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Photoszene in Köln sichern und weiterentwickeln
SPD Antrag nach § 3 AN/1195/2021 vom 31.05.2021
Stand: Am 15.06.2021 im Ausschuss Kunst und Kultur endgültig abgelehnt.
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SPD Antrag nach § 3
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An die Vorsitzende des Ausschusses Kunst und Kultur Frau Elfi Scho-Antwerpes Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 31.05.2021 AN/1195/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 15.06.2021 Photoszene in Köln sichern und weiterentwickeln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Frau Ausschussvorsitzende, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Beschlussvorschlag in die Tagesordnung der nächs- ten Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur aufzunehmen: Die Verwaltung wird beauftragt, 1. die strukturelle Förderung der Kölner Photoszene im Haushaltsjahr 2022 und in der Mit- telfristplanung im Rahmen der Haushaltsaufstellung ausreichend zu gestalten und nach- haltig zu sichern, 2. und berei ts im kommenden Haushaltsjahr eine Aufstockung der bisherigen Förderung vorzusehen. Begründung: Das Aussetzen der ‚photokina‘ sowie der damit einhergehenden Bilderschauen, Konferen- zen, Wettbewerbe und Preisverleihungen ist ein herber Schlag für die Fotostadt Köln. Nun gilt es mehr denn je, die Bedeutung Kölns als lebendige Fotostadt zu untermauern und auch vor dem Hintergrund der gescheiterten Bemühungen um das geplante Fotoinstitut in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Hierbei muss insbesondere auch die freie Fotogra- fieszene als einer der zentralen Pfeiler der Kölner Kreativlandschaft und -wirtschaft verstan- den und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist es erforderlich, gegenüber den Absich- ten des Bundes und des Landes, in Essen oder Düsseldorf ein Deutsches Fotoinstitut einzu- - 2 - richten, das Profil der Fotostadt Köln zu stärken und besonders ihre Strahlkraft über Köln hinaus zu stärken. Die „Internationale Photoszene gUG“ leistet in der Organisation des inzwischen jährlich statt- findenden Photoszenefestivals seit Jahren Pionierarbeit hinsichtlich Sichtbarkeit und Venet- zung der lokalen sowie internationalen Szene. Doch auch darüber hinaus schafft sie es, über innovative Dialogformate und über kulturelle Bildungsangebote wie „Next“ Köln als Fotostadt permanent weiterzuentwickeln. Vor dem Hintergrund der einvernehmlich verabschiedeten Ziele des Kulturentwicklungsplans sollten sich Kulturpolitik und -verwaltung nun gemeinsam dafür einsetzen, dass sie weiterhin finanziell so aufgestellt wird, dass sie unabhängig von der photokina eigene Aktivitäten entwickeln, die Unterstützung und Vernetzung der lokalen Foto- grafiekünstler*innen ausbauen sowie sich perspektivisch internationalisieren kann. Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann Fraktionsgeschäftsführer
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