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14,7 Millionen mehr für saubere Luft - warum baut die KVB von dem Geld die Videoüberwachung aus? hier: Anfrage der Ratsgruppe BUNT in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 11.12.2018, TOP 5.2.4 (AN/1811/2018)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 0168/2019 vom 17.01.2019

Stand: Am 29.01.2019 im Verkehrsausschuss beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/201/2 Vorlagen-Nummer 17.01.2019 0168/2019 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 29.01.2019 14,7 Millionen mehr für saubere Luft - warum baut die KVB von dem Geld die Videoüberwachung aus? hier: Anfrage der Ratsgruppe BUNT in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 11.12.2018, TOP 5.2.4 (AN/1811/2018) Zu der o. g. Anfrage nimmt die Verwaltung nach Abstimmung mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) wie folgt Stellung: 1. Welche Gelder sind für welche Anschaffungen/Maßnahmen geplant? Der KVB liegen Bewilligungen über rd. 17 Mio. Euro zur Erneuerung der Betriebssteuerungs- software ITCS und der dazugehörenden Komponenten sowie über rd. 9 Mio. Euro zur Verbesse- rung der digitalen Fahrgastinformation vor. Weitere rd. 0,4 Mio. Euro sind zur Beschaffung von E- Nutzfahrzeugen, zur weiteren Entwicklung von E-Tarifen etc. bewilligt. Zudem sind 3,7 Mio. Euro für die Nachrüstung der Busflotte mit sog. SCRT-Abgasiltern (Selective Catalytic Reduction Tech- nology) beantragt. 2. Bitte stellen sie dar, inwiefern die Maßnahmen/Anschaffungen zur Förderung der Luftrein- haltung geeignet sind. Die Nachrüstung der Busflotte mit SCRT-Filtern trägt unmittelbar zu einer Verbesserung der Luft- qualität bei. Die anderen Maßnahmen, wie beispielsweise das ITCS-Projekt, tragen zur Verbesse- rung der Betriebssteuerung sowie der Qualität der Betriebsabläufe bei und wirken positiv auf eine Kapazitätssteigerung des ÖPNV. Zudem können die Kundeninformation signifikant verbessert und die subjektiv wahrgenommene Sicherheit positiv beeinflusst werden. Sie wirken somit mittel- bar auf die Attraktivität des Nahverkehrsangebotes, bauen Zugangshemmnisse ab und führen zu einer steigenden Nutzung des ÖPNV. 3. Die KVB kündigte des Weiteren an, im Rahmen des Ausbaus ihres Bus- und Bahnangebots 25 Dieselbusse mit EU-Norm 6 zu kaufen. Die Ausschreibung für 50 E-Busse sei in Vorbe- reitung. Wieso schafft die KVB im Jahr 2019 noch Dieselbusse an? Die Beschaffung von Bussen mit alternativen Antriebstechnologien inkl. der zugehörigen Ladeinf- rastruktur dauert etwa doppelt so lange wie die Beschaffung von Dieselbussen. Hinzu kommen technische und finanzielle Fragestellungen, wie die Reichweite und damit die Einsatzfähigkeit bei langlaufenden Linien sowie wie die Abbildung der erheblichen Mehrkosten. Letztlich sind auch umfangreiche Anpassungen der Werkstätten und Energieversorgung für den weiteren Umstieg er- forderlich, die von der KVB für die kommenden Jahre geplant und schrittweise – unter Aufrechter- haltung des Betriebes – umgesetzt werden. Insofern ist die Beschaffung weiterer Dieselbusse während der Übergangsphase erforderlich, um den Betrieb zügig weiter ausbauen zu können. Gez. Dr. Keller i.V. für Dez. II

Beratungsverlauf

  1. 29.01.2019

    Verkehrsausschuss

    TOP 6.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Sache ist erledigt

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