Machbarkeitsstudie zum Lehrschwimmbecken Grundschule Hohe Straße in Köln-Porz/Ensen
Mitteilung Ausschuss 1650/2021 vom 02.06.2021
Stand: Am 17.06.2021 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Anlage 01 - Bericht Hohe Str
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Beratung - Planung - Bauleitung - Gutachten (Hydro)Geologie - Baugrunduntersuchungen Gründungsgutachten - Bodenmechanik Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker Baugrund GmbH Rösrather Straße 571 51107 Köln Tel.: 0221 / 9 52 39 15 Fax: 0221 / 9 86 28 04 Email: post@baugrundkoeln.de Büro Lohmar Kastanienweg 4 53797 Lohmar Ingenieurteam GmbH Rösrather Straße 571 in 51107 Köln Tel 02246 / 91 23 19 Fax 02246 / 91 23 29 _____________________________________________________________________________________________________ Handelsregister Geschäftsführer Stadtsparkasse Köln Köln HRB 27441 Dipl.-Geol. Udo Becker IBAN DE88 3705 0198 0001 4520 85 BIC COLSDE33XXX Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 271/17 Fachbereich Objektmanagement Ottoplatz 1 50679 Köln Projektnummer: 20K044P260 Köln, den 15.10.2020 BV Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln Bericht zur Baugrunderkundung 1 Allgemeine Projektdaten 1.1 Lage/Situation Auf einem bereits bebauten Grundstück in der Hohe Straße in Köln-Porz (Gemarkung: Ensen (054982), Flur 9, Flurstück 717) soll nach Rückbau der bestehenden Turn -/Schwimmhalle ein neues Schwimmbad mit Turnhalle errichtet werden. Wir erhielten den Auftrag, für das o.g. Projekt eine Baugrunduntersuchung durchzuführen und ein Gutachten zur Gründung / Geotechnik zu erstellen. Hinsichtlich der Ergebnisse der abfalltechnischen Untersuchung verweisen wir auf unsere gesonderte Stellungnahme. 1.2 Unterlagen Mit Auftragserteilung vom 25.08.2020 wurden uns die folgenden Unterlagen zur Verfügung gestellt: • 1 Lageplan (Bestand) Maßstab 1:250 Übergabe: 08/2020 Wir bitten um Nachricht, wenn sich in den hier zugrunde gelegten Unterlagen Änderungen ergeben, die ggf. eine Überarbeitung des Gutachtens erforderlich machen. Weiterhin wurde n zur Erstellung des Gutachtens folgende Karten und Datenquellen verwendet: • Geologische Karte 5008 K-Mülheim Maßstab 1:25.000 Stand 1930 • Hydrologische Karte 5007 K.-Mülheim Maßstab 1:25.000 Stand 1981 • Grundwassergleichenkarte L5108 K.-Mülheim Maßstab 1:50.000 Stand 1988 • Karte der Erdbebenzone NRW zur DIN 4149 Maßstab 1:350.000 Stand 2006 • Hochwassergefahrenkarte der StEB Köln, AöR, Internet Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 2 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH • Fachinformationssystem ELWAS -WEB des LANUV NRW (https://www.elwasweb.nrw.de/elwas-web/) • Geologische Karte 1:100.000 des Geologischen Dienstes NRW im GEOportal.NRW (https://www.geoportal.nrw/) Neben den weiter unten im Text angegebenen einschlägigen DIN Normen wurden auch die folgenden Regelwerke verwendet: • EAB: Empfehlungen des Arbeitskreises Baugruben, DGGT, 5. Auflage 2013 1.3 Durchgeführte Untersuchungen Die folgenden Geländearbeiten wurden durchgeführt am 08.09.2020: 4 Rammkernsondierungen RKS bis max. 7,0 m unter Gelände 2 leichte Rammsondierungen DPL bis max. 4,3 m unter Gelände 2 schwere Rammsondierungen DPH bis max. 6,0 m unter Gelände Alle Ergebnisse der Baugrunduntersuchungen sind in den Anlagen dargestellt. Die entnommenen Bodenproben aus der Auffüllung wurden dem chem. Labor zur abfalltechnischen Untersuchung eingereicht. Wir verweisen hierzu auf unsere gesonderte Stellungnahme. 2 Untersuch ungsergebnisse 2.1 Gelände/Altbebauung Das Gelände liegt im Bereich eines Hanges. Die durchgeführten Rammkernsondierungen liegen zwischen den Höhenniveaus 51,74 mNHN (RKS 2) und 48,12 mNHN (RKS 4). Dies entspricht einem Höhenunterschied von über 3,6 m. Rheinseitig schließt sich bis zum ca, 15 m entfernten Leinpfad eine mehrstufige Böschung (zwei Stützmauern) an. Die erste Stufe geht hinunter bis ca. 45,3 mNHN. Der Fuß der ersten Stützmauer liegt bei ca. 44,2 mNHN. Der Leinpfad liegt auf einem Höhenniveau von ca. 42,5 mNHN. Auf dem Grundstück sind noch Bestandsgebäude und Oberflächenbefestigungen vorhanden. Diese sind gesondert aufzunehmen / abzubrechen und nicht Gegenstand des Bodengutachtens. Unte rhalb von Neugründungen müssen alle Bestandsbauteile vollständig entfernt werden. Evtl. Keller oder Ähnliches müssen bis zur Gründungssohle mit Kiessand lagenweise eingebaut und verdichtet, aufgefüllt werden. Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 3 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 2.2 Geologie Im tieferen Untergrund stehen Kiessande der Älteren Niederterrasse des Rheins an. Darüber lagern 3 – 4 m Hochflutablagerungen, welche sich aus sandigen Schluffen und schluffigen Sanden zusammensetzen. Den Abschluss nach oben bilden hier eine mächtige Auffüllung bzw. der humose Oberboden. Nach DIN EN 1998-1/NA in Zusammenhang mit der vorliegenden Karte der Erdbebenzone n liegt das Grundstück (Gemarkung: Ensen (054982)) in der Erdbebenzone 1. Der lokale Untergrund ist in die Untergrundklasse T und die Baugrundklasse C einzustufen. 2.3 Grundwasser Das zu bebauende Grundstück befindet sich in der Trinkwasserschutzzone III A (Westhoven). Das Grundwasser wurde in den von uns durchgeführten Sondierungen nicht erreicht. Zur Festlegung eines für die Standzeit des Gebäudes relevanten Bemessungswasserstands ist aber die Auswertung zusätzlicher Datenquellen erforderlich. Aus der uns vorliegenden Grundwassergleichenkarte ergibt sich ein Grundwasserstand bei 41,5 mNHN. Dies entspricht einem Gr undwasserflurabstand von ca. 6,6 m, bezogen auf das niedrigste Geländeniveau im Bereich des BV . Dieser Wasserstand wurde bei der Erstellung des Kartenwerks rechnerisch ermittelt und kann in der Realität insbesondere nah am Vorfluter deutlich überschritten werden. Aussagen zu tatsächlich gemessen Grundwasserständen lassen si ch den Ganglinien aus Grundwassermessstellen entnehmen. Nach Auskunft des elektronischen wasserwirtschaftlichen Verbundsystems (ELWAS) des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz NRW wurde in relevanten Grundwasser messstellen in der Umgebung des Bauvorhabens die folgenden höchsten Grundwasserspiegel gemessen. LGD - Nummer Mess- zeitraum Höchster Wasserstand [mNHN] Grundwasser- flurabstand an Messstelle [m] Grundwasser- flurabstand an BV [m] Entfernung zum BV [m] Himmels- Richtung 073915117 2004 - 2019 43,58 8,6 4,5 280 O 073921610 2004 - 2019 41,58 2,4 6,5 60 S Der höchste Wasserstand von 43,58 mNHN entspricht bezogen auf das Höhenniveau im Bereich des BV einem Grundwasserflurabstand von ca. 4,5 m. Hierbei ist zu beachten, dass die Ablesung nicht kontinuierlich erfolgt, so dass zwischen zwei Ablesungen und auch in Zukunft höhere Wasserstände Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 4 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH möglich sind. Eine Aussage zum möglichen Potenzial eines weiteren Anstie gs ergibt sich aus einer Betrachtung des hierfür maßgebenden Rheinwasserstands. Für den in Höhe des Bauvorhabens gelegenen Stromkilometer 680 ergibt sich aus den uns vorliegenden Pegeldaten ein bisher höchster gemessener Rheinwasserstand von 47,4 m ü. NHN. Dies entspricht einem Rheinwasserstand von 10,69 m am Kölner Pegel. Für ein rechnerisches Jahrhunderthochwasser HW100, das beim Kölner Pegel mit 11,30 m angesetzt ist, ergibt sich dann für den geplanten Baubereich auf Stromkilometer 680 ein Rheinwasserstand HW100 = 48,0 mNHN. Dies wäre dann auch der sich einstellende Grundwasserstand unmittelbar in Rheinnähe. Mit zunehmender Entfernung vom Rhein fällt der Grundwasserspiegel nach gängiger Ansicht mit einer Gradiente 3/1000 ab. Bei einem Abstand von 100 m de s Bauvorhabens zum Rhein ergibt sich hieraus eine Höhendifferenz von 0,3 m und somit bei HW100 ein zu erwartender Grundwasserstand von 47,7 mNHN. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass auch Wasserstände höher als das Jahrhunderthochwasser, diese aber entsprechend seltener, nicht auszuschließen sind. Nach der Grundhochwassergefahrenkarte der Stadt Köln liegt das BV in einem Bereich in dem das Grundhochwasser bei einem Jahrhunderthochwasser (HW100) bis zur Geländeoberfläche ansteigen kann. Ausschnitt aus der Grundhochwasserkarte der Stadt Köln (HW100 = K.P.11,30m) Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 5 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH Fazit: Der bislang höchste dokumentierte Grundwasserstand liegt bei 43,58 mNHN = 4,5 m unter Gelände. Im Zuge eines langanhaltenden Jahrhunderthochwassers im Rhei n ist im Bereich des BV mit einem Grundwasserstand bis GOK zu rechnen. Damit ergibt sich für das BV ein Bemessungsgrundwasserstand von HGW = 51,7 mNHN = GOK (bezogen auf das höchste Geländeniveau im Bereich des BV). Hinsichtlich der Gefahr einer direkten Überflutung durch das Rheinhochwasser und der Festlegung eines Bemessungshochwasserstandes (nicht Gegenstand des Bodengutachtens) verweisen wir auf die Hochwassergefahrenkarten der Stadt Köln . Danach liegt das BV in e inem Bereich der erst bei einem seltenen Hochwasserereignis (HW200) mit einer Überschwemmungstiefe von weniger als 0,5 m überflutet wird. Ausschnitt aus der Hochwassergefahrenkarte Der Stadt Köln (HW200 = K.P.11,90m) Bezüglich der sich daraus ergebenden Konsequenzen verweisen wir auf evtl. Auflagen bzw. Hinweise aus der Baugenehmigung sowie den textlichen Festsetzungen des B-Plans. Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 6 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 3 Schichtenbeschreibung / Bodenkennwerte Die unten angegebenen Bodenkennwerte gelten bei steifer Konsistenz bzw. mitteldichter Lagerung des beschriebenen Bodenmaterials und können für weitere Berechnungen als charakteristische Bodenkenngröße zugrunde gelegt werden. Soweit eine Spannweite angegeben ist, kann jeweils der Mittelwert als charakteristische Größe angesetzt werden. 3.1 Humoser Oberboden Der humose Oberboden (nicht überall angetroffen) reicht etwa 0,20 m unter Gelände. Da es sich um umgelagertes Material handelt, entspricht das Material nicht der Bodenklasse 1 nach DIN 18.300-2012. Es können Fremdanteile enthalten sein. 3.2 Auffüllungen Die Auffüllung reicht bis zwischen 1,6 m (RKS 4) und 4,0 m (RKS 2, 3) unter Gelände. Es handelt sich um einen kiesigen Lehm mit Anteilen von Bauschutt, Splitt, Ziegeln, Müll, Schlacke, Kohle, Beton und Wurzeln. Die Auffüllung ist überwiegend locker gelagert. Die Schlagzahlen der schweren Rammsondierungen (DPH) liegen im Mittel bei ca. 3-4 Schlägen je 10 cm Eindringtiefe. Die der leichten Rammsondierungen (DPL) im Mittel bei ca. 8 -15 Schlägen. Die Konsistenz der Schluff - und Tonlagen in der Auffüllung ist damit überwiegend weich bis steif. Nach DIN 18 300 -2012 handelt es sich im Wesentlichen um die Bodenklasse n 3 und 4. Aufgrund möglicher Steinanteile kann in Teilbereichen auch die Bodenklasse 5 (= Steinlagen) auftreten. An der Basis kann die Auffüllung auch durchnässt sein, dann Bodenklasse 2 nach DIN 18 300 -2012. Im Bereich von Auffüllungen, insbesondere im Innenstadtbereich oder bei einer Lückenbebauung, muss auch mit teils massiven Hinderniss en wie Fundamentresten, Bodenplatten und aufgehendem Mauerwerk / Beton gerechnet werden. Im Zuge von Erdarbeiten / Spezialtiefbauarbeiten sind daher entsprechende Bedarfspositionen zur Hindernisbeseitigung abzufragen / vorzusehen. Wichte: 19 – 19,5 kN / m³ Reibungswinkel: 27,5 ° Kohäsion c’: 0 – 5 kN / m² Steifemodul Es: 5 – 15 MN / m² Bodenklasse DIN 18.300-2012: 3, 4, (bei einem Steinanteil > 30 % auch 5) 3.3 Sand/Kiessand Unter dem Schluff folgen bis zur Endteufe der Sondierung en kiesige Sande der Niederterrasse des Rheins. Bezogen auf NHN beginnt der Kiessand zwischen 44,16 mNHN und 47,74 mNHN. Es handelt sich um eine überwiegend mitteldicht gelagerte Abfolge von Sanden mit Kiesanteilen in örtlich wechselnder Zusammensetzung. Die Schlagzahlen der schweren Rammsondierungen (DPH) liegen im Mittel bei ca. Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 7 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 10-12 Schlägen je 10 cm Eindringtiefe. Die der leichten Rammsondierungen (DPL) im Mittel bei mehr als 40 Schlägen. Hohe oder überwiegende Kiesanteile sind erst mit zunehmender Tiefe vorhanden. Es können auch schluffige und steinige Lagen auftreten. Wichte: 19 – 20 kN / m³ Reibungswinkel: 32,5 - 35 ° Kohäsion c’: 0 kN / m² Steifemodul Es: 55 – 65 MN / m² Bodenklasse DIN 18.300-2012: 3, ggf. 4 3.4 Zusammenfassung Schichtenprofile: Höhe Ansatzpunkt [mNHN] Auffüllung [bis m u.GOK] Kiessand [ab m u.GOK/mNHN] Endtiefe [m u. GOK] RKS 1 51,29 3,7 3,7 / 47,59 7,0 RKS 2 51,74 4,0 4,0 / 47,74 7,0 RKS 3 48,16 4,0 4,0 / 44,16 5,0 RKS 4 48,12 1,6 1,6 / 46,52 5,0 Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 8 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 4 Homogenbereiche Homogenbereiche DIN 18.300 Erdarbeiten GK 2+3 DIN 18.301 Bohrarbeiten DIN 18.304 Rammarbeiten Parameter A1 A2 C Ortsübliche Bezeichnung Oberboden Auffüllung Kiessand U+T Kornverteilung in % S G k.A. 50 - 70 10 - 30 0 - 5 0 - 10 20 - 80 0 – 80 Massenanteil in % Steine > 63mm/ Blöcke > 200mm/ große Blöcke > 630mm 0 0 0 0 - 20 0 - 10 0 - 5 0 – 10 0 – 5 0 – 1 Dichte, erdfeucht in g/cm³ k.A. 1,7 – 1,9 1,8 – 2,1 undränierte Scherfestigkeit in kN/m² k.A. k.A. k.A. Abrasivität k.A: schwach - stark abrasiv - extrem Wassergehalt in % k.A. 15-25 5 – 10 Glühverlust in % k.A. 0 - 5 0 Plastizitätszahl Ip Konsistenzzahl Ic = Konsistenz k.A. k.A. weich bis halbfest k.A. Lagerungsdichte k.A. k.A. 0,4 – 0,8 locker bis dicht Durchlässigkeit k.A. 10-3 – 10-7 10-3 – 10-5 Bodengruppe DIN 18196 Bodenklasse DIN 18.300 alt OH 1 UL, UM, SU, GU, GW 3, 4 + 5 SW, SE, SI, GW, GI 3 + 5 Soweit keine Laboruntersuchungen veranlasst / beauftragt wurden, sind Erfahrungswerte angegeben. Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 9 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 5 Gründungsangaben 5.1 Geplantes Gebäude Auf dem Grundstück soll , nach Rückbau des Bestandsgebäudes eine neue unterkellerte Turn- /Schwimmhalle errichtet werden. Lagepläne, Grundrisse oder Schnitte zum geplanten Neubau lagen uns bei Gutachtenerstellung aufgrund der frühen Planungsphase noch nicht vor. 5.2 Gründungssohle Es werden folgende Höhenkoten zugrunde gelegt, die aus den uns vorliegenden Unterlagen abgeleitet wurden. Es handelt sich hierbei um Angaben, die durch den Auftraggeber / Architekten zu überprüfen sind. Soweit im Zuge der weiteren Planung / Bauausführung hiervon deutlich abgewichen wird, bitten wir um Nachricht, um das Gründungskonzept ggf. überarbeiten zu können. Geringfügige Änderungen im Dezimeterbereich haben genauso wie der Unterschied zwischen Höhenangaben in Normalnull (NN) und dem Nachfolgesystem Normalhöhennull (NHN) keinen Einfluss auf das Gründungskonzept. • Geländehöhe 48,1 – 51,7 mNHN • OKF (Schwimmbadebene): 48,3 mNHN • Gründungssohle (unterkellert): 46,3 mNHN Damit befindet sich die Gründungssohle weitgehend im Niveau des Kiessandes. Im Bereich der RKS 3 liegt die Gründungssohle im Niveau der Auffüllung. Wir schlagen vor, die Gründung einheitlich i n den Kiessanden auszuführen. Dort, wo die Gründungssohle im Niveau der Auffüllung liegt, sind die Fundamente mit Magerbeton bis auf die Kiessande zu vertiefen bzw. bei Gründung über Bodenplatte ein entsprechender Bodenaustausch vorzusehen. Eine Fundamentvertiefung mit Magerbeton muss einen seitlichen Überstand von 5 cm über das aufgehende Fundament aufweisen. Für die Fundamentvertiefung kann, ggf. abschnittsweise, senkrecht geschachtet werden, jedoch muss der Beton SOFORT nach dem Aushub eingebracht werden. Fundamentgräben tiefer als 1,25 m dürfen nicht betreten werden. Bei der angenommenen Gründungsebene und einer gegenüber dem Bestand unveränderten Lage des Neubaus ist der Abstand zur rheinseitigen Böschung/Stützmauer ausreichend um deren Standfestigkeit nicht zu beeinträchtigen. Bei einer relevanten Veränderung der gegebenen Geometrie , z.B. Anhebung der Gründungssohle und/oder Verkleinerung des Abstandes zur Böschung/Stützmauer, oder wesentlichen Laständerungen aus dem geplanten Bauwerk ist der Einfluss auf die Standsicherheit von Böschung/Stützmauer gesondert zu bewerten. Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 10 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 5.3 Gründung über Fundamente Ausgehend von einer Gründu ng über Einzel - und Streifenfun damente können im nachverdichteten Sand / Kiessand die folgenden Bemessungswerte des Sohlwiderstands σR,d (EC-7, aktueller Nachweis) zugrunde gelegt werden. Achtung, es sind in der Tabelle KEINE zulässigen Bodenpressungen angegeben ! Zwischenwerte können geradlinig eingeschaltet werden, eine Extrapolation über die o.a. Werte hinaus ist nicht zulässig. Für Fundamente mit einer Breite b > 2,5 m muss eine Setzungsberechnung erfolgen. Die Gründungssohle muss vor dem Betonieren nachverdichtet werden, um die beim Aushub entstandene Auflockerung zu beseitigen. 5.4 Tragschicht Bodenplatte (nicht tragendend bei Fundamentgründung) Unterhalb der Bodenplatte ist in der Auffüllung die Anordnung einer 30 cm dicken Tragschicht vorzusehen. Aufgeweichtes Material aus dem Planum muss zusätzlich entfernt werden. Bei anhaltend nasser Witterung ist an der Basis der Tragschicht ein Geotextil anzuordnen. Hinweise zu Schüttmaterial, Einbau und Verdichtung siehe Kap.6.1. Im Kiessand kann auf die zusätzliche Anordnung einer Tragschicht verzichtet werden, jedoch muss das Planum nachverdichtet werden. Streifenfundament Einzelfundament 1/1 Fundamentbreite [m] 0,5 1,0 und >1,0 1,0 1,5 2,0 und > 1,0 Einbindetiefe [m] 0,5 1,0 0,5 1,0 0,5 1,0 0,5 1,0 0,5 1,0 EC7-DIN 1054-2010 Bemessungswerte des Sohlwiderstands σR,d [kN / m²] 320 480 420 580 450 700 500 800 550 850 max. Setzung [cm] 0,5 1,0 1,0 1,0 0,5 0,5 0,5 1,5 1,5 1,5 Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 11 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 5.5 Gründung über elastisch gebettete Bodenplatte (tragend) Alternativ zur Fundamentgründung kann auch eine Gründung über eine elastisch gebettete Bodenplatte vorgesehen werden. Unterhalb der Bodenplatte ist dann im Bereich der Auffüllung (RKS 3) eine mindestens 100 cm dicke Tragschicht vorzusehen. Die Tragschicht muss min destens 60 cm über den Rand der Bodenplatte hinausreichen. Im Kiessand ist die Anordnung einer zusätzlichen Tragschicht nicht erforderlich, jedoch muss der Kiessand nachverdichtet werden. Zur Bemessung der Platte kann auf dem nachverdichteten Kiessand und der Tragschicht dann ein mittleres Bettungsmodul von ks = 16 MN/m³ zugrunde gelegt werden. Es ist darauf hinzuweisen, dass es sich beim Bettungsmodul nicht um einen Bodenkennwert, sondern um eine Fundament- und lastabhängige Größe handelt. 6 Bauausführung 6.1 Hinweise zum Einbau von Tragschichten Die Arbeiten sind nach Möglichkeit bei trockener Witterung auszuführen. Bei anhaltend nasser Witterung müssen bei Erfordernis weitere Maßnahmen (zusätzliche Bodenverbesserung oder Bodenaustausch, abschnit tsweises Arbeiten u.ä.) vorgesehen werden. Gegebenenfalls müssen die Arbeiten auch unterbrochen werden. Vor dem Einbau des Füllmaterials müssen evtl. vorhandene aufgeweichte bindige Bereiche zusätzlich aus dem Planum entfernt oder durch Einarbeiten von Grobschlag stabilisiert werden. Soweit auf der OK Tragschicht der Nachweis eines bestimmten Verformungsmoduls (Lastplattendruckversuch) vorgesehen ist, sollte u.a. aus Gründen der Gewährleistung bereits das Rohplanum geprüft werden, wobei auf einem bindigen Planum ein Ev2 - Wert von 45 M Pa nachzuweisen ist. Kann der Wert hier nicht nachgewiesen werden, besteht frühzeitig die Möglichkeit, geeignete weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Tragfähigkeit einzuleiten. Bei bindigem Planum und anhaltend nasser Witterung wird an der Basis der Tragschicht die Verlegung eines Geotextils der Robustheitsklasse RBK II = min. 200g/m² empfohlen. Die Auffüllung / Tragschicht ist aus weitgestuftem verdichtungsfähigem Material der Körnung 0/32 oder 0/45 einzubauen, wobei der 0 -Anteil max. 10 % betragen darf. Soweit die Tragschicht frostsicher sein soll, darf der Feinkornanteil max. 5% betragen und es ist vom Lieferanten ein entsprechendes AKTUELLES Prüfzeugnis vorzulegen. Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 12 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH Als Tragschichtmaterial geeignet sind Kiessand 0/32 oder (von uns empfohlen) Mineralgemisch 0/45. Innerhalb von Wasserschutzgebieten so wie hier gegeben wird der Einbau von RCL Material im Regelfall nicht genehmigt. Der Einbau muss in Lagen von ma x. 30 cm erfolgen, welche einzeln und in min. 3 Übergängen zu verdichten sind. Die Verdichtungsarbeiten müssen sorgfältig und mit geeigneten Geräten ausgeführt werden, wobei auch Auswirkungen auf Nachbarbauten, Kellerwände u.ä. zu berücksichtigen sind. Bei großen Aufbauhöhen bzw. vielen Einbaulagen sollte bereits ein Zw ischenplanum durch Lastplattendruckversuche überprüft werden. Auf der OK Tragschicht muss der Verdichtungserfolg durch Lastplattendruckversuche nachgewiesen werden. Welcher Verformungsmodul Ev2 hierbei nachzuweisen ist, muss mit dem Statiker und dem Hersteller der Bodenplatte in Abhängigkeit von den anfallenden Verkehrslasten festgelegt werden. Erfahrungsgemäß wird ein Verformungsmodul zwischen 100 und 120 MPa gefordert, wobei im Zweifel der obere Wert nachzuweisen ist. Zwischen Einbau und Prüfung sollte e in Zeitraum von min 24 Stunden liegen. Nach erfolgreicher Prüfung ist die Tragschicht / Auffüllung sofort weiter abzudecken, da ansonsten die Gefahr besteht, dass eine Auflockerung durch Witterungseinflüsse erfolgt und eine zusätzliche Nachverdichtung erforderlich wird. Ggf. ist eine Nachverdichtung im Bauablauf zwingend vorzusehen und einzukalkulieren. 6.2 Aushub, Entsorgung, Analytik Die beim Aushub anfallenden Bodenklassen sind oben aufgeführt. Neben dem natürlich gewachsenen Boden fällt im Zuge der Aushuba rbeiten auch aufgefülltes Material an. Für Auffüllungen gilt: diese können grundsätzlich eine kleinräumig wechselnde Zusammensetzung, auch mit deutlichen Fremdanteilen aufweisen. Ggf. ist der Gutachter zu verständigen. Zur abfalltechnischen Bewertung der beim Aushub anfallenden Auffüllung wurde eine chem. Analytik veranlasst. Wir verweisen hier auf unsere gesonderte Stellungnahme. Aufgrund praktischer und gelebter Erfahrung, welche sich in jüngster Vergangenheit aus den Forderungen / Anforderungen Dritter ergeben haben, bitt en wir die nachfolgenden Hinweise zur Vermeidung von Stillständen und Mehrkosten gleich zu Beginn der Aushub - / Erdarbeiten dringend zu beachten: • Soweit die Bauschutt - /Fremdstoffanteile bei <10 % Mas senanteil liegen, sind Auffüllungen entsprechend LAGA-TR-Boden als Boden einzustufen und zu bewerten. Bei Bauschuttanteilen >10% handelt es sich um ein Boden -Bauschutt Gemisch, welches nach LAGA für nicht aufbereiteten Bauschutt zu bewerten und gesondert z u entsorgen ist. Für die Einstufung kann Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 13 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH die vorliegende Deklarationsanalytik nach LAGA TR Boden verwendet werden. Es ist somit eine Position für die Entsorgung von Boden mit Bauschuttanteilen <10% und eine gesonderte Position für Boden/Bauschutt-Gemische abzufragen. • Hinsichtlich der zeitlichen Abhängigkeiten der chem. Analytik ist auch zu beachten, dass diese von der Deponie oftmals nicht mehr anerkannt werden, wenn sie älter als 6 Monate sind. • Die entnommenen Proben werden bei uns bis 6 Monate nach den S ondierarbeiten eingelagert und dann ohne besondere Ankündigung entsorgt. • Für Rückfragen / weitere Beratung zu diesem leider zunehmend komplexer werdenden Themenkreis stehen wir gerne bereit 6.3 Wiederverfüllung, Schutz des Planums Das anfallende aufgefüllte Material ist zur Wiederverfüllung nicht geeignet. Soweit spätere Setzungen / Sackungen ausgeschlossen werden sollen, muss die Verfüllung mit weitgestuftem nichtbindigem Kiessand 0/32, lagenweise eingebaut und verdichtet, erfolgen. Auch d ie nichtbindigen Ante ile des hier im tieferen Untergrund ausgehobenen Kiessandes können bei getrenntem Aushub und Zwischenlagerung zur Wiederverfüllung verwendet werden. Das Material ist in diesem Fall vor Niederschlägen / Nässe zu schützen. Der Einbau kann nur in max. erdfeuchtem Zustand erfolgen. Soweit der Verdichtungserfolg geprüft werden soll , kann dies mittels der leichten Rammsonde DPL -10 erfolgen. Wenn bauvertraglich nicht anders vereinbart, sind hierbei im Mittel über 0,5 m Schlagzahlen n=15 Schläge / 10 cm Eind ringtiefe nachzuweisen. Bei Versuchen mit der dynamischen Fallplatte ist auf halber Arbeitsraumhöhe und auf OK der Verfüllung ein Verformungsmodul Ev2 > 80 M Pa nachzuweisen. Alle Maßnahmen zum Schutz des Planums nach VOB sind einzuhalten, ggf. müssen Baus traßen angelegt werden. 6.4 Bauzeitliche Böschungen Unter Beachtung der DIN 4124 müssen über die gesamte Baugrubenhöhe die Auffüllungen und der Kiessand mit 45° geböscht werden. Dies gilt nur für Material im erdfeuchten Zustand. Liegt die Baugrubensohle mehr a ls 5 m unter Gelände, so muss die Standsicherheit der Böschungen rechnerisch nachgewiesen werden. Es sei darauf hingewiesen, dass in diesem Falle erfahrungsgemäß oftmals eine weitere Abflachung der Böschung (flacher als die o.a. Werte) erforderlich wird. Entsprechende Berechnungen sollten daher ggf. frühzeitig beauftragt werden, da eine nachträgliche Abflachung oft nicht möglich ist und dann ein kostenaufwendigerer Verbau erforderlich wird. Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 14 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH Im Bereich der Böschungskrone dürfen keine Lasten abgesetzt werden , auch darf der Bereich nicht befahren werden. Zwischen Kranpratze und Böschungsrand muss ein Mindestabstand von 2 m eingehalten werden. Auch bei Einhaltung diese s Mindestabstands bleibt für das Kranfundament ein Grundbruchnachweis erforderlich. Die Böschungen sind gegen Erosion durch Oberflächenwasser zu schützen. 6.5 Verbau Sofern bei unterkellerter Bauweise auf dem zu bebauenden Grundstück frei geböscht werden soll, ist in erster Betrachtung zwischen Kellerwand und Grundstücksgrenze ein lichter Abstand von Baugrubentiefe zzgl. 0,5 m erforderlich. Bei einer Baugrubentiefe von bis zu 3,0 m ist demnach eine Böschungsbreite von b > 3,5 m einzuhalten. Weiterhin muss, um auf einen Verbau verzichten zu können, oberhalb der Böschung ein min. 2 m breiter lastfreier Streifen vorhanden sein, d.h. es darf dort kein Gebäude stehen oder eine Garagenzufahrt o.ä. vorhanden sein. Befindet sich ein nichtunterkellertes Gebäude in einem Abstand von weniger als 3 m zur Böschungskrone, ist eine objektbezogene Einzelfallbetrachtung erforderlich. Da die Baugrube zur Gilgaustraße hin die genannten Abstände voraussichtlich unterschreitet ist mindestens hier die Anordnung eines Verbaus erforderlich. Bemessung und Ausführung des Verbaus müssen nach EAB (Regelwerk „Empfehlungen des Arbeitskreises Baugrube in akt. Fassung) erfolgen. Bodenkennwerte siehe oben. Im Schluff dürfen bei der Bemessung des Verbaus die angegebenen Bodenkennwerte nur in ungünstigster Kombination angesetzt werden. Bei der Bemessung müssen die max. in Kauf zu nehmenden Verformungen berücksichtigt werden. Ggf. ist eine Rückverankerung vorzusehen, wenn der Verbau verformungsarm erfolgen soll. Ab einer Verbauhöhe von 4 m (hierbei sind auch Bauzwischenzustände wie temporärer Aushub z.B. für Bodenaustausch zu berücksichtige n) wird eine Rückverankerung von uns empfohlen. Trotz des Mehraufwandes für die Verankerung stellt ein rückverankerter Verbau oftmals die wirtschaftlichere Lösung dar, da die übrigen Verbauteile schlanker ausfallen und auch der Abstand der Verbauträger größer festgelegt werden kann. Hinsichtlich der Kopfverformung stellt er immer die sicherere Lösung dar. Bei einem frei stehenden Verbau, bemessen auf einfachen aktiven Erddruck ist mit Kopfverschiebungen von min. 1% der freien Höhe zu rechnen. Schäden am dahinterliegenden Gelände / Gehweg / Versorgungsleitungen können die Folge sein. Das in Kauf zu nehmende Verformungsmaß ist daher gegen mögliche Schäden abzuwägen. Für eine Verankerung ist die Zustimmung des betroffenen Nachbarn erforderlich, auch im Straßenland. Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 15 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH Bitte beachten Sie auch, dass für das Bohren / Einrammen / Einvibrieren der Verbauträger sowie für die Herstellung von Ankern eine Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst erforderlich ist und die hierzu erforderlichen Maßnahmen, wie z.B. eine Frei messung zeit- und kostenmäßig berücksichtigt werden müssen. Wie oben im Abschnitt „kiesiger Sand“ beschrieben muss innerhalb des Terrassenkörpers der Kiessande mit enggestufen und auch über geringe Höhen und nicht standfesten „Fließsanden“ gerechnet werden. Sofern eine Verbauart gewählt wird, welche einen Voraushub erfordert (z.B. Trägerbohlwandverbau), müssen zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung während der Verbauarbeiten vorgesehen werden. 6.6 Unterfangung Nach den vorliegenden Unterlagen werden Maßnahmen zur Unterfangung nicht erforderlich. 6.7 Wasserhaltung Beim derzeit beobachteten Wasserstand ist eine Wasserhaltung nicht erforderlich. Es muss jedoch verhindert werden, dass dem Planum Oberflächenwasser zuläuft. Das Planum ist vor Niederschlägen zu schützen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass bei Hochwasser mit einem entsprechenden Anstieg des Grund - /Rheinwassers gerechnet werden muss. Bei der angenommenen Gründungssohle von 46,3 mNHN wäre dieses Höhenniveau bei einem Wasserstand von 9,9 m am K ölner-Pegel erreicht. In den uns vorliegenden Pegeldaten ab dem Jahr 1900 wurde dieser Wasserstand am Kölner-Pegel in insgesamt 7 Jahren überschritten. Aufgrund der Nähe zum Rhein sind Maßnahmen zur Wasserhaltung sehr aufwendig und technisch fragwürdig. Wi r empfehlen deshalb, bei einer Überflutung der Baugrube eine Arbeitsunterbrechung vorzusehen. Für Bauzwischenstände ist die Auftriebssicherheit des Gebäudes sicherzustellen. 6.8 Baukran Soweit der Baukra n im Kiessand aufgestellt wird, können für die Kranfunda mente die zulässigen Bodenpressen wie oben angegeben zugrunde gelegt werden, jedoch nur dann, wenn auch die dort angegebenen Einbindetiefen der Fundamente, z.b. durch einen Unterbeton hergestellt werden. In der Praxis werden die Fundamente aus Fertigbetont eilen häufig ohne Einbindung auf die nachverdichtete Baugrubensohle gelegt. Für solche Fundamente ergeben sich aus der nicht gegebenen Einbindung erheblich abgeminderte zul. Bodenpressungen. Für solche Fundamente wie auch für den Fall, dass der Kran nicht in der Baugrube, sondern außerhalb aufgestellt wird und dann in der Auffüllung gründet, sind objektbezogene Grundbruchnachweise zu veranlassen. Dabei können auch Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 16 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH Empfehlungen eingeholt werden, wie für eine vom Statiker ermittelte Fundamentlast die erforder liche Tragfähigkeit z.B. durch einen Bodenaustausch hergestellt werden kann. Der Grundbruchnachweis ersetzt nicht die statische Bemessung der Kranfundamente, welche unter Berücksichtigung der Eckdrücke, H -Lasten und Drehmomente durch einen Statiker vorzune hmen ist. Eine Gegenüberstellung von Eckdruck und zul. Bodenpressung allein ist nicht ausreichend 6.9 Abdichtung / Dränage Für die Beurteilung des Lastfalls der Wassereinwirkung sowie zur Planung und Ausführung der Bauwerksabdichtung sind folgende Regelwerke zu beachten: • DIN 18.533 für bituminöse Abdichtungen, sog. Schwarzabdichtungen • WU-Richtlinie des deutschen Ausschusses für Stahlbeton DafStB für Betonbauweisen, „weiße Wanne“ • DIN 4095 Dränung von Bauwerken. Hinweis: In der neuen DIN 18.533 ist jetzt auch eine Bauweise mit Bodenplatte als WU - Betonkonstruktion (nach WU -Richtlinie des DafStB) in Kombination mit einer Schwarzabdichtung der Wand geregelt. Wir verweisen hier auf Kap. 9.2 der DIN 18.533-1. Es ergeben sich nach DIN 18.533 für die Bemess ung der Abdichtung erdberührter Bauteile folgende Wassereinwirkungsklassen Klasse Art der Einwirkung Anmerkung Abdichtung DIN 18.533 Beanspruchungsklasse nach WU-Richtlinie Kellerwände und Bodenplatte W2.2E Drückendes Wasser hohe Einwirkung ohne Dränage Eintauchtiefe > 3m Kap. 8.6.2 1 Sockelbereiche W4-E Spritzwasser und Bodenfeuchte am Wandsockel sowie Kapillarwasser in und unter Wänden gilt für den Sockelbereich Kap. 8.8 Begründung der Einordnung und Hinweise zu Ausführung Der höchste zu erwartende Grundwasserstand liegt in Höhe GOK und damit bis zu 5,5 über UK Bodenplatte. Dieser Wasserstand ist auch als Bemessungswasserstand für die Auftriebsicherung zugrunde zu legen. Bericht zur Baugrunderkundung Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln 20K044P260 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 15.10.2020 Seite 17 von 17 _____________________________________________________ Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe und Becker Baugrund GmbH 7 Schlussbemerkung Der Umfang der Baugrunderkundung ist ebenso wie der Inhalt dieses Berichtes auf das konkrete Bauvorhaben abgestimmt. Die Angaben zum Bodenaufbau sind verfahrensbedingt nur punktuell in den Aufschlusspunkten und dort nur bis zur jeweiligen Erkundungstiefe sicher belegt. Zur Vermeidung von Schäden und im Interesse eines reibungslosen Bauablaufs bitten wir daher dringend dar um, folgende Punkte zu beachten: • Die Angaben dieses Berichtes sind nicht allgemeingültig und können nicht auf andere Baukörper als hier zugrunde gelegt übertragen werden. Wir bitten um Nachricht, wenn sich an den hier zugrunde gelegten Planunterlagen Änder ungen ergeben, weil dann ggf. eine Überarbeitung / Ergänzung des vorliegenden Berichtes erforderlich wird. • Dies gilt auch, wenn der Baukörper oder eine Bauhilfsmaßnahme (z.B. Pfahlgründung, Verbau, Wasserhaltung) so verlegt oder erweitert werden, dass sie in bislang nicht untersuchte Gelände- oder Tiefenbereiche hineinreichen. • Der Vorschlag oder die Nennung ei nes Bauverfahrens oder die Angabe von Bemessungswerten hierfür entbindet den Planer / Unternehmer nicht von der eigenverantwortlichen Prüfung, ob dieses Verfahren unter den uns zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung nicht bekannten konkreten Baustellenbedin gungen anwendbar ist. Für weitere Beratung hierzu stehen wir gerne bereit. • Nach Aushub der Baugrube ist eine abschließende Überprüfung der Angaben und der daraus abgeleiteten Maßnahmen erforderlich. Bis zur Abnahme der Baugrube / Fundamentgräben bleiben Änderungen / Ergänzungen zum vorliegenden Bericht vorbehalten. Die Aussagen dieses Berichtes beziehen sich nur auf die Einstufung des Bodens bezüglich seiner Eignung als Baugrund, ausschließlich einer Beurteilung evtl. auftretender umweltrelevanter Verschmutzungen. Der Bericht ist nur vollständig und mit allen Anlagen gültig. Aufgestellt am 15.10.2020 Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker Baugrund GmbH Dipl.-Geol. U. Becker i.A. Dr. H. Meidow Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker Baugrund GmbH Rösrather Straße 571 51107 Köln Tel.: 0221 / 95 23 915 Mail : post@baugrundkoeln.de Anlage Maßstab Datum Projekt - Nr. Gezeichnet Bearbeiter Auftraggeber Maßnahme Lageplan 11:250 01.10.2020 20K044P260 Köln Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 51149 Köln Hohe Straße 77-79 KD 51,26m RKS/DPH 1 51,29m 3,70m ab 3,7m/47,59m RKS/DPH 2 51,74m 4,00m ab 4,0m/47,74m RKS/DPL 3 48,16m 4,00m ab 4,0m/44,16m RKS/DPL 4 48,12m 1,60m ab 1,6m/46,52m Alle Maße und Höhen sind bauseits zu prüfen Gilt nicht zur Massenermittlung und nur in Verbindung mit dem Textteil RKS = Rammkernsondierung Höhe Bohransatzpunkte in mNHN Dicke der Au ffüllungen in m OK Kiessand ab m u. GOK/ in mNHN DPH = Schwere Rammsondierung DPL = Leichte Rammsondierung KD = Höhenbezugspunkt (Kanaldeckel) Höhe in mNHN Legende mNHN 45.0 46.0 47.0 48.0 49.0 50.0 51.0 52.0 53.0 51,29 m DPH 1 0 10 20 30 0.0 1.0 2.0 3.0 4.0 Schlagzahlen je 10 cm ET 51,74 m DPH 2 0 10 20 30 0.0 1.0 2.0 3.0 4.0 5.0 6.0 Schlagzahlen je 10 cm ET RKS 1 51,29 m 0.20 A(hum. Oberboden)A 0.80 A(U, _ s,g',Wurzel',BS',ZB'')A 1.00 A(S, _ u,g,BS',Glas',Schlacke'',ZB'',Wurzel'') A 2.00 A(U, _ s,g',BS',ZB',Schlacke',Kohle'',Holz'') A 3.00 A(U,s,BS,g-g',Schlacke')A 3.70 A(U,s,g',Beton',ZB')A 5.00 S, g - g', u'' 7.00 S ET 1/0 0.20 P1/1 0.80 P1/2 1.00 P1/3 2.00 P1/4 3.00 P1/5 3.70 P1/6 5.00 RKS 2 51,74 m 0.10A(Split,u,s',g',ZB'') A 1.00 A(U,s,g',Split',Wurzel',ZB',Glas'',BS'') A 2.00 A(S,g,u') A 3.00 A(S,g,u-u',Folie'',Alufolie'') A 3.30A(S,u-u',g',Schlacke') A 4.00 A(S,g,u') A 6.00 S, g, u'' 7.00 S ET P2/1 0.10 P2/2 1.00 P2/3 2.00 P2/4 3.00 P2/5 3.30 P2/6 4.00 P2/7 6.00 Legende weich - steif locker mitteldicht Auffüllung (A)A kiesig (g) Sand (S) schluffig (u) EFH (Schwimmbadebene)= 48,32m Gründungsebene= 46,30 m gepl. Gebäude GOK Alle Maße und Höhen sind bauseits zu prüfen Gilt nicht zur Massenermittlung und nur in Verbindung mit dem TextteilSchichtgrenzen sind interpoliert und nur in den Aufschlußpunkten belegt Schnitt 1 Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker Rösrather Straße 571 51107 Köln Tel.: 0221 / 95 23 915 Mail:post@baugrundkoeln.de Maßnahme Auftraggeber Bearbeiter Gezeichnet Datum Maßstab Länge: Höhe: Projekt - Nr. Anlage Hohe Straße 77-79 51149 Köln Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Köln 01.10.2020 20K044P260 2.11:100 1:50 Umgelagerte Böden werden in eckigen Klammern dargestellt. Baugrund GmbH mNHN 43.0 44.0 45.0 46.0 47.0 48.0 49.0 50.0 48,16 m DPL 3 0 10 20 30 40 0.0 1.0 2.0 3.0 4.0 43 48 Schlagzahlen je 10 cm ET 48,12 m DPL 4 0 10 20 30 40 0.0 1.0 2.0 42 50 50 Schlagzahlen je 10 cm KBF RKS 3 48,16 m 0.20 A(U,fs,g',BS',Wurzel')A 1.00 A(S,g-g',u',Schlacke',ZB'',BS',Wurzel'')A 2.50 A(S,g,u',BS',Schlacke'',Glas'')A 3.30 A(S,g-g',u',BS',ZB'')A 4.00 A(S,g'',u'')A 5.00 S, g - g', u'' ET P3/1 0.20 P3/2 1.00 P3/3 2.50 P3/4 3.30 P3/5 4.00 P3/6 5.00 RKS 4 48,12 m 0.10A(hum. Oberboden) A 0.60A(U,fs,g'',Wurzel',Beton') A 1.60 A(U,s',g'',Wurzel',Schlacke'') A 5.00 S, g - g', u'' ET 4/0 0.10 P4/1 0.60 P4/2 1.60 P4/3 3.00 P4/4 4.00 P4/5 5.00 Legende weich - steif weich locker mitteldicht Auffüllung (A)A Sand (S) schluffig (u) EFH (Schwimmbadebene)= 48,32m gepl. Gebäude Gründungsebene= 46,30 m GOK Alle Maße und Höhen sind bauseits zu prüfen Gilt nicht zur Massenermittlung und nur in Verbindung mit dem TextteilSchichtgrenzen sind interpoliert und nur in den Aufschlußpunkten belegt Schnitt 2 Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker Rösrather Straße 571 51107 Köln Tel.: 0221 / 95 23 915 Mail:post@baugrundkoeln.de Maßnahme Auftraggeber Bearbeiter Gezeichnet Datum Maßstab Länge: Höhe: Projekt - Nr. Anlage Hohe Straße 77-79 51149 Köln Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Köln 01.10.2020 20K044P260 2.21:100 1:50 Umgelagerte Böden werden in eckigen Klammern dargestellt. Baugrund GmbH mNHN 45.0 46.0 47.0 48.0 49.0 50.0 51.0 52.0 53.0 48,12 m DPL 4 0 10 20 30 40 0.0 1.0 2.0 42 50 50 Schlagzahlen je 10 cm K BF 51,74 m DPH 2 0 10 20 30 0.0 1.0 2.0 3.0 4.0 5.0 6.0 Schlagzahlen je 10 cm ET RKS 4 48,12 m 0.10 A(hum. Oberboden)A 0.60 A(U,fs,g'',Wurzel',Beton')A 1.60 A(U,s',g'',Wurzel',Schlacke'')A 5.00 S, g - g', u'' ET 4/0 0.10 P4/1 0.60 P4/2 1.60 P4/3 3.00 P4/4 4.00 P4/5 5.00 RKS 2 51,74 m 0.10 A(Split,u,s',g', ZB'') A 1.00 A(U,s,g',Split', Wurzel',ZB',Glas'', BS'') A 2.00 A(S,g,u') A 3.00 A(S,g,u-u',Folie'', Alufolie'') A 3.30A(S,u-u',g',Schlacke') A 4.00 A(S,g,u') A 6.00 S, g, u'' 7.00 S ET P2/1 0.10 P2/2 1.00 P2/3 2.00 P2/4 3.00 P2/5 3.30 P2/6 4.00 P2/7 6.00 Legende weich - steif weich locker mitteldicht Auffüllung (A)A kiesig (g) Sand (S) schluffig (u) EFH (Schwimmbadebene)= 48,32m gepl. Gebäude Gründungsebene= 46,30 m GOK Böschung bis ~45,30 m Stützmauer bis ~44,20 m HW 100 (Rhein) Alle Maße und Höhen sind bauseits zu prüfen Gilt nicht zur Massenermittlung und nur in Verbindung mit dem TextteilSchichtgrenzen sind interpoliert und nur in den Aufschlußpunkten belegt Schnitt 3 Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker R ösrather Straße 571 51107 Köln Tel.: 0221 / 95 23 915 Mail:post@baugrundkoeln.de Maßnahme Auftraggeber Bearbeiter Gezeichnet Datum Maßstab Länge: Höhe: Projekt - Nr. Anlage Hohe Straße 77-79 51149 Köln Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Köln 01.10.2020 20K044P260 2.31:100 1:50 Umgelagerte Böden werden in eckigen Klammern dargestellt. Baugrund GmbH -
Anlage 07 - 2018-11-21 Schadstoffgutachten
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Vorsitzender des Aufsichtsrates: RA Manfred Stüdemann /uni2219 Vorstand: Dr. Josef Klein-Reesink, Dr. Andreas J. Kopton Amtsgericht Augsburg HRB 2084 /uni2219 DIN ISO 9001 und 14001 /uni2219 USt-IdNr. DE 813216949 /uni2219 www.hpc.ag HPC AG Tel.: 0231 / 959098-77 Alter Hellweg 46, 44379 Dortmund Fax: 0231 / 959098-19 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Ottoplatz 1 50679 Köln Ihr Ansprechpartner Tel.-Durchwahl E-Mail-Adresse Datum 21.11.2018 Bestellung Nr.: 4500808050 vom 02.05.2018 Projekt: Köln 2510 Projekt-Nr.: 2037006 IH-Auftrag: GWIS 1594909 Technischer Platz: 21034-C00 Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter , gemäß Ihrem Auftrag wurde n im Bereich der Schwimmhalle sowie der Heizzentrale der Grundschule „Hohestraße 77-79 in 51149 Köln Ensen“ Materialproben zur Untersuchung auf Schadstoffe entnommen. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse und deren Bewertung sind Gegenstand des vorliegenden Berichts. 1. Begehung und Entnahme von Materialproben Die Entnahme der Materialproben fand am 17.05.2018 statt. Hierbei wurden schadstoffverdächtige Bereiche soweit wie möglich zugänglich gemacht. Die Beschreibung der entnommenen Proben und deren Untersuchungsprogramm ist in der Tabelle 1 aufgelistet. Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Projekt: 2037006-2510 - 2 - Bericht vom 21.11.2018 Tabelle 1: Verzeichnis entnommener Materialproben und Untersuchungsprogramm Bez. Raum Beschreibung Parameter 2510-1 Schwimmhalle Wand/Ecke Abluft Asbest 2510-2 Schwimmhalle Wand/Türbereich Abluft Asbest 2510-3 Schwimmhalle Fensterseite links Zuluft Asbest 2510-4 Schwimmhalle Fensterseite rechts Zuluft Asbest 2510-5 Dusche Mädchen Zuluft Asbest 2510-6 Dusche Jungen Zuluft Asbest 2510-7 Umkleide Lehrer Zuluft Asbest 2510-8 Umkleide Jungen Zuluft Asbest 2510-9 Umkleide Jungen Abluft Asbest 2510-10 Toiletten Jungen Zuluft Asbest 2510-11 Lagerraum Zuluft Asbest 2510-12 Heizzentrale Schwungrad Turnhalle Zuluft Asbest 2510-13 Heizungszentrale Zuluft Turnhalle Keller Dämmung Tür KI 2510-14 Heizzentrale Lose Dämmung KI 2. Analyseergebnisse der Materialproben Zur Feststellung der S chadstoffbelastungssituation an den Zuluft/ - Abluftauslässen der Lüftungsanlage und in den Lüftungskanälen der Heizzentrale wurden die entnommenen Materialproben auf die in der Tabelle 1 genannten Parameter untersucht. Die hierbei erhaltenen Befunde sind in der Tabelle 2 zusammenfassend dargestellt . Ein ausführlicher Prüfbericht ist der Anlage dieses Berichts beigefügt. Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Projekt: 2037006-2510 - 3 - Bericht vom 21.11.2018 Tabelle 2: Probenverzeichnis mit Befund Labor- nummer Bez. Raum Beschreibung Para- meter Befund A2018-13968 2510-1 Schwimmhalle Wand/Ecke Abluft Asbest Kein Asbest A2018-13969 2510-2 Schwimmhalle Wand/Türbereich Abluft Asbest Kein Asbest A2018-13970 2510-3 Schwimmhalle Fensterseite links Zuluft Asbest Kein Asbest A2018-13971 2510-4 Schwimmhalle Fensterseite rechts Zuluft Asbest Kein Asbest Nachweis von WHO Fasern in geringer Konzentration A2018-13972 2510-5 Dusche Mädchen Zuluft Asbest Kein Asbest Nachweis von WHO Fasern in geringer Konzentration A2018-13973 2510-6 Dusche Jungen Zuluft Asbest Kein Asbest Nachweis von WHO Fasern in geringer Konzentration A2018-13974 2510-7 Umkleide Lehrer Zuluft Asbest Kein Asbest A2018-13975 2510-8 Umkleide Jungen Zuluft Asbest Kein Asbest A2018-13976 2510-9 Umkleide Jungen Abluft Asbest Kein Asbest A2018-13977 2510-10 Toiletten Jungen Zuluft Asbest Kein Asbest Nachweis von WHO Fasern in geringer Konzentration A2018-13978 2510-11 Lagerraum Zuluft Asbest Kein Asbest A2018-13979 2510-12 Heizzentrale Schwungrad Turnhalle Zuluft Asbest Kein Asbest 180567328 2510-13 Heizungszentrale Zuluft Turnhalle Keller Dämmung Tür KI KMF (KI: 1±4) Kat. 1B 180567329 2510-14 Heizzentrale Lose Dämmung KI KMF (KI: -1±4) Kat. 1B Anmerkungen zu den Tabellen 1 und 2: KMF = künstliche Mineralfasern KI = Kanzerogenitätsindex Befund = Einstufung als Gefahrstoff Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Projekt: 2037006-2510 - 4 - Bericht vom 21.11.2018 Nach den vorliegenden Untersuchungsergebnissen wurden keine asbesthaltigen Materialien verbaut. In den untersuchten Bereichen wurde der folgende Gefahrstoff vorgefunden, bzw. ist dort zu erwarten: ➢ KMF-haltige Dämmung (im Bereich der Heizzentrale) 3. Bewertung und Handlungsempfehlung Für den ermittelten Gefahrstoff ergibt sich im Hinblick auf die aktuelle Nutzung der Räume bei derzeitigem, unbeschädigtem Zustand der Materialien kein Handlungs - oder Sanierungsbedarf. Die an den Zuluftgittern (s. Proben 2510 -4, 2510 -5, 2510 -6 und 2510 -10), in geringer Konzentration nachgewiesenen WHO - Fasern, lassen den Rückschluss auf eine innenliegende KMF - Dämmung der Zuluftkanäle zu. Eine Gefährdung dur ch künstliche Mineralfasern ist im Bereich der Schwimmhalle und den angrenzenden Dusch - und Toilettenräumen nicht gegeben. Wir empfehlen Ihnen als ergänzende Maßnahme die Entnahme von Raumluftproben, die bei eingeschalteter Lüftungsanlage genommen werden. Sollten in der Heizzentrale Sanierungsarbeiten erforderlich sein, so sind die durchzuführenden Arbeiten unter Beachtung der Vorgaben der ➢ TRGS 521 (Faserstäube, KMF) ➢ TRGS 524 (Sanierung und Arbeiten in kontaminierten Bereichen) durchzuführen. Diese Arbeiten dürfen nur von solchen Unternehmen durchgeführt werden, welche über die Fachkunde zur Umsetzung der in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) genannten Anforderungen (Abschnitt 3: Gefährdungsbeurteilung und Grundpflichten) und über eine geeignete sicherheitstechnische Ausstattung gemäß Abschnitt 4 GefStoffV (Schutzmaßnahmen) und den TRGS verfügen. 4. Entsorgung belasteter Materialien Nach dem vorliegenden Befund sind den gefahrstoffhaltigen Materialien unter Berücksichtigung der Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnisverordnung AAV) folgende Abfallschlüssel zuzuordnen: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Projekt: 2037006-2510 - 5 - Bericht vom 21.11.2018 Abfall-Schlüssel 170603*: Sonstiges Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht Für evtl. Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen HPC AG i.V i - Niederlassungsleiter - - Projektleiterin - Anhang: Prüfbericht der SGS Institut Fresenius GmbH ( 3 Blatt) Prüfbericht des Hygiene-Instituts des Ruhrgebiets (25 Blatt) -
Anlage 08 - Schnitt 3-3_Grund-und Hochwasserstände
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Anlage 08 (51.65 ü. NHN) -0.67 -4.62 (47.70 ü.NHN) Grundwasserstand bei HW 100 B | | | | | | | | +7.76 (60.08 ü. NHN) | | | | | | | l l —— oO >. ın S | Q | 5 | | Geräterau | +0.00 (52.32 ü. NHN) Sporthalle Technik a + _ S Schwimmhalle | | N | -2.38 3 | Technik ” | N y .i 5 ecnnı @| Tiefkell -5.58 „5.75 =|.5.90 (46.42 ü.NHN Seltenes Jahrhunderthochwasserereignis HW 200, K.P. 11,90 -3.72 (48.60 ü.NHN) -4.32 (48.00 ü.NHN) Rechn. Jahrhunderthochwasser HW 100, K.P. 11,30 -4.92 (47.40 ü.NHN) Höchster gemessener Rheinwasserstand -8.74 (43.58 ü.NHN) v Höchster dokumentierter Grundwasserstand -
Anlage 12 - Sanierung_Grundriss U1
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Anlage 12 PT TTTTTTITTTTITTTTITTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTITTTITTTTTTITTITTTITTITTTIITTTOTTIIIIIIIITTT a) N I N I N I } I ur a Ba EEE - ; zu ! I IF T Umkleide M. Lager Schwimmhalle a a 15,7. m? Schwimmgeräte 210 m? 1 l -4.00 HEN SBETERENTTETENEEITEETENEETERTETERETSTEEUETENDEREETEETHNEHTTENTSEHETER il M N ! m I ® I Q 1 5 I jr I Waschen / Duschen M. 11,7 m? I I ı ı + Barrierefreie Umkleide = 15,7. m? Waschen / Duschen J. = x 11,7 m? wc N 5m? Ei [= ec _#: [ne A Umkleide Lehrer Umkleide 10,18 m 7,65 m Lehrer -4.00 8,20 m? x Aufzug Schwimmbadtechnik Technik 3, 21,53 m? 25,42 m? Umkleide J. | | -5.20 -5.75 19,5 m? a— 1 -4.00 Technik 77,67 m? -5.20 -
Anlage 13 - Sanierung_Grundriss EG
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Anlage 13 Waschen / Turnhalle een u 311,25 m? ‚67 m +0.00 — Umkleide J. 12,87 m? Umkleide Lehrer | Regie | 1. Hilfe 16,95 m? | ——J Gerätelager wc nl 44,06 m? ‚25 m? | | E27 [im 5 Barrierefreie 0 2 Umkleide [11° = 16 m? [2] mkleide Lehrer g 11 m = | Zugang Windfang UL Sporthalle SQ SQ SQ >D — Ergänzung Gerätelager 23,62 m? Waschen / Duschen M. 16,9 m? Umkleide M 13,77 m? -
Anlage 17 - Neubau_Grundriss OG
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Anlage 17 Technik Luftraum Turnhalle -
Anlage 05 - Bauwerksbuch 2011 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle
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Anlage 05 Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Henek - Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: ] Ingeneut® „ing Bauwerksbuch zur 1-fach Turnhalle und Schwimmhalle Hohe Straße 77-79 51149 Köln 08. Juni 2010 und 19. April 2011 vı TU % ia A Prüfstatik. Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn nor ImgenieVf® Henneke, 5 Bouwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 2 2. Inhaltsverzeichnis 1. Titelblatt......ceesnnesseneenensennnennnee nenn nnnnennneenee nennen nun snnennnnnn nennen ann 1 2: Inhaltsverzeichnis.. oz 3: Beschreibung des Bauwerkes.......... een 3 3.1 Lage der Halle............ een 7 4. Übersichtszeichnungen ..............eeee 8 4.1 Grundrisse, Ansichten, Schnitte des Bauwerks.................. 8 4.2 Positionspläne der statischen Berechnung .........nneee so TO 5. Dokumente zur statischen Berechnung.............ueeeeneeseneneeneenennen nenn 11 541 Anfangsseite der statischen Berechnung mit Baubeschreibung und Angaben über Baustoffe... 11 5.2 Relevante Auszüge aus den Ausführungsplänen.. 6. Bauaufsichtliche Genehmigungsunterlagen 6.1 Auflagen aus dem Genehmigungsbescheid 6.2 Zustimmung im Einzelfall ..............eeeeesene 6.3 Prüfberichte des Prüfingenieurs/Prüfsachverständige für... 12 Standsicherheit .....................eneenenenneneneneenenennnen nennen enter 12 6.4 Endberichte der Güteüberwachung (Fremdüberwachung)........... 12 7. Bauliche Veränderungen... nennen 13 8. Regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit ........ een 14 8.1 Einstufung des Bauwerks... essen 14 8.2 Prüf- und Wartungsplan ...........eeeneeeeenenesenenseneneneenne nennen 15 8.3 Dokumentation der regelmäßigen Überprüfung .......... een 16 8.3.1 Bewertungssystem... nes ..16 8.3.2 Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der Halle.. „17 8.3.3 Zustandserfassung und Bewertung der Dachhaut des ........... ee 18 Nebengebäudes..............eeeeeneeeeeen een 18 8.34 Zustandserfassung und Bewertung der Halle von Außen ........... ..19 8.3.5 Zustandserfassung und Bewertung der Turnhalle von Innen... ..24 8.3.6 Zustandserfassung und Bewertung der Schwimmhalle von Innen... 26 8.3.7 Zustandserfassung und Bewertung des Nebengebäudes ...28 9. Inhaltsverzeichnis der Bestandsdokumentation ...........„. nennen vo E«) al |E Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sißeko Gutachten er | inge vIngenieo"® 3. Beschreibung des Bauwerkes Die Bauwerksprüfung der 1-fach Turnhalle in der Hohen Straße 77-79 in 51149 Köln wurde am 08.06.2010 durchgeführt. Die darunter liegende | Schwimmhalle wurde am 19.04.2011 einer Bauwerksprüfung unterzogen. Während der Bauwerksprüfungen h Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Bouwerksbuch zum Gutachten A0B189 Seite: 3 waren jeweils zwei Mitarbeiter vom | Unternehmen Putz Stuck Trockenbau A. Bürsgens und der Unterzeichner EEE von Henneker, Zillinger Ingenieure Vorort. Zur Bauwerksprüfung lagen uns Grundrisspläne der Turnhalle sowie der Schwimmhalle vor. Der Grundrissplan der Turnhalle, aus dem Jahre 1986, enthält eine Erweiterung, die jedoch nicht zur Ausführung kam. Die Turnhalle ist etwa 25,50 m lang, und etwa 12,50 m breit. Die lichte Höhe der Halle bis zur Abhangdecke beträgt etwa 5,40 m. Die Dachhaut der Turnhalle wird von Trapezblech-Sandwichpaneelen gebildet. Diese liegen auf Stahlträgern auf, die als Pfetten ihre Last auf Stahl- Fachwerkträger absetzen. Die Stahl- Fachwerkträger, im Abstand von etwa 5,0m schließen in der Außenfassade an Stahlbetonbalken an, die von Stahlbetonstützen getragen werden. Die Konstruktion wird durch Stahlverbände ausgesteift. Die Dachkonstruktion ist mit einem Laufsteg ausgestattet, so dass die Kontrolle der Tragkonstruktion ohne das Öffnen der Abhangdecke möglich ist. Abbildung 1 Innenansicht der Turnhalle Abbildung 2 Dachkonstruktion mit Laufsteg viyı% 2J al (E Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachter Ingerer® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn iger 5 Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 4 > Die Südfassade besteht aus einfachverglasten Betonrahmenfenstern. An dieser Gebäudeseite schließt ein Außenbalkon an. An der Nordseite schließt das Nebengebäude mit Geräteraum und den sanitären Einrichtungen an. Im Untergeschoss des Gebäudes befindet sich das Lehrschwimmbad, die Decke über der Schwimmhalle bildet den Fußboden der Turnhalle. Die Stahlbetondecke wird von Stahlbetonunterzügen unterstützt, M i die im Abstand ya etwa 5,0m Abbildung 3 Schwimmhalle liegen. Die Unterzüge liegen auf Stahlbetonstützen auf. Die Tragkonstruktion konnte durch das Öffnen der Abhangdecke an repräsentativen Stellen eingesehen werden. vi DW id a (A| Prüfstatik. Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sibeko Gulachten zhngs Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn en: Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 5 Die nachfolgende Grundrissskizze der Turnhalle zeigt die Lage der Stahl- Fachwerkträger des Daches. Stahl- Fachwerkträger } j h na TURNSCHUHGÄRB" "I arıeerı Bann Abbildung 4 Übersichtsskizze - Turnhalle vi 8) Bd a | Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Siteko Gutachter ui gene Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn n Henne 5 Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 6 _ Die nachfolgende Grundrissskizze der Schwimmhalle zeigt an welchen Stellen die Abhangdecke geöffnet wurde um einen Einblick in die Tragkonstruktion zu erlangen. % N Ss S EHRSCHFÄHHBETKER EN er! u = r #5 E le. ir cn \ El \ Er z. an tn e u m.) zar 7 nen Era A401 Montage zn Kehasıe basıetul Y i \ Bi Ei } $ 3 4 & 3 H 2 & & ® $ E3 € 4 Abbildung 5 Übersichtsskizze - Schwimmhalle v7 :dea 5 Prüfstatik Trogwerksplanung Brondschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 7 3.1 Lage der Halle Die Halle befindet sich auf dem Schulgelände der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in der Hohen Straße 77-79 in 51149 Köln. 5 81201Djtel A mage,&72910 Abbildung 6 Lage der Halle (aus GoogleEarth, Bi öhe 47m Idaufnahme 12.05.2006) vw iK ea & Prüfstotik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sißeko Gutachteı Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Henne! Bouwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 8 ‚jeure „iger ee 4. Übersichtszeichnungen 4.1 Grundrisse, Ansichten, Schnitte des Bauwerks (siehe auch die mitgelieferte CD) so ö an = F u rä ja a zn al se” Ion, 7 PR £ f v. & ae An a Jh ” f X 7 ” u 5 . fs” ıı } Erweiterung vViwWi& ka B Prüfstatik Trogwrerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Siteko Gutachten = Ingere® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn Henne Hi x Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 9 anlage zer Genaue banıeıtul age cher Gehäuse bawaritil Abbildung 8 Grundriss der Schwimmhalle vTze% «a EB Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeKo Gutachten Ingere® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn illinge? ne Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 10 4.2 Positionspläne der statischen Berechnung Positionspläne liegen uns nicht vor. vet ideale Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Ingener® Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn ilinge? Hanneke, zii >. Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 11 Ben \ 5. Dokumente zur statischen Berechnung 5.1 Anfangsseite der statischen Berechnung mit Baubeschreibung und Angaben über Baustoffe Die Anfangsseite der Statischen Berechnung liegt uns nicht vor. Eine Statische Berechnung liegt uns nicht vor. 5.2 Relevante Auszüge aus den Ausführungsplänen Ausführungspläne liegen uns nicht vor. vı Ei & a |B Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Siteko Gutachten gniufe Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn her, Zilinget Ing . Henne — \ Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 12 6. Bauaufsichtliche Genehmigungsunterlagen 6.1 Auflagen aus dem Genehmigungsbescheid Bauaufsichtliche Unterlagen liegen uns nicht vor. 6.2 Zustimmung im Einzelfall Bauaufsichtliche Unterlagen liegen uns nicht vor. 6.3 Prüfberichte des Prüfingenieurs/Prüfsachverständige für Standsicherheit Prüfberichte liegen uns nicht vor. 6.4 Endberichte der Güteüberwachung (Fremdüberwachung) Bauaufsichtliche Unterlagen liegen uns nicht vor. % &« al [E Prüfstatik Trogwerksplanung Brondschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten anieufe Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn yo, ing HenneNeı En $ Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 13 Pe % 7. Bauliche Veränderungen Bauliche Änderungen sind nicht bekannt. vd W & al Prüfstafik Tragweiksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sieko Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Bauwerksbuch zum Gutachten A0B189 Seite: 14 Honneke zilinger Ingenieut® 8. Regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit Die Bauwerksprüfung erfolgt auf der Grundlage folgender Hinweise, Merkblätter und Richtlinien: « Bauministerkonferenz: Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten (Stand 09/2006) ° Merkblatt Bauwerksbuch vom Deutschen Beton Verein: Empfehlungen zur Sicherheit und zur Erhaltung von Gebäuden (Stand 2007) ° VDlI-Richtlinie 6200 (Stand 02/2010) Die Bauwerksprüfung geht davon aus, dass für das Gebäude bei Errichtung eine ordnungsgemäße Planung vorlag, und die Bauausführung nach den zum Zeitpunkt der Errichtung allgemeinen anerkannten Regeln der Technik erfolgte. 8.1 Einstufung des Bauwerks Gemäß den Hinweisen der Bauministerkonferenz ist das Gebäude aufgrund des Gefährdungspotentials und der Schadensfolge in die Kategorie 2 einzustufen. Die Einstufung des Gebäudes nach der VDI-Richtlinie 6200 (Februar 2010) ergibt: Schadensfolgeklasse CC2 Robustheitsklasse RC1 vVdcWwE&dalE Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sieko Gutachten Henne zil Ingere® Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn 1 En $ Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 15 8.2 Prüf- und Wartungsplan Nach der Bauministerkonferenz „Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten‘ (Fassung September 2006) und nach der VDI-Richtlinie 6200 sind Anhaltswerte für Zeitintervalle für die jeweilige Art der Überprüfung aufgelistet. Danach sollten das Bauwerk wie folgt überprüft werden: - Begehung des Bauwerks durch den Eigentümer /Verfügungsberechtigten (Besichtigung des Bauwerks auf offensichtliche Schäden wie z. B. Schäden wie Verformungen, Schiefstellung, Risse, Durchfeuchtungen, Ausblühungen und Korrosion): Begehung nach 2-3 Jahren Die nächste Begehung sollte im Jahre 2013 erfolgen. - Sichtkontrollen durch eine fachkundige Person: Sichtkontrolle nach 4-5 Jahren Die nächste Sichtkontrolle sollte im Jahre 2015 erfolgen. - Eingehende Überprüfung durch eine besonders fachkundige Person (handnahe Überprüfung aller maßgeblichen und schwer zugänglicher Bauwerksteile): Überprüfung nach 12-15 Jahren Die nächste eingehende Überprüfung sollte im Jahre 2023 erfolgen. Es wird empfohlen eine Sichtkontrolle des Eigentümers nach Umbauten und Umnutzungen, soweit keine Standsicherheitsprüfung durchgeführt wurde, und nach außergewöhnlichen Einwirkungen wie Erdbeben, Hochwasser und außergewöhnliche Schnee- und Windbelastungen vorzunehmen. v) U 8 Ed al [A Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten anieufe Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn „iger Ind Honneke nn %$ Bauwerksbuch zum Gutachten A0B189 Seite: 16 _ 8.3 Dokumentation der regelmäßigen Überprüfung 8.3.1 Bewertungssystem Im Folgenden wird der bauliche Zustand der einzelnen Bauteile mit Hilfe einer Fotodokumentation erfasst und beschrieben. Es erfolgt eine Beurteilung des Zustandes hinsichtlich Standsicherheit (S), Verkehrssicherheit (V) und Dauerhaftigkeit (D). Es wird festgelegt, ob Maßnahmen erforderlich sind. Wenn Maßnahmen erforderlich sind, werden diese beschrieben, die Ausführungsfrist der Maßnahme wird definiert. Abschließend erfolgt eine Bewertung der Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Gebrauchstauglichkeit anhand von Noten. Die Note der Dauerhaftigkeit kann niemals besser sein, als die Note der Standsicherheit. Die zu vergebenden Noten sind wie folgt definiert: 0- Es besteht ein Mangel/Schaden, er hat jedoch keinen Einfluss auf die Standsicherheit, Verkehrssicherheit oder Dauerhaftigkeit des Bauteiles/Bauwerkes. Es sind keine Maßnahmen erforderlich. 1- Das Bauteil/Bauwerk weist einen geringfügigen Mangel/Schaden auf. Die Standsicherheit oder Verkehrssicherheit ist nicht beeinflusst. Die Dauerhaftigkeit ist beeinträchtigt, hat jedoch langfristig nur geringen Einfluss. Schadensbeseitigung im Rahmen der Bauwerksunterhaltung. 2- Das Bauteil/Bauwerk weist einen Mangel auf. Die Standsicherheit oder Verkehrssicherheit ist geringfügig beeinflusst. Die Dauerhaftigkeit ist beeinträchtigt und kann langfristig zu Folgeschäden führen. Der Mangel ist in der vorgegeben Frist zu beheben. 3- Das Bauteil/Bauwerk weist einen erheblichen Mangel auf. Die Standsicherheit oder Verkehrssicherheit sind beeinträchtigt. Die Dauerhaftigkeit ist derart beeinträchtigt, dass Folgeschäden zu erwarten sind. Es sind die beschriebenen Maßnahmen sofort durchzuführen. 4- Das Bauteil/lBauwerk weist einen gravierenden Mangel auf. Die Standsicherheit, Verkehrssicherheit oder Dauerhaftigkeit ist nicht mehr gegeben. Es sind Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr erforderlich. vo Ka |E Prüfstatik. Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 17 8.3.2 Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der Halle Bauteil: Turnhalle -Dachhaut Fotos: Beschreibung: o Trapezblech-Sandwichpaneelen o Laub, etc. in der Regenrinne Maßnahme Bewertung Beschreibung der Maßnahme Ausführungsfrist erforderlich? für Maßnahme Regenrinne reinigen kurzfristig VERRAE Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz _SiGeko Gutachten gene Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn finger I — Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 18 8.3.3 Zustandserfassung und Bewertung der Dachhaut des Nebengebäudes Bauteil: Nebengebäude - Dachhaut über Geräteraum, Regenrinne Fotos: Beschreibung: o Die Bitumenbahn ist wellig und rissig o Laub, etc. in der Regenrinne —— Maßnahme Bewertung | . Beschreibung der Ausführungsfrist ertararich?t Maßnahme für Maßnahme Ssıv|D | Regenrinne reinigen kurzfristig olo'ı ve ka ia Prüfstotik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schollschutz SiGeko Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn ' Ingerieu'® or, Zlnge” te. er j Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 19 8.3.4 Zustandserfassung und Bewertung der Halle von Außen Bauteil: Halle — Stahlbetonstütze Ecke Nord/Ost Fotos: Beschreibung: o Risse im Putz —i Maßnahme Bewertung . Beschreibung der Ausführungsfrist ? SUSRIEHION? Maßnahme für Maßnahme s|v|p Kontrolle des ja Stahlbetons an dieser kurzfristig 11|1|14 Stelle, ggf. Sanierung veoßidealE Prüfstatik Tragwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Inga Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn f nahen, Zilinge FR Hent . Bouwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 20 Bauteil: Halle — Stahlbetonstütze Ecke Nord/West Fotos: Beschreibung: o Betonabplatzungen, die freiliegende Bewehrung ist korrodiert Maßnahme Bewertung Ausführungsfrist für Maßnahme Beschreibung der ich? erforderlich? kafnafme kurzfristig Sanierung der Stütze vi D % &« ae Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wörme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Innere Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn iger Hanne, 5; Bauwerksbuch zum Gutachten AD8189 Seite: 21 Bauteil: Halle — Ostfassade Fotos: Beschreibung: o Vertikaler Riss im Außenputz, vermutlich unterschiedliche Untergründe (Stahlbeton / Mauerwerk) | Maßnahme Bewertung I . Beschreibung der Ausführungsfrist een Maßnahme für Maßnahme E78 nein - - 0/0|/0 vi di 8 Bd a (A Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zilinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn ago Ingenet"® — Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 22 Bauteil: Halle — Südfassade Fotos: Beschreibung: o Beschädigung der Fensterbänke, Fenster, Lichtschächte durch Vandalismus Bewertung Maßnahme Fensterbänke, Fenster reparieren vet Ka LE Pröfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten gr Ingee® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn iz Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 23 Bauteil: Halle — Balkon Fotos: Beschreibung: o Betonabplatzungen, Bewehrungskorrosion o Das Geländer entspricht augenscheinlich nicht den heutigen Vorschriften o Das Geländer ist leicht korrodiert Maßnahme Bewertung sifsrderlich“ Beschreibung der Ausführungsfrist s/ v|po 1“ " Maßnahme für Maßnahme ja Balkon sanieren kurzfristig 11112 Geländer überprüfen, ggf. erneuern, der ja Balkon sollte bis zur kurzfristig 1|2|2 Überprüfung nicht genutzt werden vi DW Ka Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeKo Gutachten Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn er Hen we, . Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 24 8.3.5 Zustandserfassung und Bewertung der Turnhalle von Innen Bauteil: Turnhalle -— Stahlfachwerk Fotos: vi DW ad a (El Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 25 jeure Hanneke, zilinger Ingenie ‚ Beschreibung: o Verbindungsmittel tw. mit geringer Oberflächenkorrosion rn Maßnahme Bewertung . Beschreibung der Ausführungsfrist | grordenien? Maßnahme für Maßnahme ® 2 nein - 0/0|14 vd & a ER Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Hannehe, Zilinger Inge Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 26 8.3.6 Zustandserfassung und Bewertung der Schwimmhalle von Innen Bauteil: Schwimmhalle — Stahlbetonunterzüge Fotos: Beschreibung: o Stahlbetonunterzugkonstruktion, Auflagersituation ohne Befund Maßnahme Bewertung . Beschreibung der Ausführungsfrist SERIEN? Maßnahme für Maßnahme BIYıB nein - - 0/00 vTgwı ie 2 Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn ke, Zlinge“ Ingenieure ner, Hen _- =: Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 27 Bauteil: Schwimmhalle - Randbalken (Südseite) Fotos: Beschreibung: o Zu geringe Betondeckung, Betonabplatzungen, Längs- und Bügelbewehrung korrodiert. Maßnahme Bewertung e Beschreibung der Ausführungsfrist riordarlich? Maßnahme für Maßnahme |YyıD ja Randbalken sanieren kurzfristig 2|2|2 Tu Ka 2 Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz Sieko Gutachten saure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn ce Zlinge" It Her ER Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 28 8.3.7 Zustandserfassung und Bewertung des Nebengebäudes Bauteil: Nebengebäude — Nordseite Fotos: Beschreibung: o Horizontaler Riss im Außenputz Maßnahme Bewertung Beschreibung der Ausführungsfrist ich? erforderlich? Maßnahme für Maßnahme v| DW &d a A Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeKo Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn iger Ingene Henneke nn Bouwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 29 a a Bauteil: Nebengebäude, Schwimmhalle - Außenwände Fotos: Beschreibung: o Ausblühungen, tw. Putzabplatzungen an erdberührenden Außenwänden Maßnahme Bewertung Beschreibung der Maßnahme Außenwandabdichtung sanieren Ausführungsfrist S für Maßnahme erforderlich? ja mittelfristig 1 vd 8 &« ae Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Bauwerksbuch zum Gutachten A0B189 Seite: 30 genleuf® Honneke, Zilinger I „N 9. Inhaltsverzeichnis der Bestandsdokumentation (siehe Datensatz auf der mitgelieferten CD) Planliste: Bezeichnung Verfasser | Plannnr. Grundriss der Turnhalle _ - Grundriss der Schwimmhalle - vi Tu Ede Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten Innere Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn ilinger Hannekef a 4% \ Bauwerksbuch zum Gutachten A08189 Seite: 31 Erstellt: Bonn, den 04.05.2011 Ingenieur der Bauwerksprüfung Zertifikats-Nummer NRW 024 vo «a 8 Pröfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Wärme- und Schallschutz SiGeko Gutachten -
Anlage 02 - Kurzbericht Stützen Kriechkeller
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Anlage 02 Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn r Ingenieuf® - Kurzbericht 17. 0557, SG6S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 1 Hannake Zilinge FE 17 0557 STÄDT. GRUNDSCHULE PORZ-ENSEN-WESTHOVEN — HIER: STÜTZEN KRIECHKELLER Hohe Straße 77-79 51149 Köln erstattet an: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Ottoplatz 1 50679 Köln 30. Januar 2019 Igenr® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn inget U. neker, ai r «Enan! in. Hen Be \ " Kurzbericht 17.0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 2 2. Inhaltsverzeichnis 1. Titelblatt....esnnsnesnssensnneneenrennsnnnnennsnnnnnennnnnnnnnsnnennnnnnnnnnsnnnnsnnnnnsnnannn 1 2; Inhaltsverzeichnis...a..rsessiersnusconnvenensannennnennenio neun mennEnEn 2 3. Auftraggeber, Anlass und Aufgabenstellung .......unressnssennennnnennns 3 4. Verwendete Unterlagen .........nunussusnsnnnsnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnennnnnnnnennnnnnnen 3 5. Allgemeine Angaben zum Objekt ..........unsurnsnnneannnennennnnnnnnennnnnnnnnnnn 4 6. Fotodokumentation ......nuuusuresnnennneunnnnunnensnnunnnnunnunansnnnnnnnnnenennnnnnnnen 5 7. Bewertung -..:-u:0msna anne nun n nn Dann Tun na ann TanaErnn TREE 10 7.1. Bewertung des visuellen Erscheinungsbildes .........unsnnnennen- 10 7.2. Statische Bewertung .......euunsunnsnnnnnnnnnnunnnnnnunnnennnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn 10 8. Temporäre Sicherungsmaßnahme und Handlungsempfehlung14 Inge Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure : Königswinterer Straße 329 : 53227 Bonn f iling® nneker, j . . \ ie: He we \ Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 3 3. Auftraggeber, Anlass und Aufgabenstellung Gemäß Beauftragung vom 16. Januar 2019 wurden Henneker Zillinger Beratende Ingenieure PartG mbB (HZI) durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln mit der Begutachtung der, das Schwimmbecken im Kriechkeller umlaufenden Stützen beauftragt. Die Stützen sollten starke Betonabplatzungen und Korrosion der Stahlbewehrung aufweisen. Seitens des Auftraggebers wurden als Sofortmaßnahmen zur Sicherung zusätzliche Stützen als notwendig erachtet. Aus der beauftragten Begutachtung sollte hervorgehen, wie die Standsicherheit bis zur Sanierung des Beckens gewährleistet werden kann. Die sich aus der Beauftragung ergebene Aufgabenstellung für die Projektbearbeitung beinhaltete: 1. die Beurteilung der Standsicherheit der Stützen, bzw. der zugehörigen Bauteile nach erfolgtem Ortstermin, 2. gegebenenfalls die Empfehlung bzw. Berechnung von entsprechenden Sicherungsmaßnahmen und 3. eine Empfehlung der weiteren Vorgehensweise für die Sicherung oder Wiederherstellung der Standsicherheit der betreffenden Bauteile. 4. Verwendete Unterlagen Es standen folgende Unterlagen zur Erstellung dieses Kurzberichtes zur Verfügung: e /1/ Bauwerksbuch zur 1-fach Turnhalle und Schwimmhalle, Stand 04. Mai 2011, aufgestellt von Henneker, Zillinger Ingenieure «e /2l Ergänzung zum Bauwerksbuch (Sichtprüfung 2015) zur 1-fach Turnhalle und Schwimmhalle; Stand 23. April 2015; aufgestellt durch Henneker, Zillinger Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure : Königswinterer Straße 329 : 53227 Bonn u, Zliger It Y Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 4 e /3/ Stellungnahme vom 10.03.2016: Schwimmbad — Schäden an Betonstütze im Tiefkeller, Baujahr ca. 1960; Stand 10. März 2016, aufgestellt durch Spitz Ingenieure e /4l DAfStb-Richtlinie Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen (Instandsetzungsrichtlinie), Stand Oktober 2001 e /5/ Die neue Instandhaltungsrichtlinie des DAfStb — was erwartet uns?; Prof. Dr.-Ing. Raupach, RWTH Aachen; Vortrag anlässlich des 50. Aachener Baustofftages am 19. und 20. November 2015 in Aachen Hei mi 5. Allgemeine Angaben zum Objekt Die allgemeinen Angaben zum Gesamtobjekt können dem Bauwerksbuch /1/ bzw. /2/ entnommen werden. Bei dem betreffenden Bereich handelt es sich um Stützen, welche das Schwimmbecken im Kriechkeller umlaufen (vgl. Abb. 1). Abb. 1: Schalplan Kriechkeller mit Schwimmbad aus Ei mit (roten) Eintragungen im Zuge dieser Berichtserstellung Inge Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn inger _ ii neken 1 i ufhean) in, He we, Kurzbericht 17 0557, S66S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 5 Die betreffenden Stützen haben Abmessungen von 20 cm x 20 cm und eine Höhe von ca. 150 cm. 6. Fotodokumentation Am 17. Januar 2019 fand ein Ortstermin zur Begutachtung des Kriechkellers statt. Anwesend waren hierbei Frau Schulten und Frau Roskosch, beide als Vertreter des Auftraggebers und Herr Werner Henneker und Herr Krage, beide als Vertreter des Auftragnehmers (HZI). Im folgenden Abschnitt wird der im Ortstermin festgestellte Zustand exemplarisch dokumentiert und die dabei vorgefundenen Schadensbilder kurz beschrieben. Die Stützen wurden beginnend bei Stütze „1“ (vgl. Abb. 1) im Uhrzeigersinn begutachtet. Zu beachten ist, dass nicht alle Stützen dokumentiert sind. Stütze 1: Betonabplatzungen infolge Bewehrungskorrosion Bild 1 (gene Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure : Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn alnor „,Zilnge Honneke nn % Kurzbericht 17 0557, 5665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 6 Stütze 3: Rissbildung, Hohlstelle, beginnende Abplatzung an nachträglich mit mineralischem Material bearbeiteten Bereich Stütze 5: Rissbildung, Hohlstelle, beginnende Abplatzung un Inganer® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn ige Hannake, a z Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 7 Stütze 7: Rissbildung, Hohlstelle, beginnende Abplatzung Stütze 8: Rissbildung, Hohlstelle, beginnende Abplatzung Ingenr® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn iger Hanneke 5 Kurzbericht 17.0557, S6GS Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 8 er Br Stütze 9: Rissbildung, Hohlstelle, beginnende Abplatzung Stütze 11: Rissbildung, Hohlstelle, beginnende Abplatzung Bild 7 Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Honncke Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 9 Br - eure „ige he Stütze 12: Rissbildung, Hohlstelle, beginnende Abplatzung Stütze 13: Rissbildung, Hohlstelle, Betonabplatzung Inge Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 : 53227 Bonn er lin Honnaket ee: Kurzbericht 17 0557, S66S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 10 „ee 7. Bewertung 7.1. Bewertung des visuellen Erscheinungsbildes Stützen: Das visuelle Erscheinungsbild der Stützen ist geprägt von Hohlstellen und Rissen im Beton im unteren Stützendfrittel. Alle der insgesamt 14 Stützen zeigen starke Schäden. Schadensursächlich dafür ist korrodierende Bewehrung, wie durch Betonabplatzungen an den Stützen 1 (vgl. Bild 9) und 13 (vgl. Bild 1) ersichtlich ist. Ohne entsprechende Untersuchungen ist ein genaues Schadensbild nicht erstellbar, aber neben einer fortgeschrittenen Karbonatisierung des Betons ist bei entsprechenden Untersuchungen die Exposition von Chlorhaltigem Wasser zu berücksichtigen. 7.2. Statische Bewertung In der nachfolgenden Statischen Bewertung werden die aufzunehmenden Stützenlasten ermittelt. Da keine Bestandsunterlagen über die Kriechkellerdecke vorliegen, wird eine Deckenstärke von 20 cm mit einem Aufbaugewicht von 2,0 kN/m? angenommen. Aufgrund der geringen Stützweite sollten diese Werte auf der sicheren Seite liegen. In der Abbildung Abb. 2 wird der Schnitt A-A dargestellt. Hier ist zu erkennen, dass das Becken durch eine Fuge von der Decke getrennt ist. Die Stützen müssen also nur Lasten aus der Decke aufnehmen. In der Abbildung Abb. 3 wird die Stützweite der Decke zwischen der Stütze und der Wand (2,50 m) und zwischen den Stützen (3,20 m) in grün dargestellt. Die Stütze muss maximal folgende Lasten aufnehmen: Aus Eigengewicht: Fg = (2,50 m /2.x 3,20 m) x 0,20 m x 25 kN/m? + nieute Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn u, ge Honnek Et Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 11 _._ (2,50 m /2 x 3,20 m) x 2,00 kN/m? =28,0 kN Aus Verkehrslast: Fa = (2,50 m /2 x 3,20 m) x 5,00 kN/m? =20,0kN FotFg = =48,0kN Fa = 1,35 x 28,0 kN + 1,50 x 20 kN =67,8kN Fuge Fuge Abb. 2: Schnitt A-A Ingeiu® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn inge! He nahen, zii N Kurzbericht 17 0557, S66S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 12 “ Abb. 3: Spannweite der Decke Die Stützenabmessungen betragen 0,20 m x 0,20 m. Die Stütze könnte bei diesen Abmessungen und bei Ansatz eines C20/25 Betons folgende Lasten aufnehmen: Fra = 0,20 m x 0,20 mx 11,30 MN/m? = 0,452 MN = 452 kN Mit Berücksichtigung von Knicken für Mauerwerk: ® =0,85xa/t-0,0011x (her/t)? = 0,85 x 1,0 - 0,0011 x (1,5 / 0,20)? = 0,788 Fra = 0,80 x 452 kN x 0,788 = 284,9 kN >F4=67,8KkN Bei Stützenabmessungen von 0,12 m x 0,12 m könnte die Stütze noch folgende Lasten aufnehmen: Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure » Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 13 jeure her, uch Honnekel Ziling B\ Fra = 0,12 m x 0,12 m x 11,30 MN/m? = 0,162 MN = 162kN >Fa=67,8kN Mit Berücksichtigung von Knicken für Mauerwerk: ® =0,85xa/t- 0,0011 x (her/t)? = 0,85 x 1,0-0,001x (1,5/0,12)? = 0,678 Fra = 0,80 x 162 kN x 0,678 =87,9kN -Fa= 67,8 KN > Die Berechnung zeig, dass die Standsicherheit bei einem Stützenrestquerschnitt von 0,12 x 0,12 m noch gegeben ist. Der genaue, noch vorhandene Stützenquerschnitt ist jedoch nicht bekannt. Aus diesem Grunde empfehlen wir zur kurzfristigen \Wiederherstellung der Tragfähigkeit des Stützensystems weiterführende Maßnahmen. Hierbei sind zwei Varianten denkbar: 1.) Vollumfängliche Instandsetzung der Stahlbetonstütze (siehe hierzu auch Kapitel 8), 2.) je eine Mauerwerksstütze rechts und links neben der Stahlbetonstütze vorsehen. Wenn die Instandsetzung der Stahlbetonstützen nicht kurzfristig erfolgen kann, dann empfehlen wir die Erstellung von jeweils zwei zusätzlichen Mauerwerksstützen, jeweils rechts und links neben den Bestandsstützen. Je Mauerwerksstütze (0,24 m x 0,24 m, KS 12, Festigkeitsklasse 12, Mörtelgruppe Il) können unter Berücksichtigung von Knicken für Mauerwerk folgende Lasten aufgenommen werden: ®, =1,6-2,5/6 = 1,18 ® =0,85xa/t-0,0011x (he/t)? = 0,85 x 1,0 - 0,0011 x (1,5 / 0,24)? = 0,807 Honnahe .\ Kurzbericht 17 0557, S665 Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 14 ieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn zilinger at" Fra =0,80xAxfsx® Fra = 0,80 x 0,24 m x 0,24 mx 0,85 x 5,4 / 1,5 x 0,807 = 0,1138 MN = 113,8 kN >Fa=67,8kKN /2= 33,9 kN 8. Temporäre Sicherungsmaßnahme und Handlungsempfehlung Die im Kriechkeller begutachteten Stahlbetonstützen sind in ihrer Tragfähigkeit eingeschränkt: Es besteht kein _Gefahr-in-Verzug, aber ein umgehendes Handeln ist erforderlich, da die Standsicherheit akut gefährdet ist. Die kurzfristige Wiederherstellung der Tragfähigkeit des Stützensystems mit den zusätzlichen Mauerwerksstützen ist hierbei als auf die Stützen beschränkte Sicherungsmaßnahme zu sehen und sollte a) Innerhalb der nächsten vier Wochen erfolgen und b) ersetzt nicht die Ist-Zustandsfeststellung des gesamten Kriechkellers. Die allgemein vorgefundenen Schäden im Bereich des gesamten Kriechkellers sind augenscheinlich Standsicherheitsrelevant und bedürfen einer kurzfristigen, umfänglichen Begutachtung und Feststellung des Ist-Zustandes. Die an den Beckenaußenwänden bzw. den Kellerwänden ersichtlichen Schäden sind nachfolgend in zwei exemplarischen Bildern dargestellt. Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Honnehe _— Zilinger Ingenieure N = i \ Kurzbericht 17 0557, S66S Porz-Ensen-Westhoven, Seite: 15 Bild 11 Keller-(außen-)wand Bild 10 Beckenaußenwand Im Allgemeinen gilt, dass zu keinem Zeitpunkt der (Rest-)Nutzung eines Gebäudes der Ist-Zustand den Mindest-Sollzustand (Abnutzungsgrenze) unterschreitet (vgl. Abb. 4). Der Ist-Zustand resultiert aus der Summe der vorhandenen Einwirkungen auf das Bauwerk und den entsprechenden Widerständen. Für die Erstellung eines fachgerechten Instandhaltungsplanes sind entsprechend geeignete Untersuchungen durchzuführen. Zustand Sun — > Instandsetzungs- “zeitpunkt N —__ Mindest- m Sollzustand x (Abnutzungsgrenze) ] N + Zeil Neubau Ende der geplanten Restnutzungsdauer Abb. 4: Zustands-Zeit-Diagramm mit möglichen Ist-Zustandsverlauf (inkl. Instandsetzung) /5/ Erstellt: Bonn, den 30. Januar 2019 « „Dipl.-Ing. (ru) Werner Henneker Weiter Henneker Sachverständiger für und Stahlbetonbau -
Anlage 1 - Machbarkeitsstudie
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BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln-Porz Baumaßnahme: 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln-Porz Auftraggeber: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Ottoplatz 1 50679 Köln Planer: pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten Ingenieure Albert-Einstein-Straße 2 49076 Osnabrück Aufgestellt: Osnabrück, den 04.12.2020 pbr Seite 1 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Inhaltsverzeichnis 1. Aufgabenstellung 2. Unterlagen... 2.1. Bereitgestellte Unterlagen der Stadt Köln ... 2.2. Nachgeforderte Unterlagen ...........................nnnnneneenn 5 2.3. Weitere bereitgestellte Unterlagen der Stadt Köln......................- 6 3. Standort, Gebäude, Nutzung........................enenmemnnnneen 6 3.1. Grundstück .....uessensenseensensenneennenneenennennen nennen nennen nennen 6 3.2. Topografie des Grundstücks .....ceessesseesnsnennnseennennennennennnnennnnnn 7 3.3. Grundwassersituation/Hochwassersituation .........eeeen 9 3.4. Gebäude........eeeneneneenennenenensneenennenennnnenen nennen nennen 12 3.5. Nutzung 4. Analyse der Funktionen / Barrierefreiheit / Brandschutz.. 4.1. Schwimmhalle 4.2. 4.3. 5. 5.1. 5.2. 5.3. 5.4. 5.5. 6. Bewertung der Technischen Gebäudeausrüstung 6.1. Sanitärtechnische Anlagen 6.2. Wärmeversorgungsanlagen .........neneseseneesennenennennenen nennen 31 6.3. Lüftungstechnische Anlagen .........................nnennenn 33 6.4. Starkstromanlagen ........ununensneenennenennennenennennnnnenennennenennennenn 35 6.5. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen ...................... 35 6.6. Fördertechnische Anlagen ......................nneennnenennnnnn 35 6.7. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen ...................... 6.8. Badewassertechnische Anlage.....................eneeneenn 6.9. Gesamtbewertung der Technischen Gebäudeausrüstung. 7. Sanierungskonzept...uneesscnsnssnnennnsnennnnnnennnennnnnnnnnnnnnnnnnann 7.4. Mögliche Erweiterungsmöglichkeiten / Städtebauliche Vorgaben39 7.2. Rückbaumaßnahman .......enseneensenseeeensennenseneennenee nennen 40 pbr Seite 2 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 723. Sanierungsmaßnahmen ..........cessensesesennennenenneneenennnen nennen 43 74. Sanierungsmaßnahmen Beckenkörper......uneeeeesnensennennen 44 7.8. 8. 9. Kostengegenüberstellung / Bauzeitgegenüberstellung 10. Empfehlung 11. Anlagen ........2uucsnseesesenneeennnennnnnnensneennnennnennen nennen nennen 53 Seite 3 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 1. Aufgabenstellung Sanierun Hochbau - Auswertung Voruntersuchungsergebnisse - Ermittlung des Zustandes der Fassaden, Dächer, ggf. durch Probeöffnungen - Ermittlung der bauphysikalischen Situation der Gebäudehülle - Prüfung der Barrierefreiheit anhand der geltenden Richtlinien/Vorschriften - Funktionale und nutzungsabhängige Prüfung Technische Gebäudeausrüstung - Sichtung Bestandsunterlagen - Bestandsuntersuchung der technischen Anlagen o Badewassertechnische Anlagen o Heizungstechnik o Raumlufttechnische Anlagen o Elektrische Anlagen - Prüfung der Bestandsanlagen auf Wiederverwendbarkeit - Aufzeigen der notwendigen technischen Anlagen unter Berücksichtigung des Platzbe- darfs in und außerhalb des Gebäudes Neubau Hochbau - Erstellung eines Raumbuchs in Anlehnung an den Bestand - Skizzenhafte Darstellung eines Neubaus inkl. aller notwendigen Technikflächen am gleichen Ort Technische Gebäudeausrüstung - Aufzeigen der notwendigen technischen Anlagen in einem Neubau Seite 4 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgeste 2.1. 2.2. 1. It am: 04.12.2020 Unterlagen Bereitgestellte Unterlagen der Stadt Köln Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie wurden uns von der Stadt Köln, vertreten durch Herrn Pfleumer, am 23.07.2020 per E-Mail folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Entnahme von Materialproben an den Zuluft-/Abluftauslässen - Schadstoffbelas- tungssituation - HPC AG Bericht über die Prüfung raumlufttechnischer Anlagen - TÜV Rheinland Erster_Ist-Zustandsbericht zur Betonkonstruktion des Lehrschwimmbades - IB Hen- neker, Zillinger Ingenieure Sichtprüfung 2015 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle - IB Henneker, Zillin- ger Ingenieure 21034 - 1. Kellergeschoss Heizung 21034 - 1. Kellergeschoss Revisionspläne 21034 - 1. Kellergeschoss 21034 - 1. Obergeschoss 21034 - 1. Untergeschoss 1 21034 - 1. Untergeschoss 21034 - 2. Kellergeschoss 3 21034 - 2. Kellergeschoss Heizung 2 21034 - 2. Untergeschoss 21034 - Erdgeschoss 1 Nachgeforderte Unterlagen Es wurde ersichtlich, dass noch Unterlagen nachgefordert werden müssen, da diese in den Bestandsunterlagen nicht enthalten waren. Diese wurden mit E-Mail vom 11.08.2020 nachgefordert. 1. 2. 3. Lageplan mit amtlichen Baugrenzen, Baulinie Lageplan für das gesamte Schulgelände Schnitt durch den Geländeverlauf bis zum Rhein - Darstellung der Höhenentwick- lung Das Gutachten zur Betonsanierung umfasst nur die Wände des Schwimmbeckens, Decken und Umfassungswände des Beckenumlaufs im Tiefkeller. Die Wände, De- cken im UG (Technikräume) und im UG (Schwimmbeckenraum) sind nicht unter- sucht worden, obwohl offensichtlich Schäden vorliegen. Stichprobenartig sollte auch im Bereich der Turnhalle (EG) (Dachraum) und Traufüberstand (Nebenräume) auf Betonabplatzungen geachtet werden. Ein allumfängliches Betongutachten für das Gesamtgebäude ist erforderlich inkl. der Fenstersprossen Turnhalle EG. Die Statikunterlagen zu den Ergänzungen mit KS-Wänden an den Stützen im Tiefkel- ler liegen nicht vor. Seite 5 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 2.3. 3.1. e. Es liegt die Unterlage „Ergänzung zum Bauwerksbuch (Sichtprüfung 2015)” vor. Das Bauwerksbuch von 2010 und alle weiteren Ergänzungen liegen uns nicht vor, insbesondere die Ergänzung zur vorgeschriebenen Sichtkontrolle von 2019. 7. Ein Schadstoffgutachten zu allen hochbaulichen Bauteilen ist dringend erforderlich. Hier sollten auch die Stahlbetoneinbauteile (Hüllrohre für Spannschlösser, Abstands- halter) auf Asbest überprüft werden. 8. Bei unserer Begehung haben wir erfahren, dass das Dach der Turnhalle vor ca. 10 Jahren saniert wurde. Wir bitten um Einreichung aller Dokumentationsunterlagen zu dieser Dachsanierung (Dachdetails, Materialien). 9. Angaben zum energetischen Standard der Stadt Köln bei einer Sanierung bzw. Neu- bau 10. Falls vorhanden, ein Brandschutzkonzept oder Fluchtwegeplan für das Gebäude Weitere bereitgestellte Unterlagen der Stadt Köln Folgende weitere Unterlagen wurden uns von der Stadt Köln, vertreten durch Herrn Pfleu- mer, am 17.08./27.08./16.10./22.10./27.10.2020 per E-Mail zur Verfügung gestellt. 1. Bericht zur Baugrunderkundung Ing. Büro Dr. Hemling, Gräfe Becker Baugrund GmbH 2. Stellungnahme Laboranalytik/abfalltechnische Bewertung Ing. Büro Dr. Hemling, Gräfe Becker Baugrund GmbH Lageplan Hohe Str. 77-79 Längsschnittdarstellung Hohe Straße - Rhein Kurzbericht Stützen Kriechkeller - IB Henneker, Zillinger Ingenieure Bauwerksuntersuchungen an Stahlbetonbauteile Lehrschwimmbecken Hohe Straße - |B Raupach Bruns Wolff 7. Bauwerksbuch 2011 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle - IB Henneker, Zillin- ger Ingenieure nDapw Standort, Gebäude, Nutzung Grundstück Die Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken befindet sich im südwestlichen Bereich des Schulgeländes der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in der Hohen Straße 77-79 in 51149 Köln (Gemarkung: Ensen, Flur 9, Flurstück Nr. 717). Gemäß den vorliegenden Karten aus der DIN EN 1998-1/NA liegt das Grundstück in der Erdbebenzone 1 und der lokale Untergrund ist in die Untergrundklasse T und in die Bau- grundklasse C einzustufen. Nördlich wird die Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken von der Feuerwehrzufahrt, westlich von der Gilgaustraße, östlich vom Tiefhof und die angrenzenden Schulgebäude und südlich von der steil abfallenden Böschung zu den Rheinauen umrahmt. Seite 6 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 3.2. Abbildung 1: Lageplan_250_Hohe Str. 77-79 Topografie des Grundstücks Das Gebäude ist in die natürliche Rheinhangsituation eingebettet. Auf der Nord- und West- seite ist das Untergeschoss mit der Schwimmhalle und dem Tiefkeller komplett in die Erde eingegraben, während auf der Süd- und Ostseite das Untergeschoss frei liegt. Die Erschließung des Nutzungsbereichs Sporthalle im EG erfolgt auf der Nordseite über eine Stb-Außentreppe, die einen Höhenunterschied von ca. 67 cm zwischen der Geländeober- kante (GOK ca. 51,65 ü. HNH) und dem Erdgeschosshöhenniveau überwindet. Die Erschließung des Nutzungsbereichs Schwimmhalle im UG erfolgt auf der Ostseite über einen Tiefhof, der über eine Freitreppe vom Schulgelände aus zu erreichen ist. Diese Freitreppe überwindet einen Höhenunterschied von ca. 3,6 m zwischen der Geländeober- kante (GOK) und dem Tiefhofhöhenniveau. Südlich des Gebäudes fällt das Gelände über eine mehrstufige Böschung steil zum Lein- pfad hin ab, an den die Rheinauen anschließen. Seite 7 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 ABB I: | Ei ı 2 N er, I TEREEIEDEEEEDG. 7 ran ) Stadt Köln Grab.Bl. 9 Abbildung 2: Auszug Lageplan_250_Hohe Str. 77-79 Abbildung 3: 20.2255_200824_HoheStr_Schnitt pbr Seite 8 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 3.3. Grundwassersituation/Hochwassersituation Separater Bericht zur Baugrunderkundung durch das Ingenieurteam Dr. Hemling, Gräfe & Becker Baugrund GmbH vom 15.10.2020 siehe Anlage 01. Das Grundstück befindet sich in der Trinkwasserschutzzone III A (Westhoven). Der bislang höchste dokumentierte Grundwasserstand liegt bei 43,58 mNHN, das einen Grundwasser- lurabstand von ca. 4,5 m bezogen auf das niedrigste Geländeniveau im Bereich des Grundstücks (Eingangsebene Schwimmhalle - Tiefhof) ergibt. Aufgrund nicht kontinuierli- cher Ablesungen können sich zwischen zwei Messungen höhere Wasserstände einstel- en. Um das mögliche Potenzial des Grundwasseranstiegs abzuschätzen, ist der hierfür maß- gebende Rheinwasserstand zu betrachten. Aus den Pegeldaten ergibt sich für den in Höhe des Bauvorhabens gelegenen Stromkilometer 680 ein bisher höchster gemessener Rheinwasserstand von 47,40 mNHN (10,69 m am Kölner Pegel). Zur rechnerischen Ermittlung des Rheinwasserstands im Grundstücksbereich im Falle ei- nes Jahrhunderthochwassers HW 100 wird eine Pegelhöhe von 11,30 m am Kölner Pegel angesetzt. Daraus ergibt sich eine auf der Höhe des Stromkilometers 680 ein Rheinwas- serstand HW 100 von 48,00 mNHN. Zur Ermittlung des sich in diesem Fall einstellenden Grundwasserstands auf dem Grund- stück nimmt man an, dass mit zunehmender Entfernung vom Rhein der Grundwasserspie- gel mit einem Gradienten von 3/1000 abnimmt. Diese Annahme bedeutet, dass sich bei einem Abstand von ca. 100 m zwischen dem Rhein und dem Grundstück eine Höhendiffe- renz von ca. 0,30 m zwischen dem HW 100 und dem Grundwasserspiegel einstellt (47,70 mNHN). Gemäß der Grundhochwassergefahrenkarte der Stadt Köln kann sich bei einem Jahrhun- derthochwasser HW100 im Bereich des niedrigsten Geländeniveaus der Grundwasser- spiegel auf Geländehöhe einstellen. Seite 9 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 4: Ausschnitt aus der Grundhochwassergefahrenkarte der Stadt Köln (HW100=K.P.11,30m) Daraus ergibt sich ein Bemessungsgrundwasserstand von HGW = 47,70 mNHN. Um die Gefahr einer direkten Überflutung des Grundstücks zu beurteilen, ist die Hochwas- sergefahrenkarte der Stadt Köln heranzuziehen. Danach wird erst bei einem seltenen Hochwasserereignis (HW200) im Bereich des Grundstücks mit einer Überschwemmungs- tiefe von weniger als 0,5 m gerechnet. Abbildung 5: Ausschnitt aus der Hochwassergefahrenkarte der Stadt Köln (HW200=K.P.11,90m) Seite 10 von 53 [ BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abschließend ist festzuhalten, dass sich höhere Wasserstände als beim Jahrhunderthoch- wasser einstellen können. Diese treten aber seltener auf. In Abbildung 6 sowie in Anlage 08 dieser Studie sind die verschiedenen oben beschrie- bene Wasserstände im Gebäudeschnitt der Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken ein- getragen. Seltenes Jahrhunderthoch- Rechnerisches Jahrhunderthoch- Grundwasserstand wasseroreignis HW 200 8 wasserereignis HW 100 * bei HW 100 Kölner Pegel 11,90 Kölner Pegel 11,30 Kölner Pegel 11,30 48,00 ü.NHN 48,00 ü.NIIN 47,70 U.NIIN za7e ee = Höchster gemessener Rhein- wasserstand 47.40 ü.NHN E Höchster FFBEG dokumentierter 52,32 Ü.NHN zu un Grundwasserstand Kiga - i 43,58 ü.NHN FEB UG1 A 48,32 .NHN mi 6 FFB UG2 - Tiefkeller — Sn 46,42 ü.NHN gr ss unen — ng <n% Abbildung 6: Schnitt 3- 3- Eintragung dokumentierte Grund- und Hochwasserstände/ rechnerisch ermittelte Wasserstände bei Jahrhunderthochwasserereignisse Abbildung 7: Pegelvermerk im Tiefkeller des Gebäudes beim bisher höchsten gemesse- nen Rheinhochwasserstand Seite 11 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 3.4. Gebäude Die Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken wurde in den Jahren 1961-1963 errichtet. Das Gebäude teilt sich geschossweise in zwei Nutzungsbereiche. Im Erdgeschoss befin- det sich die Turnhalle (Abmessungen 25,00 m x 12,50 m) mit Nebenräumen. Im Unterge- schoss befindet sich die Schwimmhalle mit einem Lehrschwimmbecken (12,50 m x 8,00 m) und den dazugehörigen Nebenräumen sowie den Technikräumen. Über diese Technikräume wird der Tiefkeller erschlossen, in dem das Schwimmbecken auf Grün- dungsebene umgangen werden kann. Der Baukörper der Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken gliedert sich in einem einge- schossigen Sockelgeschoss (Untergeschoss) mit den Abmessungen von ca. 25,00 mx 18,00 m, auf das die zweigeschossige Turnhalle mit einem schwach geneigten Satteldach sowie der eingeschossige Anbau mit den Nebenräumen aufgesetzt ist. Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet worden. Haupttragelemente sind die Stahl- beton-Bodenplatte, -Stützen, - Unterzüge und -Decken. Das Dachtragwerk besteht aus Stahlfachwerkträger, die in der Außenfassade an Stahlbetonbalken anschließen, die wie- derum von Stahlbetonstützen getragen werden. Auf den Stahlfachwerkträger liegen Stahl- pfetten auf, auf denen Trapezblech - Sandwichpaneele die Dachhaut bilden. Besonders markant ist die Südfassade der Sporthalle, die aus einfachverglaste Betonrah- menfenster gebildet wird. Abbildung 8: Blick von der Gilgaustraße auf die zweigeschossige Schulturnhalle mit einge- schossigem Anbau Seite 12 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 10: Eingang UG Schwimmhalle vom Tiefhof Seite 13 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 11: Südfassade Turnhalle mit Blick zum Rhein Abbildung 12: Lehrschwimmbecken mit Beckenumgang im Untergeschoss Seite 14 von 53 r BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 13: Grundriss Bestand UG2 Abbildung 14: Grundriss Bestand UG1 Seite 15 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 15: Grundriss Bestand EG +7,76. (60.080. NN) s0.00 (82.320. NN) -0.67 (51,65. NN) 300 Schwinmhale -4.00. (48.32. NN) „30 a2. — |e 7% Femcuhı =| 4, c ——— ER Abbildung 16: Schnitt 1-1 Bestand Seite 16 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 776 (60.08 ü. NN) eromaie ;0.00 (232U.NN) mans 0.40 07 (81.6: NN) | | _ | E = 1 Ma PORCEINN N Teck P ” Tachrikeaı \ Q Tefkeller \ 5.20 4 . E) | 50H Abbildung 17: Schnitt 2-2 Bestand +7.76 (60.08 0. NN) 40.00 (63.22 0.NN) Sportalie le I Abbildung 18: Schnitt 3-3 Bestand Seite 17 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 3.5. P; AN) loa2 Abbildung 19: Schnitt 4-4 Bestand Gebäudedaten: Bruttogeschossflächen uU2 284 m? u1 334 m? EG 468 m? Summe 1.086 m? Nutzung Die Schulturnhalle mit Lehrschwimmbecken beinhaltet folgende Funktionen: 1. Sporthalle EG: 25,00 mx 12,50 mx 5,40 m 2. Lehrschwimmbecken UG: 100 m? Wasserfläche /3 Bahnen / 1UE Gemeinsam teilen sich die Funktionsbereiche, die Duschräume im UG, die der Sportler von den Umkleideräumen im EG über die Sporthalle über eine innenliegende Treppe und einen Umkleideraum im UG erreicht. Beide Nutzungseinheiten, Turnhalle und Schwimmhalle, werden von allen Altersgruppen sowie von unterschiedlichen Nutzergruppen (Schulen, Vereine, Gesundheitssport) genutzt. Seit März 2019 ist die Schwimmhalle aufgrund von statischen Problemen geschlossen, während die Turnhalle im EG bis Stand heute weiterhin genutzt wird. Seite 18 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 4. Analyse der Funktionen / Barrierefreiheit / Brandschutz Zu der Beurteilung des vorbeugenden Brandschutzes liegt uns kein Brandschutzkonzept und/oder Fluchtwegspläne vor. Die im Nachfolgenden vorgenommene Beurteilung erfolgt deshalb aus Erfahrungswerten. 4.1. Schwimmhalle Mindestbreite in Bereichen n ; von Zugangen der Nutzer zum Beckenumgang Beckenleitem fehlen___ Umlaufonde Schwalwasserrinne (Bewegungsrichtung: Zum an N a „‚fehlt im Bereich der Schwimmbecken nicht BB X Wassergewöhnungstrappe eingehalten) Schuhwechselzone Stiefelgang / Fehlender Wincfang Berrierefreie Erschließung innere Nutzung nicht gegeben / Tiefhof nicht barrierefrei erreichbar Zugang zu den Technikräumen über den Beckenumgang Brandschutztür fehlen - 1.Fluchtweg Lagerkapazität Geräteraum 1. Fluchtweg über Umkleideraum Abbildung 20: Schwimmhalle UG - Analyse der Funktionen / Barrierefreiheit / Brandschutz Zusammenfassung der Bestandsanalyse (+ = positiv, - = negativ) - Fehlender Windfang im Hinblick auf die Schuhwechselzone im Stiefelgang - Mindestbreite in Bereichen von Zugängen der Nutzer zum Beckenumgang nicht einge- halten - Beckenausstiegsleitern auf der gegenüberliegenden Seite der Wassergewöhnungs- treppe fehlen - Kapazität des Gerätelagers - Zugang zu den Technikräumen erfolgt über den Beckenumgang - Erste-Hilfe-Raum fehlt - Barrierefreie Erschließung nicht gegeben / Tiefhof barrierefrei nicht erreichbar - Barrierefreie Nutzung der Nebenräume nicht gegeben / Barrierefreies WC, Duschen und Umkleiden fehlen - Brandschutztüren im Verlauf des 1. und 2. Fluchtwegs fehlen Seite 19 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 4.2. Turnhalle Glasfassade nicht 'ebenflächig Barrierefreie Umkleide sowie WR —. nicht vorhanden ‚Offene Verbindung zur Sporthalle Fehlende Nassräume ImEG Erreichbarkeit der Nassräume im UG umständlich Fehlende Lagerkapazitäten Erreichbarkeit der Lehrerumkleide nur über die Sporthalle 1 Hilfe - Ram fehlt Trennung Stiefelgang - Turmschuhgang / Rein - Unrein Brandschutztür fehlen - 2.Fluchtweg Brendschutztür fehlen - 1.Fluchtweg Sn EN, Alüektwieg führtinokien 1. Fluchtwea über Haupteingang "Nutzung nicht gegeben Umkleideraum im UG Abbildung 21: Turnhalle EG - Analyse der Funktionen / Barrierefreiheit / Brandschutz Zusammenfassung der Bestandsanalyse (+ = positiv, - = negativ) Trennung Stiefelgang / Turnschuhgang nicht gegeben - Erreichbarkeit der Nassräume im UG umständlich - Tore zum Gerätelager fehlen (Verletzungsgefahr) - Kapazität des Gerätelagers - Erreichbarkeit der Lehrer-Umkleide - Lehrer-Umkleide fehlt - Erste-Hilfe-Raum fehlt - Glasfassade im Süden nicht ebenflächig bis 2 m Höhe - Barrierefreie Erschließung nicht gegeben - Barrierefreie Nutzung der Nebenräume nicht gegeben / Barrierefreies WC, Duschen und Umkleiden fehlen - Brandschutztüren im Verlauf des 1. Fluchtwegs fehlen - Unabhängiger Fluchtweg führt über die innenliegende Treppe ins Untergeschoss in ei- nen Umkleideraum und von dort über einen Flur - Brandschutztüren entlang des 2. Fluchtwegs nicht vorhanden Seite 20 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 4.3. Technikräume/Tiefkeller q N 2: Fluchtweg nicht vorhanden Kapazität der Grundleitungen f Kopmole Im Dereiin des Zugangs Kapazität der wunliandenen zum Tiefkeller nicht eingehalten / Technikflächen Schwellenhöhe von ca. 0,70 m Abbildung 22: Technikräume / Tiefkeller - Analyse der Funktionen / Brandschutz Zusammenfassung der Bestandsanalyse (+ = positiv, - = negativ) - Kapazität der Technikräume - Erreichbarkeit des Tiefkellers / zu geringe Kopfhöhe - Kapazität der Grundleitungen im nicht unterkellerten Bereich - Fluchtweg aus dem Tiefkeller fehlt 5. Analyse der Bausubstanz 5.1. Betongutachten Im Januar 2019 wurde durch das IB Henneker, Zillinger Ingenieure aufgrund von vorgefun- denen starken Betonabplatzungen und Korrosion der Stahlbewehrung an den Stützen, welche das Schwimmbecken im Tiefkeller umlaufen, eine statisch konstruktive Bewer- tung durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass alle 14 Stützen starke Schäden zeigen, die durch korrodierende Bewehrung hervorgerufen worden ist. Da durch die statische Be- wertung festgestellt wurde, dass die Stützen in ihrer Tragfähigkeit eingeschränkt sind, wurde als kurzfristige Sicherungsmaßnahme bis zur vollumfänglichen Instandsetzung zu- sätzliche Mauerwerksstützen rechts und links der Stahlbetonstützen vorgesehen. Seite 21 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 pbr Abbildung 23: Schadensbild Stützenfußpunkt Tiefkeller (Quelle: IB Henneker, Zillinger In- genieure) Zeitgleich wurde festgestellt, dass die vorgefundenen Schäden an den Umfassungswän- den und den Beckenwänden im Tiefkeller augenscheinlich standsicherheitsrelevant sind und einer Begutachtung und Feststellung des Ist-Zustands bedürfen. Im November 2019 lag von dem IB Henneker, Zillinger Ingenieure der erste Ist-Zustandsbericht zur Betonkon- struktion Schwimmbecken vor. In den beiden nachfolgenden Abbildungen sind die Be- trachtungsschwerpunkte dieses ersten Ist-Zustandsberichts farbig markiert: p e' Abbildung 24: Übersicht UG2 - Betrachtungsschwerpunkt Betonschäden Seite 22 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 -4.30 | +7.76. (60.08 ü. NN) 0.00 (52.32. NN) -0.67 (51.65ü:NN) 400 (8320.10) Abbildung 25: Schnitt - Betrachtungsschwerpunkt Betonschäden Folgende Ergebnisse sind festzuhalten: 1. 2. Betondeckung Mittelwert der Mittelwerte C Rand = 27,9 mm Mittelwerte der kleinsten Einzelwerte C randk.a = 18,4 mm Karbonatisierungstiefen: K mitte = 32,1 mm Anhand dieser beiden Ergebnisse kann festgestellt werden, dass Bewehrungseisen sich großflächig im karbonatisierten Beton befinden und dass an Bewehrungseisen in Feucht- ebereichen bereits Querschnittsverluste durch karbonatisierungsinduzierte Korrosion vor- liegen. 1. Der kritisch korrosionsauslösende Chloridgehalt von über 0,50 %, bezogen auf den Zementgehalt (ZG), wird an 50 % der Stichproben deutlich übertroffen. An allen Stellen, die einen Chloridgehalt von Werten über 0,80 %/ZG in der Tiefe der Beweh- rungslage aufweisen, kann man davon ausgehen, dass chloridinduzierte Korrosion (Lochfraß) vorliegt. Zu der Beurteilung der Bewehrung wurden 5 Öffnungsstellen angelegt. Beide Kor- rosionsarten konnten an den Öffnungsstellen vorgefunden und bei 3 der Öffnungs- stellen konnte ein Querschnittsverlust von 20-60 % an den untersuchten Beweh- rungseisen festgestellt werden. Seite 23 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 26: Korrodierte Bewehrung StB-Decke über Tiefkeller 1. Vermutlich zur Endämmung eventuell erster Betonschäden wurde die Decken, Ge- bäudewände, Stützen und Außenflächen der Beckenwände mit einer spröden Dick- beschichtung versehen. Eine wirksame Trockenhaltung der Betonbauteile wurde durch diese Maßnahme nicht erreicht. Im Schwimmbadraum sind am südseitigen Randbalken großflächige Betonabplat- zungen festgestellt worden, die durch korrodierende Bewehrungseisen hervorgeru- fen worden sind. Die Sanierung dieses Bauteils hat dringend zu erfolgen. [PS Abbildung 27: Korrodierte Bewehrung südseitiger Randbalken Schwimmbadraum UG1 (Quelle: Bauwerksbuch IB Henneker, Zillinger Ingenieure) Im Schwimmbadraum ist bei der Decke über der Schwimmhalle eine zu geringe Be- tonüberdeckung der Stahlbewehrung festzustellen. Teilweise ist die Feldbewehrung bereits korrodiert. Seite 24 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 28: Korrodierte Feldbewehrung Decke über Schwimmbadraum UG1 (Quelle: Bauwerksbuch IB Henneker, Zillinger Ingenieure) 4. Durch karbonatisierungsinduzierte Korrosion sind vereinzelt an den Fassaden Risse und leichte Abplatzungen festzustellen. Abbildung 29: Abplatzungen Betonaußenbauteile (Quelle: Bauwerksbuch IB Henneker, Zil- linger Ingenieure) Die durch das IB Raupach Bruns Wolff weiterführenden Betonuntersuchungen, die im Ok- tober 2020 durchgeführt worden sind, bestätigen die Untersuchungsergebnisse des IB Henneker Zillinger Ingenieure für die außenseitigen Beckenwände. Die durchgeführte Un- tersuchung an der Bodenplatte des Schwimmbeckens zeigt, dass weder der Chloridgehalt noch die Karbonatisierungstiefe in Höhe der oberen Bewehrungslage in einer im Hinblick auf Bewehrungskorrosion relevanten Größenordnung liegen. Alle relevanten Dokumente zu den Betonuntersuchungen sind der Machbarkeitsstudie als Anlage beigelegt (siehe Anlagen 02 - 06). In der nachfolgenden Abbildung sind weitere Betonschäden, die durch korrodierende Be- wehrung in den beiden Technikräumen verursacht sind und noch nicht Bestandteil der bei- gestellten Dokumente waren, lokalisiert. Seite 25 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 0% EEE: G DU Z L Abbildung 31 und Abbildung 32: U2: Technikräume - Betonschäden Pumpensumpf / Au- Renwände Seite 26 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 5.2. Schadstoffgutachten Separates Gutachten durch das Ingenieurbüro HPC AG vom 21.11.2018 siehe Anlage 07 Dieses separate Gutachten erfasst die Schadstoffbelastungssituation an den Zu- und Ab- Iuftkanälen der Lüftungsanlage und in den Lüftungskanälen der Heizzentrale. In den unter- suchten Bereichen wurden keine asbesthaltigen Materialien verbaut. Wesentliche Mängel Die festgestellten Schadstoffbelastungen (KMF) im Bereich der Heizzentrale sind vor Durchführung von Arbeiten in diesen Bereichen unter Einhaltung der gefahrgutrechtlichen und abfallrechtlichen Vorschriften (TRGS 521 und TRGS 524) auszubauen und zu entsor- gen. Ein weiteres, orientierendes Gebäudegefahrstoffkataster zu den verbauten Materialien liegt uns nicht vor. Die im Nachfolgenden aufgelisteten Schadstoffe und möglichen Fund- orte erfolgen aus Erfahrungswerten aus uns vorliegenden, beispielhaften Gefahrstoffka- tastern von Gebäuden, die in den 60er Jahren errichtet wurden. Asbestprodukte Flachdichtungen, Stopfbuchsenpackungen von eingebauten Armaturen und Rippenheiz- körpern. Asbesthaltige Brandschutztüren und Fensterkitte, asbesthaltige Wand- und De- ckenbekleidungen, asbesthaltige Dachabdichtungen, asbesthaltige Gipshartschalen, Stahl- betoneinbauteile (Abstandshalter, Hüllrohre) Künstliche Mineralfasern (KMF) Mineralwollauflagen auf Unterdecken, Mineralwollisolierung in Schächten, Mineralwolliso- lierungen Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) Schwarzbeschichtungen auf Rohrleitungen, Feuchtigkeitssperre Außenwände, Dampf- sperre Dachaufbau, Obere Bitumendachbahnenabdichtungen, Feuchtigkeitsabdichtungen im Innenraum Polychlorierte Biphenyle (PCB) Fugenmasse Gebäudefugen, Türzargenbeschichtung Vor der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen oder Abbruchmaßnahmen wird emp- fohlen, dass ein orientierendes Gebäudegefahrstoffkataster erstellt wird. Im Variantenver- gleich (Sanierung / Neubau) ist die Schadstoffbeseitigung anhand von Erfahrungswerten monetär bewertet worden. Seite 27 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 3.3, Korrosionszustand Dachtragwerk Siehe Bauwerksbuch zur Turn- und Schwimmhalle von 2011 und Ergänzung zum Bau- werksbuch 2015. Visuell liegen keine wesentlichen Mängel an der Stahlfachwerkkonstruktion des Dachtrag- werks vor. | Abbildung 33: Dachkonstruktion mit Laufsteg (Quelle: Bauwerksbuch IB Henneker, Zillin- ger Ingenieure) Abbildung 34: oberflächliche Korrosion der Verbindungsmittel (Quelle: Bauwerksbuch IB Henneker, Zillinger Ingenieure) Seite 28 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 5.4, 5.5. 6.1. Bauphysik Der Wärmeschutz aus dem Jahr 1963 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das Gebäude weist an zahlreichen Stellen Wärmebrücken auf. Die Bestandsaußenwände und die Stahlbetonstützen sind ungedämmt und nur mit einem Innen- und Außenputz versehen. Die Glasfassade der Turnhalle besteht aus einfachver- glasten Betonrahmenfenstern. Die Öffnungen der Schwimmhalle sind mit einfachen Poly- carbonatstegplatten ausgefacht. Teilweise bestehen die Fenster und Außentüren in den Geschossen EG und UG aus einfachverglasten Metallrahmenfenster, teilweise aus Metall- rahmenfenster mit 2-fach Isolierverglasung. Das Dach über den Nebenräumen der Sport- halle ist als Warmdach mit einer Mindestdämmschicht ausgebildet. Die Sandwich-Paneele auf der Stahlfachwerkkonstruktion machen augenscheinlich den Eindruck, dass diese zu einem späteren Zeitpunkt nach Errichtung des Gebäudes aufge- bracht worden sind. Bei der Sanierungsvariante gehen wir davon aus, dass diese Sand- wich-Paneele aufgrund ihres neueren Erstellungsdatums auf der bestehenden, mängel- freien Stahlfachwerkkonstruktion verbleiben. Fazit Gebäudehülle: Um den Wärmeschutz der heutigen Anforderungen ENEV 2016 zu er- füllen, ist es bei der Sanierungsvariante notwendig die Gebäudehülle ab der tragenden Konstruktion neu aufzubauen. Statik Zu diesem Punkt ist festzuhalten, dass relevante statische Unterlagen (Positionspläne, Statische Berechnung, Ausführungspläne, Genehmigungsbescheide, Prüfberichte) für das Bestandsgebäude nicht vorliegen. Im Falle von baulichen, statisch relevanten Veränderungen sind Vergleichsberechnungen der bestehenden Nutzlasten und der zukünftigen Lastsituation zu führen. Bewertung der Technischen Gebäudeausrüstung Sanitärtechnische Anlagen Die im Schwimmbad vorhandenen Duschen wurden besichtigt. Teilweise sind die Du- schen nicht mit einer Selbstschlussarmatur ausgestattet. Im Zuge einer Sanierung bzw. Neubaus ist auf einen wassersparenden Betrieb und die Einhaltung des hygienisch not- wendigen Wasseraustausches zu achten. Weiterhin ist davon auszugehen, dass durch Än- derungen und/oder Reparaturen an der Wasseranlage auch Stränge mit stagnierendem Wasser entstanden sind, sowie Leitungsabschnitte keinen bestimmungsgemäßen Betrieb aufweisen und so ein Gesundheits-Gefährdungspotential nicht auszuschließen ist. Die WC-Anlagen werden über Druckspüler betätigt. Eine Vorwandinstallation liegt hier nicht vor. Seite 29 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 35: WC-Anlagen Turnhalle Die sanitärtechnische Einrichtung ist aufgrund der größtenteils veralteten Anlagentechnik und den immer höheren Anforderungen der Trinkwasserverordnungen als abgängig zu be- werten. Sanierungsempfehlung Dem Hygieneaspekt und die hieraus resultierende Erfordernis eines regelmäßigen Was- seraustausches in Leitungssystemen zur Trinkwasserbereitstellung ist in den letzten Jah- ren intensiv Aufmerksamkeit gewidmet worden. VDI 6023, DIN 1717 und die aktuelle Trinkwasserverordnung fordern konsequent einen ausreichenden, regelmäßigen Wasseraustausch in den Leitungssystemen bzw. die effizi- ente Vermeidung von stagnierendem Wasser. Die Trinkwasser-Rohrleitungsführung wird daher so konzipiert, dass die Leitungen mög- lichst an den Einrichtungsgegenständen „durchgeschliffen“ und an den jeweiligen Stran- genden an ein automatisch arbeitendes Hygienespülsystem angeschlossen werden. Mit- tels dieses Spülsystems kann das gesamte vorgeschaltete Rohrsystem in programmierten Zeitintervallen durch Öffnen von Magnetventilen gespült und somit ein kompletter Was- seraustausch in definierten bzw. von den Richtlinien und Normen vorgegebenen Zeitab- ständen realisiert werden. Als Hygienespülsysteme kommen Komponenten zum Einsatz, welche bereits eine inte- grierte Spülfunktion beinhalten. Hierzu gehören Waschtischarmaturen, Urinal- und WC- Spülungen. Seite 30 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 6.2. a Abbildung 36: Systemdarstellung des „Durchschleifens” von Trinkwasserleitungen Wärmeversorgungsanlagen Die Wärmeerzeugung besteht aus zwei baugleichen Niedertemperatur-Heizkesseln des Herstellers Buderus. Die zugehörigen Gas-Gebläsebrenner werden mit Erdgas betrieben. Die Nennwärmeleistung jedes Gasbrennwertkessels liegt bei 202 KW. Die gesamte Wär- meleistung für das Bestandsgebäude kann somit mit insg. 404 kW angegeben werden. Abbildung 37: Gasbrennwertkessel mit Gasgebläsebrenner Die Erzeugerseite ist über eine hydraulische Weiche vom Versorgerkreis hydraulisch abge- trennt. Zur Nachspeisung von Füll- und Ergänzungswasser wird eine Wasseraufberei- tungsanlage des Herstellers Grünbeck eingesetzt. Die Wärmeverteilung erfolgt mittels energiesparender Heizungswasserumwälzpumpen des Herstellers Grundfos. Seite 31 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 38: Wärmeverteilung im Untergeschoss Die Anlagentechnik der Wärmeversorgungsanlagen befindet sich insgesamt in einem technisch guten Zustand. Im Bereich der Technikzentrale im Obergeschoss (Lüftungstech- nik) entspricht die Dämmung an den Verteilleitungen der Wärmeversorgungsanlagen nicht mehr den Anforderungen der gültigen EnEV oder fehlt teilweise gänzlich. Die Heizkörper wurden beim Ortstermin am 04.08.2020 besichtigt. Ein hydraulischer Ab- gleich hat offensichtlich in den letzten Jahren stattgefunden. Zudem wurden Heizkörper ausgetauscht. Im Bestand befinden sich derzeit Planheizkörper. Aufgrund der umfangreichen Sanierung des Technikraumes und der aus dem Anbau resul- tierenden Erhöhung der Heizlast des Gebäudes, ist die Wärmeerzeugung als abgängig zu bezeichnen. Die Raumheizflächen können bei einer Sanierung übernommen werden. Die Heizkörper im Bestand sind dann hydraulisch neu einzuregulieren. Sanierungsempfehlung Die Einbindung von Fernwärme wurde geprüft. Seitens der Stadt Köln liegt im Bereich Köln Porz derzeit keine Fernwärme vor. Als Wärmeerzeuger wird aufgrund der konstanten Wärmeanforderung im Schwachlastbe- trieb ein BHKW-Modul mit einer thermischen Leistung von max. 30 kW und einer elektri- schen Leistung von max. 20 kW vorgesehen. Die verbleibende Leistungsanforderung übernehmen zwei Gasbrennwertkessel, die je nach Wärmeanforderung nacheinander, bzw. gleichzeitig in Betrieb sind. Durch diese Anla- genkonstellation werden die Anforderungen des EEWärmeG und der EnEV erfüllt. Für die Trinkwassererwärmung wird ein Speicherladesystem vorgesehen. Die Raumheizflächen im Bestand werden zwecks Energieeinsparungen mit den neu errichteten Raumheizflä- chen mittels eines hydraulischen Abgleichs einreguliert. Somit erhält jeder Heizkörper die benötigte Wassermenge. Seite 32 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 6.3. Lüftungstechnische Anlagen Die Lüftungsanlagen sind im oberen Geschoss des Technikbereichs angeordnet. Das Bau- jahr der Anlage ist nicht bekannt, bzw. nicht dokumentiert. Eine Dokumentation über die Anlagen liegt nicht vor. Die Lüftungsanlagen teilen sich auf die insgesamt drei Einzelanla- gen wie folgt auf: - Sporthalle - Schwimmbad - Duschen + Nebenräume Abbildung 39: Lüftungsanlage Schwimmbad Bei der hier vorliegenden Anlagentechnik ist eine hygienische Inspektion sowie Reinigung nicht umsetzbar. Ein Reinigungskonzept lag bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie nicht vor. Die Anlagentechnik der Lüftung befindet sich in einem allgemein schlechten Zu- stand. Aus wirtschaftlichen und energetischen Gründen sind die Anlagen als abgängig ein- zustufen und im Rahmen einer Sanierung in ihrer Gesamtheit zu erneuern. Die zugehöri- gen Schaltanlagen sind nicht auf dem Stand der Technik und lassen sich auch nicht mo- dernisieren. Seite 33 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Sanierungsempfehlung Die neuen Lüftungsanlagen wurden aufgrund von Nutzungsart und Nutzungszeiten auf die gleichen Anlagentypen (Sportbad, Schwimmbad, Duschen + Nebenräume) wie im Be- stand aufgeteilt. Auf den Flächen im Technikbereich können Kompaktlüftungsgeräte mit integrierter hoch- effizienter Wärmerückgewinnung installiert werden. Da die erforderlichen Luftmengen im Vergleich zur derzeit installierten Luftmenge gestiegen sind, ist davon auszugehen, dass die zur Verfügung stehende Technikfläche nicht ausreichend ist. Aus diesem Grund wer- den von der Architektur zusätzliche Technikflächen berücksichtigt. Die Luftmengen für die drei RLT Geräte wurden anhand von Grobauslegungen ermittelt: - Sporthalle 10.000 m?/h - Schwimmbad 12.000 m?/h - Duschen + Nebenräume 8.000 m?/h Die Zugänglichkeit für Wartungs- und Instandhaltungszwecke ist im Bestand über eine Trittleiter stark eingeschränkt. Abbildung 40: Zentraler Zugang RLT und Heizungstechnik Für die neuen Anlagen sind weitergehende Energieeinsparungen möglich. So kann die Luft für den Umkleidebereich zur Energieeinsparung doppelt genutzt werden. Die Luft wird als Abluft aus dem Umkleidebereich abgesaugt, ggf. um einen Außenluftanteil zum Schließen der Luftbilanz ergänzt, erwärmt und dem Dusch- und WC-Bereich als Zuluft wie- derum zur Verfügung gestellt. Seite 34 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 6.4. 6.5. 6.6. 6.7. Starkstromanlagen Es ist davon auszugehen, dass im Zuge der sonstigen erforderlichen Sanierungsarbeiten die gesamte Elektroanlage zu demontieren ist. Ein Wiederverwenden alter Bauteile ist auf- grund des Alters sowie unklarer Mängelansprüche auszuschließen, sodass die gesamten Installationen der Starkstromanlagen im Zuge der Sanierung an die neuen Erfordernisse angepasst, vollständig erneuert werden. Die Blitzschutzanlage wird im Zuge der Dachsa- nierung entfernt und ebenfalls einschließlich eines neu zu verlegenden Blitzschutz-Ringer- ders erneuert. Beleuchtungsanlagen werden als steuerbare LED-Leuchten vorgesehen und das Gebäude erhält eine batteriegepufferte Sicherheitsbeleuchtungsanlage. Die neue Elektroanlage wird auf Basis der aktuell geltenden Normen und Vorschriften so- wie den Empfehlungen der AMEV vorgesehen. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Alle bestehenden Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen werden im Zuge der Sanierungsarbeiten demontiert. Für das Gebäude ergeben sich neue technische sowie baurechtliche Anforderungen. So ist davon auszugehen, dass im Rahmen eines neuen Brandschutzkonzeptes eine Brandmeldeanlage gefordert wird, die im Zuge einer Sanie- rung errichtet wird. Hinzu kommen Signalisierungen, etwa für Menschen mit Beeinträchti- gungen oder Amok- und Alarmierungsanlagen, die in Verknüpfung mit der Brandmelde- technik als Lautsprecheranlagen ausgeführt werden. Für die Gebäudeabsicherung in Ver- bindung mit Vereinsnutzungen ist heute der Einsatz elektronischer Zutrittssysteme als rei- nes Schließsystem oder als Zutrittskontrollsystem zu empfehlen. Hinsichtlich der Daten- kommunikation wird auch für ein Sportgebäude die Anbindung an Datennetze erforderlich. Hierzu wird eine anwenderneutrale strukturierte Datenverkabelung vorgesehen, über die perspektivisch ein WLAN-System aufgebaut werden kann. Die neue Fernmelde- und Informationstechnische Anlage wird auf Basis der aktuell gelten- den Normen und Vorschriften sowie den Empfehlungen der AMEV vorgesehen. Fördertechnische Anlagen Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird eine barrierefreie Verbindung zwischen den Gebäu- den erforderlich, die durch die Errichtung eines behindertengerechten Personenaufzugs realisiert wird. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Im Zuge der Sanierung werden nahezu alle vorhandenen technischen Anlagen der Hei- zungs-, Lüftungs- und Badewassertechnik erneuert werden müssen. Im Zuge dieser Um- bauten wird es erforderlich, die zugehörige Mess- und Regelungstechnik ebenfalls zu er- neuern und über eine Gebäudeautomation zusammenzufassen, sodass ein energetisch optimierter Anlagenbetrieb ermöglicht wird. Darüber hinaus bietet eine derartige Anlage die Möglichkeit über herstellerneutrale Schnittstellen (z. B. BacNet) Ferndiagnosen oder -eingriffe vorzunehmen und die Energieflüsse im Gebäude zu erfassen und an eine zent- rale Stelle weiterzuleiten. Die neuen Gebäudeautomationsanlagen werden auf Basis der aktuell geltenden Normen und Vorschriften sowie den Empfehlungen der AMEV vorgese- hen. Seite 35 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 6.8. Badewassertechnische Anlage Die Schwimmbadtechnik ist zum Großteil von 1984 und entspricht in großen Teilen nicht mehr den aktuellen Normen und Vorschriften. Die Schwimmbadtechnik ist als abgängig zu bewerten. Bestandsaufnahme der Schwimmbadtechnik Abbildung 41: Filtertechnik Abbildung 42: Schaltschrank Vorhandene Aufbereitungsverfahren und Desinfektion Die Filtration erfolgt über zwei konventionelle Stahl-Druckfilter. Diese sind aufgrund der Einbringsituation geteilt ausgeführt. Für die Desinfektion wird Chlorbleichlauge eingesetzt. Beckendurchströmung Nichtschwimmbecken Nach DIN 19643 sind 100 % des Umlaufvolumenstroms über die Rinne zu führen. Roh- wasser über das Becken abzuführen ist nicht zulässig. Das Schwallwassersystem muss inkl. der Rinne und den Rinnenabläufen den aktuellen Anforderungen angepasst werden. Abbildung 43: Becken 12,5 m x 8,00 m Abbildung 44: Rinne mit Rinnenablauf Seite 36 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Mess- und Dosiertechnik Die Mess- und Dosiertechnik wurde bereits in Teilen ausgetauscht. Abbildung 45: Mess- und Dosiertechnik Rohwasserspeicher/Schwallwasserbehälter Das nutzbare Volumen in einem Rohwasserspeicher setzt sich zusammen aus Wasser, das durch Badegäste verdrängt wird, Schwallwasservolumen und Wasservorrat für die Fil- terspülung. Demnach wird ein Behälter mit einem Nutzvolumen von ca. 21 m? benötigt. Ein Behälter dieser Größenordnung kann im Beckenumgang UG nicht untergebracht wer- den. Das Wasser für die Filterrückspülung muss also entweder aus dem Becken oder aus einem separaten Behälter genommen werden. Filterrückspülung Eine nach Anhang 31 Abwasserverordnung geforderte Rückspülwasseraufbereitung ist nicht vorhanden und müsste bei einer Sanierung ergänzt werden, wenn die geforderten Grenzwerte nicht eingehalten werden können. Nach der DIN 19643 sind Rückspülge- schwindigkeiten mit Wasser von 60 m/h und mit Luft von 60-80 m/h vorzuhalten. Diese Vorgaben können durch die vorhandenen Anlagen nicht eingehalten werden. Seite 37 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 6.9. Sanierungsempfehlung badewassertechnische Anlagen Umwälzleistungen nach der DIN 19643:2012-11 Schwimmbecken DIN Bezeichnung Nichtschwimmerbecken Aufbereitungsvolumenstrom 0,370 Ayk 0,370 x 100 m? / 0,5 74 m®/h erf. Filterfläche 2,47 m? Für die Aufbereitung kommen Saugfilter zum Einsatz. Diese Technik verbraucht, im Ver- gleich zu konventionellen Standard-Druckfiltern, weniger Strom und Wasser. Als Belast- barkeitsfaktor wird k= 0,5 1/m? gewählt. Dabei wird 100 % des Beckenzulaufvolumen- stroms über die Filter gefahren. Die Anlagen werden vollautomatisch betrieben. Zur Redu- zierung von gebundenem Chlor und THM wird Aktivkohle eingesetzt. Für die Rohwasserpumpen sind Permanent-Magnet-Motor-Pumpen mit höchster Energie- effizienz und Frequenzumformer eingeplant. Die Desinfektion wird als Chlorelektrolyse-Anlage ausgeführt. Dabei wird aus Salz, Wasser und Strom Natriumhypochloritlösung bereitet. Bei der Elektrolyse sind keine gefährlichen Chemikalien erforderlich - sie ist eine sichere Alternative zu Chlorgas, Bleichlauge und Chlortabletten. Für den Betrieb der Filteranlagen ist eine Steuerung mit Touch-Paneel im Schaltschrank vorgesehen. Die Steuerung der Dosieranlagen erfolgt vollautomatisch. Wasserbehälter werden vor Ort aus PP gefertigt und mit Trinkwasseranschluss versehen. Das anfallende Rückspülwasser aus den Filteranlagen wird in einem Schlammwasserbe- hälter aufgefangen. Nach einer gewissen Sedimentationszeit wird das Wasser an der Oberfläche abgesaugt und in geringen Mengen dem Schmutzwasserkanal zugeführt. Gesamtbewertung der Technischen Gebäudeausrüstung Die komplette Anlagentechnik im Gebäude ist unter Betrachtung des Alters und der wirt- schaftlichen, hygienischen sowie energetischen Aspekte als abgängig zu bewerten und sollte im Rahmen einer Sanierung erneuert werden. Seite 38 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 11. Sanierungskonzept Zusätzlich zu der energetischen und technischen Sanierung des Gebäudes beinhaltet das Sanierungskonzept funktionale und betriebliche Optimierungen. Die Optimierungen sind im Folgenden aufgelistet: - Funktionale Zuordnung der Räumlichkeiten - Ergänzung von Nassräumen im EG zur funktionalen Unabhängigkeit der Nassräume UG und EG - Trennung von reinen und unreinen Zonen - Lagerflächen werden ergänzt - Barrierefreie Erschließung aller Nutzungsbereiche - Fluchtwegesituation - Ergänzung zweier Lüftungszentralen für die Versorgung der Turnhalle, Schwimmhalle und den Nebenräumen Erweiterungsmöglichkeiten / Städtebauliche Vorgaben ie f Erweiterungsflächen er rn 7° der Nutzergruppe ", Schüler y4 SYT n / Abbildung 46: Verortung möglicher Erweiterungsoptionen / städtebauliche Vorgaben Aufnehmen der / Gebäudoflucht [% \_Freihalten der In Är R Feuerwehrzufahrt Mögliche Erweiterungsflächen stehen nördlich vor dem bestehenden Nebenraumtrakt so- wie östlich vor der Stirnseite der Turnhalle zur Verfügung. Die nördliche Erweiterungsflä- che wird begrenzt durch die bestehende Feuerwehrzufahrt und durch die Gebäudeflucht der bestehenden flankierenden Gebäude entlang der Gilgaustraße. Der Verzicht auf die drei bestehenden Stellplätze ist durch die Nutzung dieser Erweiterungsfläche erforderlich. Durch die Bewegungsrichtung der Hauptnutzergruppe von der Pausenhoffläche in Rich- tung des Gebäudes wird der neue Eingangsbereich an der Schnittstelle der beiden Erwei- terungsflächen vordefiniert. Seite 39 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestel 12. t am: 04.12.2020 Rückbaumaßnahmen orderlich: UG2 pbr Für die Sanierung des Gebäudes sind folgende Rückbaumaßnahmen geschossweise er- - Baugrubenaushub für den Anbau mittels Spundwände aufgrund der beengten Platzver- hältnisse - Baugrubenaushub zur Freilegung der Kelleraußenwände/rheinhangseitig Sicherung des Arbeitsraums gegen Abrutschen - Abbruch aller TGA-Bauteile - Demontage aller Kelleraußenfenster - Abbruch Fußbodenaufbau — Ausbau aller Türen - Entfernen Wandaufbau Bitumendickbeschichtung -— Abbruch KS-Stützenverstärkung - Abbruch Stb-Beckenwände und Stb-Wassergewöhnungstreppe B ff | |Freitegung der | | Kelleraussenwände | Hinweis: beengte || Platzverhäitnisse, | Sicherung des | | Arbsiteraums gegen |] asien Baugrubenauehub für Anbau aufgrund beengter Piaizverhätnisse Vorbau durch Spundwände Abbildung 47: Rückbaumaßnahmen UG2 Estrich au jehtung Seite 40 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 UG 1 - Demontage aller Fenster - Entfernen des Außenputzes und der Regenfallrohre - Abbruch Stb-Vordach -— Abbruch Außenluftschacht - Demontage Hausanschluss - Abbruch der Kellerlichtschächte - Abbruch aller TGA-Bauteile - Abbruch Fußbodenaufbau in allen Räumen - Entfernen Wandaufbau in allen Räumen — Ausbau aller Türen - Abbruch StB-Zwischenpodest am Zugang zum Tiefkeller pbr - Aufstemmen der Bodenplatte und Demontage der Grundleitungen im nicht unterkeller- ten Bereich - Abbruch aller Unterdecken - Abbruch innenliegende Stb-Treppe Le: ‚Abbruch Fusshodenaufbau Fliesen / Abdichtung /Estrieh ! Dämmung | Aussenwand UG: Fensterband aus Stegplatten aus Polyearbonat Abdichtung elnfachverglaster Lochfenster © „. Abbruch Wandaufbau intfernen des Aussen- und I} Fliesen /Putz Innenputzes ‚Abbruch Unterdecke und der Regenfallrohre ‚Alu-Lamellen - Unterdecke inkl. Minerawolleauflage ‚Ausbau der Türen ‚Aufetenmen der Bodenplatte Aufstemmen der Bodenplatie zum Austausch des Bodenablaufs und der Grundleitungen Abbruch Vordach ‚Abbruch Lüftungs- Sehacht N, Baugrubenaushub für Anbau aufgrund beengter Platzverhältnisse Verbau durch Spundwände Abbildung 48: Rückbaumaßnahmen UG1 Seite 41 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 EG Demontage aller Fenster Entfernen des Außenputzes und der Regenfallrohre Abbruch Stb-Außenbalkon Abbruch Eingangstreppe Abbruch aller TGA-Bauteile Abbruch Fußbodenaufbau in allen Räumen Entfernen Wandaufbau in allen Räumen Abbruch aller Unterdecken Abbruch innenliegende Stb-Treppe ‚Abbruch bestehender -Aussenbalkon inkl. Geländer E6 ‚Abbruch Fussbodenaufbau ‚Abbruch GK -Unterdecke inkl. Beleuchtung ‚Abbruch RLT - Anlage im Fussbodenaufbau und Wandbereich Erhalt und Schutz der fest eingebauten Turngeräte ‚Ausbau der Türen Ausbau WC-Trennwände # r ‚Aussenwand EG: ‚Abbruch einfachverglaster Betonrahmenfenster EG einfachverglaster Lochfenster Entfernen des Aussenputzes und der Regenfallrohre Umverlegung Transformatorenhaus ‚Abbruch Stb-Zugangstreppe, ‚Abbruch Stb-Innentreppe Abbildung 49: Rückbaumaßnahmen EG Seite 42 von 53 r BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 73. ES: ‚Abbruch Fussbodenaufbau ‚Aöbruch CK -Unterdecke Inkl, Beleuchtung ‚Abbruch RLT - Anlage im Fussbodenaufbau und Wandbereich Erhalt und Schutz der fest eingebauten Turngeräte ‚Ausbau der Türen ‚Aussenwand EG; ‚Abbruch einfachverglaster Betonrahmenfenster EG einfachverglaster Lochfenster Entfernen des Aussenputzes und der Regenfallrohre ‚Abbrucn Dachaufbau Anbau Bitumenbahr / Wärmedämmung / Dampfsperre N ‚Abbruch Stb-Dachüberstand N Ahbruch Sth-7uganostrenne ‚Abbruch Stb-Kellerlichtschächte Abbiucli bestelisuder ‚Aussenbalkon Inkl Geländer ‚Aussenwana us: Fensterband aus Stegpiatten aus Polycarbonat einfachverglaster Lochfenster zn Entfernen des Aussen- und Innenputzes und der Regenfallrohre Baugrubenaushub zur Freilegung der Kelleraussenwände Hinweis: beongte Platzverhältnisse, Sicherung des Arbeltsraums gegen ‚Abrutschen Baugrubenaushub für Anbau aufgrund beengter Platzverhältnisse Verbau durch Spundwände Tiefkeller: ‚Abbruch aller TGA-Bauteile ‚Abbruch Fussbodenaufbau Estrich / Abdichtun! /Estrich / Dämmung / Abdichtung ‚Abbruch Fussbodonaufbau Fliesen / Abdichtung Aökruinaker TenBaneie Abbruch Wandaufbau ‚Abbruch Wandaufbau Abbruch Geländer inkl. Treppe Bitumen-Dickbeschichtung Fliesen / Putz Abbruch Sib-Zwischenpodest Abbruch Stützen - Verstärkung KS-Wandpfeiler Abbruch Unterdecke Abbruch Kellorfenster ‚Abbruch Stb-Beckenwände und Stb - Alu-Lamellen - Unterdecke inkl. Mineralwolleauflage Beikeneinslisyslieppe ‚Ausbau der Türen Abbildung 50: Rückbaumaßnahmen Schnitt 3-3 Sanierungsmaßnahmen Für den Teilumbau mit Anbau des Gebäudes sind folgende Sanierungsmaßnahmen erfor- derlich: - Betonsanierung aller geschädigter Bereiche - Erstellung Anbau als WU-Konstruktion - Wasserdichter Anschluss an Bestand mittels Klemmfugenband - Aufbringen einer Bitumendickbeschichtung, Perimeterdämmung an allen erdberühren- den Bestandskelleraußenwänden - Aufbringen einer Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit in den Kellerräumen im Bestand - Einbau eines Edelstahlbeckens - Neuaufbau aller Boden-, Wand- und Deckenaufbauten und Beläge - Neuaufbau der Außenhülle gemäß EnEV 2016 - Gitterrost Fluchtbalkon als zweiter Fluchtweg aus der Sporthalle - Vorhaltung des zweiten Fluchtweges aus dem Tiefkeller und der Schwimmhalle - Neuer Innenausbau (Prallwand usw.) - Komplettaustausch der Gebäudetechnik - Neue Grundleitungen im nicht unterkellerten Bereich - Ausstattung mit einem barrierefreien Aufzug Seite 43 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Dachaufbau EG: uc: E6 Dampfsperre / Bodenaufbau: Neubau Sportboden Gefälledämmung / Gefälle - Verbundestrich / Neubau Prallwand bis 2 m Höhe Bitumenabdichtung Verbundabdichtung und Fliesenbelag darüber neuer Wandanstrich Wandaufbau: Integration der feststehenden Zementputz Sportgeräte mit Öffnungsflügel in die Verbundabdichtung und Prallwand Fliesenbelag bis BRH Fensterband Neubau Leichte -Unterdecke ‚Akustisch wirksame Unterdecke balwurfsicher, akustisch wirksam inkl. Beleuchtung Podestaufstiegsleiter N | RLT-Ahlage Schwimmhalle RLT-Ahlage Umkleiden Porimator Bitumendiekbeschichtung / Schwarze Wanne und Perimeterdämmung / Beckenkörper Noppenbahn Boden: Betonsanierung Bodenplatte Becken / Leichtbeton / Estrich / Edelstahlboden dazwischen Einströmkanäle Betonsanierung Aussenwände und Innenwände Technikräume Seitenwände‘ Gitterrosttreppe mit, Edelstahlstützen mit Ankerplatte und Geländer umlaufenden Aufbeton, Edelstahlblech hochliegende umlaufende Schwallwasserrinne Edeistahlwassergewöhnungstreppe Ze inkl Unterkonstruktion aufliegend auf den Stb-Rippen Abbildung 51: Sanierungsmaßnahmen Schnitt 3-3 7.4. Sanierungsmaßnahmen Beckenkörper r Aussenwand EG; Betonsanierung an Kleinflächen WODVS in Anlehnung ENEV Pfosten - Riegel Fassade mit Sonnenschutzverglasung / Aufteilung der Pfosten und Riegel in Anlehnung an die bestehende Fassade inkl. RWA-Abzug ‚Aussenwand EG Gitterrost - Fluchtbalkon mit Geländer und Treppe zum Tiefhof inkl. Einzeltundamente Betonsanierung an Unterzug Aussenwand UG: Betonsanierung an Kleinflächen WDUS in Anlehnung ENEV Pfosten - Riegel Fassade mit Sonnenschutzverglasung Permeter: Bitumendickbeschichtung / Schwarze Wanne und Perimeterdammung / Noppenbahn Betonsanierung Stb-Umfassungswände / Stb-Stützen Tiefkeller Bitumenabdichtung Bodenplatte / Estrich auf Trennlage Das Schwimmbecken im aktuellen Zustand mit einer Auskleidung in Fliesen, einer nicht umlaufenden Schwallwasserrinne und einem tiefliegenden Wasserspiegel weist Schäden auf und bedarf einer umfangreichen Sanierung. Die bestehenden Beckenwände erfordern außenseitig durch chlorid- und hochliegende Überlaufrinne einer tiefliegenden Rinne vorzuziehen. Edelstahlbeckenbodenplatte integriert sind. aronatisierungsindizierter Korrosion eine umfangreiche Betonsanierung. Die Schwallwasserrinne ist gemäß DIN 19643 umlaufend um das gesamte Becken zu ühren. Aufgrund der sich oberhalb des Wasserspiegels sammelnden Gase ist eine Aufgrund der Vielzahl an wesentlichen Mängeln ist die wirtschaftlichste Lösung die Beckenwände mit der Wassergewöhnungstreppe oberhalb der schrägliegenden Beckenbodenplatte abzutrennen und ein freistehendes Edelstahlbecken auf die bestehende, im Gefälle liegende Stb-Bodenplatte aufzustellen. Am Rand stützt sich das Edelstahlbecken gegen die Beckenumlaufplatte, um die Horizontalkräfte aufzunehmen. Die Beckeneinströmung erfolgt über Bodenrinnen, die im Aufbau unter der Seite 44 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 75. OK Wasserspiegel v Abbildung 52: Beckenwand Bestand / Abbruch in Gelb OK Wasserspiegel m Abbildung 53: Neue Beckenwand aus Edelstahl mit hochliegender Schwallwasserrinne und Horizontalabsteifung Sanierungskonzept Grundrisse Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Schwimmhalle Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Sporthalle Siehe Anlage 08 und 09 Der folgende Lageplan und die vier Grundrisse zeigen das Sanierungskonzept in zeichneri- scher Darstellung für die Ebenen U2, U1, EG und OG. Aus diesen Grundrissen gehen die Neuorganisation der Räumlichkeiten, der Anbau für die Lüftungszentrale, innere Abbruch- und Neubaumaßnahmen sowie die Einpassung des neuen Baukörpers in die Bestandsitua- tion hervor. Seite 45 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Tiefhof Zugang Schwimmhalle tn Abbildung 54: Lageplan IE SAVEENN TEN Seite 46 von 53 r BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 56: Grundriss UG1 - Schwimmhalle Seite 47 von 53 pbr und Schwimmhalle Köln Porz BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 57: Grundriss EG - Sporthalle Abbildung 58: Grundriss OG - Lüftungszentrale Sporthalle Seite 48 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Gebäudedaten Sanierungskonzept Bruttogeschossflächen uU2 284 m? u1 510 m? EG 647 m? OG 81m? Summe 1.522 m? 8. Neubau Für die Kostenermittlung einer Neubau-Variante liegen folgende Annahmen zu Grunde: Der Neubau ist mit der gleichen BGF wie die Sanierungsvariante gerechnet. Das Raumpro- gramm entspricht der Vergleichsvariante und es wird angenommen, dass der Neubau an der gleichen Stelle wie der Bestand errichtet wird. Für den Neubau ist ein Komplettrückbau des bestehenden Gebäudes erforderlich. Der folgende Lageplan und die drei Grundrisse zeigen die Neubau-Variante in zeichneri- scher Darstellung für die Ebenen U1, EG und OG. Aus dem Lageplan geht die Einpassung des neuen Baukörpers in die Bestandsituation hervor. Ahhhnap. Lulll Sn | Zugang \ Turnhal N Abbildung 59: Lageplan - Neubau Seite 49 von 53 BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Abbildung 60: Grundriss UG1 - Neubau - Schwimmhalle Abbildung 61: Grundriss EG - Neubau - Turnhalle Abbildung 62: Grundriss OG - Neubau - Lüftungszentrale Turnhalle pbr Seite 50 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 9. Kostengegenüberstellung / Bauzeitgegenüberstellung Kostengegenüberstellung Die Gegenüberstellung der Herstellkosten nach DIN 276 für die Varianten - Neubau und - Sanierung ist der im Anhang befindlichen tabellarischen Auflistung (Anlagen 18 und 19) zu entneh- men. Es handelt sich hierbei um Nettokosten mit Stand vom Oktober 2020. Aufgrund der derzeit vorherrschenden allgemein sehr guten Auftragslage können die ausführenden Fir- men den Kalkulationsrahmen relativ hoch ansetzen. Dieser Marktsituation folgend erreicht das Preisgefüge derzeit kontinuierlich neue Höchststände. Zusammenfassend ergeben sich folgende Herstellkosten für die Sanierung bzw. für den Neubau der Schwimm- und Sporthalle: - Neubau: 4.340.068,00 € netto - Sanierung: 3.867.798,00 € netto Die Variante Sanierung ist somit um 472.270,00 € netto günstiger als die Variante Neubau. Bauzeitgegenüberstellung Der im Folgenden dargestellten Zeitschiene gehen sowohl bei der Sanierungs- als auch bei der Neubauvariante eine Auslobung der Planungsleistung sowie der Planungsprozess voran. Die damit verbundenen Fristen sind zu berücksichtigen. Für die Teilabbruchmaßnahmen inkl. Schadstoffsanierung im Bestand werden 3 Monate, für den Komplettabbruch bzw. die Baufeldfreimachung inkl. Schadstoffsanierung beim Neubau werden voraussichtlich 6 Monate benötigt. Die Bauphase / Inbetriebnahme bei der Sanierungsvariante beträgt ca. 18 Monate, bei der Neubauvariante ca. 20 Monate. Daraus ergibt sich bei der Sanierungsvariante eine Gesamtbauzeit von 21 Monate, bei der Neubauvariante von 26 Monate. stand November 2020 Nr.| _ Vorgangsname 1 Baubeginn 3 | Senaastorsaner.y Abbruch 3 | Betonsanierung Bauphase / Inbetriebnahme | Fenssener © Übergabe “ [nen Sanierung. ‚Anmerkungen: Eiweige Bauzeilwerlängerungen durch | Neubau Schlechtwetterereignisse / Winterbauzeit sind in den Bauzeiten nicht berücksichtigt Abbildung 63: Bauzeitgegenüberstellung Seite 51 von 53 pbr BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 10. Empfehlung Hinweis Da die Turnhalle im EG zurzeit noch in Betrieb ist, ist die Fluchtwegsituation aus der Turn- halle dringend durch einen Brandschutzsachverständigen zu beurteilen. Der südseitige Randbalken im Schwimmbadraum UG1 ist aus statisch konstruktiven Erfor- dernissen dringend zu sanieren (siehe Anlage 05, Seite 27 und Anlage 06, Seite 21). Fazit - Sanierungsvariante (+ = positiv, - = negativ) + Erhalt der vorhandenen Gebäudestruktur - Eingeschränkte lichte Raumhöhe - Unvorhersehbare, noch nicht erkannte Schäden an der Altbausubstanz - Tiefkeller liegt im Bereich des rechnerischen Jahrhunderthochwassers - Schwachstellen bei der druckwasserdichten Ausführung der Abdichtung der Kellerau- ßenwände +. Geringere Investitionskosten als Neubau - Funktionale Kompromisse durch die Altbausubstanz Bleibende Schwachstellen bei der energetischen Sanierung Fazit - Neubau (+ = positiv, - = negativ) + energetischer Standard des gesamten Gebäudes + Herausheben des Tiefkellers aus dem Bereich des rechnerischen Jahrhunderthoch- wassers möglich + Ausbildung einer druckwasserdichten Wanne + optimale Schwimmbeckengeometrie + an die Nutzergruppen angepasste Grundrisskonfiguration + Erreichbarkeit der Technikflächen - Höhere Investitionskosten als Sanierungsmaßnahme - längere Bau- und Projektzeit Seite 52 von 53 BV 2020 2 1 pbr 16 Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln Porz Aufgestellt am: 04.12.2020 Ein Neubau ermöglicht einen Grundriss, in dem die täglichen Abläufe vereinfacht und opti- miert werden können. Dieses wirkt sich positiv auf die Bedürfnisse der Schule und der Nutzer aus. Des Weiteren erhöht sich aufgrund der globalen Klimaerwärmung das Risiko, dass ver- mehrt rechnerische (HW100) oder seltene Jahrhunderthochwasserereignisse (HW200) sich ereignen. Mit einem Neubau kann auf die Grundstückslage in einem hochwasserge- fährdeten Bereich reagiert werden. Somit erscheint ein Neubau in der Quintessenz wirtschaftlicher und nachhaltiger. Aufgestellt, Osnabrück, 04.12.2020 [ | | onnemors / 11. Anlagen Fo An An An An An An An An An An An An An An An An An An An gende Anlagen sind dieser Studie beigelegt: age 01_Bericht Hohe Straße 77-79 in 51149 Köln - mit Anlagen age 02_Kurzbericht Stützen Kriechkeller age 03_Erster_Ist-Zustandsbericht age 04_B 6340 Prüfbericht Lehrschwimmbecken Hohe Straße age 05_Bauwerksbuch 2011 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle age 06_Sichtprüfung 2015 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle age 07_2018-11-21 Schadstoffgutachten age 08_Schnitt 3-3_Grund- und Hochwasserstände age 09_Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Schwimmhalle age 10_Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Sporthalle age 11_Sanierung_Grundriss U2 age 12_Sanierung_Grundriss U1 age 13_Sanierung_Grundriss EG age 14_Sanierung_Grundriss OG age 15_Neubau_Grundriss U1 age 16_Neubau_Grundriss EG age 17_Neubau_Grundriss OG age 18_Kostenschätzung Sanierung age 19_Kostenschätzung Neubau Seite 53 von 53 -
Anlage 10 - Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Sporthalle
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BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Köln - Porz / Anlage 10 Gegenüberstellung Raumprogramm Ist - Zustand / Soll - Zustand / Sanierung und Neubau Erdgeschoss - Sporthalle Raumprogramm Erdgeschoss (Ist - Zustand Raumprogramm Erdgeschoss (Soll - Zustand Turnhalle 311,25 m? LRH: 5,40m Tumhalle 311,25 m? LRH: 5,40m & S g 5 j a Umkleide M. inkl. Fönplätze 13 m?, LRH:3m Umkleide M. inkl. Fönplätze mind. Banklänge 6m 14 m?, LRH: 2,50 m Waschen / Duschen M. Kleineinheit: 2 x Waschstelle / 3 x Duschen / 1x WC 17 m?, LRH: 2,50 m Umkleide J. inkl. Fönplätze 14,5 m?, LRH:3m Umkleide J. inkl. Fönplätze mind. Banklänge 6 m 13 m?, LRH: 2,50 m Waschen / Duschen M. Kleineinheit: 2 x Waschstelle / 3 x Duschen / 1 x WC / Urinal 18 m?, LRH: 2,50 m Umkleide Lehrer 9m?, LRH:3m Umkleide Lehrer D. 1x Waschstelle / 1 x Duschen 11 m?, LRH: 2,50 m Umkleide Lehrer H. / Regieraum / 1. Hilfe - Raum 1x Waschstelle / 1 x Duschen 17 m?, LRH: 2,50 m Barrierefreier Umkleideplatz mit abschließbaren Spinden 1x Waschstelle / 1 x barrierefreie Dusche / 1 x WC / 1 x Liege 16 m?, LRH: 2,50 m WCM./WCN. 10. m?, LRH: 2,98 m WC -H- Eingangsbereich 1x Waschstelle / 1 x WC / 1 x Urinal 5 m?, LRH: 2,50 m Putzmittelraum 1 x Ausgussbecken 8 m?, LRH: 2,50 m Geräteraum 44 m?, LRH:3m Geräteraum 68 m?, LRH: 2,50 m at DOoa En j 3 Gesamtfläche aller Nebenräume: 90,5 m? i ; 5 2 -
Anlage 09 - Raumprogramm Ist-Soll-Zustand_Schwimmhalle
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BV 2020 2 116 Machbarkeitsstudie Köln - Porz / Anlage 09 Gegenüberstellung Raumprogramm Ist - Zustand / Soll - Zustand / Sanierung und Neubau Untergeschoss U 1 - Schwimmhalle Raumprogramm Untergeschoss 1 (Ist - Zustand) BE EG © Fr B 1% FE 8 3 E 2 s & | E FH 3: 3 m m © Gesamtfläche Nebenräume: 112,5 m? Schwimmhalle 206,421 m?, LRH: 3m Wasserfläche inkl. Wassergewöhnungstreppe ca. 100 m?, 3 Bahnen a 2,00 m Beckenumgangsfläche 107 m? Umkleide 32 m?, LRH: 2,98 m Umkleide 25 m?, LRH: 3m Duschen 14 m?, LRH: 2,64 m Toiletten 6 m?, LRH:3m Duschen 14 m?, LRH: 2,64 m Toiletten 6 m?, LRH: 2,54 m Umkleide L. 6 m?, LRH: 2,54 m Umkleide L. 5 m?, LRH: 2,54 m Geräteraum 4,5 m?, LRH: 2,54 m Raumprogramm Untergschoss 1 (Soll - Zustand ) [Schwimmhalle Nebenräume E EoE |Umkleide ! IIraum FR Gesamtfläche Nebenräume: 123 m? Schwimmhalle 206,421 m?, LRH: 3m Wasserfläche inkl Wassergewöhnungstreppe ca. 100 m?, 3 Bahnen a 2,00 m Beckenumgangsfläche 107 m? Empfehlung für Neubau: Wasserfläche 8 m x 12,50 m 100 m?, 4 Bahnen a 2,00 m Verzicht auf die Wassergewöhnungstreppe und Einbau eines Hubbodens Umkleide M. (min. 10 m Banklänge) 16 m?, LRH empfohlen. 2,75 m Umkleide J. (min. 10 m Banklänge) 20 m?, LRH empfohlen. 2,75 m Waschraum M. (5 x Duschen / 1 x Waschstelle /1 x WC) 17m?, LRH empfohlen. 2,75 m Waschraum J. (5 x Duschen / 1 x Waschstelle /1 x WC 1 x Urinal) 17m?, LRH: 2,50 m Barrierefreier Umkleideplatz mit abschließbaren Spinden mit Erste Hilfe Raum 1 x Waschstelle / 1 x barrierefreie Dusche /1 x WC /1 x Liege 16. m?, LRH: 2,50 m Umkleide Sportlehrer 1x Waschstelle / 1 x Duschen 8 m?, LRH: 2,50 m Umkleide Lehrer D. 1x Waschstelle / 1 x Duschen 9 m?, LRH: 2,50 m Geräteabstellraum: 10m?, LRH: 2,50 m Reinigungsgeräteraum: 10m, LRH: 2,50 m -
Anlage 04 - B 6340 Prüfbericht Lehrschwimmbecken Hohe Straße
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Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH Geschäftsfüh rer: Prof. Dr.-Ing. M. Raupach Bankverbindung: S parkasse Aachen Büchel 13/15 ∙ D-52062 Aachen Dipl.-Ing. M. Bruns Konto 1071660 532 ∙ BLZ 390 500 00 Telefon: +49 241 94 37 74 08 Dr.-Ing. L. Wolff IB AN: DE07 3905 0000 1071 6605 32 Telefax: +49 241 94 37 74 16 Gerichtsstand: Amts gericht Aachen SWIFT-BIC: AACSDE33 E-mail: info@bauwerkserhaltung.ac Handelsregist er-Nr.: HRB 15032 Prüfbericht über Bauwerks- und Laboruntersuchungen an Stahlbetonbauteilen des Schwimmbades der städtische n Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in Kö ln B 6340 Dieser Prüfbericht umfasst 60 Seiten. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH Büchel 13/15 ∙ 52062 Aachen Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Oliver Schall Ottoplatz 1 50679 Köln Vorgang: B 6340 Kontakt: Herr Dipl.-Ing. M. Bruns Telefon: +49 241 94 37 74 08 Telefax: +49 241 94 37 74 16 E-mail: bruns@bauwerkserhaltung.ac Datum: 27.10.2020 Auftraggeber : Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Ottoplatz 1 50679 Köln Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1 ALLGEMEINES ............................................................................................ 3 2 UNTERLAGEN ............................................................................................ 4 3 ORTSTERMINE ........................................................................................... 5 4 BAUWERKS- UND LABORUNTERSUCHUNGEN ..................................... 5 Allgemeines ................................................................................................. 5 4.1 Potentialfeldmessung................................................................................... 6 4.2 Betondeckungsmessungen.......................................................................... 8 4.3 Bestimmung von Chloridgehaltsprofilen ...................................................... 9 4.4 Inspektionsöffnungen ................................................................................... 9 4.5 Bestimmung der Karbonatisierungstiefe .................................................... 10 4.6 5 ERGEBNISSE ............................................................................................ 10 Allgemeines ............................................................................................... 10 5.1 Chloridgehaltsprofile der Bohrmehlproben ................................................ 11 5.2 Inspektionsöffnungen ................................................................................. 14 5.3 Karbonatisierungstiefen ............................................................................. 14 5.4 6 BEWERTUNG DER ERGEBNISSE .......................................................... 18 7 ZUSAMMENFASSUNG ............................................................................. 20 8 LITERATUR ............................................................................................... 21 9 ANHANG A: POTENTIALFELD- UND BETONDECKUNGSMESSUNGEN ........................................................... 22 10 ANHANG B: POTENTIALFELDER ............................................................ 45 11 ANHANG C: INSPEKTIONSSTELLEN ...................................................... 50 12 ANHANG D: AUFNAHMEN DER BOHRMEHLENTNAHMESTELLEN .......................................................... 56 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 3 1 ALLGEMEINES Das Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff (RBW) wurde v on der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln am 09.09.2020 mit der Bestellung Nr. 450 0891030 auf Basis unseres Angebotes A 2020/56 vom 05.08.2020 mit Bauwerks- un d Laboruntersuchungen im Zusammenhang mit der Ortung von korrosionsaktiver B ewehrung am Stahlbetonbecken der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in Köln beauftragt. Das beauftragte Untersuchungsprogramm umfasste gemä ß Leistungsverzeichnis die folgenden Punkte: • Durchführung von Potentialfeldmessungen an Außenfl ächen der Beckenwände und an der Oberseite der Bodenplatte. • Messung der Betondeckung der Beckenwände • Tiefengestaffelte Entnahme von Bohrmehl aus Außenf lächen der Beckenwände bzw. aus der Oberseite der Bodenplatte in 3 Tiefenl agen und anschließende Chloridgehaltsbestimmung im Labor. • Bestimmung der Karbonatisierungstiefe an Beckenwän den und Bodenplatte. • Erstellung von Inspektionsöffnungen in Abhängigkei t der Ergebnisse der Potentialfeldmessung. • Dokumentation der durchgeführten Bauwerks- und Lab oruntersuchungen, Bewertung der Ergebnisse. Über die vorgenannten Untersuchungen und die dabei erzielten Ergebnisse wird im vorliegenden Prüfbericht berichtet. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 4 2 UNTERLAGEN Im Zuge der Ausschreibung sind uns am 20.07.2020 fo lgende Unterlagen zugesandt worden: A Datei: 01-DL_LL-Aufforderung_DE-Verhandlungsvergabe ohne Teilnahmewettbewerb- (Word-Dokument mit Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes) B Datei: 02-DL_LL-Angebot_DE-Verhandlungsvergabe ohne Teilnahmewettbewerb (Word-Dokument mit Angebotsvordruck) C Datei: 03-Behlehrung DSGVO.pdf (Datenschutzhinweise) D Datei: 04-Auflistung der geforderten Nachweise und Erklärungen DL_LL_FBL (Word-Dokument mit Auflistung der geforderten Nachweise und Erklärungen) E Datei: 06-DL_LL-BWB (12_2019).pdf (Bewerbungsbedingungen der Stadt Köln) F Datei: 07-DL_LL-ZVB (10_2019).pdf (Zusätzliche Vertragsbedingungen der Stadt Köln) G Datei: LV Potentialfeldmessung Schwimmbad Porz.pdf (Leistungsverzeichnis) H Datei: LV Potentialfeldmessung Schwimmbad Porz.x83 (X83-Datei mit Leistungsverzeichnis) I Datei: EFB-221 (Word-Dokument zur Preisermittlung bei Zuschlagskalkulation) J Datei: EFB-222 (Word-Dokument zur Preisermittlung bei Kalkulation über die Endsumme) K Datei: EFB-223 (Word-Dokument zur Aufgliederung der Einheitspreise) Mit folgender Unterlage erfolgte am 09.09.2020 die Bestellung der Untersuchungen: L Datei: schallo_2020-09-09_15-31-13.pdf (Bestellung) Die weiteren zur Erstellung dieses Prüfberichts ver wendeten Unterlagen sind im Kapitel 8 zusammengestellt. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 5 3 ORTSTERMINE Die Bauwerksuntersuchungen erfolgten am 01.10.2020 und am 08.10.2020. Bei diesen Ortsterminen waren die folgenden Personen anwesend: 01.10.2020: Herr Lehmann, Henneker Zillinger Beratende Ingenieure PartG mbB (zeitweise) Herr Bruns, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH Herr Vogel, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH 08.10.2020: Herr Lehmann, Henneker Zillinger Beratende Ingenieure PartG mbB (zeitweise) Herr Bruns, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH Herr Menzler, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH Herr Vogel, Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH Über die Inhalte der durchgeführten Bauwerks- und L aboruntersuchungen wird im folgenden Kapitel 4 berichtet. 4 BAUWERKS- UND LABORUNTERSUCHUNGEN Allgemeines 4.1 In den folgenden Abschnitten erfolgt eine Beschreib ung der bei den Bauwerks- und Laboruntersuchungen angewendeten Untersuchungsmetho den. Die Ergebnisse der Bauwerks- und Laboruntersuchungen sind im nachfolgenden Kapitel 5 zusammengestellt. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 6 Potentialfeldmessung 4.2 Die Potentialfeldmessung dient der zerstörungsfreie n Lokalisation von Bereichen mit erhöhter Korrosionswahrscheinlichkeit der Bewehrung . Hierzu wird das Potential (Spannungsdifferenz) zwischen einer in einem festge legten Messraster auf die Betonoberfläche aufgesetzten Bezugselektrode und de r Bewehrung gemessen. Bereiche mit erhöhter Korrosionswahrscheinlichkeit zeichnen sich dabei durch eine Verschiebung des auf der Betonoberfläche gemessenen Potentials i n negative Richtung sowie deutliche Potentialgradienten zu den Nachbarbereichen ab (s. Bild 1). Bild 1: Prinzipskizze der Potentialfeldmessung Die absolute Höhe der Potentialwerte ebenso wie das sich ausbildende Potentialfeld und die Potentialgradienten hängen dabei jedoch neben der Korrosionsaktivität der Bewehrung selbst von einer Reihe weiterer Faktoren, z.B. der Betondeckung, der Betonfeuchte, der Belüftung, dem Chloridgehalt und der Zementart ab. So kann beispielsweise allein eine lokal deutlich e rhöhte Betonfeuchte zu nennenswerten Potentialgradienten und negativeren Potentialwerten in den feuchten Bereichen (z.B. infolge schlechterer Belüftung der Stahloberflächen). Die vorgenannten Einflussfaktoren sind daher bei de r Auswertung von Potentialfeldern zu berücksichtigen. Nähere Informationen zur Potential feldmessung und zu Einflussfaktoren auf die Messergebnisse können beispielsweise /1/ und /2/ entnommen werden. -400 -300 -500 -600 Betondeckung hochohmiges Voltmeter mobile Bezugselektrode Potential in mV vs. Cu/CuSO 4 Bewehrung lokale Korrosionsstelle Bewehrungsanschuss +100 -400 -300 -200 -100 0 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 7 Die Durchführung der Potentialfeldmessungen erfolgt e beim in Rede stehenden Objekt mittels einer Cu/CuSO 4 – Radelektrode. Der Messpunktabstand betrug grunds ätzlich 10 x 10 cm². Untersucht wurden die Außenflächen der Beckenwände bis in eine Höhe von rd. 1,10 m sowie die Oberseite der Bodenplatte des Beckens auf einer rd. 1 m breiten Fläche entlang der aufgehenden Beckenwände. Die zu untersuchenden Betonoberflächen wurden vor d er Messung in einem Zeitraum von ca. 2 Stunden jeweils drei Mal mittels Wasser vorge nässt und waren zu Beginn der Messung jeweils oberflächlich mattfeucht. Die Potentialfeldmessung erfordert eine elektrische Durchverbindung der einzelnen Bewehrungselemente in den zu untersuchenden Bereichen. Dies ist bei den meisten Stahlbetonkonstruktionen in der Regel gegeben, da d ie einzelnen Bewehrungsstäbe über die zahlreichen Kreuzungspunkte und Bindedraht verbindungen in elektrischem Kontakt stehen. Im vorliegenden Fall w ar diese elektrische Durchverbindung jedoch lediglich an Öffnungsstellen der Beckeninnenseite zweifelsfrei (Gleichstromwiderstand zwischen den un terschiedlichen freigelegten Stäben < 1 Ohm) vorhanden. An den Beckenaußenseiten konnte diese Durchverbindung der Bewehrungselemente dagegen nich t nachgewiesen werden. An einer Vielzahl von bereits freiliegenden sowie e inigen zusätzlich hierfür freigelegten Bewehrungsstäben wurde die elektrische Durchverbindung überprüft. Bei der Mehrzahl der Messungen lagen die elektrisch en Widerstände zwischen den einzelnen freigelegten Stellen dabei deutlich über 1 Ohm und häufig sogar im Kiloohm-Bereich. Dies war mehrfach sogar bei unmitt elbar nebeneinander liegenden Messstellen der Fall. Gleichwohl konnte an allen drei Außenwandseiten jew eils ein Bewehrungsanschluss gefunden werden, der zu jeweils mindestens einem Bewehrungsanschluss an den beiden anderen Außenwand seiten einen Widerstand kleiner 1 Ohm aufwies. Als Bewehrungsanschlüsse für die Potentialfeldmessung wurden ausschließlich solche Messstellen verwendet. Die Messwerte an der auf die Betonoberfläche aufgesetzten Referenzelektrode ware n zwar jeweils stabil und plausibel, gleichwohl muss aufgrund der vielerorts fehlenden elektrischen Kontinuität davon ausgegangen werden, dass die Messwerte nicht in jedem Fall das tatsächliche Korrosionsrisiko widerspiegeln. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 8 Die Messung erfolgte an den Außenwänden des Schwimm becken jeweils abschnittweise zwischen den bereits zur Verstärkung eingebauten Mauerwerkstützen. Betondeckungsmessungen 4.3 Im Bereich der Potentialfeldmessungen an den Außenf lächen der Beckenwände wurde exemplarisch die Betondeckung der Bewehrung der Wän de lokal zerstörungsfrei untersucht. Hierbei wurde die Betondeckung der Bewe hrung kreuzweise als Linienscans mittels des Betondeckungsmessgerätes Proceq Profome ter PM 650 in Anlehnung an /3/ gemessen. Bei diesen Linienscans werden jeweils die orthogonal zur Scanrichtung verlaufende Bewehrung und ihre Betondeckung in Abhä ngigkeit eines vorgegebenen Bewehrungsdurchmessers über die Weglänge des Scans aufgezeichnet. Da uns für den vorliegenden Falle keine Bewehrungsp läne vorliegen, wurde für sämtliche Messungen ein Bewehrungsdurchmesser von 8 mm angese tzt. Bei Vorhandensein größerer Bewehrungsdurchmesser wird die tatsächliche Betondeckung damit unterschätzt, bei Vorhandensein kleinerer Bewehrungsdurchmesser d agegen überschätzt. Im Zuge der Inspektionsöffnungen wurden Bewehrungsdurchmesser von rd. 6 bis 10 mm festgestellt. Weiterhin ist bei Betondeckungsscans grundsätzlich folgendes zu beachten: Bei Betondeckungsscans bestehen verfahrensbedingt g rundsätzlich Messunsicherheiten. Dies betrifft nicht nur von der Software zugeordnet e Betondeckungen, sondern explizit auch die Detektion von Bewehrungsstäben. So kann es je nach Bewehrungsgeometrie durchaus vorkommen, dass Bewehrungsstäbe vom Messge rät gar nicht erfasst werden oder aber zwei eng beieinander liegende Stäbe nur a ls ein Stab erkannt werden. Auch ist die Fehlinterpretation von Messsignalen als Bewehrungsstab möglich. Da die Betondeckungsmessungen im vorliegenden Fall im Wesentlichen vor dem Hintergrund der Auswertung der Potentialfeldmessung en erfolgten und in nahezu allen Messbereichen Bewehrung oberflächlich frei lag, erf olgte keine gesonderte statistische Auswertung der Betondeckungsmessungen. Stattdessen wurden die Ergebnisse der einzelnen Lin ienscans in Anhang A möglichst lagegenau den Ergebnissen der Potentialfeldmessungen zugeordnet. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 9 Abschließend sei angemerkt, dass die vorliegende Au swertung der gemessenen Betondeckungen ausschließlich vor dem Hintergrund der Bewertung des Korrosionsrisikos der Bewehrung erfolgte. Die durchgeführte Auswertun g ist nicht gleichzusetzen mit der Bewertung der Betondeckung gemäß DBV-Merkblatt „Bet ondeckung und Bewehrung nach EC 2“ /4/. Bestimmung von Chloridgehaltsprofilen 4.4 Zur Bestimmung des tiefenabhängigen Chloridgehaltes wurde tiefengestaffelt Bohrmehl aus jeweils drei unterschiedlichen Tiefenlagen (0 – 15 mm, 15 – 30 mm und 30 – 45 mm) an insgesamt 15 Stellen entnommen. 12 Proben wurden aus den Außenflächen der Beckenwände und 3 Proben aus der Oberseite der Bodenplatte entnommen. Die Lage der Bohrmehlentnahmestellen für die Chlori danalysen wurde auf Grundlage der Potentialfeldmessung ausgewählt. Sie kann der Ergeb niszusammenstellung im Anhang A entnommen werden. Der Gesamtchloridgehalt an den Bohrmehlproben wurde mittels potentiometrischer Titration in Anlehnung an Heft 401 des Deutschen Au sschusses für Stahlbeton /5/ bestimmt. Die Umrechnung von M.-%/Beton auf M.-%/Ze ment erfolgte durch Annahme eines Zementgehaltes von 1/7 des Betons (in Masseprozent). Inspektionsöffnungen 4.5 Zur Bewertung des Korrosionszustandes der Bewehrung wurden an sechs Stellen der Außenfläche der Beckenwände Inspektionsöffnungen er stellt. Dabei wurden jeweils einzelne Bewehrungsstäbe freigelegt. I.d.R. wurde d ie Lage der Inspektionsöffnungen anhand lokaler Potentialminima festgelegt und damit in Bereichen mit hoher Korrosionswahrscheinlichkeit. Die Lage der Inspektionsöffnungen kann der Ergebnis zusammenstellung im Anhang A entnommen werden. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 10 Bestimmung der Karbonatisierungstiefe 4.6 Die Karbonatisierungstiefe wurde an insgesamt 22 St ellen bestimmt. Dazu wurden frische Stemmstellen in den Beton eingebracht, mit Druckluf t ausgeblasen und die Stellen anschließend mit einer 1-%-igen Phenolphthaleinlösu ng besprüht. Die Indikatorlösung färbt sich in Abhängigkeit des pH-Wertes des Unterg rundes entweder violett oder zeigt keine Verfärbung. Violette Bereiche weisen einen pH -Wert größer als 9 auf und sind somit noch nicht bzw. nicht vollständig karbonatisiert. Die Prüfstellen der Karbonatisierungstiefen entspre chen den Bohrmehlentnahmestellen Cl 1 bis Cl 14, den Inspektionsöffnungen I 1 bis I 6, sowie je einer weiteren Stelle an der Oberseite der Bodenplatte und an der Innenfläche de r Beckenwand, die als Bewehrungsanschlüsse für die Potentialfeldmessung verwendet wurden. 5 ERGEBNISSE Allgemeines 5.1 Nachfolgend werden die Ergebnisse der Bauwerks- und Laboruntersuchungen für die einzelnen Untersuchungsmethoden dargestellt. Eine v erfahrensübergreifende Bewertung der Ergebnisse erfolgt im nachfolgenden Kapitel 6. Potentialfeld- und Betondeckungsmessungen 5.15.2 Zur Festlegung der Lage der Bohrmehlentnahmestellen sowie der Inspektionsöffnungen wurden zunächst die durchgeführten Potentialfeldmes sungen und Betondeckungsmessungen ortsbezogen dargestellt und mit den Feststellungen vor Ort abgeglichen. Hierfür wurden die Potentialfeldmessun gen insbesondere an den Beckenaußenwänden mit den augenscheinlichen Zuständ en der Betonoberfläche (frei liegende Bewehrung, vereinzelte Hohllagen) abgeglichen. An der Beckeninnenseite lagen weder freiliegende Be wehrungsstäbe noch Hohllagen vor, so dass hier die Festlegung der Bohrmehlentnahmeste llen allein auf Basis der gemessenen Potentialfelder erfolgte. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 11 Die gemessenen Potentialfelder an den Beckenaußenwa ndflächen wurden zusammen mit Aufnahmen der Betonoberflächen und den im Bereich d er Potentialfelder gemessenen Betondeckungen jeweils abschnittsweise dargestellt und hinsichtlich vorhandener Potentialgradienten bewertet. Darauf basierend wurd en die Bohrmehlentnahmestellen für die Ermittlung von Chloridgehaltsprofilen ausgewähl t. Diese Zwischenergebnisse (Potentialfeld- und Betondeckungsmessungen) sowie d ie Lage der vorgeschlagenen Bohrmehlentnahmestellen wurden Herrn Lehmann, Henne ker Zillinger Beratende Ingenieure PartG mbB, mit Email vom 06.10.2020 übersandt. Die Ergebnisse der Potentialfeld- und Betondeckungs messungen in der am 06.10.2020 übersandten Form sowie die Position der Bohrmehlent nahmestellen und Inspektionsöffnungen sind im Anhang A dargestellt. Die Lage der Inspektionsöffnungen wurde ebenfalls in der Darstellung der Potentialfel dmessungen der einzelnen Messfelder im Anhang A markiert. Die für die Potentialfelder verwendete Farbskalieru ng reicht von >-50 mV Cu/CuSO4 (violett) bis ≤ -400 mV Cu/CuSO4 (pink). Bereiche mit hoher Korrosionswahrscheinlichkeit der Bewehrung zeichnen sich in einem Potentialfeld i.d.R. anhand von lokal besonders neg ativen Potentialwerten und deutlichen lokalen Potentialgradienten ab. Die höchste Korrosi onswahrscheinlichkeit liegt dabei i.d.R. im Bereich des lokal niedrigsten Potentials vor. Die Potentialfelder der Beckenwandaußenseiten in de n Bildern im Anhang A wurden entsprechend der fotografischen Darstellungen der j eweiligen Wandflächen verzerrt dargestellt. In den Bildern B1 bis B10 in Anhang B sind diese Potentialfelder der einzelnen Beckenwandabschnitte zusätzlich unverzerrt sowie mi t den entsprechenden Zahlenwerten der Potentiale gegeben. Chloridgehaltsprofile der Bohrmehlproben 5.25.3 Die Ergebnisse der an den Bohrmehlproben ermittelte n Chloridgehalte sind in den nachfolgenden Tabellen 1 und 2 gegeben. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 12 Zur besseren Übersicht wurden die ermittelten Chlor idgehalte jeweils farblich entsprechend ihrer Höhe in Anlehnung an /6/ und /7/ wie folgt markiert: Grün: Chloridgehalt < 0,5 M.-%/Zement Gelb : 0,5 M.-%/Zement ≤ Chloridgehalt < 1,0 M.-%/Zement Rot : Chloridgehalt ≥ 1,0 M.-%/Zement Tabelle 1: An den Bohrmehlproben aus den Außenfläch en der Beckenwände ermittelte Chloridgehalte Probe-Nr. Potentialfeld Entnahmestelle im Potentialfeld Tiefenlage in mm Chlorid in M.-%/Z 1 2 3 4 5 Cl 1 Wand 1, Abschnitt 2 x = 1,60 m h = 0,45 m 0 – 15 1,35 15 – 30 1,10 30 – 45 2,34 Cl 2 Wand 1, Abschnitt 2 x = 2,40 m h = 0,40 m 0 – 15 1,09 15 – 30 0,75 30 – 45 1,12 Cl 3 Wand 1, Abschnitt 3 x = 6,40 m h = 0,10 m 0 – 15 0,15 15 – 30 0,23 30 – 45 0,57 Cl 4 Wand 2 Abschnitt 1 x = 0,70 m h = 0,25 m 0 – 15 0,68 15 – 30 0,68 30 – 45 1,54 Cl 5 Wand 2 Abschnitt 1 x = 2,70 m h = 0,15 m 0 – 15 1,01 15 – 30 1,36 30 – 45 1,75 Cl 6 Wand 2 Abschnitt 2 x = 4,10 m h = 0,25 m 0 – 15 0,52 15 – 30 0,50 30 – 45 0,87 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 13 Tabelle 1: An den Bohrmehlproben aus den Außenfläch en der Beckenwände ermittelte Chloridgehalte - Fortsetzung Probe-Nr. Potentialfeld Entnahmestelle im Potentialfeld Tiefenlage in mm Chlorid in M.-%/Z 1 2 3 4 5 Cl 7 Wand 2 Abschnitt 3 x = 8,60 m h = 0,10 m 0 – 15 0,10 15 – 30 0,13 30 – 45 0,24 Cl 8 Wand 2 Abschnitt 4 x = 10,90 m h = 0,45 m 0 – 15 1,14 15 – 30 1,01 30 – 45 1,34 Cl 9 Wand 2 Abschnitt 4 x = 12,40 m h = 0,65 m 0 – 15 0,41 15 – 30 0,20 30 – 45 0,26 Cl 10 Wand 3 Abschnitt 1 x = 1,50 m h = 0,40 m 0 – 15 1,11 15 – 30 0,69 30 – 45 0,61 Cl 11 Wand 3 Abschnitt 2 x = 3,50 m h = 0,75 m 0 – 15 0,49 15 – 30 0,33 30 – 45 0,42 Cl 12 Wand 3 Abschnitt 2 x = 3,70 m h = 0,35 m 0 – 15 0,21 15 – 30 0,23 30 – 45 0,65 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 14 Tabelle 2: An den Bohrmehlproben aus der Bodenplatt e ermittelte Chloridgehalte Probe-Nr. Potentialfeld Entnahmestelle im Potentialfeld Tiefenlage in mm Chlorid in M.-%/Z 1 2 3 4 5 Cl 13 Beckenboden x = 1,30 m y = 0,05 m 0 – 15 0,11 15 – 30 0,08 30 – 45 0,07 Cl 14 Beckenboden x = 2,80 m y = 0,80 m 0 – 15 0,23 15 – 30 0,19 30 – 45 0,12 Cl 15 Beckenboden x = 11,30 m y = 0,60 m 0 – 15 0,13 15 – 30 0,15 30 – 45 0,10 Aufnahmen der Bohrmehlentnahmestellen können den Bi ldern D1 bis D15 in Anhang D entnommen werden. Inspektionsöffnungen 5.35.4 Die Beschreibung der Inspektionsöffnungen und des Korrosionszustandes der freigelegten Bewehrung ist in den Bildern C1 bis C6 in Anhang C gegeben. Zusätzlich sind die lokalen Potentialwerte an der entsprechenden Stelle sowie d ie Chloridgehalte des am nächsten liegenden Chloridprofils angegeben. Karbonatisierungstiefen 5.45.5 Die ermittelten Karbonatisierungstiefen sowie Aufna hmen der Prüfstellen sind der folgenden Tabelle 3 zu entnehmen. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 15 Tabelle 3: Karbonatisierungstiefen Prüfstelle Lage Karbonatisierungstiefe Aufnahme der Prüfstelle 1 2 3 4 K 1 Bei Cl 1 (Außenfläche Beckenwand) 22 mm K 2 Bei Cl 2 (Außenfläche Beckenwand) 41 mm K 3 Bei Cl 3 (Außenfläche Beckenwand) 31 mm K 4 Bei Cl 4 (Außenfläche Beckenwand) 27 mm K 5 Bei Cl 5 (Außenfläche Beckenwand) 23 mm K 6 Bei Cl 6 (Außenfläche Beckenwand) 28 mm K 7 Bei Cl 7 (Außenfläche Beckenwand) 13 mm Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 16 Tabelle 3: Karbonatisierungstiefen - Fortsetzung Prüfstelle Lage Karbonatisierungstiefe Aufnahme der Prüfstelle 1 2 3 4 K 8 Bei Cl 8 (Außenfläche Beckenwand) 34 mm K 9 Bei Cl 9 (Außenfläche Beckenwand) 33 mm K 10 Bei Cl 10 (Außenfläche Beckenwand) 34 mm K 11 Bei Cl 11 (Außenfläche Beckenwand) 43 mm K 12 Bei Cl 12 (Außenfläche Beckenwand) 16 mm K 13 Bei Cl 13 (Oberseite Bodenplatte) <5 mm K 14 Bei Cl 14 (Oberseite Bodenplatte) <5 mm Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 17 Tabelle 3: Karbonatisierungstiefen - Fortsetzung Prüfstelle Lage Karbonatisierungstiefe Aufnahme der Prüfstelle 1 2 3 4 K 15 Bei I 1 (Außenfläche Beckenwand) 27 mm K 16 Bei I 2 (Außenfläche Beckenwand) 17 mm K 17 Bei I 3 (Außenfläche Beckenwand) 37 mm K 18 Bei I 4 (Außenfläche Beckenwand) 27 mm K 19 Bei I 5 (Außenfläche Beckenwand) >35 mm K 20 Bei I 6 (Außenfläche Beckenwand) 35 mm K 21 Oberseite Bodenplatte <5 mm Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 18 Tabelle 3: Karbonatisierungstiefen - Fortsetzung Prüfstelle Lage Karbonatisierungstiefe Aufnahme der Prüfstelle 1 2 3 4 K 22 Innenfläche Beckenwand <5 mm 6 BEWERTUNG DER ERGEBNISSE Beckenaußenseiten: Die Kombination der Ergebnisse der durchgeführten P otentialfeldmessungen und der weiteren begleitenden Untersuchungen zeigt, dass di e Potentialfeldmessung an den Außenseiten der Beckenwände im vorliegenden Fall nu r bedingt bis wenig aussagekräftig in Bezug auf die Korrosionsgefährdung der Bewehrung ist. Ursache hierfür sind im Wesentlichen die folgenden Punkte: • Die Potentialfeldmessung zeigt üblicherweise im We sentlichen die Korrosionsbereitschaft der Bewehrung an, d.h. passi ve, noch vor Korrosion geschützte Bewehrungsoberflächen lassen sich von lo kal depassivierten Oberflächen anhand positiverer Potentialwerte unter scheiden. Wie die durchgeführten Untersuchungen zur Karbonatisierungs tiefe zeigen, ist unabhängig vom Chloridgehalt des Betons großflächig von einer Depassivierung der Bewehrung infolge Karbonatisierung auszugehen. • Die zahlreichen bereits an der Betonoberfläche fre iliegenden Bewehrungsstäbe und stählernen Einbauteile stellen in den Potentailfeld ern häufig das jeweilige Potentialminimum dar, wodurch ggf. in diesen Bereic hen vorhandene Korrosion an tiefer im Beton liegender und ebenfalls korrodieren der Bewehrung nicht erkannt wird. • Die Grundsätzliche für die Potentialfeldmessung er forderliche Randbedingung der elektrisch durchleitenden Verbindung der Bewehrung ist offenbar an den Außenseiten der Beckenwände vielerorts nicht gegebe n, so dass der Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 19 Korrosionszustand dieser elektrisch nicht verbunden en Bewehrungsstäbe nicht über die Potentialfeldmessung erfasst wird. Unabhängig von der Aussagekraft der Potentialfeldme ssung zeigen die durchgeführten Untersuchungen an den Außenseiten der Beckenwände jedoch folgendes Bild: • Von den 12 an der Außenfläche der Beckenwand entno mmenen Bohrmehlproben weisen 9 Proben in mindestens einer Tiefenlage einen Chloridgehalt über dem Schwellenwert der RL SIB /4/ bzw. TR Instandhaltung /5/ von 0,5 M.-%/Zement auf. Dabei steigen die Chlo ridgehalte bei den meisten Proben über die Tiefe an. An 6 der Proben werden in mindestens einer Tiefenlage (zum Teil in allen drei beprobten Tiefen lagen) Werte über 1,0 M.- %/Zement erreicht. • Die vorhandenen Betondeckungen sind in großen Fläc henbereichen vergleichsweise gering. Vielerorts liegt Bewehrung oberflächlich frei und weist teilweise bereits erhebliche Querschnittsverluste auf. • Vor dem Hintergrund der ermittelten Karbonatisieru ngstiefen und der gessenen Betondeckung ist davon auszugehen, dass die äußere Bewehrungslage bereits großflächig im karbonatisierten Beton liegt und dam it korrosionsbereit ist, so dass bei ausreichender Betonfeuchte Korrosion stattfindet. • In Bezug auf eine Instandsetzung der Beckenaußense iten lassen sich aus den Ergebnissen jedoch weder erforderliche Abtragstiefe n des Betons noch Restquerschnitte der Bewehrung sicher ableiten, da sowohl Querschnittsverluste wie auch Restquerschnitte nich t mit den gemessen Potentialfeldern korrelieren. Beckeninnenseite: Die Untersuchungen an der Beckeninnenseite geben da gegen ein vergleichsweise klares Bild. Weder die Chloridgehaltsprofile noch die Karb onatisierungstiefen sind hier in Höhe der oberen Bewehrungslage in einer im Hinblick auf Bewehrungskorrosion relevanten Größenordnung. Dieses Ergebnis ist erwartungsgemäß für die Innenseite eines derartigen Schwimmbeckens. Die lokalen schwachen Potentialabse nkungen im Bereich der Beprobungsstellen sind ggf. das Resultat einer Korr osion auf der Unterseite der Beckenplatte oder ggf. auch nur einer lokal erhöhten Betonfeuchte. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 20 7 ZUSAMMENFASSUNG Das Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff (RBW) wurde v on der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln mit Bauwerks- und Laboruntersuchungen im Zusammenhang mit der Ortung von korrosionsaktiver Bewehrung am Stahlbeton-Schwi mmbad der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven in Köln beauftragt. Über die durchgeführten Bauwerks- und Laboruntersuc hungen, die dabei erzielten Ergebnisse sowie eine Bewertung der Ergebnisse wird im vorliegenden Prüfbericht berichtet. Dipl.-Ing. M. Bruns S. Menzler, M.Sc. Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 21 8 LITERATUR /1/ DGZfP-Merkblatt ; Deutsche Gesellschaft für Zer störungsfreie Prüfung e.V.: Merkblatt B3 Elektrochemische Potentialmessungen zu r Detektion von Bewehrungsstahlkorrosion. (Ausgabe April 2014) Berl in : Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V., 2014 /2/ Bruns, M.: Interpretation von Potentialfeldern unter besonderen Bedingungen. In: Bauinstandsetzen und Baudenkmalpflege, 18. Jahrgang, Heft 5, 2012 /3/ Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prü fung - Merkblatt zur zerstörungsfreien Betondeckungsmessung und Bewehrun gsortung an Stahl- und Spannbetonbauteilen – Merkblatt B 02 – April 2014 /4/ DBV-Merkblatt: DBV-Merkblatt "Betondeckung und Bewehrung nach EC 2" Fassung 12/2015 /5/ Springenschmid, R.: Anleitung zur Bestimmung de s Chloridgehaltes von Beton. In: Deutscher Ausschuss für Stahlbeton DAfStb, Heft 401 . Beuth Verlag GmbH Berlin 1989 /6/ Deutscher Ausschuss für Stahlbeton; DAfStb; DAf Stb-Instandsetzungs-Richtlinie: Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen. Teil 1: Allgemeine Regelungen und Planungsgrundsätze. Teil 2: Bauprodukte und Anwendu ng. Teil 3: Anforderungen an die Betriebe und Überwachung der Ausführung. Tei l 4: Prüfverfahren. Ausgabe Oktober 2001. Berlin : Deutscher Ausschuss für Stah lbeton, 2001, inklusive Ergänzungsblättern /7/ Deutsches Institut für Bautechnik DIBt: Technis che Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung), Fassung November 2019 (Entwurf) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 22 9 ANHANG A: POTENTIALFELD- UND BETONDECKUNGSMESSUNG EN Wand 1, Abschnitt 1 (x = 0 bis 0,6 m) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 23 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 24 Wand 1, Abschnitt 2 (x= 1,3 bis 3,6 m) Cl 1 Cl 2 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 25 Auffälliger Bereich bei x = 1,6 m vermutlich durch freiliegende Stahlteile Cl 1 bei x = 1,60 m und h ca. 40-50 cm Cl 2 bei x = 2,40 m und h ca. 40 cm Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 26 Wand 1, Abschnitt 3 (x = 4,4 bis 6,7 m) Cl 3 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 27 Punktuelle Auffälligkeiten = freiliegende Stahlteile Cl 3 bei x = 6,4 m und h ca. 5 - 10 cm Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 28 Wand 2, Abschnitt 1 (x = 0,1 bis 2,7 m) Cl 4 Cl 5 I 1 I 2 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 29 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 30 Punktuelle Auffälligkeiten = freiliegende Stahlteile Cl 4 bei x = 0,7 m und h ca. 25 cm Cl 5 bei x = 2,7 m und h ca. 15 cm Bei x = 3,0 m (hinter der Stütze) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 31 Wand 2, Abschnitt 2 (x = 3,5 bis 6,2 m) Cl 6 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 32 Cl 6 bei x = 4,1 m und h ca. 25 cm Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 33 Wand 2, Abschnitt 3 (x= 6,9 bis 9,6 m) Cl 7 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 34 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 35 Cl 7 bei x = 8,6 und h = 10 cm Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 36 Wand 2, Abschnitt 4 (x = 10,3 bis 13 m) Cl 8 Cl 9 I 3 I 4 (Hohlstelle) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 37 Cl 8 bei 10,9 m und h = 40 bis 50 cm Cl 9 bei 12,4 m und h = 60 bis 70 cm Bei x= 10 m (hinter Stütze) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 38 Wand 3, Abschnitt1 (x= 0,1 m bis 2,3 m) Cl 10 I 5 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 39 Cl 10 bei 1,5 m und h = 40 cm Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 40 Wand 3, Abschnitt 2 (x= 3,0 bis 5,3 m) Cl 11 Cl 12 I 6 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 41 Cl 11 bei 3,5 und h = 70-80 cm Cl 12 bei 3,7 m und h = 30 bis 40 cm Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 42 Wand 3, Abschnitt 3 (x= 6,0 bis 6,8 m) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 43 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 44 Beckenboden Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 45 10 ANHANG B: POTENTIALFELDER Bild B1: Potentialfeld - Wand 1, Abschnitt 1 (Potenti ale in mV CSE ) Bild B2: Potentialfeld - Wand 1, Abschnitt 2 (Potenti ale in mV CSE ) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 46 Bild B3: Potentialfeld - Wand 1, Abschnitt 3 (Potenti ale in mV CSE ) Bild B4: Potentialfeld - Wand 2, Abschnitt 1 (Potenti ale in mV CSE ) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 47 Bild B5: Potentialfeld - Wand 2, Abschnitt 2 (Potenti ale in mV CSE ) Bild B6: Potentialfeld - Wand 2, Abschnitt 3 (Potenti ale in mV CSE ) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 48 Bild B7: Potentialfeld - Wand 2, Abschnitt 4 (Potenti ale in mV CSE ) Bild B8: Potentialfeld - Wand 3, Abschnitt 1 (Potenti ale in mV CSE ) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 49 Bild B9: Potentialfeld - Wand 3, Abschnitt 2 (Potenti ale in mV CSE ) Bild B10: Potentialfeld - Wand 3, Abschnitt 3 (Potent iale in mV CSE ) Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 50 11 ANHANG C: INSPEKTIONSSTELLEN Übersicht: Detail: Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil Cl 4 -263 mV CSE ~27 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] Bewehrung Betondeckung 0 – 15 0,68 1 Vertikalstab Ø10 mm 41 mm 15 – 30 0,68 30 – 45 1,54 Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen Oberflächlich ggf. beginnende Korrosion, keine Querschnittsverluste Bild C1: Inspektionsöffnung I 1 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 51 Übersicht: Detail: Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil: Cl 5 -323 mV CSE ~17 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] Bewehrung Betondeckung 0 – 15 1,01 3 Vertikalstäbe: 1 und 3: Ø 10 mm; 2: Ø 6 mm; 1: 43 mm; 2: 32 mm; 3: 41 mm 15 – 30 1,36 30 – 45 1,75 Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen 1,3: keine Korrosionsspuren, keine Querschnittsverluste; 2: ganz leichte Korrosionsspuren, keine Querschnittsverluste Bild C2: Inspektionsöffnung I 2 1 3 2 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 52 Übersicht: Detail: Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil: Cl 8 -322 mV CSE ~37 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] Bewehrung Betondeckung 0 – 15 1,14 1 Horizontalstab Ø6 mm 1 Vertikalstab Ø10 mm Horizontalstab: 30 mm Vertikalstab: 37 mm 15 – 30 1,01 30 – 45 1,34 Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen Beide Stäbe sind deutlich korrodiert, sehr dunkle Korrosionsprodukte und leicht narbige Korrosion, Querschnittsverluste von rd. 20 – 30 % (Horizontals tab) bzw. rd. 10 – 20 % (Vertikalstab) Bild C3: Inspektionsöffnung I 3 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 53 Übersicht: Detail: Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil: Cl 9 -298 mV CSE ~27 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] Bewehrung Betondeckung 0 – 15 0,41 In Hohlstelle: 2 Vertikal- stäbe Ø9 – 10 mm 1: 13 mm 2: 15 mm 15 – 30 0,20 30 – 45 0,26 Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen Beide Stäbe deutlich korrodiert, Querschnittsverluste von rd. 40% Bild C4: Inspektionsöffnung I 4 1 2 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 54 Übersicht: Detail: Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil 10 -172 mV CSE >35 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] Bewehrung Betondeckung 0 – 15 1,11 1 Vertikalstab (vermutl. Bügel) Ø10 mm 12 mm 15 – 30 0,69 30 – 45 0,61 Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen Stab praktisch durchgerostet Bild C5: Inspektionsöffnung I 5 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 55 Übersicht: Detail: Potentialwert Karbonatisierungstiefe Nächstliegendes Chloridprofil: Cl 12 -307 mV CSE ~35 mm Tiefe [mm] Gehalt [M.-%/z] Beschreibung Betondeckung 0 – 15 0,21 1 Bügel Ø9 - 10 mm 5 - 25 mm 15 – 30 0,23 30 – 45 0,65 Korrosionszustand der Bewehrung und weitere Bemerkungen Stab vollständig korrodiert, Querschnittsverluste von rd. 60 - 70% (Restdicke ca. 3-4 mm) Bild C6: Inspektionsöffnung I 6 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 56 12 ANHANG D: AUFNAHMEN DER BOHRMEHLENTNAHMESTELLEN Bild D1: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 1 Bild D2: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 2 Bild D3: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 3 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 57 Bild D4: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 4 Bild D5: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 5 Bild D6: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 6 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 58 Bild D7: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 7 Bild D8: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 8 Bild D9: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 9 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 59 Bild D10: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 10 Bild D11: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 11 Bild D12: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 12 Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff B 6340 vom 27.10.2020 Seite 60 Bild D13: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 13 Bild D14: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 14 Bild D15: Aufnahme der Bohrmehlentnahmestelle Cl 15 -
Anlage 19 - Kostenschätzung Neubau
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Gesamtbetrag 4.340.068,00 € OZ Kurztext -
Anlage 16 - Neubau_Grundriss EG
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Anlage 16 Umkleide / Dusche / WC Lehrer Umkleide Pumi Turnhalle Barr. freie Umkleide / Regieraum / 1. Hilfe Raum Umkleide / Dusche / WC Machbarkeitsstudie Sport- und Schwimmhalle Köln - Porz Grundriss EG -
Anlage 14 - Sanierung_Grundriss OG
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Anlage 14 Turnhalle F: 311,25m? Zu- und Abluft Turnhalle Technikzentrale RLT-Anlage Sporthalle 50,4 m? -
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 10.05.2021 1650/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 07.06.2021 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 14.06.2021 Bezirksvertretung 7 (Porz) 17.06.2021 Sportausschuss 17.06.2021 Machbarkeitsstudie zum Lehrschwimmbecken Grundschule Hohe Straße in Köln-Porz/Ensen Anliegende Machbarkeitsstudie zum Lehrschwimmbecken in der Hohe Straße in Köln-Porz wird zur Kenntnis gegeben. Die Gemeinschaftsgrundschule Hohe Straße ist im zweiten Maßnahmenpaket GU/TU unter der Maß- nahmen-Nummer 13 „Grundschule Hohe Straße“ im Stadtbezirk 7 mit erfasst worden. Vorgesehen ist an diesem Standort der Neubau oder die Generalsanierung der Bestandsgebäude (Altbau, Trakte A und B) sowie der Turnhalle und des Lehrschwimmbeckens (jeweils in Trakt C). Die Verwaltung wird, wie in der Mitteilung 0851/2021 angekündigt, im Rahmen der Auftaktveranstal- tung der politischen Kommission zum zweiten GU/TU-Maßnahmenpaket den Umgang mit dem Gut- achten hinsichtlich der bautechnischen Erfordernisse sowie der planungs- und baurechtlichen Aspek- te des Gebäudebestandes und den Fragen der Schulentwicklung erläutern. Anlagen Anlage 02 bis 04 sind im Ratsinformationssystem einzusehen Gez. Greitemann -
Anlage 11 - Sanierung_Grundriss U2
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Anlage 11 -
Anlage 15 - Neubau_Grundriss UG1
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Anlage 15 Flur Lehrer Umkleide Lager Umkleide Behinderten Umkleide Erste Hilfe Lehrer Umkleide Umkleide Behinderten Umkleide Erste Hilfe Beckenumgang Schwimmbecken Aufzug Technik -
Anlage 03 - Erster Ist-Zustandsbericht
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Erster Ist-Zustandsbericht zur Betonkonstruktion des Lehrschwimmbades Bauobjekt: Städtische Gemeinschaftsgrundschule Porz-Ensen-Westhoven hier: Lehrschwimmbecken im UG der Turnhalle Hohe Str. 77-79 51149 Köln Antragsteller: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Objektmanagement Objektcenter Schulen im Stadtbezirk 7 Ottoplatz 1 50679 Köln Ersteller: Henneker, Zillinger Ingenieure Königswinterer Str. 329 53227 Bonn November 2019 170557-03I Seite: 1 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Inhalt Seite 1. Veranlassung, Auftrag und Inhalt des Berichts 2 2. Regelwerke sowie vorliegende Bestandsunterlagen und Berichte 2 3. Bauwerksbeschreibung 3 4. Erläuterungen zur karbonatisierungsinduzierten und chloridinduzierten Bewehrungskorrosion 3 5. Beschreibung des Untersuchungsablaufs und –umfangs 4 6. Zusammenstellung der Ergebnisse der Materialuntersuchungen 5 7. Visuelle Schadensaufnahme 7 8. Noch erforderliche Untersuchungen für umfängliche Ist-Zustandfest- stellung des Beckens und Technikraums mit Kostenansatz 21 9. Grobe Sanierungskosten für den aktuell bekannten Ist-Zustand 23 10. Ist-Zustand und Abschätzung Sanierungsbedarf Stahlbetonbauteile angrenzende Gebäudeteile 25 11. Abschließender Hinweis zur Kostenaufteilung Gebäudesanierung / Beckensanierung 25 Seite: 2 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken 1. Veranlassung, Auftrag und Inhalt des Berichts Auf Grundlage offensichtlicher Betonschäden am Lehrschwimmbecken - verursacht durch wasserführende Risse und undichte Rohrdurchführungen - wurden wir dazu beauftragt, die Betonsubstanz der Beckenkonstruktion und umlie-genden Stützen und Decken des Tiefkellers im Hinblick auf deren Ist-Zustand zu untersuchen. Desweiteren sollte das Lehrschwimmbecken in Hinblick auf das vorliegende Schadenspotential, die Sanierungsbedürftigkeit und möglichen Sanierungskosten beurteilt werden. Zu diesem Zweck wurden von uns erste umfangreiche materialtechnische Untersuchungen an den Bauteilflächen geplant und von einem Baustofflabor ausgeführt. Wir haben des Weiteren eine visuelle Prüfung der sichtbaren Bauteiloberflächen vorgenommen. Alle mit den Untersuchungen festgestellten Ergebnisse wurden in Hinblick auf die beauftragten Planungsleistungen ausgewertet. 2. Regelwerke sowie vorliegende Bestandsunterlagen und Berichte [R1] Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauwerken“ des DafStb, Ausgabe 2001 [B1] Bestandspläne – Grundrisse (Darstellung Tiefkeller mit Heizung von 1960, Untergeschoss Lehrschwimmbecken von 1983) [B2] Prüfbericht / Gutachten, Registriernummer: 27-0606/19 CPH-22365 zu den Materialprüfun- gen an den Wänden und Decken im Umlauf des Beckens vom Baustoffberatungszentrums Rheinland, Siebenmorgenweg 2-4 in 53229 Bonn, vom 28.06.2019 Seite: 3 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken 3. Bauwerksbeschreibung Bestandsunterlagen zur Statik und den Konstruktionsdetails (Schal- und Bewehrungspläne) liegen uns nicht vor. Der älteste uns vorliegende Grundriss (s. [B1]) ist 1960 erstellt worden. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Gebäude zu dieser Zeit geplant oder erbaut wurde. Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet worden. Haupttragelemente sind Stahlbeton-Unterzüge, -Stützen und -Decken. Im EG wurden eine Turnhalle sowie ein flacheres Nebengebäude mit Geräte- raum und sanitären Einrichtungen eingerichtet. Im UG befinden sich ein Lehrschwimmbecken und angrenzende Umkleiden mit Sanitärräumen. Im Tiefkeller wurde ein Technikraum angelegt. Von die- sem aus kann das Schwimmbecken auf Gründungsebene umgangen werden. 4. Erläuterungen zur karbonatisierungsinduzierten und chloridinduzierten Bewehrungs- korrosion Karbonatisierungsinduzierte Bewehrungskorrosion Das alkalische Milieu des Betons wird durch die in der Porenlösung enthaltenen Alkali- und Erdalkali- hydroxide erzeugt. In der Atmosphäre enthaltenes Kohlendioxid dringt diffusionsgesteuert in den Beton ein und reagiert unter Abspaltung von Wasser mit den Alkali- und Calciumhydroxiden zu Kar- bonatphasen. Diese Karbonatisierungsreaktion geht mit dem Abfall des pH-Wertes auf Werte ≤ 9,5 einher. Die Karbonatisierung des Betons schreitet mit zunehmender Auslagerungsdauer von der Bau- teiloberfläche ins Betoninnere fort. Erreicht die Karbonatisierungsfront die Bewehrungsoberfläche, bedingt der Abfall des pH-Wertes die Zerstörung der Passivschicht und damit den Verlust des Korro- sionsschutzes. Unter der Vorraussetzung eines ausreichenden Feuchtigkeits- und Sauerstoffange- bots kommt es zur sogenannten karbonatisierungsinduzierten Bewehrungskorrosion, die mit fort- schreitender Korrosionsdauer zu Querschnittsverlusten an der Bewehrung und Rissbildung bzw. Abplatzungen des Betons führen kann. Chloridinduzierte Bewehrungskorrosion Im Wasser gelöste Chloride, die z.B. aus Tausalzen stammen können, dringen infolge unterschied- licher Transportprozesse – vor allem Konvektion und Diffusion – in den Beton ein. Ein Teil der Chlo- ride kann vom Zementstein gebunden werden, die verbleibenden „freien“ Chloride dringen mit fort- schreitender Auslagerungsdauer tiefer in das Betoninnere ein. Überschreitet der Chloridgehalt auf der Höhe der Bewehrungslage einen kritischen Grenzwert, führt dies zu einer lokalen Zerstörung der Passivschicht. Der dafür erforderliche Grenzwert, der sog. Kritische korrosionsauslösende Chloridge- halt, ist keine konstante Größe, sondern hängt in hohem Maße von den individuellen Bedingunge im Bauwerk ab. In [R1] wird als Anhaltswert ein Chloridgehalt von 0,5 M.-%/Zement genannt, oberhalb dessen ein sachkundiger Planer hinzugezogen werden muss. Wie auch bei der karbonatisierungsin- duzierten Korrosion setzt bei Vorhandensein von Sauerstoff und Wasser Korrosion an der Beweh- rung ein. Im Gegensatz zur karbonatisierungsinduzierten Korrosion bedingt die chloridinduzierte Korrosion aufgrund der lokalen Zerstörung der Passivschicht häufig deutlich größere Querschnitts- verluste an der Bewehrung und in der Folge eine wesentlich schnellere Schädigung. Seite: 4 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken 5. Beschreibung des Untersuchungsablaufs und –umfangs zur Ist-Zustandsfeststellung Die materialtechnischen Untersuchungen im Tiefkeller - an den zugänglichen Außenflächen des Beckens sowie den Stützen, Wänden und Deckenuntersicht des Umlaufes - wurden am 12.06. und 19.06.2019 durch das Baustoffberatungszentrum Rheinland (im Folgenden BZR, s.a. [B2]) durch- geführt. Die Prüforte wurden vorab durch unser Büro geplant und am Prüftag vor Ort markiert. Es wurden folgende Untersuchungen stichprobenhaft durchgeführt: - Messungen der vorhandenen Betondeckungen - Bestimmung von Karbonatisierungstiefen - Entnahme von Bohrmehlproben mit Bestimmung des Chloridgehaltes im Beton - Bestimmung der Druckfestigkeit des Betons mittels Bohrkernen - Prüfung der Oberflächenzugfestigkeit des Betons - Beurteilung des Bewehrungszustandes über Bauteilöffnungen Die Prüforte und Ergebnisse der Untersuchungen können [B2] entnommen werden. Die Ergebnisse werden im nächsten Abschnitt zusammengefasst. Des Weiteren erfolgte am 12.06.2019 durch uns eine visuelle Schadensaufnahme an den Stahl- betonbauteilen des Beckens und auch des umliegenden Gebäudes. Deren Ergebnisse werden in Kapitel 7 beschrieben. Die in diesem Kapitel aufgeführten Fotos, welche auch die Raumverhältnisse und Gerätschaften im Beckenumlauf darstellen, wurden am 03.07.2019 angefertigt. An diesem Tag wurde auch eine allgemeine Begehung des Gebäudes vorgenommen. Eine vorerst abschließende Untersuchung zu den Verhältnisse unter der Bodenplatte des Schwimm- beckens erfolgte am 24.07.2019 mittels Bohrkernöffnung. Seite: 5 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken 6. Zusammenstellung der Ergebnisse der Materialuntersuchungen Betondeckungen Die gemessenen Werte können Tab. 2 in [B2] entnommen werden. Für die Wandbewehrung und Bügelbewehrung der Stützen (lfd. Nr. 1 bis 9) gilt: Mittelwert der Mittelwerte: cRand = 27,9 mm Mittelwert der kleinsten Einzelwert: cRand,k.a. = 18,4 mm Karbonatisierungstiefen Auch hierzu können die festgestellten Werte der Tab. 2 in [B2] entnommen werden: Unter Vernachlässigung der „Ausreißer“ (laufende Nummern 11 und 12) sowie Festlegung des Wertes für K4 (laufende Nummer 13) zu exakt 40 mm wurde im Mittel folgender Wert für die Karbonatisierungstiefe festgestellt: kmittel = 32,1 mm Hinweis: Die Ergebnisse der Betondeckungen und Karbonatisierungstiefen zeigen, dass die Bewehrungseisen sich großflächig im karbonatisierten Beton befinden (kmittel > Mittelwerte cRand bzw. cRand, k.a). Dies be- dingt, dass an Bewehrungseisen in Feuchtebereichen bereits Querschnittsverluste durch karbonati- sierungsinduzierte Korrosion vorliegen. Chloride An Rissen und undichten Durchführungen von Einbauteilen konnte chloridhaltiges Wasser stetig in den Betonquerschnitt eindringen. Daher wurden Chloridwerte an diversen, offensichtlich durch Beckenwasser durchfeuchteten Stellen der untersuchten Betonkonstruktion Mittels Bohrmehlent- nahme ausgewertet. Die Ergebnisse können Tabelle 3 in [B2] entnommen werden. Wir haben die ermittelten Chloridwerte in Hinblick auf ihr Potential Korrosion an der Bewehrung aus- zulösen (s.a. Kapitel 4 mit Erläuterungen zur chloridinduzierten Korrosion) ausgewertet. Dabei er- folgte die Auswertung auf folgender Grundlage (basierend auf der Auswertung von [R1] und von entsprechender Fachliteratur): Der kritische korrosionsauslösende Chloridgehalt liegt bei ca. 0,50 % bezogen auf den Zementgehalt [%/ZG] Bei Chloridgehalten von 0,50 bis 0,80 % bezogen auf den Zementgehalt [%/ZG] ist von einer mittleren Wahrscheinlichkeit von aktiver Korrosion an der Bewehrung auszugehen. Bei Chloridgehalten über 0,80 % bezogen auf den Zementgehalt [%/ZG] ist von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit von aktiver Korrosion an der Bewehrung auszugehen. Damit können aus den Probenahmen folgende Erkenntnisse gewonnen werden: Die festgestellten Chloridgehalte übersteigen an 50 % der Stichproben den kritischen korrosionsauslösenden Chloridgehalt deutlich. Seite: 6 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Der höchste vorgefundene Wert liegt bei 3,16 [%/ZG] (lfd. Nr. 6 in Tabelle 3 von [B2]) und wurde in einer Tiefe von 30-45 mm vorgefunden. Alle kritischen Prüforte (Cl1 bis Cl4 sowie Cl10) besitzen Werte über 0,80 [%/ZG], wobei jeweils die Bewehrungslage erreicht wird. Somit kann resümiert werden, dass an diesen Prüforten chloridinduzierte Korrosion („Lochfraß“) mit sehr hoher Wahr- scheinlichkeit vorhanden ist. Betondruckfestigkeit Die Betondruckfestigkeit wurde an 5 Bohrkernen ermittelt. Die Einzelergebnisse können der Tabelle 5 in [B2] entnommen werden. Die Auswertung führte zu einer Betonfestigkeitsklasse, welche zwischen C8/10 und C16/20 liegt. Diese Festigkeit ist sehr gering. Des Weiteren wurde eine große Streuung bei den Einzelwerten der Prüfkörper festgestellt. Daher müssen zumindest örtliche Verarbeitungs- fehler des Betons bei der Errichtung der Betonkonstruktion in Betracht gezogen werden. Oberflächenzugfestigkeit Die 5 Ergebnisse aus der Prüfung der Oberflächenzugfestigkeit (s. Tabelle 4 in [B2]) zeigen in Hinblick auf eine Sanierung gute Werte. Der Mittelwert wurde zu 1,70 N/mm², der kleinste Einzelwert zu 1,3 N/mm² ermittelt. Die Werte sind geeignet, die üblichen Sanierungsprodukte aufzutragen. Bewehrungszustand Es wurden 5 Öffnungsstellen angelegt, um dort den jeweiligen Zustand der eingelegten Bewehrung zu beurteilen (s. Kap. 4.1.4 in[B2]). Grundsätzlich konnten beide Korrosionsarten (karbonatisierungs- induziert / chloridinduziert) bestätigt werden. An 3 der 5 Öffnungsstellen wurden korrosionsbedingte Querschnittsverluste von 20 bis 60 % an den untersuchten Bewehrungseisen festgestellt. Seite: 7 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken 7. Visuelle Schadensaufnahme Es folgt eine allgemeine Beschreibung des vorgefundenen Zustandes der Betonkonstruktion und eine zugehörige Fotodokumentation, welche auch die Raumverhältnisse und vorhandenen Gerätschaften im Schwimmbadraum sowie Tiefkeller (Beckenumlauf) darstellt. Die letzten Fotos dokumentieren die allgemeine Begehung des Gebäudes sowie die Untersuchung der Verhältnisse unter der Bodenplatte des Beckens mittels Bohrkernöffnung. Zusammenfassung der visuellen Inspektion: Die Betonoberflächen des Technikraumes um das Becken (ein ca. 1,80 m breiter Umlauf) mit De - cken, Gebäudewänden und Stützen sowie den Außenflächen der Beckenwände wurden mit einem Beschichtungssystem versehen (spröde Dickbeschichtung). Dies vermutlich, da alle Bauteile über undichte Risse und Fugen mit Beckenwasser in Berührung kommen können (Oberseite der Decke gehört zum Schwimmbad-Raum und grenzt vollständig an das Becken an, sodass hier Becken- wasser anstehen kann). Das Beschichtungssystem zeigt lokale Abplatzungen, Risse und Blasen- bildungen, offensichtlich durch Rückseitige Feuchte bedingt. Hinweis: Der Zeitpunkt der Aufbringung des Beschichtungssystems ist unbekannt. Es lässt sich vermuten, dass dieses erst einige Zeit nach Errichtung des Schwimmbades aufgebracht wurde, um eventuell erste Betonschäden einzudämmen. Die Wirksam- keit in Hinblick auf die Trockenhaltung der Betonbauteile ist nicht gegeben. Es liegen an den Decken und Beckenwänden wasserführende (chloridhaltig!) Risse vor. Becken- wasser läuft auch über die undichte Fuge der Überschwallrinne und undichte Rohrdurchführungen die Beckenwände herunter. Die daraus resultierende Durchfeuchtung der Betonbauteile ist lokal erheblich. Eine Quantitative Aufnahme aller Risse und Feuchtestellen konnte auf Grund des vorhan- denen (aber großflächig hohl liegenden) Beschichtungssystems nicht erfolgen. Wir schätzen die Schadflächen im weiteren Verlauf des Berichts ab. Insbesondere an den Stützen- und Wandfußpunkten (hier vermutlich temporäre Pfützenbildung) sind eine Vielzahl von Betonabplatzungen und freiliegende, korrodierte Bewehrungseisen - teilweise mit offensichtlichen Querschnittsverluste - vorhanden. Bilddokumentation: s. folgende Seiten. Seite: 8 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 9 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 10 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 11 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 12 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 13 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 14 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 15 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 16 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 17 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 18 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 19 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 20 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Seite: 21 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken 8. Noch erforderliche Untersuchungen für umfängliche Ist-Zustandsfeststellung des Beckens und Technikraums mit Kostenansatz Vorabbemerkung: Auf Grundlage der bisherigen Untersuchungsergebnisse sind die Bedingungen für die Notwendigkeit einer Betonsanierung gegeben. Diese können wie folgt zusammengefasst werden: Die Bewehrung ist auf Grund der großflächigen Karbonatisierung des Betons und des lokal hohen Chlorideintrages - beides bis zur Bewehrungslage - dort nicht mehr vor Korrosion geschützt und es liegen bereits Querschnittsverluste an einzelnen Bewehrungseisen vor. Die Schadensbereiche wer- den sich ohne Sanierungsmaßnahme ausweiten. Damit wird die Dauerhaftigkeit und Standsicherheit des Schwimmbeckens und der angrenzenden Betonbauteile stetig herabgesetzt. Untersuchung Bodenplatte: Im bisherigen Verlauf dieses Berichtes haben wir die Bodenplatte noch nicht weiter betrachtet, da sich deren Unterseite einer direkten Zustandsuntersuchung entzieht. Mittels am 24.07.2019 durch- geführter Kernbohrung in der Seitenwand unter der Treppe wurde festgestellt, dass die Unterseite der Bodenplatte aufgrund der Erdauffüllung zwischen den Fundamenten nicht durch Inspektions- öffnungen betrachtet werden kann. Auf Grund der bisherigen Erkenntnisse (streuende und geringe Betonfestigkeit, Risse in allen sicht- baren Bauteilflächen, undichte Rohrdurchführungen - Abläufe auch in der Bodenplatten vorhanden) müssen wir die Annahme treffen, dass auch die Bodenplatte etwaige Schäden aufweist und somit die bereits genannten Korrosionsarten auch dort auftreten. Eine Untersuchung der Bodenplatte zieht allerdings erhebliche Kosten nach sich bzw. kann nur sehr lokal erfolgen (z.B. durch Ausschachtun- gen in den Seitenbereichen, Aufnahme der Bodenfliesen und Kontrolle in Hinblick auf Rissen von oben). Trotzdem kann das Risiko eines sich ausweitenden Schadensbildes nicht ausgeschlossen werden. Falls eine Risikoabschätzung zum Schadenspotential der Bodenplatte mit ggf. stufenweisem Unter- suchungsprogramm und zugehöriger Kostenschätzung angestrebt wird, müssen wir auf Folgendes hinweisen: Auf Grund der fehlenden Statik (es sind auch keine Schal- und Bewehrungspläne vorhan- den) werden auch nach Abschluss weiterer Untersuchungen an der Bodenplatte zu dieser beträcht- liche und nicht auszuräumende Unsicherheiten bezüglich des Sanierungsbedarfs verbleiben. Auffinden zu Ersetzender Bewehrungseisen: Wir konnten die Schadensbilder aktuell nur qualitativ aufzeigen (karbonatisierungsinduzierte / chloridinduzierte Korrosion vorhanden, sowie 3 von 5 „zufällig“ freigelegten Bewehrungseisen mit Querschnittsverlusten bis 60 %). Für eine gesicherte Kostenschätzung des Sanierungsbedarfs wäre es allerdings notwendig, alle aktuellen Korrosionsherde ausfindig zu machen und Bewehrungsver- luste mittels Öffnungsstellen aufzunehmen. Dies zu dem Zweck eine Übersicht darüber zu erhalten, in welcher Anzahl statisch relevant geschädigte Bewehrungseisen auszutauschen sind. Es ist offen- sichtlich, dass die Anzahl der auszutauschenden Bewehrungseisen einen deutlichen Einfluss auf die Sanierungskosten hat, da die geschädigten Eisen mit zusätzlicher Übergreifungslänge möglichst schadlos für die Nachbareisen freigelegt werden müssen. Für das Auffinden aktuell korrodierter Eisen steht die „Potentialfeldmessung“ zur Verfügung. Für dieses Detektionsverfahren müssen Anoden auf die Betonoberflächen aufgesetzt werden. Dabei sind die vorhandene Beschichtung sowie störende Rohrleitungen etc. abzumontieren. Für die vorbereitenden Arbeiten (Entfernung Beschichtung durch Strahlen Betonflächen und Entfernung Rohrleitungen, Behälter im Gang etc.) und die eigentliche Untersuchung mittels Seite: 22 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken „Potentialfeldmessung“ mit Aufstemmen der detektierten Korrosionsherde sowie ggf. statischer Nachrechnungen schätzen wir sehr grob Netto-Kosten von ca. 35.000 Euro ab (immer unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen, Raumhöhe ca. 1,70 m). Seite: 23 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken 9. Grobe Sanierungskosen für den aktuell bekannten Ist-Zustand für das Becken und den angrenzenden Technikraum sowie ggf. zu erwartende weitere Kosten Mit der nachfolgenden Kostenschätzung für eine etwaige Betonsanierung decken wir nur den aktuell bekannten Ist-Zustand auf Grundlage der bisherigen materialtechnischen Untersuchungen (s. [B2]) und visuellen Inspektion ab. Damit werden vor allem etwaige Sanierungskosten für die Bodenplatte ausgeschlossen (s. hierzu auch vorherigen Abschnitt). Einbezogen in die Kostenschätzung sind alle Bauteile innerhalb des Becken-Umlaufs mit Decken, Becken- und gegenüberliegende Gebäudewänden. Visuell gleich erscheinende Flächen (hier wird insbesondere der Feuchtegrad herangezogen) werden auch auf Grundlage der Laboruntersuchungen als gleich geschädigt angesehen. Durch die zum Zeit- punkt der Untersuchungen vorhandene Dickbeschichtung konnten nicht alle Feuchtestellen aufge- nommen werden. Zu diesen haben wir eine angemessene Hochrechnung vorgenommen. Da uns weder Statik, noch Schal- und Bewehrungspläne vorliegen müssen wir von einer exakten Bemessung ausgehen bzw. treffen die Annahme, dass es keine Überbewehrung gegeben hat. Damit muss jedes übermäßig schadhafte Eisen auch ersetzt werden. Für die Sanierung des Beckenumlaufs ist es zwingend erforderlich die technische Ausstattung voll- ständig zurück zu bauen und nach Abschluss der Sanierung wieder herzurichten. Hierzu liegen uns keine Erfahrungswerte vor. Wir treffen zu diesem Kostenpunkt somit keine Abschätzung und bitten diese Kosten durch einen Fachingenieur aufstellen zu lassen. Für die Sanierungsplanung und Kostenschätzung bezüglich der Überschwallrinne muss ebenfalls ein Fachingenieur zusätzlich beauftragt werden. Menge Einheit EP GP vollständiger Abbau/Wiederherstellung technische Ausstattung Baustelleneinrichtung 1 psch 25.000,00 25.000,00 Lokale Abstützungsmaßnahmen 1 psch 15.000,00 15.000,00 Schadstellen Aufsuchen und kennzeichnen 300 m² 2,90 870,00 schadhaften Beton abtragen (bis 6 cm) 150 m² 215,00 32.250,00 Reinigung der Bewehrung 3000 m 4,00 12.000,00 Zulagen Bewehrung 1 psch 2.000,00 2.000,00 Reprofilierung Flächen (bis 6 cm, inkl. Schalung etc.) 150 m² 360,00 54.000,00 Beschichtungssystem 300 m² 35,00 10.500,00 Entsorgungen 1 psch 3.500,00 3.500,00 Zuschlag für beengten Arbeitsraum 1 psch 25.000,00 25.000,00 Summe (netto) 180.120,00 MwSt. 19 % 34.222,80 Summe (brutto) 214.342,80 Grobe Kostenschätzung Betonsanierung Becken-Umlauf Aufstellung durch Fachingenieur Seite: 24 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Ggf. zu erwartende weitere Kosten: Wie bereits festgestellt liegen für die Bodenplatte keine Untersuchungsergebnisse vor. Wie weiter oben ausgeführt muss aber vermutet werden, dass bei dieser ein gleichartiges Schadensbild, wie an den sichtbaren Bauteilen des Schwimmbeckens vorliegt. Etwaige Untersuchungs- und Sanierungs- kosten sind in der oben aufgeführten Kostenschätzung noch nicht enthalten. Wir hatten bei der visuellen Inspektion festgestellt, dass insbesondere im Fußpunkt der Wände vermehrt Betonabplatzungen sowie freiliegende und korrodierte Eisen aufgefunden wurden. In den folgenden Skizzen haben wir einen Detailpunkt des Beckens aufgezeichnet. Es handelt sich um die „Rahmenecke aufgehende Wand/Bodenplatte“ mit der vermutlich so enthaltenden Bewehrung (Schal- und Bewehrungspläne liegen nicht vor. Gezeichnete Bewehrungsführung allgemein üblich). Falls in diesem Detailpunkt große Querschnittsverluste an der Bewehrung vorliegen (Verankerungs- bereich), so gestaltet sich der notwendige Austausch der Bewehrungseisen überproportional kosten- aufwendig, da bis zu 80 cm in die Bodenplatte hinein die betroffene Bewehrung freigelegt werden muss. Damit würde auch die bestehende Verfliesung im inneren lokal aufgebrochen. Hinzu kommt, dass bei so gravierenden Eingriffen in die Konstruktion es sehr schwierig wird, die Dichtheit des Beckens an den Bearbeitungsstellen zu gewährleisten. Ggf. müsste eine Probefüllung und erforderlichenfalls Verpressungen von Schwindfugen etc. erfolgen. Seite: 25 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken 10. Ist-Zustand und Abschätzung Sanierungsbedarf Stahlbetonbauteile angrenzende Gebäudeteile Hinweise: Wir haben eine visuelle Inspektion der Fassade sowie Stützen und Wänden im Bereich des eigent- lichen Schwimmbadraumes vorgenommen. Diese Überprüfung erfolgte ohne Steigmittel von den jeweiligen Fußböden aus. Da keine (normativ erforderlichen) materialtechnischen Untersuchungen durchgeführt wurden diente die Inspektion lediglich einer sehr groben Abschätzung eines notwendigen Sanierungsbedarfs und kann nicht als ordentliche Sanierungsplanung angesehen werden. Feststellungen: An der Fassade liegen örtlich Risse und leichte Abplatzungen des Betons vor, welche wohl aus dem Sprengdruck korrodierender Eisen herrühren (karbonatisierungsinduzierte bzw. „normale“ Korrosion, da keine Chloride vorhanden). Wir schätzen die im Zuge einer Sanierung zu stemmenden und repro- filierenden Bereiche in Summe mit ca. 5 m² ab. Allerdings ist die Betonfassade wohl grundsätzlich durch ein geeignetes Beschichtungssystem „trocken“ zu legen, um weitere Bewehrungskorrosion auszuschließen. Im eigentlichen Schwimmbadraum konnten wir keine Betonschäden lokalisieren. Dieser ist allerdings komplett verfliest und damit sind jegliche Betonoberflächen verdeckt. Zum Zustand des Fußbodens, welcher gleichzeitig die Decke über dem Technikraum (Umlauf Becken) bildet, siehe oben. Für die aufgehenden Wände und Stützen im Schwimmbadraum sehen wir kein Schadenspotential, da das Beckenwasser durch Rinnen in den Fußbodenfliesen und die Wandfliesen von diesen Bauteilen fern gehalten wird. 11. Abschließender Hinweis zur Kostenaufteilung Gebäudesanierung / Beckensanierung Da wir den Technikraum bzw. Umlauf des eigentlichen Beckens immer mit diesem zusammen betrachtet haben möchten wir abschließend darauf hinweisen, dass wir die Hauptsanierungskosten bei den Bauteilen Becken und Decke über dem Umlauf sehen. Die bis in den Umlauf einbindenden Stützen und Wände der darüber liegenden Räume haben nur einen vergleichsweise geringen Anteil. Seite: 26 Auftrags-Nr.: 170557 – 03I Erster Ist-Zustandsbericht Betonkonstruktion Schwimmbecken Bonn, den 20.11.2019 Dipl.-Ing. Werner Henneker Dipl.-Ing. Jörg Lehmann (Sachbearbeiter) -
Anlage 18 - Kostenschätzung Sanierung
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Gesamtbetrag 3.867.798,00 € OZ Kurztext -
Anlage 06 - Sichtprüfung 2015 Hohe Straße 77-79 TH und Schwimmhalle
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Anlage 06 Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn jeure inger Ingente 2 n A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 1 Honneket ze Ergänzung zum Bauwerksbuch (Sichtprüfung 2015) zur 1-fach Turnhalle und Schwimmhalle Hohe Straße 77 - 79 51149 Köln 23. April 2015 VERKFAaAmR Prüfstotik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SiGeKo Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn n Hen eher, ; A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 2 2 Inhaltsverzeichnis i TIELBIATT RETTEN ER ETEIRE 1 2 _INHALTSVERZEICHNIS....usssssssssennunssssnennnennnnsssssesnunnnnssrsssnunnsssssnnnnssene RETTET 2 3 _ ALLGEMEINES .....unnsossesernnnnsserssonnnnssssesnnnnnnnnssssssennnnnsssssnnunnuesesnnnnessensntensesssnnnnssesssssnennnense ee en 4 _ BAULICHE VERÄNDERUNGEN...........esssunusssssensennunsssssennnuseseen asssonnnnaesnamnansnrorssannannızessuninsssse irren 7 5 _REGELMÄBRIGE ÜBERPRÜFUNG DER STANDSICHERHEIT ....usssesnneserennenee eeunsssnusssunsssunesssunrsnnessuns® 5.1 PRÜF- UND WARTUNGSPLAN 5.1.1 Prüf- und Wartungsplan für den hier vorliegenden Fall. 5.2 DOKUMENTATION DER REGELMÄBIGEN ÜBERPRÜFUNG . 5.2.1 Zustandserfassung.. 5.2.2 Zustandserfassung un ung u 5.2.3 Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der der Nebengebäude 15 5.2.4 Zustandserfassung und Beurteilung der Halle................ 5.2.5 _ Zustandserfassung und Beurteilung der Nebenräume ..... 3.2.6 _Zustandserfassung und Beurteilung von neu festgestellten Mängeln... vVEuLKPFamRa Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bouwerksprüfung Gutachten SiGeKo Ingerere Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn illinge? Honnekel -, A13130- Bouwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 3 u 3 Allgemeines Die Sichtprüfung der Turnhalle, Hohe Straße 77 — 79 in 51149 Köln wurde am 23.04.2015 durchgeführt. Die darunterliegende Schwimmhalle wurde in diesem Zuge ebenfalls einer Sichtprüfung unterzogen. Während der Sichtprüfung war der Unterzeichner on Henneker Zillinger Ingenieure Vorort. Eine genaue Beschreibung des Bauwerks ist dem Bauwerksbuch vom 08.06.2010 und 19.11.2011 zu entnehmen. Nach VDI Richtlinie 6200 stellt die Inspektion durch eine fachkundige Person (Sichtprüfung) eine visuelle Überprüfung des Tragwerks dar. Sie erfolgt im Allgemeinen ohne Verwendung technischer Hilfsmittel. Im Abschnitt 3.1 werden einige Fotos zum aktuellen Zustand der Turnhalle dargestellt. VERKFAmTR Prüfstotik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerkspröfung Gutachten SiGeKo Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Henne a _ inger Ingenieuf® ES A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 4 3.1 Bildliche Darstellung Abb. 1: Ansicht Halleneingang Abb. 2: Innenansicht des Schwimmbads vebkPama Prüfstotik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bauwerksprüfung Gutachten Siteko ang IngenieV!® naken, Zling® Abb. 4: Dachaufsicht der Halle Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 5 vim% Bd Mk Qu a Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeko Ingenel® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn inge x nee, i chtorü -79 Seite: Hen u A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 6 1/0 \ Abb. 6: Dachkonstruktion der Halle mit Laufsteg ve KPamea Prüfstotik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeKo Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn . gr Ingenteuf? chen, ling _ 55 _ i Hen 3 A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 7 4 Bauliche Veränderungen Es sind keine baulichen Änderungen seit der letzten Bauwerksprüfung vom 08.06.2010 und 19.04.2011 bekannt oder ersichtlich. ver KPaAmEa Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Bouphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten Siteko ’ Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn „Zilinge U Honnake nn A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 8 _ 5 Regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit 5.1 Prüf- und Wartungsplan Nach der Bauministerkonferenz „Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten“ (Fassung September 2006) und nach der VDI-Richtlinie 6200 sind Anhaltswerte für Zeitintervalle für die jeweilige Art der Überprüfung aufgelistet (siehe Tabelle 1). Danach sollten das Bauwerk wie folgt überprüft werden: Tabelle 3. Zeitintervalle für die regelmäßigen Überprüfungen (Anhaltswerte) Inspektion Eingehende gemäß Abschnitt 10.1.2 | Überprüfung gemäß Abschnitt 10.1.3 2 bis 3 Jahre 6 bis 9 Jahre 1 bis 2 Jahre 4 bis 5 Jahre 12 bis 15 Jahre 3 bis 5 Jahre nach Erfordemis Tabelle 1: Zeitintervall für die Durchführung der Überprüfungen Schadensfolgeklasse Begehung gemäß Abschnitt 10.1.1 5.1.1 Prüf- und Wartungsplan für den hier vorliegenden Fall Aus der Anwendung dieser Regelwerke auf den vorliegenden Fall und Einstufung in die Schadensfolge- bzw. Robustheitsklasse wie in dem Bauwerksbuch festgelegt, sollte das Bauwerk wie folgt überprüft werden: - Begehung des Bauwerks durch den Eigentümer /Verfügungsberechtigen (Besichtigung des Bauwerks auf offensichtliche Schäden wie z. B. Schäden wie Verformungen, Schiefstellung, Risse, Durchfeuchtungen, Ausblühungen und Korrosion): Begehung nach 2-3 Jahren Die nächste Begehung sollte im Jahre 2017 erfolgen. - Sichtkontrollen durch eine fachkundige Person: Sichtkontrolle nach 4-5 Jahren Die nächste Sichtkontrolle sollte im Jahre 2019 erfolgen. vr dA E a Prüfstotik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeKo ‚Ingeniu® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn nge Hanneke ai e% A13130- Bouwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Stroße 77 - 79, Seite: 9 _- - Eingehende Überprüfung durch eine besonders fachkundige Person (handnahe Überprüfung aller maßgeblichen und schwer zugänglicher Bauwerksteile): Überprüfung nach 12-15 Jahren Die nächste eingehende Überprüfung sollte im Jahre 2022 erfolgen. Es wird empfohlen eine Sichtkontrolle des Eigentümers nach Umbauten und Umnutzungen, soweit keine Standsicherheitsprüfung durchgeführt wurde, und nach außergewöhnlichen Einwirkungen wie Erdbeben, Hochwasser und außergewöhnliche Schnee- und Windbelastungen vorzunehmen. versus Q [ga Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SibeKo ag I genure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn illinger ji .. A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 10 en Honnake 5.2 Dokumentation der regelmäßigen Überprüfung 5.2.1 Zustandserfassung Die Bauwerksprüfung (Sichtprüfung) der Turnhalle und der darunterliegenden Schwimmhalle, Hohe Straße 77 - 79 in 51149 Köln wurde am 23.04.2015 durchgeführt. Die Dachkonstruktion ist mit einem Laufsteg ausgestattet, so dass die Sichtprüfung der Tragkonstruktion ohne das Öffnen der Abhangdecke möglich ist. Zur Begutachtung der tragenden Bauteile der Decke über dem Schwimmbad wurde die Abhangdecke an repräsentativen Stellen geöffnet. Die Begutachtung der Decke erfolgte mit Hilfe einer Leiter. Abhangdecke geöffnet Abb. 7: Deckenöffnung in der Schwimmhalle VERKFAaAmE Prüfstatik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SiGeKo gen genen Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn illinge? Hanneket ai r% A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 11 > Stahl- Fachwerkträger + f 5 EP) r-4- Bei der Sichtprüfung am 24.04.2015 wurden in der Turnhalle keine neuen Mängel aufgenommen. ! STIEFFIGANG Abb. 8 Turnhalle: Übersichtsskizze der Mängelnummern der eingehenden Überprüfung vom 08.06.2010 und 19.04.2011 very ade Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurhou Bauwerksprüfung Gutachten Si6eko Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 12 nern gmeeneee mw FR I Far % uam a alc|e) 8 Ei & ir _ Pe © glei je en Pi SE HP: &|x| E) A x Do HIEL Kl »[J] I x Far] I" | ER | U. = am jeder Genius Lauseitil (Aertagenet mach Meine Akserartei erden zwi. zum ib |Reiss- Zen LOBREO Montage Sur Sehzsse bavıtılal auchiem mach Pay, 30 cler av Abb. 9: Schwimmhalle: Übersichtsskizze der Deckenöffnungen und Mängelnummern der eingehenden Überprüfung vom 08.06.2010 und 19.04.2011 v ey KeQ Aa Prüfstatik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten Siteko iger garue Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn ng Hanneke al er, A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 13 ee AST bi a u Ei x Er | r- E g R ka u {73 [3 5 ER Som kin 70 unnr.. 2 za, FG 13- irn. LERFEON Moelage Sr Genaue basıetul Abb. 10: Darstellung der Deckenöffnungen (Revisionsöffnungen) und neu festgestellten Mängel von der Sichtprüfung am 23.04.2015 very KeQ za Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SiGeko Ingeneu® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn finge Honnekef ni r% A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Tumhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 14 ——n 5.2.2 Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der Halle Bauteil: Turnhalle, Dachhaut (siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 17) Fotos: Foto 218 Foto 220 Beschreibung: o Trapezblech-Sandwichpaneelen o Laub etc. in der Regenrinne : Beschreibung der Ausführungsfrist 72 a Maßnahme für Maßnahme s[vfe kurzfristig S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit veRKPFanma Prüfstotik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bauwerksprüfung Gutachten SiGeKo Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn lin (ei yIngen! Honnehe, 4 A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 15 5.2.3 Zustandserfassung und Beurteilung der Dachhaut der der Nebengebäude Bauteil: Nebengebäude, Dachhaut (siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 18) Fotos: Foto 216 Foto 217 Beschreibung: o Die Bitumenbahn ist wellig und rissig o Laub etc. in der Regenrinne Maßnahme | Bewertung | Beschreibung der Ausführungsfrist 2 Regenrinne reinigen kurzfristig S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit DZ GAR EU. aaa Prüfstatik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeko RR: ngerieu® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn iger Honnekef ai r% A13130- Bauwerksbuch,, Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 16 mn 5.2.4 Zustandserfassung und Beurteilung der Turn- und Schwimmhalle Bauteil: Mängelnummer 1: Halle — Stahlbetonstütze Ecke Nord/Ost (siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 19) Fotos: Foto 213 Beschreibung: o Risse im Putz Maßnahme | Bewertung | Beschreibung der Ausführungsfrist ? Kontrolle des Stahlbetons an dieser kurzfristig Stelle ggf. Sanierung S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit vizuadeQlHla Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bauwerksprüfung Gutachten SiteKo un geriet Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure + Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn Anger Hanne 5% A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 17 Bauteil: Mängelnummer 2: Halle — Stahlbetonstütze Ecke Süd/Ost (siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 20) Fotos: Foto 210 Beschreibung: o Betonabplatzungen, die freiliegende Bewehrung ist korrodiert : Beschreibung der Ausführungsfrist kurzfristig Sanierung der Stütze S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit valide Qlga Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeko iger! gener® Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Stroße 329 - 53227 Bonn ingel He neket nl 5 A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 18 o Bauteil: Mängelnummer 3: Halle — Südfassade (siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 22) Fotos: Foto 207 Beschreibung: o Beschädigung der Fensterbänke. Die Abführung des Niederschlagswassers ist beeinträchtigt. Maßnahme | Bewertung Beschreibung der Ausführungsfrist Fensterbänke reparieren mittelfristig S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit vebcdeQAlEea Prüfstatik Trogwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeKo Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn ar Ingene0f® n Hei nekel .; M13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 19 Bauteil: Mängelnummer 4: Halle - Balkon (siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 23) Fotos: Foto 208 Beschreibung: o Betonabplatzungen, Bewehrungskorrosion o Das Geländer entspricht augenscheinlich nicht den heutigen Vorschriften o Das Geländer ist leicht korrodiert Maßnahme Bewertung i Beschreibung der Ausführungsfrist ? arieidbnliein Maßnahme für Maßnahme s|v Y 5 Balkon sanieren kurzfristig Balkon sollte bis zur kurzfristig Überprüfung nicht genutzt werden. Geländer überprüfen, ggf. erneuern, der S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit vida Q [Ra Prüfstatik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeko ieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn inger Inge" il anne N13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 20 N Be I a prüfung Bauteil: ohne Mängelnummer: Turnhalle — Stahlfachwerk (siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 25) Fotos: Foto 228 Beschreibung: o Verbindungsmittel tiw. mit geringer Oberflächenkorrosion erforderlich? Beschreibung der Ausführungsfrist s[v[o Maßnahme für Maßnahme S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit verkPagma Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SiGeKo Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure : Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn zilinger Inge" Honnekef > A13130- Bouwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 21 = Bauteil: Mängelnummer 6: Schwimmhalle — Randbalken (Südseite) (siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 27) Fotos: Foto270 . Foto 275 Beschreibung: o Zu geringe Betondeckung, Betonabplatzungen, die Längs- und Bügelbewehrung ist stark korrodiert o Risse die auf ein Querkraft- oder Biegeversagen hindeuten sind bisher nicht erkennbar. o Die Sanierung des Bauteils muss dringend erfolgen. Maßnahme | Bewertung | Beschreibung der Ausführungsfrist ? Randbalken sanieren kurzfristig S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit vrzbideQ[Eea Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerksprüfung Gutachten SiGeko Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 22 5.2.5 Zustandserfassung und Beurteilung der Nebenräume Bauteil: ohne Mängelnummer: Nebengebäude, Schwimmhalle - Außenwände (siehe auch Bauwerksbuch vom 08.06.2010, Seite 29) Fotos: Foto 276 Beschreibung: o Ausblühungen, tw. Putzabplatzungen an erdberührenden Außenwänden Maßnahme | Bewertung | Beschreibung der Ausführungsfrist n) Außenwandabdichtung sanieren mittelfristig S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit viT 8 Edda Q Em Prüfstatik Trogwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bauwerkspröfung Gutachten SiGeko jeure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn iger Inge" li Hen a zil =_\$ A13130- Bauwerksbuch , Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 23 5.2.6 Zustandserfassung und Beurteilung von neu festgestellten Mängeln Bauteil: Mängelnummer 7: Schwimmhalle - Stahlbetondecke (neu festgestellter Mangel) Fotos: Foto 264 Foto 262 Beschreibung: die Lage der Mängelnummer ist der Abb. 10 zu entnehmen o Zu geringe Betondeckung der Feldbewehrung o Die Feldbewehrung ist tiw. korrodiert Maßnahme | Bewertung | Beschreibung der Ausführungsfrist ? Sanierung, Herstellung einer ausreichenden Betondeckung S: Standsicherheit, V: Verkehrssicherheit, D: Dauerhaftigkeit veyikdeQ [ga Prüfstofik Trugwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutachten SiGeko Ingenieure Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn jlinger Hen neket, I 3 A13130- Bauwerksbuch ‚ Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 - 79, Seite: 24 2 Erstellt: Bonn, den 10.05.2017 (Stand 23.04.2015) Ingenieur der B prüfung Zertifizierter Ingenieur der Zertifikats-Nummer NRW 024 Bauwerksprüfung im Hochbau viT db Ed Q IE a Prüfstotik Tragwerksplanung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbou Bouwerksprüfung Gutachten SiGeko iger gene Ingenieurbüro Henneker, Zillinger Ingenieure - Königswinterer Straße 329 - 53227 Bonn ige! Honnaket -,; A13130- Bauwerksbuch ‚ Sichtprüfung 2015, Turnhalle, Hohe Straße 77 -79, Seite: 1 Anhang zur Ergänzung zum Bauwerksbuch (Sichtprüfung 2015) zur 1-fach Turnhalle und Schwimmhalle Hohe Straße 77 -79 51149 Köln 23. April 2015 vEeukaamea Prüfstatik Tragwerksplonung Brandschutz Bauphysik Ingenieurbau Bouwerksprüfung Gutochten Siteko DSCN0210.JPG DSCN0211.JPG DSCN0213.JPG DSCN0214.JPG DSCN0215.JPG 1/7 DSCNO216.JPG DSCN0219.JPG DSCN0220.JPG DSCN0222.JPG DSCN0223.JPG DSCN0224.JPG m DSCN0225.JPG DSCN0226.JPG DSCN0227.JPG van; DSCN0228.JPG DSCN0229.JPG DSCN0231.JPG DSCN0232.JPG DSCN0233.JPG DSCN0236.JPG DSCN0237.JPG DSCN0238.JPG DSCN0239.JPG 377 DSCN0246.JPG DSCN0247.JPG DSCN0248.JPG uk EM Das i8 1 DSCN0249.JPG DSCN0250.JPG DSCN0251.JPG 4/7 DSCN0252.JPG DSCN0253.JPG DSCN0254.JPG DSCN0255.JPG DSCN0256.JPG DSCN0257.JPG DSCNO258.JPG DSCN0253.JPG DSCN0260.JPG DSCN0261.JPG DSCN0262.JPG DSCN0263.JPG 587 DSCNO264.JPG DSCN0265.JPG DSCNO263.JPG DSCN0269.JPG DSCN0270.JPG DSCN0271.JPG DSCN0272.JPG DSCN0273.JPG DSCN0274.JPG DSCN0275.JPG 6/7 DSCN0276.JPG DSCN0277.JPG DSCND278.JPG DSCN0279.JPG
Beratungsverlauf
-
07.06.2021
Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
14.06.2021
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
17.06.2021 zuletzt
TOP 10.2.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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