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2012/0311

Eigenbetrieb Immobilienmanagement Bericht zum Frauenförderplan für die Jahre 2009 und 2010 für den Eigenbetrieb Immobilienmanagement

Magistratsvorlage 22.08.2012

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Bericht nach $ 6 Abs. 6 HGIG zum

Frauenförderplan des Eigenbetriebes Immobilienmanagement Darmstadt

Berichtszeitraum 2009/2010
Darmstadt, 12. Juli 2012
Frauenbeauftragte IDA
25 96

Beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement ist festzustellen, dass sich der Frauenanteil bei
den Beamtinnen/Beamten seit Erstellung des Frauenförderplanes 2009 nur geringfügig
verändert hat, jedoch weiterhin (knapp) über 50 % liegt. Dies zieht sich durch alle
Gehaltsgruppen, wobei eine 100 % ige weibliche Belegung im höheren Dienst vorliegt

(Betriebsleiterin).

Im Bereich der Tarifbeschäftigten ist die Sache differenzierter zu betrachten.

In den Entgeltstufen 5 und 6 handelt es sich um überwiegend männliche Beschäftigte, wovon
81 ausschließlich als Hausmeister und Sportplatz/Hallenwarte eingestellt sind (gesamt ca.
104, Männer 86,5, Frauen 19,4). Grenzen wir nun diese beiden Tarifgruppen aus ergibt sich
folgendes Bild:

In den Entgeltgruppen 1-4 +7 -9 gibt es gesamt 26,79 Beschäftigte,

davon 17,89 weibliche (66,78 %) und 8,99 männliche.

In den Entgeltgruppen 10 - 14 gibt es gesamt 38,45 Beschäftigte,

davon 13,58 weibliche (35,32 %) und 24,87 männliche.

Hier ist eine klare Unterbesetzung durch weibliche Beschäftigte zu erkennen. Bei diversen
Stellenausschreibungen und Vorstellungsgesprächen wurde natürlich auch auf diesen Aspekt
geachtet. Leider gab es nicht immer fachliche Entscheidungsgrundlagen für die
Bewerberinnen. Es gab in den Fachbereichen 5 ausgeschriebene Stellen in den
Entgeltgruppen 10 (zwei Stellen aus dem Konjunkturprogramm), welche mit 3 Frauen
(Teilzeitstunden auf 2 Stellen gerechnet, 2 x 32, 1 x 20 Std.) und 2 Männern besetzt wurden.
Eine Stelle blieb unbesetzt. Eine Entscheidung für weitere weibliche Bewerberinnen war nicht
möglich, zumal die Interessentinnen auch die Höhe der Entgeltgruppe als unzureichend
empfanden.

Im Bereich der Teilzeitbeschäftigung gibt es bei IDA gute Möglichkeiten, die bei den
Tarifbeschäftigten in den Entgeltgruppen 1 - 12 und bei den Beamten im gehobenen Dienst
in Anspruch genommen werden. Hier ist ein eindeutiger Frauenüberhang zu erkennen, was
sich überwiegend in Kinderbetreuung/Familienpflege begründet. Die Arbeitszeiten sind
angenehm flexibel, aufgrund des Zeitsystemes aber auch in guter Abstimmung innerhalb der

Fachbereiche.

Durch die Nichtbesetzung von frei gewordenen Stellen bei IDA, Stand 31.08.2012:

zehn Hausmeisterstellen, drei Stellen in den technischen Fachbereichen und je eine Stelle im
Rechnungswesen bzw. Sekretariatsbereich, ergibt sich generell eine erhöhte Belastung von
allen Beschäftigten.

Durch die AG HGIG wurde im Berichtszeitraum die bisher geltende Dienstvereinbarung zum
Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz überarbeitet und auf den Weg gebracht.

Die neue Dienstvereinbarung wurde beschlossen am 19.11.2009.

Somit haben Betroffene jetzt noch bessere Möglichkeiten als bisher, sich gegen sexuelle
Übergriffe am Arbeitsplatz zu wehren.

Ebenso wurde die Dienstvereinbarung zum Stellenbesetzungsverfahren überarbeitet und ein
Interviewleitfaden für die Bewerbungsgespräche entwickelt, dies wurde beschlossen am
07.09.2010. Diese neuen Grundlagen sollen sicherstellen, dass die Auswahl der Bewerberinnen
und Bewerber geschlechtergerecht erfolgt.

Aufgestellt:

Ute Möser
Frauenbeauftragte Eigenbetrieb Immobilienmanagement

Darmstadt, 12.07.2012
65-80-00/90-P/Frauenbeauftragte

N (N.
Marit Werner Rainer! Zel
1. Betriebsleiterin Techn. Angestellter

Möser
Amtfrau

2012/0311

1758 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
04.09.2012 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat III  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2012/0311 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Eigenbetrieb Immobilienmanagement 
Bericht zum Frauenförderplan für die Jahre 2009 und 2010 für den Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
 
Vorlage vom: 22.08.2012 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Bericht zum Frauenförderplan für die Jahre 2009 und 2010 des Eigenbetriebes 
Immobilienmanagement wird zur Kenntnis genommen und an die Stadtverordnetenversammlung zur 
Kenntnisnahme weitergeleitet. 
 
 
 
 
 
Anlagen: Bericht zum Frauenförderplan für die Jahre 2009 und 2010 
Beschluss der Betriebskommission des Eigenbetriebes Immobilienmanagement

Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22.08.2012  
 
 
 
Der Magistrat nimmt den Bericht des Eigenbetriebes Immob ilienmanagement zum Frauenförderplan 
für die Jahre 2009 und 2010 zur Kenntnis und leitet diesen an die Stadtverordnetenversammlung 
zur Kenntnisnahme weiter. 
 
 
 
 
Darmstadt, 22.08.2012 
65-80-00 
 
 
 
 
Die Dezernentin III 
 
 
 
 
Brigitte Lindscheid 
Stadträtin

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5841 Zeichen

Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA)

Vorlage für die Betriebskommission des Eigenbetriebes IDA
zur Sitzung am 15.08.2012

Tagesordnungspunkt: 12

Betreff: Bericht zum Frauenförderplan für die Jahre 2009 und 2010 für den Eigenbetrieb
Immobilienmanagement

Vorlage vom 12.07.2012 zu beschließen:

1. Die Betriebskommission nimmt den Bericht zum Frauenförderplan zur Umsetzung des
Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes zur Kenntnis.

2. Der Bericht ist dem Magistrat zur Kenntnis zu geben.

3. Der Bericht ist der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis zu geben.

Beschluss-Nr. 2012/014 der Betriebskommission IDA vom 15.08.2012:

Die Betriebskommission nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Mare N

Marit Werner Joachim Lisowski
1. Betriebsleiterin Techn.Betriebsleiter

Nr. U (
u ıDA (S$eo-ce W-6
EU Yu Dez. —, IP, O1.0e)

2
Begründungsseite an die Betriebskommission des Eigenbetriebes Immobilienmanagement
Darmstadt vom 12.07.2012:

Zahl der Tarifbeschäftigten Stand 31.12.2009

Mn mt Frauen
äquivalente äquivalente |
14 2,00 0,00 0,00%
2,00) 1,00 50,00%
5,00 0,00 0,00%
23,34) 9,55 =
5:51 1,51 27,40%
9 6,97 3,97 56,96%
8 8,00 7,00 87,50%
7 2,00 0,00 0,00%
6 67,78] 10,78 15,90%
5 32,65 4,15) 12,71%
3 5,00 3,00) 60,00%
2Ü 1,35 1,35 100,00%
2 | 0,26 0,1 50,00%)
1 0,57 0,21 36,84%,
Zahl der Beamtinnen und Beamten Stand 31.12.2009
T
BBesG Gesamt Frauen en
Besoldungs- . Vollzeit- . Vollzeit- Prozent
gruppe äquivalente äquivalente
h.D. A 14 1,00 1,00 100,00%
g.D. A 13 1,00 0,00) 0,00%,
g.D. A 12 2,50 0,50 20,00%
g.D. A 11 8,26 5,26 63,68%
.D. A 10 2,40 1,40 58,33%
ED 9 1,00 0,00 0,00%
m.D.A 9 1,00 1,00 100,00%
m.D.A 7 1,00 0,00) 0,00%,

Zahl der Tarifbeschäftigten

Stand 31.12.2010

I äquivalente äquivalente

14 2,00) 0,00) 0,00%
13 2.00 1,00) 50,00%
12 —- 308 0,00 0,00%
11 25,55 10,76 42,11%
10 5,82 1,82) 31,27%
79 3,0 5,08) 55,95%
8 9,0 8,00] 88,89%
7 2,00 0,00 0,00%
6 71,29 11,29 15,84%
5 32,65 6,15 18,84%
4 0,51 0,51 100,00%
3 3,00 2,0 66,67%
2Ü 1,86 1,86 100,00%
0,77) 83,12%
36,84%
Zahl der Beamtinnen und Beamten Stand 31.12.2010

BBesG Gesamt Frauen Frauän

Besoldungs- \ Vollzeit- i Vollzeit- Prozent

gruppe äquivalente äquivalente

h.D. A 14 1,00 1,00 100,00%
g.D. A 13 1,00 0,00] 0,00%
.D. A 12 2,50 0,50) 20,00%,
.D.A 11 9,26) 6,26) 67,60%
g.D. A 10 1,90) 0,90 47,37%
g.D. A 9 1,00 0,00) 0,00%
m.D.A 9 1,00) 1,00) 100,00%,
m.D.A 7 1,00) 0,00] 0,00%)

Bericht nach $ 6 Abs. 6 HGIG zum

Frauenförderplan des Eigenbetriebes Immobilienmanagement Darmstadt

Berichtszeitraum 2009/2010
Darmstadt, 12. Juli 2012
Frauenbeauftragte IDA
25 96

Beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement ist festzustellen, dass sich der Frauenanteil bei
den Beamtinnen/Beamten seit Erstellung des Frauenförderplanes 2009 nur geringfügig
verändert hat, jedoch weiterhin (knapp) über 50 % liegt. Dies zieht sich durch alle
Gehaltsgruppen, wobei eine 100 % ige weibliche Belegung im höheren Dienst vorliegt

(Betriebsleiterin).

Im Bereich der Tarifbeschäftigten ist die Sache differenzierter zu betrachten.

In den Entgeltstufen 5 und 6 handelt es sich um überwiegend männliche Beschäftigte, wovon
81 ausschließlich als Hausmeister und Sportplatz/Hallenwarte eingestellt sind (gesamt ca.
104, Männer 86,5, Frauen 19,4). Grenzen wir nun diese beiden Tarifgruppen aus ergibt sich
folgendes Bild:

In den Entgeltgruppen 1-4 + 7 - 9 gibt es gesamt 26,79 Beschäftigte,

davon 17,89 weibliche (66,78 %) und 8,99 männliche.

In den Entgeltgruppen 10 - 14 gibt es gesamt 38,45 Beschäftigte,

davon 13,58 weibliche (35,32 %) und 24,87 männliche.

Hier ist eine klare Unterbesetzung durch weibliche Beschäftigte zu erkennen. Bei diversen
Stellenausschreibungen und Vorstellungsgesprächen wurde natürlich auch auf diesen Aspekt
geachtet. Leider gab es nicht immer fachliche Entscheidungsgrundlagen für die
Bewerberinnen. Es gab in den Fachbereichen 5 ausgeschriebene Stellen in den
Entgeltgruppen 10 (zwei Stellen aus dem Konjunkturprogramm), welche mit 3 Frauen
(Teilzeitstunden auf 2 Stellen gerechnet, 2 x 32, 1 x 20 Std.) und 2 Männern besetzt wurden.
Eine Stelle blieb unbesetzt. Eine Entscheidung für weitere weibliche Bewerberinnen war nicht
möglich, zumal die Interessentinnen auch die Höhe der Entgeltgruppe als unzureichend

empfanden.

Im Bereich der Teilzeitbeschäftigung gibt es bei IDA gute Möglichkeiten, die bei den
Tarifbeschäftigten in den Entgeltgruppen 1 - 12 und bei den Beamten im gehobenen Dienst
in Anspruch genommen werden. Hier ist ein eindeutiger Frauenüberhang zu erkennen, was
sich überwiegend in Kinderbetreuung/Familienpflege begründet. Die Arbeitszeiten sind
angenehm flexibel, aufgrund des Zeitsystemes aber auch in guter Abstimmung innerhalb der
Fachbereiche.

Durch die Nichtbesetzung von frei gewordenen Stellen bei IDA, Stand 31.08.2012:

zehn Hausmeisterstellen, drei Stellen in den technischen Fachbereichen und je eine Stelle im
Rechnungswesen bzw. Sekretariatsbereich, ergibt sich generell eine erhöhte Belastung von
allen Beschäftigten.

Durch die AG HGIG wurde im Berichtszeitraum die bisher geltende Dienstvereinbarung zum
Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz überarbeitet und auf den Weg gebracht.

Die neue Dienstvereinbarung wurde beschlossen am 19.11.2009.

Somit haben Betroffene jetzt noch bessere Möglichkeiten als bisher, sich gegen sexuelle
Übergriffe am Arbeitsplatz zu wehren.

Ebenso wurde die Dienstvereinbarung zum Stellenbesetzungsverfahren überarbeitet und ein
Interviewleitfaden für die Bewerbungsgespräche entwickelt, dies wurde beschlossen am
07.09.2010. Diese neuen Grundlagen sollen sicherstellen, dass die Auswahl der Bewerberinnen
und Bewerber geschlechtergerecht erfolgt.

Aufgestellt:

Ute Möser
Frauenbeauftragte Eigenbetrieb Immobilienmanagement

Darmstadt, 12.07.2012
65-80-00/90-P/Frauenbeauftragte

An

Marit Werner
1. Betriebsleiterin Techn! Angestellter

Möser

Beratungsverlauf (4)

TOP 386
TOP 5
TOP 12
TOP 33

Details

Vorlagen-Nr.
2012/0311
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.08.2012
Erstellt
29.09.2026 00:00