Mandari Insight

1650/2021

Machbarkeitsstudie zum Lehrschwimmbecken Grundschule Hohe Straße in Köln-Porz/Ensen

Mitteilung Ausschuss 02.06.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 17.06.2021, TOP 10.2.2

Anlage 06 - Sichtprüfung 2015 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle

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Ansehen

Anlage 1 - Machbarkeitsstudie

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Anlage 11 - Sanierung_Grundriss U2

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Anlage 19 - Kostenschätzung Neubau

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Anlage 14 - Sanierung_Grundriss OG

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Anlage 17 - Neubau_Grundriss OG

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Anlage 10 - Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Sporthalle

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Anlage 15 - Neubau_Grundriss UG1

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Anlage 09 - Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Schwimmhalle

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Anlage 03 - Erster Ist-Zustandsbericht

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Anlage 18 - Kostenschätzung Sanierung

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Anlage 12 - Sanierung_Grundriss U1

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 08 - Schnitt 3-3_Grund-und Hochwasserstände

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Ansehen

Anlage 01 - Bericht Hohe Str

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Anlage 13 - Sanierung_Grundriss EG

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Anlage 07 - 2018-11-21 Schadstoffgutachten

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Anlage 05 - Bauwerksbuch 2011 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle

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Anlage 04 - B 6340 Prüfbericht Lehrschwimmbecken Hohe Straße

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Anlage 02 - Kurzbericht Stützen Kriechkeller

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Anlage 16 - Neubau_Grundriss EG

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Ansehen

Anlage 06 - Sichtprüfung 2015 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle

19167 Zeichen

Anlage 06

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

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inger Ingente
2 n A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 1

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Ergänzung zum Bauwerksbuch
(Sichtprüfung 2015)

zur

1-fach Turnhalle
und
Schwimmhalle
Hohe Straße 77 - 79
51149 Köln

23. April 2015

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Prüfstotik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SiGeKo

Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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Hen eher, ; A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 2

2 Inhaltsverzeichnis

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2 _INHALTSVERZEICHNIS....usssssssssennunssssnennnennnnsssssesnunnnnssrsssnunnsssssnnnnssene RETTET 2
3 _ ALLGEMEINES .....unnsossesernnnnsserssonnnnssssesnnnnnnnnssssssennnnnsssssnnunnuesesnnnnessensntensesssnnnnssesssssnennnense ee en
4 _ BAULICHE VERÄNDERUNGEN...........esssunusssssensennunsssssennnuseseen asssonnnnaesnamnansnrorssannannızessuninsssse irren 7
5 _REGELMÄBRIGE ÜBERPRÜFUNG DER STANDSICHERHEIT ....usssesnneserennenee eeunsssnusssunsssunesssunrsnnessuns®

5.1 PRÜF- UND WARTUNGSPLAN
5.1.1  Prüf- und Wartungsplan für den hier vorliegenden Fall.
5.2 DOKUMENTATION DER REGELMÄBIGEN ÜBERPRÜFUNG .
5.2.1  Zustandserfassung..

5.2.2  Zustandserfassung un ung u
5.2.3  Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der der Nebengebäude 15
5.2.4  Zustandserfassung und Beurteilung der Halle................

5.2.5 _ Zustandserfassung und Beurteilung der Nebenräume .....
3.2.6 _Zustandserfassung und Beurteilung von neu festgestellten Mängeln...

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Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bouwerksprüfung Gutachten SiGeKo

Ingerere Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

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Honnekel -, A13130- Bouwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 3
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3 Allgemeines

Die Sichtprüfung der Turnhalle, Hohe Straße 77 — 79 in 51149 Köln wurde am
23.04.2015 durchgeführt. Die darunterliegende Schwimmhalle wurde in diesem
Zuge ebenfalls einer Sichtprüfung unterzogen. Während der Sichtprüfung war
der Unterzeichner on Henneker Zillinger Ingenieure Vorort.

Eine genaue Beschreibung des Bauwerks ist dem Bauwerksbuch vom
08.06.2010 und 19.11.2011 zu entnehmen.

Nach VDI Richtlinie 6200 stellt die Inspektion durch eine fachkundige Person
(Sichtprüfung) eine visuelle Überprüfung des Tragwerks dar. Sie erfolgt im
Allgemeinen ohne Verwendung technischer Hilfsmittel.

Im Abschnitt 3.1 werden einige Fotos zum aktuellen Zustand der Turnhalle
dargestellt.

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Prüfstotik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerkspröfung Gutachten SiGeKo

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

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ES A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 4

3.1 Bildliche Darstellung

Abb. 1: Ansicht Halleneingang

Abb. 2: Innenansicht des Schwimmbads

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Prüfstotik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bauwerksprüfung Gutachten Siteko

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Abb. 4: Dachaufsicht der Halle

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 5

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Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz

Bauphysik

Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten

SiGeko

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Abb. 6: Dachkonstruktion der Halle mit Laufsteg

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Prüfstotik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeKo

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

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Hen 3 A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 7

4 Bauliche Veränderungen

Es sind keine baulichen Änderungen seit der letzten Bauwerksprüfung vom
08.06.2010 und 19.04.2011 bekannt oder ersichtlich.

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Bouphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten Siteko

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Honnake nn A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 8

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5 Regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit

5.1 Prüf- und Wartungsplan

Nach der Bauministerkonferenz „Hinweise für die Überprüfung der
Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den
Eigentümer/Verfügungsberechtigten“ (Fassung September 2006) und nach
der VDI-Richtlinie 6200 sind Anhaltswerte für Zeitintervalle für die jeweilige
Art der Überprüfung aufgelistet (siehe Tabelle 1). Danach sollten das
Bauwerk wie folgt überprüft werden:

Tabelle 3. Zeitintervalle für die regelmäßigen Überprüfungen (Anhaltswerte)

Inspektion Eingehende

gemäß Abschnitt 10.1.2 | Überprüfung gemäß
Abschnitt 10.1.3

2 bis 3 Jahre 6 bis 9 Jahre

1 bis 2 Jahre
4 bis 5 Jahre 12 bis 15 Jahre

3 bis 5 Jahre nach Erfordemis

Tabelle 1: Zeitintervall für die Durchführung der Überprüfungen

Schadensfolgeklasse Begehung

gemäß Abschnitt 10.1.1

5.1.1 Prüf- und Wartungsplan für den hier vorliegenden Fall

Aus der Anwendung dieser Regelwerke auf den vorliegenden Fall und
Einstufung in die Schadensfolge- bzw. Robustheitsklasse wie in dem
Bauwerksbuch festgelegt, sollte das Bauwerk wie folgt überprüft werden:

- Begehung des Bauwerks durch den Eigentümer
/Verfügungsberechtigen (Besichtigung des Bauwerks auf
offensichtliche Schäden wie z. B. Schäden wie Verformungen,
Schiefstellung, Risse, Durchfeuchtungen, Ausblühungen und Korrosion):

Begehung nach 2-3 Jahren
Die nächste Begehung sollte im Jahre 2017 erfolgen.

-  Sichtkontrollen durch eine fachkundige Person:
Sichtkontrolle nach 4-5 Jahren
Die nächste Sichtkontrolle sollte im Jahre 2019 erfolgen.

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Prüfstotik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeKo

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- Eingehende Überprüfung durch eine besonders fachkundige Person
(handnahe Überprüfung aller maßgeblichen und schwer zugänglicher
Bauwerksteile):

Überprüfung nach 12-15 Jahren
Die nächste eingehende Überprüfung sollte im Jahre 2022 erfolgen.

Es wird empfohlen eine Sichtkontrolle des Eigentümers nach Umbauten und
Umnutzungen, soweit keine Standsicherheitsprüfung durchgeführt wurde,
und nach außergewöhnlichen Einwirkungen wie Erdbeben, Hochwasser
und außergewöhnliche Schnee- und Windbelastungen vorzunehmen.

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Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SibeKo

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Honnake

5.2 Dokumentation der regelmäßigen Überprüfung

5.2.1 Zustandserfassung

Die Bauwerksprüfung (Sichtprüfung) der Turnhalle und der
darunterliegenden Schwimmhalle, Hohe Straße 77 - 79 in 51149 Köln
wurde am 23.04.2015 durchgeführt.

Die Dachkonstruktion ist mit einem Laufsteg ausgestattet, so dass die
Sichtprüfung der Tragkonstruktion ohne das Öffnen der Abhangdecke
möglich ist.

Zur Begutachtung der tragenden Bauteile der Decke über dem
Schwimmbad wurde die Abhangdecke an repräsentativen Stellen geöffnet.
Die Begutachtung der Decke erfolgte mit Hilfe einer Leiter.

Abhangdecke geöffnet

Abb. 7: Deckenöffnung in der Schwimmhalle

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Prüfstatik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SiGeKo

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Bei der Sichtprüfung am
24.04.2015 wurden in der
Turnhalle keine neuen
Mängel aufgenommen.

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Abb. 8 Turnhalle: Übersichtsskizze der Mängelnummern der eingehenden
Überprüfung vom 08.06.2010 und 19.04.2011

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Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurhou Bauwerksprüfung Gutachten Si6eko

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 12

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Abb. 9: Schwimmhalle: Übersichtsskizze der Deckenöffnungen und
Mängelnummern der eingehenden Überprüfung vom 08.06.2010 und

19.04.2011

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Prüfstatik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten Siteko

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Abb. 10: Darstellung der Deckenöffnungen (Revisionsöffnungen) und neu
festgestellten Mängel von der Sichtprüfung am 23.04.2015

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Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SiGeko

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5.2.2 Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der Halle

Bauteil: Turnhalle, Dachhaut
(siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 17)

Fotos:

Foto 218 Foto 220

Beschreibung:

o Trapezblech-Sandwichpaneelen
o Laub etc. in der Regenrinne

: Beschreibung der Ausführungsfrist
72
a Maßnahme für Maßnahme s[vfe

kurzfristig

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Prüfstotik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bauwerksprüfung Gutachten SiGeKo

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

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Honnehe, 4 A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 15

5.2.3 Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der der
Nebengebäude

Bauteil: Nebengebäude, Dachhaut
(siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 18)

Fotos:

Foto 216 Foto 217

Beschreibung:

o Die Bitumenbahn ist wellig und rissig
o Laub etc. in der Regenrinne

Maßnahme | Bewertung |

Beschreibung der Ausführungsfrist
2

Regenrinne reinigen kurzfristig

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten

SiGeko

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5.2.4 Zustandserfassung und Beurteilung der Turn- und
Schwimmhalle

Bauteil: Mängelnummer 1: Halle — Stahlbetonstütze Ecke Nord/Ost
(siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 19)

Fotos:

Foto 213

Beschreibung:

o Risse im Putz

Maßnahme | Bewertung |

Beschreibung der Ausführungsfrist
?

Kontrolle des
Stahlbetons an dieser kurzfristig
Stelle ggf. Sanierung

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bauwerksprüfung Gutachten SiteKo

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Hanne 5% A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 17

Bauteil: Mängelnummer 2: Halle — Stahlbetonstütze Ecke Süd/Ost
(siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 20)

Fotos:

Foto 210

Beschreibung:

o Betonabplatzungen, die freiliegende Bewehrung ist korrodiert

: Beschreibung der Ausführungsfrist

kurzfristig

Sanierung der Stütze

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeko

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o Bauteil: Mängelnummer 3: Halle — Südfassade
(siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 22)

Fotos:

Foto 207

Beschreibung:

o Beschädigung der Fensterbänke. Die Abführung des Niederschlagswassers ist
beeinträchtigt.

Maßnahme | Bewertung

Beschreibung der Ausführungsfrist

Fensterbänke

reparieren mittelfristig

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeKo

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

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Bauteil: Mängelnummer 4: Halle - Balkon

(siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 23)
Fotos:

Foto 208

Beschreibung:

o Betonabplatzungen, Bewehrungskorrosion
o Das Geländer entspricht augenscheinlich nicht den heutigen Vorschriften
o Das Geländer ist leicht korrodiert

Maßnahme Bewertung
i Beschreibung der Ausführungsfrist
?
arieidbnliein Maßnahme für Maßnahme s|v Y 5

Balkon sanieren kurzfristig

Balkon sollte bis zur kurzfristig
Überprüfung nicht
genutzt werden.

Geländer überprüfen,
ggf. erneuern, der

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Bauteil: ohne Mängelnummer: Turnhalle — Stahlfachwerk
(siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 25)
Fotos:

Foto 228

Beschreibung:

o Verbindungsmittel tiw. mit geringer Oberflächenkorrosion

erforderlich? Beschreibung der Ausführungsfrist s[v[o

Maßnahme für Maßnahme

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure : Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

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Honnekef > A13130- Bouwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 21

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Bauteil: Mängelnummer 6: Schwimmhalle — Randbalken (Südseite)
(siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 27)

Fotos:

Foto270 . Foto 275

Beschreibung:

o Zu geringe Betondeckung, Betonabplatzungen, die Längs- und
Bügelbewehrung ist stark korrodiert

o Risse die auf ein Querkraft- oder Biegeversagen hindeuten sind bisher nicht
erkennbar.

o Die Sanierung des Bauteils muss dringend erfolgen.

Maßnahme | Bewertung |

Beschreibung der Ausführungsfrist
?

Randbalken sanieren kurzfristig

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 22

5.2.5 Zustandserfassung und Beurteilung der Nebenräume

Bauteil: ohne Mängelnummer: Nebengebäude, Schwimmhalle - Außenwände
(siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 29)

Fotos:

Foto 276

Beschreibung:

o Ausblühungen, tw. Putzabplatzungen an erdberührenden Außenwänden

Maßnahme | Bewertung |

Beschreibung der Ausführungsfrist
n)

Außenwandabdichtung

sanieren mittelfristig

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerkspröfung Gutachten SiGeko

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Hen a zil =_\$ A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 23

5.2.6 Zustandserfassung und Beurteilung von neu festgestellten
Mängeln

Bauteil: Mängelnummer 7: Schwimmhalle - Stahlbetondecke
(neu festgestellter Mangel)

Fotos:

Foto 264 Foto 262

Beschreibung:

die Lage der Mängelnummer ist der Abb. 10 zu entnehmen

o Zu geringe Betondeckung der Feldbewehrung
o Die Feldbewehrung ist tiw. korrodiert

Maßnahme | Bewertung |

Beschreibung der Ausführungsfrist
?

Sanierung, Herstellung
einer ausreichenden
Betondeckung

S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit

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Prüfstofik Trugwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SiGeko

Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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Hen neket, I 3 A13130- Bauwerksbuch ‚ Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 24

2

Erstellt:

Bonn, den 10.05.2017 (Stand 23.04.2015)

Ingenieur der B prüfung Zertifizierter Ingenieur der
Zertifikats-Nummer NRW 024 Bauwerksprüfung im Hochbau

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Prüfstotik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bouwerksprüfung Gutachten SiGeko

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Honnaket -,; A13130- Bauwerksbuch ‚ Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 -79, Seite: 1

Anhang
zur

Ergänzung zum Bauwerksbuch
(Sichtprüfung 2015)
zur

1-fach Turnhalle
und
Schwimmhalle
Hohe Straße 77 -79
51149 Köln

23. April 2015

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Prüfstatik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutochten Siteko

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Anlage 1 - Machbarkeitsstudie

64554 Zeichen

BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz

Aufgestellt am: 04.12.2020

Machbarkeitsstudie
Sport- und Schwimmhalle Köln-Porz

Baumaßnahme: 2020 2 116
Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln-Porz

Auftraggeber: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Ottoplatz 1
50679 Köln

Planer: pbr Planungsbüro Rohling AG

Architekten Ingenieure
Albert-Einstein-Straße 2
49076 Osnabrück

Aufgestellt: Osnabrück, den 04.12.2020

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BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz

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Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabenstellung

2. Unterlagen...

2.1. Bereitgestellte Unterlagen der Stadt Köln ...

2.2. Nachgeforderte Unterlagen ...........................nnnnneneenn 5
2.3. Weitere bereitgestellte Unterlagen der Stadt Köln......................- 6
3. Standort, Gebäude, Nutzung........................enenmemnnnneen 6
3.1. Grundstück .....uessensenseensensenneennenneenennennen nennen nennen nennen 6
3.2. Topografie des Grundstücks .....ceessesseesnsnennnseennennennennennnnennnnnn 7
3.3. Grundwassersituation/Hochwassersituation .........eeeen 9
3.4. Gebäude........eeeneneneenennenenensneenennenennnnenen nennen nennen 12
3.5. Nutzung

4. Analyse der Funktionen / Barrierefreiheit / Brandschutz..

4.1. Schwimmhalle

4.2.

4.3.

5.

5.1.

5.2.

5.3.

5.4.

5.5.

6. Bewertung der Technischen Gebäudeausrüstung

6.1. Sanitärtechnische Anlagen

6.2. Wärmeversorgungsanlagen .........neneseseneesennenennennenen nennen 31
6.3. Lüftungstechnische Anlagen .........................nnennenn 33
6.4. Starkstromanlagen ........ununensneenennenennennenennennnnnenennennenennennenn 35
6.5. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen ...................... 35
6.6. Fördertechnische Anlagen ......................nneennnenennnnnn 35
6.7. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen ......................
6.8. Badewassertechnische Anlage.....................eneeneenn
6.9. Gesamtbewertung der Technischen Gebäudeausrüstung.

7. Sanierungskonzept...uneesscnsnssnnennnsnennnnnnennnennnnnnnnnnnnnnnnnann
7.4. Mögliche Erweiterungsmöglichkeiten / Städtebauliche Vorgaben39
7.2. Rückbaumaßnahman .......enseneensenseeeensennenseneennenee nennen 40

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723. Sanierungsmaßnahmen ..........cessensesesennennenenneneenennnen nennen 43
74. Sanierungsmaßnahmen Beckenkörper......uneeeeesnensennennen 44
7.8.

8.

9. Kostengegenüberstellung / Bauzeitgegenüberstellung

10. Empfehlung

11. Anlagen ........2uucsnseesesenneeennnennnnnnensneennnennnennen nennen nennen 53

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1. Aufgabenstellung

Sanierun

Hochbau

- Auswertung Voruntersuchungsergebnisse

- Ermittlung des Zustandes der Fassaden, Dächer, ggf. durch Probeöffnungen
- Ermittlung der bauphysikalischen Situation der Gebäudehülle

- Prüfung der Barrierefreiheit anhand der geltenden Richtlinien/Vorschriften

- Funktionale und nutzungsabhängige Prüfung

Technische Gebäudeausrüstung
- Sichtung Bestandsunterlagen
- Bestandsuntersuchung der technischen Anlagen
o Badewassertechnische Anlagen
o Heizungstechnik
o Raumlufttechnische Anlagen
o Elektrische Anlagen
- Prüfung der Bestandsanlagen auf Wiederverwendbarkeit
- Aufzeigen der notwendigen technischen Anlagen unter Berücksichtigung des Platzbe-
darfs in und außerhalb des Gebäudes

Neubau

Hochbau

- Erstellung eines Raumbuchs in Anlehnung an den Bestand

- Skizzenhafte Darstellung eines Neubaus inkl. aller notwendigen Technikflächen am
gleichen Ort

Technische Gebäudeausrüstung
- Aufzeigen der notwendigen technischen Anlagen in einem Neubau

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Aufgeste

2.1.

2.2.

1.

It am: 04.12.2020

Unterlagen

Bereitgestellte Unterlagen der Stadt Köln

Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie wurden uns von der Stadt Köln, vertreten durch
Herrn Pfleumer, am 23.07.2020 per E-Mail folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt:

Entnahme von Materialproben an den Zuluft-/Abluftauslässen - Schadstoffbelas-
tungssituation - HPC AG

Bericht über die Prüfung raumlufttechnischer Anlagen - TÜV Rheinland
Erster_Ist-Zustandsbericht zur Betonkonstruktion des Lehrschwimmbades - IB Hen-
neker, Zillinger Ingenieure

Sichtprüfung 2015 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle - IB Henneker, Zillin-
ger Ingenieure
21034 - 1. Kellergeschoss Heizung
21034 - 1. Kellergeschoss Revisionspläne
21034 - 1. Kellergeschoss

21034 - 1. Obergeschoss

21034 - 1. Untergeschoss 1

21034 - 1. Untergeschoss

21034 - 2. Kellergeschoss 3

21034 - 2. Kellergeschoss Heizung 2
21034 - 2. Untergeschoss

21034 - Erdgeschoss 1

Nachgeforderte Unterlagen

Es wurde ersichtlich, dass noch Unterlagen nachgefordert werden müssen, da diese in
den Bestandsunterlagen nicht enthalten waren. Diese wurden mit E-Mail vom 11.08.2020
nachgefordert.

1.
2.
3.

Lageplan mit amtlichen Baugrenzen, Baulinie

Lageplan für das gesamte Schulgelände

Schnitt durch den Geländeverlauf bis zum Rhein - Darstellung der Höhenentwick-
lung

Das Gutachten zur Betonsanierung umfasst nur die Wände des Schwimmbeckens,
Decken und Umfassungswände des Beckenumlaufs im Tiefkeller. Die Wände, De-
cken im UG (Technikräume) und im UG (Schwimmbeckenraum) sind nicht unter-
sucht worden, obwohl offensichtlich Schäden vorliegen. Stichprobenartig sollte
auch im Bereich der Turnhalle (EG) (Dachraum) und Traufüberstand (Nebenräume)
auf Betonabplatzungen geachtet werden. Ein allumfängliches Betongutachten für
das Gesamtgebäude ist erforderlich inkl. der Fenstersprossen Turnhalle EG.

Die Statikunterlagen zu den Ergänzungen mit KS-Wänden an den Stützen im Tiefkel-
ler liegen nicht vor.

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2.3.

3.1.

e. Es liegt die Unterlage „Ergänzung zum Bauwerksbuch (Sichtprüfung 2015)” vor.
Das Bauwerksbuch von 2010 und alle weiteren Ergänzungen liegen uns nicht vor,
insbesondere die Ergänzung zur vorgeschriebenen Sichtkontrolle von 2019.

7. Ein Schadstoffgutachten zu allen hochbaulichen Bauteilen ist dringend erforderlich.
Hier sollten auch die Stahlbetoneinbauteile (Hüllrohre für Spannschlösser, Abstands-
halter) auf Asbest überprüft werden.

8. Bei unserer Begehung haben wir erfahren, dass das Dach der Turnhalle vor ca. 10
Jahren saniert wurde. Wir bitten um Einreichung aller Dokumentationsunterlagen zu
dieser Dachsanierung (Dachdetails, Materialien).

9. Angaben zum energetischen Standard der Stadt Köln bei einer Sanierung bzw. Neu-
bau

10. Falls vorhanden, ein Brandschutzkonzept oder Fluchtwegeplan für das Gebäude

Weitere bereitgestellte Unterlagen der Stadt Köln

Folgende weitere Unterlagen wurden uns von der Stadt Köln, vertreten durch Herrn Pfleu-
mer, am 17.08./27.08./16.10./22.10./27.10.2020 per E-Mail zur Verfügung gestellt.

1. Bericht zur Baugrunderkundung Ing. Büro Dr. Hemling, Gräfe Becker Baugrund
GmbH
2. Stellungnahme Laboranalytik/abfalltechnische Bewertung Ing. Büro Dr. Hemling,

Gräfe Becker Baugrund GmbH

Lageplan Hohe Str. 77-79

Längsschnittdarstellung Hohe Straße - Rhein

Kurzbericht Stützen Kriechkeller - IB Henneker, Zillinger Ingenieure

Bauwerksuntersuchungen an Stahlbetonbauteile Lehrschwimmbecken Hohe Straße

- |B Raupach Bruns Wolff

7. Bauwerksbuch 2011 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle - IB Henneker, Zillin-
ger Ingenieure

nDapw

Standort, Gebäude, Nutzung
Grundstück

Die Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken befindet sich im südwestlichen Bereich des
Schulgeländes der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in der
Hohen Straße 77-79 in 51149 Köln (Gemarkung: Ensen, Flur 9, Flurstück Nr. 717).
Gemäß den vorliegenden Karten aus der DIN EN 1998-1/NA liegt das Grundstück in der
Erdbebenzone 1 und der lokale Untergrund ist in die Untergrundklasse T und in die Bau-
grundklasse C einzustufen.

Nördlich wird die Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken von der Feuerwehrzufahrt,
westlich von der Gilgaustraße, östlich vom Tiefhof und die angrenzenden Schulgebäude
und südlich von der steil abfallenden Böschung zu den Rheinauen umrahmt.

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3.2.

Abbildung 1: Lageplan_250_Hohe Str. 77-79

Topografie des Grundstücks

Das Gebäude ist in die natürliche Rheinhangsituation eingebettet. Auf der Nord- und West-
seite ist das Untergeschoss mit der Schwimmhalle und dem Tiefkeller komplett in die
Erde eingegraben, während auf der Süd- und Ostseite das Untergeschoss frei liegt. Die
Erschließung des Nutzungsbereichs Sporthalle im EG erfolgt auf der Nordseite über eine
Stb-Außentreppe, die einen Höhenunterschied von ca. 67 cm zwischen der Geländeober-
kante (GOK ca. 51,65 ü. HNH) und dem Erdgeschosshöhenniveau überwindet.

Die Erschließung des Nutzungsbereichs Schwimmhalle im UG erfolgt auf der Ostseite
über einen Tiefhof, der über eine Freitreppe vom Schulgelände aus zu erreichen ist. Diese
Freitreppe überwindet einen Höhenunterschied von ca. 3,6 m zwischen der Geländeober-
kante (GOK) und dem Tiefhofhöhenniveau.

Südlich des Gebäudes fällt das Gelände über eine mehrstufige Böschung steil zum Lein-
pfad hin ab, an den die Rheinauen anschließen.

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ABB

I: |

Ei ı 2 N er,

I TEREEIEDEEEEDG. 7 ran )

Stadt Köln
Grab.Bl. 9

Abbildung 2: Auszug Lageplan_250_Hohe Str. 77-79

Abbildung 3: 20.2255_200824_HoheStr_Schnitt

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3.3.

Grundwassersituation/Hochwassersituation

Separater Bericht zur Baugrunderkundung durch das Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe &
Becker Baugrund GmbH vom 15.10.2020 siehe Anlage 01.

Das Grundstück befindet sich in der Trinkwasserschutzzone III A (Westhoven). Der bislang
höchste dokumentierte Grundwasserstand liegt bei 43,58 mNHN, das einen Grundwasser-
lurabstand von ca. 4,5 m bezogen auf das niedrigste Geländeniveau im Bereich des
Grundstücks (Eingangsebene Schwimmhalle - Tiefhof) ergibt. Aufgrund nicht kontinuierli-
cher Ablesungen können sich zwischen zwei Messungen höhere Wasserstände einstel-
en.

Um das mögliche Potenzial des Grundwasseranstiegs abzuschätzen, ist der hierfür maß-
gebende Rheinwasserstand zu betrachten. Aus den Pegeldaten ergibt sich für den in
Höhe des Bauvorhabens gelegenen Stromkilometer 680 ein bisher höchster gemessener
Rheinwasserstand von 47,40 mNHN (10,69 m am Kölner Pegel).

Zur rechnerischen Ermittlung des Rheinwasserstands im Grundstücksbereich im Falle ei-
nes Jahrhunderthochwassers HW 100 wird eine Pegelhöhe von 11,30 m am Kölner Pegel
angesetzt. Daraus ergibt sich eine auf der Höhe des Stromkilometers 680 ein Rheinwas-

serstand HW 100 von 48,00 mNHN.

Zur Ermittlung des sich in diesem Fall einstellenden Grundwasserstands auf dem Grund-
stück nimmt man an, dass mit zunehmender Entfernung vom Rhein der Grundwasserspie-
gel mit einem Gradienten von 3/1000 abnimmt. Diese Annahme bedeutet, dass sich bei
einem Abstand von ca. 100 m zwischen dem Rhein und dem Grundstück eine Höhendiffe-
renz von ca. 0,30 m zwischen dem HW 100 und dem Grundwasserspiegel einstellt

(47,70 mNHN).

Gemäß der Grundhochwassergefahrenkarte der Stadt Köln kann sich bei einem Jahrhun-

derthochwasser HW100 im Bereich des niedrigsten Geländeniveaus der Grundwasser-
spiegel auf Geländehöhe einstellen.

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Abbildung 4: Ausschnitt aus der Grundhochwassergefahrenkarte der Stadt Köln
(HW100=K.P.11,30m)

Daraus ergibt sich ein Bemessungsgrundwasserstand von HGW = 47,70 mNHN.

Um die Gefahr einer direkten Überflutung des Grundstücks zu beurteilen, ist die Hochwas-
sergefahrenkarte der Stadt Köln heranzuziehen. Danach wird erst bei einem seltenen
Hochwasserereignis (HW200) im Bereich des Grundstücks mit einer Überschwemmungs-
tiefe von weniger als 0,5 m gerechnet.

Abbildung 5: Ausschnitt aus der Hochwassergefahrenkarte der Stadt Köln
(HW200=K.P.11,90m)

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Abschließend ist festzuhalten, dass sich höhere Wasserstände als beim Jahrhunderthoch-
wasser einstellen können. Diese treten aber seltener auf.

In Abbildung 6 sowie in Anlage 08 dieser Studie sind die verschiedenen oben beschrie-
bene Wasserstände im Gebäudeschnitt der Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken ein-

getragen.
Seltenes Jahrhunderthoch- Rechnerisches Jahrhunderthoch- Grundwasserstand
wasseroreignis HW 200 8 wasserereignis HW 100 * bei HW 100
Kölner Pegel 11,90 Kölner Pegel 11,30 Kölner Pegel 11,30
48,00 ü.NHN 48,00 ü.NIIN 47,70 U.NIIN

za7e ee

= Höchster

gemessener Rhein-
wasserstand
47.40 ü.NHN
E
Höchster
FFBEG dokumentierter
52,32 Ü.NHN zu un Grundwasserstand
Kiga - i 43,58 ü.NHN
FEB UG1 A
48,32 .NHN mi 6
FFB UG2 - Tiefkeller —

Sn

46,42 ü.NHN

gr ss unen

— ng <n%

Abbildung 6: Schnitt 3- 3- Eintragung dokumentierte Grund- und Hochwasserstände/
rechnerisch ermittelte Wasserstände bei Jahrhunderthochwasserereignisse

Abbildung 7: Pegelvermerk im Tiefkeller des Gebäudes beim bisher höchsten gemesse-
nen Rheinhochwasserstand

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3.4.

Gebäude

Die Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken wurde in den Jahren 1961-1963 errichtet.
Das Gebäude teilt sich geschossweise in zwei Nutzungsbereiche. Im Erdgeschoss befin-
det sich die Turnhalle (Abmessungen 25,00 m x 12,50 m) mit Nebenräumen. Im Unterge-
schoss befindet sich die Schwimmhalle mit einem Lehrschwimmbecken (12,50 m x

8,00 m) und den dazugehörigen Nebenräumen sowie den Technikräumen. Über diese
Technikräume wird der Tiefkeller erschlossen, in dem das Schwimmbecken auf Grün-
dungsebene umgangen werden kann.

Der Baukörper der Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken gliedert sich in einem einge-
schossigen Sockelgeschoss (Untergeschoss) mit den Abmessungen von ca. 25,00 mx
18,00 m, auf das die zweigeschossige Turnhalle mit einem schwach geneigten Satteldach
sowie der eingeschossige Anbau mit den Nebenräumen aufgesetzt ist.

Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet worden. Haupttragelemente sind die Stahl-
beton-Bodenplatte, -Stützen, - Unterzüge und -Decken. Das Dachtragwerk besteht aus
Stahlfachwerkträger, die in der Außenfassade an Stahlbetonbalken anschließen, die wie-
derum von Stahlbetonstützen getragen werden. Auf den Stahlfachwerkträger liegen Stahl-
pfetten auf, auf denen Trapezblech - Sandwichpaneele die Dachhaut bilden.

Besonders markant ist die Südfassade der Sporthalle, die aus einfachverglaste Betonrah-
menfenster gebildet wird.

Abbildung 8: Blick von der Gilgaustraße auf die zweigeschossige Schulturnhalle mit einge-
schossigem Anbau

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Abbildung 10: Eingang UG Schwimmhalle vom Tiefhof

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Abbildung 11: Südfassade Turnhalle mit Blick zum Rhein

Abbildung 12: Lehrschwimmbecken mit Beckenumgang im Untergeschoss

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Abbildung 13: Grundriss Bestand UG2

Abbildung 14: Grundriss Bestand UG1

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Abbildung 15: Grundriss Bestand EG

+7,76. (60.080. NN)

s0.00 (82.320. NN)
-0.67 (51,65. NN)

300

Schwinmhale -4.00. (48.32. NN)

„30 a2.
— |e
7% Femcuhı =| 4,

c ——— ER

Abbildung 16: Schnitt 1-1 Bestand

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776 (60.08 ü. NN)

eromaie ;0.00 (232U.NN) mans
0.40
07 (81.6: NN)
|
| _
| E =
1 Ma PORCEINN N Teck
P ” Tachrikeaı \
Q Tefkeller \ 5.20
4 . E)
| 50H

Abbildung 17: Schnitt 2-2 Bestand

+7.76 (60.08 0. NN)

40.00 (63.22 0.NN) Sportalie

le I

Abbildung 18: Schnitt 3-3 Bestand

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3.5.

P; AN)

loa2

Abbildung 19: Schnitt 4-4 Bestand

Gebäudedaten:
Bruttogeschossflächen

uU2 284 m?
u1 334 m?
EG 468 m?
Summe 1.086 m?
Nutzung

Die Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken beinhaltet folgende Funktionen:

1. Sporthalle EG: 25,00 mx 12,50 mx 5,40 m
2. Lehrschwimmbecken UG: 100 m? Wasserfläche /3 Bahnen / 1UE

Gemeinsam teilen sich die Funktionsbereiche, die Duschräume im UG, die der Sportler
von den Umkleideräumen im EG über die Sporthalle über eine innenliegende Treppe und
einen Umkleideraum im UG erreicht.

Beide Nutzungseinheiten, Turnhalle und Schwimmhalle, werden von allen Altersgruppen
sowie von unterschiedlichen Nutzergruppen (Schulen, Vereine, Gesundheitssport) genutzt.
Seit März 2019 ist die Schwimmhalle aufgrund von statischen Problemen geschlossen,
während die Turnhalle im EG bis Stand heute weiterhin genutzt wird.

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4. Analyse der Funktionen / Barrierefreiheit / Brandschutz
Zu der Beurteilung des vorbeugenden Brandschutzes liegt uns kein Brandschutzkonzept

und/oder Fluchtwegspläne vor. Die im Nachfolgenden vorgenommene Beurteilung erfolgt
deshalb aus Erfahrungswerten.

4.1. Schwimmhalle

Mindestbreite in Bereichen n ;
von Zugangen der Nutzer

zum Beckenumgang Beckenleitem fehlen___ Umlaufonde Schwalwasserrinne
(Bewegungsrichtung: Zum an N a „‚fehlt im Bereich der
Schwimmbecken nicht BB X Wassergewöhnungstrappe
eingehalten)

Schuhwechselzone
Stiefelgang /
Fehlender
Wincfang

Berrierefreie Erschließung
innere Nutzung
nicht gegeben /
Tiefhof nicht
barrierefrei
erreichbar

Zugang zu den Technikräumen über den
Beckenumgang

Brandschutztür fehlen - 1.Fluchtweg Lagerkapazität Geräteraum

1. Fluchtweg über Umkleideraum

Abbildung 20: Schwimmhalle UG - Analyse der Funktionen / Barrierefreiheit / Brandschutz

Zusammenfassung der Bestandsanalyse (+ = positiv, - = negativ)

- Fehlender Windfang im Hinblick auf die Schuhwechselzone im Stiefelgang

- Mindestbreite in Bereichen von Zugängen der Nutzer zum Beckenumgang nicht einge-
halten

- Beckenausstiegsleitern auf der gegenüberliegenden Seite der Wassergewöhnungs-
treppe fehlen

- Kapazität des Gerätelagers

- Zugang zu den Technikräumen erfolgt über den Beckenumgang

- Erste-Hilfe-Raum fehlt

- Barrierefreie Erschließung nicht gegeben / Tiefhof barrierefrei nicht erreichbar

- Barrierefreie Nutzung der Nebenräume nicht gegeben / Barrierefreies WC, Duschen
und Umkleiden fehlen

- Brandschutztüren im Verlauf des 1. und 2. Fluchtwegs fehlen

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4.2. Turnhalle

Glasfassade nicht
'ebenflächig

Barrierefreie Umkleide
sowie WR —.

nicht vorhanden ‚Offene Verbindung

zur Sporthalle

Fehlende Nassräume
ImEG

Erreichbarkeit der
Nassräume im UG
umständlich

Fehlende
Lagerkapazitäten

Erreichbarkeit der

Lehrerumkleide nur
über die Sporthalle
1 Hilfe - Ram fehlt

Trennung Stiefelgang -
Turmschuhgang / Rein -
Unrein

Brandschutztür fehlen - 2.Fluchtweg

Brendschutztür fehlen - 1.Fluchtweg Sn EN, Alüektwieg führtinokien

1. Fluchtwea über Haupteingang "Nutzung nicht gegeben Umkleideraum im UG

Abbildung 21: Turnhalle EG - Analyse der Funktionen / Barrierefreiheit / Brandschutz

Zusammenfassung der Bestandsanalyse (+ = positiv, - = negativ)

Trennung Stiefelgang / Turnschuhgang nicht gegeben

- Erreichbarkeit der Nassräume im UG umständlich

- Tore zum Gerätelager fehlen (Verletzungsgefahr)

- Kapazität des Gerätelagers

- Erreichbarkeit der Lehrer-Umkleide

- Lehrer-Umkleide fehlt

- Erste-Hilfe-Raum fehlt

- Glasfassade im Süden nicht ebenflächig bis 2 m Höhe

- Barrierefreie Erschließung nicht gegeben

- Barrierefreie Nutzung der Nebenräume nicht gegeben / Barrierefreies WC, Duschen
und Umkleiden fehlen

- Brandschutztüren im Verlauf des 1. Fluchtwegs fehlen

- Unabhängiger Fluchtweg führt über die innenliegende Treppe ins Untergeschoss in ei-
nen Umkleideraum und von dort über einen Flur

- Brandschutztüren entlang des 2. Fluchtwegs nicht vorhanden

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4.3. Technikräume/Tiefkeller

q N
2: Fluchtweg nicht vorhanden

Kapazität der
Grundleitungen

f

Kopmole Im Dereiin des Zugangs Kapazität der wunliandenen
zum Tiefkeller nicht eingehalten / Technikflächen
Schwellenhöhe von ca. 0,70 m

Abbildung 22: Technikräume / Tiefkeller - Analyse der Funktionen / Brandschutz

Zusammenfassung der Bestandsanalyse (+ = positiv, - = negativ)
- Kapazität der Technikräume

- Erreichbarkeit des Tiefkellers / zu geringe Kopfhöhe

- Kapazität der Grundleitungen im nicht unterkellerten Bereich
- Fluchtweg aus dem Tiefkeller fehlt

5. Analyse der Bausubstanz

5.1. Betongutachten

Im Januar 2019 wurde durch das IB Henneker, Zillinger Ingenieure aufgrund von vorgefun-
denen starken Betonabplatzungen und Korrosion der Stahlbewehrung an den Stützen,
welche das Schwimmbecken im Tiefkeller umlaufen, eine statisch konstruktive Bewer-
tung durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass alle 14 Stützen starke Schäden zeigen,
die durch korrodierende Bewehrung hervorgerufen worden ist. Da durch die statische Be-
wertung festgestellt wurde, dass die Stützen in ihrer Tragfähigkeit eingeschränkt sind,
wurde als kurzfristige Sicherungsmaßnahme bis zur vollumfänglichen Instandsetzung zu-
sätzliche Mauerwerksstützen rechts und links der Stahlbetonstützen vorgesehen.

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Abbildung 23: Schadensbild Stützenfußpunkt Tiefkeller (Quelle: IB Henneker, Zillinger In-

genieure)

Zeitgleich wurde festgestellt, dass die vorgefundenen Schäden an den Umfassungswän-
den und den Beckenwänden im Tiefkeller augenscheinlich standsicherheitsrelevant sind
und einer Begutachtung und Feststellung des Ist-Zustands bedürfen. Im November 2019
lag von dem IB Henneker, Zillinger Ingenieure der erste Ist-Zustandsbericht zur Betonkon-
struktion Schwimmbecken vor. In den beiden nachfolgenden Abbildungen sind die Be-

trachtungsschwerpunkte dieses ersten Ist-Zustandsberichts farbig markiert:

p

e'

Abbildung 24: Übersicht UG2 - Betrachtungsschwerpunkt Betonschäden

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-4.30 |

+7.76. (60.08 ü. NN)

0.00 (52.32. NN)

-0.67 (51.65ü:NN)

400 (8320.10)

Abbildung 25: Schnitt - Betrachtungsschwerpunkt Betonschäden

Folgende Ergebnisse sind festzuhalten:

1.

2.

Betondeckung
Mittelwert der Mittelwerte C Rand = 27,9 mm
Mittelwerte der kleinsten Einzelwerte C randk.a = 18,4 mm

Karbonatisierungstiefen: K mitte = 32,1 mm

Anhand dieser beiden Ergebnisse kann festgestellt werden, dass Bewehrungseisen sich
großflächig im karbonatisierten Beton befinden und dass an Bewehrungseisen in Feucht-
ebereichen bereits Querschnittsverluste durch karbonatisierungsinduzierte Korrosion vor-
liegen.

1.

Der kritisch korrosionsauslösende Chloridgehalt von über 0,50 %, bezogen auf den
Zementgehalt (ZG), wird an 50 % der Stichproben deutlich übertroffen. An allen
Stellen, die einen Chloridgehalt von Werten über 0,80 %/ZG in der Tiefe der Beweh-
rungslage aufweisen, kann man davon ausgehen, dass chloridinduzierte Korrosion
(Lochfraß) vorliegt.

Zu der Beurteilung der Bewehrung wurden 5 Öffnungsstellen angelegt. Beide Kor-
rosionsarten konnten an den Öffnungsstellen vorgefunden und bei 3 der Öffnungs-
stellen konnte ein Querschnittsverlust von 20-60 % an den untersuchten Beweh-
rungseisen festgestellt werden.

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Abbildung 26: Korrodierte Bewehrung StB-Decke über Tiefkeller

1.

Vermutlich zur Endämmung eventuell erster Betonschäden wurde die Decken, Ge-
bäudewände, Stützen und Außenflächen der Beckenwände mit einer spröden Dick-
beschichtung versehen. Eine wirksame Trockenhaltung der Betonbauteile wurde
durch diese Maßnahme nicht erreicht.

Im Schwimmbadraum sind am südseitigen Randbalken großflächige Betonabplat-
zungen festgestellt worden, die durch korrodierende Bewehrungseisen hervorgeru-
fen worden sind. Die Sanierung dieses Bauteils hat dringend zu erfolgen.

[PS

Abbildung 27: Korrodierte Bewehrung südseitiger Randbalken Schwimmbadraum
UG1 (Quelle: Bauwerksbuch IB Henneker, Zillinger Ingenieure)

Im Schwimmbadraum ist bei der Decke über der Schwimmhalle eine zu geringe Be-

tonüberdeckung der Stahlbewehrung festzustellen. Teilweise ist die Feldbewehrung
bereits korrodiert.

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Abbildung 28: Korrodierte Feldbewehrung Decke über Schwimmbadraum UG1 (Quelle:
Bauwerksbuch IB Henneker, Zillinger Ingenieure)

4. Durch karbonatisierungsinduzierte Korrosion sind vereinzelt an den Fassaden Risse
und leichte Abplatzungen festzustellen.

Abbildung 29: Abplatzungen Betonaußenbauteile (Quelle: Bauwerksbuch IB Henneker, Zil-
linger Ingenieure)

Die durch das IB Raupach Bruns Wolff weiterführenden Betonuntersuchungen, die im Ok-
tober 2020 durchgeführt worden sind, bestätigen die Untersuchungsergebnisse des IB
Henneker Zillinger Ingenieure für die außenseitigen Beckenwände. Die durchgeführte Un-
tersuchung an der Bodenplatte des Schwimmbeckens zeigt, dass weder der Chloridgehalt
noch die Karbonatisierungstiefe in Höhe der oberen Bewehrungslage in einer im Hinblick
auf Bewehrungskorrosion relevanten Größenordnung liegen.

Alle relevanten Dokumente zu den Betonuntersuchungen sind der Machbarkeitsstudie als
Anlage beigelegt (siehe Anlagen 02 - 06).

In der nachfolgenden Abbildung sind weitere Betonschäden, die durch korrodierende Be-

wehrung in den beiden Technikräumen verursacht sind und noch nicht Bestandteil der bei-
gestellten Dokumente waren, lokalisiert.

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0% EEE: G DU
Z L

Abbildung 31 und Abbildung 32: U2: Technikräume - Betonschäden Pumpensumpf / Au-
Renwände

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5.2.

Schadstoffgutachten
Separates Gutachten durch das Ingenieurbüro HPC AG vom 21.11.2018 siehe Anlage 07

Dieses separate Gutachten erfasst die Schadstoffbelastungssituation an den Zu- und Ab-
Iuftkanälen der Lüftungsanlage und in den Lüftungskanälen der Heizzentrale. In den unter-
suchten Bereichen wurden keine asbesthaltigen Materialien verbaut.

Wesentliche Mängel

Die festgestellten Schadstoffbelastungen (KMF) im Bereich der Heizzentrale sind vor
Durchführung von Arbeiten in diesen Bereichen unter Einhaltung der gefahrgutrechtlichen
und abfallrechtlichen Vorschriften (TRGS 521 und TRGS 524) auszubauen und zu entsor-
gen.

Ein weiteres, orientierendes Gebäudegefahrstoffkataster zu den verbauten Materialien
liegt uns nicht vor. Die im Nachfolgenden aufgelisteten Schadstoffe und möglichen Fund-
orte erfolgen aus Erfahrungswerten aus uns vorliegenden, beispielhaften Gefahrstoffka-
tastern von Gebäuden, die in den 60er Jahren errichtet wurden.

Asbestprodukte

Flachdichtungen, Stopfbuchsenpackungen von eingebauten Armaturen und Rippenheiz-
körpern. Asbesthaltige Brandschutztüren und Fensterkitte, asbesthaltige Wand- und De-
ckenbekleidungen, asbesthaltige Dachabdichtungen, asbesthaltige Gipshartschalen, Stahl-
betoneinbauteile (Abstandshalter, Hüllrohre)

Künstliche Mineralfasern (KMF)
Mineralwollauflagen auf Unterdecken, Mineralwollisolierung in Schächten, Mineralwolliso-
lierungen

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Schwarzbeschichtungen auf Rohrleitungen, Feuchtigkeitssperre Außenwände, Dampf-
sperre Dachaufbau, Obere Bitumendachbahnenabdichtungen, Feuchtigkeitsabdichtungen
im Innenraum

Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Fugenmasse Gebäudefugen, Türzargenbeschichtung

Vor der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen oder Abbruchmaßnahmen wird emp-
fohlen, dass ein orientierendes Gebäudegefahrstoffkataster erstellt wird. Im Variantenver-
gleich (Sanierung / Neubau) ist die Schadstoffbeseitigung anhand von Erfahrungswerten
monetär bewertet worden.

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3.3,

Korrosionszustand Dachtragwerk

Siehe Bauwerksbuch zur Turn- und Schwimmhalle von 2011 und Ergänzung zum Bau-
werksbuch 2015.

Visuell liegen keine wesentlichen Mängel an der Stahlfachwerkkonstruktion des Dachtrag-
werks vor.

|

Abbildung 33: Dachkonstruktion mit Laufsteg (Quelle: Bauwerksbuch IB Henneker, Zillin-
ger Ingenieure)

Abbildung 34: oberflächliche Korrosion der Verbindungsmittel (Quelle: Bauwerksbuch IB
Henneker, Zillinger Ingenieure)

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5.4,

5.5.

6.1.

Bauphysik

Der Wärmeschutz aus dem Jahr 1963 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Das Gebäude weist an zahlreichen Stellen Wärmebrücken auf.

Die Bestandsaußenwände und die Stahlbetonstützen sind ungedämmt und nur mit einem
Innen- und Außenputz versehen. Die Glasfassade der Turnhalle besteht aus einfachver-
glasten Betonrahmenfenstern. Die Öffnungen der Schwimmhalle sind mit einfachen Poly-
carbonatstegplatten ausgefacht. Teilweise bestehen die Fenster und Außentüren in den
Geschossen EG und UG aus einfachverglasten Metallrahmenfenster, teilweise aus Metall-
rahmenfenster mit 2-fach Isolierverglasung. Das Dach über den Nebenräumen der Sport-
halle ist als Warmdach mit einer Mindestdämmschicht ausgebildet.

Die Sandwich-Paneele auf der Stahlfachwerkkonstruktion machen augenscheinlich den

Eindruck, dass diese zu einem späteren Zeitpunkt nach Errichtung des Gebäudes aufge-
bracht worden sind. Bei der Sanierungsvariante gehen wir davon aus, dass diese Sand-

wich-Paneele aufgrund ihres neueren Erstellungsdatums auf der bestehenden, mängel-
freien Stahlfachwerkkonstruktion verbleiben.

Fazit Gebäudehülle: Um den Wärmeschutz der heutigen Anforderungen ENEV 2016 zu er-
füllen, ist es bei der Sanierungsvariante notwendig die Gebäudehülle ab der tragenden
Konstruktion neu aufzubauen.

Statik

Zu diesem Punkt ist festzuhalten, dass relevante statische Unterlagen (Positionspläne,
Statische Berechnung, Ausführungspläne, Genehmigungsbescheide, Prüfberichte) für das
Bestandsgebäude nicht vorliegen.

Im Falle von baulichen, statisch relevanten Veränderungen sind Vergleichsberechnungen
der bestehenden Nutzlasten und der zukünftigen Lastsituation zu führen.

Bewertung der Technischen Gebäudeausrüstung

Sanitärtechnische Anlagen

Die im Schwimmbad vorhandenen Duschen wurden besichtigt. Teilweise sind die Du-
schen nicht mit einer Selbstschlussarmatur ausgestattet. Im Zuge einer Sanierung bzw.
Neubaus ist auf einen wassersparenden Betrieb und die Einhaltung des hygienisch not-
wendigen Wasseraustausches zu achten. Weiterhin ist davon auszugehen, dass durch Än-
derungen und/oder Reparaturen an der Wasseranlage auch Stränge mit stagnierendem
Wasser entstanden sind, sowie Leitungsabschnitte keinen bestimmungsgemäßen Betrieb
aufweisen und so ein Gesundheits-Gefährdungspotential nicht auszuschließen ist.

Die WC-Anlagen werden über Druckspüler betätigt. Eine Vorwandinstallation liegt hier
nicht vor.

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Abbildung 35: WC-Anlagen Turnhalle

Die sanitärtechnische Einrichtung ist aufgrund der größtenteils veralteten Anlagentechnik
und den immer höheren Anforderungen der Trinkwasserverordnungen als abgängig zu be-
werten.

Sanierungsempfehlung

Dem Hygieneaspekt und die hieraus resultierende Erfordernis eines regelmäßigen Was-
seraustausches in Leitungssystemen zur Trinkwasserbereitstellung ist in den letzten Jah-
ren intensiv Aufmerksamkeit gewidmet worden.

VDI 6023, DIN 1717 und die aktuelle Trinkwasserverordnung fordern konsequent einen
ausreichenden, regelmäßigen Wasseraustausch in den Leitungssystemen bzw. die effizi-
ente Vermeidung von stagnierendem Wasser.

Die Trinkwasser-Rohrleitungsführung wird daher so konzipiert, dass die Leitungen mög-
lichst an den Einrichtungsgegenständen „durchgeschliffen“ und an den jeweiligen Stran-
genden an ein automatisch arbeitendes Hygienespülsystem angeschlossen werden. Mit-
tels dieses Spülsystems kann das gesamte vorgeschaltete Rohrsystem in programmierten
Zeitintervallen durch Öffnen von Magnetventilen gespült und somit ein kompletter Was-
seraustausch in definierten bzw. von den Richtlinien und Normen vorgegebenen Zeitab-
ständen realisiert werden.

Als Hygienespülsysteme kommen Komponenten zum Einsatz, welche bereits eine inte-

grierte Spülfunktion beinhalten. Hierzu gehören Waschtischarmaturen, Urinal- und WC-
Spülungen.

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6.2.

a

Abbildung 36: Systemdarstellung des „Durchschleifens” von Trinkwasserleitungen
Wärmeversorgungsanlagen

Die Wärmeerzeugung besteht aus zwei baugleichen Niedertemperatur-Heizkesseln des
Herstellers Buderus. Die zugehörigen Gas-Gebläsebrenner werden mit Erdgas betrieben.
Die Nennwärmeleistung jedes Gasbrennwertkessels liegt bei 202 KW. Die gesamte Wär-
meleistung für das Bestandsgebäude kann somit mit insg. 404 kW angegeben werden.

Abbildung 37: Gasbrennwertkessel mit Gasgebläsebrenner

Die Erzeugerseite ist über eine hydraulische Weiche vom Versorgerkreis hydraulisch abge-
trennt. Zur Nachspeisung von Füll- und Ergänzungswasser wird eine Wasseraufberei-
tungsanlage des Herstellers Grünbeck eingesetzt. Die Wärmeverteilung erfolgt mittels
energiesparender Heizungswasserumwälzpumpen des Herstellers Grundfos.

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Abbildung 38: Wärmeverteilung im Untergeschoss

Die Anlagentechnik der Wärmeversorgungsanlagen befindet sich insgesamt in einem
technisch guten Zustand. Im Bereich der Technikzentrale im Obergeschoss (Lüftungstech-
nik) entspricht die Dämmung an den Verteilleitungen der Wärmeversorgungsanlagen nicht
mehr den Anforderungen der gültigen EnEV oder fehlt teilweise gänzlich.

Die Heizkörper wurden beim Ortstermin am 04.08.2020 besichtigt. Ein hydraulischer Ab-
gleich hat offensichtlich in den letzten Jahren stattgefunden. Zudem wurden Heizkörper
ausgetauscht. Im Bestand befinden sich derzeit Planheizkörper.

Aufgrund der umfangreichen Sanierung des Technikraumes und der aus dem Anbau resul-
tierenden Erhöhung der Heizlast des Gebäudes, ist die Wärmeerzeugung als abgängig zu
bezeichnen. Die Raumheizflächen können bei einer Sanierung übernommen werden. Die
Heizkörper im Bestand sind dann hydraulisch neu einzuregulieren.

Sanierungsempfehlung

Die Einbindung von Fernwärme wurde geprüft. Seitens der Stadt Köln liegt im Bereich
Köln Porz derzeit keine Fernwärme vor.

Als Wärmeerzeuger wird aufgrund der konstanten Wärmeanforderung im Schwachlastbe-
trieb ein BHKW-Modul mit einer thermischen Leistung von max. 30 kW und einer elektri-
schen Leistung von max. 20 kW vorgesehen.

Die verbleibende Leistungsanforderung übernehmen zwei Gasbrennwertkessel, die je
nach Wärmeanforderung nacheinander, bzw. gleichzeitig in Betrieb sind. Durch diese Anla-
genkonstellation werden die Anforderungen des EEWärmeG und der EnEV erfüllt. Für die
Trinkwassererwärmung wird ein Speicherladesystem vorgesehen. Die Raumheizflächen
im Bestand werden zwecks Energieeinsparungen mit den neu errichteten Raumheizflä-
chen mittels eines hydraulischen Abgleichs einreguliert. Somit erhält jeder Heizkörper die
benötigte Wassermenge.

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6.3.

Lüftungstechnische Anlagen

Die Lüftungsanlagen sind im oberen Geschoss des Technikbereichs angeordnet. Das Bau-
jahr der Anlage ist nicht bekannt, bzw. nicht dokumentiert. Eine Dokumentation über die
Anlagen liegt nicht vor. Die Lüftungsanlagen teilen sich auf die insgesamt drei Einzelanla-
gen wie folgt auf:

- Sporthalle
- Schwimmbad
- Duschen + Nebenräume

Abbildung 39: Lüftungsanlage Schwimmbad

Bei der hier vorliegenden Anlagentechnik ist eine hygienische Inspektion sowie Reinigung
nicht umsetzbar. Ein Reinigungskonzept lag bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie
nicht vor. Die Anlagentechnik der Lüftung befindet sich in einem allgemein schlechten Zu-
stand. Aus wirtschaftlichen und energetischen Gründen sind die Anlagen als abgängig ein-
zustufen und im Rahmen einer Sanierung in ihrer Gesamtheit zu erneuern. Die zugehöri-
gen Schaltanlagen sind nicht auf dem Stand der Technik und lassen sich auch nicht mo-
dernisieren.

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Sanierungsempfehlung

Die neuen Lüftungsanlagen wurden aufgrund von Nutzungsart und Nutzungszeiten auf die
gleichen Anlagentypen (Sportbad, Schwimmbad, Duschen + Nebenräume) wie im Be-
stand aufgeteilt.

Auf den Flächen im Technikbereich können Kompaktlüftungsgeräte mit integrierter hoch-
effizienter Wärmerückgewinnung installiert werden. Da die erforderlichen Luftmengen im
Vergleich zur derzeit installierten Luftmenge gestiegen sind, ist davon auszugehen, dass
die zur Verfügung stehende Technikfläche nicht ausreichend ist. Aus diesem Grund wer-
den von der Architektur zusätzliche Technikflächen berücksichtigt.

Die Luftmengen für die drei RLT Geräte wurden anhand von Grobauslegungen ermittelt:

- Sporthalle 10.000 m?/h
- Schwimmbad 12.000 m?/h
- Duschen + Nebenräume 8.000 m?/h

Die Zugänglichkeit für Wartungs- und Instandhaltungszwecke ist im Bestand über eine
Trittleiter stark eingeschränkt.

Abbildung 40: Zentraler Zugang RLT und Heizungstechnik

Für die neuen Anlagen sind weitergehende Energieeinsparungen möglich. So kann die
Luft für den Umkleidebereich zur Energieeinsparung doppelt genutzt werden. Die Luft
wird als Abluft aus dem Umkleidebereich abgesaugt, ggf. um einen Außenluftanteil zum
Schließen der Luftbilanz ergänzt, erwärmt und dem Dusch- und WC-Bereich als Zuluft wie-
derum zur Verfügung gestellt.

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6.4.

6.5.

6.6.

6.7.

Starkstromanlagen

Es ist davon auszugehen, dass im Zuge der sonstigen erforderlichen Sanierungsarbeiten
die gesamte Elektroanlage zu demontieren ist. Ein Wiederverwenden alter Bauteile ist auf-
grund des Alters sowie unklarer Mängelansprüche auszuschließen, sodass die gesamten
Installationen der Starkstromanlagen im Zuge der Sanierung an die neuen Erfordernisse
angepasst, vollständig erneuert werden. Die Blitzschutzanlage wird im Zuge der Dachsa-
nierung entfernt und ebenfalls einschließlich eines neu zu verlegenden Blitzschutz-Ringer-
ders erneuert. Beleuchtungsanlagen werden als steuerbare LED-Leuchten vorgesehen
und das Gebäude erhält eine batteriegepufferte Sicherheitsbeleuchtungsanlage.

Die neue Elektroanlage wird auf Basis der aktuell geltenden Normen und Vorschriften so-
wie den Empfehlungen der AMEV vorgesehen.

Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen

Alle bestehenden Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen werden im Zuge der
Sanierungsarbeiten demontiert. Für das Gebäude ergeben sich neue technische sowie
baurechtliche Anforderungen. So ist davon auszugehen, dass im Rahmen eines neuen
Brandschutzkonzeptes eine Brandmeldeanlage gefordert wird, die im Zuge einer Sanie-
rung errichtet wird. Hinzu kommen Signalisierungen, etwa für Menschen mit Beeinträchti-
gungen oder Amok- und Alarmierungsanlagen, die in Verknüpfung mit der Brandmelde-
technik als Lautsprecheranlagen ausgeführt werden. Für die Gebäudeabsicherung in Ver-
bindung mit Vereinsnutzungen ist heute der Einsatz elektronischer Zutrittssysteme als rei-
nes Schließsystem oder als Zutrittskontrollsystem zu empfehlen. Hinsichtlich der Daten-
kommunikation wird auch für ein Sportgebäude die Anbindung an Datennetze erforderlich.
Hierzu wird eine anwenderneutrale strukturierte Datenverkabelung vorgesehen, über die
perspektivisch ein WLAN-System aufgebaut werden kann.

Die neue Fernmelde- und Informationstechnische Anlage wird auf Basis der aktuell gelten-
den Normen und Vorschriften sowie den Empfehlungen der AMEV vorgesehen.

Fördertechnische Anlagen

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird eine barrierefreie Verbindung zwischen den Gebäu-
den erforderlich, die durch die Errichtung eines behindertengerechten Personenaufzugs
realisiert wird.

Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen

Im Zuge der Sanierung werden nahezu alle vorhandenen technischen Anlagen der Hei-
zungs-, Lüftungs- und Badewassertechnik erneuert werden müssen. Im Zuge dieser Um-
bauten wird es erforderlich, die zugehörige Mess- und Regelungstechnik ebenfalls zu er-
neuern und über eine Gebäudeautomation zusammenzufassen, sodass ein energetisch
optimierter Anlagenbetrieb ermöglicht wird. Darüber hinaus bietet eine derartige Anlage
die Möglichkeit über herstellerneutrale Schnittstellen (z. B. BacNet) Ferndiagnosen oder
-eingriffe vorzunehmen und die Energieflüsse im Gebäude zu erfassen und an eine zent-
rale Stelle weiterzuleiten. Die neuen Gebäudeautomationsanlagen werden auf Basis der
aktuell geltenden Normen und Vorschriften sowie den Empfehlungen der AMEV vorgese-
hen.

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6.8.

Badewassertechnische Anlage

Die Schwimmbadtechnik ist zum Großteil von 1984 und entspricht in großen Teilen nicht
mehr den aktuellen Normen und Vorschriften. Die Schwimmbadtechnik ist als abgängig zu
bewerten.

Bestandsaufnahme der Schwimmbadtechnik

Abbildung 41: Filtertechnik Abbildung 42: Schaltschrank

Vorhandene Aufbereitungsverfahren und Desinfektion
Die Filtration erfolgt über zwei konventionelle Stahl-Druckfilter. Diese sind aufgrund der
Einbringsituation geteilt ausgeführt. Für die Desinfektion wird Chlorbleichlauge eingesetzt.

Beckendurchströmung

Nichtschwimmbecken

Nach DIN 19643 sind 100 % des Umlaufvolumenstroms über die Rinne zu führen. Roh-

wasser über das Becken abzuführen ist nicht zulässig. Das Schwallwassersystem muss

inkl. der Rinne und den Rinnenabläufen den aktuellen Anforderungen angepasst werden.

Abbildung 43: Becken 12,5 m x 8,00 m Abbildung 44: Rinne mit Rinnenablauf

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Mess- und Dosiertechnik
Die Mess- und Dosiertechnik wurde bereits in Teilen ausgetauscht.

Abbildung 45: Mess- und Dosiertechnik

Rohwasserspeicher/Schwallwasserbehälter

Das nutzbare Volumen in einem Rohwasserspeicher setzt sich zusammen aus Wasser,
das durch Badegäste verdrängt wird, Schwallwasservolumen und Wasservorrat für die Fil-
terspülung. Demnach wird ein Behälter mit einem Nutzvolumen von ca. 21 m? benötigt.
Ein Behälter dieser Größenordnung kann im Beckenumgang UG nicht untergebracht wer-
den. Das Wasser für die Filterrückspülung muss also entweder aus dem Becken oder aus
einem separaten Behälter genommen werden.

Filterrückspülung
Eine nach Anhang 31 Abwasserverordnung geforderte Rückspülwasseraufbereitung ist

nicht vorhanden und müsste bei einer Sanierung ergänzt werden, wenn die geforderten
Grenzwerte nicht eingehalten werden können. Nach der DIN 19643 sind Rückspülge-
schwindigkeiten mit Wasser von 60 m/h und mit Luft von 60-80 m/h vorzuhalten. Diese
Vorgaben können durch die vorhandenen Anlagen nicht eingehalten werden.

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6.9.

Sanierungsempfehlung badewassertechnische Anlagen

Umwälzleistungen nach der DIN 19643:2012-11

Schwimmbecken

DIN Bezeichnung Nichtschwimmerbecken
Aufbereitungsvolumenstrom 0,370 Ayk

0,370 x 100 m? / 0,5 74 m®/h

erf. Filterfläche 2,47 m?

Für die Aufbereitung kommen Saugfilter zum Einsatz. Diese Technik verbraucht, im Ver-
gleich zu konventionellen Standard-Druckfiltern, weniger Strom und Wasser. Als Belast-
barkeitsfaktor wird k= 0,5 1/m? gewählt. Dabei wird 100 % des Beckenzulaufvolumen-
stroms über die Filter gefahren. Die Anlagen werden vollautomatisch betrieben. Zur Redu-
zierung von gebundenem Chlor und THM wird Aktivkohle eingesetzt.

Für die Rohwasserpumpen sind Permanent-Magnet-Motor-Pumpen mit höchster Energie-
effizienz und Frequenzumformer eingeplant.

Die Desinfektion wird als Chlorelektrolyse-Anlage ausgeführt. Dabei wird aus Salz, Wasser
und Strom Natriumhypochloritlösung bereitet. Bei der Elektrolyse sind keine gefährlichen
Chemikalien erforderlich - sie ist eine sichere Alternative zu Chlorgas, Bleichlauge und
Chlortabletten.

Für den Betrieb der Filteranlagen ist eine Steuerung mit Touch-Paneel im Schaltschrank
vorgesehen. Die Steuerung der Dosieranlagen erfolgt vollautomatisch.

Wasserbehälter werden vor Ort aus PP gefertigt und mit Trinkwasseranschluss versehen.
Das anfallende Rückspülwasser aus den Filteranlagen wird in einem Schlammwasserbe-

hälter aufgefangen. Nach einer gewissen Sedimentationszeit wird das Wasser an der
Oberfläche abgesaugt und in geringen Mengen dem Schmutzwasserkanal zugeführt.

Gesamtbewertung der Technischen Gebäudeausrüstung
Die komplette Anlagentechnik im Gebäude ist unter Betrachtung des Alters und der wirt-

schaftlichen, hygienischen sowie energetischen Aspekte als abgängig zu bewerten und
sollte im Rahmen einer Sanierung erneuert werden.

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11.

Sanierungskonzept

Zusätzlich zu der energetischen und technischen Sanierung des Gebäudes beinhaltet das
Sanierungskonzept funktionale und betriebliche Optimierungen. Die Optimierungen sind
im Folgenden aufgelistet:

- Funktionale Zuordnung der Räumlichkeiten

- Ergänzung von Nassräumen im EG zur funktionalen Unabhängigkeit der Nassräume UG
und EG

- Trennung von reinen und unreinen Zonen

- Lagerflächen werden ergänzt

- Barrierefreie Erschließung aller Nutzungsbereiche

- Fluchtwegesituation

- Ergänzung zweier Lüftungszentralen für die Versorgung der Turnhalle, Schwimmhalle
und den Nebenräumen

Erweiterungsmöglichkeiten / Städtebauliche Vorgaben

ie f

Erweiterungsflächen

er
rn 7°
der Nutzergruppe ",
Schüler y4

SYT n /

Abbildung 46: Verortung möglicher Erweiterungsoptionen / städtebauliche Vorgaben

Aufnehmen der
/ Gebäudoflucht
[% \_Freihalten der

In Är R Feuerwehrzufahrt

Mögliche Erweiterungsflächen stehen nördlich vor dem bestehenden Nebenraumtrakt so-
wie östlich vor der Stirnseite der Turnhalle zur Verfügung. Die nördliche Erweiterungsflä-
che wird begrenzt durch die bestehende Feuerwehrzufahrt und durch die Gebäudeflucht
der bestehenden flankierenden Gebäude entlang der Gilgaustraße. Der Verzicht auf die
drei bestehenden Stellplätze ist durch die Nutzung dieser Erweiterungsfläche erforderlich.
Durch die Bewegungsrichtung der Hauptnutzergruppe von der Pausenhoffläche in Rich-
tung des Gebäudes wird der neue Eingangsbereich an der Schnittstelle der beiden Erwei-
terungsflächen vordefiniert.

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Aufgestel

12.

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Rückbaumaßnahmen

orderlich:

UG2

pbr

Für die Sanierung des Gebäudes sind folgende Rückbaumaßnahmen geschossweise er-

- Baugrubenaushub für den Anbau mittels Spundwände aufgrund der beengten Platzver-

hältnisse

- Baugrubenaushub zur Freilegung der Kelleraußenwände/rheinhangseitig Sicherung des

Arbeitsraums gegen Abrutschen
- Abbruch aller TGA-Bauteile

- Demontage aller Kelleraußenfenster

- Abbruch Fußbodenaufbau
— Ausbau aller Türen

- Entfernen Wandaufbau Bitumendickbeschichtung

-— Abbruch KS-Stützenverstärkung

- Abbruch Stb-Beckenwände und Stb-Wassergewöhnungstreppe

B
ff

| |Freitegung der
| | Kelleraussenwände
| Hinweis: beengte
|| Platzverhäitnisse,
| Sicherung des
| | Arbsiteraums gegen

|] asien

Baugrubenauehub für Anbau
aufgrund beengter
Piaizverhätnisse

Vorbau durch Spundwände

Abbildung 47: Rückbaumaßnahmen UG2

Estrich

au
jehtung

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UG 1

- Demontage aller Fenster

- Entfernen des Außenputzes und der Regenfallrohre
- Abbruch Stb-Vordach

-— Abbruch Außenluftschacht

- Demontage Hausanschluss

- Abbruch der Kellerlichtschächte

- Abbruch aller TGA-Bauteile

- Abbruch Fußbodenaufbau in allen Räumen

- Entfernen Wandaufbau in allen Räumen

— Ausbau aller Türen

- Abbruch StB-Zwischenpodest am Zugang zum Tiefkeller

pbr

- Aufstemmen der Bodenplatte und Demontage der Grundleitungen im nicht unterkeller-

ten Bereich
- Abbruch aller Unterdecken
- Abbruch innenliegende Stb-Treppe

Le:
‚Abbruch Fusshodenaufbau Fliesen / Abdichtung /Estrieh ! Dämmung |

Aussenwand UG:
Fensterband aus Stegplatten aus

Polyearbonat Abdichtung
elnfachverglaster Lochfenster © „. Abbruch Wandaufbau
intfernen des Aussen- und I} Fliesen /Putz

Innenputzes ‚Abbruch Unterdecke

und der Regenfallrohre ‚Alu-Lamellen - Unterdecke inkl. Minerawolleauflage
‚Ausbau der Türen

‚Aufetenmen der Bodenplatte
Aufstemmen der Bodenplatie
zum Austausch des
Bodenablaufs und der
Grundleitungen

Abbruch Vordach
‚Abbruch
Lüftungs-
Sehacht N,
Baugrubenaushub
für Anbau
aufgrund beengter
Platzverhältnisse
Verbau durch
Spundwände

Abbildung 48: Rückbaumaßnahmen UG1

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EG

Demontage aller Fenster

Entfernen des Außenputzes und der Regenfallrohre
Abbruch Stb-Außenbalkon

Abbruch Eingangstreppe

Abbruch aller TGA-Bauteile

Abbruch Fußbodenaufbau in allen Räumen
Entfernen Wandaufbau in allen Räumen

Abbruch aller Unterdecken

Abbruch innenliegende Stb-Treppe

‚Abbruch bestehender
-Aussenbalkon inkl. Geländer

E6
‚Abbruch Fussbodenaufbau
‚Abbruch GK -Unterdecke
inkl. Beleuchtung
‚Abbruch RLT - Anlage im
Fussbodenaufbau und
Wandbereich

Erhalt und Schutz der fest
eingebauten Turngeräte
‚Ausbau der Türen
Ausbau WC-Trennwände

#

r

‚Aussenwand EG:
‚Abbruch einfachverglaster
Betonrahmenfenster EG

einfachverglaster Lochfenster
Entfernen des Aussenputzes
und der Regenfallrohre

Umverlegung
Transformatorenhaus

‚Abbruch Stb-Zugangstreppe,

‚Abbruch Stb-Innentreppe

Abbildung 49: Rückbaumaßnahmen EG

Seite 42 von 53

r

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73.

ES:
‚Abbruch Fussbodenaufbau

‚Aöbruch CK -Unterdecke

Inkl, Beleuchtung

‚Abbruch RLT - Anlage im Fussbodenaufbau und Wandbereich
Erhalt und Schutz der fest eingebauten Turngeräte

‚Ausbau der Türen

‚Aussenwand EG;
‚Abbruch einfachverglaster Betonrahmenfenster EG
einfachverglaster Lochfenster

Entfernen des Aussenputzes

und der Regenfallrohre

‚Abbrucn Dachaufbau Anbau
Bitumenbahr / Wärmedämmung /

Dampfsperre N

‚Abbruch Stb-Dachüberstand N
Ahbruch Sth-7uganostrenne

‚Abbruch Stb-Kellerlichtschächte

Abbiucli bestelisuder
‚Aussenbalkon Inkl
Geländer

‚Aussenwana us:
Fensterband aus
Stegpiatten aus
Polycarbonat
einfachverglaster

Lochfenster
zn Entfernen des Aussen-
und Innenputzes
und der Regenfallrohre

Baugrubenaushub zur
Freilegung der
Kelleraussenwände
Hinweis: beongte
Platzverhältnisse,
Sicherung des
Arbeltsraums gegen
‚Abrutschen
Baugrubenaushub für Anbau
aufgrund beengter Platzverhältnisse

Verbau durch Spundwände Tiefkeller:

‚Abbruch aller TGA-Bauteile
‚Abbruch Fussbodenaufbau Estrich / Abdichtun! /Estrich / Dämmung / Abdichtung

‚Abbruch Fussbodonaufbau Fliesen / Abdichtung

Aökruinaker TenBaneie Abbruch Wandaufbau ‚Abbruch Wandaufbau

Abbruch Geländer inkl. Treppe Bitumen-Dickbeschichtung Fliesen / Putz

Abbruch Sib-Zwischenpodest Abbruch Stützen - Verstärkung KS-Wandpfeiler Abbruch Unterdecke

Abbruch Kellorfenster ‚Abbruch Stb-Beckenwände und Stb - Alu-Lamellen - Unterdecke inkl. Mineralwolleauflage
Beikeneinslisyslieppe ‚Ausbau der Türen

Abbildung 50: Rückbaumaßnahmen Schnitt 3-3
Sanierungsmaßnahmen

Für den Teilumbau mit Anbau des Gebäudes sind folgende Sanierungsmaßnahmen erfor-
derlich:

- Betonsanierung aller geschädigter Bereiche

- Erstellung Anbau als WU-Konstruktion

- Wasserdichter Anschluss an Bestand mittels Klemmfugenband

- Aufbringen einer Bitumendickbeschichtung, Perimeterdämmung an allen erdberühren-
den Bestandskelleraußenwänden

- Aufbringen einer Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit in den Kellerräumen im
Bestand

- Einbau eines Edelstahlbeckens

- Neuaufbau aller Boden-, Wand- und Deckenaufbauten und Beläge

- Neuaufbau der Außenhülle gemäß EnEV 2016

- Gitterrost Fluchtbalkon als zweiter Fluchtweg aus der Sporthalle

- Vorhaltung des zweiten Fluchtweges aus dem Tiefkeller und der Schwimmhalle

- Neuer Innenausbau (Prallwand usw.)

- Komplettaustausch der Gebäudetechnik

- Neue Grundleitungen im nicht unterkellerten Bereich

- Ausstattung mit einem barrierefreien Aufzug

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BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz

Aufgestellt am: 04.12.2020

Dachaufbau EG: uc: E6
Dampfsperre / Bodenaufbau: Neubau Sportboden
Gefälledämmung / Gefälle - Verbundestrich / Neubau Prallwand bis 2 m Höhe
Bitumenabdichtung Verbundabdichtung und Fliesenbelag darüber neuer Wandanstrich
Wandaufbau: Integration der feststehenden
Zementputz Sportgeräte mit Öffnungsflügel in die
Verbundabdichtung und Prallwand
Fliesenbelag bis BRH Fensterband Neubau Leichte -Unterdecke

‚Akustisch wirksame Unterdecke balwurfsicher, akustisch wirksam
inkl. Beleuchtung
Podestaufstiegsleiter

N |

RLT-Ahlage Schwimmhalle
RLT-Ahlage Umkleiden

Porimator

Bitumendiekbeschichtung /

Schwarze Wanne und

Perimeterdämmung / Beckenkörper

Noppenbahn Boden:

Betonsanierung Bodenplatte Becken /

Leichtbeton / Estrich / Edelstahlboden

dazwischen Einströmkanäle

Betonsanierung Aussenwände
und Innenwände
Technikräume

Seitenwände‘
Gitterrosttreppe mit, Edelstahlstützen mit Ankerplatte und
Geländer umlaufenden Aufbeton, Edelstahlblech

hochliegende umlaufende Schwallwasserrinne
Edeistahlwassergewöhnungstreppe

Ze inkl Unterkonstruktion aufliegend auf den Stb-Rippen

Abbildung 51: Sanierungsmaßnahmen Schnitt 3-3

7.4. Sanierungsmaßnahmen Beckenkörper

r

Aussenwand EG;
Betonsanierung an
Kleinflächen

WODVS in Anlehnung ENEV
Pfosten - Riegel Fassade
mit
Sonnenschutzverglasung /
Aufteilung der Pfosten und
Riegel in Anlehnung an die
bestehende Fassade inkl.
RWA-Abzug

‚Aussenwand EG
Gitterrost - Fluchtbalkon
mit Geländer und Treppe
zum Tiefhof inkl.
Einzeltundamente

Betonsanierung an
Unterzug

Aussenwand UG:
Betonsanierung an
Kleinflächen

WDUS in Anlehnung
ENEV

Pfosten - Riegel Fassade
mit
Sonnenschutzverglasung

Permeter:
Bitumendickbeschichtung
/ Schwarze Wanne und
Perimeterdammung /
Noppenbahn

Betonsanierung
Stb-Umfassungswände /
Stb-Stützen Tiefkeller
Bitumenabdichtung
Bodenplatte / Estrich auf
Trennlage

Das Schwimmbecken im aktuellen Zustand mit einer Auskleidung in Fliesen, einer nicht
umlaufenden Schwallwasserrinne und einem tiefliegenden Wasserspiegel weist Schäden

auf und bedarf einer umfangreichen Sanierung.

Die bestehenden Beckenwände erfordern außenseitig durch chlorid- und

hochliegende Überlaufrinne einer tiefliegenden Rinne vorzuziehen.

Edelstahlbeckenbodenplatte integriert sind.

aronatisierungsindizierter Korrosion eine umfangreiche Betonsanierung.

Die Schwallwasserrinne ist gemäß DIN 19643 umlaufend um das gesamte Becken zu
ühren. Aufgrund der sich oberhalb des Wasserspiegels sammelnden Gase ist eine

Aufgrund der Vielzahl an wesentlichen Mängeln ist die wirtschaftlichste Lösung die
Beckenwände mit der Wassergewöhnungstreppe oberhalb der schrägliegenden
Beckenbodenplatte abzutrennen und ein freistehendes Edelstahlbecken auf die
bestehende, im Gefälle liegende Stb-Bodenplatte aufzustellen. Am Rand stützt sich das
Edelstahlbecken gegen die Beckenumlaufplatte, um die Horizontalkräfte aufzunehmen.
Die Beckeneinströmung erfolgt über Bodenrinnen, die im Aufbau unter der

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pbr

BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz

Aufgestellt am: 04.12.2020

75.

OK Wasserspiegel
v

Abbildung 52: Beckenwand Bestand / Abbruch in Gelb

OK Wasserspiegel

m

Abbildung 53: Neue Beckenwand aus Edelstahl mit hochliegender Schwallwasserrinne
und Horizontalabsteifung

Sanierungskonzept Grundrisse

Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Schwimmhalle
Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Sporthalle

Siehe Anlage 08 und 09

Der folgende Lageplan und die vier Grundrisse zeigen das Sanierungskonzept in zeichneri-
scher Darstellung für die Ebenen U2, U1, EG und OG. Aus diesen Grundrissen gehen die
Neuorganisation der Räumlichkeiten, der Anbau für die Lüftungszentrale, innere Abbruch-
und Neubaumaßnahmen sowie die Einpassung des neuen Baukörpers in die Bestandsitua-
tion hervor.

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Tiefhof

Zugang
Schwimmhalle

tn

Abbildung 54: Lageplan

IE SAVEENN TEN

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r

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Abbildung 56: Grundriss UG1 - Schwimmhalle

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und Schwimmhalle Köln Porz

BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport-

Aufgestellt am: 04.12.2020

Abbildung 57: Grundriss EG - Sporthalle

Abbildung 58: Grundriss OG - Lüftungszentrale Sporthalle

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Aufgestellt am: 04.12.2020

Gebäudedaten Sanierungskonzept
Bruttogeschossflächen

uU2 284 m?

u1 510 m?

EG 647 m?

OG 81m?

Summe 1.522 m?
8. Neubau

Für die Kostenermittlung einer Neubau-Variante liegen folgende Annahmen zu Grunde:
Der Neubau ist mit der gleichen BGF wie die Sanierungsvariante gerechnet. Das Raumpro-
gramm entspricht der Vergleichsvariante und es wird angenommen, dass der Neubau an
der gleichen Stelle wie der Bestand errichtet wird.

Für den Neubau ist ein Komplettrückbau des bestehenden Gebäudes erforderlich.

Der folgende Lageplan und die drei Grundrisse zeigen die Neubau-Variante in zeichneri-
scher Darstellung für die Ebenen U1, EG und OG. Aus dem Lageplan geht die Einpassung
des neuen Baukörpers in die Bestandsituation hervor.

Ahhhnap. Lulll

Sn |

Zugang \
Turnhal

N

Abbildung 59: Lageplan - Neubau

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Abbildung 60: Grundriss UG1 - Neubau - Schwimmhalle

Abbildung 61: Grundriss EG - Neubau - Turnhalle

Abbildung 62: Grundriss OG - Neubau - Lüftungszentrale Turnhalle

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9. Kostengegenüberstellung / Bauzeitgegenüberstellung

Kostengegenüberstellung

Die Gegenüberstellung der Herstellkosten nach DIN 276 für die Varianten

- Neubau und
- Sanierung

ist der im Anhang befindlichen tabellarischen Auflistung (Anlagen 18 und 19) zu entneh-
men. Es handelt sich hierbei um Nettokosten mit Stand vom Oktober 2020. Aufgrund der
derzeit vorherrschenden allgemein sehr guten Auftragslage können die ausführenden Fir-
men den Kalkulationsrahmen relativ hoch ansetzen. Dieser Marktsituation folgend erreicht
das Preisgefüge derzeit kontinuierlich neue Höchststände.

Zusammenfassend ergeben sich folgende Herstellkosten für die Sanierung bzw. für den
Neubau der Schwimm- und Sporthalle:

- Neubau: 4.340.068,00 € netto
- Sanierung: 3.867.798,00 € netto

Die Variante Sanierung ist somit um 472.270,00 € netto günstiger als die Variante Neubau.

Bauzeitgegenüberstellung
Der im Folgenden dargestellten Zeitschiene gehen sowohl bei der Sanierungs- als auch
bei der Neubauvariante eine Auslobung der Planungsleistung sowie der Planungsprozess
voran. Die damit verbundenen Fristen sind zu berücksichtigen.

Für die Teilabbruchmaßnahmen inkl. Schadstoffsanierung im Bestand werden 3 Monate,
für den Komplettabbruch bzw. die Baufeldfreimachung inkl. Schadstoffsanierung beim
Neubau werden voraussichtlich 6 Monate benötigt.
Die Bauphase / Inbetriebnahme bei der Sanierungsvariante beträgt ca. 18 Monate, bei der
Neubauvariante ca. 20 Monate.
Daraus ergibt sich bei der Sanierungsvariante eine Gesamtbauzeit von 21 Monate, bei der
Neubauvariante von 26 Monate.

stand November 2020
Nr.| _ Vorgangsname
1 Baubeginn
3 | Senaastorsaner.y
Abbruch
3 |  Betonsanierung
Bauphase /
Inbetriebnahme
| Fenssener ©
Übergabe “
[nen Sanierung. ‚Anmerkungen:
Eiweige Bauzeilwerlängerungen durch
| Neubau Schlechtwetterereignisse / Winterbauzeit sind in den

Bauzeiten nicht berücksichtigt

Abbildung 63: Bauzeitgegenüberstellung

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BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz

Aufgestellt am: 04.12.2020

10.

Empfehlung

Hinweis

Da die Turnhalle im EG zurzeit noch in Betrieb ist, ist die Fluchtwegsituation aus der Turn-
halle dringend durch einen Brandschutzsachverständigen zu beurteilen.

Der südseitige Randbalken im Schwimmbadraum UG1 ist aus statisch konstruktiven Erfor-
dernissen dringend zu sanieren (siehe Anlage 05, Seite 27 und Anlage 06, Seite 21).

Fazit - Sanierungsvariante (+ = positiv, - = negativ)

+ Erhalt der vorhandenen Gebäudestruktur

- Eingeschränkte lichte Raumhöhe

- Unvorhersehbare, noch nicht erkannte Schäden an der Altbausubstanz
- Tiefkeller liegt im Bereich des rechnerischen Jahrhunderthochwassers

- Schwachstellen bei der druckwasserdichten Ausführung der Abdichtung der Kellerau-
ßenwände

+.  Geringere Investitionskosten als Neubau
- Funktionale Kompromisse durch die Altbausubstanz

Bleibende Schwachstellen bei der energetischen Sanierung

Fazit - Neubau (+ = positiv, - = negativ)
+ energetischer Standard des gesamten Gebäudes

+  Herausheben des Tiefkellers aus dem Bereich des rechnerischen Jahrhunderthoch-
wassers möglich

+ Ausbildung einer druckwasserdichten Wanne

+ optimale Schwimmbeckengeometrie

+ an die Nutzergruppen angepasste Grundrisskonfiguration
+ Erreichbarkeit der Technikflächen

- Höhere Investitionskosten als Sanierungsmaßnahme

- längere Bau- und Projektzeit

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BV 2020 2 1

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16 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz

Aufgestellt am: 04.12.2020

Ein Neubau ermöglicht einen Grundriss, in dem die täglichen Abläufe vereinfacht und opti-
miert werden können. Dieses wirkt sich positiv auf die Bedürfnisse der Schule und der
Nutzer aus.

Des Weiteren erhöht sich aufgrund der globalen Klimaerwärmung das Risiko, dass ver-
mehrt rechnerische (HW100) oder seltene Jahrhunderthochwasserereignisse (HW200)
sich ereignen. Mit einem Neubau kann auf die Grundstückslage in einem hochwasserge-
fährdeten Bereich reagiert werden.

Somit erscheint ein Neubau in der Quintessenz wirtschaftlicher und nachhaltiger.

Aufgestellt,

Osnabrück, 04.12.2020

[
| | onnemors

/

11. Anlagen

Fo

An
An
An
An
An
An
An
An
An
An
An
An
An
An
An
An
An
An
An

gende Anlagen sind dieser Studie beigelegt:

age 01_Bericht Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln - mit Anlagen

age 02_Kurzbericht Stützen Kriechkeller

age 03_Erster_Ist-Zustandsbericht

age 04_B 6340 Prüfbericht Lehrschwimmbecken Hohe Straße

age 05_Bauwerksbuch 2011 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle
age 06_Sichtprüfung 2015 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle
age 07_2018-11-21 Schadstoffgutachten

age 08_Schnitt 3-3_Grund- und Hochwasserstände

age 09_Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Schwimmhalle

age 10_Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Sporthalle

age 11_Sanierung_Grundriss U2

age 12_Sanierung_Grundriss U1

age 13_Sanierung_Grundriss EG

age 14_Sanierung_Grundriss OG

age 15_Neubau_Grundriss U1

age 16_Neubau_Grundriss EG

age 17_Neubau_Grundriss OG

age 18_Kostenschätzung Sanierung

age 19_Kostenschätzung Neubau

Seite 53 von 53

Anlage 11 - Sanierung_Grundriss U2

9 Zeichen

Anlage 11

Anlage 19 - Kostenschätzung Neubau

40 Zeichen

Gesamtbetrag
4.340.068,00 €  OZ Kurztext

Anlage 14 - Sanierung_Grundriss OG

105 Zeichen

Anlage 14

Turnhalle
F: 311,25m?

Zu- und Abluft Turnhalle

Technikzentrale
RLT-Anlage Sporthalle
50,4 m?

Anlage 17 - Neubau_Grundriss OG

38 Zeichen

Anlage 17

Technik

Luftraum
Turnhalle

Anlage 10 - Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Sporthalle

1365 Zeichen

BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Köln - Porz / Anlage 10
Gegenüberstellung Raumprogramm Ist - Zustand / Soll - Zustand / Sanierung und Neubau

Erdgeschoss - Sporthalle

Raumprogramm Erdgeschoss (Ist - Zustand Raumprogramm Erdgeschoss (Soll - Zustand

Turnhalle
311,25 m?
LRH:  5,40m

Tumhalle
311,25 m?
LRH: 5,40m

&
S
g
5
j
a

Umkleide M. inkl. Fönplätze
13 m?, LRH:3m

Umkleide M. inkl. Fönplätze
mind. Banklänge 6m
14 m?, LRH: 2,50 m

Waschen / Duschen M.
Kleineinheit: 2 x Waschstelle / 3 x Duschen / 1x WC
17 m?, LRH: 2,50 m

Umkleide J. inkl. Fönplätze
14,5 m?, LRH:3m

Umkleide J. inkl. Fönplätze
mind. Banklänge 6 m
13 m?, LRH: 2,50 m

Waschen / Duschen M.
Kleineinheit: 2 x Waschstelle / 3 x Duschen / 1 x WC / Urinal
18 m?, LRH: 2,50 m

Umkleide Lehrer
9m?, LRH:3m

Umkleide Lehrer D.
1x Waschstelle / 1 x Duschen
11 m?, LRH: 2,50 m

Umkleide Lehrer H. / Regieraum / 1. Hilfe - Raum
1x Waschstelle / 1 x Duschen
17 m?, LRH: 2,50 m

Barrierefreier Umkleideplatz mit abschließbaren Spinden
1x Waschstelle / 1 x barrierefreie Dusche / 1 x WC / 1 x Liege
16 m?, LRH: 2,50 m

WCM./WCN.
10. m?, LRH: 2,98 m

WC -H- Eingangsbereich
1x Waschstelle / 1 x WC / 1 x Urinal
5 m?, LRH: 2,50 m

Putzmittelraum

1 x Ausgussbecken
8 m?, LRH: 2,50 m
Geräteraum

44 m?, LRH:3m

Geräteraum
68 m?, LRH: 2,50 m

at DOoa En

j 3

Gesamtfläche aller Nebenräume: 90,5 m?

i
;
5
2

Anlage 15 - Neubau_Grundriss UG1

185 Zeichen

Anlage 15

Flur

Lehrer
Umkleide
Lager
Umkleide
Behinderten
Umkleide
Erste Hilfe

Lehrer
Umkleide
Umkleide
Behinderten
Umkleide
Erste Hilfe

Beckenumgang

Schwimmbecken

Aufzug

Technik

Anlage 09 - Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Schwimmhalle

1793 Zeichen

BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Köln - Porz /

Anlage 09

Gegenüberstellung Raumprogramm Ist - Zustand / Soll - Zustand / Sanierung und Neubau

Untergeschoss U 1 - Schwimmhalle

Raumprogramm Untergeschoss 1 (Ist - Zustand)

BE EG © Fr

B 1% FE 8
3 E 2 s & |

E FH 3:

3

m m ©

Gesamtfläche Nebenräume: 112,5 m?

Schwimmhalle

206,421 m?, LRH: 3m
Wasserfläche inkl.
Wassergewöhnungstreppe

ca. 100 m?, 3 Bahnen a 2,00 m
Beckenumgangsfläche

107 m?

Umkleide
32 m?, LRH: 2,98 m

Umkleide
25 m?, LRH: 3m

Duschen
14 m?, LRH: 2,64 m

Toiletten
6 m?, LRH:3m

Duschen
14 m?, LRH: 2,64 m

Toiletten
6 m?, LRH: 2,54 m

Umkleide L.
6 m?, LRH: 2,54 m

Umkleide L.
5 m?, LRH: 2,54 m

Geräteraum
4,5 m?, LRH: 2,54 m

Raumprogramm Untergschoss 1 (Soll - Zustand )

[Schwimmhalle

Nebenräume

E EoE

|Umkleide

!

IIraum

FR

Gesamtfläche Nebenräume: 123 m?

Schwimmhalle

206,421 m?, LRH: 3m
Wasserfläche inkl
Wassergewöhnungstreppe

ca. 100 m?, 3 Bahnen a 2,00 m
Beckenumgangsfläche

107 m?

Empfehlung für Neubau:
Wasserfläche 8 m x 12,50 m
100 m?, 4 Bahnen a 2,00 m
Verzicht auf die
Wassergewöhnungstreppe und
Einbau eines Hubbodens

Umkleide M.
(min. 10 m Banklänge)
16 m?, LRH empfohlen. 2,75 m

Umkleide J.
(min. 10 m Banklänge)
20 m?, LRH empfohlen. 2,75 m

Waschraum M.
(5 x Duschen / 1 x Waschstelle /1 x WC)
17m?, LRH empfohlen. 2,75 m

Waschraum J.
(5 x Duschen / 1 x Waschstelle /1 x WC 1 x Urinal)
17m?, LRH: 2,50 m

Barrierefreier Umkleideplatz mit abschließbaren Spinden

mit Erste Hilfe Raum

1 x Waschstelle / 1 x barrierefreie Dusche /1 x WC /1 x Liege
16. m?, LRH: 2,50 m

Umkleide Sportlehrer
1x Waschstelle / 1 x Duschen
8 m?, LRH: 2,50 m

Umkleide Lehrer D.
1x Waschstelle / 1 x Duschen
9 m?, LRH: 2,50 m

Geräteabstellraum:
10m?, LRH: 2,50 m

Reinigungsgeräteraum:
10m, LRH: 2,50 m

Anlage 03 - Erster Ist-Zustandsbericht

27443 Zeichen

Erster Ist-Zustandsbericht 
 zur Betonkonstruktion des 
 Lehrschwimmbades 
 
  
 
Bauobjekt:   Städtische Gemeinschaftsgrundschule 
   Porz-Ensen-Westhoven 
   hier: Lehrschwimmbecken im UG der Turnhalle 
   Hohe Str. 77-79 
   51149 Köln 
 
 
Antragsteller:  Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
   Objektmanagement 
   Objektcenter Schulen im Stadtbezirk 7 
   Ottoplatz 1 
   50679 Köln 
 
Ersteller:   Henneker, Zillinger Ingenieure  
   Königswinterer Str. 329 
   53227 Bonn 
 
   November 2019 
 
 
 
 
 
 
 
 
 170557-03I

Seite:         1 
 
Auftrags-Nr.: 170557 – 03I 
 
Erster Ist-Zustandsbericht 
Betonkonstruktion Schwimmbecken 
 
 
 
Inhalt       Seite 
 
  1.  Veranlassung, Auftrag und Inhalt des Berichts            2 
 
  2.  Regelwerke sowie vorliegende Bestandsunterlagen und Berichte         2 
 
  3.  Bauwerksbeschreibung               3 
 
  4.  Erläuterungen zur karbonatisierungsinduzierten und chloridinduzierten 
       Bewehrungskorrosion               3 
 
  5.  Beschreibung des Untersuchungsablaufs und –umfangs          4 
 
  6.  Zusammenstellung der Ergebnisse der Materialuntersuchungen         5 
 
  7.  Visuelle Schadensaufnahme              7 
 
  8.  Noch erforderliche Untersuchungen für umfängliche Ist-Zustandfest- 
       stellung des Beckens und Technikraums mit Kostenansatz        21 
 
  9.  Grobe Sanierungskosten für den aktuell bekannten Ist-Zustand        23 
 
10. Ist-Zustand und Abschätzung Sanierungsbedarf Stahlbetonbauteile 
      angrenzende Gebäudeteile            25 
 
11. Abschließender Hinweis zur Kostenaufteilung Gebäudesanierung / 
      Beckensanierung              25

Seite:         2 
 
Auftrags-Nr.: 170557 – 03I 
 
Erster Ist-Zustandsbericht 
Betonkonstruktion Schwimmbecken 
 
 
 
1.  Veranlassung, Auftrag und Inhalt des Berichts 
 
Auf Grundlage offensichtlicher Betonschäden am Lehrschwimmbecken - verursacht durch 
wasserführende Risse und undichte Rohrdurchführungen - wurden wir dazu beauftragt, die 
Betonsubstanz der Beckenkonstruktion und umlie-genden Stützen und Decken des Tiefkellers im 
Hinblick auf deren Ist-Zustand zu untersuchen. Desweiteren sollte das Lehrschwimmbecken in 
Hinblick auf das vorliegende Schadenspotential, die Sanierungsbedürftigkeit und möglichen 
Sanierungskosten beurteilt werden. 
 
Zu diesem Zweck wurden von uns erste umfangreiche materialtechnische Untersuchungen an den 
Bauteilflächen geplant und von einem Baustofflabor ausgeführt. Wir haben des Weiteren eine visuelle 
Prüfung der sichtbaren Bauteiloberflächen vorgenommen. Alle mit den Untersuchungen festgestellten 
Ergebnisse wurden in Hinblick auf die beauftragten Planungsleistungen ausgewertet. 
 
 
2.  Regelwerke sowie vorliegende Bestandsunterlagen und Berichte 
 
[R1] Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauwerken“ des DafStb, Ausgabe 2001 
 
[B1] Bestandspläne – Grundrisse (Darstellung Tiefkeller mit Heizung von 1960, Untergeschoss 
Lehrschwimmbecken von 1983) 
 
[B2] Prüfbericht / Gutachten, Registriernummer: 27-0606/19 CPH-22365 zu den Materialprüfun-
gen an den Wänden und Decken im Umlauf des Beckens vom  Baustoffberatungszentrums 
Rheinland, Siebenmorgenweg 2-4 in 53229 Bonn, vom 28.06.2019

Seite:         3 
 
Auftrags-Nr.: 170557 – 03I 
 
Erster Ist-Zustandsbericht 
Betonkonstruktion Schwimmbecken 
 
 
 
3.  Bauwerksbeschreibung 
 
Bestandsunterlagen zur Statik und den Konstruktionsdetails (Schal- und Bewehrungspläne) liegen 
uns nicht vor. Der älteste uns vorliegende Grundriss (s. [B1]) ist 1960 erstellt worden. Es kann davon 
ausgegangen werden, dass das Gebäude zu dieser Zeit geplant oder erbaut wurde. 
 
Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet worden. Haupttragelemente sind Stahlbeton-Unterzüge, 
-Stützen und -Decken. Im EG wurden eine Turnhalle sowie ein flacheres Nebengebäude mit Geräte-
raum und sanitären Einrichtungen eingerichtet. Im UG befinden sich ein Lehrschwimmbecken und 
angrenzende Umkleiden mit Sanitärräumen. Im Tiefkeller wurde ein Technikraum angelegt. Von die-
sem aus kann das Schwimmbecken auf Gründungsebene umgangen werden.  
 
 
 
4.  Erläuterungen zur karbonatisierungsinduzierten und chloridinduzierten Bewehrungs- 
     korrosion 
 
 
Karbonatisierungsinduzierte Bewehrungskorrosion 
 
Das alkalische Milieu des Betons wird durch die in der Porenlösung enthaltenen Alkali- und Erdalkali-
hydroxide erzeugt. In der Atmosphäre enthaltenes Kohlendioxid dringt diffusionsgesteuert in den 
Beton ein und reagiert unter Abspaltung von Wasser mit den Alkali- und Calciumhydroxiden zu Kar-
bonatphasen. Diese Karbonatisierungsreaktion geht mit dem Abfall des pH-Wertes auf Werte ≤ 9,5 
einher. Die Karbonatisierung des Betons schreitet mit zunehmender Auslagerungsdauer von der Bau-
teiloberfläche ins Betoninnere fort. Erreicht die Karbonatisierungsfront die Bewehrungsoberfläche, 
bedingt der Abfall des pH-Wertes die Zerstörung der Passivschicht und damit den Verlust des Korro-
sionsschutzes. Unter der Vorraussetzung eines ausreichenden Feuchtigkeits- und Sauerstoffange-
bots kommt es zur sogenannten karbonatisierungsinduzierten Bewehrungskorrosion, die mit fort-
schreitender Korrosionsdauer zu Querschnittsverlusten an der Bewehrung und Rissbildung bzw. 
Abplatzungen des Betons führen kann. 
 
 
Chloridinduzierte Bewehrungskorrosion 
 
Im Wasser gelöste Chloride, die z.B. aus Tausalzen stammen können, dringen infolge unterschied-
licher Transportprozesse – vor allem Konvektion und Diffusion – in den Beton ein. Ein Teil der Chlo-
ride kann vom Zementstein gebunden werden, die verbleibenden „freien“ Chloride dringen mit fort-
schreitender Auslagerungsdauer tiefer in das Betoninnere ein. Überschreitet der Chloridgehalt auf der 
Höhe der Bewehrungslage einen kritischen Grenzwert, führt dies zu einer lokalen Zerstörung der 
Passivschicht. Der dafür erforderliche Grenzwert, der sog. Kritische korrosionsauslösende Chloridge-
halt, ist keine konstante Größe, sondern hängt in hohem Maße von den individuellen Bedingunge im 
Bauwerk ab. In [R1] wird als Anhaltswert ein Chloridgehalt von 0,5 M.-%/Zement genannt, oberhalb 
dessen ein sachkundiger Planer hinzugezogen werden muss. Wie auch bei der karbonatisierungsin-
duzierten Korrosion setzt bei Vorhandensein von Sauerstoff und Wasser Korrosion an der Beweh-
rung ein. Im Gegensatz zur karbonatisierungsinduzierten Korrosion bedingt die chloridinduzierte 
Korrosion aufgrund der lokalen Zerstörung der Passivschicht häufig deutlich größere Querschnitts-
verluste an der Bewehrung und in der Folge eine wesentlich schnellere Schädigung.

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5.  Beschreibung des Untersuchungsablaufs und –umfangs zur Ist-Zustandsfeststellung 
 
Die materialtechnischen Untersuchungen im Tiefkeller - an den zugänglichen Außenflächen des 
Beckens sowie den Stützen, Wänden und Deckenuntersicht des Umlaufes - wurden am 12.06. und 
19.06.2019 durch das Baustoffberatungszentrum Rheinland (im Folgenden BZR, s.a. [B2]) durch-
geführt. Die Prüforte wurden vorab durch unser Büro geplant und am Prüftag vor Ort markiert. 
 
Es wurden folgende Untersuchungen stichprobenhaft durchgeführt: 
 
- Messungen der vorhandenen Betondeckungen 
- Bestimmung von Karbonatisierungstiefen 
- Entnahme von Bohrmehlproben mit Bestimmung des Chloridgehaltes im Beton 
- Bestimmung der Druckfestigkeit des Betons mittels Bohrkernen 
- Prüfung der Oberflächenzugfestigkeit des Betons 
- Beurteilung des Bewehrungszustandes über Bauteilöffnungen 
 
Die Prüforte und Ergebnisse der Untersuchungen können [B2] entnommen werden. Die Ergebnisse 
werden im nächsten Abschnitt zusammengefasst. 
 
Des Weiteren erfolgte am 12.06.2019 durch uns eine visuelle Schadensaufnahme an den Stahl-
betonbauteilen des Beckens und auch des umliegenden Gebäudes. Deren Ergebnisse werden in 
Kapitel 7 beschrieben. Die in diesem Kapitel aufgeführten Fotos, welche auch die Raumverhältnisse 
und Gerätschaften im Beckenumlauf darstellen, wurden am 03.07.2019 angefertigt. An diesem Tag 
wurde auch eine allgemeine Begehung des Gebäudes vorgenommen. 
 
Eine vorerst abschließende Untersuchung zu den Verhältnisse unter der Bodenplatte des Schwimm-
beckens erfolgte am 24.07.2019 mittels Bohrkernöffnung.

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6.  Zusammenstellung der Ergebnisse der Materialuntersuchungen 
 
Betondeckungen  
 
Die gemessenen Werte können Tab. 2 in [B2] entnommen werden. Für die Wandbewehrung und 
Bügelbewehrung der Stützen (lfd. Nr. 1 bis 9) gilt: 
 
  Mittelwert der Mittelwerte:  cRand  = 27,9 mm 
  Mittelwert der kleinsten Einzelwert: cRand,k.a. = 18,4 mm 
 
 
Karbonatisierungstiefen 
 
Auch hierzu können die festgestellten Werte der Tab. 2 in [B2] entnommen werden: 
 
Unter Vernachlässigung der „Ausreißer“ (laufende Nummern 11 und 12) sowie Festlegung des 
Wertes für K4 (laufende Nummer 13) zu exakt 40 mm wurde im Mittel folgender Wert für die 
Karbonatisierungstiefe festgestellt: 
 
     kmittel     = 32,1 mm 
 
 
Hinweis: 
 
Die Ergebnisse der Betondeckungen und Karbonatisierungstiefen zeigen, dass die Bewehrungseisen 
sich großflächig im karbonatisierten Beton befinden (kmittel > Mittelwerte cRand bzw. cRand, k.a). Dies be-
dingt, dass an Bewehrungseisen in Feuchtebereichen bereits Querschnittsverluste durch karbonati-
sierungsinduzierte Korrosion vorliegen. 
 
 
 
Chloride 
 
An Rissen und undichten Durchführungen von Einbauteilen konnte chloridhaltiges Wasser stetig in 
den Betonquerschnitt eindringen. Daher wurden Chloridwerte an diversen, offensichtlich durch 
Beckenwasser durchfeuchteten Stellen der untersuchten Betonkonstruktion Mittels Bohrmehlent-
nahme ausgewertet. Die Ergebnisse können Tabelle 3 in [B2] entnommen werden. 
 
Wir haben die ermittelten Chloridwerte in Hinblick auf ihr Potential Korrosion an der Bewehrung aus-
zulösen (s.a. Kapitel 4 mit Erläuterungen zur chloridinduzierten Korrosion) ausgewertet. Dabei er-
folgte die Auswertung auf folgender Grundlage (basierend auf der Auswertung von [R1] und von 
entsprechender Fachliteratur): 
 
 Der kritische korrosionsauslösende Chloridgehalt liegt bei ca. 0,50 % bezogen auf den 
Zementgehalt [%/ZG] 
 
 Bei Chloridgehalten von 0,50 bis 0,80 % bezogen auf den Zementgehalt [%/ZG] ist von 
einer mittleren Wahrscheinlichkeit von aktiver Korrosion an der Bewehrung auszugehen. 
 
 Bei Chloridgehalten über 0,80 % bezogen auf den Zementgehalt [%/ZG] ist von einer sehr 
hohen Wahrscheinlichkeit von aktiver Korrosion an der Bewehrung auszugehen. 
 
Damit können aus den Probenahmen folgende Erkenntnisse gewonnen werden: 
 
Die festgestellten Chloridgehalte übersteigen an 50 % der Stichproben den kritischen 
korrosionsauslösenden Chloridgehalt deutlich.

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Der höchste vorgefundene Wert liegt bei 3,16 [%/ZG] (lfd. Nr. 6 in Tabelle 3 von [B2]) und wurde in 
einer Tiefe von 30-45 mm vorgefunden. Alle kritischen Prüforte (Cl1 bis Cl4 sowie Cl10) besitzen 
Werte über 0,80 [%/ZG], wobei jeweils die Bewehrungslage erreicht wird. Somit kann resümiert 
werden, dass an diesen Prüforten chloridinduzierte Korrosion („Lochfraß“) mit sehr hoher Wahr-
scheinlichkeit vorhanden ist. 
 
 
Betondruckfestigkeit 
 
Die Betondruckfestigkeit wurde an 5 Bohrkernen ermittelt. Die Einzelergebnisse können der Tabelle 5 
in [B2] entnommen werden. Die Auswertung führte zu einer Betonfestigkeitsklasse, welche zwischen 
C8/10 und C16/20 liegt. Diese Festigkeit ist sehr gering. Des Weiteren wurde eine große Streuung 
bei den Einzelwerten der Prüfkörper festgestellt. Daher müssen zumindest örtliche Verarbeitungs-
fehler des Betons bei der Errichtung der Betonkonstruktion in Betracht gezogen werden. 
 
 
Oberflächenzugfestigkeit 
 
Die 5 Ergebnisse aus der Prüfung der Oberflächenzugfestigkeit (s. Tabelle 4 in [B2]) zeigen in 
Hinblick auf eine Sanierung gute Werte. Der Mittelwert wurde zu 1,70 N/mm², der kleinste Einzelwert 
zu 1,3 N/mm² ermittelt. Die Werte sind geeignet, die üblichen Sanierungsprodukte aufzutragen. 
 
 
Bewehrungszustand 
 
Es wurden 5 Öffnungsstellen angelegt, um dort den jeweiligen Zustand der eingelegten Bewehrung 
zu beurteilen (s. Kap. 4.1.4 in[B2]). Grundsätzlich konnten beide Korrosionsarten (karbonatisierungs-
induziert / chloridinduziert) bestätigt werden. An 3 der 5 Öffnungsstellen wurden korrosionsbedingte 
Querschnittsverluste von 20 bis 60 % an den untersuchten Bewehrungseisen festgestellt.

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7.  Visuelle Schadensaufnahme 
 
Es folgt eine allgemeine Beschreibung des vorgefundenen Zustandes der Betonkonstruktion und eine 
zugehörige Fotodokumentation, welche auch die Raumverhältnisse und vorhandenen Gerätschaften 
im Schwimmbadraum sowie Tiefkeller (Beckenumlauf) darstellt. Die letzten Fotos dokumentieren die 
allgemeine Begehung des Gebäudes sowie die Untersuchung der Verhältnisse unter der Bodenplatte 
des Beckens mittels Bohrkernöffnung. 
 
Zusammenfassung der visuellen Inspektion: 
 
Die Betonoberflächen des Technikraumes um das Becken (ein ca. 1,80 m breiter Umlauf) mit De -
cken, Gebäudewänden und Stützen sowie den Außenflächen der Beckenwände wurden mit einem 
Beschichtungssystem versehen (spröde Dickbeschichtung). Dies vermutlich, da alle Bauteile über 
undichte Risse und Fugen mit Beckenwasser in Berührung kommen können (Oberseite der Decke 
gehört zum Schwimmbad-Raum und grenzt vollständig an das Becken an, sodass hier Becken-
wasser anstehen kann). Das Beschichtungssystem zeigt lokale Abplatzungen, Risse und Blasen-
bildungen, offensichtlich durch Rückseitige Feuchte bedingt. 
 
Hinweis:  Der Zeitpunkt der Aufbringung des Beschichtungssystems ist unbekannt. Es lässt 
  sich vermuten, dass dieses erst einige Zeit nach Errichtung des Schwimmbades  
  aufgebracht wurde, um eventuell erste Betonschäden einzudämmen. Die Wirksam- 
  keit in Hinblick auf die Trockenhaltung der Betonbauteile ist nicht gegeben. 
 
Es liegen an den Decken und Beckenwänden wasserführende (chloridhaltig!) Risse vor. Becken-
wasser läuft auch über die undichte Fuge der Überschwallrinne und undichte Rohrdurchführungen 
die Beckenwände herunter. Die daraus resultierende Durchfeuchtung der Betonbauteile ist lokal 
erheblich. Eine Quantitative Aufnahme aller Risse und Feuchtestellen konnte auf Grund des vorhan-
denen (aber großflächig hohl liegenden) Beschichtungssystems nicht erfolgen. Wir schätzen die 
Schadflächen im weiteren Verlauf des Berichts ab. 
 
Insbesondere an den Stützen- und Wandfußpunkten (hier vermutlich temporäre Pfützenbildung) sind 
eine Vielzahl von Betonabplatzungen und freiliegende, korrodierte Bewehrungseisen - teilweise mit 
offensichtlichen Querschnittsverluste - vorhanden. 
 
 
 
Bilddokumentation: 
 
s. folgende Seiten.

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8.  Noch erforderliche Untersuchungen für umfängliche Ist-Zustandsfeststellung des Beckens  
     und Technikraums mit Kostenansatz 
 
Vorabbemerkung: 
 
Auf Grundlage der bisherigen Untersuchungsergebnisse sind die Bedingungen für die Notwendigkeit 
einer Betonsanierung gegeben. Diese können wie folgt zusammengefasst werden: 
 
Die Bewehrung ist auf Grund der großflächigen Karbonatisierung des Betons und des lokal hohen 
Chlorideintrages - beides bis zur Bewehrungslage - dort nicht mehr vor Korrosion geschützt und es 
liegen bereits Querschnittsverluste an einzelnen Bewehrungseisen vor. Die Schadensbereiche wer-
den sich ohne Sanierungsmaßnahme ausweiten. Damit wird die Dauerhaftigkeit und Standsicherheit 
des Schwimmbeckens und der angrenzenden Betonbauteile stetig herabgesetzt. 
 
 
Untersuchung Bodenplatte: 
 
Im bisherigen Verlauf dieses Berichtes haben wir die Bodenplatte noch nicht weiter betrachtet, da 
sich deren Unterseite einer direkten Zustandsuntersuchung entzieht. Mittels am 24.07.2019 durch-
geführter Kernbohrung in der Seitenwand unter der Treppe wurde festgestellt, dass die Unterseite 
der Bodenplatte aufgrund der Erdauffüllung zwischen den Fundamenten nicht durch Inspektions-
öffnungen betrachtet werden kann. 
 
Auf Grund der bisherigen Erkenntnisse (streuende und geringe Betonfestigkeit, Risse in allen sicht-
baren Bauteilflächen, undichte Rohrdurchführungen - Abläufe auch in der Bodenplatten vorhanden) 
müssen wir die Annahme treffen, dass auch die Bodenplatte etwaige Schäden aufweist und somit die 
bereits genannten Korrosionsarten auch dort auftreten. Eine Untersuchung der Bodenplatte zieht 
allerdings erhebliche Kosten nach sich bzw. kann nur sehr lokal erfolgen (z.B. durch Ausschachtun-
gen in den Seitenbereichen, Aufnahme der Bodenfliesen und Kontrolle in Hinblick auf Rissen von 
oben). Trotzdem kann das Risiko eines sich ausweitenden Schadensbildes nicht ausgeschlossen 
werden. 
 
Falls eine Risikoabschätzung zum Schadenspotential der Bodenplatte mit ggf. stufenweisem Unter-
suchungsprogramm und zugehöriger Kostenschätzung angestrebt wird, müssen wir auf Folgendes 
hinweisen: Auf Grund der fehlenden Statik (es sind auch keine Schal- und Bewehrungspläne vorhan-
den) werden auch nach Abschluss weiterer Untersuchungen an der Bodenplatte zu dieser beträcht-
liche und nicht auszuräumende Unsicherheiten bezüglich des Sanierungsbedarfs verbleiben. 
 
 
Auffinden zu Ersetzender Bewehrungseisen: 
 
Wir konnten die Schadensbilder aktuell nur qualitativ aufzeigen (karbonatisierungsinduzierte / 
chloridinduzierte Korrosion vorhanden, sowie 3 von 5 „zufällig“ freigelegten Bewehrungseisen mit 
Querschnittsverlusten bis 60 %). Für eine gesicherte Kostenschätzung des Sanierungsbedarfs wäre 
es allerdings notwendig, alle aktuellen Korrosionsherde ausfindig zu machen und Bewehrungsver-
luste mittels Öffnungsstellen aufzunehmen. Dies zu dem Zweck eine Übersicht darüber zu erhalten, 
in welcher Anzahl statisch relevant geschädigte Bewehrungseisen auszutauschen sind. Es ist offen-
sichtlich, dass die Anzahl der auszutauschenden Bewehrungseisen einen deutlichen Einfluss auf die 
Sanierungskosten hat, da die geschädigten Eisen mit zusätzlicher Übergreifungslänge möglichst 
schadlos für die Nachbareisen freigelegt werden müssen. 
 
Für das Auffinden aktuell korrodierter Eisen steht die „Potentialfeldmessung“ zur Verfügung. Für 
dieses Detektionsverfahren müssen Anoden auf die Betonoberflächen aufgesetzt werden. Dabei sind 
die vorhandene Beschichtung sowie störende Rohrleitungen etc. abzumontieren. 
 
Für die vorbereitenden Arbeiten (Entfernung Beschichtung durch Strahlen Betonflächen und 
Entfernung Rohrleitungen, Behälter im Gang etc.) und die eigentliche Untersuchung mittels

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„Potentialfeldmessung“ mit Aufstemmen der detektierten Korrosionsherde sowie ggf. statischer 
Nachrechnungen schätzen wir sehr grob 
 
Netto-Kosten von ca. 35.000 Euro 
 
ab (immer unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen, Raumhöhe ca. 1,70 m).

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9.  Grobe Sanierungskosen für den aktuell bekannten Ist-Zustand für das Becken und den  
     angrenzenden Technikraum sowie ggf. zu erwartende weitere Kosten 
 
Mit der nachfolgenden Kostenschätzung für eine etwaige Betonsanierung decken wir nur den aktuell 
bekannten Ist-Zustand auf Grundlage der bisherigen materialtechnischen Untersuchungen (s. [B2]) 
und visuellen Inspektion ab. Damit werden vor allem etwaige Sanierungskosten für die Bodenplatte 
ausgeschlossen (s. hierzu auch vorherigen Abschnitt). 
 
Einbezogen in die Kostenschätzung sind alle Bauteile innerhalb des Becken-Umlaufs mit Decken, 
Becken- und gegenüberliegende Gebäudewänden. 
 
Visuell gleich erscheinende Flächen (hier wird insbesondere der Feuchtegrad herangezogen) werden 
auch auf Grundlage der Laboruntersuchungen als gleich geschädigt angesehen. Durch die zum Zeit-
punkt der Untersuchungen vorhandene Dickbeschichtung konnten nicht alle Feuchtestellen aufge-
nommen werden. Zu diesen haben wir eine angemessene Hochrechnung vorgenommen. 
 
Da uns weder Statik, noch Schal- und Bewehrungspläne vorliegen müssen wir von einer exakten 
Bemessung ausgehen bzw. treffen die Annahme, dass es keine Überbewehrung gegeben hat. Damit 
muss jedes übermäßig schadhafte Eisen auch ersetzt werden. 
 
Für die Sanierung des Beckenumlaufs ist es zwingend erforderlich die technische Ausstattung voll-
ständig zurück zu bauen und nach Abschluss der Sanierung wieder herzurichten. Hierzu liegen uns 
keine Erfahrungswerte vor. Wir treffen zu diesem Kostenpunkt somit keine Abschätzung und bitten 
diese Kosten durch einen Fachingenieur aufstellen zu lassen. 
 
Für die Sanierungsplanung und Kostenschätzung bezüglich der Überschwallrinne muss ebenfalls ein 
Fachingenieur zusätzlich beauftragt werden. 
 
 
Menge Einheit EP GP
vollständiger Abbau/Wiederherstellung technische 
Ausstattung
Baustelleneinrichtung 1 psch 25.000,00 25.000,00
Lokale Abstützungsmaßnahmen 1 psch 15.000,00 15.000,00
Schadstellen Aufsuchen und kennzeichnen 300 m² 2,90 870,00
schadhaften Beton abtragen (bis 6 cm) 150 m² 215,00 32.250,00
Reinigung der Bewehrung 3000 m 4,00 12.000,00
Zulagen Bewehrung 1 psch 2.000,00 2.000,00
Reprofilierung Flächen (bis 6 cm, inkl. Schalung etc.) 150 m² 360,00 54.000,00
Beschichtungssystem 300 m² 35,00 10.500,00
Entsorgungen 1 psch 3.500,00 3.500,00
Zuschlag für beengten Arbeitsraum 1 psch 25.000,00 25.000,00
Summe (netto) 180.120,00
MwSt. 19 % 34.222,80
Summe (brutto) 214.342,80
Grobe Kostenschätzung Betonsanierung Becken-Umlauf
Aufstellung durch Fachingenieur

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Ggf. zu erwartende weitere Kosten: 
 
Wie bereits festgestellt liegen für die Bodenplatte keine Untersuchungsergebnisse vor. Wie weiter 
oben ausgeführt muss aber vermutet werden, dass bei dieser ein gleichartiges Schadensbild, wie an 
den sichtbaren Bauteilen des Schwimmbeckens vorliegt. Etwaige Untersuchungs- und Sanierungs-
kosten sind in der oben aufgeführten Kostenschätzung noch nicht enthalten. 
 
Wir hatten bei der visuellen Inspektion festgestellt, dass insbesondere im Fußpunkt der Wände 
vermehrt Betonabplatzungen sowie freiliegende und korrodierte Eisen aufgefunden wurden. In den 
folgenden Skizzen haben wir einen Detailpunkt des Beckens aufgezeichnet. Es handelt sich um die 
„Rahmenecke aufgehende Wand/Bodenplatte“ mit der vermutlich so enthaltenden Bewehrung 
(Schal- und Bewehrungspläne liegen nicht vor. Gezeichnete Bewehrungsführung allgemein üblich). 
Falls in diesem Detailpunkt große Querschnittsverluste an der Bewehrung vorliegen (Verankerungs-
bereich), so gestaltet sich der notwendige Austausch der Bewehrungseisen überproportional kosten-
aufwendig, da bis zu 80 cm in die Bodenplatte hinein die betroffene Bewehrung freigelegt werden 
muss. Damit würde auch die bestehende Verfliesung im inneren lokal aufgebrochen. Hinzu kommt, 
dass bei so gravierenden Eingriffen in die Konstruktion es sehr schwierig wird, die Dichtheit des 
Beckens an den Bearbeitungsstellen zu gewährleisten. Ggf. müsste eine Probefüllung und 
erforderlichenfalls Verpressungen von Schwindfugen etc. erfolgen.

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10.  Ist-Zustand und Abschätzung Sanierungsbedarf Stahlbetonbauteile angrenzende  
       Gebäudeteile 
 
Hinweise: 
 
Wir haben eine visuelle Inspektion der Fassade sowie Stützen und Wänden im Bereich des eigent-
lichen Schwimmbadraumes vorgenommen. Diese Überprüfung erfolgte ohne Steigmittel von den 
jeweiligen Fußböden aus. 
 
Da keine (normativ erforderlichen) materialtechnischen Untersuchungen durchgeführt wurden diente 
die Inspektion lediglich einer sehr groben Abschätzung eines notwendigen Sanierungsbedarfs und 
kann nicht als ordentliche Sanierungsplanung angesehen werden. 
 
Feststellungen: 
 
An der Fassade liegen örtlich Risse und leichte Abplatzungen des Betons vor, welche wohl aus dem 
Sprengdruck korrodierender Eisen herrühren (karbonatisierungsinduzierte bzw. „normale“ Korrosion, 
da keine Chloride vorhanden). Wir schätzen die im Zuge einer Sanierung zu stemmenden und repro-
filierenden Bereiche in Summe mit ca. 5 m² ab. Allerdings ist die Betonfassade wohl grundsätzlich 
durch ein geeignetes Beschichtungssystem „trocken“ zu legen, um weitere Bewehrungskorrosion 
auszuschließen. 
 
Im eigentlichen Schwimmbadraum konnten wir keine Betonschäden lokalisieren. Dieser ist allerdings 
komplett verfliest und damit sind jegliche Betonoberflächen verdeckt. Zum Zustand des Fußbodens, 
welcher gleichzeitig die Decke über dem Technikraum (Umlauf Becken) bildet, siehe oben. Für die 
aufgehenden Wände und Stützen im Schwimmbadraum sehen wir kein Schadenspotential, da das 
Beckenwasser durch Rinnen in den Fußbodenfliesen und die Wandfliesen von diesen Bauteilen fern 
gehalten wird. 
 
 
 
11.  Abschließender Hinweis zur Kostenaufteilung Gebäudesanierung / Beckensanierung 
 
Da wir den Technikraum bzw. Umlauf des eigentlichen Beckens immer mit diesem zusammen 
betrachtet haben möchten wir abschließend darauf hinweisen, dass wir die Hauptsanierungskosten 
bei den Bauteilen Becken und Decke über dem Umlauf sehen. Die bis in den Umlauf einbindenden 
Stützen und Wände der darüber liegenden Räume haben nur einen vergleichsweise geringen Anteil.

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Bonn, den 20.11.2019 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dipl.-Ing. Werner Henneker    Dipl.-Ing. Jörg Lehmann 
             (Sachbearbeiter)

Anlage 18 - Kostenschätzung Sanierung

40 Zeichen

Gesamtbetrag
3.867.798,00 €  OZ Kurztext

Anlage 12 - Sanierung_Grundriss U1

682 Zeichen

Anlage 12

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3, 21,53 m? 25,42 m?
Umkleide J. | | -5.20 -5.75
19,5 m? a—
1
-4.00
Technik
77,67 m?

-5.20

Mitteilung Ausschuss

1324 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 10.05.2021 
 1650/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 07.06.2021 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 14.06.2021 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 17.06.2021 
Sportausschuss 17.06.2021 
 
Machbarkeitsstudie zum Lehrschwimmbecken Grundschule Hohe Straße in Köln-Porz/Ensen 
Anliegende Machbarkeitsstudie zum Lehrschwimmbecken in der Hohe Straße in Köln-Porz wird zur 
Kenntnis gegeben. 
 
Die Gemeinschaftsgrundschule Hohe Straße ist im zweiten Maßnahmenpaket GU/TU unter der Maß-
nahmen-Nummer 13 „Grundschule Hohe Straße“ im Stadtbezirk 7 mit erfasst worden.  
Vorgesehen ist an diesem Standort der Neubau oder die Generalsanierung der Bestandsgebäude 
(Altbau, Trakte A und B) sowie der Turnhalle und des Lehrschwimmbeckens (jeweils in Trakt C). 
 
Die Verwaltung wird, wie in der Mitteilung 0851/2021 angekündigt, im Rahmen der Auftaktveranstal-
tung der politischen Kommission zum zweiten GU/TU-Maßnahmenpaket den Umgang mit dem Gut-
achten hinsichtlich der bautechnischen Erfordernisse sowie der planungs- und baurechtlichen Aspek-
te des Gebäudebestandes und den Fragen der Schulentwicklung erläutern. 
 
 
 
Anlagen 
Anlage 02 bis 04 sind im Ratsinformationssystem einzusehen 
 
 
 
Gez. Greitemann

Anlage 08 - Schnitt 3-3_Grund-und Hochwasserstände

600 Zeichen

Anlage 08

(51.65 ü. NHN) -0.67

-4.62 (47.70 ü.NHN)

Grundwasserstand bei HW 100

B
| |
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+7.76 (60.08 ü. NHN) |
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„5.75 =|.5.90 (46.42 ü.NHN

Seltenes Jahrhunderthochwasserereignis HW 200, K.P. 11,90
-3.72 (48.60 ü.NHN)

-4.32 (48.00 ü.NHN) Rechn. Jahrhunderthochwasser HW 100, K.P. 11,30

-4.92 (47.40 ü.NHN)

Höchster gemessener Rheinwasserstand

-8.74 (43.58 ü.NHN)
v

Höchster dokumentierter Grundwasserstand

Anlage 01 - Bericht Hohe Str

43175 Zeichen

Beratung - Planung - Bauleitung - Gutachten 
(Hydro)Geologie - Baugrunduntersuchungen 
 Gründungsgutachten - Bodenmechanik 
 
Ingenieurteam 
Dr. Hemling, Gräfe & Becker Baugrund GmbH 
Rösrather Straße 571 51107 Köln 
Tel.: 0221 / 9 52 39 15  
Fax:  0221 / 9 86 28 04 
Email: post@baugrundkoeln.de 
 
Büro Lohmar 
Kastanienweg 4 53797 Lohmar 
Ingenieurteam GmbH Rösrather Straße 571 in 51107 Köln                                                                              Tel 02246 / 91 23 19 
Fax 02246 / 91 23 29 
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Handelsregister Geschäftsführer Stadtsparkasse Köln 
Köln HRB 27441 Dipl.-Geol. Udo Becker IBAN DE88 3705 0198 0001 4520 85 
  BIC COLSDE33XXX 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
271/17 Fachbereich Objektmanagement 
Ottoplatz 1 
 
50679 Köln 
Projektnummer: 20K044P260  
Köln, den 15.10.2020 
BV Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 
Bericht zur Baugrunderkundung 
 
 
1 Allgemeine Projektdaten  
1.1 Lage/Situation 
Auf einem bereits bebauten Grundstück in der Hohe Straße in Köln-Porz (Gemarkung: Ensen 
(054982), Flur 9, Flurstück 717) soll nach Rückbau der bestehenden Turn -/Schwimmhalle ein neues 
Schwimmbad mit Turnhalle  errichtet werden. Wir erhielten den Auftrag, für das o.g. Projekt eine 
Baugrunduntersuchung durchzuführen und ein Gutachten zur Gründung / Geotechnik zu erstellen.  
Hinsichtlich der Ergebnisse der  abfalltechnischen Untersuchung verweisen wir auf unsere gesonderte 
Stellungnahme.  
1.2 Unterlagen 
Mit Auftragserteilung vom 25.08.2020 wurden uns die folgenden Unterlagen zur Verfügung gestellt: 
• 1 Lageplan (Bestand)  Maßstab 1:250    Übergabe: 08/2020 
Wir bitten um Nachricht, wenn sich in den hier zugrunde gelegten Unterlagen Änderungen ergeben, die 
ggf. eine Überarbeitung des Gutachtens erforderlich machen.  Weiterhin wurde n zur Erstellung des 
Gutachtens folgende Karten und Datenquellen verwendet: 
• Geologische Karte  5008 K-Mülheim Maßstab 1:25.000 Stand 1930 
• Hydrologische Karte  5007 K.-Mülheim Maßstab 1:25.000 Stand 1981  
• Grundwassergleichenkarte L5108 K.-Mülheim Maßstab 1:50.000 Stand 1988 
• Karte der Erdbebenzone NRW zur DIN 4149  Maßstab 1:350.000 Stand 2006 
• Hochwassergefahrenkarte der StEB Köln, AöR, Internet

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• Fachinformationssystem ELWAS -WEB des LANUV NRW  
(https://www.elwasweb.nrw.de/elwas-web/) 
• Geologische Karte 1:100.000 des Geologischen Dienstes NRW im GEOportal.NRW  
(https://www.geoportal.nrw/) 
Neben den weiter unten im Text angegebenen einschlägigen DIN Normen wurden auch die folgenden 
Regelwerke verwendet: 
• EAB: Empfehlungen des Arbeitskreises Baugruben, DGGT, 5. Auflage 2013  
 
1.3 Durchgeführte Untersuchungen 
Die folgenden Geländearbeiten wurden durchgeführt am 08.09.2020: 
4 Rammkernsondierungen RKS bis max. 7,0 m unter Gelände 
2 leichte Rammsondierungen DPL bis max. 4,3 m unter Gelände 
2 schwere Rammsondierungen DPH bis max. 6,0 m unter Gelände 
 
Alle Ergebnisse der Baugrunduntersuchungen sind in den Anlagen dargestellt.   
Die entnommenen Bodenproben aus der Auffüllung wurden dem chem. Labor zur abfalltechnischen 
Untersuchung eingereicht. Wir verweisen hierzu auf unsere gesonderte Stellungnahme.  
2 Untersuch ungsergebnisse  
2.1 Gelände/Altbebauung 
Das Gelände liegt im Bereich eines Hanges. Die durchgeführten Rammkernsondierungen liegen 
zwischen den Höhenniveaus 51,74 mNHN (RKS 2) und 48,12 mNHN (RKS 4). Dies entspricht einem 
Höhenunterschied von über 3,6 m. 
Rheinseitig schließt sich bis zum ca, 15 m entfernten Leinpfad eine mehrstufige Böschung (zwei 
Stützmauern) an. Die erste Stufe geht hinunter bis ca. 45,3 mNHN. Der Fuß der ersten Stützmauer liegt 
bei ca. 44,2 mNHN. Der Leinpfad liegt auf einem Höhenniveau von ca. 42,5 mNHN.  
Auf dem Grundstück sind noch Bestandsgebäude und Oberflächenbefestigungen vorhanden. Diese 
sind gesondert aufzunehmen / abzubrechen und nicht Gegenstand des Bodengutachtens. Unte rhalb 
von Neugründungen müssen alle Bestandsbauteile vollständig entfernt werden. Evtl. Keller oder 
Ähnliches müssen bis zur Gründungssohle mit Kiessand lagenweise eingebaut und verdichtet, aufgefüllt 
werden.

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2.2 Geologie 
Im tieferen Untergrund stehen Kiessande der Älteren Niederterrasse des Rheins an. Darüber lagern 
3 – 4 m Hochflutablagerungen, welche sich aus sandigen Schluffen und schluffigen Sanden 
zusammensetzen. Den Abschluss nach oben bilden hier eine mächtige Auffüllung bzw. der humose 
Oberboden. 
Nach DIN EN 1998-1/NA in Zusammenhang mit der vorliegenden Karte der Erdbebenzone n liegt das 
Grundstück (Gemarkung:  Ensen (054982)) in der Erdbebenzone 1. Der lokale Untergrund ist in die  
Untergrundklasse T und die Baugrundklasse C einzustufen. 
2.3 Grundwasser 
Das zu bebauende Grundstück befindet sich in der Trinkwasserschutzzone III A (Westhoven). 
Das Grundwasser wurde in den von uns durchgeführten Sondierungen nicht erreicht. Zur Festlegung 
eines für die Standzeit des Gebäudes relevanten Bemessungswasserstands  ist aber die Auswertung 
zusätzlicher Datenquellen erforderlich. 
Aus der uns vorliegenden Grundwassergleichenkarte ergibt sich ein Grundwasserstand bei 41,5 mNHN. 
Dies entspricht einem Gr undwasserflurabstand von ca. 6,6 m, bezogen auf das niedrigste 
Geländeniveau im Bereich des BV . Dieser Wasserstand wurde bei der Erstellung des Kartenwerks 
rechnerisch ermittelt und kann in der Realität insbesondere nah am Vorfluter  deutlich überschritten 
werden. 
Aussagen zu tatsächlich gemessen Grundwasserständen lassen si ch den Ganglinien aus 
Grundwassermessstellen entnehmen. Nach Auskunft des elektronischen wasserwirtschaftlichen 
Verbundsystems (ELWAS) des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und 
Verbraucherschutz NRW wurde in relevanten Grundwasser messstellen in der Umgebung des 
Bauvorhabens die folgenden höchsten Grundwasserspiegel gemessen.  
LGD - 
Nummer 
Mess-
zeitraum 
Höchster 
Wasserstand 
[mNHN] 
Grundwasser-
flurabstand an 
Messstelle 
[m] 
Grundwasser-
flurabstand 
an BV 
[m] 
Entfernung 
zum BV 
[m] 
Himmels- 
Richtung 
073915117 2004 - 2019 43,58 8,6 4,5 280 O 
073921610 2004 - 2019 41,58 2,4 6,5 60 S 
 
Der höchste Wasserstand von 43,58 mNHN entspricht bezogen auf das Höhenniveau im Bereich des 
BV einem Grundwasserflurabstand von ca. 4,5 m. Hierbei ist zu beachten, dass die Ablesung nicht 
kontinuierlich erfolgt, so dass zwischen zwei Ablesungen und auch in Zukunft höhere Wasserstände

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möglich sind. Eine Aussage zum möglichen Potenzial eines weiteren Anstie gs ergibt sich aus einer 
Betrachtung des hierfür maßgebenden Rheinwasserstands. 
Für den in Höhe des Bauvorhabens gelegenen Stromkilometer 680 ergibt sich aus den uns vorliegenden 
Pegeldaten ein bisher höchster gemessener Rheinwasserstand von 47,4 m ü. NHN.  Dies entspricht 
einem Rheinwasserstand von 10,69 m am Kölner Pegel. Für ein rechnerisches Jahrhunderthochwasser 
HW100, das beim Kölner Pegel mit 11,30 m angesetzt ist, ergibt sich dann für den geplanten Baubereich 
auf Stromkilometer 680 ein Rheinwasserstand HW100 = 48,0 mNHN. 
Dies wäre dann auch der sich einstellende Grundwasserstand unmittelbar in Rheinnähe. Mit 
zunehmender Entfernung vom Rhein fällt der Grundwasserspiegel nach gängiger Ansicht mit einer 
Gradiente 3/1000 ab. Bei einem Abstand von 100 m de s Bauvorhabens zum Rhein ergibt sich hieraus 
eine Höhendifferenz von 0,3 m und somit bei HW100 ein zu erwartender Grundwasserstand von 
47,7 mNHN.  
Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass auch Wasserstände höher als das 
Jahrhunderthochwasser, diese aber entsprechend seltener, nicht auszuschließen sind. 
Nach der Grundhochwassergefahrenkarte der Stadt Köln liegt das BV in einem Bereich in dem das 
Grundhochwasser bei einem Jahrhunderthochwasser (HW100) bis zur Geländeoberfläche ansteigen 
kann. 
Ausschnitt aus der Grundhochwasserkarte der Stadt Köln (HW100 = K.P.11,30m)

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Fazit: 
Der bislang höchste dokumentierte Grundwasserstand liegt bei 43,58 mNHN = 4,5 m unter Gelände. Im 
Zuge eines langanhaltenden Jahrhunderthochwassers im Rhei n ist im Bereich des BV mit einem 
Grundwasserstand bis GOK zu rechnen. 
Damit ergibt sich für das BV ein Bemessungsgrundwasserstand von HGW = 51,7 mNHN = GOK  
(bezogen auf das höchste Geländeniveau im Bereich des BV). 
 
Hinsichtlich der Gefahr einer direkten Überflutung durch das Rheinhochwasser und der 
Festlegung eines Bemessungshochwasserstandes (nicht Gegenstand des Bodengutachtens) 
verweisen wir auf die Hochwassergefahrenkarten der Stadt Köln . Danach liegt das BV in e inem 
Bereich der erst bei einem seltenen Hochwasserereignis (HW200) mit einer Überschwemmungstiefe 
von weniger als 0,5 m überflutet wird. 
Ausschnitt aus der Hochwassergefahrenkarte Der Stadt Köln (HW200 = K.P.11,90m)  
 
Bezüglich der sich daraus ergebenden Konsequenzen verweisen wir auf evtl. Auflagen bzw. Hinweise 
aus der Baugenehmigung sowie den textlichen Festsetzungen des B-Plans.

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3 Schichtenbeschreibung / Bodenkennwerte  
Die unten angegebenen Bodenkennwerte gelten bei steifer Konsistenz bzw. mitteldichter Lagerung des 
beschriebenen Bodenmaterials und können für weitere Berechnungen als charakteristische 
Bodenkenngröße zugrunde gelegt werden. Soweit eine Spannweite angegeben ist, kann jeweils der 
Mittelwert als charakteristische Größe angesetzt werden. 
3.1 Humoser Oberboden 
Der humose Oberboden (nicht überall angetroffen) reicht etwa 0,20 m unter Gelände. Da es sich um 
umgelagertes Material handelt, entspricht das Material nicht der Bodenklasse 1 nach DIN 18.300-2012. 
Es können Fremdanteile enthalten sein. 
3.2 Auffüllungen 
Die Auffüllung reicht bis zwischen 1,6 m (RKS 4) und 4,0 m (RKS 2, 3) unter Gelände. Es handelt sich 
um einen kiesigen Lehm mit  Anteilen von Bauschutt, Splitt, Ziegeln, Müll, Schlacke, Kohle, Beton und 
Wurzeln. Die Auffüllung ist überwiegend locker gelagert.  Die Schlagzahlen der schweren 
Rammsondierungen (DPH) liegen im Mittel bei ca. 3-4 Schlägen je 10 cm Eindringtiefe. Die der leichten 
Rammsondierungen (DPL) im Mittel bei ca. 8 -15 Schlägen. Die Konsistenz der Schluff - und Tonlagen 
in der Auffüllung ist damit überwiegend weich bis steif. 
Nach DIN 18 300 -2012 handelt es sich im Wesentlichen um die Bodenklasse n 3 und 4. Aufgrund 
möglicher Steinanteile kann in Teilbereichen auch  die Bodenklasse 5 (= Steinlagen) auftreten. An der 
Basis kann die Auffüllung auch durchnässt sein, dann Bodenklasse 2 nach DIN 18 300 -2012. 
Im Bereich von Auffüllungen, insbesondere im Innenstadtbereich oder bei einer Lückenbebauung, muss 
auch mit teils massiven Hinderniss en wie Fundamentresten, Bodenplatten und aufgehendem 
Mauerwerk / Beton gerechnet werden. Im Zuge von Erdarbeiten / Spezialtiefbauarbeiten sind daher 
entsprechende Bedarfspositionen zur Hindernisbeseitigung abzufragen / vorzusehen.  
Wichte:      19 – 19,5 kN / m³ 
Reibungswinkel:    27,5  °  
Kohäsion c’:     0 – 5  kN / m²  
Steifemodul Es:     5 – 15  MN / m²  
Bodenklasse DIN 18.300-2012:   3, 4, (bei einem Steinanteil > 30 % auch 5) 
3.3 Sand/Kiessand 
Unter dem Schluff folgen bis zur Endteufe der Sondierung en kiesige Sande der Niederterrasse des 
Rheins. 
Bezogen auf NHN beginnt der Kiessand zwischen 44,16 mNHN und 47,74 mNHN. Es handelt sich um 
eine überwiegend mitteldicht gelagerte Abfolge von Sanden mit Kiesanteilen in örtlich wechselnder 
Zusammensetzung. Die Schlagzahlen der schweren Rammsondierungen (DPH) liegen im Mittel bei ca.

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10-12 Schlägen je 10 cm Eindringtiefe. Die der leichten  Rammsondierungen (DPL) im Mittel bei mehr 
als 40 Schlägen. Hohe oder überwiegende Kiesanteile sind erst mit zunehmender Tiefe vorhanden. Es 
können auch schluffige und steinige Lagen auftreten. 
Wichte:      19 – 20  kN / m³ 
Reibungswinkel:    32,5 - 35 °  
Kohäsion c’:     0  kN / m²  
Steifemodul Es:     55 – 65  MN / m²  
Bodenklasse DIN 18.300-2012:   3, ggf. 4 
 
 
3.4 Zusammenfassung Schichtenprofile: 
 Höhe 
Ansatzpunkt 
[mNHN] 
Auffüllung 
[bis m u.GOK] 
Kiessand 
[ab m u.GOK/mNHN] 
Endtiefe 
[m u. GOK] 
RKS 1 51,29 3,7 3,7 / 47,59 7,0 
RKS 2 51,74 4,0 4,0 / 47,74 7,0 
RKS 3 48,16 4,0 4,0 / 44,16 5,0 
RKS 4 48,12 1,6 1,6 / 46,52 5,0

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4 Homogenbereiche  
Homogenbereiche DIN 18.300 Erdarbeiten GK 2+3 
   DIN 18.301 Bohrarbeiten 
   DIN 18.304 Rammarbeiten 
 
Parameter A1 A2 C 
Ortsübliche 
Bezeichnung Oberboden Auffüllung Kiessand 
  U+T 
Kornverteilung in %   S 
     G 
k.A. 
50 - 70 
10 - 30 
0 - 5 
0 - 10 
20 - 80 
0 – 80 
Massenanteil in % 
Steine > 63mm/ 
Blöcke > 200mm/ 
große Blöcke > 630mm 
0 
0 
0 
0 - 20 
0 - 10 
0 - 5 
0 – 10 
0 – 5 
0 – 1 
Dichte, erdfeucht in 
g/cm³ k.A. 1,7 – 1,9 1,8 – 2,1 
undränierte 
Scherfestigkeit in 
kN/m² 
k.A. k.A. k.A. 
Abrasivität k.A: schwach - stark abrasiv - extrem 
Wassergehalt in % k.A. 15-25 5 – 10 
Glühverlust in % k.A. 0 - 5 0 
Plastizitätszahl Ip 
Konsistenzzahl Ic 
= Konsistenz 
k.A. 
k.A. 
 
weich bis halbfest 
k.A. 
Lagerungsdichte k.A. k.A. 0,4 – 0,8 
locker bis dicht 
Durchlässigkeit k.A. 10-3 – 10-7 10-3 – 10-5 
Bodengruppe DIN 
18196 
 
Bodenklasse DIN 
18.300 alt 
OH 
 
1 
UL, UM, SU, GU, GW 
 
3, 4 + 5 
SW, SE, SI, GW, GI 
 
3 + 5 
 
Soweit keine Laboruntersuchungen veranlasst / beauftragt wurden, sind Erfahrungswerte angegeben.

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5 Gründungsangaben  
5.1 Geplantes Gebäude 
Auf dem Grundstück soll , nach Rückbau des Bestandsgebäudes eine neue  unterkellerte Turn-
/Schwimmhalle errichtet werden. 
Lagepläne, Grundrisse oder Schnitte zum geplanten Neubau lagen uns bei Gutachtenerstellung 
aufgrund der frühen Planungsphase noch nicht vor. 
5.2 Gründungssohle 
Es werden folgende Höhenkoten zugrunde gelegt, die aus den uns vorliegenden Unterlagen abgeleitet 
wurden. Es handelt sich hierbei um Angaben, die durch den Auftraggeber / Architekten zu überprüfen 
sind. Soweit im Zuge der weiteren Planung / Bauausführung hiervon deutlich abgewichen wird, bitten 
wir um Nachricht, um das Gründungskonzept ggf. überarbeiten zu können.  Geringfügige Änderungen 
im Dezimeterbereich haben genauso wie der Unterschied zwischen Höhenangaben in Normalnull (NN) 
und dem Nachfolgesystem Normalhöhennull (NHN) keinen Einfluss auf das Gründungskonzept. 
• Geländehöhe      48,1 – 51,7 mNHN 
• OKF (Schwimmbadebene):    48,3 mNHN 
• Gründungssohle (unterkellert):    46,3 mNHN 
Damit befindet sich die Gründungssohle weitgehend im Niveau des Kiessandes. Im Bereich der RKS 3 
liegt die Gründungssohle im Niveau der Auffüllung. 
Wir schlagen vor, die Gründung einheitlich i n den Kiessanden auszuführen. Dort, wo die 
Gründungssohle im Niveau der Auffüllung liegt, sind die Fundamente mit Magerbeton bis auf die 
Kiessande zu vertiefen  bzw. bei Gründung über Bodenplatte ein entsprechender Bodenaustausch 
vorzusehen. 
Eine Fundamentvertiefung mit Magerbeton muss einen seitlichen Überstand von 5 cm über das 
aufgehende Fundament aufweisen. Für die Fundamentvertiefung kann, ggf. abschnittsweise, senkrecht 
geschachtet werden, jedoch muss der Beton SOFORT nach dem Aushub eingebracht werden. 
Fundamentgräben tiefer als 1,25 m dürfen nicht betreten werden. 
Bei der angenommenen Gründungsebene und einer gegenüber dem Bestand unveränderten Lage des 
Neubaus ist der Abstand zur rheinseitigen Böschung/Stützmauer ausreichend um deren Standfestigkeit 
nicht zu beeinträchtigen. Bei einer relevanten Veränderung der gegebenen Geometrie , z.B. Anhebung 
der Gründungssohle und/oder Verkleinerung des Abstandes zur Böschung/Stützmauer, oder 
wesentlichen Laständerungen aus dem geplanten Bauwerk ist der Einfluss auf die Standsicherheit von 
Böschung/Stützmauer gesondert zu bewerten.

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5.3 Gründung über Fundamente 
Ausgehend von einer Gründu ng über Einzel - und Streifenfun damente können im nachverdichteten 
Sand / Kiessand die folgenden  
Bemessungswerte des Sohlwiderstands σR,d (EC-7, aktueller Nachweis) 
zugrunde gelegt werden. 
Achtung, es sind in der Tabelle KEINE zulässigen Bodenpressungen angegeben ! 
 
Zwischenwerte können geradlinig eingeschaltet werden, eine Extrapolation über die o.a. Werte hinaus 
ist nicht zulässig. Für Fundamente mit einer Breite b > 2,5 m muss eine Setzungsberechnung erfolgen. 
Die Gründungssohle muss vor dem Betonieren nachverdichtet werden, um die beim Aushub 
entstandene Auflockerung zu beseitigen. 
5.4 Tragschicht Bodenplatte (nicht tragendend bei Fundamentgründung) 
Unterhalb der Bodenplatte  ist in der Auffüllung die Anordnung einer 30 cm dicken Tragschicht 
vorzusehen. Aufgeweichtes Material aus dem Planum muss zusätzlich entfernt werden. Bei anhaltend 
nasser Witterung ist an der Basis der Tragschicht ein Geotextil anzuordnen.  
Hinweise zu Schüttmaterial, Einbau und Verdichtung siehe Kap.6.1. 
Im Kiessand kann auf die zusätzliche Anordnung einer Tragschicht verzichtet werden, jedoch muss das 
Planum nachverdichtet werden. 
 
 
 
Streifenfundament Einzelfundament 1/1 
Fundamentbreite [m] 
0,5 
1,0 
und >1,0 
1,0 1,5 
2,0 
und > 1,0 
Einbindetiefe [m] 0,5 1,0 0,5 1,0 0,5 1,0 0,5 1,0 0,5 1,0 
EC7-DIN 1054-2010 
Bemessungswerte des 
Sohlwiderstands σR,d  
[kN / m²] 
 
320 
 
480 
 
420 
 
580 
 
450 
 
700 
 
500 
 
800 
 
550 
 
850 
max. Setzung [cm] 0,5 1,0 1,0 1,0 0,5 0,5 0,5 1,5 1,5 1,5

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5.5 Gründung über elastisch gebettete Bodenplatte (tragend) 
Alternativ zur Fundamentgründung kann auch eine Gründung über eine elastisch gebettete Bodenplatte 
vorgesehen werden.  
Unterhalb der Bodenplatte ist dann  im Bereich der Auffüllung  (RKS 3) eine mindestens 100 cm 
dicke Tragschicht  vorzusehen. Die Tragschicht muss min destens 60 cm über den Rand der 
Bodenplatte hinausreichen.  Im Kiessand ist die Anordnung einer zusätzlichen Tragschicht nicht 
erforderlich, jedoch muss der Kiessand nachverdichtet werden. Zur Bemessung der Platte kann auf dem 
nachverdichteten Kiessand und der Tragschicht dann ein mittleres 
Bettungsmodul von ks = 16 MN/m³ 
zugrunde gelegt werden. Es ist darauf hinzuweisen, dass es sich beim Bettungsmodul nicht um einen 
Bodenkennwert, sondern um eine Fundament- und lastabhängige Größe handelt. 
 
6 Bauausführung  
6.1 Hinweise zum Einbau von Tragschichten 
Die Arbeiten sind nach Möglichkeit bei trockener Witterung auszuführen. Bei anhaltend nasser 
Witterung müssen bei Erfordernis weitere Maßnahmen (zusätzliche Bodenverbesserung oder 
Bodenaustausch, abschnit tsweises Arbeiten u.ä.) vorgesehen werden. Gegebenenfalls müssen die 
Arbeiten auch unterbrochen werden.  
Vor dem Einbau des Füllmaterials müssen evtl. vorhandene aufgeweichte bindige Bereiche zusätzlich 
aus dem Planum entfernt oder durch Einarbeiten von Grobschlag stabilisiert werden. Soweit auf der OK 
Tragschicht der Nachweis eines bestimmten Verformungsmoduls (Lastplattendruckversuch) 
vorgesehen ist, sollte u.a. aus Gründen der Gewährleistung bereits das Rohplanum geprüft werden, 
wobei auf einem bindigen Planum ein Ev2 - Wert von 45 M Pa nachzuweisen ist. Kann der Wert hier 
nicht nachgewiesen werden, besteht frühzeitig die Möglichkeit, geeignete weitere Maßnahmen zur 
Verbesserung der Tragfähigkeit einzuleiten. 
Bei bindigem Planum und anhaltend nasser Witterung wird an der Basis der Tragschicht die Verlegung 
eines Geotextils der Robustheitsklasse RBK II = min. 200g/m² empfohlen.  
Die Auffüllung / Tragschicht ist aus weitgestuftem verdichtungsfähigem Material der Körnung 0/32 oder 
0/45 einzubauen, wobei der 0 -Anteil max. 10 % betragen darf. Soweit die Tragschicht frostsicher sein 
soll, darf der Feinkornanteil max. 5% betragen und es ist vom Lieferanten ein entsprechendes 
AKTUELLES Prüfzeugnis vorzulegen.

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Als Tragschichtmaterial geeignet sind Kiessand 0/32 oder (von uns empfohlen) Mineralgemisch 0/45.  
Innerhalb von Wasserschutzgebieten so wie hier gegeben wird der Einbau von RCL Material im 
Regelfall nicht genehmigt. 
Der Einbau muss in Lagen von ma x. 30 cm erfolgen, welche einzeln und in min. 3 Übergängen zu 
verdichten sind. Die Verdichtungsarbeiten müssen sorgfältig und mit geeigneten Geräten ausgeführt 
werden, wobei auch Auswirkungen auf Nachbarbauten, Kellerwände u.ä. zu berücksichtigen sind.  
Bei großen Aufbauhöhen bzw. vielen Einbaulagen sollte bereits ein Zw ischenplanum durch 
Lastplattendruckversuche überprüft werden.  
Auf der OK Tragschicht muss der Verdichtungserfolg durch Lastplattendruckversuche nachgewiesen 
werden. Welcher Verformungsmodul Ev2 hierbei nachzuweisen ist, muss mit dem Statiker und dem 
Hersteller der Bodenplatte in Abhängigkeit von den anfallenden Verkehrslasten festgelegt werden. 
Erfahrungsgemäß wird ein Verformungsmodul zwischen 100 und 120 MPa gefordert, wobei im Zweifel 
der obere Wert nachzuweisen ist. 
Zwischen Einbau und Prüfung sollte e in Zeitraum von min 24 Stunden liegen. Nach erfolgreicher 
Prüfung ist die Tragschicht / Auffüllung sofort weiter abzudecken, da ansonsten die Gefahr besteht, 
dass eine Auflockerung durch Witterungseinflüsse erfolgt und eine zusätzliche Nachverdichtung 
erforderlich wird. Ggf. ist eine Nachverdichtung im Bauablauf zwingend vorzusehen und 
einzukalkulieren. 
6.2 Aushub, Entsorgung, Analytik 
Die beim Aushub anfallenden Bodenklassen sind oben aufgeführt.  
Neben dem natürlich gewachsenen Boden fällt im Zuge der Aushuba rbeiten auch aufgefülltes Material 
an. Für Auffüllungen gilt: diese können grundsätzlich eine kleinräumig wechselnde Zusammensetzung, 
auch mit deutlichen Fremdanteilen aufweisen. Ggf. ist der Gutachter zu verständigen.  
Zur abfalltechnischen Bewertung der beim Aushub anfallenden Auffüllung wurde eine chem. Analytik 
veranlasst. Wir verweisen hier auf unsere gesonderte Stellungnahme.  
Aufgrund praktischer und gelebter Erfahrung, welche sich in jüngster Vergangenheit aus den  
Forderungen / Anforderungen Dritter ergeben haben, bitt en wir die nachfolgenden Hinweise  zur 
Vermeidung von Stillständen und Mehrkosten gleich zu Beginn der Aushub - / Erdarbeiten dringend zu 
beachten: 
• Soweit die Bauschutt - /Fremdstoffanteile bei <10 % Mas senanteil liegen, sind Auffüllungen 
entsprechend LAGA-TR-Boden als Boden einzustufen und zu bewerten. Bei Bauschuttanteilen 
>10% handelt es sich um ein Boden -Bauschutt Gemisch, welches nach LAGA für nicht 
aufbereiteten Bauschutt zu bewerten und gesondert z u entsorgen ist. Für die Einstufung kann

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Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 
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Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 
die vorliegende Deklarationsanalytik nach LAGA TR Boden verwendet werden. Es ist somit eine 
Position für die Entsorgung von Boden mit Bauschuttanteilen <10% und eine gesonderte 
Position für Boden/Bauschutt-Gemische abzufragen.  
• Hinsichtlich der zeitlichen Abhängigkeiten der chem. Analytik ist auch zu beachten, dass diese 
von der Deponie oftmals nicht mehr anerkannt werden, wenn sie älter als 6 Monate sind.  
• Die entnommenen Proben werden bei uns bis 6 Monate nach den S ondierarbeiten eingelagert 
und dann ohne besondere Ankündigung entsorgt. 
• Für Rückfragen / weitere Beratung zu diesem leider zunehmend komplexer werdenden 
Themenkreis stehen wir gerne bereit 
6.3 Wiederverfüllung, Schutz des Planums 
Das anfallende aufgefüllte Material ist zur Wiederverfüllung nicht geeignet. 
Soweit spätere Setzungen / Sackungen ausgeschlossen werden sollen, muss die Verfüllung mit 
weitgestuftem nichtbindigem Kiessand 0/32, lagenweise eingebaut und verdichtet, erfolgen. Auch d ie 
nichtbindigen Ante ile des hier im tieferen Untergrund ausgehobenen Kiessandes können bei 
getrenntem Aushub und Zwischenlagerung zur Wiederverfüllung verwendet werden. Das Material ist in 
diesem Fall vor Niederschlägen / Nässe zu schützen. Der Einbau kann nur in max. erdfeuchtem Zustand 
erfolgen. 
Soweit der Verdichtungserfolg geprüft werden soll , kann dies mittels der leichten Rammsonde DPL -10 
erfolgen. Wenn bauvertraglich nicht anders vereinbart, sind hierbei im Mittel über 0,5 m Schlagzahlen 
n=15 Schläge / 10 cm Eind ringtiefe nachzuweisen. Bei Versuchen mit der dynamischen Fallplatte ist 
auf halber Arbeitsraumhöhe und auf OK der Verfüllung ein Verformungsmodul Ev2 > 80 M Pa 
nachzuweisen.  
Alle Maßnahmen zum Schutz des Planums nach VOB sind einzuhalten, ggf. müssen Baus traßen 
angelegt werden. 
6.4 Bauzeitliche Böschungen 
Unter Beachtung der DIN 4124 müssen über die gesamte Baugrubenhöhe die Auffüllungen  und der 
Kiessand mit 45° geböscht werden. Dies gilt nur für Material im erdfeuchten Zustand.  
Liegt die Baugrubensohle mehr a ls 5 m unter Gelände, so muss die Standsicherheit der Böschungen 
rechnerisch nachgewiesen werden. Es sei darauf hingewiesen, dass in diesem Falle erfahrungsgemäß 
oftmals eine weitere Abflachung der Böschung (flacher als die o.a. Werte) erforderlich wird. 
Entsprechende Berechnungen sollten daher ggf. frühzeitig beauftragt werden, da eine nachträgliche 
Abflachung oft nicht möglich ist und dann ein kostenaufwendigerer Verbau erforderlich wird.

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Im Bereich der Böschungskrone dürfen keine Lasten abgesetzt werden , auch darf der Bereich 
nicht befahren werden. Zwischen Kranpratze und Böschungsrand muss ein Mindestabstand von 
2 m eingehalten werden. Auch bei Einhaltung diese s Mindestabstands bleibt für das 
Kranfundament ein Grundbruchnachweis erforderlich. 
Die Böschungen sind gegen Erosion durch Oberflächenwasser zu schützen. 
6.5 Verbau 
Sofern bei unterkellerter Bauweise auf dem zu bebauenden Grundstück frei geböscht werden soll, ist in 
erster Betrachtung zwischen Kellerwand und Grundstücksgrenze ein lichter Abstand von 
Baugrubentiefe zzgl. 0,5 m erforderlich. Bei einer Baugrubentiefe von bis zu 3,0 m ist demnach eine 
Böschungsbreite von b > 3,5 m einzuhalten. Weiterhin muss, um auf einen Verbau verzichten zu 
können, oberhalb der Böschung ein min. 2 m breiter lastfreier Streifen vorhanden sein, d.h. es darf dort 
kein Gebäude stehen oder eine Garagenzufahrt o.ä. vorhanden sein. Befindet sich ein 
nichtunterkellertes Gebäude in einem Abstand von weniger als 3 m zur Böschungskrone, ist eine 
objektbezogene Einzelfallbetrachtung erforderlich.  
Da die Baugrube zur Gilgaustraße hin die genannten Abstände voraussichtlich unterschreitet ist 
mindestens hier die Anordnung eines Verbaus erforderlich. 
Bemessung und Ausführung des Verbaus müssen nach EAB (Regelwerk „Empfehlungen des 
Arbeitskreises Baugrube in akt. Fassung) erfolgen. Bodenkennwerte siehe oben. Im Schluff dürfen bei 
der Bemessung des Verbaus die angegebenen Bodenkennwerte nur in ungünstigster Kombination 
angesetzt werden.  
Bei der Bemessung müssen die max. in Kauf zu nehmenden Verformungen berücksichtigt werden. Ggf. 
ist eine Rückverankerung vorzusehen, wenn der Verbau verformungsarm erfolgen soll. Ab einer 
Verbauhöhe von 4 m (hierbei sind auch Bauzwischenzustände wie temporärer Aushub z.B. für 
Bodenaustausch zu berücksichtige n) wird eine Rückverankerung von uns empfohlen. Trotz des 
Mehraufwandes für die Verankerung stellt ein rückverankerter Verbau oftmals die wirtschaftlichere 
Lösung dar, da die übrigen Verbauteile schlanker ausfallen und auch der Abstand der Verbauträger 
größer festgelegt werden kann. Hinsichtlich der Kopfverformung stellt er immer die sicherere Lösung 
dar.  
Bei einem frei stehenden Verbau, bemessen auf einfachen aktiven Erddruck ist mit Kopfverschiebungen 
von min. 1% der freien Höhe zu rechnen. Schäden am dahinterliegenden Gelände / Gehweg / 
Versorgungsleitungen können die Folge sein. Das in Kauf zu nehmende Verformungsmaß ist daher 
gegen mögliche Schäden abzuwägen.  
Für eine Verankerung ist die Zustimmung des betroffenen Nachbarn erforderlich, auch im Straßenland.

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Bitte beachten Sie auch, dass für das Bohren / Einrammen / Einvibrieren der Verbauträger sowie für die 
Herstellung von Ankern eine Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst erforderlich ist und die hierzu 
erforderlichen Maßnahmen,  wie z.B. eine Frei messung zeit- und kostenmäßig berücksichtigt werden 
müssen.  
Wie oben im Abschnitt „kiesiger Sand“ beschrieben muss innerhalb des Terrassenkörpers der 
Kiessande mit enggestufen und auch über geringe Höhen und nicht standfesten „Fließsanden“ 
gerechnet werden. Sofern eine Verbauart gewählt wird, welche einen Voraushub erfordert (z.B. 
Trägerbohlwandverbau), müssen zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung während der Verbauarbeiten 
vorgesehen werden. 
6.6 Unterfangung 
Nach den vorliegenden Unterlagen werden Maßnahmen zur Unterfangung nicht erforderlich. 
6.7 Wasserhaltung 
Beim derzeit beobachteten Wasserstand ist eine Wasserhaltung nicht erforderlich. Es muss jedoch 
verhindert werden, dass dem Planum Oberflächenwasser zuläuft. Das Planum ist vor Niederschlägen 
zu schützen.  
Es sei aber darauf hingewiesen, dass bei Hochwasser mit einem entsprechenden Anstieg des Grund -
/Rheinwassers gerechnet werden muss.  
Bei der  angenommenen Gründungssohle von 46,3 mNHN wäre dieses Höhenniveau bei einem 
Wasserstand von 9,9 m am K ölner-Pegel erreicht. In den uns vorliegenden Pegeldaten ab dem Jahr 
1900 wurde dieser Wasserstand am Kölner-Pegel in insgesamt 7 Jahren überschritten. 
Aufgrund der Nähe zum Rhein sind Maßnahmen zur Wasserhaltung sehr aufwendig und technisch 
fragwürdig. Wi r empfehlen deshalb, bei einer Überflutung der Baugrube eine Arbeitsunterbrechung 
vorzusehen. Für Bauzwischenstände ist die Auftriebssicherheit des Gebäudes sicherzustellen.  
6.8 Baukran 
Soweit der Baukra n im Kiessand aufgestellt wird, können für die Kranfunda mente die zulässigen 
Bodenpressen wie oben angegeben zugrunde gelegt werden, jedoch nur dann, wenn auch die dort 
angegebenen Einbindetiefen der Fundamente, z.b. durch einen Unterbeton hergestellt werden. In 
der Praxis werden die Fundamente aus Fertigbetont eilen häufig ohne Einbindung auf die 
nachverdichtete Baugrubensohle gelegt. Für solche Fundamente ergeben sich aus der nicht gegebenen 
Einbindung erheblich abgeminderte zul. Bodenpressungen. Für solche Fundamente wie auch für den 
Fall, dass der Kran nicht in der Baugrube, sondern außerhalb aufgestellt wird und dann in der Auffüllung 
gründet, sind objektbezogene Grundbruchnachweise zu veranlassen. Dabei können auch

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Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 
Empfehlungen eingeholt werden, wie für eine vom Statiker ermittelte Fundamentlast die erforder liche 
Tragfähigkeit z.B. durch einen Bodenaustausch hergestellt werden kann. 
Der Grundbruchnachweis ersetzt nicht die statische Bemessung der Kranfundamente, welche unter 
Berücksichtigung der Eckdrücke, H -Lasten und Drehmomente durch einen Statiker vorzune hmen ist. 
Eine Gegenüberstellung von Eckdruck und zul. Bodenpressung allein ist nicht ausreichend  
6.9 Abdichtung / Dränage 
Für die Beurteilung des Lastfalls der Wassereinwirkung sowie zur Planung und Ausführung der 
Bauwerksabdichtung sind folgende Regelwerke zu beachten: 
• DIN 18.533 für bituminöse Abdichtungen, sog. Schwarzabdichtungen  
• WU-Richtlinie des deutschen Ausschusses für Stahlbeton DafStB für Betonbauweisen, „weiße 
Wanne“  
• DIN 4095 Dränung von Bauwerken. 
Hinweis: In der neuen DIN 18.533 ist jetzt auch eine Bauweise mit Bodenplatte als WU -
Betonkonstruktion (nach WU -Richtlinie des DafStB) in Kombination mit einer Schwarzabdichtung der 
Wand geregelt. Wir verweisen hier auf Kap. 9.2 der DIN 18.533-1. 
Es ergeben sich nach DIN 18.533 für die Bemess ung der Abdichtung erdberührter Bauteile folgende 
Wassereinwirkungsklassen  
Klasse Art der 
Einwirkung 
Anmerkung Abdichtung 
DIN 18.533 
Beanspruchungsklasse 
nach WU-Richtlinie 
Kellerwände und Bodenplatte 
W2.2E Drückendes 
Wasser hohe 
Einwirkung 
ohne Dränage 
Eintauchtiefe 
> 3m 
Kap. 8.6.2 1 
Sockelbereiche 
W4-E Spritzwasser und 
Bodenfeuchte am 
Wandsockel sowie 
Kapillarwasser in 
und unter Wänden 
gilt für den 
Sockelbereich 
Kap. 8.8  
 
Begründung der Einordnung und Hinweise zu Ausführung  
Der höchste zu erwartende Grundwasserstand liegt in Höhe GOK  und damit bis zu 5,5  über UK 
Bodenplatte. Dieser Wasserstand ist auch als Bemessungswasserstand für die Auftriebsicherung 
zugrunde zu legen.

Bericht zur Baugrunderkundung 
Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 
20K044P260 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
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Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 
7 Schlussbemerkung  
Der Umfang der Baugrunderkundung ist ebenso wie der Inhalt dieses Berichtes auf das konkrete 
Bauvorhaben abgestimmt. Die Angaben zum Bodenaufbau sind verfahrensbedingt nur punktuell in den 
Aufschlusspunkten und dort nur bis zur jeweiligen Erkundungstiefe sicher belegt. Zur Vermeidung von 
Schäden und im Interesse eines reibungslosen Bauablaufs bitten wir daher dringend dar um, folgende 
Punkte zu beachten: 
• Die Angaben dieses Berichtes sind nicht allgemeingültig und können nicht auf andere 
Baukörper als hier zugrunde gelegt übertragen werden. Wir bitten um Nachricht, wenn sich an 
den hier zugrunde gelegten Planunterlagen Änder ungen ergeben, weil dann ggf. eine 
Überarbeitung / Ergänzung des vorliegenden Berichtes erforderlich wird.  
• Dies gilt auch, wenn der Baukörper oder eine Bauhilfsmaßnahme (z.B. Pfahlgründung, Verbau, 
Wasserhaltung) so verlegt oder erweitert werden, dass sie in bislang nicht untersuchte Gelände- 
oder Tiefenbereiche hineinreichen.  
• Der Vorschlag oder die Nennung ei nes Bauverfahrens oder die Angabe von 
Bemessungswerten hierfür entbindet den Planer / Unternehmer nicht von der 
eigenverantwortlichen Prüfung, ob dieses Verfahren unter den uns zum Zeitpunkt der 
Gutachtenerstellung nicht bekannten konkreten Baustellenbedin gungen anwendbar ist. Für 
weitere Beratung hierzu stehen wir gerne bereit.  
• Nach Aushub der Baugrube ist eine abschließende Überprüfung der Angaben und der daraus 
abgeleiteten Maßnahmen erforderlich. Bis zur Abnahme der Baugrube / Fundamentgräben 
bleiben Änderungen / Ergänzungen zum vorliegenden Bericht vorbehalten.  
Die Aussagen dieses Berichtes beziehen sich nur auf die Einstufung des Bodens bezüglich seiner 
Eignung als Baugrund, ausschließlich einer Beurteilung evtl. auftretender umweltrelevanter 
Verschmutzungen. Der Bericht ist nur vollständig und mit allen Anlagen gültig.  
 
Aufgestellt am 15.10.2020 
Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker 
Baugrund GmbH 
 
Dipl.-Geol. U. Becker       i.A. Dr. H. Meidow

Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker
Baugrund GmbH
Rösrather Straße 571
51107 Köln
Tel.:  0221 / 95 23 915
Mail : post@baugrundkoeln.de
Anlage
Maßstab
Datum
Projekt - Nr.
Gezeichnet
Bearbeiter
Auftraggeber
Maßnahme
Lageplan
11:250
01.10.2020
20K044P260
Köln
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
51149 Köln
Hohe Straße 77-79
KD
51,26m
RKS/DPH 1
51,29m
3,70m
ab 3,7m/47,59m
RKS/DPH 2
51,74m
4,00m
ab 4,0m/47,74m
RKS/DPL 3
48,16m
4,00m
ab 4,0m/44,16m
RKS/DPL 4
48,12m
1,60m
ab 1,6m/46,52m
Alle Maße und Höhen sind bauseits zu prüfen
Gilt nicht zur Massenermittlung und nur in Verbindung mit dem Textteil
RKS = Rammkernsondierung
  Höhe Bohransatzpunkte in mNHN
  Dicke der Au ffüllungen in m
  OK Kiessand ab m u. GOK/ in mNHN
DPH = Schwere Rammsondierung
DPL = Leichte Rammsondierung
KD = Höhenbezugspunkt (Kanaldeckel)
  Höhe in mNHN
Legende

mNHN
45.0
46.0
47.0
48.0
49.0
50.0
51.0
52.0
53.0
51,29 m
DPH 1
0 10 20 30
 0.0
 1.0
 2.0
 3.0
 4.0
Schlagzahlen je 10 cm
ET
51,74 m
DPH 2
0 10 20 30
 0.0
 1.0
 2.0
 3.0
 4.0
 5.0
 6.0
Schlagzahlen je 10 cm
ET
RKS 1
51,29 m
 0.20
A(hum. Oberboden)A
 0.80
A(U,
_
s,g',Wurzel',BS',ZB'')A
 1.00
A(S,
_
u,g,BS',Glas',Schlacke'',ZB'',Wurzel'')
A
 2.00
A(U,
_
s,g',BS',ZB',Schlacke',Kohle'',Holz'')
A
 3.00
A(U,s,BS,g-g',Schlacke')A
 3.70
A(U,s,g',Beton',ZB')A
 5.00
S, g - g', u''
 7.00
S
ET
1/0 0.20
P1/1 0.80
P1/2 1.00
P1/3 2.00
P1/4 3.00
P1/5 3.70
P1/6 5.00
RKS 2
51,74 m
 0.10A(Split,u,s',g',ZB'') A
 1.00
A(U,s,g',Split',Wurzel',ZB',Glas'',BS'') A
 2.00
A(S,g,u') A
 3.00
A(S,g,u-u',Folie'',Alufolie'') A
 3.30A(S,u-u',g',Schlacke') A
 4.00
A(S,g,u') A
 6.00
S, g, u''
 7.00
S
ET
P2/1 0.10
P2/2 1.00
P2/3 2.00
P2/4 3.00
P2/5 3.30
P2/6 4.00
P2/7 6.00
Legende
weich - steif
locker
mitteldicht
Auffüllung (A)A
kiesig (g)
Sand (S)
schluffig (u)
EFH (Schwimmbadebene)= 48,32m
Gründungsebene= 46,30 m
gepl. Gebäude
GOK
Alle Maße und Höhen sind bauseits zu prüfen Gilt nicht zur Massenermittlung und nur in Verbindung mit dem TextteilSchichtgrenzen sind interpoliert und nur in den Aufschlußpunkten belegt
Schnitt 1
Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker
Rösrather Straße 571
51107 Köln
Tel.: 0221 / 95 23 915
Mail:post@baugrundkoeln.de
Maßnahme
Auftraggeber
Bearbeiter
Gezeichnet
Datum
Maßstab Länge: Höhe:
Projekt - Nr.
Anlage
Hohe Straße 77-79
51149 Köln
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Köln
01.10.2020
20K044P260
2.11:100 1:50
Umgelagerte Böden werden in eckigen Klammern dargestellt.
Baugrund GmbH

mNHN
43.0
44.0
45.0
46.0
47.0
48.0
49.0
50.0
48,16 m
DPL 3
0 10 20 30 40
 0.0
 1.0
 2.0
 3.0
 4.0 43
48
Schlagzahlen je 10 cm
ET
48,12 m
DPL 4
0 10 20 30 40
 0.0
 1.0
 2.0
42
50
50
Schlagzahlen je 10 cm
KBF
RKS 3
48,16 m
 0.20
A(U,fs,g',BS',Wurzel')A
 1.00
A(S,g-g',u',Schlacke',ZB'',BS',Wurzel'')A
 2.50
A(S,g,u',BS',Schlacke'',Glas'')A
 3.30
A(S,g-g',u',BS',ZB'')A
 4.00
A(S,g'',u'')A
 5.00
S, g - g', u''
ET
P3/1 0.20
P3/2 1.00
P3/3 2.50
P3/4 3.30
P3/5 4.00
P3/6 5.00
RKS 4
48,12 m
 0.10A(hum. Oberboden) A
 0.60A(U,fs,g'',Wurzel',Beton')
A
 1.60
A(U,s',g'',Wurzel',Schlacke'') A
 5.00
S, g - g', u''
ET
4/0 0.10
P4/1 0.60
P4/2 1.60
P4/3 3.00
P4/4 4.00
P4/5 5.00
Legende
weich - steif
weich
locker
mitteldicht
Auffüllung (A)A
Sand (S)
schluffig (u)
EFH (Schwimmbadebene)= 48,32m
gepl. Gebäude
Gründungsebene= 46,30 m
GOK
Alle Maße und Höhen sind bauseits zu prüfen Gilt nicht zur Massenermittlung und nur in Verbindung mit dem TextteilSchichtgrenzen sind interpoliert und nur in den Aufschlußpunkten belegt
Schnitt 2
Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker
Rösrather Straße 571
51107 Köln
Tel.: 0221 / 95 23 915
Mail:post@baugrundkoeln.de
Maßnahme
Auftraggeber
Bearbeiter
Gezeichnet
Datum
Maßstab Länge: Höhe:
Projekt - Nr.
Anlage
Hohe Straße 77-79
51149 Köln
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Köln
01.10.2020
20K044P260
2.21:100 1:50
Umgelagerte Böden werden in eckigen Klammern dargestellt.
Baugrund GmbH

mNHN
45.0
46.0
47.0
48.0
49.0
50.0
51.0
52.0
53.0
48,12 m
DPL 4
0 10 20 30 40
 0.0
 1.0
 2.0
42
50
50
Schlagzahlen je 10 cm
K
BF
51,74 m
DPH 2
0 10 20 30
 0.0
 1.0
 2.0
 3.0
 4.0
 5.0
 6.0
Schlagzahlen je 10 cm
ET
RKS 4
48,12 m
 0.10
A(hum. Oberboden)A
 0.60
A(U,fs,g'',Wurzel',Beton')A
 1.60
A(U,s',g'',Wurzel',Schlacke'')A
 5.00
S, g - g', u''
ET
4/0 0.10
P4/1 0.60
P4/2 1.60
P4/3 3.00
P4/4 4.00
P4/5 5.00
RKS 2
51,74 m
 0.10
A(Split,u,s',g',
ZB'')
A
 1.00
A(U,s,g',Split',
Wurzel',ZB',Glas'',
BS'')
A
 2.00
A(S,g,u') A
 3.00
A(S,g,u-u',Folie'',
Alufolie'') A
 3.30A(S,u-u',g',Schlacke') A
 4.00
A(S,g,u') A
 6.00
S, g, u''
 7.00
S
ET
P2/1 0.10
P2/2 1.00
P2/3 2.00
P2/4 3.00
P2/5 3.30
P2/6 4.00
P2/7 6.00
Legende
weich - steif
weich
locker
mitteldicht
Auffüllung (A)A
kiesig (g)
Sand (S)
schluffig (u)
EFH (Schwimmbadebene)= 48,32m
gepl. Gebäude
Gründungsebene= 46,30 m
GOK
Böschung bis ~45,30 m
Stützmauer bis ~44,20 m
HW 100 (Rhein)
Alle Maße und Höhen sind bauseits zu prüfen Gilt nicht zur Massenermittlung und nur in Verbindung mit dem TextteilSchichtgrenzen sind interpoliert und nur in den Aufschlußpunkten belegt
Schnitt 3
Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker
R
ösrather Straße 571
51107 Köln
Tel.: 0221 / 95 23 915
Mail:post@baugrundkoeln.de
Maßnahme
Auftraggeber
Bearbeiter
Gezeichnet
Datum
Maßstab Länge: Höhe:
Projekt - Nr.
Anlage
Hohe Straße 77-79
51149 Köln
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Köln
01.10.2020
20K044P260
2.31:100 1:50
Umgelagerte Böden werden in eckigen Klammern dargestellt.
Baugrund GmbH

Anlage 13 - Sanierung_Grundriss EG

381 Zeichen

Anlage 13

Waschen /

Turnhalle
een u 311,25 m?
‚67 m
+0.00

—

Umkleide J.
12,87 m?

Umkleide Lehrer |

Regie
| 1. Hilfe
16,95 m?
| ——J Gerätelager
wc nl 44,06 m?
‚25 m? |
| E27
[im 5
Barrierefreie 0 2
Umkleide [11° =
16 m? [2]
mkleide Lehrer g
11 m =
| Zugang Windfang
UL Sporthalle
SQ
SQ
SQ
>D —

Ergänzung
Gerätelager
23,62 m?

Waschen /
Duschen M.
16,9 m?

Umkleide M
13,77 m?

Anlage 07 - 2018-11-21 Schadstoffgutachten

6587 Zeichen

Vorsitzender des Aufsichtsrates: RA Manfred Stüdemann /uni2219 Vorstand: Dr. Josef Klein-Reesink, Dr. Andreas J. Kopton
Amtsgericht Augsburg HRB 2084 /uni2219 DIN ISO 9001 und 14001 /uni2219 USt-IdNr. DE 813216949 /uni2219 www.hpc.ag 
 
 
 
HPC AG  Tel.:     0231 / 959098-77 
Alter Hellweg 46, 44379  Dortmund Fax:     0231 / 959098-19 
 
 
Gebäudewirtschaft  
der Stadt Köln 
 
Ottoplatz 1 
50679 Köln 
 
 
Ihr Ansprechpartner  Tel.-Durchwahl E-Mail-Adresse Datum  
   21.11.2018 
 
 
Bestellung Nr.: 4500808050 vom 02.05.2018 
Projekt:  Köln 2510 
Projekt-Nr.:   2037006 
IH-Auftrag:   GWIS 1594909 
Technischer Platz: 21034-C00 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
sehr geehrter , 
 
 
gemäß Ihrem Auftrag wurde n im Bereich der Schwimmhalle sowie der Heizzentrale der 
Grundschule „Hohestraße 77-79 in 51149 Köln Ensen“ Materialproben zur Untersuchung 
auf Schadstoffe entnommen. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse und deren Bewertung sind 
Gegenstand des vorliegenden Berichts. 
 
 
1. Begehung und Entnahme von Materialproben 
 
Die Entnahme der Materialproben fand am 17.05.2018 statt. Hierbei wurden 
schadstoffverdächtige Bereiche soweit wie möglich zugänglich gemacht. 
 
Die Beschreibung der entnommenen Proben und deren Untersuchungsprogramm ist in der 
Tabelle 1 aufgelistet.

Gebäudewirtschaft 
der Stadt Köln 
Projekt: 2037006-2510 
- 2 - 
Bericht vom 21.11.2018 
  
Tabelle 1: Verzeichnis entnommener Materialproben und Untersuchungsprogramm 
Bez. Raum Beschreibung Parameter 
2510-1 Schwimmhalle 
Wand/Ecke Abluft Asbest 
2510-2 Schwimmhalle 
Wand/Türbereich Abluft Asbest 
2510-3 Schwimmhalle Fensterseite links Zuluft Asbest 
2510-4 Schwimmhalle Fensterseite rechts Zuluft Asbest 
2510-5 Dusche Mädchen Zuluft Asbest 
2510-6 Dusche Jungen Zuluft Asbest 
2510-7 Umkleide Lehrer Zuluft Asbest 
2510-8 Umkleide Jungen Zuluft Asbest 
2510-9 Umkleide Jungen Abluft Asbest 
2510-10 Toiletten Jungen Zuluft Asbest 
2510-11 Lagerraum Zuluft Asbest 
2510-12 Heizzentrale Schwungrad Turnhalle Zuluft Asbest 
2510-13 Heizungszentrale Zuluft Turnhalle 
Keller Dämmung Tür KI 
2510-14 Heizzentrale Lose Dämmung KI 
 
 
2. Analyseergebnisse der Materialproben 
 
Zur Feststellung  der S chadstoffbelastungssituation an den Zuluft/ - Abluftauslässen der 
Lüftungsanlage und in den Lüftungskanälen der Heizzentrale  wurden die entnommenen 
Materialproben auf die in der Tabelle 1 genannten Parameter untersucht. Die hierbei 
erhaltenen Befunde sind in der Tabelle 2 zusammenfassend dargestellt . Ein ausführlicher 
Prüfbericht ist der Anlage dieses Berichts beigefügt.

Gebäudewirtschaft 
der Stadt Köln 
Projekt: 2037006-2510 
- 3 - 
Bericht vom 21.11.2018 
  
Tabelle 2: Probenverzeichnis mit Befund 
 
Labor- 
nummer 
Bez. Raum Beschreibung 
Para- 
meter 
Befund 
A2018-13968 2510-1 Schwimmhalle 
Wand/Ecke Abluft Asbest Kein Asbest 
A2018-13969 2510-2 Schwimmhalle 
Wand/Türbereich Abluft Asbest Kein Asbest 
A2018-13970 2510-3 Schwimmhalle 
Fensterseite links Zuluft Asbest Kein Asbest 
A2018-13971 2510-4 Schwimmhalle 
Fensterseite rechts Zuluft Asbest 
Kein Asbest 
Nachweis von 
WHO Fasern in 
geringer 
Konzentration 
A2018-13972 2510-5 Dusche Mädchen Zuluft Asbest 
Kein Asbest 
Nachweis von 
WHO Fasern in 
geringer 
Konzentration  
A2018-13973 2510-6 Dusche Jungen Zuluft Asbest 
Kein Asbest 
Nachweis von 
WHO Fasern in 
geringer 
Konzentration 
A2018-13974 2510-7 Umkleide Lehrer Zuluft Asbest Kein Asbest 
A2018-13975 2510-8 Umkleide Jungen Zuluft Asbest Kein Asbest 
A2018-13976 2510-9 Umkleide Jungen Abluft Asbest Kein Asbest 
A2018-13977 2510-10 Toiletten Jungen Zuluft Asbest 
Kein Asbest 
Nachweis von 
WHO Fasern in 
geringer 
Konzentration 
A2018-13978 2510-11 Lagerraum Zuluft Asbest Kein Asbest 
A2018-13979 2510-12 
Heizzentrale 
Schwungrad 
Turnhalle 
Zuluft Asbest Kein Asbest 
180567328 2510-13 
Heizungszentrale 
Zuluft Turnhalle 
Keller 
Dämmung Tür KI KMF (KI: 1±4) 
Kat. 1B 
180567329 2510-14 Heizzentrale Lose Dämmung KI KMF (KI: -1±4) 
Kat. 1B 
Anmerkungen zu den Tabellen 1 und 2: 
KMF = künstliche Mineralfasern 
KI = Kanzerogenitätsindex 
Befund = Einstufung als Gefahrstoff

Gebäudewirtschaft 
der Stadt Köln 
Projekt: 2037006-2510 
- 4 - 
Bericht vom 21.11.2018 
  
Nach den vorliegenden Untersuchungsergebnissen wurden keine asbesthaltigen  
Materialien verbaut.  
In den untersuchten Bereichen wurde der folgende Gefahrstoff vorgefunden, bzw. ist dort zu 
erwarten:  
➢ KMF-haltige Dämmung (im Bereich der Heizzentrale) 
 
3. Bewertung und Handlungsempfehlung 
 
Für den ermittelten Gefahrstoff ergibt sich im Hinblick auf die aktuelle Nutzung der Räume 
bei derzeitigem, unbeschädigtem Zustand der Materialien kein Handlungs - oder 
Sanierungsbedarf.  
 
Die an den Zuluftgittern  (s. Proben 2510 -4, 2510 -5, 2510 -6 und 2510 -10), in geringer 
Konzentration nachgewiesenen WHO - Fasern, lassen den Rückschluss auf eine 
innenliegende KMF - Dämmung der Zuluftkanäle zu. Eine Gefährdung dur ch künstliche 
Mineralfasern ist im Bereich der Schwimmhalle und den angrenzenden Dusch - und 
Toilettenräumen nicht gegeben.  Wir empfehlen Ihnen als ergänzende Maßnahme die 
Entnahme von Raumluftproben, die bei eingeschalteter Lüftungsanlage genommen werden. 
 
Sollten in der Heizzentrale Sanierungsarbeiten erforderlich sein, so sind die 
durchzuführenden Arbeiten unter Beachtung der Vorgaben der  
 
➢ TRGS 521 (Faserstäube, KMF) 
➢ TRGS 524 (Sanierung und Arbeiten in kontaminierten Bereichen) 
durchzuführen. 
 
Diese Arbeiten dürfen nur von solchen Unternehmen durchgeführt werden, welche über die 
Fachkunde zur Umsetzung der in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) genannten 
Anforderungen (Abschnitt 3: Gefährdungsbeurteilung und Grundpflichten) und über eine 
geeignete sicherheitstechnische Ausstattung gemäß Abschnitt 4 GefStoffV 
(Schutzmaßnahmen) und den TRGS verfügen. 
 
 
4. Entsorgung belasteter Materialien 
 
Nach dem vorliegenden Befund sind den gefahrstoffhaltigen Materialien unter 
Berücksichtigung der Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis 
(Abfallverzeichnisverordnung AAV) folgende Abfallschlüssel zuzuordnen:

Gebäudewirtschaft 
der Stadt Köln 
Projekt: 2037006-2510 
- 5 - 
Bericht vom 21.11.2018 
  
Abfall-Schlüssel 170603*: Sonstiges Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen 
besteht  
 
Für evtl. Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.  
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
HPC AG 
 
 
 
i.V      i
       
- Niederlassungsleiter -    - Projektleiterin - 
 
 
 
 
 
 
Anhang: Prüfbericht der SGS Institut Fresenius GmbH   (  3 Blatt) 
 Prüfbericht des Hygiene-Instituts des Ruhrgebiets (25 Blatt)

Anlage 05 - Bauwerksbuch 2011 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle

22052 Zeichen

Anlage 05

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

Henek - Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: ]

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„ing

Bauwerksbuch
zur

1-fach Turnhalle
und
Schwimmhalle

Hohe Straße 77-79
51149 Köln

08. Juni 2010 und 19. April 2011

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Prüfstatik. Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

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Henneke, 5 Bouwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 2
2. Inhaltsverzeichnis

1. Titelblatt......ceesnnesseneenensennnennnee nenn nnnnennneenee nennen nun snnennnnnn nennen ann 1
2: Inhaltsverzeichnis.. oz
3: Beschreibung des Bauwerkes.......... een 3
3.1 Lage der Halle............ een 7
4. Übersichtszeichnungen ..............eeee 8
4.1 Grundrisse, Ansichten, Schnitte des Bauwerks.................. 8
4.2 Positionspläne der statischen Berechnung .........nneee so TO
5. Dokumente zur statischen Berechnung.............ueeeeneeseneneeneenennen nenn 11
541 Anfangsseite der statischen Berechnung mit Baubeschreibung

und Angaben über Baustoffe... 11
5.2 Relevante Auszüge aus den Ausführungsplänen..
6. Bauaufsichtliche Genehmigungsunterlagen
6.1 Auflagen aus dem Genehmigungsbescheid
6.2 Zustimmung im Einzelfall ..............eeeeesene
6.3 Prüfberichte des Prüfingenieurs/Prüfsachverständige für... 12

Standsicherheit .....................eneenenenneneneneenenennnen nennen enter 12
6.4 Endberichte der Güteüberwachung (Fremdüberwachung)........... 12
7. Bauliche Veränderungen... nennen 13
8. Regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit ........ een 14
8.1 Einstufung des Bauwerks... essen 14
8.2 Prüf- und Wartungsplan ...........eeeneeeeenenesenenseneneneenne nennen 15
8.3 Dokumentation der regelmäßigen Überprüfung .......... een 16
8.3.1 Bewertungssystem... nes ..16
8.3.2 Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der Halle.. „17
8.3.3  Zustandserfassung und Bewertung der Dachhaut des ........... ee 18

Nebengebäudes..............eeeeeneeeeeen een 18
8.34 Zustandserfassung und Bewertung der Halle von Außen ........... ..19
8.3.5 Zustandserfassung und Bewertung der Turnhalle von Innen... ..24
8.3.6 Zustandserfassung und Bewertung der Schwimmhalle von Innen... 26
8.3.7 Zustandserfassung und Bewertung des Nebengebäudes ...28
9. Inhaltsverzeichnis der Bestandsdokumentation ...........„. nennen

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sißeko

Gutachten

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3. Beschreibung des Bauwerkes

Die Bauwerksprüfung der 1-fach
Turnhalle in der Hohen Straße 77-79 in
51149 Köln wurde am 08.06.2010

durchgeführt. Die darunter liegende |

Schwimmhalle wurde am 19.04.2011
einer Bauwerksprüfung unterzogen.

Während der Bauwerksprüfungen h

Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

Bouwerksbuch zum Gutachten A0B189 Seite: 3

waren jeweils zwei Mitarbeiter vom |

Unternehmen Putz Stuck Trockenbau

A. Bürsgens und der Unterzeichner
EEE von Henneker, Zillinger
Ingenieure Vorort.

Zur Bauwerksprüfung lagen uns
Grundrisspläne der Turnhalle sowie der
Schwimmhalle vor. Der Grundrissplan
der Turnhalle, aus dem Jahre 1986,
enthält eine Erweiterung, die jedoch
nicht zur Ausführung kam.

Die Turnhalle ist etwa 25,50 m lang,

und etwa 12,50 m breit. Die lichte Höhe
der Halle bis zur Abhangdecke beträgt
etwa 5,40 m.

Die Dachhaut der Turnhalle wird von
Trapezblech-Sandwichpaneelen
gebildet. Diese liegen auf Stahlträgern
auf, die als Pfetten ihre Last auf Stahl-
Fachwerkträger absetzen. Die Stahl-
Fachwerkträger, im Abstand von etwa
5,0m schließen in der Außenfassade
an Stahlbetonbalken an, die von
Stahlbetonstützen getragen werden.
Die Konstruktion wird durch
Stahlverbände ausgesteift.

Die Dachkonstruktion ist mit einem
Laufsteg ausgestattet, so dass die
Kontrolle der Tragkonstruktion ohne
das Öffnen der Abhangdecke möglich
ist.

Abbildung 1 Innenansicht der Turnhalle

Abbildung 2 Dachkonstruktion mit
Laufsteg

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Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko

Gutachter

Ingerer® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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5 Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 4
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Die Südfassade besteht aus
einfachverglasten
Betonrahmenfenstern. An dieser
Gebäudeseite schließt ein
Außenbalkon an.

An der Nordseite schließt das
Nebengebäude mit Geräteraum
und den sanitären Einrichtungen
an.

Im Untergeschoss des Gebäudes
befindet sich das Lehrschwimmbad,
die Decke über der Schwimmhalle
bildet den Fußboden der Turnhalle. Die Stahlbetondecke wird von
Stahlbetonunterzügen unterstützt, M i

die im Abstand ya etwa 5,0m Abbildung 3 Schwimmhalle

liegen. Die Unterzüge liegen auf

Stahlbetonstützen auf. Die

Tragkonstruktion konnte durch das

Öffnen der Abhangdecke an

repräsentativen Stellen eingesehen

werden.

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Prüfstatik. Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sibeko Gulachten

zhngs Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

en: Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 5

Die nachfolgende Grundrissskizze der Turnhalle zeigt die Lage der Stahl-
Fachwerkträger des Daches.

Stahl-
Fachwerkträger

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TURNSCHUHGÄRB"
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Abbildung 4 Übersichtsskizze - Turnhalle

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Siteko Gutachter

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Henne 5 Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 6

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Die nachfolgende Grundrissskizze der Schwimmhalle zeigt an welchen Stellen
die Abhangdecke geöffnet wurde um einen Einblick in die Tragkonstruktion zu
erlangen.

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Abbildung 5 Übersichtsskizze - Schwimmhalle

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brondschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 7

3.1 Lage der Halle

Die Halle befindet sich auf dem Schulgelände der Städtischen
Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in der Hohen Straße 77-79
in 51149 Köln.

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Abbildung 6 Lage der Halle (aus GoogleEarth, Bi

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Idaufnahme 12.05.2006)

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Prüfstotik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sißeko Gutachteı

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

Henne! Bouwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 8

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4. Übersichtszeichnungen

4.1 Grundrisse, Ansichten, Schnitte des Bauwerks

(siehe auch die mitgelieferte CD)

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Prüfstatik Trogwrerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Siteko Gutachten

= Ingere® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn
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Abbildung 8 Grundriss der Schwimmhalle

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Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeKo Gutachten

Ingere® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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ne Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 10

4.2  Positionspläne der statischen Berechnung

Positionspläne liegen uns nicht vor.

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Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

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Hanneke, zii >. Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 11

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5. Dokumente zur statischen Berechnung

5.1 Anfangsseite der statischen Berechnung mit Baubeschreibung
und Angaben über Baustoffe

Die Anfangsseite der Statischen Berechnung liegt uns nicht vor.
Eine Statische Berechnung liegt uns nicht vor.

5.2 Relevante Auszüge aus den Ausführungsplänen

Ausführungspläne liegen uns nicht vor.

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Siteko Gutachten

gniufe Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn
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Henne — \ Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 12

6. Bauaufsichtliche Genehmigungsunterlagen

6.1 Auflagen aus dem Genehmigungsbescheid

Bauaufsichtliche Unterlagen liegen uns nicht vor.

6.2 Zustimmung im Einzelfall

Bauaufsichtliche Unterlagen liegen uns nicht vor.

6.3 Prüfberichte des Prüfingenieurs/Prüfsachverständige für
Standsicherheit

Prüfberichte liegen uns nicht vor.

6.4 Endberichte der Güteüberwachung (Fremdüberwachung)

Bauaufsichtliche Unterlagen liegen uns nicht vor.

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brondschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

anieufe Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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HenneNeı En $ Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 13
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7. Bauliche Veränderungen
Bauliche Änderungen sind nicht bekannt.

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Prüfstafik Tragweiksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sieko Gutachten

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Bauwerksbuch zum Gutachten A0B189 Seite: 14

Honneke zilinger Ingenieut®

8. Regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit
Die Bauwerksprüfung erfolgt auf der Grundlage folgender Hinweise, Merkblätter
und Richtlinien:

« Bauministerkonferenz: Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von
baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten (Stand
09/2006)

° Merkblatt Bauwerksbuch vom Deutschen Beton Verein: Empfehlungen zur
Sicherheit und zur Erhaltung von Gebäuden (Stand 2007)

° VDlI-Richtlinie 6200 (Stand 02/2010)

Die Bauwerksprüfung geht davon aus, dass für das Gebäude bei Errichtung eine
ordnungsgemäße Planung vorlag, und die Bauausführung nach den zum
Zeitpunkt der Errichtung allgemeinen anerkannten Regeln der Technik erfolgte.

8.1 Einstufung des Bauwerks
Gemäß den Hinweisen der Bauministerkonferenz ist das Gebäude aufgrund des
Gefährdungspotentials und der Schadensfolge in die
Kategorie 2

einzustufen.
Die Einstufung des Gebäudes nach der VDI-Richtlinie 6200 (Februar 2010)
ergibt:

Schadensfolgeklasse CC2

Robustheitsklasse RC1

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Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sieko Gutachten

Henne

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Ingere® Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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En $ Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 15

8.2 Prüf- und Wartungsplan

Nach der Bauministerkonferenz „Hinweise für die Überprüfung der
Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den
Eigentümer/Verfügungsberechtigten‘ (Fassung September 2006) und nach der
VDI-Richtlinie 6200 sind Anhaltswerte für Zeitintervalle für die jeweilige Art der
Überprüfung aufgelistet. Danach sollten das Bauwerk wie folgt überprüft werden:

- Begehung des Bauwerks durch den Eigentümer /Verfügungsberechtigten
(Besichtigung des Bauwerks auf offensichtliche Schäden wie z. B. Schäden
wie Verformungen, Schiefstellung, Risse, Durchfeuchtungen, Ausblühungen
und Korrosion):

Begehung nach 2-3 Jahren
Die nächste Begehung sollte im Jahre 2013 erfolgen.

-  Sichtkontrollen durch eine fachkundige Person:
Sichtkontrolle nach 4-5 Jahren
Die nächste Sichtkontrolle sollte im Jahre 2015 erfolgen.

-  Eingehende Überprüfung durch eine besonders fachkundige Person
(handnahe Überprüfung aller maßgeblichen und schwer zugänglicher
Bauwerksteile):

Überprüfung nach 12-15 Jahren
Die nächste eingehende Überprüfung sollte im Jahre 2023 erfolgen.

Es wird empfohlen eine Sichtkontrolle des Eigentümers nach Umbauten und
Umnutzungen, soweit keine Standsicherheitsprüfung durchgeführt wurde, und
nach außergewöhnlichen Einwirkungen wie Erdbeben, Hochwasser und
außergewöhnliche Schnee- und Windbelastungen vorzunehmen.

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Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko

Gutachten

anieufe Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn
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Honneke nn %$ Bauwerksbuch zum Gutachten A0B189 Seite: 16

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8.3 Dokumentation der regelmäßigen Überprüfung
8.3.1 Bewertungssystem

Im Folgenden wird der bauliche Zustand der einzelnen Bauteile mit Hilfe einer
Fotodokumentation erfasst und beschrieben. Es erfolgt eine Beurteilung des
Zustandes hinsichtlich Standsicherheit (S), Verkehrssicherheit (V) und
Dauerhaftigkeit (D). Es wird festgelegt, ob Maßnahmen erforderlich sind. Wenn
Maßnahmen erforderlich sind, werden diese beschrieben, die Ausführungsfrist
der Maßnahme wird definiert. Abschließend erfolgt eine Bewertung der
Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Gebrauchstauglichkeit anhand von
Noten. Die Note der Dauerhaftigkeit kann niemals besser sein, als die Note der
Standsicherheit. Die zu vergebenden Noten sind wie folgt definiert:

0- Es besteht ein Mangel/Schaden, er hat jedoch keinen Einfluss auf die
Standsicherheit, Verkehrssicherheit oder Dauerhaftigkeit des
Bauteiles/Bauwerkes.

Es sind keine Maßnahmen erforderlich.

1- Das Bauteil/Bauwerk weist einen geringfügigen Mangel/Schaden auf. Die
Standsicherheit oder Verkehrssicherheit ist nicht beeinflusst. Die
Dauerhaftigkeit ist beeinträchtigt, hat jedoch langfristig nur geringen
Einfluss.

Schadensbeseitigung im Rahmen der Bauwerksunterhaltung.
2- Das Bauteil/Bauwerk weist einen Mangel auf. Die Standsicherheit oder

Verkehrssicherheit ist geringfügig beeinflusst. Die Dauerhaftigkeit ist
beeinträchtigt und kann langfristig zu Folgeschäden führen.

Der Mangel ist in der vorgegeben Frist zu beheben.
3- Das Bauteil/Bauwerk weist einen erheblichen Mangel auf. Die
Standsicherheit oder Verkehrssicherheit sind beeinträchtigt. Die

Dauerhaftigkeit ist derart beeinträchtigt, dass Folgeschäden zu erwarten
sind.

Es sind die beschriebenen Maßnahmen sofort durchzuführen.
4- Das Bauteil/lBauwerk weist einen gravierenden Mangel auf. Die

Standsicherheit, Verkehrssicherheit oder Dauerhaftigkeit ist nicht mehr
gegeben.

Es sind Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr erforderlich.

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Prüfstatik. Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

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Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 17

8.3.2 Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der Halle
Bauteil: Turnhalle -Dachhaut

Fotos:

Beschreibung:

o Trapezblech-Sandwichpaneelen
o Laub, etc. in der Regenrinne

Maßnahme

Bewertung

Beschreibung der
Maßnahme

Ausführungsfrist

erforderlich? für Maßnahme

Regenrinne reinigen kurzfristig

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz _SiGeko Gutachten

gene Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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— Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 18

8.3.3 Zustandserfassung und Bewertung der Dachhaut des
Nebengebäudes

Bauteil: Nebengebäude - Dachhaut über Geräteraum, Regenrinne

Fotos:

Beschreibung:

o Die Bitumenbahn ist wellig und rissig
o Laub, etc. in der Regenrinne

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Maßnahme Bewertung |

. Beschreibung der Ausführungsfrist
ertararich?t Maßnahme für Maßnahme Ssıv|D

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Regenrinne reinigen kurzfristig olo'ı

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er j Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 19

8.3.4 Zustandserfassung und Bewertung der Halle von Außen

Bauteil: Halle — Stahlbetonstütze Ecke Nord/Ost

Fotos:

Beschreibung:

o Risse im Putz

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Maßnahme Bewertung
. Beschreibung der Ausführungsfrist
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SUSRIEHION? Maßnahme für Maßnahme s|v|p

Kontrolle des
ja Stahlbetons an dieser kurzfristig 11|1|14
Stelle, ggf. Sanierung

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Prüfstatik Tragwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

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nahen, Zilinge FR
Hent . Bouwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 20

Bauteil: Halle — Stahlbetonstütze Ecke Nord/West

Fotos:

Beschreibung:

o Betonabplatzungen, die freiliegende Bewehrung ist korrodiert

Maßnahme Bewertung

Ausführungsfrist
für Maßnahme

Beschreibung der

ich?
erforderlich? kafnafme

kurzfristig

Sanierung der Stütze

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wörme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

Innere Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
iger
Hanne, 5; Bauwerksbuch zum Gutachten AD8189 Seite: 21

Bauteil: Halle — Ostfassade

Fotos:

Beschreibung:

o Vertikaler Riss im Außenputz, vermutlich unterschiedliche Untergründe

(Stahlbeton / Mauerwerk)
|
Maßnahme Bewertung
I
. Beschreibung der Ausführungsfrist
een Maßnahme für Maßnahme E78
nein - - 0/0|/0

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Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

ago Ingenet"®
— Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 22

Bauteil: Halle — Südfassade

Fotos:

Beschreibung:

o Beschädigung der Fensterbänke, Fenster, Lichtschächte durch Vandalismus

Bewertung

Maßnahme

Fensterbänke, Fenster
reparieren

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Pröfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

gr Ingee® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
iz Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 23
Bauteil: Halle — Balkon

Fotos:

Beschreibung:

o Betonabplatzungen, Bewehrungskorrosion

o Das Geländer entspricht augenscheinlich nicht den heutigen Vorschriften
o Das Geländer ist leicht korrodiert

Maßnahme Bewertung
sifsrderlich“ Beschreibung der Ausführungsfrist s/ v|po
1“ " Maßnahme für Maßnahme
ja Balkon sanieren kurzfristig 11112
Geländer überprüfen,
ggf. erneuern, der
ja Balkon sollte bis zur kurzfristig 1|2|2
Überprüfung nicht
genutzt werden

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Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
er

Hen we, . Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 24

8.3.5 Zustandserfassung und Bewertung der Turnhalle von Innen

Bauteil: Turnhalle -— Stahlfachwerk

Fotos:

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Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn
Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 25

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Hanneke, zilinger Ingenie

‚

Beschreibung:

o Verbindungsmittel tw. mit geringer Oberflächenkorrosion

rn
Maßnahme Bewertung

. Beschreibung der Ausführungsfrist
| grordenien? Maßnahme für Maßnahme ® 2
nein - 0/0|14

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Hannehe, Zilinger Inge

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 26

8.3.6 Zustandserfassung und Bewertung der Schwimmhalle von Innen

Bauteil: Schwimmhalle — Stahlbetonunterzüge

Fotos:

Beschreibung:

o Stahlbetonunterzugkonstruktion, Auflagersituation ohne Befund

Maßnahme Bewertung

. Beschreibung der Ausführungsfrist
SERIEN? Maßnahme für Maßnahme BIYıB
nein - - 0/00

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Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn

ke, Zlinge“ Ingenieure
ner,
Hen _- =: Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 27

Bauteil: Schwimmhalle - Randbalken (Südseite)

Fotos:

Beschreibung:

o Zu geringe Betondeckung, Betonabplatzungen, Längs- und Bügelbewehrung
korrodiert.

Maßnahme Bewertung

e Beschreibung der Ausführungsfrist
riordarlich? Maßnahme für Maßnahme |YyıD
ja Randbalken sanieren kurzfristig 2|2|2

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Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sieko Gutachten

saure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn

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Her ER Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 28

8.3.7 Zustandserfassung und Bewertung des Nebengebäudes

Bauteil: Nebengebäude — Nordseite

Fotos:

Beschreibung:

o Horizontaler Riss im Außenputz

Maßnahme Bewertung

Beschreibung der Ausführungsfrist

ich?
erforderlich? Maßnahme für Maßnahme

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Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

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Henneke nn Bouwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 29
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Bauteil: Nebengebäude, Schwimmhalle - Außenwände
Fotos:

Beschreibung:

o Ausblühungen, tw. Putzabplatzungen an erdberührenden Außenwänden

Maßnahme Bewertung

Beschreibung der
Maßnahme

Außenwandabdichtung
sanieren

Ausführungsfrist S
für Maßnahme

erforderlich?

ja mittelfristig 1

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Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
Bauwerksbuch zum Gutachten A0B189 Seite: 30

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9. Inhaltsverzeichnis der Bestandsdokumentation
(siehe Datensatz auf der mitgelieferten CD)

Planliste:

Bezeichnung Verfasser | Plannnr.

Grundriss der Turnhalle _ -
Grundriss der Schwimmhalle -

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Innere Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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Hannekef a 4% \ Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 31

Erstellt:

Bonn, den 04.05.2011

Ingenieur der Bauwerksprüfung
Zertifikats-Nummer NRW 024

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Pröfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten

Anlage 04 - B 6340 Prüfbericht Lehrschwimmbecken Hohe Straße

38834 Zeichen

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH Geschäftsfüh rer:   Prof. Dr.-Ing. M. Raupach Bankverbindung:  S parkasse Aachen 
Büchel 13/15  ∙  D-52062 Aachen  Dipl.-Ing. M. Bruns Konto 1071660 532  ∙  BLZ 390 500 00 
Telefon:  +49 241 94 37 74 08  Dr.-Ing. L. Wolff IB AN: DE07 3905 0000 1071 6605 32 
Telefax:  +49 241 94 37 74 16 Gerichtsstand:   Amts gericht Aachen SWIFT-BIC: AACSDE33 
E-mail:    info@bauwerkserhaltung.ac  Handelsregist er-Nr.:   HRB 15032  
  
Prüfbericht über Bauwerks- und Laboruntersuchungen an 
Stahlbetonbauteilen des Schwimmbades der städtische n 
Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in Kö ln 
B 6340 
 
 
 
Dieser Prüfbericht umfasst 60 Seiten. 
Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH 
Büchel 13/15 
∙ 52062 Aachen  
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
Oliver Schall 
Ottoplatz 1 
50679 Köln 
 
Vorgang:  B 6340 
Kontakt:  Herr Dipl.-Ing. M. Bruns 
Telefon:  +49 241 94 37 74 08 
Telefax:  +49 241 94 37 74 16 
E-mail: bruns@bauwerkserhaltung.ac  
 
Datum: 27.10.2020 
Auftraggeber : Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
Ottoplatz 1 
50679 Köln

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 2 
  
Inhaltsverzeichnis 
1 ALLGEMEINES ............................................................................................ 3 
2 UNTERLAGEN ............................................................................................ 4 
3 ORTSTERMINE ........................................................................................... 5 
4 BAUWERKS- UND LABORUNTERSUCHUNGEN ..................................... 5 
 Allgemeines ................................................................................................. 5 4.1 
 Potentialfeldmessung................................................................................... 6 4.2 
 Betondeckungsmessungen.......................................................................... 8 4.3 
 Bestimmung von Chloridgehaltsprofilen ...................................................... 9 4.4 
 Inspektionsöffnungen ................................................................................... 9 4.5 
 Bestimmung der Karbonatisierungstiefe .................................................... 10  4.6 
5 ERGEBNISSE ............................................................................................ 10  
 Allgemeines ............................................................................................... 10  5.1 
 Chloridgehaltsprofile der Bohrmehlproben ................................................ 11  5.2 
 Inspektionsöffnungen ................................................................................. 14  5.3 
 Karbonatisierungstiefen ............................................................................. 14  5.4 
6 BEWERTUNG DER ERGEBNISSE .......................................................... 18  
7 ZUSAMMENFASSUNG ............................................................................. 20 
8 LITERATUR ............................................................................................... 21  
9 ANHANG A: POTENTIALFELD- UND 
BETONDECKUNGSMESSUNGEN ........................................................... 22 
 
10  ANHANG B: POTENTIALFELDER ............................................................ 45  
11  ANHANG C: INSPEKTIONSSTELLEN ...................................................... 50  
12  ANHANG D: AUFNAHMEN DER 
BOHRMEHLENTNAHMESTELLEN .......................................................... 56

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 3 
  
1 ALLGEMEINES 
Das Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff (RBW) wurde v on der Gebäudewirtschaft der 
Stadt Köln am 09.09.2020 mit der Bestellung Nr. 450 0891030 auf Basis unseres 
Angebotes A 2020/56 vom 05.08.2020 mit Bauwerks- un d Laboruntersuchungen im 
Zusammenhang mit der Ortung von korrosionsaktiver B ewehrung am Stahlbetonbecken 
der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in Köln beauftragt. 
Das beauftragte Untersuchungsprogramm umfasste gemä ß Leistungsverzeichnis die 
folgenden Punkte: 
• Durchführung von Potentialfeldmessungen an Außenfl ächen der Beckenwände und 
an der Oberseite der Bodenplatte. 
• Messung der Betondeckung der Beckenwände  
• Tiefengestaffelte Entnahme von Bohrmehl aus Außenf lächen der Beckenwände 
bzw. aus der Oberseite der Bodenplatte in 3 Tiefenl agen und anschließende 
Chloridgehaltsbestimmung im Labor. 
• Bestimmung der Karbonatisierungstiefe an Beckenwän den und Bodenplatte. 
• Erstellung von Inspektionsöffnungen in Abhängigkei t der Ergebnisse der 
Potentialfeldmessung. 
• Dokumentation der durchgeführten Bauwerks- und Lab oruntersuchungen, 
Bewertung der Ergebnisse. 
Über die vorgenannten Untersuchungen und die dabei erzielten Ergebnisse wird im 
vorliegenden Prüfbericht berichtet.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 4 
  
2 UNTERLAGEN 
Im Zuge der Ausschreibung sind uns am 20.07.2020 fo lgende Unterlagen zugesandt 
worden: 
A Datei: 01-DL_LL-Aufforderung_DE-Verhandlungsvergabe ohne 
Teilnahmewettbewerb- (Word-Dokument mit Aufforderung zur Abgabe eines 
Angebotes) 
B Datei: 02-DL_LL-Angebot_DE-Verhandlungsvergabe ohne Teilnahmewettbewerb 
(Word-Dokument mit Angebotsvordruck) 
C Datei: 03-Behlehrung DSGVO.pdf (Datenschutzhinweise) 
D Datei: 04-Auflistung der geforderten Nachweise und Erklärungen DL_LL_FBL 
(Word-Dokument mit Auflistung der geforderten Nachweise und Erklärungen) 
E Datei: 06-DL_LL-BWB (12_2019).pdf (Bewerbungsbedingungen der Stadt Köln) 
F Datei: 07-DL_LL-ZVB (10_2019).pdf (Zusätzliche Vertragsbedingungen der Stadt 
Köln) 
G Datei: LV Potentialfeldmessung Schwimmbad Porz.pdf (Leistungsverzeichnis) 
H Datei: LV Potentialfeldmessung Schwimmbad Porz.x83 (X83-Datei mit 
Leistungsverzeichnis) 
I Datei: EFB-221 (Word-Dokument zur Preisermittlung bei Zuschlagskalkulation) 
J Datei: EFB-222 (Word-Dokument zur Preisermittlung bei Kalkulation über die 
Endsumme) 
K Datei: EFB-223 (Word-Dokument zur Aufgliederung der Einheitspreise) 
Mit folgender Unterlage erfolgte am 09.09.2020 die Bestellung der Untersuchungen: 
L Datei: schallo_2020-09-09_15-31-13.pdf (Bestellung) 
Die weiteren zur Erstellung dieses Prüfberichts ver wendeten Unterlagen sind im Kapitel 8 
zusammengestellt.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 5 
  
3 ORTSTERMINE  
Die Bauwerksuntersuchungen erfolgten am 01.10.2020 und am 08.10.2020. Bei diesen 
Ortsterminen waren die folgenden Personen anwesend: 
01.10.2020: 
Herr Lehmann, Henneker Zillinger Beratende Ingenieure PartG mbB (zeitweise) 
Herr Bruns, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH 
Herr Vogel, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH 
08.10.2020: 
Herr Lehmann, Henneker Zillinger Beratende Ingenieure PartG mbB (zeitweise) 
Herr Bruns, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH 
Herr Menzler, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH 
Herr Vogel, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH 
Über die Inhalte der durchgeführten Bauwerks- und L aboruntersuchungen wird im 
folgenden Kapitel 4 berichtet. 
4 BAUWERKS- UND LABORUNTERSUCHUNGEN 
 Allgemeines 
4.1 
In den folgenden Abschnitten erfolgt eine Beschreib ung der bei den Bauwerks- und 
Laboruntersuchungen angewendeten Untersuchungsmetho den. Die Ergebnisse der 
Bauwerks- und Laboruntersuchungen sind im nachfolgenden Kapitel 5 zusammengestellt.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 6 
  
 Potentialfeldmessung 4.2 
Die Potentialfeldmessung dient der zerstörungsfreie n Lokalisation von Bereichen mit 
erhöhter Korrosionswahrscheinlichkeit der Bewehrung . Hierzu wird das Potential 
(Spannungsdifferenz) zwischen einer in einem festge legten Messraster auf die 
Betonoberfläche aufgesetzten Bezugselektrode und de r Bewehrung gemessen. Bereiche 
mit erhöhter Korrosionswahrscheinlichkeit zeichnen sich dabei durch eine Verschiebung 
des auf der Betonoberfläche gemessenen Potentials i n negative Richtung sowie deutliche 
Potentialgradienten zu den Nachbarbereichen ab (s. Bild 1).  
 
Bild 1: Prinzipskizze der Potentialfeldmessung 
Die absolute Höhe der Potentialwerte ebenso wie das  sich ausbildende Potentialfeld und 
die Potentialgradienten hängen dabei jedoch neben der Korrosionsaktivität der Bewehrung 
selbst von einer Reihe weiterer Faktoren, z.B. der Betondeckung, der Betonfeuchte, der 
Belüftung, dem Chloridgehalt und der Zementart ab. 
So kann beispielsweise allein eine lokal deutlich e rhöhte Betonfeuchte zu nennenswerten 
Potentialgradienten und negativeren Potentialwerten  in den feuchten Bereichen (z.B. 
infolge schlechterer Belüftung der Stahloberflächen).  
Die vorgenannten Einflussfaktoren sind daher bei de r Auswertung von Potentialfeldern zu 
berücksichtigen. Nähere Informationen zur Potential feldmessung und zu Einflussfaktoren 
auf die Messergebnisse können beispielsweise /1/ und /2/ entnommen werden. 
-400 -300 
-500 
-600 
Betondeckung 
hochohmiges 
Voltmeter mobile 
Bezugselektrode 
Potential in mV vs. Cu/CuSO 4
Bewehrung 
lokale Korrosionsstelle Bewehrungsanschuss 
+100 
-400 
-300 
-200 
-100 
0

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 7 
  
Die Durchführung der Potentialfeldmessungen erfolgt e beim in Rede stehenden Objekt 
mittels einer Cu/CuSO 4 – Radelektrode. Der Messpunktabstand betrug grunds ätzlich 
10 x 10 cm². 
Untersucht wurden die Außenflächen der Beckenwände bis in eine Höhe von rd. 1,10 m 
sowie die Oberseite der Bodenplatte des Beckens auf  einer rd. 1 m breiten Fläche entlang 
der aufgehenden Beckenwände. 
Die zu untersuchenden Betonoberflächen wurden vor d er Messung in einem Zeitraum von 
ca. 2 Stunden jeweils drei Mal mittels Wasser vorge nässt und waren zu Beginn der 
Messung jeweils oberflächlich mattfeucht. 
Die Potentialfeldmessung erfordert eine elektrische  Durchverbindung der einzelnen 
Bewehrungselemente in den zu untersuchenden Bereichen. Dies ist bei den meisten 
Stahlbetonkonstruktionen in der Regel gegeben, da d ie einzelnen Bewehrungsstäbe 
über die zahlreichen Kreuzungspunkte und Bindedraht verbindungen in 
elektrischem Kontakt stehen. Im vorliegenden Fall w ar diese elektrische 
Durchverbindung jedoch lediglich an Öffnungsstellen  der Beckeninnenseite 
zweifelsfrei (Gleichstromwiderstand zwischen den un terschiedlichen freigelegten 
Stäben < 1 Ohm) vorhanden. An den Beckenaußenseiten  konnte diese 
Durchverbindung der Bewehrungselemente dagegen nich t nachgewiesen werden. 
An einer Vielzahl von bereits freiliegenden sowie e inigen zusätzlich hierfür 
freigelegten Bewehrungsstäben wurde die elektrische  Durchverbindung überprüft. 
Bei der Mehrzahl der Messungen lagen die elektrisch en Widerstände zwischen den 
einzelnen freigelegten Stellen dabei deutlich über 1 Ohm und häufig sogar im 
Kiloohm-Bereich. Dies war mehrfach sogar bei unmitt elbar nebeneinander 
liegenden Messstellen der Fall.  
Gleichwohl konnte an allen drei Außenwandseiten jew eils ein 
Bewehrungsanschluss gefunden werden, der zu jeweils  mindestens einem 
Bewehrungsanschluss an den beiden anderen Außenwand seiten einen Widerstand 
kleiner 1 Ohm aufwies. Als Bewehrungsanschlüsse für  die Potentialfeldmessung 
wurden ausschließlich solche Messstellen verwendet.  Die Messwerte an der auf die 
Betonoberfläche aufgesetzten Referenzelektrode ware n zwar jeweils stabil und 
plausibel, gleichwohl muss aufgrund der vielerorts fehlenden elektrischen 
Kontinuität davon ausgegangen werden, dass die Messwerte nicht in jedem Fall das 
tatsächliche Korrosionsrisiko widerspiegeln.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 8 
  
Die Messung erfolgte an den Außenwänden des Schwimm becken jeweils abschnittweise 
zwischen den bereits zur Verstärkung eingebauten Mauerwerkstützen.  
 Betondeckungsmessungen 4.3 
Im Bereich der Potentialfeldmessungen an den Außenf lächen der Beckenwände wurde 
exemplarisch die Betondeckung der Bewehrung der Wän de lokal zerstörungsfrei 
untersucht. Hierbei wurde die Betondeckung der Bewe hrung kreuzweise als Linienscans 
mittels des Betondeckungsmessgerätes Proceq Profome ter PM 650 in Anlehnung an /3/ 
gemessen. Bei diesen Linienscans werden jeweils die  orthogonal zur Scanrichtung 
verlaufende Bewehrung und ihre Betondeckung in Abhä ngigkeit eines vorgegebenen 
Bewehrungsdurchmessers über die Weglänge des Scans aufgezeichnet. 
Da uns für den vorliegenden Falle keine Bewehrungsp läne vorliegen, wurde für sämtliche 
Messungen ein Bewehrungsdurchmesser von 8 mm angese tzt. Bei Vorhandensein 
größerer Bewehrungsdurchmesser wird die tatsächliche Betondeckung damit unterschätzt, 
bei Vorhandensein kleinerer Bewehrungsdurchmesser d agegen überschätzt. Im Zuge der 
Inspektionsöffnungen wurden Bewehrungsdurchmesser von rd. 6 bis 10 mm festgestellt. 
Weiterhin ist bei Betondeckungsscans grundsätzlich folgendes zu beachten: 
Bei Betondeckungsscans bestehen verfahrensbedingt g rundsätzlich Messunsicherheiten. 
Dies betrifft nicht nur von der Software zugeordnet e Betondeckungen, sondern explizit 
auch die Detektion von Bewehrungsstäben. So kann es  je nach Bewehrungsgeometrie 
durchaus vorkommen, dass Bewehrungsstäbe vom Messge rät gar nicht erfasst werden 
oder aber zwei eng beieinander liegende Stäbe nur a ls ein Stab erkannt werden. Auch ist 
die Fehlinterpretation von Messsignalen als Bewehrungsstab möglich. 
Da die Betondeckungsmessungen im vorliegenden Fall im Wesentlichen vor dem 
Hintergrund der Auswertung der Potentialfeldmessung en erfolgten und in nahezu allen 
Messbereichen Bewehrung oberflächlich frei lag, erf olgte keine gesonderte statistische 
Auswertung der Betondeckungsmessungen.  
Stattdessen wurden die Ergebnisse der einzelnen Lin ienscans in Anhang A möglichst 
lagegenau den Ergebnissen der Potentialfeldmessungen zugeordnet.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 9 
  
Abschließend sei angemerkt, dass die vorliegende Au swertung der gemessenen 
Betondeckungen ausschließlich vor dem Hintergrund der Bewertung des Korrosionsrisikos 
der Bewehrung erfolgte. Die durchgeführte Auswertun g ist nicht gleichzusetzen mit der 
Bewertung der Betondeckung gemäß DBV-Merkblatt „Bet ondeckung und Bewehrung 
nach EC 2“ /4/. 
 Bestimmung von Chloridgehaltsprofilen 4.4 
Zur Bestimmung des tiefenabhängigen Chloridgehaltes  wurde tiefengestaffelt Bohrmehl 
aus jeweils drei unterschiedlichen Tiefenlagen (0 –  15 mm, 15 – 30 mm und 30 – 45 mm) 
an insgesamt 15 Stellen entnommen. 12 Proben wurden  aus den Außenflächen der 
Beckenwände und 3 Proben aus der Oberseite der Bodenplatte entnommen. 
Die Lage der Bohrmehlentnahmestellen für die Chlori danalysen wurde auf Grundlage der 
Potentialfeldmessung ausgewählt. Sie kann der Ergeb niszusammenstellung im Anhang A 
entnommen werden. 
Der Gesamtchloridgehalt an den Bohrmehlproben wurde  mittels potentiometrischer 
Titration in Anlehnung an Heft 401 des Deutschen Au sschusses für Stahlbeton /5/ 
bestimmt. Die Umrechnung von M.-%/Beton auf M.-%/Ze ment erfolgte durch Annahme 
eines Zementgehaltes von 1/7 des Betons (in Masseprozent). 
 Inspektionsöffnungen 
4.5 
Zur Bewertung des Korrosionszustandes der Bewehrung  wurden an sechs Stellen der 
Außenfläche der Beckenwände Inspektionsöffnungen er stellt. Dabei wurden jeweils 
einzelne Bewehrungsstäbe freigelegt. I.d.R. wurde d ie Lage der Inspektionsöffnungen 
anhand lokaler Potentialminima festgelegt und damit  in Bereichen mit hoher 
Korrosionswahrscheinlichkeit.  
Die Lage der Inspektionsöffnungen kann der Ergebnis zusammenstellung im Anhang A 
entnommen werden.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 10 
  
 Bestimmung der Karbonatisierungstiefe 4.6 
Die Karbonatisierungstiefe wurde an insgesamt 22 St ellen bestimmt. Dazu wurden frische 
Stemmstellen in den Beton eingebracht, mit Druckluf t ausgeblasen und die Stellen 
anschließend mit einer 1-%-igen Phenolphthaleinlösu ng besprüht. Die Indikatorlösung 
färbt sich in Abhängigkeit des pH-Wertes des Unterg rundes entweder violett oder zeigt 
keine Verfärbung. Violette Bereiche weisen einen pH -Wert größer als 9 auf und sind somit 
noch nicht bzw. nicht vollständig karbonatisiert.  
Die Prüfstellen der Karbonatisierungstiefen entspre chen den Bohrmehlentnahmestellen 
Cl 1 bis Cl 14, den Inspektionsöffnungen I 1 bis I 6, sowie je einer weiteren Stelle an der 
Oberseite der Bodenplatte und an der Innenfläche de r Beckenwand, die als 
Bewehrungsanschlüsse für die Potentialfeldmessung verwendet wurden. 
5 ERGEBNISSE  
 Allgemeines 
5.1 
Nachfolgend werden die Ergebnisse der Bauwerks- und  Laboruntersuchungen für die 
einzelnen Untersuchungsmethoden dargestellt. Eine v erfahrensübergreifende Bewertung 
der Ergebnisse erfolgt im nachfolgenden Kapitel 6. 
 
 Potentialfeld- und Betondeckungsmessungen 5.15.2 
Zur Festlegung der Lage der Bohrmehlentnahmestellen  sowie der Inspektionsöffnungen 
wurden zunächst die durchgeführten Potentialfeldmes sungen und 
Betondeckungsmessungen ortsbezogen dargestellt und mit den Feststellungen vor Ort 
abgeglichen. Hierfür wurden die Potentialfeldmessun gen insbesondere an den 
Beckenaußenwänden mit den augenscheinlichen Zuständ en der Betonoberfläche (frei 
liegende Bewehrung, vereinzelte Hohllagen) abgeglichen.  
An der Beckeninnenseite lagen weder freiliegende Be wehrungsstäbe noch Hohllagen vor, 
so dass hier die Festlegung der Bohrmehlentnahmeste llen allein auf Basis der 
gemessenen Potentialfelder erfolgte.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 11 
  
Die gemessenen Potentialfelder an den Beckenaußenwa ndflächen wurden zusammen mit 
Aufnahmen der Betonoberflächen und den im Bereich d er Potentialfelder gemessenen 
Betondeckungen jeweils abschnittsweise dargestellt und hinsichtlich vorhandener 
Potentialgradienten bewertet. Darauf basierend wurd en die Bohrmehlentnahmestellen für 
die Ermittlung von Chloridgehaltsprofilen ausgewähl t. Diese Zwischenergebnisse 
(Potentialfeld- und Betondeckungsmessungen) sowie d ie Lage der vorgeschlagenen 
Bohrmehlentnahmestellen wurden Herrn Lehmann, Henne ker Zillinger Beratende 
Ingenieure PartG mbB, mit Email vom 06.10.2020 übersandt.  
Die Ergebnisse der Potentialfeld- und Betondeckungs messungen in der am 06.10.2020 
übersandten Form sowie die Position der Bohrmehlent nahmestellen und 
Inspektionsöffnungen sind im Anhang A dargestellt. Die Lage der Inspektionsöffnungen 
wurde ebenfalls in der Darstellung der Potentialfel dmessungen der einzelnen Messfelder 
im Anhang A markiert. 
Die für die Potentialfelder verwendete Farbskalieru ng reicht von >-50 mV 
Cu/CuSO4 (violett) 
bis ≤ -400 mV Cu/CuSO4 (pink). 
Bereiche mit hoher Korrosionswahrscheinlichkeit der  Bewehrung zeichnen sich in einem 
Potentialfeld i.d.R. anhand von lokal besonders neg ativen Potentialwerten und deutlichen 
lokalen Potentialgradienten ab. Die höchste Korrosi onswahrscheinlichkeit liegt dabei i.d.R. 
im Bereich des lokal niedrigsten Potentials vor.  
Die Potentialfelder der Beckenwandaußenseiten in de n Bildern im Anhang A wurden 
entsprechend der fotografischen Darstellungen der j eweiligen Wandflächen verzerrt 
dargestellt. In den Bildern B1 bis B10 in Anhang B sind diese Potentialfelder der einzelnen 
Beckenwandabschnitte zusätzlich unverzerrt sowie mi t den entsprechenden Zahlenwerten 
der Potentiale gegeben. 
 Chloridgehaltsprofile der Bohrmehlproben 5.25.3 
Die Ergebnisse der an den Bohrmehlproben ermittelte n Chloridgehalte sind in den 
nachfolgenden Tabellen 1 und 2 gegeben.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 12 
  
Zur besseren Übersicht wurden die ermittelten Chlor idgehalte jeweils farblich 
entsprechend ihrer Höhe in Anlehnung an /6/ und /7/ wie folgt markiert: 
 
Grün: Chloridgehalt < 0,5 M.-%/Zement 
Gelb : 0,5 M.-%/Zement ≤ Chloridgehalt < 1,0 M.-%/Zement 
Rot   : Chloridgehalt ≥ 1,0 M.-%/Zement 
 
Tabelle 1: An den Bohrmehlproben aus den Außenfläch en der Beckenwände ermittelte 
Chloridgehalte 
Probe-Nr.  Potentialfeld Entnahmestelle im 
Potentialfeld 
Tiefenlage  
in mm 
Chlorid  
in M.-%/Z 
1 2 3 4 5 
Cl 1 Wand 1, Abschnitt 2 x = 1,60 m 
h = 0,45 m 
0 – 15 1,35 
15 – 30 1,10 
30 – 45 2,34 
Cl 2 Wand 1, Abschnitt 2 x = 2,40 m 
h = 0,40 m 
0 – 15 1,09 
15 – 30 0,75 
30 – 45 1,12 
Cl 3 Wand 1, Abschnitt 3 x = 6,40 m 
h = 0,10 m 
0 – 15 0,15 
15 – 30 0,23 
30 – 45 0,57 
Cl 4 Wand 2 Abschnitt 1 x = 0,70 m 
h = 0,25 m 
0 – 15 0,68 
15 – 30 0,68 
30 – 45 1,54 
Cl 5 Wand 2 Abschnitt 1 x = 2,70 m 
h = 0,15 m 
0 – 15 1,01 
15 – 30 1,36 
30 – 45 1,75 
Cl 6 Wand 2 Abschnitt 2 x = 4,10 m 
h = 0,25 m 
0 – 15 0,52 
15 – 30 0,50 
30 – 45 0,87

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 13 
  
Tabelle 1: An den Bohrmehlproben aus den Außenfläch en der Beckenwände ermittelte 
Chloridgehalte - Fortsetzung 
Probe-Nr.  Potentialfeld Entnahmestelle im 
Potentialfeld 
Tiefenlage  
in mm 
Chlorid  
in M.-%/Z 
1 2 3 4 5 
Cl 7 Wand 2 Abschnitt 3 x = 8,60 m 
h = 0,10 m 
0 – 15 0,10 
15 – 30 0,13 
30 – 45 0,24 
Cl 8 Wand 2 Abschnitt 4 x = 10,90 m 
h = 0,45 m 
0 – 15 1,14 
15 – 30 1,01 
30 – 45 1,34 
Cl 9 Wand 2 Abschnitt 4 x = 12,40 m 
h = 0,65 m 
0 – 15 0,41 
15 – 30 0,20 
30 – 45 0,26 
Cl 10 Wand 3 Abschnitt 1 x = 1,50 m 
h = 0,40 m 
0 – 15 1,11 
15 – 30 0,69 
30 – 45 0,61 
Cl 11 Wand 3 Abschnitt 2 x = 3,50 m 
h = 0,75 m 
0 – 15 0,49 
15 – 30 0,33 
30 – 45 0,42 
Cl 12 Wand 3 Abschnitt 2 x = 3,70 m 
h = 0,35 m 
0 – 15 0,21 
15 – 30 0,23 
30 – 45 0,65

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 14 
  
Tabelle 2: An den Bohrmehlproben aus der Bodenplatt e ermittelte Chloridgehalte 
Probe-Nr.  Potentialfeld Entnahmestelle im 
Potentialfeld 
Tiefenlage  
in mm 
Chlorid  
in M.-%/Z 
1 2 3 4 5 
Cl 13 Beckenboden x = 1,30 m 
y = 0,05 m 
0 – 15 
0,11 
15 – 30 0,08 
30 – 45 0,07 
Cl 14 Beckenboden x = 2,80 m 
y = 0,80 m 
0 – 15 
0,23 
15 – 30 0,19 
30 – 45 0,12 
Cl 15 Beckenboden x = 11,30 m 
y = 0,60 m 
0 – 15 0,13 
15 – 30 0,15 
30 – 45 0,10 
Aufnahmen der Bohrmehlentnahmestellen können den Bi ldern D1 bis D15 in Anhang D 
entnommen werden.  
 Inspektionsöffnungen 5.35.4 
Die Beschreibung der Inspektionsöffnungen und des Korrosionszustandes der freigelegten 
Bewehrung ist in den Bildern C1 bis C6 in Anhang C gegeben. Zusätzlich sind die lokalen 
Potentialwerte an der entsprechenden Stelle sowie d ie Chloridgehalte des am nächsten 
liegenden Chloridprofils angegeben.  
 Karbonatisierungstiefen 5.45.5 
Die ermittelten Karbonatisierungstiefen sowie Aufna hmen der Prüfstellen sind der 
folgenden Tabelle 3 zu entnehmen.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 15 
  
Tabelle 3: Karbonatisierungstiefen 
Prüfstelle  Lage Karbonatisierungstiefe  Aufnahme der Prüfstelle 
1 2 3 4 
K 1 Bei Cl 1 (Außenfläche 
Beckenwand) 22 mm 
 
K 2 Bei Cl 2 (Außenfläche 
Beckenwand) 41 mm 
 
K 3 Bei Cl 3 (Außenfläche 
Beckenwand) 31 mm 
 
K 4 Bei Cl 4 (Außenfläche 
Beckenwand) 27 mm 
 
K 5 Bei Cl 5 (Außenfläche 
Beckenwand) 23 mm 
 
K 6 Bei Cl 6 (Außenfläche 
Beckenwand) 28 mm 
 
K 7 Bei Cl 7 (Außenfläche 
Beckenwand) 13 mm

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 16 
  
Tabelle 3: Karbonatisierungstiefen - Fortsetzung 
Prüfstelle  Lage Karbonatisierungstiefe  Aufnahme der Prüfstelle 
1 2 3 4 
K 8 Bei Cl 8 (Außenfläche 
Beckenwand) 34 mm 
 
K 9 Bei Cl 9 (Außenfläche 
Beckenwand) 33 mm 
 
K 10 Bei Cl 10 (Außenfläche 
Beckenwand) 34 mm 
 
K 11 Bei Cl 11 (Außenfläche 
Beckenwand) 43 mm 
 
K 12 Bei Cl 12 (Außenfläche 
Beckenwand) 16 mm 
 
K 13 Bei Cl 13 (Oberseite 
Bodenplatte) <5 mm 
 
K 14 Bei Cl 14 (Oberseite 
Bodenplatte) <5 mm

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 17 
  
Tabelle 3: Karbonatisierungstiefen - Fortsetzung 
Prüfstelle  Lage Karbonatisierungstiefe  Aufnahme der Prüfstelle 
1 2 3 4 
K 15 Bei I 1 (Außenfläche 
Beckenwand) 27 mm 
 
K 16 Bei I 2 (Außenfläche 
Beckenwand) 17 mm 
 
K 17 Bei I 3 (Außenfläche 
Beckenwand) 37 mm 
 
K 18 Bei I 4 (Außenfläche 
Beckenwand) 27 mm 
 
K 19 Bei I 5 (Außenfläche 
Beckenwand) >35 mm 
 
K 20 Bei I 6 (Außenfläche 
Beckenwand) 35 mm 
 
K 21 Oberseite Bodenplatte <5 mm

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 18 
  
Tabelle 3: Karbonatisierungstiefen - Fortsetzung 
Prüfstelle  Lage Karbonatisierungstiefe  Aufnahme der Prüfstelle 
1 2 3 4 
K 22 Innenfläche Beckenwand <5 mm 
 
 
6 BEWERTUNG DER ERGEBNISSE 
Beckenaußenseiten: 
Die Kombination der Ergebnisse der durchgeführten P otentialfeldmessungen und der 
weiteren begleitenden Untersuchungen zeigt, dass di e Potentialfeldmessung an den 
Außenseiten der Beckenwände im vorliegenden Fall nu r bedingt bis wenig aussagekräftig 
in Bezug auf die Korrosionsgefährdung der Bewehrung  ist. Ursache hierfür sind im 
Wesentlichen die folgenden Punkte: 
• Die Potentialfeldmessung zeigt üblicherweise im We sentlichen die 
Korrosionsbereitschaft der Bewehrung an, d.h. passi ve, noch vor Korrosion 
geschützte Bewehrungsoberflächen lassen sich von lo kal depassivierten 
Oberflächen anhand positiverer Potentialwerte unter scheiden. Wie die 
durchgeführten Untersuchungen zur Karbonatisierungs tiefe zeigen, ist unabhängig 
vom Chloridgehalt des Betons großflächig von einer Depassivierung der 
Bewehrung infolge Karbonatisierung auszugehen. 
• Die zahlreichen bereits an der Betonoberfläche fre iliegenden Bewehrungsstäbe und 
stählernen Einbauteile stellen in den Potentailfeld ern häufig das jeweilige 
Potentialminimum dar, wodurch ggf. in diesen Bereic hen vorhandene Korrosion an 
tiefer im Beton liegender und ebenfalls korrodieren der Bewehrung nicht erkannt 
wird. 
• Die Grundsätzliche für die Potentialfeldmessung er forderliche Randbedingung der 
elektrisch durchleitenden Verbindung der Bewehrung ist offenbar an den 
Außenseiten der Beckenwände vielerorts nicht gegebe n, so dass der

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 19 
  
Korrosionszustand dieser elektrisch nicht verbunden en Bewehrungsstäbe nicht 
über die Potentialfeldmessung erfasst wird. 
Unabhängig von der Aussagekraft der Potentialfeldme ssung zeigen die durchgeführten 
Untersuchungen an den Außenseiten der Beckenwände jedoch folgendes Bild: 
• Von den 12 an der Außenfläche der Beckenwand entno mmenen 
Bohrmehlproben weisen 9 Proben in mindestens einer Tiefenlage einen 
Chloridgehalt über dem Schwellenwert der RL SIB /4/  bzw. TR Instandhaltung 
/5/ von 0,5 M.-%/Zement auf. Dabei steigen die Chlo ridgehalte bei den meisten 
Proben über die Tiefe an. An 6 der Proben werden in  mindestens einer 
Tiefenlage (zum Teil in allen drei beprobten Tiefen lagen) Werte über 1,0 M.-
%/Zement erreicht.  
• Die vorhandenen Betondeckungen sind in großen Fläc henbereichen 
vergleichsweise gering. Vielerorts liegt Bewehrung oberflächlich frei und weist 
teilweise bereits erhebliche Querschnittsverluste auf. 
• Vor dem Hintergrund der ermittelten Karbonatisieru ngstiefen und der gessenen 
Betondeckung ist davon auszugehen, dass die äußere Bewehrungslage bereits 
großflächig im karbonatisierten Beton liegt und dam it korrosionsbereit ist, so 
dass bei ausreichender Betonfeuchte Korrosion stattfindet. 
• In Bezug auf eine Instandsetzung der Beckenaußense iten lassen sich aus den 
Ergebnissen jedoch weder erforderliche Abtragstiefe n des Betons noch 
Restquerschnitte der Bewehrung sicher ableiten, da sowohl 
Querschnittsverluste wie auch Restquerschnitte nich t mit den gemessen 
Potentialfeldern korrelieren. 
Beckeninnenseite: 
Die Untersuchungen an der Beckeninnenseite geben da gegen ein vergleichsweise klares 
Bild. Weder die Chloridgehaltsprofile noch die Karb onatisierungstiefen sind hier in Höhe 
der oberen Bewehrungslage in einer im Hinblick auf Bewehrungskorrosion relevanten 
Größenordnung. Dieses Ergebnis ist erwartungsgemäß für die Innenseite eines derartigen 
Schwimmbeckens. Die lokalen schwachen Potentialabse nkungen im Bereich der 
Beprobungsstellen sind ggf. das Resultat einer Korr osion auf der Unterseite der 
Beckenplatte oder ggf. auch nur einer lokal erhöhten Betonfeuchte.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 20 
  
7 ZUSAMMENFASSUNG 
Das Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff (RBW) wurde v on der Gebäudewirtschaft der 
Stadt Köln mit Bauwerks- und Laboruntersuchungen im  Zusammenhang mit der Ortung 
von korrosionsaktiver Bewehrung am Stahlbeton-Schwi mmbad der städtischen 
Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in Köln beauftragt. 
Über die durchgeführten Bauwerks- und Laboruntersuc hungen, die dabei erzielten 
Ergebnisse sowie eine Bewertung der Ergebnisse wird  im vorliegenden Prüfbericht 
berichtet.  
 
 
 
 
Dipl.-Ing. M. Bruns 
 
 S. Menzler, M.Sc.

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 21 
  
8 LITERATUR 
/1/ DGZfP-Merkblatt ; Deutsche Gesellschaft für Zer störungsfreie Prüfung e.V.: 
Merkblatt B3 Elektrochemische Potentialmessungen zu r Detektion von 
Bewehrungsstahlkorrosion. (Ausgabe April 2014) Berl in : Deutsche Gesellschaft für 
Zerstörungsfreie Prüfung e.V., 2014 
/2/ Bruns, M.: Interpretation von Potentialfeldern unter besonderen Bedingungen. In: 
Bauinstandsetzen und Baudenkmalpflege, 18. Jahrgang, Heft 5, 2012 
/3/  Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prü fung - Merkblatt zur 
zerstörungsfreien Betondeckungsmessung und Bewehrun gsortung an Stahl- und 
Spannbetonbauteilen – Merkblatt B 02 – April 2014 
/4/ DBV-Merkblatt: DBV-Merkblatt "Betondeckung und Bewehrung nach EC 2" 
Fassung 12/2015 
/5/ Springenschmid, R.: Anleitung zur Bestimmung de s Chloridgehaltes von Beton. In: 
Deutscher Ausschuss für Stahlbeton DAfStb, Heft 401 . Beuth Verlag GmbH Berlin 
1989 
/6/ Deutscher Ausschuss für Stahlbeton; DAfStb; DAf Stb-Instandsetzungs-Richtlinie: 
Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen. Teil 1: Allgemeine Regelungen und 
Planungsgrundsätze. Teil 2: Bauprodukte und Anwendu ng. Teil 3: Anforderungen 
an die Betriebe und Überwachung der Ausführung. Tei l 4: Prüfverfahren. Ausgabe 
Oktober 2001. Berlin : Deutscher Ausschuss für Stah lbeton, 2001, inklusive 
Ergänzungsblättern 
/7/ Deutsches Institut für Bautechnik DIBt: Technis che Regel Instandhaltung von 
Betonbauwerken (TR Instandhaltung), Fassung November 2019 (Entwurf)

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 22  
  
9 ANHANG A: POTENTIALFELD- UND BETONDECKUNGSMESSUNG EN  
 
Wand 1, Abschnitt 1 (x = 0 bis 0,6 m)

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Wand 1, Abschnitt 2 (x= 1,3 bis 3,6 m) 
 
 
 
 
Cl 1 Cl 2

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Auffälliger Bereich bei x = 1,6 m vermutlich durch freiliegende Stahlteile  
Cl 1 bei x = 1,60 m und h ca. 40-50 cm 
Cl 2 bei x = 2,40 m und h ca. 40 cm

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Wand 1, Abschnitt 3 (x = 4,4 bis 6,7 m) 
 
 
 
 
 
Cl 3

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 27  
  
 
 
 
 
Punktuelle Auffälligkeiten = freiliegende Stahlteile   
Cl 3 bei x =  6,4 m und h ca. 5 - 10 cm

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Wand 2, Abschnitt 1 (x = 0,1 bis 2,7 m)   
 
 
 
 
Cl 4 
Cl 5 
I 1 
I 2

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Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 30  
  
 
Punktuelle Auffälligkeiten = freiliegende Stahlteile   
Cl 4 bei x = 0,7 m und h ca. 25 cm 
Cl 5 bei x =  2,7 m und h ca. 15 cm   
  
Bei x = 3,0 m (hinter der Stütze)

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 31  
  
Wand 2, Abschnitt 2 (x = 3,5 bis 6,2 m)   
 
 
 
 
Cl 6

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 32  
  
 
 
 
 
Cl 6 bei x = 4,1 m und h ca. 25 cm

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Wand 2, Abschnitt 3 (x=  6,9 bis 9,6 m) 
 
    
  
 
Cl 7

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Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 35  
  
 
 
Cl 7 bei x = 8,6 und h = 10 cm

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Wand 2, Abschnitt 4 (x = 10,3 bis 13 m) 
 
 
 
 
 
Cl 8 Cl 9 
I 3 
I 4 (Hohlstelle)

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Cl 8 bei 10,9 m und h = 40 bis 50 cm 
Cl 9 bei 12,4 m und h = 60 bis 70 cm 
 
Bei x= 10 m (hinter Stütze)

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Wand 3, Abschnitt1  (x= 0,1 m bis 2,3 m) 
 
 
 
 
Cl 10 I 5

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Cl 10 bei 1,5 m und h = 40 cm

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Wand 3, Abschnitt 2 (x= 3,0 bis 5,3 m) 
 
 
 
 
Cl 11 
Cl 12 I 6

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Cl 11 bei 3,5 und h = 70-80 cm 
Cl 12 bei 3,7 m und h = 30 bis 40 cm

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Wand 3, Abschnitt 3 (x=  6,0 bis 6,8 m)

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Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 44  
  
Beckenboden

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10 ANHANG B: POTENTIALFELDER 
 
 
Bild B1: Potentialfeld - Wand 1, Abschnitt 1 (Potenti ale in mV CSE ) 
 
 
Bild B2: Potentialfeld - Wand 1, Abschnitt 2 (Potenti ale in mV CSE )

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Bild B3: Potentialfeld - Wand 1, Abschnitt 3 (Potenti ale in mV CSE ) 
 
 
Bild B4: Potentialfeld - Wand 2, Abschnitt 1 (Potenti ale in mV CSE )

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Bild B5: Potentialfeld - Wand 2, Abschnitt 2 (Potenti ale in mV CSE ) 
 
 
Bild B6: Potentialfeld - Wand 2, Abschnitt 3 (Potenti ale in mV CSE )

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Bild B7: Potentialfeld - Wand 2, Abschnitt 4 (Potenti ale in mV CSE ) 
 
 
Bild B8: Potentialfeld - Wand 3, Abschnitt 1 (Potenti ale in mV CSE )

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Bild B9: Potentialfeld - Wand 3, Abschnitt 2 (Potenti ale in mV CSE ) 
 
 
Bild B10: Potentialfeld - Wand 3, Abschnitt 3 (Potent iale in mV CSE )

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11 ANHANG C: INSPEKTIONSSTELLEN 
 
Übersicht: 
 
Detail: 
 
Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil Cl 4 
-263 mV CSE ~27 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] 
Bewehrung Betondeckung 0 – 15 0,68 
1 Vertikalstab Ø10 mm  41 mm 15 – 30 0,68 
30 – 45 1,54 
Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen 
Oberflächlich ggf. beginnende Korrosion, keine Querschnittsverluste 
Bild C1: Inspektionsöffnung I 1

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Übersicht: 
 
Detail:  
  
Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil: Cl 5 
-323 mV CSE  ~17 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] 
Bewehrung Betondeckung 0 – 15 1,01 
3 Vertikalstäbe: 1 und 3: 
Ø 10 mm; 2: Ø 6 mm;  
1: 43 mm; 2: 32 mm; 
3: 41 mm 
15 – 30 1,36 
30 – 45 1,75 
Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen 
1,3: keine Korrosionsspuren, keine Querschnittsverluste;  
2: ganz leichte Korrosionsspuren, keine Querschnittsverluste 
Bild C2: Inspektionsöffnung I 2 
  
1 
3 2

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 52  
  
Übersicht: 
 
Detail: 
 
Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil: Cl 8 
-322 mV CSE  ~37 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] 
Bewehrung Betondeckung 0 – 15 1,14 
1 Horizontalstab Ø6 mm  
1 Vertikalstab Ø10 mm 
Horizontalstab: 30 mm 
Vertikalstab: 37 mm 
15 – 30 1,01 
30 – 45 1,34 
Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen 
Beide Stäbe sind deutlich korrodiert, sehr dunkle Korrosionsprodukte und leicht narbige Korrosion, 
Querschnittsverluste von rd. 20 – 30 % (Horizontals tab) bzw. rd. 10 – 20 % (Vertikalstab) 
Bild C3: Inspektionsöffnung I 3

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 53  
  
 
Übersicht: 
 
Detail: 
  
Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil: Cl 9 
-298 mV CSE  ~27 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] 
Bewehrung Betondeckung 0 – 15 0,41 
In Hohlstelle: 2 Vertikal-
stäbe Ø9 – 10 mm 
1: 13 mm 
2: 15 mm 
15 – 30 
0,20 
30 – 45 0,26 
Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen 
Beide Stäbe deutlich korrodiert, Querschnittsverluste von rd. 40% 
Bild C4: Inspektionsöffnung I 4 
  
1 2

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 54  
  
 
Übersicht: 
 
Detail: 
  
Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil 10 
-172 mV CSE  >35 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] 
Bewehrung Betondeckung 0 – 15 1,11 
1 Vertikalstab (vermutl. 
Bügel) Ø10 mm 12 mm 15 – 30 0,69 
30 – 45 0,61 
Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen 
Stab praktisch durchgerostet 
Bild C5: Inspektionsöffnung I 5

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Übersicht: 
 
Detail: 
  
Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil: Cl 12 
-307 mV CSE  ~35 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] 
Beschreibung Betondeckung 0 – 15 0,21 
1 Bügel Ø9 - 10 mm 5 - 25 mm 15 – 30 0,23 
30 – 45 0,65 
Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen 
Stab vollständig korrodiert, Querschnittsverluste von rd. 60 - 70% (Restdicke ca. 3-4 mm) 
Bild C6: Inspektionsöffnung I 6

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 56  
  
12 ANHANG D: AUFNAHMEN DER BOHRMEHLENTNAHMESTELLEN 
 
  
Bild D1: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 1 
  
Bild D2: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 2 
  
Bild D3: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 3

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Bild D4: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 4 
  
Bild D5: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 5 
  
Bild D6: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 6

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 58  
  
  
Bild D7: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 7 
  
Bild D8: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 8 
  
Bild D9: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 9

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 59  
  
  
Bild D10: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 10  
  
Bild D11: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 11  
  
Bild D12: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 12

Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff   B 6340 vom 27.10.2020 Seite 60  
  
  
Bild D13: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 13  
  
Bild D14: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 14  
  
Bild D15: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 15

Anlage 02 - Kurzbericht Stützen Kriechkeller

12695 Zeichen

Anlage 02

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

r Ingenieuf®
- Kurzbericht 17. 0557, SG6S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 1

Hannake Zilinge

FE

17 0557

STÄDT. GRUNDSCHULE
PORZ-ENSEN-WESTHOVEN —

HIER: STÜTZEN
KRIECHKELLER

Hohe Straße 77-79
51149 Köln

erstattet an:
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

Ottoplatz 1

50679 Köln

30. Januar 2019

Igenr® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
inget U.

neker, ai r «Enan! in.
Hen Be \ " Kurzbericht 17.0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 2

2. Inhaltsverzeichnis

1.  Titelblatt....esnnsnesnssensnneneenrennsnnnnennsnnnnnennnnnnnnnsnnennnnnnnnnnsnnnnsnnnnnsnnannn 1
2;  Inhaltsverzeichnis...a..rsessiersnusconnvenensannennnennenio neun mennEnEn 2
3. Auftraggeber, Anlass und Aufgabenstellung .......unressnssennennnnennns 3
4. Verwendete Unterlagen .........nunussusnsnnnsnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnennnnnnnnennnnnnnen 3
5. Allgemeine Angaben zum Objekt ..........unsurnsnnneannnennennnnnnnnennnnnnnnnnnn 4
6.  Fotodokumentation ......nuuusuresnnennneunnnnunnensnnunnnnunnunansnnnnnnnnnenennnnnnnnen 5
7. Bewertung -..:-u:0msna anne nun n nn Dann Tun na ann TanaErnn TREE 10
7.1. Bewertung des visuellen Erscheinungsbildes .........unsnnnennen- 10
7.2. Statische Bewertung .......euunsunnsnnnnnnnnnnunnnnnnunnnennnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn 10

8. Temporäre Sicherungsmaßnahme und Handlungsempfehlung14

Inge Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure : Königswinterer Straße 329 : 53227 Bonn
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3. Auftraggeber, Anlass und Aufgabenstellung

Gemäß Beauftragung vom 16. Januar 2019 wurden Henneker Zillinger
Beratende Ingenieure PartG mbB (HZI) durch die Gebäudewirtschaft der Stadt
Köln mit der Begutachtung der, das Schwimmbecken im Kriechkeller
umlaufenden Stützen beauftragt. Die Stützen sollten starke Betonabplatzungen
und Korrosion der Stahlbewehrung aufweisen. Seitens des Auftraggebers
wurden als Sofortmaßnahmen zur Sicherung zusätzliche Stützen als notwendig
erachtet. Aus der beauftragten Begutachtung sollte hervorgehen, wie die

Standsicherheit bis zur Sanierung des Beckens gewährleistet werden kann.

Die sich aus der Beauftragung ergebene Aufgabenstellung für die

Projektbearbeitung beinhaltete:

1. die Beurteilung der Standsicherheit der Stützen, bzw. der zugehörigen
Bauteile nach erfolgtem Ortstermin,

2. gegebenenfalls die Empfehlung bzw. Berechnung von entsprechenden

Sicherungsmaßnahmen und

3. eine Empfehlung der weiteren Vorgehensweise für die Sicherung oder

Wiederherstellung der Standsicherheit der betreffenden Bauteile.

4. Verwendete Unterlagen

Es standen folgende Unterlagen zur Erstellung dieses Kurzberichtes zur
Verfügung:
e  /1/ Bauwerksbuch zur 1-fach Turnhalle und Schwimmhalle, Stand 04.
Mai 2011, aufgestellt von Henneker, Zillinger Ingenieure

«e /2l Ergänzung zum Bauwerksbuch (Sichtprüfung 2015) zur 1-fach
Turnhalle und Schwimmhalle; Stand 23. April 2015; aufgestellt
durch Henneker, Zillinger Ingenieure

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure : Königswinterer Straße 329 : 53227 Bonn

u, Zliger It
Y Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 4

e /3/ Stellungnahme vom 10.03.2016: Schwimmbad — Schäden an
Betonstütze im Tiefkeller, Baujahr ca. 1960; Stand 10. März 2016,
aufgestellt durch Spitz Ingenieure

e /4l DAfStb-Richtlinie Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen
(Instandsetzungsrichtlinie), Stand Oktober 2001

e /5/ Die neue Instandhaltungsrichtlinie des DAfStb — was erwartet uns?;
Prof. Dr.-Ing. Raupach, RWTH Aachen; Vortrag anlässlich des 50.
Aachener Baustofftages am 19. und 20. November 2015 in Aachen

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5. Allgemeine Angaben zum Objekt

Die allgemeinen Angaben zum Gesamtobjekt können dem Bauwerksbuch /1/

bzw. /2/ entnommen werden.

Bei dem betreffenden Bereich handelt es sich um Stützen, welche das

Schwimmbecken im Kriechkeller umlaufen (vgl. Abb. 1).

Abb. 1: Schalplan Kriechkeller mit Schwimmbad aus Ei mit (roten)
Eintragungen im Zuge dieser Berichtserstellung

Inge Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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ii
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He we, Kurzbericht 17 0557, S66S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 5

Die betreffenden Stützen haben Abmessungen von 20 cm x 20 cm und eine

Höhe von ca. 150 cm.

6. Fotodokumentation

Am 17. Januar 2019 fand ein Ortstermin zur Begutachtung des Kriechkellers
statt. Anwesend waren hierbei Frau Schulten und Frau Roskosch, beide als
Vertreter des Auftraggebers und Herr Werner Henneker und Herr Krage, beide
als Vertreter des Auftragnehmers (HZI).

Im folgenden Abschnitt wird der im Ortstermin festgestellte Zustand
exemplarisch dokumentiert und die dabei vorgefundenen Schadensbilder kurz
beschrieben. Die Stützen wurden beginnend bei Stütze „1“ (vgl. Abb. 1) im
Uhrzeigersinn begutachtet. Zu beachten ist, dass nicht alle Stützen dokumentiert
sind.

Stütze 1: Betonabplatzungen infolge
Bewehrungskorrosion

Bild 1

(gene Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure : Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
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Honneke nn % Kurzbericht 17 0557, 5665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 6

Stütze 3: Rissbildung, Hohlstelle,
beginnende Abplatzung an
nachträglich mit mineralischem
Material bearbeiteten Bereich

Stütze 5: Rissbildung, Hohlstelle,
beginnende Abplatzung

un Inganer® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
ige
Hannake, a z Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 7

Stütze 7: Rissbildung, Hohlstelle,
beginnende Abplatzung

Stütze 8: Rissbildung, Hohlstelle,
beginnende Abplatzung

Ingenr® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

iger

Hanneke 5 Kurzbericht 17.0557, S6GS Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 8
er Br

Stütze 9: Rissbildung, Hohlstelle,
beginnende Abplatzung

Stütze 11: Rissbildung, Hohlstelle,
beginnende Abplatzung

Bild 7

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

Honncke Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 9

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Stütze 12: Rissbildung, Hohlstelle,
beginnende Abplatzung

Stütze 13: Rissbildung, Hohlstelle,
Betonabplatzung

Inge Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 : 53227 Bonn
er

lin
Honnaket ee: Kurzbericht 17 0557, S66S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 10

„ee

7. Bewertung

7.1. Bewertung des visuellen Erscheinungsbildes

Stützen:

Das visuelle Erscheinungsbild der Stützen ist geprägt von Hohlstellen und
Rissen im Beton im unteren Stützendfrittel. Alle der insgesamt 14 Stützen zeigen
starke Schäden. Schadensursächlich dafür ist korrodierende Bewehrung, wie
durch Betonabplatzungen an den Stützen 1 (vgl. Bild 9) und 13 (vgl. Bild 1)
ersichtlich ist. Ohne entsprechende Untersuchungen ist ein genaues
Schadensbild nicht erstellbar, aber neben einer fortgeschrittenen
Karbonatisierung des Betons ist bei entsprechenden Untersuchungen die

Exposition von Chlorhaltigem Wasser zu berücksichtigen.

7.2. Statische Bewertung

In der nachfolgenden Statischen Bewertung werden die aufzunehmenden
Stützenlasten ermittelt. Da keine Bestandsunterlagen über die Kriechkellerdecke
vorliegen, wird eine Deckenstärke von 20 cm mit einem Aufbaugewicht von
2,0 kN/m? angenommen. Aufgrund der geringen Stützweite sollten diese Werte

auf der sicheren Seite liegen.

In der Abbildung Abb. 2 wird der Schnitt A-A dargestellt. Hier ist zu erkennen,
dass das Becken durch eine Fuge von der Decke getrennt ist. Die Stützen

müssen also nur Lasten aus der Decke aufnehmen.

In der Abbildung Abb. 3 wird die Stützweite der Decke zwischen der Stütze und
der Wand (2,50 m) und zwischen den Stützen (3,20 m) in grün dargestellt. Die
Stütze muss maximal folgende Lasten aufnehmen:

Aus Eigengewicht:

Fg = (2,50 m /2.x 3,20 m) x 0,20 m x 25 kN/m? +

nieute Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
u, ge

Honnek Et Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 11
_._

(2,50 m /2 x 3,20 m) x 2,00 kN/m? =28,0 kN
Aus Verkehrslast:
Fa = (2,50 m /2 x 3,20 m) x 5,00 kN/m? =20,0kN
FotFg = =48,0kN
Fa = 1,35 x 28,0 kN + 1,50 x 20 kN =67,8kN
Fuge Fuge

Abb. 2: Schnitt A-A

Ingeiu® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
inge!

He nahen, zii N Kurzbericht 17 0557, S66S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 12

“

Abb. 3: Spannweite der Decke

Die Stützenabmessungen betragen 0,20 m x 0,20 m. Die Stütze könnte bei
diesen Abmessungen und bei Ansatz eines C20/25 Betons folgende Lasten
aufnehmen:

Fra = 0,20 m x 0,20 mx 11,30 MN/m? = 0,452 MN = 452 kN
Mit Berücksichtigung von Knicken für Mauerwerk:
® =0,85xa/t-0,0011x (her/t)?
= 0,85 x 1,0 - 0,0011 x (1,5 / 0,20)? = 0,788
Fra = 0,80 x 452 kN x 0,788 = 284,9 kN

>F4=67,8KkN

Bei Stützenabmessungen von 0,12 m x 0,12 m könnte die Stütze noch folgende
Lasten aufnehmen:

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure » Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 13

jeure
her, uch
Honnekel

Ziling

B\
Fra = 0,12 m x 0,12 m x 11,30 MN/m? = 0,162 MN = 162kN
>Fa=67,8kN

Mit Berücksichtigung von Knicken für Mauerwerk:

® =0,85xa/t- 0,0011 x (her/t)?
= 0,85 x 1,0-0,001x (1,5/0,12)? = 0,678

Fra = 0,80 x 162 kN x 0,678 =87,9kN
-Fa= 67,8 KN

> Die Berechnung zeig, dass die Standsicherheit bei einem
Stützenrestquerschnitt von 0,12 x 0,12 m noch gegeben ist. Der genaue, noch
vorhandene Stützenquerschnitt ist jedoch nicht bekannt. Aus diesem Grunde
empfehlen wir zur kurzfristigen \Wiederherstellung der Tragfähigkeit des
Stützensystems weiterführende Maßnahmen. Hierbei sind zwei Varianten
denkbar:

1.) Vollumfängliche Instandsetzung der Stahlbetonstütze (siehe hierzu auch
Kapitel 8),
2.) je eine Mauerwerksstütze rechts und links neben der Stahlbetonstütze

vorsehen.

Wenn die Instandsetzung der Stahlbetonstützen nicht kurzfristig erfolgen kann,
dann empfehlen wir die Erstellung von jeweils zwei zusätzlichen

Mauerwerksstützen, jeweils rechts und links neben den Bestandsstützen.

Je Mauerwerksstütze (0,24 m x 0,24 m, KS 12, Festigkeitsklasse 12,
Mörtelgruppe Il) können unter Berücksichtigung von Knicken für Mauerwerk

folgende Lasten aufgenommen werden:
®, =1,6-2,5/6 = 1,18
® =0,85xa/t-0,0011x (he/t)?
= 0,85 x 1,0 - 0,0011 x (1,5 / 0,24)? = 0,807

Honnahe

.\ Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 14

ieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure  Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn
zilinger at"

Fra =0,80xAxfsx®
Fra = 0,80 x 0,24 m x 0,24 mx 0,85 x 5,4 / 1,5 x 0,807 = 0,1138 MN = 113,8 kN

>Fa=67,8kKN /2= 33,9 kN

8. Temporäre Sicherungsmaßnahme und
Handlungsempfehlung

Die im Kriechkeller begutachteten Stahlbetonstützen sind in ihrer Tragfähigkeit
eingeschränkt: Es besteht kein _Gefahr-in-Verzug, aber ein umgehendes
Handeln ist erforderlich, da die Standsicherheit akut gefährdet ist. Die
kurzfristige Wiederherstellung der Tragfähigkeit des Stützensystems mit den
zusätzlichen Mauerwerksstützen ist hierbei als auf die Stützen beschränkte

Sicherungsmaßnahme zu sehen und sollte
a) Innerhalb der nächsten vier Wochen erfolgen und

b) ersetzt nicht die Ist-Zustandsfeststellung des gesamten Kriechkellers.

Die allgemein vorgefundenen Schäden im Bereich des gesamten Kriechkellers
sind augenscheinlich Standsicherheitsrelevant und bedürfen einer

kurzfristigen, umfänglichen Begutachtung und Feststellung des Ist-Zustandes.

Die an den Beckenaußenwänden bzw. den Kellerwänden ersichtlichen Schäden

sind nachfolgend in zwei exemplarischen Bildern dargestellt.

Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn

Honnehe
_—

Zilinger Ingenieure
N = i \ Kurzbericht 17 0557, S66S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 15

Bild 11 Keller-(außen-)wand

Bild 10 Beckenaußenwand

Im Allgemeinen gilt, dass zu keinem Zeitpunkt der (Rest-)Nutzung eines
Gebäudes der Ist-Zustand den Mindest-Sollzustand (Abnutzungsgrenze)
unterschreitet (vgl. Abb. 4). Der Ist-Zustand resultiert aus der Summe der
vorhandenen Einwirkungen auf das Bauwerk und den entsprechenden
Widerständen. Für die Erstellung eines fachgerechten Instandhaltungsplanes

sind entsprechend geeignete Untersuchungen durchzuführen.

Zustand
Sun
—
> Instandsetzungs-
“zeitpunkt
N —__
Mindest- m
Sollzustand x
(Abnutzungsgrenze) ] N
+ Zeil
Neubau Ende der
geplanten

Restnutzungsdauer

Abb. 4: Zustands-Zeit-Diagramm mit möglichen Ist-Zustandsverlauf (inkl.

Instandsetzung) /5/

Erstellt: Bonn, den 30. Januar 2019

« „Dipl.-Ing. (ru)

Werner Henneker Weiter Henneker

Sachverständiger für
und Stahlbetonbau

Anlage 16 - Neubau_Grundriss EG

211 Zeichen

Anlage 16

Umkleide / Dusche / WC

Lehrer Umkleide

Pumi

Turnhalle

Barr. freie Umkleide / Regieraum / 1. Hilfe Raum

Umkleide / Dusche / WC

Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln - Porz

Grundriss EG

Beratungsverlauf (4)

07.06.2021 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.06.2021 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2021 Sportausschuss
TOP 6.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2021 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1650/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
02.06.2021
Erstellt
30.04.2021 11:42