2022/0147
Neubau eines Jugendzentrums im Ludwigshöhviertel Vergabe von Planungsaufträgen
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Punkt 5: Neubau eines Jugendzentrums im Ludwigshöhviertel Vergabe von Planungsaufträgen (V-Nr. 2022/0147) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Liegenschaften der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
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Punkt 32: Neubau eines Jugendzentrums im Ludwigshöhviertel Vergabe von Planungsaufträgen (V-Nr. 2022/0147) Der Vorlage wird zugestimmt. Stimmenthaltungen: AfD-Fraktion
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
18.05.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat II
Dezernat IV
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0147
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 6
Kostenstelle: 22-11827-00 (Gesamtanlage)
22-11827-01 (Jugendhaus)
Investitionsnummer: -
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: Neubau eines Jugendzentrums im Ludwigshöhviertel
Vergabe von Planungsaufträgen
Vorlage vom: 11.05.2022
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat stimm t dem Neubau eines Jugendzentrums im Ludwigshöhviertel entsprechend
den Vorgaben des Bebauungsplans und dem Raumprogramm des Jugendamts zu.
2. Der Magistrat beschließt die Beauftragung der aus den Vergabeverfahren hervorgehenden
Architekturbüros und der Fachplanungsbüros für technische Anlagen und für
Tragwerksplanung etc. mit de n Leistungsphasen 1 -3 zur Erarbeitung einer Entwurfsplanung
mit Kostenberechnung.
3. Der Magistrat beschließt die Finanzierung der Planungskosten gemäß datenschutzrelevanter
Anlage aus Mitteln des Eigenbetriebs Immobilienmanagement.
Anlagen: Datenschutzrelevante Anlage JUZ Ludwigshöhviertel
- 2 -
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 11.05.2022
Erläuterung
Der Bedarf zum Bau eines neuen Jugendzentrums besteht, weil mit dem Ludwigshöhviertel
ein neuer Stadtteil entsteht und im Sozialraum Bessungen (insbesondere in Alt -Bessungen)
bisher keine Einrichtung der Offenen Kinder - und Jugendarbeit vorhanden ist.
Die Errichtung eines Kinder - und Jugendhauses sowie dessen Standort ist ein Ergebnis de s 4.
TRASIQ-Planungsforums im Jahr 2018 sowie weiterer Beteiligungsveranstaltungen. Nach
einer Prüfung der Bestands -Immobilien wurde eine Umnutzung bereits vorhandener Gebäude
für ein Jugendzentrum ausgeschlossen.
Am geplanten Neubaustandort , an der ehemaligen Werkstatt , kann das Jugendzentrum eine
Scharnierfunktion zwischen dem neu entstehenden Ludwigshöhviertel und dem Stadtteil
Bessungen einnehmen und verfügt über eine räumliche Nähe zu weiteren kulturellen,
pädagogischen und sportlichen Einrichtungen. Auf diese Weise können die Angebote des
Jugendzentrums mit Sport - und Vereinsangeboten kombiniert werden.
Flächenbedarf und -anforderung
Gemäß der Ressourcenzuteilung der AG § 78 muss das Jugendzentrum eine Mindestgröße
von ca. 300 m² haben. Das Juge ndzentrum wird als besonderen konzeptionellen
Schwerpunkt das Thema Jugendkultur – Kunstbildung bedienen. Aus diesem Grund, sowie
aufgrund der großen Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die durch das Jugendzentrum
adressiert werden, ist eine Raumgröße von ca. 100 m² für Ateliers geplant.
Offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein Ort der außerschulischen Jugendbildung. In der
durch sozialpädagogische Fachkräfte gele iteten Einrichtung haben Kinder und Jugendliche
an Nachmittagen bis in die Abendstunden die Mö glichkeit, ihre Zeit zu verbringen. Die
Räume sollten einen einladenden, offenen und gemütlichen Charakter haben und vielfältig
nutzbar sein. Die Nutzung der Räume kann sich im Laufe des Tages mehrfach ändern. Im
Aufenthaltsraum können bspw. mittags Hausau fgaben gemacht werden, am Nachmittag
gekocht und gegessen werden und am Abend eine Teeniedisco stattfinden.
Raumprogramm
Aufenthaltsraum 100 m²
Kochen 20 m²
Gruppenräume 85 m²
(1x 25 m² & 1x 60m² teilbar)
Besprechungs-/ PC-Raum 40 m²
Lager 29 m²
Büro 20 m²
Atelier (teilbar in 2) 60 m²
Lager Atelier 30 m²
Gesamtfläche 384 m²
- 4 -
Gebäude
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement schlägt die folgende bauliche Umsetzung der
Bauaufgabe vor: Eine eingeschossige Bauweise, eventuell mit einer Orientierung nach
Norden, aufgrund der besonderen Blickbeziehung auf dem erhöhten Plateau des ehemaligen
Kasernengeländes. Die Räume sollen um ein zentrales Foyer angeordnet werden, wobei das
Foyer als Treffpunkt dient und über einen Tresen versorgt wird. Außerdem soll eine Loggia
ausgebildet werden, um die Möglichkeit einer Nutzung des Gebäudes außerhalb der
Öffnungszeiten zu schaffen.
Studie des Eigenbetriebs Immobilienmanagement
Bebauungsplan
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Umsetzung der Klimaschutzziele
Zur Erreichung einer CO 2-Reduktion werden vordringlich nachwachsende Rohstoffe
verwendet. Der Anteil der grauen Energie wird als Grundlage bei Baustoffentscheidungen
nachgewiesen.
Zudem wird bei der Auswahl der Baustoffe vordringlich deren Recycelbarkeit bewertet und
nach Möglichkeit auf V erbundbaustoffe verzichtet, um eine Trennung der Materialien nach
der Beendigung des Lebens zyklusses zu erreichen.
Die hochwärmegedämmte Ausführung der Hüllflächen, das günstige Fläche/Volumen -
Verhältnis aufgrund der kompakten Bauweise, der ausgewogene Fe nsteranteil und eine
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sollen, zusammen mit einer Photovoltaik -Anlage,
das Erreichen des EH 40 -Nachhaltigkeit (EH/EG 40 NH) Standards ermöglichen, um die
aktuellen Anforderungen einer Förderung durch die Kreditanstalt fü r Wiederaufbau zu
erreichen. Gemäß den Anforderungen der KfW soll das Gebäude mit dem Qualitätssiegel
Nachhaltiges Gebäude (QNG) zertifiziert werden.
Sommerlicher Wärmeschutz und eine extensive Dachbegrünung sollen eine Aufheizung des
Gebäudes verhindern und dienen der Speicherung von Niederschlägen.
Die Stromversorgung wird durch eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes ergänzt.
Es soll eine Nachhaltigkeitsbetrachtung der Investitionsentscheidungen auf der Grundlage
des Lebenszyklusmodells, das die Investitionskosten mit den Betriebskosten über eine
Laufzeit von 30 Jahren betrachtet, im Rahmen der Entwurfsplanung durchgeführt werden.
Planung
Die vorliegende Magistratsvorlage beinhaltet zunächst nur Planungsleistungen bis
einschließlich Leistu ngsphase 3 zur Erstellung einer Entwurfsplanung und einer
Kostenberechnung. Bei der Wahl des Vergabeverfahrens ist die Höhe des Gesamthonorars für
alle Leistungsphasen zu berücksichtigen.
Projektleitung
Die Projektleitung und das Projektmanagement liegen beim Eigenbetrieb
Immobilienmanagement.
Dezernat I Dezernat II Dezernat IV
Jochen Partsch Barbara Akdeniz André Schellenberg
Oberbürgermeister Bürgermeisterin Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (5)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2022/0147
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 11.05.2022
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00