V/0250/2010
Bauliche Optimierungsmaßnahmen zur Beseitigung von Unfallhäufungsstellen im Bereich Kolde-Ring bis Orléans-Ring/Horstmarer Landweg
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Anlage 04
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Anlage 4 zur Vorlage V/0250/2010
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Amt für _ E/ Stadtentwicklung
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Verkehrsplanung Datum
Name
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Kardinal-v.-Galen-Ring/ ezeichneilbez 00 Kuhn
Vesaliusweg jaßstab_ | 1: 250
Radverkehrsführung
Plotdatum 15.04.2010
Anlage 09
262 Zeichen
Anlage 9 zur Vorlage V/0250/2010 je, [ Bw, Amt für _W/ Stadtentwicklung _) Stadtplanung Verkehrsplanun pl g Datum Name Bearbeitet [Feb. 2010 Kuhn |Gezeichnet| Feb. 2010 |Kuhn r. Marstab_| 1: 250 Plotdatum 15.04.2010 sfelder Kreuz / Albert-Schweitzer-Sti Coe
Ergänzungsvorlage V/0250/2010/1 mit Anlagen
18045 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Vorlagen-Nr.: V/0250/2010/1. Erg. Auskunft erteilt: Herr Böhme Ruf: 492 61 56 E-Mail: Öffentliche Berichtsvorlage Boehme@stadt-muenster.de Datum: 10.11.2010 Betrifft Bauliche Optimierungsmaßnahmen zur Beseitigung von Unfallhäufungsstellen im Bereich Kolde- Ring bis Orléans-Ring/Horstmarer Landweg Beratungsfolge 30.11.2010 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 30.11.2010 Bezirksvertretung Münster-West Bericht 02.12.2010 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht Bericht: Anlass: Der Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft hat in seiner Sitzung am 30.06.2010 die Vorlage V/0250/2010 von der Tagesordnung abgesetzt. Die Verwaltung wur- de gebeten, die Kosten der Einzelmaßnahmen sowie Aspekte der Verkehrssicherheit detaillierter aufzuführen sowie Vorschläge zur Kostenreduzierung zu unterbreiten. Erläuterungen zum Kosten- / Finanzierungs- und Maßnahmenumfang: Das Verkehrssicherheitsprogramm hat das Ziel, Mängel im Verkehrssystem zu beseitigen und eindeutige, sich selbst erklärende, sichere Verkehrsführungen herbeizuführen. Demzufolge kann nach erneuter intensiver Prüfung eine Kostenreduzierung in vollem Umfang (165.200 €, siehe Anlage 12) aus Sicht der Verwaltung nicht empfohlen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn hierdurch der bereits in der Praxis existierende und erkennba- re hohe Bedarf an Radverkehrsbeziehungen nicht berücksichtigt würde. Gerade die verkehrssi- chere und bedarfsgerechte Ausgestaltung der Radverkehrsinfrastruktur stellt einen zentralen Baustein zur Reduzierung der Unfallzahlen und zur Bewältigung des mit 39% - Anteil an Modal Split sehr hohen Radverkehrsaufkommens in Münster dar. Insofern beschränkt sich der Vorschlag der Verwaltung im Wesentlichen darauf, die dargelegten Einsparpotenziale nur an den Kreuzungen und Einmündungen umzusetzen, die dem Grundsatz nach verkehrssicher sind und keine wesentlichen Nachteile für das Radverkehrsgeschehen ha- ben. V/0250/2010/1 2 Diese sind im Einzelnen: • Waldeyerstr. / K-v-G-Ring / Hüfferstr. / Rishon-Le-Zion-Ring, inkl. Radweganbindung Domagkstr. und Robert-Koch-Str. ca. 40.000.- € hier: Kostengünstigere Ausbildung der Radwegführung aus der Hüfferstr. (Anlage 7a) • Orléans Ring / Wilhelmstraße ca. 35.000.- € hier: Verzicht auf Radverkehrsführung im Zweirichtungsverkehr auf der westlichen Kreu- zungsseite (Anlage 10) • Orléans Ring / Horstmarer Landweg ca. 13.000.- € hier: Markierung und Teilumbau statt Vollausbau der verkehrssicheren Radweganbindung Horstmarer Landweg (Anlage 11) Hieraus ergibt sich insgesamt ein Einsparpotenzial in Höhe von ca. 88.000 €. Eine Auflistung der Maßnahmen ist der tabellarischen Übersicht in Anlage 12 zu entnehmen. Die reduzierten Gesamtkosten belaufen sich danach auf insgesamt 479.500 €. Davon entfallen 357.000 € (fast 75 %) auf Mittel der Ordnungspartnerschaft Unfallprävention. Im Gegensatz zu den übrigen 58.500 €, die aus der laufenden Straßenunterhaltung aufgebracht werden und den Mitteln für die Erneuerung der Lichtsignalanlage in Höhe von 64.000 €, stellt dieser Betrag den ursächlichen Aufwand dar, der zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dieser Achse erfor- derlich ist. Die Maßnahmen an den lichtsignalgeregelten Knotenpunkten zwischen Mecklenbecker Straße und Wilhelmstraße sind in der zeitlichen Umsetzung an die Erneuerung der Lichtsignalanlagen mit der von der Unfallkommission beschlossenen Geschwindigkeitsreduzierung gekoppelt (Vor- lage V/0582/2010) und müssen daher so schnell wie möglich in 2011 umgesetzt werden. Die vollständige Umsetzung ist nur möglich, wenn aus der Vorlage V/0438/2010 der Einsparvor- schlag Nr. 162 (Reduzierung der Maßnahmen aus der Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprä- vention) nicht umgesetzt wird. Erläuterungen: Kolde-Ring – zwischen Weseler Str. und Von-Stauffenberg-Str. Die Planung zur verkehrssicheren Gestaltung der Radverkehrsanlage zwischen der Von- Stauffenberg- und der Weseler Str. tangiert das Neubauvorhaben der LVM. Daher wird diese Maßnahme aus dem Gesamtpaket dieser Vorlage herausgenommen und separat zu einem spä- teren Zeitpunkt vorgestellt. Die angesetzten Gesamtkosten von über 60.000 € der ur- sprünglichen Anlage 1 werden entsprechend reduziert. Sie stellen kein mögliches Einsparpoten- zial dar. Entsprechend reduziert sich der zugrunde liegende Gesamtkostenbetrag dieser E1- Vorlage gegenüber der Ursprungsvorlage V/0250/2010. Mecklenbecker Str. / Kolde-Ring / Scharnhorststr. / Kardinal-von-Galen-Ring, inkl. Rad- weganbindung Bismarckallee (Anlage 2) In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Unfällen mit Radfahrern gekommen, die bei Grün die Furt über den Kardinal-von-Galen-Ring befuhren. Deshalb konnte dem durchaus nachvoll- ziehbaren Begehren, diese Furt für über die Torm inbrücke kommende und in die Bismarckallee weiterfahrende Radfahrer auch für die Gegenrichtung freizugeben, nicht entsprochen werden. Im V/0250/2010/1 3 Zuge der nunmehr vorgesehenen Einrichtung eines 2-spurigen Linksabbiegens von der Mecklenbecker Straße in den Kardinal-von-Galen-Ring werden diese Ströme signaltechnisch getrennt. Dadurch wird es nunmehr möglich, die nachgefragte Beziehung herzustellen. Die Umsetzung dieser Maßnahme kostet insges amt 17.000 €. Es wurden alternative Führungs- formen des Radverkehrs im Kreuzungsbereich geprüft. Es gibt jedoch keine Lösungen, mit denen das Ziel der Verbesserung der Verkehrssituation kostengünstiger zu realisieren ist. Dennoch ist beabsichtigt, auf Höhe der Querung des K-v-G-Rings die gegenläufigen Radver- kehrsbeziehungen zusätzlich räumlich voneinander zu trennen. Gerade bei höherem Radver- kehrsaufkommen, wie sie in den Morgenstunden und zum Feierabend öfters auftreten, wird eine sicherere Verkehrsabwicklung erreicht. Hiervon profitieren insbesondere auch die querenden Fußgänger, die nicht mehr durch kreuzende Radfahrer auf der Querung verunsichert werden. Sentruper Str. / K-v-G–Ring / Annette-Allee (Anlage 3) Die Umsetzung dieser Maßnahme kostet insgesamt 36.000 €. Es könnten ca. 700 € gespart wer- den, indem man auf die Begradigung des Radweges für den Rechtsabbieger im nordwestlichen Quadranten verzichtet. Hierdurch würde die existierende Gefahr für abbiegende Radfahrer, an dem nicht mehr erforderlichen Mast hängen zu bleiben, bzw. mit vor der Ampel haltenden Rad- fahrern zu kollidieren, beibehalten. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist daher auf diese Einsparmöglichkeit zu verzichten. Die geänderte Radverkehrsführung kann im Zuge der notwendigen Erneuerung der Lichtsignal- anlage kostenneutral mit ausgeführt werden. Mit der geradlinigen Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn der kreuzenden Sentruper Str. / Anne tte-Allee wird zudem dem existierenden Que- rungsverhalten der Radfahrer Rechnung getragen, da beide Straßen dem Radverkehr das Befah- ren der Fahrbahn gebieten, bzw. im weiteren Verlauf vorsehen. K-v-G–Ring / Vesaliusweg (Anlage 4) Die Umsetzung dieser Maßnahme kostet insges amt 32.000 €. Falls die komplette Maßnahme “Radweganbindung Jungeblodtplatz“ (Anlage 5) aus dem Maßnahmenpaket gestrichen würde, könnten an diesem Knotenpunkt ca. 6.000 € gespart werden. Radweganbindung Jungeblodtplatz (Anlage 5) Die Umsetzung dieser Maßnahme kostet insgesam t 30.500 €. Bei dieser Maßnahme gibt es kei- ne Vorschläge zur Baukostenerspar nis, da die Radverkehrsanlage nicht mehr den erforderlichen gesetzlichen Anforderungen entspricht. Insofern besteht ohnehin das Erfordernis, einen betriebs- sicheren Zustand herzustellen. Aufgrund des Alters und des abgängigen Zustandes ist eine Er- neuerung der Nebenanlagen in absehbarer Zeit erforderlich. Das sich daraus ergebende Gefähr- dungspotenzial gebietet die kurzfristige Herstellung eines verkehrssicheren Gesamtzustandes des Zweirichtungsradweges in den Nebenanlagen, einschließlich der sicheren Anbindung an den angrenzenden Einmündungen des Ringes und der Waldeyerstraße. Es wird empfohlen, auf die ermittelte Einsparmöglichkeit zu verzichten. Eckgrundstück Vesaliusweg 14 (Anlage 6) Zur Vermeidung der widerrechtlichen Anfahrbarkeit des Grundstücks vom / zum Ring bestehen keine anderen Alternativen, als das existierende Sicherheitsrisiko mit geringem finanziellen Auf- wand durch Errichtung von Absperrbügeln zu den Nebenanlagen des K-v-G-Ringes zu beseiti- gen. V/0250/2010/1 4 Waldeyerstr. / K-v-G-Ring / Hüfferstr. / Rishon-Le-Zion-Ring, inkl. Radweganbindung Do- magkstr. und Robert-Koch-Str. (Anlage 7 und 7a) Die Umsetzung dieser Maßnahme kostet insgesamt 130.000 €. Um Baukosten zu sparen, wurde eine zusätzliche Variante (siehe Anlage 7a) erste llt. Bei dieser bleiben die zweispurig befahrbare freie Rechtsabbiegespur und damit die vorhandene Bordsteinführung aus der Hüfferstraße be- stehen. Der Radweg im Bereich der Radfahrerfurt wird zulasten des Gehweges verbreitert, um für den Linksabbieger eine Aufstellmöglichkeit zu schaffen. Zusätzlich muss die vorhandene Leuchte an die Gehweghinterkante versetzt und ein Radsignal aufgestellt werden. Durch diese Variante wird eine Baukostenersparnis von ca. 40.000 € erzielt. Mit dem Erhalt der zweispurig befahrbaren Rechtsabbiegespur wird der Maßnahmenempfehlung des GDV-Gutachtens zur Unfallhäufungsstelle 61, der zugleich als längerfristige Maßnahme Nr. 1 aufgeführt ist, nicht gefolgt. Insofern ist die zu erzielende Baukostenersparnis gegen die mögliche Verringerung der Unfalllage im Rechtsabbieger kritisch abzuwägen. Unabhängig davon kann auf die übrigen Maßnahmen, die der eindeutigen und anforderungsge- rechten Führung des Radverkehrs dienen, nicht verzichtet werden. Einsteinstraße / Rishon-Le-Zion-Ring (Anlage 8) An dieser Unfallhäufungsstelle ereigneten sich in den Jahren 2007-2009 15 Unfälle. Daran waren 13 Radfahrer beteiligt. Bei diesen Unfällen wurden 13 Personen leicht und 5 Personen schwer verletzt. Die Umsetzung dieser Maßnahme kostet insgesamt 67.000 €. Um diese Kosten zu reduzieren, könnte der geplante Zweirichtungsradweg über den Orléans-Ring und die dazu benötigte Ver- größerung der Aufstellflächen aufgegeben werden. Mit einer Baukostenersparnis in Höhe von ca. 11.000 € würde jedoch dem Verkehrsbedürfnis der Radfahrer nicht Rechnung getragen. Zum Erreichen der Mensa ist der Radweg bereits anforderungsgerecht zwischen dem Ring und der Corrensstraße in beide Richtungen freigegeben. Viele Radfahrer, die entlang des Ringes Rich- tung Norden möchten, nutzen seit langem verkehrswidrig die vorhandene Radfahrerfurt im Nor- den des Knotenpunktes in Gegenrichtung. Diese Querung ist bereits heute signaltechnisch gesi- chert. Um sich vorschriftsmäßig zu verhalten, müssten die Radfahrer den Knotenpunkt dreimal queren – oder einmal schiebend – um den nordöstlichen Punkt zu erreichen. Der Zeitverlust ist so gravierend, dass er vom Großteil der Radfahrer nicht akzeptiert wird. Um die anforderungsgerechte Verkehrsanbindung für Radfahrer an das existierende Radverkehrs- netz sicherzustellen, wird empfohlen, die Planung vom Februar 2010 komplett umzusetzen. Coesfelder Kreuz / Albert-Schweitzer-Straße (Anlage 9) An dieser Unfallhäufungsstelle ereigneten sich in den Jahren 2007-2009 5 Unfälle. Daran waren 4 Radfahrer beteiligt. Bei diesen Unfällen wurden 1 Person leicht und 4 Personen schwer ver- letzt. Die Umsetzung dieser Maßnahme kostet insges amt 80.000 €. Eine Kostenersparnis von ca. 29.000 € könnte erzielt werden, indem man auf den anforderungsgerechten Umbau des vorhan- denen Zweirichtungsradweges an der Albert-Schweitzer-Straße verzichtet. Der Bestand zeigt, dass eine Seite des Zweirichtungsradweges nur provisorisch hergestellt ist, indem nur eine Linie auf dem Gehweg abmarkiert wurde. Hieraus resultiert ein nicht unerhebliches Gefährdungspo- tenzial durch die sich kreuzende Verkehrsbeziehungen der Radfahrer, die im Linksverkehr in Richtung Einsteinstraße auf der linken Seite (Radweg) und in Gegenrichtung auf der rechten Sei- te (Gehweg) fahren. Eine eindeutig nachvollzie hbare und damit sichere Radverkehrsführung ist aufgrund dieses Ausbaumangels weder vorhanden noch erreichbar. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird die mögliche Kostenersparnis an diesem Knotenpunkt nicht befürwortet. V/0250/2010/1 5 V/0250/2010/1 Orléans Ring / Wilhelmstraße (Anlage 10) An dieser Unfallhäufungsstelle ereigneten sich in den Jahren 2007-2009 5 Unfälle jeweils mit Radfahrerbeteiligung. Bei diesen Unfällen wurden 4 Personen leicht und 1 Person schwer ver- letzt. Aus Sicht der Verwaltung könnte auf den Bau und die Freigabe des geplanten Zweirichtungsrad- weges auf der westlichen Seite der Kreuzung verzichtet werden. Die Anzahl der Radfahrer, die diese Verbindung heute verkehrswidrig nutzen, ist gering aber existent. Zusätzlich sind alle Ein- richtungen (Sportplätze und Studentenwohnheime im Norden der Apffelstaedtstraße) über die im Westen liegende Corrensstraße zu erreichen. Mit dem Verzicht auf den Bau des Zweirichtungs- radweges könnten 35.000 € an Baukosten gespart werden. Orléans Ring / Horstmarer Landweg (Anlage 11) Die Umsetzung dieser Maßnahme kostet insgesam t 25.000 €. Um Kosten zu sparen, könnte ein teilweiser Verzicht auf bauliche Ausführungen vorgenommen werden, indem im Bereich der Brü- cke bis zur Anbindung an die Fahrbahn des Horstmarer Landweges die erforderliche verkehrssi- chere Führung des Radverkehrs durch Markierungen vorgenommen wird. In den Nebenanlagen des Ringes ist hingegen die bauliche Ausgestaltung erforderlich, um die abknickende Fahrtrich- tung zum Horstmarer Landweg für den Radverkehr unmissverständlich zu verdeutlichen. Hierdurch ist eine Kostenersparnis von ca. 13.000 € zu erzielen. i.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: 2. Mecklenbecker Str. / Kolde-Ring / Scharnhorststr. / K-v-G-Ring, inkl. Radweganbindung Bismarckallee 3. Sentruper Str. / K-v-G-Ring / Annette-Allee 4. K-v-G-Ring / Vesaliusweg 5. Radweganbindung Jungeblodtplatz 6. Eckgrundstück Vesaliusweg 14 7. Waldeyerstr. / K-v-G-Ring / Hüfferstr. / Rishon-Le-Zion-Ring, inkl. Radweganbindung Do- magkstr. und Robert-Koch-Str. 7a. NEU: Beibehaltung der zweispurig befahrbaren Rechtsabbiegespur aus der Hüfferstr. 8. Einsteinstraße / Rishon-Le-Zion-Ring 9. Coesfelder Kreuz / Albert-Schweitzer-Straße 10. Orléans Ring / Wilhelmstraße 11. Orléans Ring / Horstmarer Landweg, NEU: Markierung und Teilausbau der Radweganbindung Horstmarer Landweg 12. Darstellung der Einsparpotentiale Oliver Drubel V/0250/2010/E1 Kosteneinsparung.xls Maßnahme Kosten Str. /Krzg. Beschreibung Vorlage V/0250/2010 LSA Unterhaltung Opa- Verkehrs- sicherheit Beschreibung … aus Mitteln der Opa Verkehrs- sicherheit* ca. … entspricht einem Anteil von Verwaltungs- vorschlag 1/1a Kolde-Ring Weseler Str / Von-Stauffenberg-Str. Verkehrssichere Ausgestaltung und Anbindung Zweirichtungsradweg 65.000 €² - - - Umbau zum Ein- oder Zweirichtungsradweg - - 9 2 Kolde-Ring Mecklenbecker Str. / K-v-G-Ring / Scharnhorststr. / Bismarckallee Unfallhäufungsstelle, LSA-Optimierung sichere RV-Führung im Zweirichtungsverkehr 17.000 € 2.000 € - 15.000 € -0 € 0% 3 K-v-G-Ring Sentruper Str. / Annette-Allee LSA-Optimierung direkte RV-Führung 36.000 € 6.000 € - 30.000 € Begradigung Radweg, Beseitigung Engstelle 700 € 2% 4 K-v-G-Ring Nils-Stensen-Str. / Vesaliusweg LSA-Optimierung, direkte RV-Führung & verkehrssichere Anbindung Zweirichtungsradweg Jungeblodtplatz 32.000 € 7.000 € - 25.000 € Zweirichtungsradweg 6.000 € 19% 5 Radweg Jungeblodtplatz Verkehrssichere Ausgestaltung Zweirichtungsradweg 30.500 € - 30.500 € - Zweirichtungsradweg 30.500 € 100% 7/7a K-v-G-Ring Waldeyerstr. / Rishon-Le-Zion-Ring / Hüfferstr. mit Anbindungen Domagkstr. / Robert-Koch-Str. Unfallhäufungsstelle, LSA-Optimierung direkte RV-Führung & verkehrssichere Anbindung der Zweirichtungsradwege Domagkstr. / Robert-Koch-Str. 130.000 € 10.000 € - 120.000 € lineare RV-Führung Hüfferstr. 40.000 € 31% 9 8 Rishon-Le-Zion-Ring Coesfelder Kreuz / Orléansring / Einsteinstr. Unfallhäufungsstelle, LSA-Optimierung direkte RV-Führung & sichere Anbindung des Zweirichtungsradweges auf der Nordseite der Kreuzung 67.000 € 14.000 € - 53.000 € Zweirichtungsradweg 11.000 € 16% 9 COE-Kreuz Albert-Schweitzer-Str. / Von-Esmarch- Str. / Corrensstr. LSA-Optimierung, optimierte RV-Führung & sichere Anbindung des Zweirichtungsradweges auf der Nordseite sowie in Richtung Corrensstr. im Südosten 80.000 € - - 80.000 € Zweirichtungsradweg Richtung Corrensstr. 29.000 € 36% 10 Orléansring Apfelstaedtstr. / Wilhelmstr. Unfallhäufungsstelle, LSA-Optimierung, optimierte RV-Führung & sichere Anbindung des Zweirichtungsradweges auf der Westseite zwischen Corrensstr. und Horstmarer Landweg 85.000 € 22.000 € - 63.000 € westl. Zweirichtungsradweg 35.000 € 41% 9 11 Orléansring Horstmarer Landweg Verkehrssichere Ausgestaltung und Anbindung Zweirichtungsradweg 25.000 € - - 25.000 € Markierung statt Teil-Umbau 13.000 € 52% 9 Gesamt: 567.500 € 64.000 € 58.500 € 445.000 € 165.200 € 88.000 € ² ohne Neubau Einmündung Von-Stauffenberg-Str. und Anpassung Mittelinsel *(ohne Beleuchtung / LSA) Verwaltungsvorschlag (Vv): 479.500 € davon: Ordnungspartnerschaft Verkehrssicherheit … bestehend aus Einzelposten: Einsparmaßnahmen Einsparpotential 357.000 € 11.11.2010 61.420011
Anlage 02
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Kardinal-von-Galen-Ring/ Szeichneil Jan. 2010 Revermanr
Mecklenbecker Straße Marstav_|1: 500
Verbesserung der Radfahrführung Plotdatum 15.04.2010]
Anlage 08
75 Zeichen
Radıne Plotdatum 15.04.2010 & 414 es Anlage 8 zur Vorlage V/0250/2010 [)
Anlage 11
260 Zeichen
Anlage 11 zur Vorlage V/0250/2010 Anlage Reg. Nr. Amt für _W/ Stadtentwicklung U) Stadtplanung Verkehrsplanung Datum Name Re Jan. 10 |Kuhn n Orleans Ring / ‚ezeichnet| Jan. 10 Horstmarer Landweg |\ _hanstab 1:250 Zweirichtungsradweg Plotdatum 15.04.2010
Anlage 01
702 Zeichen
existierende und beizubehaltende 1) Radwegüberfahrt analog Anlage 7 \ unter Anpassung Radwegbreite \ N I bestehende Geh.- und Radwegverbingung "Von-Stauffenberg-Straße" Trauerhalle Radweg SO) ® Demarkierung Haltelinie E53 (nur Steine austauschen —— ___ Überfahrt gem. Anlage 5 __ (nur Steine austauschen) — — — vorh. Haltelinie auf volle Breite verlängern \ ££ vorh. Haltelinie auf volle Breite verlängern STADT Amt für _W/ Stadtentwicklung _) Stadtplanung Verkehrsplanung Kolde Ring ‚Anlage 1 2 Emm Reg. Nr. Datum Name ‚ezeichnet| April 2010 |Revermanı r= April 2010 |Drubel laßstab_ | 1: 500 Verbesserung der Radwegführung Plotdatum 27.04.2010 0.02/0520/A aBenoN Anz | oBejuy
Anlage 07
479 Zeichen
X 7 7» 7 I 7 7 7X /\ Anlage 7 zur Vorlage V/0250/2010 “ 4 N Eckbereiche h | | ] m & N Q zurückbauen _\ / c ——— Ze Radweg 727 Schaltkästen 11 wi VZ 205, Rückseite VZ 237 + ZZ 1000-31 - „-. -- I 1 heutiges N Ausbauende 1 .. Anlage er Syy.\s35 ||| MÜNSTER Fam Reg. Nr. Amt für WZ Stadtentwicklung | EEE EEE | | Stadtplanung Verkehrsplanung Datum |Name Kardinal-von-Galen-Ring/ ee: b- a m bei Rishon-Le-Zion-Ring VerrEr—n n 0 Revermann Bj, => Verbesserung der Radfahrführung
Anlage 10
327 Zeichen
Anlage 10 zur Vorlage V/0250/2010 YOU (68, 177 250 Grünanlage Corrensstraße VG, Anlage Syy\yj || MÜNSTER EB Amt für _W/ Stadtentwicklung I 1 ) / / Stadtplanung Verkehrsplanung Datum [Name Bearbeitet |Okt. 09 Kuhn ;ezeichnet| Okt. 09 Kuhn Maßstap_| 1 Orleans Ring/ Wilhelmstraße Radverkehrsführung Plotdatum 15.04.2010
Anlage 06
646 Zeichen
pummunuunn 2.00 -_- .50 rm 1p 2.00 nn un mn an an an am um ! 6) u vu u a a a a a a a a a Buy - uS[e9) - Uon - JeUIPJEY 9 x) r 7 7 7 7 7 7 7 T Anlage 6 zur Vorlage V/0250/2010 Zufahrt 3.25 Die ca. 3.25 m breite & Zufahrtsmöglichkeit ist durch Absperrbügel o. ä. vom Gehweg zu trennen. Ein 1.50 m breiter Durchgang ist beizubehalten. t \/esaliuswed un Anlage STADT Blatt Nr. |1(1) Reg. Nr Amt für _E/ Stadtentwicklung | RE | ) Stadtplanung Verkehrsplanung Datum |Name jearbeitet |Nov. 09 _|Drubel Kardinal-von-Galen-Ring jezeichnetlnov. 09 |Revermann] laßstab_ | 1: 250 Verbesserung der Radfahrführung Plotdatum 15.04.2010]
Anlage 05
697 Zeichen
Anlage 5 zur Vorlage V/0250/2010 ! Universitätskliniken 201 .r 4 .. .. .r . PP .-- PL Kinderkrippe mL - . .- - -- - .. - - - - .. ‚© vorh. VZ 237 + tfi & ZZ 1000-33 mit Pfosten entfernen N \ \ \ \ \ \ Sy ws u m 7/2 2 ‚Anlage 1 Blatt Nr. |1(1 g._Nr. 0 Plotdatum 15.04.2010 Verkehrsplanun e 9 R Datum Name Bearbeitet |Feb. 2010 |Drubel Jungeblodtplatz IGezeichnet| Feb. 2010 |Revermann Maßstab Ver! Stadtplanun fi EZ Stadtentwicklun: Amt für u ng der Radfahrführung besserui "Bomped pe) &* y\\ EST, + | ckbau a N Rü m VZ 205 uf 1.50 m, ntfernen VZ 209-10 502 % oO) [= X ce |* ® oa |ı® 0) ı | So g 2 |9 © [= OO 5,0 ten e Kan +VZ 1000-32 +VZ 209-20
Anlage 03
758 Zeichen
Anlage 3 zur Vorlage V/0250/2010 Radwegführung entfällt Hinweisschild ersatzlos entfernen, Radweg für Rechtsabbieger begradigen I — gl ı x ca. 4.50 x x „A. I Bi x]! - 7 11,50 — H Radwegführung entfällt x ING xht mm — K6 Kardinal-yon u m zum — "Salen-Ring Radwegführung entfällt (P) [| | I j I eS | III I: 1 TR > > 1.50 | m N j Se 0.45 De SZ ı Iae & I I Radwegführung entfällt Aufhebung des komb. Geh- und Radwegs ‚Anlage STADT R Ba Reg. Nr. Amt für _W/ Stadtentwicklung | Stadtplanung Verkehrsplanung Datum |Name . . Bearbeitet |Feb. 2010 |Drubel Kardinal-von-Galen-Ring/ Gezeichnet|Feb. 2010 |Revermann) Sentruper Straße/Annette-Allee |Marstad_|1:250 Netzsteuerungsbereich E 3030 Optimierungsmaßnahmen für denRadverkehr Plotdatum 15.04.2010
Berichtsvorlage
13472 Zeichen
V/0250/2010 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Bauliche Optimierungsmaßnahmen zur Beseitigung von Unfallhäufungsstellen im Bereich Kolde- Ring bis Orléans-Ring/Horstmarer Landweg Beratungsfolge 18.05.2010 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 27.05.2010 Bezirksvertretung Münster-West Bericht 02.06.2010 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht Bericht: Anlass: Der Rat der Stadt Münster hat der Vorlage V/0997/2008 „Fortschreibung des Masterplanes Ver- kehrsunfallprävention 2008 und Aufstellung eines Verkehrssicherheitsprogramms Münster 2009- 2013“ am 13.05.2009 zugestimmt. Auf der Grundlage des Verkehrssicherheitsprogramms sollen mit besonderer Priorität die Pla- nungen zur Entschärfung der Unfallhäufungsstellen und deren bauliche Umsetzung in Verbin- dung mit der achsenweisen Modernisierung der Lichtsignalsteuerung bearbeitet werden. Für 2010/11 sind die Überarbeitung und Modernisierung der Lichtsignalsteuerung auf der Achse E (II. Westtangente) vorgesehen. Besondere Berücksichtigung bei deren Modifizierung sollen hierbei die Sicherheitsbelange der Fußgänger und Radfahrer finden. Für die in dem Verkehrsun- fallgutachten der Unfallforschung des Gesamtverbandes der Versicherer (GDV) ausgewerteten Unfallhäufungsstellen auf diesen Achsen wurden daraufhin bauliche Optimierungsmaßnahmen geplant. Vorlagen-Nr.: V/0250/2010 Auskunft erteilt: Herr Böhme Ruf: 492 61 56 E-Mail: Boehme@stadt-muenster.de Datum: 04.05.2010 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0250/2010 Maßnahmen: Im Einzelnen sind bauliche Verbesserungen an den folgenden Knotenpunkten vorgesehen: Achse E Planerische Besonderheit Im Bereich des westlichen Ringes existieren zahlreiche Radverkehrsverbindungen aus den an- grenzenden Stadtgebieten, die aufgrund der Trennwirkung des Ringes im Zweirichtungsverkehr angebunden sind. Diese von den Bürgern Münsters hoch frequentierten Verbindungen existieren bereits seit Jahrzehnten und haben sich insgesamt sehr bewährt. Trotzdem dürfen Radwege im Zweirichtungsverkehr nur in besonderen Ausnahmefällen zu gelassen werden, da diese für kreu- zende Verkehrsteilnehmer ein besonders hohes Sicherheitsrisiko bergen. Umso wichtiger ist es daher, die bewährten und zu erhaltenden Zweirichtungsradwege verkehrs- sicher an das existierende Straßennetz anzubinden und über die angrenzende Signalanlage ge- sichert zu führen. Mit dem Erhalt der Zweirichtungsradwege hat sich die Verwaltung gegenüber den Argumenten der Polizei und dem o. g. GDV-Gutachten durchgesetzt, die grundsätzlich des- sen vollständige Aufgabe vorsehen. Lediglich im folgenden Punkt wurde übereinstimmend für die Aufgabe des Zweirichtungsradweges plädiert: Kolde-Ring – zwischen Weseler Str. und Von-Stauffenberg-Str. Auf der südlichen Straßenseite vor dem Gebäude des Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster a.G. (LVM) verläuft ein baulich angelegter Einrichtungsradweg am Kolde-Ring. Dieser wird durch einen auf dem Gehweg aufgebrachten durchgehenden Markierungsstrich ergänzt, der es dem Radverkehr gestattet, in Gegenrichtung bis zur Von-Stauffenberg-Str. zu fahren. An die- ser Einmündung entstehen unnötigerweise Konflikt bereiche zwischen Radfahrern und Kfz- Führern, die an dieser Stelle nicht unbedingt mit Radverkehr aus der „falschen“ Richtung rech- nen. Eine verkehrssichere richtungsgebundene Anbindung für den Radverkehr existiert auf der korrek- ten rechten Straßenseite des Kolde-Rings. Es besteht daher das Ziel, im Zuge der laufenden Sicherheitsbestrebungen diese nicht unkritische und konfliktträchtige Radverkehrsführung in Ge- genrichtung aufzugeben. Eine unnötige Gefahrenstelle wird damit abgebaut. Um für die Mitarbeiter der LVM die sinnvolle direkte Radwegeverbindung zum zentralen Zu- fahrtsbereich und den dortigen Abstellplätzen zu ermöglichen, soll der Vorschlag unterbreitet werden, eine eigenständige, ca. 80 m lange Radwegverbindung in den vorgelagerten Rasen- und Grünflächen des Verwaltungsgebäudes Kolde-Ring 21 anzulegen. Auf diese Weise würde es den beiden Ordnungspartnern Stadt und LVM gemeinsam gelingen, einen weiteren Sonderfall der Verkehrsführung zu beseitigen, der dazu beiträgt, die existierenden Verkehrsregeln durch ein- deutige und nachvollziehbar gestaltete Radverkehrsanlagen zu unterstützen. Auf die sonst erforderliche bauliche Aufweitung der Radwege im Zuge der Legalisierung eines zusätzlichen Zweirichtungsradweges kann somit im Bereich des südlichen Gehweges und der Dreiecksinsel an der Weseler Str. verzichtet werden. 3 V/0250/2010 Mecklenbecker Str. / Kolde-Ring / Scharnhorststr. / Kardinal-von-Galen-Ring, inkl. Rad- weganbindung Bismarckallee Die neue Fahrspuraufteilung mit doppeltem Linksabbieger aus der Mecklenbecker Str. in den Kardinal von Galen Ring (K-v-G-Ring) wird in eigener Phase geführt. Der daraus folgende kom- binierte Geradeaus-Rechts-Fahrstreifen wird der notwendigen Leistungsfähigkeit gerecht. Eine eigene Phase für die Rechtseinbieger aus der Scharnhorststraße in den K-v-G-Ring wird im Schatten der Linksabbieger vom K-v-G Ring in die Scharnhorststraße abgewickelt. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, die Radfahrerquerung von der Westseite des K-v-G-Ring über den vorhan- denen Zweirichtungsradweg in die Radfahrstraße Bism arckallee konfliktfrei zu gestalten. Die Querung wird mit einer Rotmarkierung auf dem K-v-G-Ring angelegt, der weitere Verlauf des Zweirichtungsradweges erkennbarer durch Markierungen gestaltet. Im südlichen Quadranten des Knotenpunktes wird für die Fußgänger über die Mecklenbecker Straße eine Auftrittsfläche ange- legt, in die der Mast der Signalanlage verlegt wird. Radfahrer aus der Mecklenbecker Straße können damit unsignalisiert rechts abbiegen und kreuzende Radfahrer bis zum Kolde-Ring vor- fahren. Sentruper Str. / K-v-G–Ring / Annette-Allee Erstmaliges Anlegen von Schutzstreifen und Radschleuse in den Zufahrten Sentruper Straße und Annette-Allee einschließlich Auffangradwege für frei rechtseinbiegende Radfahrer. Geradlinige Radwegführung auch auf der Westseite des Rings unter Bereitstellung der notwendigen Auftritts- fläche für Fußgänger. Für aus dem K-v-G-Ring linksabbiegende Radfahrer werden abzumarkie- rende Aufstelltaschen im ausreichenden Abstand zum Kfz-Verkehr des Rings angelegt, die sich im direkten Sichtfeld vor den ausfahrenden Kraftfahrzeugen der beiden Seitenstraßen befinden. In der Annette-Allee wird der Radverkehr zukünftig auf der Zufahrtsstraße des Mövenpick-Hotels geführt. Die indirekte Radwegführung im Zuge der Fußgängerquerung des Rings entfällt. K-v-G–Ring / Vesaliusweg Im südwestlichen Quadranten wird die Auftrittsf läche zum Signal zu Lasten der Einfahrt in die Busbucht vergrößert. Für den linksabbiegenden Radfahrer aus dem K-v-G-Ring werden Aufstell- taschen abmarkiert. Aus diesem Grund werden die vorhandenen Radfahrerfurten über den K-v- G-Ring zurückgebaut. Der Radweg auf der Westseite des K-v-G-Rings darf nördlich der Niels- Stensen-Straße als Verbindung zur Waldeyerstraße in beide Richtungen befahren werden. Die- ser Zweirichtungsradweg wird auf 3,0 m verbreitert. Die geplante Haltlinie im Radweg und die geplanten Furten werden neu markiert. - Radweganbindung Jungeblodtplatz - Der existierende Zweirichtungsradweg zum Jungeblodtpl atz stellt für den Radverkehr eine attrak- tive und direkte Zufahrtsmöglichkeit zu den dortigen Universitätsgebäuden dar. Der bauliche Zu- stand des Zweirichtungsradweges entspricht nicht den erforderlichen Sicherheitskriterien. Ekla- tante Defizite existieren sowohl im Einmündungsbereich zur Niels-Stensen-Str. als auch auf Hö- he des Abzweigs zur Straße Jungeblodtplatz. Im weiteren Verlauf der Straße Jungeblodtplatz existieren uneindeutige Radverkehrsführungen, die fü r alle Verkehrsteilnehmer ein beträchtliches Sicherheitsrisiko bergen. Daher besteht die Notwendigkeit, die Radverkehrsführung in diesen Bereichen ebenfalls zu opti- mieren. - Eckgrundstück Vesaliusweg 14 - Die vorhandenen Bordsteinabsenkungen verleiten im nordwestlichen Quadranten der Kreuzung Kraftfahrzeugführer dazu, die Geh- / Radw eganbindung zum Eckgrundstück Vesaliusweg 14 wi- derrechtlich vom Ring aus zu befahren. Das existierende Sicherheitsrisiko wird durch Errichtung 4 V/0250/2010 von Absperrbügel zu den Nebenanlagen des K-v-G-Ringes beseitigt. Das Grundstück bleibt über die existierende Zufahrt im Vesaliusweg für Kraftfahrzeuge uneingeschränkt erschlossen. Waldeyerstr. / K-v-G-Ring / Hüfferstr. / Rishon-Le-Zion-Ring, inkl. Radweganbindung Do- magkstr. und Robert-Koch-Str. Die Optimierungsmaßnahmen an der Kreuzung beziehen sich primär auf die anforderungsge- rechte und gesicherte Führung des Radverkehrs. Sowohl von der Domagkstraße als auch von der Robert-Koch-Str. erfolgen verkehrssichere Anbindungen des Radverkehrs im Zweirichtungs- verkehr, die entsprechende Anpassungen in der Kreuzung erfordern. Die überbreite freie Rechtsabbiegespur aus der Hüfferstr. wird künftig signalgeregelt geführt und zugunsten einer verbesserten Radverkehrsführung auf ihre notwendige Breite zurückgebaut. Hieraus kann eine verbesserte Sichtbeziehung zum Kfz-Verkehr umgesetzt werden, bei der die Radverkehrsführung linear über die Dreiecksinsel fortgeführt wird. Einsteinstraße / Rishon-Le-Zion-Ring Die Radfahrerfurt über d ie östliche Knotenzufahrt der Einsteinstraße wird näher an den Ring ver- legt. Dazu wird die Mittelinsel etwas zurückgebaut. Die Radfahrbeziehungen von und zu der Dreieckinsel im nordöstlichen Quadranten werden gestreckt. Der vorhandene Rechtsabbieger aus der Einsteinstraße in den Orléans-Ring wird signalisiert, daraus ergeben sich neue LSA Standorte. Der Radweg über den Orléans-Ring wird in beide Richtungen freigegeben und auf 3,0 m verbrei- tert. Im südlichen Knotenpunktbereich werden die Aufstellflächen für den Radfahrer vergrößert. Die geplanten Haltlinien im Radweg und im Rechtsabbieger, sowie die geplanten Furten werden neu markiert. Coesfelder Kreuz / Albert-Schweitzer-Straße Auf der nördlichen Seit e wird der gepl. Zweirichtungsradweg über die Corrensstraße auf 3,0 m verbreitert. Das Abfahren von der Dreieckinsel wird gestreckt. Auf der westlichen Seite des Kno- tenpunktes werden für den links abbiegenden Radfahrer Aufstellflächen hergestellt. Im südöstli- chen Quadranten wird der vorhandene Zweirichtungsradweg ausgebaut und durch die geplante. Vergrößerung der Grünfläche wird ein Radwegende deutlicher gemacht. Die geplanten Haltlinien im Radweg und die Radfahrerfurten werden neu markiert. Orléans Ring / Wilhelmstraße Das Abfahren von den Dreiecksin seln wird gestreckt, somit entstehen gerade Linienführungen. Radfahrer in die Wilhelmstraße werden von der Dreieckinsel direkt auf die Fahrbahn geleitet, wo ein geplanter Radfahrstreifen angeboten wird. Um die Verbindung Corrensstraße über die Apffelstaedtstraße zum Horstmarer Landweg zu ge- währleisten, wird auf der westlichen Seite der vorh. Radweg auf 3,0 m verbreitert und als Zwei- richtungsradweg freigegeben. Die vorhandene Bushaltestelle auf der Rechtsabbiegerspur der Apffelstaedtstraße in Richtung Orléans Ring wird anforderungsgerecht befestigt. In drei Quadranten werden für den links abbiegenden Radfahrer Aufstellflächen hergestellt. Die geplanten Haltlinien in der Fahrbahn und im Radweg, die Radfahrerfurten und der Radfahr- streifen werden neu markiert. 5 V/0250/2010 Orléans Ring / Horstmarer Landweg Für den links abbiegenden bzw. für den rechts einbiegenden Radfahrer wird ein Zwei- richtungsradweg erstellt. Dieser schließt sich an den vorhandenen Zweirichtungsradweg (entlang des Orléans-Rings) an. Der geplante Radweg hat eine Breite von 3,0 m und wird mit einer Mit- telmarkierung hergestellt. Der Einrichtungsradweg aus der nördlichen Richtung wird geradlinig auf den vorhandenen Zweirichtungsradweg geführt, somit entsteht eine zusätzliche Grünfläche. Diese verdeutlicht dem links abbiegenden Radfahrer das Radwegende. Die vorhandene Feuer- wehrzufahrt am Orléans-Ring wird zurückgebaut. Kosten / Finanzierung: Die Gesamtkosten für die baulichen Maßnahmen ei nschließlich Anpassung der Beleuchtung und Signalisierung (Hardware) betragen ca. 567.500 €. Bisher stehen im I-Plan 2009-2012 jährlich 400.000 € für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Rahmen der Straßenun- terhaltung und 100.000 € für Investitionsmaßnahmen zur Verfügung. Die Umsetzung der Modernisierung der Lichts ignalsteuerung sowie die baulichen Maßnahmen auf der Achse E sind für das II. Halbjahr 2010 / I. Halbjahr 2011 vorgesehen. i.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: 1. Kolde-Ring - Weseler Str. bis Von-Stauffenberg-Str. 2. Mecklenbecker Str. / Koldering / Scharnhorststr. / K-v-G-Ring, inkl. Radweganbindung Bismarckallee 3. Sentruper Str. / K-v-G-Ring / Annette-Allee 4. K-v-G-Ring / Vesaliusweg 5. Radweganbindung Jungeblodtplatz 6. Eckgrundstück Vesaliusweg 14 7. Waldeyerstr. / K-v-G-Ring / Hüfferstr. / Rishon-Le-Zion-Ring, inkl. Radweganbindung Do- magkstr. und Robert-Koch-Str. 8. Einsteinstraße / Rishon-Le-Zion-Ring 9. Coesfelder Kreuz / Albert-Schweitzer-Straße 10. Orléans Ring / Wilhelmstraße 11. Orléans Ring / Horstmarer Landweg
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungOrte (24)
- Waldeyerstraße
- Hüfferstraße 40
- Robert-Koch-Straße 7a
- Wilhelmstraße 11
- Mecklenbecker Straße
- Weseler Straße
- Von-Stauffenberg-Straße 2
- Scharnhorststraße
- Bismarckallee 3
- Sentruper Straße
- Annette-Allee 4
- Einsteinstraße
- Corrensstraße 29
- Albert-Schweitzer-Straße 10
- Domagkstraße
- Niels-Stensen-Straße
- Horstmarer Landweg 12
- Kolde-Ring 21
- Vesaliusweg 14
- Kardinal-von-Galen-Ring
- Rishon-Le-Zion-Ring 9
- Von-Esmarch-Straße
- Jungeblodtplatz 6
- Orléans-Ring
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0250/2010
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 15.04.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37