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A-R/0057/2007

Das Osttor zu Münsters Innenstadt aufwerten - den Stadtraum zwischen Salzstraße (Promenade), Eisenba

Antrag an den Rat 04.12.2007

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 12.12.2007, TOP 38.14

Originalantrag

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Originalantrag

4653 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0057/2007  
 
 
1 
 
 
 
Antrag  
 
 
 
03.12.2007 
 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Münster 
 
 
 
Münzstr. 15 
48143 Münster 
Telefon: 0251/ 45 314 
Fax: 0251/ 511 750 
spdfrak@muenster.de  
www.spd-muenster.de  
 
Das Osttor zu Münsters Innenstadt aufwerten – den 
Stadtraum zwischen Salzstraße (Promenade), 
Eisenbahnstraße, Friedrichstraße und Wolbecker Stra ße 
städtebaulich qualitätvoll gestalten 
 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
1. Der Stadtraum zwischen Salzstraße (östlich der P romenade),Wolbecker 
Straße und Eisenbahnstraße bzw. Friedrichstraße, de r Geltungsbereich des 
aufgehobenen Bebauungsplans Nr. 242, ist städtebaul ich aufzuwerten. 
Asphalt- und Pflasterflächen sollten zu Gunsten der  bislang wenigen 
Grünflächen reduziert werden. Insgesamt sind die Gr ünflächenbereiche 
aufzuwerten und nach einem Gesamtkonzept, weg von d em 
Restflächenzustand, neu zu gestalten. Fuß- und Radw eg-Führungen sollen 
überprüft und ergänzt werden. Dabei ist auch zu übe rprüfen, ob die 
derzeitigen Straßenüberführungspunkte zweckmäßig si nd. Durch gezielte 
Baumpflanzungen soll der von vielfältigen Verkehrsf lächen zerschnittene 
Freiraum wieder eine räumliche Einheit bekommen. 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, für den Bereich einen städtebaulichen 
Entwicklungs- und Gestaltungsplan zu erstellen und zur Beschlussfassung 
vorzulegen. 
 
3. Der Gestaltungsplan soll mit der NRW-Bank, die n ach Fertigstellung ihres 
Hochbauvorhabens, den heute als Parkplatz genutzten  Freiherr-vom-Stein-
Platz zu einem öffentlichen Vorplatz umbauen will, abgestimmt werden. 
 
4. Die Erlöserkirchengemeinde mit Erlöserkirche und  Paul-Gerhardt-Haus sind in 
die Entwicklung des Gestaltungsplans einzubeziehen.  Die Gebäude der 
Kirchengemeinde stehen mit ihren Außenbereichen in enger Verknüpfung zu 
den öffentlichen Freiflächen. Deshalb ist hier eine  abgestimmte 
Gesamtkonzeption anzustreben. 
 
5. Im Interesse der Aufwertung des Salzstraßenumfel ds östlich der Promenade 
und der fußläufigen Verknüpfung zum Bahnhofsbereich  ist die 
Kaufmannschaft der Salzstraße in den Erarbeitungsprozess einzubinden.

2 
Begründung:  
 
Der Rat der Stadt hat am 07.12.2005 den Bebauungspl an Nr. 242 
Eisenbahnstraße/Friedrichstraße aus dem Jahre 1979 aufgehoben. Dieser sah 
seinerzeit den Bereich einzig als eine aufgefächert e, vielspurige Ostspange des I. 
Tangentenrings.  
 
Der nördliche Flächenabschnitt, der Freiherr-vom-St ein-Platz, wurde von der Stadt 
zwischenzeitlich an die NRW-Bank veräußert. Diese w ill die Fläche als repräsentiven 
Vorplatz ihrer denkmalgeschützten Fassade umgestalt en. Bei dem Paul-Gerhardt-
Haus und der Erlöser-Kirche gehen die knappen Freif lächen unmittelbar in den 
öffentlichen Bereich über. Deshalb ist hier eine ab gestimmte Gestaltung 
empfehlenswert. 
 
Die Verknüpfung der Salzstraße mit der Bahnhofstraß e ist gestalterisch und räumlich 
unzureichend. Für Fußgängerinnen und Fußgänger, die  über die Bahnhofstraße und 
die Kreuzung Servatiiplatz zur Salzstraße bzw. umge kehrt wollen, sind 
Verbesserungen wünschenswert. Die Zone zwischen der  Bahnhofstraße und der 
Salzstraße bis zur Promenade sollte von einer reine n „Laufbahnfunktion“ zu einem 
für die Bürgerinnen und Bürger erlebbaren Stadtraum gestaltet werden. 
 
Für die Bürgerinnen und Bürger des Ostviertels ist die Kreuzung am Servatiiplatz der 
Hauptzugang zur Innenstadt. Ist schon die Eisenbahnbrücke am Ende der Wolbecker 
Straße ein drückendes Erlebnis, so wird die Situati on für Fußgängerinnen und 
Fußgänger nach dem Durchschreiten der Brückenunterf ührung nicht besser. Hier 
öffnet sich eine städtebauliche Brache. Nicht ohne Grund hat der Künstler Nairy 
Baghramian im Rahmen der Skulpturenausstellung im l etzten Sommer den 
ungastlichen Ort für seine kühle, minimalistische S kulptur gewählt. Gerade diese 
Bereiche der Wolbecker Straße verlangen nach einer Aufwertung. 
 
Der Rat der Stadt hat in Erwartung der Modernisieru ng des Hauptbahnhofs den 
Umbau der Bahnhofstraße beschlossen. Die Aufwertung  der Verkehrsflächen endet 
aber im Bereich des Servatiiplatzes ohne Bezug zu d en umgebenden Flächen, 
sozusagen „an der Bordsteinkante“. Diese Baumaßnahm e soll durch den 
Entwicklungs- und Gestaltungsplan und dessen Umsetzung sinnvoll ergänzt werden. 
 
 
Karl-Heinz Winter   Marianne Hopmann  Karsten Rahn  
Wolfgang Heuer   Ralf Hubert   Udo Reiter 
Anika Bergner   Dr. Michael Jung  Anne Schulze Wint zler 
Hedwig Chudziak   Marianne Koch  Joachim Tonn  
Philipp Gabriel   Gaby Kubig-Steltig  Beate Vilhjal msson 
Beanka Ganser   Kurt Pölling   Holger Wigger 
Anne Hakenes

Beratungsverlauf (1)

12.12.2007 Rat
TOP 38.14 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Salzstraße
  • Münzstraße 15
  • Eisenbahnstraße
  • Friedrichstraße
  • Bahnhofstraße
  • Servatiiplatz
  • Wolbecker Straße
  • Freiherr-vom-Stein-Platz
  • Promenade
  • Osttor

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0057/2007
Typ
Antrag an den Rat
Datum
04.12.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37