2018/0041
Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017
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Punkt 17: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017 - Kenntnisnahme - (V-Nr. 2018/0041) Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
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Punkt 7: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017 (V-Nr. 2018/0041) Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.
2018/0041
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
14.02.2018
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Stadtplanungsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
III 61
IV 20
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2018/0041
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 5470-10
Kostenstelle: 066-190-1000 Investitionsnummer: 09066-6101
Kostenträger: Stadt Darmstadt Sachkonto:
Betreff: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten;
Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017
Vorlage vom: 08.02.2018
Beschlussvorschlag :
Das Ergebnis des Prüfauftrages hinsichtlich der Einführung einer einjährigen Testphase zweier
Expressbusverbindungen f ür Studierende der TU Darmstadt wird zur Kenntnis genommen.
Anlagen: 2018-01-31_Bau_Sitzungsanlage_1
Stellungnahme_Expressbus
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.02.2018
In der Stadtverordnetenversammlung vom 19.12.2017 wurde folgender Beschluss gefasst:
Der Magistrat wird beauftragt, die Einführung einer einjährigen Testphase zweier
Expressbusverbindungen für Studierende der TU Darmstadt zu prüfen und das Ergebnis im
Bauausschuss am 31. Januar 2018 vorzustellen
Ergebnis:
Eine probeweise Einführung zweier neuer Expressbuslinien ist nach einer Untersuchun g der
HEAG mobilo nicht zielführend. Eine mögliche Umsetzung bräuchte ca. ein Jahr Vorlauf und
ist im kommenden Sommer - und Wintersemester nicht realisierbar. Erste Ergebnisse
könnten frühestens in 2019 vorliegen.
Weitere Argumente gegen den Antrag sind, dass die Einsparungen durch die Linie KU nur zur
Finanzierung des TU Express 1 reichen. Durch die neue Linie TU Express 2 fallen jä hrlich
Mehrkosten in Höhe bis zu ca . 850.000 Euro pro Jahr an.
Praktische Fahrversuche auf den Linienrouten TU Express 1 und 2 haben gezeigt, dass die
Expressbusse nicht schneller sind als die Linien K und KU. Es ist davon auszugehen, dass die
Linie K stärker nachgefragt wird, da die Reisezeit der Linie K gegenüber den Expressbu ssen
schneller ist.
Das neue Linienkonzept hat keinen Mehrwert zum bestehenden ÖPNV, da keine weitere
innerstädtische Erschließung erreicht wird. Die beiden Linien spiegeln eine reine
Studentenlinie wieder.
Die Stellungnahme der Heag mobilo sowie die Prä sentation, mit der das Ergebnis am 31.
Januar 2018 im Bauausschuss vorgestellt wurden, sind dieser Magistratsvorlage als Anlage
beigefügt.
Darmstadt, den 08.02.2018
III / 61.4 ÖPNV ma
Dezernentin III
Dr. Barbara Boczek
Stadträtin
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HeE35 = MOBILO Stellungnahme für Bauausschuss zum Antrag Test Schnellbusline Auftrag Gemäß dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 19.12.2017 wurde untersucht, ob und wie ein Schnellbuskonzept zu Beginn des Sommersemesters (1. April 2018) für ein Jahr testweise mit den beiden Bedienabschnitten a) Kongresszentrum - Lichtwiese (TU-Express 1) und b) Hauptbahnhof - Lichtwiese (TU-Express 2) realisiert werden kann. Die Idec dabei war, die Linie KU einzustellen und die dabei frei werdenden finanziellen und betrieblichen Mittel für das angedachte Schneilbuskonzept einzusetzen. Ergebnis Das angedachte Schnellbuskonzept zu erproben, bräuchte etwa ein Jahr Vorlauf und ist daher im Jahr 2018 nicht zu realisieren. Die finanziellen und betrieblichen Mittel der KU reichen nur, allenfalls einen Teil der Kosten des Schnellbuskonzepts zu decken. Ein einjähriger Test wäre mit Mehrkosten von schätzungsweise rund 860.000 Euro verbunden. Das Schnellbuskonzept bringt für die Fahrgäste keinerlei Vorteile, denn sie kämen mit den Schnell- bussen im Vergleich zu heute nicht schneller als Ziel. Der mit der Einführung der Schnellbusse ver- bundene Verzicht auf die KU würde das Angebot sogar verschlechtern, denn ein Großteil der Fahr- gäste könnte aufgrund der Umfahrung des Zentrums das Schnellbusangebot nicht nutzen. Wegen der fehlenden Vorteile würde das Angebot kaum angenommen, die Linie K daher nicht entlastet. Für die Studierenden und Bediensteten der TU und die Stadtbevölkerung im Allgemeinen würde das Angebot keinerlei Vorteile bringen. Für die Bewohner des Woogsviertels würde sich die Angebotssituation so- gar verschlechtern. Erläuterung I Kapazitäten Die Umlaufzeit für einen Kurs mit der Strecke Hbf - Lichtwiese — Hbf (TU Express 2) beträgt ca. 45 Minuten. Der Umlauf Lichtwiese — Kongresszentrum - Lichtwiese (TU Express 1) benötigt ca. 17 Mi- nuten. Für die heutige Betriebsleistung der Linie KU werden insgesamt zwei Gelenkbusse eingesetzt. Mit diesen beiden Bussen könnte nur die Verbindung Lichtwiese — Kongresszentrum (TU Express 1) in einem Viertelstundentakt dargestellt werden. Sollen beide Abschnitte bedient werden, ließe sich verlässlich nur ein Fahrplan im Stundentakt realisieren. Ein Schnellbuskonzept, das — speziell für Studenten — eine echte Alternative zur Linie K darstellen soll, sollte über eine Betriebszeit von elf Stunden einen Viertelstundentakt bieten. Dafür würden bei den angedachten Expressbus-Routen insgesamt sechs Gelenkbusse benötigt, also vier mehr als der- zeit für die Leistung der KU, die ab Luisenplatz als eine verlängerte Linie 5515/5516 gefahren wird. Eine Linienleistung in dieser Größenordnung zusätzlich zu realisieren, braucht einen planerischen Vorlauf von etwa einem Jahr. Das hat mehrere Gründe: Bundesweit gibt es einen Mangel an Busfahrern. Auch die HEAG mobiBus hat Mühe, Personal zu finden, um die aktuelle Betriebsleistung abzudecken. Eine Befristung des An- gebots auf ein Jahr erschwert die Umsetzung zusätzlich. Busse für ein Jahr zu kaufen, macht be- triebswirtschaftlich keinen Sinn. Auch die Anmietung von Gelenkbussen ist angesichts der Marktsitua- tion schwierig. Die Busse müssten zudem nachrichtentechnisch ausgestattet werden (für Lichtsignal- steuerung und Vertriebssysteme, Fahrgastinformation, Sprech- und Datenfunk). Weder zum Sommer- noch zum Wintersemester ist eine solche Testlinie faktisch zu realisieren. Bis zu dem Testbetrieb ausgewertete verlässliche Ergebnisse vorliegen, würde es von heute aus gesehen vermutlich mindestens zwei Jahre dauern. II Kosten Selbst wenn die Linienleistung der KU gegen gerechnet würde (die im Umfang mit der Bedienung Lichtwiese -Kongresszentrum - Lichtwiese vergleichbar ist), bleiben Mehrkosten für vier Gelenkbusse mit Fahrer in Höhe von rund 850.000 Euro/Jahr. Kalkulationsgrundlage ist der Verkehrsvertrag der HEAG mobiBus mit der Stadt und der DADINA. Allerdings wurde erst im Dezember 2017 der Be- schluss gefasst, dass HEAG mobiBus die KU ab dem 26. Februar 2018 ganzjährig fährt, und ein ent- sprechender Vertrag geschlossen. Ill Rechtliche Rahmenvorgaben Die Stadt müsste diese Linienleistung als Zusatzleistung beauftragen. Das Verkehrsunternehmen wiederum müsste beim Regierungspräsidium einen Genehmigungsantrag für eine gemeinwirtschaftli- che Linie erstellen. Fahrpläne und Dienstpläne bedürfen der Genehmigung. IV Betriebliche Machbarkeit + Linienführung - Haltepunkte Um die betriebliche Machbarkeit des angedachten Schnellbuskonzepts zu prüfen, hat die HEAG mobiBus an verschiedenen Tagen und zu unterschiedlichen Uhrzeiten Probefahrten auf den ange- dachten Routen TU-Express 1und TU-Express 2 durchgeführt. Dabei sind mehrere Schwierigkeiten deutlich geworden, die der Idee eines Schnellbuskonzepts entgegenstehen: Die Schnellbusse können die ÖV-Trasse in der Rheinstraße nicht mit Zeitvorteil nutzen, weil sie vom übrigen Linienverkehr aus- gebremst werden. Daher müssten die Schnellbusse die Rheinstraße und die Neckarstraße auf der regulären Fahrbahn nutzen. Das wäre eine zusätzliche Belastung für den Autoverkehr und ein Risiko für die angedachte Schnelligkeit und Pünktlichkeit der Linien, denn die Busse sind immer nur so schnell wie der übrige Autoverkehr. Damit die Busse im weiteren Verlauf vom Gleiskörper der Neckarstraße gefährdungsfrei in die Hügel- straße abbiegen können, müsste in der Neckarstraße eine zusätzliche Signalisierung eingerichtet werden, dies würde jedoch die Leistungsfähigkeit in der Neckarstraße weiter beeinträchtigen. Im weiteren Verlauf der vorgeschlagenen Routenführung befahren die Schnellbusse die hoch belaste- te Hügelstraße und mit Landgraf-Georg-, Hanauer und Heinrichstraße weitere staugefährdete Stra- Ren. Eine Wendemöglichkeit für den TU-Express 2 am Hauptbahnhof gäbe es lediglich am ZOB. Welche Haltemöglichkeiten es dort genau gibt, ist angesichts der hohen Auslastung dort derzeit offen und müsste im Detail untersucht werden. Ungelöst ist auch die Halteposition am Darmstadtium. Die Schnellbusse könnten dort nicht verlässlich halten, denn der AirLiner steht dort für die Dauer der Wendezeit. In der Folge ist der Haltepunkt — auch durch weitere Reisebusse - oftmals belegt, eine verlässliche Nutzungsmöglichkeit ist nicht ge- geben. » Fahrzeiten Da die Schnellbusse nicht auf einer ÖV-Spur fahren können, variiert die Fahrtzeit je nach Verkehrs- aufkommen. Für einen stabilen Fahrplan ist daher immer die längste Fahrtzeit einzukalkulieren. Nach den durchgeführten Probefahrten zu unterschiedlichen Tageszeiten wäre für die Schnellbusverbin- dung Hauptbahnhof - Kongresszentrum - Lichtwiese (TU-Express 2) eine Fahrtzeit von 22 Minuten anzusetzen. In der Gegenrichtung bräuchte der Bus angesichts der verkehrlich bedingt längeren Fahrstrecke noch mehr Zeit. Die Schnellbusse sind daher in beiden Richtungen abhängig vom allge- meinen Verkehrsfluss und zu keiner Zeit schneller als das heute bestehende ÖPNV-Angebot mit den Linien K und KU. V Fahrgastnutzen Für Fahrgäste bietet das angedachte Schnellbuskonzept keinerlei Vorteil gegenüber dem heutigen Busangebbot. Nicht nur, weil die Fahrzeit länger ist, sondern vor allem auch, weil angesichts der ange- dachten Routenführung weit mehr als die Hälfte der Fahrgäste, die zur Lichtwiese wollen, das Änge- bot gar nicht nutzen können, denn zentrale Haltepunkte wie Luisenplatz und Schloss würden von den Schnellbussen nicht bedient werden.
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Punkt 10: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017 (V-Nr. 2018/0041) Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
14.02.2018
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Stadtplanungsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
III 61
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2018/0041
Magistratsbeschluss -Nr.
64
Internetfähig
Produkt-Nr.: 5470-10
Kostenstelle: 066-190-1000 Investitionsnummer: 09066-6101
Kostenträger: Stadt Darmstadt Sachkonto:
Betreff: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten;
Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017
Vorlage vom: 08.02.2018
Beschlussvorschlag :
Das Ergebnis des Prüfauftrages hinsichtlich der Einführung einer einjährigen Testphase zweier
Expressbusverbindungen für Studierende der TU Darmstadt wird zur Kenntnis genommen.
Anlagen: 2018-01-31_Bau_Sitzungsanlage_1
Stellungnahme_Expressbus
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 3 -
Beschluss des Magistrats vom 21.02.2018
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.02.2018
In der Stadtverordnetenversammlung vom 19.12.2017 wurde folgender Beschluss gefasst:
Der Magistrat wird beauftragt, die Einführung einer einjährigen Testphase zweier
Expressbusverbindungen für Studierende der TU Darmstadt zu prüfen und das Ergebnis im
Bauausschuss am 31. Januar 2018 vorzustellen
Ergebnis:
Eine probeweise Einführung zweier neuer Expressbuslinien ist nach einer Untersuchung der
HEAG mobilo nicht zielführend. Eine mögliche Umsetzung bräuchte ca. ein Jahr V orlauf und
ist im kommenden Sommer - und Wintersemester nicht realisierbar. Erste Ergebnisse
könnten frühestens in 2019 vorliegen.
Weitere Argumente gegen den Antrag sind, dass die Einsparungen durch die Linie KU nur zur
Finanzierung des TU Express 1 reich en. Durch die neue Linie TU Express 2 fallen jährlich
Mehrkosten in Höhe bis zu ca. 850.000 Euro pro Jahr an.
Praktische Fahrversuche auf den Linienrouten TU Express 1 und 2 haben gezeigt, dass die
Expressbusse nicht schneller sind als die Linien K und KU . Es ist davon auszugehen, dass die
Linie K stärker nachgefragt wird, da die Reisezeit der Linie K gegenüber den Expressbussen
schneller ist.
Das neue Linienkonzept hat keinen Mehrwert zum bestehenden ÖPNV, da keine weitere
innerstädtische Erschließung er reicht wird. Die beiden Linien spiegeln eine reine
Studentenlinie wieder.
Die Stellungnahme der Heag mobilo sowie die Präsentation, mit der das Ergebnis am 31.
Januar 2018 im Bauausschuss vorgestellt wurden, sind dieser Magistratsvorlage als Anlage
beigefügt.
Darmstadt, den 08.02.2018
III / 61.4 ÖPNV ma
Dezernentin III
Dr. Barbara Boczek
Stadträtin
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www.heagmobilo.de 01.02.2018
Stellungnahme
Michael Dirmeier, Geschäftsführer
31.1. 2018
Lässt sich das
vorgeschlagene
Schnellbuskonzept
TU Express 1
TU Express 2
für ein Jahr testen?
2 2
Lässt sich das Schnellbuskonzept testweise realisieren?
Auftrag
Gemäß dem Beschluss der STAVO vom 19.12.2017 wurde untersucht, ob und wie ein
Schnellbuskonzept zu Beginn des Sommersemesters (1. April 2018) für ein Jahr
testweise mit den beiden Bedienabschnitten
a) Kongresszentrum – Lichtwiese (TU Express 1) und
b) Hauptbahnhof – Lichtwiese (TU Express 2)
realisiert werden kann.
Idee: Statt Linie KU, frei werdende finanzielle und betriebliche Mittel für das angedachte
Schnellbuskonzept einsetzen
Stellungnahme Schnellbustest
3 3
Lässt sich das Schnellbuskonzept testweise realisieren?
Routenführung
Stellungnahme Schnellbustest
KU
TU EX 2: Umlauf 45 Min.
TU EX 1: Umlauf 17 Min.
Fahrzeugbedarf
6 Gelenkbusse
(im Vergleich zur KU + 4)
4 4
Alternativüberlegung
Was braucht eine Bedienung im üblichen Viertelstundentakt?
Stellungnahme Schnellbustest
Bedienzeit
6.30 Uhr 17.30 Uhr
11 Stunden
5 5
Was braucht eine Bedienung im Viertelstundentakt?
● TU Express 1: kostenneutral (= Lichtwiese – Kongresszentrum – Lichtwiese)
● TU Express 2: 4 Gelenkbusse mit Fahrer (Zusatzbedarf)
Summe rund 850.000 Euro/Jahr.
Kalkulationsbasis: Verkehrsvertrag der HEAG mobiBus mit der Stadt und der DADINA.
Nebenbemerkung
● Beschluss im Dezember 2017 zu Ganzjahresbetrieb der KU (gilt ab 26. Februar 2018)
● Leistung ist bestellt
Stellungnahme Schnellbustest
Kosten
6 6
Anforderungen
Rechtliche Rahmenvorgaben
● Die Stadt müsste diese Linienleistungen als Zusatzleistung beauftragen.
● Das Verkehrsunternehmen wiederum müsste beim Regierungspräsidium einen
Genehmigungsantrag für eine gemeinwirtschaftliche Linie erstellen.
● Fahrpläne und Dienstpläne bedürfen der Genehmigung.
Stellungnahme Schnellbustest
7 7
Betriebliche Anforderungen
Fahrpersonal
● Bundesweiter Mangel - auch bei HEAG mobiBus
● Befristung des Angebots auf ein Jahr erschwert Umsetzung
Busse
● Aktuell bei HEAG mobiBus keine Busse frei
● Kauf betriebswirtschaftlich wenig sinnvoll (1 Jahr)
● Gelenkbusse mit Euro 6 zur Miete nicht verfügbar
● Busse müssten zudem nachrichtentechnisch ausgestattet werden
(Lichtsignalsteuerung und Vertriebssysteme, Sprech- und Datenfunk,
Fahrgastinformation)
Fazit
● Realisierung braucht zirka ein Jahr Vorlauf – Umsetzung ist weder zum kommenden
Sommer- noch zum Wintersemester machbar.
● Ausgewertete verlässliche Ergebnisse von heute aus in zwei Jahren?
Stellungnahme Schnellbustest
8 8
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests
Linienführung – Haltepunkte
Fünf Testfahrten
auf den Routen TU Express 1 und TU Express 2 an verschiedenen Tagen und Uhrzeiten
im Dezember vor Weihnachten und am 24.1. 2018
Schwierige Verkehrsverhältnisse
● Rheinstraße mit Nahverkehrsspur
● Einbiegen von Neckar- in Hügelstraße
● Verkehrsbelastung Hügelstraße, Landgraf-Georg-, Hanauer und Heinrichstraße
● Haltepunkt Hauptbahnhof
● Haltepunkt Kongresszentrum
Stellungnahme Schnellbustest
9 9
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests
Kasinostraße/Rheinstraße
Stellungnahme Schnellbustest
10 10
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests
Einbiegen von Neckar- in Hügelstraße
Stellungnahme Schnellbustest
11 11
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests
Verkehrsbelastung Hügelstraße I (Rückstau)
Stellungnahme Schnellbustest
12 12
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests
Verkehrsbelastung Hügelstraße II
Stellungnahme Schnellbustest
13 13
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests
Verkehrsbelastung Landgraf-Georg-Straße
Stellungnahme Schnellbustest
14 14
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests
Haltepunkt Kongresszentrum/Cityring
Stellungnahme Schnellbustest
15 15
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests
Verkehrsbelastung Holzstraße
Stellungnahme Schnellbustest
16 16
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests
Verkehrsbelastung Ostbahnhof
Stellungnahme Schnellbustest
17 17
Fahrzeiten und Fahrgastnutzen
Schnellbusse sind nicht schnell!
Fahrbetrieb unzuverlässig, weil abhängig vom jeweiligen Verkehrsfluss
● Linie K: Hauptbahnhof – Luisenplatz - Schloss – TU-Mensa: 18 Minuten
● TU Express 1 (Hauptbahnhof – Kongresszentrum – Lichtwiese: 22 Minuten
Gegenrichtung wegen längerer Route (+ x Min.)
Die Schnellbusse sind nicht schneller als das bestehende Angebot von KU und KU!
Für Fahrgäste kein Vorteil
● Routenführung lässt mehr als die Hälfte der Fahrgäste außen vor (Kein Halt an
Luisenplatz und Schloss). Etwa ein Viertel der Fahrgäste will vom Hauptbahnhof zur
Lichtwiese
● Angebot im Woogsviertel würde sich mit dem Wegfall der KU verschlechtern
Stellungnahme Schnellbustest
18 18
Fazit
Ein Test lohnt sich nicht
● Schnellbusse sind nicht schneller als K und KU
● Keine innerstädtische Erschließung
● Angebotsverschlechterung im Woogsviertel
● Ein Jahr Vorlauf, keine Realisierung 2018
● Mittel der KU reichen nur für TU-Express 1, Mehrkosten ca. 850.000 Euro/Jahr
Stellungnahme Schnellbustest
www.heagmobilo.de 01.02.2018
Danke für Ihre Aufmerksamkeit
HEAG mobilo GmbH
Klappacher Straße 172
64285 Darmstadt
Ein Unternehmen der HEAG-Gruppe
Beratungsverlauf (4)
Orte (10)
- Rheinstraße
- Neckarstraße
- Hügelstraße
- Kasinostraße
- Klappacher Straße 172
- Luisenplatz
- Landgraf-Georg-Straße
- Heinrichstraße
- Am Hauptbahnhof
- Holzstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2018/0041
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 08.02.2018
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00