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2015/0223

Koordination Sozialpädagogische Betreuung für Asyl suchende Menschen in Darmstadt

Magistratsvorlage 09.06.2015

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2015/0223

6833 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.06.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat IV 
 
Amt: Amt für Soziales 
und Prävention   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0223 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 313100 
Kostenstelle:  050-002-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3131-10 Sachkonto: Personalkosten  
 
Betreff: Koordination Sozialpädagogische Betreuung für Asyl suchende Menschen in 
Darmstadt 
 
Vorlage vom: 09.06.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Magistrat stimmt der Einrichtung einer Stelle im Umfan g von 1 VZÄ, vorläufig 
ausgewiesen nach EG S 12 TVöD, in der Abteilung Soziale Hilfen des Amtes für Soziales und 
Prävention für die Koordinierung der sozialpädagogischen Hilfen für Asylsuchende im Vorgriff 
auf den Stellenplan 2016 zu. Die entsprechenden Pe rsonalaufwendungen in Höhe von 64.323 
Euro sind in den Haushalten 2016 ff. zu etatisieren.  
2. Der Magistrat stimmt einer vorzeitigen Besetzung der im Stellenplan 2016 neu 
einzurichtenden Stelle noch im laufenden Haushaltsjahr 2015 zu.  
3. Die im Haushaltsjahr 20 15 für die Umsetzung der Maßnahmen notwendigen 
Personalaufwendungen werden durch verzögerte Wiederbesetzung von freien bzw. 
freiwerdenden Stellen im Gesamtstellenplan generiert.  
4. Der Magistrat stimmt abweichend vom Grundsatzbeschluss vom 10.09.2014 im Rahme n der 
Aufstellung des Stellenplans 2015 der alsbaldigen zeitgleichen internen und externen 
Stellenausschreibung mit anschließender Besetzung zu.

- 2 - 
 
Anlagen: Stellenbeschreibung Koordination Sozialpädagogische Betreuung von Asyl 
suchenden Menschen in Darmsta dt 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.06.2015  
 
Die weltpolitischen Ereignisse f ühren dazu, dass immer mehr Menschen gezwungen sind, ihr 
Heimatland zu verlassen und nach der Flucht aus Krisengebieten auf unsere humanitäre Hilfe 
angewiesen sind.  
 
Diese Menschen aufzunehmen und zu unterstützen ist nicht nur eine Pflicht, sondern ist de m 
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt ein besonderes Bedürfnis. Dafür stellen wir uns 
gerne unserer integrations - und sozialpolitischen Verantwortung und bieten Flüchtlingen 
bereits seit vielen Jahren die notwendigen Hilfen an. Dies ermöglicht insbe sondere neben den 
existenzsichernden Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz eine frühzeitige 
Integration in die Sozialräume und bessere Teilhabechancen.  
 
Bei der Unterbringung von Asylsuchenden wird seit vielen Jahren die Strategie der 
dezentralen Unterbringung verfolgt, was die Anforderungen an die Koordination der 
sozialpädagogischen  Betreuung der Menschen vor besondere Herausforderungen stellt.  
 
Die Zuweisung der Asylsuchenden auf die einzelnen Städte und Gemeinden erfolgt in Hessen 
aufgrund der Verordnung über die Verteilung von Flüchtlingen, anderen ausländischen 
Personen, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern und über die Gebühren für die 
Unterbringung (Verteilungs - und Unterbringungsgebührenverordnung) vom 21.12.2009 
(zuletzt geändert am 21.11.2014). 
 
Bis 31.03.2015 musste Darmstadt  1% der auf Hessen bezogenen Asylsuchenden 
aufnehmen und aufgrund des aus den Vorjahren bestehenden Aufnahmeplus von 227 
Personen, sowie  geringen Zuweisungen konnten bisher die dezentrale Unterbringung, 
Integration in den Sozialraum und die sozialpädagogische Betreuung gut gelingen. Hierfür 
wurden wir in vielen Stellen als gutes Beispiel benannt.  
 
Durch die auf 150.000 gestiegene Einwohner/ -innen-Zahl erhöht sich die Zuweisungsquote 
ab 01.04.2015 auf 3%. Dies bedeutet, dass pro Quartal 3% der auf Hessen entfallenden 
Asylsuchenden nach  Darmstadt zugewiesen werden können. Nach der aktuellen Mitteilung 
des Regierungspräsidiums Darmstadt sind dies bis zu 281 Personen/Quartal.  
 
Hierfür müssen die erforderlichen Rah menbedingungen geschaffen werden, da es sich um 
eine gesetzliche Pflichtleistung handelt, der sich die Kommune nicht entziehen kann.  
 
Derzeit steht im Amt für Soziales und Prävention für die Sachbearbeitung im Rahmen des 
Asylbewerberleistungsgesetzes eine  Stelle/Verwaltung im Umfang von 1 VZÄ zur Verfügung.  
 
Insbesondere ist neben der Pflicht zur Unterbringung und Existenzsicherung der 
zugewiesenen Menschen auch die sozialpädagogische  Betreuung sicherzustellen. Dies lässt 
sich auch aus den Gremienbeschlü ssen vom Dezember 2013 ableiten, in welchen die Haltung 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Übernahme der integrativen und sozialpolitischen 
Verantwortung für Asylsuchende formuliert ist.  
 
Die mit der erhöhten Zuweisung von Asylsuchenden einhergehende Not wendigkeit zur 
Koordination der sozialpädagogischen Unterstützungsleistungen intern und 
ämterübergreifend, sowie die Entwicklung von Konzepten erfordert fachspezifische 
sozialpädagogische Kenntnisse, die dem Amt für Soziales und Prävention in dem benötigte n

- 4 - 
Umfang umgehend zur Verfügung stehen müssen, um die der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
obliegenden gesetzlichen Verpflichtungen sicherstellen zu können. Daher ist die beantragte 
Maßnahme ist zwingend notwendig.  
 
Ohne diese Koordinationsstelle sind die komp lexen Anforderungen an eine individuell 
notwendige passgenaue sozialpädagogische Unterstützung für die Zielgruppe der 
Asylsuchenden nicht umzusetzen und die Arbeitsabläufe mit allen beteiligten Stellen nicht 
effizient zu gestalten.  
 
Die fachlich kompetent e Leistung auf der Systemebene hat darüber hinaus unmittelbare 
Auswirkungen auf die Qualität der Leistung der Aufgabenwahrnehmung nach den 
Leistungsgesetzen und mittelbare Auswirkungen auf die finanzielle Belastung des städtischen 
Haushalts. 
 
Insbesondere für die Menschen, die in Darmstadt Zuflucht suchen und deren Aufnahme nicht 
nur eine gesetzliche Verpflichtung sein darf, sondern vielmehr eine Haltung der 
Willkommenskultur wiederspiegeln muss, müssen die hierfür notwendigen 
Rahmenbedingungen geschaffen werden. Nur dann ist eine Unterstützung, wie sie 
unerlässlich ist, realisierbar.  
 
Die Stellenbeschreibung für die Koordinationsstelle Sozialpädagogische Betreuung ist als 
Anlage beigefügt.  
 
Darmstadt, 09.06.2015  
 
Dezernat I      Dezernat IV         Dezernat V 
i. V. 
 
 
André Schellenberg                André Schellenberg         Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer      Stadtkämmerer         Stadträtin 
 
 
Anlage

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11390 Zeichen

1 
 
10.1 – 07.14 
Amt für Soziales und Prävention 
 
 
Betreff: Allgemeine Stellenangaben (laut Stellenplan Jahr ) 
Stellennummer: neu  
Bezeichnung: Koordination Sozialpädagogische Betreuung 
aktuelle Bewertung: S 12 TVöD  
vb / tb (Stunden): vb 39 Stunden  
 
An: 
 
 
Amt für Interne Dienste – Personalabteilung 
 
 
über 
 
Amt für Interne Dienste –  Organisationsabteilung 
 
 
 
Die Stellenbeschreibung stimmt mit der aktuell gültigen Geschäftsverteilung überein: 
 ja, Hdz.(10.2) :      , Datum:        
(ggf. wurden Änderungen/Ergänzungen handschriftlich vorgenommen) 
Stellennummer laut LOGA-Stellenplanmodul       
 
 
 
1. Stellenbeschreibung 
 
1.1 Organisatorische Einordnung der Stelle 
Amt /Betrieb / Verwaltungsstelle: Amt für Soziales und Prävention   
Abteilung: Soziale Hilfen (Bereich Asyl) 
Sachgebiet:       
Kostenstellenverteilung (nachrichtlich):             % 
            % 
            % 
            % 
            % 
            % 
Funktion: Koordination/Sozialpädagogische Betreuung von 
Asylsuchenden

2 
 
1.2  Tätigkeitsbeschreibung 
Lfd. 
Nr. 
Beschreibung der am Arbeitsplatz auszuübenden Tätigkeiten 
Vertretungstätigkeiten 
 bitte mit (v + Stellen-Nr.)  kennzeichnen! 
Zeitanteil in %  
1. Koordination der komplexen sozialpädagogischen U nterstützungsleistungen 
für Asylsuchende/Flüchtlinge in Darmstadt im Zusammenhang mit der 
Aufgabenwahrnehmung des Asylbewerberleistungsgesetzes und den 
Sozialgesetzbüchern 
Durchführung bzw. Organisation von Kriseninterventionen 
Prüfung und Vermittlung von individuellen sozialpädagogischen Hilfen 
Kontinuierliche Abstimmung mit der Einzelfallhilfe der Asylberatungsstelle 
und Organisationen der Selbsthilfe sowie den internen Diensten 
 
75 
2. Aufbau und Organisation einer verbindlichen Zusa mmenarbeit mit den 
stadtinternen Unterstützungsstrukturen für den Personenkreis der 
Asylsuchenden/Flüchtlinge 
Schnittstelle für die sozialpädagogischen Anforderungen aller Hilfe-, 
Versorgungs- und Betreuungsangebote für asylsuchende Menschen in 
Darmstadt 
 
10 
3. Identifikation von Versorgungslücken und Anregun g innovativer 
Versorgungskonzepte 
Entwicklung und Mitarbeit an Konzepten 
5 
4. Erhebung und Analyse vorhandener Angebote formel ler und informeller Art 
in Kooperation mit der Asylberatungsstelle 
Öffentlichkeitsarbeit: Erstellung und/oder Bereitstellung von 
Informationsmaterialen 
Unterstützung ehrenamtlichen Engagements in Kooperation mit der 
Asylberatungsstelle 
5 
5. Teilnahme an Teambesprechungen, Fortbildungen un d Supervision 5 
        
        
    
  
            
    
  
            
 
1.2.1 
 
Bei folgenden Aufgaben handelt es sich um  
 
a) Pflichtaufgaben 
: ( lfd. Nr. gem. Ziffer 1.2:  1-5), 
 
b) freiwillige Aufgaben 
: ( lfd. Nr. gem. Ziffer 1.2:  ). 
 
Rechtsgrundlage(n), Rechtsquelle(n), Vorgabe(n) Stadtverordnetenversammlung bzw. 
Magistrat, vertragliche Grundlage(n) ( 
mit Angabe der lfd. Nr. gem. Ziffer 1.2 ): 
 AsylbLG, Ausländerrecht, alle Bücher SGB

3 
 
1.3  erforderliche Qualifikationen für die Stelle /  das auszuübende Aufgabengebiet 
 
1.3.1. Erforderliche berufliche Qualifikation(en) und Erfahrung(en), benötigter Abschluss, 
staatliche Anerkennung, Fachkenntnisse etc. (detailliert; Anforderungen für eine 
Stellenausschreibung) 
• Abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik 
• Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich der Arbeit mit Flüchtlingen/Asylsuchenden 
• Hohes Maß an Interkultureller und sozialer Kompetenz 
• Erfahrung in der Netzwerk- Gremienarbeit sowie Moderationserfahrung  
• Hohes Maß an Motivation, Kooperationsbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Belastbarkeit 
und Organisationsfähigkeit, Flexibilität 
• Kenntnisse in Krisenintervention und Deeskalation 
• Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit 
• Teamfähigkeit 
• Gute Englischkenntnisse 
• Kenntnisse im AsylbLG und Ausländerrecht 
• Gute PC-Kenntnisse und Kenntnisse im Umgang mit Office- und 
Dokumentationssoftware 
 
1.3.2. weitere wünschenswerte Qualifikationen zur optimalen Aufgabenerfüllung (optional für 
die Geschäftsverteilung, Grundlage für Stellenausschreibungen) 
Fremdsprachenkenntnisse 
1.4 Stellvertretung 
1.4.1  aktive Stellvertretung (=der / die Stelleninhaber/in vertritt): 
 entfällt 
ständig  in Ab-
wesenheit 
Bezeichnung der 
Stelle 
Stellennummer Vertretungsbereiche aktuelle 
Bewertung 
                          
                          
                          
 
1.4.2  passive Stellvertretung (=der / die Stelleninhaber/in wird vertreten durch):  
 entfällt 
ständig  in Ab-
wesenheit 
 
Bezeichnung der 
Stelle 
Stellennummer Vertretungsbereiche aktuelle 
Bewertung 
                          
                          
                          
ergänzende Erläuterungen warum die Vertretung über die übliche Vertretung im Urlaubs- 
und Krankheitsfall hinaus geht und ob die Vertretung ggfs. nur im besonderen Ausnahmefall 
übernommen wird: 
      
1.5  Ständig unmittelbar unterstellte Mitarbeiter u nd Mitarbeiterinnen   
 entfällt

4 
 
Anzahl: Bezeichnung der Stelle(n): Stellen-
nummer(n): 
Bewertung:

5 
 
1.6 Befugnisse  
(erweiterte Befugnisse durch Vertretungstätigkeiten mit (v + Stellen-Nr.) kennzeichnen)  
1.6.1 Unterschrifts- und Feststellungsbefugnisse:  
 entfällt 
entsprechend der Dienstanweisung Unterschrifts- und Entscheidungsbefugnis 
1.6.2 Entscheidungs-, Ermessens- und Gestaltungsbefugnisse:   entfällt 
entsprechend der Dienstanweisung Unterschrifts- und Entscheidungsbefugnis 
1.6.3 Weisungsbefugnisse (gegenüber… )   entfällt 
      
 
1.7  Dienstliche Beziehungen  
(erweiterte Befugnisse durch Vertretungstätigkeiten mit (v + Stellen-Nr.) kennzeichnen)  
Nr. der Tätigkeit Zusammengefasste Darstellung der wesentlichen dienstlichen Beziehungen 
unter Angabe von Zielsetzungen, von erläuterungsbedürftigen oder strittigen 
Themen und von Gesprächspartnern / -partnerinnen  
1-5 Die Koordination der sozialpädagogischen Hilfen  für Asylsuchende in 
Darmstadt im Sinne einer Schnittstelle setzt dienstliche Beziehungen mit allen 
in diesem Bereich tätigen Akteuren stadtintern und extern in Darmstadt 
voraus. 
Insbesondere die dienstlichen Beziehungen zu der Abteilung Soziale Hilfen und 
anderen Dienststellen der Stadtverwaltung, sowie der Asylberatungsstelle sind 
hier von Bedeutung. Ein gutes Netzwerk setzt eine kooperative 
Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Diensten zwingend voraus, um 
die betroffenen Asylsuchende/Flüchtlinge optimal zu unterstützen. 
In Bezug auf die Einzelfallbearbeitung ist die Funktion einer Vermittlungsstelle 
zwischen der Koordinationsstelle und den für die Einzelfallunterstützung 
Tätigen, sowie den betroffenen Asylsuchenden hervorzuheben. 
Die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Stadtverwaltung ist zwingend 
erforderlich, um Arbeitsabläufe der Koordinationsstelle effizient und effektiv zu 
gestalten. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Kooperation mit den 
Abteilungen des Jugendamtes und des Amtes für Soziales und Prävention, 
sowie der Ausländerbehörde. 
Intern ist der reibungslose Ablauf des Dienstbetriebes gemeinsam mit der 
Leistungssachbearbeitung abzustimmen. Darüber hinaus finden regelmäßig 
Dienstbesprechungen insbesondere zur Umsetzung der rechtlichen Vorgaben 
statt.  
 
         
       
            
            
 
 
1.8 Handlungsspielraum   
(erweiterte Befugnisse durch Vertretungstätigkeiten mit (v + Stellen-Nr.) kennzeichnen)  
 
 entfällt

6 
 
Nr. der Tätigkeit Bei welchen Arbeiten ist der Handlungsspielraum am größten?  
1-5 Die Koordination der sozialpädagogischen Hilfen  für Asylsuchende/Flüchtlinge 
erfordert eine hohe interkulturelle und soziale Kompetenz und Fachwissen. 
Verhandlungsgeschick und gute Kenntnisse in Bezug auf die Bedarfe des 
besonderen Personenkreises zur Organisation und Umsetzung der 
Dienstleistungen im Versorgungsnetz bilden die Grundlage, effizient auf der 
Systemebene tätig zu sein. 
Der Gestaltungsspielraum ergibt sich insbesondere aus der komplexen 
Aufgabenstellung der möglichen Unterstützungs- und Hilfesangebote für 
Asylsuchende/Flüchtlinge in Darmstadt. Gerade in Bezug auf die dezentrale 
Unterbringung in den Sozialräumen, führt dies zur Mitarbeit in den damit 
zusammen hängenden weiteren Kooperationen. 
            
            
            
            
 
1.9  Reichweite und Auswirkungen des Arbeitsverhalt ens     
  
 keine 
Auf wen wirkt sich das Arbeitsverhalten hauptsächlich aus?  
Nr. der Tätigkeit Bei welchen Arbeiten ist Art und Umfang der Auswirk ungen am größten?  
1-5 Die Qualität des Arbeitsverhaltens hat auf alle  Personen, die zur Zielgruppe 
Asylsuchende/Flüchtlinge gehören unmittelbare Auswirkungen. 
Die fachlich kompetente Leistung auf der Systemebene hat darüber hinaus 
unmittelbare Auswirkungen auf die Qualität der Leistung der 
Aufgabenwahrnehmung nach den Leistungsgesetzen und mittelbare 
Auswirkungen auf die finanzielle Belastung des städtischen Haushalts. 
Die Kooperation mit den Querschnittsbereichen hat unmittelbare 
Auswirkungen, sowohl intern auf die Sozialleistungsbereiche, als auch extern 
auf die Darstellung des Amtes für Soziales und Prävention nach außen. 
Im Zusammenwirken mit den beteiligten Stellen, sowie den betroffenen 
Menschen wirkt sich das Arbeitsverhalten mittelbar durch die Gestaltung der 
Willkommenskultur aus

7 
 
2.  Antrag auf Neubewertung    
 
 
 entfällt  
 entfällt nicht  
a) Grund:  
 Neuschaffung  Anlage:  Beschluss 
 Änderung der Geschäftsverteilung  Anlage:  Genehmigung 
 temporäre Aufgabenneuverteilung (z.B. höherwertige Tätigkeit)  Anlage:  Genehmigung    
 voraussichtliche Dauer der temporären Aufgabenneuv erteilung:       
b) Die unter Punkt 2 beschriebene Tätigkeit ist seit dem       übertragen. 
Verfügung vom:       
c) persönliche Eignung des Stelleninhabers / der Stelleninhaberin (Abschluss, staatliche 
Anerkennung etc.)  
      
d) Die derzeitige Bezahlung richtet sich seit       nach Vergütungsgruppe        
Fallgruppe        TVöD.  
e) Bewertungsvorschlag des Aufgabengebietes: Vergütungsgruppe  S 12 Fallgruppe       
TVöD. 
 
erstellt,  
Darmstadt, den 21.05.2015  
 
 
zuständige(r) Vorgesetzte(r)  
 
Kenntnisnahme der / des Stelleninhaber(in)s: 
 
Ich habe die von mir regelmäßig auszuübenden Tätigkeiten gem. Stellenbeschreibung und 
obigen Bewertungsvorschlag zur Kenntnis genommen. Mir ist darüber hinaus bekannt, dass ich 
neben diesen Tätigkeiten verpflichtet bin, auf Weisung der/des Vorgesetzten Einzelaufträge 
auszuführen, die dem Wesen nach zu meinem Tätigkeitsgebiet gehören oder sich aus der 
dienstlichen Notwenigkeit ergeben (arbeitgeberseitiges Direktionsrecht). 
Darmstadt, den       
 
 
(D. Beschäftigte)

8 
 
 
         Darmstadt, den       
         10.1 
 
I.  Das Aufgabengebiet ist der Entgeltgruppe / Vergütungsgruppe / Lohngruppe / 
Besoldungsgruppe        Fallgruppe       TVöD / BAT  / HLT / BBesG zuzuordnen. 
II.  Die Stelleninhaberin/ der Stelleninhaber ist richtig eingruppiert / eingereiht / besoldet. 
III.  Die Stelleninhaberin/ der Stelleninhaber ist ab       nach der Entgeltgruppe / 
Vergütungsgruppe / Lohngruppe / Besoldungsgruppe       TVöD / BAT / HLT / 
BBesG höher zu gruppieren / zu befördern. 
IV.  Ein Exemplar für die Sachakte Stellenbeschreibungen (Stellen-Nr.               ) 
V.  Vorlage Magistrat / Vorlage PR / Fertigung der Verfügung 
VI.  Wvl.:                 / z.d.A. (Personalhauptakte)  
 
i. A.

Beratungsverlauf (4)

TOP 4
TOP 259
TOP 4
TOP 20 zur Kenntnis

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0223
Typ
Magistratsvorlage
Datum
09.06.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00