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3588/2019

Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 13.12.2019

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Anlage_7_Eigentumsverhältnisse im Planungsgebiet

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Anlage 6 - Auszug Stadtentwicklungsausschuss 05.12.2019

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Ansehen

Anlage 1_Kurzfassung_Leitbild_Kreuzfeld

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Ansehen

Anlage 8, Auszug Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.01.2020

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Ansehen

Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit

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Ansehen

Anlage 5 - Auszug Verkehrsausschuss 02.12.2019

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3 - Beschluss der BV Chorweiler 21.11.2019

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 _Broschuere_Leitbild_Kreuzfeld

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 9, Auszug Liegenschaftsausschuss 28.01.2020, TOP 2.1

· application/pdf

Ansehen

Anlage 10_Eigentumsübersicht_Abwendungsvereinbarung

· application/pdf

Ansehen

Anlage 4, Auszug Liegenschaftsausschuss 15.11.2019

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_Kurzfassung_Leitbild_Kreuzfeld

22158 Zeichen

Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln
Die Oberbürgermeisterin

Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln
2
Leitbild
BILDUNG
fördern!
für
 GESUNDHEIT
sorgen!
um
weltgerech t
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNETZEN!
versorgt
aktiv
m ob il
g rü n
g em ischt
vielfältig
lebensnah
innovativ
STADTSTRATEGIE KÖLNER PERSPEKTIVEN 2030
Entstehen soll ein kompakter, 
lebenswerter und sozial gerechter 
Stadtteil. Vernetzung, Bildung sowie 
Gesundheit bilden einen starken 
Markenkern, der den Anspruch an 
eine soziale und funktionale Mi-
schung sichtbar macht. Die Grund-
lage dafür bildet ein dichtes Netz 
urbaner Funktionen mit vielfältigen 
Wohn- und Mobilitätsangeboten, 
Raum für unterschiedliche Arbeits-
formen, Nahversorgung sowie 
soziale und grüne Infrastruktur. 
So wird der neue Stadtteil inklusiv, 
abwechslungsreich, erhält beste 
Voraussetzungen für vielfältiges, öf-
fentliches Leben und ist von Anfang 
an Ein gutes Stück Köln.
MARKENKERN

3
BILDUNG
fördern!
für
 GESUNDHEIT
sorgen!
um
weltgerech t
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNETZEN!
versorgt
aktiv
m ob il
g rü n
g em ischt
vielfältig
lebensnah
innovativ
STADTSTRATEGIE KÖLNER PERSPEKTIVEN 2030

Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln
4
Leitbild
BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
Den Stadtteil NACHHALTIG 
VERNETZEN!
Der neue Stadtteil vernetzt Stadt und Landschaft und schlägt Brücken in die Nachbarschaft und die Stadtregion. 
Ökologische Aspekte sowie Komponenten einer umweltverträglichen Mobilität werden von Beginn an berück-
sichtigt. Kreuzfeld schafft sozial und räumlich integrierte, nachhaltige Quartiere und bringt Menschen unter-
schiedlichen Alters, unterschiedlicher Lebensstile und unterschiedlicher Herkunft zusammen. 
© Anna Earl/Unsplash © Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH
© Stanislav Rabunski/Unsplash

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BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
mobil
Kreuzfeld ist zuverlässig an Innenstadt und Umland angebunden und mit 
unterschiedlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Im neuen Stadtteil gibt 
es vielfältige nachhaltige Mobilitätsangebote, die wichtige Ziele im Bezirk 
und darüber hinaus mit ihm verbinden. Optimale Umstiegsmöglichkeiten 
zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln werden mitgeplant.
grün
Ein vielfältiges Netz urbaner grüner Infrastruktur, bestehend aus Parkanla-
gen, Gemeinschaftsgärten, Spiel- und Sportflächen und anderen Grünstruk-
turen, sichert ökologische und stadtklimatische Funktionen für Kreuzfeld 
und schafft Stadträume mit hoher Lebensqualität und geht schonend mit 
vorhandenen Freiflächen um. Es verbindet den Stadtteil mit dem grünen 
Chorweiler, beachtet die Biotopvernetzung und sichert wertvolle Land-
schaftsbereiche in der Umgebung.
gemischt
In Kreuzfeld entstehen Angebote für den ganzen Bezirk. Nachbarschaft und 
neue Bewohnerinnen und Bewohner finden vielfältige Möglichkeiten für 
Teilhabe und Mitgestaltung und entwickeln generationen- und herkunfts-
übergreifend gemeinsame Perspektiven. Dazu trägt von Anfang an der 
Aufbau eines Netzwerks von Akteuren und Interessen bei und ein vielfältiges 
Wohnungsangebot – sozial orientiert, bezahlbar, hochwertig, experimentell 
und innovativ.   
Eine kleinteilige Grundstücksparzellierung und -vergabe 
ist Grundlage für die Entstehung eines gemischten, urba-
nen Quartiers. Zentrale Akteure, wie z.B. Genossenschaf-
ten, Bestandshalter, Bauträger und Baugruppen in die 
städtebauliche Entwicklung Kreuzfelds einzubinden hilft, 
das Gelände bedarfsgerecht aufzuteilen. 
Ein integriertes Verkehrskonzept bildet die Grundlage, 
um Kreuzfeld an Blumenberg, Chorweiler und die Kölner 
Innenstadt anzuschließen.Tangentiale Verbindungen zu 
anderen Stadtteilen und umliegenden Ortschaften tragen 
ebenfalls zur Erreichbarkeit Kreuzfelds bei. Eine verdich-
tete Taktung des bestehenden Bahn- und Busangebots 
sowie die Ausweitung des Busnetzes stärken die Erreich-
barkeit ganz Chorweilers. Sharing-Angebote für Fahrrä-
der, Autos und weitere Verkehrsmittel gestalten Mobilität 
flexibel. Mobilitätsstationen erleichtern die gezielte 
Kombination verschiedener Verkehrsmittel.
Als Bahnhof und Stadtteilzentrum kann die S-Bahn-Stati-
on „Köln-Blumenberg“ als Eingangstor und Verbindungs-
element zwischen Kreuzfeld und Blumenberg fungieren. 
Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie schaffen 
hier einen zentralen Anlaufpunkt zur Nahversorgung und 
bilden einen Ort der Begegnung.
Ein Netz aus blauer und grüner Infrastruktur dient dem 
neuen Stadtteil als städtebaulich-räumliches Grundge-
Handlungsempfehlungen

Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln
6
Leitbild
BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
Kleinteilige 
Grundstücksparzel-
lierung und -vergabe
integriertes 
Verkehrskonzept
Bahnhof und 
Stadtteilzentrum 
grüne und blaue 
Infrastruktur
Prozessbegleitung 
vor Ort
Tangentiale 
Verbindungen
Bahn- und 
Busangebot
Sharing-
Angebote
Genossen-
schaften
Baugruppen
Veranstaltungen
Freizeit- und Bildungs-
angebotegemeinschaftliche 
Nutzformen
Begegnung
fahrrad- und fußgänger-
freundliche Verbindungen
Nahversorgung
fußgängerfreundliche 
Straßen und Plätze
Gastronomie
multifunktionale 
Freiräume
GEMISCHT
GRÜN
MOBIL
Einzelhandel
Bauträger
Bestands-
halter
Information
Beteiligung
grünes 
Netz
dichte 
Taktung
Mobilitäts-
stationen
Sport, Spiel 
und Bewegung
rüst. Grüne, fahrrad- und fußgängerfreundliche Verbin-
dungen zum Rhein und nach Blumenberg bieten Raum für 
Naherholung und kleinräumliche Mobilität. Multifunktio-
nale Frei- und Grünräume ermöglichen Sport, Bewegung 
und Begegnung. 
Eine „erste Adresse“, die den Planungs- und Bauprozess 
vor Ort begleitet, kann frühzeitig nachbarschaftlichen 
Zusammenhalt stärken. Information und Beteiligung der 
Bürgerinnen und Bürger stärken Transparenz, Teilhabe 
und Mitbestimmung. Veranstaltungen sowie verschie-
dene Freizeit- und Bildungsangebote rund um die Ent-
wicklung Kreuzfelds festigen die Identifikation der lokalen 
Bevölkerung mit dem neuen Stadtteil. Gemeinsame 
Perspektiven entstehen in der Entwicklung gemeinschaft-
licher Nutzformen, wie z.B. Urban Gardening, im engen 
Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

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BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
Mobility Hubs Oberbillwerder, Hamburg
Mit Oberbillwerder entsteht ein neuer Stadtteil in 
Hamburg Bergedorf. Wichtiger Bestandteil der Ent-
wicklung ist ein nachhaltiges Mobilitätskonzept und 
hier insbesondere die mehrstöckigen Mobility Hubs: 
Bewohnerinnen und Bewohner parken hier ihr Auto 
und können auf Mobilitätsangebote wie Carsharing, 
Lastenfahrräder und Transportgefährte zugreifen. Die 
Mobility Hubs sollen zentral an den Quartiersplätzen 
liegen und neben Mobilitätsangeboten auch ande-
re Nutzungen, wie z.B. Serviceeinrichtungen oder 
soziale, kulturelle und gewerbliche Einrichtungen 
bereithalten. Mobility Hubs sind damit nicht nur 
Mobilitätsknoten, sondern wesentlicher Beitrag zum 
öffentlichen Leben und gemeinschaftlichen Nutzun-
gen.
Quelle: BBSR (c), online unter: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/
DE/FP/ZIP/NPS/2018/foerderprojekte-2018/steckbriefe/ham-
burg-node.html
Quelle: BBSR (b), online unter: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/
DE/FP/ZIP/NPS/2016/foerderprojekte-2016/steckbriefe/heidel-
berg-node.html
Quelle: Stadt Freiburg, online unter https://www.freiburg.de/
pb/208560.html
„Der andere Park“ Heidelberg
In der historischen Kasernenanlage der Campbell 
Barracks in Heidelberg entsteht ein Freiraum anderer 
Art, der verschiedene dort angesiedelte Orte des Wis-
sens miteinander vernetzt und über Grün-, Frei- und 
Spielflächen die Identität des Stadtteils neu prägt. Kul-
turelle und wissenschaftliche Einrichtungen treffen auf 
einen offenen Begegnungs- und Erholungsraum. In 
einem innovativen und partizipativen Planungsprozess 
wurde der Ansatz verfolgt, Stadt über ihre zentralen 
öffentlichen Freiräume zu entwickeln. 
Rieselfeld Freiburg
Im seit 1995 entstandene Stadtteil sollte eine „tragfähi-
ge Alltagskultur“ entstehen, und die Anwohnenden soll-
ten von Anfang an dabei sein. Ein Jahr später hatte der 
neue Stadtteil seinen eigenen Verein, den K.I.O.S.K., der 
inmitten der „Stadtneubaustelle“ seinen eigenen Laden 
als Anlaufstelle und Treffpunkt etablierte. Dieses Provi-
sorium mitten im Quartier ist seit 2003 Geschichte: Seit-
her gibt es im Rieselfeld einen vom Verein betriebenen 
Stadtteiltreff mit Saal, Gruppenräumen, Jugendräumen 
und Café, sowie eine Außenstelle der Stadtbibliothek. 
Wichtig für den Erfolg war nicht zuletzt die frühzeitige 
Verortung im Sinne einer „ersten Adresse“, die von 
Anfang an Anlaufpunkt für Anregungen und Fragen war 
und mit ihrer Gebäudehülle weiterwuchs.
Kreuzfeld lernt von ...
© ADEPT Aps / Karres+Brand
© Studio Vulkan
© Stadt Freiburg

Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln
8
Leitbild
BILDUNG fördern!
Kreuzfeld wird Aktionsfeld für moderne Bildungslandschaften und schafft neue, qualitativ hochwertige und le-
bensnahe Bildungsangebote für alle. In einer Bildungslandschaft werden diese im ganzen Stadtteil erlebbar und 
setzen von Anfang an soziale und räumliche Akzente. Kreuzfeld wird somit nicht nur für die zukünftigen Bewoh-
nerinnen und Bewohner, sondern für Chorweiler und ganz Köln zu einem attraktiven Standort.
BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
© Christin Hume/Unsplash © Rachel/Unsplash
© Heinrich-Böll-Stiftung

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vielfältig
Bildung in Kreuzfeld ist räumlich erlebbar und verteilt sich über den ganzen 
Stadtteil. Die Ansiedlung und Vernetzung wichtiger Einrichtungen, wie 
Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen als Orte informeller Bildung sowie 
Erwachsenenbildung schafft Synergien. Bildungsstandorte sind mehrfach 
nutzbar und werden durch außerschulische Lernorte ergänzt. Der öffentliche 
Raum bietet Möglichkeiten der kreativen Aneignung und ist gemeinschaft-
lich nutz- und erlebbar.
lebensnah
Kreuzfeld verbindet Bildung und Freizeit und schafft generationenübergrei-
fende, barrierefreie und inklusive Angebote für die ganze Nachbarschaft. 
Lernen und Lehren entsteht unabhängig vom sozialen Status im Dialog der 
Bewohnerinnen und Bewohner. Vielfältige Begegnungen sorgen für einen 
Austausch von Wissen und Talenten und tragen zu einer selbstbestimmten 
und emanzipierten Stadtgesellschaft bei.
innovativ
Kölns dynamische Hochschullandschaft findet hier beste Bedingungen für 
innovative Forschungs- und Lehrprojekte. Als Forschungsstandort entwickelt 
Kreuzfeld überörtliche Strahlkraft. Wissenschaft und Alltagsbildung stehen 
im lebendigen Dialog. Die Wohnangebote des Stadtteils berücksichtigen 
daher auch die Bedarfe von Studierenden und Hochschulangehörigen. 
BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
Ein kooperativer Prozess unter Teilhabe aller relevanten 
Bildungsakteure und der lokalen Bevölkerung sichert die 
Entwicklung einer bedarfsgerechten Bildungslandschaft 
und sichert deren Qualität von Anfang an. 
Vielfältige Formen der Kindertagesbetreuung und 
Schule mit einem Fokus auf Integration und Inklusion 
ermöglichen individuelle Bildungswege im Stadtteil, die 
unabhängig vom sozialen Status sind. 
Ausbildungsangebote und Angebote der Erwachse-
nenbildung schaffen zusätzliche Möglichkeiten für alle 
Generationen. 
Als Teil des öffentlichen Stadtraums sind Schulhöfe auch 
außerhalb der Schulzeiten als Aktiv- und Bewegungsräu-
me nutzbar.
Außerschulische Bildungsangebote fördern Lernen als le-
benslangen Prozess. Die enge Kooperation zwischen Ein-
richtungen für Bildung, Sport, Freizeit und Gesundheit 
schafft ganzheitliche Lernangebote. Ein Bildungshaus 
kann als „dritter Ort“ im Quartier Bibliothek, Lern- und 
Begegnungsangebote bündeln. Angebote der Umwelt-
bildung sowie Jugendeinrichtungen unterstützen das 
alltägliche Lernen und Erfahren im Stadtraum. Bera-
tungs- und/ oder Weiterbildungsangebote unterstützen 
Handlungsempfehlungen

Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln
10
Leitbild
BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
Nachbarschafts-
zentren
Forschen und 
Lernen
Bildungsland-
schaft
Außerschulische 
Bildungsangebote enge Kooperationen
Lebenslanges Lernen
vielfältige Kitaformen 
und Schulen
kooperativer Prozess
Gründercampus
Wohnangebote für 
Studierende
Forschungscluster
lokale 
Bevölkerung
LEBENSNAH
INNOVATIV
Jugendeinrichtungen
offene Schulhöfe
Bildungshaus
Ausbildungsangebote
VIELFÄLTIG
Angebote für 
Umweltbildung
Spiel-, Bewegungs-
Aktionsflächen
Weiterbildungsangebote
gemeinschaftliche 
Nutzungen
Bildungsakteure
Beratungsangebote
Wohnangebote für 
Forschende
die Bewohnerinnen und Bewohner in unterschiedlichen 
Lebenslagen. 
Nachbarschaftszentren und gemeinschaftliche Nutzun-
gen schaffen Begegnungsorte des alltäglichen Aus-
tauschs und voneinander Lernens. 
Eine Kooperation mit Kölner Hochschulen ermöglicht 
die Ansiedlung von Lehr- und Forschungsangeboten. 
Wohnangebote für Studierende und Forschende verbin-
den Arbeiten, Lernen und Wohnen. Ein Gründercampus 
gibt Raum für neue Geschäftsideen „made in Kreuzfeld“.

11
... Campus für lebenslanges Lernen in Oster-
holz-Scharmbeck 
Größe der Projektfläche: 4 ha
Einwohnerzahl der Gemeinde: circa 30.500 
Projektlaufzeit: 2008 – 2015
Im niedersächsischen Mittelzentrum Osterholz- 
Scharmbeck wurde auf einer innerstädtischen Brach -
fläche ein innovatives Lern- und Begegnungszentrum 
entwickelt. Die Bildungslandschaft setzt sich aus einem 
Gymnasium, einer Oberschule, einem multifunktio -
nal nutzbaren Medienhaus inklusive einer Mensa und 
einem Bildungshaus, das in erster Linie der  Erwach -
senenbildung dient, zusammen. Ein breites Bildungs -
verständnis rückt die Orientierung an den Lernbedürf-
nissen aller Altersklassen, Austausch und Begegnung 
sowie die Förderung von Begabungen und Stärken in 
den Vordergrund. Dazu werden auf dem Campus nicht 
nur baulich, sondern auch pädagogisch neue Wege 
gegangen: offene und anregende Gestaltung von 
Lern- und Begegnungsräumen, niedrigschwellige Zu -
gänglichkeit zu formalen und non-formalen Bildungs -
angeboten, Konzentration und Vernetzung sowie 
Offenheit und Transparenz prägen die Nutzung und 
Räumlichkeiten des Campus. Durch eine enge Verzah-
nung von Bildungsangeboten mit Sport- und Freizeit -
einrichtungen (DLRG, städtisches Schwimmbad) und 
außerschulischen sozialen Institutionen (SOS Kinder -
dorf, Mehrgenerationenhaus, Familienzentrum) wird 
der Campus ganztätig genutzt und die Institutions- 
und ressortübergreifende Zusammenarbeit langfristig 
gestärkt. So entstand ein gesunder und kommunikati-
onsfördernder Lern- und Lebensraum in der Stadt.
Entwickelt wurde das Campuskonzept über mehrere 
Etappen. 2007 wurde im Integrierten Standentwick -
lungskonzept die Schaffung eines multifunktionalen 
Zentrums für Bildung, Freizeit, Medien, Mehrgene -
rationeninfrastruktur und soziales Zusammenleben 
benannt. Als wesentlicher Impuls zur Überführung in 
eine konkrete Planung gelten vorangegangene res -
sortübergreifende Erfahrungen des Landkreises in den 
Handlungsfeldern Bildung und Quartiersmanagement, 
wodurch bereits Kooperationen zwischen der Stadt 
und verschiedenen Bildungsakteuren bestanden. An -
schließend übernahm die Einrichtung „Kommunaler 
Bildungskontor“ des Landkreises die Verantwortung 
für das Thema auf kommunaler Ebene. Gemeinsam er-
arbeiteten die beteiligten Akteure Leitideen und erste 
Umsetzungsschritte für den Campus, auf deren Basis 
ein europaweit ausgeschriebenes Wettbewerbsverfah-
ren durchgeführt wurde. 
Der Campus bildet einen wesentlichen Baustein zur 
Profilierung der Stadt und trägt grundlegend zur so -
zialen und demografischen Stadtentwicklung bei. Be -
wusst wurde dabei Bildung als Strategie genutzt, um 
Nachteile im Bereich der Bildung und Erwerbstätigkeit 
auszugleichen und einer sozialen Benachteiligung ent-
gegenzuwirken. Zeitgleich wird die Kernstadt aufge -
wertet und Ziele der Stadtplanung mit denen der Päd-
agogik zusammengebracht. 
Kreuzfeld lernt von ...
BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
Quelle: Million, A.; Coelen, T.; Heinrich, A. J.; Loth, C.; Somborski, 
I. (2017)
© Stadt Osterholz-Scharmbeck
© Oberschule Lernhaus im Campus

Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln
12
Leitbild
BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
Für GESUNDHEIT sorgen!
In vielfältigem Sinn ist Kreuzfeld ein gesunder Stadtteil. Er wird Standort mit Vorbildcharakter für Stadtentwick-
lung und Gesundheitsvorsorge. Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und -vorsorge sind für ganz Chor-
weiler ein Gewinn. Kreuzfeld nutzt seine Nähe zum Naturraum und verfügt über eigene, qualitativ hochwertige 
Grün- und Freiräume, er beachtet Prinzipien gesundheitsfördernder Planung und er fördert die Gesundheit der 
Menschen, die hier wohnen und arbeiten.
© Chanan Greenblatt/Unsplash
© AOK Baden-Württemberg © Levio Inc.

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BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
 versorgt
Kreuzfeld bietet hochwertige und zeitgemäße Gesundheitseinrichtungen 
und achtet auf Gesundheitsprävention im Stadtteil. Menschen jeder Le-
bensphase sind hier gut versorgt. Auch das vielfältige soziale Miteinander 
hält gesund.
umweltgerecht
Soziale, gesundheitliche und Umweltthemen bilden die Grundlagen der 
integrierten Planung von Kreuzfeld. Vorausschauende Planung der Gebäude, 
der Mobilität, der technischen Infrastruktur und der Freiräume ermöglicht 
präventiv die Themen Klimawandel und Umweltbelastungen aufzugreifen.
aktiv
Attraktiv gestaltete Straßenräume, nachhaltige Mobilität und Sportangebo-
te im öffentlichen Raum setzen die Bewohnerinnen und Bewohner Kreuz-
felds in Bewegung. Das Prinzip der Barrierefreiheit ist leitend für die Raumge-
staltung und macht Kreuzfeld zugänglich für alle.
Die Ansiedlung eines Facharztzentrums könnte eine beste-
hende Lücke in der Gesundheitsversorgung Chorweilers 
schließen. Zeitgemäße Pflegeeinrichtungen sichern die 
Versorgung älterer Menschen im Stadtteil. Gesundheitsan-
gebote sind niedrigschwellig und teilhabeorientiert.
Mehrgenerationenhäuser unterstützen den sozialen Zu-
sammenhalt der Bewohnerinnen und Bewohner. Eine enge 
Kooperation zwischen Pflegeeinrichtungen und Kinderta-
gesstätten fördert soziales Miteinander und generationen-
übergreifende Begegnungen. 
Neue Arbeitsplätze in der Wissens- und Gesundheitswirt-
schaft erhöhen die Attraktivität Kreuzfelds als Wohn- und 
Arbeitsstandort. 
In Nachbarschaftszentren und gemeinschaftlichen Nutz-
formen können sich Menschen unabhängig von Alter und 
Herkunft begegnen. Begegnungsstätten und Cafés fördern 
den sozialen Austausch und das Miteinander. Parks oder 
Gemeinschaftsgärten bieten vielfältige Möglichkeiten der 
Betätigung und Aneignung.
Die Verwendung und Erzeugung erneuerbarer Energien 
sowie die Förderung postfossiler Mobilität helfen, den 
CO2-Ausstoß in Kreuzfeld zu senken. 
Blaue und grüne Infrastruktur sind das Grundgerüst für 
einen umweltgerechten Stadtteil. Attraktive Rad- und 
Handlungsempfehlungen

Leitbild Kreuzfeld - Ein gutes Stück Köln
14
Leitbild
BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
postfossile Energie 
und Mobilität
Sport-
infrastruktur
Facharztzentrum
nachhaltiges 
Regenwassermanagement
zeitgemäße
Pflegeeinrichtungen
Mehrgenerationen-
häuser
Räume für 
Vereinsarbeit
UMWELTGERECHT
AKTIV
grüne und blaue
Infrastruktur
Arbeitsplätze in der 
Gesundheitswirtschaft
VERSORGT
Dach- und Fassaden-
begrünung
Kooperationen zwischen 
Pflegeeinrichtungen und Kita
niedrigschwellige
Gesundheitsangebote
engmaschiges Rad- 
und Fußwegenetz
öffentliche 
BewegungsräumeSportanlagen
erneuerbare Energien
Pflege und 
Betreuung für alle 
Generationen
gemeinschaftliche 
Nutzformen
Begegnungsstätten 
und Cafés
Parks
Gemeinschaftsgärten
Fußverbindungen fördern grüne Mobilität. Dach- und Fas-
sadenbegrünungen reduzieren die Wärmespeicherung der 
Gebäude und tragen so zu einem angenehmen Mikroklima 
bei. Durch ein nachhaltiges Regenwassermanagement kann 
Wasser vor Ort versickern, verdunsten, temporär zwischen-
gespeichert oder genutzt werden. 
Eine gut ausgebaute Sportinfrastruktur ist Grundlage für 
einen aktiven und gesunden Stadtteil. Sportanlagen mit 
Räumen für die Vereinsarbeit fördern soziales Miteinander. 
Bewegungsräume als Teil der grünen Infrastruktur und des 
öffentlichen Stadtraums integrieren Bewegung in den Alltag 
der Bewohnerinnen und Bewohner. 
Ein engmaschiges, kinderfreundliches und barrierefreies 
Rad- und Fußwegenetz ermöglicht allen Bewohnerinnen 
und Bewohnern sich selbständig im Stadtteil zu bewegen.

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BILD UNG
förde rn!
 für
GESUNDHEIT
sorgen!
den Stadtteil
NACHHALTIG
VERNE TZEN!
Kap. 7 Mobilität und Erschließungsqualität
•	 ÖPNV verbessern und priorisieren
•	 Anreize zur aktiven Fortbewegung schaffen
Kap. 9 Umwelt und Gesundheit
•	 Luftqualität durch nachhaltige Mobilität und 
Energie verbessern
•	 Wasserqualität, -sicherheit und -versorgung 
verbessern
Kap. 10 Öffentliche Freiräume
•	 Zugang zu Grün- und Naturräumen sicherstellen
•	 Straßenräume qualitätsvoll gestalten
Kap. 11 Körperliche Aktivität
•	 Bewegung und Sport fördern
•	 Zu Fuß gehen und Fahrradfahren fördern
•	 Zugang zu Erholungsmöglichkeiten sicherstellen
Kap. 13 Soziale Infrastruktur
•	 Vielfältige Einrichtungen für vielfältige Bevölke-
rung bereitstellen
•	 Soziale Infrastruktur von Anfang an einrichten
•	 Lücken in bestehender Soziale Infrastruktur 
schließen
Kap. 14 Sozialer Zusammenhalt und Integration
•	 Bevölkerung an der Planung beteiligen
•	 Teilhabe fördern
•	 Soziale Interaktion im Wohnumfeld fördern
 
… aus dem Leitfaden Gesunde Stadt
Der Leitfaden Gesunde Stadt stellt Hintergrundin -
formationen für eine gesundheitsförderliche Stad -
tentwicklung zusammen, um gesundheitliche Aus -
wirkungen eines Projektes besser einschätzen und 
gesundheitsbezogene Wirkungen fördern zu können. 
Das Leitbild zu Kreuzfeld orientiert sich an den folgen-
den Grundsätzen des Leitfadens:
Kreuzfeld lernt  ...
Quelle: Landeszentrum Gesundheit NRW (2019)
© Landeszentrum Gesundheit NRW

Anlage 8, Auszug Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.01.2020

1552 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Schule und Weiterbildung 
Frau Willms 
Telefon:  (0221) 221-21600  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  jennifer.willms@stadt-koeln.de 
Datum: 21.01.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses Schule 
und Weiterbildung vom 20.01.2020  
öffentlich 
4.1 Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld  
hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ 
3588/2019 
 
 
Beschluss in der Fassung des Stadtentwicklungsausschusses:  
Der Stadtentwicklungsausschuss schließt sich dem Beschlussvorschlag der Bezirksvertre-
tung Chorweiler an und empfiehlt dem Rat die Annahme folgenden Beschlusses:  
 
Der Rat 
1. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Ver-
fahrensschrittes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis; 
2. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadt-
teils Kreuzfeld; 
3. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem 
städtebaulichen Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten. 
 
 und beschließt die Texterweiterung im Konzept zu folgenden Punkten:

- Ausbau und Anbindung des Blumenbergsweges an die A 57 vor Baubeginn 
von Kreuzfeld 
- Forderung an die Verwaltung, dass Gespräche hinsichtlich des Wegfalls von 
Umfahrungen des Stadtbezirks Chorweiler durch die S-Bahn erfolgen müs-
sen 
- Planungen zum Bildungscampus 
- Aktive Einbindung der Bezirksvertretung Chorweiler bei den weiteren Pla-
nungen  
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt

Anlage 3 - Beschluss der BV Chorweiler 21.11.2019

1708 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin $
Geschäfts g
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)

Frau Büscher-Kallen

Telefon: (0221) 221-96313
Fax : (0221) 221-96400
E-Mail: anja.buescher-kallen@stadt-koeln.de

Datum: 21.11.2019

Auszug

aus dem Beschlussprotokoll der 48. Sitzung der Bezirksvertretung
Chorweiler vom 21.11.2019

öffentlich

9.2.5 Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld
hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“
3588/2019

Zusatzbeschluss:

Die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt die Texterweiterung im Konzept zu fol-
genden Punkten:
- Ausbau und Anbindung des Blumenbergsweges an die A 57vor Baubeginn
von Kreuzfeld

- Forderung an die Verwaltung, dass Gespräche hinsichtlich des Wegfalls von
Umfahrungen des Stadtbezirks Chorweiler durch die S-Bahn erfolgen müssen

- Planungen zum Bildungscampus

- Aktive Einbindung der Bezirksvertretung Chorweiler bei den weiteren Planun-
gen

Beschluss über die Beschlussvorlage:

Die Bezirksvertretung Chorweiler empfiehlt dem Rat folgenden Beschluss zu fassen:
Der Rat
1. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Verfah-
rensschrittes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis;
2. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadtteils
Kreuzfeld;
3. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem städte-
baulichen Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten.

Abstimmungsergebnis zum Zusatzbeschluss:

Einstimmig beschlossen bei Abwesenheit von Frau Danke (SPD) und Herrn Kerpen
(CDU) n

Abstimmungsergebnis über die Beschlussvorlage:

Einstimmig beschlossen bei Abwesenheit von Frau Danke (SPD) und Herrn Kerpen
(CDU)

Beschlussvorlage Rat

5275 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/15/151 
151/2 
Vorlagen-Nummer 
 3588/2019 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld 
hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln„ 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat 
1. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Verfahrensschrit-
tes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis; 
2. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuz-
feld; 
3. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem städtebaulichen 
Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten. 
Alternative: keine 
 
 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 21.11.2019 
Liegenschaftsausschuss 15.11.2019 
Gesundheitsausschuss 19.11.2019 
Ausschuss Soziales und Senioren 21.11.2019 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 25.11.2019 
Ausschuss für Umwelt und Grün 28.11.2019 
Verkehrsausschuss 02.12.2019 
Stadtentwicklungsausschuss 05.12.2019 
Sportausschuss 23.01.2020 
Rat 06.02.2020

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Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Mit dem Ratsbeschluss „Neue Flächen für den Wohnungsbau“ vom 20.12.2016 (Vorlagen-Nr. 
1028/2015), wurde die Verwaltung beauftragt zu der Fläche „Im Kreuzfeld“ unter Berücksichtigung der 
Flächen „östlich und westlich Blumenberg“ eine Studie in Auftrag zu geben, die verschiedene Aspekte 
behandeln soll. Dazu gehört u.a. die sozialräumliche Verträglichkeit, die optimale räumliche und bau-
liche Ausnutzung der zu entwickelnden Flächen unter besonderer Berücksichtigung der benachbarten 
Stadtteile und Freiräume, wie dem Naturschutzgebiet Worringer Bruch. Die Idee einer neu interpre-
tierten Gartenstadt soll genauso in die Überlegungen einfließen, wie Aussagen zu einer urbanen und 
nachhaltigen Qualität der Siedlungsentwicklung am Stadtrand. Gefordert ist eine umfangreiche Bür-
gerbeteiligung vorzusehen, um die interessierte Bürgerschaft im Planungsprozess von Beginn an zu 
beteiligen.  
 
Die Verwaltung hat den Stadtentwicklungsausschuss im Dezember 2018 und die BV Chorweiler im 
Januar 2019 in einer Mitteilung (Vorlagen-Nr. 3895/2018) über die Verfahrensschritte zu der Entwick-
lung des neuen Stadtteils informiert. In der Mitteilung wird der Ablaufplan der Entwicklung bis zur 
Planrechtschaffung in den einzelnen Verfahrensschritten mit Zeithorizonten vorgelegt: 
 
1. Leitbildprozess     bis Oktober 2019 
2. Städtebauliches Qualifizierungsverfahren  ab Januar 2020 
3. Integrierte Planung zur Erstellung eines Masterplans für Kreuzfeld 
4. Formelle Bauleitplanung zur Schaffung von Baurecht im Sinne des Masterplans 
 
 
Umsetzung – erster Verfahrensschritt: 
 
Der erste Verfahrensschritt der Entwicklung des neuen Stadtteils ist der Leitbildprozess und wurde 
mit der externen Unterstützung durch das Büro Urbanizers aus Berlin von Januar bis Oktober 2019 
durchgeführt. Durch ein moderiertes Verfahren zur Klärung der offenen Rahmenbedingungen mit Be-
teiligung von Verwaltung, Politik, Experten und der Öffentlichkeit wurden die noch offenen Fragestel-
lungen der Machbarkeit diskutiert, abgewogen, geprüft und schließlich eine programmatische Grund-
lage als sogenannte DNA des neuen Stadtteils durch den Markenkern mit den Entwicklungszielen mit 
breitem Konsens festgelegt. Das hier vorliegende Produkt, das Leitbild mit Entwicklungszielen, 
schließt diesen ersten Verfahrensschritt der Entwicklung ab und dient als Basis für alle weiteren Pla-
nungsschritte. Neben der inhaltlichen Prägung durch den entwickelten Markenkern aus den Stadtteil 
NACHHALTIG VERNETZEN, BILDUNG fördern, für GESUNDHEIT sorgen wurden auch erste 
Aussagen zu einem modifizierten räumlichen Planungsumgriff getroffen. 
 
Das erarbeitete Leitbild stellt mit den durchgeführten Expertenhearings und dem Öffentliche Forum 
sicher, dass die gute Ausgangslage für eine sozialgerechte, nachhaltige Entwicklung von Kreuzfeld 
genutzt werden kann. Die Planung des innovativen und vielfältigen Stadtteils am Stadtrand kann mit 
breiter Akzeptanz durch alle am beteiligten Akteure und aufbauend auf ein solides inhaltliches Fun-
dament weiter vorangetrieben werden.

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Ausblick – folgende Verfahrensschritte: 
 
Das sich unmittelbar anschließende städtebauliche Qualifizierungsverfahren baut auf der Grundlage 
des Leitbildes auf und wird vom Stadtplanungsamt in enger Abstimmung mit dem Amt für Stadtent-
wicklung und Statistik vorbereitet und anschließend in eigener Federführung umgesetzt. Ziel dieses 
Verfahrens ist den städtebaulichen Rahmen des Stadtteils zu definieren, der die Entwicklungsziele 
des Leitbildes für Kreuzfeld weiter konkretisiert und räumlich darstellt. Planungswerkstätten sichern 
die kontinuierliche Mitwirkung der Öffentlichkeit am Entwicklungsprozess. 
 
Eine ergänzende Beschlussvorlage des Stadtplanungsamtes zum nächsten Verfahrensschritt ist in 
einer parallelen Beratungsfolge vorgesehen und sichert die nahtlose und fristgerechte Weiterbefas-
sung mit der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld. 
 
 
Anlage: 
Anlage 1 Kurzfassung „Leitbild Kreuzfeld – Ein gutes Stück Köln 
Anlage 2 Broschüre „Leitbild Kreuzfeld – Ein gutes Stück Köln“

Anlage 9, Auszug Liegenschaftsausschuss 28.01.2020, TOP 2.1

1884 Zeichen

Geschäftsführung  
Liegenschaftsausschuss 
Herr Jansen 
Telefon:  (0221) 25276  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  timnoel.jansen@stadt-koeln.de 
Datum: 31.01.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des 
Liegenschaftsau sschusses  vom 28.01.2020  
öffentlich 
2.1 Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld  
hier: Beschluss des Leitbildes Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ 
3588/2019 
 
 
 
Beschluss in der Fassung des Ausschusses Schule und Weiterbildung: 
Der Liegenschaftsausschuss empfiehlt dem Rat die Annahme folgenden Beschlusses:  
 
Der Rat 
1. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Ver-
fahrensschrittes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis; 
2. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadt-
teils Kreuzfeld; 
3. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem 
städtebaulichen Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten. 
 
 und beschließt die Texterweiterung im Konzept zu folgenden Punkten:

- Ausbau und Anbindung des Blumenbergsweges an die A 57 vor Baubeginn 
von Kreuzfeld 
- Forderung an die Verwaltung, dass Gespräche hinsichtlich des Wegfalls von 
Umfahrungen des Stadtbezirks Chorweiler durch die S-Bahn erfolgen müs-
sen 
- Planungen zum Bildungscampus 
- Aktive Einbindung der Bezirksvertretung Chorweiler bei den weiteren Pla-
nungen  
 
 
Der Rat 
4. nimmt das Leitbild Kreuzfeld „Ein gutes Stück Köln“ als Ergebnis des ersten Verfah-
rensschrittes der Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld zur Kenntnis; 
5. beschließt das Leitbild als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadtteils 
Kreuzfeld; 
6. beauftragt die Verwaltung, das Leitbild beim nächsten Verfahrensschritt, dem städte-
baulichen Qualifizierungsverfahren als Grundlage zu beachten. 
 
Abstimmungsergebnis:  
 
Einstimmig empfohlen.

Beratungsverlauf (10)

14.11.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.2.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
15.11.2019 Liegenschaftsausschuss
TOP 2.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum verwiesen mit erneuter Wiedervorlage

Zur Sitzung
19.11.2019 Gesundheitsausschuss
TOP 5.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
21.11.2019 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
25.11.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 4.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
28.11.2019 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.1.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
02.12.2019 Verkehrsausschuss
TOP 4.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
05.12.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 5.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
23.01.2020 Sportausschuss
TOP 4.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
06.02.2020 Rat
TOP 10.25 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3588/2019
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
13.12.2019
Erstellt
14.10.2019 15:39