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Mitteilung über umfangreiche Schnittmaßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit eines Naturdenkmals

Mitteilung BV 1908/2022 vom 13.06.2022

Stand: Am 20.06.2022 im Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Abbildung 1: Starkastausbruch auf der straßenabgewandten Seite des Baumes Abbildung 2: Der Ast fiel ohne größere Schäden zu verursachen Abbildung 3: sichtbar dargestellt die Ausbruchstellen in der Krone Abbildung 4: Detailaufnahme der unteren Ausbruchstelle Abbildung 5: Detailaufnahme der oberen Schadstelle
  • Kroneneinkürzung Rosskastanie U1

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    Sachverständigenbüro, Forstbetrieb für Baumpflege Oliver Menke, Takustraße 68, 50825 Köln Kroneneinkürzung: Rosskastanie U1, Schmiedegasse 47, Köln-Weidenpesch Abb.1: Baumansicht von SO mit markierten Kronenbereichen die eingekürzt werden sollen, um die Windlast die auf die Krone wirkt zu verringern und die Torsionsbruchgefahr abzuwenden. Schnittlinien siehe rote unterbrochene Linien. Sachverständigenbüro, Forstbetrieb für Baumpflege Oliver Menke, Takustraße 68, 50825 Köln Abb.1: Baumansicht von NO mit markiertem Kronenbereich der eingekürzt werden soll. Schnittlinie siehe rote unterbrochene Linie.
  • Lageplan

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    ND 505.01- Rosskastanie, Schmiedegasse 47 Mittelpunkt: 355730, 5649560 1:250 Herausgeber: Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Erstellt am: 20.04.2022Seite 1 / 1
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    ND 505.01- Rosskastanie, Schmiedegasse 47 Mittelpunkt: 355733, 5649560 1:250 Herausgeber: Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Erstellt am: 20.04.2022Seite 1 / 1
  • Mitteilung BV

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/57/570 Vorlagen-Nummer 1908/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 20.06.2022 Mitteilung über umfangreiche Schnittmaßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit eines Naturdenmkmals: ND 505.01, Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), Schmiedegasse 47, 50735 Köln Der Baum ist ca. 20 m hoch, er hat einen Stammumfang von ca. 290 cm und einen Kronendurchmesser von ca. 15 m. Er stockt auf dem Gehweg auf Höhe der Schmiedegasse 47, die Sicherheitserwartung am Standort ist hoch. Er weist umfangreiche Vorschäden auf, u.a. eine Fäule am Stammfuß mit Befall des Lackporling (Ga- noderma), einem holzersetzenden Pilz mit hoher Befallsdynamik. Am 07.04.2022 kam es bei stürmischen Windverhältnissen zu Ausbrüchen von Ästen unterschiedli- cher Stärke. Bei der notwendigen außerordentlichen visuellen Kontrolle mittels Hubsteiger am 11.04.2022 wurde festgestellt, dass eine Kronenreduktion um ca. 20 % erforderlich ist, um die Verkehrssicherheit des Baumes kurzfristig wiederherzustellen. In Anbetracht der besonderen Dringlichkeit wurden die Schnittmaßnahmen noch im Zuge der Kontrolle durchgeführt. Im Hinblick auf das Ausmaß der Ausbrüche in der Krone waren auch die Vorschäden neu zu bewer- ten. Hierzu ist am Anfang Mai eine schalltomographische Untersuchung der Schadstelle durchgeführt worden. Das Ergebnis der Untersuchung legt nah, dass eine zusätzliche Reduktion um einige Meter zur Wie- derherstellung der Verkehrssicherheit erforderlich ist. Um Aufschluss darüber zu geben, inwieweit der Baum als Torso am Standort gehalten werden kann oder ob die vollständige Entfernung des Baumes angezeigt ist, wird in Kürze eine zusätzliche weitergehende Untersuchung in Form eines Zugversuchs veranlasst. Die o.g. Maßnahme diente der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit des Baumes, sie war not- wendig, alternativlos und unverzüglich durchzuführen. Sie bleibt wegen § 4 Abs. 5 Naturdenkmalverordnung (NDI-VO) unberührt von den Verboten des § 2 Abs. 3 NDI-VO. Ein Befreiungsverfahren war insofern trotz des Umfangs der Schnittmaßnahmen nicht durchzuführen. Anlagen:  Lageplan  Luftbild  Fotoaufnahmen  Auszüge aus dem Kurzgutachten eines Sachverständigenbüros

Beratungsverlauf

  1. 20.06.2022

    Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde

    TOP 6.2, Entscheidung. Ergebnis: Kenntnis genommen

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