V/0197/2014
Bericht über die Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung und diesen Gleichgestellten bei der Stadt Münster
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Anlage 1 Bericht 20122013
4300 Zeichen
Anlage 1: Angaben zur Stadtverwaltung Münster 1. Beschäftigungsquote der Menschen mit Schwerbehin derungen 5,14 % im Jahr 2008 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.246* 5,38 % im Jahr 2009 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.358* 5,17 % im Jahr 2010 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.462* 5,55 % im Jahr 2011 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.462* 5,43 % im Jahr 2012 - bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.766* 5,59 % im Jahr 2013 - bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.897* In den letzten fünf Jahren war durchschnittlich - daher keine geschlechtsspezifischen Angaben möglich – die folgende Anzahl an Menschen mit Schwerbehinderungen beschäftigt: 2009 = 234 schwerbehinderte Menschen 2010 = 230 schwerbehinderte Menschen 2011 = 250 schwerbehinderte Menschen 2012 = 270 schwerbehinderte Menschen 2013 = 267 schwerbehinderte Menschen *) Die Anzahl der schwerbehinderten Menschen wird al s Durchschnittswert für das jeweilige Jahr angegebe n. Es sind nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das gan ze Jahr durchgängig beschäftigt. Deshalb errechnet sich die Be- schäftigungsquote der einzelnen Jahre nicht einfach aus den hier aufgeführten Beschäftigungszahlen und der jeweili- gen Anzahl der schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2. Stichtagsbezogene Struktur der Beschäftigten mit Schwerbehinderungen nach Ge- schlecht Jahr Gesamtzahl Männer Frauen Quote Frauen 2008 217 118 99 45,6 % 2009 219 119 100 45,7 % 2010 231 123 108 46,7 % 2011 250 132 118 47,2 % 2012 270 137 133 49,26 % 2013 267 141 126 47,19 % 2 3. Stichtagsbezogene Altersstruktur 4. Stichtagsbezogene Struktur nach Laufbahngruppen Laufbahngruppe 2011 2012 2013 Gesamt Frauen Gesamt Frauen Gesamt Frauen Einfacher/mittlerer Dienst 168 83 176 91 174 82 Gehobener Dienst 65 29 81 38 79 37 Höherer Dienst 15 4 13 4 14 7 5. Auftragsvergaben Stadt Münster an Werkstätten fü r Menschen mit Behinderungen 5.1 Auftragsvergaben differenziert nach Ämtern: 2012 Amt Betrag 10 Personal und Organisationsamt 1.550,27 € 37 Feuerwehr 73.341,46 € 44 Westfälische Schule für Musik 410,00 € 45 Stadtmuseum 625,28 € 46 Theater Münster: 1.501,90 € 51 Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 1.066,61 € 52 Sportamt 9.124,58 € 61 Amt f. Stadtentwicklung, Stadtplanun, Ver- kehrsplanung 27.340,88 € 62 Vermessungs- und Katasteramt 321,00 € 66 Tiefbauamt 96,27 € Bis 39. Lebens- jahr 40. - 49. Lebens- jahr 50. – 59. Lebens- jahr 60. – 65. Lebens- jahr 2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013 Gesamt 29 29 28 64 59 57 121 142 138 36 40 44 Davon Frauen 18 18 16 35 35 32 53 65 63 12 15 15 3 67 Amt für Grünflächen und Umweltschutz 4.505,43 € 70 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 168.179,09 € 80 Münster Marketing 421,26 € Gesamt 2012 288.484,03 € 2013 Amt Betrag 33 Amt für Bürger- und Ratsservice 451,11 € 37 Feuerwehr 68.914,92 € 44 Westfälische Schule für Musik 328,00 € 45 Stadtmuseum 434,68 € 46 Theater Münster 759,51 € 50 Sozialamt 593,32 € 51 Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 2.824,37 € 52 Sportamt 7.678,77 € 61 Amt f. Stadtentwicklung, Stadtplanun, Ver- kehrsplanung 28.901,14 € 62 Vermessungs- und Katasteramt 321,00 € 67 Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.226,05 € 70 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 40.999,65 € 80 Münster Marketing 406,81 € Gesamt 2013 158.839,33 € 4 5.2 Auftragsvergaben insgesamt 7. Präventive Maßnahmen Ausstattung Ar- beitsplätze Ausgaben Zuschüsse (Zuweisungen aus der Ausgleichsabgabe) 2011 2012 2013 2011 (€) 2012 (€) 2013 (€) 2011 (€) 2012 (€) 2013 (€) Schwerbehin- derte Menschen 14 6 6 15.078 5.417 5.400 12.322 4.341 4.390 Sonstige 35 80 93 28.057 60.594 54.346 0 0 0 Gesamt 49 86 99 43.135 66.011 59.746 12.322 4.341 4.390 Jahr Betrag 2008 108.540,21 € 2009 134.859,87 € 2010 140.915,39 € 2011 143.702,13 € 2012 288.484,03 € 2013 158.839,33 €
Berichtsvorlage
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DER OBERBÜRGERMEISTER
Personal- und Organisationsamt
Betrifft
Bericht über die Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung und diesen
Gleichgestellten bei der Stadt Münster
Beratungsfolge
11.03.2014 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen Bericht
25.03.2014 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht
02.04.2014 Hauptausschuss Bericht
Bericht:
1. Einleitung
Der Haupt- und Finanzausschuss hat mit Beschluss vom 10.12.2003 die Verwaltung be-
auftragt einen jährlichen Bericht über die Beschäftigungssituation der Menschen mit
Schwerbehinderungen bei der Stadt Münster und ihrer Beteiligungen zu erstellen.
Die für die Erstellung des Berichts zuständige Stelle im Personal- und Organisationsamt
war längere Zeit vakant. Deshalb wurde in Abstimmung mit dem Sozialamt vereinbart, ei-
nen gemeinsamen Bericht für die Jahre 2012 und 2013 vorzulegen.
2. Beschäftigungsquote und Struktur der Beschäftigung von Menschen mit Schwe r-
behinderungen / Auftragsvergaben
Die Stadt Münster hat im Jahr 2012 die gesetzlich geforderte Mindestquote zur Beschäfti-
gung von Menschen mit Schwerbehinderungen von 5% mit einem Beschäftigungsvol u-
men in Höhe 5,43 % erfüllt. Im Jahr 2013 lag die Beschäft igungsquote bei 5,59%, und
damit auch über der Mindestquote. Eine Ausgleichsabgabe ist daher für die Jahre 2012
und 2013 – wie auch in den Vorjahren - nicht zu entrichten.
Die Vergaben an Werkstätten für Menschen mit Behinderungen durch die Stadtverwa l-
tung Münster belaufen sich in 2012 insgesamt auf 288.484,03 € und in 2013 auf
158.839,33 €. Im Vergleich zu den Vorjahren und zu 2013 sind die Vergaben für 2012 be-
sonders hoch. Dies liegt in erster Linie an einer Vergabe der Abfallwirtschaftsbetriebe
Münster für 2012, die aufgrund veränderter Auflagen in 2013 nicht mehr erfolgte.
Die strukturellen Aspekte der Besch äftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit
Schwerbehinderungen sowie die Struktur der Auftragsvergaben werden in der Anlage 1
differenziert dargestellt. Bezüglich der Auftragsvergaben wurden für 2012 und für 2013
Vorlagen-Nr.:
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Auskunft erteilt:
Frau Köckemann
Ruf:
492 11 88
E-Mail:
Koeckemann@stadt-muenster.de
Datum:
27.02.2014
Öffentliche Berichtsvorlage
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neben der Gesamtsumme – wie in den V orjahren – auch nach Ämtern differenzierte Au f-
stellungen in die Anlage 1 aufgenommen.
3. Ausstattung von behindertengerechten Arbeitsplätzen im Rahmen der begleitenden
Hilfen im Arbeitsleben nach dem SGB IX in der Stadtverwaltung
Die Arbeitspl ätze der Beschäftigten mit Schwerbehinderung en werden im Rahmen der
begleitenden Hilfen im Arbeitsleben nach dem SGB IX behindertengerecht ausges tattet.
Als präventive Maßnahme werden auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mita r-
beiter ohne Anerkennung einer Schwerbehinderung unter bestimmten Umständen behi n-
dertengerecht gestaltet.
Seit dem 01.01.2010 wird der Icon Z -G, ein Arbeitstisch der Firma Vario, der mittels Hu b-
lift-Mechanik stufenlos höhenverstellbar ist, in der Stadtverwaltung Münster ei ngesetzt.
Voraussichtlich werden in den nächsten 10 – 15 Jahren dadurch sukzessive alle Arbeit s-
plätze der Verwaltung mit stufenlos höhenverstellbaren Arbeitstischen ausgestattet we r-
den. Es ist davon auszugehen, dass sich die Zufriedenheit der Mitarbeiterin nen und Mi t-
arbeiter mit der Büroausstattung diesbezüglich erhöhen wird. Zudem wird sich erwa r-
tungsgemäß der Ausfall von Beschäftigten durch „rückenbedingte Krankheitsausfallzeiten“
verringern. Dies bestätigen auch entsprechende Expertisen, Berichte etc. v on Kranken-
kassen und Ärzteverbänden.
Derzeit gültige Ausstattungsgrundsätze :
Grundsätzliche Einführung eines mittels Hublift-Mechanik (Gasfeder) stufenlos hö-
henverstellbaren Tisches für Standard -Ausstattungen als Ersatz für den derzeit i-
gen Standard-Schreibtisch ( bei allen Neu- und Ergänzungsausstattungen )
Einsatz des gleichen Tisches für alle Beschäftigten ohne anerkannte Schwerb e-
hinderung auf entsprechenden Antrag ( mit erforderlicher positiver Stellungsnahme
der Vertrauensperson der Schwerbehinderten, ohne zusätzliche amtsärztliche Un-
tersuchung )
Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer anerkannten Schwerbehind e-
rung >50% MdE bleibt es bei dem bisherigen Verfahren, dass elektromotorisch
höhenverstellbare Tische bereitgestellt werden können ( es sei denn, auch hier
wäre der Hublift-Tisch ausreichend, dies wird im Einzelfall abgestimmt ).
Die Leistungen der Stadt Münster bewegen sich damit weit über dem gesetzlichen Pflicht-
rahmen. Dies entspricht auch der Ziffer 2.2 „ Ausgestaltung des Arbeitsplatzes“ der Integ-
rationsvereinbarung.
4. Maßnahmen zur Förderung, Integration, Fortbildung und Einstellung von Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeitern mit Schwerbehinderungen
Innerhalb der Stadtverwaltung ist die Integration und Förderung von Besch äftigten mit
Schwerbehinderungen sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern , die von Behinderung
bedroht sind, weiterhin gelebter Alltag. Insbesondere ist auch die beständig gute Arbeit
des Integrationsteams in diesem Kontext zu erwähnen.
Die Stadtverwaltung sowie die Vertrauensperson der Menschen mit Behinderungen veröf-
fentlichen weiterhin aktuelle Informationen in der Mitarbeiterzeitung „Forum intern“ sowie
im Intranet der Stadt Münster.
4.1 Auswahlverfahren
Grundsätzlich gilt, dass alle Bewerberinnen und Bewerber auf eine ausgeschriebene Stel-
le, die eine Schwerbehinderung haben, zu den entsprechenden Vorstellungsgesprächen
eingeladen werden.
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2012
In 2012 wurden 115 externe Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Aufgrund dieser Ver-
fahren wurden 317 Personen eingestellt, 42 davon unbefristet.
In den Ausschreibungsverfahren haben sich 2.853 Personen beworben. 111 der Bewe r-
bungen stammten von Menschen mit Schwerbehinderungen. Dies entspricht einem Anteil
von 3,8 %.
Von den 111 zur Vorstel lung eingeladenen schwerbehindeten Menschen haben 12 Pe r-
sonen ihre Bewerbung zurück gezogen, 3 weitere Personen sind ohne Angabe von Grü n-
den nicht erschienen.
Mit 18 Neueinstellungen (davon 10 Frauen und 8 Männer; 4 unbefristete Einstellu ngen)
liegt die Einstell ungsquote der Menschen mit Schwerb ehinderungen bei 16,2% (111 B e-
werbungen zu 18 Einstellungen). Die Einstellungsquote der Personen ohne anerkannte
Schwerbehinderung liegt mit 10,9 % (2.742 Bewerbungen zu 299 Einste llungen) deutlich
darunter. Zwei der Bewer berinnen bzw. Bewerber mit Schwerbehinderungen haben die
angebotene Beschäftigung nicht aufgenommen.
Die Einstellungen der 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Schwerbehinderung en er-
folgten in folgenden Bereichen:
Verwaltungsbereich: 6 Beschäftigte
Kassenkraft/Kartenkontrolle: 4 Beschäftigte
Gewerblicher Bereich: 4 Beschäftigte
Technischer Bereich (Ingenieur/innen): 2 Beschäftigte
Sozialer Bereich (Pädagogen /Erzieher/innen): 1 Beschäftigte
Arzt/Ärztin (höherer Dienst): 1 Beschäftigte
2013
In 2013 wurden 135 externe Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Aufgrund dieser Ver-
fahren wurden 401 Personen eingestellt, 55 davon unbefristet.
In den Ausschreibungsverfahren haben sich 4.022 Personen beworben. Wiederum 111
der Bewerbungen stammten von schwerbehinderten Menschen. Dies entspricht einem
Anteil von 2,8 %.
Von den 111 zur Vorstellung eingeladenen Menschen mit Schwerbehinderungen haben 8
Personen ihre Bewerbung zurück gezogen, 3 weitere Personen sind ohne Angabe von
Gründen nicht erschienen.
Mit, wie im Vorjahr, 18 Neueinstellungen (davon 11 Frauen und 7 Männer; 9 unbefristete
Einstellungen) liegt die Einstellungsquote der schwerbehinderten Menschen wiederum bei
16,2% (111 Bewerbungen zu 18 Einstellungen). Die Einstellungsquote der Personen ohne
anerkannte Schwerbehinderung liegt mit 9,8% (3.911 Bewerbungen zu 383 Einstellungen)
deutlich darunter. Eine schwerbehinderte Person hat die ang ebotene Beschäftigung nicht
angetreten.
Die Einstellungen der 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Schwerbehinderung en er-
folgten in folgenden Bereichen:
Verwaltungsbereich: 6 Beschäftigte
Kassenkraft/Kartenkontrolle: 3 Beschäftigte
Gewerblicher Bereich: 5 Beschäftigte
Sozialer Bereich (Pädagogen /Erzieher/innen): 3 Beschäftigte
Sonstige: 1 Beschäftigte
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Die Vertrauensperson der Menschen mit Behinderungen wird in alle Auswahlverfahren
einbezogen, bei denen Bewerbungen von Menschen mit Behin derungen vorliegen. Sämt-
liche Entscheidungen im Laufe eines Verfahrens werden nur nach Absprache mit ihr g e-
troffen. Auch so ist sichergestellt, dass in den Auswahlverfahren Menschen mit Behind e-
rungen nicht benachteiligt werden.
Alle externen Ausschreibungen enthalten den nachfolgenden Text:
„Die Stadt Münster fördert in vielfältiger Hinsicht aktiv die Gleichstellung der Mitarbeiteri n-
nen und Mitarbeiter. Wir begrüßen daher Bewerbungen von Frauen und Männern au s-
drücklich unabhängig von Behinderung, kulture ller und sozialer Herkunft, Alter, Religion,
Weltanschauung oder sexueller Identität“.
Nach wie vor gilt: Bewerberinnen und Bewerbern mit Schwerbehinderung en wird Gelege n-
heit zur persönlichen Vorstellung gegeben, auch wenn Teile des Anford e-
rungsprofils auf Grund der Behinderung nicht erfüllt werden. Ob und g e-
gebenenfalls durch welche organisatorischen und/oder technischen Ma ß-
nahmen auf die Erfüllung dieses Anforderungsprofils verzichtet we rden
kann, wird bereits im Vorfeld der Gespräche geprüft.
Stellenausschreibungen werden seit 2003 elektronisch der Arbeit sagentur
übermittelt und stehen dort über das Internetportal der Bundesage ntur für
Arbeit Bewerberinnen und Bewerbern bundesweit zur Verfügung. Parallel
dazu werden innerhalb der Arbeitsagentur die Ausschreibungen auch
direkt an den Vermittlungsdienst für Menschen mit B ehinderungen weiter
geleitet.
4.2 Ausbildung/Praktika
4.2.1 Ausbildung
Für die Ausbildungsplätze 2012 und 2013 sind insgesamt 3.543 Bewerbungen eingega n-
gen, 36 davon von Menschen mit Schwer behinderungen oder diesen Gleichg estellten
(jeweils 18 Bewerbungen in 2012 und 2013). Dies entspricht e inem Anteil von 1,02 %. Es
wurden insgesamt 126 Nachwuchskräfte eingestellt, von denen vier Personen eine ane r-
kannte Schwerbehinderung hatten. Dies entsp richt einem Anteil von 3,17 %. Damit liegt
die Einstellungsquote deutlich über der Bewerbungsquote. Die Nachwuchskräfte verteilen
sich auf die Bereiche Auszubildende nach dem Berufsbildungsgesetz, Anwärter und A n-
wärterinnen in den verschiedenen Beamtenlauf bahnen sowie auf Erzieher und Erzieh e-
rinnen im Anerkennungsjahr.
Die Bewerbungen der schwerbehinderten Menschen bzw. diesen Gleichgestellten verteil-
ten sich auf folgende Berufe:
Bachelor of Laws / Arts
Bürokaufmann/-frau
Coesfelder Modell
Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste
Fachinformatiker/-in Systemintegration
Fachkraft Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Forstwirt/-in
Gehobener umwelttechnischer Dienst
Hygienekontrolleur/-in
Maskenbildner/-in
Verwaltungswirt/-in
Volontariat
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In 2012 erfüllten zwei Bewerberinnen bzw. Bewerber zwingende Bestandteile des Anfo r-
derungsprofils nicht. Acht Personen sind entweder nicht zum Test e rschienen oder haben
nicht die geforderte Mindestnote erreicht. Weitere vier Personen konnten in der persönl i-
chen Vo rstellung nicht überzeugen. Drei Bewerber bzw. Bewerberinnen wurden eing e-
stellt. Leider musste ein Ausbildungsverhältnis mit einem Auszubildenden mit Schwerb e-
hinderung zum Ablauf der Probezeit im gegenseitigen Einvernehmen gelöst werden.
In 2013 erfüllten zwei der Personen, die sich beworben haben, zwingende Bestandteile
des Anforderungsprofils nicht. Neun Bewerberinnen bzw. Bewerber haben nicht die g e-
forderte Mindestnote im theoretischen Test erzielt, vier weitere konnten in der persönl i-
chen Vorstellung nicht überzeugen. Zwei Personen sind zur Vorstellung nicht erschienen
bzw. haben ihre Bewerbung zurückgezogen. Eine Bewerberin wurde eingestellt, sie hat
das Einstellungsangebot jedoch nicht angenommen, sondern sich für eine wohnortnähere
Verwaltung entschieden.
Für die übrigen Berufe, unter anderem Brandmeisteranwärter/ -in, Fachangestellte/-r für
Bäderbetriebe, Fachkraft für Abwassertechnik, Informatikkaufmann/ -frau, sind keine B e-
werbungen von Menschen mit Schwerbehinderungen oder diesen Gleichgestellten einge-
gangen.
Drei Nachwuchskräfte mit Schwerbehinderung en haben in 2012 bzw. 2013 ihre Ausbi l-
dung beendet. Alle wurden unbefristet übernommen. Eine der drei erfüllte die Vorausse t-
zungen für die Übernahme in das Beamtenverhältnis und wurde auf ihren Wun sch hin zur
Beamtin ernannt.
Nach wie vor
gilt:
Bei Einstellungen zu Ausbildungszwecken wird bei Bewerberinnen
und Bewerbern mit Schwerbehinderung en jeweils die 1. Stufe des
Auswahlverfahrens übersprungen. Diese 1. Stufe ist bei einigen Au s-
bildungsberufen ein theoretischer Test, bei anderen der Notendurc h-
schnitt der eingereichten Zeugnisse. Notwendige Hilfsmittel werden im
Auswahlverfahren und im weiteren Verlauf der Ausbildung selbstve r-
ständlich zur Verfügung gestellt.
Auch im Ausbildungsbereich wird die Vertrauensperson der Menschen
mit Behinderungen in alle Verfahren, in denen Bewerbun gen schwer-
behinderten Menschen vorliegen, einbezogen. Alle Entscheidungen
erfolgen auch hier nur mit ihrem Einverständnis.
4.2.2 Praktika
Bewerbungen für Praktika erhält die Stadt Münster als Praktikumsbetrieb rege lmäßig von
unterschiedlichen Trägern, wie zum Beispiel dem Förderkreis Sozialpsychiatrie e.V., dem
Bildungsinstitut Münster, der LWL-Klinik, dem Integrationsfachdienst, dem Sozialpsychiat-
rischen Dienst oder der LWL-Förderschule. Die Praktika werden als Schülerbetriebspra k-
tikum, im Rahmen von Berufsvorbereitung und Berufsorientierung oder als Rehabilitat i-
onsmaßnahme durchgeführt.
2012
Im Berichtsjahr 2012 haben sich 19 Personen mit Schwerbehinderung en (in 2011 insge-
samt 14) um einen Praktikumsplatz bei der Stadt Münster beworben. 17 Bewerberinnen
bzw. Bewerbern konnte in 2012 ein Praktikumsplatz zur Verfügung gestellt werden.
Die Einsätze erfolgten in folgenden Bereichen der Verwaltung:
o Amt für Schule und Weiterbildung
o Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
o Amt für Bürger- und Ratsservice
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o Amt für Grünflächen und Umweltschutz
o Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
o Gesundheitsamt
o Sportamt
o Sozialamt
o Westfälische Schule für Musik
2013
Im Berichtsjahr 2013 haben sich 12 schwerbehinderte Menschen um einen Prakt ikums-
platz bei der Stadt Münster beworben. Acht Bewerberinnen bzw. Bewe rbern konnten in
2013 ein Praktikum bei der Stadtverwaltung Münster absolvieren. Die Einsätze erfol gten
in folgenden Bereichen der Verwaltung:
o Amt für Schule und Weiterbildung
o Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
o Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
o Stadtbücherei
o Münster Marketing
o Westfälische Schule für Musik
5. Beschäftigungssituation von Menschen mit Schwerbehinderung en bei den städt i-
schen Beteiligungen / Auftragsvergaben
Bei sieben Beteiligungen wurden - wie schon in den vergangenen Jahren - die Angaben
zur Beschäftigungssituation der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit Schwerbehi n-
derungen und die Auftragsvergaben an Werkstätten für Menschen mit Behinderungen er-
fragt. Das sind die Beteiligungen, bei denen die Stadt Münster ganz oder überwiegend be-
teiligt ist, beziehungsweise die für die Stadt Münster von beso nderer Bedeutung sind. An
den übrigen Beteiligungen ist die Stadt Münster geringfügiger, teilweise nur mit 1 % betei-
ligt.
Die sieben relevanten Beteiligungen sind nach wie vor:
Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
Stadtwerke Münster GmbH
Gesellschaft für Informationstechnologie, Kommunikation und Organisation Münster
mbH (items GmbH)
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Allwetterzoo Münster)
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (einschließlich Tochtergesellschaften)
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
Verkehrsservice Gesellschaft mbH
Die Ergebnisse sind in der Anlage 2 differenziert aufgeführt. Leider konnte die FMO
GmbH bis Redaktionsschluss keine Informationen zur Verfügung stellen. Die Westfäl i-
scher Zoologischer Garten Münster GmbH hat die Beschäftigtenquote für 2013 noch nicht
ermittelt.
Für 2012 liegen von sechs der o. g. Beteiligungen Daten zur Beschäftigungsquote vor.
Von diesen haben vier die Beschäftigungsquote von 5 % erfüllt (Wohn - und Stadtbau
GmbH, Stadtwerke Münster GmbH, Items GmbH und Westfälisch er Zoologischer Garten
Münster GmbH).
Für 2013 haben fünf Beteiligungsunternehmen die Beschäftigungsquote von Me nschen
mit Schwerbehinderungen mitgeteilt. Davon haben drei die Q uote von 5 % e rfüllt (Wohn-
und Stadtbau GmbH, Stadtwerke Münster GmbH und Items GmbH).
Die Vergaben an Werkstätten für Menschen mit Behinderungen durch die städtischen Be-
teiligungsgesellschaften ( ohne FMO GmbH) betragen für 2012 150.676,64 € und für
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2013 160.792,56 €. (In 2011 wurden von der FMO GmbH keine Vergaben an Werkstä t-
ten getätigt.)
In der Sitzung der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behind e-
rungen am 12.06.2012 wurde darum gebeten , wenn möglich, die Beschäftigtenquote von
Menschen mit Behinderungen bei der Sparkasse Münsterland Ost in den Bericht aufzu-
nehmen. Die Sparkasse Münsterland Ost informiert wie folgt:
Die Beschäftigungsquote von schwerbehinderten Menschen lag bei der Sparkasse Müns-
terland Ost in 2012 bei 4,28% und in 2013 bei 3,56%. Ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter der Sparkasse werden im Rahmen der Personalgestellung bei der Tochtergesel l-
schaft, dem Sparkassen Dienstleistungszentrum Westfalen -Lippe bes chäftigt. Hier liegt
die Beschäftigtenquote für 2012 bei 6,57% und in 2013 bei 6,36%.
Nach wie vor gilt:
Die Stadtverwaltung Münster hat bei den städtischen Beteiligungen kei-
nen direkten Einfluss auf die Beschäftigung schwerbehinderter Me n-
schen und auf die Höhe der Auftragsvergaben. Hier besteht beispielswe i-
se die Möglichkeit, die Thematik von Seiten der KIB in die entspreche n-
den Aufsichtsräte einzubringen.
6. Ausblick
Die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten bei der Stadtverwaltung Münster konnte im
Jahr 2012 im Vergleich zu 2011 um 20 Personen und damit deutlich gesteigert werden (+
8%). In 2013 wurden drei Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter mit Schwerbehinderung en
weniger beschäftigt als in 2012 ( - 1,1%). Seit dem letzten Bericht ergibt si ch somit insge-
samt von 2011 bis 2013 eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl mit Schwerbehinderung en
um 17 Personen, das entspricht + 6,8%.
Im Berichtszeitraum 2012/2013 wurden insgesamt 250 Stellen extern ausgeschri eben. Es
wurden in diesem Zeitraum 36 schwerbehinderte Personen eingestellt, 13 davon unbefris-
tet. Es soll für 2014 versucht werden, diesen positiven Trend weiter fortzuführen.
Die Integration in den Arbeitsalltag gelingt weiterhin auch unter den immer schwier igeren
Bedingungen, die sich in den letzten Jahren im Rahmen der andauernden Haushaltsko n-
solidierung in allen Bereichen ergeben haben und auch weiterhin ergeben werden . Ver-
änderte Rahmenbedingungen für die Beschäftigungspolitik – auch für die Beschäftigung
von Menschen mit Schwerbehinderunge n – werden sich in den kommenden Jahren z u-
nehmend durch die demografische Entwicklung, sowohl gesamtgesellschaftlich betrac h-
tet, als auch innerhalb der Stadtverwaltung ergeben.
Mit Ratsantrag Nr. A -R/0027/2013 vom 04.05.2013 hat die Fraktion Bündnis 90/D ie Grü-
nen/GAL unter anderem das Thema Außenarbeitsplätze für Beschäftigte von Werkstätten
für Menschen mit Behinderungen aufgegriffen. Sie hatte beantragt, die Verwaltung zu b e-
auftragen, im Rahmen des Projektes „Teilhabe an Arbeit – 1.000 Arbeitsplätze für Men-
schen mit Behinderung“ des Landes NRW und des LWL in den Jahren 2013/2014 mi n-
destens fünf Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung en bei der Stadtverwa l-
tung Münster oder deren Beteiligungen zu schaffen. Mit Beschluss vom 25.09.2013 hat
der Rat der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie und ggf. mit welchem
Ressourcenbedarf die in diesem Antrag genan nten Anliegen umgesetzt werden können.
Am 17.12.2013 wurde in der Sitzung des Verwaltungsvorstands eine diesbezügliche Vo r-
lage beraten. Der Verwaltungsvorstand stimmte der Einrichtung von bis zu fünf Außena r-
beitsplätzen zu, soweit die notwendigen Finanzierungs-/Mittelbereitstellungsfragen geklärt
werden können. Über den erforderlichen Ressourcenaufwand und die Möglichkeiten der
Finanzierung wird die Verwaltung rechtzeitig zu den Etatberatungen für 2015 im Rahmen
einer Vorlage zu allen im Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL genannten An-
liegen berichten.
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Eine nachhaltige und erhebliche Steigerung der Beschäftigungszahlen schw erbehinderter
Menschen kann nur im Rahmen von gezielten Beschäftigungsprojekten e rreicht werden.
Solche Beschäftigungsprojekte können jedoch nur dann initiiert we rden, wenn hierfür -
trotz der geltenden Konsolidierungsnotwendigkeiten - zusätzliche Finanzmittel bereitge-
stellt werden.
Nach wie vor ist die erfolgreiche Arbeit des Integrationsteams bei personen -, verhaltens-
oder betriebsbedingten Schwierigkeiten im Arbeitsverhältnis ausdrücklich hervor zu h e-
ben.
7. Bund-Länder-Initiative
Im Oktober 2013 wurd e vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales u. a. 1, eine g e-
meinsame Inklusionsinitiative für mehr betriebliche Ausbildung und Beschäftigung von
Menschen mit Behinderungen vereinbart. Die gemeinsame Initiative ist Teil des Nation a-
len Aktionsplans der Bu ndesregierung zur Umsetzung der UN -Behindertenrechtskonven-
tion. Sie ergänzt die darin enthaltene Initiative Inklusion, mit der die beruflichen Orienti e-
rung von Jugendlichen mit Behinderungen, die Ausbildung junger und die Beschäftigung
älterer Menschen m it Schwerbehinderungen sowie die Inklusionskompetenz der Ka m-
mern der Wirtschaft gefördert werden. Das Programm startet in 2014 und läuft über drei
Jahre.
Die Richtlinien der Initiative Inklusion vom 09.09.2011 für die Jahre 2011 – 2018 werden
von der Ver waltung berücksichtigt. Fördermittel konnten hier jedoch noch nicht generiert
werden. Die Förderung bezieht sich auf neue Arbeits - und Ausbildungsplätze für Me n-
schen mit Behinderungen. Da die Stadtverwaltung schon lange schwerbehinderte Me n-
schen beschäftig t bzw. ausbildet, ist der Nachweis, dass es sich um neue Beschäft i-
gungsmöglichkeiten handelt, schwierig. Zudem ist die Förderung im Bereich der Ausbi l-
dung nur zulässig, wenn nicht schon eine Förderung durch das Bundesarbeitsmarktpr o-
gramm Job4000 vorliegt.
Das Jobcenter Münster nimmt für den Personenkreis nach dem SGB II die Anträge auf
Förderung der Erstbesetzung eines Arbeitsplatzes mit über fünfzigjährigen Me nschen mit
Schwerbehinderungen an und leitet diese mit einer Stellungnahme an die Agentur für A r-
beit weiter.
Bezüglich der Beantragung auf Bewilligung einer Ausbildungsprämie aus Mitteln der Au s-
gleichsabgabe ist im Jobcenter Münster bisher erst ein Fall aufgetreten. In der Regel liegt
die Zuständigkeit für die Beratung zu Fragen der Rehabilitation und die Beantragung einer
Förderung bei der Agentur für Arbeit.
In Vertretung
gez.
Wolfgang Heuer
Stadtrat
Anlagen:
Anlage 1: Angaben zur Stadtverwaltung Münster
Anlage 2: Angaben zu den städtischen Beteiligungen
1 den Spitzenverbänden der Wirtschaft, dem DGB, der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Lan d-
kreistag, den in der BIH zusammengeschlossenen Integrationsämtern der Länder, den Verbä nden der
Menschen mit Behinderungen und der Beauftragten der Bundesregierun g für die Belange behinderter
Menschen
Anlage 2
8318 Zeichen
Anlage 2 : Angaben zu den städtischen Beteiligungen
1. Wohn- und Stadtbau GmbH
2009 2010 2011 2012 2013
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 60,5 65,16 67,58 69,17 71,16
Anzahl der sb 1 Beschäftigten * 3 3,66 4 4 5
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 2 3 3 3 3
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 1 1 1 1 2
Quote (Jahresschnitt) 4,95 5,62 5,92 5,78 7,03
* Jahresdurchschnitt / ** Stichtagsbezogen
Im Berichtsjahr 2012 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe von 91.965,59 € an Werkstätten für
Menschen mit Behinderungen und Blindenwerkstätten. Im Berichtsjahr 2013 lagen diese bei
131.804,24 €.
Alters-
struk-
tur
Bis 30. Lebensjahr 31. – 39. Lebens-
jahr
40. – 50. Lebens-
jahr
Über 50. Lebens-
jahr
2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013
Ge-
samt 0 0 0 0 0 0 1 1 1 3 3 5
Davon
Frauen
0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 2
2.
Stadtwerke Münster GmbH
2009 2010 2011 2012 2013
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 1.000,83 958,16 971,16 1.052,33 1.067,00
Anzahl der sb Beschäftigten * 71,3 74,1 76,4 82,3 82,9
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 66 65 66 67 65
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 10 11 15 18 20
Quote (Jahresschnitt) 7,12 7,73 8,18 7,82 7,77
* Jahresdurchschnitt / ** Stichtagsbezogen
Alters-
struk-
tur
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebensjahr 41. – 50. L ebens-
jahr
Über 50. Lebens-
jahr
2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013
2011
2012 2013
Ge-
samt 5 5 5 3 3 2 28 25 23 45 52 55
Davon
Frauen
3 2 2 1 1 1 5 6 7 6 9 10
1 sb = schwerbehinderte Beschäftigte
2
Neben den oben aufgeführten schwerbehinderten Besch äftigten, die älter als fünfzig Jahre
sind, waren in 2012 noch drei und in 2013 zwei beso nders betroffene Mitarbeiter bzw. Mitar-
beiterinnen im Sinne des §72 Abs. 1 SGB IX beschäft igt. Im Jahr 2012 waren zwischen 29
und 42 Auszubildende bei den Stadtwerken Münster be schäftigt. In 2013 waren es zwischen
27 und 50 Auszubildende. Zusätzlich wurden in 2012 drei und in 2013 vier Auszubildende im
Dualen Studiengang beschäftigt, die ihre kaufmännis che Abschlussprüfung bereits absolviert
hatten. Unter den Auszubildenden befanden sich in d en beiden Jahren drei Personen mit
Schwerbehinderungen.
Im Berichtsjahr 2012 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe von 38.000,- € an Werkstätten für
Menschen mit Behinderungen und Blindenwerkstätten. Im Berichtsjahr 2013 lagen diese bei
3.500,- €. Den Rückgang der Auftragsvergaben begründet die St adtwerke Münster GmbH
wie folgt. Bis einschließlich 2012 wurden gärtneris che Leistungen in größerem Umfang an
eine Werkstatt vergeben. Die Werkstatt bietet diese Leistungen nun nicht mehr an. Grund-
sätzlich bestehe aber weiterhin ein großes Interess e daran, Aufträge an Werkstätten für
Menschen mit Behinderung zu vergeben.
3. Items GmbH
2009 2010 2011 2012 2013
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 167,08 174,25 171,0 8 172,33 169,83
Anzahl der sb Beschäftigten * 7 9,25 10 12 10,25
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 5 6 6 7 7
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 3 4 4 3 4
Quote (Jahresschnitt) 4,18 5,30 5,35 5,80 6,03
* Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen
Alters-
struk-
tur
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebens-
jahr
41. – 50. Lebens-
jahr
Über 50. Lebens-
jahr
2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013
Ge-
samt 0 0 0 2 2 2 5 3 3 3 5 6
Davon
Frauen
0 0 0 2 2 2 1 0 0 1 1 2
Im Jahr 2012 waren zwischen 9 und 14 Auszubildende bei der items GmbH beschäftigt, dar-
unter befanden sich keine Menschen mit Schwerbehind erungen. In 2013 lag die Zahl der
Auszubildenden zwischen 12 und 14 Personen, davon hatte keine eine Schwerbehinderung.
Im Berichtsjahr 2012 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe 1.564,29 € an Werkstätten für
Menschen mit Behinderungen und Blindenwerkstätten. Im Berichtsjahr 2013 lagen diese bei
1.663,52 €.
3
4. Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Allwetterzoo)
2009 2010 2011 2012 2013
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 84,4 85 85,91 86,41 -
Anzahl der sb Beschäftigten * 6,75 6,5 5,1 4,75
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 4 4 3 3 3
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 3 2 2 3 1
Quote (Jahresschnitt) 8,0 7,6 5,91 5,49 -
* Jahresschnitt / **Stichtagsbezogen
Die Zahl der anrechenbaren Arbeitsplätze, der Jahre sschnitt der Beschäftigten mit Schwer-
behinderungen und die Beschäftigungsquote wurden fü r 2013 vom Allwetterzoo bis Redakti-
onsschluss noch nicht ermittelt.
Alters-
struk-
tur
Bis 30. Lebensjahr 31. – 39. Lebens-
jahr
40. – 50. Lebens-
jahr
Über 50. Lebens-
jahr
2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013
Ge-
samt 1 1 - 0 0 - 0 1 - 4 4 -
Davon
Frauen
1 1 - 0 0 - 0 1 - 1 1 -
Eine nach dem Lebensalter differenzierte Darstellun g konnte für 2013 nicht in die Tabelle
aufgenommen werden, da uns die entsprechenden Angaben noch nicht vorliegen.
In 2012 wurden keine Aufträge an anerkannte Werkstätten für Menschen mit Behinde run-
gen vergeben. Die Höhe entsprechender Vergaben für 2013 betrug 650,- €.
5. FMO GmbH
2009 2010 2011 2012 2013
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 282 282 294 - -
Anzahl der sb Beschäftigten ** 12 16 16 - -
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 7 8 8 - -
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 5 8 8 - -
Quote (Jahresschnitt)
4,25
(nicht
erfüllt)
5,22 5,20 - -
* Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen
4
Alters-
struk-
tur
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens-
jahr
50. – 59. Lebens-
jahr
Über 60. Lebensjahr
2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013
Ge-
samt 0 - - 4 - - 10 - - 2 - -
Davon
Frauen
0 - - 1 - - 7 - - 0 - -
Die FMO GmbH konnte bis Redaktionsschluss keine Dat en für die Jahre 2012 und 2013 zur
Verfügung stellen.
6. Halle Münsterland
2009 2010 2011 2012 2013
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 53 52,75 44,83 46,6 6 48,66
Anzahl der sb Beschäftigten * 0 0,83 0 1 1
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten 0 1 0 0 0
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 1 1
Quote (Jahresschnitt) Nicht
erfüllt **
Nicht
erfüllt **
Nicht
erfüllt **
Nicht
erfüllt**
Nicht
erfüllt**
* Jahresdurchschnittlich
**Bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich 40 bi s weniger als 60 Arbeitsplätzen sind gem.
§ 71 Absatz 1 in Verbindung mit § 74 Abs. 2 SGB IX zwei Pflichtarbeitsplätze zur Erfüllung
der Quote erforderlich.
In 2012 wurde eine Ausgleichsabgabe in Höhe von 422,18 €
gezahlt.
In 2013 war trotz Nichterfüllen der Beschäftigtenqu ote keine Ausgleichsabgabe zu zahlen.
Die gem. § 140 SGB IX auf die Ausgleichsabgabe anre chenbaren Vergaben an Werkstätten
für Menschen mit Behinderungen und Blindenwerkstätt en waren deutlich höher als die ei-
gentlich zu zahlende Ausgleichsabgabe, so dass diese entfiel.
Auftragsvergaben an Werkstätten erfolgten im Berichtsjahr 2012 in Höhe von 19.146,76 €.
In 2013 wurden Aufträge in Höhe von 23.174,80 € an Werkstätten für Menschen mit Behin-
derungen vergeben.
7. Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH
2009 2010 2011 2012 2013
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 92 103,75 114,16 16 1,08 177,25
Anzahl der sb Beschäftigten * 1,75 3,17 4 4 4,25
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten ** 1 2 2 2 3
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten ** 1 2 2 2 2
Quote (Jahresschnitt)
1,9
(nicht
erfüllt)
3,05
(nicht
erfüllt)
2,91
(nicht
erfüllt)
2,48
(nicht
Erfüllt)
2,39
(nicht
Erfüllt)
* Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen
5
Alters-
struk-
tur
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebensjahr 50. – 59. L ebensjahr 60. – 64. Lebens-
jahr
2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013 2011 2012 2013
Ge-
samt
1
(M)
1
(M)
1
(M)
1
(W)
1
(W)
2
(M/W)
2
(M/W)
2
(M/W)
2
(M/W)
0 0 0
Die erforderliche Beschäftigungsquote von 5 % wurde in den Jahren 2012 und 2013 nicht er-
füllt. Es wurde in 2012 eine Ausgleichsabgabe in Hö he von 9.800,- € gezahlt und in 2013 in
Höhe von 11.000,- €. Auszubildende waren in Jahren 2012 und 2013 nicht beschäftigt. Auf-
träge an anerkannte Werkstätten wurden in 2012 und 2013 nicht vergeben .
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0197/2014
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 26.02.2014
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37