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Armut in Köln: Welche sozialen Maßnahmen plant die Stadt in den Stadtteilen mit akutem sozia-lem Handlungsbedarf?

SPD Anfrage nach § 4 AN/0291/2024 vom 26.02.2024

Stand: Am 06.06.2024 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.

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  • SPD Anfrage nach § 4

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    An den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren Daniel Bauer-Dahm An Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 26.02.2024 AN/0291/2024 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 29.02.2024 Armut in Köln: Welche sozialen Maßnahmen plant die Stadt in den Stadtteilen mit akutem sozialem Handlungsbedarf? Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, die SPD -Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses am 29.02.2024 aufzunehmen: In Köln zeigen die neuesten Daten eine deutliche Diskrepanz in der Armutsgefährdung zwi- schen den verschiedenen Stadtteilen auf. Insgesamt zeigt sich eine strukturelle Benachteili- gung der Stadtbezirke Chorweiler, Mülheim, Kalk und Porz. Über die Hälfte der Haushalte in den Stadtteilen Chorweiler, Seeberg, Finkenberg, Lindweiler, Godorf und Ostheim sind entwe- der arm oder von Armut bedroht. Insbesondere in Chorweiler, Seeberg und Finkenberg betrifft dies einen signifikanten Anteil der Haushalte, wobei die Armutsquote in Chorweiler mit 64 % am höchsten ist. Darüber hinaus ist laut den Zahlen aus dem Statistischen Jahrbuch der Stadt Köln für das Jahr 2022 mehr als jedes fünfte Kind in Köln arm, was 22 % der unter 18-Jährigen entspricht. Dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Kinderarmut variiert stark zwisc hen den neun Stadtbezirken, wobei Kalk mit 34,1 % die höchste Quote aufweist. Stadtteile wie Chorweiler, Bocklemünd/Mengenich und Meschenich auf der linken Rheinseite sowie Kalk, Höhenberg, Neubrück, Gremberghoven und Finkenberg auf der rechten Rheinseite weisen die höchsten Armutsquoten auf, wobei mehr als 40 % der Kinder und Jugendlichen dort von Armut betroffen sind. Diese Unterschiede verdeutlichen die Notwendigkeit einer gezielten Unterstützung und von Maßnahmen in den besonders betroffenen Stadtteilen, um die Armutsgefährdung zu verrin- gern und Chancengleichheit zu fördern. Das Land NRW - 2 - Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 1. Wie bewertet die Stadtverwaltung die Verschlechterung der Armutsquoten in den betref- fenden Stadtteilen, und wie begründet sie sie? 2. Welche Maßnahmen/Projekte zur Armutsbekämpfung laufen aktuell in den betreffenden Stadteilen? 3. Welche Maßnahmen/Projekte zur Armutsbekämpfung sind aktuell in den betreffenden Stadteilen geplant, und werden? 4. Wie bewertet die Stadtverwaltung die Bilanz der bisherigen Maßnahmen im Kampf gegen die Armut in den betreffenden Stadtteilen? 5. Sind der Verwaltung bereits Pläne des Landes bekannt, welche Maßnahmen/Projekte zur Armutsbekämpfung im Jahr 2024 für Köln aufgelegt werden? Mit freundlichen Grüßen gez. Christian Joisten SPD-Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf

  1. 06.06.2024

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 10.1.3, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Sache ist erledigt

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