Baumscheiben und Gehweg „Am Botanischen Garten“ in Riehl
Antrag nach § 3 BV5 (SPD) AN/0041/2024 vom 22.01.2024
Stand: Am 25.01.2024 in der Bezirksvertretung 5 (Nippes) ungeändert beschlossen.
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Antrag nach § 3 (SPD BV5)
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Frau Bezirksbürgermeisterin Dr. Diana Siebert Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 11.01.2024 AN/0041/2024 Antrag gem. §§ 3 und 38 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Baumscheiben und Gehweg „Am Botanischen Garten„ in Riehl - Antrag der SPD - Die Bezirksvertretung Nippes möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, 1. ob unter Einhaltung der beschlossenen Gehwegbreite die Baumscheiben in der Straße „Am Botanischen Garten“ vergrößert werden können. 2. an welchen Stellen auch die Bereiche zwischen den Baumscheiben entsiegelt und begrünt werden können. 3. ob an der Kreuzung Am Botanischen Garten und Johannes-Müller-Str die Nebenanlage zu- sätzlich auch mit einer Sitzgelegenheit aufgewertet werden kann Begründung: In der Straße „Am Botanischen Garten“ besteht nach unserer Auffassung und der Auffassung eines Teils der Bevölkerung von Riehl die Möglichkeit, mehr Boden im Gehwegbereich zu ent- siegeln. Dies ist in der unmittelbar kreuzenden Straße „Johannes-Müller-Straße“ auch teilweise bereits so umgesetzt worden. - 2 - Auf den beiliegenden Bildern ist ersichtlich, dass insbesondere im Bereich zur angesprochenen Kreuzung reichlich Platz für eine Entsiegelung wäre. Dafür müssten nur die dazwischenliegen- den Straßenplatten entfernt werden. Eine biodiversitätsfördernde Bepflanzung der entsiegelten Flächen kann durch Patenschaften geschehen, deren Vermittlung der Klima-Treff Riehl bereit ist zu übernehmen. Auch entlang der gesamten Straße „Am Botanischen Garten“ böte sich immer wieder die Gele- genheit, die Bodenversiegelung durch das Entfernen der Straßenplatten aufzuheben, ohne dass der Verkehr dadurch eingeschränkt werden würde. Dies wäre ein weiterer Schritt zum Thema Schwammstadt. Ähnliche Themen werden auch von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln und von der Stadt Köln auf der Internetseite „Starke Ve- edel – Starkes Köln“, https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/mitteilun- gen/25406/index.html beworben. Versiegelte Flächen isolieren die betroffenen Böden vom Rest des natürlichen Ökosystems. Die Entsiegelung ermöglicht die Versickerung des Niederschlagswassers. Dies wiederum sorgt da- für, dass Regenwasser in den natürlichen Wasserkreislauf einspeist sowie Engpässe im Kanal- netz und Überflutungen zu vermeiden. Die entsiegelten Flächen bieten zudem der Pflanzen- und Tierwelt wieder einen natürlichen Lebensraum. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die umgebende Luft sich abkühlen kann und Hitze reduziert wird. Die Kosten für diese Maßnahmen wären sehr gering. gez. Müller gez. Meier
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