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(Einen) Platz schaffen durch konsequente Reduzierung des MIV – Änderungsantrag zu Top 3.1.5 "Umgestaltung Barbarossaplatz - Machbarkeitsstudie"

Die Linke. Änderungsantrag nach § 13 AN/0216/2020 vom 06.02.2020

Stand: Am 06.02.2020 im Rat endgültig abgelehnt.

Dokumente

  • 200206 ÄA Barbarossaplatz_Anlage 1_KVB Spange

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  • 200206 ÄA Barbarossaplatz_Anlage 2_Umfahrung

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  • Linke Änderungsantrag nach § 13

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    An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 06.02.2020 AN/0216/2020 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 06.02.2020 (Einen) Platz schaffen durch konsequente Reduzierung des MIV – Änderungsantrag zu Top 3.1.5 "Umgestaltung Barbarossaplatz - Machbarkeitsstudie" Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu Top 3.1.5 "Umgestaltung Barbarossaplatz - Machbarkeitsstudie" auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Rates zu nehmen: Beschluss: Der Beschlusstext wird durch folgenden Text ersetzt: 1) Der Barbarossaplatz wird ausgehend von den Verkehrsträgern des Umweltverbundes neu geplant. Dazu gehören: a. Direkte Wegebeziehungen und hohe Aufenthaltsqualität für den Fußverkehr. Vollständige Barrierefreiheit ist zu gewährleisten. b. Direkte Wegebeziehungen für den Radverkehr ohne Mehrfachhalte an Übergängen und Kreuzungen. Schaffung einer sicheren und komfortablen Ost-West-Verbindung. Vollständige Umsetzung der Ziele von „Ring frei“. c. Barrierefreiheit an allen Haltestellen des ÖPNV. d. Prüfung einer zusätzlichen Stadtbahnlinie aus dem Rechtsrheinischen über die Severinsbrücke in Richtung Westen (siehe Anlage 1). Dabei Nutzung der Kapazitäten, die freiwerden, wenn nach Fertigstellung der Nord-Süd- Stadtbahn die Linie 16 nicht mehr über den Barbarossaplatz fährt. 2) Um dies zu erreichen wird der Platz vom Motorisierten Individualverkehr (MIV) entlastet und in weiten Teilen befreit. Dabei sollen Maßnahmen geprüft werden, den MIV zu reduzieren, sowie Maßnahmen, den MIV um den Platz herumzuführen. Dies kann durch folgende Verkehrsführung erreicht werden (siehe Anlage 2): Aus Süden kommend wird der MIV am südlichen Ende des Barbarossaplatz auf der Neuen Weyerstraße (B55) Richtung Bäche geführt, biegt auf den Pantaleonswall ab, fließt dann auf der B55 wieder Richtung Ringe. Dort kommt der MIV dann auf Nordseite des Barbarossaplatz an und biegt rechts auf die Ringe Richtung Norden. Aus Norden kommend biegt der Autoverkehr rechts auf die Luxemburger Straße (B265) ab und nutzt den U-Turn in Höhe des Musik Clubs Blue Shell, fährt anschließend Richtung Osten auf der B265 und biegt am am südlichen Ende des Barbarossaplatz rechts in Richtung Süden auf den Salierring ab. Durch diese Maßnahmen besteht die Möglichkeit einer Platzgestaltung auf einer Länge von circa 125 Metern (Nord-Süd-Ausdehnung) mal 60 Metern (Ost-West Ausdehnung) 3) Zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer und zur Verflüssigung des MIV Einführung von Tempo 30 im Planungsbereich. 4) Der Rat beauftragt die Verwaltung, den Fachausschüssen darzulegen, welche dieser Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden können. Begründung: Eine Neugestaltung des Barbarossaplatzes soll diesen als Platz wiedererkennbar machen. Sie soll Aufenthaltsqualität schaffen und Platz für Fußverkehr, Radverkehr und ÖPNV machen. Gelingen kann dies nur, wenn über Jahrzehnte erfolgte Zurichtung des Barbarossaplatzes im Sinne der autogerechten Stadt beendet wird. Die Ausrichtung auf den Autoverkehr hat kaum Platz für andere Verkehre oder um sich aufzuhalten gelassen. Sie hat letztendlich auch den Charakter als Platz vernichtet. Um den Barbarossaplatz wieder zu einem Platz zu machen, muss daher der Autoverkehr radikal reduziert werden. Im besten Fall wird der Platz vom Autoverkehr befreit. Mit freundlichen Grüßen gez. Michael Weisenstein Geschäftsführer Fraktion DIE LINKE

Beratungsverlauf

  1. 06.02.2020

    Rat

    Antrag / Anfrage. Ergebnis: endgültig abgelehnt

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