1853/2022
Bürgereingabe gem. § 24 GO AZ 34-22S hier: Antrag auf Beendigung der Städtepartnerschaft mit Wolgograd
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/01/3 34/22S Vorlagen-Nummer 1853/2022 Freigabedatum 01.07.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO AZ 34-22S hier: Antrag auf Beendigung der Städtepartnerschaft mit Wolgograd Beschlussorgan Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss dankt dem Petenten für die Eingabe. Der Ausschuss spricht sich gegen den beantragten Beschluss aus. Die darüber hinaus gehenden Vorschläge zur Straßenbenennung nimmt der Ausschuss dankend zur Kenntnis und bittet die Verwaltung um Prüfung des Vorschlages. Eine Projektpartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Dnipro wurde initiiert. Den Vorschlag für die Vorgabe bei der Neugründung von Städtepartnerschaften nimmt der Aus- schuss gleichfalls dankend zur Kenntnis. Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 05.09.2022 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Problemstellung / Begründung: Frau Oberbürgermeisterin Reker hat mit Beginn der Kriegshandlungen in der Ukraine die offiziellen Beziehungen zur Partnerstadt Wolgograd ruhend gestellt. Darüber hinaus gehende Maßnahmen sind nicht angestrebt. Der Oberbürgermeisterin ging es vor allem darum, ein Signal zu setzen, dass angesichts des brutalen Krieges Putins gegen die Ukraine nicht die Zeit für offizielle Kontakte ist. Diese Entscheidung ist keine Entscheidung gegen die Russinnen und Russen in Wolgograd, im Gegenteil. Das zivilgesellschaftliche Engagement soll weiter fortgesetzt werden. So soll beispielsweise das von der Stadt Köln mit geförderte Projekt zur sozialen und medizinischen Versorgung und Betreuung der in Wolgograd noch lebenden Zwangsarbeiter aber ausdrück- lich weiter unterstützt werden. Das Vorgehen entspricht der Strategie der Bundesregierung und der westlichen Gemein- schaft: Durch Sanktionen und deutliche Signale der Isolation wird der Angriffskrieg auf die Ukraine verurteilt. Gleichzeitig werden Kommunikationskanäle in die russische Zivilgesell- schaft offen gehalten und genutzt, um die russische Gesellschaft – angesichts der russischen Kriegspropaganda und Nachrichtensperren – zu informieren und um deutlich zu machen, dass zwischen der Nationalregierung und der russischen Zivilgesellschaft unterschieden wird. Andere deutsche Städte, wie auch Duisburg, gehen auf gleiche Weise vor. Das Vorge- hen entspricht ebenfalls der Empfehlung des Rates der Gemeinden und Regionen Europas RGRE. Der Rat der Stadt Köln hat am 20.06.2022 den Aufbau einer Projektpartnerschaft mit der uk- rainischen Stadt Dnipro beschlossen. Diese Projektpartnerschaft wird von den Stadtverwal- tung Köln und der Stadtverwaltung Dnipro aufgebaut. Ein erstes persönliches Treffen der stellvertretenden Bürgermeister von Dnipro ist am 29.06.2022 geplant. Der Vorschlag des Antragstellers zur Demonstration von Solidarität mit der Ukraine bei der Benennung neuer Straßen ukrainische Städtenamen zu verwenden (Beispiele: Kiewstraße oder Poltavastraße) wurde in die durch das Zentrale Namensarchiv geführte Vorschlagsliste aufgenommen. So kann der Vorschlag den für die Benennungen zuständigen Bezirksvertre- tungen zu einem späteren Zeitpunkt angeboten werden, wenn ein Neubenennungsbedarf entsteht. Die Stadt Köln verfügt über 22 internationale Partnerstädte. Vorrangiges Ziel von Städtepart- nerschaften besteht in der Zusammenführung von Menschen aus unterschiedlichen Ländern, 3 in der Absicht, grundsätzlich einen Beitrag zum Frieden und zur Völkerverständigung auf der einen, zum Abbau von Vorurteilen und Intoleranz auf der anderen Seite zu leisten. Nach die- sen Kriterien werden auch neue Städtepartnerschaften ihre Grundlage haben.
Bürgereingabe_Wolgograd
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Köln am 16.3,2022 Ausschuss Anregungen&Beschwerden. * Rathaus a5 Spanischer Bau Eingang 21 März 2022 50667 Köln Die Oberbürgermeisterin | Bürgeramt Innenstadt Poststelle Ludwigstr. 8 02-1/4y, Sehr geehrte Damen und Herren! Antrag auf Beendigung der Städtepartnerschaft mit Wolgograd! Aufgrund des Bruchs, des Völkerrechts, Seiten,s der Russischen Föderation ‚und des Völkerrechtswidrigen Krieges gegen die Ukraine, Beantrage Ich geek , hiermit die Städtepartnerschaft mit Wolgograd Hiermit Seitens der Stadt Köln aufzulösen!, Und Stattdessen - mit den Städten Odessa und Saporoshje in der Ukraine Städtepartnerschaften zu Beginnen. Um Uns So Mit den Völkern der Ukraine Zu Solidarisieren, Auch Andere Städte wie Duisburg ‚haben Bereits ihre Städtepartnerschaften in Russland beendet. Dem Beispiel von Duisburg sollten Wir Folgen, Und Auch Schauen ob Städtenamen wie KiewStraße Oder Poltava Straße in Köln in Geplanten Neubaugebieten Möglich Sind? Städtepartnerschaften, in Ländern die Antidemokratisch Regiert werden, Sollten Durch Ratsbeschluss Zukünftig nicht mehr Möglich sein. Mit Besten Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Ludwigstraße 8
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Details
- Aktenzeichen
- 1853/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 01.07.2022
- Erstellt
- 31.05.2022 14:33