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1718/2021

Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021

Mitteilung Ausschuss 26.05.2021

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Kölner Statistische Nachrichten 
Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln 
Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung 
und Ausblick 2021

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 2 
Zusammenfassung 
In Köln ist der seit nunmehr zehn Jahren zu beobachtende kontinuierliche Beschäftigungsanstieg in Folge der 
Corona-Pandemie mit ihren wirtschaftlichen Einschränkungen zum Stillstand gekommen: Zur Jahresmitte 2020 
ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 3 000 (-0,5 Prozent) auf 
nunmehr 579 600 zurückgegangen. Damit liegt Köln im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten im  
unteren Mittelfeld. Insbesondere die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnisse ist um rund ein 
Zehntel deutlich zurückgegangen (-11 600 oder -9,1%). Zeitgleich stieg die Zahl der Arbeitslosen in Köln im  
Jahresdurchschnitt 2020 deutlich gegenüber 2019 auf 55 200 (+19% oder +8 800). Die Zahl der bei der Arbeits-
agentur gemeldeten offenen Stellen sank gegenüber dem Vorjahr deutlich um fast 40 Prozent (-16 100). 
Durch Kurzarbeit konnten in Köln zahlreiche Arbeitsplätze gesichert werden: Im Juni 2020 realisierten die Kölner 
Unternehmen für 71 000 Personen oder 12 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten das  
Kurzarbeitergeld. Ohne die Inanspruchnahme von Kurzarbeit wäre die Beschäftigung in Köln gegenüber dem 
Vorjahr um 74 000 oder 13 Prozent zurückgegangen. 
In Folge der Corona-Krise ist die Zahl der Arbeitsplätze insbesondere bei der Zeitarbeit (-3 100 Arbeitsplätze) und 
im Gastgewerbe (-1 800 Arbeitsplätze) deutlich gesunken. Von den Beschäftigtenrückgängen und Übergang in 
Arbeitslosigkeit waren am stärksten die Jüngeren unter 25 Jahre betroffen. Arbeitsplatzgewinne gab es vor allem 
im Gesundheits- und Sozialwesen (+2 000), in der Öffentlichen Verwaltung (+1 900 Arbeitsplätze) und bei IT-
Dienstleistungen (+1 300 Arbeitsplätze). 
Nach der aktuellen IAB-Regionalprognose von März 2021 soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig  
Beschäftigten in Köln in diesem Jahr geringfügig um 0,2 Prozent auf rund 586 300 steigen und gleich- 
zeitig die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl auf 53 700 zurückgehen (-2,7%).

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 3 
Corona bremst Beschäftigungsanstieg in Köln 
Der seit einem Jahrzehnt zu beobachtende kontinuierliche Beschäftigungsanstieg in Köln ist in Folge der Corona-
Krise zum Stillstand gekommen: Zur Jahresmitte 2020 sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 
gegenüber dem Vorjahr erstmals seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 wieder geringfügig um 3 000 
auf nunmehr 579 600 (-0,5%, Grafik 1). Die eine Hälfte dieses Beschäftigtenrückgangs betraf den Dienstleistungs-
sektor (-1 500), die andere Hälfte entfiel auf den Produktionssektor (-1 400). 
Ende September 2020 ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Köln wieder leicht auf 586 200  
angestiegen. Beigetragen hierzu hat die Zunahme von rund 6 600 Beschäftigten (+1,1%) gegenüber Juni 2020. 
Erfahrungsgemäß gilt das dritte Quartal als Jahreshöchststand bei der Beschäftigung, weil zu diesem Zeitpunkt 
die Auszubildenden in die Beschäftigung eintreten. Im Vergleich zum dritten Quartal 2019 ist jedoch eine noch 
deutlichere Abnahme der Beschäftigtenzahl um 5 500 als zur Jahresmitte festzustellen. 
Grafik 1: Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln seit 2010
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
In Gesamtjahr 2020 wurde von den Kölner Unternehmen für mehr als ein Drittel der Beschäftigten (210 000) 
Kurzarbeit angezeigt. Von den im Juni 2020 insgesamt rund 190 000 angezeigten Fällen für eine mögliche Kurz-
arbeit realisierten die Betriebe für 71 000 Personen (37%) das Kurzarbeitergeld.1 Dies sind rund 12 Prozent aller 
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln. Ohne die Kurzarbeit wäre die Beschäftigtenzahl in Köln  
gegenüber dem Vorjahr um 74 000 oder 13 Prozent gesunken. 
Nach Aussage der Kölner Arbeitsagentur wird sich der Kölner Arbeitsmarkt im Laufe des Jahres 2021 wieder  
entspannen. Da die Betriebe zunächst ihre Beschäftigten aus der Kurzarbeit holen, bevor sie neu einstellen, wird 
die Erwerbstätigkeit erst langsam wieder steigen und in der Folge die Arbeitslosigkeit sinken können.
2 
 
1 Zahlen zur tatsächlich realisierten Kurzarbeit liegen erst sechs Monaten später vor. 
2 Agentur für Arbeit Köln: 2020: Kurzarbeit rettet Arbeitsplätze - 2021: Zukunftsinvestition Weiterbildung; Siehe auch unter: https://www.ar-
beitsagentur.de/vor-ort/koeln/presse/002-21, abgerufen am 8.1.2021 
463.323
582.613
579.638
586.170
450 000
475 000
500 000
525 000
550 000
575 000
600 000
-10 000
-5 000
0
5 000
10 000
15 000
20 000
Veränderungen zum Vorjahresquartal SVP-Beschäftigte

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 4 
Köln mit überdurchschnittlichem Beschäftigungsrückgang 
Köln liegt mit seiner Beschäftigungsabnahme (-0,5%) im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten im unteren 
Mittelfeld (Grafik 2). Lediglich Nürnberg (-1,8%) und Stuttgart (-0,7%) verzeichneten hier stärkere Rückgänge. 
Grafik 2: Entwicklung der Beschäftigten in Köln sowie in Vergleichsstädten 2019 bis 2020 (jeweils am 30.06.) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Dienstleistungssektor insgesamt bei knapp unter 500 000 Beschäftigten – 
Verluste bei Zeitarbeit und Gastgewerbe 
Die Zahl der Beschäftigten im in Köln dominierenden Dienstleistungssektor – 86 Prozent aller Kölner Beschäftigten 
sind hier tätig – nahm zwar um 1 500 ab, ging aber relativ betrachtet nur leicht um 0,3 Prozent von 500 000 auf 
498 000 zurück. Innerhalb des Sektors kam es sowohl zu Arbeitsplatzverlusten als auch zu Zuwächsen. 
In Folge der Corona-Krise ist die Beschäftigung bei der Zeitarbeit (-3 100 Arbeitsplätze oder -19,0%) und im Gast-
gewerbe (-1 800 Arbeitsplätze oder -8,4%) deutlich zurückgegangen. 
Beschäftigtenzuwächse in Gesundheitsämtern, der IT und Krankenhäusern 
Dagegen gab es innerhalb des Dienstleistungssektors zwischen Mitte 2019 und 2020 den höchsten absoluten  
Beschäftigtenzuwachs im Gesundheits- und Sozialwesen. Hier erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um 2 000 auf 
nunmehr 75 400 Arbeitsplätze (+2,7%). Beigetragen hierzu haben auch in Folge der Corona-Pandemie  
insbesondere die Beschäftigungszuwächse im Krankenhausbereich (+600 Arbeitsplätze oder +2,7%, Tabelle 2), 
aber auch in der sozialen Betreuung älterer Menschen und Behinderter (+400 Arbeitsplätze oder +4,6%) sowie in 
Pflegeheimen (+200 Arbeitsplätze oder +3,8%). 
  
1,2
0,7
0,4
0,2
0,1
0,1
0,0
-0,5
-0,7
-1,8
0,0
-0,3
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
Düsseldorf
Berlin
Leipzig
Hamburg
Dortmund
München
Frankfurt/Main
Köln
Stuttgart
Nürnberg
NRW
Deutschland
Veränderungen in Prozent

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 5 
Auch die Öffentliche Verwaltung verzeichnete unter anderem durch die personelle Verstärkung in den Gesund-
heitsämtern ein Beschäftigungsplus von rund 1 900 Arbeitsplätzen (+7,2%, Tabelle 3). Dieses resultiert fast aus-
schließlich aus dem Bereich Allgemeine öffentliche Verwaltung (+1 500 Arbeitsplätze beziehungsweise +11,0%). 
Es gab zudem einen deutlichen Beschäftigungszuwachs bei den Dienstleistungen der Informationstechnologie 
mit einem Plus von 1 300 Arbeitsplätzen gegenüber dem Vorjahr (+5,9%). 
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Köln 2019 und 2020 (jeweils am 30.6.) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
Zahl Prozent
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei  188  214  26 13,8
Bergbau,Gewinnung von Erdöl und Erdgas, Steine und Erden 1 722 1 635 - 87 -5,1
Verarbeitendes Gewerbe 56 601 54 505 -2 096 -3,7
darunter:
Ernährungsgewerbe 6 406 6 141 - 265 -4,1
Druckgewerbe, Vervielfältigung von Datenträgern 1 536 1 467 - 69 -4,5
Chemie- und Pharmaindustrie 7 271 7 290  19 0,3
Maschinenbau 8 047 7 811 - 236 -2,9
Elektrotechnik 3 810 3 672 - 138 -3,6
Energieversorgung 4 346 4 502  156 3,6
Abwasser- und Abfallentsorgung, Umweltreinigung, Recycling 3 172 3 360  188 5,9
Baugewerbe 16 970 17 345  375 2,2
Produktionssektor insgesamt 82 999 81 561 -1 438 -1,7
Handel, Instandhaltung und Reparatur von KFZ 69 662 69 730  68 0,1
darunter:
Handelsvermittlung und Großhandel 26 233 26 067 - 166 -0,6
Einzelhandel 35 415 36 073  658 1,9
Gastgewerbe 21 654 19 827 -1 827 -8,4
Verkehr und Lagerei (Logistik) 39 873 39 378 - 495 -1,2
darunter:
Landverkehr, Pipelines 14 528 14 272 - 256 -1,8
Luftfahrt 2 973 2 836 - 137 -4,6
Lagerei sowie sonstige Verkehrsdienstleistungen 13 405 13 185 - 220 -1,6
Post-, Kurier- und Expressdienste 8 967 9 085  118 1,3
Information und Kommunikation 48 564 49 654 1 090 2,2
darunter:
Rundfunkveranstalter 6 916 7 151  235 3,4
Telekommunikation 4 483 4 379 - 104 -2,3
Dienstleistungen der Informationstechnologie 22 476 23 813 1 337 5,9
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 36 268 36 583  315 0,9
darunter:
Kreditgewerbe 12 078 12 767  689 5,7
Versicherungsgewerbe 24 190 23 816 - 374 -1,5
Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen 111 389 107 304 -4 085 -3,7
darunter:
Rechts-, und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung 14 802 15 264  462 3,1
Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; 
Unternehmensberatung 27 294 27 763  469 1,7
Forschung und Entwicklung 6 093 6 812  719 11,8
Werbung und Marktforschung 8 408 8 110 - 298 -3,5
Befristete Überlassung v. Arbeitskräften (Zeitarbeit) 16 415 13 290 -3 125 -19,0
Weitere Dienstleistungen: 172 204 212 184 39 980 23,2
darunter:
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 26 869 28 811 1 942 7,2
Erziehung und Unterricht 26 206 25 536 - 670 -2,6
Gesundheits- und Sozialwesen 73 439 75 417 1 978 2,7
Dienstleistungssektor insgesamt 499 614 498 077 -1 537 -0,3
Insgesamt 582 613 579 638 -2 975 -0,5
  Veränderung
2019-202020202019Branchen nach Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2008

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 6 
Leichte Rückgänge bei Nahrungsmitteln, Maschinenbau und Elektrotechnik 
Im Produktionssektor insgesamt sind im Saldo rund 1 400 Arbeitsplätze verloren gegangen (-1,7%). Allein das 
Verarbeitende Gewerbe verzeichnete einen deutlichen Beschäftigungsrückgang um rund 2 100 Mitarbeitende  
(-3,7%). In Folge der Corona-Krise und den damit verbundenen Lieferengpässen und Produktionsdrosselungen 
gab es hier vor allem im Ernährungsgewerbe (-264 oder -4,1%), im Maschinenbau (-236 oder -2,9%) und in der 
Elektrotechnik (-138 oder -3,6%) leichte Beschäftigungsrückgänge. Dagegen konnte das Baugewerbe mit rund 
400 zusätzlichen Arbeitsplätzen (+2,2%) leicht zulegen. 
Tabelle 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2019 und 2020 – Gesundheits- und Sozialwesen 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2019 und 2020 – Öffentliche Verwaltung 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Beschäftigungsrückgänge eher bei Männern, Jüngeren und Nicht-Akademiker*innen 
Der gesamte Beschäftigungsrückgang zwischen 2019 und 2020 (-0,5%) ist ausschließlich auf eine Abnahme bei 
den Männern zurückzuführen: Rund 3 000 Männer (-1,0%) waren weniger sozialversicherungspflichtig tätig als 
ein Jahr zuvor (Tabelle 4). Allerdings gab es hier in Folge der Corona-Krise auch positive Beschäftigungseffekte, so 
etwa bei den IT-Dienstleistungen (+900 oder 5,6%), in der Forschung und Entwicklung (+540 oder +18,2%) sowie 
in der Unternehmensführung und -verwaltung (+530 oder +6,3%). Bei den Frauen erhöhte sich die Beschäftigung 
bedingt durch die Corona-Pandemie in der Öffentlichen Verwaltung, und zwar insbesondere in Gesundheits- 
ämtern (+960 oder +9,8%), im systemrelevanten Lebensmitteleinzelhandel (+650 oder +9,4%) und in Kranken-
häusern (+490 oder +2,9%). 
Zahl  Prozent
Gesundheits- und Sozialwesen 73 439 75 417 1 978 2,7
darunter:
Krankenhäuser 23 819 24 458  639 2,7
Arzt- und Zahnarztpraxen 10 903 10 982  79 0,7
Sonstiges Gesundheitswesen 7 240 7 343  103 1,4
Pflegeheime 6 162 6 394  232 3,8
Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime 2 994 2 979 - 15 -0,5
Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1 370 1 409  39 2,8
Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter 8 995 9 405  410 4,6
Sonstiges Sozialwesen (ohne Heime) 11 956 12 447  491 4,1
Branchensegmente WZ 2008
Veränderung
2019-20202019 2020
Zahl  Prozent
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 26 869 28 811 1 942 7,2
darunter:
Allgemeine öffentliche Verwaltung 14 006 15 546 1 540 11,0
Öffentliche Verwaltung auf den Gebieten Gesundheit, Bildung, Kultur und Soziales 2 783 2 762 - 21 -0,8
Wirtschaftsförderung, -ordnung und -aufsicht  697  767  70 10,0
Rechtspflege 1 786 1 953  167 9,4
Sozialversicherung 5 407 5 604  197 3,6
Übrige öffentliche Verwaltung (Feuerwehr, öffentliche Sicherheit und Ordnung) 2 190 2 179 - 11 -0,5
Branchensegmente WZ 2008 2019 2020
Veränderung 
2019-2020

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 7 
Überdurchschnittliche Beschäftigungsrückgänge gab es bei 25- bis 54-Jährigen (-6 200 oder -1,5%) und insbe-
sondere den Jüngeren unter 25 Jahre (-1 700 oder -3,1%). Der Beschäftigungsanstieg um 4 500 oder 4,5 Prozent 
auf 104 000 bei den älteren Beschäftigten (55 bis 65 Jahre) ist überwiegend demografisch bedingt. Prozentual 
am stärksten erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ab 65 Jahre bis zur Regelalters-
grenze, nämlich um 300 oder 5,5 Prozent; eine Folge der sich sukzessiv erhöhenden Regelaltersgrenze. 
Hochqualifizierte Arbeitnehmer*innen konnten trotz Stagnation bei der Gesamtbeschäftigung deutlich zulegen: 
Ihre Beschäftigtenzahl erhöhte sich um 5 400 Personen (+3,6%). Bei den Nicht-Akademiker*innen war die  
Beschäftigung dagegen rückläufig (-3 300 oder-1,1%). 
Seit 2019 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer*innen gemäß dem 
Trend der letzten Jahre weiter um rund 200 auf 86 000 (+0,2%). Gleichzeitig ist die Zahl der deutschen Staats- 
angehörigen, deren Zuwächse in den letzten Jahren deutlich unter denen der Ausländer*innen lagen, um 3 100 
auf 493 000 zurückgegangen (-0,6%). 
Tabelle 4: Struktur der Beschäftigung am Arbeitsort Köln 2019 und 2020 (jeweils am 30.6.) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Deutlicher Rückgang der geringfügigen Beschäftigung 
Die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnisse3 ist insgesamt von Mitte 2019 bis Mitte 2020 
um rund 11 600 auf 116 000 zurückgegangen (-9,1%), Dabei sank gleichzeitig die Zahl der ausschließlich gering-
fügig Beschäftigten sogar um rund 8 800 auf 71 000 (-11,0%). Die Zahl derer, die als Nebenjob zusätzlich zu ihrer 
Hauptbeschäftigung eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben, sank um 2 800 (-6,0%). Damit ist die 
geringfügige Beschäftigung stärker zurückgegangen als die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 
insgesamt. 
  
 
3 Geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse liegen vor, wenn das monatliche Arbeitsentgelt aus dieser Beschäftigung regelmäßig 
450 Euro nicht überschreitet. Sie werden nicht zu den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gezählt. 
Zahl Prozent
 insgesamt 582 613 579 638 -2 975 -0,5
Männer 312 402 309 428 -2 974 -1,0
Frauen 270 211 270 210 - 1 0,0
Deutsche 495 821 492 714 -3 107 -0,6
Ausländer*innen 86 074 86 285  211 0,2
Jüngere unter 25 Jahre 53 091 51 441 -1 650 -3,1
25 bis unter 55 Jahre 424 280 418 114 -6 166 -1,5
55 bis unter 65 Jahre 99 352 103 871 4 519 4,5
65 bis Regelaltersgrenze 5 890 6 212  322 5,5
Vollzeitbeschäftigte 418 810 414 975 -3 835 -0,9
Teilzeitbeschäftigte 163 803 164 663  860 0,5
Auszubildende 19 719 20 761 1 042 5,3
Einpendler*innen 284 207 283 690 - 517 -0,2
Auspendler*innen 128 138 128 205  67 0,1
anerkannter Berufsabschluss 286 203 282 924 -3 279 -1,1
akademischer Berufsabschluss1) 148 096 153 476 5 380 3,6
ohne Berufsabschluss 81 630 80 535 -1 095 -1,3
Geringfügig Beschäftigte insgesamt 2) 127 394 115 768 -11 626 -9,1
Geringfügig Beschäftigte (ausschließlich) 80 222 71 416 -8 806 -11,0
Geringfügig Beschäftigte (Nebenjob) 47 172 44 352 -2 820 -6,0
1) Bachelor, Diplom, Magister, Master, Staatexamen, Promotion
2) Geringfügig entlohnte Beschäftigte und Kurzzeitbeschäftigte
Veränderungen
2019-20202019 2020Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 8 
In Minijobs sind Frauen überrepräsentiert: Mitte 2020 arbeiteten in Köln insgesamt 39 000 Frauen, aber nur 
26 000 Männer ausschließlich in geringfügigen Beschäftigungen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die  
Beschäftigungsanteile von Frauen (60%) und Männern (40%) in Minijobs nicht verändert und deren  
Beschäftigung ist relativ betrachtet gleichermaßen zurückgegangen. 
Monatliche Zunahme der Kurzarbeit4 während der Lockdowns 
In Folge der Corona-Pandemie sind zahlreiche Unternehmen und Arbeitnehmer*innen von Kurzarbeit betroffen. 
Aktuell dient dieses arbeitsmarktpolitische Instrument in erster Linie der Erhaltung von Arbeitsplätzen und damit 
zur Verhinderung eines stärkeren Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den besonders von der Corona-Pandemie  
betroffenen Branchen. 
In Köln haben von April 2020 bis März 2021 rund 18 900 Betriebe für 249 500 Beschäftigte (43 Prozent aller  
Beschäftigten) Kurzarbeit angezeigt.5 Betroffen hiervon waren insbesondere das Gastgewerbe, der Handel, Teile 
der Industrie sowie die sonstigen wirtschaftlichen und persönlichen Dienstleistungen, wie zum Beispiel Reise- 
büros, Fitness- und Kosmetikstudios sowie das Friseurhandwerk. 
Nachdem in Köln die Anzeigen für Beschäftigte in Kurzarbeit während des ersten Lockdowns6 im April letzten 
Jahres auf rund 130 000 stark gestiegen waren, gingen sie von Mai bis Oktober wieder deutlich auf rund 1 100 
zurück (Grafik 3). Mit Beginn des zweiten Lockdowns7 im November 2020 ist die Zahl der Beschäftigten, für die 
Kurzarbeit angezeigt wurde, bis Januar 2021 wieder sukzessive auf 26 000 angestiegen. Im Februar ging sie dann 
aber mit der Hoffnung auf baldige Lockerungen der durch die Pandemie bedingten Einschränkungen wieder 
deutlich auf zunächst 8 900 Personen und im März weiter auf nunmehr 2 800 Personen zurück. 
Grafik 3: Anzeigen für Beschäftigte in Kurzarbeit in Köln 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
 
4 Kurzarbeitergeld soll einen Verdienstausfall zumindest teilweise wieder ausgleichen und auch den Arbeitsplatz erhalten, wenn die aktuelle 
Situation eines Betriebes Entlassungen notwendig machen würde. Ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn Arbeitgebende die regel-
mäßige Arbeitszeit kürzen müssen, und dies bei der zuständigen Agentur für Arbeit angezeigt haben. In den meisten Fällen geschieht das aus 
konjunkturellen Gründen, da die wirtschaftliche Lage eines Betriebes schlecht ist. In der Corona-Pandemie wird auch für 100-prozentige Kurz-
arbeit ohne jegliche Arbeitsleistung Kurzarbeitergeld gezahlt. 
5 Agentur für Arbeit Köln: Der Kölner Arbeitsmarkt im März 2021; Siehe auch unter: https://www.arbeitsagentur.de/vor-
ort/koeln/presse/09-21-amb-marz, abgerufen am 31.3.2021. 
6Der erste Corona-Lockdown trat am 22. März 2020 in Kraft und endete weitestgehend am 10. Mai 2020. 
7Der zweite Corona-Lockdown trat am 2. November 2020 zunächst als Teil-Lockdown in Kraft. Seit dem 16. Dezember 2020 gilt ein harter 
Lockdown, der seit dem 8. März 2021 schrittweise gelockert wird. 
326 498
16 027
5 389
3 218
1 115 746 1 093
7 454 8 891
26 354
8 859
2 814
 0
2 500
5 000
7 500
10 000
12 500
15 000
17 500
20 000
22 500
25 000
27 500
30 000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2020
2021
Personen in  Anzeigen über Kurzarbeit
Berichtsmonat
35 870
131 459
Die Anzeigepflicht für wirtschaftlich bedingte Saison- Kurzarbeit ist ab September 2016 entfallen.
Aus verfahrenstechnischen Gründen können die Anzeigen zur Kurzarbeit noch vereinzelt Anzeigen
zum Saison-Kurzarbeitergeld beinhalten.

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 9 
Deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit in Köln 
Im ersten Jahr der Corona-Krise ist die Arbeitslosigkeit in Köln im Jahresdurchschnitt 2020 um rund ein Fünftel 
deutlich gestiegen: So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber 2019 um 19,0 Prozent oder rund 8 000 
Personen auf 55 200 (Tabelle 5). Gleichzeitig ist die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote von 7,8 auf 9,2 
Prozent gestiegen. 
Im Vergleich zu Köln stieg die Arbeitslosigkeit im Landesdurchschnitt NRW um 15,5% sowie auf Bundesebene um 
+18,9%. Bis auf Düsseldorf (+18,7%) und Dortmund (+13,6%) verzeichneten die übrigen Vergleichsstädte höhere 
Zuwächse bei den Arbeitslosenzahlen um bis zu 40 Prozent (Grafik 4). 
Tabelle 5: Kennziffern zur aktuellen Arbeitsmarktentwicklung 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik  
  
Zahl in Prozent
Arbeitslose insgesamt 46 397 55 194 8 796 19,0     
Frauen 21 075 24 708 3 633 17,2     
Männer 25 323 30 486 5 163 20,4     
Jüngere unter 25 Jahre 3 073 4 012  939 30,5     
25 bis 54 Jahre 34 199 41 528 7 329 21,4     
über 55 Jahre 9 125 9 654  529 5,8     
Ausländer*innen 17 496 21 545 4 049 23,1     
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer) 4 314 5 771 1 457 33,8     
Langzeitarbeitslose 19 644 21 577 1 933 9,8     
Arbeitslose insgesamt SGB II 33 408 36 469 3 061 9,2     
Frauen 15 493 16 917 1 425 9,2     
Männer 17 915 19 551 1 636 9,1     
Jüngere unter 25 Jahre 1 985 2 360  375 18,9     
25 bis 54 Jahre 25 020 28 117 3 097 12,4     
über 55 Jahre 6 404 5 992 - 411 -6,4     
Ausländer*innen 14 115 16 249 2 134 15,1     
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer) 3 959 5 085 1 126 28,4     
Langzeitarbeitslose 18 664 19 944 1 280 6,9     
Arbeitslose insgesamt SGB III 12 990 18 725 5 736 44,2     
Frauen 5 582 7 790 2 208 39,6     
Männer 7 408 10 935 3 527 47,6     
Jüngere unter 25 Jahre 1 089 1 652  564 51,8     
25 bis 54 Jahre 9 179 13 412 4 232 46,1     
über 55 Jahre 2 722 3 662  940 34,5     
Ausländer*innen 3 380 5 296 1 916 56,7     
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer)  355  686  331 93,1     
Langzeitarbeitslose  980 1 633  653 66,7     
Arbeitslosmeldungen 125 787 114 221 -11 566 -9,2     
davon aus vorheriger Erwerbstätigkeit 49 784 52 744 2 960 5,9     
Abgänge aus der Arbeitslosigkeit 124 122 102 263 -21 859 -17,6     
davon Abgänge in Erwerbstätigkeit 40 667 38 541 -2 126 -5,2     
davon Ausbildung und sonstige Maßnahmenteilnahme 35 221 29 415 -5 806 -16,5     
davon Abgänge in Rente und Berufsunfähigkeit 42 200 28 041 -14 159 -33,6     
gemeldete offene Stellen 27 153 16 469 -10 684 -39,3     
davon ungefördert (SVP) 26 741 16 149 -10 592 -39,6     
2019 2020
Veränderungen 
2019-2020
Jahresdurchschnitte
Jahressummen
Arbeitslose

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 10 
Auch die Unterbeschäftigung, welche die Zahl der Kölnerinnen und Kölner, die insgesamt eine Beschäftigung 
suchen, umfasst (Arbeitslose plus zum Beispiel Teilnehmende an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen), ist zum 
Jahresende 2020 im Vergleich zum Vorjahr von rund 62 600 um 9 600 auf 72 200 Personen gestiegen (+15,4%). 
Neben den statistisch ausgewiesenen 57 100 Arbeitslosen zum Jahresende 2020 suchten im Dezember 15 100 
Kölnerinnen und Kölner eine Beschäftigung, während sie sich in einer Förderung befanden oder aus anderen 
Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen (Unterbeschäftigung im engeren Sinne). 
Weiterhin hohe Dynamik am Kölner Arbeitsmarkt 
Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 102 300 Kölnerinnen und Kölner ihre Arbeitslosigkeit beenden, davon 
haben mehr als ein Drittel (38 500) eine Arbeit aufgenommen (Tabelle 5). Weitere 29 400 Personen begannen 
eine Ausbildung oder nahmen an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teil. 28 000 Personen schieden  
außerdem wegen Erreichung des Rentenalters oder einer Berufsunfähigkeit aus dem Arbeitsmarkt aus. Dem 
gegenüber standen allerdings 114 200 neue Arbeitslosmeldungen, darunter 52 700 (+5,9%) aus vorheriger  
Erwerbstätigkeit. Das hohe Zu- und Abgangsvolumen zeigt die nach wie vor hohe Dynamik am Kölner Arbeits-
markt. 
Grafik 4: Entwicklung der Arbeitslosenzahl in Köln sowie in Vergleichsstädten 2019 bis 2020 
(Jahresdurchschnitt) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Grafik 5: Arbeitslosigkeit in Köln von ausgewählten Personengruppen im Jahresdurchschnitt 2020 
(Veränderung zum Jahresdurchschnitt 2019 in Prozent) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
13,6
18,7
19,0
22,0
22,7
24,6
26,3
33,0
36,8
39,2
15,5
18,9
0 5 10 15 20 25 30 35 40
Dortmund
Düsseldorf
Köln
Leipzig
Nürnberg
Hamburg
Berlin
Stuttgart
Frankfurt/Main
München
NRW
Deutschland
Veränderung in Prozent
9,8
33,8
23,1
5,8
21,4
30,5
20,4
17,2
44,2
9,2
19,0
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50
Langzeitarbeitslose
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer)
Arbeitslose Ausländer*innen
Arbeitslose über 55 Jahre
25 bis 54 Jahre
Arbeitslose Jüngere unter 25 Jahre
Arbeitslose Männer
Arbeitslose Frauen
Arbeitslose insgesamt SGB III
Arbeitslose insgesamt SGB II
Arbeitslose insgesamt

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Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 11 
Anstieg der Arbeitslosigkeit bei allen Personengruppen 
Von 2019 bis 2020 verzeichneten alle Personengruppen eine Erhöhung der Arbeitslosenzahl (Tabelle 5 und  
Grafik 5): Weit überdurchschnittliche Steigerungen bei den Arbeitslosenzahlen waren insbesondere bei den SGB-
III-Arbeitslosen8 (+44,2%) sowie bei den Jüngeren unter 25 Jahre (+30,5%) zu beobachten. Damit stieg die Zahl 
der SGB-III-Arbeitslosen fast fünfmal so stark wie die der SGB-II-Arbeitslosen9 (+9,2%). Auch die Zahl der arbeits-
losen Ausländer*innen aus nicht-europäischen Asylherkunftsländern erhöhte sich deutlich um ein Drittel. Bei 
den Langzeitarbeitslosen10 (+9,8%) und den älteren Arbeitslosen über 55 Jahre (+5,8%) erhöhten sich die Arbeits-
losenzahlen nur unterdurchschnittlich. Die möglichen Auswirkungen der Corona-Krise, wie sie bereits jetzt bei 
der Entwicklung bei den SGB-III-Arbeitslosen erkennbar sind (+44,2%), werden bei den SGB-II-Arbeitslosen und 
Langzeitarbeitslosen erst am Jahresende sichtbar sein. 
Grafik 6: Arbeitslosenzahl und –quote1) in Köln 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
 
8SGB-III-Arbeitslose erhalten Arbeitslosengeld I als Lohnersatzleistung anstelle des ausfallenden Arbeitsentgeltes im Rahmen der Arbeitslo-
senversicherung. 
9SGB-II-Arbeitslose beziehen Arbeitslosengeld II als eine Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II für erwerbsfähige Leis-
tungsberechtigte (Hartz IV). 
10 Als Langzeitarbeitslose gelten alle Personen, die am jeweiligen Stichtag der Zählung ein Jahr (hier: 364 Tage) und länger bei den Agenturen 
für Arbeit oder bei den Trägern für Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II arbeitslos gemeldet waren. 
46 028
45 598
45 674
45 417
46 327
47 053
47 950
48 518
46 971
46 651
45 357
45 225
47 679
47 037
46 663
52 986
56 830
58 013
59 828
60 723
59 434
58 620
57 462
57 051
59 855
59 449
58 391
0 %
1 %
2 %
3 %
4 %
5 %
6 %
7 %
8 %
9 %
10 %
11 %
12 %
13 %
 0
5 000
10 000
15 000
20 000
25 000
30 000
35 000
40 000
45 000
50 000
55 000
60 000
65 000
Jan 19
Feb 19
Mrz 19
Apr 19
Mai 19
Jun 19
Jul 19
Aug 19
Sep 19
Okt 19
Nov 19
Dez 19
Jan 20
Feb 20
Mrz 20
Apr 20
Mai 20
Jun 20
Jul 20
Aug 20
Sep 20
Okt 20
Nov 20
Dez 20
Jan 21
Feb 21
Mrz 21
Arbeitslose Arbeitslosenquote
1) Zu den Arbeitslosen im Sinne des Sozialgesetzbuch III (SGB III - Arbeitsförderung) zählen alle Personen, die vorübergehend nichtin einem Beschäftigungsverhältnis stehen oder nur eine kurzzeitige 
Beschäftigung ausüben, die der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen, nicht arbeitsunfähig erkrankt sind, das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und sich persönlich bei der Bundesagentur für 
Arbeit gemeldet haben und somit von der Arbeitsverwaltung registriert werden.

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 12 
Trotz Corona-Pandemie leichte Frühjahrsbelebung auf dem Kölner Arbeitsmarkt 2021 
Die Zahl der Arbeitslosen ist in Köln zum Jahresbeginn 2021 saisonbedingt angestiegen: Gegenüber Dezember 
2020 erhöhte sie sich im Januar 2021 um 2 804 beziehungsweise 4,9 Prozent auf 59 855 Personen (Grafik 6).  
Gegenüber dem Januar-Wert des Vorjahres stieg die Arbeitslosigkeit jedoch wesentlich stärker, und zwar um 
12 176 Personen oder ein Viertel (+25,5%). Auch wenn die Arbeitslosigkeit zwar saisonüblich gestiegen ist, sind 
die Zahlen aber nach dem Lockdown im Dezember bisher nicht viel höher angestiegen, als sonst üblich in Folge 
häufiger Kündigungstermine zum Jahresende, des Endes einiger Ausbildungen und des Auslaufens befristeter 
Verträge. 
Im Februar (59 449) und März (58 391) ist die Zahl der Arbeitslosen aufgrund der alljährlich üblichen Frühjahrs-
belebung im jeweiligen Vormonatsvergleich zwar leicht gesunken, allerdings liegt sie in den beiden Monaten mit 
einem Plus von jeweils einem Viertel weiterhin auf einem viel höherem Niveau als ein Jahr zuvor. 
Deutlicher Rückgang der offenen Stellen 2020 
Im vergangenen Jahr ist in Köln auch die Anzahl der der Arbeitsagentur gemeldeten sozialversicherungs- 
pflichtigen offenen Stellen gegenüber dem Vorjahr deutlich um fast 40 Prozent zurückgegangen, und zwar um 
10 600 auf nunmehr 16 100 (-39,6%, Tabelle 5). Tendenziell bewirkten beide Lockdowns unmittelbar einen Rück-
gang der von den Kölner Unternehmen gemeldeten offenen Stellen (Grafik 7). 
Grafik 7: Meldung offener Stellen in Köln 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
1 600
2 102
1 485
948
1 179
1 040
1 268 1 227
1 503
1 626
1 370
1 121
1 311
1 400 1 377
0
250
500
750
1.000
1.250
1.500
1.750
2.000
2.250
2.500
2.750
3.000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2019
2020
2021
Zugang an gemeldeten Arbeitsstellen
Di e Ergebni sse basi eren ausschl i eßl i ch auf Daten der Agentur für Arbei t gemel deten Arbei tsstel l en.
Berichtsmonat

Kölner Statistische Nachrichten – 7/2021 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 Seite 13 
Trotz Corona-Krise soll Beschäftigung stabil bleiben 
Auch wenn die Corona-Krise im vergangenen Jahr in Deutschland zu einem deutlichen Rückgang der Wirtschafts-
leistung um rund fünf Prozent geführt hat, zeigt sich der Arbeitsmarkt weiterhin robust: Die aktuelle Gemein-
schaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute von März 2021 rechnet für dieses Jahr wieder mit 
einem deutlichen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um 3,7 Prozent und für 2022 sogar um 3,9 Prozent.11 
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB prognostizierte im März 2021 für dieses Jahr eine  
Zunahme des Bruttoinlandproduktes um 3,4 Prozent: Dabei soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig  
Beschäftigten in Deutschland marginal um 258 000 auf 33,8 Millionen Personen ansteigen (+0,8%) und zudem 
die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit um 108 000 auf 2,6 Millionen Personen zurückgehen (-4,0%).12 
Die IAB-Regionalprognose vom März 2021 bestätigt die verhalten positiven Wachstumsaussichten auch für Köln: 
Demnach soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln 2021 marginal um 0,2 Prozent auf 
rund 586 300 steigen und gleichzeitig die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl auf 53 700 zurückgehen  
(-2,7%).13 
 
11 Gemeinschaftsdiagnose #1-2021: Pandemie verzögert Aufschwung –Demografie bremst Wachstum (April 2021); Siehe auch unter: 
https://gemeinschaftsdiagnose.de/wp-content/uploads/2021/04/GDF2021_Druckfahne_Gesamtdokument_V2.2.pdf, abgerufen am 
15.4.2021 
12 Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung – IAB-Kurzbericht 6/2021 - Arbeitsmarkt auf dem Weg aus der Krise (März 2021). Siehe auch 
unter: http://doku.iab.de/kurzber/2021/kb2021-06.pdf, abgerufen am 25.3.2021 
13 IAB Regionale Arbeitsmarktprognosen März 2021. Siehe auch unter: http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale Arbeitsmarktprog-
nosen_2101.pdf, abgerufen am 7.4.2021

Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy - Brandt- Platz 2
50679 Köln
Telefon: (0221) 221 - 21882
Telefax: (0221) 221 - 21900 oder 28493
E-Mail: statistik@stadt-koeln.de
Internet: www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
ISSN 2192-9726
© Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 
13/15/0/05.2021

Mitteilung Ausschuss

2773 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/153 
153/1 
Vorlagen-Nummer 26.05.2021 
 1718/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 27.05.2021 
Ausschuss Soziales und Senioren 27.05.2021 
Integrationsrat 01.06.2021 
 
Arbeitsmarkt Köln - Corona-Krise: Rückblick 2020, bisherige Entwicklung und Ausblick 2021 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik legt als Mitteilung eine Veröffentlichung zur Entwicklung 
des Kölner Arbeitsmarktes vor. Die Kölner Statistische Nachrichten 7/2021 informiert über die Ent-
wicklung der Beschäftigtenzahlen der Kölner Wirtschaft differenziert nach Branchen sowie die Struk-
turveränderungen bei den Arbeitslosenzahlen. 
In Köln ist der seit nunmehr zehn Jahren zu beobachtende kontinuierliche Beschäftig ungsanstieg in 
Folge der Corona -Pandemie mit ihren wirtschaftlichen Einschränkungen zum Stillstand gekommen: 
Zur Jahresmitte 2020 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gegenüber dem Vor-
jahr um 3 000 (-0,5 Prozent) auf nunmehr 579 600 zurückgegangen. Damit liegt Köln im Vergleich zu 
anderen deutschen Großstädten im unteren Mittelfeld. Insbesondere die Zahl der geringfügig entlohn-
ten Beschäftigungsverhältnisse ist um rund ein Zehntel deutlich zurückgegangen ( -11 600 oder -
9,1%). Zeitgleich stieg die Zahl der Arbeitslosen in Köln im Jahresdurchschnitt 2020 deutlich gegen-
über 2019 auf 55  200 (+19% oder +8  800). Die Zahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten offenen 
Stellen sank gegenüber dem Vorjahr deutlich um fast 40 Prozent (-16 100). 
Durch Kurzarbeit konnten in Köln zahlreiche Arbeitsplätze gesichert werden: Im Juni 2020 realisierten 
die Kölner Unternehmen für 71  000 Personen oder 12 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Be-
schäftigten das Kurzarbeitergeld. Ohne die Inanspruchnahme v on Kurzarbeit wäre die Beschäftigung 
in Köln gegenüber dem Vorjahr um 74 000 oder 13 Prozent zurückgegangen. 
In Folge der Corona -Krise ist die Zahl der Arbeitsplätze insbesondere bei der Zeitarbeit ( -3 100 Ar-
beitsplätze) und im Gastgewerbe ( -1 800 Arbeitsplätze) deutlich gesunken. Von den Beschäftigten-
rückgängen und Übergang in Arbeitslosigkeit waren am stärksten die Jüngeren unter 25 Jahre betrof-
fen. Arbeitsplatzgewinne gab es vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen (+2 000), in der Öffentli-
chen Verwaltung (+1 900 Arbeitsplätze) und bei IT-Dienstleistungen (+1 300 Arbeitsplätze). 
Nach der aktuellen IAB-Regionalprognose von März 2021 soll die Zahl der sozialversicherungspflich-
tig Beschäftigten in Köln in diesem Jahr geringfügig um 0,2 Prozent auf rund 586  000 steigen und 
gleichzeitig die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl auf 53 700 zurückgehen (-2,7%). 
 
gez. Greitemann 
 
Anlage 
KSN_Arbeitsmarkt_07-2021

Beratungsverlauf (3)

27.05.2021 Wirtschaftsausschuss
TOP 7.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.06.2021 Integrationsrat
TOP 5.19 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.08.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1718/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
26.05.2021
Erstellt
06.05.2021 08:02