3588/2019
Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“
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Anlage 1_Kurzfassung_Leitbild_Kreuzfeld
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Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln Die Oberbürgermeisterin Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln 2 Leitbild BILDUNG fördern! für GESUNDHEIT sorgen! um weltgerech t den Stadtteil NACHHALTIG VERNETZEN! versorgt aktiv m ob il g rü n g em ischt vielfältig lebensnah innovativ STADTSTRATEGIE KÖLNER PERSPEKTIVEN 2030 Entstehen soll ein kompakter, lebenswerter und sozial gerechter Stadtteil. Vernetzung, Bildung sowie Gesundheit bilden einen starken Markenkern, der den Anspruch an eine soziale und funktionale Mi- schung sichtbar macht. Die Grund- lage dafür bildet ein dichtes Netz urbaner Funktionen mit vielfältigen Wohn- und Mobilitätsangeboten, Raum für unterschiedliche Arbeits- formen, Nahversorgung sowie soziale und grüne Infrastruktur. So wird der neue Stadtteil inklusiv, abwechslungsreich, erhält beste Voraussetzungen für vielfältiges, öf- fentliches Leben und ist von Anfang an Ein gutes Stück Köln. MARKENKERN 3 BILDUNG fördern! für GESUNDHEIT sorgen! um weltgerech t den Stadtteil NACHHALTIG VERNETZEN! versorgt aktiv m ob il g rü n g em ischt vielfältig lebensnah innovativ STADTSTRATEGIE KÖLNER PERSPEKTIVEN 2030 Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln 4 Leitbild BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! Den Stadtteil NACHHALTIG VERNETZEN! Der neue Stadtteil vernetzt Stadt und Landschaft und schlägt Brücken in die Nachbarschaft und die Stadtregion. Ökologische Aspekte sowie Komponenten einer umweltverträglichen Mobilität werden von Beginn an berück- sichtigt. Kreuzfeld schafft sozial und räumlich integrierte, nachhaltige Quartiere und bringt Menschen unter- schiedlichen Alters, unterschiedlicher Lebensstile und unterschiedlicher Herkunft zusammen. © Anna Earl/Unsplash © Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH © Stanislav Rabunski/Unsplash 5 BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! mobil Kreuzfeld ist zuverlässig an Innenstadt und Umland angebunden und mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Im neuen Stadtteil gibt es vielfältige nachhaltige Mobilitätsangebote, die wichtige Ziele im Bezirk und darüber hinaus mit ihm verbinden. Optimale Umstiegsmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln werden mitgeplant. grün Ein vielfältiges Netz urbaner grüner Infrastruktur, bestehend aus Parkanla- gen, Gemeinschaftsgärten, Spiel- und Sportflächen und anderen Grünstruk- turen, sichert ökologische und stadtklimatische Funktionen für Kreuzfeld und schafft Stadträume mit hoher Lebensqualität und geht schonend mit vorhandenen Freiflächen um. Es verbindet den Stadtteil mit dem grünen Chorweiler, beachtet die Biotopvernetzung und sichert wertvolle Land- schaftsbereiche in der Umgebung. gemischt In Kreuzfeld entstehen Angebote für den ganzen Bezirk. Nachbarschaft und neue Bewohnerinnen und Bewohner finden vielfältige Möglichkeiten für Teilhabe und Mitgestaltung und entwickeln generationen- und herkunfts- übergreifend gemeinsame Perspektiven. Dazu trägt von Anfang an der Aufbau eines Netzwerks von Akteuren und Interessen bei und ein vielfältiges Wohnungsangebot – sozial orientiert, bezahlbar, hochwertig, experimentell und innovativ. Eine kleinteilige Grundstücksparzellierung und -vergabe ist Grundlage für die Entstehung eines gemischten, urba- nen Quartiers. Zentrale Akteure, wie z.B. Genossenschaf- ten, Bestandshalter, Bauträger und Baugruppen in die städtebauliche Entwicklung Kreuzfelds einzubinden hilft, das Gelände bedarfsgerecht aufzuteilen. Ein integriertes Verkehrskonzept bildet die Grundlage, um Kreuzfeld an Blumenberg, Chorweiler und die Kölner Innenstadt anzuschließen.Tangentiale Verbindungen zu anderen Stadtteilen und umliegenden Ortschaften tragen ebenfalls zur Erreichbarkeit Kreuzfelds bei. Eine verdich- tete Taktung des bestehenden Bahn- und Busangebots sowie die Ausweitung des Busnetzes stärken die Erreich- barkeit ganz Chorweilers. Sharing-Angebote für Fahrrä- der, Autos und weitere Verkehrsmittel gestalten Mobilität flexibel. Mobilitätsstationen erleichtern die gezielte Kombination verschiedener Verkehrsmittel. Als Bahnhof und Stadtteilzentrum kann die S-Bahn-Stati- on „Köln-Blumenberg“ als Eingangstor und Verbindungs- element zwischen Kreuzfeld und Blumenberg fungieren. Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie schaffen hier einen zentralen Anlaufpunkt zur Nahversorgung und bilden einen Ort der Begegnung. Ein Netz aus blauer und grüner Infrastruktur dient dem neuen Stadtteil als städtebaulich-räumliches Grundge- Handlungsempfehlungen Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln 6 Leitbild BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! Kleinteilige Grundstücksparzel- lierung und -vergabe integriertes Verkehrskonzept Bahnhof und Stadtteilzentrum grüne und blaue Infrastruktur Prozessbegleitung vor Ort Tangentiale Verbindungen Bahn- und Busangebot Sharing- Angebote Genossen- schaften Baugruppen Veranstaltungen Freizeit- und Bildungs- angebotegemeinschaftliche Nutzformen Begegnung fahrrad- und fußgänger- freundliche Verbindungen Nahversorgung fußgängerfreundliche Straßen und Plätze Gastronomie multifunktionale Freiräume GEMISCHT GRÜN MOBIL Einzelhandel Bauträger Bestands- halter Information Beteiligung grünes Netz dichte Taktung Mobilitäts- stationen Sport, Spiel und Bewegung rüst. Grüne, fahrrad- und fußgängerfreundliche Verbin- dungen zum Rhein und nach Blumenberg bieten Raum für Naherholung und kleinräumliche Mobilität. Multifunktio- nale Frei- und Grünräume ermöglichen Sport, Bewegung und Begegnung. Eine „erste Adresse“, die den Planungs- und Bauprozess vor Ort begleitet, kann frühzeitig nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärken. Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger stärken Transparenz, Teilhabe und Mitbestimmung. Veranstaltungen sowie verschie- dene Freizeit- und Bildungsangebote rund um die Ent- wicklung Kreuzfelds festigen die Identifikation der lokalen Bevölkerung mit dem neuen Stadtteil. Gemeinsame Perspektiven entstehen in der Entwicklung gemeinschaft- licher Nutzformen, wie z.B. Urban Gardening, im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. 7 BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! Mobility Hubs Oberbillwerder, Hamburg Mit Oberbillwerder entsteht ein neuer Stadtteil in Hamburg Bergedorf. Wichtiger Bestandteil der Ent- wicklung ist ein nachhaltiges Mobilitätskonzept und hier insbesondere die mehrstöckigen Mobility Hubs: Bewohnerinnen und Bewohner parken hier ihr Auto und können auf Mobilitätsangebote wie Carsharing, Lastenfahrräder und Transportgefährte zugreifen. Die Mobility Hubs sollen zentral an den Quartiersplätzen liegen und neben Mobilitätsangeboten auch ande- re Nutzungen, wie z.B. Serviceeinrichtungen oder soziale, kulturelle und gewerbliche Einrichtungen bereithalten. Mobility Hubs sind damit nicht nur Mobilitätsknoten, sondern wesentlicher Beitrag zum öffentlichen Leben und gemeinschaftlichen Nutzun- gen. Quelle: BBSR (c), online unter: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/ DE/FP/ZIP/NPS/2018/foerderprojekte-2018/steckbriefe/ham- burg-node.html Quelle: BBSR (b), online unter: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/ DE/FP/ZIP/NPS/2016/foerderprojekte-2016/steckbriefe/heidel- berg-node.html Quelle: Stadt Freiburg, online unter https://www.freiburg.de/ pb/208560.html „Der andere Park“ Heidelberg In der historischen Kasernenanlage der Campbell Barracks in Heidelberg entsteht ein Freiraum anderer Art, der verschiedene dort angesiedelte Orte des Wis- sens miteinander vernetzt und über Grün-, Frei- und Spielflächen die Identität des Stadtteils neu prägt. Kul- turelle und wissenschaftliche Einrichtungen treffen auf einen offenen Begegnungs- und Erholungsraum. In einem innovativen und partizipativen Planungsprozess wurde der Ansatz verfolgt, Stadt über ihre zentralen öffentlichen Freiräume zu entwickeln. Rieselfeld Freiburg Im seit 1995 entstandene Stadtteil sollte eine „tragfähi- ge Alltagskultur“ entstehen, und die Anwohnenden soll- ten von Anfang an dabei sein. Ein Jahr später hatte der neue Stadtteil seinen eigenen Verein, den K.I.O.S.K., der inmitten der „Stadtneubaustelle“ seinen eigenen Laden als Anlaufstelle und Treffpunkt etablierte. Dieses Provi- sorium mitten im Quartier ist seit 2003 Geschichte: Seit- her gibt es im Rieselfeld einen vom Verein betriebenen Stadtteiltreff mit Saal, Gruppenräumen, Jugendräumen und Café, sowie eine Außenstelle der Stadtbibliothek. Wichtig für den Erfolg war nicht zuletzt die frühzeitige Verortung im Sinne einer „ersten Adresse“, die von Anfang an Anlaufpunkt für Anregungen und Fragen war und mit ihrer Gebäudehülle weiterwuchs. Kreuzfeld lernt von ... © ADEPT Aps / Karres+Brand © Studio Vulkan © Stadt Freiburg Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln 8 Leitbild BILDUNG fördern! Kreuzfeld wird Aktionsfeld für moderne Bildungslandschaften und schafft neue, qualitativ hochwertige und le- bensnahe Bildungsangebote für alle. In einer Bildungslandschaft werden diese im ganzen Stadtteil erlebbar und setzen von Anfang an soziale und räumliche Akzente. Kreuzfeld wird somit nicht nur für die zukünftigen Bewoh- nerinnen und Bewohner, sondern für Chorweiler und ganz Köln zu einem attraktiven Standort. BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! © Christin Hume/Unsplash © Rachel/Unsplash © Heinrich-Böll-Stiftung 9 vielfältig Bildung in Kreuzfeld ist räumlich erlebbar und verteilt sich über den ganzen Stadtteil. Die Ansiedlung und Vernetzung wichtiger Einrichtungen, wie Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen als Orte informeller Bildung sowie Erwachsenenbildung schafft Synergien. Bildungsstandorte sind mehrfach nutzbar und werden durch außerschulische Lernorte ergänzt. Der öffentliche Raum bietet Möglichkeiten der kreativen Aneignung und ist gemeinschaft- lich nutz- und erlebbar. lebensnah Kreuzfeld verbindet Bildung und Freizeit und schafft generationenübergrei- fende, barrierefreie und inklusive Angebote für die ganze Nachbarschaft. Lernen und Lehren entsteht unabhängig vom sozialen Status im Dialog der Bewohnerinnen und Bewohner. Vielfältige Begegnungen sorgen für einen Austausch von Wissen und Talenten und tragen zu einer selbstbestimmten und emanzipierten Stadtgesellschaft bei. innovativ Kölns dynamische Hochschullandschaft findet hier beste Bedingungen für innovative Forschungs- und Lehrprojekte. Als Forschungsstandort entwickelt Kreuzfeld überörtliche Strahlkraft. Wissenschaft und Alltagsbildung stehen im lebendigen Dialog. Die Wohnangebote des Stadtteils berücksichtigen daher auch die Bedarfe von Studierenden und Hochschulangehörigen. BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! Ein kooperativer Prozess unter Teilhabe aller relevanten Bildungsakteure und der lokalen Bevölkerung sichert die Entwicklung einer bedarfsgerechten Bildungslandschaft und sichert deren Qualität von Anfang an. Vielfältige Formen der Kindertagesbetreuung und Schule mit einem Fokus auf Integration und Inklusion ermöglichen individuelle Bildungswege im Stadtteil, die unabhängig vom sozialen Status sind. Ausbildungsangebote und Angebote der Erwachse- nenbildung schaffen zusätzliche Möglichkeiten für alle Generationen. Als Teil des öffentlichen Stadtraums sind Schulhöfe auch außerhalb der Schulzeiten als Aktiv- und Bewegungsräu- me nutzbar. Außerschulische Bildungsangebote fördern Lernen als le- benslangen Prozess. Die enge Kooperation zwischen Ein- richtungen für Bildung, Sport, Freizeit und Gesundheit schafft ganzheitliche Lernangebote. Ein Bildungshaus kann als „dritter Ort“ im Quartier Bibliothek, Lern- und Begegnungsangebote bündeln. Angebote der Umwelt- bildung sowie Jugendeinrichtungen unterstützen das alltägliche Lernen und Erfahren im Stadtraum. Bera- tungs- und/ oder Weiterbildungsangebote unterstützen Handlungsempfehlungen Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln 10 Leitbild BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! Nachbarschafts- zentren Forschen und Lernen Bildungsland- schaft Außerschulische Bildungsangebote enge Kooperationen Lebenslanges Lernen vielfältige Kitaformen und Schulen kooperativer Prozess Gründercampus Wohnangebote für Studierende Forschungscluster lokale Bevölkerung LEBENSNAH INNOVATIV Jugendeinrichtungen offene Schulhöfe Bildungshaus Ausbildungsangebote VIELFÄLTIG Angebote für Umweltbildung Spiel-, Bewegungs- Aktionsflächen Weiterbildungsangebote gemeinschaftliche Nutzungen Bildungsakteure Beratungsangebote Wohnangebote für Forschende die Bewohnerinnen und Bewohner in unterschiedlichen Lebenslagen. Nachbarschaftszentren und gemeinschaftliche Nutzun- gen schaffen Begegnungsorte des alltäglichen Aus- tauschs und voneinander Lernens. Eine Kooperation mit Kölner Hochschulen ermöglicht die Ansiedlung von Lehr- und Forschungsangeboten. Wohnangebote für Studierende und Forschende verbin- den Arbeiten, Lernen und Wohnen. Ein Gründercampus gibt Raum für neue Geschäftsideen „made in Kreuzfeld“. 11 ... Campus für lebenslanges Lernen in Oster- holz-Scharmbeck Größe der Projektfläche: 4 ha Einwohnerzahl der Gemeinde: circa 30.500 Projektlaufzeit: 2008 – 2015 Im niedersächsischen Mittelzentrum Osterholz- Scharmbeck wurde auf einer innerstädtischen Brach - fläche ein innovatives Lern- und Begegnungszentrum entwickelt. Die Bildungslandschaft setzt sich aus einem Gymnasium, einer Oberschule, einem multifunktio - nal nutzbaren Medienhaus inklusive einer Mensa und einem Bildungshaus, das in erster Linie der Erwach - senenbildung dient, zusammen. Ein breites Bildungs - verständnis rückt die Orientierung an den Lernbedürf- nissen aller Altersklassen, Austausch und Begegnung sowie die Förderung von Begabungen und Stärken in den Vordergrund. Dazu werden auf dem Campus nicht nur baulich, sondern auch pädagogisch neue Wege gegangen: offene und anregende Gestaltung von Lern- und Begegnungsräumen, niedrigschwellige Zu - gänglichkeit zu formalen und non-formalen Bildungs - angeboten, Konzentration und Vernetzung sowie Offenheit und Transparenz prägen die Nutzung und Räumlichkeiten des Campus. Durch eine enge Verzah- nung von Bildungsangeboten mit Sport- und Freizeit - einrichtungen (DLRG, städtisches Schwimmbad) und außerschulischen sozialen Institutionen (SOS Kinder - dorf, Mehrgenerationenhaus, Familienzentrum) wird der Campus ganztätig genutzt und die Institutions- und ressortübergreifende Zusammenarbeit langfristig gestärkt. So entstand ein gesunder und kommunikati- onsfördernder Lern- und Lebensraum in der Stadt. Entwickelt wurde das Campuskonzept über mehrere Etappen. 2007 wurde im Integrierten Standentwick - lungskonzept die Schaffung eines multifunktionalen Zentrums für Bildung, Freizeit, Medien, Mehrgene - rationeninfrastruktur und soziales Zusammenleben benannt. Als wesentlicher Impuls zur Überführung in eine konkrete Planung gelten vorangegangene res - sortübergreifende Erfahrungen des Landkreises in den Handlungsfeldern Bildung und Quartiersmanagement, wodurch bereits Kooperationen zwischen der Stadt und verschiedenen Bildungsakteuren bestanden. An - schließend übernahm die Einrichtung „Kommunaler Bildungskontor“ des Landkreises die Verantwortung für das Thema auf kommunaler Ebene. Gemeinsam er- arbeiteten die beteiligten Akteure Leitideen und erste Umsetzungsschritte für den Campus, auf deren Basis ein europaweit ausgeschriebenes Wettbewerbsverfah- ren durchgeführt wurde. Der Campus bildet einen wesentlichen Baustein zur Profilierung der Stadt und trägt grundlegend zur so - zialen und demografischen Stadtentwicklung bei. Be - wusst wurde dabei Bildung als Strategie genutzt, um Nachteile im Bereich der Bildung und Erwerbstätigkeit auszugleichen und einer sozialen Benachteiligung ent- gegenzuwirken. Zeitgleich wird die Kernstadt aufge - wertet und Ziele der Stadtplanung mit denen der Päd- agogik zusammengebracht. Kreuzfeld lernt von ... BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! Quelle: Million, A.; Coelen, T.; Heinrich, A. J.; Loth, C.; Somborski, I. (2017) © Stadt Osterholz-Scharmbeck © Oberschule Lernhaus im Campus Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln 12 Leitbild BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! Für GESUNDHEIT sorgen! In vielfältigem Sinn ist Kreuzfeld ein gesunder Stadtteil. Er wird Standort mit Vorbildcharakter für Stadtentwick- lung und Gesundheitsvorsorge. Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und -vorsorge sind für ganz Chor- weiler ein Gewinn. Kreuzfeld nutzt seine Nähe zum Naturraum und verfügt über eigene, qualitativ hochwertige Grün- und Freiräume, er beachtet Prinzipien gesundheitsfördernder Planung und er fördert die Gesundheit der Menschen, die hier wohnen und arbeiten. © Chanan Greenblatt/Unsplash © AOK Baden-Württemberg © Levio Inc. 13 BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! versorgt Kreuzfeld bietet hochwertige und zeitgemäße Gesundheitseinrichtungen und achtet auf Gesundheitsprävention im Stadtteil. Menschen jeder Le- bensphase sind hier gut versorgt. Auch das vielfältige soziale Miteinander hält gesund. umweltgerecht Soziale, gesundheitliche und Umweltthemen bilden die Grundlagen der integrierten Planung von Kreuzfeld. Vorausschauende Planung der Gebäude, der Mobilität, der technischen Infrastruktur und der Freiräume ermöglicht präventiv die Themen Klimawandel und Umweltbelastungen aufzugreifen. aktiv Attraktiv gestaltete Straßenräume, nachhaltige Mobilität und Sportangebo- te im öffentlichen Raum setzen die Bewohnerinnen und Bewohner Kreuz- felds in Bewegung. Das Prinzip der Barrierefreiheit ist leitend für die Raumge- staltung und macht Kreuzfeld zugänglich für alle. Die Ansiedlung eines Facharztzentrums könnte eine beste- hende Lücke in der Gesundheitsversorgung Chorweilers schließen. Zeitgemäße Pflegeeinrichtungen sichern die Versorgung älterer Menschen im Stadtteil. Gesundheitsan- gebote sind niedrigschwellig und teilhabeorientiert. Mehrgenerationenhäuser unterstützen den sozialen Zu- sammenhalt der Bewohnerinnen und Bewohner. Eine enge Kooperation zwischen Pflegeeinrichtungen und Kinderta- gesstätten fördert soziales Miteinander und generationen- übergreifende Begegnungen. Neue Arbeitsplätze in der Wissens- und Gesundheitswirt- schaft erhöhen die Attraktivität Kreuzfelds als Wohn- und Arbeitsstandort. In Nachbarschaftszentren und gemeinschaftlichen Nutz- formen können sich Menschen unabhängig von Alter und Herkunft begegnen. Begegnungsstätten und Cafés fördern den sozialen Austausch und das Miteinander. Parks oder Gemeinschaftsgärten bieten vielfältige Möglichkeiten der Betätigung und Aneignung. Die Verwendung und Erzeugung erneuerbarer Energien sowie die Förderung postfossiler Mobilität helfen, den CO2-Ausstoß in Kreuzfeld zu senken. Blaue und grüne Infrastruktur sind das Grundgerüst für einen umweltgerechten Stadtteil. Attraktive Rad- und Handlungsempfehlungen Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln 14 Leitbild BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! postfossile Energie und Mobilität Sport- infrastruktur Facharztzentrum nachhaltiges Regenwassermanagement zeitgemäße Pflegeeinrichtungen Mehrgenerationen- häuser Räume für Vereinsarbeit UMWELTGERECHT AKTIV grüne und blaue Infrastruktur Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft VERSORGT Dach- und Fassaden- begrünung Kooperationen zwischen Pflegeeinrichtungen und Kita niedrigschwellige Gesundheitsangebote engmaschiges Rad- und Fußwegenetz öffentliche BewegungsräumeSportanlagen erneuerbare Energien Pflege und Betreuung für alle Generationen gemeinschaftliche Nutzformen Begegnungsstätten und Cafés Parks Gemeinschaftsgärten Fußverbindungen fördern grüne Mobilität. Dach- und Fas- sadenbegrünungen reduzieren die Wärmespeicherung der Gebäude und tragen so zu einem angenehmen Mikroklima bei. Durch ein nachhaltiges Regenwassermanagement kann Wasser vor Ort versickern, verdunsten, temporär zwischen- gespeichert oder genutzt werden. Eine gut ausgebaute Sportinfrastruktur ist Grundlage für einen aktiven und gesunden Stadtteil. Sportanlagen mit Räumen für die Vereinsarbeit fördern soziales Miteinander. Bewegungsräume als Teil der grünen Infrastruktur und des öffentlichen Stadtraums integrieren Bewegung in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner. Ein engmaschiges, kinderfreundliches und barrierefreies Rad- und Fußwegenetz ermöglicht allen Bewohnerinnen und Bewohnern sich selbständig im Stadtteil zu bewegen. 15 BILD UNG förde rn! für GESUNDHEIT sorgen! den Stadtteil NACHHALTIG VERNE TZEN! Kap. 7 Mobilität und Erschließungsqualität • ÖPNV verbessern und priorisieren • Anreize zur aktiven Fortbewegung schaffen Kap. 9 Umwelt und Gesundheit • Luftqualität durch nachhaltige Mobilität und Energie verbessern • Wasserqualität, -sicherheit und -versorgung verbessern Kap. 10 Öffentliche Freiräume • Zugang zu Grün- und Naturräumen sicherstellen • Straßenräume qualitätsvoll gestalten Kap. 11 Körperliche Aktivität • Bewegung und Sport fördern • Zu Fuß gehen und Fahrradfahren fördern • Zugang zu Erholungsmöglichkeiten sicherstellen Kap. 13 Soziale Infrastruktur • Vielfältige Einrichtungen für vielfältige Bevölke- rung bereitstellen • Soziale Infrastruktur von Anfang an einrichten • Lücken in bestehender Soziale Infrastruktur schließen Kap. 14 Sozialer Zusammenhalt und Integration • Bevölkerung an der Planung beteiligen • Teilhabe fördern • Soziale Interaktion im Wohnumfeld fördern … aus dem Leitfaden Gesunde Stadt Der Leitfaden Gesunde Stadt stellt Hintergrundin - formationen für eine gesundheitsförderliche Stad - tentwicklung zusammen, um gesundheitliche Aus - wirkungen eines Projektes besser einschätzen und gesundheitsbezogene Wirkungen fördern zu können. Das Leitbild zu Kreuzfeld orientiert sich an den folgen- den Grundsätzen des Leitfadens: Kreuzfeld lernt ... Quelle: Landeszentrum Gesundheit NRW (2019) © Landeszentrum Gesundheit NRW
Anlage 8, Auszug Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.01.2020
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Geschäftsführung Ausschuss Schule und Weiterbildung Frau Willms Telefon: (0221) 221-21600 Fax : (0221) E-Mail: jennifer.willms@stadt-koeln.de Datum: 21.01.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung vom 20.01.2020 öffentlich 4.1 Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ 3588/2019 Beschluss in der Fassung des Stadtentwicklungsausschusses: Der Stadtentwicklungsausschuss schließt sich dem Beschlussvorschlag der Bezirksvertre- tung Chorweiler an und empfiehlt dem Rat die Annahme folgenden Beschlusses: Der Rat 1. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Ver- fahrensschrittes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis; 2. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadt- teils Kreuzfeld; 3. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem städtebaulichen Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten. und beschließt die Texterweiterung im Konzept zu folgenden Punkten: - Ausbau und Anbindung des Blumenbergsweges an die A 57 vor Baubeginn von Kreuzfeld - Forderung an die Verwaltung, dass Gespräche hinsichtlich des Wegfalls von Umfahrungen des Stadtbezirks Chorweiler durch die S-Bahn erfolgen müs- sen - Planungen zum Bildungscampus - Aktive Einbindung der Bezirksvertretung Chorweiler bei den weiteren Pla- nungen Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 3 - Beschluss der BV Chorweiler 21.11.2019
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Die Oberbürgermeisterin $ Geschäfts g Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) Frau Büscher-Kallen Telefon: (0221) 221-96313 Fax : (0221) 221-96400 E-Mail: anja.buescher-kallen@stadt-koeln.de Datum: 21.11.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 48. Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler vom 21.11.2019 öffentlich 9.2.5 Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ 3588/2019 Zusatzbeschluss: Die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt die Texterweiterung im Konzept zu fol- genden Punkten: - Ausbau und Anbindung des Blumenbergsweges an die A 57vor Baubeginn von Kreuzfeld - Forderung an die Verwaltung, dass Gespräche hinsichtlich des Wegfalls von Umfahrungen des Stadtbezirks Chorweiler durch die S-Bahn erfolgen müssen - Planungen zum Bildungscampus - Aktive Einbindung der Bezirksvertretung Chorweiler bei den weiteren Planun- gen Beschluss über die Beschlussvorlage: Die Bezirksvertretung Chorweiler empfiehlt dem Rat folgenden Beschluss zu fassen: Der Rat 1. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Verfah- rensschrittes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis; 2. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld; 3. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem städte- baulichen Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten. Abstimmungsergebnis zum Zusatzbeschluss: Einstimmig beschlossen bei Abwesenheit von Frau Danke (SPD) und Herrn Kerpen (CDU) n Abstimmungsergebnis über die Beschlussvorlage: Einstimmig beschlossen bei Abwesenheit von Frau Danke (SPD) und Herrn Kerpen (CDU)
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/151 151/2 Vorlagen-Nummer 3588/2019 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln„ Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat 1. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Verfahrensschrit- tes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis; 2. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuz- feld; 3. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem städtebaulichen Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten. Alternative: keine Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 21.11.2019 Liegenschaftsausschuss 15.11.2019 Gesundheitsausschuss 19.11.2019 Ausschuss Soziales und Senioren 21.11.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung 25.11.2019 Ausschuss für Umwelt und Grün 28.11.2019 Verkehrsausschuss 02.12.2019 Stadtentwicklungsausschuss 05.12.2019 Sportausschuss 23.01.2020 Rat 06.02.2020 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Mit dem Ratsbeschluss „Neue Flächen für den Wohnungsbau“ vom 20.12.2016 (Vorlagen-Nr. 1028/2015), wurde die Verwaltung beauftragt zu der Fläche „Im Kreuzfeld“ unter Berücksichtigung der Flächen „östlich und westlich Blumenberg“ eine Studie in Auftrag zu geben, die verschiedene Aspekte behandeln soll. Dazu gehört u.a. die sozialräumliche Verträglichkeit, die optimale räumliche und bau- liche Ausnutzung der zu entwickelnden Flächen unter besonderer Berücksichtigung der benachbarten Stadtteile und Freiräume, wie dem Naturschutzgebiet Worringer Bruch. Die Idee einer neu interpre- tierten Gartenstadt soll genauso in die Überlegungen einfließen, wie Aussagen zu einer urbanen und nachhaltigen Qualität der Siedlungsentwicklung am Stadtrand. Gefordert ist eine umfangreiche Bür- gerbeteiligung vorzusehen, um die interessierte Bürgerschaft im Planungsprozess von Beginn an zu beteiligen. Die Verwaltung hat den Stadtentwicklungsausschuss im Dezember 2018 und die BV Chorweiler im Januar 2019 in einer Mitteilung (Vorlagen-Nr. 3895/2018) über die Verfahrensschritte zu der Entwick- lung des neuen Stadtteils informiert. In der Mitteilung wird der Ablaufplan der Entwicklung bis zur Planrechtschaffung in den einzelnen Verfahrensschritten mit Zeithorizonten vorgelegt: 1. Leitbildprozess bis Oktober 2019 2. Städtebauliches Qualifizierungsverfahren ab Januar 2020 3. Integrierte Planung zur Erstellung eines Masterplans für Kreuzfeld 4. Formelle Bauleitplanung zur Schaffung von Baurecht im Sinne des Masterplans Umsetzung – erster Verfahrensschritt: Der erste Verfahrensschritt der Entwicklung des neuen Stadtteils ist der Leitbildprozess und wurde mit der externen Unterstützung durch das Büro Urbanizers aus Berlin von Januar bis Oktober 2019 durchgeführt. Durch ein moderiertes Verfahren zur Klärung der offenen Rahmenbedingungen mit Be- teiligung von Verwaltung, Politik, Experten und der Öffentlichkeit wurden die noch offenen Fragestel- lungen der Machbarkeit diskutiert, abgewogen, geprüft und schließlich eine programmatische Grund- lage als sogenannte DNA des neuen Stadtteils durch den Markenkern mit den Entwicklungszielen mit breitem Konsens festgelegt. Das hier vorliegende Produkt, das Leitbild mit Entwicklungszielen, schließt diesen ersten Verfahrensschritt der Entwicklung ab und dient als Basis für alle weiteren Pla- nungsschritte. Neben der inhaltlichen Prägung durch den entwickelten Markenkern aus den Stadtteil NACHHALTIG VERNETZEN, BILDUNG fördern, für GESUNDHEIT sorgen wurden auch erste Aussagen zu einem modifizierten räumlichen Planungsumgriff getroffen. Das erarbeitete Leitbild stellt mit den durchgeführten Expertenhearings und dem Öffentliche Forum sicher, dass die gute Ausgangslage für eine sozialgerechte, nachhaltige Entwicklung von Kreuzfeld genutzt werden kann. Die Planung des innovativen und vielfältigen Stadtteils am Stadtrand kann mit breiter Akzeptanz durch alle am beteiligten Akteure und aufbauend auf ein solides inhaltliches Fun- dament weiter vorangetrieben werden. 3 Ausblick – folgende Verfahrensschritte: Das sich unmittelbar anschließende städtebauliche Qualifizierungsverfahren baut auf der Grundlage des Leitbildes auf und wird vom Stadtplanungsamt in enger Abstimmung mit dem Amt für Stadtent- wicklung und Statistik vorbereitet und anschließend in eigener Federführung umgesetzt. Ziel dieses Verfahrens ist den städtebaulichen Rahmen des Stadtteils zu definieren, der die Entwicklungsziele des Leitbildes für Kreuzfeld weiter konkretisiert und räumlich darstellt. Planungswerkstätten sichern die kontinuierliche Mitwirkung der Öffentlichkeit am Entwicklungsprozess. Eine ergänzende Beschlussvorlage des Stadtplanungsamtes zum nächsten Verfahrensschritt ist in einer parallelen Beratungsfolge vorgesehen und sichert die nahtlose und fristgerechte Weiterbefas- sung mit der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld. Anlage: Anlage 1 Kurzfassung „Leitbild Kreuzfeld – Ein gutes Stück Köln Anlage 2 Broschüre „Leitbild Kreuzfeld – Ein gutes Stück Köln“
Anlage 9, Auszug Liegenschaftsausschuss 28.01.2020, TOP 2.1
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Geschäftsführung Liegenschaftsausschuss Herr Jansen Telefon: (0221) 25276 Fax : (0221) E-Mail: timnoel.jansen@stadt-koeln.de Datum: 31.01.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Liegenschaftsau sschusses vom 28.01.2020 öffentlich 2.1 Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ 3588/2019 Beschluss in der Fassung des Ausschusses Schule und Weiterbildung: Der Liegenschaftsausschuss empfiehlt dem Rat die Annahme folgenden Beschlusses: Der Rat 1. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Ver- fahrensschrittes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis; 2. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadt- teils Kreuzfeld; 3. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem städtebaulichen Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten. und beschließt die Texterweiterung im Konzept zu folgenden Punkten: - Ausbau und Anbindung des Blumenbergsweges an die A 57 vor Baubeginn von Kreuzfeld - Forderung an die Verwaltung, dass Gespräche hinsichtlich des Wegfalls von Umfahrungen des Stadtbezirks Chorweiler durch die S-Bahn erfolgen müs- sen - Planungen zum Bildungscampus - Aktive Einbindung der Bezirksvertretung Chorweiler bei den weiteren Pla- nungen Der Rat 4. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Verfah- rensschrittes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis; 5. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld; 6. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem städte- baulichen Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig empfohlen.
Beratungsverlauf (10)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum verwiesen mit erneuter Wiedervorlage
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: mit Änderungen empfohlen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3588/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 13.12.2019
- Erstellt
- 14.10.2019 15:39