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V/0329/2012

Bericht über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und schwerbehinderten Menschen Gleichgestellten bei der Stadt Münster

Vorlagen 29.05.2012

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 27.06.2012, TOP 3

Berichtsvorlage

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Daten2011_Anlage zur Vorlage neu

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Berichtsvorlage

23184 Zeichen

V/0329/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Personal- und Organisationsamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und schwerbehinderten Menschen 
Gleichgestellten bei der Stadt Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
12.06.2012 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen Bericht 
19.06.2012 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht 
27.06.2012 Hauptausschuss Bericht 
 
 
Bericht: 
 
 
1. Einleitung 
 
 
  Der Haupt- und Finanzausschuss hat mit Beschluss vom 10.12.2003 die Verwaltung b e-
auftragt, einen jährlichen Bericht über die Beschäftigungssituation der schwerbehinderten  
Menschen bei der Stadt Münster und ihrer Beteiligungen zu erstellen.  
 
Darüber hinaus hat der Hauptausschuss mit Beschluss vom 21.09.2011 die Verwaltung 
beauftragt zu prüfen, ob und in wie weit die Fördermittel aus der von der Bundesregierung 
initiierten "Bund-Länder-Initiative Inklusion" für die Stadt Münster zur Umsetzung der im 
Antrag der CDU -Fraktion Nr. Nr. A -R/0045/2011 vorgegebenen Ziele gewonnen werden 
können. 
 
 
2. Beschäftigungsquote und -struktur der schwerbehinderten Beschäftigten / Au f-
tragsvergaben 
 
 
 Die Stadt Münster hat im Jahr 2011 die gesetzlich geforderte Mindestquote von 5 %  mit 
einem Beschäftigungsvolumen von 5,55 % erfüllt (siehe Anlage 1). Eine Ausgleichsabga-
be ist daher für das Jahr 2011 erneut nicht zu entrichten.  
 
  Im Laufe des J ahres 2011  sind 14 schwerbehinderte Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen aus 
dem Dienst der Stadt Münster ausgeschieden. In neun Fällen wurde entweder der Au s-
weis nicht verlängert, die Wochenstunden reduziert oder es verringerte sich der Grad der 
Schwerbehinderung auf unter 50 %. Dem gegenüber stehen 27 Zugänge (Neueinstellun-
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0329/2012 
Auskunft erteilt: 
Herr Heise 
Ruf: 
492-1123 
E-Mail: 
HeiseW@stadt-muenster.de 
Datum: 
24.04.2012 
Öffentliche Berichtsvorlage

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V/0329/2012 
 
gen inkl. befristeter Einstellungen, z.B. zur Wahl und wiederholter Einstellungen für Kur z-
einsätze ohne vorgeschaltetes Auswahlverfahren). In 31  Fällen wurde ein Schwerbehi n-
dertenausweis neu ausgestellt.   
  
Die Auftragsvergaben an staatlich anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen wu r-
den für 2011 für die Verwaltung als auch für die städt. Beteiligungen angefragt. Die Au f-
tragsvergaben der städtischen Beteiligungsgesellschaften wurden vom Amt für Finanzen 
und Beteiligungen ermittelt. 
 
die Vergaben 2011 für die Verwaltung belaufen sich insgesamt auf:   143.702,13 €;  
die aller städtischen Beteiligungsgesellschaften auf:      
110.285,01 €. 
 
 Hinsichtlich der strukturellen Verteilung der schwerbehinderten Beschäftigten sowie der 
erläuternden Angaben zu den Auftragsvergaben wird auf die Anlage 1 verwiesen.  
 
 
3. Ausstattung von behindertengerechten Arbeitsplätzen im Rahmen der begleitenden 
Hilfen im Arbeitsleben nach dem SGB IX  
 
 
Die Arbeitsplätze der Schwerbehinderten werden im Rahmen der begleitenden Hilfen im 
Arbeitsleben nach dem SGB IX behindertengerecht ausgesta ttet. Als präventive Ma ß-
nahmen werden jedoch auch Arbeitsplätze der Mitarbeiter/innen ohne Schwerbehinde r-
tenanerkennung unter bestimmten Umständen behindertengerecht ausgestattet.  
 
Sicherheit, Gesundheitsschutz und Gesunderhaltung kommt im Berufsleben ein e immer 
größere Rolle  zu. Dies insbesondere mit Blick auf die demografische Veränderung der 
Beschäftigtenstruktur und damit der dauerhaften Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Mo-
tivation. Die Verwaltung reagiert darauf. Dies zeigt folgendes Beispiel. 
  
Seit dem 01.01.2010 werden Schreibtische, die mittels Hublift-Mechanik stufenlos höhen-
verstellbar sind, in der Stadtverwaltung Münster eingesetzt. Hierdurch wird die Anpassung 
der Arbeitstische an die jeweiligen Körpergrößen ohne nennenswerten Aufwand ermö g-
licht. Auch bei Arbeitsplätzen mit wechselndem Mitarbeitereinsatz ist eine Anpassung der 
Arbeitstische damit problemlos möglich.  
 
In den nächsten 10 bis 15 Jahren werden voraussichtlich  sukzessiv sämtliche Arbeitsplät-
ze in der Verwa ltung mit stufenlos höhe nverstellbaren diesen Arbeitstischen ausgestattet 
werden. Die Ausstattungsgrundsätze der Stadtverwaltung Münster lauten jetzt wie folgt: 
 
o Grundsätzliche Einführung  des stufenlos hö henverstellbaren Schreib tisches für 
Standard-Ausstattungen als Ersatz für de n derzeitigen Standard-Schreibtisch (bei 
allen Neu- und Ergänzungsausstattungen ). 
 
o Einsatz dieses Schreibtisches für alle nicht „anerkannt Schwerbehinderten“ auf 
entsprechenden Antrag mit orthopä disch-ärztlicher Attestierung ( mit erforderlicher 
positiver Stellungnahme der Vertrauens person der Schwerbehinderten, ohne z u-
sätzliche amtsärztliche Untersuchung). 
 
o Bei den „anerkannt Schwerbehinderten“ Mitarbeiter/ -innen (>50% MdE) bleibt es 
bei dem bisherigen Verfahren, das elektromotorisch höhenverstellbare Tische be-
reitgestellt werden können (es sei denn, auch hier wäre bereits der  Hublift-Tisch 
ausreichend. Dies wird im Einzelfall abgestimmt).

3 
V/0329/2012 
 
Die Leistungen der Stadt Münster bewegen sich damit über dem gesetzlichen Pflichtra h-
men. 
 
 
4. Maßnahmen zur Förderung , Integration, Fortbildung und Einstellung von schwe r 
behinderten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen 
 
 
  Innerhalb der Stadtverwaltung ist die Integration und Förderung schwerbehinderter Mita r-
beiter und Mitarbeiterinnen sowie von Behinderung Bedrohter weite rhin gelebter Alltag. 
Selbstverständlich gehören hierzu die Versorgung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit 
behindertengerechten Büroausstattungen, die Bewilligung von Anträgen auf Alterstei lzeit 
beziehungsweise auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeit szeit (Beamte). Insbesondere 
ist auch die beständig gute Arbeit des Integrationsteams in diesem Kontext zu erwähnen.  
 
Die Stadtverwaltung sowie die Vertrauensfrau der Menschen mit Behinderungen verö f-
fentlichen weiterhin aktuelle Informationen in der Mitar beiterzeitung „Forum intern“ sowie 
im Intranet der Stadt Münster.    
 
 
4.1 Auswahlverfahren 
 
 
Die Zahl der durchgeführten externen Ausschreibungsverfahren ist mit 92 durchgeführten 
und abgeschlossenen Verfahren gegenüber 2010 annähernd gleich geblieben. Im  Jahr 
2011 wurden insgesamt 267 Personen eingestellt, 30 davon unbefristet. Die im Gege n-
satz zum Vorjahr (186) deutlich erhöhte Anzahl der eingestellten Personen in 2011 erklärt 
sich durch besondere Verfahren: 
 
 23 Sozialarbeiter/-innen für die Schulsozialarbeit;  
 39 Erhebungsbeauftragte im Rahmen des ZENSUS und  
 27 Datenmigrationskräfte für die Übertragung der Daten der Arbeitsagentur an die 
Stadt Münster als Optionskommune. 
 
In den oben genannten 92 Verfahren haben sich 3.269 Personen beworben. Von diesen 
3.269 Bewerbungen stammten 89 von Menschen mit Behinderungen (= 2,7 %). Von di e-
sen 89 Bewerber/innen haben im laufenden Auswahlverfahren 13 Personen entweder ihre 
Bewerbung zurück gezogen oder Termine für Vorstellungsgespräche abgesagt. Darüber 
hinaus sind 2 Personen zum Vorstellungsgespräch – ohne Angabe von Gründen – gar 
nicht erschienen. Eine Person, die bereits die Zusage für die Einstellung erhalten hat, hat 
den Arbeitsvertrag dann doch nicht unterschrieben.   
 
Mit 16 Neueinstellungen (davon 1 unbefristet) über die Auswahlverfahren liegt die Einstel-
lungsquote der Menschen mit Behinderungen mit 18 % (89 Bewerbungen zu 16 Einste l-
lungen) erneut wiederum mehr als doppelt so hoch wie die der nicht schwerbehinderten 
Personen (7,9 %; 3.180 Bewerbungen zu 252 E instellungen) und konnte gegenüber dem 
Vorjahr noch einmal gesteigert werden. Die Einstellungen der 16 schwerbehinderten 
Menschen (9 Frauen / 7 Männer) erfolgten überwiegend für den allgemeinen Verwa l-
tungsbereich (12 Personen) sowie mit jeweils 1 Person fü r die Bereiche Schulhausmei s-
terdienst, Kasse in den Freibädern, Ingenieurwesen und Soziales (Erzieherin).   
 
Die Vertrauensfrau der Menschen mit Behinderungen wird in alle Auswahlverfahren ein-
bezogen, bei denen Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen vo rliegen. Sämtli-
che Entscheidungen im Laufe eines Verfahrens werden nur nach Absprache mit ihr  ge-
troffen. Auch so ist sichergestellt, dass in den Auswahlverfahren Menschen mit Behinde-
rungen nicht benachteiligt werden.

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V/0329/2012 
 
 
In sämtlichen externen Ausschreibungen ist der nachfolgende Hinweis enthalten: 
 
„Die Stadt Münster fördert in vielfältiger Hinsicht aktiv die Gleichstellung der Mitarbeiteri n-
nen und Mitarbeiter. Wir begrüßen daher Bewerbungen von Frauen und Männern aus-
drücklich unabhängig von Behinderung, kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, 
Weltanschauung oder sexueller Identität“.  
 
 
Nach wie vor gilt: Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird Gelegenheit zur 
persönlichen Vorstellung gegeben, auch wenn Teile des Anforderungspr o-
fils auf Grund der Behinderung  nicht erfüllt werden. Ob und gegebene n-
falls durch welche organisatorischen und/oder technischen Maßnahmen 
auf die Erfüllung dieses Anforderungsprofils verzichtet we rden kann, wird 
bereits im Vorfeld der Gespräche geprüft. 
 Stellenausschreibungen werden seit 2003 elektronisch der Arbeit sagentur 
übermittelt und stehen dort über das Internetportal der Bundesage ntur für 
Arbeit Bewerberinnen und Bewe rbern bundesweit zur Verfügung. Parallel 
dazu werden innerhalb der Arbeitsagentur die Au sschreibungen auch 
direkt an den Vermittlungsdienst für Menschen mit B ehinderungen weiter 
geleitet. 
 
 
4.2  Ausbildung / Praktika 
 
 
4.2.1 Ausbildung 
 
 
Im Jahr 2011 sind insgesamt  31 Anwärter/innen bzw. Auszubildende in 13 verschiedenen 
Berufen / Ausbildungsgängen eingestellt worden.  Diese sind: 
 
 Bauzeichner/in * 
 Berufskraftfahrer/in * 
 Brandmeisteranwärter/in 
 Bürokauffrau/mann 
 Ausbildungskräfte nach dem Coesfelder Modell * 
 Bachelor of laws * 
 Fachinformatiker/in Systemintegration * 
 Fachkraft für Kreislauf und Abfallwirtschaft 
 Herrenschneider/in 
 Informatikkauffrau/mann 
 Lebensmittelkontrolleur/in * 
 Kfz-Mechatroniker/in 
 Maskenbildner/in 
 Straßenbauer/in * 
 Vermessungstechniker/in * 
 Volontär/in * 
 
*) Für diese Ausbildungsbereiche lagen Bewerbungen von Schwerbehinde rten / Gleic h-
gestellten vor. 
 
Insgesamt gingen für den Ausbildungsbereich 1.902 Bewerbungen ein, 33 davon waren 
von Schwerbehinderten / Gleichgestellten (= 1,73 %). Von diesen 33 Bewerber/innen zo-
gen zwei Bewerber/innen während des Auswahlverfahrens ihre B ewerbung zurück. Ein

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V/0329/2012 
 
Bewerber hat die Einladung zum Vorstellungsgespräch und drei Alternativtermine abg e-
sagt.  
 
Nach Abschluss aller Auswahlverfahren konnten sich drei Bewerber/-innen mit Behinde-
rungen jeweils für einen Ausbildungsplatz „Bachelor of Laws“,  "Lebensmittelkontrolleure" 
sowie „Straßenbauer“ im Auswahlverfahren durchsetzen. Daraus würde sich im Ausbi l-
dungsbereich eine Einstellungsquote von 9,1 % (3 von 33) ergeben und läge deutlich über 
der der nicht schwerbehinderten Auszubildenden (= 1,5 %). L eider konnten zwei der aus-
gewählten schwerbehinderten Bewerber nicht eingestellt werden, obwohl sie sich im 
Auswahlverfahren durchgesetzt hatten. Aufgrund eines negativen Gutachtens des G e-
sundheitsamtes bei der Einstellungsuntersuchung war ein Einsatz nich t möglich. Somit 
konnte lediglich ein Schwerbehinderter eingestellt werden und die tatsächliche Einste l-
lungsquote reduzierte sich auf 3,03 %.  
 
In 2011 gab es eine Anfrage des Jugendausbildungszentrums gGmbH zum Abschluss ei-
nes Kooperationsvertrages zur Au sbildung für behinderte Menschen mit Förderbedarf in 
kooperativer Form als Zusatzvereinbarung zum Berufsausbildungsvertrag. 
 
Ein ehemaliger Schüler einer städtischen Förderschule mit den Förderschwe rpunkten 
"Lernen, emotionale und soziale Entwicklung" sollte nach einem Praktikum in eine Ausbi l-
dung zum Beikoch übernommen werden. Der Ausbildungsvertrag sollte zwischen dem 
JAZ und dem Bewerber geschlossen werden. Da das JAZ nicht in der Lage ist, die prakt i-
sche Ausbildung zu übernehmen, sollte die Stadt Münste r in Rahmen einer Kooperation 
die fachlich praktische Ausbildung ausführen.  
 
Zur Vorbereitung auf die kooperative Ausbildung hatte der Bewerber ab Juli 2011 ein 
Praktikum in der Kantine im Stadthaus 1 absolviert. Da der Bewerber die Anforderungen 
an Leistungen und Verhalten erfüllte, entschied die Stadt Münster die Kooperation einz u-
gehen. Voraussetzung dafür war die Anerkennung als Ausbildungsbetrieb durch die z u-
ständige Stelle Industrie- und Handelskammer NRW. Diese wurde beantragt und auch er-
teilt. Damit waren die Anforderungen an die Stadt Münster für diese Ausbildung erfüllt.  
 
Mit dem JAZ wurde vereinbart, dass der Bewerber ein polizeiliches Führungszeugnis ei n-
reichen muss, außerdem ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis. Den Termin beim G e-
sundheitsamt der Stadt Münster nahm der Bewerber wahr. Das polizeiliche Führung s-
zeugnis wurde nicht eingereicht. Darüber hinaus wurde das Praktikum grundlos abgebr o-
chen. Verschiede Nachfragen blieben ohne Erfolg so dass der Kooperationsvertrag zur 
Ausbildung nicht geschlossen werden konnte.

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Alle Förderschulen  des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe , die Integrationsfach-
dienste sowie die Berufsförderungswerke Maria Veen und Hamm werden jeweils über die 
Ausschreibungen informiert. Die Ausbildungsleiterin der Stadt Münster bietet regelmäßig 
und ausdrücklich allen Münsteraner Schulen an, persönlich in die Schule zu kommen, um 
die Schüler/innen direkt zu informieren. Das Angebot wird jedoch kaum wahrgenommen. 
 
Nach wie vor gilt: 
 
 
 
Bei Einstellungen zu Ausbildungszwecken wird bei schwerbehinde rten 
Bewerberinnen und Bewerbern jeweils die 1. Stufe des Auswahlverfa h-
rens übersprungen. Diese 1. Stufe ist bei einigen Ausbildungsberufen ein 
theoretischer Test, bei anderen der Notendurchschnitt der eingereichten 
Zeugnisse. Notwendige Hilfsmittel werden im Auswah lverfahren und im 
weiteren Verlauf der Ausbildung selbstverständlich zur Verfügung gestellt.  
Auch im Ausbildungsbereich wird die Vertrauensfrau der Menschen mit 
Behinderungen in alle Verfahren, in denen Bewerbungen von schw erbe-
hinderten Menschen vorliegen, einbezogen. Alle Entscheidungen erfo lgen 
auch hier nur mit ihrem Einverständnis.  
  
  
4.2.2 Praktika 
 
 
Im Berichtsjahr 2011 haben sich 14 schwerbehinderte Personen (in 2010 insgesamt 13) 
um einen Praktikumsplatz bei der Stadt Münster beworben. Bewerbungen erhält die Stadt 
Münster als Praktikumsbetrieb regelmäßig von unterschiedlichen Trägern , wie zum Be i-
spiel dem Förderkreis Sozialpsychiatrie e.V., dem Bildungsinstitut Münster, der LWL -
Klinik, dem Integrationsfachdienst od er der LWL -Förderschule. Allen Bewe r-
bern/Bewerberinnen konnte in 2011 ein Praktikumsplatz zur Verfügung gestellt werden. 
Die Praktika werden als Schülerbetriebspraktikum, im Rahmen von Berufsvorbereitung 
und Berufsorientierung oder als Rehabilitationsmaßna hme durchgeführt. Die Einsätze e r-
folgten in unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung , wie dem Amt für Schule und We i-
terbildung, dem Personal - und Organisationsamt, dem Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien, dem Amt für Finanzen und Beteiligungen, dem Amt für Bürgerangelegenheiten 
sowie dem Amt für Grünflächen und Umweltschutz und der citeq. 
 
 
4.3 Beispiele für besondere Aktivitäten: 
  
 
 Die folgende ausführlichere Beschreibung soll beispielhaft die weiteren Bemühungen / 
Aktivitäten der Verwaltung zur Integration von Menschen mit Behinderungen aufzeigen:  
 
 Das bereits im Frühjahr 2009 aufgelegte Projekt „Besetzung der Kassen in den 
Freibädern mit Menschen mit Behinderungen“ wird nach wie vor weitergeführt. 
Zwischenzeitlich konnten bereits bei der Stadtve rwaltung beschäftigte, schwerb e-
hinderte Mitarbeiter/-innen hier eingesetzt werden, so dass auf Neueinstellungen 
in diesem Bereich verzichtet wurde. 
 Erfreulich ist, dass einem Mitarbeiter aus diesem Projekt nach Ablauf seiner Befris-
tung eine befristete Weit erbeschäftigung ermöglicht wurde. Innerhalb der Stad t-
verwaltung wurde relativ zeitnah eine neue Beschäftigung im Bereich der Ve r-
kehrsüberwachung angeboten. Aufgrund einer befristeten Arbeitszeitreduzierung 
einer Kollegin ist diese Stelle nur befristet zu besetzen. 
 Aus dem Kreis der Datenmigrationskräfte, die für einen nur kurzzeitigen Bedarf 
eingestellt wurden, konnte einer schwerbehinderten ausgebildeten Buchhalterin 
ein Anschlussvertrag angeboten werden, da kurzfristig Bedarf im Finanzbereich 
entstanden war.

7 
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 Ebenso konnte einem schwerbehinderten Mitarbeiter, der für den Bereich „Zwei t-
wohnsitzsteuer“ eingestellt war, nach Ablauf dieser Befristung eine weitere länge r-
fristige Beschäftigung angeboten werden.  
 In einem Auswahlverfahren für eine auf 2 Jahre bef ristete Stelle bei der citeq hat 
sich die Auswahlkommission aufgrund der Persönlichkeit des Bewerbers und dem 
Bestreben, Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben zu fördern, für einen 
schwerbehinderten Bewerber ausgesprochen. Der Bewerber hat eine kombin ierte 
Hör- und Seheinschränkung und einen Grad der Behinderung von 100 %.  
 In einem Besetzungsverfahren für Stellen im Ordnungs - und Meldebereich konnte 
eine schwerstbehinderte Bewerberin nicht ausgewählt werden, da sie den - unver-
änderbaren - Anforderungen an dem Arbeitsplatz aufgrund ihrer Schwerstbehinde-
rung nicht gewachsen war. Um dieser Kraft dennoch eine Beschäftigung zu e r-
möglichen, wurde ihr eine Stelle in der Telefonzentrale (D 115) angeboten. Leider 
hat sie das Angebot ohne Angabe von Gründen abgelehnt.  
 Im Baubereich wurde ein Auszubildender nach Abschluss der Ausbildung für 1 
Jahr in eine Beschäftigung übernommen. Dieser Mitarbeiter hat eine E rkrankung, 
die zum Bezug eines Schwerbehindertenausweises berechtigt. Er lehnt für sich 
den Schwerbehindertenstatus jedoch ab und trägt damit leider nicht zur Steigerung 
unserer Quote bei. 
 
 
5. Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen bei den städtischen Beteili-
gungen / Auftragsvergaben 
 
 
 Bestimmte Aufgabenbereiche sind auf weitgehend selbständige öffentlich-rechtliche oder 
privatrechtliche Rechtsformen wie die eigenbetriebsähnliche Einrichtung oder die GmbH 
übertragen worden. Die mit der Stadt Münster verbundenen Einrichtungen und Unte r-
nehmen werden unter dem Begriff "Beteiligungen" zusammengefasst . Bei sieben Beteili-
gungen wurden - wie schon in den vergangenen Jahren - die Angaben zur Beschäft i-
gungssituation der schwerbehinderten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen er fragt. J e-
doch nur bei denjenigen, bei denen die Stadt Münster ganz oder überwiegend  beteiligt ist 
beziehungsweise die für die Stadt Münster von besonderer Bedeutung sind. An den übr i-
gen Beteiligungen hat die Stadt Münster einen geringfügigen Anteil von z.B. nur 1 %. 
Auch gibt es Beteiligungen - wie zum Beispiel die Westfälische Bauindustrie (WBI) -, die 
weniger als 20 Arbeitnehmer/innen  beschäftigen, so dass eine Pflicht zur Beschäftigung 
Schwerbehinderter nach dem SGB IX gar nicht besteht.  
 
  Die sieben in dieser Hinsicht relevanten Beteiligungen sind nach wie vor: 
 
 Wohn- und Stadtbau GmbH 
 Stadtwerke Münster GmbH 
 Gesellschaft für Informationstechnologie, Kommunikation und Organisation Münster 
mbH (items GmbH) 
 Westf. Zoologischer Garten Münster GmbH (Allwetterzoo Münster) 
 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (einschließlich Tochtergesellschaften) 
 Halle Münsterland GmbH 
 Verkehrsservice Gesellschaft mbH 
 
 Die Ergebnisse sind in der Anlage 2 aufgeführt. Fünf der genannten sieben Beteiligungen 
haben in 2011 die Beschäftigungsquote von 5 % e rfüllt (Wohn - und Stadtbau GmbH, 
Stadtwerke Münster GmbH, Items GmbH, Allwetterzoo Münster GmbH und FMO GmbH).  
 
  Die Auftragsvergaben an staatlich anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen b e-
laufen sich bei den sieben Beteiligungen auf insgesamt 110.285,01 €. Dies entspricht ei-
ner Steigerung gegenüber dem Vorjahr von rd. 10.000 €.

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V/0329/2012 
 
 
 
Nach wie vor gilt: 
 
Die Stadtverwaltung Münster hat bei den städtischen Beteiligungen  kei-
nen direkten Einfluss , weder auf di e Beschäftigung schwerbehinderter 
Menschen noch auf die Höhe der Auftragsvergaben. Hier besteht  bei-
spielsweise die Möglichkeit, die Thematik von Seiten der K IB in die en t-
sprechenden Aufsichtsräte einzubringen.  
 
 
6. Ausblick 
 
 
Die Quote der schwerbehinderten Besc häftigten bei der Stadt Münster konnte leicht g e-
steigert werden. Es soll für 2012 versucht werden, diesen positiven Trend weiter fortz u-
führen. Die Integration in den Arbeitsalltag gelingt weiterhin auch unter den immer schwie-
rigeren Bedingungen, die sich in den letzten Jahren im Rahmen der andauernden Haus-
haltskonsolidierung in allen Bereichen e rgeben haben und auch weiterhin ergeben we r-
den.  
 
 Die Arbeitsplätze der Schwerbehinderten werden im Rahmen der begleitenden Hilfen im 
Arbeitsleben nach dem SGB IX behindertengerecht ausgestattet. Als präventive Ma ß-
nahme werden nach wie vor die Arbeitsplät ze der Mitarbeiter/innen ohne anerkannte 
Schwerbehinderung ausgestattet, wobei im Rahmen der Bedarfsprüfung für diesen Pe r-
sonenkreis die Arbeitsmediziner des Gesundheitsamtes mit einbezogen werden. Die 
Maßnahmen / Leistungen der Stadt Münster bewegen sich damit über dem gesetzlichen 
Pflichtrahmen.  
 
 Eine nachhaltige und erhebliche Steigerung der Beschäftigungszahlen schwerbehinderter 
Menschen kann nur im Rahmen von gezielten Beschäftigungsprojekten erreicht werden. 
Solche Beschäftigungsprojekte können jedo ch nur dann initiiert werden, wenn hierfür – 
trotz der Konsolidierungsnotwendigkeiten - zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt werden. 
 
 Nach wie vor ist die erfolgreiche Arbeit des Integrationsteams bei pe rsonen-, verhaltens- 
oder betriebsbedingten Schwi erigkeiten im Arbeitsverhältnis  ausdrücklich hervor zu h e-
ben.  
 
 
7. Bund-Länder-Initiative Inklusion 
 
  
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat mit der Bekanntmachung der Richtl i-
nie Initiative Inklusion "Verbesserung der Teilhabe schwerbehinderte r Menschen am A r-
beitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt" vom 09.11.2011 ein neues Förderpr o-
gramm ins Leben gerufen. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde am 30.11.2011 im 
Bundesanzeiger veröffentlicht.  
 
Die Initiative wird in enger Kooperation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 
mit den zuständigen Ministerien der Länder in den Jahren 2011 bis 2018 umgesetzt. Die 
Förderrichtlinien des Landes sind derzeit noch nicht veröffentlicht. Sobald die ma ßgebli-
chen Förderrichtlinien des Landes bekannt sind, wird geprüft, ob und in weit die Förde r-
mittel aus der von der Bundesregierung initiierten "Bund-Länder-Initiative Inklusion" für die 
Stadt Münster zur Umsetzung der im A ntrag der CDU -Fraktion Nr. Nr. A -R/0045/2011 
vorgegebenen Ziele gewonnen werden können. Über das Ergebnis wird den politischen 
Gremien berichtet werden.

9 
V/0329/2012 
 
In Vertretung 
 
 
 
Wolfgang Heuer 
Stadtrat 
 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1 
Anlage 2

Daten2011_Anlage zur Vorlage neu

9259 Zeichen

Anlagen zur Vorlage V/0174/2011 
 
 
Anlage 1:  
 
 
 
1. Beschäftigungsquote der schwerbehinderten Beschä ftigten 
 
5,24 % im Jahr 2006 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.232*  
5,14 % im Jahr 2007 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.230* 
5,14 % im Jahr 2008 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.246* 
5,38 % im Jahr 2009 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.358*  
5,17 % im Jahr 2010 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.462*  
5,55 % im Jahr 2011  – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.462*  
 
 
*) Die Quote errechnet sich gem. § 73  SGB IX. 
 
 
In den letzten fünf Jahren waren durchschnittlich 
, daher keine geschlechtsspezifischen Anga- 
ben möglich, wie folgt schwerbehinderte Menschen beschäftigt: 
 
2006 = 223 Schwerbehinderte 
2007 = 218 Schwerbehinderte 
2008 = 218 Schwerbehinderte 
2009 = 234 Schwerbehinderte 
2010 = 230 Schwerbehinderte 
2011 =  250 Schwerbehinderte 
 
 
 
 
2. Stichtagsbezogene  Struktur der schwerbehinderten Beschäftigten nach Geschlecht  
 
Jahr Gesamtzahl Männer Frauen Quote Frauen 
2006 216 117 99 45,8 % 
2007 201 111 90 44,8 % 
2008 217 118 99 45,6 % 
2009 219 119 100 45,7 % 
2010 231 123 108 46,7 % 
2011 250 132 118 47,2 % 
 
 
 
3. Stichtagsbezogene 
 Altersstruktur 
 
 Bis 39. Lebens- 
jahr 
40. -  49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebens- 
jahr 
60. – 65. Lebens- 
jahr 
 2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009  2010  2011  
Gesamt  25 23 29 54 63  64 121 119 121  19 26 36  
Davon 
Frauen 
 
16 
 
14 
 
18 
 
28 
 
35 
 
35 
 
51 
 
52 
 
53 
 
5 
 
7 
 
12

2 
4. Stichtagsbezogene Struktur nach Laufbahngruppen 
 
Laufbahngruppe 2009 2010 2011 
 Gesamt  Frauen Gesamt Frauen Gesamt  Frauen 
Einfacher/mittlerer Dienst 148 74 158 68  168 83 
Gehobener Dienst 57 20 64 36  65 29  
Höherer Dienst 14 6 9 4  15 4 
 
 
 
5. Auftragsvergaben Stadt Münster 
  
Jahr Betrag in €
 Bemerkungen 
2006 * 69.849,83   
2007 * 72.859,26   
2008 108.540,21  ohne die Auftragssumme von rd. 36.900 € an 
die Westfalenfleiß gGmbH zur Anmietung 
von Stellplätzen auf dem Hindenburgplatz in 
der Zeit der Weihnachtsmärkte lägen die 
Vergaben für das Jahr 2008 bei rd. 71.630 €. 
2009 134.859,87  Die Auftragssumme an die Westfalenfleiß 
gGmbH zur Anmietung von Stellplätzen (sie- 
he 2008) lag bei rd. 31.900 €.  
2010 140.915,39  Die Auftragssumme an die Westfalenfleiß 
gGmbH zur Anmietung von Stellplätzen (sie- 
he 2008) lag bei rd. 37.500 €. 
2011 143.702,13  Die Auftragssumme an die Westfalenfleiß 
gGmbH zur Anmietung von Stellplätzen (sie- 
he 2008) lag bei rd. 41.800 €. 
 
* In den Jahren vor 2008 sind entsprechende Mietkosten  an die Westfalenfleiß gGmbH gezahlt 
worden.  
 
 
 
6.    Präventive Maßnahmen 
 
 Ausstattung Ar- 
beitsplätze 
Ausgaben Zuschüsse 
(Zuweisungen aus der 
Ausgleichsabgabe) 
 2009 2010  2011  2009  
(€) 
2010  
(€) 
2011  
(€) 
2009 
(€) 
2010  
(€) 
2011 
(€) 
Schwerbehin- 
derte 
Menschen 
 
7 
 
11 
 
14 
 
9.388 
 
 
11.994 
 
15.078 
 
7.460 
 
9.302 
 
 
12.322 
 
Sonstige 
 
37 
 
44 
 
35 
 
27.060 
 
28.759 
 
 
28.057 
 
0 
 
0 
 
0 
 
 
Gesamt 
 
44 
 
55 
 
49 
 
36.448 
 
40.753 
 
 
43.135 
 
7.460 
 
9.302 
 
12.322

3 
 
 
 
Anlage 2 :
 
 
 
 
1.      Wohn- und Stadtbau GmbH 
 
 2007 2008 2009 2010 2011 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 59 59,25 60,5 65,16  67,58 
Anzahl der sb Beschäftigten * 1,66 2,91 3 3,66 4 
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 2 2 2 3 3 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 0 1 1 1 1 
Quote (Jahresschnitt) Nicht  
erfüllt 
erfüllt 4,95  5,62 5,92 
 
* Jahresdurchschnitt / ** Stichtagsbezogen 
 
Im Berichtsjahr 2011 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe von 87.302,58 € an Werkstätten für 
behinderte Menschen und Blindenwerkstätten.  
 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 39. Lebens- 
jahr 
40. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebens- 
jahr 
 2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009 2010  2011  
Ge- 
samt 
0 0  0 0 0 0 0 0 1  3 4 3  
Davon 
Frauen 
 
0 0  0 0 0 0 0 0 0  1 1 1  
 
 
 
2. 
     Stadtwerke Münster  
 
 2007 2008 2009 2010 2011 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 1.057,41  1.033,66  1.000,83  958,16 971,16 
Anzahl der sb Beschäftigten * 67,2 62,1 71,3 74,1 76,4 
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 69 62 66 65 66 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 6 6 10 11 15 
Quote (Jahresschnitt) 6,35 6,0 7,12 7,73 8,18 
 
*  Jahresdurchschnitt  /  ** Stichtagsbezogen 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebensjahr 
 41. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebens- 
jahr 
 2009  2010 2011  2009 2010  2011  2009  2010  2011  2009  
 
2010 201 
1 
Ge- 
samt 
2 3 5 4 3 3 29 32 28 41 38 45 
Davon 
Frauen 
 
1 1 3 0 0 1 4 5 5 5 5 6

4 
 
Sechs Mitarbeiter sind besonders betroffene schwerb ehinderte Mitarbeiter im Sinne des § 72 
Abs. 1 SGB IX. Im Jahr 2011 waren zwischen 33 und 4 3 Auszubildende beschäftigt. Darunter 
befanden sich zwei Personen mit Schwerbehinderung.  
 
Im Berichtsjahr 2011 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe von 12.363,22 €
 an Werkstätten für 
behinderte Menschen und Blindenwerkstätten.  
 
 
 
3.      Items GmbH 
 
 2007 2008 2009 2010 2011 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl *  142,58 150,75 167, 08 174,25 171,08 
Anzahl der sb Beschäftigten * 3,33 3,17 7 9,25 10 
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 4 4 5 6 6 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 0 0 3 4 4 
Quote (Jahresschnitt) 2,33 2,10 4,18  5,30 5,35 
  
      * Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen 
 
  
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebens- 
jahr 
41. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebens- 
jahr 
 2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009  2010 2011  
Ge- 
samt 
1 2 0 2 1 2 2 4 5 3 3 3 
Davon 
Frauen 
 
1 1 0 1 1 2 0 1 1 1 1 1 
  
Im Jahr 2011 waren zwischen 8 und 13 Auszubildende bei der items GmbH beschäftigt, dar- 
unter befanden sich keine Menschen mit Behinderungen.  
 
Im Berichtsjahr 2011 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe von 2.562,10 €
 an Werkstätten für 
behinderte Menschen und Blindenwerkstätten. 
 
 
 
4.       Allwetterzoo Münster 
 
 2007 2008 2009 2010 2011 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 82 81,83 84,4 85 85,91 
Anzahl der sb Beschäftigten * 6,0 6 6,75 6,5 5,1 
Anzahl männliche sb Beschäftigte  ** 4 4 4 4 3 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 2 2 3 2 2 
Quote (Jahresschnitt) 7,32 7,33 8,0 7,6 5,91 
 
 * Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen

5 
 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 39. Lebens- 
jahr 
40. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebens- 
jahr 
 2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009 2010  2011  
Ge- 
samt 
0 0 1 0 0 0 1 1 0  6 5 4  
Davon 
Frauen 
 
0 0 1 0 0 0 1 1  0 2 1 1  
 
 Aufträge an anerkannte Werkstätten wurden nicht ve rgeben.  
 
 
 
5.       FMO GmbH 
 
 2007 2008 2009 2010 2011 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl  * 296 294 282 282 294 
Anzahl der sb Beschäftigten ** 13 13 12 16 16 
Anzahl männliche sb Beschäftigte  **  8 8 7 8 8 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 5 5 5 8 8 
Quote (Jahresschnitt) 4,39 4,42  4,25 
(nicht 
erfüllt) 
5,22 5,20 
 
 * Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen  
 
 
 
Alters- 
struk- 
tur 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebens- 
jahr 
Über 60. Lebens- 
jahr 
 2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009 2010  201 
1 
Ge- 
samt 
0 0  0 6 5 4 5 10 10  1 1 2 
Davon 
Frauen 
 
0 0  0 2 2 1  3 6  7 0 0 0  
 
Im Berichtsjahr 2011 erfolgten keine  Auftragsvergaben an Werkstätten für behinderte Men - 
schen und Blindenwerkstätten. 
 
 
 
6.       Halle Münsterland 
 
 2007 2008 2009 2010 2011 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * Bis 59 51,58 53 52, 75 44,83 
Anzahl der sb Beschäftigten ** 5 0 0 0,83 0 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  2 0 0 1 0 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 0 0 
Quote (Jahresschnitt)   Nicht 
erfüllt * 
Nicht 
erfüllt * 
Nicht 
erfüllt * 
 ** Jahresdurchschnittlich

6 
 
*Bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich 40 bis weniger als 60 Arbeitsplätzen sind gem. § 
71 Absatz 1 in Verbindung mit § 74 Abs. 2 SGB IX zw ei Pflichtarbeitsplätze  zur Erfüllung der 
Quote erforderlich.  Eine Ausgleichsabgabe wurde in Höhe von 291,44 € gezahlt. 
 
Auftragsvergaben an Werkstätten für behinderte Mens chen und Blindenwerkstätten erfolgten 
im Berichtsjahr 2011 in Höhe von 4.028,56 €. 
 
 
 
7.       Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
 
 2007 2008 2009 2010 2011 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 90,66 88,58 92 103, 75 114,16 
Anzahl der sb Beschäftigten *  1,66 2,33 1,75 3,17 4 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten ** 1,66 2,33  1 2 2 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten ** 0 0 1 2 2 
Quote (Jahresschnitt) 1,83 
(nicht 
erfüllt) 
2,63 
(nicht 
erfüllt) 
1,9 
(nicht 
erfüllt) 
3,05 
(nicht 
erfüllt) 
2,91 
(nicht 
Erfüllt) 
 
* Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen 
   
 
Al- 
tersst 
ruktur 
 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebensjahr 60. – 64. Lebens- 
jahr 
 2009  2010  2011  2009  2010  2011  2009  2010 2011 2009  2010  201 
1 
Ge- 
samt 
1 
(M) 
1  
(M)  
1  
(M 
1  
(W) 
1   
(W) 
1   
(W) 
0 2 
(M/W) 
 
2 
(M/W)  
0 0 0 
 
Die erforderliche Quote von 5 % wurde nicht erfüllt . Aufträge an anerkannte Werkstätten 
wurden nicht vergeben. Es wurde eine Ausgleichsabga be in Höhe von 5.220,00 €  gezahlt. 
Auszubildende waren im Jahr 2011 nicht beschäftigt.

Beratungsverlauf (3)

12.06.2012 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.06.2012 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 9 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.06.2012 Hauptausschuss
TOP 3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0329/2012
Typ
Vorlagen
Datum
29.05.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37