A-R/0062/2023
Reform der Abonnementstruktur für Inhaber*innen des Münster-Passes
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A-R-0062-2023-GAL, SPD, IF, VOlt-29-Euro-Ticket_Münsterpass
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Antrag an den Rat Nr. A-R/0062/2023 04.12.2023 Ratsantrag zur sofortigen Beschlussfassung Reform der Abonnementstruktur für Inhaber*innen des Münster - Passes Der Rat möge beschließen: 1. Zum 1. Februar 2024 wird das Deutschlandticket Schule für Schüler*innen mit Münster- Pass zu den bisherigen Preisen der reduzierten Go -Card für freifahrtberechtigte und nicht - freifahrtberechtigte Schüler*innen eingeführt. Abweichend von der bisherigen Beschlusslage (V/0395/2012/1) wird künftig auch das Deutschlandticket Schule (ehemals goCard) aus Münster-Pass-Mitteln bezuschusst. 2. Mit Beschluss des neuen Münster -Abos vom 22.03.2023 wurde angeregt, dass Inha - ber*innen des Münster -Passes künftig in der neu geschaffenen Abonnementstruktur berücksichtigt werden sollen. Folglich wird zum 01.03.2024 ein vergünstigtes Münster-Abo für 21 Euro pro Monat angeboten, in dem die bisherigen Angebote, bestehend aus JobTicket, 9- UhrAbo und Fun-Ticket, aufgehen. 3. Das 60 -Plus-Abo läuft zwecks Tarifvereinheitlichung am 01. August 2026 aus und wird schrittweise an das reduzierte Münster -Abo zum Preis von 21 Euro pro Monat angepasst (01.08.2024: 16 Euro pro Monat; 01.08.2025: 18 Euro pro Monat)). Begründung: Mit der Einführung des Münster -Abos für 29 Euro pro Monat sollte der bestehende Tarifdschungel in Münsters Nahverkehr vereinfacht werden. Zudem wurde mit dem Beschluss des Münster -Abos am 22.03.2023 angestoßen, diesen Ansatz auf das reduzierte Ticketangebot im Kontext des Münster -Passes auszuweiten. Im Laufe des Jahres wurden hierzu verschiedene Varianten diskutiert, die aufgrund des kommunalen Spardrucks zu ungleichen Mehrbelastungen geführt hätten. Insbeson-dere Senior*innen hätten im Vergleich zum gegenw ärtigen 60 -Plus-Abo deutliche Kostensteige -rungen hinnehmen müssen. Aus unserer Perspektive sind solche unverhältnismäßigen Preiserhöhungen in der aktuellen Situation nicht zu verantworten. Deshalb werden im Haushalt 2024 Mittel bereitgestellt, um die Vereinfachung der Abonnementstruktur so vorzunehmen, dass Mobilität auch künftig für alle bezahlbar ist. Konkret führen die vorgeschlagenen Maßnahmen für einen Großteil der Abonnent*innen mit Münster -Pass zu spürbaren Entlastungen. Vor allem Kund*innen mit 2 JobTicket zahlen mit der Absenkung des monatlichen Preises von 25,05 Euro auf 21 Euro deutlich weniger für die Nutzung des ÖPNV -Angebots. Um soziale Härten bei der Vereinheitlichung der Tarifstruktur bei Senior*innen abzufedern, wird außerdem ein stufenweises Vorgehen bei der An-gleichung an das reduzierte Münster-Abo angeregt. Handlungsbedarf besteht darüber hinaus beim Deutschlandticket Schule. Die Stadt Münster hat sich durch einen Ratsbeschluss dazu entschieden, am Modell des Landes Nordrhein - Westfalen zur Abwicklung der Schülerverkehre teilzunehmen. Diese kommunale Entscheidung soll aus unserer Perspektive nicht zu Kostensteigerungen bei Kindern führen, die Sozialleistungen empfangen. Analog zu den freifahrtberechtigten Schüler*innen mit Münster-Pass stell en wir deshalb Mittel bereit, um eine Beibehaltung des ursprünglichen Preises von 11 Euro pro Monat für nicht -freifahrtberechtige Schüler*innen mit Münster-Pass zu gewährleisten. gez. Christoph Kattentidt Lia Kirsch Helene Goldbeck Lars Nowak Sylvia Rietenberg Matthias Glomb Martin Grewer Michael Krapp Andrea Blome und Fraktion Dr. Georgios Tsakalidis Carsten Peters und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0062/2023
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 05.12.2023
- Erstellt
- 05.12.2023 13:35