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3302/2024

Personalbedingte Angebotsreduzierungen ab 16. November 2024 bei der KVB sowie Verschiebung des KVB-Fahrplanwechsels in das Jahr 2025

Mitteilung Ausschuss 24.10.2024

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Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

9493 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/68/681/1 
 
Vorlagen-Nummer 24.10.2024 
 3302/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 29.10.2024 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 04.11.2024 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.11.2024 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.11.2024 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.11.2024 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.11.2024 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 07.11.2024 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 07.11.2024 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 12.11.2024 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 28.11.2024 
 
Personalbedingte Angebotsreduzierungen ab 16. November 2024 bei der KVB sowie 
Verschiebung des KVB-Fahrplanwechsels in das Jahr 2025 
1. Personalbedingte Angebotsreduzierungen 
Das Fahrplanangebot im Stadtbahnbereich der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) musste 
erstmalig aufgrund einer außerordentlich angespannten Personalsituation zum Beginn des 
Jahres 2023 in zwei Stufen angepasst werden (vgl. Vorlagen-Nr. 0081/2023). Um gegenzu-
steuern, hatte die KVB beispielsweise die Fahrschulkapazitäten aufgestockt und das Re-
cruiting für den Fahrdienst deutlich verstärkt. 
Daraufhin konnten einige dieser Maßnahmen im Laufe der darauffolgenden Monate zurückge-
führt werden. So wurden beispielsweise im ersten Schritt die Linie 5 zum 04. September 2023 
(vgl. Vorlagen-Nr. 1507/2023) und die Linie 4 zum 02. April 2024 (vgl. Vorlagen-Nr. 
0890/2024) jeweils auf den Regelfahrplan zurückgeführt. 
 
Mit Beginn der Stadtbahntrennung im Rahmen der Gesamtinstandsetzung der Mülheimer Brü-
cke am 02. April 2024 wurde das Stadtbahnkonzept auf die veränderten Rahmenbedingungen 
angepasst (vgl. Vorlagen-Nr. 2350/2023). Neben der angespannten Personalsituation sorgte 
auch ein Lieferproblem bei den von der KVB bestellten neuen Niederflurfahrzeuge dafür, dass

2 
 
der bestehende Fuhrpark notwendigerweise ertüchtigt und somit das Fahrplankonzept ange-
passt werden musste (vgl. Vorlagen-Nr. 0170/2024). 
 
Aktuelle Situation bei der KVB 
Aktuell muss die KVB feststellen, dass trotz der aufgebauten deutlich erhöhten Fahrschulka-
pazitäten der Personalaufbau noch nicht so wie ursprünglich geplant gelingt. Die Gründe lie-
gen unter anderem darin, dass sowohl die Fluktuation bei Mitarbeitenden im Fahrdienst noch-
mals stark angestiegen ist, aber auch immer mehr Mitarbeitende Teilzeitanträge stellen. Hinzu 
kommt, dass die Belastung in der Belegschaft durch die personellen Lücken stark gestiegen 
ist und viele der Fahrer*innen inzwischen an ihre Belastungsgrenze gelangt sind. Diese Situa-
tion wird durch die ab Herbst übliche Erkältungswelle verschärft Außerdem sorgt der weiterhin 
anhaltende Engpass in der Ersatzteil- und Materialversorgung dafür, dass zunehmend nicht 
immer eine ausreichende Anzahl von Fahrzeugen im Stadtbahnbereich zur Verfügung steht. 
Dieser Umstand wird aufgrund der erheblichen Lieferverzögerungen bei der Neubeschaffung 
der Niederflurfahrzeuge auch über 2025 hinaus anhalten. 
 
Aufgrund dieser Entwicklungen kam es in den vergangenen Wochen leider wieder vermehrt 
zu Fahrtausfällen, was für die Fahrgäste der KVB eine unbefriedigende Situation darstellt. Be-
sonders kritisch war in den vergangenen Wochen die Betriebslage an Wochenenden. Dies 
hatte auch damit zu tun, dass die KVB alles darangesetzt hatte, im zeitsensiblen Berufs- und 
Ausbildungsverkehr unter der Woche, wo die Nachfrage besonders hoch ist, die Fahrtausfälle 
so gering wie möglich zu halten. Dabei unterstützen auch Mitarbeitende aus anderen Berei-
chen der KVB den Fahrbetrieb nach Kräften. 
Zudem wurden die Anstrengungen der KVB zur Personalgewinnung noch weiter verstärkt, in-
dem die Fahrschulkapazitäten im Jahr 2025 noch weiter ausgebaut werden. Die KVB wird 
dann im Stadtbahnbereich 180 statt aktuell 120 Ausbildungsplätze anbieten. Die dann noch-
mals erhöhte Anzahl an neu ausgebildetem Fahrpersonal soll auch dazu beitragen, die Belas-
tung jedes einzelnen Mitarbeitenden zu reduzieren und damit auch die Gesundheitsquote 
nachhaltig zu steigern. 
 
Um für die Fahrgäste in der aktuellen Situation möglichst kurzfristig wieder ein stabileres Fahr-
planangebot bereitstellen zu können, ist es nach intensiver Prüfung leider unumgämglich, den 
Umfang des derzeitigen Angebots erneut zu reduzieren. Dabei ist der KVB bewusst, dass wei-
tere Ausdünnungen in dem bereits reduzierten Fahrplan für die Fahrgäste besonders 
schmerzhaft sein werden. In der Abwägung der Handlungsoptionen ist dieser Schritt einer un-
veränderten Aufrechterhaltung der aktuellen Betriebslage mit einer hohen Anzahl an unge-
planten Ausfällen und einer geringen Verlässlichkeit der Fahrtenketten vorzuziehen. 
Wie auch in den bereits vorangegangenen Reduktionsschritten wurde in der Prüfung sehr in-
tensiv darauf geachtet, die negativen Auswirkungen auf die Fahrgäste der KVB im gesamt-
städtischen Stadtbahnnetz möglichst gering zu halten, was sich jedoch im Vergleich zu den 
vorhergehenden Reduktionsschritten nochmals deutlich schwieriger darstellt.

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Vorgesehene Maßnahmen 
Nachfolgend sind die Reduktionsmaßnahmen dargestellt, die ab dem 16.11.2024 zur Umset-
zung gelangen und dann bis zum Ende der Trennung auf der Mülheimer Brücke in Betrieb 
bleiben sollen:  
 
 Linie 1:  
Montag bis Freitag werden die morgendlichen Verstärkerfahrten zur Bildung des 5-Mi-
nuten-Taktes auf den Abschnitt Brück Mauspfad – Moltkestraße verkürzt. Bislang ver-
kehren diese Fahrten zwischen Refrath und Junkersdorf. 
Zur Teilkompensation werden zur besseren Abwicklung des Schülerverkehrs zwei 
Fahrten der Linie 173 auf dem Teilabschnitt zwischen Weiden Lübecker Str. und Uni-
versitätsstraße vorzeitig wieder in Betrieb genommen. 
 
 Linie 13:  
Die aufgrund der Trennung auf der Mülheimer Brücke verkürzte Linie wird im täglichen 
Abendverkehr, am frühen Samstagmorgen sowie sonntags ganztägig von einem 15-
Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt ausgedünnt. . Am Samstag wird anstelle des 
10 -Minuten-Taktes nun ein 20-Minuten-Takt angeboten 
 
 Linie 14:  
Montag bis Freitag werden die Betriebszeiten dieser während der Trennung auf der 
Mülheimer Brücke verkehrenden Sonderlinie auf die nachfragestarken Zeiten be-
schränkt. Die Linie 14 wird dann wochentags nur noch von 5:30 Uhr bis 9 Uhr sowie 
von 13 Uhr bis 20 Uhr verkehren. Samstags und sonntags wird die Linie 14 wie aktuell 
nicht mehr verkehren. 
 
Aufgrund der aktuellen massiven Personalengpässe an Wochenenden musste die Li-
nie 14 bereits im Rahmen der Baumaßnahme auf der Linie 16 bis Ende Oktober am 
Wochenende in den Ausfall genommen werden. Der Ausfall dieser Linie am Wochen-
ende wird bis zur Inbetriebnahme des reduzierten Fahrplans am 16.11.andauern müs-
sen. 
 
 Linie 17:  
Diese Linie wird im täglichen Abendverkehr, am frühen Samstagmorgen sowie sonn-
tags ganztägig von einem 15-Mintuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt ausgedünnt. 
 
 Linie 19: 
Diese Linie verkehrt aktuell von Montag bis Freitag als Sonderlinie während der Sper-
rung der Mülheimer Brücke in der morgendlichen Hauptverkehrszeit bis 9 Uhr mit Ein-
zelzügen und verdichtet dabei die Luxemburger Straße und die Ringstrecke zwischen 
Barbarossaplatz und Eberplatz verdichtet. 
Ab dem 16. November wird diese Linien entfallen. 
 
Die KVB wird über das zum 16.11.24 veränderte Angebot über alle zur Verfügung stehenden 
Medien (v.a. Internet, DFI, KVB-App, Haltestellenaushänge) umfassend informieren. Zudem 
prüft die KVB aktuell Möglichkeiten, wie sie - trotz des aufgrund der aktuellen Betriebslage ho-
hen Beschwerdeaufkommens - die Fahrgäste bestmöglich mit ihren Anliegen betreuen kann. 
Darüber hinaus prüft die KVB für abends und am Wochenende eine möglichst umfangreiche 
Ausstattung der Gürtelhaltestellen mit KVB-Leihrädern, um den Fahrgästen der KVB zur Mil-
derung der Nachteile in den nun größeren Taktlücken alternative Fahrtmöglichkeiten anbieten 
zu können.

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Die Stadt Köln als ÖPNV-Aufgabenträger ist mit dieser Leistungsentwicklung der KVB nicht 
zufrieden, weil die Folgen sehr viele Fahrgäste beeinträchtigen. Die Verwaltung erwartet, dass 
insbesondere auf den auf einen 30-Minuten-Takt ausgedünnten Linien weitere unplanmäßige 
Ausfälle unter allen Umständen vermieden werden. Zudem werden vom KVB-Vorstand wei-
tere Maßnahmen und Lösungsvorschläge erwartet, um die Engpässe möglichst bald zu besei-
tigen. Insbesondere ist die KVB aufgefordert worden, über ein wirksames Risikomanagement 
eine Prognose zu entwickeln, wie sich die betriebliche und personelle Situation über den mit-
tel- und langfristigen Zeitraum weiterentwickelt. Chancen der Automatisierung und autonomer 
Systeme sind nach Ansicht des ÖPNV-Aufgabenträgers aktuell noch nicht in einem zufrieden-
stellenden Umfang bei der KVB im Fokus und sollen mit bewertet werden. 
 
2. Verschiebung des KVB-Fahrplanwechsels in das Jahr 2025 
In diesem Zusammenhang möchte die KVB auch darüber informieren, dass der Fahrplan-
wechsel bei der KVB, der eigentlich für Mitte Dezember 2024 geplant war, aufgrund der Ver-
schiebung des Wiederinbetriebnahmetermins der Stadtbahn auf der Mülheimer Brücke mit der 
Netzumstellung nach Beendigung der Brückensperrung gekoppelt wird. Damit wird der Fahr-
planwechsel nach jetzigem Stand gegen Ende des ersten Quartals 2025 stattfinden. Damit 
soll erreicht werden, dass Fahrgäste der KVB keine weitere große Fahrplanumstellung zuge-
mutet wird. 
 
Rechtzeitig vor Ende der Stadtbahntrennung wird auch über das danach folgende Fahrplana-
ngebot der KVB informiert. 
 
Gez. Egerer

Beratungsverlauf (10)

29.10.2024 Verkehrsausschuss
TOP 6.2.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen

Zur Sitzung
04.11.2024 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.11.2024 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.11.2024 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2024 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2024 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2024 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.11.2024 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.11.2024 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3302/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.10.2024
Erstellt
23.10.2024 10:44