2017/0340
Antrag zur Anregung von Bürgerbeteiligung zum Umbau der Bismarckstraße und der Frankfurter Straße einschließlich der Maßnahmen am Mathildenplatz und Willy-Brandt-Platz (Bauabschnitt 3)
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Vorhabensteckbrief Wissenschaftsstadt Darmstadt Dezernat I - Bürgerbeauftragte Luisenplatz 5a 64283 Darmstadt Ersteinstellung des Vorhabens Aktualisierung des Vorhabens Bezeichnung des Vorhabens DAVIA – Neue Infrastruktur rund um den Willy -Brandt-Platz Datum der Veröffentlichung wird bei Veröffentlichung durch Dez. I eingetragen Datum der Aktualisierung entfällt Informationen zum Vorhaben Themenbereich (bitte nur einen Hauptthemenbereich angeben bzw. themenüber- greifend) Verkehr, Mobilität und ÖPNV Betroffenes Gebiet Mitte, Johannesviertel, Martinsviertel Beschreibung Das Projekt „DAVIA - Neue Infrastruktur rund um den Willy-Brandt-Platz“ knüpft an die bereits abgeschlossene Bauprojekt „Bismarckstraße-West“ an der Dolivostraße mit dem Ausbau der Bismarckstraße Ost an und führt über den Willy-Brandt-Platz und den Mathildenplatz (Neuordnung des nachgeordneten Straßennetzes) in die Frankfurter Straße hinein bis ein- schließlich der Haltestelle Pallaswiesenstraße mit dem Kreuzungsbereich Emilstraße. Ziel der Planung ist die Verbesserung des Verkehrsablaufes im ÖPNV und für alle anderen Verkehrsteilnehmer durch Bevorrechtigung des ÖPNV durch eigene Bahnkörper und ÖPNV- Beschleunigung, barrierefreie Haltestellen entsprechend dem Stand der Technik, einen verkehrssicheren und fußgängerfreundlichen Willy-Brandt-Platz, ausreichende Flächen für wartende Fahrgäste und zu Fuß gehende mehr Flächen für Radfahrende verkehrstechnische Anpassungen zur besseren Verkehrsabwicklung sowie Erneuerung der gesamten Infrastruktur (Verkehrsflächen Gleis- und Straßenbau, Kanalnetz, Versorgungsleitungen) Aktueller Bearbeitungs- stand, weitere Bearbei- tungsschritte und Umset- zungszeitpunkte 4.Quartal 2017: Erneute Variantenuntersuchung zur Lage der Haltestel- le Willy-Brandt-Platz unter Einbeziehung des Umfelds und der Verkehrsführung rund um den Willy-Brandt- Platz und den Mathildenplatz 1. Quartal 2018: Fertigstellung der Entwurfsplanung, Einreichen der Magistratsvorlage und Beschlussfassung der Stadtver- ordnetenversammlung (Bauvorlage) 2. Quartal 2018: Einreichen der Planfeststellungsunterlage beim Regie- rungspräsidium Darmstadt, Beginn des Planfeststel- lungsverfahrens 1. Quartal 2019: Einreichen des Förderantrages nach Gemeindever- kehrsfinanzierungsgesetz 1. Quartal 2020: frühester Baubeginn Letzter relevanter politischer Beschluss Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 24.07.2014 (Vorlage 2014/0180) zu der Vorplanung Teilbereich Bismarckstraße-Ost, Willy- Brandt-Platz, Mathildenplatz und Frankfurter Straße Süd. Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 12.05.2016 (Vorlage 2016/0069) zu der Vorplanung Teilbereich Haltestelle „Pallaswiesenstra- ße“ Die Sachverhalte wurden von der Stadtverordnetenversammlung nach öffentlicher Beratung – auch in den Fachausschüssen – beschlossen. Link zur Magistratsvorlage https://darmstadt.more - rubin1.de/beschluesse_details.php?vid=230505100179&nid=ni_2014 - Stavo- 96&suchbegriffe=2014%2F0180&select_gremium=&select_art=&status= 1&x=10&y=6 https://darmstadt.more - rubin1.de/beschluesse_details.php?vid=272202100068 &nid=ni_2016- Stavo- 116&suchbegriffe=2016%2F0010&select_gremium=&select_art=&status =1&x=12&y=10 Kosten des Gesamtvorhabens (soweit bezifferbar) Stand: Mai 2016 Gesamtkosten: ca. 43,6 Millionen Euro (netto) Angenommene Förderhöhe: ca. 60 Prozent der Gesamtkosten Eigenanteil HEAG mobilo ca. 9,2 Millionen Euro (netto) Eigenanteil Stadt inkl. Anliegerbeiträge: ca. 8,2 Millionen Euro (netto) – ca. 9,8 Millionen Euro (brutto) Vorgesehene Beteiligung Stufe der vorgesehenen Beteiligung (informi e- ren/anhören/mitgestalten) und Umfang der gegebenen Gestaltungsspielräume Vorgesehen ist weiterhin eine projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit mit einer weiteren Bürgerinformationsveranstaltung im Frühjahr 2018. Weiterhin stehen die Projekt-Homepage (s.u.) und die projektspezifische E-Mail-Adresse (s.u.) für Informationen und Fragen zum Projekt zur Ve r- fügung. Die Stufe der vorgesehenen Beteiligung wird mit „Informieren und A n- hören“ angegeben. Formelle Bürgerbeteiligung (gesetzlich vorgegeben) wird durchgeführt (ja → Beschreibung/nein ) Eine formelle Bürgerbeteiligung wird im Rahmen des Genehmigungsve r- fahrens und ggf. der Umweltverträglichkeitsprüfung (falls diese durchg e- führt wird) erfolgen. Die Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt im Ra h- men des Anhörungsverfahrens durch das Regierungspräsidium Dar m- stadt, der Zeitpunkt wird öffentlich bekannt gemacht. Das Anhörung s- verfahren wird voraussichtlich im 2. Quartal 2018 stattfinden. Freiwillige Bürgerbeteil i- gung vorgesehen (ja → Be- Eine freiwillige Bürgerbeteiligung hat bereits im Mai 2016 stattgefunden (Informationsveranstaltung). Alle Anregungen, die in der Folge zum Pro- schreibung/nein→ kurze Begründung), bitte konkr e- te Termine bzw. Beteil i- gungsphasen angeben jekt eingereicht wurden, wurden geprüft und teilweise in den Planungs- prozess aufgenommen. Es ist eine weitere Bürgerbeteiligung auf der Stufe der Information vorge- sehen. Diese erfolgt vor dem Beginn des Planfeststellungsverfahrens. In dieser Veranstaltung wird auch dargestellt, welche Varianten geprüft und abgewägt wurden und wie mit den Vorschlägen und Forderungen aus der Bürgerschaft umgegangen wurde. Außerdem wird über die Möglichkeiten zur Beteiligung im Planfeststellungsverfahren informiert. Zusätzlich wird eine aufsuchende Information im Planungsgebiet angeboten. Ansprechpersonen Fachamt der Ansprechper- son: Stadtplanungsamt Name der Ansprechperson: Martin Möllmann Telefonnummer de r An- sprechperson: 06151 / 13-2610 Projektspezifische E-Mail: davia@heagmobilo.de Website des Vorhabens: www.heagmobilo.de/davia Sonstiges Weitere Informationen, z. B. Internetseite, Konzept, Dokumentation, Gutachten Eine Bürgerinformationsveranstaltung hat am 20. Mai 2016 stattgefun- den. Die Dokumentation und weitere Informationen sind unter www.heagmobilo.de/davia zu finden. Auf der Bürgerbeteiligungsplattform erfolgt eine Sortierung nach Themen und Stadtteilen. 711/106 – 08.15
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Punkt 6: Antrag zur Anregung von Bürgerbeteiligung zum Umbau der Bismarckstraße und der Frankfurter Straße einschließlich der Maßnahmen am Mathildenplatz und Willy- Brandt-Platz (Bauabschnitt 3) (V-Nr. 2017/0340) Stadtve. Dr. Blaum (FDP-Fraktion) beantragt, die Punkte 1. – 4. einzeln abzustimmen: Als redaktionelle Änderung sollte bei Punkt 1. des Beschlussvorschlages die Willy- Brandt-Straße in Willy-Brandt-Platz geändert werden. Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 1. des Beschlussvorschlages der Vorlage zuzustimmen. Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 2. des Beschlussvorschlages der Vorlage zuzustimmen. Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 3. des Beschlussvorschlages der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: Fraktionen SPD, AfD, Die Linke., FDP, UWIGA Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 4. des Beschlussvorschlages der Vorlage zuzustimmen.
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Punkt 5: Antrag zur Anregung von Bürgerbeteiligung zum Umbau der Bismarckstraße und der Frankfurter Straße einschließlich der Maßnahmen am Mathildenplatz und Willy- Brandt-Platz (Bauabschnitt 3) (V-Nr. 2017/0340) Als redaktionelle Änderung teilt der Vorsitzende, Stadtv. Huß, mit, dass es bei Punkt 1. des Beschlussvorschlages Willy-Brandt-Platz und nicht Willy-Brandt-Straße heißen muss. Stadtv. Huß (SPD-Fraktion) beantragt, bei Punkt 4. des Beschlussvorschlages die Worte „weitere Bürgerinformation“ durch „Bürgerbeteiligung“ zu ersetzen. Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt. Die Punkte 1. – 4. des Beschlussvorschlages werden einzeln abgestimmt. Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, von Punkt 1. des Beschlussvorschlages Kenntnis zu nehmen. Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 2. des Beschlussvorschlages zuzustimmen. Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, den Punkt 3. des Beschlussvorschlages abzulehnen. Gegen die Ablehnung: Fraktionen Bü 90/Grüne und CDU Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 4. des Beschlussvorschlages zuzustimmen.
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
11.10.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat III
Amt: Büro der
Bürgerbeauftragten OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 715
III 66
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0340
Magistratsbeschluss -Nr.
402
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Antrag zur Anregung von Bürgerbeteiligung zum Umbau der Bismarckstraße und der
Frankfurter Straße einschließlich der Maßnahmen am Mathildenplatz und Willy -
Brandt-Platz (Bauabschnitt 3)
Vorlage vom: 25.09.2017
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat nimmt den Antrag zur Anregung von Bürgerbeteiligung zum 3. Bauabschnitt
des Projekts „Ausbau der Nahverkehrsachse Bismarckstraße, Willy -Brandt-Straße,
Mathildenplatz und Luisenplatz“ zur Kenntnis.
2. Das Vorhaben wird auf die Vorhabenliste aufg enommen.
3. Der Anregung zur gemeinsamen Entwicklung von Varianten und Alternativen zur
bestehenden Vorplanung wird nicht gefolgt.
4. Es wird eine weitere Bürgerinformation vor dem Beginn des Planfeststellungsverfahrens
durchgeführt, in der dargestellt wird, w elche Varianten geprüft und abgewägt wurden und
wie mit den Vorschlägen und Forderungen aus der Bürgerschaft umgegangen wurde.
- 3 -
Außerdem wird über die weitere Möglichkeit zur Beteiligung im Planfeststellungsverfahren
informiert. Zusätzlich wird eine aufsuch ende Information im Planungsgebiet angeboten.
Anlagen: DAVIA_Vorhabensteckbrief
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 18.10.2017
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.09.2017
Im Rahmen der Leitlinien zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist es möglich, über
einen Antrag aus der Bürgerschaft Beteiligung zu einem städtischen Vorhaben anzuregen
(sog. Quorumsantrag). Hierzu mu ss das Vorhaben auf der Vorhabenliste eingestellt sein.
Da das Vorhaben „Ausbau der Nahverkehrsachse Bismarckstraße, Willy -Brandt-Platz,
Mathildenplatz und Luisenplatz (3. Bauabschnitt)“ bisher nicht auf der Vorhabenliste stand,
wird dies nun mit der Ein bringung des Steckbriefs in der Anlage nachgeholt.
Ziel des Antrags ist „eine einvernehmliche Planung von Politik, Verwaltung und Bürgern, die
mehrheitsfähig für Anlieger und betroffene Bevölkerung ist.“
Eine Durchführung von Bürgerbeteiligung auf der Stufe der Mitgestaltung, d.h. der
Erarbeitung einer gemeinsamen Planung, ist im Projektstand nicht mehr möglich.
Folgende Gründe sind hierzu anzuführen:
Stand des Projekts:
Das Gesamtprojekt „Ausbau der Nahverkehrsachse Bismarckstraße, Willy -Brandt-Platz,
Mathildenplatz und Luisenplatz“ ist bereits seit mehreren Jahren in Planung und die ersten
beiden Teilabschnitte des Projekts sind bereits realisiert. Ziel de s Gesamtprojekts ist eine
verbesserte Verkehrsabwicklung, eine höhere Verkehrssicherheit sowie eine städtebauliche
Aufwertung des Willy -Brandt-Platzes. Dazu soll die Haltestelle Willy -Brandt-Platz soll mit der
Baumaßnahme aus ihrer Insellage befreit und verkehrlich entzerrt werden, um zukünftig
ausreichend Aufstell - und Aufenthaltsflächen für Fahrgä ste an der barrierefrei
auszubauenden Haltestelle zu haben.
Die grundlegenden Planungsentscheidungen zum Bereich rund um den Willy -Brandt-Platz
wurden nach einer langen Variantenuntersuchung bereits im Jahr 2004 getroffen
(Magistratsbeschluss Nr. 0791). Die Planungen sind auf der Basis dieser Magistratsvorlage
kontinuierlich weiter entwickelt worden. Die hierauf aufbauenden Vorentwurfsplanungen zu
den Teilbereichen Bismarckstraße -Ost, Willy-Brandt-Platz, Mathildenplatz und Frankfurter
Straße-Süd (MV-Nr. 2014/0180) und Haltestelle Pallaswiesenstraße (MV -Nr. 2016/0069)
sind bereits politisch beschlossen. Das Projekt ist daher im Planungsprozess schon weit
vorangeschritten und steht kurz vor der Fertigstellung der Entwurfsplanung und dem Beginn
des Planfestst ellungsverfahrens.
Geringe Gestaltungsspielräume:
Aufgrund der technischen und planerischen Rahmenbedingungen sind die Spielräume für
Veränderungen äußerst begrenzt bzw. nahezu nicht vorhanden. Die Abwägung der
technischen Gleis - und Straßenplanung mit d er Stadtgestaltung, der Grünplanung, der
Kanalplanung, der Fahrleitungsplanung und den Versorgungsträgern ist sehr komplex und
macht Kompromisse aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer notwendig.
Rechenschaft wird abgelegt:
Im Rahmen der Bürgerinfo rmationsveranstaltung im Mai 2016 und in der Folgezeit hatten
die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über die Planungen zu informieren und
Verbesserungsvorschläge einzubringen. Hierzu wurde eine Projekt -Internetseite
www.heagmobilo.de/davia und eine Projekt -E-Mail-Adresse davia@heagmobilo.de
eingerichtet. Im Anschluss an die Veranstaltung wurden die Anregungen dokumentiert,
geprüft und bewertet. Diese Dokumen tation und der Umgang mit den Anregungen sind auf
der Internetseite verfügbar. Auch die in der Folgezeit eingegangenen Anregungen und
Hinweise aus der Bürgerschaft wurden alle intensiv geprüft und einige dieser Anregungen
sind auch bereits in die Erstellun g der Entwurfsplanung eingeflossen. So wurde
beispielsweise für den Willy -Brandt-Platz Aspekte der Haltestellenlage in die Planungen
aufgenommen. Ein Baumgutachten wurde im Rahmen der vertieften Prüfung hinsichtlich der
Frage nach einem möglichen Baumerhal t beauftragt und liegt vor. In einem Gespräch
zwischen Vertretungen der IG3 und dem Planungsdezernat wurde das Baumgutachten
intensiv besprochen.
Weiteres Vorgehen:
Als nächster Schritt ist vorgesehen, den aktuellen Planungsstand den politischen Gremien
zur Beratung vorzulegen. Die Prüfergebnisse der Verwaltung zu den Vorschlägen und
Forderungen aus der Bürgerschaft werden in dieser Magistratsvorlage dargestellt.
Zur weiteren Information der Bürgerinnen und Bürger, auch zum Umgang der Verwaltung mit
den eingereichten Anregungen und Verbesserungsvorschlägen, wird im Anschluss an die
politische Beratung eine Bürgerinformation sveranstaltung durchgeführt. In dieser
Veranstaltung wird dargestellt, welche Varianten und Alternativen geprüft und abgewägt
wurden und wie mit den Verbesserungsvorschlägen und Anregungen aus der Bürgerschaft
umgegangen wurde. Einwände der Bürger innen und Bürger, die bei der Entwurfsplanung
berücksichtigt oder nach einer Abwägung gut begründet nicht berücksichtigt wurden, werden
dargestellt. Außerdem wird über die Möglichkeiten zur Beteiligung im
Planfeststellungsverfahren informiert. Es ist wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig
darauf hinzuweisen, welche Fragestellungen im Planungsprozess bearbeitet werden , um
keine falschen Erwartungen zu wecken und Missverständnissen vorzubeugen. Hierzu soll die
Veranstaltung auch dienen. Die Veranstaltung wird durch ein externes Bü ro moderiert und
die Ergebnisse der Veranstaltung werden protokolliert und veröffentlicht.
Zusätzlich wird eine aufsuchende Information im Planungsgebiet mittels des Inforads
angeboten, um möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger über den Ent wurfsstand
der Planungen zu informieren.
Das Planfeststellungsverfahren, welches im Anschluss eröffnet werden soll, gibt allen
Bürgerinnen und Bürger eine weitere Möglichkeit, ihre Einwendungen im formellen Verfahren
geltend zu machen. Alle wesentlichen P lanungsinformationen, Vorprüfungen und
Entscheidungsgrundlagen werden im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens offen gelegt.
Diese Informationen werden auch im Internet öffentlich zugänglich sein.
Darmstadt, den 25.09.2017
Dezernat I Dezernat III
Jochen Partsch Dr. Barbara Boczek
Oberbürgermeister Stadträtin
2017/0340
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
11.10.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat III
Amt: Büro der
Bürgerbeauftragten OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0340
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Antrag zur Anregung von Bürgerbeteiligung zum Umbau der Bismarckstraße und der
Frankfurter Straße einschließlich der Maßnahmen am Mathildenplatz und Willy -
Brandt-Platz (Bauabschnitt 3)
Vorlage vom: 25.09.2017
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat nimmt den Antrag zur Anregung von Bürgerbeteiligung zum 3. Bauabschnitt
des Projekts „Ausbau der Nahverkehrsachse Bismarckstraße, Willy -Brandt-Straße,
Mathildenplatz und Luisenplatz“ zur Kenntnis.
2. Das Vorhaben wird auf die Vorhabenliste aufg enommen.
3. Der Anregung zur gemeinsamen Entwicklung von Varianten und Alternativen zur
bestehenden Vorplanung wird nicht gefolgt.
4. Es wird eine weitere Bürgerinformation vor dem Beginn des Planfeststellungsverfahrens
durchgeführt, in der dargestellt wird, w elche Varianten geprüft und abgewägt wurden und
wie mit den Vorschlägen und Forderungen aus der Bürgerschaft umgegangen wurde.
Außerdem wird über die weitere Möglichkeit zur Beteiligung im Planfeststellungsverfahren
informiert. Zusätzlich wird eine aufsuch ende Information im Planungsgebiet angeboten.
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Anlagen: DAVIA_Vorhabensteckbrief
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.09.2017
Im Rahmen der Leitlinien zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist es möglich, über
einen Antrag aus der Bürgerschaft Beteiligung zu einem städtischen Vorhaben anzuregen
(sog. Quorumsantrag). Hierzu muss das Vorhaben auf der Vorhabenliste eingestellt sein.
Da das Vorhaben „Ausbau der Nahverkehrsachse Bismarckstraße, Willy -Brandt-Platz,
Mathildenplatz und Luisenplatz (3. Bauabschnitt) “ bisher nicht auf der Vorhabenliste stand,
wird dies nun mit der Einbringung des Steckbriefs in der Anlage nachgeholt.
Ziel des Antrags ist „eine einvernehmliche Planung von Politik, Verwaltung und Bürgern, die
mehrheitsfähig für Anlieger und betroffene Bevölkerung ist.“
Eine Durchführung von Bürgerbeteiligung auf der Stufe der Mitgestaltung, d.h. der
Erarbeitung einer gemeinsamen Planung, ist im Projektstand nicht mehr möglich.
Folgende Gründe sind hierzu anzuführen:
Stand des Projekts:
Das Gesamtprojekt „Ausbau der Nahverkehrsachse Bismarckstraße, Willy -Brandt-Platz,
Mathildenplatz und Luisenplatz“ ist bereits seit mehreren Jahren in Planung und die ersten
beiden Teilabschnitte des Projekts sind bereits realisiert. Ziel des Gesamtprojekt s ist eine
verbesserte Verkehrsabwicklung, eine höhere Verkehrssicherheit sowie eine städtebauliche
Aufwertung des Willy -Brandt-Platzes. Dazu soll die Haltestelle Willy -Brandt-Platz soll mit der
Baumaßnahme aus ihrer Insellage befreit und verkehrlich entzerrt werden, um zukünftig
ausreichend Aufstell - und Aufenthaltsflächen für Fahrgäste an der barrierefrei
auszubauenden Haltestelle zu haben.
Die grundlegenden Planungsentscheidungen zum Bereich rund um den Willy -Brandt-Platz
wurden nach einer langen Varia ntenuntersuchung bereits im Jahr 2004 getroffen
(Magistratsbeschluss Nr. 0791). Die Planungen sind auf der Basis dieser Magistratsvorlage
kontinuierlich weiter entwickelt worden. Die hierauf aufbauenden Vorentwurfsplanungen zu
den Teilbereichen Bismarckstr aße-Ost, Willy-Brandt-Platz, Mathildenplatz und Frankfurter
Straße-Süd (MV-Nr. 2014/0180) und Haltestelle Pallaswiesenstraße (MV -Nr. 2016/006 9)
sind bereits politisch beschlossen. Das Projekt ist daher im Planungsprozess schon weit
vorangeschritten und ste ht kurz vor der Fertigstellung der Entwurfsplanung und dem Beginn
des Planfeststellungsverfahrens.
Geringe Gestaltungsspielräume:
Aufgrund der technischen und planerischen Rahmenbedingungen sind die Spielräume für
Veränderungen äußerst begrenzt bzw. nahe zu nicht vorhanden. Die Abwägung der
technischen Gleis - und Straßenplanung mit der Stadtgestaltung, der Grünplanung, der
Kanalplanung, der Fahrleitungsplanung und den Versorgungsträgern ist sehr komplex und
macht Kompromisse aller Verkehrsteilnehmerinnen u nd -teilnehmer notwendig.
Rechenschaft wird abgelegt:
Im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung im Mai 2016 und in der Folgezeit hatten
die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über die Planungen zu informieren und
Verbesserungsvorschläge einzubringen. Hierzu wurde eine Projekt -Internetseite
www.heagmobilo.de/davia und eine Projekt -E-Mail-Adresse davia@heagmobilo.de
eingerichtet. Im Anschluss an die Veranstaltung wurden die Anregungen dokumentiert,
geprüft und bewertet. Diese Dokumentation und der Umgang mit de n Anregungen sind auf
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der Internetseite verfügbar. Auch die in der Folgezeit eingegangenen Anregungen und
Hinweise aus der Bürgerschaft wurden alle intensiv geprüft und einige dieser Anregungen
sind auch bereits in die Erstellung de r Entwurfsplanung eingeflossen. So wurde
beispielsweise für den Willy -Brandt-Platz Aspekte der Haltestellenlage in die Planungen
aufgenommen. Ein Baumgutachten wurde im Rahmen der vertieften Prüfung hinsichtlich der
Frage nach einem möglichen Baumerhalt beauftragt und liegt vor. In einem Gespräch
zwischen Vertretungen der IG3 und dem Planungsdezernat wurde das Baumgutachten
intensiv besprochen.
Weiteres Vorgehen:
Als nächster Schritt ist vorgesehen, den aktuellen Planungsstand den politischen Gremien
zur Beratung vorzulegen. Die Prüfergebnisse der Verwaltung zu den Vorschlägen und
Forderungen aus der Bürgerschaft werden in dieser Magistratsvorlage dargestellt.
Zur weiteren Information der Bürgerinnen und Bürger, auch zum Umgang der Verwaltung mit
den eingereichten Anregungen und Verbesserungsvorschlägen, wird im Anschluss an die
politische Beratung eine Bürgerinformation sveranstaltung durchgeführt. In dieser
Veranstaltung wird dargestellt, welche Varianten und Alternativen geprüft und abgewägt
wurden und wie mit den Verbesserungsvorschlägen und Anregungen aus der Bürgerschaft
umgegangen wurde. Einwände der Bürger innen und Bürger, die bei der Entwurfsplanung
berücksichtigt oder nach einer Abwägung gut begründet nicht berücksichtigt wurden, werden
dargestellt. Außerdem wird über die Möglichkeiten zur Beteiligung im
Planfeststellungsverfahren informiert. Es ist wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig
darauf hinzuweisen, welche Fragestellungen im Planungsprozess bearbeitet werden , um
keine falschen Erwartungen zu wecken und Missverständnissen vorzubeugen. Hierzu soll die
Veranstaltung auch dienen. Die Veranstaltung wird durch ein externes Büro moderiert und
die Ergebnisse der Veranstaltung werden protokolliert und veröffentlicht.
Zusätzlich wird eine aufsuchende Information im Planungsgebiet mittels des Inforads
angeboten, um möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger über den Entwurfsstand
der Planungen zu informieren.
Das Planfeststellungsverfahren, welches im Anschluss eröffnet werden soll, gibt allen
Bürgerinnen und Bürger eine weitere Möglichkeit, ihre Einwendungen im formellen Verfahren
geltend zu machen. Alle wesentlichen Planungsinformationen , Vorprüfungen und
Entscheidungsgrundlagen werden im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens offen gelegt.
Diese Informationen werden auch im Internet öffentlich zugänglich sein.
Darmstadt, den 25.09.2017
Dezernat I Dezernat III
Jochen Partsch Dr. Barbara Boczek
Oberbürgermeister Stadträtin
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Punkt 17: Antrag zur Anregung von Bürgerbeteiligung zum Umbau der Bismarckstraße und der Frankfurter Straße einschließlich der Maßnahmen am Mathildenplatz und Willy- Brandt-Platz (Bauabschnitt 3) (V-Nr. 2017/0340) Der Umwelt-A empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung im Punkt 4 des Beschlussvorschlages, das Wort Bürgerinformation durch Bürgerbeteiligung zu ersetzen. Redaktioneller Hinweis: Im Punkt 1 des Beschlussvorschlages ist die Straßenbezeichnung von Willy-Brandt-Straße in Willy-Brandt-Platz geändert worden. Einzelabstimmung der Punkte des Beschlussvorschlages: Die Stadtverordnetenversammlung nimmt Punkt 1 der Vorlage zur Kenntnis. Dem Punkt 2 des Beschlussvorschlages wird einstimmig zugestimmt. Dem Punkt 3 des Beschlussvorschlages wird zugestimmt. Gegenstimmen: SPD, Die Linke., FDP und UWIGA Dem Punkt 4 des Beschlussvorschlages wird zugestimmt. Stimmenthaltung: Die Linke. und UWIGA
Beratungsverlauf (5)
Orte (7)
- Frankfurter Straße
- Bismarckstraße
- Dolivostraße
- Emilstraße
- Luisenplatz 5a
- Mathildenplatz 1
- Pallaswiesenstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2017/0340
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 25.09.2017
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00