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2549/2020

Bürgereingabe nach § 24 GO- "Skatepark in Lindenthal" Aktenzeichen 67/20 B

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 24.08.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 30.08.2021, TOP 5.3

Bürgereingabe Skatepark in Lindenthal.pdf

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Bürgereingabe Skatepark in Lindenthal.pdf

2907 Zeichen

Von: 
Gesendet: Freitag, 10. April 2020 20:57 
An: Blömer-Frerker, Helga <helga.bloemer-frerker@stadt-koeln.de>; Schüler, Roland 
<Roland.Schueler@STADT-KOELN.DE> 
Cc: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle-anregungen-
beschwerden@stadt-koeln.de> 
Betreff: Anliegen: "Ein Herz für Skater" 
 
Sehr geehrte Frau Blömer-Frerker, 
sehr geehrter Herr Schüler, 
sehr geehrter Herr Thelen, 
 
heute wende ich mich mit einer Idee und einem Anliegen an Sie: Ich möchte gerne für die Kinder und 
Jugendlichen in unserem Viertel einen Ort zum Skaten etablieren.  
 
Es soll ein Ort sein, an dem Skater einen Treffpunkt haben, ohne dass ihre Geräusche andere stören. 
Im Stadtteil gibt es ja nahezu keine Orte, an denen sich größere Kinder und Jugendliche aufhalten 
können – für die Spielplätze sind sie zu alt geworden.   
 
Mir ist völlig klar, dass es finanziell und auch organisatorisch sehr schwer wäre, kurzfristig einen voll 
ausgestatteten Skatepark zu bauen. Aber für den Anfang würde schon eine kleine asphaltierte Fläche 
von etwa 200-300qm ausreichen.  
 
Die Ausstattung mit Rampen u.ä. könnte in Eigenregie geplant und gebaut werden. Ich kann mir 
beispielsweise vorstellen, einen Verein zu gründen, in dem andere Eltern und/oder die Skater selbst 
Mitglieder werden. Dann könnte sich der Verein um die Pflege der Fläche kümmern; außerdem 
hätten Sie dann gleich einen Ansprechpartner.  
  
Wir wohnen in der Münstereifeler Straße auf dem früheren Kinderheim-Gelände. Unsere Kinder 
freuen sich über die tolle Lage und die Möglichkeiten, in dem autofreien Quartier spielen zu können. 
Allerdings sind Skateboard-Fahrer immer häufiger unerwünscht. Es gab schon Konflikte mit anderen 
Anwohnern – ständig werden die Kinder verjagt und wissen nicht wohin.  
 
Das finde ich sehr schade, da Skateboard-Fahren eine tolle Freizeitbeschäftigung ist, bei der die 
Kinder an der frischen Luft sind, Kontakte zu anderen haben und sich dabei auch noch bewegen!   
 
Ich habe auch schon einen Ort im Blick, den ich mir sehr gut als Fläche für die Skater vorstellen 
könnte: einen Teil der kleinen Wiese neben dem Hockeyclub Blau Weiss. Der Verein selbst ist ein 
belebter Anlaufpunkt im Viertel. In unmittelbarer Nähe liegen mit dem Spielplatz, der neuen Trimm-
Dich-Station und natürlich dem Pilzberg viele Anziehungspunkte. Ein Ort für Skater würde hier aus 
meiner Sicht wirklich gut passen. Im Anhang habe ich ein Luftbild angehängt und diesen Ort rot 
markiert.  
 
Meines Wissens steht der Beethovenpark unter Denkmalschutz. Sollte das so sein - wie könnte man 
eine solche Idee dennoch umsetzen? Der Trimm-Dich-Pfad und die Slack-Line-Station sind ja auch 
erst kürzlich in den Park integriert worden.  
 
Was halten Sie von meiner Idee?  
 
Ich würde mich freuen, wenn Sie sich meiner Herzens-Angelegenheit annehmen würden und bin 
gespannt auf Ihre Antwort.   
 
Herzliche Grüße

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

3363 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/512/10 
67/20 B 
Vorlagen-Nummer 
 2549/2020 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe nach § 24 GO- "Skatepark in Lindenthal" Aktenzeichen 67/20 B 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 
Gremium Datum 
 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Lindenthal dankt dem Petenten für seine Eingabe und nimmt diese zur Kennt-
nis. 
 
Die Bezirksvertretung folgt der fachlichen Einschätzung der Verwaltung. 
 
Der vom Petenten für die Errichtung einer Skatanlage vorgeschlagen Standort steht der Kinder- und 
Jugendverwaltung nicht zur Verfügung, da die Fläche unter Denkmal- und Landschaftsschutz steht. 
 
Darüber hinaus befindet sich bereits eine Skateanlage im Stadtwald, die ca. drei Kilometer vom vor-
geschlagenen Standort entfernt ist. Das Amt für Kinder-, Jugend- und Familie hat ein gesamtstädti-
sches Konzept für die Bereitstellung von Trendsportarten entwickelt, welches sich am gesamtstädti-
schen Bedarf orientiert und eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Skateanlagen im gesamten 
Stadtgebiet realisiert. 
 
Der Eingabe des Petenten kann aus genannten Gründen nicht stattgegeben werden. 
 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 31.08.2020

2 
Begründung: 
 
Grundsätzlich begrüßt die Kinder- und Jugendverwaltung die Errichtung von niederschwelligen, kos-
tenfreien Angeboten für Jugendliche im Stadtteil Lindenthal sehr. 
 
Da Skaten besonders bei Jugendlichen große Beliebtheit findet, ist ein umfangreiches Angebot im 
öffentlichen Raum bereitzustellen. 
 
Daher arbeitet die Kinder- und Jugendverwaltung seit einigen Jahren an einem gesamtstädtischen 
Konzept bezüglich der Schaffung von Angeboten für die Ausübung unterschiedlicher Rollsportarten 
wie Skaten. Hierbei wurden umfangreiche Beteiligungsverfahren mit Jugendlichen durchgeführt, bei 
dem die Interessen, Wünsche und Ideen der Kinder und Jugendlichen ermittelt wurden, um so eine 
bedarfsgerechte Errichtung umsetzen zu können. 
 
Im gesamtstädtischen Kontext hat sich die Bereitstellung von öffentlichen Skateanlagen in den letzten 
Jahren erheblich weiterentwickelt. Zuletzt wurde 2016 im Stadtbezirk Ehrenfeld eine Skate- und BMX-
Anlage eröffnet. Zuvor wurden die Anlagen im Lentpark sowie die im Stadtwald erneuert. Besonders 
große Beliebtheit findet auch die Anlage KAP 686 im Rheinauhafen.  
Jede der sieben öffentlichen Skateanlagen in Köln richtet sich an unterschiedliche Nutzer mit unter-
schiedlichen Interessen und Bedürfnissen. Weitere Anlagen sind in Planung bzw. vor der Umsetzung. 
 
Der Skateparcours Friedrich-Schmidt-Straße im Stadtwald wurde erneut im Juli dieses Jahres mo-
dernisiert. Hier befindet sich eine ca. 750 m² große asphaltierte Fläche, die mit einer Skaterampe 
ausgestattet ist. Auf dieser Fläche ist viel Platz für das Ausüben unterschiedlicher Rollsportarten. 
 
Da größere Kinder und Jugendliche aufgrund ihres Alters schon sehr mobil sind, bietet sich der 
Skateparcours Friedrich-Schmidt-Straße in jedem Fall als nächstgelegene attraktive Alternative an. 
Dieser befindet sich ca. drei Kilometer von dem für die Errichtung einer neuen Skatanlage vorge-
schlagenen Standort. 
 
Die vorgeschlagene Fläche steht unter Denkmal- und Landschaftsschutz und steht deshalb für einen 
Ausbau zur Skateanlage nicht zur Verfügung. 
 
Anlagen

Beratungsverlauf (1)

30.08.2021 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 5.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Münstereifeler Straße
  • Friedrich-Schmidt-Straße
  • Stadtwald

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Details

Vorlagen-Nr.
2549/2020
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
24.08.2020
Erstellt
17.08.2020 15:14