2012/0154
Bericht der Arbeitsgruppe zur Umsetzung des HGlG zu den Frauenförderplänen der Stadtverwaltung, der Feuerwehr, des Eigenbetriebes Bäder, des Eigenbetriebes Kulturinstitute und des Eigenbetriebes Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Berichtszeitraum 2010 und 2011
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15594 Zeichen
AG-HGlG Postfach 11 10 61
-Geschäftsstelle im Personalamt - D-64225 Darmstadt
Bericht nach § 6 Abs. 6 HGlG
-Frauenförderpläne 2010/2011-
Der Magistrat
Dieser Bericht umfasst die Frauenförderpläne der Dienststellen Stadtverwaltung, Feuerwehr, Eigen-
betrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt sowie Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt für
den Berichtszeitraum 2010 und 2011. Alle übrigen Eigenbetriebe erstellen separate Berichte.
Wie bereits in den Vorjahresberichten dargestellt wurde, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt viele
Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergriffen und konnte somit auch den
Frauenanteil trotz einschneidender Sparvorgaben kontinuierlich erhöhen. Dies zeigt sich insbeson-
dere in der Dienststelle mit den meisten Beschäftigten, in der Dienststelle Stadtverwaltung.
Hier sind beispielsweise im Sozial- und Erziehungsdienst fast durchgängig alle Entgeltgruppen mit
weit über 50 % Frauen besetzt. Lediglich in zwei Entgeltgruppen (S 18 und S 8) sind keine Frauen
beschäftigt, in beiden Gruppen ist jedoch auch nur jeweils ein Beschäftigter eingruppiert.
Für die übrigen Tarifbeschäftigten gilt, dass Frauenanteile über 50 % am ehesten in den unteren
und mittleren Eingruppierungen bis hin zur Entgeltgruppe 9 zu finden sind, ab der Entgeltgruppe
10 sinken die prozentualen Anteile stark unter die 50 %-Marke (Ausnahme EG 13 mit 53,51 % und
übertarifliche Entgelte mit 50 %).
Besonders bemerkenswert ist die Situation im Beamtinnen/Beamtenbereich. Hier zeigt sich eine
Frauenquote deutlich über 50 % (Ausnahme A 9 AZ) im mittleren und gehobenen Dienst bis zur
Besoldungsgruppe A 10. Ab Besoldungsgruppe A 11 übersteigt der prozentuale Frauenanteil die
35%-Marke nicht mehr.
Der starke Rückgang der Frauenquote von 66,76 % in Besoldungsgruppe A 10 auf 32,31 % in
Besoldungsgruppe A 11 lässt sich größtenteils durch die vorübergehenden Auszeiten wegen Famili-
entätigkeit (Mutterschutz, Elternzeit) der Beamtinnen und mit der Rückkehr im Rahmen einer Teil-
zeitbeschäftigung erklären. Nach wie vor kann sich eine Teilzeitbeschäftigung negativ auf die Über-
nahme einer hoch dotierten Stelle bzw. einer Führungs-/Leitungsposition auswirken. Dies liegt nur
zum Teil an noch immer bestehenden Vorbehalten. Auch eine fehlende Initiative der Frauen selbst
stellt hier oftmals ein Hindernis dar. Für die weitere Zukunft muss, gerade im Hinblick auf den de-
mografischen Wandel, der Fokus immer wieder auch auf die bessere Vereinbarkeit von Familie und
Beruf in Führungs- bzw. Leitungspositionen gerichtet werden, damit mehr Frauen, besonders auch
den in Teilzeit arbeitenden, der Aufstieg in die derzeit noch unterrepräsentierten Entgelt- und Be-
soldungsgruppen ermöglicht wird.
Die nachfolgenden Statistiken und Stellungnahmen der Frauenbeauftragten geben einen Überblick
über individuelle Besonderheiten der jeweiligen Dienststellen.
2
Dienststelle Stadtverwaltung
Zahl der Tarifbeschäftigten -Stand: 31.12.2011-
TVöD/
EG-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen
Vollzeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
TVöD/Sozial-
u. Erz.Dienst
EG-gruppe S
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen
Vollzeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
AT 2,00 1,00 50,00% S 18 1,00 0,00 0,00%
15 5,00 0,00 0,00% S 17 3,54 2,54 71,75%
14 19,95 8,31 41,65% S 16 1,00 1,00 100,00%
13 29,49 15,78 53,51% S 15 17,90 15,90 88,83%
12 35,77 11,77 32,90% S 14 17,02 15,02 88,25%
11 50,85 16,19 31,84% S 13 11,32 10,32 91,17%
10 43,14 18,37 42,58% S 12 9,44 5,44 57,63%
9 126,18 89,40 70,85% S 11 34,67 27,34 78,86%
8 121,96 104,96 86,06% S 10 16,00 13,00 81,25%
7 15,00 4,00 26,67% S 8 1,00 0,00 0,00%
6 187,33 149,38 79,74% S 7 8,77 8,77 100,00%
5 117,58 68,07 57,89% S 6 204,94 183,98 89,77%
4 5,00 0,00 0,00% S 4 7,87 7,87 100,00%
3 39,91 7,32 18,34% S 3 0,65 0,65 100,00%
2 9,89 8,12 82,10%
1 0,77 0,77 100,00%
Zahl der Beamtinnen und Beamten -Stand: 31.12.2011-
BBesG
Besol-
dungs-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen
Vollzeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
A 16 5,00 1,00 20,00%
A 15 10,00 3,00 30,00%
A 14 16,54 5,54 33,48%
A 13 h.D. 4,00 0,00 0,00%
A 13 g.D. 18,00 4,00 22,22%
A 12 27,60 9,60 34,78%
A 11 44,35 14,33 32,31%
A 10 73,79 49,26 66,76%
A 9 g.D. 34,33 25,33 73,78%
A 9 AZ 4,40 0,40 9,09%
A 9 m.D. 14,48 7,48 51,66%
A 8 30,18 21,18 70,18%
A 7 34,76 24,76 71,23%
A 6 28,54 18,54 64,96%
Stellungnahme der Frauenbeauftragten:
„Frauenförderung wird oft mit der Benachteiligung von Männern gleichgesetzt. Chancengleichheit
zu verwirklichen heißt dagegen, Organisationen so zu verändern, dass allen Beschäftigten eine ihren
Qualifikationen und Interessen entsprechende Entfaltung und Entwicklung zu ermöglichen ist“, habe
ich einmal trefflich gelesen. In diesem Sinne bedürfen die im Frauenförderplan genannten Bereiche
nach wie vor der Frauenförderung. Wie die beigefügte Statistik zeigt, ist z. B. der Frauenanteil in
Leitungspositionen immer noch geringer. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass Führungspositionen
bis dato kaum in Teilzeit besetzt werden. Dabei sollte eine Chancengleichheits- oder Gleichstel-
lungspolitik eine individuelle Personalpolitik verfolgen; sprich: Die Vielfalt der individuellen Bedürf-
nisse und Lebenslagen der Beschäftigten berücksichtigen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
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füllt sich in der Stadtverwaltung zunehmend mit Leben, wovon vorwiegend Frauen profitieren und
im Ergebnis auch die Arbeitgeberin Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die eingeführten flexiblen Ar-
beitszeiten ermöglichen individuelle Familien- und Berufsregelungen. Daraus resultiert ein Ar-
beitseinsatz mit freiem Kopf, Zufriedenheit und Motivation. Unter Berücksichtigung der Rahmenbe-
dingungen (z. B. Servicezeiten) und in Absprache in der Abteilung, sind in der Stadtverwaltung ver-
schiedene Teilzeitmodelle möglich. Im Jahr 2011 nutzten bei der Dienststelle Stadtverwaltung von
insgesamt 2015 Beschäftigten rund ein Drittel, nämlich 571 Frauen und 94 Männer, die Möglichkeit
einer Teilzeitbeschäftigung.
Dem von den Beschäftigten artikulierten Bedarf einer Kinder-Notfallbetreuung wurde Rechnung ge-
tragen: Seit Juli 2010 existiert das Fluggis-Abenteuer-Land. 2.375 Betreuungsstunden summieren
sich bis dato. Ersichtlich ist, dass nach erstmaliger Nutzung erneute Nutzungen folgen. Die Nut-
zung steigt von Monat zu Monat leicht, ist jedoch signifikant am stärksten in den Ferien. Die Einfüh-
rung des Pilotprojekts Telearbeit muss ebenso als Erfolg gewertet werden. Die Rückmeldungen der
beteiligten sechs Frauen und zwei Männer sind durchweg positiv. Unter anderem habe sich der
Stress reduziert, weil Familienleben und Betreuung von Angehörigen mit der Arbeit besser in Ein-
klang zu bringen seien. Auch ein besserer Gesundheitszustand wurde benannt. Allein das ist schon
Grund genug, die Telearbeit auszubauen.
Wir werden weiterhin gemeinsam an einer Organisations- und Personalentwicklung arbeiten und
den Frauenförderplan als Instrument nutzen. Denn die oben beispielhaft beschriebenen positiven
Entwicklungen lassen weitere Aspekte des Frauenförderplans im laufenden Prozess nicht außen vor.
gez. Sabine Fietzke
Dienststelle Feuerwehr
Zahl der Beschäftigten -Stand: 31.12.2011-
Tarifbeschäftigte Beamtinnen und Beamte
TVöD/
EG-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen Voll-
zeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
BBesG
Besol-
dungs-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen Voll-
zeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
10 1,00 0,00 0,00% A 15 1,00 0,00 0,00%
9 2,00 0,00 0,00% A 13 g.D. 3,00 0,00 0,00%
8 5,02 1,00 19,92% A 12 5,00 0,00 0,00%
6 3,20 1,85 57,81% A 11 6,00 0,00 0,00%
5 2,36 0,27 11,44% A 10 7,00 2,00 28,57%
A 9 AZ 13,00 0,00 0,00%
A 9 m.D. 44,00 0,00 0,00%
A 8 51,46 0,46 0,89%
A 7 22,00 0,00 0,00%
Stellungnahme der Frauenbeauftragten:
Im feuerwehrtechnischen Einsatzdienst ist der Bereich im mittleren und höheren Dienst noch
immer zu 100 % von Frauen unterbesetzt. Der relativ kleine Verwaltungsbereich (ca. 10 Perso-
nen) ist im höheren Besoldungsbereich auch unterrepräsentiert.
Die Zahl der Frauen, die sich bei der Feuerwehr bewerben, hat sich im Vergleich zu den Vorjahren
auf 3,2 % (bis 2009) erhöht. Leider konnte sich aber im Einstellungs- und Sporttest noch keine
Frau qualifizieren. Der Sporttest ist bei der Berufsfeuerwehr Darmstadt geschlechtsspezifisch
4
angelegt. Aufgrund der körperlichen Unterschiede zwischen Frau und Mann ist der Sporttest den
körperlichen Gegebenheiten einer Frau angepasst.
Bei Bewerbungsgesprächen mit Frauen wird sowohl telefonisch als auch schriftlich besonders
darauf geachtet, dass die Bewerberinnen bezüglich der vorhandenen Räumlichkeiten für Frauen,
als auch über den geschlechtsspezifischen Sporteignungstest informiert werden.
Für 2013 werden voraussichtlich sechs Stellen ab März 2012 ausgeschrieben. In der Stellenaus-
schreibung für 2013 wird explizit darauf hingewiesen, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt
sich die berufliche Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt hat und deshalb Bewerbungen von
Frauen besonders erwünscht sind.
Um Neugier und Interesse bei jungen Mädchen zu wecken, nimmt die Feuerwehr weiterhin am
Girls’Day teil.
Die Darstellung des Berufsbildes der Feuerwehrfrau in boyng.de ist weiterhin geschaltet.
gez. Petra Nickmann
Dienststelle Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahl der Beschäftigten -Stand: 31.12.2011-
Tarifbeschäftigte Beamtinnen und Beamte
TVöD/
EG-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen Voll-
zeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
BBesG
Besol-
dungs-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen Voll-
zeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
12 1,00 0,00 0,00% A 13 h.D. 1,00 0,00 0,00%
9 4,00 1,00 25,00%
8 2,00 0,00%
7 1,00 0,00%
6 6,00 2,00 33,33%
5 6,00 3,00 50,00%
4 6,00 3,00 50,00%
3 5,00 1,00 20,00%
2 8,85 8,85 100,00%
Stellungnahme der Frauenbeauftragten:
Im Bereich Eigenbetrieb Bäder ist der Beschäftigungsanteil an Frauen in Führungspositionen ge-
genüber 2010 unverändert. Eine positive Veränderung zeichnete sich jedoch im Bereich, Einstel-
lungen von Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss ab. Leider stellten wir in den letzten
zwei Jahren, einen Rückgang an Bewerbungen weiblicher Auszubildenden fest. Trotz regem Inte-
resse am Girl’s Day, entscheiden sich nur wenige Frauen für den Ausbildungsberuf der Fachan-
gestellten für Bäderbetriebe. Dies wäre notwendig um überhaupt die Voraussetzungen zu schaf-
fen, bei entsprechender Qualifikation und Weiterbildung frei werdende Leitungsstellen mit Frauen
besetzen zu können.
gez. Astrid Amstutz
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Dienststelle Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahl der Beschäftigten -Stand: 31.12.2011-
Tarifbeschäftigte Beamtinnen und Beamte
TVöD/
EG-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen Voll-
zeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
BBesG
Besol-
dungs-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen Voll-
zeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
AT 1,00 0,00 0,00% A 13 g.D. 1,00 0,00 0,00%
15 1,00 0,00 0,00% A 12 1,00 0,00 0,00%
14 1,00 0,00 0,00% A 10 2,43 1,43 58,85%
13 18,09 6,71 37,09% A 7 0,71 0,71 100,00%
11 1,00 0,00 0,00%
10 3,00 2,00 66,67%
9 50,73 31,75 62,59%
8 6,54 3,55 54,28%
6 20,71 15,25 73,64%
5 11,19 8,52 76,14%
3 8,84 7,84 88,69%
2 6,69 6,51 97,31%
1 0,32 0,27 84,38%
Stellungnahme der Frauenbeauftragten:
Im Bereich der Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist der Frauenanteil unter den
Beschäftigten in allen Bereichen hoch. Im Berichtszeitraum wurde die Leitung des Eigenbetriebs
von einer Frau (1. Betriebsleiterin) übernommen. Außerdem ist auch die Leitungsstelle der Stadt-
bibliothek zwischenzeitlich fest mit einer Frau besetzt. Im Bereich der stellvertretenden Leitung der
Mathildenhöhe wurde eine Stelle, die bisher eine Frau inne hatte, nun mit einem Mann neu besetzt.
Bei der Akademie für Tonkunst wurde die Stelle der Leitung der städtischen Musikschule nach dem
Ausscheiden des bisherigen Stelleninhabers wieder mit einem Mann besetzt. Insgesamt kann man
sagen, dass der Anteil von Frauen und Männern in der Führungsebene gut durchmischt ist.
Beim Eigenbetrieb Kulturinstitute gibt es einen relativ hohen Anteil von Teilzeitstellen. Dies begrün-
det sich unter anderem dadurch, dass es gerade im Bereich der Akademie für Tonkunst viele Teil-
zeitstellen für Lehrbeauftragte gibt – Stellen, bei denen sich Beruf und Familie gut vereinbaren las-
sen.
Im Berichtszeitraum wurde das Institut Mathildenhöhe an die automatische Zeiterfassung ange-
schlossen. Dies ist ein weiterer Schritt hin zu mehr Flexibilität, um Arbeit und Familie besser ver-
einbaren zu können.
Die durch die AG HGlG entwickelte Dienstvereinbarung zum Stellenbesetzungsverfahren kam bei
allen im Berichtszeitrum durchgeführten Stellenbesetzungsverfahren zur Anwendung. In der Praxis
hat sich gezeigt, dass mit der neuen Dienstvereinbarung ein Instrument geschaffen wurde, das eine
gut anwendbare Grundlage für eine geschlechtsneutrale Neubesetzung von Stellen bildet. Die Insti-
tute, die in den letzten beiden Jahren Stellenbesetzungsverfahren durchgeführt haben, haben sich
nach anfänglichen Bedenken allesamt positiv zu dem neuen Verfahren geäußert.
gez. Renate Rook
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Dienststelle Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
Zahl der Beschäftigten -Stand: 31.12.2011-
Tarifbeschäftigte Beamtinnen und Beamte
TVöD/
EG-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen Voll-
zeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
BBesG
Besol-
dungs-
gruppe
Gesamt
Vollzeit-
äquivalente
Frauen Voll-
zeit-
äquivalente
Frauen
Prozent
9 2,00 0,00 0,00% A 12 1,00 0,00 0,00%
8 1,50 1,50 100,00% A 9 m.D. 1,00 0,00 0,00%
6 8,00 0,00 0,00%
2 6,15 6,15 100,00%
Im Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte sind im Vergleich zu den Vorjahren kaum Veränderungen
zu vermerken. Es handelt sich um einen sehr kleinen Eigenbetrieb mit ca. 25 Beschäftigten. Es sind
nur selten Fluktuationen zu verzeichnen, daher ist keine wesentliche Erhöhung des Frauenanteils zu
erwarten.
Anmerkung: Wegen der geringen Beschäftigtenzahl ist im Eigenbetrieb gem. § 14 Abs. 1 HGlG keine Frauenbe-
auftragte zu bestellen. Daher liegt hier keine weitere Stellungnahme vor.
Die Frauenbeauftragten der Stadtverwaltung setzen sich weiterhin aktiv, strategisch, projektorien-
tiert und beratend für die Umsetzung von Gleichberechtigung und Chancengleichheit ein.
Darmstadt, den 30. April 2012
gez.: gez.:
Jochen Partsch Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister Stadträtin
2012/0154
2470 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 10.05.2012 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat I Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Personalamt Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2012/0154 Magistratsbeschluss-Nr. Produkt-Nr.: Kostenstelle: Investitionsnummer: Kostenträger: Sachkonto: Betreff: Bericht der Arbeitsgruppe zur Umsetz ung des HGlG zu den Frauenförderplänen der Stadtverwaltung, der Feuerwehr, des Eigenbetriebes Bäder, des Eigenbetriebes Kultur- institute und des Eigenbetriebes Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Berichtszeitraum 2010 und 2011. Vorlage vom: 30.04.2012 Beschlussvorschlag: 1. Der Magistrat nimmt von dem beiliegenden Bericht der Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Hessi- schen Gleichberechtigungsgesetzes (HGlG) Kenntnis. 2. Der Bericht ist der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis weiter zu leiten. Anlagen: Bericht der Arbeitsgruppe HGlG zu den Frauenförderplänen Datenschutzrelevante Anlage: - 2 - Folgekosten: Ja Nein Beschluss des Magistrats vom - 3 - Begründung zur Magistratsvorlage vom 30. April 2012: Der beiliegende Bericht der Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Hessischen Gleichberechtigungsgeset- zes (HGlG) gibt Auskunft über den jeweiligen Frauenanteil in den Besoldungs- und Entgeltgruppen bei den Dienststellen Stadtverwaltung, Feuerwehr, Eigenbetrieb Bäder, Eigenbetrieb Kulturinstitute und Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte, zum Stichtag 31.12.2011. Er zeigt auf, wo die Stadt Darm- stadt ihren gesetzlichen Auftrag des HGlG erfüllt hat und in welchen Bereichen weiterhin besondere Bemühungen notwendig sind, um den Frauenanteil zu steigern. Wir bitten, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen. Der Gesamtpersonalrat hat den Berichtsentwurf in seiner Sitzung vom 19. April 2012 zustimmend zur Kenntnis genommen. Darmstadt, den 30. April 2012 11/4 -Geschäftsstelle der AG-HGlG- Der Dezernent I Die Dezernentin V Jochen Partsch Barbara Akdeniz Oberbürgermeister Stadträtin Anlage
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2012/0154
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 30.04.2012
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00