2019/0215
„Bürgerhaushalt 2.0 – Unser Projekt für die Stadt“: Empfehlung der Bürgerjury, 1. Halbjahr 2019
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2019/0215
7080 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
15.07.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Büro der
Bürgerbeauftra gten OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0215
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 111 700
Kostenstelle: 715 001 1001 Investitionsnummer:
Kostenträger: 1117-13 Sachkonto: 6861000
Betreff: „Bürgerhaushalt 2.0 – Unser Projekt für die Stadt“: Empfehlung der Bürgerjury, 1.
Halbjahr 2019
Vorlage vom: 02.07.2019
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der Empfehlung der
Bürgerjury des Darmstädter Bürgerhaushalts „Unser Projekt für die Stadt“ zu.
2. Die sechs ausgewählten Projektanträge aus dem 1. Halbjahr 2019 werden entsprechend
der Magistrats vorlage Nr. 2018/0325 mit Mitteln aus dem Bürgerbudget unterstützt. Die
Fördervoraussetzungen, basierend auf der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift der
Wissenschaftsstadt Darmstadt über Zuwendungen an Vereine, Verbände und sonstige
Institutionen“, sind ein zuhalten.
- 2 -
Anlagen: Protokoll der Sitzung der Bürgerjury vom 4. Juni 2019
Projektbeschreibungen 1. Halbjahr 2019_Teil 1
Projektbeschreibungen 1. Halbjahr 2019_Teil 2
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.07.2019:
Ausgangslage
Im Rahmen des Bürgerhaushalts wird seit diesem Jahr das Format „Unser Projekt für die
Stadt“ neu angeboten, dies erweitert den Darmstädter Bürgerhaushalts um eine wichtige
Komponente. Die erste Runde des neuen Bürgerhaushalts 2.0 mit der Möglichkeit zu
Vorschlägen an die Politik und der Einreichung von Projektanträgen wurde nach
Haushaltsfreigabe des Haushalts 2019 zwischen März und Mai 2019 durchgeführt. Die
Vorschläge an die Politik werden in separaten Magistratsvorlagen in die politischen Gremien
eingebracht.
Für das Angebot „Unser Projekt für die Stadt“ wurden über einen öffentlichen und breit
gestreuten Aufruf die sieben stimmberechtigten Plätze in der Bürgerjury besetzt, welche für
Bürgerinnen und Bürger in der neuen Jury vorgesehen waren. Sechs zivilgesellschaftliche
Organisationen wurden direkt angeschrieben und als stimmberechtigte Mitglieder eingeladen.
Die konstituierende Sitzung der Bürgerjury hat am 4. Juni 2019 stattgefunden. Im Rahmen
dieser Sitzung wurden alle zehn gültigen Projektanträge vorgestellt, beraten und eine
Empfehlung zur Entscheidung über die Mittelvergabe ausgesprochen.
Gemäß der Magistratsvorlage Nr. 2018/0325 hat das Büro der Bürgerbeauftragten eine erste
Vorprüfung der Anträge durchgeführt. Die Anträge mussten gemäß den Förderrichtlinien zur
Förderfähigkeit folgende Gesichtspunkte beachten, insbesondere:
Gemeinwohl: die Aktion oder das Projekt muss allen zugänglich sein.
Das Projekt besitzt einen eindeutigen Gegenstand.
Projekt und Aktion sind mit einem Anfang und einem Ende versehen.
Die Aktion oder das Projekt müssen parteipolitisch unabhängig sein.
Das Projekt bzw. die Aktion muss eigenständig durch die Antragstellenden, ggfs. mit
weiteren Mitmachenden durchgeführt werden können.
Weiter wurden rechtlichen Rahmenbedingungen, Umsetzbarkeit, Folgekosten und weitere
Hinweise geprüft.
Eine Gruppe hat im Vorfeld das Angebot einer Beratung durch das Büro der
Bürgerbeauftragten genutzt.
Nach Ablauf der Frist sowie Prüfung der insgesamt zwölf eingegangenen Projektanträge
wurden zehn Anträge für zulässig und durchführbar erklärt. Ein Antrag wurde durch die
Antragstellenden selbst zurückgezogen und ein Antrag wurde nicht zugelassen, weil das
vorgeschlagene Projekt nicht selbstständig hätte durchgeführt werden können.
Die Projektvorschläge wurden auf der Beteiligungsplattform (www.da-bei.darmstadt.de) in
einem Steckbrief vorgestellt und sind dort weiterhin sichtbar. So haben sich dort – und können
nach wie vor – „Mitmachende“ für einige Projekte gemeldet. Mitmachende sind Menschen, die
bei der Umsetzung einer Projektidee mithelfen und aktiv werden möchten.
Ergebnis der Sitzung der Bürgerjury vom 4. Juni 2019
Die Bürgerjury hat sechs Projekte in die engere Wahl genommen, diese sind als Empfehlung
zur Beschlussfassung an die politischen Gremien weiterzureichen. Bei diesen Projekten handelt
es sich um folgende Anträge:
- 4 -
1. Bau und Eröffnung eines Bücherschranks in der Postsiedlung – 1.150 €
2. Geben & Nehmen. Weiterbildung für ehrenamtliche Foodsaver*innen, um Workshops
zum Thema Lebensmittelwertschätzung an Schulen anbieten zu können – 2.100 €
3. Bau eines Brotbackhäuschen im Edelsteinviertel – 4.730 €
4. Belebung des Ingelheimer Parks mit Konzerten, Sport und anderem – 3.800 €
5. Bau eines Kräuterbeets in Wixhausen – 4.940 €
6. Entwurf und Umsetzung eines Graffitis an der Turnhalle der Goetheschule – 2.300 €
SUMME: 19.020 €
Das Sitzungsprotokoll sowie die Projektbeschreibungen sind beigefügt.
Für die Projekte, die keine Förderempfehlung erhielten, ist im Protokoll eine Begründung
einsehbar.
Weitere Schritte
Nach dem Beschluss der politischen Gremien wird die Entscheidung und werden die
Gewinnerprojekte bekannt gemacht. Die Projekte sollen innerhalb von sechs Monaten nach der
Entscheidung starten. Nach Beendigung des Projektes besteht eine Berichtspflicht für die
erfolgreichen Antragstellenden. Dieser Bericht ist nach Abschluss des Projektes bzw. der
Aktion innerhalb von drei Monaten einzureichen. Das Büro der Bürgerbeauftragten sammelt
alle im Jahr eingegangenen Projektvorschläge, Auswahlergebnisse und Abschlussberichte,
bündelt diese Information in einem Bericht und legt diesen den politischen Gremien einmal im
Jahr vor.
Fazit
Angestrebt wurde eine ausgewogene Berücksichtigung der Stadtteile bei der Projektauswahl
durch die 13-köpfige Jury. Sowohl die Vergabekriterien wurden eingehalten als auch eine
Verteilung der Projekte auf die Stadtteile wurde erreicht. Auch konnte die Bürgerjury als
ehrenamtliches Gremium erfolgreich ihre Arbeit aufnehmen.
Eine positive Beschlussfassung und somit ein Aufgreifen der Beteiligungsergebnisse aus der
Bürgerjury wird daher empfohlen.
Die Projekte ermöglichen eine direkte, bürgerschaftliche Beteiligung an einer
gemeinwohlorientierten, nachhaltigen Stadtentwicklung und fördern das Gemeinschaftsleben in
den Stadtteilen.
Darmstadt, 02. Juli 2019
715 2300
Dezernat I Dezernat II Dezernat III
i.V. i.V.
Jochen Partsch Rafael Reißer Barbara Boczek
Oberbürgermeister Bürgermeister Stadträtin
- 5 -
Dezernat IV Dezernat V
André Schellenberg Barbara Akdeniz
Stadtkämmerer Stadträtin
anlage 1
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1 Büro der Bürgerbeauftragten Bürgerhaushalt 2.0 – „Unser Projekt für die Stadt“, 1. Runde 2019 PROTOKOLL 1. Jurysitzung am 4. Juni 2019 17:30 – 20:00 Uhr Raum Graz Anwesend (in alphabetischer Ordnung): M. Bäumle, M. de Baey-Ernsten, T. Burbach, B. Dewitz, L. Freibert/das Blumen e.V., M. Heber, U. Hestermann/gleich x anders e.V., M. Kacmaz-Özdemir/Halkevi e.V., I. Jung-Kroh/Büro der Bürgerbeauftragten (ohne Stimmrecht), A. Küffner/Werkhof Darmstadt e.V., S. Radmann/Büro der Bürgerbeauftragten (ohne Stimmrecht), L. Roeder/das Blumen e.V. (ohne Stimmrecht), S. Schneider, U. Schwarz/IV für ältere Menschen, L. Schwebel/ Stadtschüler*innenrat, A. Wiertelorz 1. Begrüßung und Juryverständnis Frau Jung-Kroh begrüßt die neue Jury und erläutert den Zweck der Jury und den Rahmen der Sitzungen. Die Bürgerjury kommt zusammen, um eine Förderempfehlung zu den eingereichten, gültigen Projektanträgen der ersten Runde des Bürgerhaushalts (Strang „Unser Projekt für die Stadt“) zu formulieren und an die Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung weiterzuleiten. Die Jurysitzung findet in einem geschützten Raum statt. Das bedeutet zum einen, dass Mitglieder uneingeschränkt ihre Sicht zu den Anträgen ausdrücken können und diese respektiert wird und zum anderen, dass das Gesagte vertraulich behandelt wird. 2. Vorstellungsrunde Alle Mitglieder stellen sich kurz vor. Die Mitglieder, welche eine zivilgesellschaftliche Organisation in Darmstadt repräsentieren, spiegeln verschiedene Themenfelder wieder, die in der Magistratsvorlage Nr. 2018/0325 beschlossen wurden: Jugendarbeit, ältere Menschen, Inklusion etc.). Außerdem wurden 7 Bürgerinnen und Bürger ausgelost, nachdem Sie sich aufgrund eines Aufrufes beworben hatten. 3. Der Bürgerhaushalt 2.0 + Vorstellung Verfahren Es wird die Historie des Bürgerhaushalts erläutert und erklärt, dass diese Beteiligungsmethode letztes Jahr weiter entwickelt wurde. Das Resultat ist ein erweitertes Angebot, was jetzt auch den Strang „Unser Projekt für die Stadt“ beinhaltet. Dieser neue Strang bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, Unterstützung in Form von Fördermitteln zu erhalten, um eigene Ideen für die Stadt selbstständig umsetzen zu können. In der Weiterentwicklungsphase wurde 2 auch empfohlen, dass eine Bürgerjury die Einreichungen bewerten soll. Diese Empfehlungen wurden am 14.02.2019 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Die eingereichten Projektideen müssen demnach folgende Anforderungen erfüllen: • Allen zugänglich sein (Gemeinwohl) • Einen eindeutigen Gegenstand besitzen • Mit einem Anfang und einem Ende versehen sein • Parteipolitisch unabhängig sein • Eigenständig durch die Antragstellenden, ggfs. mit weiteren Mitmachenden, durchgeführt werden können An dieser Stelle wurde von Seiten der Jury nachgefragt, ob Personalkosten durch „Unser Projekt für die Stadt“ finanziert werden könnten. Laufende Personalkosten sind nicht förderbar, Honorarkosten auf der anderen Seite schon. Honorarkosten sind z.B. Kosten für Moderation, KünstlerInnen oder FahrerInnen. Diese Kosten wiederholen sich nicht und sind projektgebunden auszugeben. Es wurde zum Thema Versicherung nachgefragt, ob die Projekte durch die Stadt versichert sind. In der Regel sind die Veranstaltenden in der Verantwortung, sich gegen Unfälle etc. selbst abzusichern, z.B. durch eine Veranstaltungsversicherung. Alternativ kann sich möglicherweise an einen bestehenden Verein angeschlossen werden. Informationen zum Bürgerhaushalt wurden durch eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit beworben. Es konnte sich on- sowie offline weiter informiert und Anträge gestellt werden. Im Vorfeld zur Einreichung wurde allen Interessierten eine Beratung durch das Büro der Bürgerbeauftragten angeboten. Die Bewerbungsphase begann am 15. März 2019 und endete am 16. Mai 2019. Alle Projekte wurden auf der Beteiligungsplattform der Stadt Darmstadt in einer Kurzform zur Einsicht eingestellt und während sowie auch nach Ende der Frist können Interessierte den einzelnen Projekten weiterhin ihre Unterstützung anbieten. Nach Ablauf der Frist fand eine Vorprüfung, unter Einbezug von Stellungnahmen der relevanten Fachämter, statt. Nach Abschluss der Frist konnten 12 Projektanträge verzeichnet werden, davon wurde eins von den Antragstellenden selbst zurückgezogen und ein anderes konnte nicht zugelassen werden, da eine selbstständige Umsetzung nicht eingeplant war. 4. Vorstellung der Anträge, Stellungnahmen Verwaltung und Diskussion der Jury 5. Fragen Es bestand kein weiterer Klärungsbedarf. Inhaltliche Fragen zu den Anträgen wurden im Zuge der Diskussion geklärt. 6. Diskussion der Anträge unter Berücksichtigung der Kriterien TOP 4., 5., 6. – siehe tabellarische Übersicht auf den nächsten Seiten 3 Projekt Antragstellende Betrag Kommentar e Empfehlung Mitfahrbank an der Grube Prinz von Hessen August 2019-August 2020 (inkl. Rückbau) Menschen können von der Grube umsonst in Richtung Darmstadt oder Messel/Dieburg mitgenommen werden (Ridesharing). TransitionTown Initiative 1.800,00 € Grünflächen amt : Das Projekt ist vorstellbar, wenn bestimmte Bedingungen eingehalten werden: Was die Standorte angeht ist eine Bank mitten im Betrieb nicht vorstellbar, wir schließen also Position 1 aus. Stattdessen könnte die Bank in den Bereich der Bushaltestelle gesetzt werden für die Richtung nach Messel. Da dies eine Bundesstraße ist, müsste hierzu wahrscheinlich das Stadtplanungsamt oder das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt gehört werden. Eine Bank am Parkplatz Position 2) an einer geeigneten Stelle (während der Badesaison ist alles zugeparkt, auch der Durchschlupf auf den Weg) ist passend gerade für die Fahrtrichtung nach Darmstadt und auch die anderen. Da wir aber im öffentlichen Bereich und im Wald sind, muss die Bank robust sein wie auf den Bildern mit der "Waldbank" zu den Positionen. Eine selbst gezimmerte Konstruktion mit Pflanzkübeln halten wir nicht für angemessen. Wir können für die Bank nicht die Unterhaltung übernehmen, diese bliebe generell beim Antragsteller. Jury: Es wurden Bedenken wegen potentiellen Gefahren durch und für wartende Fahrgäste ausgesprochen. Aber es wird auch anerkannt, dass bundesweit positive Beispiele existieren, die den Mehrwert durch Autoteilung betonen. Gegebenenfalls sollte das Projekt zeitlich verschoben werden und an einem anderen Standort stattfinden, da dieser Standort einige Vor- und Nachteile bietet. nein Konzept Image - Kampagne Kranichstein Herbst 2019-Herbst 2020 Förderverein Kranichstein 4.000,00 € Darmstadt Marketing : Die Gewerbevereine in Darmstadt erhalten für Marketingaktivitäten einen Zuschuss von Darmstadt Marketing. Dieser Zuschuss kann u.a. für Imagewerbung des Stadtteils eingesetzt werden. Jury: Kranichstein ist besser als im Antrag dargestellt wurde – viele nein 4 Projekt Antragstellende Betrag Kommentar e Empfehlung Verbesserung Image des Stadtteils Initiativen und Aktivitäten sind vorhanden. Den Versuch eines online - Veranstaltungskalenders gab es schon einmal. Schulwegsicherung an der ESS Vorstand Elternbeirat kann nicht eigenständig umgesetzt werden Das Anliegen den Schulweg durch sanierte Straßenmarkierungen zu sichern wurde an das relevante Fachamt zur Bearbeitung weitergeleitet. X Marktgespräche 3 Termine @ 1 Stunde Lebendige Streitkultur durch moderierte Gespräche fördern W. W ., H. Z . 4.650,00 € Darmstadt Marketing : Der Markt befindet sich in Wandlung. Dazu gehören imageverbessernde Maßnahmen, wie z.B. Datterichs Wochenmarkt. Aktuell wird eine Bürgerbefragung zur Attraktivitätssteigerung des Wochenmarktes aufgesetzt. Langfristiges Ziel ist die Veränderung der Marktsatzung. Einer Veranstaltung in der Form von Marktgesprächen steht Darmstadt Marketing neutral gegenüber. Jury: Schließt sich den Aussagen von Darmstadt Marketing grundsätzlich an. Die Jury äußert Bedenken, dass dieses Projekt eine imageverbessernde Wirkung bringt. Nein Bücherschrank Postsiedlung Bau und Eröffnung Sommer 2019 Zusammen in der Postsiedlung 1.150,00 € bauverein AG , Sozialmanagement : Ein Bücherschrank wird grundsätzlich als förderungswürdig angesehen. In diesem Fall fehlen aber noch relevante Genehmigungen von Seiten der bauverein AG. Insofern könnte eine Förderbewilligung nur mit einem Vorbehalt ausgesprochen werden. Jury: Es gab schon einmal eine Give Box (die auch für Bücher genutzt wurde) in der Postsiedlung, die aber durch Vandalismus zerstört wurde. Ein Mitglied der Jury erzählt, dass der Werkhof vor kurzem einen Bücherschrank aus Metall gebaut hat, was man so auch in der Postsiedlung machen könnte. ja 5 Projekt Antragstellende Betrag Kommentar e Empfehlung Umsonst - und Leihladen Darmstadt Oktober 2019 – Oktober 2020 In einem Laden im Zentrum oder in Zentrumsnähe TransitionTown Initiative 5.000,00 € Jury : Die Initiative sollte mit vorhandenen Einrichtungen kooperieren, z.B. das Kaufhaus der Gelegenheiten. Die Jury empfiehlt, das Projekt gegebenenfalls zu verschieben und/oder online zu betreiben, in jedem Fall muss die Budgetplanung solider sein. nein Geben & Nehmen (Lebensmittelwertsch ätzung) Januar – Juni 2020 Weiterbildung für ehrenamtliche Foodsaver*innen, um zum Thema Workshops an Schule anbieten zu können foodsharing Darmstadt 2.100,00 € Jury : Das Projekt wurde besprochen, es gab keine Einwände zur Förderwürdigkeit. ja Brotbackhäuschen Edelsteinviertel Sobald Fördermittel zur Verfügung stehen, kann mit dem Bau begonnen werden. Darauf folgend 6-8 öffentliche Backtage im Jahr. Agora eG Wohnprojekt 4.730,00 € Stadtplanungsamt: Das öffentliche Brotbackhäuschen im Martinsviertel läuft sehr gut, weil Kümmerer existieren und das Häuschen sowie der Ofen abschließbar sind. Gibt der Bebauungsplan Raum her? Die Agora Architektin hat das geprüft und für zulässig befunden. Grünflächenamt: Das Backhaus kann nicht auf dem Grünzug parallel zur Bahn gebaut werden, sondern muss auf dem Agora-Gelände errichtet werden. ja 6 Projekt Antragstellende Betrag Kommentar e Empfehlung Brandschutz : Muss noch genehmigt werden. Jury: Entweder muss das Projekt zeitlich geschoben werden, bis der Brandschutz geklärt ist oder alternativ sollte eine Förderung mit einer Auflage gekoppelt sein. Belebung Ingelheimer Park Sommer 2019 – Frühherbst 2019 Vorgeschlagen sind: Kinderkonzert SeniorInnen Sport Abend für Alle Zusammen in der Postsiedlung 3.800,00 € Grünflächenamt : 1. Konzert für Kinder und Eltern Vorstellbar, wenn die Nachbarschaft "mitgenommen wird" und eine solche Veranstaltung nicht alle 2 Wochen stattfindet. 2. Seniorensport Problemlos, wenn es sich nicht um einen kommerziellen Anbieter handelt und keine weitere Infrastruktur geschaffen/unterhalten werden muss. 3. Bunter Abend für Alle mit Musik, Speis und Trank Problematisch, da Lärmbelästigung entsteht (angrenzende Wohnbebauung), keine öffentlichen Toiletten vorhanden sind und viele Dinge im Vorfeld zu klären sind (Stromversorgung, Rettungswege, Müllentsorgung, wer kommt für Schäden auf, etc.) Offizielle Genehmigung vom Grünflächenamt fehlt. Jury: Grundsätzlich unterstützt die Jury diesen Antrag, nur der Abend für Alle wurde unterschiedlich eingeschätzt. Dieser bedarf einer soliden Vorbereitung. ja Kräuterbeet Wixhausen September 2019 – Aktive Senioren Wixhausen 4.940,00 € IDA : Es muss Flexibilität bestehen zur Größe und zum Standort von Seiten der Aktiven Senioren. Die Planung muss in enger Zusammenarbeit zwischen den Aktiven Senioren und dem Eigenbetrieb ja 7 Projekt Antragstellende Betrag Kommentar e Empfehlung Ende Mai/Anfang Juni 2020 Auf dem Gelände der ehemaligen Schule, Ostendstr. 27-29 Dann Einweihung Immobilienmanagement erfolgen. Grundlegend begrüßt der Eigenbetrieb Immobilienmanagement das Vorhaben der Aktiven Senioren. Jury: Je nachdem, wann die Bohrungen stattfinden sollen, müsste eventuell eine Verschiebung der Projektförderung erwogen werden. Die Bohrungen sollen diesen Sommer stattfinden und die Antragstellenden wollen im Herbst mit den Arbeiten beginnen. Einer Umsetzung steht demnach nichts im Wege. Im Antrag wurden alternative, niedrigere Kosten für die Gabionen angegeben. Die Jury bat das Büro der Bürgerbeauftragten diesbezüglich bei der Gruppe nachzufragen, aber auf alle Fälle das Projekt zu fördern. [Nachtrag: Die Aktiven Senioren Wixhausen haben die höherpreisige Variante gewählt, weil diese in Maßen gebaut werden soll, welche die Aumühle (Aumühle – Hilfen für Menschen mit Behinderung) für Rollstuhlfahrende als barrierefreier einstuft. Der Preisunterschied beträgt 200€.] 8. Schuknecht - straßenfest K. H. Wurde von den Antragstellenden zurückgezogen X Graffiti an Turnhallenwand Goetheschule Schülerinnen und Schüler entwerfen in Zusammenarbeit mit einem professionellen Fr Sütterle , Schulleiterin 2.300,00 € IDA : Graffiti darf nicht direkt auf Turnhallenwand angebracht werden. Vorschlag: das Graffiti auf sekundärer, vorgelagerter Wand anbringen. Jury: Das Urheberrecht der Architektin/des Architekten ist zu beachten. ja 8 Projekt Antragstellende Betrag Kommentar e Empfehlung Spray -Künstler ein Graffiti Anfang August 2019 – Februar 2020 9 7. Bepunktung Sechs Projekte wurden bevorzugt: i. Bücherschrank Postsiedlung – 1.150 € ii. Geben & Nehmen – 2.100 € 10 iii. Brotbackhäuschen Edelsteinviertel – 4.730 € iv. Belebung Ingelheimer Park – 3.800 € v. Kräuterbeet Wixhausen – 4.940 € vi. Graffiti Turnhallenwand – 2.300 € GESAMT: 19.020 € 8. Festlegung des Budgets für 1. Runde des Bürgerhaushalts 2019 Die Jury Mitglieder haben diskutiert, ob der gesamte Betrag schon in der 1. Runde ausgegeben werden soll oder ob zum Beispiel ein 50:50 Teilung erreicht werden sollte, also je 50 % des Budgets für die beiden Runde in diesem Jahr. Die Aussprache ergab, dass mit einer Bewilligung aller sechs bevorzugten Projekte ein Signal gesandt wird, dass mehr Geld benötigt wird. Das Budget knapp zu halten wird eher negativ eingeschätzt, denn es könnte noch zu Projektverschiebungen kommen oder ein Projekt kommt nicht zustande. 9. Entscheidung über die Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung Es wurde abgestimmt (8 dafür, 5 dagegen), dass die 6 Projekte (siehe Kapitel 7) voll unterstützt werden sollten. 10. Weiteres Verfahren Das Büro der Bürgerbeauftragten wird die Empfehlungen der Jury in einer Magistratsvorlage vorbereiten und in den Geschäftsgang geben. Es wird den Jurymitgliedern zwei Termine für die Herbstsitzung angeboten werden.
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Punkt 33: „Bürgerhaushalt 2.0 – Unser Projekt für die Stadt“: Empfehlung der Bürgerjury, 1. Halbjahr 2019 (V-Nr. 2019/0215) Der Vorlage wird zugestimmt. Gegenstimmen: AfD, UWIGA und Stadtv. Sigmund (fraktionslos)
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Punkt 26: „Bürgerhaushalt 2.0 – Unser Projekt für die Stadt“: Empfehlung der Bürgerjury, 1. Halbjahr 2019 (V-Nr. 2019/0215) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltung: AfD und UWIGA
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Vorprüfung nicht bestanden: Kann nicht selbständig umgesetzt werden!
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Antrag wurde von Antragstellenden zurückgezogen
Beratungsverlauf (3)
Orte (1)
- Ostendstraße 27
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2019/0215
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 02.07.2019
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00