0546/2023
Fahrradstraße Düsseldorfer Straße (RadPendlerRoute 1)
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Anlage 10 Stellungnahme
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Anlage 10 Fahrradstraße Düsseldorfer Straße (RadPendlerRoute 1) Vorlagen-Nr.: 0546/2023 Stellungnahme der Verwaltung zum Ergebnis der durchgeführten Öffentlichkeitsbeteiligung Am 17.04.2023 hat die Verwaltung eine Beschlussvorlage zur Einrichtung einer Fahrradstraße auf der durch den Verkehrsausschuss und der Bezirksvertretung Mülheim beschlossenen RadPendlerRoute 1 (Leverkusen-Köln) in die Bezirksvertretung Mülheim eingebracht. Die Bezirksvertretung beschloss, dass eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen sei. Der Tagesordnungspunkt wurde bis zur Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung zurückgestellt. Die Verwaltung erarbeitete daraufhin ein Konzept zur Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung. Dieses wurde am 14.08.2023 in die Bezirksvertretung eingebracht. Die Bezirksvertretung vertagte den Tagesordnungspunkt. In der Sitzung vom 18.09.2023 wurde die Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß dem erarbeiteten Konzept einstimmig von der Bezirksvertretung beschlossen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung fand vom 25.10.2023 bis zum 07.11.2023 statt. Es wurden ca. 2000 Postwurfsendungen an die Haushalte im Planungsgebiet und in den angrenzenden Straßen verteilt. Anwohnende und Nutzende der Straße konnten sich zudem über eine Online-Befragung in 15 verschiedenen Sprachen beteiligen. Darüber hinaus wurde an 4 Terminen im Beteiligungszeitraum der intensive Austausch mit den Menschen vor Ort gesucht. Insgesamt konnten im Beteiligungszeitraum 806 Rückmeldungen gesammelt werden. Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung sind in Anlage 9 dargestellt. Die Verwaltung empfiehlt unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung weiterhin die Einrichtung einer Fahrradstraße wie in Punkt 1 der ursprünglichen Beschlussvorlage dargelegt. Bezüglich der in der Öffentlichkeitsbeteiligung thematisierten, weitergehenden Maßnahmen: - Umwandlung der Senkrechtparkplätze in Längsparkplätze, - Einrichtung von Modalfiltern empfiehlt die Verwaltung, dass diese zunächst nicht umgesetzt werden sollen, sondern zunächst die Entwicklung der Verkehre nach Einrichtung der Fahrradstraße beobachtet werden soll. Abhängig von den Entwicklungen sollten diese möglichen Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt erneut geprüft werden. Bezüglich der Aufpflasterungen empfiehlt die Verwaltung, dass geprüft werden soll, inwiefern die Überfahrbarkeit für Radfahrende mit möglichst geringem baulichen Aufwand verbessert werden kann (bspw. Anpassung Auffahrwinkel). Entsprechend empfiehlt die Verwaltung der Bezirksvertretung Mülheim wie folgt zu beschließen: 1. Die Bezirksvertretung Mülheim stimmt der beigefügten Planung (Anlagen 2-6) zur Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Düsseldorfer Straße zwischen der Mülheimer Freiheit und der Heinrich-Gilsbach-Straße zu und beauftragt die Verwaltung, die Fahrradstraße einzurichten. 2. Die Bezirksvertretung Mülheim beauftragt die Verwaltung, die Verkehrsentwicklung nach Umsetzung der Maßnahme zu erheben und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt die Prüfung weitergehender Maßnahmen (Umwandlung Senkrechtparkplätze in Längsparkplätze, Einrichtung von Modalfiltern) mit der Bezirksvertretung abzustimmen. 3. Die Bezirksvertretung Mülheim beauftragt die Verwaltung zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, die Überfahrbahrkeit der Aufpflasterungen für Radfahrende mit geringem baulichen Aufwand zu verbessern.
Anlage 9 Auswertung ÖB Düsseldorfer Str.
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Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ www.koeln-freiwillig.de/beteiligen | beteiligen@koeln-freiwillig.de Auswertungsbericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung „Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Düsseldorfer Straße“ Inhaltsverzeichnis Übersicht über die Dokumentation ............................................................................................... 2 Zusammenfassung........................................................................................................................ 3 Quantitative Analyse .................................................................................................................... 4 Anrainerstatus: Warum sind Sie auf der Düsseldorfer Straße unterwegs? ..................................... 5 Mobilitätsverhalten: Wie nutzen Sie die Düsseldorfer Straße? ..................................................... 8 Verknüpfung Anrainerstatus & Mobilitätsverhalten .................................................................. 10 Fragen 1 – 5: Übersicht ............................................................................................................ 13 Qualitative Analyse .................................................................................................................... 14 Frage 1: Umgestaltung der Parkplätze und damit einhergehender Wegfall von 200 Plätzen ......... 14 Vergebene Kategorien ......................................................................................................... 17 Thesen ................................................................................................................................ 19 Frage 2: Einrichtung von Modalfiltern ....................................................................................... 20 Vergebene Kategorien ......................................................................................................... 24 Thesen ................................................................................................................................ 26 Frage 3: Braucht es in dem Abschnitt mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder oder Lastenräder? .............................................................................................................................................. 28 Standorthinweise ................................................................................................................ 30 Frage 4: Ist es schwierig oder störend mit dem Fahrrad die Aufpflasterungen zu befahren? ........ 32 Frage 5: Was sollte für die Planung der Fahrradstraße noch beachtet werden? ........................... 35 Vergebene Kategorien ......................................................................................................... 35 Thesen ................................................................................................................................ 37 Aufschlüsselung nach genutzter Rückmeldemöglichkeit ............................................................ 40 Aufschlüsselung der genutzten Rückmeldemöglichkeit nach Anrainerstatus ........................... 41 Aufschlüsselung der genutzten Rückmeldemöglichkeit nach Mobilitätsverhalten .................... 43 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 2 Übersicht über die Dokumentation Im Folgenden werden die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens zur „Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Düss eldorfer Straße “ vorgestellt. Die Öffentlichkeitsbeteiligung fand im Zeitraum zwischen dem 25.10. – 07.11.2023 statt. Als Medium zu r Erhebung der Anregungen wurde ein Fragebogen, bestehend aus sieben Fragen genutzt. Die Fragenstruktur bestand bei den Fragen 1 - 4 zunächst aus der Aufforderung, der jeweiligen These, Bezug nehmend auf unterschiedliche Aspekte der Umgestaltung, entweder zuzustimmen oder diese abzulehnen; in einem Freitextfeld konnte die getroffene Wahl inhaltlich ergänzt oder begründet werden. Mit Frage 5 s ollten weitere Planungsrelevante Hinweise im Freitextformat gesammelt werden. Mit den Fragen 6 und 7 sollte der persönliche Bezug (Anrainerstatus) zur Düsseldorfer Straße, sowie der Modus der Fortbewegung der Antwortenden erfasst werden – hier waren Mehrfachantworten möglich. Im Vorfeld der Beteiligung wurden 2000 Postwurfsendungen entlang der Düsseldorfer Straße sowie in den angrenzenden Straßen verteilt. Darin enthalten waren Informationsmaterialien zur Planung und zum Beteiligungsprozess, sowie der Fragebogen zur Erfassung der Anregungen, der in identischer Weise auch für die Online-Beteiligung genutzt wurde. Die Möglichkeit zur Teilnahme am Beteiligungsverfahren bestand sowohl in analoger Form ( vier Termine der aufsuchenden Beteiligung vor Ort od er Einwurf des Fragebogens in einem von zwei im Beteiligungsgebiet verteilten Briefkästen), als auch in digitaler Form über das Beteiligungsportal der Stadt meinungfuer.koeln. Insgesamt wurden im oben genannten Zeitraum 806 Rückmeldungen gesammelt. Dieser Bericht soll Aufschluss über die übergeordneten Fragestellungen „Wen haben wir erreicht?“, „Was sind die Befragungsergebnisse“ und zuletzt „Wie haben wir Teilnehmende erreicht“ geben. Dazu wird zunächst eine Übersicht über die Unterscheidung der Antwortend en nach Anrainerstatus (beispielsweise Anwohnende, Gewerbetreibende, die Straße zur Durchfahrt Nutzende) und nach den angegebenen Fortbewegungsmitteln (z.B zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Auto) vorgenommen , die bei der Auswertung der inhaltlichen Fragen 1 bis 5 herangezogen werden, um die Befragungsergebnisse anhand dieser Gruppen besser einordnen zu können. Im folgenden Abschnitt werden die Rückmeldungen zu den inhaltlichen Fragen kompakt in einer quantitativen Analyse vorgestellt. Das anschließende Kapitel befasst sich mit einer detaillierten qualitativen Analyse und Interpretation der einzelnen Fragen und den dazugehörigen Antworten in Thesenform. Den Abschluss bildet eine Übersicht über die Nutzung der angebotenen Rückmeldemöglichkeiten (Aufsuchend, Postwu rf oder digital) mit einer erneuten Aufschlüsselung nach Anrainerstatus und Mobilitätsverhalten. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 3 Zusammenfassung An dieser Stelle sind einige der Erkenntnisse aus der Auswertung des Beteiligungsverfahrens als Kernaussagen zusammengefasst. Die dazugehörigen Daten und detaillierten Ergebnisse, die zu diesen Thesen führen, sind in den entsprechenden Kapiteln der quantitativen und qualitativen Analyse zu finden. o Insgesamt stellen Anwohnende die am stärksten vertretene Gruppe aller Antwortenden dar: 635 von 806 Rückmeldungen – dies entspricht 78,8% aller Rückmeldungen. o Viele Teilnehmende der Öffentlichkeitsbeteiligung nutzen mehrere Mobilitätsarten – es lässt sich keine Mobilitätsart als eindeutig dominant herausfiltern. o Wenige Teilnehmende der Öffentlichkeitsbeteiligung konnten als reine Radpendler:innen identifiziert werden. o Bei der Betrachtung der Ergebnisse sollten nicht nur die allgemeinen Tendenzen über alle Gruppen hinweg angeschaut werden, da insbesondere bei Frag e 1 und 2 auch die hiervon abweichenden Antwortmuster einzelner Untergruppen für die Interpretation der Ergebnisse relevant sind. o 62% der Teilnehmenden lehnen es eher ab den Empfehlungen zur Umwandlung der Senkrechtparkplätze in Längsparkplätze zu folgen , 37% der Teilnehmenden stimmen den Empfehlungen zu (abweichende Tendenzen in Untergruppen). o 57% der Teilnehmenden lehnen eher die Einrichtung von Modalfiltern ab, 42% der Teilnehmenden befürworten die Maßnahme (abweichende Tendenzen in Untergruppen). o Bezüglich der Schaffung von zusätzlichen Fahrradabstellmöglichkeiten spricht sich eine Mehrheit (143 bzw. 84,1 %) der ausschließlich nicht-motorisierte Verkehrsmittel Nutzenden für die Einrichtung aus. o Zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Lastenräder scheinen bei den Teilnehmenden keine große Relevanz zu haben. Dieser Aussage stimmten lediglich 74, bzw. 9,6% aller Personen zu. o Gewerbetreibenden / Vereinen ist ein uneingeschränkter Zugang zu den jeweilig en Grundstücken wichtig. o Die Mehrheit der Fahrradfahrenden empfindet die Aufpflasterungen als störend. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 4 Quantitative Analyse Allgemeiner Hinweis: Da bei den Fragen zum Anrainerstatus und dem Mobilitätsverhalten der Teilnehmenden Mehrfachantworten zulässig waren, es durchaus jedoch zu einem besseren Verständnis der unterschiedlichen Hintergründe und Bedürfnisse der Teilnehmenden beitragen kann eine detailliertere Aufschlüsselung der Antwortmuster heranziehen zu können, werden in den Tabellen, neben der absoluten und relativen Häufigkeit der entsprechenden Variablen, ebenfalls folgende Informationen aufgeführt: - Ausschließlich: Beschreibt, dass sich T eilnehmende ausschließlich der jeweiligen Kategorie zuordnen. Es wurde keine zusätzlichen Antwortoptionen ausgewählt. Beispiel: 70 Personen geben an, die Straße ausschließlich als Weg zu anderen Zielen zu nutzen. Sie sind weder Anwohnende, noch Gewerbetrei bende, noch Besucher:innen. Sie nutzen die Straße lediglich zur Durchfahrt. - Unter anderem : Beschreibt, dass neben der jeweiligen Variablen beliebig viele zusätzliche Antwortoptionen ausgewählt wurden. Beispiel: 26 Personen geben an, Anwohnende zu sein und in der Düsseldorfer Straße zu arbeiten. Darin sind auch diejenigen enthalten, die darüber hinaus die Straße noch zu anderen Zwecken nutzen. Beispiel: 520 Fußgänger:innen, die unter anderem auch das Fahrrad nutzen, möglicherweise auch zusätzlich noch das Auto, einen Lieferwagen oder sonstiges. - Relativer* Wert: Bezieht sich auf den entsprechenden Anteil an der jeweiligen Kategorie , nicht an der Gesamtheit aller Teilnehmenden. Beispiel: 211 Personen geben an Anwohnende zu sein und die Straße ebenfalls auf ihrem Weg zu anderen Zielen zu nutzen. Dies entspricht 33,2 % aller Anwohnenden. - Kombinationen ausschließlich: Beschreibt, dass nur zwei Antwortoptionen ausgewählt wurden. Neben der jeweiligen Variablen wurde lediglich die dazugehörige Zweitvariable ausgewählt. Diese Werte sind bereits in der Kategorie „Unter anderem“ allgemein enthalten. Diese weiterführende Aufschlüsselung gibt noch detailliertere Einblicke. Beispiel: Von 520 Fußgänger:innen, die die Straße zu Fuß und mit dem Fahrrad nutzen, geben 88 Personen, an ausschließlich zu Fuß zu gehen und mit dem Fahrrad zu fahren, nicht aber mit dem Auto, Lieferwagen oder sonstigem. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 5 Anrainerstatus: Warum sind Sie auf der Düsseldorfer Straße unterwegs? Weg zu anderen Zielen Gewerbe Arbeit Besuch Nutze die Straße nicht Anwohner:in Nennungen gesamt 635 relativ 78,8 % ausschließlich 399 relativ* 62,8 % Unter anderem 211 9 26 58 1 relativ* 33,2 % 1,4 % 4,1 % 9,1 % 0,2 % ausschließlich 160 1 6 12 0 Weg zu anderen Zielen Nennungen gesamt 319 relativ 39,6% ausschließlich 70 relativ* 21,9 % Unter anderem / 7 20 73 3 relativ* / 2,2 % 6,3 % 22,9 % 0,9 % ausschließlich 70 0 3 30 2 Gewerbetreibend Nennungen gesamt 12 relativ 1,5 % ausschließlich 0 relativ* 0 % Unter anderem 7 / 8 6 0 relativ* 58,3 % / 66,7 % 50,0 % 0,0 % ausschließlich 0 0 0 1 0 Arbeit ausschließlich Anwohnend ausschließlich Weg zu anderen Zielen ausschließlich Gewerbetreibend ausschließlich Arbeit ausschließlich Besuch ausschließlich Nutze die Straße nicht Anwohnend + Weg zu anderen Zielen Weg zu anderen Zielen + Besuch andere Kombinationen Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 6 Nennungen gesamt 48 relativ 6% ausschließlich 11 relativ* 22,9 % Unter anderem 20 8 / 20 0 relativ* 41,7 % 16,7 % / 41,7 % 0,0 % ausschließlich 3 0 11 4 0 Besuch Nennungen gesamt 140 relativ 17,4 % ausschließlich 43 relativ* 30,7 % Unter anderem 73 6 20 / 0 relativ* 52,1 % 4,3 % 14,3 % / / ausschließlich 30 1 4 43 0 Nutze die Straße nicht Nennungen gesamt 6 relativ 0,7 % ausschließlich 3 relativ* 50 % Unter anderem 3 0 0 0 / relativ* 50,0 % 0,0 % 0,0% 0,0 % / ausschließlich 2 0 0 0 3 * Relative Werte in der Kategorie „ausschließlich“ beziehen sich auf den Anteil derjenigen, die angeben ausschließlich dem jeweiligen Anrainerstatus anzugehören, von der Gesamtheit aller Nennungen des jeweiligen Anrainerstatus – nicht an der Gesamtzahl aller Rückmeldungen. Besondere Beobachtungen: Bei dieser Fragestellung fällt auf, dass die meisten Antwortenden angeben , die Düsseldorfer Straße aus mehreren Gründen zu nutzen. Ein Großteil der Personen (636 Nennungen, entspricht 78,8% aller Rückmeldungen) ordnet sich der Kategorie „Anwohnende“ zu. Im Vergleich dazu sind die Nennungen in den Kategorien „Gewerbetreibend“ (12 bzw. 1,5 %) und „Arbeitend“ (48 bzw. 6%) recht gering ausgeprägt. Dies ist insofern nicht überraschend, als dass das Gebiet um die Düsseldorfer Straße ein vorrangiges Wohnquartier mit wenig Gewerbe ist. Auf Grund der verkehrsgünstigen Lage, nah an der Hauptverkehrsachse des Clevischen Rings -, bzw. dem Zubringer zur Autobahn A3 gelegen, könnte die hohe Zahl (211 Nennungen), der sich als Anwohnende beschreibenden Personen in Kombination mit der Angabe „nutze die Straße als Weg zu anderen Zielen“ (Durchfahr t) als Zeichen dafür interpretiert werden, dass viele der Anwohnenden als „Pendler:innen“ gelten könnten. (Eine tiefergehende Analyse dieses Interpretationsstrangs erfolgt im Rahmen der Verknüpfung des Anrainerstatus mit dem Mobilitätsverhalten). Nennenswert scheint es zudem, dass 70 Personen angeben die Straße ausschließlich zur Durchfahrt zu nutzen (dies entspricht 21,9% der Nennungen in dieser Kategorie bzw. 8,7 % aller Rückmeldungen). Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 7 Sich zu widersprechen scheinen sich die Angaben in der Kombination „A nwohnend & Besuch“ bzw. “Anwohnend & Nutze die Straße nicht“: Ersteres könnte interpretiert werden, als dass Anwohnende damit so zum Ausdruck bringen möchten , auch Besuch bei sich zu empfangen oder andere Anwohnende / Einrichtungen zu besuchen. Die Nennung der letzteren Kombination erscheint jedoch unschlüssig. Ähnliches gilt für die übrigen Nennungen in der Kategorie „Nutze die Straße nicht“: Drei Personen geben an, keinerlei Bezug zur Straße zu haben. Die restlichen Nennungen verteilen sich, neben der bereits erwähnten Kombination mit „Anwohnend“ (1), auf die Kombination mit „Nutze die Straße als Weg zu anderen Zielen“. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 8 Mobilitätsverhalten: Wie nutzen Sie die Düsseldorfer Straße? zu Fuß Fahrrad Auto Lieferfahrzeug sonstiges zu Fuß Nennungen gesamt 616 relativ 76,4 % ausschließlich 9 relativ* 1,5 % Unter anderem / 520 511 6 22 relativ* 64,5 % 63,4 % 0,7 % 2,7 % ausschließlich 9 88 82 0 0 Fahrrad Nennungen gesamt 656 relativ 81,4 % ausschließlich 73 relativ* 11,1 % Unter anderem 520 / 485 6 20 relativ* 79,3 % / 73,9 % 0,9 % 3,0 % ausschließlich 88 73 60 1 1 Auto Nennungen gesamt 625 relativ 77,5 % ausschließlich 49 relativ* 7,8 % Unter anderem 511 485 / 9 16 relativ* 91,8 % 77,6 % / 1,4 % 2,6 % ausschließlich 82 60 49 2 0 Lieferfahrzeug Nennungen gesamt 10 relativ 1,2 % ausschließlich 0 ausschließlich zu Fuß ausschließlich Fahrrad ausschließlich Auto Fuß + Fahrrad Fuß + Auto Fahrrad + Auto Fuß + Fahrrad + Auto andere Kombinationen Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 9 Unter anderem 6 6 9 / 0 relativ* 60,0 % 60,0 % 90,0 % / 0,0 % ausschließlich 0 1 2 0 0 Sonstiges Nennungen gesamt 26 relativ 3,2 % ausschließlich 1 relativ* 3,8 % - Carsharing /Mietauto 3 - eRoller /Scooter 7 - Kastenwagen 1 - Kinderwagen 3 - Motorrad 2 - Rollator 1 - Rollstuhl 1 - Roller 9 - Skateboard /Skates 2 - Taxi 1 Nicht Motorisierter Verkehr = ausschließlich Fuß, Fahrrad, Fuß + Fahrrad Nennungen gesamt 170 relativ 21,1 % Fuß + Fahrrad + Auto Nennungen gesamt 424 relativ 52,6 % ausschließlich 409 * Relative Werte in der Kategorie „ausschließlich“ beziehen sich auf den Anteil derjenigen, die angeben ausschließlich das jeweilige Transportmittel zu nutzen, von der Gesamtheit aller Nennungen des Transportmittels – nicht an der Gesamtzahl aller Rückmeldungen. Besondere Beobachtungen: Auffallend ist der geringe Prozentsatz an Rückmeldungen, die angeben lediglich einen Transportmodus zu nutzen. Insbesondere die Kombination aus zu Fuß gehend, Fahrrad und Auto wird 424 Mal (ausschließlich die drei Transportmittel nutzen = 409 Personen), bei insgesamt 806 Rückmeldungen, genannt. Im Vergleich dazu ordnen sich 520 Personen unter anderem den Kategorien zu Fuß gehend und Fahrrad fahrend zu. 170 Personen geben an , ausschließlich die nicht -motorisierten Verkehrsmittel (ausschließlich Fuß, Fahrrad, Fuß & Fahrrad) zu nutzen. Lediglich 9 Personen, bzw. 73 Personen beschreiben sich als ausschließlich zu Fuß gehend bzw. Fahrrad fahrend. Die Gesamtnennungen der einzelnen Modalitätsarten unterscheiden sich dabei nur unwesentlich: Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 10 Fuß = 616 (76,4 %) Fahrrad = 656 (81,4 %) Auto = 625 (77,5 %) Diese Erkenntnisse zusammen betrachtet, lässt sich daraus folgern, dass knapp mehr als die Hälfte (52,6 %) der Antwortenden multim odal (Fuß, Fahrrad & Auto) unterwegs zu sein scheint, wobei aus der Erhebung nicht hervorgeht, welches der genannten Transportmittel in welchem Maß, bzw. zum Zurücklegen welcher Strecken genutzt wird. Verknüpfung Anrainerstatus & Mobilitätsverhalten Hinweis: Weitere Aufschlüsselungen zur Verteilung von anderen Modalitätskombinationen sind der ausführlichen Auswertungstabelle zu entnehmen. zu Fuß Fahrrad Auto Lieferfahrzeug Fuß+Fahrrad+Auto Anwohner:in Unter anderem 555 508 556 7 402 relativ* 87,4 % 80 % 87,6 % 1,1 % 63,3 % ausschließlich 5 34 34 0 relativ 0,8 % 5,4 % 5,4 % 0 % Weg zu anderen Zielen Unter anderem 219 272 211 1 130 relativ 68,7 % 85,3 % 66,1 % 0,3 % 40,8 % ausschließlich 1 50 12 0 relativ 0,3 % 15,7 % 3,8 % 0 % Gewerbetreibend Unter anderem 11 8 10 2 6 relativ 91,7 % 66,7 &% 83,3 % 16,7 % 50,0 % ausschließlich 0 0 0 0 relativ 0 % 0 % 0 % 0 % Arbeit Unter anderem 33 39 32 2 20 relativ 68,8 % 81,3 % 66,7 % 4,2 % 41,7 % ausschließlich 1 6 3 0 relativ 2,1 % 12,5 % 6,3 % 0 % Besuch Unter anderem 88 111 90 4 47 relativ 62,9 % 79,3 % 64,3 % 2,9 % 33,6 % ausschließlich 4 19 10 0 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 11 relativ 2,9 % 13,6 % 7,1 % 0 % Nutze die Straße nicht Unter anderem 2 3 3 0 0 relativ 33,3 % 50 % 50 % 0 % 0,0 % ausschließlich 0 2 2 0 relativ 0 % 33,3 % 33,3 % 0 % *Relative Werte beziehen sich auf den Anteil am jeweiligen Anrainerstatus – nicht an der Gesamtzahl aller Rückmeldungen. Besondere Beobachtungen: Generell deuten die Werte in der Betrachtung des Zusammenhangs zwischen Anrainerstatus und Mobilitätsverhalten darauf hin, dass die Hauptverkehrsmittel (Fuß, Fahrrad und Auto) recht gleichwertig von allen Gruppen genutzt werden. Wie bereits im vorherigen Unterkapitel hervorgehoben, ist eine Tendenz zur M ultimodalität erkennbar, dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Gruppe der Anwohnenden: Von ihnen geben 402 Personen an sowohl zu Fuß zu gehen, als auch das Fahrrad, sowie das Auto zu nutzen. Dieses Verhaltensmuster trifft auf 63,3 % aller Anwohnenden zu. Zudem fällt auf (Werte der excel -Tabelle zu entnehmen), dass sich nur eine Minderheit (70) der Anwohnenden als ausschließlich nicht -motorisierte Verkehrsmittel nutzend beschreiben (Ausschließlich Fuß (5), Fahrrad (9), Fuß + Fahrrad (56)), dies entspric ht insgesamt 11 % der Anwohnenden. Dies bestätigt die Beobachtung, dass Anwohnende in dieser Gegend mehrheitlich auch das Auto als Transportmittel nutzen (556 Nennungen, bzw. 87,6 %) und entsprechend Planungsvorhaben, die in Zusammenhang mit Auto -Infrastruktur stehen, für die Menschen vor Ort eine besondere Relevanz zu haben scheinen. Eine weitere Auffälligkeit ist die verhältnismäßig häufige Nennung des Fahrrads als ausschließliches Fortbewegungsmittel in der Kombination mit der Nutzung der Düsseldorfer Straße als Weg zu anderen Zielen (50, bzw. 15,7 %) im Vergleich mit den Kombinationen „Weg zu anderen Zielen“ und ausschließlich zu Fuß (1, bzw. 0,3 %) und Auto (12, bzw. 3,8%). Diese Ausprägungen können die Vermutung nahelegen, dass sich im Verhältnis beson ders viele Fahrradpendler: innen am Verfahren beteiligt haben, was in Anbetracht des Themas des Planungsvorhabens stimmig erscheint. Insgesamt ist die Zahl derer, die ggf. als Radpendler:innen zu identifizieren sind, im Vergleich zur Gesamtmenge gering. In diesem Zusammenhang soll nochmals darauf hingewiesen werden, dass sich 78,8% der Antwortenden als Anwohnende identifizieren. Angesichts des Planungsvorhabens ist die Zielgruppe der Radpendler:innen eher unterrepräsentiert. Der dagegen geringe Anteil der N ennungen in der Kombination „Weg zu anderen Zielen“ ausschließlich mit dem Auto (12, bzw. 3,8%) muss nicht zwingend den inhaltlichen Rückmeldungen vieler Menschen widersprechen, dass ortsfremder Durchgangsverkehr in der Düsseldorfer Straße ein häufig auftretendes Phänomen darstellt (siehe Qualitative Analyse). Stattdessen kann daraus gefolgert werden, dass Autofahrende, die die Düsseldorfer Straße ausschließlich als Durchgangsstraße zum Erreichen anderer Ziele nutzen, schlichtweg nicht durch die Beteiligun gsangebote erreicht wurden. Dies scheint nicht verwunderlich: Für diese Gruppe von Menschen ist die Düsseldorfer Straße wahrscheinlich ein Mittel zum Zweck; Sie haben keine weiteren Anliegen und sind entsprechend weder durch Postwurfsendungen, noch durch „Mund zu Mund Propaganda“ aus der Nachbarschaft oder nur schwer im Rahmen aufsuchender Aktionen zu aktivieren. Die wenigen Möglichkeiten für diese Gruppe Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 12 vom Beteiligungsprozess zu erfahren, liegen vermutlich im Mitverfolgen der medialen Berichterstattung (vgl. dazu die Aufschlüsselung Anrainerstatus und Rückmeldemedium: Hier ist zu erkennen, dass sämtliche Rückmeldungen der Kategorie „ausschließliche Nutzung als Weg zu anderen Zielen“ über den digitalen Weg erfolgt sind). Der ebenfalls extrem geringe Anteil an Rückmeldungen in der Kombination Durchquerung ausschließlich zu Fuß könnte einerseits so interpretiert werden, dass die zur Debatte stehenden Veränderungen für zu Fuß Gehende mit weniger Konsequenzen verbunden sind. Andererseits könnte der geringe Ante il auch darauf hinweisen, dass diese Personengruppe alternative Wege, wie beispielsweise das Stammheimer Ufer, zum Zurücklegen der Strecke bevorzugen. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 13 Fragen 1 – 5: Übersicht An dieser Stelle sollen lediglich die rein quantitativen Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung gelistet werden. In den folgenden Kapiteln werden die Daten tiefergehend analysiert und interpretiert. Frage 1: Umwandlung der Parkplätze in Parallelparken, mit Wegfall von bis zu 200 Plätzen Rückmeldungen gesamt: 800 Ja Nein Keine Antwort absolut 302 498 6 relativ 37,5 % 61,8 % 0,7 % Frage 2: Einrichtung von Modalfiltern zur Verhinderung von Durchgangsverkehr Rückmeldungen gesamt: 797 absolut 335 459 9 relativ 41,6 % 56,9 % 1,1 % Frage 3: Einrichtung von mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder bzw. Lastenfahrräder Rückmeldungen gesamt: 768 Ja, allgemein Ja, Lastenrad Nein absolut (Mehrfachantwort möglich) 313 74 443 relativ 40,8 % 9,6 % 57,7 % Frage 4: Ist es schwierig oder störend mit dem Fahrrad die Aufpflasterungen zu befahren? Rückmeldungen insgesamt: 779 absolut 426 353 27 relativ 52,9 % 43,8 % 3,3 % Frage 5: Was sollte für die Planung der Fahrradstraße noch beachtet werden? Rückmeldungen gesamt: 507 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 14 Qualitative Analyse In diesem Kapitel wird genauer auf die Antworten der einzelnen inhaltlichen Fragen eingegangen. Dabei wird das Antwortverhalten, aufgeschlüsselt nach Anrainerstatus und Fortbewegungsmodus, vorgestellt und Besonderheiten hervorgehoben und interpretiert. Weiterhin wurden den Freitextantworten Kategorien zugeordnet und zu den am häufigsten vertretenen Thesen zusammengefasst, die eine inhaltliche Ergänzung bzw. Begründung zu den getroffenen Entscheidungen beim Beantworten der Frage darstellen. Frage 1: Umgestaltung der Parkplätze und damit einhergehender Wegfall von 200 Plätzen Frage 1: Umwandlung der Parkplätze in Parallelparken mit Wegfall von bis zu 200 Plätzen Rückmeldungen gesamt: 800 Ja Nein Keine Angabe absolut 302 498 6 relativ 37,5 % 61,8 % 0,7 % zu Fuß 205 406 5 relativ* 33,3 % 65,9 % 0,8 % ausschließlich 3 6 0 Fahrrad 291 359 6 relativ* 44,4 % 54,7 % 0,9 % ausschließlich 68 5 0 Auto 150 470 5 relativ* 24,0 % 75,2 % 0,8 % Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 15 ausschließlich 3 46 0 Nicht motorisierter Verkehr 143 26 1 relativ* 84,1 % 15,3 % 0,6 % * Anteil an der Gesamtheit der Rückmeldungen des angegebenen Fortbewegungsmodus. Besondere Beobachtungen: Hinsichtlich der Umwandlung der Parkplätze von Senkrecht- in Parallelparken zeigt sich ein Bild, das bezüglich der Antwortmuster, aufgeschlüsselt nach dem Mobilitätsverhalten, den Erwartungen entspricht. Die unterschiedlichen Perspektiven werden dann umso offenbarer, betrachtet man die Untergruppen der ausschließlich das jeweilige Transportmittel Nutzenden. Der Grund hierfür liegt in der im vorherigen Kapitel angesprochenen Multimodalität vieler Teilnehmender, die sich auf die allgemeinen Antwortzahlen verzerrend auswirkt. So scheint das Muster in der G ruppe der Fahrradfahrenden zunächst relativ ausgeglichen. Die Untergruppe der Personen, die ausschließlich Fahrrad fahren befürwortet jedoch mit 93,2% die Maßnahme. Ähnlich verhält es sich in der Gruppe derjenigen, die ausschließlich nicht -motorisierte Verkehrsmittel nutzen: Von ihnen befürworten 84,1% die Umwandlung der Parkplätze in Parallelparkplätze. Im Gegensatz dazu spricht sich die Untergruppe der ausschließlich Autofahrenden mit 93,9% gegen den Umbau und den Wegfall der Parkflächen aus. Die Gründe für die jeweiligen Haltungen lassen sich am besten anhand der folgenden qualitativen Analyse feststellen. An dieser Stelle soll bereits kurz darauf vorgegriffen werden: Hier stehen der Aspekt der Sicherheit dem hohen Parkdruck entlang dem Gebiet der Düsseldorfer Straße entgegen. Frage 1: Umwandlung der Parkplätze in Parallelparken mit Wegfall von bis zu 200 Plätzen Rückmeldungen gesamt: 800 Ja Nein Keine Angabe absolut 302 498 6 relativ 37,5 % 61,8 % 0,7 % Anwohner:in 177 453 5 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 16 relativ* 27,9 % 71, 3 % 0,8 % ausschließlich 111 285 2 Weg zu anderen Zielen 142 174 3 relativ* 44,4 % 54,7 % 0,9 % ausschließlich 59 10 1 Gewerbetreibend 2 10 0 relativ* 16,7 % 83,3 % % 0,0 % ausschließlich 0 0 0 Arbeit 20 27 1 relativ* 41,7 % 56,3 % 2,1 % ausschließlich 8 3 0 Besuch 72 67 1 relativ* 51,4 % 47,9 % 0,7 % ausschließlich 27 16 0 * Relative Werte beziehen sich auf die Gesamtzahl des jeweils angegebenen Anrainerstatus. Besondere Beobachtungen: Auch bei einer Betrachtung der Antworttendenzen aufgeschlüsselt nach dem Anrainerstatus ergibt sich ein recht konsistentes Bild, bei dem die Interpretation nahe liegt, dass für Personen mit direktem Bezug zur Straße – also Anlieger: innen – die Anzahl der Verfügbaren Parkflächen eine relevante Bedeutung hat. Darunter fallen entsprechend hauptsächlich die Gruppen der Anwohnenden und der Gewerbetreibenden. Bei der Gruppe der Personen, die die Düsseldorfer Straße als Weg zu anderen Zielen nutzen, zeigt sich jedoch in indifferenteres Bild (44,4% - Ja, 54,7 % - Nein). Bemerkenswert ist hier zudem das sehr unterschiedliche Verhalten von Personen aus dieser Gruppe, die die Straße ausschließlich als Weg zu anderen Zielen nutzen: 84,3% von ihnen sprechen sich für eine Umgestaltung der Parkflächen aus. Da für diese Untergruppe der verfügbare Parkraum vermutlich keine Rolle spielt, sind die Motive für die Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 17 Auswahl der Antwort anders gelagert und könnten in den Sicherheitsaspe kten liegen, da rückwärts ausparkende Fahrzeuge auch für den fließende n Autoverkehr eine potenzielle Gefahrenquelle darstellen. In den beiden Gruppen „Arbeit“ und „Besuch“ hingegen liegen die Häufigkeiten der Zustimmung und Ablehnung jeweils nah beieinander, sodass nicht von einer eindeutigen Tendenz gesprochen werden kann. Auch hier können nur Vermutungen zur Begründung dieses Ergebnisses angestellt werden: Personen, die entlang der Düsseldorfer Straße arbeiten und hierzu mit dem Auto anreisen, werden dies zu einer Zeit tun, zu der der Parkdruck auf Grund der Abwesenheit der Anderer Orts arbeitenden Anwohnenden vermutlich gering ist. Insofern könnte ein potenzieller Wegfall von Parkflächen für diese Gruppe mit weniger Konsequenzen verbunden sein, was sich i n der eher indifferenten Meinung zum Thema äußert. Eine klare Tendenz zur Beantwortung dieser Frage mit „ja – die Parkflächen sollten umgestaltet werden“ (8 bzw. 72,7%) lässt sich hingegen in der Untergruppe der „ ausschließlich Arbeitenden“ erkennen, was d ie beschriebene Interpretation stützten würde, wobei diese mit 11 Personen insgesamt sehr klein ist. Eine ähnliche Interpretationsweise kann auf die Gruppe der Besucher:innen angewandt werden. Auch hier sind die Antworthäufigkeiten ausgeglichen, wobei in der Untergruppe der ausschließlichen Besucher:innen eine leichte Tendenz zum „ Ja“ erkennbar ist (27 bzw. 62,8%). Diese Personen halten sich lediglich temporär in der Düsseldorfer Straße auf. Für sie stellt die, von vielen Antwortenden als angespannt beschriebene, Situation entlang der Düsseldorfer Straße keinen dauernden Faktor dar. Zudem ist nicht bekannt, wie sich die Parksituation am Wohnort der Besuchenden gestaltet. Diese kann entweder ent - oder angespannter sein als in der Düsseldorfer Straße , was si ch auf die Wahrnehmung der Besucher:innen bei der Beurteilung auswirken kann und zu der hier beobachteten Verteilung führen könnte. Vergebene Kategorien Anwohner:in Durchfahrt Gewerbe Arbeit Besuch Parksituation Nennungen gesamt: 431 ja 57 nein 373 ja 38 28 0 3 12 relativ* 6,0 % 8,8 % 0,0 % 6,3 % 8,6 % nein 344 134 8 18 46 relativ* 54,2 % 42,0 % 66,7 % 37,5 % 32,9 % Zu wenige Parkplätze Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 18 Nennungen gesamt: 340 ja 12 nein 328 ja 9 4 0 1 2 relativ* 1,4 % 1,3 % 0,0 % 2,1 % 1,4 % nein 305 116 7 17 44 relativ* 48,0 % 36,4 % 58,3 % 35,4 % 31,4 % Sicherheit Nennungen gesamt: 194 ja 132 nein 62 ja 81 73 0 10 29 relativ* 12,8 % 6,6 % 0,0 % 20,8 % 20,7 % nein 56 21 0 1 7 relativ* 8,8 % 6,6 % 0,0 % 2,1 % 5,0 % Wildparken Nennungen gesamt: 108 ja 8 nein 99 ja 8 3 0 0 1 relativ* 1,3 % 0,9 % 0,0 % 0,0 % 0,7 % nein 95 43 2 4 10 relativ* 15,0 % 13,5 % 16,7 % 8,3 % 7,1 % * Relative Werte beziehen sich auf die Gesamtzahl des jeweils angegebenen Anrainerstatus. Fuß Fahrrad Auto Lieferfahrzeug Parksituation ja 45 56 35 0 relativ* 7,3 % 8,5 % 5,6 % 0,0 % nein 311 276 351 6 relativ* 50,0 % 42,1 % 56,2 % 60,0 % Zu wenige Parkplätze Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 19 ja 11 11 12 0 relativ* 1,8 % 1,7 % 1,9 % 0,0 % nein 273 241 313 5 relativ* 44,3 % 36,7 % 50,1 % 50,0 % Sicherheit ja 94 128 64 0 relativ* 15,3 % 19,5 % 10,2 % 0,0 % nein 53 53 57 1 relativ* 8,6 % 8,1 % 9,1 % 10,0 % Wildparken ja 8 8 7 0 relativ* 1,3 % 1,2 % 1,1 % 0,0 % nein 88 80 90 3 relativ* 14,3 % 12,2 % 14,4 % 30,0 % * Relative Werte beziehen sich auf die Gesamtzahl des jeweils angegebenen Fortbewegungsmodus. Thesen Parksituation (431x) Spannungsfeld: Angespannte Parksituation Der Wegfall weiterer Parkplätze führt zu einer Verschlimmerung der bereits jetzt sehr angespannten Parksituation. Die Parksituation entlang der Düsseldorfer Straße ist nicht unbedingt angespannt, sodass der Wegfall einiger Parkplätze zu Gunsten von mehr Sicherheit in Kauf genommen werden kann. Spannungsfeld: Private (Tiefgaragen-) Stellplätze Die privaten (Tiefgaragen-) Stellplätze sind ausgeschöpft. Dies erhöht den Parkdruck zusätzlich. Die privaten (Tiefgaragen -) Stellplätze sind nicht ausgeschöpft. Anwohnende sollten dazu motiviert werden diese Plätze in Anspruch zu nehmen. - Anwohnende der Düsseldorfer Straße sollten dort oder im näheren Umfeld einen Parkplatz finden können. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 20 - Entlang der Düsseldorfer Straße befinden sich immer viele geparkte Fremdfahrzeuge. Die Einführung eines Anwohnendenparkgebiets könnte dies verhindern. Zu wenige Parkplätze (340x) - Im Bereich der Düsseldorfer Straße gibt es zu wenige Parkflächen. Sicherheit (194x) Spannungsfeld: Wegfall von Parkplätzen Zu Gunsten einer verbesserten Sicherheit für Fahrradfahrende sollte der Verlust von Parkplätzen in Kauf genommen werden. Der Wegfall von Parkflächen führt zu einem erhöhten Parksuchverkehr, der ein zusätzliches Unfallrisiko birgt. Spannungsfeld: Unfallgefahr im Vergleich Senkrecht- und Längsparken Eine parallel zur Straße ausgerichtete Anordnung der Parkplätze senkt das Unfallrisiko für Fahrradfahrende. Eine parallel zur Straße ausgerichtete Anordnung der Parkplätze erhöht das Risiko von „dooring“- Unfällen. Wildparken (108x) - Unzulässig abgestellte Fahrzeuge entlang der Düsseldorfer Straße sind ein weit verbreitetes Phänomen. - Das Wildparken entlang der Düsseldorfer Straße stellt ein Sicherheitsrisiko für andere Verkehrsteilnehmende dar. - Das Wildparken entlang der Düsseldorfer Straße sollte stärker kontrolliert werden. Frage 2: Einrichtung von Modalfiltern Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 21 Frage 2: Sollte es Modalfilter zur Verhinderung des Durchgangsverkehrs geben? Rückmeldungen gesamt: 797 Ja Nein Keine Angabe absolut 335 459 9 relativ 41,6 % 56,9 % 1,1 % zu Fuß 238 369 6 relativ* 38,6 % 59,7 % 1,0 % ausschließlich 3 6 0 Fahrrad 320 325 9 relativ* 48,8 % 49,4 % 1,4 % ausschließlich 67 6 9 Auto 183 433 6 relativ* 29,3 % 69,1 % 1,0 % ausschließlich 4 45 6 Nicht- motorisierter Verkehr 144 24 2 relativ* 84,7 % 14,1 % 22,2 % * Anteil an der Gesamtheit der Rückmeldungen des angegebenen Fortbewegungsmodus. Besondere Beobachtungen: Hinsichtlich der Frage nach der Einrichtung von Modalfiltern zur Verhinderung von Durchgangsverkehr zeigt sich ein ähnliches Bild wie bereits in Frage 1 zu beobachten: Ganz allgemein gibt es keine eindeutige Antworttendenz (41,6% - Ja, 56,9% - Nein). Trotzdem sollten die unterschiedlichen Antwortmuster in den Gruppen und Untergruppen betrachtet werden, da sich hier unterschiedliche Präferenzen erkennen lassen. Dass auch bei dieser Frage die Antwortverteilungen teilweise ausgeglichener ausfallen als möglicherweise erwartet, hängt Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 22 vermutlich erneut mit der bereits erwähnten Multimodalität vieler Antwortender zusammen und wird abermals bei der Untergruppe der ausschließlich Fahrradfahrenden und auch bei der Gruppe der nicht- motorisierten Verkehrsteilnehmenden deutlich. Am deutlichsten sprechen sich Autofahrende gegen die Einrichtung von Modalfiltern aus (69,1%). Noch klarer fällt dies in der Untergruppe der ausschließlich Autofahrenden auf (45 bzw. 91,8%), wohingegen sich die Gruppe aus ausschließlich dem nicht-motorisierten Verkehr zuordnenden Personen mit einer großen Mehrheit (144 bzw. 84,7%) für Modalfilter ausspricht. Dieses Muster ist in Anbetracht der zu erwartenden Konsequenzen für die jeweiligen Personengruppen wenig überraschend. Die folgende qualitative Schlagwortanalyse gibt hierzu weitere Einblicke. Neben den jeweiligen relativen Verteilungen sollten jedoch bei der weiteren Planung auch die absoluten Werte der Anzahl der Antwortenden je Gruppe bedacht werden. Frage 2: Sollte es Modalfilter zur Verhinderung des Durchgangsverkehrs geben? Rückmeldungen gesamt: 797 Ja Nein Keine Angabe absolut 335 459 9 relativ 41, 6 % 56, 9 % 1,1 % Anwohner:in 206 419 7 relativ* 32, 4 % 66,0 % 1,1 % ausschließlich 124 269 3 Weg zu anderen Zielen 158 155 6 relativ* 49,5 % 48,6 % 1,9 % ausschließlich 59 9 2 Gewerbetreibend 2 10 0 relativ* 16,7 % 83,3 % % 0,0 % ausschließlich 0 0 0 Arbeit 24 24 0 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 23 relativ* 50,0 % 50,0 % 0,0 % ausschließlich 9 2 0 Besuch 71 66 3 relativ* 67, 4 % 47, 1% 2,1 % ausschließlich 29 14 0 * Anteil an der Gesamtheit der Rückmeldungen des angegebenen Anrainerstatus. Besondere Beobachtungen: Bei der Aufschlüsselung der Ergebnisse nach Anrainerstatus sprechen sich 2/3 der Anwohnenden gegen Modalfilter aus. Es ist davon auszugehen, dass Anwohnende als regelmäßigste aller Nutzer:innengruppen der Düsseldorfer Straße am stärksten von der Maßnahme betroffen wären. Gewerbetreibende regieren mit einer noch größeren Ablehnung auf die Frage (10, bzw. 83,3%). Für diese Gruppe ste ht schlicht die Erreichbarkeit ihrer Gewerbe für Kunden im Fokus, die sich, je nach Standort auf der Düsseldorfer Straße, sehr stark verändern würde. So ist diese Reaktion nicht überraschend. Obwohl es sich bei den Gewerbetreibenden um eine verhältnismäßig kleine Gruppe handelt, sollten ihre Interessen in besonderem Maße bedacht werden (und ggf. weitere Gespräche geführt werden). Bemerkenswert ist das Antwortverhalten der Personen, die angeben die Straße als Weg zu anderen Zielen zu nutzen. Zunächst erscheint das Ergebnis nahezu ausgeglichen. Die Untergruppe der ausschließlich die Straße als Weg zu anderen Zielen Nutzenden zeigt je doch eine deutliche Befürwortung der Maßnahme (59 bzw. 84,3%). An dieser Stelle sollte die Aufschlüsselung der Verknüpfung des Anrainerstatus mit dem Fortbewegungsmodus in Erinnerung gerufen werden: Darunter befinden sich 4x mehr Personen, die ausschließlich mit dem Fahrrad fahren (50 bzw. 15,7%), als angeben ausschließlich das Auto zur Durchfahrt zu nutzen (12 bzw. 3,8%), bzw. etwa 9x so viele Personen, die sich dem ausschließlich nicht-motorisierten Verkehr zuordnen ( 103 bzw. 32,3%). Aus dieser Verteilung lässt sich womöglich dieses, im Kontrast zur allgemeinen Gruppe der Durchfahrenden stehende, Ergebnis erklären. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 24 Vergebene Kategorien Anwohner:in Durchfahrt Gewerbe Arbeit Besuch Umweg Nennungen gesamt: 246 ja 16 nein 227 ja 14 7 1 0 2 relativ* 2,2 % 2,2 % 8,3 % 0,0 % 1,4 % nein 216 81 8 13 25 relativ* 34,0 % 25,4 % 66,7 % 27,1 % 17,9 % Einschränkung Anwohnende Nennungen gesamt: 113 ja 2 nein 110 ja 2 2 0 0 0 relativ* 0,3 % 0,6 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % nein 109 36 1 1 10 relativ* 17,2 % 11,3 % 8,3 % 2,1 % 7,1 % Sicherheit Nennungen gesamt: 80 ja 61 nein 18 ja 38 30 0 4 13 relativ* 6,0 % 9,4 % 0,0 % 8,3 % 9,3 % nein 18 6 0 0 4 relativ* 2,8 % 1,9 % 0,0 % 0,0 % 2,9 % Verkehrsführung Nennungen gesamt: 72 ja 25 nein 46 ja 18 11 0 3 3 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 25 relativ* 2,8 % 3,4 % 0,0 % 6,3 % 2,1 % nein 41 20 0 1 8 relativ* 6,5 % 6,3 % 0,0 % 2,1 % 5,7 % Verkehrsberuhigung Nennungen gesamt: 68 ja 63 nein 5 ja 36 33 0 1 16 relativ* 5,7 % 10,3 % 0,0 % 2,1 % 11,4 % nein 5 1 0 1 1 relativ* 0,8 % 0,3 % 0,0 % 2,1 % 0,7 % Elterntaxi Nennungen gesamt: 25 ja 9 nein 15 ja 9 5 0 0 0 relativ* 1,4 % 1,6 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % nein 15 7 0 1 3 relativ* 2,4 % 2,2 % 0,0 % 2,1 % 2,1 % * Relative Werte beziehen sich auf die Gesamtzahl des jeweils angegebenen Anrainerstatus. Fuß Fahrrad Auto Lieferfahrzeug Umweg ja 16 16 13 0 relativ* 2,6 % 2,4 % 2,1 % 0,0 % nein 194 169 217 4 relativ* 31,5 % 25,8 % 34,7 % 40,0 % Einschränkung Anwohnende ja 7 2 2 0 relativ* 1,1 % 0,3 % 0,3 % 0,0 % nein 97 83 107 2 relativ* 15,7 % 12,7 % 17,1 % 20,0 % Sicherheit ja 45 59 31 1 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 26 relativ* 7,3 % 9,0 % 5,0 % 10,0 % nein 15 15 18 0 relativ* 2,4 % 2,3 % 2,9 % 0,0 % Verkehrsführung ja 21 23 16 0 relativ* 3,4 % 3,5 % 2,6 % 0,0 % nein 38 39 44 1 relativ* 6,2 % 5,9 % 7,0 % 10,0 % Verkehrsberuhigung ja 42 59 32 0 relativ* 6,8 % 9,0 % 5,1 % 0,0 % nein 5 5 5 0 relativ* 0,8 % 0,8 % 0,8 % 0,0 % Elterntaxi ja 7 9 6 0 relativ* 1,1 % 1,4 % 1,0 % 0,0 % nein 14 13 15 0 relativ* 2,3 % 2,0 % 2,4 % 0,0 % * Relative Werte beziehen sich auf die Gesamtzahl des jeweils angegebenen Fortbewegungsmodus. Thesen Umweg (246x) - Die Einrichtung von Modalfiltern führt zu erheblichen Umwegen für Anwohnende und Anlieger:innen (Berufspendelverkehr, Erreichen von Einkaufsmöglichkeiten, o.Ä.). - Die aus den Umwegen resultierenden längeren Fahrten sind schlecht für die Umwelt. Einschränkung Anwohnende (121x) - Anwohnende, Anlieger:innen, Gewerbetreibende und Vereine erleben durch die Einrichtung von Modalfiltern erhebliche Einschränkungen. (siehe dazu auch „Umweg). - Die Durchfahrt für Anwohnende und Anlieger:innen sollte weiterhin gewährleistet bleiben. Sicherheit (80x) Spannungsfeld: Stärkere Sicherheit auf der Düsseldorfer Straße oder erhöhtes Risiko in Nebenstraßen Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 27 Die Einrichtung von Modalfiltern trägt zu einer höheren Sicherheit des nicht -motorisierten Verkehrs bei. Durch die Einrichtung von Modalfiltern entstehen an anderen Stellen neue Gefahrenquellen (Abbiegespur, Rangierverkehr). Verkehrsführung (285x) Spannungsfeld: Verhinderung von Durchgangsverkehr oder Verlagerung dessen in Nebenstraßen Modalfilter können den Durchgangsverkehr entstehend durch Umfahrung des Clevischen Rings effektiv unterbinden. Modalfilter führen zu einer Verschiebung des Verkehrsaufkommens in die Nebenstraßen. - Die Hauptverkehrsrouten des Fahrradverkehrs sind das Stammheimer Ufer und der Clevische Ring. Die Einrichtung von Modalfiltern in der Düsseldorfer Straße ist unverhältnismäßig. Verkehrsberuhigung (68x) Spannungsfeld: Eine Verkehrsberuhigung durch Modalfilter oder eine unverhältnismäßige Maßnahme Eine Verkehrsberuhigung täte der Straße und den Anwohnenden gut. Die Aufpflasterungen genügen für eine Beruhigung des Ve rkehrs. Modalfilter stellen eine unverhältnismäßige Einschränkung dar. Elterntaxi (25x) Spannungsfeld: Einschränkung oder Zuspitzung des Elterntaxi-Verkehrs durch Modalfilter Der Bring - und Abholverkehr vor den Schulen und Kindergärten (Elterntaxis) könnte durch Modalfilter eingeschränkt werden. Die Elterntaxi Situation könnte sich durch die Einrichtung von Modalfiltern weiter zuspitzen , bzw. sich in die umliegenden Straßen verlagern und durch den Wendeverkehr ein größeres Sicherheitsrisiko entstehen. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 28 Frage 3: Braucht es in dem Abschnitt mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder oder Lastenräder? Frage 3: Braucht es in dem Abschnitt mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder oder Lastenräder? Rückmeldungen gesamt: 768 Ja, allgemein Ja, Lastenrad Nein absolut 313 74 443 relativ 40,8 % 9,6 % 57,7% zu Fuß 219 67 364 relativ* 35,6 % 10,9 % 59,1 % ausschließlich 4 0 4 Fahrrad 292 69 322 relativ* 44,5 % 10,5 % 49,1 % ausschließlich 55 0 9 Auto 172 43 415 relativ* 27,5 % 6,9 % 66,4 % ausschließlich 8 0 40 Nicht-motorisierter Verkehr 132 19 26 relativ* 77,6 % 11,2 % 15,3 % * Anteil an der Gesamtheit der Rückmeldungen des angegebenen Fortbewegungsmodus. Besondere Beobachtungen: Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 29 Aus den Ergebnissen geht deutlich hervor, dass über alle Gruppen hinweg das Thema „Lastenräder“ keine allzu große Relevanz zu haben scheint. Anders gelagert sind jedoch die Meinungen bei der Frage nach weiteren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder im Allgemeinen. Gleichzeitig spiegeln sie die auch in den bisherigen Fragen angedeuteten Trend s wider. Die reine Betrachtung der Zustimmung und Ablehnung zeigt ein gespaltenes Verhältnis. Zwischen den Gruppen der verschiedene Fortbewegungsmittel Nutzenden treten jedoch Unterschiede in der Haltung de r Frage gegenüber zu Tage: Autofahrende lehnen die Schaffung von Parkflächen für Fahrräder weitestgehend ab, möglicherweise aus der Sorge um den Verlust von KFZ-Parkplätzen zu Gunsten von Fahrradstellflächen. Auch bei dieser Frage sollten jedoch ebenfalls die Trends der Gruppen der ausschließlich nicht-motorisierte Fortbewegungsmittel nutzenden Personen betrachtet werden, da s ich die Multimodalität vieler Antwortender womöglich verzerrend auf die unterschiedlichen Antwortmuster auswirk t: Ausschließlich Fahrradfahrende, sowie ausschließlich zu Fuß-Gehende und Fahrradfahrende sprechen sich mit großer Mehrheit für weitere Fahrradabstellflächen aus. Frage 3: Braucht es in dem Abschnitt mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder oder Lastenräder? Rückmeldungen gesamt: 768 Ja, allgemein Ja, Lastenrad Nein absolut 313 74 443 Anwohnend 190 60 406 relativ* 29,9 % 9,4 % 63,9 % ausschließlich 116 4 257 Weg zu anderen Zielen 146 4 157 relativ* 45,8 % 1,3 % 49,2 % ausschließlich 53 0 13 Gewerbetreibend 2 0 9 relativ* 16, 7 % 0,0 % 75,0 % ausschließlich 0 0 0 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 30 Arbeit 25 2 21 relativ* 52,1 % 4,2 % 43,8 % ausschließlich 8 0 3 Besuch 81 5 48 relativ* 57,9 % 3,6 % 34,3 % ausschließlich 28 0 11 * Anteil an der Gesamtheit der Rückmeldungen des angegebenen Anrainerstatus. Besondere Beobachtungen: Auch bei der Aufschlüsselung der Antworten nach Anrainerstatus wiederholt sich die Tendenz, dass Abstellmöglichkeiten für Lastenräder für keine der Gruppen ein allzu relevantes Thema zu sein scheint. Sowohl Anwohnende, als auch Gewerbetreibende sind hier die Gruppen, die sich am deutlichsten gegen weitere Fahrradabstellflächen aussprechen. Erneut kann als mögliche Erklärung die Multimodalität von Anwohnenden herangezogen werden: Für 80% der Anwohnenden ist das Fahrrad eines von mehreren Verkehrsmittel n, die von dieser Gruppe genutzt werden . F ür 87,6 % der Anwohnenden trifft dies auf das Auto zu, wohingegen lediglich 1,4% ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs sind und 5,4% ausschließlich das Auto nutzen. Auf Gewerbetreibende trifft ähnliches zu. Interessant ist hier die Betrachtung der Gruppe der „Anwohnenden“ und derjenigen, die die Straße als Weg zu anderen Zielen nutzen aus noch einem weiteren Grund: Bei der Beantwortung dieser Frage zeigt sich eine nahezu identische Verteilung der Antworten wie in Frage 1: Wo sich in Frage 1… - 177 Anwohnende, bzw. 111 sich ausschließlich als Anwohnende bezeichnende Personen für eine Umwandlung der Parkplätze aussprechen, stimmen hier 190, bzw. 116 Personen dieser Gruppe für mehr Fahrradabstellmöglichkeiten. - 142 Durchfahrende, bzw. 59 sich ausschließlich auf der Durchfahrt befindlichen Personen für eine Umwandlung der Parkplätze aussprechen, stimmen hier 146, bzw. 53 Personen dieser Gruppe für mehr Fahrradabstellmöglichkeiten. Dies könnte darauf die These stützen , dass für die Antwortenden wenig er relevant ist, in welche alternative Nutzungsform die Parkflächen überführt werden könnten, als der Fakt, bzw. die Sorge um eine Reduktion der Parkflächen für KFZ im Allgemeinen. Standorthinweise Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 31 Neben einzelnen lediglich ein Mal genannten Standorten oder dem Wunsch Fahrradabstellmöglichkeiten in regelmäßigen Abständen entlang der Düsseldorfer Straße aufzustellen, traten auch Mehrfachnennungen auf, die hier aufgezählt werden sollen: - Vor den Schulen (21 Nennungen) - Vor der Kindertagesstätte (12 Nennungen) - In der Nähe der Gewerbe, beispielsweise Sozialistische Selbsthilfe Mülheim e.V. (5 Nennungen) - An der Kreuzung zur Mülheimer Freiheit (4 Nennungen) - An der Kreuzung zur Münsterer Straße (3 Nennungen) - Sonstiges (31 Nennungen – einzelne Standorte oder weitere Kommentierungen) Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 32 Frage 4: Ist es schwierig oder störend mit dem Fahrrad die Aufpflasterungen zu befahren? Hinweis: Bei Frage 4 wurden keine zusätzlichen Freitextantworten erhoben. Frage 4: Ist es schwierig oder störend mit dem Fahrrad die Aufpflasterungen zu befahren? Rückmeldungen gesamt: 779 Ja Nein Keine Angabe absolut 426 353 27 relativ 52,9 % 43,8 % 3,3 % zu Fuß 320 274 22 relativ* 51,9 % 44,5 % 3,6 % ausschließlich 6 2 1 Fahrrad 378 272 6 relativ* 57,6 % 41,5 % 0,9 % ausschließlich 54 19 0 Auto 305 294 26 relativ* 48,8 % 47,0 % 4,2 % ausschließlich 12 33 4 Nicht- motorisierter Verkehr 115 54 1 relativ* 67,6 % 31,8 % 0,6 % * Anteil an der Gesamtheit der Rückmeldungen des angegebenen Fortbewegungsmodus. Besondere Beobachtungen: Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 33 Zunächst sollte darauf hingewiesen werden, dass die Formulierung der Frage sich hauptsächlich auf das Empfinden von Fahrradfahrenden bezog. Wie bei den vorherigen Fragen auch, lässt die Betrachtung der allgemeinen Stimmenverteilung keine Tendenz erkennen und die Multimodalität zeigt sich in den Antwortmustern der einzelnen Gruppen, im Unterschied zu den „ausschließlich“ das jeweilige Fortbewegungsmittel Nutzenden. Die Gruppe der ausschließlich Fahrradfahrenden empfindet die Aufpflasterungen klar als störend (54, bzw. 74%). Schwierig zu interpretieren sind die Rückmeldungen der ausschließlich zu Fuß Gehenden, d a die Aufpflasterungen, gesetzt dem Fall der Bürgersteig wird genutzt, keine Relevanz für diese Gruppe haben sollte. Trotzdem wurde die Frage von nahezu allen Personen dieser Untergruppe beantwortet und die Aufpflasterungen für störend empfunden. Ausschließlich Autofahrende hingegen stören sich nicht unbedingt an den Aufpflasterungen (33 bzw. 67,3% dieser Gruppe). Frage 4: Ist es schwierig oder störend mit dem Fahrrad die Aufpflasterungen zu befahren? Rückmeldungen gesamt: 779 Ja Nein Keine Angabe absolut 426 353 27 relativ 52,9 % 43,8 % 3,3 % Anwohner:in 321 288 26 relativ* 50,6 % 45, 4 % 4,1 % ausschließlich 187 195 17 Weg zu anderen Zielen 188 122 9 relativ* 58,9 % 38,2 % 2,8 % ausschließlich 50 20 0 Gewerbetreibend 7 5 0 relativ* 58,3 % 41,7 % 0,0 % ausschließlich 0 0 0 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 34 Arbeit 28 20 0 relativ* 58,3 % 41,7 % 0,0 % ausschließlich 9 2 0 Besuch 70 68 2 relativ* 50, 0 % 48, 6 % 1,4 % ausschließlich 25 17 1 * Anteil an der Gesamtheit der Rückmeldungen des angegebenen Fortbewegungsmodus. Besondere Beobachtungen: Auffällig an dieser Betrachtung ist die nahezu in allen Gruppen ausgeglichene Verteilung der Stimmen. Vermutlich ist dies auf den Inhalt der Frage zurückzuführen, da hier weniger der Anrainerstatus, als das For tbewegungsmittel für die Meinung der Antwortenden zu den Aufpflasterungen ausschlaggebend sein sollte. Lediglich bei der Gruppe der die Straße als Weg zu anderen Zielen Nutzenden zeigt sich ein signifikanter Unterschied in den Antworten, der in der Untergr uppe „ausschließlich Weg zu anderen Zielen “ am deutlichsten hervortritt (71,4% - Ja bzw. 28,6% - Nein) und vermutlich erneut auf den hohen Anteil von Fahrradfahrenden in dieser Gruppe (50) zurückzuführen ist. Ähnliches gilt für die Gruppe der ausschließlich Arbeitenden (6 Personen davon nutzen ausschließlich das Fahrrad, 3 ausschließlich das Auto). Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 35 Frage 5: Was sollte für die Planung der Fahrradstraße noch beachtet werden? Hinweis: Frage 5 ist ausschließlich im Freitextantwortformat konzipiert. Vergebene Kategorien Anwohner:in Durchfahrt Gewerbe Arbeit Besuch Alternative Fahrradroute Nennungen gesamt: 131 125 54 4 5 16 relativ* 19,7 % 16,9 % 33,3 % 10,4 % 11,4 % Verkehrsberuhigung Nennungen gesamt: 69 62 27 1 4 11 relativ* 9,8 % 8,5 % 8,3 % 8,3 % 7,9 % Einschränkung Anwohnende Nennungen gesamt: 51 49 17 0 0 5 relativ* 7,7 % 5,3 % 0,0 % 0,0 % 3,6 % Parksituation Nennungen gesamt: 46 40 13 0 2 7 relativ* 6,3 % 4,1 % 0,0 % 4,2 % 5,0 % Kontrollen Nennungen gesamt: 34 31 15 0 1 5 relativ* 4,9 % 4,7 % 0,0 % 2,1 % 3,6 % Anpassung Aufpflasterungen Nennungen gesamt: 30 21 15 0 1 6 relativ* 3,3 % 4,7 % 0,0 % 2,1 % 4,3 % Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 36 Planungskontext Nennungen gesamt: 29 21 13 0 3 4 relativ* 3,6 % 4,1 % 0,0 % 6,3 % 2,9 % Verkehrsführung Nennungen gesamt: 23 20 12 0 2 5 relativ* 3,1 % 3,8 % 0,0 % 4,2 % 3,6 % * Relative Werte beziehen sich auf die Gesamtzahl des jeweils angegebenen Anrainerstatus. Fuß Fahrrad Auto Lieferfahrzeug Alternative Fahrradroute Nennungen gesamt: 131 117 102 124 4 relativ* 19,0 % 18,9 % 19,8 % 40,0 % Verkehrsberuhigung Nennungen gesamt: 69 55 62 55 1 relativ* 8,9 % 8,4 % 8,8 % 10,0 % Einschränkung Anwohnende Nennungen gesamt: 51 43 31 50 0 relativ* 7,0 % 7,6 % 8,0 % 0,0 % Parksituation Nennungen gesamt: 46 38 33 42 0 relativ* 6,2 % 6,4 % 6,7 % 0,0 % Kontrollen Nennungen gesamt: 34 29 30 28 0 Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 37 relativ* 4,7 % 4,3 % 4,5 % 0,0 % Anpassung Aufpflasterungen Nennungen gesamt: 30 19 29 18 0 relativ* 3,1 % 2,7 % 2,9 % 0,0 % Planungskontext Nennungen gesamt: 29 38 33 42 0 relativ* 6,2 % 6,4 % 6,7 % 0,0 % Verkehrsführung Nennungen gesamt: 23 20 20 22 0 relativ* 3,2 % 3,4 % 3,5 % 0,0 % * Relative Werte beziehen sich auf die Gesamtzahl des jeweils angegebenen Fortbewegungsmodus. Thesen Alternative Fahrradroute (131x) - Mit dem Rheinufer und de m Clevischen Ring existieren bereits alternative Routen für den Radverkehr, sodass die Umwandlung der Düsseldorfer Straße in eine Fahrradstraße nicht notwendig ist. - Das Stammheimer Ufer wird sowohl von zu Fuß Gehenden , als auch Fahrradfahrenden stark frequentiert. Hier entstehen häufig Konfliktsituationen mit Unfallrisiko zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmenden. Die Strecke entlang des Rheinufers sollte desha lb ausgebaut werden. - Wenn die Düsseldorfer Straße zur Fahrradstraße wird, sollte das Stammheimer Ufer für den Radverkehr gesperrt werden. Verkehrsberuhigung (69x) - Der Durchgangsverkehr sollte eingeschränkt bzw. verhindert werden. - Eine Verkehrsberuhigung der Straße führt zu mehr Sicherheit. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 38 - Nicht nur zu schnelle Autos stellen ein Sicherheitsrisiko dar, auch Fahrradfahrende fahren mit hoher Geschwindigkeit und gefährden andere Verkehrsteilnehmende. - Zur Verkehrsberuhigung sollten andere Lösungen als die Aufpflasterungen gefunden werden (z.B. Anliegerstraße, Fahrbahnverengung, Zebrastreifen o.Ä.). - Die Aufpflasterungen stellen das beste Mittel zur Verkehrsberuhigung dar. Einschränkung Anwohnende (51x) - Die Situation für Anwohnende darf sich nicht verschlechtern. Viele Anwohnende sind Berufspendler:innen oder mobilitätseingeschränkt und auf eine ungehinderte Durchfahrt durch die Düsseldorfer Straße angewiesen. - Die Gewerbe sollten für Kund:innen, sowie de n Anlieferverkehr weiterhin uneingeschränkt erreichbar bleiben. Parksituation (85x) - Es gibt zu wenige Parkmöglichkeiten entlang der Düsseldorfer Straße. Eine weitere Reduktion wird den Parkdruck weiter erhöhen. - Das Wildparken entlang der Düsseldorfer Str aße ist ein Problem und stellt ein Sicherheitsrisiko dar. - Es sollten alternative Parkmöglichkeiten ausgewiesen werden. Kontrollen (34x) - Das Wildparken entlang der Düsseldorfer Straße sollte stärker kontrolliert werden. - Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung sollte stärker kontrolliert werden. - Die Einhaltung der „Anlieger frei“ – Regelung sollte kontrolliert werden. Anpassung der Aufpflasterungen (30x) - Die Aufpflasterungen sind ein effektives Mittel zur Beruhigung des Verkehrs. Zur besseren Passierbarkeit durch Fahrradfahrende sollten sie jedoch angepasst werden (Auffahrtswinkel, Breite o.Ä.). - Die Aufpflasterungen sind störend und machen die Düsseldorfer Straße für den Fah rradverkehr unattraktiv. Planungskontext (29x) Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 39 - Beim Ausweisen der Fahrradstraße sollte auch der weitere Planungskontext, im Sinne eines reibungslosen Anschlusses der Fahrradstraße an das bestehende Fahrradverkehrsnetz, gedacht werden. Verkehrsführung (23x) - Es sollten klare Markierungen und oder Beschilderungen zur Verdeutlichung der Verkehrsführung platziert werden. - Die Düsseldorfer Straße sollte zur Vorfahrtsstraße werden. Dies erhöht die Sicherheit. - Auf die mögliche Verlagerung des Verkehrs in die Nebenstraßen sollte geachtet werden. Sonstiges (Auswahl) - Die Belange mobilitätseingeschränkter Menschen sollten eine größere Beachtung finden. - Die Aufenthaltsqualität sollte gesteigert werden (Begrünung, Lärm, Sauberkeit, Sitzgelegenheiten). - Es sollten Ladezonen für den Lieferverkehr eingerichtet werden. - Der Straßenbelag auf und im Umfeld der Düsseldorfer Straße sollte ausgebessert werden. - Das Projekt ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer Verkehrswende in Köln. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 40 Aufschlüsselung nach genutzter Rückmeldemöglichkeit Rückmeldungen insgesamt 806 Rückmeldungen aus Aufsuchender Beteiligung und Postwurf (AB) 174 relativ 22 % Rückmeldungen aus Beteiligungsportal (BP) 632 relativ 78 % Besondere Beobachtungen: Mit großer Mehrheit (78%) wurden Anregungen über die digitale Rückmeldemöglichkeit - das Beteiligungsportal meinungfuer.koeln – übermittelt. Trotzdem wurden auch die analogen Rückmeldemöglichkeiten, entweder im direkten Gespräch im Rahmen der aufsuchenden Aktionen oder mittels des Einwurfs des analogen Fragebogens (Postwurfsendung) in einen der beiden im Gebiet verteilten Briefkästen in Anspruch genommen. Die Gründe für die jeweilige Präferenz sind vielfältig und wurden nicht erhoben. Erfahrungsgemäß spielen beispielsweise die zeitliche Unabhängigkeit oder der geringere situative Aufwand des online Angebots im Vergleich zu den analogen Möglichkeiten eine Rolle. Andererseits erreichen analoge Beteiligungsmöglichkeiten auch Personen, die weniger im digit alen Raum beheimatet sind, oder, auf Grund der direkten Ansprache, auch Personen ohne bisherige Kenntnis des Verfahrens bzw. keiner bisherigen direkten Intention daran teilzunehmen. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 41 Aufschlüsselung der genutzten Rückmeldemöglichkeit nach Anrainerstatus Hinweis: Bei der Beantwortung von Frage 6 (persönlicher Anrainerstatus) waren Mehrfachnennungen erlaubt (Beispiel: Anwohnend + Weg zu anderen Zielen + Arbeit). Zur genaueren Identifizierbarkeit der Bedürfnisse verschiedener Personengruppen wurde in der A uswertung zusätzlich die Antworttendenzen von Personen herausgearbeitet, die sich lediglich einer der genannten Optionen zuordnen (= Kategorie „ausschließlich“). Anrainerstatus Aufsuchend + Postwurf Beteiligungsportal Anwohnend 168 96,6 % 467 73,9 % ausschließlich 105 60,3 % 294 46,5 % Weg zu anderen Zielen 60 34,5 % 259 41,0 % ausschließlich 0 0,0 % 70 11,1 % Gewerbetreibend 2 1,1 % 10 1,6 % ausschließlich 0 0,0 % 0 0,0 % Arbeit 14 8,0 % 34 5,4 % ausschließlich 0 0,0 % 11 1,7 % Besuch 27 15,5 % 113 17,9 % ausschließlich 0 0,0 % 43 6,8 % Nutze die Straße nicht 0 0,0 % 6 0,9 % ausschließlich 0 0,0 % 3 0,5 % Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 42 Lesehilfe: Von insgesamt 174 Rückmeldungen aus aufsuchender Beteiligung oder Postwurf, identifizieren sich 168 Personen als Anwohnende. Dies entspricht 96,6 Prozent aller Rückmeldungen aus der Gesamtheit der analogen Beteiligungsmöglichkeiten, bzw. 20,8 % der Rückmeldungen insgesamt. Besondere Beobachtungen: Mit den aufsuchenden Formaten, beziehungsweise auch der Möglichkeit des Postwurfs in einen der beiden Briefkästen, fühlten sich insbesondere Anwohnende angesprochen. Dies mag darauf zurückzuführen sein, dass durch die Postwurfsendungen eben diese Gruppe ex plizit aktiviert wurde und Anwohnende, als die Gruppe mit der größten Betroffenheit durch die geplanten Maßnahmen, womöglich einen größeren Gesprächsbedarf hatten, der mit den aufsuchenden Aktionen und der direkten Rückmeldemöglichkeit abgedeckt werden konnte. Für arbeitende Personen mag es jedoch Hemmnisse hinsichtlich der analogen Rückmeldeoptionen gegeben haben: Für diese Gruppe könnte es schwieriger sein, die während ihrer Arbeitszeit stattfindenden Angebote wahrzunehmen. Erwartungsgemäß haben auch Per sonen, die angeben die Straße ausschließlich als Weg zu anderen Zielen zu nutzen, von den analogen Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort keinen Gebrauch gemacht, sondern stattdessen ihre Anregungen über das digitale Format eingebracht. – Gleiches gilt für Pers onen, die angeben, die Straße nicht zu nutzen. Zu erwähnen sei hier, dass sich über alle Anrainergruppen hinweg eine Präferenz zur Nutzung der digitalen Teilnahme am Beteiligungsprozess über meinungfuer.koeln zeigt. Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 43 Aufschlüsselung der genutzten Rückmeldemöglichkeit nach Mobilitätsverhalten Hinweis: Bei der Beantwortung von Frage 7 (persönlicher Fortbewegungsmodus) waren Mehrfachnennungen erlaubt (Beispiel: zu Fuß + Fahrrad + Auto). Zur genaueren Identifizierbarkeit der Bedürfnisse verschiedener Pers onengruppen wurden in der Auswertung zusätzlich die Antworttendenzen von Personen herausgearbeitet, die sich lediglich einer der genannten Optionen zuordnen (= Kategorie „ausschließlich“). Lesehilfe: Von insgesamt 174 Rückmeldungen aus aufsuchender Beteil igung oder Postwurf, identifizieren sich 160 Personen als zu Fuß Gehende. Dies entspricht 92% Prozent aller Rückmeldungen aus der Gesamtheit der analogen Beteiligungsmöglichkeiten, bzw. 19,9% der Rückmeldungen insgesamt. Mobilitätsart Aufsuchend + Postwurf Beteiligungsportal zu Fuß 160 92,0 % 456 72,2 % ausschließlich 1 0,6 % 8 1,3 % Fahrrad 144 82,8 % 512 81,0 % ausschließlich 2 1,1 % 71 11,2 % Auto 150 86,2 % 475 75,2 % ausschließlich 6 3,4 % 43 6,8 % Lieferfahrzeug 1 0,6 % 9 1,4 % ausschließlich 0 0,0 % 0 0,0 % andere 11 6,3 % 15 2,4 % ausschließlich 0 0,0 % 1 0,2 % Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Bereich „Politische Partizipation“ 44 Besondere Beobachtungen: Auch hinsichtlich der Verknüpfung der gewählten Rückmeldemöglichkeit (analog oder digital) und der angegebenen Mobilitätsart zeichnet sich über alle Fortbewegungsmittel hinweg ein recht einheitliches Bild ab: Die digitale Rückmeldemöglichkeit wurde deutlich häufiger in Anspruch genommen. Wohl kaum überraschend ist dabei etwa das Nutzungsverhalten von ausschließlich Autofahrenden: Von insgesamt 49 Personen, die angeben die Düsseldorfer Straße ausschließlich mit dem Auto zu befahren, machten 43 Personen von der digitalen Rückmeldemöglichkeit Gebrauch (87,7 % der ausschließlich Autofahrenden), gegenüber lediglich 6 Personen dieser Gruppe, die ihre Anregung mit über die analogen Möglichkeiten einbrachten. Eine Interpretationsweise dieser Beobachtung könnte darin liegen, dass Menschen, die die Straße ausschließlich mit dem Auto durchfahren und somit „sich gerade auf dem Weg nach … befinden“, vermutlich ihre Fahrt nicht unterbrechen, um entweder an einer der aufsuchenden Aktionen teilzunehmen oder den Antwortbogen in einen der Briefkästen einzuwerfen. Wie an den Werten der übrigen Mobilitätsarten abzulesen ist, ist dieser Trend jedoch nicht nur für die Gruppe der ausschließlich Autofahrenden gültig und möglicherweise auf die bereits erwähnte größere zeitliche Flexibilität des Online-Angebots zurückzuführen. Trotz der, sowohl im Hinblick auf die Aufschlüsselung nach Anrainerstatus und Mobilitätsverhalten, Präferenz der digitalen Rückmeldemöglichkeit, wurde den die analogen Formate ebenfalls rege in Anspruch genomm en. An dieser Stelle soll daher nochmals eine Empfehlung , insbesondere für aufsuchende Formate ausgesprochen werden: Der hierin bestehende Mehrwert ergibt sich durch die direkte und persönliche Kontaktmöglichkeit zu den Planenden. Weiterführende Fragen können vor Ort gestellt und unmittelbar beantwortet werden; Zweifel und Bedenken manchmal im direkten Gespräch leichter genommen werden. Auch das Einbringen von Hinweisen, mit der Besonderheit die Situation vor Ort konkret gemeinsam anschauen zu können sin d einige der ausschließlich im Rahmen von aufsuchenden Aktionen auftretenden Möglichkeiten. Insgesamt erscheint ein Methodenmix sinnvoll um ein breites Spektrum an individuellen Kommunikationspräferenzen abdecken zu können.
Anlage 2 Lageplan 1
2018 Zeichen
WT M M M M mit Parkausweis Nr. .... Anlieger frei Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße 0.504.51 0.50 0.504.52 0.50 0.50 4.49 0.50 0.50 4.46 0.50 0.654.22 0.65 0.65 4.21 0.65 11.00 ND 50 m 7,5 t 800m VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren VZ 244.2 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren X X VZ 205, VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren VZ 274.1 an vorh. Pfosten montieren VZ 274.1 an vorh. Pfosten montieren VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren X X 9 Neue Fahrradabstellanlagen (2 Werbeträger, 7 Anlehnbügel) B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.2 XX VZ 102 entfernen, VZ301 an vorh. Pfosten montieren X Amtsleiter/-in (68) Datum Straßenname/Maßnahme Bezirk/Stadtteil Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in Plannummer EDV-Projekt/Dateiname Planart Bearbeitet/Datum Maßstab Gezeichnet/Datum 1: Änderungen Bearb. Gez. Gepr. Geneh. Datum Dienststelle Art der Abstimmung Unterschrift Datum 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Pos. A B C Vermessungstechnische Grundlage im Höhensystem Übersichtsplan NHN NHN Koordinatensystem Gauß-Krüger UTM / ETSR85 250 1200 mm 297 mm 9/Mülheim Markierungs- und Beschilderungsplan Fuhrmann/08.02.2023 Fuhrmann/08.02.2023 08.02.2023 01 von 05 682-4682-4 FuhrmannKühnsMöllersSiggelkow R:\66\A-Tausch\Joscha_Fuhrmann_661-44\Düsseldorfer Str 08-02-23_LP_Düsseldorfer Str_NEU Düsseldorfer Straße zw. Mülheimer Freiheit und Heinrich-Gilsbach-Str. Einrichtung einer Fahrradstraße Fahrradstraße 0.25m Netto-Sicherheitstrennstreifen 0.25m Breitstrich 4.45m - 4.60m Restfahrbahn 0.25m Breitstrich 0.25m Netto-Sicherheitstrennstreifen Markierungsdetail Strecke 2.00 2.00 Markierungsdetail Aufpflasterung ca. 0.40m Kleinpflaster Bestand 0.25m Breitstrich 4.10m - 4.25m Restfahrbahn 0.25m Breitstrich ca. 0.40m Kleinpflaster Anlage 2
Anlage 4 Lageplan 3
2169 Zeichen
mit Parkausweis Nr. .... mit Parkausweis Nr. .... Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße 0.75 4.26 0.50 0.504.52 0.50 0.50 4.56 0.50 0.50 4.49 0.50 ND Weg VZ 357-50 und 274.1 an vorh. Pfosten montieren VZ 357-50, VZ 205, 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren VZ 205, VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an neuen Pfosten montieren VZ 274.1 an neuen Pfosten montieren VZ 274.1 an vorh. Pfosten montieren VZ 205, VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren VZ 357-50, 274.1 an vorh. Pfosten montieren X X X B-0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.2 B-0.5/0.2 B- 0.5/0.2 B-0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B-0.5/0.2 B-0.5/0.5 VZ 205, VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an Laternenmast montieren VZ 301 an vorh. Lichtmast montieren VZ 301 an neuen Pfosten montieren VZ 301 an neuen Pfosten montieren VZ 301 an neuen Pfosten montieren Amtsleiter/-in (68) Datum Straßenname/Maßnahme Bezirk/Stadtteil Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in Plannummer EDV-Projekt/Dateiname Planart Bearbeitet/Datum Maßstab Gezeichnet/Datum 1: Änderungen Bearb. Gez. Gepr. Geneh. Datum Dienststelle Art der Abstimmung Unterschrift Datum 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Pos. A B C Vermessungstechnische Grundlage im Höhensystem Übersichtsplan NHN NHN Koordinatensystem Gauß-Krüger UTM / ETSR85 250 1100 mm 297 mm Markierungs- und Beschilderungsplan9/Müllheim Düsseldorfer Straße zw. Mülheimer Freiheit und Heinrich-Gilsbach-Str. Einrichtung einer Fahrradstraße 03 von 05 Siggelkow Möllers Kühns 682-4 682-4 Fuhrmann 08.02.2023 08-02-23_LP_Düsseldorfer Str_NEU R:\66\A-Tausch\Joscha_Fuhrmann_661-44\Düsseldorfer Str Fuhrmann/08.02.2023 Fuhrmann/08.02.2023 Fahrradstraße 0.25m Netto-Sicherheitstrennstreifen 0.25m Breitstrich 4.45m - 4.60m Restfahrbahn 0.25m Breitstrich 0.25m Netto-Sicherheitstrennstreifen Markierungsdetail Strecke 2.00 2.00Fahrradstraße 0.50m Netto-Sicherheitstrennstreifen 0.25m Breitstrich 4.05m - 4.70m Restfahrbahn 0.25m Breitstrich 0.25m Netto-Sicherheitstrennstreifen Markierungsdetail Senkrechtparker 2.00 2.00 Anlage 4
Anlage 8 Prinzipskizze Sperrung Heinrich-Gilsbach
726 Zeichen
M M Anlieger frei Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße 0.75 4.70 0.50 1.33 1.40 0.82 0.83 1.40 1.41 VZ 244.2 und ZZ 1022-13 an neuen Pfosten montierenVZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren X B-0.5/0.5 5 Absperrpfosten (lösbar) setzen M 1: Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Amtsleiter/-in (68) Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in 250 EDV-Projekt/Dateiname: Gezeichnet: Datum: 297 mm 210 mm 08.02.2023 Fuhrmann G:\Stratis\66\A-Tausch\Joscha_Fuhrmann_661-44\ Düsseldorfer Str\Planung 08-02-23_LP_Düsseldorfer Str_NEU.sda (682-4)(682-4) FuhrmannKühnsMöllersSiggelkow Düsseldorfer Straße / Heinrich-Gilsbach-Straße Prinzipskizze zur Einrichtung eines Modalfilters Anlage 8
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
9751 Zeichen
Dezernat, Dienststelle III/68/682/4 Vorlagen-Nummer 0546/2023 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Fahrradstraße Düsseldorfer Straße (RadPendlerRoute 1) Beschlussorgan Bezirksvertretung 9 (Mülheim) Gremium Datum Beschluss: 1. Die Bezirksvertretung Mülheim stimmt der beigefügten Planung (Anlagen 2-6) zur Ein- richtung einer Fahrradstraße auf der Düsseldorfer Straße zwischen der Mülheimer Freiheit und der Heinrich-Gilsbach-Straße zu und beauftragt die Verwaltung, die Fahr- radstraße einzurichten. 2. Die Bezirksvertretung Mülheim beauftragt die Verwaltung zusätzlich zu Punkt 1.) mit der Prüfung von modalen Filtern (Durchfahrtsperren für Kfz) an den Knotenpunkten Heinrich-Gilsbach-Straße sowie Von-Lohe-Straße gemäß den Prinzipskizzen in Anlage 7 bzw. Anlage 8. Die Ergebnisse werden der Bezirksvertretung Mülheim vorgestellt. Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 17.04.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 120.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Düsseldorfer Straße in Köln-Mülheim ist Teil der geplanten RadPendlerRoute 1 zwischen Köln und Leverkusen. Das im Jahre 2019 beschlossene Projekt RadPendlerRouten sieht die Einrichtung vier schneller Radverbindungen zwischen Köln und den rechtsrheinischen Nach- barn Leverkusen, Bergisch Gladbach, Rösrath, Lohmar, Troisdorf und Niederkassel vor. Am 18.06.2019 hat der Verkehrsausschuss die Einleitung der nächsten Planungsschritte unter anderem für die Trasse 1 beschlossen, zu der auch die Düsseldorfer Straße zählt. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie für die RadPendlerRouten wurden u. a. mögliche Füh- rungsformen des Radverkehrs für die einzelnen Teilabschnitte geprüft. Für die Düsseldorfer Straße wurde dabei die Führungsform Fahrradstraße ermittelt. Die Verwaltung schließt sich der Einschätzung aus der Machbarkeitsstudie an, dass eine Fahrradstraße auf dem beschrie- benen Abschnitt die einzig sinnvolle Führungsform darstellt. Die Düsseldorfer Straße dient schon heute als wichtige Verbindung zwischen Mülheim und Stammheim/Flittard und wird aufgrund ihrer Lage abseits des Hauptverkehrsstraßennetzes und Ihrer Geradlinigkeit schon heute vom Radverkehr rege frequentiert. Die Düsseldorfer Straße wird darüber hinaus auch als Schulweg u. a. zum Rhein-Gymnasium und zur Rhein- schule genutzt. Der Abschnitt nördlich der Heinrich-Gilsbach-Straße unterscheidet sich sowohl in seinem Querschnitt als auch in der Art der Grundstücksnutzung (v. a. gewerbliche Nutzung). Aus die- sem Grund soll dieser Abschnitt separat in einem nächsten Schritt betrachtet werden. 3 Bestand: Die Umfeldnutzung im Quartier ist hauptsächlich von Wohnen in Mehrfamilienhäusern ge- prägt. Zu den verkehrlich relevanten Zielen auf der Düsseldorfer Straße zählen ein Gymnasi- um, eine Grundschule, eine Kindertagesstätten, der Böcking-Park mit Sportanlagen und Spielplätzen sowie die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim e.V. Die Düsseldorfer Straße ist Teil einer Tempo 30-Zone. Verkehrszählungen zwischen Mülhei- mer Freiheit und Heinrich-Gilsbach-Straße ergaben Verkehrsmengen von ca. 3.300-4.200 Kfz pro Tag und ca. 950 Radfahrenden pro Tag (Vergleich Clevischer Ring: 34.900 Kfz pro Tag). Die Düsseldorfer Straße besitzt zwischen Mülheimer Freiheit und Heinrich-Gilsbach-Straße eine Fahrbahnbreite von ca. 5,30 – 5,60 m. Auf beiden Seiten schließen durch Baumscheiben unterbrochene Parkbuchten an die Fahrgasse an. Auf der Ostseite handelt es sich durchge- hend um Längsparkplätze, auf der Westseite handelt es sich südlich der Hausnummer 61 (etwa Höhe Raumannskaul) um Längsparkplätze, und nördlich der Hausnummer 61 um Senk- rechtparkplätze. Abbildung 1: Querschnitt Bestand Im Quartier herrscht erfahrungsgemäß hoher Parkdruck. Im öffentlichen Straßenraum finden sich unbewirtschaftete Parkflächen in Form der beschriebenen Parkbuchten. Darüber hinaus wird teilweise auch auf der Fahrbahn geparkt. Mit der Einrichtung der Fahrradstraße ist neben der Optimierung der Radverkehrsführung da- von auszugehen, dass sich der Radverkehrsanteil insgesamt erhöhen und die Menge des Kfz- Verkehrs verringern wird. 4 Planung 1. Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Düsseldorfer Straße zwischen Mülheimer Freiheit und Heinrich-Gilsbach-Straße Die Planung sieht die Einrichtung einer Fahrradstraße mittels Beschilderung und Markierung vor. Zur Verdeutlichung der Fahrradstraße sollen neben der entsprechenden Beschilderung in regelmäßigen Abständen großflächige Fahrradstraßenpiktogramme auf der Fahrbahn markiert werden. Darüber hinaus soll gemäß dem Planungsleitfaden für die RadPendlerRouten sowie gemäß dem AGFS-Leitfaden zu Fahrradstraßen ein sogenannter Sicherheitstrennstreifen zum ruhenden Verkehr markiert werden. Damit ergeben sich Fahrgassenbreiten von 4,05 m bis 4,70 m. Der beidseitige Sicherheitstrennstreifen hat jeweils eine Breite von 0,50 m-0,75 m. Der Sicherheitstrennstreifen zählt nicht zur Fahrgasse. Abbildung 2: Beispielquerschnitt Planung Um eine gleichmäßige Reisegeschwindigkeit des Radverkehrs und ein komfortables Fahren zu ermöglichen soll die Fahrradstraße gegenüber den einmündenden Straßen durch entspre- chende Beschilderung und Markierung bevorrechtigt werden. Die zulässige Höchstgeschwin- digkeit beträgt in einer Fahrradstraße (analog zur Tempo 30 Zone) ebenfalls 30 km/h. Die vorhandenen Aufpflasterungen zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus sollen per- spektivisch entfernt werden, da sie Hindernisse für den Radverkehr darstellen und den Fahr- komfort beeinträchtigen. Die Anpassung der Aufpflasterungen erfolgt aufgrund des hohen Planungs- bzw. Umbauaufwandes zu einem späteren Zeitpunkt. Vorhandene Fahrbahnschä- den werden punktuell ausgebessert. Gemäß VwV-StVO und Planungsleitfaden RadPendlerRouten soll in Fahrradstraßen auf Senkrechtparken verzichtet werden. Aufgrund des hohen Parkdrucks im Quartier schlägt die Verwaltung vor, das Senkrechtparken zu erhalten. Aufgrund der baulichen Gestaltung der Parkbuchten bzw. des Straßenquerschnitts wäre eine Umwandlung von Senkrecht- in Längs- parkplätze nur durch eine Überplanung des Straßenquerschnitts denkbar, was in Bezug auf 5 Planungsaufwand und Umsetzungskosten in keinem Verhältnis zum angestrebten Planungs- ziel stehen würde. Im Rahmen der Maßnahmen werden auf einigen Parkplätzen Fahrradabstellanlagen aufge- stellt. Hierbei werden ebenfalls Flächen für Lastenräder sowie Sharing-Angebote der Nahmo- bilität berücksichtigt 2. Prüfung und ggf. Einrichtung von modalen Filtern an den Knotenpunkten Heinrich- Gilsbach-Straße und Von-Lohe-Straße zusätzlich zu Punkt 1 Der Planungsleitfaden für RadPendlerRouten sowie der AGFS-Leitfaden zu Fahrradstraßen sehen beide eine Verringerung des Aufkommens des Kfz-Durchgangsverkehrs durch die Ein- richtung von modalen Filtern oder gegenläufigen Einbahnstraßen vor. Um auf der Düsseldor- fer Straße im Sinne der RadPendlerRouten eine Verringerung des Kfz-Durchgangsvekehrs zu erreichen, soll angelehnt an die im Anhang dargestellten Prinzipskizzen (Anlage 7 und Anlage 8) die Einrichtung von modalen Filtern an den Knotenpunkten Heinrich-Gilsbach-Straße und Von-Lohe-Straße geprüft werden. Die Beschlusspunkte können gemeinsam oder auch nacheinander beschlossen werden. Die Verwaltung empfiehlt jedoch den gemeinsamen Beschluss beider Punkte. 6 Abbildung 3: Lage der einzurichtenden Modalfilter Klimabewertung: Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die hier dargestellte Maßnahme stärkt den Umweltverbund im Bereich Radverkehr und bietet Bürgerinnen und Bürgern – insbesondere Pendlern – eine adäquate Mobilitätsmöglichkeit im Vergleich zur Nutzung des privaten Pkw. Somit trägt dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. Insgesamt kann die hier darstellte Maßnahme als positiver Bei- trag zum Klimaschutz bewertet werden. Finanzierung: Die Aufwendungen für die Markierungs- und Beschilderungsmaßnahmen belaufen sich ent- sprechend der Kostenschätzung auf 120.000 €. Die zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme benötigte Aufwandsermächtigung steht im Teilergebnisplan des mit der Ausführung betrauten Amtes für Straßen und Radwegebau in der Produktgruppe 1201 - Straßen, Wege, Plätze in 7 der Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen im Haushaltsjahr 2023 im Haushaltsplan 2023/2024 zur Verfügung. Anlagen Anlage 1: Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 2: Markierungs- und Beschilderungsplan Abschnitt 1 Anlage 3: Markierungs- und Beschilderungsplan Abschnitt 2 Anlage 4: Markierungs- und Beschilderungsplan Abschnitt 3 Anlage 5: Markierungs- und Beschilderungsplan Abschnitt 4 Anlage 6: Markierungs- und Beschilderungsplan Abschnitt 5 Anlage 7: Prinzipskizze modaler Filter am Knotenpunkt Von-Lohe-Straße Anlage 8: Prinzipskizze modaler Filter am Knotenpunkt Heinrich-Gilsbach-Straße
Anlage 6 Lageplan 5
1325 Zeichen
M M M M M M Anlieger frei Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße 0.75 4.70 0.50 0.75 4.33 0.50 800m VZ 244.2 und ZZ 1022-13 an neuen Pfosten montierenVZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren X B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 Amtsleiter/-in (68) Datum Straßenname/Maßnahme Bezirk/Stadtteil Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in Plannummer EDV-Projekt/Dateiname Planart Bearbeitet/Datum Maßstab Gezeichnet/Datum 1: Änderungen Bearb. Gez. Gepr. Geneh. Datum Dienststelle Art der Abstimmung Unterschrift Datum 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Pos. A B C Vermessungstechnische Grundlage im Höhensystem Übersichtsplan NHN NHN Koordinatensystem Gauß-Krüger UTM / ETSR85 250 1200 mm 297 mm 9/Mülheim Markierungs- und Beschilderungsplan Düsseldorfer Straße zw. Mülheimer Freiheit und Heinrich-Gilsbach-Str. Einrichtung einer Fahrradstraße 08.02.2023 05 von 05 Siggelkow Möllers Kühns 682-4 682-4 Fuhrmann 08-02-23_LP_Düsseldorfer Str_NEU R:\66\A-Tausch\Joscha_Fuhrmann_661-44\Düsseldorfer Str Fuhrmann/08.02.2023 Fuhrmann/08.02.2023 Fahrradstraße 0.50m Netto-Sicherheitstrennstreifen 0.25m Breitstrich 4.05m - 4.70m Restfahrbahn 0.25m Breitstrich 0.25m Netto-Sicherheitstrennstreifen Markierungsdetail Senkrechtparker 2.00 2.00 Anlage 6
Anlage 7 Prinzipskizze Sperrung Von-Lohe
758 Zeichen
Fahrradstraße Fahrradstraße 0.75 4.07 0.65 1.00 1.40 0.67 1.40 1.00 1022-10 an vorh. Pfosten montieren VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren B-0.5/0.5 VZ 274.1 an neuen Pfosten montieren 4 Absperrpfosten (lösbar) setzen VZ 209-20, VZ 267 und ZZ 1022-1 an neuen Pfosten montieren M 1: Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Amtsleiter/-in (68) Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in 250 EDV-Projekt/Dateiname: Gezeichnet: Datum: 297 mm 210 mmDüsseldorfer Straße / Von-Lohe-Straße Prinzipskizze zur Einrichtung eines Modalfilters 08.02.2023 Fuhrmann G:\Stratis\66\A-Tausch\Joscha_Fuhrmann_661-44\ Düsseldorfer Str\Planung (682-4) 08-02-23_LP_Düsseldorfer Str_NEU.sda Kühns (682-4) FuhrmannMöllersSiggelkow Anlage 7
Anlage 5 Lageplan 4
1993 Zeichen
M M M M M MM M Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße 0.75 4.33 0.50 0.75 4.07 0.65 0.75 4.27 0.50 0.75 4.10 0.65 600m 800m VZ 205, VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren VZ 357-50, 274.1 an vorh. Pfosten montieren VZ 244.2 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren X VZ 244.1 und ZZ 1022-13, 1000-13 an vorh. Pfosten montieren 1022-10 an vorh. Pfosten montieren VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.2 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 VZ 274.1 an neuen Pfosten montieren VZ 301 an neuen Pfosten montieren Amtsleiter/-in (68) Datum Straßenname/Maßnahme Bezirk/Stadtteil Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in Plannummer EDV-Projekt/Dateiname Planart Bearbeitet/Datum Maßstab Gezeichnet/Datum 1: Änderungen Bearb. Gez. Gepr. Geneh. Datum Dienststelle Art der Abstimmung Unterschrift Datum 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Pos. A B C Vermessungstechnische Grundlage im Höhensystem Übersichtsplan NHN NHN Koordinatensystem Gauß-Krüger UTM / ETSR85 250 1200 mm297 mm 9/Mülheim Markierungs- und Beschilderungsplan Düsseldorfer Straße zw. Mülheimer Freiheit und Heinrich-Gilsbach-Str. Einrichtung einer Fahrradstraße 08.02.2023 04 von 05 Siggelkow Möllers Kühns 682-4 682-4 Fuhrmann 08-02-23_LP_Düsseldorfer Str_NEU R:\66\A-Tausch\Joscha_Fuhrmann_661-44\Düsseldorfer Str Fuhrmann/08.02.2023 Fuhrmann/08.02.2023 Fahrradstraße 0.50m Netto-Sicherheitstrennstreifen 0.25m Breitstrich 4.05m - 4.70m Restfahrbahn 0.25m Breitstrich 0.25m Netto-Sicherheitstrennstreifen Markierungsdetail Senkrechtparker 2.00 2.00 Fahrradstraße 0.50m Netto-Sicherheitstrennstreifen (inkl. Kleinpflaster Bestand) 0.25m Breitstrich ca. 4.10m Restfahrbahn 0.25m Breitstrich ca. 0.40m Kleinpflaster Bestand Markierungsdetail Senkrechtparker und Aufpflasterung 2.00 2.00 Anlage 5
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung
1095 Zeichen
Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): Mit dem Beschluss 0665/2019 vom 18.06.2019 hat der Verkehrsausschuss die Verwaltung beauftragt, die nächsten Planungsschritte für die RadPendlerRoute 1 einzuleiten. In der Machbarkeitsstudie wurde für den betreffenden Abschnitt die Führungsform Fahrradstraße empfohlen. Aufgrund der örtlichen Gegebenheit teilt die Verwaltung die Einschätzung der Machbarkeitsstudie und schließt sich der Empfehlung an. Gemäß dem Planungsleitfaden RadPendlerRouten kommt für den beschriebenen Abschnitt lediglich die Führungsform Fahrradstraße infrage. Kontakt OB/2 Referat für Strategische Steuerung Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 25044 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 3 Lageplan 2
1866 Zeichen
M M M M M M M M Anlieger frei mitParkausweis Nr. .... Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße 0.504.51 0.50 0.50 4.55 0.50 0.504.51 0.50 0.50 4.49 0.50 0.504.41 0.50 0.65 4.21 0.65 0.65 4.13 0.65 0.65 4.22 0.65 Weg Weg ND ND Weg VZ 274.1 an vorh. Pfosten montieren VZ 244.1 und ZZ 1022-13 an vorh. Pfosten montieren VZ 244.1 und ZZ 1022-13, 1000-13 an neuen Pfosten montieren VZ 244.1 und ZZ 1022-13, 1000-13 an vorh. Leuchtmast montieren B-0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B-0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B- 0.5/0.5 B-0.5/0.5 VZ 301 an neuenPfostenmontieren Amtsleiter/-in (68) Datum Straßenname/Maßnahme Bezirk/Stadtteil Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in Plannummer EDV-Projekt/Dateiname Planart Bearbeitet/Datum Maßstab Gezeichnet/Datum 1: Änderungen Bearb. Gez. Gepr. Geneh. Datum Dienststelle Art der Abstimmung Unterschrift Datum 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Pos. A B C Vermessungstechnische Grundlage im Höhensystem Übersichtsplan NHN NHN Koordinatensystem Gauß-Krüger UTM / ETSR85 250 1200 mm 297 mm Düsseldorfer Straße zw. Mülheimer Freiheit und Heinrich-Gilsbach-Str. Einrichtung einer Fahrradstraße 9/Mülheim Markierungs- und Beschilderungsplan 02 von 05 Siggelkow Möllers Kühns 682-4 682-4 Fuhrmann 08.02.2023 08-02-23_LP_Düsseldorfer Str_NEU R:\66\A-Tausch\Joscha_Fuhrmann_661-44\Düsseldorfer Str Fuhrmann/08.02.2023 Fuhrmann/08.02.2023 Fahrradstraße 0.25m Netto-Sicherheitstrennstreifen 0.25m Breitstrich 4.45m - 4.60m Restfahrbahn 0.25m Breitstrich 0.25m Netto-Sicherheitstrennstreifen Markierungsdetail Strecke 2.00 2.00 Markierungsdetail Aufpflasterung ca. 0.40m Kleinpflaster Bestand 0.25m Breitstrich 4.10m - 4.25m Restfahrbahn 0.25m Breitstrich ca. 0.40m Kleinpflaster Anlage 3
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0546/2023
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 04.04.2023
- Erstellt
- 09.02.2023 17:10