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A-R/0037/2005

"Familiengerechtes Wachstum unserer Stadt fördern"

Antrag an den Rat 13.09.2005

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 21.09.2005, TOP 34.3

Originalantrag

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Originalantrag

3259 Zeichen

Fraktionsantrag                     06.09.2005 
 
 
 
 
 
„Familiengerechtes Wachstum unserer Stadt fördern“ 
 
 
 
 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
 
 
Die Verwaltung der Stadt Münster wird beauftragt, z unächst diejenigen Bereiche 
der Innenstadt, für die (noch) keine gültigen Bebau ungspläne existieren, 
daraufhin zu untersuchen, wo Maßnahmen der Nachverd ichtung im Rahmen der 
langfristigen städtebaulichen Ziele (Flächennutzung spläne, Grünordnungspläne, 
etc.) zulässig und möglich sind. 
 
 
 
Begründung:
 
 
 
Die Abwanderungstendenzen junger Familien in die Um landgemeinden Münsters sind 
u.a. auch darin begründet, dass die Schaffung von Wohneigentum durch die sehr hohen 
Grunderwerbspreise zunehmend schwieriger wird. Kostengünstiges Bauen in attraktiven 
Wohnlagen unserer Stadt ist im Gegensatz zu den wes entlich günstigeren Preisen der 
Umlandgemeinden nur noch wenigen Familien möglich. Kommunale Maßnahmen durch 
Anbieten von Grundstücken, die im Kauf- oder Erbpac htpreis unter den hohen 
städtischen Durchschnittswerten liegen, können die Gesamtsituation nicht spürbar 
verbessern. 
 
Andererseits gibt es in Münster eine Vielzahl von b ebauten Grundstücken, deren Lage 
und Größe eine Nachverdichtung (in Form von Anbau o der Neubau) problemlos 
zuließen. Gerade Altgrundstücke verfügen häufig übe r Flächen, die der 
Nachfolgegeneration gerne als Baugrund zur Verfügun g gestellt würden. Zusätzlich 
wäre mit dieser Maßnahme eine Reduzierung des anson sten nötigen 
Flächenverbrauches die Folge und innenstadtnahe Wohnlagen würden gefördert. 
 
 
 
 
 
Fraktionsgemeinschaft 
im Rat 
der Stadt Münster

Bei ausreichender Nutzung einer derartigen Möglichk eit der Nachverdichtung könnte 
mittelfristig das für die Stadt wesentlich konsteni ntensivere Zurverfügungstellen von 
Neubaugebieten reduziert werden, mehr junge Familie n in dieser Stadt gehalten und 
das Wohnen mehrerer Generationen in räumlicher Nähe  auf einem Grundstück 
gefördert werden. Im übrigen entspräche diese Maßnahme auch dem Leitgedanken des 
Antrages „Handlungsprogramm Wohnen“ 0351 / 2005. 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, für die ermittel ten Gebiete Vorschläge zu  
erarbeiten, mit welchen planungsrechtlichen Mitteln  die Nachverdichtung 
zeitnah und kostengünstig ermöglicht werden kann.  
 
2. In einem weiteren Schritt soll die Verwaltung kl ären, wo Nachverdichtungen   
durch vorhabenbezogene Bebauungspläne ermöglicht we rden können. Mit 
welchen Instrumenten können diese veröffentlicht un d wie können private 
Investitionen unterstützt werden? Im Ergebnis würde  dies für die Stadt dazu 
führen, dass das Ziel der Neuansiedlung von Familie n in diesen Bereichen 
kostenneutral erfolgen könnte. 
  
3. Für die Gebiete, in denen die Nachverdichtung im  Rahmen der „umgebenden  
Bebauung“ nach § 34 BGesB möglich ist, ist zu prüfen, mit welchen Mitteln die 
Umsetzung der Nachverdichtung angeregt werden kann. 
 
 
 
gez. 
RH Gerd Kersting 
RH Fritz Pfau 
RF Hannelore Wiesenack-Hauß 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Fraktionsvorsitzender: Fritz Pfau   
Stellvertreter:  Gerd Kersting 
Fraktionsgeschäftsstelle:  Junkerstraße 3, 48143 Mü nster  
 Tel:  686 7510    Fax:  686 7512 
Fraktion.uwg-oedp@citykom.net

Beratungsverlauf (1)

21.09.2005 Rat
TOP 34.3 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Junkerstraße 3

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0037/2005
Typ
Antrag an den Rat
Datum
13.09.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37