2472/2024
Aktualisierung zur Internetanbindung der Unterkünfte für Geflüchtete
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Mitteilung Ausschuss
3356 Zeichen
Dezernat, Dienststelle V/562/3 Vorlagen-Nummer 01.10.2024 2472/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 08.10.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 10.10.2024 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 11.10.2024 Aktualisierung zur Internetanbindung der Unterkünfte für Geflüchtete Zum Stand der Internetversorgung der untergebrachten Geflüchteten wurde zuletzt im 40. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln (Vorlage 4165/2023) auf Seite 10 berich- tet. Hierbei wurde im Anhang eine Übersicht über die Situation an den Unterbrin- gungsstandorten gegeben. Basis für die Verbesserung des W-LAN in den Unterkünf- ten für Geflüchtete ist ein Bedarfsfeststellungsbeschluss des Rates vom 24. Juni 2021 (Vorlage 1105/2021), dem eine ausführliche Beantwortung einer Anfrage zu dem Thema vorangegangen ist (Vorlage 1526/2021). Unter Bezug auf die Übersicht vom September 2023 im 40. Bericht teilt die Verwal- tung zur weiteren Entwicklung bis September 2024 Folgendes mit: Haferkamp: Die Unterkunft Haverkamp ist weiterhin mit einer 100 Megabyte und einer 50 Mega- byte-Leitung ausgestattet. Eine weitere Verbesserung hängt von Erhöhungen der Lei- tungskapazitäten bei der Telekom ab. Josef-Broicher-Straße: Die Verbesserung der Verbindung an dem Standort Josef-Broicher-Straße auf 1 Giga- byte mittels Glasfaser ist erfolgt. Kronstädter Straße: Die Verbesserung der Verbindung an dem Standort Kronstädter Straße auf 1 Giga- byte mittels Glasfaser ist erfolgt. Ringstraße: Die Verbesserung der Verbindung an dem Standort Ringstraße auf 1 Gigabyte mittels Glasfaser ist erfolgt. Poller Holzweg: Im Hinblick auf die Beantwortung der Verwaltung 1197/2023 hat die Verwaltung die Situation am Poller Holzweg erneut und eingehend, einschließlich einer Ortsbesichti- 2 gung, geprüft. Im Ergebnis ist eine Verbesserung der bestehenden W-LAN-Verbin- dung nur durch Verlegung eines Glasfaserkabels möglich. Diese Verlegung würde aufwendige und kostenintensive Tiefbauarbeiten über eine Strecke von circa 550 Me- ter gemäß dem Angebot des Telekommunikationsanbieters erfordern, wobei eine Bahntrasse im Bereich des Baumschulenwegs unterquert würde. Das vorliegende An- gebot des Anbieters sieht dafür einen Gesamtpreis von rund 180.000 Euro brutto vor. Eine derart hohe Investition für einen einzelnen Standort, an dem bereits eine Inter- netversorgung besteht, bewertet die Verwaltung als unwirtschaftlich und lehnt es da- her ab. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Kosten für vergleichbare Maßnah- men an anderen Unterkünften im Bereich von rund 80.000 Euro bewegt haben. Insbe- sondere wäre die Investition auch nicht nachhaltig, da auf der Fläche kein Baupla- nungsrecht für Wohnbauten besteht. Eine Nutzung der bestehenden Wohnheime ist daher nur noch im Rahmen des Bestandsschutzes möglich. Die derzeitige angespannte Haushaltslage erfordert es zudem, insgesamt zu signifi- kanten Einsparungen zu kommen und die verfügbaren Ressourcen insbesondere auf Kern- und Pflichtaufgaben zu konzentrieren. Eine derart hohe Ausgabe für die Verbes- serung eines bestehenden W-LAN ist vor diesem Hintergrund nicht zu rechtfertigen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die verbesserte Ausstattung der Unterkünfte mit leistungsfähigem Internet abgeschlossen ist. Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2472/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 01.10.2024
- Erstellt
- 14.08.2024 10:51