EF/0007/2018
Konzepte gegen die Vermüllung, Beschallung, Belästigung von Anwohnern am Aasee
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EF-0007-2018
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Einwohnerl/innenfrage EF/0007/2018 Dr. Wolfgang Westermann Münster, den 20.06.2018 233 2-WV. Oberbürgermeister Herrn Markus Lewe Stadthaus 1 Klemensstr. 10 18143 Mü Betr.: Sitzung des Stadtrates der Stadt Münster am 04.07.2018 Hier: Bürgerfrage. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Lewe ! Zur Sitzung des Stadtrates am 04.07.2018 möchte ich folgende „Bürgerfrage“ einbringen: „Welche Konzepte hat die Stadt Münster gegen die drastisch zunehmende Befeierung, Vermüllung, inakzeptable Beschallung und Belästigung von Anwohnern, Besuchern und Gastronomie am Aasee, bzw. welche Konzepte sind in Vorbereitung?“ Hintergründe: Laut Aasee-Konzept der Stadt (aus 2011) dienen der See und seine Parkanlagen der „Rekreation und Entschleunigung“ der Bevölkerung und See-Besucher. Im Gegensatz zu dieser Zielvorgabe ist seit ca. 2 — 3 Jahren ein drastischer Anstieg von privaten Partys am Aasee zu beobachten, verbunden mit lautstarker Musik (Ghettoblaster) und großenteils deutlich überzogenem Alkoholkonsum, die an warmen Tagen und Abenden, bevorzugt an Wochenendtagen bis tief in die Nacht anhalten und die Anwohner, Besucher und Gäste der Gastronomen terrorisieren. Resultierend daraus kommt es zur rücksichtslosen Vermüllung der Anlagen. Höhepunkt dieser Feierszene ist jährlich der 1. Mai. An diesem Tag sind Gastronomen teilweise gezwungen, ihr Lokal zu schließen, um Schäden durch Vandalismus, Erstürmung der Hygieneanlagen und Belästigungen der Gäste zu vermeiden. Die zu beseitigenden Müllberge (laut Angaben der Stadt zuletzt ca. 6,2 Tonnen in 2018) steigen jährlich in 2-stelligen Prozentsätzen. Zusätzlich hat sich seit diesem Jahr an der sog. „Bastion“ (Bereich zwischen dem Klubhaus des SCM und dem Restaurant „Zum Himmelreich“) und den Freitreppen vor der Seebühne eine Szene entwickelt, die aus einigen minderjährigen Mädchen und einer größeren Anzahl Jugendlicher und junger Erwachsener besteht, die an warmen Abenden, vor allem aber auch 3. an Sommer-Wochenenden dort mit lautstarker Musik (Ghettoblaster) in größeren Gruppen die Einwohner und Besucher der Gastronomie bis in die frühen Morgenstunden terrorisieren. Die dort etablierte Drogenszene ist den zuständigen Behörden bekannt und belegt. Die Anforderungen von Polizeikräften durch Bewohner und Besucher führte bisher zu keinen Verbesserungen der Situation, da diese (zwar ohne Martinshorn, aber) mit Blaulicht vorfahren, daher die Szene vorher gewarnt wird, und auch kein konsequentes Handeln durch die Ordnungskräfte erkennbar ist, um die dort ansässige Szene nachhaltig zu beeinflussen bzw. zu verhindern. Zwischenzeitlich hat sich eine Bürgerinitiative „Pro Aasee“ gegründet, die sich zum Ziel genommen hat, die untragbaren Zustände am See (vor allem am alten See-Teil, sowie an den Freitreppen und der Bastion) durch Öffentlichkeitsarbeit und politische Eingaben abzuändern. Als Motivation und Beispiel dienen z. B. die Regelungen auf dem „Rhein- Boulevard“ in Köln und in anderen Städten. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, un, iv, Dr. Wolfgang Westermann m
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Klemensstraße 10
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Details
- Aktenzeichen
- EF/0007/2018
- Typ
- Einwohnerfragen
- Datum
- 11.07.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37