3538/2023
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt Köln - Quartalsbericht III/2023
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Anlage - VZ Quartalsbericht III 2023
2366 Zeichen
Anlage
Wirtschaftsplan 2023 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
Quartalsbericht zum 30.09.2023
Erfolgsplan
Plan Hochrechnung
2023 2023
Euro Euro Euro %
Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 3.152.277 3.152.277 0 -
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 3.000.000 3.000.000 0 -
1.062.703 1.062.703 0 -
635.900 635.900 0 -
Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 5.929.400 6.291.391 361.991 6,1
Sonstige Erträge 8.640 13.324 4.684 54,2
Summe 10.636.643 11.003.317 366.674 3,4
Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0
Abschreibungen 2.450.000 2.450.000 0 -
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 0 -
Bewachung Heinrich-Böll-Platz 318.000 318.000 0 -
Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 1.600.000 1.200.000 -400.000 25,0 -
Instandhaltung technische Anlagen 350.000 300.000 -50.000 14,3 -
Energiekosten Philharmonie 700.000 650.000 -50.000 7,1 -
Versicherungen 98.400 98.400 0 -
Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 18.800 18.800 0 -
Leistungsentgelte Personalgestellung 58.000 58.000 0 -
Rechts- und Beratungskosten 100.000 100.000 0 -
Nebenkosten Geldverkehr 1.000 1.000 0 -
Sonstige 150.000 150.000 0 -
Summe 3.466.200 2.966.200 -500.000 14,4 -
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Bankzinsen, etc. 0 0 0 > 100
Zinsertrag aus Abzinsung von Rückstellungen 0 0 0 -
Summe 0 0 0 > 100
Abschreibungen auf Finanzanlagen
und Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.407.600 6.227.600 -180.000 2,8 -
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Darlehenszinsen 3.020.000 2.920.000 -100.000 3,3 -
Sonstige Zinsen 120.000 200.000 80.000 66,7
Summe 3.140.000 3.120.000 -20.000 0,6 -
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -1.674.881 -608.206 1.066.674 63,7 -
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 -
Sonstige Steuern 3.235 3.235 0 -
Jahresergebnis -1.678.115 -611.441 1.066.674 63,6 -
Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für
a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse
b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung
Abweichung
Mitteilung Ausschuss
5424 Zeichen
Dezernat, Dienststelle II/II/2 Vorlagen-Nummer 15.11.2023 3538/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 04.12.2023 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt Köln hier: Quartalsbericht III/2023 Gemäß § 13 der Betriebssatzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszent- rum der Stadt Köln hat die Betriebsleitung die Oberbürgermeisterin und den Betriebsaus- schuss vierteljährlich über die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Ab- wicklung des Vermögensplans schriftlich zu unterrichten. Der Wirtschaftsplan 2023 des Veranstaltungszentrums wurde vom Rat der Stadt Köln in sei- ner Sitzung am 08.12.2022 nach Vorberatung im Finanzausschuss am 05.12.2022 (Session- Nr. 3765/2022) festgestellt. Nach dem Abschluss des zweiten Quartals zeigt sich im Vergleich zur ursprünglichen Planung folgende Entwicklung: (A) Erfolgsplan Der Wirtschaftsplan 2023 weist im Erfolgsplan einen Jahresfehlbetrag von rd. 1,7 Mio. € aus. Das Ergebnis berücksichtigt den aus dem städtischen Haushalt bereitgestellten und über den Eigenbetrieb weitergeleiteten Betriebskostenzuschuss an die KölnMusik GmbH in Höhe von rd. 5,9 Mio. €. Der Plan-Verlust der KölnMusik GmbH in Höhe von 6,4 Mio. € wird in der Er- folgsrechnung als Abschreibung auf Finanzanlagen ausgewiesen. Des Weiteren beinhaltet der Erfolgsplan einen direkten Zuschuss der Stadt Köln an den Eigenbetrieb in Höhe von 3,0 Mio. €. Daneben erhält das Veranstaltungszentrum eine Schuldendiensthilfe (Zinsanteil) für die Darlehen zur Finanzierung der Florasanierung sowie für die Finanzierung von Kapitaleinla- gen in die Rücklage der Koelnmesse GmbH in Höhe von insgesamt 1,7 Mio. €. Da der Eigenbetrieb - mit Ausnahme der Verpachtung der Erbbaurechtsgrundstücke und der für den Betrieb der Kölner Philharmonie, des Gürzenichs und der Rheinterrassen sowie des Tanzbrunnens erforderlichen Immobilien an die jeweiligen Betreiber - keine weiteren eigenen wirtschaftlichen Tätigkeiten entfaltet, wird das Ergebnis im Erfolgsplan des Eigenbetriebes in der Hauptsache durch die Abschreibungen und die Zinsaufwendungen für die in den Betriebs- teilen getätigten Investitionen beeinflusst. Nach Abschluss des dritten Quartals ergibt sich bei einem ansonsten plangemäßen Ge- schäftsverlauf eine leichte Ergebnisverbesserung in Bezug auf den voraussichtlichen Verlust der KölnMusik GmbH (-180 Tsd. €). Ferner konnte in 2023 das von der KölnMusik GmbH ver- anlasste Antragsverfahren für Corona-Hilfen des Bundes für das Jahr 2021 abgeschlossen werden. Auf Basis des Ratsbeschlusses vom 23. März 2021 (Session-Nr. 0531/2021) ergibt sich zum Ausgleich des nunmehr verbleibenden Restverlustes eine nachträgliche Aufstockung 2 des städtischen Betriebskostenzuschusses 2021 um 362 Tsd. Euro, die über das Veranstal- tungszentrum an die KölnMusik GmbH weitergeleitet wird und auch beim Eigenbetrieb zu ei- ner entsprechenden Ergebnisverbesserung führt. Ferner zeichnet sich ab, dass im Bereich der Instandhaltungen der Gebäude nicht alle geplanten Maßnahmen durchgeführt werden können (-450 Tsd. €). Zu einer weiteren Entlastung tragen Fördermittel aus dem Kulturfonds Energie des Bundes für Energie(mehr)kosten der Philharmonie bei (-50 Tsd. €). Bei den Zins- aufwendungen kommt es durch die Zwischenfinanzierung von auslaufenden Darlehen, die zu einem neuen Darlehen in Höhe von 23,0 Mio. € zusammengefasst werden, zu einer Verschie- bung der Zinslast in den kurzfristigen Bereich. Der vorläufige Fehlbetrag des Veranstaltungszentrums reduziert sich in der Summe nach der- zeitigem Stand auf 611 Tsd. € (siehe Anlage). (B) Vermögensplan Das im Vermögensplan 2023 ausgewiesene Investitionsvolumen beläuft sich für die Betriebs- teile Gürzenich, Kölner Philharmonie, Rheinterrassen/Tanzbrunnen und Flora insgesamt auf rd. 8,3 Mio. €. Davon sind 4,0 Mio. € für die Sanierung der Open-Air-Bühne und der Schirme am Tanzbrunnen vorgesehen. Mit dem Planungsbeschluss zur Generalsanierung der Bastei am 07.09.2020 hat der Ausschuss Mittel in Höhe von 600 Tsd. € freigegeben. Der Vermö- gensplan sieht zur Weiterführung der Maßnahme vorsorglich Mittel in Höhe von 2,0 Mio. € vor. Auf der Ausgabenseite werden ferner Mittel für die Abdeckung des Jahresverlustes sowie für die Tilgung der bestehenden Darlehen in Höhe von rd. 10,6 Mio. € veranschlagt. Zur Finanzie- rung werden Eigenmittel in Höhe von rd. 7,1 Mio. € und eine Neukreditaufnahme in Höhe von 15,0 Mio. € herangezogen. (C) Liquiditätsbestand Der negative Liquiditätsbestand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung erhöht sich durch die o.g. zur Umschuldung vorgesehenen, ausgelaufenen Darlehen mit Stand 30.09.2023 kurzfris- tig auf -26.663 Tsd. €. Der Ratsbeschluss zum Wirtschaftsplan 2023 sah aufgrund der geplan- ten Umschuldung eine Kassenkreditermächtigung bis zu einer Höhe von 35 Mio. € vor. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2023 sind weder im laufenden Geschäft bei der Abwicklung des Erfolgsplanes noch aus der Ausführung des Vermögensplanes im Bereich Investition und Kreditwirtschaft erfolgsgefährdende Entwicklungen eingetreten, so dass eine Anpassung des vom Rat am 08.12.2022 genehmigten Wirtschaftsplanes nicht erforderlich war. Gez. Prof. Dr. Diemert Anlage - vorläufige Erfolgsrechnung zum 30.09.2023
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Heinrich-Böll-Platz 318
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 3538/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 15.11.2023
- Erstellt
- 02.11.2023 09:58