Mandari Insight

2018/0041

Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017

Magistratsvorlage 08.02.2018

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224 Zeichen

Punkt 17: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; 
Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2018/0041) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

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Punkt 7: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; 
Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017 
 (V-Nr. 2018/0041) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

2018/0041

3011 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
14.02.2018 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Stadtplanungsamt 
  OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III   61 
IV   20 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0041 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 5470-10 
Kostenstelle:  066-190-1000 Investitionsnummer:  09066-6101 
Kostenträger:  Stadt Darmstadt  Sachkonto:       
 
Betreff: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; 
Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017  
 
Vorlage vom: 08.02.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Das Ergebnis des Prüfauftrages hinsichtlich der Einführung einer einjährigen Testphase zweier 
Expressbusverbindungen f ür Studierende der TU Darmstadt  wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: 2018-01-31_Bau_Sitzungsanlage_1  
Stellungnahme_Expressbus  
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.02.2018 
 
In der Stadtverordnetenversammlung vom 19.12.2017 wurde folgender Beschluss gefasst:  
 
Der Magistrat wird beauftragt, die Einführung einer einjährigen Testphase zweier 
Expressbusverbindungen für Studierende der TU Darmstadt zu prüfen und das Ergebnis im 
Bauausschuss am 31. Januar 2018 vorzustellen 
 
 
Ergebnis: 
 
Eine probeweise Einführung zweier neuer Expressbuslinien ist nach einer Untersuchun g der 
HEAG mobilo nicht zielführend. Eine mögliche Umsetzung bräuchte ca. ein Jahr Vorlauf und 
ist im kommenden Sommer - und Wintersemester nicht realisierbar.  Erste Ergebnisse 
könnten frühestens in 2019 vorliegen.  
 
Weitere Argumente gegen den Antrag sind, dass die Einsparungen durch die Linie KU nur zur 
Finanzierung des TU Express 1  reichen. Durch die neue Linie TU Express 2 fallen jä hrlich 
Mehrkosten in Höhe bis zu ca . 850.000 Euro pro Jahr an. 
 
Praktische Fahrversuche auf den Linienrouten TU Express 1 und 2 haben gezeigt, dass die 
Expressbusse nicht schneller sind als die Linien K und KU. Es ist davon auszugehen, dass die 
Linie K stärker nachgefragt  wird, da die Reisezeit der Linie K gegenüber den Expressbu ssen 
schneller ist.  
 
Das neue Linienkonzept hat keinen Mehrwert zum  bestehenden ÖPNV, da keine weitere 
innerstädtische Erschließung erreicht  wird. Die beiden Linien spiegeln  eine reine 
Studentenlinie  wieder. 
 
Die Stellungnahme der Heag mobilo sowie die Prä sentation, mit der das Ergebnis am 31. 
Januar 2018 im Bauausschuss vorgestellt wurden, sind dieser Magistratsvorlage als Anlage 
beigefügt.  
 
 
Darmstadt, den 08.02.2018 
III / 61.4 ÖPNV ma 
 
Dezernentin III     
 
 
Dr. Barbara Boczek     
Stadträtin

anlage 2

7416 Zeichen

HeE35 =
MOBILO

Stellungnahme für Bauausschuss zum Antrag Test Schnellbusline

Auftrag

Gemäß dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 19.12.2017 wurde untersucht, ob und
wie ein Schnellbuskonzept zu Beginn des Sommersemesters (1. April 2018) für ein Jahr testweise mit
den beiden Bedienabschnitten

a) Kongresszentrum - Lichtwiese (TU-Express 1) und
b) Hauptbahnhof - Lichtwiese (TU-Express 2)

realisiert werden kann. Die Idec dabei war, die Linie KU einzustellen und die dabei frei werdenden
finanziellen und betrieblichen Mittel für das angedachte Schneilbuskonzept einzusetzen.

Ergebnis

Das angedachte Schnellbuskonzept zu erproben, bräuchte etwa ein Jahr Vorlauf und ist daher im Jahr
2018 nicht zu realisieren. Die finanziellen und betrieblichen Mittel der KU reichen nur, allenfalls einen
Teil der Kosten des Schnellbuskonzepts zu decken. Ein einjähriger Test wäre mit Mehrkosten von
schätzungsweise rund 860.000 Euro verbunden.

Das Schnellbuskonzept bringt für die Fahrgäste keinerlei Vorteile, denn sie kämen mit den Schnell-
bussen im Vergleich zu heute nicht schneller als Ziel. Der mit der Einführung der Schnellbusse ver-
bundene Verzicht auf die KU würde das Angebot sogar verschlechtern, denn ein Großteil der Fahr-
gäste könnte aufgrund der Umfahrung des Zentrums das Schnellbusangebot nicht nutzen. Wegen der
fehlenden Vorteile würde das Angebot kaum angenommen, die Linie K daher nicht entlastet. Für die
Studierenden und Bediensteten der TU und die Stadtbevölkerung im Allgemeinen würde das Angebot
keinerlei Vorteile bringen. Für die Bewohner des Woogsviertels würde sich die Angebotssituation so-
gar verschlechtern.

Erläuterung
I Kapazitäten

Die Umlaufzeit für einen Kurs mit der Strecke Hbf - Lichtwiese — Hbf (TU Express 2) beträgt ca. 45
Minuten. Der Umlauf Lichtwiese — Kongresszentrum - Lichtwiese (TU Express 1) benötigt ca. 17 Mi-
nuten. Für die heutige Betriebsleistung der Linie KU werden insgesamt zwei Gelenkbusse eingesetzt.
Mit diesen beiden Bussen könnte nur die Verbindung Lichtwiese — Kongresszentrum (TU Express 1)
in einem Viertelstundentakt dargestellt werden. Sollen beide Abschnitte bedient werden, ließe sich
verlässlich nur ein Fahrplan im Stundentakt realisieren.

Ein Schnellbuskonzept, das — speziell für Studenten — eine echte Alternative zur Linie K darstellen
soll, sollte über eine Betriebszeit von elf Stunden einen Viertelstundentakt bieten. Dafür würden bei
den angedachten Expressbus-Routen insgesamt sechs Gelenkbusse benötigt, also vier mehr als der-
zeit für die Leistung der KU, die ab Luisenplatz als eine verlängerte Linie 5515/5516 gefahren wird.
Eine Linienleistung in dieser Größenordnung zusätzlich zu realisieren, braucht einen planerischen
Vorlauf von etwa einem Jahr.

Das hat mehrere Gründe: Bundesweit gibt es einen Mangel an Busfahrern. Auch die HEAG mobiBus
hat Mühe, Personal zu finden, um die aktuelle Betriebsleistung abzudecken. Eine Befristung des An-
gebots auf ein Jahr erschwert die Umsetzung zusätzlich. Busse für ein Jahr zu kaufen, macht be-

triebswirtschaftlich keinen Sinn. Auch die Anmietung von Gelenkbussen ist angesichts der Marktsitua-
tion schwierig. Die Busse müssten zudem nachrichtentechnisch ausgestattet werden (für Lichtsignal-
steuerung und Vertriebssysteme, Fahrgastinformation, Sprech- und Datenfunk).

Weder zum Sommer- noch zum Wintersemester ist eine solche Testlinie faktisch zu realisieren. Bis zu
dem Testbetrieb ausgewertete verlässliche Ergebnisse vorliegen, würde es von heute aus gesehen
vermutlich mindestens zwei Jahre dauern.

II Kosten

Selbst wenn die Linienleistung der KU gegen gerechnet würde (die im Umfang mit der Bedienung
Lichtwiese -Kongresszentrum - Lichtwiese vergleichbar ist), bleiben Mehrkosten für vier Gelenkbusse
mit Fahrer in Höhe von rund 850.000 Euro/Jahr. Kalkulationsgrundlage ist der Verkehrsvertrag der
HEAG mobiBus mit der Stadt und der DADINA. Allerdings wurde erst im Dezember 2017 der Be-
schluss gefasst, dass HEAG mobiBus die KU ab dem 26. Februar 2018 ganzjährig fährt, und ein ent-
sprechender Vertrag geschlossen.

Ill Rechtliche Rahmenvorgaben

Die Stadt müsste diese Linienleistung als Zusatzleistung beauftragen. Das Verkehrsunternehmen
wiederum müsste beim Regierungspräsidium einen Genehmigungsantrag für eine gemeinwirtschaftli-
che Linie erstellen. Fahrpläne und Dienstpläne bedürfen der Genehmigung.

IV Betriebliche Machbarkeit
+ Linienführung - Haltepunkte

Um die betriebliche Machbarkeit des angedachten Schnellbuskonzepts zu prüfen, hat die HEAG
mobiBus an verschiedenen Tagen und zu unterschiedlichen Uhrzeiten Probefahrten auf den ange-
dachten Routen TU-Express 1und TU-Express 2 durchgeführt. Dabei sind mehrere Schwierigkeiten
deutlich geworden, die der Idee eines Schnellbuskonzepts entgegenstehen: Die Schnellbusse können
die ÖV-Trasse in der Rheinstraße nicht mit Zeitvorteil nutzen, weil sie vom übrigen Linienverkehr aus-
gebremst werden. Daher müssten die Schnellbusse die Rheinstraße und die Neckarstraße auf der
regulären Fahrbahn nutzen. Das wäre eine zusätzliche Belastung für den Autoverkehr und ein Risiko
für die angedachte Schnelligkeit und Pünktlichkeit der Linien, denn die Busse sind immer nur so
schnell wie der übrige Autoverkehr.

Damit die Busse im weiteren Verlauf vom Gleiskörper der Neckarstraße gefährdungsfrei in die Hügel-
straße abbiegen können, müsste in der Neckarstraße eine zusätzliche Signalisierung eingerichtet
werden, dies würde jedoch die Leistungsfähigkeit in der Neckarstraße weiter beeinträchtigen.

Im weiteren Verlauf der vorgeschlagenen Routenführung befahren die Schnellbusse die hoch belaste-
te Hügelstraße und mit Landgraf-Georg-, Hanauer und Heinrichstraße weitere staugefährdete Stra-
Ren.

Eine Wendemöglichkeit für den TU-Express 2 am Hauptbahnhof gäbe es lediglich am ZOB. Welche
Haltemöglichkeiten es dort genau gibt, ist angesichts der hohen Auslastung dort derzeit offen und
müsste im Detail untersucht werden.

Ungelöst ist auch die Halteposition am Darmstadtium. Die Schnellbusse könnten dort nicht verlässlich
halten, denn der AirLiner steht dort für die Dauer der Wendezeit. In der Folge ist der Haltepunkt —
auch durch weitere Reisebusse - oftmals belegt, eine verlässliche Nutzungsmöglichkeit ist nicht ge-
geben.

» Fahrzeiten

Da die Schnellbusse nicht auf einer ÖV-Spur fahren können, variiert die Fahrtzeit je nach Verkehrs-
aufkommen. Für einen stabilen Fahrplan ist daher immer die längste Fahrtzeit einzukalkulieren. Nach
den durchgeführten Probefahrten zu unterschiedlichen Tageszeiten wäre für die Schnellbusverbin-
dung Hauptbahnhof - Kongresszentrum - Lichtwiese (TU-Express 2) eine Fahrtzeit von 22 Minuten
anzusetzen. In der Gegenrichtung bräuchte der Bus angesichts der verkehrlich bedingt längeren
Fahrstrecke noch mehr Zeit. Die Schnellbusse sind daher in beiden Richtungen abhängig vom allge-
meinen Verkehrsfluss und zu keiner Zeit schneller als das heute bestehende ÖPNV-Angebot mit den
Linien K und KU.

V Fahrgastnutzen

Für Fahrgäste bietet das angedachte Schnellbuskonzept keinerlei Vorteil gegenüber dem heutigen
Busangebbot. Nicht nur, weil die Fahrzeit länger ist, sondern vor allem auch, weil angesichts der ange-
dachten Routenführung weit mehr als die Hälfte der Fahrgäste, die zur Lichtwiese wollen, das Änge-
bot gar nicht nutzen können, denn zentrale Haltepunkte wie Luisenplatz und Schloss würden von den
Schnellbussen nicht bedient werden.

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187 Zeichen

Punkt 10: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; 
Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017 
 (V-Nr. 2018/0041) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

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3077 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
14.02.2018 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
  OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 61 
IV    20 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0041 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
64 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 5470-10 
Kostenstelle:  066-190-1000 Investitionsnummer:  09066-6101 
Kostenträger:  Stadt Darmstadt  Sachkonto:       
 
Betreff: Expressbusse zur Lichtwiese - jetzt einjährige Pilotphase starten; 
Stadtverordnetenbeschluss vom 19.12.2017  
 
Vorlage vom: 08.02.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Das Ergebnis des Prüfauftrages hinsichtlich der Einführung einer einjährigen Testphase zweier 
Expressbusverbindungen für Studierende der TU Darmstadt wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: 2018-01-31_Bau_Sitzungsanlage_1  
Stellungnahme_Expressbus  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 21.02.2018 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.02.2018  
 
In der Stadtverordnetenversammlung vom 19.12.2017 wurde folgender Beschluss gefasst:  
 
Der Magistrat wird beauftragt, die Einführung einer einjährigen Testphase zweier 
Expressbusverbindungen für Studierende der TU Darmstadt zu prüfen und das Ergebnis im 
Bauausschuss am 31. Januar 2018 vorzustellen 
 
 
Ergebnis: 
 
Eine probeweise Einführung zweier neuer Expressbuslinien ist nach einer Untersuchung der 
HEAG mobilo nicht zielführend. Eine mögliche Umsetzung bräuchte ca. ein Jahr V orlauf und 
ist im kommenden Sommer - und Wintersemester nicht realisierbar. Erste Ergebnisse 
könnten frühestens in 2019 vorliegen.  
 
Weitere Argumente gegen den Antrag sind, dass die Einsparungen durch die Linie KU nur zur 
Finanzierung des TU Express 1 reich en. Durch die neue Linie TU Express 2 fallen jährlich 
Mehrkosten in Höhe bis zu ca. 850.000 Euro pro Jahr an.  
 
Praktische Fahrversuche auf den Linienrouten TU Express 1 und 2 haben gezeigt, dass die 
Expressbusse nicht schneller sind als die Linien K und KU . Es ist davon auszugehen, dass die 
Linie K stärker nachgefragt wird, da die Reisezeit der Linie K gegenüber den Expressbussen 
schneller ist.  
 
Das neue Linienkonzept hat keinen Mehrwert zum bestehenden ÖPNV, da keine weitere 
innerstädtische Erschließung er reicht wird. Die beiden Linien spiegeln eine reine 
Studentenlinie wieder.  
 
Die Stellungnahme der Heag mobilo sowie die Präsentation, mit der das Ergebnis am 31. 
Januar 2018 im Bauausschuss vorgestellt wurden, sind  dieser Magistratsvorlage als Anlage 
beigefügt.  
 
 
Darmstadt, den 08.02.2018 
III / 61.4 ÖPNV ma 
 
Dezernentin III     
 
 
Dr. Barbara Boczek     
Stadträtin

anlage 1

5419 Zeichen

www.heagmobilo.de 01.02.2018 
Stellungnahme 
Michael Dirmeier, Geschäftsführer 
31.1. 2018 
 
Lässt sich das 
vorgeschlagene 
Schnellbuskonzept  
TU Express 1 
TU Express 2 
für ein Jahr testen?

2 2 
Lässt sich das Schnellbuskonzept testweise realisieren? 
Auftrag 
Gemäß dem Beschluss der STAVO vom 19.12.2017 wurde untersucht, ob und wie ein 
Schnellbuskonzept zu Beginn des Sommersemesters (1. April 2018) für ein Jahr 
testweise mit den beiden Bedienabschnitten 
  
a) Kongresszentrum – Lichtwiese (TU Express 1) und  
b) Hauptbahnhof – Lichtwiese (TU Express 2)  
realisiert werden kann.  
 
Idee:  Statt Linie KU, frei werdende finanzielle und betriebliche Mittel für das angedachte 
Schnellbuskonzept einsetzen 
 
 
Stellungnahme Schnellbustest

3 3 
Lässt sich das Schnellbuskonzept testweise realisieren? 
Routenführung 
 
 
Stellungnahme Schnellbustest 
 
KU 
TU EX 2: Umlauf 45 Min. 
TU EX 1: Umlauf  17 Min.

Fahrzeugbedarf 
 
 
 
 
 
 
6 Gelenkbusse                                    
(im Vergleich zur KU + 4) 
4 4 
Alternativüberlegung 
Was braucht eine Bedienung im üblichen Viertelstundentakt? 
Stellungnahme Schnellbustest 
 
Bedienzeit 
 
 
 
 
 
 
           6.30 Uhr               17.30 Uhr 
   11 Stunden

5 5 
Was braucht eine Bedienung im Viertelstundentakt? 
● TU Express 1: kostenneutral (= Lichtwiese – Kongresszentrum – Lichtwiese)  
● TU Express 2: 4 Gelenkbusse mit Fahrer (Zusatzbedarf) 
Summe rund 850.000 Euro/Jahr.  
Kalkulationsbasis: Verkehrsvertrag der HEAG mobiBus mit der Stadt und der DADINA.  
 
Nebenbemerkung 
● Beschluss im Dezember 2017 zu Ganzjahresbetrieb der KU (gilt ab 26. Februar 2018) 
● Leistung ist bestellt  
Stellungnahme Schnellbustest 
 
Kosten

6 6 
Anforderungen 
Rechtliche Rahmenvorgaben  
 
 
● Die Stadt müsste diese Linienleistungen als Zusatzleistung beauftragen.  
● Das Verkehrsunternehmen wiederum müsste beim Regierungspräsidium einen 
Genehmigungsantrag für eine gemeinwirtschaftliche Linie erstellen.  
● Fahrpläne und Dienstpläne bedürfen der Genehmigung. 
 
Stellungnahme Schnellbustest

7 7 
Betriebliche Anforderungen 
Fahrpersonal 
● Bundesweiter Mangel - auch bei  HEAG mobiBus 
● Befristung des Angebots auf ein Jahr erschwert Umsetzung  
 
Busse 
● Aktuell bei HEAG mobiBus keine Busse frei   
● Kauf betriebswirtschaftlich wenig sinnvoll (1 Jahr) 
● Gelenkbusse mit Euro 6 zur Miete nicht verfügbar 
● Busse müssten zudem nachrichtentechnisch ausgestattet werden 
(Lichtsignalsteuerung und Vertriebssysteme, Sprech- und Datenfunk, 
Fahrgastinformation) 
 
Fazit  
● Realisierung braucht zirka ein Jahr Vorlauf – Umsetzung ist weder zum kommenden 
Sommer- noch zum Wintersemester machbar.  
● Ausgewertete verlässliche Ergebnisse von heute aus in zwei Jahren?  
 
Stellungnahme Schnellbustest

8 8 
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests 
Linienführung – Haltepunkte 
 Fünf Testfahrten  
auf den Routen TU Express 1 und TU Express 2 an verschiedenen  Tagen und Uhrzeiten 
im Dezember vor Weihnachten und am 24.1. 2018 
Schwierige Verkehrsverhältnisse 
● Rheinstraße mit Nahverkehrsspur 
● Einbiegen von Neckar- in Hügelstraße 
● Verkehrsbelastung Hügelstraße, Landgraf-Georg-, Hanauer und Heinrichstraße 
● Haltepunkt Hauptbahnhof 
● Haltepunkt Kongresszentrum 
 
Stellungnahme Schnellbustest

9 9 
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests 
Kasinostraße/Rheinstraße 
 
Stellungnahme Schnellbustest

10 10 
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests 
Einbiegen von Neckar- in Hügelstraße 
 
Stellungnahme Schnellbustest

11 11 
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests 
Verkehrsbelastung Hügelstraße I (Rückstau)   
 
Stellungnahme Schnellbustest

12 12 
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests 
Verkehrsbelastung Hügelstraße II 
 
Stellungnahme Schnellbustest

13 13 
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests 
Verkehrsbelastung Landgraf-Georg-Straße 
 
Stellungnahme Schnellbustest

14 14 
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests 
Haltepunkt Kongresszentrum/Cityring 
Stellungnahme Schnellbustest

15 15 
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests 
Verkehrsbelastung Holzstraße 
Stellungnahme Schnellbustest

16 16 
Betriebliche Machbarkeit - Praxistests 
Verkehrsbelastung Ostbahnhof 
Stellungnahme Schnellbustest

17 17 
Fahrzeiten und Fahrgastnutzen 
Schnellbusse sind nicht schnell! 
Fahrbetrieb unzuverlässig, weil abhängig vom jeweiligen Verkehrsfluss 
● Linie K: Hauptbahnhof – Luisenplatz  - Schloss – TU-Mensa: 18 Minuten 
● TU  Express 1 (Hauptbahnhof – Kongresszentrum – Lichtwiese: 22 Minuten 
Gegenrichtung wegen längerer Route (+ x Min.) 
 
Die Schnellbusse sind nicht schneller als das bestehende Angebot von KU und KU! 
 
Für Fahrgäste kein Vorteil 
● Routenführung lässt mehr als die Hälfte der Fahrgäste außen vor (Kein Halt an 
Luisenplatz und Schloss). Etwa ein Viertel der Fahrgäste will vom Hauptbahnhof zur 
Lichtwiese 
● Angebot im Woogsviertel würde sich mit dem Wegfall der KU verschlechtern 
 
 
 
 
Stellungnahme Schnellbustest

18 18 
Fazit 
Ein Test lohnt sich nicht 
● Schnellbusse sind nicht schneller als K und KU 
● Keine innerstädtische Erschließung 
● Angebotsverschlechterung im Woogsviertel 
● Ein Jahr Vorlauf, keine Realisierung 2018 
● Mittel der KU reichen nur für TU-Express 1, Mehrkosten ca. 850.000 Euro/Jahr 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stellungnahme Schnellbustest

www.heagmobilo.de 01.02.2018 
Danke für Ihre Aufmerksamkeit 
HEAG mobilo GmbH 
Klappacher Straße 172 
64285 Darmstadt 
 
Ein Unternehmen der HEAG-Gruppe

Beratungsverlauf (4)

TOP 64
TOP 7
TOP 10
TOP 17 zur Kenntnis

Orte (10)

  • Rheinstraße
  • Neckarstraße
  • Hügelstraße
  • Kasinostraße
  • Klappacher Straße 172
  • Luisenplatz
  • Landgraf-Georg-Straße
  • Heinrichstraße
  • Am Hauptbahnhof
  • Holzstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
2018/0041
Typ
Magistratsvorlage
Datum
08.02.2018
Erstellt
29.09.2026 00:00