2017/0324
Jahresbericht 2016 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals
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2017/0324
2139 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
27.09.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0324
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Jahresbericht 2016 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals
Vorlage vom: 19.09.2017
Beschlussvorschlag :
Die Jahresberichte 2016 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Al i-
ce-Hospitals werden zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Jahresbericht 2016 Alice-Hospital
Jahresbereich 2016 Klinikum Darmstadt
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.09.2017:
Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden Jahresb e-
richte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des
Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen.
Die Jahresberich te 2016 werden beigefügt als Anlagen zur Kenntnis gegeben.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt dessen G e-
schäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und verzic h-
tet daher auf eine St ellungnahme.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice -Hospitals liegt dessen Geschäft s-
führung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und verzichtet daher
auf eine Stellungnahme.
Darmstadt, 19.09.2017
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Anlagen
anlage 1
2598 Zeichen
Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 30.06.2017 des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt Helga Engler und Isolde Sutor Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herrn Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 11 10 61 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospitat in Darmstadt Jahresbericht 2016 Sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Schellenberg, hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2016 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice- Hospital. Die Befragung der Patienten erfolgte wie in den vergangenen Jahren durch den kleinen Fragenboagen, den sie bei der Aufnahme erhalten, um Anregungen an das Alice-Hospital weiterzuleiten. Bei unseren Besuchen bitten wir die Patienten, dies auch zu tun. Ist der Fragebogen verlegt, erhalten sie einen neuen. Seit 2015 ist der Fragebogen vergleichbar mit dem Fragebogen der AOK und BEK. Die Bewertung durch die Patienten lag insgesamt auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr. Über 300 Patienten gaben einen Fragebogen ab. Dabei wurde insbesondere wieder die pflegerische und ärztliche Betreuung durch die Patienten gelobt. Über 90 Prozent bewerten die Qualität der Ärztlichen und pflegerischen Versorgung mit „sehr gut‘. Ebenso hoch liegt die Weiterempfehlungsquote. Dies hören wir auch immer wieder bei unseren Besuchen auf den einzelnen Stationen. Das gute Ergebnis der Patientenbefragungen spiegelt sich in der erneuten Zertifizierung des Patientenservice am Alice-Hospital wieder. Als einziges Krankenhaus erhielt das Alice-Hospital im vergangenen Jahr wieder das Zertifikat für besonders guten Service durch den TÜV-Süd. In 2016 wurden für Patienten neue Betten und Matratzen angeschafft, das W-Lan-Netz für Patienten neu aufgebaut und die Nutzung von TV, Telefon undinternet sind für alle Patienten kostenfrei. Damit gibt es in diesem Bereichh keinerlei Reklamationen mehr. Durch die Anschaffung von Liegestühlen können Patienten sich gerade in den Sommermonate nun auch im Alice-Park entspannen. Ein Schwerpunkt bei Reklamationen und Anregungen ist derzeit nicht zu erkennen. Die meisten sind sehr individuell und liegen eher im Bereich der Kommunikation. Alle Beschwerden werden durch die Geschäftsführung das Alice-Hospitals bearbeitet. Patienten erhalten innerhalb einer Woche eine Rückmeldung. Zum Umgang mit Beschwerden gibt es eine detaillierte beschriebene Vorgehensweise. Außerdem ist das Alice-Hospital im Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen, in dem ein regelmäßiger Austausch über den Umgang mit Patientenanregungen stattfindet. Mit freundlichen Grüßen Hy 6 Ak Sfr
anlage 2
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- GmbH KlinikumDarmstadt Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herrn Stadtkämmerer Andre Schelienberg Postfach 111061 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt Petra Diefenbach Bärbel Freund Ilse Marie Willimczik Jahresbericht 2016 der Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt GmbH Das Klinikum Darmstadt hat als einziger Maximalversorger eine herausgehobene Bedeutung für die Gesundheitsversorgung in Südhessen. Im Berichtszeitraum 2016 haben dem Krankenhaus 107.000 ambulante und 40.000 stationäre Patientinnen und Patienten ihre Gesundheit anvertraut. Die Patienten werden in 21 Kliniken und Instituten auf höchstem Niveau mit modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren behandelt. Seit 2013 ist das Klinikum Darmstadt vom Land Hessen als Koordinationshaus für das Onkologische Zentrum Südhessen innerhalb des Hessischen Onkologiekonzeptes benannt. Zahlreiche Zertifizierungen belegen die fachliche Expertise. Das Klinikum Darmstadt und die Klinik für Neonatologie/Frühgeborenenintensivstation sind KTQ- zertifiziert. Zertifizierungen in den medizinischen Bereichen haben die Chest Pain Unit, Diabetologie (Stufe 2 Anerkennung der DDG), Gefäßzentrum (Zertifizierung durch drei Fachgesellschaften DRG, DGA, DGG), Gynäkologisches Krebszentrum Darmstadt, Hauttumorzentrum Darmstadt, Nephrologische Schwerpunktklinik, Zentrum für Hypertonie, Südhessisches Brustzentrum Darmstadt, Überregionale Stroke Unit und Überregionales Traumazentrum. Zertifizierungen liegen auch in folgenden weiteren Einheiten vor: Akkreditierung des Zentrums für Labormedizin, Apotheke, Tochtergesellschaft KCS GmbH und Tochtergesellschaft SSG GmbH nach DIN EN ISO 9001. Der Wahlspruch „Mit Sicherheit gut versorgt‘ ist ein Versprechen: Das Klinikum Darmstadt lebt ihn an 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, Jahr für Jahr bis in die Details hinein. So zeichnet sich das Haus durch ein umfassendes Qualitätsmanagement und eine exzellente Krankenhaushygiene aus. Das Klinikum Darmstadt ist laut einer Erhebung der Hessischen Krankenhausgesellschaft (aus dem Jahr 2014) das hessische Krankenhaus mit der niedrigsten nosokomialem Infektionsrate — mit anderen Worten: Die Gefahr, sich in einem Krankenhaus an einem der sogenannten Krankenhauskeime anzustecken, ist im Klinikum Darmstadt hessenweit am geringsten L\ az GmbH KlinikumDarmstädt Im Klinikum Darmstadt gibt es mehrere Ansprechpartner, die Patienten zur Seite stehen. Zum einen das Lob- und Beschwerdebüro, das zur Abteilung Qualitätsmanagement gehört. Dort arbeiten zwei Kolleginnen, die sich um Lob und Kritik kümmern und diese ins Haus spiegeln - immer mit dem Ziel, Beschwerden nachhaltig auszuräumen. Im Klinikum Darmstadt sind zudem Grüne Damen und Herren tätig. Der Besuchsdienst der Ökumenischen Krankenhaus-Hilfe kommt auf die Stationen, besucht Patienten am Krankenbett und bringt Zeit für ein Gespräch mit. Ergänzt wird dieser Besuchsdienst im Klinikum Darmstadt durch 50 Blaue Damen. Ihr Einsatz ist einmalig und beispielhaft in Deutschland — und das seit mehr als 50 Jahren. Auch die Blauen Damen stehen als Ansprechpartnerinnen für Auskünfte und Begleitungen bereit, sie besetzen die Info-Points im Haus und sind in der Zentralen Notaufnahme oder auf den Stationen tätig, wenn sie gebraucht werden. Das Klinikum Darmstadt hat auch im vergangenen Jahr viele Verbesserungen im Ambiente und Service für die Patientinnen und Patienten erreicht. Dazu gehören die Erweiterung der Öffnungszeiten und des Angebots im Caf& im Untergeschoss der Neuen Medizinischen Klinik, das jetzt an sieben Tagen in der Woche Besuchern offen steht. Für die Stationen am Standort Darmstadt wurden 153 neue Nachtschränke ausgegeben, sämtliche Stationen erhielten neue Kaffeemaschinen und im Wartebereich der Zentralen Notaufnahme konnte ein Cockpit eingerichtet werden. Durch den laufenden Baufortschritt werden die Beschilderung auf dem Gelände und der gut lesbare Lageplan ständig aktualisiert. Gemäß den Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren im Jahr 2016 drei Patientenfürsprecherinnen im Klinikum tätig Petra Diefenbach Klinikum Grafenstraße/ Darmstadt Bärbel Freund Klinikum Grafenstraße/ Darmstadt Ilse Marie Willimczik Klinikum Eberstadt Während unserer Sprechzeiten waren wir jeweils persönlich vor Ort erreichbar: in Darmstadt montags 15:00 - 17:00 Uhr in Eberstadt mittwochs 09:00 - 11:00 Uhr In dringenden Fällen konnten wir über unsere privaten Telefonnummern erreicht werden, die vom Sozialdienst weitergegeben wurden, wenn eine zeitnahe Bearbeitung notwendig war. Schriftliche Beschwerden gelangten über die dafür vorgesehenen Briefkästen an den Klinikeingängen zu uns. Wir hatten im Berichtszeitraum weit weniger Beschwerden oder Wünsche zu bearbeiten als in den vergangenen Jahren. Durch das im Jahr 2015 etablierte Lob- und Beschwerdebüro, welches den Patienten täglich acht Stunden zur Verfügung steht, konnten viele Problemstellungen frühzeitig deeskaliert werden. Die optimale Vernetzung und damit der direkte Kommunikationsweg von Lob - und Beschwerdebüro und der Hausdame Frau Rodehau gewährleisteten eine schnelle und lösungsorientierte Bearbeitung der Beschwerden. Vor diesem Hintergrund sollte das Aufgabenfeld, die Funktion und der damit einhergehende Einsatz der Patientenfürsprecherinnen neu konzipiert und angepasst werden. Wir bearbeiteten im Berichtszeitraum wieder die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche. ılı KlinikumBarmstädt Hauptsächlich wurde sich an uns gewandt wegen Kommunikationsproblemen, Klagen über unzureichende Reinigung und lange Wartezeiten. Wenn wir die zuständigen Dienststellen einschalteten, erfuhren wir in den meisten Fällen große Unterstützung und Verständnis für die Probleme seitens des eingebundenen Personals. Auch im Jahr 2016 erhielten wir sehr viel Lob über die medizinische Versorgung und die Pflegequalität. Nahezu alle Patienten oder Angehörige, die uns kontaktierten, erklärten, dass offensichtlich deutlich zu wenig Pflegepersonal im Einsatz sei. Dadurch seien die Schwestern und Pfleger zeitlich und arbeitsmäßig überlastet. Gleichzeitig wurde die hilfsbereite, einfühlsame und liebenswerte Art des Pflegepersonals lobend erwähnt. Allerdings wurde von Seiten der Angehörigen mehrfach darauf hingewiesen, das Pflegepersonal hinsichtlich Umgangsänderungen mit Demenzkranken zu sensibilisieren und zu schulen. Wir haben uns bemüht, vieles in persönlichen Gesprächen zu klären. Dabei kam es uns zugute, dass wir uns direkt an alle Mitarbeiter des Klinikums wenden konnten, einschließlich der Klinikdirektoren und der Klinikleitung. Dabei sind wir immer auf große Bereitwilligkeit gestoßen, Dinge richtigzustellen und eine Einigung mit den Beschwerdeführern herbeizuführen. Um den Patienten die Möglichkeit zu geben, direkt und unbürokratisch sowohl Anregungen als auch Kritik zu äußern, dient ein Fragebogen "Ihre Meinung ist uns wichtig", den das Lob- und Beschwerdebüro auswertet. Im Jahr 2016 gaben über 2.300 Patienten einen Fragebogen ab, wobei die Bewertung nach dem Notensystem erfolgt: 1 ist dabei die beste und 6 die schlechteste Bewertung Die medizinische Versorgung wurde darin von über 90% der Lob- und Beschwerdeführer mit Note 1 und 2 bewertet, die pflegerischen Leistungen zu 87%. Dieses gute Ergebnis der Patientenbefragung spiegelt sich auch in der Weiterempfehlungsquote des Klinikums Darmstadt von 93,83% aller Patientinnen und Patienten wider. Petra Diefenbach Bärbel Freund Ilse Marie Willimczik _ / 2
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
27.09.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
IV
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0324
Magistratsbeschluss -Nr.
382
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Jahresbericht 2016 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals
Vorlage vom: 19.09.2017
Beschlussvorschlag :
Die Jahresberichte 2016 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des
Alice-Hospitals werden zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Jahresbericht 2016 Alice -Hospital
Jahresbereich 2016 Klinikum Darmstadt
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 18.10.2017
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.09.2017:
Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden
Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
vorzulegen.
Die Jahresberichte 2016 wer den beigefügt als Anlagen zur Kenntnis gegeben.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme .
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice -Hospitals liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Darmstadt, 19.09.2017
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Anlagen
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Grafenstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2017/0324
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 19.09.2017
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00