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AN/1556/2018

Trinkwasserversorgung für Köln

Die Linke. Anfrage nach § 4 06.11.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 20.11.2018, TOP 1.6

Linke Anfrage nach § 4

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Linke Anfrage nach § 4

3141 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln 
 
Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt 
und Grün 
Rafael Struwe 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker 
 
Rathaus, Spanischer Bau 
 50667 Köln 
Postanschrift: 
Postfach 103564 · 50475 Köln 
Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 06.11.2018 
AN/1556/2018 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für Umwelt und Grün  
 
Trinkwasserversorgung für Köln 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Struwe, 
 
DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung der 
nächsten Ausschusssitzung zu nehmen: 
 
Energiewende und Klimawandel stellen die Stadt vor eine Vielzahl neuer Herausforderungen. Aus 
diesem Grund ist es unabdingbar zu klären, welche Anpassungsmaßnahmen noch erforderlich 
sind um die Menschen und die Stadt auf die Zukunft vorzubereiten und unsere Versorgung 
sicherzustellen. 
Ein „weiter so“ kann es daher nicht geben. 
 
Der Sommer und Frühherbst dieses Jahres waren von einer extremen Dürre gezeichnet. 
Im Zuge diese Dürre sind die Füll- und Pegelstände der Talsperren und Flüsse Großteils auf bisher 
nicht dagewesene Niedrigstände abgefallen. Auch die Böden sind bis in große Tiefen 
ausgetrocknet. 
In den Monaten von Mai bis September 2018 sind an der Wetterstation in Köln Stammheim ca. 
168mm Niederschlag gemessen worden. Dies entspricht einem mittleren Wert von 39mm im 
Monat. 
Sofern die Regenmengen dem durchschnittlichen Monatswerten entsprochen hätten wäre ein 
Niederschlag von 380mm zu erwarten gewesen sein. 
Das Trinkwasser der Kölner wird zu zwei Dritteln aus verschiedenen Grundwasserströmen und zu 
einem Drittel als Uferfiltrat gewonnen. Beide Quellen bedürfen ausreichender Niederschläge damit 
die Trinkwasserversorgung langfristig sichergestellt ist. 
Wir stellen uns daher die Frage nach der Grundlage unserer Wasserversorgung.

In diesem Zusammenhang bitten wir um die Antwort auf folgende Fragen: 
 
1) Wie lange wäre unsere Wasserversorgung unter Berücksichtigung des für die jeweilige 
Jahreszeit zu erwartenden Durchschnittsverbrauches, bei gleichbleibenden Niederschlägen 
(39mm/ Monat) noch sichergestellt? 
 
2) Wie hoch muss der durchschnittliche Jahresniederschlag im Einzugsgebiet unserer 
Grundwasserströme sein um eine auskömmliche Versorgung der Stadt mit Grundwasser 
zu gewährleisten? 
 
3) Gibt es seitens des Wasserversorgers, bzw. der Verwaltung Pläne zur Reduzierung des 
Wasserverbrauches und welche Einsparungen wären dabei durch welche Maßnahmen zu 
erzielen? 
 
4) Welche Effekte wären für den Grundwasserhaushalt zu erwarten, sofern das 
Oberflächenwasser von Gebäuden und Grundstücken im Kölner Stadtgebiet ausnahmslos 
versickerte? 
 
5) Welche konkreten Pläne zur Bevorratung bestehen seitens des Versorgers, bzw. zur 
Förderung der privaten Wasserbevorratung zum Beispiel in Zisternen? 
 
 
 
gez. gez. 
 
 
 
Michael Weisenstein Hamide Akbayir 
Fraktionsgeschäftsführer Mitglied des Ausschusses Umwelt und Grün

Beratungsverlauf (1)

20.11.2018 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.6 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1556/2018
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
06.11.2018
Erstellt
06.11.2018 11:50