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V/0197/2014

Bericht über die Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung und diesen Gleichgestellten bei der Stadt Münster

Vorlagen 26.02.2014

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Anlage 1 Bericht 20122013

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Berichtsvorlage

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Anlage 2

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Anlage 1 Bericht 20122013

4300 Zeichen

Anlage 1: Angaben zur Stadtverwaltung Münster  
 
 
1. Beschäftigungsquote der Menschen mit Schwerbehin derungen 
 
5,14 % im Jahr 2008 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.246* 
5,38 % im Jahr 2009 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.358* 
5,17 % im Jahr 2010 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.462* 
5,55 % im Jahr 2011 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.462* 
5,43 % im Jahr 2012   - bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.766* 
5,59 % im Jahr 2013   - bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.897* 
 
In den letzten fünf Jahren war durchschnittlich 
 - daher keine geschlechtsspezifischen Angaben 
möglich – die folgende Anzahl an Menschen mit Schwerbehinderungen beschäftigt: 
 
2009 = 234 schwerbehinderte Menschen  
2010 = 230 schwerbehinderte Menschen  
2011 =  250 schwerbehinderte Menschen  
2012 =      270 schwerbehinderte Menschen  
2013 =      267 schwerbehinderte Menschen  
 
*) Die Anzahl der schwerbehinderten Menschen wird al s Durchschnittswert für das jeweilige Jahr angegebe n. Es sind 
nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das gan ze Jahr durchgängig beschäftigt. Deshalb errechnet sich die Be- 
schäftigungsquote der einzelnen Jahre nicht einfach  aus den hier aufgeführten Beschäftigungszahlen und der jeweili- 
gen Anzahl der schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  
 
 
 
 
2. Stichtagsbezogene 
 Struktur der Beschäftigten mit Schwerbehinderungen nach Ge- 
schlecht  
 
Jahr Gesamtzahl Männer Frauen Quote Frauen 
2008 217 118 99 45,6 % 
2009 219 119 100 45,7 % 
2010 231 123 108 46,7 % 
2011 250 132 118 47,2 % 
2012 270 137 133 49,26 % 
2013 267 141 126 47,19 %

2 
3. Stichtagsbezogene  Altersstruktur 
 
 
 
 
4. Stichtagsbezogene 
Struktur nach Laufbahngruppen 
 
Laufbahngruppe 2011 2012 2013 
 Gesamt  Frauen Gesamt Frauen Gesamt  Frauen 
Einfacher/mittlerer Dienst 168 83 176 91 174 82 
Gehobener Dienst 65 29 81 38 79 37 
Höherer Dienst 15 4 13 4 14 7 
 
 
 
 
 
5. Auftragsvergaben Stadt Münster an Werkstätten fü r Menschen mit Behinderungen 
 
5.1  Auftragsvergaben differenziert nach Ämtern: 
 
 
2012 
Amt Betrag  
10 Personal und Organisationsamt 1.550,27 €  
37 Feuerwehr 
 73.341,46 €
 
44 Westfälische Schule für Musik 410,00 €  
45 Stadtmuseum  
 625,28 €
 
46 Theater Münster:  
 1.501,90 €
 
51 Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 1.066,61 €
 
52 Sportamt 
 9.124,58 €
 
61 Amt f. Stadtentwicklung, Stadtplanun, Ver- 
kehrsplanung 
 
27.340,88 €
 
62 Vermessungs- und Katasteramt 321,00 €  
66 Tiefbauamt 
 96,27 €
 
 Bis 39. Lebens- 
jahr 
40. -  49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebens- 
jahr 
60. – 65. Lebens- 
jahr 
 2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011  2012  2013  
Gesamt  29 29 28 64 59 57 121 142 138 36 40 44 
Davon 
Frauen 
 
18 
 
18 
 
16 
 
35 
 
35 
 
32 
 
53 
 
65 
 
63 
 
12 
 
15 
 
15

3 
67 Amt für Grünflächen und Umweltschutz 4.505,43 €  
70 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 168.179,09 €  
80 Münster Marketing 421,26 €  
 
Gesamt 2012 
 
288.484,03 € 
 
 
 
 
 
2013 
Amt Betrag  
33 Amt für Bürger- und Ratsservice 451,11 €  
37 Feuerwehr 
 68.914,92 €
 
44 Westfälische Schule für Musik 328,00 €  
45 Stadtmuseum  
 434,68 €
 
46 Theater Münster 
 759,51 €
 
50 Sozialamt 593,32 € 
51 Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 2.824,37 €
 
52 Sportamt 
 7.678,77 €
 
61 Amt f. Stadtentwicklung, Stadtplanun, Ver- 
kehrsplanung 28.901,14 €
 
62 Vermessungs- und Katasteramt 321,00 €  
67 Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.226,05 €  
70 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 40.999,65 €  
80 Münster Marketing 406,81 €  
 
Gesamt 2013 
 
158.839,33 €

4 
5.2 Auftragsvergaben insgesamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
7.    Präventive Maßnahmen 
 
 Ausstattung Ar- 
beitsplätze 
Ausgaben Zuschüsse 
(Zuweisungen aus der 
Ausgleichsabgabe) 
 2011  2012  2013  2011  
(€) 
2012  
(€) 
2013  
(€) 
2011 
(€) 
2012  
(€) 
2013 
(€) 
Schwerbehin- 
derte 
Menschen 
 
14 
 
6 
 
6 
 
15.078 
 
5.417 
 
5.400 
 
12.322 
 
 
4.341 
 
4.390 
 
Sonstige 
 
35 
 
80 
 
93 
 
28.057 
 
60.594 
 
54.346 
 
0 
 
 
0 
 
0 
 
Gesamt 
 
49 
 
86 
 
99 
 
43.135 
 
66.011 
 
59.746 
 
12.322 
 
 
4.341 
 
4.390 
 
 
Jahr Betrag 
2008 108.540,21 €  
2009 134.859,87 €  
2010 140.915,39 €  
2011 143.702,13 €  
2012 288.484,03 €  
2013 158.839,33 €

Berichtsvorlage

24756 Zeichen

V/0197/2014 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Personal- und Organisationsamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht über die Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung und diesen 
Gleichgestellten bei der Stadt Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
11.03.2014 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen Bericht 
25.03.2014 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht 
02.04.2014 Hauptausschuss Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1. Einleitung 
 
  Der Haupt- und Finanzausschuss hat mit Beschluss vom 10.12.2003 die Verwaltung be-
auftragt einen jährlichen Bericht über die Beschäftigungssituation der Menschen mit 
Schwerbehinderungen bei der Stadt Münster und ihrer Beteiligungen zu erstellen.  
 
 Die für die Erstellung des Berichts zuständige Stelle im Personal- und Organisationsamt 
war längere Zeit vakant. Deshalb wurde in Abstimmung mit dem Sozialamt vereinbart, ei-
nen gemeinsamen Bericht für die Jahre 2012 und 2013 vorzulegen.  
 
2. Beschäftigungsquote und Struktur der Beschäftigung von Menschen mit Schwe r-
behinderungen / Auftragsvergaben 
  
            Die Stadt Münster hat im Jahr 2012 die gesetzlich geforderte Mindestquote zur Beschäfti-
gung von Menschen mit Schwerbehinderungen  von 5% mit einem Beschäftigungsvol u-
men in Höhe 5,43 % erfüllt. Im Jahr 2013 lag die Beschäft igungsquote bei 5,59%, und 
damit auch über der Mindestquote. Eine Ausgleichsabgabe ist daher für die Jahre 2012 
und 2013 – wie auch in den Vorjahren - nicht zu entrichten.  
  
Die Vergaben  an Werkstätten für Menschen mit Behinderungen durch die Stadtverwa l-
tung Münster  belaufen sich in 2012 insgesamt auf 288.484,03 € und in 2013 auf 
158.839,33 €. Im Vergleich zu den Vorjahren und zu 2013 sind die Vergaben für 2012 be-
sonders hoch. Dies liegt in erster Linie an einer Vergabe der Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster für 2012, die aufgrund veränderter Auflagen in 2013 nicht mehr erfolgte.    
 
Die strukturellen Aspekte der Besch äftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 
Schwerbehinderungen sowie die Struktur der Auftragsvergaben werden in der Anlage 1 
differenziert dargestellt. Bezüglich der Auftragsvergaben wurden für 2012 und für 2013 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0197/2014 
Auskunft erteilt: 
Frau Köckemann 
Ruf: 
492 11 88 
E-Mail: 
Koeckemann@stadt-muenster.de 
Datum: 
27.02.2014 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0197/2014 
 
neben der Gesamtsumme – wie in den V orjahren – auch nach Ämtern differenzierte Au f-
stellungen in die Anlage 1 aufgenommen.   
 
3.         Ausstattung von behindertengerechten Arbeitsplätzen im Rahmen der begleitenden 
Hilfen im Arbeitsleben nach dem SGB IX in der Stadtverwaltung  
 
Die Arbeitspl ätze der Beschäftigten mit Schwerbehinderung en werden im Rahmen der 
begleitenden Hilfen im Arbeitsleben nach dem SGB IX behindertengerecht ausges tattet. 
Als präventive Maßnahme werden auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mita r-
beiter ohne Anerkennung einer Schwerbehinderung unter bestimmten Umständen behi n-
dertengerecht gestaltet.  
 
Seit dem 01.01.2010 wird der Icon Z -G, ein Arbeitstisch der Firma Vario, der mittels Hu b-
lift-Mechanik stufenlos höhenverstellbar ist, in der Stadtverwaltung Münster ei ngesetzt. 
Voraussichtlich werden in den nächsten 10 – 15 Jahren dadurch sukzessive alle Arbeit s-
plätze der Verwaltung mit stufenlos höhenverstellbaren Arbeitstischen ausgestattet we r-
den. Es ist davon auszugehen, dass sich die Zufriedenheit der Mitarbeiterin nen und Mi t-
arbeiter mit der Büroausstattung diesbezüglich erhöhen wird. Zudem wird sich erwa r-
tungsgemäß der Ausfall von Beschäftigten durch „rückenbedingte Krankheitsausfallzeiten“  
verringern. Dies bestätigen auch entsprechende Expertisen, Berichte etc. v on Kranken-
kassen und Ärzteverbänden. 
 
Derzeit gültige Ausstattungsgrundsätze : 
 
 Grundsätzliche Einführung eines mittels Hublift-Mechanik (Gasfeder) stufenlos hö-
henverstellbaren Tisches für Standard -Ausstattungen als Ersatz für den derzeit i-
gen Standard-Schreibtisch ( bei allen Neu- und Ergänzungsausstattungen ) 
 
 Einsatz des gleichen Tisches für alle Beschäftigten ohne anerkannte Schwerb e-
hinderung auf entsprechenden Antrag ( mit erforderlicher positiver Stellungsnahme 
der Vertrauensperson der Schwerbehinderten, ohne zusätzliche amtsärztliche Un-
tersuchung ) 
 
 Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer anerkannten Schwerbehind e-
rung >50% MdE bleibt es bei dem bisherigen Verfahren, dass elektromotorisch 
höhenverstellbare Tische bereitgestellt werden können  ( es sei denn, auch hier 
wäre der Hublift-Tisch ausreichend, dies wird im Einzelfall abgestimmt ). 
 
Die Leistungen der Stadt Münster bewegen sich damit weit über dem gesetzlichen Pflicht-
rahmen. Dies entspricht auch der Ziffer 2.2  „ Ausgestaltung des Arbeitsplatzes“ der Integ-
rationsvereinbarung. 
 
4.        Maßnahmen zur Förderung, Integration, Fortbildung und Einstellung von Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeitern mit Schwerbehinderungen 
 
  Innerhalb der Stadtverwaltung ist die Integration und Förderung von Besch äftigten mit 
Schwerbehinderungen sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern , die von Behinderung 
bedroht sind, weiterhin gelebter Alltag. Insbesondere ist auch die beständig gute Arbeit 
des Integrationsteams in diesem Kontext zu  erwähnen.  
  
Die Stadtverwaltung sowie die Vertrauensperson der Menschen mit Behinderungen veröf-
fentlichen weiterhin aktuelle Informationen in der Mitarbeiterzeitung „Forum intern“ sowie 
im Intranet der Stadt Münster.    
 
4.1 Auswahlverfahren 
 
Grundsätzlich gilt, dass alle Bewerberinnen und Bewerber auf eine ausgeschriebene Stel-
le, die eine Schwerbehinderung haben, zu den entsprechenden Vorstellungsgesprächen 
eingeladen werden.

3 
V/0197/2014 
 
2012 
 
In 2012 wurden 115 externe Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Aufgrund dieser Ver-
fahren wurden 317 Personen eingestellt, 42 davon unbefristet.  
 
In den Ausschreibungsverfahren haben sich 2.853 Personen beworben. 111 der Bewe r-
bungen stammten von Menschen mit Schwerbehinderungen. Dies entspricht einem Anteil 
von 3,8 %.  
 
Von den 111 zur Vorstel lung eingeladenen schwerbehindeten Menschen  haben 12 Pe r-
sonen ihre Bewerbung zurück gezogen, 3 weitere Personen sind ohne Angabe von Grü n-
den nicht erschienen.  
 
Mit 18 Neueinstellungen (davon 10 Frauen und 8 Männer; 4 unbefristete Einstellu ngen) 
liegt die Einstell ungsquote der Menschen mit Schwerb ehinderungen bei 16,2% (111 B e-
werbungen zu 18 Einstellungen). Die Einstellungsquote der Personen ohne anerkannte 
Schwerbehinderung liegt mit 10,9 % (2.742 Bewerbungen zu 299 Einste llungen) deutlich 
darunter. Zwei der Bewer berinnen bzw. Bewerber  mit Schwerbehinderungen haben die 
angebotene Beschäftigung nicht aufgenommen.        
 
Die Einstellungen der 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Schwerbehinderung en er-
folgten in folgenden Bereichen: 
 
Verwaltungsbereich:                                              6 Beschäftigte 
Kassenkraft/Kartenkontrolle:                                  4 Beschäftigte 
Gewerblicher Bereich:                                            4 Beschäftigte     
Technischer Bereich (Ingenieur/innen):                 2 Beschäftigte 
Sozialer Bereich (Pädagogen /Erzieher/innen):     1 Beschäftigte 
Arzt/Ärztin (höherer Dienst):                                   1 Beschäftigte  
 
2013 
 
In 2013 wurden 135 externe Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Aufgrund dieser Ver-
fahren wurden 401 Personen eingestellt, 55 davon unbefristet.  
 
In den Ausschreibungsverfahren haben sich 4.022 Personen beworben. Wiederum 111 
der Bewerbungen stammten von schwerbehinderten Menschen. Dies entspricht einem 
Anteil von 2,8 %.  
 
Von den 111 zur Vorstellung eingeladenen Menschen mit Schwerbehinderungen haben 8 
Personen ihre Bewerbung zurück gezogen, 3 weitere Personen sind ohne Angabe von 
Gründen nicht erschienen.  
 
Mit, wie im Vorjahr, 18 Neueinstellungen (davon 11 Frauen und 7 Männer; 9 unbefristete 
Einstellungen) liegt die Einstellungsquote der schwerbehinderten Menschen wiederum bei 
16,2% (111 Bewerbungen zu 18 Einstellungen). Die Einstellungsquote der Personen ohne 
anerkannte Schwerbehinderung liegt mit 9,8% (3.911 Bewerbungen zu 383 Einstellungen) 
deutlich darunter. Eine schwerbehinderte Person hat die ang ebotene Beschäftigung nicht 
angetreten.        
 
Die Einstellungen der 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Schwerbehinderung en er-
folgten in folgenden Bereichen: 
 
Verwaltungsbereich:                                                 6 Beschäftigte 
Kassenkraft/Kartenkontrolle:                                 3 Beschäftigte 
Gewerblicher Bereich:                                           5 Beschäftigte 
Sozialer Bereich (Pädagogen /Erzieher/innen):    3 Beschäftigte 
Sonstige:                                                               1 Beschäftigte

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V/0197/2014 
 
Die Vertrauensperson der Menschen mit Behinderungen wird in alle Auswahlverfahren 
einbezogen, bei denen Bewerbungen von Menschen mit Behin derungen vorliegen. Sämt-
liche Entscheidungen im Laufe eines Verfahrens werden nur nach Absprache mit ihr g e-
troffen. Auch so ist sichergestellt, dass in den Auswahlverfahren Menschen mit Behind e-
rungen nicht benachteiligt werden.  
 
Alle externen Ausschreibungen enthalten den nachfolgenden Text: 
 
„Die Stadt Münster fördert in vielfältiger Hinsicht aktiv die Gleichstellung der Mitarbeiteri n-
nen und Mitarbeiter. Wir begrüßen daher Bewerbungen von Frauen und Männern au s-
drücklich unabhängig von Behinderung, kulture ller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, 
Weltanschauung oder sexueller Identität“.  
  
 
Nach wie vor gilt: Bewerberinnen und Bewerbern mit Schwerbehinderung en wird Gelege n-
heit zur persönlichen Vorstellung gegeben, auch wenn Teile des Anford e-
rungsprofils auf Grund der Behinderung nicht erfüllt werden. Ob und g e-
gebenenfalls durch welche organisatorischen und/oder technischen Ma ß-
nahmen auf die Erfüllung dieses Anforderungsprofils verzichtet we rden 
kann, wird bereits im Vorfeld der Gespräche geprüft. 
 Stellenausschreibungen werden seit 2003 elektronisch der Arbeit sagentur 
übermittelt und stehen dort über das Internetportal der Bundesage ntur für 
Arbeit Bewerberinnen und Bewerbern bundesweit zur Verfügung. Parallel 
dazu werden innerhalb der Arbeitsagentur die Ausschreibungen auch 
direkt an den Vermittlungsdienst für Menschen mit B ehinderungen weiter 
geleitet. 
 
 
4.2 Ausbildung/Praktika 
 
4.2.1 Ausbildung 
 
Für die Ausbildungsplätze 2012 und 2013 sind insgesamt 3.543 Bewerbungen eingega n-
gen, 36 davon von Menschen mit Schwer behinderungen oder diesen Gleichg estellten 
(jeweils 18 Bewerbungen in 2012 und 2013). Dies entspricht e inem Anteil von 1,02 %. Es 
wurden insgesamt 126 Nachwuchskräfte eingestellt, von denen vier Personen eine ane r-
kannte Schwerbehinderung hatten. Dies entsp richt einem Anteil von 3,17 %. Damit liegt 
die Einstellungsquote deutlich über der Bewerbungsquote. Die Nachwuchskräfte verteilen 
sich auf die Bereiche Auszubildende nach dem Berufsbildungsgesetz, Anwärter und A n-
wärterinnen in den verschiedenen Beamtenlauf bahnen sowie auf Erzieher und Erzieh e-
rinnen im Anerkennungsjahr.  
 
Die Bewerbungen der schwerbehinderten Menschen bzw. diesen Gleichgestellten verteil-
ten sich auf folgende Berufe:  
 
 Bachelor of Laws / Arts 
 Bürokaufmann/-frau 
 Coesfelder Modell 
 Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste 
 Fachinformatiker/-in Systemintegration 
 Fachkraft Kreislauf- und Abfallwirtschaft 
 Forstwirt/-in 
 Gehobener umwelttechnischer Dienst  
 Hygienekontrolleur/-in 
 Maskenbildner/-in 
 Verwaltungswirt/-in 
 Volontariat

5 
V/0197/2014 
 
In 2012 erfüllten zwei Bewerberinnen bzw. Bewerber zwingende Bestandteile des Anfo r-
derungsprofils nicht. Acht Personen sind entweder nicht zum Test e rschienen oder haben 
nicht die geforderte Mindestnote erreicht. Weitere vier Personen konnten in der persönl i-
chen Vo rstellung nicht überzeugen. Drei Bewerber bzw. Bewerberinnen wurden eing e-
stellt. Leider musste ein Ausbildungsverhältnis mit einem Auszubildenden mit Schwerb e-
hinderung zum Ablauf der Probezeit im gegenseitigen Einvernehmen gelöst werden.  
 
In 2013 erfüllten zwei der Personen, die sich beworben haben, zwingende Bestandteile 
des Anforderungsprofils nicht. Neun Bewerberinnen bzw. Bewerber haben nicht die g e-
forderte Mindestnote im theoretischen Test erzielt, vier weitere konnten in der persönl i-
chen Vorstellung nicht überzeugen. Zwei Personen sind zur Vorstellung nicht erschienen 
bzw. haben ihre Bewerbung zurückgezogen. Eine Bewerberin wurde eingestellt, sie hat 
das Einstellungsangebot jedoch nicht angenommen, sondern sich für eine wohnortnähere 
Verwaltung entschieden.  
 
Für die übrigen Berufe, unter anderem Brandmeisteranwärter/ -in, Fachangestellte/-r für 
Bäderbetriebe, Fachkraft für Abwassertechnik, Informatikkaufmann/ -frau,  sind keine B e-
werbungen von Menschen mit Schwerbehinderungen oder diesen Gleichgestellten einge-
gangen.  
 
Drei Nachwuchskräfte mit Schwerbehinderung en haben in 2012 bzw. 2013 ihre Ausbi l-
dung beendet. Alle wurden unbefristet übernommen. Eine der drei erfüllte die Vorausse t-
zungen für die Übernahme in das Beamtenverhältnis und wurde auf ihren Wun sch hin zur 
Beamtin ernannt.  
 
 
Nach wie vor 
gilt: 
 
 
 
Bei Einstellungen zu Ausbildungszwecken wird bei Bewerberinnen 
und Bewerbern mit Schwerbehinderung en jeweils die 1. Stufe des 
Auswahlverfahrens übersprungen. Diese 1. Stufe ist bei einigen Au s-
bildungsberufen ein theoretischer Test, bei anderen der Notendurc h-
schnitt der eingereichten Zeugnisse. Notwendige Hilfsmittel werden im 
Auswahlverfahren und im weiteren Verlauf der Ausbildung selbstve r-
ständlich zur Verfügung gestellt.  
Auch im Ausbildungsbereich wird die Vertrauensperson der Menschen 
mit Behinderungen in alle Verfahren, in denen Bewerbun gen schwer-
behinderten Menschen vorliegen, einbezogen. Alle Entscheidungen 
erfolgen auch hier nur mit ihrem Einverständnis.  
  
  
4.2.2 Praktika 
 
Bewerbungen für Praktika erhält die Stadt Münster als Praktikumsbetrieb rege lmäßig von 
unterschiedlichen Trägern, wie zum Beispiel dem Förderkreis Sozialpsychiatrie e.V., dem 
Bildungsinstitut Münster, der LWL-Klinik, dem Integrationsfachdienst, dem Sozialpsychiat-
rischen Dienst oder der LWL-Förderschule. Die Praktika werden als Schülerbetriebspra k-
tikum, im Rahmen von Berufsvorbereitung und Berufsorientierung oder als Rehabilitat i-
onsmaßnahme durchgeführt. 
 
2012 
 
Im Berichtsjahr 2012 haben sich 19 Personen mit Schwerbehinderung en (in 2011 insge-
samt 14) um einen Praktikumsplatz bei der Stadt Münster beworben. 17 Bewerberinnen 
bzw. Bewerbern konnte in 2012 ein Praktikumsplatz zur Verfügung gestellt werden.  
 
Die Einsätze erfolgten in folgenden Bereichen der Verwaltung: 
 
o Amt für Schule und Weiterbildung 
o Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
o Amt für Bürger- und Ratsservice

6 
V/0197/2014 
 
o Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
o Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
o Gesundheitsamt 
o Sportamt 
o Sozialamt 
o Westfälische Schule für Musik 
 
2013 
 
Im Berichtsjahr 2013 haben sich 12 schwerbehinderte Menschen um einen Prakt ikums-
platz bei der Stadt Münster beworben. Acht Bewerberinnen bzw. Bewe rbern konnten in 
2013 ein Praktikum bei der Stadtverwaltung Münster absolvieren. Die Einsätze erfol gten 
in folgenden Bereichen der Verwaltung: 
 
o Amt für Schule und Weiterbildung 
o Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
o Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
o Stadtbücherei 
o Münster Marketing 
o Westfälische Schule für Musik 
 
 
5. Beschäftigungssituation von Menschen mit Schwerbehinderung en bei den städt i-
schen Beteiligungen / Auftragsvergaben 
 
 Bei sieben Beteiligungen wurden - wie schon in den vergangenen Jahren - die Angaben 
zur Beschäftigungssituation der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit Schwerbehi n-
derungen und die Auftragsvergaben an Werkstätten  für Menschen mit Behinderungen er-
fragt. Das sind die Beteiligungen, bei denen die Stadt Münster ganz oder überwiegend be-
teiligt ist, beziehungsweise die für die Stadt Münster von beso nderer Bedeutung sind. An 
den übrigen Beteiligungen ist die Stadt Münster geringfügiger, teilweise nur mit 1 % betei-
ligt.  
 
  Die sieben relevanten Beteiligungen sind nach wie vor: 
 
 Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 
 Stadtwerke Münster GmbH 
 Gesellschaft für Informationstechnologie, Kommunikation und Organisation Münster 
mbH (items GmbH) 
 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Allwetterzoo Münster) 
 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (einschließlich Tochtergesellschaften) 
 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 
 Verkehrsservice Gesellschaft mbH 
 
 Die Ergebnisse sind in der Anlage 2 differenziert aufgeführt. Leider konnte die FMO 
GmbH bis Redaktionsschluss keine Informationen zur Verfügung stellen. Die Westfäl i-
scher Zoologischer Garten Münster GmbH hat die Beschäftigtenquote für 2013 noch nicht 
ermittelt.  
 
            Für 2012 liegen von sechs der o. g. Beteiligungen Daten zur Beschäftigungsquote vor. 
Von diesen haben vier die Beschäftigungsquote von 5 % erfüllt (Wohn - und Stadtbau 
GmbH, Stadtwerke Münster GmbH, Items GmbH und Westfälisch er Zoologischer Garten 
Münster GmbH).  
       
            Für 2013 haben fünf Beteiligungsunternehmen die Beschäftigungsquote von Me nschen 
mit Schwerbehinderungen mitgeteilt. Davon haben drei die Q uote von 5 % e rfüllt (Wohn- 
und Stadtbau GmbH, Stadtwerke Münster GmbH und Items GmbH). 
Die Vergaben an Werkstätten für Menschen mit Behinderungen durch die städtischen Be-
teiligungsgesellschaften ( ohne FMO GmbH)  betragen für 2012  150.676,64 €  und für

7 
V/0197/2014 
 
2013  160.792,56 €.  (In 2011 wurden von der FMO GmbH keine Vergaben an Werkstä t-
ten getätigt.) 
 
            In der Sitzung der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behind e-
rungen am 12.06.2012 wurde darum gebeten , wenn möglich, die Beschäftigtenquote von 
Menschen mit Behinderungen bei der Sparkasse Münsterland Ost in den Bericht aufzu-
nehmen. Die Sparkasse Münsterland Ost informiert wie folgt: 
 
            Die Beschäftigungsquote von schwerbehinderten Menschen lag bei der Sparkasse Müns-
terland Ost in 2012 bei 4,28% und in 2013 bei 3,56%. Ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter der Sparkasse werden im Rahmen der Personalgestellung bei der Tochtergesel l-
schaft, dem Sparkassen Dienstleistungszentrum Westfalen -Lippe bes chäftigt. Hier liegt 
die Beschäftigtenquote für 2012 bei 6,57% und in 2013 bei 6,36%. 
        
 
Nach wie vor gilt: 
 
Die Stadtverwaltung Münster hat bei den städtischen Beteiligungen  kei-
nen direkten Einfluss  auf die Beschäftigung schwerbehinderter Me n-
schen und auf die Höhe der Auftragsvergaben. Hier besteht beispielswe i-
se die Möglichkeit, die Thematik von Seiten der KIB in die entspreche n-
den Aufsichtsräte einzubringen.  
 
6. Ausblick 
 
  Die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten bei der Stadtverwaltung Münster konnte im 
Jahr 2012 im Vergleich zu 2011 um 20 Personen und damit deutlich gesteigert werden (+ 
8%). In 2013 wurden drei Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter mit Schwerbehinderung en 
weniger beschäftigt als in 2012 ( - 1,1%). Seit dem letzten Bericht ergibt si ch somit insge-
samt  von 2011 bis 2013 eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl mit Schwerbehinderung en 
um 17 Personen, das entspricht + 6,8%. 
 
Im Berichtszeitraum 2012/2013 wurden insgesamt 250 Stellen extern ausgeschri eben. Es 
wurden in diesem Zeitraum 36 schwerbehinderte Personen eingestellt, 13 davon unbefris-
tet. Es soll für 2014 versucht werden, diesen positiven Trend weiter fortzuführen.  
 
Die Integration in den Arbeitsalltag gelingt weiterhin auch unter den immer schwier igeren 
Bedingungen, die sich in den letzten Jahren im Rahmen der andauernden Haushaltsko n-
solidierung in allen Bereichen ergeben haben und auch weiterhin ergeben werden . Ver-
änderte Rahmenbedingungen für die Beschäftigungspolitik – auch für die Beschäftigung 
von Menschen mit Schwerbehinderunge n – werden sich in den kommenden Jahren z u-
nehmend durch die demografische Entwicklung, sowohl gesamtgesellschaftlich betrac h-
tet, als auch innerhalb der Stadtverwaltung ergeben.  
 
Mit Ratsantrag Nr. A -R/0027/2013 vom 04.05.2013 hat die Fraktion Bündnis 90/D ie Grü-
nen/GAL unter anderem das Thema Außenarbeitsplätze für Beschäftigte von Werkstätten 
für Menschen mit Behinderungen aufgegriffen. Sie hatte beantragt, die Verwaltung zu b e-
auftragen, im Rahmen des Projektes „Teilhabe an Arbeit – 1.000 Arbeitsplätze für  Men-
schen mit Behinderung“ des Landes NRW und des LWL in den Jahren 2013/2014 mi n-
destens fünf Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung en bei der Stadtverwa l-
tung Münster oder deren Beteiligungen zu schaffen.  Mit Beschluss vom 25.09.2013 hat 
der Rat der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie und ggf. mit welchem 
Ressourcenbedarf die in diesem Antrag genan nten Anliegen umgesetzt werden können. 
Am 17.12.2013 wurde in der Sitzung des Verwaltungsvorstands eine diesbezügliche Vo r-
lage beraten. Der Verwaltungsvorstand stimmte der Einrichtung von bis zu fünf Außena r-
beitsplätzen zu, soweit die notwendigen Finanzierungs-/Mittelbereitstellungsfragen geklärt 
werden können. Über den erforderlichen Ressourcenaufwand und die Möglichkeiten der 
Finanzierung wird die Verwaltung rechtzeitig zu den Etatberatungen für 2015 im Rahmen 
einer  Vorlage zu allen im Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL genannten An-
liegen berichten.

8 
V/0197/2014 
 
 Eine nachhaltige und erhebliche Steigerung der Beschäftigungszahlen schw erbehinderter 
Menschen kann nur im Rahmen von gezielten Beschäftigungsprojekten e rreicht werden. 
Solche Beschäftigungsprojekte können jedoch nur dann initiiert we rden, wenn hierfür - 
trotz der geltenden Konsolidierungsnotwendigkeiten - zusätzliche Finanzmittel bereitge-
stellt werden. 
 
 Nach wie vor ist die erfolgreiche Arbeit des Integrationsteams bei personen -, verhaltens- 
oder betriebsbedingten Schwierigkeiten im Arbeitsverhältnis ausdrücklich hervor zu h e-
ben.  
 
7. Bund-Länder-Initiative 
 
Im Oktober 2013 wurd e vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales u. a. 1, eine g e-
meinsame Inklusionsinitiative für mehr betriebliche Ausbildung und Beschäftigung von 
Menschen mit Behinderungen vereinbart. Die gemeinsame Initiative ist Teil des Nation a-
len Aktionsplans der Bu ndesregierung zur Umsetzung der UN -Behindertenrechtskonven- 
tion. Sie ergänzt die darin enthaltene Initiative Inklusion, mit der die beruflichen Orienti e-
rung von Jugendlichen mit Behinderungen, die Ausbildung junger und die Beschäftigung 
älterer Menschen m it Schwerbehinderungen sowie die Inklusionskompetenz der Ka m-
mern der Wirtschaft gefördert werden. Das Programm startet in 2014 und läuft über drei 
Jahre.  
 
Die Richtlinien der Initiative Inklusion vom 09.09.2011 für die Jahre 2011 – 2018 werden 
von der Ver waltung berücksichtigt. Fördermittel konnten hier jedoch noch nicht generiert 
werden. Die Förderung bezieht sich auf neue Arbeits - und Ausbildungsplätze für Me n-
schen mit Behinderungen. Da die Stadtverwaltung schon lange schwerbehinderte Me n-
schen beschäftig t bzw. ausbildet, ist der Nachweis, dass es sich um neue Beschäft i-
gungsmöglichkeiten handelt, schwierig. Zudem ist die Förderung im Bereich der Ausbi l-
dung nur zulässig, wenn nicht schon eine Förderung durch das Bundesarbeitsmarktpr o-
gramm Job4000 vorliegt.  
 
Das Jobcenter Münster nimmt für den Personenkreis nach dem SGB II die Anträge auf 
Förderung der Erstbesetzung eines Arbeitsplatzes mit über fünfzigjährigen Me nschen mit 
Schwerbehinderungen an und leitet diese mit einer Stellungnahme an die Agentur für A r-
beit weiter. 
 
Bezüglich der Beantragung auf Bewilligung einer Ausbildungsprämie aus Mitteln der Au s-
gleichsabgabe ist im Jobcenter Münster bisher erst ein Fall aufgetreten. In der Regel liegt 
die Zuständigkeit für die Beratung zu Fragen der Rehabilitation und die Beantragung einer 
Förderung bei der Agentur für Arbeit.  
 
In Vertretung 
 
 
     gez. 
Wolfgang Heuer 
Stadtrat 
 
Anlagen: 
Anlage 1: Angaben zur Stadtverwaltung Münster 
Anlage 2: Angaben zu den städtischen Beteiligungen 
 
 
  
                                                
1 den Spitzenverbänden der Wirtschaft, dem DGB, der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Lan d-
kreistag, den in der BIH zusammengeschlossenen Integrationsämtern der Länder, den Verbä nden der 
Menschen mit Behinderungen und der Beauftragten der Bundesregierun g für die Belange behinderter 
Menschen

Anlage 2

8318 Zeichen

Anlage 2 : Angaben zu den städtischen Beteiligungen 
 
 
1.      Wohn- und Stadtbau GmbH 
 
 2009 2010 2011 2012 2013 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 60,5 65,16 67,58 69,17 71,16 
Anzahl der sb 1 Beschäftigten * 3 3,66 4 4 5 
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 2 3 3 3 3 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 1 1 1 1 2 
Quote (Jahresschnitt) 4,95 5,62 5,92 5,78 7,03 
 
* Jahresdurchschnitt / ** Stichtagsbezogen 
 
Im Berichtsjahr 2012  erfolgten Auftragsvergaben in Höhe von 91.965,59 € an Werkstätten für 
Menschen mit Behinderungen und Blindenwerkstätten. Im Berichtsjahr 2013  lagen diese bei  
131.804,24 €. 
 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 39. Lebens- 
jahr 
40. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebens- 
jahr 
 2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011 2012  2013  
Ge- 
samt 0 0 0 0 0 0 1 1 1 3 3 5 
Davon 
Frauen 
 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 2 
 
 
2. 
     Stadtwerke Münster GmbH 
 
 2009 2010 2011 2012 2013 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 1.000,83  958,16 971,16 1.052,33  1.067,00  
Anzahl der sb Beschäftigten * 71,3 74,1 76,4 82,3 82,9 
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 66 65 66 67 65 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 10 11 15 18 20 
Quote (Jahresschnitt) 7,12 7,73 8,18 7,82 7,77 
 
*  Jahresdurchschnitt  /  ** Stichtagsbezogen 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebensjahr 41. – 50. L ebens- 
jahr 
Über 50. Lebens- 
jahr 
 
2011  2012 2013  2011 2012  2013  2011  2012  2013  
 
2011  
 
2012 2013  
Ge- 
samt 5 5 5 3 3 2 28 25 23 45 52 55 
Davon 
Frauen 
 3 2 2 1 1 1 5 6 7 6 9 10 
  
                                                
1 sb = schwerbehinderte Beschäftigte

2 
 
 
 
Neben den oben aufgeführten schwerbehinderten Besch äftigten, die älter als fünfzig Jahre 
sind, waren in 2012 noch drei und in 2013 zwei beso nders betroffene Mitarbeiter bzw. Mitar- 
beiterinnen im Sinne des §72 Abs. 1 SGB IX beschäft igt. Im Jahr 2012 waren zwischen 29 
und 42 Auszubildende bei den Stadtwerken Münster be schäftigt. In 2013 waren es zwischen 
27 und 50 Auszubildende. Zusätzlich wurden in 2012 drei und in 2013 vier Auszubildende im 
Dualen Studiengang beschäftigt, die ihre kaufmännis che Abschlussprüfung bereits absolviert 
hatten. Unter den Auszubildenden befanden sich in d en beiden Jahren drei Personen mit 
Schwerbehinderungen.   
 
Im Berichtsjahr 2012 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe von 38.000,- € an Werkstätten für  
Menschen mit Behinderungen und Blindenwerkstätten. Im Berichtsjahr 2013 lagen diese bei  
3.500,- €.  Den Rückgang der Auftragsvergaben begründet die St adtwerke Münster GmbH 
wie folgt. Bis einschließlich 2012 wurden gärtneris che Leistungen in größerem Umfang an 
eine Werkstatt vergeben. Die Werkstatt bietet diese  Leistungen nun nicht mehr an. Grund- 
sätzlich bestehe aber weiterhin ein großes Interess e daran, Aufträge an Werkstätten für 
Menschen mit Behinderung zu vergeben.  
 
 
 
3.      Items GmbH 
 
 2009 2010 2011 2012 2013 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 167,08 174,25 171,0 8 172,33 169,83 
Anzahl der sb Beschäftigten * 7 9,25 10 12 10,25 
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 5 6 6 7 7 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 3 4 4 3 4 
Quote (Jahresschnitt) 4,18 5,30 5,35 5,80 6,03 
  
      * Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen 
 
  
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebens- 
jahr 
41. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebens- 
jahr 
 2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011  2012 2013  
Ge- 
samt 0 0 0 2 2 2 5 3 3 3 5 6 
Davon 
Frauen 
 0 0 0 2 2 2 1 0 0 1 1 2 
  
 
Im Jahr 2012 waren zwischen 9 und 14 Auszubildende bei der items GmbH beschäftigt, dar- 
unter befanden sich keine Menschen mit Schwerbehind erungen. In 2013 lag die Zahl der 
Auszubildenden zwischen 12 und 14 Personen, davon hatte keine eine Schwerbehinderung.  
 
Im Berichtsjahr 2012 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe 1.564,29 €  an Werkstätten für 
Menschen mit Behinderungen und Blindenwerkstätten. Im Berichtsjahr 2013 lagen diese bei  
1.663,52 €.

3 
4.       Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH (Allwetterzoo) 
 
 2009 2010 2011 2012 2013 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 84,4 85 85,91 86,41 - 
Anzahl der sb Beschäftigten * 6,75 6,5 5,1 4,75  
Anzahl männliche sb Beschäftigte **  4 4 3 3 3 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte **  3 2 2 3 1 
Quote (Jahresschnitt) 8,0 7,6 5,91 5,49 - 
 
* Jahresschnitt / **Stichtagsbezogen 
 
Die Zahl der anrechenbaren Arbeitsplätze, der Jahre sschnitt der Beschäftigten mit Schwer- 
behinderungen und die Beschäftigungsquote wurden fü r 2013 vom Allwetterzoo bis Redakti- 
onsschluss noch nicht ermittelt.  
 
 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 39. Lebens- 
jahr 
40. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebens- 
jahr 
 2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011 2012  2013  
Ge- 
samt 1 1 - 0 0 - 0 1 - 4 4 - 
Davon 
Frauen 
 1 1 - 0 0 - 0 1 - 1 1 - 
 
Eine nach dem Lebensalter differenzierte Darstellun g konnte für 2013 nicht in die Tabelle 
aufgenommen werden, da uns die entsprechenden Angaben noch nicht vorliegen.   
 
In 2012  wurden keine Aufträge  an anerkannte Werkstätten für Menschen mit Behinde run- 
gen vergeben. Die Höhe entsprechender Vergaben für 2013 betrug 650,- €.  
 
 
 
5.       FMO GmbH 
 
 2009 2010 2011 2012 2013 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl  * 282 282 294 - - 
Anzahl der sb Beschäftigten ** 12 16 16 - - 
Anzahl männliche sb Beschäftigte  **  7 8 8 - - 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 5 8 8 - - 
Quote (Jahresschnitt) 
4,25 
(nicht 
erfüllt) 
5,22 5,20 - - 
 
 * Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen

4 
Alters- 
struk- 
tur 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebens- 
jahr 
Über 60. Lebensjahr 
 2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011  2012  2013  2011 2012  2013  
Ge- 
samt 0 - - 4 - - 10 - - 2 - - 
Davon 
Frauen 
 0 - - 1 - - 7 - - 0 - - 
 
Die FMO GmbH konnte bis Redaktionsschluss keine Dat en für die Jahre 2012 und 2013 zur 
Verfügung stellen.  
 
 
6.       Halle Münsterland 
 
 2009 2010 2011 2012 2013 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 53 52,75 44,83 46,6 6 48,66 
Anzahl der sb Beschäftigten * 0 0,83 0 1 1 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  0 1 0 0 0 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 1 1 
Quote (Jahresschnitt) Nicht 
erfüllt ** 
Nicht 
erfüllt ** 
Nicht 
erfüllt ** 
Nicht  
erfüllt** 
Nicht  
erfüllt** 
  
      * Jahresdurchschnittlich 
 
**Bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich 40 bi s weniger als 60 Arbeitsplätzen sind gem. 
§ 71 Absatz 1 in Verbindung mit § 74 Abs. 2 SGB IX zwei Pflichtarbeitsplätze  zur Erfüllung 
der Quote erforderlich.  
 
In 2012 wurde eine Ausgleichsabgabe in Höhe von 422,18 €
 gezahlt.  
 
In 2013 war trotz Nichterfüllen der Beschäftigtenqu ote keine Ausgleichsabgabe zu zahlen. 
Die gem. § 140 SGB IX auf die Ausgleichsabgabe anre chenbaren Vergaben an Werkstätten 
für Menschen mit Behinderungen und Blindenwerkstätt en waren deutlich höher als die ei- 
gentlich zu zahlende Ausgleichsabgabe, so dass diese entfiel. 
 
Auftragsvergaben an Werkstätten erfolgten im Berichtsjahr 2012 in Höhe von 19.146,76 €.  
In 2013  wurden Aufträge in Höhe von 23.174,80 € an Werkstätten für Menschen mit Behin- 
derungen vergeben.  
 
 
 
7.       Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
 
 2009 2010 2011 2012 2013 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 92 103,75 114,16 16 1,08 177,25 
Anzahl der sb Beschäftigten *  1,75 3,17 4 4 4,25 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten ** 1 2 2 2 3  
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten ** 1 2 2 2 2  
Quote (Jahresschnitt) 
1,9 
(nicht 
erfüllt) 
3,05 
(nicht 
erfüllt) 
2,91 
(nicht 
erfüllt) 
2,48 
(nicht 
Erfüllt) 
2,39 
(nicht 
Erfüllt) 
 
* Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen

5 
   
 
Alters- 
struk- 
tur 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebensjahr 50. – 59. L ebensjahr 60. – 64. Lebens- 
jahr 
 2011  2012  2013  2011  2012  2013 2011 2012 2013 2011  2012  2013  
Ge- 
samt 
1 
(M) 
1 
(M) 
1 
(M) 
1  
(W) 
1 
(W) 
2 
(M/W) 
 
2 
(M/W)  
2 
(M/W)  
2 
(M/W)  
0 0 0 
 
 
Die erforderliche Beschäftigungsquote von 5 % wurde  in den Jahren 2012 und 2013 nicht er- 
füllt. Es wurde in 2012 eine Ausgleichsabgabe in Hö he von 9.800,- € gezahlt und in 2013 in 
Höhe von 11.000,- €. Auszubildende waren in Jahren 2012 und 2013 nicht beschäftigt. Auf- 
träge  an anerkannte Werkstätten wurden in 2012 und 2013 nicht vergeben .

Beratungsverlauf (3)

11.03.2014 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.03.2014 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.04.2014 Hauptausschuss
TOP 3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0197/2014
Typ
Vorlagen
Datum
26.02.2014
Erstellt
06.10.2020 14:37