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2026/0170

Evaluation und Fortführung Modernisierungskonvoi

Magistratsvorlage 13.05.2026

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- 2 - 
 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.06.2026 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Amt für 
Klimaschutz und 
Klimaanpassung  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 69 
IV 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2026/0170 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
212 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 561010 
Kostenstelle:  069-000-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5610-42 Sachkonto: 6179205 
 
Betreff: Evaluation und Fortführung Modernisierungskonvoi  
 
Vorlage vom: 13.05.2026  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Die Evaluation des Modernisierungskonvois im Rahmen einer Masterarbeit wird zur 
Kenntnis genommen.  
2. Die Fortführung und Erweiterung des Modernisierungskonvois der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wird beschlossen.  
 
 
Anlagen: Anlage 1 Kostenschätzung Neuvergabe Modernisierungskonvoi  
Anlage 2 Masterthesis Modernisierungskonvoi (Kurzfassung)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 17.06.2026 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 13.05.2026  
 
 
1. Hintergrund  
Seit 2016 bietet die Stadt im Rahmen des Modernisierungskonvois kostenfreie Beratungen 
für private Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden an. Das niederschwellige, 
umfangreiche und individuelle Angebot hat zum Ziel, Eigentümer*innen zur Entscheidung und 
Umsetzung weiterführender Sanierungsschritte zu befähigen, die energetische 
Modernisierung des Gebäudebestands in Darmstadt voranzubringen und so die kommunalen 
Klimaschutzziele und kommunale Wärmeplanung im Gebäudebereich zu erreichen. Zur 
Ansprache der Zielgruppe werden in jährlich wechselnden Schwerpunktquartieren 
Auftaktveranstaltungen durchgeführt, zu denen die Gebäudeeigentümer*innen per 
Anschreiben eingeladen werden. Seit 2021 sind Anmeldungen zu den Beratungen stadtweit  – 
also über die explizit angesprochenen Quartiere hinaus – möglich. Bis heute wurden bisher 
im Rahmen des Modernisierungskonvois über 2.500 Beratungen durchgeführt.  
Die kostenlose Initialberatung basiert auf einer Gebäudebegehung durch zertifizierte 
Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten, die den energetischen Zustand, die Heiztechnik 
und Sanierungsbedarf erfassen. Anschließend erarbeiten sie Modernisierungsempfehlungen 
für Gebäudehülle und -technik und weisen auf Fördermöglichkeiten hin. In einem schriftlichen 
Bericht werden Eigentümer*innen umfassend informiert. Inhaltlich wurde das 
Beratungsrepertoire 2022 um die Themen nachhaltige Baustoffe, Solarenergie und 
Gebäudebegrünung ergänzt und die Beratenden demensprechend geschult.  
 
2. Evaluierung des Modernisierungskonvois 
 
Im Sommer 2025 fand eine Online -Evaluierung des Modernisierungskonvois in 
Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt statt (Magistratsvorlage 2025/0194). Die  
Onlineumfrage wurde von insgesamt 299 Personen ausgefüllt, von welchen 213 in der 
Vergangenheit bereits eine Beratung im Rahmen des Modernisierungskonvois in Anspruch 
genommen hatten. Die Einschätzung des Beratungsangebot s war überwiegend positiv und 
wurde für die einzelnen Bestandteile von 89  % und mehr als neutral bis sehr positiv 
bewertet. 77 % bewerteten das Angebot positiv und sogar 83 % der Befragten gaben an, das 
städtische Angebot weiterzuempfehlen.  
 
Die positive W irkung der Beratung zeigt sich unter anderem an dem Abbau von 
Befürchtungen und Hürden im Zusammenhang mit der Umsetzung von Sanierungs -
maßnahmen. Im Anschluss an 52  % der Beratungen wurde mindestens eine 
Sanierungsmaßnahme bzw. Austausch des Wärmeerzeuger s umgesetzt bzw. befindet sich in 
Umsetzung. Hochgerechnet auf alle Beratungen seit der Einführung 2016 ergab sich eine 
Einsparung von über 10.000 t CO 2-Emissionen.  
 
Die Evaluation hat gezeigt, dass d er Modernisierungskonvoi ein attraktives und 
niedrigschwelliges Beratungsangebot  ist, welches Darmstädter Bürgerinnen und Bürger bei 
der zielgerichteten Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen unterstützt . Dadurch werden 
nicht zuletzt auch Impulse für das lokale Handwerk gesetzt und die lokale Wertschöpfung 
erhöht, wie die Umfrage bestätigen konnte. Die weiter starke Nachfrage und hohe 
Zufriedenheit auch in 2025  und 2026 unterstreicht den Erfolg der quartiersorientierten

Öffentlichkeitsarbeit und des bedarfsorientierten Beratungsansatzes (s. MagV 2026/0143 
„Bericht zum Modernisierungskonvoi 2025“).  
 
3. Fortsetzung und Erweiterung des Modernisierungskonvois 
Im Kontext der kommunalen Wärmeplanung und der  zur Zielerreichung  notwendigen 
energetischen Sanierung  des Gebäudebestandes sowie zur Erreichung der Klimaschutzziele 
in Darmstadt stellt der Modernisierungskonvoi ein wichtiges unterstützendes Angebot für die 
Darmstädter Bürgerschaft dar.   
 
Der aktuelle Auftrag zur Durchführung des Modernisierungskonvois läuft Mitte 2026 aus. Das 
bestehende erfolgreiche Angebot soll fortgeführt und zusätzlich ausgeweitet werden, um 
Beratungslücken  zu schließen.  Insbesondere soll ein vertiefendes Angebot für 
Wohneigentümergemeinschaften (WEGs)  geschaffen werden , welches den besonders großen 
Hürden zur energetischen Sanieru ng aufgrund von komplexen Entscheidungsprozessen und 
Eigentümerstrukturen sowie anderer Anlagentechnik Rechnung trägt. Es ist angedacht für 
WEGs zusätzlich zur Initialberatung weitere Bausteine wie Vorabgespräche mit Beiräten und 
Verwaltern, Variantengegen überstellungen und Ergebnisvorstellungen in 
Wohnungseigentümerversammlungen vorzusehen. Diese sollen dann nach Absprache genutzt 
werden. 
 
4. Zeitplan 
Die Durchführung des Modernisierungskonvois soll für einen Zeitraum von zwei Jahren 
ausgeschrieben werden. Die hierfür ermittelten Kosten sind der datenschutzrelevanten 
Anlage 1 zu entnehmen. Die Ausschreibung soll zeitnah nach Beschlussfassung erfolgen. Durch 
die gesetzlichen Fristen ist eine Fortführung des Beratungsanagebots nicht vor September 
2026 möglich.  
 
5. Finanzen  
Die notwendigen Mittel stehen ohne Aufplanung bei Fortschreibung des Haushaltsansatzes 
unter der Kostenstelle 069-000-1000, Kostenträger 5610 -42 auf dem Sachkonto 6179205 
zur Verfügung.  
 
 
 
Dezernat III    Dezernat IV   
 
 
 
Michael Kolmer    André Schellenberg  
Stadtrat    Stadtkämmerer

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1 
 
Evaluation der aufsuchenden Sanierungsberatung „Modernisierungskonvoi“  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kurzfassung der Masterthesis „Der Darmstädter Modernisierungskonvoi: Evaluation der aufsuchenden Sanierungsberatung 
für Wohngebäude und Ableitung einer Sanierungsmatrix zur Optimierung des Beratungsprozesses“ von Simon Eigenmüller in 
Kooperation der Hochschule Darmstadt  mit der Effizienz:Klasse GmbH und dem Amt  für Klimaschutz und Klimaanpassung 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt.  Die ungekürzte Fassung der Thesis sowie das Quellenverzeichnis erhalten Sie auf 
Nachfrage beim Amt für Klimaanpassung und Klimaschutz in Darmstadt unter klimaschutz@darmstadt.de. Ein großer Dank 
für die Unterstützung geht an dieser Stelle an die städtische Abteilung Statistik und Stadtforschung. 
Einführung 
Der Wohngebäudesektor der Wissenschaftsstadt Darmstadt  hat mit rund 25 % der Darmstädter Treibhausgas-
Emissionen einen relevanten Anteil an den lokalen Emissionen. Eine signifikante Reduktion der CO2-Emission im 
Wohnungssektor ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität. Dies kann durch 
Verbrauchsreduktion in Form einer Steigerung der Modernisierungsrate sowie der Erhöhung der Sanierungstiefe 
oder durch die Umstellung auf erneuerbare Wärmequellen erfolgen. 
Eine in Darmstadt bereits seit 2016 begonnene und kontinuierlich fortgesetzte Maßnahme zur Stärkung der 
Sanierung von Wohngebäuden ist der Modernisierungskonvoi. Der Konvoi Charakter rührt aus Fokussierung auf 
jährlich wechselnden Quartieren her, für welche jeweils als Auftakt eine zentrale Informationsveranstaltung 
durchgeführt wird. Der Modernisierungskonvoi  bietet Darmstädter Gebäudeeigentümer*innen eine kostenl ose, 
fundierte V or-Ort-Sanierungsberatung durch Energieberater*innen. Bereits während des Beratungstermins werden 
erste Hinweise und Empfehlungen gegeben, die im Anschluss in Form eines Gebäudeberichts festgehalten werden. 
Der Fokus liegt insbesondere auf dem Wärmeschutz, dem energetischen Zustand der Gebäudehülle sowie der 
verbauten Wärmeerzeuger. Dabei sollen vorhandene Hürden für die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen und 
die Installation von moderner, erneuerbarer und effizienter Anlagentechnik abgebaut und ein Anstoß zur 
Umsetzung gegeben werden. Daneben sind weitere wichtige Themen, die Erzeugung von erneuerbaren Energien 
über PV-Anlagen, Fassaden- und Dachbegrünung und die Verwendung von nachhaltigen Rohstoffen Bestandteil 
der Beratungen. 
Bis zum Ende des Jahres 2025 wurden in Summe 2.493 Wohngebäude von Eigentümer*innen in ganz Darmstadt 
beraten. Seit 2021 steht das Angebot der Initialberatung den Eigentümer*innen  im gesamten Stadtgebiet offen. 
Zur gezielten Ansprache und für die begleitenden Auf taktveranstaltungen werden allerdings weiter 
Schwerpunktquartiere definiert – auch um lokale Nachahmungseffekte und den Austauschen unter Nachbar*innen 
verstärkt nutzen zu können. Die Anmeldungen stammen zu ca. 80  % von privaten Einzel -Eigentümer*innen und 
zu ca. 20  % von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Die Durchführung des Modernisierungsko nvois 
erfolgt seit der ersten Ausschreibung im Jahr 2016  durch das Darmstädter Energieberatungsunternehmen 
Effizienz:Klasse GmbH. 
Das Ziel der Masterarbeit war es, den Darmstädter Modernisierungskonvoi in Bezug auf die Zufriedenheit der 
beratenen Haushalte, mögliche Verbesserungspotentiale und d ie Wirksamkeit in Bezug auf umgesetzte 
Sanierungsmaßnahmen zu evaluieren.  
Aufbau der Umfrage und Aufruf zur Teilnahme 
Die Datenerhebung in Form einer öffentlichen Online-Umfrage, welche von der Wissenschaftsstadt durchgeführt 
wurde, richtete sich insbesondere an bereits durch den Modernisierungskonvoi beratene 
Gebäudeeigentümer*innen. Der Aufruf zur Teilnahme erfolgte über verschiedene Kommunikationswege: Die 
größte Resonanz konnte durch Anschreiben an alle Gebäudeeigentümer*innen in Eberstadt generiert werden, das 
2020/2021 Schwerpunktquartier war. Daneben wurden per E-Mail diejenigen direkt kontaktiert, welche bei ihrer 
Anmeldung einer Evaluation explizit zu gestimmt hatten. Darüber hinaus gab es eine Pressemitteilung der Stadt 
sowie Aufrufe in Medien für die breite Öffentlichkeit.  
Abgefragt wurden r elevante statistische Daten, konkrete Rückmeldungen zum Angebot des 
Modernisierungskonvois und für die Bewertung der Sanierungsmaßnahmen  notwendige Informationen zur

2 
 
Gebäudestruktur (z.B. Anzahl Wohneinheiten, Geschosse und Wohnfläche und Baujahr), um im späteren Verlauf 
diese für die Modellberechnungen als Basis heranzuziehen.  
Auswertung der Umfrageergebnisse zur Sanierungsberatung des Modernisierungskonvois  
Die Umfrage wurde insgesamt 299-mal vollständig ausgefüllt. Davon gaben wiederum 213 Teilnehmende an, dass 
sie im Rahmen des Modernisierungskonvois beraten wurden. Dank der ausreichend hohen Rücklaufquote kann 
die Umfrage als repräsentativ für den gesamten Modernisierungskonvoi gewertet werden. Aufgrund der gewählten 
Kommunikationswege mit Fokus auf dem Schwerpunkt quartier Eberstadt , entfielen ca. die Hälfte der 
Rückmeldungen a uf dieses Gebiet.  86 % der vollständig ausgefüllten Fragenkataloge wurden von alleinigen 
Gebäudeeigentümer*innen beantwortet. Lediglich 13  % entf ielen auf  Vertreter von  
Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) und 1 % auf Hausverwaltungen. Dies entspricht näherungsweise der 
Verteilung aller bisherigen Beratungen und spricht für eine gute statistische Stichprobe. 
Zunächst erfolgt e die Auswertung hinsichtlich der Erfahrungen mit dem Beratungsangebot  des 
Modernisierungskonvois bei den Teilnehmenden. Dafür konnte auf einer fünfstufigen Skala von sehr zufrieden bis 
sehr unzufrieden  die persönliche Bewertung für die  einzelnen Bestandteile des Modernisierungskonvois 
abgegeben werden. Darunter fallen die Auftaktveranstaltung, bei welcher der Konvoi im Schwerpunktquartier 
präsentiert wird, die Anmeldung, die Beratung selbst, als auch der individuelle Gebäudebericht, welcher im 
Nachgang zum Ortstermin von den Energieberater*innen erstellt und ausgehändigt wird. 
Das Meinungsbild ist insgesamt positiv zu werten  (vgl. Abb. 1). Abstufungen in den einzelnen Prozess schritten 
lassen sich jedoch beobachten. D ie Auftaktveranstaltung ist mit 73  % positiv (zufrieden bzw. sehr zufrieden) 
bewertet. Verbesserungspotential wurde in Bezug auf Dauer und Inhalte der V orträge genannt . Der 
Anmeldeprozess ist mit 86  % positiven Rückmeldungen der am besten bewertete Bereich . Hier hat sich über die 
Jahre ein abgestimmtes System bei der Effizienz:Klasse GmbH etabliert. 
Das V or-Ort-Beratungsgespräch, der Kerninhalt des Modernisierungskonvois , wurde von 76 % der Befragten als 
positiv bewertet . Hierbei wurde einerseits die fachliche Qualität sowie der Umfang der Beratung gelobt . 
Andererseits wurde genau dies  jedoch von einzelnen Personen kritisiert. Es zeichnet sich somit ab, dass diese 
Kritik vermutlich von der individuellen Erwartungshaltung abhängt. Grundsätzlich lässt sich schlussfolgern, dass 
die Erwartungshaltung der Teilnehmenden bereits vor der Beratung eingeordnet werden muss und klargestellt sein 
muss, was der Modernisierungskonvoi leisten kann und wo die Grenzen liegen, die allein auf Grund der begrenzten 
Zeitbudgets bestehen.  
Dasselbe gilt für den Gebäudebericht, dieser wurde von nur 68 % der Teilnehmenden als positiv bewertet. Die 
häufigsten Anmerkungen zielten hierbei auf den fehlenden Detailgrad und die  fehlende Individualität ab . Eine 
höhere Sichtbarkeit der individuellen Empfehlungen im Bericht und Verbesserungen der Struktur des Berichts 
wurden bereits als Resultat der Evaluation für zukünftige Bericht umgesetzt . Dabei ist es wichtig, dass die 
Energieberater*innen möglichst individuell auf die Teilnehmenden eingehen, auf der anderen Seite aber auch die 
breite der vorgegebenen Themen abdecken.  
Abbildung 1:  
Übersicht des Meinungsbilds 
der Teilnehmenden zu den 
Prozessen des 
Modernisierungskonvois

3 
 
Ein Großteil der Befragten gibt an, für den Modernisierungskonvoi eine Weiterempfehlung auszusprechen. Diese 
Quote steigt auf 98  % unter Be rücksichtigung jener Personengruppe, welche eine positive Meinung zum 
Modernisierungskonvoi vertritt.  Dies bestätigt en die durchweg positiven Einzelbewertungen zum städtischen  
Beratungsangebot. Eine Verbesserung der Berichtstruktur und bessere Kommunikation zum erwartbaren Umfang 
lassen eine weitere Verbesserung der Bewertung in Zukunft erwarten. 
Neben Fragen zum Beratungsangebot, wurde abgefragt, welche Hürden für die Umsetzung von 
Sanierungsmaßnahmen gesehen werden und wie sich das Bild nach der Umsetzung verändert (vgl. Abb. 2). Die 
Diskrepanz zwischen den Befürchtungen vor der Umsetzung  und der im Nachgang bestätigten Hürden ist an 
einzelnen Stellen sehr deutlich. Faktoren, welche vorab abschrecken könnten, wie der finanzielle Aufwand, die 
Unsicherheiten in Bezug auf Fördermittel, Handwer ker- und Wissensmangel stellten sich nach Umsetzung von 
Sanierungsmaßnahmen als deutlich weniger relevant heraus. Circa 30 % der Teilnehmenden gaben sogar an, keine 
Hürden bei der Umsetzung erlebt zu haben.  Hier zeigt sich eine wichtige Funktion des Modernisierungskonvois, 
das Aufnehmen von bestehenden Befürchtungen und den Abbau dieser durch die Beratung.  
Hemmnisse, welche im Einzelfall Sanierungsmaßnahmen ve rhinderten, waren insbesondere Auflagen durch den 
Denkmalschutz oder die komplizierte Entscheidungsfindung bei WEGs . Für solche Fälle wäre ein verstärkter 
Fokus im Rahmen des Modernisierungskonvois hilfreich. 
Auf die Frage nach den größten Motivationsfaktoren für die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen wurden die 
Einsparung von Energiekosten, Erhöhung der geopolitischen Unabhängigkeit, Klimaschutz sowie die 
Verbesserung des Wohnkomforts angegeben. Eine verstärkte Adressierung dieser Faktoren bei der Beratung könnte 
die Realisierung von Sanierungsmaßnahmen weiter befördern. 
 
Förderlandschaft und rechtliche Rahmenbedingungen 
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) , welche über das Bundesamt für Wirtschaft und 
Ausfuhrkontrolle (BAFA) abgewickelt wird, fördert  Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle sowie an der 
Anlagentechnik (Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung oder „Smart Home“) mit monetären Zuschüssen bzw. 
Krediten. Dadurch wird die Übererfüllung der gesetzlichen Mindestanforderungen angereizt  
Für Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden ist insbesondere das Förderprogramm Einzelmaßnahme (EM) 
relevant. Für die Einzelmaßnahme ist der finale U-Wert des Bauteils Grundlage für eine Förderung und stellt eine 
leichte Verbesserung im Vergleich zu den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) dar: 
 
Abbildung 2: Hürden, die vor der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen befürchtet wurden 
und Hürden, die sich bei der Umsetzung bewahrheitet haben

4 
 
Bauteil Anforderung BEG 
Umax in W/(m²K) 
Anforderung GEG 
Umax in W/(m²K) 
Unterer Gebäudeabschluss 0,25 0,30 
Außenwand 0,20 0,24 
Oberste Geschossdecke 0,14 0,24 
Dach 0,14 0,24 
Fenster 0,95 1,30 
ich 
Für förderfähige Maßnahmen an der Gebäudehülle beläuft sich die Förderhöchstgrenze je Kalenderjahr pro 
Wohneinheit auf 30.000  € bei einer Förderquote von 15  % bzw. 60.000  € und 20 % bei vorliegendem 
Sanierungsfahrplan. Dadurch ergeben sich maximale Fördersummen von 4.500 € ohne Sanierungsfahrplan bzw. 
12.000 € mit vorliegendem Sanierungsfahrplan je Wohneinheit. 
Darüber hinaus werden Maßnahmen zu Optimierung der Heizung, Lüftungs - und Beleuchtungstechnik, aber z.B. 
auch die Energieberatung selbst gefördert. Die Heizungsförderung fällt ebenfalls unter dieses Programm, wird 
jedoch von der KfW Bank abgewickelt. Zu den förderfähigen Heizungstechniken gehören u.a. e lektrische 
Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Solarthermieanlagen und Fernwärme- bzw. Gebäudenetze 
Die Förderung für Heizungsanlagen orientiert sich nicht am Sanierungsfahrplan und setzt als Förderhöchstgrenze 
30.000 € für die erste Wohneinheit an, 15.000 € je weitere Wohneinheit bis zur 6. und 8.000 € pro Wohneinheit ab 
der 7. Die Förderquote liegt bei mindestens 30  % und wird für Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln um 
weitere 5  % erhöht. Falls die verbaute Heizungsanlage älter als 20 Jahre ist, greift der sog. Kl ima-
Geschwindigkeitsbonus und die Förderquote erhöht sich um weitere 20  %. Bei einem zu versteuerndem 
Gesamthaushalts-Einkommen von unter 40.000  € bezuschusst der Fördergeber weitere 30  %. Insgesamt ist eine 
Kombination der einzelnen Boni auf maximal 70 % der anfallenden Kosten beschränkt. 
Abgefragte Sanierungsmaßnahmen 
Für die Evaluierung der Wirksamkeit des Modernisierungskonvois wurden Fragen zum Gebäudezustand im 
Hinblick auf umgesetzte Sanierungsmaßnahmen gestellt. Dazu wurde der Gebäudezustand vor der  Beratung 
erhoben und abgefragt, was sich im Vergleich zum Zustand vor dem Modernisierungskonvoi verbessert hat. Daraus 
lässt sich der Umfang und die Qualität der einzelnen Sanierungsmaßnahmen direkt ableiten.  
Die abgefragten Sanierungsmaßnahmen, welche im  Rahmen der Befragung hinsichtlich Materialien, 
Dämmqualität und/oder Baualter abgefragt wurden, gliedern sich wie folgt:  
- Unterer Gebäudeabschluss (Kellerboden, Kellerdecke oder Fußboden) 
- Außenwand 
- Oberster Gebäudeabschluss (Oberste Geschossdecke (OGD) oder Dach) 
- Fenster 
- Anlagentechnik (Heizung, Warmwasser, PV und Lüftung) 
Auswirkung umgesetzter Sanierungsmaßnahmen 
Um die im Anschluss an die Sanierungsberatung umgesetzten Maßnahmen einordnen zu können, wurde  die 
Dämmqualität und die Anlagentechnik ( mit Fokus auf den  Heizungsanlagen) im Zustand vor der Beratung mit 
dem Zustand nach der Beratung verglichen. So soll die energetische Verbesserung der Gebäude im Kontext des 
Modernisierungskonvois auf der Ebene einzelner Bauteile, z.B. die Anbringung einer Auß enwanddämmung 
bewertet werden. Die Vergleichsbasis dafür waren sogenannte Durchschnittsgebäude, welche nach den jeweiligen 
Baualtersklassen und Angaben zur Geometrie  der Gebäude kategorisiert und  in Anlehnung an die DIN -Norm 
18599 erstellt und berechnet wurden. 
An 76 der 213 Gebäude, für die eine Beratung durchgeführt wurde und die an der Umfrage teilgenommen haben,  
wurde m indestens e ine Sanierungsmaßnahme  an der Gebäudehülle  durchgeführt (bzw. befindet sich noch in 
konkreter Planung oder aktiver Umsetzung) . Dies entspricht innerhalb weniger Jahre nach der Beratung bereits 
einer Quote von 36 %. Unter Berücksichtigung des Tausches der Heizungsanlage (unabhängig des Energieträgers)

5 
 
wurde an 110 Wohngebäuden mindestens eine Maßna hme getätigt, was bereits über die Hälfte der Beratungen 
betrifft (52 %). 
56 der 213 Eigentümer*innen gaben an, dass zum Befragungszeitpunkt  eine Aufdach -PV-Anlage an ihrem 
Gebäude mit einer durchschnittlichen Leistung von 9,6 kWp installiert ist. An 43 Gebäuden befindet sich ein eine 
Balkon-PV-Anlage. Anhand der abgefragten Installationsjahre ist in den vergangenen Jahren ein deutlicher 
Zuwachs der Installation von PV -Anlagen und Batteriespeichern nachzuweisen. Dies ist vermutlich in direktem 
Zusammenhang mit den ehrenamtlichen Darmstädter Beratungsinitiativen „heiner*solarberatung“ und 
„heiner*energie“, der städtischen Förderung von PV-Anlagen und den sinkenden Preisen zu sehen. 
Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes wurden erwartungsgemäß insbesondere an älteren 
Bestandgebäuden durchgeführt. Am häufigsten wurde die Sanierungsmaßnahme Fenstertausch (44), gefolgt von 
Dämmmaßnahmen am oberen Gebäudeabschluss (OGD  (19) oder Dac h (33)) umgesetzt. Seltener wurde ein e 
Außenwanddämmung (23) oder eine nachträgliche Dämmung des unteren Gebäudeabschlusses (24) installiert. 
Bei einer aggregierten Betrachtung der Wirkung aller genannten Dämm- und Fenstertauschmaßnahmen über den 
gesamten Modernisierungskonvoi ergibt sich eine Einsparung der Primärenergie in Höhe von 13.000.000 kWh. In 
Bezug auf alle in der Umfrage beschriebenen Gebäude, welche im Rahmen des Modernisierungskonvois beraten 
wurden, entspricht dies einem Rückgang von ca. 8 % des Heizenergiebedarfs. 
Umgerechnet in jährliche CO2-Einsparungen ergeben sich circa 1,2 Tonnen pro Gebäude, bzw. 2.730 t in Bezug 
auf alle beratenen Gebäude des Modernisierungskonvois. Hochgerechnet auf die in den letzten 10 Jahren 
durchgeführten Beratungen sowie unter der Berücksichtigung eines benötigten Zeitfensters zwischen Beratung bis 
zur Umsetzung konnten im Kontext des Modernisierungskonvois bis zum aktuellen Zeitpunkt (Mai 2026) bereits 
mehr als 10.000 Tonnen CO2 eingespart werden. 
Der zweite relevante Einflussfaktor auf die Reduktion von Primärenergie und CO 2-Emissionen ist der Austausch 
von bestehenden, auf fossilen Energieque llen basierenden Heizungsanlagen durch Heizungsanlagen, welche 
regenerative Energien nutzen. V or der Beratung waren 153 der 213 bei der Umfrage abgefragten Wohngebäude 
mit einem zentralen Erdgas-Kessel beheizt, weitere 24 wurden durch Heizöl versorgt. Die restlichen 36 Gebäude 
sind mit abnehmendem Anteil von Fernwärme (13), dezentralen (z.B. wohnungsweisen) Erdgas -Thermen (10), 
Strom-Direkt-Heizungen (7), Blockheizkraftwerken (3), Biomasse (2) und Wärmepumpen (1) versorgt. 
Durch die Beratung soll der erste, niedrigschwellige Schritt auch in Richtung eines Heizungstausches ermögli cht 
werden. Bei einem Fünftel (43 der 213) der beratenen Gebäude wurde bereits ein Heizungswechsel umgesetzt und 
soll im Folgenden genauer diskutiert werden (vgl. Abb. 3).  
Abbildung 3: Änderung in der Anzahl der Heizungsanlagen nach Energieträger (bereits eingebaute und in Einbau 
befindliche Anlagen)

6 
 
V on 43 neu installierten Anlagen basierten vor der Beratung 31 zumindest in Teilen auf dem Energieträger Erdgas. 
Davon wurden 16, also über die Hälfte durch Wärmepumpen ersetzt. Trotz der Beratungen wurden 15 durch einen 
neuen Erdgas -Kessel ersetzt, obwohl dies , wie es auch im Rahmen der Beratungen kommuniziert wird,  weder 
wirtschaftlich anzuraten noch langfristig betreibbar ist . V on den neun zuvor mit Heizöl betriebenen Anlagen 
wurden sechs Gebäude durch Wärmepumpen und zwei durch Biomasse -Anlagen ersetzt. Lediglich ein 
Wohngebäude erhielt eine neue Heizöl -Heizung. In  dem Zeitraum zwischen Beratung und Umfrage wurden 
ebenfalls drei Fernwärmeanschlüsse bzw. deren Übergabestation erneuert, neue Anschlüsse konnten im Rahmen 
der Umfrage nicht ermittelt werden. 
Durch den Wechsel einer Erdgasheizung zu einer Wärmepumpe lässt sich im Schnitt pro Einfamilienhaus circa 
20.100 kWh Primärenergie  pro Jahr  einsparen, im Mehrfamilienhaus ca. 62.600 kWh  (abhängig von der 
tatsächlichen Größe können diese Werte stark variieren) . Skaliert auf den gesamten Modernisierungskonvoi 
ergeben sich so bereits ca. 227 eingebaute Wärmepumpen, mit einer Einsparung von etwa 8.000.000 kWh pro Jahr. 
Durch den hohen Emissionsfaktor von Strom, welcher im GEG angesetzt ist, fallen die errechneten CO 2-
Einsparungen geringer aus als in der Realität zu beobachten sind. Bei einer Studie von Großklos et al. aus dem 
Jahr 2023 werden sogar 49  % CO 2-Einsparungen bei dem Betrieb von Wärmepumpen im Vergleich zu 
Heizsystemen mit Erdgas als Energieträger angenommen  und bis zu 62  % im Vergleich zu Heizöl -Systemen. 
Darüber hinaus steigen d ie Einsparungen mit der zunehmenden Dekarbonisierung des Stromsystem ohne Zutun 
der Eigentümer weiter. 
Eine weitere relevante Maßnahme bei einem Heizungstausch, welche die Effizienz des Systems erhöhen ist der 
hydraulische Abgleich  (Einsparungen von 5 bis 10  % des Energieverbrauchs). Dieser wurde bei 33 der 43 
verbauten Heizungsanlagen nach Angaben der Befragten durchgeführt. Nach der Förderrichtlinie BEG ist dieser 
Schritt, bei Gebäuden mit mindestens sechs Wohneinheiten unter bestimmten V oraussetzungen im Rahmen des 
Gebäudeenergiegesetzes verpflichtend. Eine zusätzliche Maßnahme kann der Einbau einer Lüftungsanlage mit 
Wärmerückgewinnung sein, um Lüftungsverluste über die freie Fensterlüftung zu minimieren. Die Anzahl 
verbauter Lüftungsanlagen stieg von 11 auf 18.  
Wirtschaftliche Auswirkung der Sanierungsmaßnahmen 
Der Sanierungen befördernde Modernisierungskonvoi hat neben der ökologischen Wirkung auch wirtschaftliche 
Auswirkungen durch Steigerung der regionalen Wertschöpfung. So w urden 18  der 76 Sanierungsmaßnahmen 
durch Handwerksunternehmen aus dem Darmstädter Stadtgebiet durchgeführt , was  in etwa  einem Viertel der 
Sanierungen entspricht. Für weitere 48 Maßnahmen (65  %) wurden Handwerksunternehmen aus einem Umkreis 
von 30 km (exklusiv dem Darmstädter Stadtgebiet) beauftragt. Bei lediglich acht Umsetzungen (10 %) kamen die 
Handwerksunternehmen aus größeren Entfernungen. 
Bei insgesamt 46 der 76 Sanierungen an der Gebäudehülle wurden Fördermittel in Anspruch genommen  
(vgl. Abb. 4). Dies unterstreicht die Bedeutung als auch die Rezeption der Fördermittellandschaft. Insbesondere 
in Bezug auf die Investitionskosten wird die häufige Inanspruchnahme eines finanziellen Zuschusses verdeutlicht.  
Während bei Sanierungsmaßnahmen mit Invest itionskosten unter 10.000 € nur in 11 % der Fälle auf 
Bezuschussungen zurückgegriffen wurde, steigt diese Zahl mit zunehmenden Investitionen stetig an. So nehmen 
bereits 53 % der Eigentümer*innen mit Investitionskosten im Bereich zwischen 10.000 und 50.000 € Fördermittel 
in Anspruch, bei Sanierungsmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen zwischen 50.000 und 200.000 € steigt 
dieser Prozentsatz auf über 80 % an. Bei den Maßnahmen mit Gesamtkosten über 200.000 € haben alle 
Teilnehmenden Fördermittel beansprucht.

7 
 
Erkennbare Muster bei Sanierungsmaßnahmen 
In Abbildung 5 wird die Gesamtheit aller Sanierungsmaßnahmen dargestellt und die Korrelation der einzelnen 
Maßnahmen zueinander untersucht. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf häufig vorkommende Kombinationen 
ziehen. Dies ist insofern spannend, als das s sehr häufige Ko mbinationen auch für die Beratung als besonders 
empfehlenswert aufgenommen werden kön nen, um evtl. die Umsetzungswahrscheinlichkeit zu steigern.  In diese 
Auswertung flossen nicht nur Aussagen zu den bereits durchgeführten Sanierungsmaßnahmen ein, sondern darüber 
hinaus auch geplante Maßnahmen in den folgenden zwei Jahren. 
Es ist deutlich zu erkennen, dass mit insgesamt 43 Umsetzungen an erster Stelle der direkte Heizungstausch ohne 
weitere Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle steht. Dies ist primär der F all, wenn es sich um eine 
Erneuerung de r fossilen Kessel handelt, wohingegen bei einer Umrüstung auf eine Versorgung mit einer 
Wärmepumpe oftmals weitere Maßnahmen  an der Gebäudehülle  für einen wirtschaftlichen Betrieb nötig bzw. 
sinnvoll sind. Hier ist die Kombination in Verbindung mit einem Fenstertausch an sieben Wohngebäuden am 
häufigsten zu beobachten, aber auch ohne einen Heizungswechsel haben sich fünf Eigentümer*innen dazu 
entschieden, ausschließlich die Fenster zu tauschen.  
Eine Dämmmaßnahme am oberen Gebäudeabschluss (Dach oder oberste Geschossdecke) ohne weitere 
Maßnahmen ist an sechs Wohngebäuden zu beobachten . Ähnliches gilt für drei Eigentümer*innen, welche 
lediglich den unteren Gebäudeabschluss (Kellerdecke, -boden und/oder Fußboden) dämmten.  
Darüber hinaus ist anzumerken, dass es insgesamt fünf Gebäude gibt, welche an allen fünf Gewerken eine 
Sanierungsmaßnahme erfuhren . Diese bilden unter der V oraussetzung, dass die ne ue Heizungsanlage auf 
regenerativen Energieträgern basiert, den Ideal-Zustand eines sanierten Bestandsgebäudes ab. Der Standardfall ist 
allerdings, dass bereits einzelne Komponenten erneuert wurden bzw. die verschiedenen Bauteile nicht gleichzeitig 
das Ende ihrer Lebensdauer erreichen und ausgetauscht werden müssen. 
Abgesehen von diesen hervorstechenden Kombinationen ist kein eindeutiger Trend zu erkennen. Eine 
Vereinheitlichung und Pauschalisierung von Handlungsempfehlungen auszusprechen, ist daher in diesem Rahmen 
nicht möglich. Dies ist unter anderem durch die individuelle Ausgangslage des Wohngebäudes als auch der 
Eigentümer*innen bedingt. Je mehr Sanierungsmaßnahmen getätigt werden, desto mehr Investitionskosten fallen 
an, daher müssen in den meisten Fällen abwägende Entscheidungen getroffen werden.  
Abbildung 4: Anteil der Haushalte, die Fördermittel in Anspruch nehmen im Verhältnis zum 
Investitionsvolumen der Maßnahmen

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Diskussion in Bezug auf die Sanierungsquote 
Mit dem Modernisierungskonvoi möchte die Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Erreichung der Zielsetzungen aus 
dem Klimaschutzplan 2035 durch verstärkte Sanierungstätigkeiten im privaten Wohngebäudebereich beitragen. 
Die CO2-Einsparungen im Kontext von Gebäuden, deren Eigentümerinnen und Eigentümer beraten wurden, wurde 
seit Einführung des Modernisierungskonvois auf über 10.000 t CO2 ausgewiesen. Spannend ist die Frage, ob durch 
den Modernisierungskonvoi wirklich mehr und tiefgreifendere Sanierungen umgesetzt wurden und werden.  
Eine Möglichkeit hierzu ist die Einordnung hinsichtlich der Sanierungsquote der Wohngebäude der Teilnehmenden 
im Vergleich zu Kennzahlen bezogen auf den allgemeinen Wohngebäudebestand auf Bundesebene. Eine Definition 
der Sanierungsrate oder -quote ist jedoch sehr uneinheitlich, da es keine offizielle Definition und daneben auch 
keine durchgehende Erfassung von erfolgten Sanierungsmaßnahmen gibt. Der Bundesverband energetische 
Gebäudehülle betrachtet die Sanierungsrate in de n durch das B+L Marktdaten beauftragten Studien  als die 
sanierten Flächenanteile der Hüllbauteile und ermittelt hieraus eine Sanierungsquote von 0,67 % für das Jahr 2025. 
In der kommunalen Wärmeplanung der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde für das Zielszenario 2045 von einer 
Sanierungsrate von 2 % auf das Nivea Effizienzhaus 70 (EH70) ausgegangen. 
Im Folgenden werden verschiedene Ansätze zur Ableitung einer Sanierungsrate aus den Umfragedaten abgeleitet: 
Der Anteil an beratenen Haushalten, in denen mindestens eine Maßnahme umgesetzt wurde liegt bei 36  %. Diese 
Zahl ist aus mehreren Gründen deutlich über der real vorliegenden Sanierungsrate: Es ist zu erwarten, dass die 
Darmstädter Eigentümer*innen, die am Modernisierungskonvoi teilnehmen sich bereits mit ihren Gebäuden und 
möglichen Sanierungsmaßnahmen beschäftigt haben. Weiter beziehen sich die Sanierungen auf den gesamten 
Zeitraum seit Beginn des Modernisierungskonvois und nicht nur auf ein Jahr. Außerdem trägt j ede einzelne 
Maßnahme nur anteilig zur Sanierung bei, es handelt sich also nicht um V ollsanierungen.  
Werden nur vollständige Sanierungen in einem Schritt berücksichtigt, in der Umfrage waren dies 5 , so liegt die 
Quote bei 2,3  % liegen. Eine realistischere Zahl erhält man durch  die Betrachtung und Einbeziehung aller 
Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle. Ein Ansatz hier ist, die verschiedenen Bauteile nach ihren typischen 
Anteilen der Energieverluste zu gewichten und entsprechend zu summieren . So werden beispielsweise die 
Außenwände mit 30  % Anteil der Verluste über die Außenfläche mit 0,3 gewichtet. Die Summe aller erfolgten 
Sanierungsmaßnahmen ergibt so ein äquivalent von 29,3 Gesamtsanierungen. Bezogen auf alle beratenen 
Haushalte ergibt sich so eine Quote für äquivalente V ollsanierungen von 13,8 % bezogenen auf die beratenen 
Haushalte seit Beginn des Modernisierungskonvois aus der Umfrage.  
Eine andere Frage ist die nach der jährlichen Reduktion von CO2-Emissionen. Aus Energiebilanzberechnungen für 
die sanierten Gebäude wurde mit baualterstypischen Annahmen im Vergleich zum Zustand vor de n Sanierungen 
jährlichen Emission sreduktionen um ca. 8 % abgeschätzt. Die kumulierte jährliche Einsparung durch einen 
Heizungstausch liegt insgesamt bei mindestens 4 %. 
Abbildung 5: Korrelation der einzelnen Sanierungsmaßnahmen untereinander

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Zusammenfassend ist zu vermerken, dass der Modernisierungskonvoi eine positive Auswirkung auf die Rate der 
durchgeführten Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden aufweist . Wie groß diese jedoch genau ausfällt, ist 
aufgrund der nicht gegebenen Vergleichbarkeit nicht zu ermitteln, wurde auch nicht erwartet. 
Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Teilnehmer der Umfrage vermutlich nicht vollumfänglich repräsentativ für 
die Gesamtheit der Wohngebäudeeigentümer*innen stehen: Zum einen ist davon auszugehen, dass die Personen, 
welche sich zum Modernisierungskonvoi anmelden ein erhöhtes Interesse am Sanierungsthema aufzeigen oder 
bereits konkrete V orstellungen haben und dazu lediglich eine unabhängige Meinung einholen wollen. Ähnliches 
gilt für die Teilnahme an der Umfrage  selbst, hier tendieren eventuell aktiv gewordene Eigentümer*innen eher 
dazu, dies kundzutun, als diejenigen, die keine Maßnahmen umgesetzt haben.  
Ausblick 
V om Wohngebäudebestand mit 23.015 Wohngebäuden (Stand 2023) in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurden 
bereits 2. 493 (10,8 %) im Rahmen des Modernisi erungskonvoi beraten . Trotz der sehr beachtlichen Zahl 
durchgeführter Beratungen besteht damit weiterhin ein hohes Potenzial hinsichtlich der Initialberatung als 
Grundlage und Anreiz für Sanierungsmaßnahmen  am Wohngebäudebestand . Diese Aussage wird durch den 
Umstand unterstrichen, dass die Anmeldungen für den Modernisierungskonvoi 2025 durch das postalisch 
versendete Anschreiben an alle Eigentümer*innen von Wohngebäuden im Stadtgebiet Eberstadt einen enormen 
Anstieg verzeichnen konnten.  
Darüber hinaus ist die Auffassung der Beratungsdienstleistung durch das maßgeblich positive Meinungsbild der 
Teilnehmenden als sehr gut zu bewerten. Die vier Säulen des Prozesses (Auftaktveranstaltung, Anmeldeprozess, 
V or-Ort-Beratungsgespräch und Gebäudebericht) wurden von mindestens 89 % der Teilnehmenden als neutral bis 
positiv bewertet. Gerade im Hinblick auf die oftmals sehr unterschiedlichen Anforderungen und 
Erwartungshaltungen der Bürger*innen an den Modernisierungskonvoi im Kontext des teils  stark belasteten 
Themas der Gebäudesanierung ist dies umso positiver zu bewerten.  
Überraschend hoch ist die dem Modernisierungskonvoi zurechenbare Zahl an installierten Wärmepumpen. Die 
Quote der Gebäude, welche zum aktuellen Zeitpunkt eine Wärmepumpe in Betrieb haben beträgt im Datensatz der 
Befragung 10,3 %. Im Vergleich dazu geht die KfW in einer Studie nur von circa 5 % im gesamten bundesweiten 
Gebäudebestand, inkl. des Neubaus aus. Ein Plus für d ie Teilnehmenden des Modernisierungskonvois von über 
fünf Prozentpunkten, unter anderem bedingt durch die Beratung, welche hier ihre deutliche Wirkung zeigt. 
Die Erkenntnis, dass keine eindeutigen Muster für die verschiedenen Kombinationen der d urchgeführten 
Sanierungsmaßnahmen zu erkennen sind, bestätigt die Bedeutung des individuellen Beratungsansatzes des 
Modernisierungskonvois umso mehr. Eigentümer*innen von Wohngebäuden können nicht anhand einzelner 
Kennzahlen der Gebäudehülle und der Anlagentechnik fund ierte Entscheidungsgrundlagen für kostenintensive 
und aufwendige Sanierungsmaßnahmen treffen. Dank der hohen Anzahl an Rückmeldungen der Teilnehmenden 
konnte aufgezeigt werden, welche enorm wichtige Rolle der Modernisierungskonvoi durch die Beratung und 
Aufklärung im städtischen Ziel des Klimaschutzes und -neutralität einnimmt. Diese Arbeit leistet einen empirisch 
fundierten Beitrag zum Verständnis der Wirksamkeit dieses kommunalen Energieberatungsprogramms und zeigt 
auf, dass durch gezielte Informations - und Beratungsangebote das Sanierungsverhalten positiv und nachhaltig 
beeinflusst wird und damit ein relevanter Beitrag zur Erreichung der städtischen Klimaschutzziele geleistet wird.

2026/0170

7065 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.06.2026 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Amt für 
Klimaschutz und 
Klimaanpassung  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2026/0170 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 561010 
Kostenstelle:  069-000-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5610-42 Sachkonto: 6179205 
 
Betreff: Evaluation und Fortführung Modernisierungskonvoi  
 
Vorlage vom: 13.05.2026  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Die Evaluation des Modernisierungskonvois im Rahmen einer Masterarbeit  wird 
zur Kenntnis genommen.  
2. Die Fortführung und Erweiterung des Modernisierungskonvois der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt wird beschlossen.  
 
 
Anlagen: Anlage 1 Kostenschätzung Neuvergabe Modernisierungskonvoi  
Anlage 2 Masterthesis Modernisierungskonvoi (Kurzfassung)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 13.05.2026 
 
 
1. Hintergrund  
Seit 2016 bietet die Stadt im Rahmen des Modernisierungskonvois kostenfreie Beratungen 
für private Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden an. Das niederschwellige, 
umfangreiche und individuelle Angebot hat zum Ziel, Eigentümer*innen zur Entscheidung und 
Umsetzung weiterführender Sanierungsschritte zu befähigen, die energetische 
Modernisierung des Gebäudebestands in Darmstadt voranzubringen und so die kommunalen 
Klimaschutzziele und kommunale Wärmeplanung im Gebäudebereich zu erreichen. Zur 
Ansprache der Zielgruppe werden in jährlich wechselnden Schwerpunktquartieren 
Auftaktveranstaltungen durchgeführt, zu denen die Gebäudeeigentümer*innen per 
Anschreiben eingeladen werden. Seit 2021 sind Anmeldungen zu den Beratungen stadtweit  – 
also über die explizit angesprochenen Quartiere hinaus – möglich. Bis heute wurden bisher 
im Rahmen des Modernisierungskonvois über 2.500 Beratungen durchgeführt.  
Die kostenlose Initialberatung basiert auf einer Gebäudebegehung durch zertifizierte 
Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten, die den energetischen Zustand, die Heiztechnik 
und Sanierungsbedarf erfassen. Anschließend erarbeiten sie Modernisierungsempfehlungen 
für Gebäudehülle und -technik und weisen auf Fördermöglichkeiten hin. In einem schriftlichen 
Bericht werden Eigentümer*innen umfassend informiert. Inhaltlich wurde das 
Beratungsrepertoire 2022 um die Themen nachhaltige Baustoffe, Solarenergie und 
Gebäudebegrünung ergänzt und die Beratenden demensprechend geschult.  
 
2. Evaluierung des Modernisierungskonvois 
 
Im Sommer 2025 fand eine Online -Evaluierung des Modernisierungskonvois in 
Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt statt (Magistratsvorlage 2025/0194). Die  
Onlineumfrage wurde von insgesamt 299 Personen ausgefüllt, von welchen 213 in der 
Vergangenheit bereits eine Beratung im Rahmen des Modernisierungskonvois in Anspruch 
genommen hatten . Die Einschätzung des Beratungsangebots war überwiegend positiv und 
wurde für die einzelnen Bestandteile von 89  % und mehr als neutral bis sehr positiv 
bewertet. 77 % bewerteten das Angebot positiv und sogar 83 % der Befragten gaben an, das 
städtische Ang ebot weiterzuempfehlen.  
 
Die positive Wirkung der Beratung zeigt sich unter anderem an dem Abbau von 
Befürchtungen und Hürden im Zusammenhang mit der Umsetzung von Sanierungs -
maßnahmen. Im Anschluss an 52  % der Beratungen wurde mindestens eine 
Sanierungsmaßnahme bzw. Austausch des Wärmeerzeugers umgesetzt bzw. befindet sich in 
Umsetzung. Hochgerechnet auf alle Beratungen seit der Einführung 2016 ergab sich eine 
Einsparung von über 10.000 t CO 2-Emissionen.  
 
Die Evaluation hat gezeigt, dass d er Modernisierun gskonvoi ein attraktives und 
niedrigschwelliges Beratungsangebot  ist, welches Darmstädter Bürgerinnen und Bürger bei 
der zielgerichteten Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen unterstützt . Dadurch werden 
nicht zuletzt auch Impulse für das lokale Handwerk gesetz t und die lokale Wertschöpfung 
erhöht, wie die Umfrage bestätigen konnte. Die weiter starke Nachfrage und hohe 
Zufriedenheit auch in 2025  und 2026 unterstreicht den Erfolg der quartiersorientierten 
Öffentlichkeitsarbeit und des bedarfsorientierten Beratung sansatzes (s. MagV 2026/0143 
„Bericht zum Modernisierungskonvoi 2025“).

- 4 - 
 
3. Fortsetzung und Erweiterung des Modernisierungskonvois 
Im Kontext der kommunalen Wärmeplanung und der  zur Zielerreichung  notwendigen 
energetischen Sanierung  des Gebäudebestandes sowie zur Erreichung der Klimaschutzziele 
in Darmstadt stellt der Modernisierungskonvoi ein wichtiges unterstützendes Angebot für die 
Darmstädter Bürgerschaft dar.   
 
Der aktuelle Auftrag zur Durchführung des Modernisierungskonvois läuft Mitte 2026 aus. Das 
bestehende erfolgreiche Angebot soll fortgeführt und zusätzlich ausgeweitet werden, um 
Beratungslücken  zu schließen.  Insbesondere soll ein vertiefendes Angebot für 
Wohneigentümergemeinschaften (WEGs)  geschaffen werden , welches den be sonders großen 
Hürden zur energetischen Sanierung aufgrund von komplexen Entscheidungsprozessen und 
Eigentümerstrukturen sowie anderer Anlagentechnik Rechnung trägt. Es ist angedacht für 
WEGs zusätzlich zur Initialberatung weitere Bausteine wie Vorabgesprä che mit Beiräten und 
Verwaltern, Variantengegenüberstellungen und Ergebnisvorstellungen in 
Wohnungseigentümerversammlungen vorzusehen. Diese sollen dann nach Absprache genutzt 
werden. 
 
4. Zeitplan 
Die Durchführung des Modernisierungskonvois soll für einen Zeitraum von zwei Jahren 
ausgeschrieben werden. Die hierfür ermittelten Kosten sind der datenschutzrelevanten 
Anlage 1 zu entnehmen. Die Ausschreibung soll zeitnah nach Beschlussfassung erfolgen. 
Durch die gesetzlichen Fristen ist eine Fortführung des Beratungsanagebots nicht vor 
September 2026 möglich.  
 
5. Finanzen  
Die notwendigen Mittel stehen ohne Aufplanung bei Fortschreibung des Haushaltsansatzes 
unter der Kostenstelle 069-000-1000, Kostenträger 5610-42 auf dem Sachkonto 6179205 
zur Verfügung.  
 
 
 
Dezernat III    Dezernat IV   
 
 
 
Michael Kolmer    André Schellenberg 
Stadtrat    Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (2)

TOP 212
TOP 6

Details

Vorlagen-Nr.
2026/0170
Typ
Magistratsvorlage
Datum
13.05.2026
Erstellt
29.09.2026 00:00