Mandari Insight

3305/2020

30. Bericht zur Situation Geflüchteter

Mitteilung Ausschuss 26.02.2021

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30. Bericht Situation Geflüchteter

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30. Bericht Situation Geflüchteter

30692 Zeichen

Situation Geflüchteter in Köln 
 
 
 
30. Bericht 
 
(III. Quartal 2020) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dezernat für Soziales, Umwelt, Gesundheit 
und Wohnen 
Amt für Wohnungswesen 
 
 
Stand 30.09.2020

1 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
Inhalt 
Einleitung  ............................................................................................................................................... 2 
1. Zahlen und Daten  ............................................................................................................................. 2 
1.1. Gesamtzahlen  ..................................................................................................................... 2 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft  ........................................................................... 3 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart ........................................................ 3 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk  .............................................................................. 4 
2. Ressourcenmanagement  ................................................................................................................ 6 
2.1. Zielvorgaben 2020  .............................................................................................................. 6 
2.2. Sachstand III. Quartal 2020  .............................................................................................. 6 
2.2.1. Ziel 1: Anteil an abgeschlossenen Wohneinheiten mit eigenen Küchen und 
eigenen sanitären Einrichtungen  ........................................................................................... 7 
2.2.2. Ziel 2: Abbau von weiteren 300 Unterbringungsplätzen in 
Beherbergungsbetrieben  ........................................................................................................ 9 
2.2.3. Ziel 3: Aufbau einer Unterbringungsreserve von ca. 1.500 Plätzen  ................... 10 
3. Internetanbindung der Unterbringungsstandorte für Geflüchtete Teil II  ................................ 12 
4. Bewältigung der Corona-Pandemie in Geflüchtetenunterkünften  .......................................... 13

2 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
Einleitung 
 
Die Stadt Köln erfüllt mit der Unterbringung und sozialen Betreuung von Geflüchteten ihren 
gesetzlichen Auftrag aus dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) sowie dem 
Ordnungsbehördengesetz NRW (OBG NRW) und stellt die Unterbringung für alle Personen 
(auch unerlaubt Eingereiste) sicher, die durch die Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen 
werden.  
Hierfür hält die Stadt selbst eine Vielzahl an Unterkünften im gesamten Stadtgebiet vor, 
beziehungsweise hat Gebäude zur Unterbringung Geflüchteter langfristig angemietet. Die 
soziale Betreuung der Geflüchteten wird durch städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
sowie kirchliche und private Träger sichergestellt und von einer großen Anzahl 
ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unterstützt. 
Der Bericht erscheint quartalsweise. 
1. Zahlen und Daten 
1.1. Gesamtzahlen 
In der Gesamtentwicklung ist die Zahl der untergebrachten Geflüchteten seit Anfang 2019 
rückläufig. Dieser Trend setzt sich im dritten Quartal 2020 fort. 
Nachdem die Landesregierung die Zuweisungen von Geflüchteten in der Zeit von März bis 
Mai ausgesetzt hatte, werden seit Juni wieder Geflüchtete zugewiesen. 
Die Zuweisungen durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgen überwiegend im Rahmen 
der Familienzusammenführung und umfassen durchschnittlich fünf Personen pro Woche.  
Die Zuweisungsquote lag zum Stichtag 30.09.2020 bei 97,76 % 
Jahreswerte 2010 - 2020: 
 
*Stand 30.09.2020 
1.638 1.949 2.196 
3.072 
5.141 
10.153 
13.253 
10.189 10.216 
7.460 
6.505 
0
2.000 
4.000 
6.000 
8.000 
10.000 
12.000 
14.000 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 
Anzahl untergebrachter Geflüchteter (Stichtag 
31.12.)*

3 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
Die Zahlen der Geflüchteten, die in Köln untergebracht werden, haben seit dem Höchststand 
2016 zwar grundsätzlich abnehmende Tendenz, befinden sich aber nach wie vor auf einem 
hohen Niveau. Damit werden derzeit immer noch rund 1.300 Personen mehr untergebracht 
als in 2014. 
Die für die Versorgung dieser Menschen benötigten Unterbringungsmöglichkeiten sollen dem 
vom Rat beschlossenen Standard entsprechen („Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung 
von Flüchtlingen in Köln“ vom 20.07.2004). Insbesondere die Maßgabe, dass an einem 
Standort höchstens 80 Menschen untergebracht werden sollen, kann derzeit oft nicht erfüllt 
werden. Eine deutliche Entspannung der Lage ist bisher nicht zu verzeichnen. Das bedeutet, 
dass auch weiterhin große Anstrengungen notwendig sind, um dem Anspruch der 
weltoffenen und toleranten Stadtgesellschaft gerecht zu werden. 
Monatliche Entwicklung der Gesamtzahlen seit September 2019 in Kombination mit der 
monatlichen Veränderung: 
 
Der auffällige Rückgang im Juli und August 2020 ist die Folge von Corona-
Schutzmaßnahmen, die zu einer Stagnation im Belegungsmanagement in den Monaten April 
bis Juni 2020 führten.  
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft 
Im Hinblick auf die unterschiedlichen Bedarfe an sozialer Infrastruktur wird jeweils zum 
30.06. und 31.12. des Jahres eine Analyse der Personenstruktur erstellt. Im 29. Bericht zur 
Situation Geflüchteter sind die statistischen Merkmale zum Stichtag 30.06.2020 ausführlich 
dargestellt. Die nächste Analyse erfolgt daher im 31. Bericht zum Stichtag 31.12.2020. 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart 
Zur Unterbringung geflüchteter Menschen werden unterschiedliche Unterkunftsarten genutzt, 
die sich hinsichtlich der Privatsphäre für die Menschen erheblich unterscheiden 
(Unterbringungsqualität). 
Differenziert wird: 
• Notaufnahme (Herkulesstraße) 
• Notunterkunft 
• Beherbergungsbetrieb 
• Wohnheim 
15 
-16 -70 -82 -102 -85 -126 -67 -61 -59 -228 -164 -68 
7628 7612 7542 7460 7.358 7.273 7.147 7.080 7.019 6.960 6.732 6.568 6.505 
-1000 
0
1000 
2000 
3000 
4000 
5000 
6000 
7000 
8000 
Sep 19 Okt 19 Nov 19 Dez 19 Jan 20 Feb 20 Mrz 20 Apr 20 Mai  20 Jun 20 Jul 20 Aug 20 Sep 20 
monatliche Entwicklung der Unterbringung 
Veränderung zum Vormonat Bestand

4 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
• Mobile Wohneinheit 
• Systembau 
• Wohnung (Ein- und Mehrfamilienhäuser, Einzelwohnun gen) 
Ausführliche Erläuterungen hinsichtlich Bauart, Unterbringungsqualität und Nutzungsart sind 
im 20. Bericht zu finden. 
Tatsächliche Belegung je Unterkunftsart jeweils zum Ende des Monats: 
 
 
Grafische Darstellung der Verteilung zum 30.09.2020: 
 
 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk 
Die Verteildichte gibt, basierend auf der tatsächlichen Belegung zum Stichtag, das Verhältnis 
von Einwohnern eines Stadtbezirks (Stand 31.12.2019) zu den in diesem Bezirk 
untergebrachten geflüchteten Menschen an. Durch Aus- und Umzüge, Verlegungen in 
andere Unterkünfte etc. sind diese Zahlen in ständiger dynamischer Entwicklung.  
Dargestellt ist die reale Belegung zum ersten, zweiten und dritten Quartalsende 2020 sowie 
der voraussichtliche Anteil geflüchteter Menschen im Stadtbezirk im Dezember 2020 unter 
Berücksichtigung der bis Jahresende erwarteten Inbetriebnahme neuer bzw. Aufgabe noch 
belegter Objekte. 
Die Veränderung der Verteildichte zum Jahresende wird außerdem von der Entwicklung der 
Gesamtzahl Geflüchteter beeinflusst. Sinkt die Gesamtfallzahl, so sinkt die Verteildichte 
ebenfalls. 
Stichtag 31.12.2019 31.03.2020 30.06.2020 31.07.2020 31. 08.2020 30.09.2020 
Notaufnahmen 337 285 160 79 74 90 
Notunterkünfte 97 83 97 84 78 94 
Beherbergungsbetriebe 1.029 856 757 628 578 551 
Mobile Wohneinheiten 1.116 1.119 1.089 1.009 967 934 
Systembauten 1.311 1.357 1.384 1.483 1.489 1.472 
Wohnungen 2.615 2.512 2.504 2.473 2.453 2.455 
Wohnheime 955 935 969 976 929 909 
Summe 7.460 7.147 6.960 6.732 6.568 6.505

5 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
Auf Grund der unter Punkt 1.1 aufgezeigten Prämissen für die Fallzahlentwicklung, der 
weiterhin in der Diskussion befindlichen Asylpolitik von Bund und Land und der kaum 
vorhersehbaren politischen Entwicklung in den Hauptherkunftsländern der geflüchteten 
Menschen ist eine seriöse Prognose nicht möglich.

6 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
2. Ressourcenmanagement 
Das Ressourcenmanagement wurde entwickelt, um einerseits der durch kommunal nicht 
beeinflussbare Ursachen bedingten deutlichen Schwankungen der Anzahl geflüchteter 
Menschen gerecht zu werden, andererseits auch um die Qualität der Unterkünfte - gerade 
hinsichtlich der notwendigen Privatsphäre - für die geflüchteten Menschen stetig zu 
verbessern. 
Neben der Qualität der Unterbringung steht dabei auch die mittelfristige Rückkehr zu den in 
den Kölner Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung Geflüchteter festgelegten Standards 
im Fokus. 
2.1. Zielvorgaben 2020 
Mit Stand 31.12.2019 waren (außerhalb der Notaufnahme Herkulesstraße) 75% der in 
städtischen Ressourcen (ohne Beherbergungsbetriebe) versorgten Geflüchteten in 
Unterkünften untergebracht, deren Wohneinheiten abgeschlossen sind und die sowohl über 
eigene Sanitäranlagen als auch über eigene Küchen verfügen.  
 
Ziel 1 : Für das Jahr 2020 ist es Ziel, die in 2019 vor allem durch Neubau erreichte 
Verbesserung der Unterbringungsqualität zu etablieren und auf diesem hohen Niveau zu 
halten, so dass die überwiegende Mehrheit der untergebrachten Geflüchteten in 
abgeschlossenen Wohneinheiten versorgt werden kann.  
Die Unterbringung in abgeschlossenen Wohneinheiten ermöglicht ein deutlich höheres Maß 
an Privatsphäre, die wichtig ist, um eigene Strukturen aufzubauen. Die eigenverantwortliche 
Gestaltung des Tagesablaufs und die Zubereitung von Mahlzeiten stellen einen ersten, 
wichtigen Schritt zur Integration dar.  
Für 2020 wird angestrebt, dieses hohe Versorgungsniveau auf 75%  zu erhalten.  
Ziel 2:  Darüber hinaus wird weiter konsequent die Reduzierung der Inanspruchnahme von 
Beherbergungsbetrieben verfolgt, so dass bis am Jahresende 2020 nur noch 700 Plätze in 
der Belegung  sind. Daher wird in 2020 ein Abbau von weiteren ca. 300 Plätzen  angestrebt. 
Ziel 3:  An der Bevorratung einer Unterbringungsreserve von ca. 1.500 Plätzen  wird auch 
in 2020 festgehalten 
2.2. Sachstand III. Quartal 2020 
Im Vergleich zum 31.12.2019 haben sich bzgl. der Erreichung dieser Ziele innerhalb der 
ersten drei Quartale 2020 diese Veränderungen in der Ist-Belegung ergeben: 
 
 
 
Die einzelnen Sachstände zur Zielerreichung werden im Folgenden weiter erläutert und 
bewertet. 
Verbesserung der U-Qualität 
Ziel- 
Kennzahl 
zum 
31.12.2020 31.12.2019 31.03.2020 30.06.2020 31.07.2020 3 1.08.2020 30.09.2020 
Ziel 1 = Steigerung abgeschlossene WE 75% 75,16% 76,24 % 76,50% 77,24% 78,28% 78,63% 
Ziel 2 = Beherbergungsbetriebe 700 1029 856 757 628 578 55 1 
Ziel 3 = Unterbringungsreserve 1.500 1854 1.836 1.836 1. 689 2.132 2.017

7 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
2.2.1. Ziel 1: Anteil an abgeschlossenen Wohneinheiten mit eigenen Küchen und 
eigenen sanitären Einrichtungen 
Der Anteil untergebrachter Geflüchteten in abgeschlossenen Wohneinheiten mit eigener 
Küche und eigener Sanitäranlage soll im Laufe des Jahres 2020 erhalten bleiben und 
etabliert werden. Zum 30.09.2020 waren 78% der Geflüchteten (außerhalb Notaufnahme 
und Beherbergungsbetrieben) in Objekten mit dem höchsten Qualitätsstandard 
untergebracht. Das Ziel der Erhaltung dieses hohen Niveaus wurde erreicht. 
Die Erhaltung dieser Unterbringungsqualität hängt von vielfältigen Einflussfaktoren ab und 
soll durch konkrete Maßnahmen erreicht werden, die sich wie folgt darstellen: 
Maßnahme a) 
Zur Erhaltung des Qualitätsstandards für die Unterbringung Geflüchteter ist vorgesehen, 
kostenintensive Standorte und solche mit geringen Qualitätsstandards sukzessive zu 
schließen. Dabei stehen u.a. die Standorte mit mobilen Wohneinheiten der ersten und 
zweiten Containergeneration im Fokus. Sie verfügen nur über Gemeinschaftsküchen bzw. -
sanitäreinrichtungen. Durch diese Bauweise ergeben sich u.a. besondere 
brandschutzrechtliche Aspekte, die sehr kostenintensiv sind. Auch in der Unterkunftsart 
„Wohnungen“ befinden sich Objekte die zwar abgeschlossene Wohneinheiten bieten, deren 
Bausubstanz und -zustand die Betreibung als Geflüchtetenunterkunft sehr kostenintensiv 
machen (marode Elektrik- und Wasserinstallation und/oder marode Bausubstanz). Daher 
müssen auch Objekte der Unterkunftsart „Wohnungen“ zur Schließung vorgesehen werden. 
Aus den kostenintensiven Standorten bzw. Standorten mit geringen Qualitätsstandards 
wurden zunächst konkret sieben Standorte ausgewählt, die in 2020 aufgegeben werden 
sollen. An diesen Standorten waren am 31.12.2019 insgesamt 348 Menschen untergebracht. 
Zum 30.09.2020 konnte bereits an fünf Standorten die Unterbringungen beendet sowie an 
einem weiteren avisierten Standorten die Belegung reduziert werden. 
Stand III. Quartal 2020: 
 
  
Projekt Unterkunftsart B
e
z
i
r
k
Stadtteil Stand 
ortent 
wicklu 
ng 
Belegart Datum 
Leerzug 
Real 
31.12. 
2019 
Real 
30.09. 
2020 
Mauritiussteinweg Wohnungen 1 Altstadt-Süd II Familien 1 0.03.2020 41 0
Gießener Straße Wohnungen 1 Deutz II Familien 31.03.2020 7 6 0
Kronstädter Straße Mobile Wohneinheiten 3 Weiden III Fam ilien 09.06.2020 52 0
Max-Planck-Straße Mobile Wohneinheiten 3 Junkersdorf II Männer 01.07.2020 90 0
Merianstraße Mobile Wohneinheiten 6 Seeberg II Familien 3 1.10.2020 53 35 
Nikolausstraße Mobile Wohneinheiten 3 Sülz II Frauen 31.0 8.2020 24 0
Marktstraße Wohnungen 2 Raderberg II Familien 31.12.2020 1 2 10 
348 45

8 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
Maßnahme b) 
Zur Verbesserung des Qualitätsstandards ist außerdem die Schaffung von 
Unterkunftsplätzen durch Neubau und Anmietung von neuen Objekten vorgesehen. Weil die 
neuen Plätze jeweils über abgeschlossene Wohneinheiten mit eigener Küche und eigenem 
Sanitärbereich verfügen, wird hiermit ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der 
Unterbringungsqualität und damit zur Integration geleistet. 
Da das Projekt „Umbau Boltensternstraße in Wohnheim“ im Jahr 2020 nicht abschließend 
realisiert werden kann, werden hier insgesamt sieben Projekte zur Schaffung neuer 
Unterkünfte dargestellt. Dadurch werden in diesem Jahr voraussichtlich 642 neue 
Unterkunftsplätze entstehen. 
Stand III. Quartal 2020 für den Neubau von Unterkunftsplätzen, die bereits errichtet wurden 
und belegt werden können:  
 
 
Der Standort Erbacher Weg dient aktuell zu Quarantäne- und Schutzisolationszwecken und 
wird nicht regulär belegt. Der Standort Dürener Straße wurde ab dem 29.06.2020 bezogen 
und soll mit 44 Personen belegt werden. Der Standort Pastor-Wolff-Straße wurde ab dem 
22.07.2020 bezogen und soll mit 135 Personen belegt werden. 
 
Stand III. Quartal 2020 für den Neubau von Unterkunftsplätzen, die sich noch in der 
Errichtung befinden: 
 
 
Bei dem Standort Lindweiler Weg wird das Planungsziel in 2020 voraussichtlich nicht 
erreicht. Geplant ist nun die Fertigstellung in 2021. 
 
Darüber hinaus sollen folgende Unterkünfte bis Ende 2020 umgebaut, saniert bzw. 
bezugsfertig hergerichtet werden, um eine verbesserte Unterbringungsqualität zu erreichen.  
 
 
 
 
Projekt Unterkunftsart B
e
z
i
r
Stadtteil Status 
Bau 
vorauss. 
Fertigstellung 
max. 
Beleg 
ung 
vorauss. 
 belegte 
Plätze 
Bele 
gung 
30.09. 
2020 
Erbacher Weg Systembauten* 6 Lindweiler Belegung I Quart al2020 150 135 0
Dürener Straße Systembauten 3 Lindenthal Belegung II Qua rtal2020 48 44 42 
Pastor-Wolff-Straße Systembauten 5 Niehl Belegung III Quartal2020 150 135 125 
*Holzbauweise 
314 167 
Projekt Unterkunftsart B
e
z
i
r
Stadtteil Status 
Bau 
vorauss. 
Fertigstellung 
max. 
Beleg 
ung 
vorauss. 
 belegte 
Plätze 
Bele 
gung 
30.09. 
2020 
Sinnersdorfer Straße Systembauten 6 Roggendorf/Thenhoven Bau IV Quartal2020 240 212 0

9 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
Stand III. Quartal 2020 für die Sanierung von Unterkunftsplätzen, die bereits belegt werden: 
 
Stand III. Quartal 2020 für die Sanierung von Unterkünften, die zurzeit hergerichtet werden: 
 
 
Bewertung Zielerreichung: 
Bis zum 30.09.2020 konnten bereits Objekte fertig gestellt bzw. neu errichtet und mit der 
Belegung begonnen werden. Durch Neubau und Sanierung, Umbau bzw. Herrichtung 
wurden bereits für 190 Geflüchtete zusätzliche Plätze mit hoher Qualität zur Verfügung 
gestellt.  
2.2.2. Ziel 2: Abbau von weiteren 300 Unterbringungsplätzen in 
Beherbergungsbetrieben 
Die Reduzierung der Unterbringung Geflüchteter in Beherbergungsbetrieben um ca. 300 
Plätze geschieht sowohl durch eine reduzierte Belegung einzelner Beherbergungsbetriebe 
(unter Beachtung der Vereinbarung mit dem Beherbergungsbetrieb) als auch durch 
vollständige Beendigung der Nutzung einzelner Objekte.  
In folgenden Beherbergungsbetrieben wurde die Nutzung als Unterkunft bereits vollständig 
beendet: 
Projekt Unterkunftsart B
e
z
i
r
Stadtteil Status 
Bau 
vorauss. 
Fertigstellung 
max. 
Beleg 
ung 
vorauss. 
 belegte 
Plätze 
Bele 
gung 
30.09. 
2020 
Finkenweg Wohnungen 7 Wahnheide Belegung I Quartal2020 5 5 5
Hardtgenbuscher Kirchweg Wohnungen 8 Ostheim Belegung I Quartal2020 6 6 6
11 11 
Projekt Unterkunftsart B
e
z
i
r
Stadtteil Status 
Bau 
vorauss. 
Fertigstellung 
max. 
Beleg 
ung 
vorauss. 
 belegte 
Plätze 
Bele 
gung 
30.09. 
2020 
Bonner Straße Wohnheime 2 Marienburg Sanierung IV Quarta l2020 140 116 0

10 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
 
 
Ein vollständiger Verzicht auf die Inanspruchnahme jeglicher Beherbergungsbetriebe wird 
jedoch auf Grund der dort verfügbaren besonderen Gegebenheiten, die sich besonders für 
die speziellen Schutzbedarfe einzelner Geflüchteter eignen, auch auf Dauer nicht möglich 
sein. 
Insgesamt hat sich das Volumen der Ist-Belegung in Beherbergungsbetrieben seit 
Jahresbeginn wie folgt verändert: 
 
Bewertung Zielerreichung: 
Seit 31.12.2019 wurde die Belegung in acht Beherbergungsbetrieben bereits vollständig 
beendet. Inklusive der Reduzierung der Belegung in weiteren Beherbergungsbetrieben 
wurden bereits insgesamt 478 Plätze in Beherbergungsbetrieben abgebaut, sodass nur noch 
551 Plätze belegt sind.  
2.2.3. Ziel 3: Aufbau einer Unterbringungsreserve von ca. 1.500 Plätzen 
An der Bevorratung einer Unterbringungsreserve von ca. 1.500 Plätzen wird auch in 2020 
festgehalten. Das Konzept zur Erhaltung einer Unterbringungsreserve hat sich in der 
Vergangenheit sehr bewährt. Insbesondere die Vielzahl der Unterbringungsersuchen Ende 
2018 hätte ohne diese Ressourcen nicht befriedigt werden können. 
Als Reserve im engeren Sinne sind leergezogene Standorte und Standorte mit 
abgeschlossenen Gebäudekörpern definiert, die ganz bzw. teilweise nicht belegt sind. 
Als Unterbringungsreserve stehen am 30.09.2020 zur Verfügung: 
Projekt Unterkunftsart B
e
z
i
r
k
Stadtteil Stand 
ortent 
wicklu 
ng 
Belegart Datum 
Leerzug 
max. 
Belegung* 
Real 
31.12. 
2019 
Real 
30.09. 
2020 
Johannisstraße Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Nord II überwieg. 
Familien 
31.03.2020 24 10 0
Rheinaustraße Beherbergungsbetriebe 1 Altstadt-Süd II üb erwieg. 
Familien 
20.05.2020 167 125 0
Moselstraße Beherbergungsbetriebe 1 Neustadt-Süd II über wieg. 
Familien 
01.06.2020 142 108 0
Steinberger Straße Beherbergungsbetriebe 5 Nippes II übe rwieg. 
Familien 
27.07.2020 64 55 0
Steinberger Straße Beherbergungsbetriebe 5 Nippes II übe rwieg. 
Familien 
27.07.2020 10 9 0
Steinberger Straße Beherbergungsbetriebe 5 Nippes II übe rwieg. 
Familien 
27.07.2020 76 48 0
Steinberger Straße Beherbergungsbetriebe 5 Nippes II übe rwieg. 
Familien 
27.07.2020 29 20 0
Schleswigstraße Beherbergungsbetriebe 9 Mülheim II überw ieg. 
Familien 
31.08.2020 56 80 0
455 0
Stichtag 31.12.2019 31.03.2020 30.06.2020 31.07.2020 31. 08.2020 30.09.2020 
Beherbergungsbetriebe 1.029 856 757 628 578 551

11 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
 
 
Bewertung Zielerreichung: 
Es stehen derzeit mehr als 1.500 Plätze als Unterbringungsreserve zur Verfügung.  
Der Standort Hardtgenbuscher Kirchweg wird perspektivisch für den Schul- und Kita-Bau 
bereitgestellt und entfällt dann als Reservestandort.  
Der Standort Boltensternstraße kann nur als Reserve aktiviert werden, solange der Umbau 
zum Wohnheim nicht begonnen hat. Hier ist die Entwurfsplanung bereits angelaufen, so 
dass der Beginn des Umbaus für das erste Quartal 2021 vorgesehen ist.  
Für den Standort Kronstädter Straße endet der Mietvertrag am 30.06.2021 und wird nicht 
verlängert.  
Der Standort Ostlandstraße wird ebenfalls perspektivisch für den Kita-Bau bereitgestellt und 
entfällt dann als Reservestandort.  
Projekt Unterkunftsart B
e
z
i
r
k
Stadtteil Datum 
Bereitstellu 
ng 
Max. 
Bele 
gung 
Reser 
veplät 
ze 
(max.) 
Aloys-Boecker-Straße Mobile 
Wohneinheiten 
7 Lind 320 56 
Boltensternstraße Notunterkünfte 5 Riehl 08.03.2019 240 8 8 
Haferkamp Mobile 
Wohneinheiten 
9 Stammheim 320 32 
Hardtgenbuscher Kirchweg Leichtbauhallen 8 Ostheim 30.01.2019 400 400 
Josef-Broicher-Straße Mobile 
Wohneinheiten 
7 Urbach 400 148 
Kronstädter Straße Mobile 
Wohneinheiten 
3 Weiden 09.06.2020 179 179 
Luzerner Weg Leichtbauhallen 9 Mülheim 31.07.2018 400 400
Mathias-Brüggen-Straße Notunterkünfte 4 Ossendorf 28.02.2026 230 230 
Neusser Landstraße Systembauten 6 Fühlingen 240 94 
Ostlandstraße Notunterkünfte 3 Weiden 31.03.2022 136 136 
Ostmerheimer Straße Notunterkünfte 8 Merheim 01.04.2019 158 158 
Schlagbaumsweg Mobile 
Wohneinheiten 
9 Holweide 400 96 
2.017

12 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
Für den Standort Ostmerheimer Straße sind andere Nutzungsmöglichkeiten in der Prüfung, 
so dass der Standort nicht mehr als Reserve genutzt werden kann. 
Um dem Anspruch der Reservehaltung Rechnung zu tragen, wurden an den neuen großen 
Standorten mit Mobilen Wohneinheiten einzelne Containereinheiten nicht belegt, sondern der 
Reservehaltung zugeführt. 
Die erheblichen Veränderungen in der Reservehaltung nimmt das Amt für Wohnungswesen 
zum Anlass, im vierten Quartal das Konzept zur Reservehaltung zu überarbeiten und im 
nächsten Bericht darzustellen. 
3. Internetanbindung der Unterbringungsstandorte für Geflüchtete 
Teil II  
Die im 29. Bericht angekündigte Überprüfung der Qualität der Internetversorgung in den 
Unterkünften für Geflüchtete wurde inzwischen vom Amt für Wohnungswesen an 135 
Unterbringungsstandorten (inklusive Beherbergungsbetriebe) in Zusammenarbeit mit einem 
Telekommunikationsanbieter durchgeführt.  
Bei der Überprüfung standen zwei Aspekte im Fokus: 
• Leitungsanbindung (Kupfer oder Glasfaser) inkl. Ba ndbreite zum Standort hin  
• Signalstärke und  -verteilung innerhalb des Stando rtes. 
Überprüfungsergebnisse wurden nach den bereits vorgestellten Kriterien zur Priorisierung 
eingeordnet und zwar: 
• Prio 0 - kein Handlungsbedarf 
• Prio 1a - Entscheidungsbedarf 
• Prio 1b - Handlungsbedarf 
• Prio 2 – Recherchebedarf 
• Prio 3 – keine Umsetzung           --- NEU ---  
Die neue Priorität 3 dokumentiert Wirtschaftlichkeitsentscheidungen auf Basis einer Kosten-
Nutzen-Analyse. Die Abwägungskriterien werden individuell auf den jeweiligen Standort 
bezogen betrachtet, beispielsweise: 
• Standortgröße 
• Nutzungsdauer 
• Bausubstanz 
• Territoriale Gegebenheiten 
• Technischer Umfang (z.B. Tiefbauarbeiten) 
• Leitungsanbindung 
• Verbesserungseffekt 
Zum 30.09.2020 liegen für 73 Standorte folgende Sachstände vor: 
Prio 0: für 42 Standorte besteht kein  Handlungsbedarf     erledigt 
• 10 Standorte werden bis Ende 2020 aufgegeben 
• 28 Standorte: Alternative Privatanschluss (ggf. so zialarbeiterische Unterstützung) 
• 4 Standort: Bandbreite wurde erweitert 
Neubrücker Ring, Erbacher Weg, Neusser Landstraße und Blaubach

13 
 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
 
 
Prio 1a: für 9 Standorte wurde ein Entscheidungsbedarf  identifiziert Ende 10/2020 
• 9 Standorte: Kosten-/Nutzenanalyse sowie Entscheid ungsvorschlag aufgrund der 
erfolgten Angebotsbeiziehung zur Verbesserung der Internetanbindung 
 
Prio 1b: für 18 Standorte wurde ein Handlungsbedarf  identifiziert 
• 4 Standorte: tiefergehende Analyse der bekannten P roblemlage ggf. unter 
Beteiligung von Dritten 
• 6 Standorte: Angebotsbeiziehung zur Verbesserung d er Internetanbindung läuft 
• 8 Standorte: Auftrag erteilt (Wiedervorlage Erledi gung) 
 
Prio 2: für 3 Standorte wurde ein Recherchebedarf  identifiziert 
• 3 Standorte: Recherche, ob und welche Probleme/Bed arfe bestehen 
 
Prio 3: für 1 Standorte wurde keine Umsetzung  entschieden 
• 1 Standort 
Poller Holzweg: Kosten von mindestens 160.000 Euro Auftragsvolumen 
(vorsichtige Schätzung), um nur annähernd eine Verbesserung zu erzielen. 
 
Die einzelnen Standorte sind in der Anlage benannt. 
4. Bewältigung der Corona-Pandemie in Geflüchtetenunterkünften 
Nachdem im 29. Bericht die umfassenden Maßnahmen des Amtes für Wohnungswesen zur 
Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus in der Notaufnahme für Geflüchtete und der 
Umgang mit besonders vulnerablen Personen dargestellt wurden, wird nunmehr die weitere 
Entwicklung in den Folgemonaten bis zum 30.09.2020 aufgezeigt.  
Die Grafik stellt die Anzahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten in Köln dar und im 
Vergleich dazu die Entwicklung der Zahl der infizierten Geflüchteten im Zeitraum vom 
01.04.2020 bis zum 30.09.2020.

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30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
Damit ist die Zahl der Infizierten bei den von der Stadt Köln untergebrachten Geflüchteten 
durchweg deutlich unter der Zahl der Infizierten der Kölner Bevölkerung.  
Während die Zahl der Covid-19-Infizierten in Köln ab Mitte Juli leicht und ab Mitte September 
stärker ansteigt, bleibt die Zahl der infizierten Geflüchteten im Gegensatz dazu konstant 
niedrig. Ab Mitte September ist sogar ein leichter Rückgang der infizierten Geflüchteten zu 
erkennen. Im dritten Quartal lag die Höchstzahl der Infizierten im Juli 2020 bei 12 von 6.732 
untergebrachten Geflüchteten (Quote von 0,17 %). Im dritten Quartal gab es bei einer 
Gesamtbetrachtung eine Stagnation der Infektionszahlen.  
Dies verdeutlicht, dass die bereits im ersten Quartalsbericht geschilderten und umgesetzten 
Corona-Präventionsmaßnahmen des Amtes für Wohnungswesen in den Unterkünften für 
Geflüchtete erfolgreich gewirkt haben.  
Ein Großteil der Geflüchteten ist in abgeschlossenen Wohneinheiten mit eigener Küche und 
eigenem Sanitärbereich untergebracht (siehe Kapitel 2.2.1). Im Laufe des nächsten Quartals 
wird eine Unterbringungsquote von 79 Prozent in abgeschlossenen Wohneinheiten erreicht 
werden – ein Erfolg des langjährigen Ressourcenmanagements der Abteilung 
Wohnraumversorgung. Dadurch ist die Anzahl an ständigen Kontaktpersonen in der 
Unterbringung im Wesentlichen auf das familiäre Umfeld reduziert, was der Lebenssituation 
der meisten Kölner Bürgerinnen und Bürger entspricht, die allerdings meist darüber hinaus 
noch Kontakte im Rahmen ihres Berufslebens haben. Die Unterbringung in abgeschlossen 
Wohneinheiten ermöglicht bei positiver Testung des Geflüchteten oder bei 
Ansteckungsverdacht eine zehn bis vierzehntägige Schutzisolation. Die Geflüchteten 
verbleiben in ihrer vertrauten Umgebung und machen eine Verlegung in einen „fremden 
Quarantäne-Standort“ entbehrlich.  
Im Fokus von Medien, Politik und ehrenamtlich Engagierten für Geflüchtete standen im 
dritten Quartal 2020 vor allem die verbliebenen 22 Unterkünfte, die über Gemeinschafts-
sanitär und/oder Gemeinschaftsküchen verfügen. Da beides die Möglichkeit zur räumlichen 
Begegnung mit anderen Untergebrachten erhöht, bestand die Befürchtung, dass hier die 
Geflüchteten einer besonderen Infektions-Gefährdung ausgesetzt sind. Dies hat sich bisher 
nicht bestätigt, denn es sind weniger Infizierte und Verdachtsfälle in Gemeinschafts-
unterkünften bekannt geworden als in abgeschlossenen Wohneinheiten. Eine erhöhte 
Ansteckungsgefahr in Gemeinschaftsunterkünften ist nicht zu registrieren. Dies bestätigt die 
Annahme, dass sich Geflüchtete, wenn überhaupt, überwiegend außerhalb der Unterkunft 
beim Aufenthalt in der Stadt mit dem Corona-Virus infizieren. 
Geflüchtete sind im Stadtgebiet und außerhalb demselben Infektionsrisiko ausgesetzt wie 
alle anderen Bürgerinnen und Bürger auch. In einem bekannt gewordenen Fall haben sich 
mehrere Geflüchtete mit dem Virus infiziert, weil sie dieselbe Arztpraxis aufgesucht haben. 
Darüber hinaus befinden sich auch geflüchtete Familien in Schutzisolation, deren Kinder eine 
Schule besuchen, in der ein Infektionsfall gemeldet worden ist.  
Der geringe Anteil an Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften wird im Falle einer 
Infektion zum Schutz der eigenen Gesundheit sowie der Gesundheit der Mitbewohnerinnen 
und Mitbewohner für die Dauer der Quarantäne in den Quarantäne- und Schutzisolations-
standort Erbacher Weg verlegt. Um Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen 
werden gegebenenfalls alle Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft vom 
medizinischen Dienst des Gesundheitsamtes vorsorglich getestet und nur bei positiven 
Testergebnis verlegt.  
Nur vier Unterbringungsstandorte für Geflüchtete mussten zeitweise vollständig vom 
Gesundheitsamt unter eine vierzehntägige Quarantäne gestellt werden, um weitere Kontakte 
von Kontaktpersonen von Infizierten zu vermeiden. In fünf weiteren Standorten waren 
Einzelpersonen oder Familien in ihrer jeweiligen Unterbringungseinheit unter Quarantäne

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30. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30.09 .2020 
 
gestellt. Während der Quarantäne erfolgt eine Betreuung durch das Deutsche Rote Kreuz 
sowie durch den Sozialen Dienst des Amtes für Wohnungswesen.  
Zu betonen ist die Eigenverantwortlichkeit der Geflüchteten als erwachsene mündige 
Menschen auf ihre eigene Gesundheit und auf die Einhaltung der Bestimmungen der 
Corona-Schutzverordnung NRW zu achten. Es besteht weder eine Pflicht zur permanenten 
Überwachung noch eine sonstige ordnungsrechtliche Verantwortlichkeit des Amtes für 
Wohnungswesen für individuelle Verhaltensweisen der Geflüchteten, insbesondere 
hinsichtlich der Beachtung von Corona-Regelungen. Die Regelungen wurden in zahlreichen 
Sprachen den Geflüchteten erläutert und zugänglich gemacht.  
 
Der nächste Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln wird vom Amt für Wohnungswesen 
turnusmäßig zum 31.12.2020 erstellt.

Mitteilung Ausschuss

696 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/562 
 
Vorlagen-Nummer  09.12.2020 
 3305/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Runder Tisch für Flüchtlingsfragen  
Integrationsrat 13.04.2021 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.01.2021 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 18.01.2021 
Gesundheitsausschuss 26.01.2021 
Jugendhilfeausschuss 26.01.2021 
Finanzausschuss 01.02.2021 
 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter 
 
Die Verwaltung stellt den Fachgremien und der Öffentlichkeit den III. Quartalsbericht (Stichtag 
30.09.2020) zur aktuellen Situation Geflüchteter in Köln zur Verfügung. 
 
 
 
Anlagen 
30. Bericht zur Situation Geflüchteter 
Anlage Internet 
 
gez. Dr. Rau

Anlage Internet

4680 Zeichen

30. Bericht zur Situation Geflüchteter 
Stand: 30.09.2020 
Standorte Internetanbindung, priorisiert 
Standort 
Stadtb 
ezirk Stadtteil Unterkunftsart 
Miete/ 
Eigentum 
Ist-Belegung 
30.09.2020 
Datum 
Leerzug Prio 
Aachener Straße 3 Weiden Wohnungen Miete 136 0
Äußere Kanalstraße 4 Ehrenfeld Wohnungen Miete 60 0
Bergisch Gladbacher Straße 9 Mülheim Wohnungen Miete 74 0
Blaubach 1 Altstadt-Süd Wohnheime Eigentum 85 0
Börschgasse 7 Zündorf Wohnungen Miete 9 0
Dellbrücker Mauspfad 9 Dellbrück Wohnheime Miete 49 0
Dorothee-Sölle-Platz 1 Neustadt-Nord Wohnungen Miete 22 0
Erbacher Weg 6 Lindweiler Systembauten* Eigentum 0 0
Genovevastraße 9 Mülheim Wohnungen Miete 28 0
Hackenbroicher Straße 6 Worringen Wohnungen Miete 16 0
Kronstädter Straße 3 Weiden Mobile Wohneinheiten Eigentum 0 09.06.2020 0
Lahnstraße 2 Rodenkirchen Wohnungen Miete 2 0
Loorweg 7 Zündorf Wohnungen Miete 16 0
Max-Planck-Straße 3 Junkersdorf Mobile Wohneinheiten Miete 0 01.07.2020 0
Merianstraße 6 Seeberg Mobile Wohneinheiten Eigentum 35 31.01.2021 0
Methweg 4 Neuehrenfeld Wohnungen Miete 49 0
Mündelstraße 9 Mülheim Wohnheime Eigentum 80 01.04.2026 0
Neubrücker Ring 8 Neubrück Systembauten Miete 178 0
Neusser Landstraße 6 Fühlingen Systembauten Eigentum 112 0
Nikolausstraße 3 Sülz Mobile Wohneinheiten Miete 0 31.08.2020 0
Oskar-Jäger-Straße 4 Ehrenfeld Wohnheime Miete 83 0
Overbeckstraße 4 Neuehrenfeld Wohnungen Miete 5 0
Pallenbergstraße 5 Weidenpesch Wohnheime Eigentum 2 0
Parkstraße 7 Wahnheide Wohnungen Miete 102 0
Posadowskystraße 9 Höhenhaus Wohnungen Miete 111 31.12.2021 0
Potsdamer Straße 3 Weiden Wohnungen Eigentum 70 0
Rothenburger Straße 8 Höhenberg Wohnungen Eigentum 49 0
Schleswigstraße 9 Mülheim Beherbergungsbetriebe Vereinbarung 0 31.08.2020 0
Sebastianstraße 5 Niehl Wohnungen Miete 59 0
Siegburger Straße 1 Deutz Wohnungen Miete 71 30.06.2022 0
Siegburger Straße 7 Poll Wohnungen Miete 59 30.06.2022 0
Siegburger Straße 7 Poll Wohnungen Miete 83 0
Sinziger Straße 2 Raderthal Wohnungen Eigentum 10 0
Steinberger Straße 5 Nippes Beherbergungsbetriebe Vereinbarung 0 27.07.2020 0
Steinberger Straße 5 Nippes Beherbergungsbetriebe Vereinbarung 0 27.07.2020 0
Steinberger Straße 5 Nippes Beherbergungsbetriebe Vereinbarung 0 27.07.2020 0
Steinberger Straße 5 Nippes Beherbergungsbetriebe Vereinbarung 0 27.07.2020 0
Viersener Straße 5 Nippes Beherbergungsbetriebe Vereinbarung 23 12.12.2020 0
von Bodelschwinghstraße 9 Höhenhaus Wohnungen Miete 125 31.12.2021 0
Werthmannstraße 3 Lindenthal Wohnheime Miete 3 0
Zülpicher Straße 3 Sülz Wohnungen Miete 38 0
Zum Dammfelde 3 Widdersdorf Wohnungen Miete 0 0

30. Bericht zur Situation Geflüchteter 
Stand: 30.09.2020 
Standorte Internetanbindung, priorisiert 
Standort 
Stadtb 
ezirk Stadtteil Unterkunftsart 
Miete/ 
Eigentum 
Ist-Belegung 
30.09.2020 
Datum 
Leerzug Prio 
Boltensternstraße 5 Riehl Wohnheime Miete 100 1a 
Koblenzer Straße 2 Bayenthal Systembauten Miete 36 31.12.2020 1a 
Lindweilerweg 5 Longerich Systembauten Eigentum 64 1a 
Lindweilerweg 5 Longerich Systembauten Eigentum 0 1a 
Merlinweg 2 Rondorf Systembauten Eigentum 121 1a 
Severinswall 1 Altstadt-Süd Wohnheime Miete 86 31.05.2022 1a 
Sinnersdorfer Straße 6 Roggendorf/Thenhoven Systembauten Eigentum 0 1a 
Weißdornweg 2 Rondorf Systembauten Eigentum 50 31.12.2025 1a 
Xantener Straße 5 Nippes Wohnheime Eigentum 51 1a 
Am Springborn 9 Mülheim Wohnungen Eigentum 108 1b 
An den Gelenkbogenhallen 1 Deutz Mobile Wohneinheiten Pacht 158 30.06.2022 1b 
Auweiler Straße 6 Esch/Auweiler Systembauten Eigentum 125 1b 
Bergisch Gladbacher Straße 9 Dellbrück Wohnheime Eigentum 22 1b 
Bonner Straße 2 Marienburg Notunterkünfte Eigentum 78 1b 
Dürener Straße 3 Lindenthal Systembauten Eigentum 41 1b 
Grafenmühlenweg 9 Dellbrück Wohnheime Eigentum 48 1b 
Haferkamp 9 Stammheim Mobile Wohneinheiten Eigentum 154 1b 
Heinrich-Rohlmann-Straße 4 Ossendorf Systembauten Eigentum 112 1b 
Herkulesstraße 4 Neuehrenfeld Notaufnahmen Eigentum 66 1b 
Herkulesstraße 4 Neuehrenfeld Notaufnahmen Eigentum 8 1b 
Hermann-Heinrich-Gossen-Straße 3 Junkersdorf Mobile Wohneinheiten Eigentum 65 30.11.2021 1b 
Kalscheurer Weg 2 Zollstock Systembauten Eigentum 111 1b 
Loorweg 7 Zündorf Systembauten Eigentum 64 1b 
Ostmerheimer Straße 8 Merheim Wohnheime Miete 118 31.10.2022 1b 
Pastor-Wolff-Straße 5 Niehl Systembauten Eigentum 125 1b 
Schlagbaumsweg 9 Holweide Mobile Wohneinheiten Eigentum 199 1b 
Urbacher Weg 7 Ensen Systembauten Eigentum 152 1b 
Am Panthaleonsberg 1 Altstadt-Süd Wohnheime Miete 23 28.02.2021 2
Am Panthaleonsberg 1 Altstadt-Süd Wohnungen Miete 82 28.02.2021 2
Ankerstraße 1 Altstadt-Süd Wohnheime Miete 68 2
Poller Holzweg 7 Poll Wohnungen Eigentum 98 3

Beratungsverlauf (7)

12.01.2021 Integrationsrat
TOP 9.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
14.01.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.01.2021 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.01.2021 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.01.2021 Gesundheitsausschuss
TOP 6.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.02.2021 Finanzausschuss
TOP 2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.02.2021 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3305/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
26.02.2021
Erstellt
13.11.2020 11:19