2020/0076
Modellprojekte Smart Cities des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI)
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4046 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
03.04.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Amt für Wirtschaft
und Stadtentwicklung OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 15 10.3
IV 308
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0076
Magistratsbeschluss -Nr.
110
Internetfähig
Produkt-Nr.: 111170
Kostenstelle: 015-000-7001 Investitionsnummer:
Kostenträger: 1111-71 Sachkonto: 7125000
Betreff: Modellprojekte Smart Cities des Bundesministeriums des Innern, für Bau und
Heimat (BMI)
Vorlage vom: 12.03.2020
Beschlussvorschlag :
1. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bewirbt sich im Rahmen des Wettbewerbs „Smart Cities made
in Germany (2. Staffel)“ beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).
2. Die Bewerbung erfolgt in Kenntnis des geforderten Eigenanteils von 10 % der förderfähigen
Kosten.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 15.04.2020
Der Vorlage wird zugestimmt.
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12. März 2020
Mit den Modellprojekten Smart Cities fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und
Heimat (BMI) den strategischen Umgang mit neuen Möglichkeiten und Herausforderungen für
die Stadtentwicklung durch die Digitalisierung. Mit den Modellprojekten sollen Erfahrungen
gesammelt werden, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der
Digitalisierung übertragen werden können. Die Erkenntnisse sollen in der Breite allen
Kommunen zunutze gemacht werden. Grundlage dafür ist die Smart City Charta der Nationalen
Dialogplattform Smart Cities, welche die Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits mit
Magistratsvorlage 2019/0175 zustimmend zur Kenntnis genommen hat.
Unter dem Titel „Smart Cities made in Germany (2. Staffel)“ erfolgt derzeit seitens des BMI
eine weitere Ausschreibungsphase. Darmstadt soll hieran teilnehmen. Aufgrund der Strukturen
und Projekte aus dem laufenden Digitalstadt-Prozess steuert Darmstadt dabei einen
besonderen Erfahrungshorizont bei, der für andere Kommunen, die auf der Zeitachse der
Beschäftigung mit der Digitalisierung an anderer Stelle stehen, von hohem Wert sein kann.
Zugleich bietet das ausgeprägte Ökosystem in (Stadt-)Wirtschaft, Wissenschaft und
Verwaltung, das sich am Schnittpunkt von Stadtentwicklung und Informationstechnologien in
Darmstadt mit Smart City-Themen befasst, eine beispielhafte Grundlage für eine Teilnahme.
Zentrale koordinierende Akteure der Bewerbung sollen die Wissenschaftsstadt Darmstadt
selbst, die HEAG AG für die Stadtwirtschaft und die Digitalstadt Darmstadt GmbH sein, die
wiederum das oben genannte lokale Ökosystem einbinden. Dabei geht es um einen
umfassenden strategischen Ansatz im Sinne der Smart City Charta. Die „Smart City“ wird nicht
einfach als sektorales Projekt verstanden, sondern als räumlich, fachlich und gesellschaftlich
übergreifendes Querschnittsprojekt. Dazu zählen auch die Einbindung der Öffentlichkeit und
die Anwendung partizipativer Verfahren. Der angestrebte Raumbezug ist die Gesamtstadt,
wobei exemplarische Vertiefungen und Modellanwendungen auf Quartiersebene umgesetzt
werden können.
Da sich die Stadt gemäß Bestätigung der Kommunalaufsicht beim Regierungspräsidium in
Haushaltsnotlage befindet, liegt der Zuschuss bei 90 % und der Eigenanteil bei 10 % der
förderfähigen Kosten. Über die Auswahl und die Finanzierung von geförderten Modellprojekten
wird in gesonderten Magistratsvorlagen entschieden.
Darmstadt, den 12.03.2020
Dezernat I Dezernat IV
Jochen Partsch André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
anlage 2
54716 Zeichen
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
ALLGEMEINE PROJEKTDATEN
SC20-DVGBX[Projekt ID]
Stadt Darmstadt
[Antragstellende Kommune(n)]
06411000
[Gemeindekennziffer]
Hessen
[Bundesland]
PROJEKTBETEILIGTE
Kontaktperson
Frau Nicole Pinto
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Im Carree 1
64283 Darmstadt
Hessen
017696032577
nicole.pinto@darmstadt.de
www.darmstadt.de
Stellvertretende Kontaktperson
Leiter Amt 15 Michael Kolmer
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Im Carree 1
64283 Darmstadt
Hessen
01605937218
michael.kolmer@darmstadt.de
www.darmstadt.de
Gesetzlicher Vertreter der Kommune
Oberbürgermeister Jochen Partsch
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Im Carree 1
64283 Darmstadt
Hessen
06151132201
oberbuergermeister@darmstadt.de
www.darmstadt.de
Bewerben Sie sich mit einer oder mehreren anderen Kommunen?
Nein
Bewerben Sie sich als Landkreis?
Nein
PROJEKTSTATUS
Frontrunner
[Auseinandersetzungsstand]
Zukunft gestalten ist unsere Tradition
[Motto]
Bewerbung für die Erarbeitung einer Smart-City-Strategie
I. AUSGANGSSITUATION
I. 1. Bitte beschreiben Sie kurz und präzise die Ausgangssituation in Ihrer
Kommune.
Gehen Sie dabei bitte ein auf:
• die wesentlichen stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen, vor
denen Ihre Kommune steht und
• Themen, bei denen Sie von Smart-City-Lösungen Beiträge zur Bewältigung
der genannten Herausforderungen erwarten.
Darmstadt ist an keinem Fluss angebunden, leidet unter Trockenheit.
Damit eignet DA sich als Pilotstadt für innovative Wassermanagement-
Lösungen. DA ist zentral gelegen, eine Schwarm-/Studentenstadt; hohe
Einpendlerzahl führt zu starkem Verkehrsaufkommen. Ganzheitliche
Mobilitätslösungen sind nötig, u.a. weniger Verkehr, Smart Traffic. Auch
ist die gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung unter steigendem Bedarf
von Wohn-/Gewerbeflächen prioritär. Mit digitalen Formaten kann man
die o.g. Themen systemisch, u.a. nach der Smart City Charta, angehen und
Bürgernähe durch bürgernahe Projekte aufbauen
[600/600]
I. 2. Bitte beschreiben Sie ihre stadtentwicklungspolitischen Ziele.
Gehen Sie dabei bitte ein auf:
• An welchen übergeordneten Leitbildern und Zielen orientieren Sie sich?
Lebenswerte Stadt: Lebensqual. sichern, Inklusion & Teilhabe
ermöglichen; Klimaresilienz & nachhaltige Wasserversorgung;
Intelligentes Stadtwachstum; Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum
stärken
[198/200]
• Auf welchen Dokumenten der integrierten Stadtentwicklung kann die zu
erarbeitende und umzusetzende Smart-City-Strategie zur digitalen
Transformation aufbauen?
Masterplan 2030+, Mobilitätskonzept DA2030+, Digitalstrategie, Smart
City Charta, WBGU unsere digitale Zukunft, GCP DA 2018,
Bürgerumfrage 2018, Stadtwirtschaftsstrategie 2020, Klimaschutzkonzept
2.0.
[200/200]
• Welche Ziele und ggf. Leitlinien mit Bezug zur Stadtentwicklung und
Digitalisierung sind damit verbunden und
wie werden diese priorisiert?
Priorisierung leitet sich aus Master - & Mobilitätsplan 2030+, Green City
Plan DA 2018 & Bürgerumfrage 2018 zu wichtigen städtischen
Fragestellungen ab. Abgeleitete Schwerpunkte: Verkehr & Mobilität -
Verlärmte Hauptstraßen als urbane Begegnungsorte zurückerobern;
nachh. Wasserzugang gewährleisten; Ausbau & Nutzenorientierung der
Techn. für ein besseres Zusammenleben in DA; Umweltqualität steigern.
[400/400]
• Auf welche Weise planen Sie die Umsetzung zu evaluieren und den Erfolg
zu bemessen?
Prozess angelehnt an Klimaschutzkonzeptentwicklg.: Öffentliche
verfügbar: Protokoll, aktuelle Dokumente; Programmsicherung bewertet
Maßn. nach Relevanz & Umsetzbarkeit & Maßn. öffentlich.
Begleitforschung dokumentiert & evaluiert 7-j. Prozess. Ethik-&
Technologiebeitrat evaluiert halbj. Projektstand
[300/300]
I. 3. Hat Ihre Kommune bereits eine Digitalstrategie (auch wenn diese den o.
g. Anforderungen an eine Smart-City-Strategie im Wesentlichen nicht
entspricht)?
Digitalstrategie, aber im Wesentlichen nicht entsprechend der o. g.
Anforderungen
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 1]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
• Welche zentralen Inhalte hat diese Digitalisierungsstrategie?
Darmstadt trägt zu den SDGs der UN bei; Vorreiter und internationaler
Leuchtturm mit neuen Technologien den Alltag der Menschen in der
Stadt zu erleichtern. Daraus leiten sich (a) 5 Kernziele (s. 2.1), (b) 3
Leuchtturmthemen (Mobilität & Umwelt, Digitale Services & Gesellschaft,
Wirtschaft & Technologie) und (c) 14 ganzheitlich gedachte
Handlungsfelder (s. 3.2) ab.
[367/400]
• Welche Leitlinien und Empfehlungen der Smart City-Charta beinhaltet sie
bereits?
Beispiele für Leitlinien (LT): LT 1: Kernziele aus Digitalstrategie, Gründung
der Digitalstadt Darmstadt GmbH, Ethik- & Technologiebeirat; LT 2:
Stadtlabor, Teilhabeformate (Bsp. Du bist die Firewall), Open Knowledge
Community; LT 3: LoRaWAN, Stadtwirtschaft: Datenplattform,
Cybersicherheit, EmergenCity; LT 4: Einbindung von Wissenschaft, starke
& vielfältige Technologiepartner
[380/400]
• Welche Handlungsfelder enthält Sie?
(1) Mobilität, (2) Energie, (3) Umwelt, (4) Verwaltung, (5) Bildung, (6)
Kultur, (7) Gesundheit, (8) Gesellschaft, (9) Sicherheit &
Katastrophenschutz, (10) IT-Infrastruktur, (11) Datenplattform, (12)
Industrie 4.0, (13) Handel & Tourismus und (14) Cybersicherheit.
[265/400]
• Ist sie mit der Stadtentwicklung verknüpft und wenn ja wie?
Digitalstrategie mit Masterplan 2030+ vernetzt, bspw.: emergenCity:
Zuverlässigkeit kritischer Digital-Infrastruktur unter Extrembedingungen
sicherstellen; Bürgernahe App Darmstadt im Herzen; Projekte zu Smart
Traffic: Intelligente Verkehrssteuerung, Smarte Straßenlaternen,
Mobilitäts-App; Datenplattform wird aktuell implementiert einschließlich
erster Anwendungsfälle; Umwelt-Sensorik
[387/400]
• Wie alt ist Ihre Digitalstrategie, wer hat sie erstellt und auf welche Weise
wird sie fortgeschrieben?
2018/19 finalisiert; Erstellt & gesteuert von Digitalstadt DA mit
Stadtverw. & -wirtschaft; durch Strategievorstellung & Online-
Beteiligung Handlungsfelder geschärft & Maßn. Identifiziert; Ethik- &
Technologiebeirat: Ethik-Leitplanken erarbeitet & verabschiedet,
unterstützt Strategiefortschreibung.
[299/300]
Upload Strategie:
Strategie Digitalstadt.pdf
I. 4. Zeigen sich in Ihrer Kommune bereits jetzt konkrete Bezüge zwischen
Stadtentwicklung und Digitalisierung oder Wirkungen der Digitalisierung
auf die Stadtstruktur, die Stadtgesellschaft oder das Gemeinwohl? Wie
zeigen sich die Bezüge und wie wirken sie auf die übergeordneten Ziele
Ihrer Kommune? Beschreiben Sie bitte diese Bezüge möglichst konkret und
stellen sie die positiven und negativen Wirkungen dar.
Laufende digitale Projekte ermöglichen neue Formen der
Kommunikation/Interaktion (Darmstadt im Herzen App, Online-
Beteiligungsportal, WLAN in ÖPNV). Projekt Kultur einer Digitalstadt
testet, wie Digitalisierung & Kultur in DA voneinander profitieren. DA
arbeitet eng mit lokalen Unternehmen & Forschungsinstituten zusammen
& entwickelt angewandte Lösungen, z.B. s:ne zu Wirkungen digitaler
Anwendungen auf die SDGs als Gemeinwohlindikatoren & LOEWE
projectmo.de für integrierte Mobilitätslösungen.
[497/500]
I. 5. Gibt es in Ihrer Kommune bereits Institutionen, Verantwortliche,
Initiativen und Akteure, die sich mit dem digitalen Wandel und seinen
Wirkungen auf den städtischen Raum und die Stadtgesellschaft bzw. die
örtliche Gemeinschaft beschäftigen und wenn ja welche? Gibt es Lücken,
und wenn ja wen planen Sie zukünftig einzubinden?
Akteure im Bereich Digitalisierung & Stadtentwicklung gut miteinander
vernetzt & widmen sich immer neuen Themen. Ziel:
Zusammenarbeit zu Smart City Themen schärfen. Stadt: Bereichleads-
Meetings vereinen u.a. Leiter von 14 Fachabteilung & städtische
Beteiligung zu Querschnittsthemen in der Verwaltung; Bürger: Digitale
DA e.V., Digitale Helden e.V., VHS; Wissenschaft: Institute & Universität
[393/400]
I. 6. Wurden bereits Smart City-Investitionen und Maßnahmen umgesetzt
oder initiiert?
Ja
________________________________________________________________
Maßnahme 1
• Art/Bezeichnung der Maßnahme 1:
LoRaWAN (Long Range Wide Area Network)
[38/50]
• Welchen Maßstab hatte die Maßnahme (auf welchen Raum, Teilraum Ihrer
Kommune bezog sie sich)?
Umfasst gesamtes Stadtgeb. Darmstadt & Rhein Main
[49/50]
• Was wollten Sie mit der Maßnahme erreichen und wurde dieses Ziel
erreicht?
Offenes Stadtnetz erlaubt Smart Waste, Smart-Lightning, Smart-Zoo,
Umweltdatenmessungen, z.B. Überflutungsschutz des Abwasserkanal-
Netz, Trinkwassermgm. in Trinkwasser-Hochbehältern im Odenwald, etc.
[199/200]
• Wenn Ziel erreicht: Wurde die Maßnahme innerhalb der Kommune (auf
die Gesamtstadt, auf andere Stadtteile oder andere Anwendungsbereiche)
skaliert? Wenn nein, wieso nicht?
Ja, die Reichweite umfasst Darmstadt, die Rhein-Main-Region und
darüber hinaus. Das LoRaWAN wird beständig ausgebaut und um weitere
Use-Cases erweitert. Es ist offen für externe Nutzer.
[185/200]
Ungefährer finanzieller Umfang in Euro:
600.000,00
[10/14]
________________________________________________________________
Maßnahme 2
• Art/Bezeichnung der Maßnahme 2:
Datenplattform
[14/50]
• Welchen Maßstab hatte die Maßnahme (auf welchen Raum, Teilraum Ihrer
Kommune bezog sie sich)?
Sie bezieht sich auf die Kommune Darmstadt.
[43/50]
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 2]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
• Was wollten Sie mit der Maßnahme erreichen und wurde dieses Ziel
erreicht?
Zentrale Plattform für digitalen Zwilling“ der Stadt. Daten werden unter
höchster Datensicherheit & Privatheitsschutz mit lokalen Partnern den
Bürgern zur Verfügung gestellt wird. Umsetzung bis 12/20
[199/200]
• Wenn Ziel erreicht: Wurde die Maßnahme innerhalb der Kommune (auf
die Gesamtstadt, auf andere Stadtteile oder andere Anwendungsbereiche)
skaliert? Wenn nein, wieso nicht?
Projekt mit Fokus auf Darmstadt, aggregiert auch Daten für das Umland.
Implementierung bis Ende 2020; Nach Evaluation kontinuierliche
Weiterentwicklung, bevor sie ausgeweitet werden kann.
[187/200]
Ungefährer finanzieller Umfang in Euro:
800.000,00
[10/14]
________________________________________________________________
Maßnahme 3
• Art/Bezeichnung der Maßnahme 3:
Darmstadt im Herzen APP
[23/50]
• Welchen Maßstab hatte die Maßnahme (auf welchen Raum, Teilraum Ihrer
Kommune bezog sie sich)?
Sie bezieht sich derzeit auf die Kommune Darmstadt
[50/50]
• Was wollten Sie mit der Maßnahme erreichen und wurde dieses Ziel
erreicht?
Ziel: Miteinander im Quartier lebendiger gestalten, Impulse für mehr
Nachhaltigkeit im Alltag setzen, Partner vor Ort fördern, multikult.
Zielgruppen ansprechen, mit Stadtwirtschaftsportal verknüpfen.
[200/200]
• Wenn Ziel erreicht: Wurde die Maßnahme innerhalb der Kommune (auf
die Gesamtstadt, auf andere Stadtteile oder andere Anwendungsbereiche)
skaliert? Wenn nein, wieso nicht?
Die App wurde zu Jahresbeginn 2020 eingeführt & wird nach einer
Evaluation kontinuierlich weiterentwickelt & evaluiert werden, bevor sie
ausgeweitet werden kann.
[161/200]
Ungefährer finanzieller Umfang in Euro:
200.000,00
[10/14]
________________________________________________________________
Maßnahme 4
• Art/Bezeichnung der Maßnahme 4:
Smart Traffic
[13/50]
• Welchen Maßstab hatte die Maßnahme (auf welchen Raum, Teilraum Ihrer
Kommune bezog sie sich)?
Sie bezieht sich auf die Kommune Darmstadt
[42/50]
• Was wollten Sie mit der Maßnahme erreichen und wurde dieses Ziel
erreicht?
Ampelverkehrsdaten werden mittels Sensoren erfasst, um die
umweltorientierte Verkehrssteuerung zu optimieren & als OpenData allen
zur Verfügung zu stellen: Primäre Nutzung durch Forschung & Start-Ups
[199/200]
• Wenn Ziel erreicht: Wurde die Maßnahme innerhalb der Kommune (auf
die Gesamtstadt, auf andere Stadtteile oder andere Anwendungsbereiche)
skaliert? Wenn nein, wieso nicht?
Das Projekt befindet sich seit September 2019 in Umsetzung & wird nach
einer Evaluation kontinuierlich weiterentwickelt & evaluiert, bevor sie
ausgeweitet werden kann.
[167/200]
Ungefährer finanzieller Umfang in Euro:
429.000,00
[10/14]
________________________________________________________________
Maßnahme 5
• Art/Bezeichnung der Maßnahme 5:
Stadtlabor
[10/50]
• Welchen Maßstab hatte die Maßnahme (auf welchen Raum, Teilraum Ihrer
Kommune bezog sie sich)?
Sie bezieht sich auf die Kommune Darmstadt
[42/50]
• Was wollten Sie mit der Maßnahme erreichen und wurde dieses Ziel
erreicht?
Digitalg. wird online & offline durch neue Formate & Räumlichkeiten
erleb- & erlernbar: bspw. Inklusionsprojekt Digital für Alle. Neue
gesellsch. Vernetzungen & Innov. entstehen, Kompetenzvermittlung
[199/200]
• Wenn Ziel erreicht: Wurde die Maßnahme innerhalb der Kommune (auf
die Gesamtstadt, auf andere Stadtteile oder andere Anwendungsbereiche)
skaliert? Wenn nein, wieso nicht?
Das Projekt befindet sich seit Januar 2020 in Umsetzung & wird nach
einer Evaluation kontinuierlich weiterentwickelt & evaluiert, bevor sie
ausgeweitet werden kann.
[164/200]
Ungefährer finanzieller Umfang in Euro:
400.000,00
[10/14]
________________________________________________________________
Maßnahme 6
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 3]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
• Art/Bezeichnung der Maßnahme 6:
Reallabore der Energiewende (ETA Fabrik)
[40/50]
• Welchen Maßstab hatte die Maßnahme (auf welchen Raum, Teilraum Ihrer
Kommune bezog sie sich)?
Mehrere Quartierstypen in Darmstadt und der Region
[50/50]
• Was wollten Sie mit der Maßnahme erreichen und wurde dieses Ziel
erreicht?
Netzinfrastrukturen verknüpfen, besser auslasten & Energiequellen
verstärkt koppeln. Ziel: sektorübergreifende Synergien schaffen.
Energieverbrauch & Kohlendioxid-Ausstoss in Quartieren reduzieren
[196/200]
• Wenn Ziel erreicht: Wurde die Maßnahme innerhalb der Kommune (auf
die Gesamtstadt, auf andere Stadtteile oder andere Anwendungsbereiche)
skaliert? Wenn nein, wieso nicht?
ETA Fabrik in Betrieb. Projektdauer: 2019 - 2024. Kontinuierliche
Weiterentwicklung.
[84/200]
Ungefährer finanzieller Umfang in Euro:
100.000.000,00
[14/14]
II. ART UND UMFANG DER VORGESEHENEN SMARTCITY-
STRATEGIE - BEITRAG ZU INTEGRIERTER
STADTENTWICKLUNG UND GEMEINWOHL
Wenn Sie als Kommune zunächst eine Smart-City-Strategie erarbeiten und
diese anschließend umsetzen wollen, dann beantworten Sie bitte die
folgeden Fragen und stellen die benannten Dokumente zur Verfügung.
II.1. Welche Bezüge sehen Sie zukünftig zwischen Digitalisierung und
kommunalpolitischen Handlungsfeldern im Allgemeinen sowie der
Stadtentwicklung im Besonderen? In welchen konkreten Feldern und
Anwendungen sehen Sie welche Chancen für die Lösung der
Herausforderungen Ihrer Kommune über die nächsten 5-15 Jahre.
Digitalisierung wird zum Querschnittsthema. Ziel: Verknüpfung aller
Daseinsebenen d. Kommune (siedlungsökon., soz., wirtsch., ökolog. &
infrastr. Aspekte); In 10-15 Jahren ermöglicht: (Digitale) Services zur
Vernetzung, Bildung & Integration in den Leuchtturmthemen sind bis
dahin entwickelt, Datenplattform ermöglicht quartiersspezifische
Problemlagen granularer zu sehen (z.B. Seggregationsentwicklung,
Brüche zw. den Bildungsinstitutionen) & passgenaue Maßnahmen &
digitale Dienste zu entwickeln.
[499/500]
II.2. Welche inhaltlichen Schwerpunkte sollen voraussichtlich in Ihrer
Smart-City-Strategie im Vordergrund stehen?
Alle Aufgaben werden querschnittsorientiert & mit Wirkung auf
Gemeinwohl, Stadtnetzwerk & Kooperation bearbeitet: Nachhaltige
Wasserversorgung & Klimaresilienz; Kooperative, Community-getriebene
Stadtentw. für ein soziales, solidarisches Miteinander; Nachhalt.
Energieversorgung & energiesparendes Wohnen & Bauen; Arbeitswelten
gestalten durch neue Kooperationsformen; Nachhalt. Mobilitätslösungen.
[398/400]
II.3. Welche Risiken sehen Sie auf dem Weg zu einer
gemeinwohlorientierten Gestaltung der Digitalisierung speziell in Ihrer
Kommune? Wie bewerten Sie diese im Verhältnis zu den Chancen und
welche Möglichkeiten sehen Sie mit diesen umzugehen?
Die Digitalisierungsstrategie wird aktuell stark unternehmerisch
getrieben. Die Wirtschaft hat aber einerseits individuelle Interessen &
andererseits eine andere Prozessgeschwindigkeit als städtische Akteure &
die Bürgerschaft. Um Gemeinwohl zu sichern & das Kreativ- &
Wissenspotential der Stadt auszuschöpfen, müssen alle kommunalen
Akteure kooperieren (Bürgerschaft insbes. Civic Tec Szene, Unternehmen,
Wissenschaft, Verwaltung) & deren Entscheidungsprozesse aufeinander
abgestimmt werden.
[493/500]
II.4. Welche Raumbezüge soll die zu entwickelnde Strategie aufweisen (z.B.
in der Gesamtstadt, in bestimmten Quartieren oder Gebietstypen) und
warum?
Bitte bedenken Sie hierbei, dass die Digitalisierung inhärent keine örtlichen
und administrativen Grenzen kennt und systemische Wirkung erst mit
genügender kritischen Masse ausübt. Daher stellen Sie bitte die
Raumbezüge den konkreten digitalen Systemen und den angestrebten
Resultaten gegenüber.
Die Smart City-Strategie wird für das gesamte Stadtgebiet entwickelt,
welches als Reallabor dient. Die Umsetzung erfolgt in Quartieren mit
verschiedenen Problemlagen. Bspw. werden der Stadtteil Bessungen für
den Schwerpunkt kooperative Stadtentwicklung dienen & die
Ludwigshöhviertel für Nachhaltige Energieversorgung. Damit kann die
Strategie auf die gesamte Stadt übertragen werden & bekommt
Modellcharakter für andere Städte. Ihre Umsetzung wird die regionale
Verflechtung verstärken.
[487/500]
Upload Kartografische Darstellung:
smart city_grafik 15 (2).pdf
II.5. Wie wollen Sie sicherstellen, dass die Smart-City-Strategie den
Anforderungen der Smart City Charta entspricht?
Gehen Sie dabei u.a. auf folgende Aspekte ein und beachten Sie die
Vorgaben aus dem KfW-Merkblatt 436:
• Wie planen Sie, den Zugang und den dauerhaft sicheren und
funktionsfähigen Betrieb der technischen Infrastruktur und des
Datenaufkommens zu sichern und zu gestalten? Dieses ist insbesondere
hinsichtlich der Verantwortung kommunaler Daseinsvorsorge abzuwägen
(derzeit und zukünftig).
Darmstadt baut eine offene Datenplattform auf, die u.a. im Einklang mit
Datenschutz, Ethik & Sicherheit konzipiert wird. Der Betrieb der
Plattform erfolgt vor Ort & ist demokratisch legitimiert. Die
Stadtwirtschaft verantwortet das LoRaWAN. Der Ethik-&
Technologiebeirat hat Leitplanken für beides entwickelt, die der
Magistrat & die Stadtverordnetenversammlung beschlossen haben.
[380/400]
• Beschreiben Sie kurz die Art, Haltung und ggf. Veröffentlichung Ihrer
kommunalen Datenbestände und geplante Weiterentwicklungen.
Berücksichtigen Sie hier Fragen der kommunalen Handlungsfähigkeit,
Datenhoheit und -sicherheit und Schnittstellen zu nicht-kommunalen
Akteuren.
Datensouveränität, Open Data & lokale Datenhaltung sind für DA
essenziell. Dafür wurden Leitlinien, Beschlüsse & Strukturen geschaffen.
Open-Data Portal wird ständig ausgebaut & soll mit der Datenplattform
verbunden werden: eröffnet neue Möglichkeiten Daten miteinander zu
verknüpfen. Versch. Weiterbildungsangebote sensibilisieren Bürger zu
Daten & Datensicherheit (z.B. https://bit.ly/2Z8s1LR).
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 4]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
[396/400]
• Wie beabsichtigen Sie frühzeitig Innovationen mit deren Chancen
und/oder Risiken für die Kommune zu erkennen, diese einzuordnen und
einer Lösung zuführen? Welche externen Partner bedarf es und welche
Ideen haben Sie, diese einzubinden?
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt profitiert von einem Netzwerk aus
Wirtschafts- & Forschungsinstitute & versch. Initiativen, z.B. runder Tisch
der Wissenschaft/- der Wirtschaft, Chaos Computer Club & House of IT
in denen Innovation entsteht. Szenariotechniken identifizieren Trends &
Risiken & Scoring-Verfahren priorisieren diese. Beide Prozesse beziehen
die Bürgerschaft & weitere Akteure mit ein.
[399/400]
• Wie wollen Sie innerhalb der Kommune digitale Kompetenzen und
lebenslanges Lernen entwickeln? Welche Ideen haben Sie zur
systematischen Weiterbildung der Einwohnerschaft, um die
Stadtgesellschaft zu befähigen mit digitalen Technologien bewusst und
kritisch umzugehen?
Es existieren umfangr., zielgruppenor. (z.T. bilinguale) Bildungs- &
Mitmachformate entlang der Bildungskette. Darauf kann aufgebaut & das
Stadtlabor genutzt werden. Dessen Leitbild ist Digitale Transformation
gestalten. Ziel: Bürger für Digitalisg. befähigen; Projekte: Digitale Schule,
Haus der digitalen Medienbildung, Digital für Alle. Techniken: u.a.
Schulungen, Citizen Science & Gamification.
[399/400]
II.6. Worauf muss aus Sicht Ihrer Kommune jedenfalls geachtet werden, um
die Digitalisierung so zu gestalten, dass sie dem Gemeinwohl dient?
Lösungen gemeinsamen mit der Bürgerschaft & anderen Akteuren
entwickeln; quartiersspezifische, greifbare, nutzerfreundliche,
alltagstaugliche Lösungen mit dem Ziel der Übertragbarkeit auf andere
Kommunen; iterativer Prozess bei Gemeinwohldiskussion und
Strategiereview, orientiert an den SDGs
[292/300]
III. KOMMUNALE HANDLUNGSFÄHIGKEIT UND STADT
ALS NETZWERK
III.1. Wie soll der Prozess zur Erarbeitung der Strategie gestaltet werden?
Wie soll der Prozess zur Erarbeitung der Strategie gestaltet werden?
• Wer bzw. welches Amt ist hauptverantwortlich für die geplante
Strategieentwicklung?
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
[39/50]
• Wer bzw. welches Amt steuert den Gesamtprozess und wie?
Es wird ein fachämterübergreifendes Smart City Projektteam geschaffen.
Es setzt sich aus 3 Organisationseinheiten zusammen. Aufgaben: zentrale
Koordination, Überwachung & Methodenauswahl, Öffentlichkeitsarbeit,
Bürgerbeteiligung und Vernetzung mit den städtischen Beteiligungen &
Fachabteilungen.
[296/300]
Upload Organigramm / Organisationsstruktur:
Organigramm Smart City Darmstadt.pdf
• Wer wird verwaltungsintern wann und wie einbezogen?
Das Projektteam bindet zentral 14 Bereichsleiter & die städtischen
Beteiligungen ein. Diese Akteure sind schon heute über sog.
Bereichsleads Meeting im Austausch mit Projektteam, um Digitalisierung
als Querschnittsthema anzugehen. Akteure begleiten den
Strategieprozess (u.a. mittels Workshops) & die spätere Umsetzung &
[weiter nächste Spalte]
tragen Erfahrungen in die Bereiche.
[356/400]
• Wie wollen Sie die Verbindlichkeit der Strategie erzielen?
Beschluss durch Lenkungsgruppe & Magistrat & Parlament; Klare/r
Zielrahmen, Organisationsstrukturen & Verantwortlichkeiten,
transparente Meilensteine
[149/150]
• Welche Personalkapazitäten sind in den jweiligen Organisationseinheiten
vorgesehen ?
Organisationseinheiten Vollzeitäquivalenten
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung 1
Digitalstadt Darmstadt GmbH 3
III.2. Wie wollen Sie externe Kompetenzen einbeziehen und die
Zusammenarbeit organisieren?
Wie wollen Sie externe Kompetenzen einbeziehen und die Zusammenarbeit
organisieren?
• Wer wird verwaltungsextern einbezogen? Welche Beiträge erwarten Sie
jeweils konkret von diesen Akteuren?
Das Smart City Projektteam umfasst u.a. die HEAG Holding AG, welche
städtische Beteiligungen mit dem Stadtkonzern vernetzt. Umgebende
Landkreise eingebunden über Regionale Kooperation Südhessen; Bürger,
kommunale Vertreter, Stakeholder & Wissenschaft arbeiten im Stadtlabor
an der digitalen Durchdringung der Stadtentwicklung; Wirtschaft
eingebunden u.a. durch Initiative IT for Work.
[384/400]
• Welche partizipativen Verfahren sehen Sie für die Strategieentwicklung
vor? Welche Formen der externen Zusammenarbeit sind
geplant?
Partizipative Verfahren umfassen bereits heute mobile Vor-Ort-Dialoge,
Informations- & (Online-) Beteiligungskampagnen (digitalstadt-
darmstadt.de), Hackathons & Challenges. Das Stadtlabor ist in der
Umsetzung. Verschiedene Zielgruppen werden mit speziellen Methoden
& Formaten angesprochen (u.a. Darmstadt im Herzen App). Die Formate
werden weiterentwickelt & gefestigt
[369/400]
• Wie planen Sie externe Expertise einzubinden (z.B. aus Wissenschaft, der
Digital- und Technologiewirtschaft, Verbänden etc.)?
Ethik- & Technologiebeirat berät Projektteam. Wissenschaftliche Partner
bringen Expertise in den Strategieprozess ein, u.a. zu gesellschaftlichen &
ökologischen Folgen. Kooperation mit Start-Ups, Inkubatoren der H_da &
TU Darmstadt (z.B. TU HIGHEST), TIZ & Hub31. Stadtlabor dient als
Plattform der Strategieentwicklung; Smart City-Kooperation mit der
Partnerstadt San Antonio/USA.
[381/400]
• Planen Sie bereits in der Strategieerstellung innovative Governance
Formate zu testen und wenn ja, welche?
Das Projektteam: interdisziplinär besetzt, bereitet Entscheidungen vor &
stimmt diese verwaltungsweit (u.a. Lenkungsgruppe & Bereichsleads-
Meeting) ab. Fachbereichsmitarbeiter werden zu Smart City Lotsen
ausgebildet & tragen Inhalte auf Mitarbeiter-Ebene in die Fachbereiche.
Stadtlabor bringt Bürger zusammen & - nach dem Vorbild des
EmergenCity Projektes auch Stadtentwicklung & Projektentwickler
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 5]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
[399/400]
Upload Skizze der Kommunikationsstruktur:
Kommunikationsstruktur.pdf
III.3. Halten Sie es für erforderlich die kommunale Handlungsfähigkeit
angesichts der Digitalisierung zu stärken?
Ja
• In welchen kommunalen Aufgabenfeldern sehen Sie Bedarf, um die
kommunale Handlungsfähigkeit zu sichern, weiterzuentwickeln oder
auszubauen?
Med. Diagnostik & Behandlung digitalisieren (Telemedizin); Dig. Souv. &
Solidarität entw.; Cybersecurity; Klimaneutrale Wasser-, Energie- &
Mobilitätslösungen; Urban Datalake; Nachh. Wasserversorgung
[199/200]
• Welche prozessualen, organisatorischen und regulativen Anpassungen
sind ggf. erforderlich?
Für Darmstadt ist es wichtig, bestehende Strukturen zu stärken. Das
bedeutet, die Entscheidungs- & Einbindungsstrukturen aus dem
Digitalstadt Darmstadt Projekt auszubauen. Ergänzt werden: Projektteam
& Smart City Lotsen. Die agile & bereichsübergreifende Kooperation wird
weiter ausgebaut.
[289/300]
• Beabsichtigen Sie, digitale Systeme einzusetzen, um die
Entscheidungsfindung weiter zu entwickeln, und wenn ja wie konkret?
Öffentlichkeit teilt Ideen auf digitalstadt-darmstadt.de. Künftiges online
Smart City Dashboard: visuelle Aufbereitung & transp.
Entscheidungsfindung. Darmstadt im Herzen App informiert
zielgruppenspez. zu Smart City Themen, bezieht Bürger für konkrete
Umgestaltung ein & fördert Engagement.
[292/300]
• Wie beabsichtigen Sie frühzeitig Innovationen mit deren Chancen
und/oder Risiken für die Kommune zu erkennen, diese einzuordnen und
einer Lösung zuführen?
Implementieren eines Frühaufklärungssystems mit Stadtlabor durch
systematisches Screening relevanter Themenfelder: geht über die
verwaltungsinternen Korridore hinaus: verwaltungsinterne & externe
Prozesspartner einbeziehen. Bewertung anhand standardisierten
Vorgehens, z.B. SWOT-Analyse, SDG-Matrix. Daraus, in Zusammenarbeit
mit Projekt s:ne, Maßnahmen ableiten
[362/400]
IV. ERSTE ÜBERLEGUNGEN ZU MÖGLICHEN
MASSNAHMEN DER UMSETZUNG
IV.1. Mit der Smart-City-Strategie sollen auch Maßnahmen zu deren
Umsetzung entwickelt werden.Welche ersten Ideen für mögliche
Maßnahmen haben Sie ? Bitte geben Sie die abgefragten Informationen für
die bis zu fünf wichtigsten Maßnahmen an.
Bezeichnung der Maßnahme 1:
(Diese Maßnahmen-Bezeichnung bitte auch in der Tabelle Kosten- und
Finanzierungsplan verwenden)
Smartes Wassermanagement: Herkunft & Nutzung
[44/50]
Bitte skizzieren Sie diese Maßnahme.
Nutzung von Tiefbrunnen; Trinkwassernutzung zum Gießen minimieren;
Kühle Plätze zum Relaxen; Intell. Pumpstationen versorgen
Großveranstaltg. bedarfsgerecht mit Wasser; Drip-Irrgation & azyklische
Bewässerung von Sportstätten & Parks; Badeseen erhalten intell.
[weiter nächste Spalte]
Rückstaubecken & Wasserqual.-Sensoren
[298/300]
Auf welchen Raum könnte diese Maßnahme zielen?
Parkanlagen: u.a. Herrngarten & Orangerie, Bürgerpark, Badesee Woog,
Kühle Plätze: Friedensplatz; Tiefbrunnen: Betriebshof Grünflächenhof.
[138/200]
Orientieren Sie sich bei dieser Idee an einem Vorbild? Wenn ja: welches und
weshalb an diesem?
Pilotprojekt (klimaschutzkonforme) "Coole Straßen" in Wien, wo Bäume
Schatten spenden, Autoverkehr verbannt, Sprühnebel installiert & Kinder
auf der Straße spielen können. Lösung für Sommerhitze in Darmstadt;
Automationssoftware für intelligente Wasserversorgung aus dem
Bodensee.
[280/300]
Link zu diesem Vorbild (wenn möglich):
https://bit.ly/3c9877f; https://bit.ly/2SDNIzz
[47/100]
Welchen Beitrag erwarten Sie durch diese Maßnahme zur Lösung der
stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen oder zur Erreichung der
stadtentwicklungspolitischen Ziele?
Sicherung (Resilienz) der Wasserversorgung; angenehmeres Stadtklima
mit gesteigerter Aufenthaltsqualität, nachhaltige Stadtentwicklung in
Anbetracht von zunehmender Hitze, Dürre & Extremwetterlagen,
Steigerung des Gemeinwohls durch Erholungsorte für alle
[254/300]
Welche ersten Ideen haben Sie, um den Betrieb dieser Maßnahme
langfristig zu sichern?
Weiterfinanzierung der Maßnahmen soll über Budgetplanung langfristig
gesichert werden.
[86/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie diese Maßnahme auf das gesamte Gebiet Ihrer
Kommune ausgerollt werden kann?
Die gelisteten Maßnahmen sind gut & z.T. mit wenig Aufwand
replizierbar. Daher können sie nach einer Pilotphase auf andere Quartiere
bzw. ähnliche Orte in der Stadt übernommen werden.
[183/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie andere Kommunen hiervon lernen können?
Erkenntnisse aus Begleitforschung; Intensive ÖA zu den Maßn.: u.a.
transp. Dokumentation online (u.a. darmstadt-digital.de), Präsentation
der Maßn. auf regionalen & überreg. Veranstaltungen & SC Forum
[200/200]
Bezeichnung der Maßnahme 2:
(Diese Maßnahmen-Bezeichnung bitte auch in der Tabelle Kosten- und
Finanzierungsplan verwenden)
Unser Darmstadt: Bürger gestalten Zukunft
[41/50]
Bitte skizzieren Sie diese Maßnahme.
Gamification-Maßnahmen mit Darmstadt im Herzen App: Anreize zu den
Schwerpunktthemen (Wasser, Grüne Stadt, Soziale Stadt, Mobilität) in
Kooperation mit Politik & lokalen Unternehmen Bürger belohnen. Maßn.:
Bäume bitten um Wasser (Sensoren) Bürger gießen, Dach/ Fassade
begrünen, e-Lastenrad nutzen
[298/300]
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 6]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
Auf welchen Raum könnte diese Maßnahme zielen?
Prototypquartier Bessungen zusammen mit Nachbarschaftsverein;
Maßnahme wird stadtweit ausgerollt.
[97/200]
Orientieren Sie sich bei dieser Idee an einem Vorbild? Wenn ja: welches und
weshalb an diesem?
Israel ist führend im Bereich der effizienten Wassernutzung: Gutes
Vorbild für Hitze geplagtes DA; Gamification als praxisbewährtes
Werkzeug für mehr Bürger-Engagement; Begrünung von Häusern leistet
wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas: Rathaus München
beschreibt Idee sehr ganzheitl.
[298/300]
Link zu diesem Vorbild (wenn möglich):
https://sigo.green/; https://bit.ly/3bSXx46; https://bit.ly/2yhfISD
[67/100]
Welchen Beitrag erwarten Sie durch diese Maßnahme zur Lösung der
stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen oder zur Erreichung der
stadtentwicklungspolitischen Ziele?
Zentraler Beitrag, um Bürgerbeteiligung zu Bürgerengagement
weiterzuentwickeln; legt Grundlage für Gemeinwohl, um lokale
Verbundenheit zu steigern; fördert Verantwortungsgefühls gegenüber
der Umwelt & der Akzeptanz demokratischer Prinzipien.
[241/300]
Welche ersten Ideen haben Sie, um den Betrieb dieser Maßnahme
langfristig zu sichern?
Darmstadt im Herzen App wird von HEAG betrieben, um das Miteinander
im Quartier lebendig zu gestalten & Impulse für Nachhaltigkeit im Alltag
zu setzen. Maßnahmen entsprechen also dem Ziel der App.
[196/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie diese Maßnahme auf das gesamte Gebiet Ihrer
Kommune ausgerollt werden kann?
Die Maßnahme wird das gesamte Stadtgebiet umfassen.
[51/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie andere Kommunen hiervon lernen können?
Erkenntnisse aus Begleitforschung; Intensive ÖA zu den Maßn.: u.a.
transp. Dokumentation online (u.a. darmstadt-digital.de), Präsentation
der Maßn. auf regionalen & überreg. Veranstaltungen & SC Forum
[200/200]
Bezeichnung der Maßnahme 3:
(Diese Maßnahmen-Bezeichnung bitte auch in der Tabelle Kosten- und
Finanzierungsplan verwenden)
Clevere Energie: überwachen, steuern & schulen
[46/50]
Bitte skizzieren Sie diese Maßnahme.
KI-gestütztes Energiemanagement für KMUs mit erster Anwendung in
der digitalen Energiezentrale des Klinikum Darmstadt; Förderung von
Smart Home Systemen in Schulen (gleichzeitiges Ziel:
Bildungskampagne); Weiterbildungen zu energiesparendem Wohnen/
Bauen; Schaffung von finanziellen Anreizen
[291/300]
Auf welchen Raum könnte diese Maßnahme zielen?
Die Vorhaben beziehen sich prototypisch auf die Gebäudekomplexe
Klinikum Darmstadt & Hochschulzentrum Nord. Weiterbildungen z.B. im
Stadtlabor, Volkshochschule, IHK, anderen Multifunktionsorten.
[195/200]
Orientieren Sie sich bei dieser Idee an einem Vorbild? Wenn ja: welches und
weshalb an diesem?
Orientierung u.a. am Smart Region Projekt der entega GmbH aufgrund
der Zusammensetzung der Akteursgruppen sowie am Modell des
Klimaschutzkonzeptes, da bürgernahe Vorgehensweise zur Erarbeitung
der Ergebnisse und ein intensiver Wissenstransfer dank
Werkstattgesprächen mit den Bürgern stattfand.
[294/300]
Link zu diesem Vorbild (wenn möglich):
https://bit.ly/3e2y2Ov
[22/100]
Welchen Beitrag erwarten Sie durch diese Maßnahme zur Lösung der
stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen oder zur Erreichung der
stadtentwicklungspolitischen Ziele?
Maßnahmen tragen zum Klimaschutz bei: reduzieren langfristig die
Emissionen. Installation in den vorgeschlagenen Gebäuden hat
Modellcharakter: kann zur Sensibilisierung aller städtischen Akteure & zu
Bildungszwecken genutzt werden. Reduzieren langfristig Energiekosten &
steigern das Gemeinwohl.
[295/300]
Welche ersten Ideen haben Sie, um den Betrieb dieser Maßnahme
langfristig zu sichern?
Installation: einmalig & wird nach Abschluss von den Betreibern
finanziert. Ausweiten von Smart Home Anwendungen in öff. oder priv.
Räumen wird mittelfristig stetige Anreize & Infokampagnen bedürfen.
[199/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie diese Maßnahme auf das gesamte Gebiet Ihrer
Kommune ausgerollt werden kann?
In den zwei Prototypen werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die
dann auf weitere Gebäude im Stadtgebiet übertragen werden können.
[133/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie andere Kommunen hiervon lernen können?
Erkenntnisse aus Begleitforschung; Intensive ÖA zu den Maßn.: u.a.
transp. Dokumentation online (u.a. darmstadt-digital.de), Präsentation
der Maßn. auf regionalen & überreg. Veranstaltungen & SC Forum
[200/200]
Bezeichnung der Maßnahme 4:
(Diese Maßnahmen-Bezeichnung bitte auch in der Tabelle Kosten- und
Finanzierungsplan verwenden)
DA vernetzt: Innovativ, Integrativ, Inklusiv
[44/50]
Bitte skizzieren Sie diese Maßnahme.
Fördern von New Work durch Multifunktionsorte: unterstützt Work-Life
Balance & soz. Miteinander infrastr.; Stadtlabor mit Datentisch
ausstatten; Hackathons zu Herausf. der Stadtwirtschaft; Kooperation zw.
Start-ups & Untern. stärken: HEAG Initiative Gründercoaching ausweiten;
LoRaWAN Netz & Sensorik
[300/300]
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 7]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
Auf welchen Raum könnte diese Maßnahme zielen?
Verteilt über das Stadtgebiet (einschl. Stadtrand): weitere
Multifunktionsorte, Veranstaltungen des House of IT; Hub 31, Stadtlabor;
HIGHEST
[140/200]
Orientieren Sie sich bei dieser Idee an einem Vorbild? Wenn ja: welches und
weshalb an diesem?
Multifunktionsorte: Circl; Hackathons: waag; - kombinieren mit
existierenden Strukturen wie bspw. Innovationscluster House of IT. Ziel:
gemeinsame Smart City Services entwickeln. im Stadtlabor mit
Stadtentwicklern und Entwicklern zusammenbringen: nach Vorbild
EmergenCity Projekt.
[280/300]
Link zu diesem Vorbild (wenn möglich):
https://bit.ly/3fNkgkz; https://bit.ly/3bznjcG; https://bit.ly/3c7ztdW;
https://bit.ly/3dJ1E3h
[94/100]
Welchen Beitrag erwarten Sie durch diese Maßnahme zur Lösung der
stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen oder zur Erreichung der
stadtentwicklungspolitischen Ziele?
Orte der gesell. Begegnung werden Ansprüchen der Wissensgesellsch. zu
mod. Arbeitsplatzgestaltung gerecht, Lösung für hohen Bedarf an Wohn-
& Gewerbeflächen; Verteilte Orte über Stadtgebiet reduziert
Verkehrsaufkommen; Start-Ups tragen zu innovativen Lösungen für
aktuelle lokale Herausforderung bei
[299/300]
Welche ersten Ideen haben Sie, um den Betrieb dieser Maßnahme
langfristig zu sichern?
Die Orte werden von den lokalen Betreibern in Form von
Geschäftsmodellen getragen, was ihre langfristige Orientierung
sicherstellen soll. Anschaffung des Datentisches ist mit Einmalkosten
verbunden
[197/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie diese Maßnahme auf das gesamte Gebiet Ihrer
Kommune ausgerollt werden kann?
Multifunktionsorte können jederzeit im gesamten Stadtgebiet (insb. über
verschiedene Stadtquartiere) etabliert werden.
[118/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie andere Kommunen hiervon lernen können?
Erkenntnisse aus Begleitforschung; Intensive ÖA zu den Maßn.: u.a.
transp. Dokumentation online (u.a. darmstadt-digital.de), Präsentation
der Maßn. auf regionalen & überreg. Veranstaltungen & SC Forum
[200/200]
Bezeichnung der Maßnahme 5:
(Diese Maßnahmen-Bezeichnung bitte auch in der Tabelle Kosten- und
Finanzierungsplan verwenden)
Smarte Mobilität der Zukunft
[28/50]
Bitte skizzieren Sie diese Maßnahme.
Handlungsempfehlungen des interdisz. LOEWE Forschungsschwerpunkts
Project-mo.de (bis Ende 2021) zu nachhaltigen, bedarfsgerechten
Mobilitätsräumen realisieren. Z.B. soll ein Mobilitätsspiel mit Darmstadt
im Herzen App verknüpft werden, um spielerisch umweltfreundl.
Mobilitätsverhalten zu fördern.
[297/300]
Auf welchen Raum könnte diese Maßnahme zielen?
Project-mo.de erarbeitet Standard Design Manuals für Mobilitätsdesign
in urbanen Räumen. Die Konzepte werden in der Rhein-Main Region
erprobt, können problemlos auf andere Regionen übetragen werden
[197/200]
Orientieren Sie sich bei dieser Idee an einem Vorbild? Wenn ja: welches und
weshalb an diesem?
Projekt beforscht die Bedürfnisse Darmstadts & der Region, u.a.
beschrieben im GCP Darmstadt 2018, Bürgerumfrage 2018 & Masterplan
2030+. Ergebnisse & Handlungsempfehlungen der project-mo
Forschungsbereiche (Design, Verkehr, Stadt, Technologie, Gesellschaft)
versprechen Innovationscharakter.
[292/300]
Link zu diesem Vorbild (wenn möglich):
https://project-mo.de/de/projekt/; Exponat GameDays2020:
https://bit.ly/2yfpOmW; https://sne.h-da.de
[100/100]
Welchen Beitrag erwarten Sie durch diese Maßnahme zur Lösung der
stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen oder zur Erreichung der
stadtentwicklungspolitischen Ziele?
Zur Verbesserung des Stadtklimas und der Lebensqualität
1)Bedarfsgerechte, intermodale Mobilitätsdesign-Konzepte
2)Umweltfreundliches Mobilitätsverhalten fördern durch spielerische
Ansätze und Aktivitätserkennung (welche
Mobilitätsträger/Transportmittel werden genutzt)
[269/300]
Welche ersten Ideen haben Sie, um den Betrieb dieser Maßnahme
langfristig zu sichern?
Erarbeitete Konzepte & Prototypen können dauerhaft in Angebote der
Digitalstadt integriert werden, z.B. Ressort Mobilität,
Bürgerbeiteiligung/Gesellschaft, Infrastruktur, Umwelt, Handel u.
Tourismus.
[199/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie diese Maßnahme auf das gesamte Gebiet Ihrer
Kommune ausgerollt werden kann?
Maßnahmen sind nicht ortsspezifisch, können aber bürgernah im
Stadtlabor und auf GameDays präsentiert werden.
[109/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie andere Kommunen hiervon lernen können?
Analog zur Digitalstadt Darmstadt gilt das Projekt als Good Practice“:
Vorstellung, Präsentation und Umsetzung/Adaption auf andere
Regionen.
[140/200]
Bezeichnung der Maßnahme 6:
(Diese Maßnahmen-Bezeichnung bitte auch in der Tabelle Kosten- und
Finanzierungsplan verwenden)
Partizipation Bürgerbeteiligung in d. Digitalstadt
[50/50]
Bitte skizzieren Sie diese Maßnahme.
Im bisherigen Digitalstadtprozess in Darmstadt wurde eine intensive
Onlinebeteiligung im Vorstrategieprozess durchegführt und Bürgerforen
zu mehreren Fachthemen, auch kritischen (5G). Dieser Ansatz wird für die
Post-Corona-Stadt weiterentwickelt und konzeptionell auf die nächste
Stufe geführt.
[294/300]
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 8]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
Auf welchen Raum könnte diese Maßnahme zielen?
auf Darmstadt, als Querschnittsmaßnahme zu den Maßnahmen 1-5
[60/200]
Orientieren Sie sich bei dieser Idee an einem Vorbild? Wenn ja: welches und
weshalb an diesem?
Nein, da es hierzu bisher noch kein Rolmodel gibt
[49/300]
Link zu diesem Vorbild (wenn möglich):
nicht vorhanden, da die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
vollkommen neu sind.
[81/100]
Welchen Beitrag erwarten Sie durch diese Maßnahme zur Lösung der
stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen oder zur Erreichung der
stadtentwicklungspolitischen Ziele?
Gesellschaftliche und Bürgerschaftliche Akzeptanz. Bessere
Umsetzungschancen und bessere Usability durch Input auf der
Bürgerschaft und der Fachszene.
[150/300]
Welche ersten Ideen haben Sie, um den Betrieb dieser Maßnahme
langfristig zu sichern?
Nutzung der physischen und IT-Infrastruktur im darmstädter
Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium für Hybride
Veranstaltungsformate.
[141/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie diese Maßnahme auf das gesamte Gebiet Ihrer
Kommune ausgerollt werden kann?
Das Angebot bezieht die gesamte Bürgerschaft und Menschen aus der
Region ein.
[77/200]
Haben Sie bereits Ideen, wie andere Kommunen hiervon lernen können?
Der Ansatz soll als Blaupause für Bürgerbeteilungsformate der Zukunft
anderen Kommunen zur Verfügung gestellt werden.
[117/200]
IV.2. Bitte füllen Sie den „Kosten- und Finanzierungsplan“ aus und führen
die oben angegebenen Maßnahmen in je einer Zeile gesondert auf.
[siehe Kosten - und Finanzierungsplan im Anhang]
Welches übergeordnete Datenschutzkonzept verfolgen Sie? Inwieweit wird
der individuelle Datenschutz gewährleistet und wie kann der Schutz von
aggregierten Daten mit Relevanz für die Daseinsvorsorge und das
Gemeinwohl sichergestellt, bzw. hergestellt werden?
DA ist einer der europ. IT-Sicherheitsleuchttürme (z.B. dank ATHENE
Zentrum). IT-Sicherheit: eines der 14 HF der Digitalstadt. Allg. Ziel: Entw.
Datenschutzkonzept - Schwerp. Daten-Governance & -Ethik mit u.a.
öffentlichen Diskurs, Ethik- & Technologiebeirat & Datenschützern. Def.
ethischer Leitlinien & Anforderungen (Datensouveränität, -sparsamkeit, -
hoheit) zur Umsetzung in techn. Architekturen
[399/400]
V. WISSENSTRANSFER UND
KOMPETENZAUFBAU: STADT IM NETZWERK
V.1 Wissenstransfer innerhalb der Kommune:
Wie planen Sie den Wissens- und Kompetenzaufbau und den
Wissenstransfer innerhalb der Kommune, auch über die Stadtverwaltung
hinaus, anzugehen?
Zur Streuung des Wissens setzen wir auf eine enge Verzahnung:
Bereichsleads, Ethik- & Technologiebeirat & Bürgerschaft. Im jährlichen
Smart City Forum werden Erkenntnisse aus dem Projekt (u.a. mit Ressort-
Kollegen) geteilt. Wir veranstalten Ideen- und Projektmarktplätze in den
Quartieren & dem Stadtlabor & stärken den Hub 31 für neue
Kooperationsansätze. Innerhalb der Verwaltung bilden wir Smart City
Lotsen aus.
[415/500]
V.2 Wissenstransfer außerhalb der Kommune (für nicht unmittelbare
geförderte Kommunen im gesamten Bundesgebiet):
Wie denken Sie den Wissens- und Kompetenzaufbau für andere Kommunen
in ihrem Modellprojekt mit? Wie lassen Sie andere Kommunen an Ihrem
Erkenntnisgewinn/Ihren Erfahrungen teilhaben?
Als Wissenschafts- & Digitalstadt nimmt Darmstadt aktiv an regionalem,
nationalem & internationalem Wissensaustausch teil. Auch für das
Projekt wird DA den Austausch (z.B. über Fachkongresse) suchen bzw.
selbst initiieren. Die Begleitforschung sichert Übertragbarkeit mit lessons
learned“, u.a. über s:ne. DA ist unweit der Landesgrenze gelegen. Darauf
möchte die Stadt aufbauen & regionale & transeurop. Strukturen
(Grenzlage Frankreich, Luxemburg, Belgien) in die Strategieentwicklung
einbeziehen.
[499/500]
VI. ABSICHTSERKLÄRUNG DER KOMMUNE UND
AKTEURE, RATSBESCHLUSS
VI.1 Upload Absichtserklärung einschließlich Beteiligtenliste:
Smart City BMI Absichtserklärung (2).pdf
VI.2 Upload Ratsbeschluss:
Ratsbeschluss_SmartCityBMI_Darmstadt.pdf
VI.2 Upload Dringlichkeitsentscheidung:
Dringlichkeitsbeschluss_SmartCityBMI_Darmstadt.pdf
VI.3 Wurden Sie bei der Erstellung dieser Bewerbung von extern
beauftragten Beratern unterstützt und wenn ja von wem und wie?
City & Bits GmbH Planung der Antragsidee, Vorbereitung des
Antragformulars.
[76/150]
VII. ZUSAMMENFASSUNG
VII. Bitte stellen Sie abschließend Ihr Vorhaben mit seinen Kernpunkten
zusammenfassend dar und benennen Sie dessen Besonderheiten.
(Diese Zusammenfassung wird gemeinsam mit der Bewertung der
Fachgutachter in den Jury-Katalog aufgenommen und im Falle der Auswahl
als Modellprojekt auch veröffentlicht.)
In Darmstadt arbeiten bereits heute BürgerInnen, die Verwaltung, lokale
Unternehmen & die Forschung gemeinsam an der Smarten Stadt. Daraus
sind z.B. neue Formen der Interaktion entstanden wie das Projekt Kultur
einer Digitalstadt. Es zeigt, dass Digitalisierung quer verortet ist und, dass
das smarte Darmstadt Gemeinwohl steigern und die Stadt als Netzwerk
stärken will.
Den anstehenden Smart City Strategieprozess wird ein Smart City
Projektteam leiten. Darin vertreten sind alle Fachämter, die
Stadtwirtschaft und die Digitalstadt Darmstadt. Zudem werden etablierte
Beteiligungsformate ausgebaut, um insbesondere die Bürgerschaft, die
[weiter nächste Seite]
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 9]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
lokale Wirtschaft und Start-ups einzubinden. Diese Formate stützen sich
auf agile Strukturen wie dem Stadtlabor. Inhaltlich bringen sich auch
Forschungspartner in den Prozess ein.
Die Strategie konzentriert sich auf 5 Bereiche. Einer davon ist die
Kooperative Stadt, deren erste Maßnahme beabsichtigt, die Nutzung der
CSR-gekürten Darmstadt im Herzen App mit Gamificationansätzen zu
steigern. Damit will Darmstadt u.a. mehr Nachhaltigkeit im Alltag
fördern. Bei der Maßnahmenauswahl orientiert sich die Stadt u.a. an
Wien, baut aber auch auf Forschungsprojekten wie dem hessischen
Projekt-Mo(-bilität) auf.
Darmstadt strebt an die gesamte Stadt in ein Reallabor zu verwandeln
und konzipierte die Maßnahmen so, dass sie Modellcharakter für andere
Städte haben. Auf einem jährlichen Smart City Forum sollen die
Erkenntnisse aus dem Projekt geteilt werden.
[1496/1500]
VII. Upload Grafik:
BMI_Smart City Grafik.pdf
Bildrechte
|X| Wir haben uneingeschränktes Nutzungsrecht an dieser Datei.
|X| Wir räumen dem BMI und seinen Beauftragten das Recht ein, dieses Bild
ausschließlich für das Bewerbungsverfahren zu nutzen.
|X| Wir räumen dem BMI und seinen Beauftragten im Falle der Auswahl als
Modellprojekt Smart Cities das Recht ein, die Datei zeitlich und räumlich
uneingeschränkt in Print- und Online-Medien zu nutzen.
Kosten- und Finanzierungsplan (siehe Anhang)
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 10]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
Kosten- und Finanzierungsplan
1 Kostenplanung (Strategiephase)
Kostenarten 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt
1.1 Personal- und Sachkosten (Strategiephase) 203.370,00 649.100,00 434.750,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.287.220,00
1.1.1 Personalkosten einer kommunalen Organisationseinheit
Smart Cities einschließlich der Beiträge möglicher
eingebundener Organisationseinheiten zur Strategie- und
Konzeptentwicklung
86.090,00 268.700,00 182.700,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 537.490,00
1.1.2 Personalkosten zur Entwicklung und Ausbau der lokalen
Akteurspartnerschaften
28.700,00 89.600,00 60.900,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 179.200,00
1.1.3 Sachkosten einer kommunalen Organisationseinheit Smart
Cities einschließlich der Beiträge möglicher eingebundener
Organisationseinheiten zur Strategie- und
Konzeptentwicklung
26.830,00 83.700,00 55.250,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 165.780,00
1.1.4 Sachkosten zur Entwicklung und Ausbau der lokalen
Akteurspartnerschaften
8.950,00 27.100,00 17.100,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 53.150,00
1.1.5 Beratung und Unterstützung durch externe Berater, Gutachter
und Moderatoren (maximal ein Drittel von
1.1.1+1.1.2+1.1.3+1.1.4)
26.400,00 80.000,00 52.800,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 159.200,00
1.1.6 Thematische Fortbildungen und fortbildungsbedingte
Reisekosten für die unmittelbaren Projektbeteiligten
0,00 20.000,00 13.200,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 33.200,00
1.1.7 Netzwerk-Aktivitäten und Beiträge zu Forschungsbegleitung,
Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit inkl. Reisekosten
26.400,00 80.000,00 52.800,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 159.200,00
1.2 Erste Investitionen (Strategiephase) 269.300,00 687.500,00 313.400,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.270.200,00
1.2.1 Datenvisualisierung (digitale Planungstische) &
Multifunktionsorte
110.000,00 200.000,00 90.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 400.000,00
1.2.2 Quartiersbrunnen zur Sicherung der nachhaltigen
Wasserversorgung
12.500,00 90.000,00 30.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 132.500,00
1.2.3 LoRaWAN Netz und Sensorik 30.000,00 100.000,00 66.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 196.000,00
1.2.4 Online Smart City Dashboard 20.000,00 50.000,00 20.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 90.000,00
1.2.5 Erweiterung Darmstadt im Herzen App: Gamification
(Inklusion)
96.800,00 247.500,00 107.400,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 451.700,00
2 Kostenplanung (Umsetzungsphase)
Kostenarten 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt
2.1 Personal- und Sachkosten (Umsetzungsphase) 0,00 0,00 312.450,00 639.370,00 659.100,00 669.900,00 680.830,00 456.910,00 3.418.560,00
2.1.1 Personalkosten zur Planung, Steuerung, Umsetzung,
strategische Weiterentwicklung, Konkretisierung und
Aktualisierung der Konzepte
0,00 0,00 182.700,00 285.070,00 293.700,00 302.500,00 311.500,00 211.760,00 1.587.230,00
2.1.2 Personalkosten zur Entwicklung und Ausbau der lokalen
Akteurspartnerschaften
0,00 0,00 30.500,00 62.700,00 64.600,00 66.600,00 68.530,00 46.600,00 339.530,00
2.1.3 Sackosten zur Planung, Steuerung, Umsetzung, strategische
Weiterentwicklung, Konkretisierung und Aktualisierung der
Konzepte
0,00 0,00 27.600,00 83.700,00 83.700,00 83.700,00 83.700,00 55.250,00 417.650,00
2.1.4 Sachkosten zur Entwicklung und Ausbau der lokalen
Akteurspartnerschaften
0,00 0,00 8.950,00 17.900,00 27.100,00 27.100,00 27.100,00 17.900,00 126.050,00
2.1.5 Beratung und Unterstützung durch externe Berater, Gutachter
und Moderatoren (maximal ein Drittel von
2.1.1+2.1.2+2.1.3+2.1.4)
0,00 0,00 33.000,00 100.000,00 100.000,00 100.000,00 100.000,00 66.000,00 499.000,00
2.1.6 Thematische Fortbildungen und fortbildungsbedingte
Reisekosten für die unmittelbaren Projektbeteiligten
0,00 0,00 3.300,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00 6.600,00 49.900,00
2.1.7 Netzwerk-Aktivitäten, Beiträge zur Begleitforschung und zum
Wissenstransfer und Reisekosten
0,00 0,00 26.400,00 80.000,00 80.000,00 80.000,00 80.000,00 52.800,00 399.200,00
2.2 Investitionen und Maßnahmen (Umsetzungsphase) 0,00 0,00 678.500,00 2.232.680,00 1.987.190,00 1.591.900,00 1.466.600,00 1.087.100,00 9.043.970,00
2.2.1 Smartes Wassermanagement: Herkunft & Nutzung 0,00 0,00 90.000,00 700.000,00 650.000,00 425.000,00 350.000,00 250.000,00 2.465.000,00
2.2.2 Unser Darmstadt: Bürger gestalten Zukunft 0,00 0,00 133.500,00 227.680,00 232.190,00 236.900,00 241.600,00 187.100,00 1.258.970,00
2.2.3 Clevere Energie: Überwachen, Steuern und Schulen 0,00 0,00 90.000,00 270.000,00 200.000,00 250.000,00 200.000,00 100.000,00 1.110.000,00
2.2.4 Darmstadt vernetzt: Innovativ, Integrativ, Inklusiv 0,00 0,00 205.000,00 275.000,00 200.000,00 225.000,00 225.000,00 250.000,00 1.380.000,00
2.2.5 Smarte Mobilität der Zukunft 0,00 0,00 100.000,00 700.000,00 650.000,00 400.000,00 400.000,00 250.000,00 2.500.000,00
2.2.6 Bürgerpartizipation für die Post-Corona-Stadt 0,00 0,00 60.000,00 60.000,00 55.000,00 55.000,00 50.000,00 50.000,00 330.000,00
1+2 Summe förderfähige Kosten 472.670,00 1.336.600,00 1.739.100,00 2.872.050,00 2.646.290,00 2.261.800,00 2.147.430,00 1.544.010,00 15.019.950,00
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 11]
SC20-DVGBX [Projekt ID]
Smart City und Netzwerkstadt Darmstadt[Projekttitel]
3 Finanzierungsplanung
Ifd.Nr. Finanzierungsmittel 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt
3.1 Finanzierungsbeiträge für das Modellprojekt 472.670,00 1.336.600,00 1.737.900,00 2.867.050,00 2.641.290,00 2.256.800,00 2.172.430,00 1.494.010,00 14.978.750,00
3.1.1 Eigenmittel der Kommune 47.267,00 133.660,00 173.790,00 286.705,00 264.129,00 225.680,00 217.243,00 149.401,00 1.497.875,00
3.1.2 Mittel Dritter (zur Reduktion des kommunalen Eigenanteils) 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.1.3 Bundesmittel (Zuwendung) 425.403,00 1.202.940,00 1.564.110,00 2.580.345,00 2.377.161,00 2.031.120,00 1.955.187,00 1.344.609,00 13.480.875,00
Kontrollsumme förderfähige Kosten 3.1 - (1+2) 0,00 0,00 -1.200,00 -5.000,00 -5.000,00 -5.000,00 25.000,00 -50.000,00 -41.200,00
3.2 Sonstige Finanzierungen von ggf. anderen Digitalprojekten in
der Kommune - optional
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.2.1 Eigenmittel der Kommune 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.2.2 Mittel anderer Geber 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.1+3.2 Gesamtfinanzierung 472.670,00 1.336.600,00 1.737.900,00 2.867.050,00 2.641.290,00 2.256.800,00 2.172.430,00 1.494.010,00 14.978.750,00
Finanzierungsanteile
3.3.1 Kommunaler Eigenanteil 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00
3.3.2 Substitution des kommunalen Eigenanteils 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.3.3 Substitution des kommunalen Eigenanteils 90,00 90,00 90,00 90,00 90,00 90,00 90,00 90,00 90,00
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung - Übersicht Bewerbungsunterlagen [Seite 12]
2020/0076
3973 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
03.04.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Amt für Wirtschaft
und Stadtentwicklung OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0076
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 111170
Kostenstelle: 015-000-7001 Investitionsnummer:
Kostenträger: 1111-71 Sachkonto: 7125000
Betreff: Modellprojekte Smart Cities des Bundesministeriums des Innern, für Bau und
Heimat (BMI)
Vorlage vom: 12.03.2020
Beschlussvorschlag :
1. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bewirbt sich im Rahmen des Wettbewerbs „Smart Cities made
in Germany (2. Staffel)“ beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).
2. Die Bewerbung erfolgt in Kenntnis des geforderten Eigenanteils von 10 % der förderfähigen
Kosten.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12. März 2020
Mit den Modellprojekten Smart Cities fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und
Heimat (BMI) den strategischen Umgang mit neuen Möglichkeiten und Herausforderungen für
die Stadtentwicklung durch die Digitalisierung. Mit den Modellprojekten sollen Erfahrungen
gesammelt werden, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der
Digitalisierung übertragen werden können. Die Erkenntnisse sollen in der Breite allen
Kommunen zunutze gemacht werden. Grundlage dafür ist die Smart City Charta der
Nationalen Dialogplattform Smart Cities, welche die Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits mit
Magistratsvorlage 2019/0175 zustimmend zur Kenntnis genommen hat.
Unter dem Titel „Smart Cities made in Germany (2. Staffel)“ erfolgt derzeit seitens des BMI
eine weitere Ausschreibungsphase. Darmstadt soll hieran teilnehmen. Aufgrund der Strukturen
und Projekte aus dem laufenden Digitalstadt-Prozess steuert Darmstadt dabei einen
besonderen Erfahrungshorizont bei, der für andere Kommunen, die auf der Zeitachse der
Beschäftigung mit der Digitalisierung an anderer Stelle stehen, von hohem Wert sein kann.
Zugleich bietet das ausgeprägte Ökosystem in (Stadt-)Wirtschaft, Wissenschaft und
Verwaltung, das sich am Schnittpunkt von Stadtentwicklung und Informationstechnologien in
Darmstadt mit Smart City-Themen befasst, eine beispielhafte Grundlage für eine Teilnahme.
Zentrale koordinierende Akteure der Bewerbung sollen die Wissenschaftsstadt Darmstadt
selbst, die HEAG AG für die Stadtwirtschaft und die Digitalstadt Darmstadt GmbH sein, die
wiederum das oben genannte lokale Ökosystem einbinden. Dabei geht es um einen
umfassenden strategischen Ansatz im Sinne der Smart City Charta. Die „Smart City“ wird nicht
einfach als sektorales Projekt verstanden, sondern als räumlich, fachlich und gesellschaftlich
übergreifendes Querschnittsprojekt. Dazu zählen auch die Einbindung der Öffentlichkeit und
die Anwendung partizipativer Verfahren. Der angestrebte Raumbezug ist die Gesamtstadt,
wobei exemplarische Vertiefungen und Modellanwendungen auf Quartiersebene umgesetzt
werden können.
Da sich die Stadt gemäß Bestätigung der Kommunalaufsicht beim Regierungspräsidium in
Haushaltsnotlage befindet, liegt der Zuschuss bei 90 % und der Eigenanteil bei 10 % der
förderfähigen Kosten. Über die Auswahl und die Finanzierung von geförderten Modellprojekten
wird in gesonderten Magistratsvorlagen entschieden.
Darmstadt, den 12.03.2020
Dezernat I Dezernat IV
Jochen Partsch André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (2)
Orte (2)
- Friedensplatz
- Im Carree 1
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2020/0076
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 12.03.2020
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00