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Ergänzungsantrag zu Top 3.1.1 "Leitbild für die Zukunft der Handelslagen in der Kölner Innenstadt"

Die Linke. Änderungsantrag nach § 13 AN/0829/2020 vom 16.06.2020

Stand: Am 18.06.2020 im Rat endgültig abgelehnt.

Dokumente

  • Linke Änderungsantrag nach § 13

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    Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: AN/0829/2020 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat Ergänzungsantrag zu Top 3.1.1 "Leitbild für die Zukunft der Handelslagen in der Kölner Innenstadt" Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu Top 3.1.1 „Leitbild für die Zukunft der Handelslagen in der Kölner Innenstadt“ auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 18.6. zu nehmen: Beschluss in Ziff.1 ist nach dem 5. Spiegelstrich ein weiterer einzufügen: – Entwicklung der Mietpreise je Quadratmeter (auch in 1b-Lagen) und deren Einfluss auf die Mieterwechselfrequenz, sowie die Leerstandshäufigkeit und -dauer, sowie die daraus resultierende Veränderung der Angebotsstruktur. Begründung: Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich der Wechsel von Händlern in den Einkaufszonen deutlich beschleunigt hat. Alteingesessene, inhabergeführte Unternehmen sind zunehmend verschwunden (z.B. Jacobi, Sauer u.ä.). Die Entwicklung im ehemaligen Hortenkomplex/Opern Passagen an der Breite Straße oder im noch jungen Dumont-Center spricht Bände. Der stationäre Handel ist in der Zange von Onlinehandel/früher Versandhandel (Umsatzanteil lt.Statista 8,4% in 2018) einerseits und zunehmender Grundkosten, z.B. rapide steigender Mietkosten, die von Immobilienunternehmen andererseits eingefordert werden. Die Mietpreise pro qm von Handelsflächen im Bereich Hohe Str./ Schildergasse sind im bundesweiten Ranking der letzten Jahre immer auf den Plätzen 1- 3 zu finden. In den 1b-Lagen verteuerten sich die Ladenmieten seit 2014 teils um mehr als 50% auf über 50.- Euro/qm, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der LINKEN aus 2019 hervorgeht. In den 1a-Lagen der Metropolen werden um 250.- Euro/qm aufgerufen. Diese Entwicklung ist besorgniserregend und lässt bedrohliche Entwicklungen sowohl für die innerstädtischen als auch stadtbezirklichen Strukturen erwarten. Dies muss untersucht werden, um Handlungsstrategien entwickeln zu können. Mit freundlichen Grüßen gez. Michael Weisenstein Geschäftsführer Fraktion DIE LINKE

Beratungsverlauf

  1. 18.06.2020

    Rat

    Antrag / Anfrage. Ergebnis: endgültig abgelehnt

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