Mandari Insight

2013/0102

Ausbau niederschwelliger Hilfen im Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt hier: Erziehungsbeistandschaften

Magistratsvorlage 15.04.2013

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òòò48"ZððððððÿÿÿÿHonorarvertrag

Zwischen der

Wissenschaftsstadt Darmstadt
vertreten durch den Magistrat,       	  - Stadt -

und

Frau / Herr ................................
Anschrift                           					  - Vertragspartner/in -


wird nachstehender Vertrag über Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Sozialgesetzbuch VIII  (SGB VIII) geschlossen:


§ 1 Gegenstand des Vertrages

Der/Die Vertragspartner/in führt für die Stadt Aufgaben im Bereich der flexiblen ambulanten Erziehungshilfen gem. § 27 i. V. m. § 30 SGB VIII aus. Die zu erbringenden Leistungen können von dem/r Vertragspartner/in nicht auf Dritte übertragen werden.
Die Aufgaben des/r Vertragspartners/in bestehen darin, Kinder bzw. Jugendliche und deren Eltern im organisatorischen und lebensweltlichen Bereich zu unterstützen. Des Weiteren sollen die Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrer individuellen Bedarfe gefördert werden. Grundlage und Zielsetzung der Hilfe werden im aktuellen Hilfeplanverfahren festgelegt.
Die Stadt ist berechtigt, die Leistung durch Einzelangaben zu konkretisieren. Der/Die Vertragspartner/in ist bei der Ausübung der Honorartätigkeit nicht in die Organisationsstruktur der Stadtverwaltung eingebunden und unterliegt nicht dem dienstlichen Weisungsrecht der Stadtverwaltung.
Er/Sie verpflichtet sich, für seinen/ihren notwendigen Versicherungsschutz zu sorgen. Die Stadt übernimmt keine Haftung für Sach- und Personenschäden, die der/die Vertragspartner/in in  Ausübung ihrer Tätigkeit verursacht oder erleidet.

§ 2 Beginn und Dauer des Vertrages

Der Honorarvertrag wird für die Zeit vom  ................... bis .................. abgeschlossen. 
Der Vertrag kann von der Stadtverwaltung ordentlich mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.
Die außerordentliche Kündigung gem. § 626 BGB bleibt unberührt. Sie kann insbesondere erfolgen, wenn in Ausübung der Tätigkeit grob fahrlässig gehandelt, gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen wird oder die vereinbarten Aufgaben nicht ordnungsgemäß erfüllt wurden und eine vorherige schriftliche Mahnung keinen Erfolg  hatte.				
§ 3 Ort und Zeit der Tätigkeit

Der/Die Vertragspartner/in erbringt die Leistungen im Haushalt bzw. im sozialen Umfeld der jeweils zu betreuenden Klienten.
Die Anzahl der zu leistenden Stunden für die Aufgaben des/der Vertragspartners/in richten sich nach den Festlegungen im Hilfeplan. Dabei sind für die unmittelbare Betreuung der Klienten mindestens 80 % der Leistungszeit der/die Vertragspartner/in zu  verwenden. Die  restliche Zeit steht zur Vorbereitung, Nachbereitung und Regelung organisatorischer Angelegenheiten zur Verfügung.

§ 4 Vergütung

Der/Die Vertragspartner/in erhält ein Honorar in Höhe von 13.00 ¬  pro geleisteter  Fachleistungsstunde (60 Minuten). Mit diesem Honorar sind sämtliche Aufwendungen der Vertragspartnerin/des Vertragspartners im Zusammenhang mit der übernommenen Aufgabe abgegolten. (z. B. Fahrten, Organisation und Verwaltung, Arbeitsmaterial). 

Die Vertragspartnerin/der Vertragspartner ist für die Einhaltung aller aus diesem Vertrag folgenden steuerrechtlichen Verpflichtungen verantwortlich. Der Stadt Darmstadt ist die Steueridentifikationsnummer des/der Vertragspartners/in mitzuteilen.

Die Abrechnung der geleisteten Fachleistungsstunden erfolgt monatlich anhand eines     schriftlichen Fachleistungsstundennachweises nach Rechnungszugang.
Ist der/die Klient/in zu vereinbarten Terminen verhindert und wurde dies dem/der Vertragspartner/in mindestens einen Tag vorher mitgeteilt, besteht kein Anspruch auf Honorar.
Mit der Vergütung nach diesem Paragraphen werden alle finanziellen Ansprüche aus diesem Vertrag abgegolten.
Das Honorar ist 4 Wochen nach Rechnungseingang auf das Konto des/der Vertragspartner/in bei der Name der Bank., Bankleitzahl ..............., Kontonummer ................... unter dem Verwendungszweck Honorar einzuzahlen.

§ 5 Verschwiegenheit

Der/die Vertragspartner/in verpflichtet sich, über alle ihm/ihr bekannt gewordenen und bekannt werdenden Tatsachen und Umstände während des Vertragsverhältnisses und über das Ende des Honorarvertrages hinaus strengstes Stillschweigen zu bewahren.
Gegenüber berechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendamtes der Stadtverwaltung Darmstadt ist der/die Vertragspartner/in zur Auskunft verpflichtet. Die Auskunftspflicht bezieht sich darauf, ob die Termine mit den Klienten /Klientinnen stattgefunden haben und auf alle Informationen, die im   Zusammenhang mit dem Hilfeplan und dem damit verbundenen Hilfeplanverfahren     stehen. 

					§ 6 Schutzauftrag

Die zuständige Fachkraft des Städtischen Sozialdienstes ist über eine Gefährdung des Kindeswohls im Sinne des § 8a SGB VIII unverzüglich zu unterrichten. Außerhalb der Dienstzeiten des Städtischen Sozialdienstes ist die Benachrichtigung über die zuständige Polizeidienststelle  vorzunehmen.





					§ 7 Persönliche Eignung

Aufgrund der Bestimmungen des § 72 a SGB VIII hat die Vertragspartnerin/der Vertragspartner der Stadt vor Aufnahme der Tätigkeit ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis nach dem § 30 Abs. 5 des Bundeszentralregistergesetzes vorzulegen. 

 § 8 Nebenabreden

Der Vertrag kann während seiner in § 2 bestimmten Laufzeit von jeder Partei mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Die Kündigung ist aber ausgeschlossen, solange aus dem Gesichtspunkt des Kindeswohles die Betreuung durch die Vertragspartnerin/den Vertragspartner unerlässlich erscheint. Die Beurteilung dessen obliegt der Stadt. 

Die Stadt ist berechtigt, den Honorarvertrag fristlos zu kündigen, wenn ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss im Zusammenhang mit Zwangsvollstreckungen gegen den/die Vertragspartner/in bekannt wird.

§ 9 Sonstiges

Mündliche Nebenabreden wurden nicht getroffen.
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Darmstadt,den...................


		    

In Vertretung					Vertragspartner/in




Stadt Darmstadt	


Anlage
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2013/0102

8682 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
24.04.2013 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat V Dezernat I 
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Jugendamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0102 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.: 363300 
Kostenstelle: 051-002-1010 Investitionsnummer:       
Kostenträger: 3633-50 Sachkonto: 7250100 
 
Betreff: Ausbau nieder schwelliger Hilfen im Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
hier: Erziehungsbeistandschaften 
 
Vorlage vom: 15.04.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Dem Aufbau niederschwe lliger Hilfen mit eigener Personalressource 
gem. § 30 SGB VIII Erziehungsbeistand wird zugestimmt. Es handelt sich um die Umsetzung einer 
Maßnahme des Haushaltskonsolidierungskonzeptes.  
 
2. Zum Aufbau der Personalressource wird die freie vb EG S 12 Stelle Nr. 3333 innerhalb des 
Jugendamtes verlagert, auf dieser die Aufgabe „ Koordination Erziehungsbeistandschaft“ hinterlegt 
und zur umgehenden Wiederbesetzung freigegeben.  
 
3. Da die Einrichtung einer Koordinierungsstelle erst im 2. Halbjahr 2013 realisiert werden kann, sind 
im Nachtragshaushalt 2013 unter der Kostenstelle 051-002-1010, SK 7250100, Produkt 363300, 
Kostenträger 3632-30 (Kostenträger 3633-50 ist nicht beplant) 145.000 Euro abzuplanen.

- 2 - 
4. Hiervon sind 36.600 Euro zur Kostenstelle 051-002-1010, SK 7250100, Produkt 36330, 
Kostenträger 3633-40 zu verlagern und dort zu etatisieren, sowie 34.750 Euro in den 
Personalhaushalt zu verschieben. 
 
5. In den Haushalten der Jahre 2014 ff sind unter der Kostenstelle 051-002-1010, SK 7250100, 
Produkt 363300, Kostenträger 3633-50 (ab 2014 erfolgt die Planung je Hilfeleistung) 291.600 Euro 
abzuplanen.  
 
6. Hiervon sind 73.200 Euro zur Kostenstelle 051-002-1010, SK 7250100, Produkt 36330, 
Kostenträger 3633-40 zu verlagern und dort zu etatisieren, sowie 69.500 Euro in den 
Personalhaushalt zu verschieben. 
  
7. Die Nettoeinsparung beträgt in 2013 73.650 Euro ab 2014 148.900 Euro. Im 
Haushaltskonsolidierungskonzept 2013 wurden 129.000 Euro als Jahreseinsparung gemeldet.  
 
Anlagen: Honorarvertragsmuster Stand 27.03.2013 
Anlage 1 Erziehungsbeistände Berechnung 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15.04.2013  
 
 
Es besteht die mittelfristige Zielsetzung, durch den Ausbau niederschwelliger Hilfen mit eigenen 
Personalressourcen kostenintensivere sozialpädagogische Einzelbetreuungen von Kindern, 
Jugendlichen und deren Familien zu reduzieren.  
 
Nach § 27, Absatz 1 Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) besteht für Personensorgeberechtigte 
ein Rechtsanspruch auf Hilfe zur Erziehung, wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen 
entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für seine Entwicklung geeignet und 
notwendig ist.  
 
Diese Hilfe kann u.a. durch den Einsatz von Erziehungsbeistandschaften gemäß § 30 SGB VIII 
geleistet werden. Darin ist bestimmt: 
 
„Der Erziehungsbeistand und der Betreuungshelfer sollen das Kind oder den Jugendlichen bei der 
Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds 
unterstützen und unter Erhaltung des Lebensbezuges zur Familie seine Verselbständigung fördern.“  
 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden für die Familienhilfe zurzeit freie Träger beauftragt, die 
die Aufgabe der sozialpädagogischen Einzelbetreuung mit bei ihnen beschäftigten 
sozialpädagogischen Fachkräften erfüllen. Die von der Stadt zu übernehmenden Kosten dieser 
Fachkräfte belaufen sich auf ca. 60 Euro pro Fachleistungsstunde (60 Minuten).  
 
In manchen Familien ist diese hochprofessionelle und kostenintensive Betreuung notwendig. In 
anderen Familien wäre dagegen lediglich eine niederschwellige Hilfe zur Förderung der Kinder und 
Jugendlichen auch unter pädagogischen Gesichtspunkten erforderlich und ausreichend. Dadurch 
könnte zugleich eine Reduzierung der Kosten im Bereich der Hilfen zur Erziehung erzielt werden. Eine 
genaue Kostenberechnung ist aus Anlage 1 ersichtlich. 
 
Die Aufgaben von Erziehungsbeiständen sind, Kinder bzw. Jugendliche und deren Eltern im 
organisatorischen Bereich zu unterstützen, bspw. durch Unterstützung bei den Hausaufgaben, 
Begleitung zu Ämtern, Hinführung zu sozialraumbezogenen Angeboten, individuelle Förderung der 
sozial-emotionalen und kognitiven Bedarfe der Kinder und Jugendlichen. 
 
Zur Umsetzung der oben genannten Zielsetzung bedarf es der Schaffung einer Stelle „Koordination 
Erziehungsbeistandschaft“.  
 
Aufgaben dieser Koordinierungsstelle sind: 
 
- Koordinierung grundsätzlicher Angelegenheiten in Bezug auf den Einsatz der 
Erziehungsbeistände 
- Anwerbung von geeigneten Personen als Erziehungsbeistände 
- Ausbildungsinhalte und Aufgabenstellung der Erziehungsbeistände festlegen und die 
notwendige Supervision im Familienzentrum begleiten 
- Beratung der Erziehungsbeistände und Ansprechperson bei auftretenden Problemen mit dem 
Kind, Jugendlichen oder der Familie 
- Bedarfsanalyse und Organisation des Einsatzes in Kooperation mit der fallzuständigen 
Mitarbeiterin/Mitarbeiter des Städtischen Sozialdienstes 
- Erbrachte Leistungen kontrollieren, Steuerung der Haushaltsmittel  
- Evaluation und Weiterentwicklung der Konzeption 
- Öffentlichkeitsarbeit 
- Regelmäßige Berichterstattung  
 
Die notwendige Stelle wird durch jugendamtsinterne Verlagerung der seit 01.03.2013 freien vb Stelle 
Nr. 3333 vom Albert-Schweitzer-Haus zum Städtischen Sozialdienst unter Zuordnung der neuen 
Aufgabe „Koordination Erziehungsbeistandschaft“ geschaffen. Die Stelle wird zur umgehenden 
Wiederbesetzung freigegeben und ist neu zu bewerten. Die Stellenverlagerung ist in den Stellenplan 
2014 aufzunehmen.  
 
Die im städtischen Haushalt für die Stelle Nr. 3333 eingeplanten Mittel werden daher auch weiterhin 
benötigt und können nicht - so wie in der Begründungsseite der Magistratsvorlage Nr. 2012/0427 zur

- 4 - 
Übergabe der Trägerschaft des Albert-Schweitzer-Hauses in Lindenfels an den Verein Kubus e.V. in 
Fürth-Kröckelbach, die vom Magistrat am 21.11.2012 beschlossen wurde, aufgeführt- zukünftig 
entfallen. Die notwendigen Haushaltsmittel werden jedoch voll umfänglich durch entsprechende 
Einsparungen (siehe Kostenberechnung) kompensiert.  
Es erfolgt keine Ausweitung des Haushaltes. 
 
Die Erziehungsbeistände erhalten ein projektbezogenes Honorar (ein arbeitsrechtliches 
Beschäftigungsverhältnis wird nicht generiert).  
 
Frühester Beginn des Einsatzes der Erziehungsbeistände ist der 01.07.2013. Hierzu ist es notwendig, 
die erforderliche Koordinierungsstelle vorher zu besetzen. 
 
Durch den Einsatz von 15 Erziehungsbeiständen, entsprechende Fortbildung und Supervision sowie 
die Koordination können 15 kostenintensive Sozialpädagogische Familienhilfen ersetzt werden. 
Hierdurch ergeben sich haushaltskonsolidierende Gesichtspunkte, die in der Anlage zu dieser Vorlage 
dargestellt sind. 
 
Unter den beschriebenen zeitlichen und ressourcenrelevanten Rahmenbedingungen ist im Saldo für 
den Haushalt 2013 mit einem Einsparvolumen in Höhe von 73.650 Euro in den Folgehaushaltsjahren 
in Höhe von 148.900 Euro im Bereich der sozialpädagogischen Familienhilfe (Kostenträger 3633-50) 
bezogen auf das Rechnungsergebnis 2012 zu rechnen.  
 
Im Nachtragshaushalt 2013 sind unter der Kostenstelle 051-002-1010, SK 7250100, Produkt 363300, 
Kostenträger 3632-30 (Kostenträger 3633-50 ist nicht beplant) 145.000 Euro abzuplanen. Hiervon 
sind 36.600 Euro zur Kostenstelle 051-002-1010, SK 7250100, Produkt 36330, Kostenträger 3633-40 
zu verlagern und dort zu etatisieren, sowie 34.750 Euro in den Personalhaushalt zu verschieben. 
 
In den Haushalten der Jahre 2014 ff sind unter der Kostenstelle 051-002-1010, SK 7250100, Produkt 
363300, Kostenträger 3633-50 (ab 2014 erfolgt die Planung je Hilfeleistung) 291.600 Euro 
abzuplanen. Hiervon sind 73.200 Euro zur Kostenstelle 051-002-1010, SK 7250100, Produkt 36330, 
Kostenträger 3633-40 zu verlagern und dort zu etatisieren, sowie 69.500 Euro in den 
Personalhaushalt zu verschieben. 
 
 
Darmstadt, 15.04.2013 
51-ge/schm 
 
 
 
Dezernat I    Dezernat IV    Dezernat V 
 
 
 
 
Jochen Partsch   André Schellenberg   Barbara Akdeniz 
Oberbürgermeister   Stadtkämmerer   Stadträtin

anlage 2

7112 Zeichen

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Anlage 1


Berechnung Erziehungsbeistände - Sozialpädagogische Familienhilfe

Zum Stichtag 31.12.2010 wurden 1.199.536 Euro für den Einsatz Sozialpädagogischer Familienhilfe 
( 79 Fälle ) ausgegeben.

Im Jahre 2011 betrugen die Kosten für die Sozialpädagogische  Familienhilfe ( 80 Fälle ) insgesamt 1.189.255 Euro.

Im Jahre 2012 wurden 1.311.665 Euro für den Einsatz Sozialpädagogischer Familienhilfe ( 97 Fälle ) verausgabt.
	
Durch den geplanten Einsatz von 15 Erziehungsbeiständen mit einem Kostenvolumen von 4.212 Euro pro Person pro Jahr ergibt dies eine Gesamtausgabe in Höhe von 63.180 Euro. Die Kosten für 15 Maßnahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe, die durchschnittlich 6 Fachleistungsstunden pro Woche eingesetzt sind, ergeben jährliche Ausgaben in Höhe von 291.600 Euro. Abzüglich der 69.478 Euro Kosten für die Stelle „Koordination“ sowie 10.000 Euro für Fortbildung und Supervision beträgt die Ersparnis 148.942 Euro. 

Kostenberechnung:

Einsatz von 15 EZB-Kräften
    13,00  Euro /Std. x 6 Std./W     		=      	      78,00 Euro   	
    78,00 Euro x 4,5 W/Monat       		=             351,00 Euro           
   351,00 Euro x 12 Monate             		=          4.212,00 Euro       
4.212,00Euro x 15 EZB                  		=        63.180,00 Euro     


Einsatz von 15 SPFH-Kräften
      60,00 Euro / Std. x  6 Std. / W.   	=	     360,00 Euro
    360,00 Euro / Std. x  4,5 W / Monat	= 	  1.620,00 Euro
  1.620,00 Euro / Std. x 12 Monate		=         19.440,00 Euro
  1.620,00 Euro / 15 SPFH			=       291.600,00 Euro

	
Dies ergibt eine Ersparnis von 		         				291.600,00 Euro
63.180,00 Euro
69.478,00 Euro
10.000,00 Euro
                                                                                                         ===================
									             148.942,00 Euro

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Details

Vorlagen-Nr.
2013/0102
Typ
Magistratsvorlage
Datum
15.04.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00