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1301/2017

Radverkehrskonzepte für die Kölner Stadtbezirke

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 12.09.2017

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 10.10.2017, TOP 6.1

Anlage 1 Radverkehrskonzepte Köln

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anlage 1 Radverkehrskonzepte Köln

448 Zeichen

Stand 08.08.2017 Stadt Köln, Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Team Fahrradbeauftragter (661/5) 
RVK Lindenthal 
(2012 – 2014) 
RVK Innenstadt 
(2014 – 2016) 
Ehrenfeld 
(2017 – 2018) 
Nippes 
Mülheim 
Kalk 
Radverkehrskonzepte in Köln 
Konzepte erstellt, 
intensives Verfahren 
Konzepte in Planung 
(1. Priorität), 
intensives Verfahren 
Konzepte in Planung, 
Netzplanung ohne 
Einzelmaßnahmen 
Rodenkirchen 
Lindenthal – West 
Porz 
Chorweiler

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4538 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/661/5 
661/5 
Vorlagen-Nummer 12.09.2017 
 1301/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Umwelt und Grün 14.09.2017 
Verkehrsausschuss 10.10.2017 
 
Radverkehrskonzepte für die Kölner Stadtbezirke 
hier: Anfrage der SPD-Fraktion in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 21.03.2017, TOP 
1.1 und der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün am 16.03.2017, TOP 1.3 
Die SPD-Fraktion bittet um die Beantwortung folgender Fragen:  
 
Frage 1: 
„Wie stellt sich die Beschlusslage bezüglich der Erstellung von Radverkehrskonzepten in den Stadt-
bezirken dar?“ 
 
Antwort der Verwaltung: 
Im Stadtbezirk Lindenthal wurde Anfang 2014 für die Stadtteile Lindenthal, Sülz und Klettenberg ein 
Radverkehrskonzept beschlossen. Für den Stadtbezirk Innenstadt hat der Verkehrsausschuss im Juni 
2016 einen entsprechenden Beschluss gefasst. 
 
 
Frage 2: 
„Wie weit ist die Umsetzung der jeweiligen Beschlüsse der Bezirksvertretungen vorangeschritten?“ 
 
Antwort der Verwaltung: 
In einer ersten Phase wurden im Stadtbezirk Lindenthal kurzfristig umsetzbare Maßnahmen, wie die 
Einrichtung von Fahrradstraßen und Öffnung von Einbahnstraßen, umgesetzt.  
Für 2017 sind die Einrichtung weiterer Fahrradstraßen auf der Achse Euskirchener Straße / Palanter-
straße und Münstereifeler Straße / Nikolausstraße und die Markierung von Piktogrammen in den be-
stehenden Fahrradstraßen vorgesehen. Zudem läuft die Planung der Umgestaltung der Berrenrather 
Straße weiter und die Vorbereitungen der Erneuerung der Lichtsignalanlagen auf der Luxemburger 
Straße, bei der die Radverkehrsführungen in den Kreuzungsbereichen optimiert werden. Es ist vorge-
sehen, in diesem Jahr mit den Planungen in der Mommsenstraße und Weißhausstraße zu beginnen.  
 
Mit Beschluss vom 14.06.2016 zum Radverkehrskonzept Innenstadt (RVKI) hat der Verkehrssau-
schuss des Rates der Stadt Köln die Verwaltung beauftragt, zusätzliches Personal zur Umsetzung 
der Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept Innenstadt einzustellen. 
 
Mit Genehmigung des Haushaltes ist Ende 2016 die Freigabe erfolgt und es konnte mit dem Beset-
zungsverfahren begonnen werden. Die Verwaltung rechnet damit, dass bis zum Sommer 2017 die 
Stellen besetzt werden können und die Einarbeitung erfolgen kann. 
 
Die Verwaltung plant einen „Runden Tisch RVKI“ einzurichten, um dann in regelmäßigen Abständen 
über den aktuellen Stand der Umsetzung und den Planungsstand einzelner Maßnahmen zu informie-
ren und Planungen vorzustellen und zu diskutieren. Teilnehmer sollen neben Vertretern des Ver-

2 
 
kehrsausschusses und der Bezirksvertretung Innenstadt unter anderem auch Vertreter von Initiativen 
und Verbänden sein. 
 
 
Frage 3: 
„Wie stellt sich die Zeit-/Maßnahmen- sowie Ressourcenplanung der Verwaltung zur Erarbeitung und 
Umsetzung von Radverkehrskonzepten in allen 9 Stadtbezirken dar?“ 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Bei den Kölner Radverkehrskonzepten handelt es sich um Gutachten mit einem hohen Detailisie-
rungsgrad. Die Konzepte beinhalten umfangreiche Einzelprojekte und Maßnahmenpakete, die mit 
einem Zeitplan hinterlegt werden.  
Die Konzepterarbeitung erfolgt im Rahmen einer umfangreichen Bürgerbeteiligung, bei der auch in-
novative Partizipationsformate gewählt werden. Bei der Erstellung der Radverkehrskonzepte werden 
zahlreiche Bürgerinformationsabende und Facharbeitskreissitzungen durchgeführt. Mit diesem erfolg-
reichen Verfahren wird eine hohe Akzeptanz und Qualität der Konzepte erreicht. Da die Bearbeitung 
zwischen Verwaltung, Gutachter sowie beteiligten Bürgern und Verbänden sehr zeit- und ressourcen-
intensiv ist, ist es erforderlich die Radverkehrskonzepte sukzessive für die Kölner Stadtbezirke zu 
erstellen.  
 
Dieses beschriebene, intensive Verfahren ist vor allem in den hochverdichteten Stadtteilen Innen-
stadt, Ehrenfeld, Nippes, Sülz, Klettenberg und Lindenthal anzuwenden. 
 
Darüber hinaus wird zukünftig ein zweistufiges Verfahren angewandt, das sich folgendermaßen dar-
stellt: 
Im intensiven Verfahren werden die Radverkehrskonzepte in den Stadtbezirken Ehrenfeld (ab 2017, 
derzeit in Ausschreibung) und Nippes (ab 2018) erarbeitet. Die anderen Stadtbezirke werden parallel 
mit den Schwerpunkten Netzplanung (überbezirkliche, bezirksbezogene und quartiersbezogene 
Radwege) bearbeitet. Dies betrifft die Bezirke Rodenkirchen, Chorweiler, Porz, Kalk und Mülheim. 
 
Anlage:  
Radverkehrskonzepte in Köln 
 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (2)

14.09.2017 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.7.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.10.2017 Verkehrsausschuss
TOP 6.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1301/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
12.09.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27