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3300/2024

Beantwortung einer Anfrage nach § 4 (Integrationsrat) vom 02.09.2024 betreffend "Global denken, lokal handeln: Chancen strategischer Städtepartnerschaften im globalen Süden"

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 31.10.2024

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Nächste Beratung: Digitalisierungsausschuss, Sitzung am 16.06.2025

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4391 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/01/3 
 
Vorlagen-Nummer 31.10.2024 
 3300/2024 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Digitalisierungsausschuss 25.11.2024 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 02.12.2024 
 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 (Integrationsrat) vom 02.09.2024 betreffend 
"Global denken, lokal handeln: Chancen strategischer Städtepartnerschaften im 
globalen Süden", AN/1148/2024 
Hintergrund: 
 
Im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung bieten Städtepartnerschaften zwischen Köln 
und Städten des globalen Südens wertvolle Möglichkeit, technische, soziale und 
wirtschaftspolitische Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Solche Partnerschaften 
basieren auf Grundlage von Austausch von Wissen, Technologietransfer und bewährten 
Praktiken und fördern den internationalen Dialog. Durch aktive Teilnahme an internationalen 
Projekten könnte Köln nicht nur seinen politischen Einfluss ausbauen, sondern auch eine 
Vorreiterrolle in der globalen Entwicklungszusammenarbeit einnehmen. 
 
Die gezielte Unterstützung von Smart City Initiativen in afrikanischen Partnerstädten wie in 
Ruanda würde nicht nur zur Reduzierung globaler Ungleichheiten beitragen, sondern auch 
Kölns Ansehen als innovativer und zukunftsorientierter Akteur stärken. Indem Köln seine 
Expertise in Bereichen wie Verkehrsmanagementsystemen und Umweltsensorik teilt, könnte 
es eine nachhaltige, inklusive Entwicklung fördern, die den Zielen der UN-
Nachhaltigkeitsagenda 2030 (SDG’s) entspricht. Vor diesem Hintergrund ist es bedeutend, die 
bestehenden und potentiellen Partnerschaften zu prüfen, um sicherzustellen, dass die 
notwendigen technischen und administrativen Voraussetzungen für eine erfolgreiche 
Zusammenarbeit gegeben sind.  
 
Vor diesem Hintergrund wird um die Beantwortung folgender Fragen gebeten: 
 
Frage 1:  
Welche Städtepartnerschaften werden aktuell im Zuge der Digitalisierung als potentielle 
Kooperationspartner in Betracht gezogen oder angestrebt? 
 
Antwort der Verwaltung:  
Barcelona könnte ein potentieller Kooperationspartner sein, denn Barcelona hat mit Köln 
bereits seit 2015 im Projekt „Grow Smarter“ kooperiert. (Weitere beteiligte Stadt war 
Stockholm). Zudem arbeitet Barcelona gemeinsam mit den spanischen Städten Victoria-
Gasteiz, Valencia und Soria und Köln im NetZeroCities-Programm zusammen. 
 
Frage 2:

2 
 
Welche (interne & externe) bürokratische Hürden oder komplexen Verwaltungsprozesse 
haben sich in bisherigen Städtepartnerschaften als besonders herausfordernd erwiesen und 
könnten zukünftige Projekten mit Partnerstädten erschweren? Können Sie ein konkretes 
Fallbeispiel nennen? 
 
Antwort der Verwaltung:  
Es gibt keine internen und externen Hürden, außer – wie in allen Vorhaben – eine 
Begrenzung durch personelle Ressourcen, in Köln und vor allem auch in den Partnerstädten. 
 
Frage 3: 
Ist die notwendige technische Infrastruktur vorhanden, um digitale Projekte in Zusammenar-
beit mit Partnerstädten effektiv umzusetzen und & verwalten zu können? 
 
Antwort der Verwaltung:  
Ja. Die notwendige Infrastruktur zur effektiven Umsetzung und Verwaltung von digitalen Pro-
jekten ist grundsätzlich vorhanden (cProjekt). Die technische Infrastruktur bei der Zusammen-
arbeit mit externen Dritten müsste projektspezifisch evaluiert werden, insbesondere IT-Sicher-
heits- und Datenschutzaspekte wären dann zu betrachten. 
 
Frage 4: 
Werden Kooperationen für Smart City Initiativen zwischen Köln und einer afrikanischen Stadt, 
beispielsweise in Ruanda, angestrebt? Falls nein, was sind die Gründe & welche 
Herausforderungen bestehen? 
 
Antwort der Verwaltung:  
Im Moment werden keine Kooperationen für Smart City-Initiativen angestrebt, da die Stadt 
Köln in ihren internationalen Beziehungen gemäß des vom Rat am 23. März 2023 
beschlossenen Städtepartnerschaftskonzeptes andere Schwerpunkte verfolgt. 
 
Frage 5: 
Stehen für die Umsetzung von Smart City Konzepten in Kooperation mit afrikanischen Städten 
genügend personelle & finanzielle Ressourcen überhaupt zu Verfügung? Falls ja, wie hoch 
sind diese? 
 
Antwort der Verwaltung:  
Die personellen und finanziellen Ressourcen der Abteilung Europa und Internationales sind 
durch die bestehenden Städtepartnerschaften und die damit zusammenhängenden Aktivitäten 
gebunden. 
  
Gez. Blome

Beratungsverlauf (2)

02.12.2024 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
16.06.2025 Digitalisierungsausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3300/2024
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
31.10.2024
Erstellt
23.10.2024 10:33