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2021/0114

Lichtenbergschule - Sanierung Turnhalle im Rahmen des KIP II

Magistratsvorlage 03.05.2021

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2021/0114

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224 Zeichen

Punkt 10: Lichtenbergschule - Sanierung Turnhalle im Rahmen des KIP II 
 (V-Nr. 2021/0114) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
  
Stimmenthaltung: UWIGA/WGD

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209 Zeichen

Punkt 5: Lichtenbergschule - Sanierung Turnhalle im Rahmen des KIP II 
 (V-Nr. 2021/0114) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bildung und Schule der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

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147 Zeichen

Punkt 45: Lichtenbergschule - Sanierung Turnhalle im Rahmen des KIP II 
 (V-Nr. 2021/0114) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: AfD

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8675 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
18.05.2021 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 65 
II 40 
IV 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2021/0114 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
123 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  00057.03 Investitionsnummer:  00342 
Kostenträger:  270 Sachkonto: 0951070 
 
Betreff: Lichtenbergschule - Sanierung Turnhalle im Rahmen des KIP II  
 
Vorlage vom: 03.05.2021  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der Sanierung der Turnhalle der Lichtenbergschule zu und beschließt  
die Umsetzung der Maßnahme im beschriebenen Rahmen. 
2. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden aus der Anlage zur Kenntnis genommen. Diese  
sind im Wirtschaftsplan IDA und im Haushalt des Schulamtes für die Jahre 2022 und  
folgende einzuplanen. Dabei stehen 4,4 Millionen Euro aus dem Sonderinvestitions- 
programm KIP II zur Verfügung. 
3. Um die Zielsetzung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlun g V-.Nr. SV - 
2019/0053 zur CO2 - Reduktion umzusetzen, erfolgt eine Teil-Finanzierung aus dem 
Sonderbudget Klimaschutz des Eigenbetriebs Immobilienmanagement Darmstadt.

- 3 - 
Anlagen: Kostenaufstellung  
Folgekostenberechnung_LBS  
Anlage 3_Einrichtungsbudget  
 
Datenschutzrelevante Anlage:    
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 26.05.2021 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  03.05.2021 
 
  
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis: 
 
1. Das Turnhallen- und Aula Gebäude der Lichtenbergschule aus dem Baujahr 1968 wurde 
ursprünglich als ein Komplex mit einer Turnhalle und einer Gymnastikhalle gebaut. Die 
Gymnastikhalle wurde 2004 zur Mensa mit Funktionsräumen ausgebaut und zeitgemäß 
energetisch saniert. Ab dieser Gebäudefuge ist der Komplex unsaniert. Deshalb wurde das 
Projekt Sanierung Turnhalle für das Förderprogramm KIP II vorgeschlagen. 
 
2. Umsetzung Magistrats-Beschluss 92/2018 Anmeldung der Schulbaumaßnahmen KIP II. 
 
3. Förderbescheid (KlnvFGII) Ident-Nr. 06411000SB4339951083 mit einem 
Investitionsvolumen von 4.400.000 €. 
 
4. Gemäß den Förderrichtlinien erfolgt keine räumliche Erweiterung. Die barrierefreie Nutzung 
wird durch vorhandene ebenerdige Zugänge oder Rampen ermöglicht. Großzügige Sanitär 
und Umkleideräume werden durch Umbauten im Grundriss erreicht.  
 
5. Aufgrund der gewünschten Veranstaltungsnutzung mit eingeladenen Gästen zu 
Schulveranstaltungen wird die Nutzung für 600 Personen analog zu möglichen Sitzplätzen 
als Versammlungsstätte beantragt. 
 
6. Die Sanierung ist als energetische Sanierung im Bestand geplant. 
 
7. Um die Zielsetzung Klimaschutz in diesem Projekt baulich umzusetzen, ist die konstruktive 
Erneuerung der Dachträger und der oberen Geschossdecke erforderlich. 
 
 
Gebäudedaten und Termine 
 
1. Termine: 
 
 Baubeginn:    September 2021 
 Fertigstellung:       März 2023 
 
2. Gebäudekennwerte: 
 
 Bruttogrundfläche (BGF):   1.625 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):            12.253 m3 
 Nutzfläche (NUF) HNF+NNF:   1.365 m2 
 Verkehrsfläche (VF):        258 m2 
 Technikfläche (TF) Funktionsfläche:  1.333 m2 inkl. Kriechkeller

- 5 - 
 
 
Erläuterungsbericht 
 
Vor Beantragung der KIP Maßnahme erfolgte 2018 eine Kostenschätzung über die Kubatur, 
mit überschlägigen Kosten von 4.000.000 € die dem Förderantrag zugrunde gelegt wurde.  
Die Grundlagenermittlung durch das Architekturbüro Loewer und Partner war bereits im 
Rahmen der Beauftragung zur Gesamtsanierung erfolgt. 
Die Turnhalle von 1968 dient dem Sportunterricht und der Schulgemeinde als 
Veranstaltungsraum.  
 
Im Zuge der Vorentwurfsplanung zeichnete sich ab, dass zur Erfüllung der Technischen und 
Energetischen Sanierung weitreichende Ertüchtigungen der Bausubstanz erforderlich sind.  
 
Aufgrund der inzwischen deutlich höheren Anforderungen gegenüber dem Baujahr 1968 an die 
Regenwasserableitung ist die vorhandene innenliegende Entwässerung der Halle nicht mehr 
nutzbar und es wird eine Entwässerung an den Fassaden mit Ableitung in den Saubach erstellt.  
 
Ausführung unter Beachtung der Klimaschutzziele 
 
Die energetische Sanierung beinhaltet die Dämmung aller Hüllflächen und die Erneuerung der 
Technischen Anlagen. Die Dämmung der unteren Geschossdecke ist durch den vorhanden 
Kriechkeller und den neuen Bodenaufbau möglich. Die Dämmung an der Schmalseite Süd ist 
aufgrund der benachbarten Feuerwehrzufahrt nur mit Innendämmung möglich.  
Bei der Dachdämmung konnte die Bestandskonstruktion aus Spannbetonbindern die 
Lastabtragung mit Dämmung und Photovoltaik jedoch nicht abbilden. Deshalb wurde der 
Vorentwurf überarbeitet und die Abtragung der Dachlasten mit einer Leichtbaukonstruktion auf 
die Bestandsstützen und die Gründung geprüft.  
Die Konzeption eines Holztragwerks mit Metalldachdeckung wurde dem 
Immobilienmanagement als Entscheidungsvorlage vorgelegt. Die Aufwendung, die dies 
bedingt, sind erforderlich um die Aufgabenstellung mit aktualisierten Zielvorgaben 
umzusetzen.  
 
Mit Abbruch der Spannbetonkonstruktion und Ersatz durch Leichtbau aus Holzträgern und 
Metallbedachung sind Lastreserven für die Photovoltaik und die Deckenstrahlheizung zu 
nutzen.  
Die Montage der PV-Anlage erfolgt direkt auf dem leicht geneigten Metalldach in Ost-West-
Ausrichtung. Zusätzlich zur vorhandenen PV-Anlage auf dem Atriumgebäude des gesamten 
Schulkomplexes mit einer Nennleistung von 66 kWh kommen nun 60 kWh an Nennleistung auf 
dem Turnhallendach dazu, die der Schule zur Verfügung stehen 
 
Für alle anderen Umfassungsflächen wurden die konstruktiv möglichen Bauteilertüchtigungen 
mit dem höchsten Dämmwert gewählt. 
 
Die Wärmeversorgung der gesamten Schule erfolgt derzeit zentral mit 
Gasbrennwerttechnologie. 
Die Turnhalle wird mit 2 Lüftungsanlagen mit 80% Wärmerückgewinnung betrieben. Eine 
Anlage ist für die Grundlast im Regelbetrieb ausgelegt. Die 2. Anlage wird nur für den 
Veranstaltungsmodus zugeschaltet.

- 6 - 
 
 
 
Die Lüftungskomponenten, die Beleuchtung und eine Deckenstrahlheizung sind in die 
Abhangdecke integriert. Die Lüftungsgeräte sind auf dem Dach zwischen Achse 2 und 3 
platziert. Natürliche Belüftung über Oberlichtfenster kann bei mittleren Außentemperaturen 
genutzt werden.  
 
Durch die Verwendung der Bausubstanz der Stützen und der Gründungskonstruktion werden 
durch Nutzung der grauen Energie CO 2 Emissionen vermieden. Ebenso durch den Erhalt der 
Funktionsräume im Mittelteil, die technisch mit zentraler Warmwasseraufbereitung 
modernisiert werden.  
Die Flachdächer über dem Mittelteil erhalten Gründächer.  
Die an der Nordfassade notwendige Wartungstreppe wird als Stahlgerüst vor die Fassade 
gestellt, komplett begrünt wird. Die weiteren Fassaden erhalten oberhalb der Türriegel eine 
Holzverkleidung.  
 
Barrierefreiheit 
 
Die Barrierefreiheit der Zugänge wurde bereits durch frühere Baumaßnahmen hergestellt. Nun 
werden sanitäre Einrichtungen ergänzt und inklusive Zielsetzungen im Innenausbau 
berücksichtigt. 
 
Brandschutzkonzept 
 
Da bereits in der Grundrissgestaltung des Bestands, die baulichen Rettungswege für die Halle 
hergestellt waren, ist hier nun die Anforderung durch Bauteilertüchtigung im Mitteltrakt und 
mit der Schottung der Bühne die erforderliche Feuerwiderstandsdauer herzustellen. Die 
Entscheidung, das Turnhallendach zu erneuern, erleichtert zwar den konstruktiven 
Brandschutz, der für diesen Sonderfall aber nicht mit Standarddetails abzubilden ist. 
 
 
Perspektive Ostfassade

- 7 - 
 
 
 
 
 
 
 
Grundriss 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ansicht Ost

- 8 - 
 
 
 
 
 
 
Ansicht Nord 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schnitt 1 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Etatisierung des Risikozuschlages erfolgt über den Wirtschaftsplan 2022. Sollte für 
notwendige Auftragserteilungen im Jahr 2021 eine Zwischenfinanzierung erforderlich werden, 
wird diese aus verfügbaren Mitteln beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement im 
Wirtschaftsjahr 2021 bereitgestellt. 
 
Der Vorlage wurde in der Sitzung der Betriebskommission am 17.02.2021 zugestimmt.  
 
 
 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat IV 
 
 
 
Jochen Partsch  Rafael Reißer   André Schellenberg

Oberbürgermeister  Bürgermeister   Stadtkämmerer

anlage 7

267 Zeichen

Punkt 10: Lichtenbergschule - Sanierung Turnhalle im Rahmen des KIP II 
 (V-Nr. 2021/0114) 
 
Der Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Liegenschaften empfiehlt 
der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: Fraktion UWIGA/WGD

2021/0114

8579 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
18.05.2021 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2021/0114 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  00057.03 Investitionsnummer:  00342 
Kostenträger:  270 Sachkonto: 0951070 
 
Betreff: Lichtenbergschule - Sanierung Turnhalle im Rahmen des KIP II  
 
Vorlage vom: 03.05.2021  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der Sanierung der Turnhalle der Lichtenbergschule zu und beschließt  
die Umsetzung der Maßnahme im beschriebenen Rahmen. 
2. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden aus der Anlage zur Kenntnis genommen. Diese  
sind im Wirtschaftsplan IDA und im Haushalt des Schulamtes für die Jahre 2022 und  
folgende einzuplanen. Dabei stehen 4,4 Millionen Euro aus dem Sonderinvestitions- 
programm KIP II zur Verfügung. 
3. Um die Zielsetzung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlun g V-.Nr. SV - 
2019/0053 zur CO2- Reduktion umzusetzen, erfolgt eine Teil-Finanzierung aus dem 
Sonderbudget Klimaschutz des Eigenbetriebes Immobilienmanagement Darmstadt.

- 2 - 
Anlagen: Kostenaufstellung  
Folgekostenberechnung_LBS  
Anlage 3_Einrichtungsbudget  
 
Datenschutzrelevante Anlage:    
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  03.05.2021 
 
  
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis: 
 
1. Das Turnhallen- und Aula Gebäude der Lichtenbergschule aus dem Baujahr 1968 wurde 
ursprünglich als ein Komplex mit einer Turnhalle und einer Gymnastikhalle gebaut. Die 
Gymnastikhalle wurde 2004 zur Mensa mit Funktionsräumen ausgebaut und zeitgemäß 
energetisch saniert. Ab dieser Gebäudefuge ist der Komplex unsaniert. Deshalb wurde das 
Projekt Sanierung Turnhalle für das Förderprogramm KIP II vorgeschlagen. 
 
2. Umsetzung Magistrats-Beschluss 92/2018 Anmeldung der Schulbaumaßnahmen KIP II. 
 
3. Förderbescheid (KlnvFGII) Ident-Nr. 06411000SB4339951083 mit einem 
Investitionsvolumen von 4.400.000 €. 
 
4. Gemäß den Förderrichtlinien erfolgt keine räumliche Erweiterung. Die barrierefreie Nutzung 
wird durch vorhandene ebenerdige Zugänge oder Rampen ermöglicht. Großzügige Sanitär 
und Umkleideräume werden durch Umbauten im Grundriss erreicht.  
 
5. Aufgrund der gewünschten Veranstaltungsnutzung mit eingeladenen Gästen zu 
Schulveranstaltungen wird die Nutzung für 600 Personen analog zu möglichen Sitzplätzen 
als Versammlungsstätte beantragt. 
 
6. Die Sanierung ist als energetische Sanierung im Bestand geplant. 
 
7. Um die Zielsetzung Klimaschutz in diesem Projekt baulich umzusetzen, ist die konstruktive 
Erneuerung der Dachträger und der oberen Geschossdecke erforderlich. 
 
 
Gebäudedaten und Termine 
 
1. Termine: 
 
 Baubeginn:    September 2021 
 Fertigstellung:       März 2023 
 
2. Gebäudekennwerte: 
 
 Bruttogrundfläche (BGF):   1.625 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):            12.253 m3 
 Nutzfläche (NUF) HNF+NNF:   1.365 m2 
 Verkehrsfläche (VF):        258 m2 
 Technikfläche (TF) Funktionsfläche:  1.333 m2 inkl. Kriechkeller

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Erläuterungsbericht 
 
Vor Beantragung der KIP Maßnahme erfolgte 2018 eine Kostenschätzung über die Kubatur, 
mit überschlägigen Kosten von 4.000.000 € die dem Förderantrag zugrunde gelegt wurde.  
Die Grundlagenermittlung durch das Architekturbüro Loewer und Partner war bereits im 
Rahmen der Beauftragung zur Gesamtsanierung erfolgt. 
Die Turnhalle von 1968 dient dem Sportunterricht und der Schulgemeinde als 
Veranstaltungsraum.  
 
Im Zuge der Vorentwurfsplanung zeichnete sich ab, dass zur Erfüllung der Technische n und 
Energetischen Sanierung weitreichende Ertüchtigungen der Bausubstanz erforderlich sind.  
 
Aufgrund der inzwischen deutlich höheren Anforderungen gegenüber dem Baujahr 1968 an die 
Regenwasserableitung ist die vorhandene innenliegende Entwässerung der Halle nicht mehr 
nutzbar und es wird eine Entwässerung an den Fassaden mit Ableitung in den Saubach erstellt.  
 
Ausführung unter Beachtung der Klimaschutzziele 
 
Die energetische Sanierung beinhaltet die Dämmung aller Hüllflächen und die Erneuerung der 
Technischen Anlagen. Die Dämmung der unteren Geschossdecke ist durch den vorhanden 
Kriechkeller und den neuen Bodenaufbau möglich. Die Dämmung an der Schmalseite Süd ist 
aufgrund der benachbarten Feuerwehrzufahrt nur mit Innendämmung möglich.  
Bei der Dachdämmung konnte die Bestandskonstruktion aus Spannbetonbindern die 
Lastabtragung mit Dämmung und Photovoltaik jedoch nicht abbilden. Deshalb wurde der 
Vorentwurf überarbeitet und die Abtragung der Dachlasten mit einer Leichtbaukonstruktion auf 
die Bestandsstützen und die Gründung geprüft.  
Die Konzeption eines Holztragwerks mit Metalldachdeckung wurde dem 
Immobilienmanagement als Entscheidungsvorlage vorgelegt. Die Aufwendung, die dies 
bedingt, sind erforderlich um die Aufgabenstellung mit aktualisierten Zielvorgaben 
umzusetzen.  
 
Mit Abbruch der Spannbetonkonstruktion und Ersatz durch Leichtbau aus Holzträgern und 
Metallbedachung sind Lastreserven für die Photovoltaik und die Deckenstrahlheizung zu 
nutzen.  
Die Montage der PV-Anlage erfolgt direkt auf dem leicht geneigten Metalldach in Ost-West-
Ausrichtung. Zusätzlich zur vorhandenen PV-Anlage auf dem Atriumgebäude des gesamten 
Schulkomplexes mit einer Nennleistung von 66 kWh kommen nun 60 kWh an Nennleistung auf 
dem Turnhallendach dazu, die der Schule zur Verfügung stehen 
 
Für alle anderen Umfassungsflächen wurden die konstruktiv möglichen Bauteilertüchtigungen 
mit dem höchsten Dämmwert gewählt. 
 
Die Wärmeversorgung der gesamten Schule erfolgt derzeit zentral mit 
Gasbrennwerttechnologie. 
Die Turnhalle wird mit 2 Lüftungsanlagen mit 80% Wärmerückgewinnung betrieben. Eine 
Anlage ist für die Grundlast im Regelbetrieb ausgelegt. Die 2. Anlage wird nur für den 
Veranstaltungsmodus zugeschaltet.

- 5 - 
 
Die Lüftungskomponenten, die Beleuchtung und eine Deckenstrahlheizung sind in die 
Abhangdecke integriert. Die Lüftungsgeräte sind auf dem Dach zwischen Achse 2 und 3 
platziert. Natürliche Belüftung über Oberlichtfenster kann bei mittleren Außentemperaturen  
genutzt werden.  
 
Durch die Verwendung der Bausubstanz der Stützen und der Gründungskonstruktion werden 
durch Nutzung der grauen Energie CO 2 Emissionen vermieden. Ebenso durch den Erhalt der 
Funktionsräume im Mittelteil, die technisch mit zentraler Warmwasseraufbereitung 
modernisiert werden.  
Die Flachdächer über dem Mittelteil erhalten Gründächer.  
Die an der Nordfassade notwendige Wartungstreppe wird als Stahlgerüst vor die Fassade 
gestellt, komplett begrünt wird. Die weiteren Fassaden erhalten oberhalb der Türriegel eine 
Holzverkleidung.  
 
Barrierefreiheit 
 
Die Barrierefreiheit der Zugänge wurde bereits durch frühere Baumaßnahmen hergestellt. Nun 
werden sanitäre Einrichtungen ergänzt und inklusive Zielsetzungen im Innenausbau 
berücksichtigt. 
 
Brandschutzkonzept 
 
Da bereits in der Grundrissgestaltung des Bestands, die baulichen Rettungswege für die Halle 
hergestellt waren, ist hier nun die Anforderung durch Bauteilertüchtigung im Mitteltrakt und 
mit der Schottung der Bühne die erforderliche Feuerwiderstandsdauer herzustellen. Die 
Entscheidung, das Turnhallendach zu erneuern, erleichtert zwar den konstruktiven 
Brandschutz, der für diesen Sonderfall aber nicht mit Standarddetails abzubilden ist. 
 
 
Perspektive Ostfassade

- 6 - 
 
 
 
 
Grundriss 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ansicht Ost

- 7 - 
 
 
Ansicht Nord 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schnitt 1 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Etatisierung des Risikozuschlages erfolgt über den Wirtschaftsplan 2022. Sollte für 
notwendige Auftragserteilungen im Jahr 2021 eine Zwischenfinanzierung erforderlich werden, 
wird diese aus verfügbaren Mitteln beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement im 
Wirtschaftsjahr 2021 bereitgestellt. 
 
Der Vorlage wurde in der Sitzung der Betriebskommission am 17.02.2021 zugestimmt.  
 
 
 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat IV 
 
 
 
Jochen Partsch  Rafael Reißer   André Schellenberg 
Oberbürgermeister  Bürgermeister   Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (5)

TOP 10
TOP 10
TOP 45
TOP 5
TOP 123

Details

Vorlagen-Nr.
2021/0114
Typ
Magistratsvorlage
Datum
03.05.2021
Erstellt
29.09.2026 00:00