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Erarbeitung und Einrichtung eines historischen Industriekulturpfades für den Stadtteil Kalk

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/0605/2016 vom 06.04.2016

Stand: Noch keine Beratung bekannt.

Dokumente

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    Dezernat, Dienststelle VI/48 Vorlagen-Nummer AN/0605/2016 Stand: 08.10.2024 Sachstandsbericht Erarbeitung und Einrichtung eines historischen Industriekulturpfades für den Stadtteil Kalk Gemeinsamer Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 06.04.2016 Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk beauftragt die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit einschlägigen Experten und Kalk-Kennern, den historischen Industriekulturpfad für den Stadtteil Kalk weiter- zuentwickeln. Der Industriekulturpfad soll die zunehmend in Vergessenheit geratene und zum Teil bereits nicht mehr sichtbare Industriegeschichte des Stadtteils durch bebilderte Tafeln verdeutlichen und so Erinnerung und Bewusstsein für diese Geschichte schaffen. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Stellungnahme der Verwaltung: Das Anliegen eines bebilderten „Industrie-Kulturpfades“ ist sicherlich ein sinnvolles und nachvollziehbares Projekt, dessen Umsetzung das Amt des Stadtkonservators befürwortet. Allerdings sind in den vergangenen Jahren dem Amt des Stadtkonserva- tors verschiedene zusätzliche Aufgaben im Rahmen der praktischen Denkmalpflege übertragen worden (z. B. die Betreuung der denkmalgeschützten Universitätsbauten, der historischen Eisenbahnbrücken, usw.). Seit längerem schöpfen die denkmalrechtlichen Pflichtaufgaben der Denkmalpflege die Arbeitsressourcen des Amtes und seines Mitarbeiterstammes voll umfänglich aus. Zusätzlich sind weitere neue Themen, wie z. B. die Beratungen bei energetischen Er- tüchtigungen von Denkmälern, hinzugekommen. Da es sich hier um keine rechtlich verpflichtende Aufgabe handelt, kann das Amt diese nicht umsetzen. Das Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege könnte lediglich anbieten, bei der Be- arbeitung des Vorhabens durch einen fachkundigen Verein, wie z. B. der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, bei dem Herstellungsprozess quali- tätssichernd zu begleiten. Allerdings bleibt zu klären, wer für die Produktion der Tafeln 2 inklusive Aufstellung und für die anfallenden Kosten aufkommen wird, da das Amt des Konservators weder Mittel noch personelle Kapazitäten bereitstellen kann. Nächste Schritte: Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
  • Antrag_CDU_Grüne_AN-0605-2016

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    Herrn Bezirksbürgermeister Markus Thiele Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Bezirksvertretung Kalk Kalker Hauptstr. 247-273 51103 Köln-Kalk Jürgen Schuiszill Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion E-Mail: CDU-BV8@stadt-koeln.de Daniel Bauer-Dahm Fraktionsvorsitzender der Fraktion B 90/Die Grünen E-Mail: daniel.bauer.dahm@gmail.com Eingang beim Bezirksbürgermeister: 06.04.2016 AN/0605/2016 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 8 (Kalk) 21.04.2016, TOP 7.4 Erarbeitung und Einrichtung eines historischen Industriekulturpfades für den Stadtteil Kalk Gemeinsamer Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grü- nen vom 06.04.2016 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Be- zirksvertretung Kalk aufzunehmen: Die Bezirksvertretung Kalk beauftragt die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit einschlägigen Experten und Kalk-Kennern, einen historischen Industriekultur- pfad für den Stadtteil Kalk zu erarbeiten und einzurichten. Der Industriekultur- pfad soll die zunehmend in Vergessenheit geratende und zum Teil bereits nicht mehr sichtbare Industriegeschichte des Stadtteils durch bebilderte Tafeln ver- deutlichen und so Erinnerung und Bewusstsein für diese Geschichte schaffen. Begründung: Der Stadtteil Kalk war bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts für die Region Köln ein äußerst wichtiger Industriestandort. Auch nach der Eingemeindung 1910 behielt Kalk diesen Nimbus des Industriestandortes noch für viele Jahrzehnte bei. Das Stadtbild wurde über eine sehr lange Zeit durch Industriebauten geprägt. Unternehmen wie Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD), die Chemische Fabrik Kalk (CFK), aber auch die 2 Zechenbrauerei Sünner haben dem Stadtteil ihren architektonischen Stempel aufge- drückt. Leider sind viele der einst so symbolträchtigen baulichen Landmarken in Kalk inzwischen der weiteren städtebaulichen Entwicklung gewichen oder aus Kosten- gründen niedergelegt worden. Zuletzt hiervon betroffen war der Schornstein des Heizkraftwerkes von Klöckner-Humboldt-Deutz an der Dillenburger Straße, welcher erst vor kurzem ohne Not und zum ausdrücklichen Bedauern der Mitglieder der Be- zirksvertretung Kalk abgerissen wurde. Mit jedem weiteren verschwindenden Gebäude verblasst naturgemäß auch die Erin- nerung an diese große Industriegeschichte Kalks. Daher gilt es nicht nur die noch bestehenden Gebäude zu erhalten, wie etwa im Fall der Hallen Kalk, sondern auch an die bereits nicht mehr existenten Standorte in angemessener Weise, durch Tafeln mit Beschriftung und Bebilderung, zu erinnern. Ebenso sollen auch die noch existie- renden Gebäude mit solchen Tafeln versehen werden. Ein Kulturwanderpfad soll die Orte in angemessener und sinnvoller Weise miteinander verbinden. Die Einbindung von einschlägigen Experten der Kalker Industriegeschichte, wie etwa Herrn Dr. Fritz Bilz, erbitten wir ausdrücklich. Mit freundlichen Grüßen gez. Jürgen Schuiszill Daniel Bauer-Dahm Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

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