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3684/2020

Bericht des Behindertenbeauftragten 1-2021: Informations- und Werbekampagne zur Kölner Behindertenpolitik

Mitteilung Ausschuss 17.03.2021

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Nächste Beratung: Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik, Sitzung am 23.04.2021, TOP 7.1

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

3893 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
OB/16/161/2 
 
Vorlagen-Nummer1.01.2021 
 3684/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.01.2021 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 23.04.2021 
 
Bericht des Behindertenbeauftragten 1-2021: Informations- und Werbekampagne zur Kölner 
Behindertenpolitik 
 
Am Montag, dem 10. August 2020, startete eine Online-Kampagne der Stadt Köln. Ziel der zweiwö-
chigen Kampagne war die Gewinnung von „Teilhaber*innen, Impulsgeber*innen und Mitma-
cher*innen“ für die Kölner Behindertenpolitik. 
 
Die im Büro des Behindertenbeauftragten konzipierte Kampagne informierte über die Möglichkeiten, 
sich in Köln für die Belange von Menschen mit Behinderung einzusetzen. Herausgestellt wurden die 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik, die Vertretung der Menschen mit Behinderung in den 
Fachausschüssen des Rates und die Mitarbeit im Arbeitskreis Barrierefreies Köln. 
 
Die Kampagne hatte zum Ziel, Menschen zu ermuntern, Verantwortung zu übernehmen und sich in 
den Gremien für ihre Interessen einzusetzen. 
 
 
Abbildung 1: Hinweis auf die Kampagne auf der Internetseite der Stadt Köln  
 
Genutzt wurde vorwiegend das Internet und die sozialen Medien (Facebook, Instagram und Twitter). 
Hier wurden bezahlte Anzeigen geschaltet, kurze Videos mit Statements von bereits Engagierten ver-
öffentlicht und auf die eigens für die Kampagne erstellte Landingpage www.impulse-fuer-
inklusion.koeln hingewiesen.

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Abbildung 2: Veröffentlichung auf dem Twitter -Account der Stadt Köln  
 
 
Abbildung 3: Landingpage der Kampagne  
 
(Hinweis: Die Seite ist einige Zeit nach Abschluss der Kampagne wieder aus dem Netz genommen 
worden.) 
 
Als Unterstützende der Kampagne traten mit persönlichen Statements auf: 
 Rolf Emmerich (Sommerblut Kulturfestival) 
 Rose Jokic (EUTB "Selbstbestimmt Leben" Köln) 
 Ellen Marquardt (Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben) 
 Julia Passavanti (Deutscher Schwerhörigenbund) 
 Wolfgang Schäfer (Deutsches Rotes Kreuz) 
 Eva-Maria Thoms (Elternverein mittendrin) 
 Ümmügül Yilmaz (RSC Köln) 
 
Auch dank der Berichterstattung in den Medien und den Hinweisen auf den Internetseiten der Koope-
rationspartnerinnen und Kooperationspartner (u.a. Alexianer Werkstätten, Caritas, Gemeinnützige 
Werkstätten Köln, Landschaftsverband Rheinland, Lebenshilfe, RBC Köln 99ers, Rollingplanet, Sozi-
albetriebe Köln, Zentrum selbstbestimmt Leben) wurden viele Menschen auf die Kampagne aufmerk-
sam.

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Die Kampagne wurde auf der Facebook-Seite der Stadt Köln und auf Twitter kommentiert. Neben viel 
Lob gab es auch kritische Kommentare. Unter anderem wurde der Begriff „Behindertenpolitik“ mehr-
fach in Frage gestellt. 
 „‘Behindertenpolitik‘ klingt echt ziemlich daneben. Wie wäre es mit ‚Politik für Menschen mit 
Behinderung‘.“ 
 „körperlich/seelig/geistig benachteiligte Menschen!!! Behindert ist mittlerweile ein Schimpf-
wort!“ 
 „Warum schafft es die Politik nicht, sich von antiquierten und stigmatisierenden Begriffen wie 
‚Behindertenpolitik‘ zu trennen??? Inklusionspolitik würde jeden mitnehmen.“ 
 
Die Verwaltung wertet die Kampagne als Erfolg: 
 Es wurde einmal mehr auf die Kölner Behindertenpolitik aufmerksam gemacht und wichtige In-
formationen verbreitet.  
 Vor allem aber konnten am Ende dem Wahlausschuss der Kölner Behindertenorganisationen 
25 Menschen gemeldet werden, die sich konkret für eine Mitarbeit in der Stadtarbeitsgemein-
schaft Behindertenpolitik und in den Ausschüssen des Rates der Stadt Köln interessieren. 
Damit bestehen gute Aussichten, nun auch die in der letzten Wahlperiode unbesetzt geblieben 
Plätze der sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner in einigen Ausschüssen dieses Mal 
besetzen zu können. 
 Weitere Interessenten konnten dem Arbeitskreis Barrierefreies Köln gemeldet werden. 
 
Gez. Reker

Beratungsverlauf (2)

14.01.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 2.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.04.2021 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 7.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3684/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
17.03.2021
Erstellt
17.12.2020 14:35