1175/2021
Kostenfortschreibung zum Schaugewächshaus und der Orangerie im Botanischen Garten Köln, Amsterdamer Str.34, 50735 Köln
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Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten neu
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Neubau Schaugewächshaus und Orangerie - Anlage 2 1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind 3 % = 131.000 € 2. Geänderte Nutzeranforderungen 2 % = 75.000 € 3. Auslagerung 0 % 4. Massenmehrungen 2 % = 88.000 € 5. Zusätzliche (Fach-) Planerleistungen 4 % = 151.000 € 6. verspäteter Baubeginn u. Bauzeitverzögerung (incl. BPI) 0% 7. höhere Submissionsergebnisse 49% = 1.875.000 € 8. geänderte rechtliche Vorgaben 0% 9. Nutzung von Synergieeffekten 0% 10a. Prognose Baupreissteigerung 14% = 520.000€ 10b. Allgemeiner Risikozuschlag 26 % = 980.000 € - Lieferschwierigkeiten - Marktlage - Insolvenzen - Vergabeschwierigkeiten 100 % = Mio € 3,82 Verteilung der Mehrkosten auf die 10 Mehrkosten-Kategorien Kostenfortschreibung II 2021 (KF II) bezogen auf Mio € 3,82 2015 Kostenursprung : Mio € 11,366 2019 Kostenfortschreibung I : Mio € 4,116 2021 Kostenfortschreibung II : Mio € 3,820 2021 Gesamtkosten Projekt : Mio € 19.302 Neubau Schaugewächshaus und Orangerie - Anlage 2 Kostenentwicklung – Vergabeverluste aus bereits abgeschlossenen Vergaben 0 500.000 1.000.000 1.500.000 2.000.000 2.500.000 3.000.000 3.500.000 4.000.000 Metallbau Innenlandschaft Fernmeldetechnik MSR Elektro Heizung Sanitär Rohbau Angebot Budget Gesamt: 2.875.000€ im Durchschnitt ca. 20% über Budget.
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 1175/2021 Freigabedatum 26.08.2021 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Kostenfortschreibung zum Schaugewächshaus und der Orangerie im Botanischen Garten Köln, Amsterdamer Str.34, 50735 Köln Beschlussorgan Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft Gremium Datum Beschluss: Der Betriebsausschuss der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln beschließt –vorbehaltlich der Zustimmung durch den Finanzausschuss- die erwarteten Mehrausgaben gegenüber der Kostenfortschreibung vom September 2019 in Höhe von rund 3,82 Mio. Euro brutto. In der Summe der Mehrausgaben ist ein Risikozuschlag von rund 1,5 Mio. Euro enthalten. Die Gesamtkosten für den Neubau des Schaugewächshauses und der Orangerie betragen nunmehr rund 19,3 Mio. Euro. Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 02.09.2021 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 06.09.2021 Finanzausschuss 13.09.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme siehe Begründung € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2023 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. (Miete inklusive Nebenkosten) siehe Begründung € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung): Der Betrieb führt zu einem Ressourcenverbrauch, der eine Zunahme der CO²- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. Begründung: Ausgangslage: Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 23.06.2015 mit Vorlagen-Nr. 0912/2015 die Weiterplanung und Durchführung des Neubaus der Schaugewächshäuser und der Orangerie im Botanischen Garten Köln, Amsterdamer Str. 34, 50735 Köln beschlossen. Die Gesamtkosten der Maßnahme wurden gemäß der damaligen Kostenberechnung auf rund 11, 4 Mio. Euro beziffert. Entwicklung der Gesamtkosten: Mit der Kostenfortschreibung 1850/2019 wurde ein Gesamtbudget von rund 15,5 Mio. Euro brutto inklusive 10 % Risikozuschlag beschlossen. Bei den aktuellen Ausschreibungsergebnissen ist eine Gesamtentwicklung von insgesamt rund 1,87 Mio. Euro über der Kostenberechnung aus 2017 zu verzeichnen. 3 Die Erhöhung schlüsselt sich wie folgt auf: (eine Erläuterung liegt als Anlage 1 bei) 1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind rund 131.000 Euro (3 %) 2. Geänderte Nutzeranforderungen rund 75.000 Euro (2 %) 3. Auslagerung (0 %) 4. Massenmehrungen rund 88.000 Euro (2 %) 5. Zusätzliche (Fach-) Planerleistungen rund 151.000 Euro (4 %) 6. Verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung (0 %) 7. Höhere Submissionsergebnisse rund 1.875.000 Euro (49 %) 8. Geänderte rechtliche Vorgaben (0 %) 9. Nutzung von Synergieeffekten (0 %) 10a. Prognose Baupreissteigerung rund 520.000 Euro (14%) 10b. Allgemeiner Risikozuschlag rund 980.000 Euro (26%) Gesamt rund 3.820.000 Euro (100 %) Vorschläge zur Kostenreduzierung: Einsparpotentiale wurden bereits im Rahmen der Neuplanung 2017 berücksichtigt. Aktuell befindet sich der Bau in der Leistungsphase 8 (LPH 8). Die Planung sowie circa 95 % der auszuführenden Gewerke wurden schon beauftragt. Weitere Einsparungen würden einen Baustopp und einen An- spruch der Firmen auf Bauzeitverlängerung sowie Umplanungskosten verursachen, die das Potenzial einer Einsparung deutlich übersteigen. Finanzierung: Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplans der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann jeweils gültigen Flächenverrechnungspreises (FVP). Nach aktueller Kalkulation beträgt der FVP für Grünobjekte in 2023 rund 8,81 Euro je qm. Durch die Mehrkosten wird sich der Flächenverrechnungspreis pro qm auf 9,31 Euro in der Sparte Grünobjekte erhöhen. In Summe kommt es daher ab dem Haushaltsjahr 2023 zu einer jährlichen Mehrbelastung des städtischen Haushalts in Höhe von rund 220.000 Euro. Das Dezernat VIII, Umwelt, Klima und Liegenschaften wird im Rahmen des Haushaltsplan- Aufstellungsprozesses 2023 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel gegebenenfalls durch Umschichtungen vorsehen. Termine: Das Projekt befindet sich in der Leistungsphase 8. Die bauliche Fertigstellung und die Übergabe an den Nutzer sind für das 2. Quartal 2022 vorgesehen. Stellungnahme zur Dringlichkeit und zur Bewirtschaftung während der Corona-Krise Die Vorgaben zur Haushaltsbewirtschaftung im Rahmen der Corona-Krise gemäß Schreiben von II/20/202 vom 25.03.2020 wurden geprüft und beachtet. Es liegt ein dringendes Investitionserfordernis vor zur Umsetzung der bereits beschlossenen Sanierung. Die Bereitstellung der finanziellen Mittel ist aus fachlichen Gründen zwingend erforderlich. Anlage: Anlage 1 - Erläuterung der Mehrkosten Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten
Anlage 1 - Erläuterung der Mehrkosten
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Anlage 1 - Erläuterungen zur Kostenfortschreibung für den Neubau Schaugewächshaus und Orangerie 1. Mehrkosten die dem Bestand geschuldet sind. Leistungen zur Verlegung der Grundleitung unterhalb des Baufeldes (später nicht mehr erreichbar) 2. Geänderte Nutzeranforderungen Fortschreibung der Barrierefreiheitsplanung und Maßnahmen zur Arbeitssicherheit 3. Auslagerung - Keine 4. Massenmehrung Massenmehrungen aus dem Bodenaustausch für optimale Anwachsbedingungen der Pflanzen 5. Zusätzliche Fach-und Planerleistungen Zusätzliche Leistungen und anfallende Baunebenkosten 6. Mehrkosten und verspäteter Baubeginn - Keine Anteil der Kostenfortschreibung in Summe für Punkte 1 bis 6 circa 0,45 Mio. Euro 7. Höhere Submissionsergebnisse Die angespannte Marktlage hat in allen durchgeführten Vergabeverfahren zu teilweise erheblichen Vergabeverlusten geführt. Einzelgewerke mussten wiederholt ausgeschrieben werden , um prüf- und wertungsfähige Angebote zu erhalten. Auch dort lagen die Ko stenansätze oberhalb der Kostenberechnung . Anteil der Kostenf ortschreibung in Summe circa 1,87 Mio. Euro 8. Geänderte rechtliche Vorgaben - Keine 9. Nutzung von Synergieeffekten - Keine 10. Prognose Baupreissteigerung / Allgemeiner Risikozuschlag In der Kostenfortschreibung von September 2019 wurde gegenüber dem Bau -und Planungsbeschluss eine Risikorücklage von 10% genehmigt. Diese Risikopauschale ist durch die Vergabeverluste aufgezehrt. Die angespannte Marktlage, verstärkt durch pandemiebedingte Faktoren , lässt keine Verbesserung der Vergabeergebnisse erwarten. Insofern wird weiteres Risikobudget benötigt, da insgesamt noch acht Vergaben anstehen und weitere Preissteigerungen zu befürchten sind. Darüber hinaus haben die Gewerke Technische Gebäudeausrüstung, Innenlandschaftsbau und Metallbau mit einer Auftragssum me von insgesamt rund 4 Mio. Euro erst vor kurzem mit der Ausführung der Arbeiten begonnen. Auch hier besteht das Risiko von Kostenerhöhungen aufgrund langer Lieferketten sowie damit verbundener Kosten durch Bauzeitverzögerungen inklusive Indexierungskosten. Anteil der Kostenfortschreibung in Summe circa 1,50 Mio. Euro Summe der Kostenfortschreibung circa 3,82 Mio. Euro
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1175/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 26.08.2021
- Erstellt
- 29.03.2021 07:19