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Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtbezirk Ehrenfeld

Mitteilung BV 1321/2017 vom 28.04.2017

Stand: Am 08.05.2017 in der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Anlage 2 - Tödliche VU 2016

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    Anlage 2 Datum Uhrzeit Bezirk Straße Beteiligung Folgen Ursache 02.09.2016 02:12 Vogelsang (Ehrenfeld) Militärringstraße - zwischen Carl-von-Linné- Weg und Goldammerweg Krad (19) 1 T (19) Krad-Fahrer kommt aus unklarer Ursache von der Fahrbahn ab und stürzt Tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtbezirk Ehrenfeld
  • Anlage 1 - Unfallhäufungen 2016

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    Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4 davon Verkehrs- unfälle mit Fuß- gängern davon Verkehrs- unfälle mit Rad-fahrern Unfallfolgen (LV - Leicht-verletzt SV - Schwer- verletzt) Maß- nahmen sind erfolgt Maßnahmen in Vorbereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten Maßnahmen ersichtlich Butzweiler Straße / Franziska-Anneke- Straße Ossendorf 5 1 1 1 SV, 4 LV X* Butzweiler Straße / Peter-Michels-Straße Ossendorf 5 1 2 5 LV X Subbelrather Straße / Ehrenfeldgürtel Ehrenfeld 11 0 7 13 LV X Venloer Straße / Anschlussstelle Bocklemünd-Ost Bocklemünd /Mengenich 9 0 0 1 SV, 7 LV X Venloer Straße / Äußere Kanalstraße Ehrenfeld 8 2 2 1 SV, 8 LV X Venloer Straße / Auf dem Paulsacker Bocklemünd / Mengenich 8 0 0 1 SV, 5 LV X Venloer Straße / Kolkrabenweg / Westendstraße Vogelsang 10 0 1 1 SV, 7 LV X Vitalisstraße / Girlitzweg Vogelsang 4 0 2 4 LV X Anlage 1 Unfallhäufungsstellen 2016 im Bezirk Ehrenfeld * Geschwindigkeitskontrollen
  • Mitteilung BV

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/660/1 660/12 Vorlagen-Nummer 1321/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 08.05.2017 Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtbezirk Ehrenfeld In der als Anlage 1 beigefügten Liste sind alle Unfallhäufungsstellen des Jahres 2016 im Gebiet des Bezirkes Ehrenfeld aufgeführt. In diesem Jahr ereignete sich in Ehrenfeld ein tödlicher Verkehrsunfall. Die Einzelheiten zu diesem Unfall ergeben sich aus der Anlage 2. Verkehrstechnische Maßnahmen, die diesen tragischen Verkehrsunfall verhindert hätten, waren laut Abstimmung in der Unfallkommis- sion nicht ersichtlich. Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Verkehr, Energie und Landesplanung vom 11.03.2008 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der 1-Jahres- Betrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der Kategorie 1 – 4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung ei- nes Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle führt, erhöhen. Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden Kategorien 5 – 7: Sonstige Sachschadensunfälle Nach Meldung der Unfallhäufungsstelle tritt die Unfallkommission, die sich aus Vertretern der Stadt Köln und der Polizei zusammensetzt zusammen und entscheidet – meistens unter direkter Beteili- gung der Bezirksregierung – über Maßnahmen, die zur Reduzierung des Unfallaufkommens geeignet sind. Im Einmündungsbereich Butzweiler Straße / Peter-Michels-Straße wurden zwei Radfahrer und ein Fußgänger von Pkw-Fahrern angefahren, die aus der Peter-Michels-Straße auf die Butzweiler Straße ausfuhren. Vertreter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik überprüften diesen Bereich gemein- sam mit der Polizei und veranlassten die Optimierung der Beschilderung. Das Unfallgeschehen im Bereich des Ehrenfeldgürtels / Subbelrather Straße zeichnete sich durch eine hohe Beteiligung von Radfahrern am Unfallgeschehen aus. In drei Fällen wurden Radfahrer, die den begleitenden Radweg des Gürtels entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befuhren, von Pkw-Fahrern erfasst, die von der Subbelrather Straße aus nach rechts in den Ehrenfeldgürtel (Rich- tung Venloer Straße) einbogen. Bezüglich dieser Unfälle kündigte die Polizei Kontrollen der Radfahrer an. Weiterhin ereigneten sich verschiedene Alleinunfälle, bei denen Radfahrer im Bereich der Schie- nen stürzten. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer prüft das Team des Fahrradbeauf- 2 tragten eine verbesserte Führung der Radfahrer. Sie sollen durch die Verdeutlichung und Roteinfär- bung eines Radwegabschnitts zukünftig aus dem Schienenbereich heraus geführt werden. Prüfungen in der Vergangenheit haben bereits gezeigt, dass es keine sinnvollen technischen Maßnahmen gibt, die das Verkanten in den Schienen verhindern können. Zu der Unfallhäufungsstelle Venloer Straße / Auf dem Paulsacker, für die die Signalisierung vorgese- hen ist, verweist die Verwaltung auf die Mitteilung Nr. 4033/2016. Nach dem Kenntnisstand vom Ja- nuar 2017 geht die Verwaltung davon aus, dass die Maßnahme im Jahr 2018 begonnen wird. Das Unfallgeschehen im Bereich der Vitalisstraße / Girlitzweg beruhte in erster Linie darauf, dass Verkehrsteilnehmer, die aus dem Girlitzweg ausfuhren, den Vorrang der Fahrzeugführer auf Vitalis- straße missachteten. In zwei Fällen wurden Radfahrer bei diesen Unfällen verletzt. Eindeutige Maß- nahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit waren hier nicht ersichtlich. Die Verwaltung frischt die mittlerweile beeinträchtigte Roteinfärbung des Radweges im Ausfahrtbereich des Girlitzweges auf und erwartet, dass sich die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöht und Radfahrer verstärkt beachtet werden.

Beratungsverlauf

  1. 08.05.2017

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 12.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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