlichkeitsarbeit 6
Unterstützungsleistungen bei Gruppengründungen  9
In-Gang-Setzer Projekt 12
Allgemeine Unterstützungsleistungen 13
Finanzielle Förderung 14
Koordination der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe im Paritätischen Köln 16
Kölner Haus der Selbsthilfe 20
Das virtuelle Haus der Selbsthilfe NRW 21
Gremien und Arbeitskreise 22
Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe 24
Fazit und Ausblick 26

3
Mit dem vorliegenden Jahresbericht unserer Selbst -
hilfe-Kontaktstelle – die einzige Einrichtung in der 
Stadt Köln, die ein umfassendes Informations- und 
Beratungsangebot rund um das Thema Selbsthilfe 
bereitstellt – wird Ihnen ein Gesamteindruck unserer 
Tätigkeiten im Jahr 2024 und deren Ergebnisse ver -
mittelt.
Seit rund 40 Jahren unterstützen wir Selbsthilfegrup-
pen bei ihrer Arbeit, vermitteln interessierte Bür -
ger*innen an bestehende Gruppen und tragen auf 
verschiedenen Ebenen zu einem selbsthilfefreund-
lichen Köln bei.
Unser Team besteht aus qualifizierten, hauptamt -
lichen Fachkräften: Sechs Personen haben eine 
Fachausbildung im sozialen Bereich, vier Fachkräfte 
arbeiten in der Verwaltung. Zwei dieser Verwaltungs-
kräfte arbeiten als geringfügige Beschäftigte.
Außerdem sprechen drei unserer Kolleginnen 
Deutsch und Türkisch. Türkischsprachigen Bürger*in-
nen können wir daher unsere Leistungen in ihrer 
Muttersprache anbieten. Natürlich beraten wir auch 
weitere anderssprachige Selbsthilfegruppen beim 
Aufbau und unterstützen sie bei ihren Aktivitäten
Die Grundlage unserer Arbeit beruht auf folgenden 
Leitgedanken:
Jeder Mensch verfügt über das Wissen und die 
Kraft, mit einer schwierigen Lebenssituation, einer 
Krankheit oder Behinderung eigenverantwortlich 
und selbstbestimmt umzugehen.
Alle Fähigkeiten, die er dazu benötigt, sind bereits 
in ihm angelegt. Dadurch kann jeder Mensch sei-
ne Situation selber verändern oder verbessern.
Innerhalb einer Gruppe, im Austausch mit Gleich-
gesinnten und anderen Betroffenen können sich 
eigene Möglichkeiten und Selbsthilfe-Potenziale 
besser entfalten und weiterentwickeln.
Aus dieser Haltung heraus richten wir den Fokus un-
serer Arbeit auf vorhandene Kräfte und Fähigkeiten, 
nicht auf Defizite. Dieser Ansatz gilt für einzelne Rat -
suchende genauso wie für Gruppen.
Selbsthilfegruppen sind daher Partner*innen auf 
Augenhöhe. Die Mitarbeiter*innen der Selbsthilfe-
Kontaktstelle geben ihr professionelles Wissen und 
ihre Erfahrungen an sie weiter, um ihr Selbsthilfeen-
gagement und ihre Selbstvertretung zu stärken.
Wir bedanken uns zudem für die langanhaltende 
und vertrauensvolle Unterstützung bei allen betei-
ligten Akteur*innen, insbesondere bei der Stadt Köln 
sowie den Krankenkassen/-verbänden in Nordrhein-
Westfalen.
Einleitung

4
Information und Beratung
Im Jahr 2024 haben wir 18.788 Kontakte statistisch 
erfasst. Davon waren 4.279 eingehende Kontakte 
und 14.509 ausgehende Kontakte. 
Kontakte an Infoständen, bei Veranstaltungen oder 
im Bereich der sozialen Medien sind in diesen Zahlen 
nicht erfasst.
Eingehende Kontakte
26,5 %
31,5 %
41,6 %
0,4 %
1.781 (49)  Bürger*innen
1.349 (28) Selbsthilfegruppen
1.132 (112) Prof. Einrichtungen
17 (0) Sonstige
2024
(...)  türkischsprachig
412 persönlich
1.804 telefonisch
2.063 schriftlich
9,6 %
42,2 %
48,2 %
Es suchten uns 127 Bürger*innen persönlich auf, 
wenn sie auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe 
waren und 34 holten allgemeine Selbsthilfe-Infor -
mationen ein. 
Das Hauptanliegen der persönlichen Kontakte von 
Selbsthilfegruppen betraf organisatorische Unter -
stützung und finanzielle Fragen. Überwiegend wur -
den wir von Kölner Bürger*innen, Selbsthilfegrup -
pen und professionellen Einrichtungen kontaktiert: 
3.637 (85 %).
Das Hauptanliegen von Selbsthilfe-Interessierten 
und professionellen Einrichtungen war die Suche 
nach Selbsthilfegruppen. Dazu wurden wir von 
1.494 Bürger*innen und von 123 professionellen 
Einrichtungen kontaktiert. 
Die 1.494 anfragenden Bürger*innen auf der Suche 
nach einer Selbsthilfegruppe verteilten sich wie folgt: 
7,8 %
88,0 %
4,3 %
64 in Vertretung
116 Angehörige
1.314 Betroffene
28,7 %
70,6 %
0,7 %
11 Geschlecht unbekannt
428 Männer
1.055 Frauen
Zahlen und Fakten

5
5
Angefragte Themen
Um einen Eindruck zu vermitteln, welche konkreten Anfragen sich hinter den abstrakten Zahlen der Anfrage-
Statistik verbergen, ist im Folgenden eine Übersicht der am meisten angefragten Themen aufgelistet:
8,3 %
15,4 %
9,6 %
303 Depression
188 AD(H)S  
163 Angst/ Panik/ Phobie 
149 PTBS/ Trauma  
4,2 %
4,1%   84 Narzissmus   
  82 Einsamkeit/ Freizeit
3,5  %
3,4%
  80 Gewalt/ Missbrauch - Opfer
  69 Essstörungen
  66 Familie/ Eltern/ Kind – nicht näher bezeichnet  
  45 Long Covid/ Post Vac7,6 %   
4,3 %
2,1 %
2,3 %
  41 Trauer/ Tod
Die Themenliste wurde von einer Arbeitsgruppe des Landesarbeitskreises der Selbsthilfe-Kontaktstellen 
(LAK NRW) überarbeitet und weist daher Änderungen und neue Stichwörter zu den Jahren davor auf.
Wie bereits im Jahr zuvor wurde das Themenspektrum zur Depression am häufigsten nachgefragt.
Ein großer Anstieg in der Nachfrage gab es bei dem Thema AD(H)S.
5

6
Ständige Pflege der Internetseite. Dazu gehören 
die Aktualisierungen zu bestehenden Selbsthil-
fegruppen, Gründungswünschen, Neugründun-
gen, Veranstaltungen von und für Gruppen u.a.
www.selbsthilfe-koeln.de;
Veröffentlichung und Verbreitung der Neuaufla-
ge der Broschüre „Selbsthilfegruppen in Köln von 
A-Z” als Druckauflage und barrierearmes PDF;
Unterstützung des Kölner Selbsthilfechors un-
ter neuer Chorleitung und mit modernisiertem 
Konzept; Auftritte und Presseveröffentlichungen;
Fortführung des Projekts SelbsthilfeNews der 
Krankenkassenverbände NRW. Dieser Newsletter 
erscheint im Zwei-Monats-Rhythmus und wird 
derzeit an über 1.100 Abonnent*innen verschickt. 
Zusätzlich sind alle bereits erschienenen Ausga-
ben im Archiv auf www.selbsthilfe-news.de zu 
finden;
Pflege des eigenen Facebook-Auftritts www.
facebook.com/selbsthilfe.koeln;
Kostenfreie Zusendung von Infomaterialien auf 
Anfrage an professionelle Einrichtungen zum 
Auslegen oder weitergeben an Interessierte;
Auslage und Aktualisierung von Gruppen-Fly -
ern in den Prospektständern im Eingangsbereich 
des Kölner Hauses der Selbsthilfe;
Öffentlichkeitsarbeit
Neben der Bekanntmachung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln ist es unser Ziel, dem Begriff „Selbsthilfegrup-
pe” ein positives Image zu geben, den Bekanntheitsgrad der Selbsthilfegruppen zu erhöhen und den Zugang 
zu den Selbsthilfegruppen zu erleichtern.
Hier eine Übersicht der Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
Selbsthilfe-
gruppen in 
Köln von  
A-Z, 2024 Download 
barriere­
armes PDF

7
Pressemitteilungen zu unseren Aktivitäten und zu Gruppengründungstreffen;
Aktionstag „gesund & mobil im Alter" in Kooperation mit dem 14. Kölner Vorsorge-Tag am 21. März 2024 
im Gürzenich zusammen mit 14 Selbsthilfegruppen;
Teilnahme an den Kölner Gesundheitsgesprächen. Am 20. Juni 2024 stand das Thema  „Therapie der fort-
geschrittenen Parkinson-Krankheit – Medikamente und aktivierende Therapien – alles aus einer Hand“ im 
Mittelpunkt. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln stellte in diesem Rahmen die Unterstützung durch Selbst -
hilfegruppen vor. Ergänzend berichtete eine Parkinson-Selbsthilfegruppe aus Sicht der Betroffenen;
Beteiligung an der Kampagne „Köln bleib(t) 
Sozial" . Am 21. März 2024, dem Internationalen 
Tag gegen Rassismus, rief „Köln stellt sich quer“ 
unter dem Motto #15vor12 zu einem kurzen 
Streik für Menschenwürde auf. Von 11.45 bis 12.00 
Uhr sollten die Teilnehmenden innehalten und 
sich auf ihre demokratischen Werte besinnen. 
Eine weitere Demo unter Teilnahme der Selbsthil-
fe-Kontaktstelle fand am 11. Dezember 2024 statt;
Infostand im Rahmen der Veranstaltungsreihe 
„Kino zeigt Seele“ der Eckhard Busch Stiftung ge -
meinsam mit dem Kino Filmhaus Kino Köln am 
11.04.2024;
Beteiligung am Erklärfilm zur Selbsthilfe in NRW.
Pünktlich zur Fußball-EM wurde der Erklärfilm 
„Selbsthilfe NRW – Immer ein Volltreffer“ veröf-
fentlicht. Sportmoderator Peter Großmann erklärt 
vor der Kulisse des BVB die Struktur der Selbsthilfe 
in NRW. Prominente Unterstützung gibt es von 
Alex Popp, İlkay Gündoğan und Mats Hummels 
sowie Vertreter*innen der Selbsthilfe-Kontaktstel-
len aus Duisburg, Essen und Köln;
„Köln bleibt Sozial" 21. März 2024
„Köln bleibt Sozial" 11. Dezember 2024

8
Teilnahme an der Pride Parade Köln 2024. Am 21. Juli 2024 fand der Christopher Street Day (CSD) in Köln 
unter dem Motto „Für Menschenrechte. Viele. Gemeinsam. Stark!“ statt. Im Rahmen der Demonstration be-
teiligte sich die Selbsthilfe-Kontaktstelle gemeinsam mit Kolleg*innen, Selbsthilfegruppen und Mitglieds-
organisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Gemeinsam setzten sie ein Zeichen für die unein-
geschränkte gesellschaftliche Anerkennung der LGBTIQ*-Community;
Infostand während der Ehrenamtstage im Rahmen des NRW-Tags. Der NRW-Tag wurde 2006 anlässlich 
des 60-jährigen Landesjubiläums ins Leben gerufen. Seitdem zeigen die Veranstaltungen, die alle zwei 
Jahre in wechselnden Städten stattfinden, das große Engagement und die Begeisterung der Zivilgesell-
schaft in unserem Bundesland. In diesem Jahr war auch der Ehrenamtstag in das Programm eingebunden, 
sodass wir am 17. und 18. August 2024 im Rahmen dieser Großveranstaltung mit einem Infostand Interes-
sierten die Vielfalt der Selbsthilfelandschaft näherbringen konnten;
Teilnahme an der Kundgebung „NRW bleibt Sozial“ in Düsseldorf. Am 13. November 2024 nahmen rund 
32.000 Menschen an der Kundgebung teil, um gegen die geplanten Haushaltskürzungen im sozialen Be -
reich zu protestieren. Auch der Paritätische Köln und die Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln waren vertreten;
Infostand an der Mensa der Universität Köln für die junge Selbsthilfe. Im Rahmen der Jungen Selbsthilfe 
haben wir am 11. Dezember 2024 gemeinsam mit KoPs (Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe) einen Infostand 
in der Unimensa Köln organisiert. Ziel war es, insbesondere jungen Menschen einen niedrigschwelligen 
Zugang zur Selbsthilfelandschaft zu ermöglichen und auf die vielfältigen Themen und Angebote aufmerk-
sam zu machen.

9
Unsere Unterstützungsleistungen für eine Gruppengründung sind vielfältig: Wir beraten Initiator*innen, 
entwickeln mit ihnen Faltblätter, sammeln weitere Interessent*innen auf einer Warteliste und stellen den 
Kontakt untereinander her.
Darüber hinaus moderieren wir erste Gruppentreffen, entwickeln mit Gruppen tragfähige Strukturen und 
unterstützen diese bei der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Suche nach einem geeigneten Raum.
2024 haben wir folgende Gründungen bzw. Gründungsversuche mit unterschiedlichen Aktivitäten 
unterstützt: 
Unterstützungsleistungen bei Gruppengründungen 
1. Arbeitssucht und Arbeitsvermeidung
2. Verwaiste Eltern 
3. Selbsthilfegruppe FAKK - Für Angehörige von Krebskranken 
4. Bindungs- und Entwicklungstrauma  „Spunk"
5. Die Unabhängigen (60+)
6. ADHS-Erwachsene 
7. Ehrenfelder Depressionsgruppe 
8. Hochsensibilität bei Männern 
9. Narzissmus in Beziehungen 
10. Angstlos 
11. Frauengruppe (Womancircle)

10
Gruppen mit folgenden Themen haben sich unabhängig von uns gegründet und sind 2024 in die 
Vermittlungskartei aufgenommen worden:
1. Elternkreis Soziale Phobie Köln 
2. Paare in Genesung (RCA) 
3. 47xxy Klinefelter Köln 
4. TEB e.V. Selbsthilfe (Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse) 
5. OKAPI - offene Kölner Adoptiv- und Pflegefamilien-Initiative 
6. A-Kuschelmeeting 
7. Endo Adeno Netzwerk 
8. Solidargemeinschaft 60plus - SG60+

11
Folgende Themen wurden 2024 in die Übersicht „Gruppengründungswünsche“ aufgenommen. Aktive 
Gruppengründungsinteressierte wurden beraten und unterstützt. Die Gruppengründung ist zum Teil schon 
erfolgt.
Diese Auflistung zeigt wieder ein breit gefächertes Themenspektrum der neu gegründeten
bzw. in Vorbereitung befindlichen Selbsthilfegruppen.
1. Solist*innen 70+ 
2. Bindungs- und Entwicklungstrauma - BET Chorweiler 
3. Kleptomanie 
4. Balanceact BPD (Borderline 35+) 
5. Mobbing 
6. Sexueller Missbrauch in der Kindheit - FLINTA*-Gruppe 
7. Messie Angehörige 
8. Klinefelter-Syndrom

12
Seit 2018 beteiligt sich die Selbsthilfe-Kontaktstelle 
am Projekt In-Gang-Setzer um die Gründung neu-
er Selbsthilfegruppen gezielt zu fördern. Ziel ist es, 
Gründungsanfragen noch besser aufzugreifen und 
neu entstehende Gruppen bei Bedarf intensiver zu 
begleiten.
Das landesweite Projekt In-Gang-Setzer existiert 
bereits seit 2008. Mittlerweile sind 45 Selbsthilfe-
Kontaktstellen in acht Bundesländern daran beteiligt.
In-Gang-Setzer*innen sind ehrenamtliche Mitarbei-
ter*innen der Selbsthilfe-Kontaktstellen. Viele von 
ihnen bringen eigene Erfahrungen aus Selbsthilfe -
gruppen mit und werden speziell für ihre Aufgabe 
geschult. Sie unterstützen neu gegründete Gruppen 
vor allem bei der Kommunikation und Organisation 
von Gruppenprozessen — allerdings nicht inhaltlich 
zu den jeweiligen Themen.
Bei Bedarf werden sie für einen begrenzten Zeitraum 
in die Gruppen eingebunden und erhalten während 
dieser Zeit eine kontinuierliche fachliche Begleitung 
durch die Selbsthilfe-Kontaktstelle. Ergänzend fin-
den regelmäßig Austauschtreffen mit anderen In-
Gang-Setzer*innen statt.
Zusätzlich fanden erneut verschiedene virtuelle 
Fortbildungen und Austauschtreffen auf Landes-, 
Bundes- und Regionalebene statt — sowohl für In-
Gang-Setzer*innen als auch für die Fachkräfte der 
Selbsthilfe-Kontaktstellen.
Die Gruppengründungen zu den Themen Angstbe -
wältigung, Frauengruppe und Verwaiste Eltern sind 
mit Unterstützung unserer In-Gang-Setzerinnen be -
gleitet worden.
In-Gang-Setzer Projekt

13
Kölner Selbsthilfegruppen können sich jederzeit mit Fragen oder Problemen, die sich aus der Selbsthilfearbeit 
ergeben, an uns wenden. Dazu zählen beispielsweise Schwierigkeiten und Konflikte in der Gruppe, Fragen 
zur Finanzierung, Raumsuche, Öffentlichkeitsarbeit, Informations- und Handlungswünsche zu gesundheits- 
und sozialpolitischen Fragestellungen.
Wir bieten den örtlichen Selbsthilfegruppen Information, Einzelberatung, Erfahrungsaustausch mit anderen 
Gruppen, Fortbildung und Supervision sowie praktische Hilfestellungen, insbesondere über das Haus der 
Selbsthilfe und das virtuelle Haus der Selbsthilfe, das bis Ende Juni 2024 zur Verfügung stand.
22,5 %
25,9 %
31,7 %
2,5 % 427 Organisatorische Unterstützung
350 Finanzen 
303 Austausch aktueller Infos 
161 Öffentlichkeitsarbeit
11,9 %
 4,9 %
66 Gruppendynamik 
42 Sonstiges
(aufgelistet sind Anliegen ab 20 Kontakten)
34  Starthilfe
 3,1 %
  
2024 wandten sich Selbsthilfegruppen 1.349 Mal mit 
folgenden Anliegen (Mehrfachnennungen möglich) 
an uns:
198 persönliche Kontakte mit Gruppen hatten 
folgende Anliegen (Mehrfachnennungen möglich):
94 Organisatorische Unterstützung
46 Austausch aktueller Infos
41 Finanzen
33 Öffentlichkeitsarbeit
11 Sonstiges
(aufgelistet sind die fünf häufigsten Anliegen)
Datenbank
 
Die Aktualität der Datenbank ist eine wichtige Grundlage unserer Informations- und Unterstützungsarbeit. 
Die Datenbank umfasst aktuell 250 Gruppen. Diese Zahl entspricht nicht der Anzahl der Kölner Selbsthilfe -
gruppen, da einige Gruppen 20 oder mehr Untergruppen haben.
Informationen
 
Alle in der Datenbank erfassten Selbsthilfegruppen erhalten regelmäßig aktuelle Informationen und 
Hinweise zu wichtigen Unterstützungsangeboten von uns sowie des Paritätischen NRW. Darüber 
hinaus bekommen die Selbsthilfegruppen wesentliche Informationen weitergeleitet, die von professionellen 
Kooperationspartner*innen oder landes- und bundesweiten Selbsthilfevereinigungen an uns gerichtet 
werden.
13
Allgemeine Unterstützungsleistungen

14
Raumkartei
In unserer Raumkartei sind derzeit rund 116 Einrichtungen in Köln verzeichnet, die Selbsthilfegruppen ent -
weder kostenfrei Räume zur Verfügung stellen oder diese vermieten. Dennoch besteht weiterhin ein großer 
Bedarf an geeigneten Räumen – insbesondere im Innenstadtbereich.
Bereits während der Covid-19-Pandemie hat sich die Raumsituation spürbar verschärft. Die Energiekrise und 
die damit verbundenen steigenden Mietkosten haben das Angebot an geeigneten Räumlichkeiten für Kölner 
Selbsthilfegruppen zusätzlich weiter eingeschränkt. Aus diesem Grund nutzen wir sämtliche Kontakte, um 
zusätzlich Räume zu finden.
Wenn Sie über geeignete Räume verfügen und diese Selbsthilfegruppen zur Verfügung stellen möchten, 
freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.
Finanzielle Förderung
Seit 1996 stellt uns die Stadt Köln Fördermittel – den sogenannten „Selbsthilfetopf“ – zur Verfügung, den wir 
gemeinsam mit dem Sprecher*innenkreis der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Köln verwalten.
 
Der „Selbsthilfetopf“ setzt sich aus einem Sockelbetrag in Höhe von 9.828,80 € und Restfördergeldern des Am-
tes für Arbeit, Soziales und Senioren und des Gesundheitsamtes Köln zusammen. Das Volumen des „Selbst -
hilfetopfes“ variiert daher jährlich.
 
Die Verwendung der Fördergelder wird dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren und dem Gesundheits-
amt durch einen Bericht und durch Belege nachgewiesen. Durch die Möglichkeit, den „Selbsthilfetopf“ nach 
Bedarf – ohne Einhaltung starrer Antragsfristen – in Anspruch zu nehmen, ist er eine wesentliche Hilfestellung 
und Stabilisierungsmaßnahme für kleine und neue Gruppen, Gruppen mit schwankendem Förderbedarf so-
wie Gruppen in Krisensituationen. Aber auch für Gruppen, die Schwierigkeiten haben, Fristen einzuhalten, 
ein Gruppenkonto einzurichten oder in Vorleistung der Kosten zu gehen, bietet der „Selbsthilfetopf" Hilfe. 
Ohne diese Möglichkeit würden einige Gruppen nicht existieren.
2024 standen uns rund 110.000 € durch die Stadt zur Verteilung an Selbsthilfegruppen zur Verfügung. Da-
durch wurden 61 Gruppen direkt gefördert (2023: 57 Gruppen), hiervon 4 Gruppen erstmalig (Zum Vergleich: 
2023 etwa 97.000 €).

15
Aus diesen Mitteln konnten darüber hinaus gruppenübergreifende Anschaffungen getätigt und gemein-
same Aktivitäten gefördert werden. Besondere Schwerpunkte waren Veranstaltungen zum gemeinsamen 
Erfahrungsaustausch, Fortbildungen und Supervisionstreffen sowie ein Kunstworkshop für Selbsthilfeteilneh-
mende.
Die thematischen Schwerpunkte zeigen, welchen hohen Stellenwert die städtische Selbsthilfeförderung für 
die Selbsthilfeunterstützung hat und ebenso, wie wichtig der Stadt die Selbsthilfe ist.
 
Leider erreichte uns jedoch gegen Ende des Jahres die Nachricht, dass die Mittel, die bislang den Selbsthilfe-
gruppen durch die Kommune zur Verfügung gestellt werden, von potentiellen Kürzungen betroffen sind. 
Sodann wurde in einer Verwaltungsvorlage angeführt, dass die Mittel gänzlich gestrichen werden sollen. 
Erst durch einen politischen Veränderungsnachweis wurden die Mittel, zumindest für den Doppelhaushalt 
2025/2026, abschließend wieder zugesetzt. 
 
Diese Umstände führten jedoch dazu, dass trotz der erfreulichen Nachricht über die Weiterführung der Mittel 
einige Selbsthilfegruppen – insbesondere aus dem sozialen Bereich – ihre Mietverträge aufgrund unklarer 
Finanzierungsgrundlagen kündigen und geplante Ausgaben auf Eis gelegt werden mussten. 
Weiterhin konnte die jährlich stattfindende Informationsveranstaltung zur finanziellen Förderung von Selbst-
hilfegruppen erstmalig nur durch einen Zuwendungsgebenden stattfinden (Krankenkassenverbände), wo -
durch soziale Gruppen benachteiligt wurden.
 
Für unsere Arbeit bedeutete dies gegen Ende des Jahres, dass wir weniger Anträge im Sinne der Fehlbedarfs-
förderung bearbeiteten und stattdessen mit den Gruppen nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten 
suchten.
Gesundheitsgruppen haben weiterhin die Möglichkeit, durch die Krankenkassen gefördert zu werden. In der 
Regel nehmen die Gruppen eigenständig Kontakt zu den Krankenkassen auf und erhalten eine anteilige Fi-
nanzierung im Rahmen von Pauschal- und Projektförderung.
Gemeinsam mit weiteren Selbsthilfegruppen, die von den maßgeblichen Spitzenorganisationen zur Wahr -
nehmung der Interessen der Selbsthilfe benannt wurden, nahmen wir als beratendes Mitglied erneut an der 
Vergabesitzung der Krankenkassen/-verbände teil. Diese Sitzung findet jährlich Ende April/Anfang Mai statt, 
sodass die bewilligten Mittel Ende Mai an die Gruppen ausgezahlt werden können.
 
Gefördert durch

16
Koordination der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe im Paritätischen Köln
Die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (aktueller Stand: 
155 Gruppen) ist der Zusammenschluss der gesund-
heitlichen und sozialen Selbsthilfe in Köln unter dem 
Dach des Paritätischen Wohlfahrtverbands. Sie wird 
von uns als Selbsthilfe-Kontaktstelle koordiniert. Die 
AG dient dem gruppen- und themenübergreifenden 
Austausch und vertritt die Interessen der Selbsthilfe-
gemeinschaft in Köln.
Die Vertretung der Arbeitsgemeinschaft erfolgt über 
den sogenannten Sprecher*innen-Kreis. Dieser be -
stand in 2024 aus sechs neu gewählten Personen, 
wobei eine Person das Gremium aus persönlichen 
Gründen wieder verlassen musste. 
 
Die Treffen des Sprecher*innenkreis der Arbeitsge -
meinschaft Selbsthilfe finden in der Regel einmal im 
Monat bei uns in den Räumlichkeiten der Selbsthilfe-
Kontaktstelle statt.
Die von uns organisierten Treffen und Fortbildungen für Selbsthilfegruppen im Überblick: 
Treffen im Rahmen des Selbsthilfebeirates:
 
Informationsveranstaltung  „Die finanzielle Förderung der Selbsthilfe in Köln im Jahr 2024 – 1 Treffen, digital.
Treffen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe:
 
Sprecher*innenkreis-Treffen – 10 Treffen.
Treffen der AG Selbsthilfe – 4 Treffen.

17
Fortbildungen und Workshops:
Supervision für Selbsthilfegruppen (4 Termine)
17. Juni, 05. August, 09. September, 21. Oktober 2024, 16.45-19.15 Uhr
Referentin: Anne Behnen, viele Jahre Mitarbeiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle Krefeld mit Weiterbildung     
in systemischer Therapie und Supervision (RGST)
Kunstworkshop  „Meister*in des eigenen Bildes. Ein Workshop zur Selbsthilfe, Selbstportrait und Kunst“
26. + 27. Oktober 2024, 10.00-17.00 Uhr
Referent*innen: Julja Schneider, Bildende Künstlerin und Harald Neumann, Künstler und Fotograf
Veranstaltungsreihe für Selbsthilfegruppenteil-
nehmende zum Thema Depression
05. November 2024, 18.00-20.00 Uhr
Ein Angebot der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
und referiert durch Johannes Kirchhof sowie 
Sabine Grode von der Uniklinik Köln
Lösungsorientierter Umgang mit Konflikten in  
der Selbsthilfegruppe (2 Termine)
06. + 13. November 2024, 18.00-21.00 Uhr
Referentin: Claudia Daubenbüchel, Supervisorin  
(DGSv), viele Jahre Mitarbeiterin der Selbsthilfe-
Kontakstelle Köln

18
Gemeinsames Frühstück
14. Februar 2024, 10.00-12.00 Uhr
Erfahrungsaustausch „Depressionen als 
Querschnittsthema in Selbsthilfegruppen”
28. März 2024, 17.00-19.00 Uhr
Stammtisch (2 Termine) 
17. April 2024, 18.00 Uhr 
in der Kneipe „Leuchtturm“
21. November 2024, 16.00 Uhr 
im Cafè „Wo ist Tom?“
Austauschtreffen für Mitglieder aus Kölner Selbsthilfegruppen:
Radtour durch das frühsommerliche Köln mit  
anschließendem Picknick
29. Juni 2024, ab 10.00 Uhr

19
Erfahrungsaustausch Junge Selbsthilfe
27. August 2024, ab 17.00 Uhr
Herbstwanderung im Kölner Umland
21. September 2024, 10.00-15.00 Uhr

20 19
Das Kölner Haus der Selbsthilfe bietet mit zwei barrierearmen Gruppenräumen, einer Teeküche sowie Sani-
täreinrichtungen einen zentralen Ort der Begegnung für Selbsthilfegruppen in Köln. Die Räume befinden 
sich im Erdgeschoss der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln und erfreuen sich großer Beliebtheit: Rund 60 Kölner 
Selbsthilfegruppen nutzen sie regelmäßig für ihre Treffen.
Die Nachfrage übersteigt dabei häufig das Angebot – ein klares Zeichen für den hohen Bedarf und die 
Attraktivität des Angebots. Besonders geschätzt wird, dass der Paritätische die Räume kostenlos und auf un-
bürokratische Weise zur Verfügung stellt. Auch die zentrale und verkehrsgünstige Lage wird von den Grup -
pen sehr positiv bewertet.
Trotz aller Bemühungen können leider nicht alle Raumanfragen erfüllt werden. In solchen Fällen unterstützen 
wir die Gruppen bei der Suche nach alternativen Treffpunkten oder weichen auf die Sitzungsräume des Pari-
tätischen aus – insbesondere bei größeren Gruppen.
Im Eingangsbereich des Hauses sorgen übersichtliche Wandhalterungen mit Flyern für zusätzliche Sichtbar -
keit: Sie informieren über bestehende Selbsthilfegruppen und aktuelle Gruppengründungswünsche. Das In-
formationsmaterial wird bei Bedarf aktualisiert oder direkt von den Gruppen bezogen.
Kölner Haus der Selbsthilfe

21
Das Virtuelle Haus der Selbsthilfe war bis Mitte 2024 ein landesweites Digitalisierungsangebot für 
Selbsthilfegruppen in Nordrhein-Westfalen. In Köln entstand während der Corona-Pandemie das erste virtu-
elle Austauschformat für Selbsthilfeaktive – entwickelt als datenschutzkonforme, kostenfreie und möglichst 
barrierearme Alternative zu kommerziellen Videokonferenzplattformen. Technische Grundlage bildete die 
Open-Source-Software „Jitsi-Meet“ , gehostet auf einem Server mit Standort in NRW. Die Plattform wurde 
gezielt an die Bedürfnisse von Selbsthilfegruppen angepasst. Im Sommer 2023 erfolgte eine technische 
Überarbeitung, die sowohl die Nutzung für Gruppen komfortabler gestaltete als auch die Verwaltungsprozes-
se für die Kontaktstellen vereinfachte. Trotz dieser Weiterentwicklungen wurde seitens des Paritätischen NRW 
das Virtuelle Haus der Selbsthilfe NRW zum 30. Juni 2024 eingestellt.    
Das virtuelle Haus der Selbsthilfe NRW
Fotos: Kölner Haus der Selbsthilfe
Hintergrund ist, dass die digitalen Räume
nur von wenigen Gruppen dauerhaft 
genutzt worden seien, weshalb die 
anfallenden Kosten in keinem angemes-
senen Verhältnis zur tatsächlichen Nut -
zung stünden.

22
Unser Ziel als Selbsthilfe-Kontaktstelle ist weiterhin, 
ein selbsthilfefreundliches Klima in  Köln zu fördern. 
Dazu stärken wir die Selbsthilfe durch die Vernet -
zung mit professionellen Institutionen und durch 
unsere aktive Mitwirkung in Facharbeitskreisen und 
städtischen Gremien. Auf diese Weise unterstützen 
wir auch engagierte Vertreter*innen aus Selbsthil-
fegruppen etwa durch Informationsaustausch und 
Fortbildungsangebote.
In folgenden Gremien und Arbeitskreisen sind wir 
(und mitunter die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe) 
vertreten:
Schwerpunkte Interessensvertretung:
 
Kommunale Gesundheitskonferenz
Die Kommunale Gesundheitskonferenz bietet den 
Selbsthilfegruppen vor allem über ihre Arbeitsgrup -
pen die Möglichkeit, ihre Themen und Anliegen ein-
zubringen.
Eine Arbeitsgruppe ist u.a. der Selbsthilfebeirat, 
dessen Vorsitz der Selbsthilfe-Kontaktstelle obliegt. 
Dadurch sind wir auch in den Arbeitsgruppenspre -
cher*innen-Treffen vertreten.
Eine weitere Unterarbeitsgruppe dieser Konferenz ist 
die AG Migration & Gesundheit. Im Rahmen dieser 
Interessenvertretung vertreten wir regelmäßig die 
Bedarfe der jeweiligen Selbsthilfegruppen und Ini-
tiativen.
 
Kommunale Gesundheitskonferenz
Unterarbeitsgruppe Selbsthilfebeirat  
sowie Migration und Gesundheit
Gesunde Städte-Netzwerk
Sozialausschuss
Unterarbeitsgruppe Selbsthilfegruppen
Stadt-Arbeitsgemeinschaft
Behindertenpolitik
Unterarbeitsgruppe Wahlausschuss 
Beteiligung 
der Selbsthilfe-
Kontaktstelle in 
städtischen 
Gremien
Gremien und Arbeitskreise

23
Fachliche Einbindung
 
Wie alle Selbsthilfe-Kontaktstellen des Paritätischen in NRW stehen wir im fachlichen Austausch mit den 
Kolleg*innen anderer Kontaktstellen im Paritätischen und in anderen Trägerschaften (andere Wohlfahrtsver -
bände, Kommunen, Vereine). Zusätzlich kooperieren wir mit der landesweiten Koordinierungsstelle KOSKON 
NRW und der NAKOS, als bundesweite Unterstützungsstelle für Selbsthilfegruppen.
Landesarbeitskreis
Selbsthilfe-Kontaktstellen NRW
(LAK)
Selbsthilfe-Akademie NRW
Fachliche 
Anbindung der 
Selbsthilfe-
Kontaktstelle
Klausurtagung der
Selbsthilfe-Kontaktstellen NRW 
Deutsche Arbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfegruppen e.V. (DAG)
Koordination der 
Selbsthilfe-Unterstützung 
in NRW (KOSKON)
Fachreferat der 
Selbsthilfe-Kontaktstellen im 
Paritätischen NRW
Nationale Kontakt- und 
Informationsstelle für Selbsthilfe 
(NAKOS)
Arbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe mit Sprecher*innenrat 
(AG)
Regionaltreff  en der paritätischen 
Kontakstellen im südlichen 
Rheinland (Regio)
Stadt-AG Behindertenpolitik
Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik vertritt die Interessen der Menschen mit Behinderungen 
gegenüber politischen Gremien und Einrichtungen der Stadt Köln.
Wir vertreten hier den Paritätischen Köln als stimmberechtigtes Mitglied.
Darüber hinaus sind wir im Wahlausschuss der Stadt-AG Behindertenpolitik vertreten. Aufgabe des Wahlaus-
schusses ist die Besetzung vakanter Stellen in der Stadt-AG Behindertenpolitik sowie die Nominierung sach-
kundiger Einwohner*innen in den Ausschüssen des Rates der Stadt Köln.

24
Im Jahr 2024, der dritten Förderphase des Kontakt -
büros Pflegeselbsthilfe Köln, zeigt sich erneut, wie 
relevant  und breit aufgestellt die  Pflegeselbsthilfe 
Köln für die Unterstützung pflegender Angehöriger 
ist. Im vergangenen Jahr hat sie dazu beigetragen, 
pflegende Angehörige zu stärken, sie zu vernetzen 
und ihnen die Anerkennung zukommen zu lassen, 
die sie verdienen.
Das Kontaktbüro war auf vielfältigen Veranstaltun-
gen vertreten, um über ihre Angebote zu informie -
ren, das Bewusstsein für die Herausforderungen 
pflegender Angehöriger zu stärken und Netzwerke 
auszubauen. Im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Köln 
arbeiten eine Fachkraft mit 15 Wochenstunden und 
eine Mitarbeiterin in der Sachbearbeitung mit 3,85 
Stunden.
Ziel aller Aktivitäten ist es, pflegende Angehöri-
ge direkt anzusprechen, mit ihnen ins Gespräch zu 
kommen und gezielte Entlastung durch bestehende 
Angebote zu schaffen. Gerade die persönliche Be -
gegnung und die Möglichkeit, auf die Bedarfe der 
Menschen individuell einzugehen, standen auch in 
diesem Jahr im Mittelpunkt der Arbeit des Kontakt -
büros.
2024 unterstützte das Kontaktbüro insgesamt 32 Ge-
sprächskreise für pflegende Angehörige. Darunter 
waren 15 Gruppen, die gefördert werden und wei-
tere 17 Gruppen, die uns im Stadtgebiet bekannt 
sind, aber nicht durch das Kontaktbüro Pflegeselbst-
hilfe gefördert werden. Diese Gruppen wurden aber 
ebenfalls mit allen relevanten Angeboten und Vor -
trägen für pflegende Angehörige versorgt, um eine 
flächendeckende Unterstützung und Information zu 
gewährleisten.
Die Kolleginnen des Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe 
NRW ließen im Jahr 2024 eine zweite Postkarte zum 
Thema  „Weiße Trauer" gestalten.
Die Postkarte enthält einen QR-Code, der direkt zu 
Unterstützungs- und Beratungsangeboten führt. Ziel 
der Aktion ist es, frühzeitig auf die verfügbaren Hilfe-
angebote aufmerksam zu machen und pflegenden 
Angehörigen einen niedrigschwelligen Zugang zu 
Informationen und Unterstützung zu ermöglichen.
Im vierten Jahr führte das Kontaktbüro Pflegeselbst -
hilfe Köln in Zusammenarbeit mit der AOK Rhein-
land und dem Regionalbüro Alter, Pflege und De -
menz die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Zeit für 
mich“ durch. Diese Online-Vorträge richteten sich 
speziell an pflegende Angehörige und boten praxis-
Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe

25
nahe Informationen und Impulse zu verschiedenen 
Themen, wie „Gutes Essen stärkt Körper und Seele" ,  
„Stress lass nach" ,  „Beziehungen, die heilsame Kraft" 
und  „Stärker durch Bewegung" .
Zukünftig wird die Zahl der pflegenden Angehöri-
gen und Menschen, die Verantwortung für andere 
übernehmen, weiter steigen. Gleichzeitig wächst 
der Bedarf an sozialen Netzwerken, die tragfähig 
sind – Netzwerke, die aus Partner*innen, Familie, 
Freund*innen, Nachbar*innen und engagierten Un-
terstützer*innen bestehen. Kein Roboter, keine App 
und keine künstliche Intelligenz können die Arbeit 
ersetzen, die die Pflege zu Hause mit sich bringt. 
Pflege ist und bleibt eine menschliche Aufgabe, die 
Herz, Zeit, Wissen, Netzwerke und Empathie verlangt. 
Einen wichtigen Beitrag leistet das Kontaktbüro Pfle-
geselbsthilfe: ein Ort, an dem pflegende Angehöri-
ge gesehen, gehört und unterstützt werden. Diese 
Form der Entlastung hilft, neue Kraft zu schöpfen. 
Pflegende Angehörige tragen einen unermesslichen 
Anteil am Funktionieren unseres Pflegesystems – 
ohne sie wäre es nicht denkbar.

26
Im vergangenen Jahr hat sich die Selbsthilfe-Kon-
taktstelle in einem dynamischen und herausfordern-
den Umfeld bewährt. Der Wandel in der Gesellschaft, 
geprägt von geopolitischen Herausforderungen, hat 
auch die Selbsthilfe direkt beeinflusst. Wir haben 
festgestellt, dass die Bedürfnisse und Anliegen der 
Menschen sich verändern und anpassen müssen, 
um den aktuellen Entwicklungen gerecht zu wer -
den. Dies hatte  auch unmittelbare Auswirkungen 
auf die Selbsthilfe, da sie mitunter ein Spiegel der 
gesellschfatlichen Lage ist.
Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit in-
nerhalb unseres  Teams war weiterhin ein zentraler 
Punkt, der es uns ermöglicht hat, qualitativ hoch-
wertige Unterstützung zu bieten. Trotz finanzieller 
Herausforderungen, insbesondere durch geplante 
Mittelstreichungen, haben wir es geschafft, unse -
re Angebote aufrechtzuerhalten und zum Teil neue 
Wege zu finden, um die Selbsthilfe weiterhin zu för -
dern. Diese Herausforderungen haben uns gelehrt, 
flexibel und kreativ zu sein, um die Bedürfnisse der 
Menschen, die wir unterstützen, bestmöglich zu er -
füllen.
Ein bedeutender Schritt war zudem die erfolgreiche 
Veranstaltungsreihe der Arbeitsgemeinschaft Selbst-
hilfe für das Thema Depression. Die Veranstaltungen 
hierzu haben nicht nur das Selbstverständnis des 
Gremiums geschärft, sondern auch den Austausch 
und die Vernetzung innerhalb der Selbsthilfe ge -
stärkt. Es ist ermutigend zu sehen, wie wir gemein-
sam an einem Strang ziehen, um auch für das Thema 
psychische Gesundheit zu sensibilisieren und Betrof-
fenen eine Stimme zu geben.
Für die Zukunft wird es entscheidend sein, dass wir 
uns täglich an die aktuellen gesellschaftlichen Ent -
wicklungen anpassen. Wir werden unsere Strategien 
und Angebote regelmäßig überprüfen, um den 
sich wandelnden Bedürfnissen gerecht zu werden. 
Als Team und mit der Unterstützung unserer vielen 
selbsthilfeengagierten Menschen sind wir zuver -
sichtlich, dass wir auch in den kommenden Jahren 
eine wichtige Rolle in der Selbsthilfe einnehmen 
werden.
 
Wir danken allen, die uns auf diesem Weg begleitet 
haben, und freuen uns auf die Herausforderungen 
und Chancen, die 2025 vor uns liegen.
Mai 2025
Fazit und Ausblick

2727
Das Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle v.l.n.r.: Ceylan Tapan, Christopher Bertges, Sarah Huwald,  Öznur Naz, Silvia Trept, Theresia 
Pluge; Nicht im Bild:  Elisabeth Igelmund-Schmidt, Cigdem Aydinlioglu, Alexandra Fingas, Gabriele Holy

P ersonal
Leitung der Kontaktstelle:
Christopher Bertges, Dipl.-Sozialpädagoge, 32 Std./Woche
 
Fachberaterinnen:
 
Öznur Naz, Dipl.-Pädagogin, 38,5 Std./Woche
Silvia Trept, B.A. Sozialwissenschaftlerin, 36 Std./Woche
Sarah Huwald, B.A. Kulturpädagogin, M.A. Empowerment Studies, 32 Std./Woche
Theresia Pluge, Sozialarbeiterin B.A., 25 Std./Woche
 
Sachbearbeiterinnen:
 
Ceylan Tapan, Kauffrau für Bürokommunikation, 38,5 Std./Woche
Alexandra Fingas, M.A. Kunstgeschichte, Germanistik und Psychologie, 15 Std./Woche (ab 09/24)
Gabriele Holy, geringfügige Beschäftigung, 2,15 Std./Woche (ab 10/24)
Cigdem Aydinlioglu, geringfügige Beschäftigung, 7 Std./Woche
Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe:
 
Elisabeth Igelmund-Schmidt, Dipl.-Sozialpädagogin, 15 Std./Woche
Gabriele Holy, geringfügige Beschäftigung, 3,85 Std./Woche (ab 10/24)
28

Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln
Montag bis Donnerstag, 9.00-16.00 Uhr
und Freitag, 9.00-12.30 Uhr
Marsilstein 4-6, 50676 Köln
0221 95 15 42 23
selbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org
www.selbsthilfe-koeln.de
Telefonische Informationen
zu Selbsthilfegruppen
0221 95 15 42 16
Montag und Donnerstag, 9.00-12.30 Uhr
Mittwoch, 14.00-17.30 Uhr
Türkischsprachige Informationen
0221 95 15 42 56
Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Köln
0221 95 15 42 33
Mittwoch, 10.00-12.00 Uhr
pflegeselbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org
Persönliche Beratung nach Vereinbarung

Das Internetportal der Selbsthilfe in NRW
www.selbsthilfenetz.de 
Über das Selbst hil fe netz
Wer in NRW eine Selbsthilfegruppe sucht, um Unterstützung von gleichermaßen Betroffenen bei einer 
Erkrankung oder in einer sozialen Notlage zu erfahren, kann diese über das Selbsthilfenetz finden. Über 
8.000 Gruppen zu rund 700 Stichworten sind hier gelistet. Auch wenn es in der näheren Umgebung noch 
keine passende Gruppe gibt, ist das Selbsthilfenetz die richtige Adresse: Denn hier finden Selbsthilfe-
Interessierte die Kontaktdaten von Selbsthilfe-Kontaktstellen und -Büros, die unter anderem bei der 
Gründung einer neuen Gruppe helfen. Zusätzlich erhalten Interessierte durch Informationen und 
Ankündigungen einen Einblick in das, was die Selbsthilfe in Nordrhein-Westfalen derzeit ausmacht und 
bewegt. 
Hier finden Sie Informationen zu:
Ca. 10.000 Selbsthilfegruppen in Nordrhein-Westfalen, sortiert nach Stichworten
Selbsthilfe-Kontaktstellen in Nordrhein-Westfalen mit Adressen und Informationen
Landesweiten Selbsthilfeorganisationen
Antworten rund um das Thema Selbsthilfe: Arbeitshilfen, Literaturtipps, Internetverweise
und vieles mehr
Schauen Sie mal rein!
Bild: © Rick Neves/Getty Images

Neue Selbsthilfegruppen +++ Workshops +++ Seminare +++ Termine +++ Aktuelles +++ Projekte +++ Erfahrungen
 Aktuelles aus der Selbsthilfe
 Neue Selbsthilfegruppen
 Selbsthilfegruppen stellen sich vor
 T ermine und Veranstaltungen 
 Projekte und Erfahrungen
 Workshops und Seminare
MELDEN SIE SICH AN UNTER:
www.selbsthilfe-news.de
6x
IM JAHR BES T E N S I NFORMIERT
Ein Angebot der Krankenkassen/-verbände in NRW im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach §20h SGB V.
REGELMÄSSIGE NEWSLETTER
aus der Region Köln

32
Impressum
Herausgegeben von:
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln im Paritätischen
Marsilstein 4-6, 50676 Köln
v.i.S.d.P . Christopher Bertges
Druck: 
Wir machen Druck, Backnang-Waldrems
Auflage: 50
Bildnachweis Titelbild:
pixabay.com
Köln, Mai 2025

Mitteilung Ausschuss

1135 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/503/1 
 
Vorlagen-Nummer 30.07.2025 
 1687/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Unterausschuss Selbsthilfegruppen 28.08.2025 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 28.08.2025 
Gesundheitsausschuss 28.08.2025 
 
Jahresbericht 2024 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 
In der Sitzung des gemeinsamen Unterausschusses Selbsthilfegruppen am 17.09.2015 wurde 
beschlossen, die Jahresberichte der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln den beiden Fachausschüs-
sen – dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren sowie dem Gesundheitsaus-
schuss- als Tagesordnungspunkt vorzulegen. 
  
Mit Anlage 1 stellt die Verwaltung den Jahresbericht 2024 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 
zur Verfügung.  
 
Der Bericht kann auch unter folgendem Link heruntergeladen werden: 
 
Jahresbericht 2024 
 
 
In Anlage 2 informiert die Kontaktstelle in einem Bericht über die Verwendung der Mittel für 
Selbsthilfegruppen im Sozial- und Gesundheitsbereich, die nicht unmittelbar über den Aus-
schuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren oder den Gesundheitsausschuss gefördert 
werden.  
 
 
Gez. Dr. Rau

Anlage 2 - Bericht Mittelverwendung

15302 Zeichen

DER PARITÄTISCHE
SELBSTHILFE-KONTAKTSTELLE
Selbsthilfe-Kontaktstelle | Marsilstein 4-6 | 50676 Köln
Stadt Köln
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
ÄH®
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
Köln
Marsilstein 4-6 
50676 Köln
Telefon: 0221 95 15 42 23
Telefax: 0221 95 15 42 42
www.selbsthilfe-koeln.de
selbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org
Öffnungszeiten:
MO-DO: 9-12.30+ 13-16 Uhr
FR: 9-12 Uhr
23.06.2025
Bericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle
Verwendungsnachweis 2024 (Sockelbetrag und Restmittel)
Fördersummen
Den Kölner Selbsthilfegruppen im Sozial- und Gesundheitsbereich standen im Jahr 2024 
insgesamt 110.239,83 € zur Verfügung. Diese Summe setzt sich wie folgt zusammen:
Förderung durch das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Über den sogenannten Sockelbetrag erhielten die Gruppen eine Förderung in Höhe von 
9.828,80 €. Ferner standen den Selbsthilfegruppen durch die sogenannten Restmittel 
37.593,00 € zur Verfügung sowie Überleitemittel aus 2023 in Höhe von 32.898,70 €.
Die Förderung durch das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren lag somit bei 80.320,50 €.
Förderung durch das Gesundheitsamt
Über die sogenannten Restmittel des Gesundheitsamtes standen den Selbsthilfegruppen 
27.064,64 € in 2024 zur Verfügung. Der Übertrag aus 2023 betrug 2.854,69 €.
Die Fördersumme seitens des Gesundheitsamtes lag damit bei 29.919,33 €.
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Verausgaben der Kosten
Von der gesamten Fördersumme in Höhe von 110.239,83 € konnten 61 Selbsthilfegruppen 
sowie die Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfe (für übergreifende Aktivitäten, ÖA, 
Fortbildung und Anschaffungen) profitieren.
Hiervon wurde ein Betrag in Höhe von 69.713,95 € (anteilig: Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren 29.239,83 € und Gesundheitsamt 40.474,12 €) verausgabt:
• 15% der Verwaltungskosten (11.172,97 € in 2024) entfielen mit 7.113,27 € auf das Amt 
für Soziales, Arbeit und Senioren und 4.059,70 € auf das Gesundheitsamt.
• 27.695,51 € wurden für gruppenübergreifende Aktivitäten, Fortbildungen und
Supervision, Schriftdolmetschende sowie für die Neuauflage des
Selbsthilfewegweisers (siehe auch folgende Kapitel) über die Arbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe verausgabt.
• 30.845,47 € wurden an 61 Selbsthilfegruppen direkt ausgezahlt. Hiervon sind 
8.278,80 € über das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren sowie 22.566,67 € über 
das Gesundheitsamt finanziert worden.
Die Restsumme der zur Verfügung stehenden Mittel liegt damit bei 40.525,88 €.
Kosten für das Haus der Selbsthilfe
Die Mietkosten inklusive der Betriebskosten für das Haus der Selbsthilfe (32.573,33 € in
2024) wurden bislang über eine bestimmte Kostenstelle des paritätischen
Wohlfahrtsverbandes verbucht (Strukturförderung). In diesem Zusammenhang gab es in 
2024 einen buchhalterischen Änderungsbedarf. Der entsprechende Änderungsantrag ist 
den Zuwendungsgebenden bereits bekannt - bislang aber noch nicht beschieden.
Insofern müssten bezüglich der Restsumme in Höhe von 40.525,88 € theoretisch die 
Mietkosten für das Haus der Selbsthilfe noch abgezogen. Dann läge die Restsumme bei nur 
noch 7.952,55 €.
Selbsthilfewegweiser „Selbsthilfegruppen in Köln von A-Z“
Für die Neuauflage des Selbsthilfewegweisers „Selbsthilfe in Köln von A-Z“ entstanden 
Kosten in Höhe von 23.162,18 € (inkl. MwSt.).
Da einige der erteilten Auftragsarbeiten für Grafikagentur, Lektorat, und Druck erst im 
November/Dezember 2023 durch die jeweiligen Anbieter bestätigt werden konnten (und 
damit eine früheste Rechnungsstellung erst Anfang 2024 möglich war), wurde einem 
Übertrag der bezifferten Mittel in 2024 durch die Zuwendungsgebenden zugestimmt, 
sodass alle Rechnungen Anfang 2024 beglichen werden konnten.
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Ausgaben der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
Wie in den Jahren zuvor wurden Verbrauchsmittel für das Haus der Selbsthilfe finanziert, 
Handwerkerrechnungen beglichen sowie kleinere Anschaffungen für das Haus der 
Selbsthilfe getätigt (siehe beigefügte Aufstellung).
Ferner konnten folgende Fortbildungen/Supervision sowie gruppenübergreifende
Veranstaltungen durch externe Referenten angeboten werden:
• Supervision für Selbsthilfegruppen (4 Termine):
17. Juni, 05. August, 09. September, 21. Oktober 2024,16.45-19.15 Uhr
VMM Ml (WO
(Kosten 1.000,00 €)
• Lösungsorientierter Umgang mit Konflikten in der Selbsthilfe (2 Termine): 
06. + 13. November 2024,18.00-21.00 Uhr
(Kosten 660,00 €)
• Veranstaltungsreihe für Selbsthilfegruppenteilnehmende zum Thema Depression 
(angeboten durch die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe und referiert durch
mr, 05.November, 18.00-20.00 Uhr
(Kosten 200,00 € für 
Schriftdolmetschende).
das Referentenhonorar sowie 515,38 für€
• Kunstworkshop für Selbsthilfegruppenteilnehmende 
Samstag, 26. + ZI. Oktober 2024,10.00-17.00 Uhr
(Kosten 1.950 €)
Gruppenanträge
In 2024 wurden 53 Anträge von Gruppen auf finanzielle Förderung entgegengenommen und 
direkt ausgezahlt.
Acht nicht geförderten Anträge sind auf fehlende Rückmeldungen (4), oder eine bereits 
bestehende Krankenkassenförderung (4) zurückzuführen. Die Förderinhalte verteilten sich 
hierbei auf das gesamte mögliche Förderspektrum (siehe beiliegende Auflistung). Die 
Anzahl der Anträge einzelner Gruppen (53) lag damit vergleichbar zum Vorjahr (54).
Zudem haben sich in 2024 14 Gruppen neu gegründet (2023:11 Gruppen), wovon 4 Gruppen 
erstmalig gefördert wurden. Die in diesem Zusammenhang nicht geförderten Gruppen (10) 
hatten keinen Antrag auf Förderung gestellt.
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Die Anträge der gruppenübergreifenden Art (AG Selbsthilfe) verringerten sich etwas von 
15 auf 10 Anträge. Deren Gesamtausgaben in 2024 (27.695,51 €) lagen allerdings deutlich 
über den Ausgaben aus 2023 (4.481,03 €), was vor allem mit der Neuauflage des 
Selbsthilfewegweisers in Verbindung zu bringen ist sowie durch die angebotenen 
Fortbildungs- und Supervisionsangebote für Selbsthilfegruppenteilnehmende (inkl. 
Schriftdolmetscher).
Dies spiegelt sich auch in der deutlich höheren Summe der ausgezahlten Fördermittel in 
Höhe von 69.713,95 € wider, die sich im Vergleich zum Vorjahr durch die zuvor genannten 
Angebote erhöht hat (2023: 46.325,87 €).
Veranstaltungsreihe der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe zum Thema Depression
Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe 
wurde in 2023 der Wunsch zur Durchführung einer Informationsveranstaltung zum Thema 
Depression geäußert und mit überwiegender Mehrheit der Anwesenden beschlossen.
In der Folge wurde ein Modell von drei Modulen - eine Veranstaltungsreihe mit der 
Überschrift Depression.... das Kaleidoskop der Seele... verstehen und annehmen - durch 
den Sprecher*innenkreis der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe organisiert. Zielgruppe der 
Veranstaltungsreihe sind Teilnehmende aus Selbsthilfegruppen sowie deren Angehörige.
In einem ersten Modul am 05.11.2024 wurde ein Vortrag durch zwei Expertinnen (|tiw 
gehalten, in dem folgenden Fragen erörtert 
werden konnten:
• Was versteht man unter dem Begriff Depression?
• Welche Formen von Depression werden unterschieden?
• Sind diese Depressionen eine eigenständige Krankheit oder nur Symptome einer 
ihnen zugrundeliegenden Erkrankung?
• Was sind die Ursachen von Depressionen?
• Welche Rolle spielen gesellschaftliche Verhältnisse als Depressions-Auslöser (z.B. 
Familie, Beruf, Politik)?
• Welche Therapie-Möglichkeiten sind erfolgversprechend?
Der Vortrag wurde verbunden mit der Möglichkeit, Fragen an den/die Experten zu richten.
In einem zweiten Modul soll ein offener Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen und 
ihren Angehörigen organisiert und in einem dritten Modul soll erörtert werden (beide 
Termine sind für 2025 geplant), welche Anregungen oder potentielle Forderungen im 
öffentlichen Raum umgesetzt werden können.
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Kunstworkshop
In zwei Workshop-Tagen am 26. + 27. Oktober 2024 ging es für Selbsthilfeteilnehmende 
darum, in einem Atelier ins künstlerische Handeln zu kommen, um persönliche 
Erfahrungen, Gefühle, Herausforderungen und Erfolge in Bezug auf die Selbsthilfe zu 
reflektieren.
Zu Beginn wurden die Teilnehmenden angeregt, in einer lockeren Atmosphäre 
verschiedene Gefühlszustände mimisch darzustellen, sodass anschließend professionelle 
Fotoportraits von den Teilnehmenden gemacht werden konnten. Diese wurden außerdem 
vor Ort ausgedruckt und gemeinsam (re)präsentiert.
Unter Verwendung dieser Fotos wurden in einer Gruppenarbeit weiterhin ein ca. 3*1 Meter 
großes Gruppenbild kreiert, das sich mit der Selbstwahrnehmung innerhalb der Gruppe 
beschäftigte. Dabei ließen wir uns von verschiedenen Fragestellungen leiten:
• Wie fühle ich mich in Bezug zur Gruppe?
• Wie stellt sich die Gruppe für mich dar?
• Was ist meine Entwicklung innerhalb der Selbsthilfe?
• Wie nehme ich die Möglichkeit zur Vernetzung wahr?
Mit Hilfe der aussagekräftigen Fotos, verschiedener Farben, Malmittel, Formen und Gesten 
entstand ein Gemeinschaftsbild, das im Anschluss als Grundlage und Inspiration sowohl 
für die Einzelarbeiten als auch für die Auseinandersetzung mit dem eigenen Portrait diente.
Im zweiten Teil übertrugen alle Teilnehmenden das eigene, nun favorisierte Portrait mit 
einem bestimmten Verfahren (Fototransfer) auf einen separaten Bildträger, einen 30*30 
cm großen Holzhohlkörper.
Die fertigen Werke werden nach dem Workshop im Rahmen einer Ausstellung der 
Öffentlichkeit präsentiert (innerhalb der Aktionswoche Selbsthilfe im Mai 2025).
Umgang mit herausfordernden Zeiten / Verwaltungsvorlage zur Mittelkürzung
Ende des Jahres 2024 erreichte uns die Nachricht, dass die Mittel, die bislang den 
Selbsthilfegruppen durch die Kommune zur Verfügung gestellt werden, von potentiellen 
Kürzungen betroffen sind. Im weiteren Verlauf wurde in der Verwaltungsvorlage 
angegeben, dass die Mittel gänzlich gestrichen werden sollen.
Erst durch einen politischen Veränderungsnachweis wurden die Mittel, zumindest für den 
Doppelhaushalt 2025/2026, wieder zugesetzt.
Diese Umstände führten - trotz der erfreulichen Nachricht zur Weiterführung der Mittel - 
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jedoch dazu, dass einige Selbsthilfegruppen (insbesondere die aus dem sozialen Bereich) 
ihre Mietverträge aufgrund unklarer Finanzierungslage kündigten und dass geplante 
Ausgaben auf Eis gelegt werden mussten.
Weiterhin konnte die jährlich stattfindende Informationsveranstaltung zur finanziellen 
Förderung von Selbsthilfegruppen erstmalig nur durch einen Zuwendungsgebenden 
stattfinden (Krankenkassenverbände), sodass insbesondere die sozialen Gruppen hier die 
Nachsicht hatten.
Für unsere Arbeit bedeutete das gegen Ende des Jahres, weniger Anträge im Sinne der 
Fehlbedarfsförderung zu bearbeiten und mit den Gruppen nach alternativen 
Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen.
Dieser hier dargestellte Sachverhalt spiegelt sich teilweise in den zuvor genannten Zahlen 
wider.
Ausblick und Fazit
Wie in den Jahren zuvor haben wir mit mehreren Gruppen die Förderanträge gemeinsam 
ausgefüllt. Der Unterstützungsbedarf ist, insbesondere für neue Gruppen und Personen, 
die erstmalig einen Antrag stellen, weiterhin sehr hoch gewesen.
Wir sind Anlaufstelle für Gruppen mit eher geringem oder schwankendem Förderbedarf, 
für neue Gruppen und Gruppen in besonderen Situationen, wie z.B. Gruppen, die aktuell 
nicht in der Lage sind in Vorleistung zu gehen, Anträge auszufüllen, Belege in 
ordnungsgemäßer Form vorzulegen sowie Fristen einzuhalten oder ein Gruppenkonto zu 
führen. Schwierig ist in unserer Arbeit nach wie vor, dass bei wechselnden 
Ansprechpersonen oft keine Übergabe stattfindet.
Der Antragsvordruck zur finanziellen Förderung, der in 2024 in Absprache mit den 
Zuwendungsgebenden (Kommune und Krankenkassen) vereinfacht werden sollte, konnte 
(noch) nicht angepasst werden. Es wird sich nun die Frage stellen, ob sich der Aufwand
vor dem Hintergrund des Doppelhaushaltes 2025/26 und der danach folgenden
Mittelstreichung lohnen wird.
In 2024 hat in diesem Zusammenhang eine gemeinsame (digitale) Infoveranstaltung für 
Selbsthilfegruppen stattgefunden, damit die Gruppen eine gute Einführung in das Thema 
der Finanzierung erhalten und vorinformiert sind. Erstmalig fand diese Veranstaltung ohne 
die Teilnahme der Kommune statt.
Das Erscheinungsbild für unseren Infostand und für das Haus der Selbsthilfe konnte in 
2024 mit nur wenig finanziellem Aufwand verbessert werden. Im Rahmen neuer Materialen 
für die Öffentlichkeitsarbeit entstand ein frischer und neuer Look.
Das geplante neue und lebendige Erscheinungsbild für die Arbeitsgemeinschaft der 
Selbsthilfe konnte leider noch nicht umgesetzt werden. Hintergrund sind inhaltliche, bzw. 
DEUTSCHER PARITÄTISCHER WOHLFAHRTSVERBAND LANDESVERBAND NORDRHEIN-WESTFALEN E.V.
Stiften und Spenden:
www.gemeinsamhandeln.de
Amtsgericht
Wuppertal VR 14 39
Steuer-Nr: 1311595110051
Telefon: 0202|2822-0
Telefax 0202|2822-110
mail@paritaet-nrw.org
Loher Straße 7
42283 Wuppertal
www.paritaet-nrw.org
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konzeptionelle Fragestellungen gewesen sowie die weitere Auseinandersetzung mit dem 
Selbstverständnis des Gremiums. Hier wird es aber in Zukunft zu einer Weiterentwicklung 
des Themas kommen.
Die geförderten Gruppen und insbesondere der Sprecher*innenkreis der AG Selbsthilfe im 
Paritätischen bedanken sich ausdrücklich für die bisherige Finanzierung der Selbsthilfe 
und für die gute Unterstützung durch die Stadt Köln.
Der Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle als fester Bestandteil dieses 
Verwendungsnachweises wird Ihnen nach Erstellung unaufgefordert zugesandt.
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln
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Beratungsverlauf (3)

28.08.2025 5. Sitzung des Unterausschusses Selbsthilfegruppen
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.08.2025 Gesundheitsausschuss
TOP 6.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.08.2025 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1687/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
30.07.2025
Erstellt
27.05.2025 11:58