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1471/2024

Jahresbericht 2023 zum Hitzeaktionsplan Köln

Mitteilung Ausschuss 04.06.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 13.06.2024, TOP 7.5

Mitteilung Ausschuss

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SK_213_24_Jahresbericht_Hitzeaktionsplan Köln 2023_ Endversion Doppelseitig - 280524

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Mitteilung Ausschuss

924 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
Vorlagen-Nummer 04.06.2024 
 1471/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Gesundheitsausschuss 11.06.2024 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 13.06.2024 
 
Jahresbericht 2023 zum Hitzeaktionsplan Köln 
 
Der Rat der Stadt Köln hat am 08.12.2022 die Fortführung der Hitzeaktionsplanung 
beschlossen (Vorlage 2388/2022). Der „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die 
Stadt Köln“ (Laufzeit: 01.2019 bis 06.2022) ist daraufhin im Jahr 2023 aus der Pro-
jektphase in die Verstetigung übergegangen. Sie ist in das Verwaltungshandeln inte-
griert und auf weitere vulnerable Gruppen ausgeweitet worden.  
Die Verwaltung wurde beauftragt, jährlich über die Umsetzung der Maßnahmen zu be-
richten. Die Ergebnisse der Hitzeaktionsplanung aus dem Jahr 2023 sind in dem bei-
gefügten Jahresbericht dokumentiert. Dieser wird hiermit zur Kenntnisnahme vorge-
legt. 
 
Gez. Wolfgramm

SK_213_24_Jahresbericht_Hitzeaktionsplan Köln 2023_ Endversion Doppelseitig - 280524

43877 Zeichen

Hitzeaktionsplan Köln
Vom Forschungsprojekt 
in die Verstetigung
Jahresbericht 2023

3
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung  ............................................................................................................................... 4
2. 
Arbeitsstruktur 
..................................................................................................................... 
5
3. 
Maßnahmenübersicht
 ..................................................................................
........................ 
7
4. Berich
t aus dem Jahr 2023
 
................................................................................................. 
18
 4.1
 I
nformation und Kommunikation
 
........................................................................................... 
18
 
 4.1.1 D
as Kölner Hitze-Portal und die Interaktive Karte „Kühle Orte“ 
........................... 
18
 
 4.1.2 S
tadtweite Informationsmedien
 
.................................................................................. 
20
 
 4.1.3 I
nformationsstände auf Kölner Wochenmärkten
 
..................................................... 
22
 4.2
 Besonder
e Beachtung von Risikogruppen.......................................................................... 
24
 
 4.2.1 H
itzetelefon
 
...................................................................................................................... 
24
 
 4.2.2 D
ie Informationsbroschüre „Der Hitzeknigge“ 
......................................................... 
24
 
 4.2.3 I
nformationsmaterial für Kinder und Ihre Eltern
 
...................................................... 
25
 
 4.2.4 H
itzespaziergänge
 
.......................................................................................................... 
26
 
 4.3.1 
Vor Ort-Schulungen in Einrichtungen der stationären Altenpflege
 
..................... 
27
 
 4.3.2 Be
fragung zum Hitzeschutz in Kindertagesstätten
 
................................................ 
28
5. Ausblick auf das Jahr 2024
 
................................................................................................. 
32
Abkürzungsverzeichnis
 ........................................................................................................... 
33
Autor*innen
Stadt Köln
Umwelt- und Verbraucherschutzamt
Bianka Schiefer, Yvonne Wieczorrek
Stadt Köln
Gesundheitsamt
Dr. Barbara Grüne, Claudia Goeke
Mitwirkende
Marita Hey
Silvia Birkenstock
Mit freundlicher Unterstützung von
GeoHealth Centre, IHPH, Universitätsklinikum Bonn
Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Köln
LZG. NRW Landeszentrum Gesundheit NRW
Stadt Köln – Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Stadt Köln – Amt für Kinder, Jugend und Familie

4 5
1. Einleitung 2. Arbeitsstruktur
Als gemeinsame Arbeitsstruktur wurde im Frühjahr 2023 der „Runde Tisch Hitzeaktions-
planung“
 ins Leben gerufen. Dieser Schritt zielte darauf ab, bereits entwickelte Maßnahmen 
zu koordinieren, zusätzliche Aktionen zu planen und konkrete Aufgaben zu verteilen.
Die Einbindung der Fachdienststellen in die Maßnahmenentwicklung gewährleistet die 
Umsetzung der Ergebnisse im Rahmen der originären Aufgabenwahrnehmung.
Zusätzlich findet regelmäßig ein bilateraler fachlicher Austausch mit den maßgeblichen 
internen und externen Akteuren statt. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammen-
arbeit zwischen dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt, Abteilung Umweltplanung und 
-vorsorge und dem Gesundheitsamt, Abteilung Infektions- und Umwelthygiene, Sachgebiet 
Medizinische Krisenprävention.
Der Rat der Stadt Köln hat am 08.12.2022 die Verstetigung und Fortführung der Hitze-
aktionsplanung beschlossen (Vorlage 2388/2022). Der „Hitzeaktionsplan für Menschen 
im Alter für die Stadt Köln“ (Laufzeit: 01.2019 bis 06.2022) ist daraufhin im Jahr 2023 aus 
der Projektphase in die Verstetigung übergegangen und die Hitzeaktionsplanung wurde 
 dauerha
ft in das Verwaltungshandeln integriert.
Basierend auf den Ergebnissen des Forschungsprojekts, welches sämtliche Präventions-
ebenen für das Wohlergehen älterer Menschen umfasst, strebt der Kölner Hitzeaktionsplan 
danach, weitere vulnerable Gruppen anzusprechen und ihre Bedürfnisse bei der Planung 
zukünftiger Maßnahmen zu berücksichtigen. Langfristig ist die Ausweitung des Hitze-
aktionsplans auf die gesamte Bevölkerung der Stadt Köln geplant, insbesondere vor dem 
Hintergrund der zunehmenden Hitzeereignisse und den Folgen des Klimawandels. Zur 
Erfüllung dieser Aufgaben, wurde der „Runde Tisch Hitzeaktionsplanung“ als dauerhafte 
Arbeitsplattform eingerichtet. Hier treffen sich Vertreter*innen aus der Verwaltung, dem 
Gesundheitswesen sowie Repräsentanten der Zielgruppen bis zu drei Mal im Jahr, um die 
erforderlichen Maßnahmen zu entwickeln, zu planen, umzusetzen und zu evaluieren.
Köln zählt zu den Vorreitern unter den deutschen Städten, die 
einen Hitzeaktionsplan 
 spe
ziell für ältere Menschen entwickelt 
und bereits erste Schritte zur Umsetzung unternommen haben. 
Die gewonnenen Erkenntnisse werden fortlaufend dokumentiert 
und mit anderen interessierten Kommunen bundesweit geteilt.
Der vorliegende Jahresbericht informiert über den aktuellen Sachstand der Kölner 
 H
itzeaktionsplanung sowie die durchgeführten Maßnahmen und Aktionen im Jahr 2023. 
Zudem bietet er einen kurzen Ausblick auf das kommende Jahr 2024.

7
6
In 2023 fanden vier Sitzungen des „Runden Tisches Hitzeaktionsplanung“ statt. Teilgenommen 
haben Vertreter*innen der Stadtverwaltung (Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, Amt für 
Kinder, Jugend und Familie, Gesundheitsamt, Umwelt- und 
 V
erbraucherschutzamt, Berufs-
feuerwehr Köln), des Gesundheitswesens (GeoHealth Centre am Institut für Hygiene und 
Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn, Institut für 
 Allgemeinmedizin der
 
 U
niklinik Köln, KlimaDocs, Landeszentrum Gesundheit NRW) sowie der Zielgruppen  
(Seniorenvertretung Köln-Ehrenfeld, LIGA Wohlfahrt Köln).
Der Fokus lag zunächst weiterhin auf der vulnerablen Gruppe älterer Menschen, insbesondere 
auf der Erreichbarkeit von Alleinlebenden. Es wurden bestehende Maß
 nahmen auf
gegriffen 
und fortgeführt sowie zusätzliche Maßnahmen etabliert. Darüber hinaus wurden erste Über-
legungen zu Maßnahmen für weitere vulnerable Gruppen getroffen.
3. Maßnahmenübersicht
Im Kontext des Förderprojekts „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ 
wurde ein umfassender Maßnahmenkatalog erstellt (siehe Endbericht Seiten 170 bis 217). Die 
darin aufgeführten Maßnahmen werden fortlaufend umgesetzt, was eine stetige Anpassung 
und Aktualisierung der Beschreibung der Maßnahmen zur Folge hat. Mit dem Hinzukommen 
weiterer Zielgruppen werden auch zusätzliche Maßnahmen entwickelt und implementiert.
Die vorliegende Tabelle bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung 
der Maßnahmen im Jahr 2023. Die Strukturierung der Maßnahmen wurde dabei aus dem 
 E
ndbericht des Kölner Förderprojekts übernommen und nach den 8 Kernelemente der 
WHO gegliedert. Neu hinzugekommene Maßnahmen im Jahr 2023 sind entsprechend 
mit einem Stern (*) gekennzeichnet. Der Status der einzelnen Maßnahmen wird durch 
Farbcodes angezeigt: „erfolgreich etabliert“ (grün), „in Vorbereitung/in Bearbeitung“ 
(gelb) und „ausstehend/offen“ (weiß). Unter der Rubrik „Bemerkung“ findet sich eine kurze 
Zusammenfassung.

8
 9
Legende:
erfolgreich etabliert in Vorbereitung/in Bearbeitung ausstehend/offen
Kernelement I:  
Zentrale Koordinierung und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 1.1 KlimaAnpassungsManagement 
(KAM)
Durch den Ratsbeschluss am 15.06.2023 
(2352/2022 „Bestandsaufnahme und 
 S
trategie zur Integrierten Klimafolgen
-
anpassung“
) wurde die Grundlage geschaffen, 
Klimawandel als breite Querschnittsaufgabe in 
der 
 
Verwaltung zu verankern.
Ziele sind die Vernetzung in der Maßnahmen-
umsetzung, eine 
 V
erknüpfung mit Stadt-
s
trategien und das Erarbeiten von Prioritäten.
Die Beratung anderer Dienststellen bei 
Klimawandelanpassungsthemen und zu 
Fördermittelfragen gehören zum Leistungs-
spektrum des KAM. 
Insbesondere stellt die Koordinations
 s
telle 
„Klimawandel
 
AnpassungsManagement (KAM)“ 
beim Umwelt- und Verbraucher schutzam
t das 
effiziente 
 Z
usammenspiel der unterschied-
lichen Aufgabenbereiche und -schwerpunkte, 
die interne und externe 
 K
ommunikation, die 
Fortschreibung von bereits laufenden sowie 
die Identifikation von 
 w
eiteren Klimaan
-
passungs- und So
fortmaßnahmen sicher. 
Hierzu gehört auch die 
 k
ontinuierliche 
 W
eiterentwicklung der Hitzeaktionsplanung.
KE 1.2 Trisektorale Vernetzung Ziel der trisektoralen Vernetzung ist die 
Zusammenarbeit und 
 I
nformation der Kölner 
Akteur*innen. Somit findet vorbereitend für 
den Sommer ein regelmäßiger 
 A
ustausch mit 
lokalen Netzwerk
 tr
effen statt. Am Ende des 
Jahres werden alle Interessierten Akteur*in-
nen mit einem Rundbrief zum Sachstand des 
Kölner Hitzeaktionsplans informiert.
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 1.3 Interkommunale Vernetzung Der im Rahmen des Projektes „Hitzeaktions-
plan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ 
initiierte bundesweite Städtedialog findet 
jährlich statt. Der Städtedialog 2023 wurde 
im Rahmen des Projekts Plan°C gemeinsam 
von den Städten Düsseldorf und Karlsruhe im 
November durchgeführt. 
Weitere Vorträge zum Kölner Hitzeaktions-
plan wurden im Laufe des Jahres auf unter-
schiedlichen 
 V
eranstaltungen einem breiten 
(Fach-) Publikum auf Landes- und Bundes-
ebene vorgestellt. 
*KE 1.4 Runder Tisch Hitzeaktionsplanung Ziel des Runden Tisches 
 H
itze
 aktionsplanung
 
ist es, die 
 be
teiligten Akteure zu vernetzen 
und eine gemeinsame Arbeitsplattform zu 
 scha
ffen. Im Jahr 2023 traf sich das neu ein-
gerichtete Arbeitsgremium insgesamt vier Mal. 
Drei dieser 
 T
reffen wurden im Frühjahr abge-
halten, um auf den Sommer vorzubereiten, 
während das vierte Treffen im Herbst stattfand, 
um durchgeführte Maßnahmen zu evaluieren.
Kernelement II: Nutzung eines Hitzewarnsystems
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 2.1 Verbreitung des DWD-Newsletters 
„Hitzewarnung“ und „UV-Warnung“
Der DWD-Newsletter wird über verschiedene 
Kanäle wie beispielsweise auf dem Kölner 
Hitzeportal, im Hitzeknigge oder auf Bürger-
veranstaltungen beworben, erklärt und zum 
Download zur Verfügung gestellt. 
KE 2.2 Verbreitung der App Luftwarnung 
(UBA) für erhöhte bodennahe 
Ozonwerte
Die App-Luftwarnung des UBA wird über 
verschiedene Kanäle wie beispielsweise auf 
dem Kölner Hitzeportal oder auf Bürger
-
v
eranstaltungen angeworben und zum 
Download zur Verfügung gestellt.
KE 2.3 Stadtweite Verbreitung der 
 H
itzewarnung des DWD
Die Hitzewarnung des DWD erscheint 
 aut
omatisiert auf dem Internetportal der 
Stadt Köln und verweist auf das Kölner 
 H
itzeportal zur weiteren Information.

10
 11
Kernelement III: Information und Kommunikation
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 3.1 Interaktive Erfrischungskarte Auf dem Hitzeportal steht eine interaktive 
Karte „Kühle Orte in Köln“ zur Verfügung.  
Hier haben Bürger*innen die Möglichkeit, 
ihre schattigen Plätze und Abkühlungs
-
möglichk
eiten in eine digitale Karte ein-
zutragen und sie allen 
 Be
wohnern Kölns 
zugänglich zu machen.
*KE 3.2 Erstellung und Verbreitung von 
Informationsmaterialien für die 
Gesamtbevölkerung
Zur kompakten Information wurden 11 
Hitzetipps erarbeitet. Die „11 Hitzetipps“ 
liegen gedruckt als Poster vor und werden an 
Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und weitere 
Interessierte Einrichtungen zum Aushang 
verteilt. Außerdem werden über den Sommer 
hin Roll-Ups stadtweit in Bezirksämtern auf-
gestellt. Ein 
 w
eiteres Informationsmedium ist 
eine  W
ander-Ausstellung zum Thema Hitze 
und Gesundheit. Diese wird im Stadthaus 
Deutz jährlich gezeigt und steht anderen 
Interessierten zur Verfügung.
KE 3.3 Lebensmittel Trinkwasser Die Sensibilisierung von Menschen im Alter 
zum hitzeangepassten Trinkverhalten ist ein 
Bestandteil der Maßnahmenumsetzung für 
diese Zielgruppe. Daher wurden im Sommer 
2023 bedruckte 
 T
rinkflaschen im Rahmen 
einer Informationskampagne (unter 
 ander
em 
im Hitzeknigge) verteilt.
KE 3.4 Stadtweite 
Sensibilisierungs-Kampagne
Eine breit angelegte Informations-
 K
ampagne 
mit verschiedenen Medien wurde in 2023 
durch
 ge
führt. Das Kölner Hitzeportal 
 bündelt 
alle I
nformationen und stellt die zentrale 
Informationsplattform dar. 
 Gleichz
eitig 
wurden Informationen im Rahmen einer 
 sommerlichen Plak
ataktion (digitale 
Informations
 plak
ate) begleitend über 
 
verschiedene Social-Media-Kanäle verbreitet.
Zur besseren Visualisierung der Ziele wurden 
Köln spezifische Icons zum Thema Hitze 
erstellt.
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 3.5 Hitzeeinsatzplan Im Rahmen des Projektes wurde ein erster 
Entwurf eines Hitzeeinsatzplans erstellt. 
 D
ieser dient dazu, die 
 w
esentlichen 
Akteur*innen mit ihren Aufgaben in der 
 H
itzeaktionsplanung zu beschreiben. 
 Grundlage is
t zudem die  v
erbindliche 
 U
msetzung von Maßnahmen in den 
 einz
elnen 
Dienststellen. Geplant ist den Einsatzplan 
weiter fortzuschreiben.
KE 3.6 Pressearbeit und 
Veröffentlichungen
Die verschiedenen Aktionen wurden durch 
Pressemitteilungen begleitet. 
KE 3.7 Projektsong „Drinke“ 
mit Imagefilm
Der Projektsong „Drinke“ von der kölschen 
Band Klabes ist auf dem Kölner Hitzeportal 
und bei YouTube abrufbar: www.stadt-koeln.
de/leben-in-koeln/klima-umwelt-tiere/klima/
hitzeportal-koeln/hitze-wasser-trinken. Die 
Band steht weiterhin für Sensibilisierungs
-
pr
ojekte vor Ort zur Verfügung (zum Beispiel 
Auftritte bei Stadtteilfesten).
KE 3.8 Kühlung öffentlicher Plätze  
mit Wasser
Nach der Pilotierung 2022 in Rheingarten 
(Weltjugendtagsweg) wurde die 
  
R
heinEnergie AG beauftragt an drei 
 S
tandorten in der Innenstadt Aktionen bei 
entsprechenden Wetterlagen durchzuführen. 
*KE 3.9 Erwachsenenbildung vor Ort Ein Informationsstand wurde an sieben 
 T
erminen auf Märkten in verschiedenen 
 K
ölner Stadtteilen mit unterschiedlichen 
sozialen Gegebenheiten eingerichtet. 
Dies ermöglicht ein leicht zugängliches 
Informations
 angebo
t zu Hitzegefahren, 
 v
erbunden mit persönlichem Kontakt zu den 
Bürger*innen.

12
 13
Kernelement IV: Reduzierung von Hitze in Innenräumen
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 4.1 Förderung von außenliegenden 
Sonnenschutzeinrichtungen an 
Wohngebäuden
Anfang Oktober 2023 ist das Förder
-
pr
ogramm der Stadt Köln „Klimafreundliches 
Wohnen“ in Kraft getreten. Es dient dazu 
Eigentümer*innen von Wohngebäuden und 
weiteren Investoren einen erhöhten Anreiz 
für die kostenaufwendige Nachrüstung der 
Bestandsgebäude mit außenliegendem 
 Sonnenschutz zu lie
fern.
KE 4.2 Informationskampagne zur Kühlung 
von Innenräumen
Für 2023 gibt es hierzu keinen neuen 
Sachstand.
Kernelement V: Besondere Beachtung von Risikogruppen
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 5.1 T elefonische Beratungsmöglich
-
k
eiten während der Hitzeperiode
Um insbesondere alleinlebende Menschen  
im Alter bei Hitze zu informieren, wurde im 
Jahr 2023 das Hitzetelefon eingerichtet.  
Es bietet kostenfreie Beratung zu den 
gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze 
sowie zu potenziellen Schutzmaßnahmen.  
(www.stadt-koeln.de/service/produkt/
hitzetelefon)
KE 5.2 Vulnerabilitätsanalyse Im Projekt wurde die Hitzebe
 las
tungen 
älterer Menschen in Köln untersucht 
und räumlich 
 diff
erenziert bewertet. Die 
 V
ulnerabilitätsanalyse diente der Festlegung 
der Stadtteile und Sozialräume für die 
 Be
fragung der dort lebenden 
 M
enschen im 
Alter zur Hitzeanpassung und gesundheit-
lichen Aspekten.
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
*KE 5.3 Zielgruppen
-
ger
echte  
Informations
-
ma
terialien
Menschen  
im Alter 
Die Informationsbroschüre der 
 „
Hitzeknigge“ 
wurde in 2023 
 aktualisiert und f
ortlaufend 
über verschiedenen lokale 
 M
ultiplikatoren, 
auf Veranstaltungen sowie persönlich 
an 
 in
teressierte Bürger*innen verteilt. 
 Z
usätzliche Produkte zur Sensibilisierung 
älterer Menschen für Hitze, wie Fächer und 
Trinkflaschen, wurden ebenfalls verbreitet. 
(Klein-)
 
Kinder Für die Zielgruppe der (Klein-)
  Kinder
 und 
Eltern wurde die Broschüre „Klimaschutz 
ist Kinderschutz“ in Kooperation mit dem 
 „
Klimadocs e.V. “ zum Thema Hitze und 
Gesundheit erweitert und verteilt.
Zur Sensibilisierung der Kinder vor 
 schädlicher
 UV-Strahlung wurden 
 UV
-Armbänder und Sonnencreme mit 
 Lich
tschutzfaktor 50 bestellt und auf 
 
Veranstaltungen verteilt. 
Straßen-
obdachlose 
Menschen 
Über Streetworker*innen und in den 
 K
ontakt- und Beratungsstellen werden 
jährlich im Stadtgebiet 
 Sonnenschutzmitt
el 
 (
Sonnencremes, Kopfbedeckung) und 
Wasser
 flaschen k
ostenlos an 
 obdachlose
 
Menschen verteilt. Je nach örtlichen 
 Gegebenheit
en, werden auf vorhandenen 
nutzbaren Außenflächen der Beratungs
 s
tellen 
Pavillons aufgestellt, um über scha
ttete 
zusätzliche Aufenthaltsorte zu schaffen.
KE 5.4 Manual zum Selbst-Check Ein manuell ausfüllbarer Selbst-Check 
soll die Zielgruppe ab 65 Jahren für Hitze-
perioden und individuelle Risikofaktoren 
sensi
 bilisier
en. Er soll das Bewusstsein für 
die Zugehörigkeit zur Risikogruppe während 
Hitzeperioden stärken. Ein erster Entwurf 
wurde im Rahmen des Förderprojektes 
erstellt und umfasst sowohl Risikofaktoren 
als auch Präventionsmaßnahmen. Eine finale 
Abstimmung steht noch aus.

14
 15
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 5.5 Unterstützende Dienste bei Hitze 
anbieten und Integration von Hitze 
in die vorsorgenden Hausbesuche
Die Versorgung selbstständig lebender 
älterer Menschen soll in Hitzebelastungs-
situationen gestärkt und gesichert werden. 
Es gibt 
 lauf
ende Diskussionen über mögliche 
Ansätze. Eine Herausforderung besteht 
darin, geeignete Hilfsorganisationen zu 
 iden
tifizieren, die diese Aufgabe übernehmen 
könnten.
KE 5.6 Auswertung Wegebeziehungen / 
Erreichbarkeiten
Im Rahmen des Förderprojekts wurde eine 
detaillierte Analyse von hitzebelasteten 
Gebieten und vulnerablen Bevölkerungs-
gruppen durchgeführt, um die Entfernung 
von der Wohnadresse älterer 
 M
enschen 
zur nächsten Grünfläche zu ermitteln. Die 
Ergebnisse können zur zielgerichteten Ent-
wicklung von Maßnahmen im Bereich grüner 
 I
nfrastruktur genutzt werden. In 2023 wurden 
keine weiteren Schritte unternommen.
*KE 5.7 Hitzespaziergänge zur Erstellung 
von lokalen Hitzespickzetteln
Im Jahr 2023 wurden in Teilen von Ehrenfeld 
und der Innenstadt Hitzespaziergänge durch-
geführt, um analoge Hitze-Stadtteil
 k
arten, 
genannt „Hitzespickzettel“ , zu erstellen. 
Dabei haben ältere Menschen gemeinsam 
mit anderen Teilnehmer*innen ihre nähere 
Umgebung erkundet, um schattige Sitz-
gelegenheiten, Orte zum Trinken und zur 
Toilettennutzung zu identifizieren.
Kernelement VI: Vorbereitung Gesundheits- und Sozialsysteme
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 6.1 Zusammenstellen von Ausbildungs-
unterlagen für medizinisches 
Personal und Apothekenpersonal
Für die Durchführung von Schulungen in 
Einrichtungen der stationären Altenpflege 
wurden zielgruppengerechte Präsentationen 
und Schulungsunterlagen erarbeitet. Diese 
können als Grundlage für weitere Aus
-
bildungsun
terlagen genutzt werden.
KE 6.2 Einbezug des Themas Hitze in 
F or
schung und Lehre
An der medizinischen Fakultät der Universität 
zu Köln wird seit 2023 durch das Institut 
für Allgemeinmedizin das Thema Hitze und 
Gesundheit gelehrt. Entsprechende Inhalte 
werden insbesondere im 6., 7. und 8. Semester 
in verschiedenen Lehrformaten unterrichtet 
und schriftlich in Prüfungen abgefragt.
*KE 6.3 Durchführen von 
Schulungen zur 
Sensibilisierung von 
Multiplikator*innen
Ein
-
rich
tungen 
der 
stationären 
Altenpflege
In Einrichtungen der stationären Altenpflege 
wurden in 2023 insgesamt 16 Schulungen 
des Personals durchgeführt. Ein zentraler 
Aspekt ist die Erstellung von einrichtungs-
bezogenen Hitzeschutzplänen. Weitere 
Schulungen wurden für 2024 vorbereitet.
Ärzteschaft Im Februar 2023 hielt das Institut für 
 Allgemeinmedizin der
 Universität zu Köln 
einen Vortrag mit dem Thema „Die  Arztpr
axis 
im Klimawandel“ vor der Ärztekammer 
 N
ordrhein, Kreisstelle Köln.
KE 6.4 Verstärkte Berücksichtigung 
sommerlicher Hitzeereignisse 
im Qualitätsmanagement der 
Pflegeeinrichtungen
In Kooperation mit Vertreter*innen  aus dem 
Gesundheits- und Pflegesektor hat das  
LZG.NRW Arbeitshilfen für den Hitzeschutz in 
 Einrich
tungen entwickelt. Diese Arbeitshilfen 
für den einrichtungsbezogenen Hitzeschutz 
sind modular aufgebaut und umfassen eine 
Checkliste für den Schnelleinstieg, grund-
legende Dokumente sowie detaillierte Hand-
lungsinformationen mit direkt verwendbaren 
Materialien.
Einrichtungsbezogener Hitzeschutz
 
–
 
LZG.NRW

16
 17
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 6.5 Etablierung von 
 
Hitzesprechstunden bei Ärzt*innen
Die Etablierung von Hitzesprechstunden in 
Arztpraxen erfordert die weitere Entwicklung 
von Konzepten und Absprachen mit neuen 
Akteur*innen. Die Durch
 führung is
t an hohe 
personelle Ressourcen gebunden und wurde 
in 2023 zurück gestellt.
*KE 6.6 Information zu „Möglichkeiten zum 
Hitzeschutz durch Arztpraxen“
In 2023 wurde das Dokument „
 M
öglichkeiten 
zum Hitzeschutz durch Arztpraxen“ durch 
das Institut für Allgemeinmedizin der 
 U
niversität zu Köln in Zusammen
 arbeit mit 
der
 Stadt Köln erstellt. Dieses Dokument 
wurde 2023 zusammen mit weiteren hitze-
bezogenen 
 I
nformationsmaterialien über die 
KV 
 N
ordrhein an alle KV-Praxen der Region 
versendet.
*KE 6.7 Befragung zum Hitzeschutz in 
Kindertagesstätten
Im Jahr 2023 hat das Gesundheitsamt durch 
einen Online-Fragebogen in städtischen 
Kindertagesstätten den Bedarf an not-
wendigen Maßnahmen zur Bewältigung von 
Hitze
 belas
tungen erfragt. Eine vollständige 
Auswertung und die Befragung der Kitas 
freier Träger ist für 2024 geplant.
Kernelement VII: Langfristige Stadtplanung und Bauwesen
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 7.1 Integration des Themas Hitzeschutz 
in die Bauleitplanung
Das Ziel ist vordefinierte „Bausteine“ als 
verbindliche, einheitliche Vorgaben für 
Bebauungsplan-Verfahren als Checkliste 
 einzuführ
en. Hier werden die Themenberei-
che Entsiegelung, Begrünung, Bewässerung, 
Verschattung, Verbesserung des Innenraum
-
klimas be
ziehungsweise der Aufenthalts
-
qualit
ät und Wasser zur Kühlung bearbeitet.
KE 7.2 Ausbildungsunterlagen 
für  
Architekt*innen und 
Stadtplaner*innen
Die Sensibilisierung und Information von 
Architektur- und Stadtplanungs
 s
tudierenden 
für klimaangepasstes Planen und Bauen 
erfordert weitere Entwicklung und 
 Abs
timmung mit relevanten Multiplikatoren.
KE 7.3 Satzung zur Begrünung und 
Bepflanzung von Vorgärten zur 
Hitzeminderung
Eine Freiraumsatzung zielt darauf ab, 
die 
 V
ersiegelung und Verschotterung 
von 
 Flächen zu r
eduzieren und so eine 
 nachhaltige I
nnenentwicklung zu fördern. 
Zudem bietet sie eine Option für den klima-
wandelgerechten Umbau von Bestands-
gebäuden. Es ist jedoch 
 erf
orderlich, die 
rechtliche Zulässigkeit zu prüfen.
Kernelement VIII: Monitoring und Evaluation der Maßnahmen
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 8.1 Evaluation der durchgeführten 
Maßnahmen des Hitzeaktionsplans
Eine regelmäßige Berichterstattung 
erfolgt anhand eines Jahresberichtes. 
Der erste Jahresbericht für 2023 wird im 
Frühjahr 2024 erscheinen.

18 19
4. Bericht aus dem Jahr 2023
4.1 Information und Kommunikation
4.1.1 Das Kölner Hitze-Portal und die Interaktive Karte „Kühle Orte“
Das Kölner Hitzeportal mit aktuellen Informationen und Tipps zum richtigen Verhalten 
bei Hitze bietet eine Übersicht über alle Hitzerelevante Themen und wird kontinuierlich 
 
aktualisiert (www.stadt-koeln.de/hitzeportal).
Abbildung 1: Übersichtsseite des Kölner Hitzeportals. Das Kölner Hitzeportal bündelt alle relevanten Tehmen.
In 2023 wurde die Übersichtskarte „Hitze, Trinkwasserbrunnen und Toilettenstandorte“ 
überarbeitet und ist auf dem Hitzeportal zu finden. Zusätzlich wurde die interaktive Karte 
„Kühle Orte in Köln“ neu eingerichtet. Bürger*innen können hier ihre schattigen Plätze 
und Abkühlungsmöglichkeiten in eine digitale Karte eintragen und allen Kölner*innen 
zur Verfügung stellen. Die eingetragenen Standorte werden geprüft und gegebenenfalls 
vervollständigt.
Durch das Eintragen von Orten mit Fotos und Beschreibungen in die interaktive Karte 
können auch bisher versteckte, aber tatsächlich genutzte lokale Orte im Veedel sichtbar 
gemacht werden. Somit entsteht fortlaufend eine Landkarte der kühlen Wege und Aufent-
haltsmöglichkeiten, die vor dem Hintergrund der zunehmenden Versiegelung in Köln für den 
Aufenthalt im öffentlichen Raum von besonderer Bedeutung ist. Begrünte und kühle Orte, 
die den Aufenthalt bei Hitze angenehmer machen, erhalten einen höheren Stellenwert.
Abbildung 2: Planungshinweiskarte Hitze mit eingetragenen Kölner Trinkwasserbrunnen und Toilettenstandorten.

20 21
4.1.2 Stadtweite Informationsmedien
Die Sensibilisierung und Information der Gesamt-
bevölkerung ist ein wesentlicher Bestandteil des 
Kölner Hitzeaktionsplanes. Neben zielgruppen-
gerechten Infomaterialien werden unterschiedliche 
Medien für die stadtweite Informationsverbreitung 
genutzt. Zu den jährlich wiederkehrenden Maß-
nahmen gehört die DWD-Hitzewarnung, welche 
auf der Startseite der Stadt Köln erscheint und die 
Verbreitung von Informationen zu Maß
 nahmen 
des K
ölner Hitzeaktionsplans über Social-
Media-Kanäle und über City-Light-Plakate der 
Stadtinformationskampagne. 
In 2023 wurde zum dritten Mal eine Ausstellung 
zum Hitzeaktionsplan und zur Klimawandel
-
anpassung in der
 Magistrale des Stadthauses in 
Deutz aufgebaut. Zusätzlich wurden in den Stadt-
be
zirken Innenstadt, Chorweiler, Mühlheim, Ehren-
feld und Nippes über die Sommermonate Roll-Ups 
mit „11 Hitze-Tipps“ in Bürgerämtern aufgestellt. 
Abbildung 4: Stadtweite Werbung für das 
Kölner Hitzeportal mit Interaktiver Karte 
über City-Light-Plakate.
Abbildung 3: Ansicht der interaktive Karte „Kühle Orte“ in Köln, Stand Dezember 2023

23
4.1.3 Informationsstände auf  
Kölner Wochenmärkten
Im Sommer 2023 wurden Bürger*innen auf 
Wochenmärkten in Nippes, Bocklemünd, Kalk, 
Mülheim, Porz und Höhenhaus zur Bedeutung 
des Klimawandels für die menschliche Gesund-
heit durch Mediziner*innen des Gesundheits-
amtes informiert und beraten. Es wurden 
Informationsbroschüren, Postkarten zum 
 H
itzetelefon und Giveaways des Hitzeaktions-
plans verteilt sowie Fragen beantwortet.
Im Rahmen der bundesweiten Woche der 
Klimawandelanpassung (18. bis 22.09.2023) 
konnten sich am 20.09.2023 interessierte 
 Bür
ger*innen auf der Schildergasse in der 
 K
ölner Innenstadt über den städtischen 
 H
itzeaktionsplan, den Hitzeknigge und das 
Hitze
 port
al der Stadt Köln informieren. 
Abbildung 8: Informationsstand zur Woche der  Klima wandelanpassung auf der Schildergasse, Köln Innenstadt.
Abbildung 6: Informationsstand zu Hitze und Gesundheit auf Kölner Wochenmärkten.
Ärzt*innen des Gesundheitsamtes und  K olleg*innen des 
Umwelt- und Verbraucherschutzamtes standen für Fragen 
zu gesundheitlichen Folgen des Klimawandels zur Verfügung 
und gaben praktische Tipps für Hitzeanpassungs
 maßnahmen
 
und den Umgang mit Medikamenten in Hitzephasen.
Als Publikumsmagnet hat sich dabei das in 2023 erworbene 
Glücksrad mit thematischen Symbolen bewährt. Durch die 
Aktion ergaben sich viele interessante Passantengespräche 
mit Kölner*innen und Menschen aus der Umgebung.

24
 25
4.2 Besondere Beachtung von Risikogruppen
4.2.1 Hitzetelefon
Neu eingerichtet wurde über die Sommermonate 
(21.06. bis 22.09.2023) ein vom Gesundheitsamt 
ärztlich geleitetes Hitzetelefon für ratsuchende 
Bürger*innen. Das Resultat zeigt, dass trotz 
 hemmenden D
atenschutzerfordernissen und kurzen 
Hitzephasen im Sommer 2023 die Anrufzahlen 
bei wärmeren Temperaturen steigen. Das Durch-
schnittsalter der Anrufer*innen lag bei 74 Jahren.
Ein Hitzetelefon bietet einen niederschwelligen 
Zugang zu Beratungsangeboten und Verhaltens-
hinweisen für alle Kölner Bürger*innen. Um die 
Zielgruppe der Menschen im Alter, die nicht in 
Pflegeeinrichtungen wohnen, prioritär zu erreichen, 
wurde das Hitzetelefon durch stadtweite 
 V
erteilung 
von Postkarten über Apotheken, Sanitäts
 häuser
, 
Hausarztpraxen und Senioren v
ertretungen 
beworben.
4.2.2 Die Informationsbroschüre „Der Hitzeknigge“
Die im Rahmen des Forschungsprojektes ent-
wick
elten Maßnahmen und Aktivitäten zielten 
 v
ornehmlich auf die vulnerable Gruppe der Menschen 
im Alter ab. Die Umsetzung von bereits 
 erf
olgreich 
etablierten Maßnahmen wie beispielsweise die 
stadtweite Verbreitung der Informationsbroschüre 
„Der Hitzeknigge“ wurden fortgeführt. In 2023 sind 
insgesamt 4.920 Exemplare (2022: 3.100 
 Ex
emplare) 
an Pflegeheime, Arztpraxen,  v
erschiedene Netz-
werke und Vereine sowie 
 per
sönlich an interessierte 
 Bür
ger*innen vom Umwelt- und Verbraucherschutz-
amt versendet worden.
Hitzetelefon
Kostenlose Beratung und Information bei 
Sommerhitze – melden Sie sich an!
0221 221-34347
T elefonische Beratung bei Sommerhitze
1. Melden Sie sich beim Bürgertelefon 
an – am besten jetzt schon.
2. Das Gesundheitsamt ruft Sie zurück 
und führt eine Erstberatung durch.
3. Bei offiziellen Hitzewarnungen für  
Köln werden Sie telefonisch informiert  
(zwei Anrufversuche).
Das Gesundheitsamt informiert Sie in 
diesem kostenfreien Angebot über 
 allgemeine und individuelle Maßnahmen 
zum gesundheitsförderlichen Verhalten 
bei Hitze.
Stadt Köln – Gesundheitsamt
Klima und Prävention
Neumarkt 15 – 21, 50667 Köln
Anmeldung Hitzetelefon
T elefonisch beim Bürgertelefon:
T: 0221 221-34347
Montag bis Freitag: 7 bis 18 Uhr
Per Mail:
KlimaUndPraevention@stadt-koeln.de
Per Onlineformular:
www.stadt-koeln.de/hitzetelefon
Abbildung 10: Die vom UBA zur Verfügung gestellte  
Infobroschüre „Der Hitzeknigge“ wurde von der Stadt Köln  
erweitert und 
 angepass
t.
Abbildung 9: Vorder- und Rückseite  
der Postkarte zum Kölner Hitzetelefon
SK_284_23_Broschüre_Hitzeknigge_2023.indd   1SK_284_23_Broschüre_Hitzeknigge_2023.indd   1 30.06.2023   08:55:0130.06.2023   08:55:01
Verschickte 
Hitzeknigge 
in 2023
Abbildung 11: Auswertung der in 2023 versendeten Informationsbroschüre „Der Hitzeknigge“ .
50 %
Senioren-Netzwerke,  
Seniorenvertretung  
verschiedene Stadtbezirke4.2.3 Informationsmaterial für Kinder und Ihre Eltern
In Kooperation mit dem Kölner Umwelt- und Ver-
br
aucherschutzamt sowie dem Gesundheitsamt wurde 
in 2023 der Ratgeber der KlimaDocs e.V.  „
Klimaschutz 
ist Kinderschutz – Ein Ratgeber für Eltern“ um 
 wich
tige 
Hitze-Infos für die Risikogruppe der Säuglinge und 
(Klein-) Kinder erweitert. Der „Klimadocs e.V. “ ist ein 
Zusammenschluss engagierter niedergelassener 
 K
ölner Kinderärzt*innen, der Klimaschutz auch als 
Schutz der Kinder vor den gesundheitlichen Aus
-
wirkungen der
 klimatischen Veränderungen versteht. 
Die Verbreitung der gedruckten Broschüre erfolgt fort-
laufend in Absprache mit dem Amt für Kinder, Jugend 
und Familie sowie dem Gesundheitsamt.
Zusätzlich wurden UV-Armbänder bei Veranstaltungen an Kinder verteilt, um spielerisch die 
Wirkung der UV-Strahlung näher zu bringen. Die transparenten Perlen, die auf ein Armband 
gefädelt werden, färben sich bunt, wenn sie der Sonne ausgesetzt sind.
Mit  wichtigen  
Hitze-Infos!
Klimaschutz ist 
Kinderschutz
Ein Ratgeber für Eltern
Abbildung 12: Broschüre zum Klima-
schutz und Hitze „Klimaschutz ist 
 Kinder
schutz – Ein Ratgeber für Eltern“
4 %
Privat an Menschen 65+
35 %
Sonstige
11 %
Hausarztpraxen

26
 27
4.2.4 Hitzespaziergänge
Für die Erstellung von analogen Hitze-Stadtteilkarten haben in 2023 Hitzespaziergänge 
in Ehrenfeld und der Innenstadt stattgefunden. Gemeinsam mit Senior*innen wurde 
die nähere Umgebung auf schattige Sitzmöglichkeiten, Trink- und Toilettenstandorte 
untersucht.
Für die Kartierung der Innenstadt hat sich eine Kooperation von älteren Menschen und 
Studierenden ergeben. So hat die Seniorenvertretung Innenstadt im Agnesviertel in 
 Z
usammenarbeit mit der Katholischen Hochschule NRW Spaziergänge durch ihr Wohn
-
viert
el durchgeführt und im Severinsviertel mit Studierenden der TH am Ubierring. Die 
Ergebnisse sollen in handlichen Faltkarten aufbereitet und allen Bürger*innen lokal zur 
Verfügung gestellt werden. Zurzeit werden die kartierten Standorte vom Umwelt- und Ver-
braucherschutzamt geprüft, digitalisiert und erste Entwürfe mit den Beteiligten abgestimmt.
4.3 Vorbereitung der Gesundheits- und Sozialsysteme
4.3.1 Vor Ort-Schulungen in Einrichtungen der stationären Altenpflege
Aufbauend auf der im Rahmen des Projektes durchgeführten quantitativen Befragung 
von Kölner Pflegeeinrichtungen zum Thema Hitzebelastung hat das Gesundheitsamt in 
Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Ende August den Bedarf an 
Schulungen in Pflegeeinrichtungen abgefragt.
Von den 36 Einrichtungen, die sich zurückgemeldet haben, gaben etwas über 50 Prozent 
an, bereits über einen Hitzeschutzplan zu verfügen. Dennoch wünschten 80 Prozent der 
befragten Einrichtungen, an Schulungen teilnehmen zu können und baten um Unter
-
s
tützung bei der Etablierung von Hitzeschutzbeauftragten sowie der Erstellung eines 
 
einrichtungsbezogenen Hitzeschutzplans.
16 Schulungen in Einrichtungen der stationären Altenpflege konnten noch im selben Jahr 
durch Ärzt*innen des Gesundheitsamtes durchgeführt werden. Die Resonanz war sehr gut.
Zu den Themenschwerpunkten gehören medizinische und pflegerische Besonderheiten 
in der Versorgung der Bewohner*innen während der Hitzeperioden, die Medikamenten-
anpassung, aber auch der Mitarbeiterschutz. Ein zentraler Aspekt war die Erstellung 
von einrichtungsbezogenen Hitzeschutzplänen. Dazu wurden Arbeitshilfen vorgestellt 
 (M
usterhitzeschutzplan Berlin und seit November 2023 die modularen Arbeitshilfen zum 
einrichtungsbezogenen Hitzeschutz des Landeszentrum Gesundheit NRW). Für 2024 
 s
tehen bereits sechs Schulungstermine fest und weitere können vereinbart werden.
Abbildung 13: Auswertung der Hitzespaziergänge und die Übersicht der kartierten Standorte im  
Kölner Agnesviertel.
Krefelder Wall
Ewaldistr.
Melchiorstr.
Melchiorstr.Balthasarstr.
Balthasarstr.
Lupusstr.
Balthasarstr.Kasparstr.
Aquinostr.
Krefelder Str.
Krefelder Str.
Maybachstr.
Sudermanstr.
Lübecker
Str.
Krefelder Wall
Wevelinghovener Str.
Bernhard-
Letterhaus-Str.
Innere Kanalstr.
Amsterdamer 
Str.
Hansaring
Neusser Str.
Neusser Str.
Neusser Str.
Weißenburgstr.
Belfortstr.
Sedanstr.
Clever Str.
Clever Str.
Mevissenstr.
Worringer Str.
Oppenheimstr.
Elsa-Brandström-
Str.
Wörthstr.
Wörthstr.
Neusser Wall
Stormstr.
Neusser Wall
Blumenthalstr. Blumenthalstr.
Hülchrather Str.
Lentstr.
Lentstr.
Niehler Str.
Niehler Str.
Nikolaus-Groß-Str.
Prälat-Otto-Müller-
Platz
Suderman-
platz
Ebertplatz
Roeckerathplatz
Neusser
Platz
Reichensperger-
       platz
Bastei
Thomas-
kirche
Pfarrzentrum
St. Agnes
Arbeits-
gericht
St. Agnes
St. Gertrud
Theodor-
Heuss-Park
Hilde-Domin-Park
Los-Böhle-
Park
Lohsepark
Kleingarten-
siedlung Rosengarten
Eis- und
Schwimmstadion
Ringturm
Theodor-Heuss-Ring
Theodor-Heuss-Ring
             Schillingstr.
Riehler Str.
Sedanstr.
Konrad-Adenauer-Ufer
An der Münze
Riehler Str.
Fontanestr.
Ober-
landesgericht
Innere Kanalstr.
AGNESVIERTEL
Wickrathe
r Str.
Merlostr.
1
 2
3
4
6
5
8
7
8
9
10
 11
12
13
14
16
18
19
15
17
Sitzmöglichkeiten
im Schatten
Legende
Schattige Allee
(Kostenlose)
Trinkmöglichkeit
Apotheke
(Kostenlose)
Toilette
(Kostenlose)
barrierefreie Toilette
Schwimmbad
Kühler Ort
100 m
N
Abbildung 14: Vortragsinhalte der Schulungen in Einrichtungen der stationären Altenpflege.

28 29
4.3.2 Befragung zum Hitzeschutz in Kindertagesstätten
Neben Pflegeeinrichtungen ist auch in Einrichtungsstätten der vulnerablen Gruppe der 
(Klein-) Kinder Hitzeschutz ein wichtiges Thema. Vor diesem Hintergrund befragte im Spät-
sommer das Gesundheitsamt mit einem online-Fragebogen alle städtischen Kindertages-
stätten. Ziel der Befragung war es, die Belastung bei Hitze in den Einrichtungen und den 
Bedarf an erforderlichen Maßnahmen zu ermitteln. Die Zahl der Rückläufe städtischer Kitas 
war mit 95 Prozent überdurchschnittlich hoch. Die Zwischenauswertung ergab, dass in über 
50 Prozent der Einrichtungen kein Hitzeschutzplan vorhanden ist und in nur 9,4 Prozent der 
Kitas ein*e Hitzeschutzbeauftragte*r bestimmt ist.
Die Hitzebelastung für Kinder (38 Prozent) und Mitarbeitende (51 Prozent) wird als sehr 
hoch eingestuft (siehe Abbildung 16 und 17). 60 Prozent der befragten Kitas haben keine 
Ausweichmöglichkeiten zu kühlen Orten beziehungsweise schattigen Plätzen. Als Gründe 
wurden fehlendes Personal (53 Prozent), zu weite Entfernungen (40 Prozent), die Alters-
struktur der Gruppen (31 Prozent) und das Vorhandensein von Gefahrenstellen (9 Prozent) 
genannt. Die Ergebnisse wurden städtischen Entscheidungsträgern zur Erarbeitung 
 geeigne
ter Maßnahmen präsentiert.
Auch beim 1. Runden Tisch Hitzeaktionsplanung in 2024 wurden die Zwischenergebnisse 
vorgestellt und erste Maßnahmenideen erarbeitet.
Die Befragung von Kitas freier Träger erfolgt im Frühjahr 2024. Die vollständige Auswertung 
steht noch aus.
Liegt in Ihrer Einrichtung ein festgelegter Handlungsplan 
(Hitzeschutzplan) für heiße T age und Hitzewellen vor?
45,3 %
54,7 %
Ja: 63
Nein: 76
n = 139
9,4 %
90,6 %
Ja: 13
Nein: 126
Gibt es Hitzeschutzbeauftragte * in Ihrer Einrichtung?
n = 139
*  Eine oder mehrere Personen, die verantwortlich sind, Informationen zur 
 Hitzebelastung in Ihrer Einrichtung und der direkten Umwelt zu erhalten, 
 zu bewerten, an das Kollegium weiterzugeben und entsprechende 
 einrichtungsinterne Gegenmaßnahmen zu koordinieren.
Abbildung 15: Prozentuale Angaben zu Hitzeschutzbeauftragen und Hitzeschutzplänen in städtischen Kitas.
Ergebnisse Befragung städtischer Kitas
0
10
20
30
40
50
60
gar nicht
belastet
Likert scale: 1 – 5  (gar nicht belastet – sehr belastet)
wenig
belastet
deutlich
belastet
mittelmäßig
belastet
sehr
belastet
Wie belastet fühlen sich die Mitarbeitenden der Einrichtung durch 
Hitze bei Ihrer Arbeit?
0
10
20
30
40
50
gar nicht
belastet
Likert scale: 1 – 5  (gar nicht belastet – sehr belastet)
wenig
belastet
deutlich
belastet
mittelmäßig
belastet
sehr
belastet
Für wie hitzebelastet halten sie ihre Einrichtung für Kinder?
Abbildung 16: Hitzebelastung der Mitarbeitenden in städtischen Kitas und Hitzebelastung der Kinder in 
 
städtischen Kitas.
Ergebnisse Befragung städtischer Kitas

3130
4.4 Veranstaltungen und Fachvorträge
Im Laufe des Jahres konnten verschiedene Vorträge und Interviews zum Kölner Hitze-
aktionsplan einem br
eiten (Fach-) Publikum präsentiert werden. So werden auf lokaler 
Ebene Maßnahmen des Hitzeaktionsplans regelmäßig beim Runden Tisch Seniorenarbeit in 
verschiedenen Stadtbezirken vorgestellt.
Gleichzeitig sind die Erkenntnisse der Kölner Hitzeaktionsplanung auch auf Landes- und 
Bundesebene sehr gefragt. Zu Beginn des Jahres fand beispielsweise das digitale Ver-
netzungstreffen „Gesundheitsbezogener Hitzeschutz in Nordrhein-Westfalen: Status Quo 
und Perspektiven“ , organisiert vom LZG.NRW, statt. Am 11.10.2023 war das Umwelt- und 
Verbraucherschutzamt gemeinsam mit dem Gesundheitsamt auf der 7. Bundeskonferenz 
der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“ 
in Berlin vertreten. 
Kölner Bürger*innen wurden auf verschiedenen Veranstaltungen, beispielsweise dem 
Genoveva Hoffest, Aktionstag „Nippes Bewegt“ , Seniorensommerfesten oder beim 
 S
tadtteilfrühstück in Pesch zum Thema Hitze und Gesundheit informiert. Zum Anlass der 
 N
eueröffnung der Hochschulambulanz Allgemeinmedizin am Uniklinikum Köln fand im Mai 
am Tag der offenen Tür ein Infonachmittag „Hitze – Wie Sie einen kühlen Kopf bewahren“ 
für Patientinnen und Patienten statt. Geplant ist in 2024 an Veranstaltungen speziell für die 
vulnerable Gruppe der Kinder aufzusuchen, wie im April der Klima Tag im Kölner Zoo und der 
Weltkindertag im September.
Weitere Fachvorträge, die vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt sowie 
Gesundheitsamt auf externen Veranstaltungen gehalten wurden:
•
 ZKA
 Fortbildung „Fit für’s Klimaanpassungsmanagement“ , digital, 26. Januar 2023
•
 Be
zirksarbeitsgemeinschaft für Seniorenpolitik, Köln Mülheim, 14. Februar 2023
•
 V
ortrag durch Prof. Dr. Beate Müller vor der Ärztekammer Nordrhein, Kreisstelle Köln, 
Februar 2023
•
 BEW
 Seminar „Erstellung & Umsetzung von Hitzeaktionsplänen in Kommunen“ , 
digital, 9. März 2023
•
 „
Hitzeaktionspläne – eine interdisziplinäre Aufgabe der Kommune“ , 
 N
iedersächsisches Landesgesundheitsamt, 8. Mai 2023
•
 „
Heiße Tage – Coole Tipps“ , Veranstaltung des AK Gesundheit und Prävention mit 
Stadt Köln, Hitzeaktionsplan, Köln Mühlheim, 26. Mai 2023
• S tadtteilfrühstück evangelisches Gemeindezentrum, Köln Pesch, 5. Juli 2023
•
 „
Die Arztpraxis im Klimawandel“ , öffentliche Antrittsvorlesung an der medizinischen 
Fakultät „Die Allgemeinmedizin im (Klima)Wandel“ durch Prof. Dr. Beate Müller, 
August 2023
•
 W
orkshop für Studierende der Universität Göttingen, Köln Deutz, 4. September 2023
•
 Deutscher
 Kongress der Geographie, Frankfurt, 21. September 2023
•
 Off
enes Seniorentreffen des SeniorenNetzwerks Neustadt-Süd, Köln,  
25. September 2023
•
 W
eb-Seminar „Schutz vor Hitze in Kommunen“ , digital, 14. November 2023
•
 KIX
 Konferenz IX Stadt der Zukunft, Universität Bonn, 21.November 2023
•
 S
tädtedialog – Düsseldorf/Karlsruhe, digital, 23. November 2023
Interne Veranstaltungen:
•
 AK
 Klimawandelanpassung, digital, 14. Juni 2023
•
 M
itarbeitenden Veranstaltung des Dezernates VIII, Köln Deutz, September 2023
•
 Am
tsleitertagung, Köln, 21. November 2023
Abbildung 17: Vortrag bei der Neueröffnung der Hochschulambulanz Allgemeinmedizin am Uniklinikum Köln.

33
32
5. Ausblick auf das Jahr 2024
Der Kölner Hitzeaktionsplan ist dynamisch und setzt eine kontinuierliche Aktualisierung 
und Fortschreibung voraus. Weitere vulnerable Gruppen werden aufgenommen und 
 
maßgeschneiderte Aktivitäten entwickelt.
Für das Jahr 2024 ist vorgesehen neben der Fortführung von bereits entwickelten 
 M
aßnahmen den Fokus auf (Klein-) Kinder zu richten. So soll beispielsweise Informations-
material für Schulen und Veranstaltungen wie dem KlimaTag im Zoo und dem Weltkindertag 
erarbeitet und verbreitet werden.
Zudem ist die Fortführung der Hitzespaziergänge und des Hitzetelefons sowie die erneute 
Information der Ärzteschaft über die Kassenärztliche Vereinigung vorgesehen. Auch die 
Information und Kommunikation der stadtweiten Bevölkerung mit unterschiedlichen 
Medien ist weiterhin ein essenzieller Bestandteil.
Der Runde Tisch Hitzeaktionsplanung wird in einem regelmäßigen Turnus von zwei 
 V
orbereitungstreffen im Frühjahr und einem Evaluationstreffen im Herbst jährlich 
fortgeführt.
Abkürzungsverzeichnis
Abbkürzung Begriff
Abb. Abbildung
DWD Deutscher Wetterdienst
e. V. eingetragener Verein
HAP-Köln Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln
IHPH Institut für Hygiene & Public Health (des Universitätsklinikums Bonn)
KAM Klimaanpassungsmanagement
KE Kernelement
km² Quadratkilometer
KV Kassenärztlichen Vereinigung
LZG. NRW Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
m Meter
NRW Nordrhein-Westfalen
SVK Seniorenvertretung Köln
UBA Umweltbundesamt
UVA Umwelt- und Verbraucherschutzamt Köln
UV Ultraviolettstrahlung
WHO Weltgesundheitsorganisation
ZKA Zentrum KlimaAnpassung
z. B. zum Beispiel
°C Grad Celsius

Die Oberbürgermeisterin
Umwelt- und Verbraucherschutzamt
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung
Zentrale Dienste der Stadt Köln
Bildnachweis
Titel: horstgerlach/iStock.com; S. 7: anna/stock.adobe.com
13-St/213-24/57/05.2024
Kontakt
Stadt Köln
Umwelt- und Verbraucherschutzamt
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
57-hitzeaktionsplan@stadt-koeln.de

Beratungsverlauf (2)

11.06.2024 Gesundheitsausschuss
TOP 6.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.06.2024 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1471/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
04.06.2024
Erstellt
30.04.2024 14:43