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AN/0756/2023

Köln beteiligt sich an der Initiative FrauenOrte NRW: Gedenkorte für prägende Kölner Frauen schaffen

SPD Antrag nach § 3 27.04.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 11.05.2023, TOP 2.1

SPD Antrag nach § 3

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SPD Antrag nach § 3

3503 Zeichen

An die Vorsitzende des Ausschusses  
für die Gleichstellung von Frauen und Männern 
Frau Teresa De Bellis-Olinger 
 
An Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 27.04.2023 
 
AN/0756/2023 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 11.05.2023 
 
Köln beteiligt sich an der Initiative FrauenOrte NRW: Gedenkorte für prägende Kölner 
Frauen schaffen 
Sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende,  
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
die SPD -Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung des Ausschusses am 
11.05.2023 aufzunehmen: 
 
 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern möge beschließen:  
 
Der Gleichstellungsausschuss der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, in enger Abstimmung 
mit dem Kölner Frauengeschichtsverein e.V. und seiner Expertise eine Auswahl geeigneter 
Kölner Persönlichkeiten zu treffen und „FrauenOrten“ im Stadtgebiet zu identifizieren, an de-
nen eine entsprechend geförderte Gedenkstele aufgestellt werden kann. Die Vorschläge dazu 
werden dem Beirat der „FrauenOrte“ als Bewerbung vorgelegt. 
  
 
Begründung:  
 
Die Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen ist geprägt von starken und mutigen Frauen, 
die Großes bewirkt und wegweisende Leistungen erbracht haben. Dasselbe gilt für die Stadt 
Köln, die mit dem Kölner Frauengeschichte e.V. einen eigenen Verein zur Erforschung und 
Vermittlung von Frauengeschichte hat. Die Initiative FrauenOrte NRW will mit der Errichtung 
von FrauenOrten im ganzen Land über historische Frauenpersönlichkeiten informieren, sie auf 
diese Weise würdigen und Vorbilder in Sachen Emanzipation und Geschlechtergleichstellung 
vorstellen.

- 2 - 
 
Getragen vom Frauenrat NRW e.V. und gefördert durch das Landesministerium für Kinder, 
Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration sollen in einem Projekt bis zum Jahr 
2025 neue Gedenkorte im größten Bundesland eröffnet werden. Über die Umsetzung befindet 
ein Fachbeirat, dem Vorschläge zu bedeutenden Persönlichkeiten eingereicht werden können 
und der seine Empfehlungen dann an den Vorstand des NRW-Frauenrates ausspricht. Eine 
Kick-Off-Veranstaltung der laufenden Projektphase fand kürzlich im Düsseldorfer Haus der 
Universität statt.  
Sollen bestimmte Persönlichkeiten öffentlich gewürdigt werden, wird um eine vorherige Prü-
fung der Integrität der Person gebeten. Außerdem sollen bestehende Würdigungen aufgelistet 
und der kommunale Rückhalt für die Einrichtung eines FrauenOrtes für die jeweilige Frau 
nachgewiesen werden. Frauenpersönlichkeiten, die gewürdigt werden sollen, sollen dabei in 
NRW bzw. Köln geboren worden sein oder hier gewirkt haben. Die Frauen, die als Vorbild für 
Emanzipation und Gleichberechtigung dienen können, sollen dabei auf politischen, gesell-
schaftlichen, kulturellen, sozialen, ökonomischen, wissenschaftlichen oder konfessionellen 
Feldern gewirkt haben. Die Einrichtung von FrauenOrten im öffentlichen Raum der Stadt Köln 
wäre ein weiterer, wichtiger Beitrag zur Sicherung der wachsenden Geschlechtergleichheit – 
gerade im öffentlichen Raum, der so oft nach männlicher Maßgabe eingerichtet wird. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Christian Joisten  
SPD-Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (1)

11.05.2023 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 2.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0756/2023
Typ
SPD Antrag nach § 3
Datum
27.04.2023
Erstellt
27.04.2023 10:34