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Kunst auf die Bahnsteige!
SPD Dringlichkeitsantrag nach § 12 AN/0818/2021 vom 16.04.2021
Stand: Am 27.04.2021 im Ausschuss Kunst und Kultur ungeändert beschlossen.
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SPD Dringlichkeitsantrag nach § 12
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An die Vorsitzende des Ausschusses Kunst und Kultur Frau Elfi Scho-Antwerpes Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 16.04.2021 AN/0818/2021 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 27.04.2021 Kunst auf die Bahnsteige! Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Vorsitzende, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 27.04.2021 zu setzen: Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, in Kooperation mit der Kölner Verkehrs- Betriebe AG das kreative Potenzial ungenutzter Teilbahnsteigflächen (niedrige Bahnsteige, ehemaliger Abschnitt „B“) an den Stationen „Hans-Böckler- Platz/Bahnhof West“ und „Friesenplatz“ der Linien 3, 4 und 5 zu aktivieren, in- dem diese befristet Künstler*innen, bis zum möglichen Ausbau zur Erhöhung der Kapazitäten auf der Linie 4, zur Verfügung gestellt werden. Begründung: Durch die Umstellung der Linie 5 von A5-Straßenbahnwagen auf Stadtbahnwa- gen ist die Nutzung der Bahnsteigbereiche an den Haltestellen entfallen. Diese Bereiche werden seitdem nicht mehr aktiv für den Bahnverkehr verwendet, so- dass sie bis zur Wiederaufnahme des dortigen Bahnverkehrs anderen Nutzungs- zwecken zugeführt werden können. Gerade in Pandemiezeiten ist klar geworden, dass Kunst auch außerhalb städti- scher Institutionen und geschlossener Räume erfahrbar gemacht werden sollte. Auch die überwältigende Vielzahl an Bewerbungen und die enorme öffentliche Resonanz für Projekte wie „Transit“ oder die „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ zei- - 2 - gen, wie hoch der Bedarf öffentlicher Ausstellungsflächen sowie das Interesse an Kunst im öffentlichen Raum ist. Auch verfügt die Stadt durch die erwähnten, bestehenden Projekte bereits über eine etablierte Vergabestruktur, die hier einfach auf die neu zu erschließenden Kunstflächen übertragbar wäre. Begründung der Dringlichkeit: Pandemiebedingt sind die Ausstellungsräume für die Künstler*innen dieser Stadt derzeit geschlossen. Um insbesondere für die anbrechende Zeit verschärfter Ausgangsbeschränkungen ein künstlerisches Angebot zu schaffen, das der sich breit machenden Mutlosigkeit in der Bevölkerung entgegenwirken kann, sollte über die Eröffnung zusätzlicher Ausstellungsflächen umgehend entschieden wer- den. Mit freundlichen Grüßen Gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer
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