2015/0401
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2015 zum Haushalt 2015
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18697 Zeichen
Haushalt 2015
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2015
1
Inhaltsverzeichnis
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht 2
2 Überblick Ergebnishaushalt 3
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30.06.2015 3
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 5
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand 8
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe 8
3.2 Stand der Bürgschaften 8
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 9
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 9
4.2 Steuerertragsquote 9
4.3 Personalquote 10
4.4 Zuschuss- und Förderquote 10
4.5 Transferaufwandsquote 11
4.6 Transferdeckungsquote 11
4.7 Zinslastintensität 12
2
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 30.06.2015.
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert.
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 10.08.2015. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des
Berichtes. Weitere ergebnisrelevante Buchungen könn en seither erfolgt, jedoch nicht in den Bericht ein geflossen sein.
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Haushaltsplans 2015, teilweise wird eine Anpassung der Ansätze mit dem Nach-
tragshaushalt 2015 erfolgen.
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu-
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen, zu-
züglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezogen auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ stell t also den tatsächlichen Rahmen für die
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter und Verwaltungsstellen dar.
Budget = (HH-Ansatz 2015 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2014 – Sperre) / 2
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum, die Spalte „Abweichung Budget / Ist“ die Diffe-
renz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und Er trägen und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusätz-
lich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darge stellt.
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende des Berichtszeitraumes abgebildet.
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften mitgeteilt.
Zuletzt enthält der Bericht verschiedene finanzwirt schaftliche Kennzahlen, die einen besseren und schn elleren Überblick über die jeweilige Haus-
haltslage ermöglichen sollen und für die weitere En twicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung stehen.
3
2 Überblick Ergebnishaushalt
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30. Juni 2015
Die Genehmigung des Haushalts 2015 wurde am 06.05.2 015 von der Regierungspräsidentin erteilt. Bis dahi n galten die Grundsätze der vorläufi-
gen Haushaltsführung.
Die Entwicklung im Ergebnishaushalt stellt sich bis zum 30.06.2015 folgendermaßen dar:
Beschreibung HH-Ansatz
2015
Budget bis
30.06.2015
Ist bis
30.06.2015 ÜPL APL MVS HAR 2014 Sperre
Abweichung
Budget / Ist Ist in %
privatrechtliche Leistungsentgelte -6.564.050 -3.282.025 -2.813.808
-468.217 86%
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -46.589.631 -23.294.816 -18.975.308
-4.319.508 81%
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -15.247.528 -7.623.764 -9.141.673
1.517.909 120%
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -121.900 -60.950 0
-60.950 0%
Steuern und Steuerähnliche Erträge -311.051.000 -155.525.500 -147.768.186
-7.757.314 95%
davon Gewerbesteuer -180.000.000 -90.000.000 -77.995.020
-12.004.980 87%
davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -77.500.000 -38.750.000 -46.561.246
7.811.246 120%
davon Grundsteuer B -37.250.000 -18.625.000 -14.912.125
-3.712.875 80%
davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -13.500.000 -6.750.000 -7.542.896
792.896 112%
davon Vergnügungssteuer/Spielapparate -1.950.000 -975.000 -705.850 -269.150 72%
davon Zweitwohnungssteuer -400.000 -200.000 6.437 -206.437 -3%
Erträge aus Transferleistungen -36.028.865 -18.014.433 -21.828.729
3.814.296 121%
davon SGB II / Hartz IV -11.400.000 -5.700.000 -6.155.870
455.870 108%
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -80.623.090 -40.311.545 -39.467.554
-843.991 98%
davon Schlüsselzuweisungen -61.500.000 -30.750.000 -30.973.015
223.015 101%
Erträge aus der Auflösung von SoPos -6.788.579 -3.394.290 -3.128.422
-265.868 92%
sonstige ordentliche Erträge -9.599.210 -4.799.605 -5.546.154
746.549 116%
Summe der ordentlichen Erträge -512.613.853 -256.306.927 -248.669.834
-7.637.094 97%
4
Beschreibung HH-Ansatz
2015
Budget bis
30.06.2015
Ist bis
30.06.2015 ÜPL APL MVS HAR 2014 Sperre
Abweichung
Budget / Ist Ist in %
Personalaufwendungen 88.541.390 44.270.695 40.138.857
4.131.838 91%
Versorgungsaufwendungen 19.038.370 9.519.185 6.294.984
3.224.201 66%
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 87.698.666 43.075.735 37.108.336 15.000
-73.923 3.633.523 -5.121.797 5.967.399 86%
davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell 31.379.530 15.689.765 15.689.765
0 100%
Abschreibungen 19.426.415 9.713.208 8.973.606
739.602 92%
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 132.323.444 56.950.082 53.774.163
-49.036 1.768.041 -20.142.286 3.175.919 94%
davon Zuweisung Staatstheater 15.541.900 6.216.760 7.770.948
-3.108.380 -1.554.188 125%
davon Zuschuss DADINA 5.100.000 2.040.000 1.100.000
-1.020.000 940.000 54%
davon Zuschuss HEAG für ÖPNV 16.700.000 6.680.000 0
-3.340.000 6.680.000 0%
davon Zuschuss Darmstadtium 3.500.000 1.400.000 2.500.000
-700.000 -1.100.000 179%
davon Kita-Zuschuss kirchliche Träger 11.485.221 4.631.484 4.298.627
-72
-2.222.182 332.857 93%
davon Kita-Zuschuss freie Träger 17.291.066 7.457.548 8.510.685
-2.375.970 -1.053.137 114%
davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen 21.362.300 10.681.150 10.596.950
84.200 99%
davon Verlustabdeckung EB Kultur 6.712.595 2.685.038 4.460.000
-1.342.519 -1.774.962 166%
davon Verlustabdeckung EB Bäder 4.050.979 1.620.392 900.000
-810.196 720.392 56%
davon Verlustabdeckung EB Bürgerh. und Märkte 889.123 444.562 540.000
-95.438 121%
davon Verlustabdeckung EB IDA (Kostenerstattung) 4.992.235 1.996.894 3.000.000
-998.447 -1.003.106 150%
Steueraufwendungen einschl. Umlagen 65.409.200 32.704.600 24.718.999
7.985.601 76%
davon LWV-Umlage 32.700.000 16.350.000 17.648.220
-1.298.220 108%
davon Gewerbesteuerumlage 28.800.000 14.400.000 5.338.227
9.061.773 37%
Transferaufwendungen 102.973.070 51.477.785 48.141.185
-17.500
3.336.600 94%
davon SGB II / Hartz IV 37.055.000 18.527.500 16.772.285
1.755.215 91%
davon Jugendhilfe 21.306.045 10.653.023 10.783.492
-130.469 101%
sonstige ordentliche Aufwendungen 24.768 11.166 -4.898
-2.437 16.064 -44%
Summe der ordentlichen Aufwendungen 515.435.323 247.722.454 219.145.232 15.000
-140.459 5.401.564 -25.266.520 28.577.224 88%
Verwaltungsergebnis 2.821.470 -8.584.473 -29.524.602 15.000 -140.459 5.401.564 -25.266.520 20.940.130 344%
Finanzerträge -12.734.910 -6.367.455 -6.652.895
285.440 104%
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 19.212.960 9.598.980 9.118.950 -15.000
480.030 95%
davon für Kassenkredite 4.969.320 2.477.160 2.083.145 -15.000
394.015 84%
Finanzergebnis 6.478.050 3.231.525 2.466.055 -15.000 1.295.588 76%
Ordentliches Ergebnis 9.299.520 -5.352.948 -27.058.547 0 -140.459 5.401.564 -25.266.520 22.235.718 505%
5
Beschreibung HH-Ansatz
2015
Budget bis
30.06.2015
Ist bis
30.06.2015 ÜPL APL MVS HAR 2014 Sperre
Abweichung
Budget / Ist Ist in %
Außerordentliche Erträge -500 -250 -1.440.047
1.439.797 576019%
Außerordentliche Aufwendungen
432.614
-432.614 0%
Außerordentliches Ergebnis -500 -250 -1.007.433 1.007.183 402973%
Jahresergebnis 9.299.020 -5.353.198 -28.065.980 0 0 -140.459 5.401.564 -25.266.520 23.242.901 524%
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen
Ordentliche Erträge
Die Entwicklung der Ordentlichen Erträge im ersten Halbjahr 2015 wird geprägt von einem Rückgang der G ewerbesteuereinnahmen aber auch von
überplanmäßigen Erträgen aus Einkommens- und Umsatz steuer. Eine Rückerstattung von Gewerbesteuern aus Vorjahren in Höhe von 44 Mio. €
konnte aus der dafür gebildeten Rückstellung abgede ckt werden. Dennoch belasten weitere „kleinere“ une rwartete Ausfälle und Rückerstattungen
das Budget der Gewerbesteuern, das bisher nur zu 87 % erfüllt werden konnte. Insgesamt erreichen die St euererträge nur 95% des Budgets, die
Summe der Ordentlichen Erträge 97%.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass in den „Kostener satzleistungen und Kostenerstattungen“ die Kostener stattung für Leistungen nach dem Unter-
haltsvorschussgesetz sowie die Gastschulbeiträge gr ößtenteils bereits für das ganze Jahr enthalten sin d, wogegen in den Positionen „privatrechtli-
che Leistungsentgelte“ und „öffentlich-rechtliche L eistungsentgelte“ Erträge fehlen, die erst zum Jahr esende abgerechnet werden.
Ordentliche Aufwendungen
Die Summe der ordentlichen Aufwendungen beläuft sic h im Bewirtschaftungszeitraum auf 219 Mio. € und so mit um 28,6 Mio. € niedriger als ver-
fügbar (88% des Budgets).
Im Bereich der Personal- und Versorgungsaufwendunge n fehlen die anteiligen Rückstellungsbeträge, die s tets erst zum Jahresabschluss zu buchen
sind und auch bei den vertraglich festgelegten Aufw endungen für Zuweisungen und Zuschüsse richten sich die Zahlungen nicht nach fixen Fällig-
keiten, sondern nach konkretem Finanzbedarf. In bei den Fällen ist davon auszugehen, dass bis zum Ende des Haushaltsjahres die Budgets wei-
testgehend ausgeschöpft werden.
Es sind Haushaltssperren in Höhe von insgesamt 25,3 Mio. € bei der Berechnung des Budgets berücksichti gt. Davon entfallen allerdings 20 Mio. €
auf Zuweisungen und Zuschüsse, die aufgrund vertrag licher Verpflichtungen zu einem großen Teil noch be nötigt werden.
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Bis zum Jahresende wird es jedoch voraussichtlich m öglich sein, über die Sperren eine Verbesserung des Ergebnisses um ca. 5 Mio. € zu errei-
chen.
Damit ist die Einhaltung des Schutzschirm-Abbaupfad es, der im ordentlichen Ergebnis einen Fehlbetrag v on maximal 12,8 Mio. € für 2015 vor-
sieht, nicht in Gefahr.
Finanzergebnis
Das Budget der Finanzerträge wurde mit 104% bereits übererfüllt, das der Finanzaufwendungen zu 95% in Anspruch genommen.
Die Finanzerträge bestehen neben den Ausschüttungen verbundener Unternehmen zum Großteil aus der Verzi nsung von Steuernachforderungen
sowie den Risikoprämien für Bürgschaften. Diese sin d jeweils zu Jahresbeginn fällig und daher bereits für das ganze Jahr enthalten.
Das Finanzergebnis für das 2. Quartal liegt bei ein em Erfüllungsgrad von 76% und damit um 1,3 Mio. € b esser als veranschlagt.
Das weiterhin niedrige Zinsniveau wirkt sich vor al lem im Bereich der Kassenkredite auf die Zinsaufwen dungen aus, mittlerweile aber auch immer
mehr auf die Zinsen für neue langfristige Kredite. Gleichzeitig kann jedoch die Zinsentwicklung nie zu verlässig eingeschätzt werden, so dass es in
diesem Bereich immer Abweichungen zum Ansatz geben wird.
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Außerordentliches Ergebnis
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich in aller Regel zweckgebundene Erträge aus Spenden, Nachlässe n und Schenkungen sowie Sponsoring
und außerordentlicher Aufwand aus Dienstherrenwechs el nach dem Versorgungslastenteilungs-Staatsvertrag sowie Sonderabschreibungen und
periodenfremder Aufwand. Da es sich oft um besonder e Einmaleffekte handelt, ist eine Planung in diesem Bereich nicht besonders aussagekräftig.
So ist auch das Budget von 250 € mit einem tatsächl ichen Überschuss von 1 Mio. € weit übererfüllt.
Jahresergebnis
Im Saldo der Erträge und Aufwendungen sieht das Bud get für den Betrachtungszeitraum durch die gesetzte n Sperren einen errechneten Über-
schuss in Höhe von 5,3 Mio. € vor. Tatsächlich konn te ein Überschuss in Höhe von 28,1 Mio. € erwirtsch aftet werden.
Mit dem Nachtragshaushaltsplan 2015 wird sich der g eplante Jahresfehlbetrag nochmals um ca. 1,8 Mio. € verbessern.
Im Haushaltsvollzug ist damit zu rechnen, dass das Rechnungsergebnis auch nach Berücksichtigung sämtli cher Sondereffekte und Jahresab-
schlussbuchungen diese geplante Verbesserung erreic hen wird.
Diese Prognose berücksichtigt allerdings nicht, das s es aufgrund der allgemeinen Lage im Bereich Asyl zu weiteren aktuell nicht planbaren Mehrbe-
lastungen für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge kommen könnte.
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3 Kreditaufnahme und Schulden
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 30.06.2015
Investitionskredite Kassenkredite Gesamt
Kernhaushalt 264.847.267,10 € 319.265.000,00 € 584.112.267,10 €
EB Kulturinstitute 7.708.358,72 € 0,00 € 7.708.358,72 €
EB Bäder 11.301.381,98 € 0,00 € 11.301.381,98 €
EB Bürgerhäuser und Märkte 4.156.947,08 € 0,00 € 4.156.947,08 €
EB EAD 27.351.558,93 € 0,00 € 27.351.558,93 €
EB DWuW 552.460,49 € 0,00 € 552.460,49 €
EB IDA 71.472.201,73 € 0,00 € 71.472.201,73 €
Summe 387.390.176,03 € 319.265.000,00 € 706.655.176,03 €
In diesen Summen sind zwei innere Darlehen (Vivariu m an EB Bäder über 683.856 € und Kernhaushalt an ID A über 2.812.860 €) enthalten.
Durch den Kommunalen Entschuldungsfonds wurden bish er Kredite in Höhe von 165.802.977 € abgelöst.
3.2 Stand der Bürgschaften
Gemäß dem letzten Finanzcontrolling-Bericht zum 31. 12.2014 betrug die Summe der übernommenen Bürgschaf ten 395,94 Mio. €. Davon sind
noch die Beträge abzuziehen, die von den Bürgschaft snehmern im Laufe des Jahres an die Banken zur Tilg ung der Kredite zurückgezahlt werden,
was stets erst im ersten Quartal des Folgejahres mi t den Banken abgeglichen werden kann.
Daraus ergibt sich ein endgültiger Bürgschaftsstand zum 31.12.2014 in Höhe von 392,77 Mio. €.
Bis zum Stichtag 30.06.2015 sind 7 weitere Bürgscha ften mit einer Summe von 35,37 Mio. € hinzugekommen , so dass sich ein neuer Stand in
Höhe von 428,14 Mio. € ergibt.
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4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen
4.1 Aufwandsdeckungsgrad
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis.
Formel:
ordentliche Erträge + Finanzerträge
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 255.322.729 €
228.264.182 €
Wert zum 30.06.15 111,85% (30.06.14: 109,83%)
4.2 Steuerertragsquote
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer-
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes.
Formel:
Steuererträge
ordentliche Erträge + Finanzerträge
Berechnung (Ist): 117.784.583 €
255.322.729 €
Wert zum 30.06.15 46,13% (30.06.14: 56,52%)
10
4.3 Personalquote
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den in-
terkommunalen Vergleich. Zielwerte liegen für Kommu nen allerdings noch nicht vor.
Formel:
Personal- und Versorgungsaufwendungen
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 46.433.841 €
228.264.182 €
Wert zum 30.06.15 20,34% (30.06.14: 20,23%)
4.4 Zuschuss- und Förderquote
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Au fwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen, Träger von Kindertageseinrichtungen
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. In Ze iten unausgeglichener Haushalte ist diese Quote mög lichst niedrig zu halten. Die in den Zu-
schüssen enthaltenen freiwilligen Leistungen sind e inzuschränken.
Formel:
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 53.774.163 €
228.264.182 €
Wert zum 30.06.15 23,56% (30.06.14: 23,42%)
11
4.5 Transferaufwandsquote
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer).
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken.
Formel:
Transferaufwendungen
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 48.141.185 €
228.264.182 €
Wert zum 30.06.15 21,09% (30.06.14: 20,53%)
4.6 Transferdeckungsquote
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind
Formel:
Erträge aus Transferleistungen
Transferaufwendungen
Berechnung (Ist): 21.828.729 €
48.141.185 €
Wert zum 30.06.15 45,34% (30.06.14: 18,83%)
12
4.7 Zinslastintensität
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige
Quote ist daher anzustreben.
Formel:
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen
ordentliche Erträge + Finanzerträge
Berechnung (Ist): 9.118.950 €
255.322.729 €
Wert zum 30.06.15 3,57% (30.06.14: 3,59%)
Darmstadt, 02.09.2015
André Schellenberg
Stadtkämmerer
2015/0401
1684 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
02.09.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat an die Stadtverordnetenversammlu ng
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0401
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Juni 2015 zum Haushalt 2015
Vorlage vom: 02.09.20 15
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling -Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die
Stadtverordnetenversammlung weiter.
Anlagen: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Juni 2015
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.09.2015
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans
der Gemeinden (GemHVO) ist die Stadtverordnetenversammlung mehrmals jährlich über den
Stand des Haush altsvollzugs zu unterrichten.
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Juni 2015“ kann der Stand
der Ausführung des Haushalts 2015 zum 30. Juni 2015 entnommen werden.
Darmstadt, 02.09.2015
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0401
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 02.09.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00